Kategorie: Challenge Tour

Passend zum Jahr

IRISH CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz und Manuel Trappel beenden den Challenge im Concra Wood GC mit tiefschwarzen Runden und bereiten damit einer, aus österreichischer Sicht, schlechtesten Challenge Tour Saison seit Ewigkeiten ein würdiges Ende.

Fast kann man sagen, dass die Challenge Tour Saison 2018 eine der durchwachsensten seit Beginn der Aufzeichnungen ist, denn noch selten fand überhaupt kein Österreicher ein komplettes Jahr lang einen richtigen Rhythmus. Hält man Matthias Schwab aus dem Ranking raus, was man angesichts der Tatsache, dass sich der Rohrmooser bereits das Spielrecht auf der großen Bühne souverän erarbeitet hat, machen muss, so sieht es für rot-weiß-rot richtig traurig aus.

Erst auf Rang 100 findet sich Lukas Nemecz wieder, das Europafinale der Challenge Tour in Irland ist somit die nun endgültig letzte Chance dem Jahr doch noch etwas Positives abgewinnen zu können, doch auch diese Hoffnung fliegt in Castleblayney sprichwörtlich mit dem Wind davon. Dabei präsentierte sich Lukas am Samstag trotz eines leicht “beleidigten” Arms – der Steirer verletzte sich am Freitag bei einem Schlag aus dem Rough – durchaus stark und lag lange Zeit sogar voll auf Top 10 Kurs. Erst späte Bogeys bremsten ihn noch etwas ein.

Die Frontnine am Finaltag geben dann auch auch etwas Hoffnung, dass das angepeilte Topergebnis doch noch zu machen ist. Zwar tritt sich Lukas schon früh auf der 2 ein schnelles Bogey ein, kontert aber perfekt und nimmt auf der 7 ein weiteres Birdie mit, was ihn nicht nur im roten Bereich auf die zweite Platzhälfte kommen lässt, sondern ihn außerdem ganz nah an die Top 10 heranbringt.

Auf den Backnine reißt der Schwung dann aber total ab. Zunächst muss er auf der 10 sein zweites Bogey notieren und stolpert zwei Bahnen später am Par 3 sogar über eine Doublette. Zwar holt er sich sofort einen Schlag wieder zurück, bis zum Ende machen es sich aber noch drei weitere Bogeys bequem, was ihm schließlich nur die 76 (+4) und Rang 46 ermöglicht. Damit ist die Challenge Tour Saison für den Steirer nun endgültig vorbei, denn bereits übermorgen wird er in Portugal die First Stage der Tourschool bestreiten.

“Von den Schmerzen her ist es schon gegangen, aber nur fünf Grad Celsius und mega Wind waren jetzt sicherlich nicht optimal für den Arm. Schade ist es um die zweiten Neun von gestern und heute, aber ist halt so, kann ich nicht ändern”, fasst Lukas das Turnier doch einigermaßen enttäuscht zusammen. Für die Tourschool fühlt er sich vorläuft fit genug: “Ich flieg jetzt mal nach Portugal und schau dann wie es ohne Schmerzmittel geht.”

Auf Einladungen angewiesen

Manuel Trappel ließ die letzte Chance auf einen erfolgreichen Jahresabschluss wohl bereits am Samstag liegen. Auch am Sonntag agiert der Vorarlberger viel zu fehleranfällig und liegt schon nach den Backnine bei 4 über Par. Am Ende marschiert er mit der 77 (+5) über die Ziellinie und bleibt damit als 62. klarerweise unten stecken. Für Manuel lief es in diesem Jahr überhaupt nicht. In der Jareswertung ist für ihn lediglich der 169. Rang über und da er schon an der ersten Stufe der Tourschool scheiterte, ist er nächstes Jahr auf Einladungen angewiesen um seine Tees im Rahmen der Challenge Tour in den Boden stecken zu können.

>> Leaderboard Irish Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Zwei Gesichter

IRISH CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz zieht am Samstag im Concra Wood GC zwölg Löcher lang spürbar das Tempo an, gibt mit späten Fehlern aber einen Mega-Move aus der Hand. Manuel Trappel findet keinen Rhythmus und bleibt am unteren Ende des Leaderboards stecken.

Lukas Nemecz “beleidigte” bei einem Schlag aus dem dichten Rough am Freitag seinen rechten Arm und quälte sich so 16 Löcher lang über den Platz, was auch in einigen Bogeys mündete. Dennoch stemmte der Steirer schlussendlich sicher den Cut und hofft, dass der Physiotherapeut die Verletzung soweit hinbekommt, um am Moving Day wieder normal zu Werke gehen zu können.

Auch Manuel Trappel hatte mit Problemen zu kämpfen, schaffte aber ebenfalls noch den Cut. Für beide Österreicher heißt es nun am Wochenende von Beginn an Vollgas geben, da nur noch ein absolutes Topergebnis wirklich noch weiterhilft.

