
Rechtzeitig heiß gelaufen
2024-08-15
Max Steinlechner läuft zum Auftakt der Finnish Challenge noch rechtzeitig heiß und bringt sich mit einer 68 voll auf Kurs in Richtung Weekend. Timon Baltl hat im Vierumäki Resort ebenfalls gute Chancen den Cut zu stemmen.
Am 61. Breitengrad lädt die Finnish Challenge zum Nordlicht-Event des Jahres auf der Challenge Tour. Nach dem intensiven British Swing legen doch einige Spieler eine Pause ein, was gleich 5 Österreicher zu einem Einsatz in Europas Nachwuchsliga nutzen werden. Max Steinlechner möchte mit einem weiteren guten Ergebnis seine Kategorie auf der Challenge Tour absichern und sich vielleicht sogar noch für das Tourfinale auf der Road to Mallorca qualifizieren.
Timon Baltl und Niklas Regner stehen noch ziemlich mit leeren Händen da und benötigen dringend ein Topergebnis. Ihre Einladungen wollen auch Max Lechner und Top-Amateur Fabian Lang nutzen. Gespielt wird erneut im Vierumäki Resort nördlich Helsinki, wo Steinlechner im Vorjahr mit Platz 5 erstmals in der jungen Profikarriere aufzeigte.
Wie seine Landsleute hat auch Max Steinlechner zunächst einige Schwierigkeiten mit den tiefen Scores Schritt zu halten. Lange Zeit will beim 24-jährigen nichts wirklich zusammenlaufen, was sich auf der 3 und der 6 auch in Fehlern manifestiert. Erst das Par 5 der 9 lässt den Tiroler dann erstmals etwas durchpusten. Das Birdie bringt Max auch richtig ins Rollen, denn nach dem Turn stopft er von der 11 bis zur 14 gleich vier Birdieputts in Folge und zieht so deutlich am Leaderboard nach oben. Zum Abschluss stopft er dann auch auf der 18 noch den fälligen Birdieputt und bringt so sogar noch die 68 (-4) über die Ziellinie, womit er als 33. klar den Kurs in Richtung Wochenende einschlägt
Auch Baltl im roten Bereich
Timon Baltl beginnt am Nachmittag zwar sehr solide, kann mit den tiefen Scores auch wegen eines Bogeys auf der 5 aber nicht Schritt halten. Immerhin kann er den Faux-pas prompt wieder ausbessern. Nach weiteren Pars leuchtet dann auf der 11 erneut das Plus vor dem Score auf, womit es noch deutlich weiter im Klassement retour geht. Erst ab der 13 grooved sich der 29-jährige dann in einen gewinnbringenderen Rhythmus und bringt nach drei Birdies immerhin noch eine 70 (-2) zum Recording, womit er sich als 57. rund um die erwartete Cutmarke einreiht.
Niklas Regner legt richtiggehend kunterbunte Backnine hin, denn lediglich auf der 14 und 15 notiert der 25-jährige Pars. Auf den restlichen Löchern behalten die Schlagverluste mit 4 : 3 knapp die Oberhand, was ihn nur im Plusbereich zur 1. Teebox abbiegen lässt. Die Frontnine verlaufen dann mit zwei Birdies bei nur noch einem Schlagverlust zwar deutlich ruhiger, nach der 72 (Par) ist der Weg ins Wochenende am Freitag vom 105. Platz aus jedoch bereits ziemlich weit.
Amateur Fabian Lang muss bereits auf der 11 ein Bogey einstecken, dass er jedoch prompt am darauffolgenden Par 5 wieder egalisiert. Mit Pars macht er in Folge zwar nicht vieles verkehrt, nach weiterem Fehler auf der 16 rutscht er jedoch erneut in den Plusbereich ab. Wieder erweist sich dann mit der 18 aber ein Par 5 als hilfreich. Auf den Frontnine gelingt dann am Par 3 der 4 erstmals der Sprung unter Par, was er auf der zweiten kurzen Bahn jedoch wieder verspielt. Am Ende unterschreibt auch er die 72 (Par) und teilt sich so die Ausgangslage mit Landsmann Niklas Regner.
Abgeschlagen zurück
Max Lechner
ist als einziger des heimischen Quintetts zum Auftakt am Vormittag unterwegs, und findet mit Bogey auf der 11 und einem Doppelbogey danach am Par 5 der 12 nur ziemlich schleppend ins Turnier. Rund um den Turn wird es dann mit einem Schneemann und weiteren Bogeys noch deutlich unangenehmer, was am Ende nur in einer birdielosen 80 (+8) und Rang 156 mündet.
Mark Power (IRL) macht seinem Namen alle Ehre und bringt sich mit der 64 (-8) in die Pole Position.
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