Da der Physiotherapeut sichtlich gute Arbeit geleistet hat, arbeitet Lukas Nemecz auch von Beginn an genau daran und nimmt schon auf der 1 das erste Birdie mit. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe es am zweiten Par 5 tiefer in den roten Bereich geht. Angestachelt vom starken Start nimmt er noch auf den Frontnine noch zwei weitere Birdies mit, was ihn schon zur Halbzeit an die Top 10 heranschnuppern lässt.

Diese knackt er dann mit seinem bereits fünften Birdie am Par 3, der 12, rutscht aber ausgerechnet am Par 5 danach mit em ersten Bogey wieder zurück. Der Schlagverlust läutet auch sichtbar die Trendwende ein, denn mit noch zwei weiteren Fehlern zum Abschluss seiner dritten Runde geht sich schließlich nur die 70 (-2) aus, die ihn zwar um einige Ränge bis auf Platz 18 nach oben klettern lässt, der erhoffte Mega-Move geht sich damit aber nicht aus.

“Mit Schmerzmitteln ist es heute schon gegangen, war aber sicher nicht optimal mit dem Arm. Die ersten 12 Löcher hab ich endlich mal sehr, sehr gut geputtet und die perfekten Grüns gut ausgenützt. Danach wars schon sehr schwer zu spielen, da es heute wieder sehr windig war und hinten raus auf den Gegenwindlöchern hab ich noch dazu ein paar schlechte Schläge gemacht. Alles in allem war es aber ein guter Tag, nachdem ich zunächst nicht mal sicher war ob es heute überhaupt gehen wird mit der Verletzung”, fasst Lukas Nemecz den Moving Day aus seiner Sicht zusammen.

Hinten stecken geblieben

Manuel Trappel beginnt zwar sehr solide, muss sich aber bis zur 5 gedulden, ehe der Sprung in den roten Bereich glückt. Statt das Birdie so richtig als Initialzündung zu nehmen, tritt eher das Gegenteil ein, denn mit gleich zwei Bogeys noch vor dem Turn bremt sich der Vorarlberger selbst aus.

Das Bremsmanöver leitet eine mehr als nur farbenfrohe zweite Hälfte ein, denn Manuel findet zwar noch zwei Birdies, muss aber gleich fünf Bogeys einstecken, was ihn schließlich nur die 76 (+4) unterschreiben lässt. Vom 56. Platz aus ist damit auch das angepeilte Topergebnis nun bereits endgültig abgefahren.

Niklas Lemke (SWE) führt nach der 69 (-3) und bei gesamt 10 unter Par.

>> Leaderboard Irish Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Mit Problemen

IRISH CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz und Manuel Trappel haben am Freitag im Concra Wood GC mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, dürften sich aber ins Wochenende retten.

Manuel Trappel und Lukas Nemecz legten sich eine durchaus solide Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche. Am Freitag wollen die beiden nun am Vormittag mit etwas besseren Verhältnissen als noch am Donnerstag Nachmittag sich eigentlich bis an die richtig lukrativen Ränge nach vorne arbeiten, haben aber auf ihren Runden mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Lukas Nemecz legt gleich zu Beginn der zweiten Runde einen wilden Ritt hin, denn nach zwei schnellen Bogeys egalisiert er die Fehler auf der 14 und der 15 in windeseile, rutscht nach weiterem Fehler danach aber sofort wieder etwas zurück und kommt so nur im zarten Plusbereich auf der vorderen Platzhälfte an.

Auch die vorderen Neun verlaufen dann mehr als nur farbenfroh. Lukas arbeitet sich mit seinem bereits dritten Birdie wieder auf Level Par zurück und kann danach trotz eines weiteren Fehlers sein Tagesergebnis sogar unter Par drehen, ehe er am Ende wieder Bogeys notieren muss und so nur mit der 73 (+1) ins Ziel marschiert, was als 43. aber fürs Wochenende reicht.

“Es war heute deutlich angenehmer zu spielen als geter. Leider hab ich mir auf meinem zweiten Loch, der 11 bei einem Schlag aus dem Heavy Rough meinen rechten Arm beleidigt und mich mehr ein- als zweihändig über den Platz gerettet. Ich hoffe, dass der Physio jetzt gute Arbeit leistet und ich morgen wieder “normal” schwingen kann”, relativiert sich die fehlerbehaftete Runde durch die Verletzung doch deutlich.

Birdies abgedreht

Manuel Trappel findet sich mit einem Birdie auf der 10 sofort gut zurecht und verwaltet den zartrosa Bereich danach etliche Löcher lang. Erst die 16 wird ihm dann wie schon am Vortag zum Verhängnis, da er auf der 18 aber noch ein weiteres Birdie mitnehmen kann, dreht er sein Score noch vor dem Turn wieder in die richtige Richtung.

Doch wie so oft in diesem Jahr reißt beim Vorarlberger plötzlich der Schwung und er muss auf den Frontnine gleich vier Bogeys notieren, was angesichts einer birdielosen Platzhälfte schließlich nur zur 75 (+3) reicht. Manuel stemmt damit als 50. ebenfalls noch den Cut.

Nach der Runde meint er: “Es war echt schade um die Bogeys nach dem Turn. Ich hab nicht schlecht gespielt aber leider drei Dreiputts einstecken müssen. Gegen den Wind ist es recht schwer hier nahe an die Fahnen zu kommen.”

Keine Chance auf den Cut

Markus Habeler findet zwar bei der Beendigung seiner ersten Runde noch ein Birdie und muss so “nur” mit der 76 (+4) leben, die zweite Runde beginnt allerdings erneut fehlerbehaftet weshalb der Föhrenwald Pro im dreistelligen Bereich feststeckt. Zwar steigert er sich nach dem Turn, der Cut ist nach der 75 (+3) aber als 89. in weiter Ferne.

>> Leaderboard Irish Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube
Manuel Trappel 2015

Souverän in Irland

IRISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Manuel Trappel und Lukas Nemecz legen im Concra Wood GC von Castleblayney durchaus souveräne Auftaktrunden hin.

Lukas Nemecz, Manuel Trappel und Markus Habeler dürften in Irland wohl ihren letzten Challenger des Jahres 2018 bestreiten, nachdem sie noch keine Startplätze für die weiteren Turniere in China und beim Tourfinale sichern konnten.

Vor allem Manuel Trappel hat jedoch gute Erinnerungen an Irland, wo er im Vorjahr mit Platz 5 sein Spielrecht auf der Challenge Tour sicherte. Nach dem Ausscheiden bei der Tourschool ist dies wohl die letzte Chance des Vorarlbergers. Die Irish Challenge wird erstmals im Concra Wood GC bei Castleblayney ausgetragen.

Manuel Trappel beginnt dann am Nachmittag äußerst konzentriert und notiert nach anfänglichen Pars auf der 3 das erste Birdie. Da er dann mit der 6 eine weitere Bahn zu einem Birdie überreden kann, mischt er sogar in lukrativen Gefilden des Leaderboards mit. Noch vor dem Turn reißt der Schwung aber und Manuel muss auf der 7 und der 9 noch zwei Bogeys notieren, weshalb er nur am Ausgangspunkt auf den Backnine ankommt.

Dort drückt er dann aber wieder aufs Tempo und schnappt sich mit Birdies auf der 11 und der 15 wieder den alten Zwischenstand von 2 unter Par. Zwar muss er auf der 16 noch einen Schlag wieder abgeben, mit der 71 (-1) verschafft er sich aber als 22. eine durchwegs ansprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

“Es war heute nicht einfach weil es sehr windig war und es auch öfters geregnet hat. Ich hab heute aber sehr viele gut Putts gemacht”, zeigt sich Manuel mit seiner Runde zum größten Teil durchaus zufrieden.

Nur knapp dahinter

Lukas Nemecz startet am Nachmittag mit einem anfänglichen Birdie richtig gut, rutscht aber sofort wieder auf Level Par zurück. Drei Bahnen lang präsentiert er sich dann durchaus sicher, ehe ihm das Par 3, der 6 mit einem Doppelbogey einen Strich durch die Rechnung macht. Kurz vor dem Turn kann er dann das zweite Par 3 der Frontnine aber zu einem Birdie überreden und pirscht sich so vor dem Wechsel auf die hinteren Neun wieder an Level Par heran.

Lange Zeit läuft er dann auf den hinteren Neun allerdings dem scoretechnischen Ausgleich nach. Erst als nach einer langen Parserie bereits alles auf eine Runde knapp über Par hingedeutet, gelingt am Schlussloch doch noch ein Birdie, was im am Ende noch die 72 (Par) ermöglicht, womit er sich als 31 eine durchaus solide Basis schafft.

Nach der Runde meint er: “Es war heute recht tricky. Zuerst ist gegen Mittag der Wind stärker geworden und rund um den Turn hat es dann auch noch waagrecht zu regnen begonnen. Erst gegen Ende ist es dann wieder angenehmer geworden. Mein Spiel war recht solide, leider hab ich mir schwer getan mit wirklich gute Chancen zu erarbeiten.”

Fortsetzung am Freitag

Markus Habeler beginnt den Nachmittag gleich einmal mit einem Schocker, denn am Eröffnungs Par 5 tritt sich der Youngster eine 9 ein, was ihn buchstäblich von Beginn an hinten einreiht. Danach stabilisiert er zwar sein Spiel, muss aber noch zwei weitere Schläge abgeben, ehe er auf der 8 auch das erste Birdie findet.

Schon früh geht es dann auch den Backnine noch weiter retour, mit zwei Birdies setzt er aber einen gelungenen Konter. So richtig stabil wird sein Spiel aber auch dadurch nicht, wie ein weiterer Fehler sofort danach unterstreicht. Wegen einfallender Dunkelheit muss die Runde dann unterbrochen werden, weshalb Markus beim Zwischenstand von +5 nach 15 und als 92. seine Auftaktrund erst am Freitag beenden kann.

Rhys Enoch (WAL) führt nach der 66 (-6).

>> Leaderboard Irish Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube
Manuel Trappel 2015

Chance vergeben

OPEN DE PROVENCE – 3. RUNDE: Manuel Trappel findet sich zu Beginn seiner dritten Runde überhaupt nicht zurecht und vergibt im Golf International de Pont Royal wohl schon am Moving Day die Chance auf das so dringend benötigte Topergebnis.

Manuel Trappel kämpfte sich am Freitag über holprige Grüns ins Wochenende und muss nun als letzter verbliebener Österreicher die Fahne hochhalten. Am Moving Day gibt es für den Vorarlberger eigentlich nur die Devise “Volldampf voraus”, denn lediglich ein absolutes Topergebnis könnte ihm den Weg zur Tourschool noch ersparen.

Statt “Volldampf voraus” heißt es zu Beginn des Moving Days für Manuel Trappel allerdings eher “Kommando zurück”, denn mit gleich drei Bogeys auf den ersten vier Bahnen startet er mehr als nur durchwachsen in die dritte Runde. Zwar geht sich danach am Par 3, der 5 auch ein Birdie aus, mehr will bis zum Turn aber nicht gelingen, was den ehemaligen Amateur Europameister regelrecht am hinteren Ende einzementiert.

Am Par 3, der 11 kommt es dann sogar noch dicker, denn ein hängt ihm noch eine zusätzliche Bürde um. Erst danach kehrt endlich etwas Souveränität in sein Spiel ein und er findet auf der 14 (Par 5) und er 16 noch zwei Birdies. Damit bringt er die Runde zwar etwas erfreulich zu Ende, mit der 74 (+2) kann er sich aber klarerweise überhaupt nicht zufrieden zeigen.

Als 51. vergibt Manuel Trappel wohl auch bereits vor der Finalrunde die Chance auf das so nötige Topergebnis. Derzeit rangiert er in der Jahreswertung lediglich auf dem 178. Rang, was fürs Spielrecht für kommendes Jahr deutlich zu wenig ist. Mit einem Spitzenplatz in Frankreich hätte er sich womöglich noch in die lukrativen Regionen nach vorne arbeiten können, nach der 75 (+3) am Samstag ist die Tourschool nun aber wohl bereits Gewissheit.

“Es war echt unglücklich zu Beginn. Mein Teeschuss auf der 1 war mitte Fairway, aber durch den Downslope und einen Baum hatte ich aus 90 Metern keine Chance das Grün zu treffen. Es war sehr stürmisch heute. Ich hab einige Fehler gemacht aber eigentlich waren auch viele gute Schläge dabei. Nach der 4 hab ich dann besser ins Spiel gefunden”, fasst Manuel seine Runde doch etwas geknickt zusammen.

>> Leaderboard Open de Provence

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Drübergekämpft

OPEN DE PROVENCE – 2. RUNDE: Manuel Trappel stemmt im Golf International de Pont Royal den Cut und wahrt so bei einer seiner wohl letzten Startmöglichkeiten die Chance auf wichtiges Preisgeld im Kampf ums Spielrecht für kommendes Jahr. Lukas Nemecz geht hingegen leer aus und muss sich wie Martin Wiegele auf die Tourschool vorbereiten.

Manuel Trappel startete am Donnerstag mit späten Birdies und der 70 (-2) durchaus gut ins Turnier und will den Schwung der letzten Bahnen vom Vortag auch in die zweite Runde mitnehmen. Allerdings hat er mit allerletzter Startzeit mit bereits durchwegs holprigen Grüns zu kämpfen, was sich auch gleich auf der 1 in einem anfänglichen Bogey niederschlägt.

Zwar gleicht der Vorarlberger sein Score schon auf der 3 wieder aus, rutscht zwei Bahnen später aber erneut zurück. Auf der 7 aber erspart er sich den Weg auf die “bumpy Greens” dann komplett, denn er locht kurzerhand die Annäherung, was ihn sogar im roten Bereich auf den Backnine ankommen lässt.

Dort will dann aber nicht mehr allzu viel zusammenlaufen, denn auf weitere Birdies wartet der ehemalige Amateur Europameister vergeblich. Da er sich parallel dazu auf der 14 (Par 5) und der 17 noch zwei Bogeys eintritt, muss er sich mit der 73 (+1) zufrieden geben, mit der er aber als 49. immerhin noch als einziger Österreicher ins Wochenende cuttet.

Mit frischeren Grüns und früherer Startzeit muss Manuel nun am Moving Day auch eine Aufholjagd einläuten, denn nach der bislang bescheidenen Saison benötigt er zwingend ein absolutes Topergebnis um sich in der Order of Merit noch in die richtigen Regionen nach vorne arbeiten zu können, ansonsten droht ihm wohl wie seinen Landsmännern Lukas Nemecz und Martin Wiegele der Gang auf die Tourschool.

“Die Grüns waren wirklich sehr, sehr schlecht, vor allem auf den Backnine. Ansonsten war das Spiel gut, ich hab halt auf den Grüns einiges liegengelassen. Beim Eagle hab ich den Abschlag am Vorgrün untergebracht und konnte dann einen längeren Putt lochen”, so Manuel Trappel nach dem geschafften Cut erleichtert.

Back to School

Lukas Nemecz präsentiert sich am Freitag um einiges konservativer als noch am Vortag, denn den Großteil seiner Frontnine nimmt der Steirer recht sichere Pars mit. Zwischenzeitlich glückt dann am Par 5, der 4 auch der Sprung in den roten Bereich, mit einem Par 5 Bogey auf der 9 rutscht er noch vor dem Turn aber wieder auf Level Par zurück.

Kaum auf der zweiten Platzhälfte angekommen arbeitet er sich dann aber mit dem nächsten Birdie auf der 10 wieder in die richtige Richtung, rutscht aber kurz darauf wieder zurück. Zwar holt er sich den Schlag postwendend wieder, kann sein Spiel aber weiterhin nicht stabilisieren und rutscht erneut zurück.

Noch einmal bäumt er sich dann auf und wahrt mit dem nächsten Birdie auf der 17 noch die Chance auf den Cut, ehe es ihn wieder am Par 5, der 18 erwischt und er sich so mit der 72 (Par) und Platz 74 zufrieden geben muss, was für den Wochenendeinzug nicht reicht. Damit verpasst er einmal mehr wichtiges Preisgeld und kann so auch die Top 90 der Jahreswertung nicht mehr knacken, weshalb sein nächster Start nun die First Stage der Tourschool sein wird.

Formaufbau für die Tourschool

Martin Wiegele strotzt am Freitag sichtlich vor Tatendrang und sammelt auf den Backnine bereits drei Birdies auf. Da er zwischendurch aber auf 12 ein Doppelbogey einstreut, kommt er trotz der starken Birdiequote nur im zartrosa Bereich auf den ersten neun Bahnen an.

Dort rutscht er dann mit weiterem Fehler auf der 1 sogar wieder auf Level Par zurück und beraubt sich damit endgültig der Chance doch noch das Wochenende zu erreichen. Zumindestens geht sich auf der 9 noch ein abschließendes Birdie aus, was dem Routinier auf Rang 100 als Trostpflaster mit der 71 (-1) wenigstens noch eine rote Runde beschert.

“Ich bin jetzt mal früh wieder nach Hause zu kommen und mit meinem Trainer arbeiten zu können. Ich werde noch das eine oder andere kleine Turnier in Österreicher bestreiten um mich auf die Tourschool vorzubereiten. Diese Woche war zäh. Zum einen warens die Reisestrapazen und dann habe ich die Schläge aus Kasachstan erst am Mittwoch am Abend bekommen und davor mit alten Schlägern die Vorbereitung bestritten. Ich hatte einfach so kein Rezept und keinen Rhythmus und hab schlecht geputtet. Heute wars akzeptabel aber nich gut genug. Jetzt heißt es für die Tourschool im November in Form zu kommen”, fass Martin Wiegele das Turnier mit allen Widrigkeiten zusammen.

Matt Ford (ENG) geht nach der 60 (-12) und bei gesamt 15 unter Par mit überlegener Führung ins Wochenende.

>> Leaderboard Open de Provence

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Spektakuläre Tourschool

TOURSCHOOL STAGE 1B – FINAL: Mit Max Lechner und Daniel Hebenstreit überstehen gleich beide rot-weiß-roten Amateure im GC Schloß Ebreichsdorf die Stage 1 der Tourschool. Routinier Leo Astl rundet mit unglaublich spektakulären Backnine das Aufstiegs-Bild ab.

Anders als im letzten Jahr wo lediglich Felix Schulz den Aufstieg in die Zwischenrunde realisierte, darf sich Golf-Österreich diesmal im GC Schloß Ebreichsdorf über ein Weiterkommen von drei Spielern freuen. Dabei wissen gleich zwei Zukunfsthoffnungen ordentlich aufzuzeigen, denn mit Max Lechner und Daniel Hebenstreit sind beide am Start gestandenen rot-weiß-roten Amateure bereits eine Runde weiter.

Vor allem Max Lechner spult unwahrscheinlich konstante Runden ab. Schon der Einstieg gelingt mit der 68 (-4) richtig gut und die 72 (Par) am Mittwoch stellt im Nachhinein betrachtet sogar die schlechteste seiner vier Runden dar, was das Potenzial des Spielers vom GC Föhrenwald mit Nachdruck unterstreicht. Da sich dann am Donnerstag die 67 (-5) und zum Abschluss eine 69 (-3) ausgeht, zieht Max bei gesamt 12 unter Par als starker 6. in die 2nd Stage ein.

Nur zwei Schläge dahinter rangiert Amateur-Kollege Daniel Hebenstreit. Er mischt nach Auftritten von 68 (-4) und 70 (-2) Schlägen am Mittwoch sogar ganz weit vorne mit und verschafft sich dann am Donnerstag mit einer 66 (-6) einen ganz komfortablen Puffer. Dieser schmilzt zwar am Freitag mit der 74 (+2) in der starken Spätsommersonne etwas dahin, bei gesamt 10 unter Par ist der Aufstieg als 12. aber nie in Gefahr.

Den spektakulärsten Auftritt legt aber Routinier Leo Astl hin. Der Tiroler liegt nach Runden von 72 (Par), 66 (-6) und 70 (-2) Schlägen gut auf Kurs, ehe es ihn am Freitag auf den Frontnine mit zwei Bogeys und zwei Doppelbogeys wild erwischt. Mit dem Mut der Verzweiflung reitet Leo dann die volle Attacke und marschiert auf den zweiten Neun mit unglaublichen sechs Birdies und sogar einem Eagle unwiderstehlich nach vor und teilt sich mit der 70 (-2) schlussendlich die Platzierung mit Daniel Hebenstreit.

“Ich hab nach den verpatzten ersten Neun dann volles Risiko nehmen müssen und Gott sei Dank ist das voll aufgegangen”, so Leo Astl nach dem spektakulären Freitags-Ritt erleichtert.

Ganz bitter verläuft die Tourschool für Bernard Neumayer, denn nach der 74 (+2) verpasst er als 24. um haaresbreite den Sprung unter die besten 23 und somit auch den Aufstieg. Auch Markus Habeler kann trotz einer 69 (-3) als 29. nicht mehr um den Aufstieg mitreden. Das Schicksal teilen die beiden mit acht weiteren Österreichern, die bereits in Ebreichsdorf die Tourschool wieder verlassen müssen.

>> Leaderboard Tourschool Stage 1B

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Im Finish rumgerissen

OPEN DE PROVENCE – 1. RUNDE: Manuel Trappel reißt seine Runde im Finish noch herum und legt sich mit der 70 eine gute Basis. Auch Lukas Nemecz wahrt nach späten Birdies im Golf International de Pont Royal die Chance auf Preisgeld. Martin Wiegele liegt nach der 78 bereits weit zurück.

Nach den Kleingeldwochen zuletzt auf der Challenge Tour peilen Lukas Nemecz, Martin Wiegele und Manuel Trappel den großen Push in der Provence an. Im Golf International de Pont Royal gastierte die Alps Tour zehn Jahre lang, weshalb der Kurs für Nemecz kein Neuland darstellt. Im südfranzösischen Mallemort wartet ein selektiver Seve Ballesteros-Kurs auf Europas Golfnachwuchs. Beim fünftletzten Turnier am Kalender geht es um 200.000 Euro Preisgeld.

Manuel Trappel benötigt mit der letzten Tee Times der Vormittagsgruppen zu Beginn sichtlich noch etwas Anlaufzeit um richtig ins Turnier zu finden, denn nach drei anfänglichen Pars geht sich am Par 3, der 13 nur ein Bogey aus, was ihn schon in der frühen Phase seiner Auftaktrunde etwas zurückfallen lässt. Erst auf der 16 und der 18 gehen sich die ersten Birdies aus, da er dazwischen aber auch noch einen Schlagverlust einquetscht, kommt er nur bei Level Par auf den Frontnine an.

Dort setzt er dann mit einem Bogey auf der 1 die farbenfrohe Performance weiter fort, ehe er auf den nächsten Löchern wieder etwas Ruhe auf der Scorecard einkehren lässt. Erst gegen Ende schüttet er noch einmal den Farbkübel aus, findet diesmal aber die eindeutige richtige Mischung, denn gleich drei Birdies auf den verbleibenden vier Bahnen sorgen für ein starkes Ende seiner ersten Umrundung. Mit der 70 (-2) verschafft sich der Vorarlberger als 27. aber eine durchwegs gelungene Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche.

“Die Runde war gut heute. Ich denke, dass die Grüns am Vormittag noch ein bisschen besser waren, das wird sich morgen bei mir vermutlich ändern, denn mit letzter Startzeit werden die sicher ein wenig ‘bumpy’ werden. Es ist echt wichtig hier die Fairways zu treffen auf diesem Platz”, fasst Manuel Trappel seine Runde zusammen.

Wilde Achterbahnfahrt

Lukas Nemecz wandelt am Nachmittag auf den Backnine durch ein wahres Wechselbad der Gefühle. Zunächst tritt sich der Steirer schon auf den ersten vier Bahnen drei Bogeys ein, hobelt den aufgerissenen Rückstand aber mit darauffolgendem Eagle und Birdie in Windeseile wieder weg. Doch in Schwung bringt das Lukas sichtlich nicht, denn mit dem nächsten Bogey auf der 17 rutscht er zunächst wieder etwas zurück, ehe es ihn mit einem Doppelbogey am Par 5, der 18 so richtig am Leaderboard nach unten wirft.

Des Schlechten noch nicht genug muss er auf der 1 gleich den nächsten Fehler einstecken, ehe er sein Spiel wieder konsolidiert und sich gegen Ende sogar daran macht die vielen Schlagverluste wieder wegzuhobeln. Mit Birdies auf der 5, der 7 und der 9 sorgt er für ein durchwegs positives Ende und unterschreibt schließlich mit der 73 (+1) eine Runde nur knapp über Par, was ihm als 72. am Freitag mit früher Startzeit zumindestens noch alle Möglichkeiten auf Preisgeld offen lässt.

Abgeschlagen zurück

Martin Wiegele startet mit drei Bogeys am Stück unglaublich zäh ins Turnier, schafft es in Folge aber zumindestens weitere Fehler von der Scorecard fernzuhalten. Aufs erste Birdie muss der Routinier aber bis zum Par 5, der 9 warten, weshalb er nur im deutlichen Plusbereich auf die Backnine abbiegt.

Der Negativspirale kann er auch nach dem Turn nicht entkommen, denn nach drei Pars geht es mit einem Doppelbogey am Par 3, der 13 immer weiter retour und da er auf der 16 und der 17 noch einen Bogeydoppelpack schnürt, geht sich am Ende nur die 78 (+6) aus mit der er als 116. bereits abgeschlagen zurück liegt.

Joachim B. Hansen (DEN) ist einmal mehr in dieser Saison nach einer 65 (-7) das Maß der Dinge.

>> Leaderboard Open de Provence

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Im Sturzflug

KAZAKHSTAN OPEN – FINAL: Lukas Nemecz kommt am Finaltag im Zhailjau Golf Resort überhaupt nicht ins Rollen und muss sich nach einem wahren Sturzflug am Leaderboard mit einem kleinen Preisgeldscheck zufrieden geben. Martin Wiegele kommt vom Ende des Klassements nicht weg.

Nach zuletzt mehr als nur mauen Wochen wirkte es bei Lukas Nemecz gerade beim hochdotierten Challenger in Kasachstan – nach Kenia ist das Turnier in Almaty mit 450.000 Euro das Event mit dem höchsten Preisgeld – so, als könne er im Finish der Saison das Ruder noch herumreißen und sich mit einem starken Resultat etwas Druck von den Schultern nehmen.

Vor allem mit der Qualität seines Spiels zeigte er sich drei Tage lang sehr zufrieden und war laut eigener Aussage auch wegen etwas “Pech” nicht weiter vorne im Klassement als auf Rang 32 zu finden. Am Finaltag aber will dann so gut wie gar nichts mehr zusammenlaufen, wenngleich er mit einem schnellen Par 3 Birdie auf der 2 durchaus gut ins Turnier findet und so sein Vorhaben, noch eine starke letzte Runde auf den Rasen zu brennen, unterstreicht.

Schon auf der 3 bekommt er aber erste Probleme und muss ausgerechnet am ersten Par 5 sein Score rasch wieder auf Anfang stellen. Das Bogey bringt auch sichtlich Sand ins Getriebe, denn noch auf den Frontnine tritt sich der Steirer auf der 7 (Par 3) und am dritten Par 5 der Runde, der 9, zwei weitere Fehler ein, die ihn im freien Fall am Leaderboard nach unten rasseln lassen.

Auch nach dem Turn will sich einfach kein gewinnbringender Rhythmus einstellen, denn Lukas ist die gesamte zweite Runde über vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie. Da es sich parallel dazu noch zwei Bogeys gemütlich machen, kann der Grazer am Sonntag nur die 76 (+4) unterschreiben, die ihn erst auf Rang 61 im Klassement einparkt.

Lukas vergibt damit auch die Chance auf so wichtiges Preisgeld, dass er im Kampf um die Tourkarte mehr als nur dringend benötigen würde. Statt eines dicken Schecks kann er nun nur in etwa 1.300 Euro mitnehmen, was ihn vom derzeit 102. Platz der Order of Merit kaum nach oben klettern lässt. Lukas ist auch bereits für die Stage 1 der Tourschool in Portugal angemeldet.

Um sich diese zu ersparen müsste er zu Saisonende unter den Top 90 sein, da die Stage 1 jedoch bereits davor stattfindet, wird er diese wohl oder übel spielen müssen. “Die letzten 21 Löcher in diesem Turnier waren echt schräg. Ich hab noch nie mit so guten Schlägen so viel über Par gespielt. Ich bin natürlich sehr enttäuscht”, kann sich Lukas Nemecz den Absturz am Finaltag selbst nicht erklären.

Malkasten ausgepackt

Martin Wiegele hat auch am Sonntag wieder so ziemlich alle Farben des Regenbogens mit dabei. Gleich die 1 hängt ihm wie schon am Vortag ein Bogey um, worauf er mit Birdie zwei Bahnen später gut reagiert, nur um mit darauffolgendem Doppelbogey wieder zurückzufallen. Der Fehler kitzelt den Routinier aber sichtlich, denn mit Birdie und Eagle gibt er die perfekte Antwort und da sich auch auf der 9 noch ein Schlaggewinn ausgeht, kommt er sogar im klar roten Bereich zum Turn.

Auch auf den Backnine geht es recht farbenfroh weiter, wenngleich ihm die rote Farbe dabei noch dazu ausgeht, denn Birdie findet er die gesamte zweite Platzhälfte über keines mehr, muss parallel dazu aber noch ein Bogey und sogar eine zweite Doublette verzeichnen, was am Ende nur in der 73 (+1) mündet. Damit kommt er vom unteren Ende des Klassements klarerweise nicht mehr weg und muss sich beim gut dotierten Challenge Tour Event als 66. mit einem kleinen Preisgeldscheck zufrieden geben.

“Das war eine verrückte Runde. Ich hab aber glaube und hoffe ich einiges an Information für mich selbst mitnehmen können”, hält sich die Enttäuschung bei Martin Wiegele noch durchaus in Grenzen, da derzeit nach der langen Pause wegen der Hüft-Operation noch ganz klar der Formaufbau im Vordergrund steht.

“Wenn ich die Tourschool schaffe werde ich keine Medical Extension brauchen, darauf hoffe ich. Ansonten hätte ich eine volle Medical Extension für kommendes Jahr, also bis Juni Kategorie 1 und die kleine European Tour Kategorie, die ich jetzt auch habe. Wenn man keine sieben Turnier spielt, bekommt man eine volle Medical Extension und ich werde wahrscheinlich nur fünf haben”, erspart sich Martin auf jeden Fall zumindestens den Tourkartenstress.

Liam Johnston (SCO) sichert sich mit der 67 (-5) und bei gesamt 24 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Kazakhstan Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Im Finish abgerissen

KAZAKHSTAN OPEN – 3. RUNDE: Lukas Nemecz liegt am Moving Day im Zhailjau Golf Resort mit starker Birdiequote zwischenzeitlich sogar schon in den Top 10, rutscht mit späten Fehlern aber wieder ins Mittelfeld zurück. Martin Wiegele will den Samstag in Almaty “raschest möglich vergessen”.

Lukas Nemecz marschierte in dieser Woche mit Runden von zweimal 69 (-3) Schlägen ganz locker ins Wochenende und wird damit beim hochdotierten Challenger in Almaty auf jeden Fall wichtiges Preisgeld mitnehmen, dass er im Kampf um die Tourcard mehr als nur gut gebrauchen kann. Lange Zeit wirkt es dann auf der dritten Runde als könnte der Scheck sogar sehr angenehme Dimensionen annehmen, denn Lukas findet rasch zu einem gewinnbringenden Rhythmus und darf sich schon auf der 3 (Par 5) über das erste Birdie freuen.

Auch danach hat er vor allem die langen Bahnen perfekt im Griff, denn die 6 wirft sogar ein Eagle ab, was ihn erstmals so richtig in Schlagdistanz zu den Top 10 bringt. Zwar muss er danach auch einen Schlag abgeben, hobelt den Fehler mit einem weiteren Par 5 Birdie auf der 9 aber noch vor dem Turn wieder weg.

Mit einem roten Doppelpack auf der 11 und der 12 marschiert der Steirer dann sogar bis unter die Top 10 nach vor, ehe gegen Ende der Runde der Faden im Spiel deutlich abreißt. Dass die Selbstverständlichkeit verloren geht zeigt sich schon auf den beiden aufeinanderfolgenden Par 5 Bahnen, denn keinem der beiden langen Löcher kann er noch einen weiteren Schlag entlocken.

Richtig bitter wird es dann aber im absoluten Finish der Runde, denn zunächst bremst ihn ein Doppelbogey am Par 3, der 17 heftig zusammen und ein abschließendes Bogey garniert das tiefschwarze Ende noch zusätzlich. Zwar bringt er mit der 70 (-2) zum dritten Mal in Folge eine rote Runde zum Recording, bei den allgemein sehr guten Scores büßt er damit aber sogar einige wenige Ränge ein und startet als 32. “nur” aus dem Mittelfeld in den Finaltag.

“Ich hab heute wirklich sehr gut gespielt: Super gedrived und auch wieder einige Putts gelocht. Ich rede wirklich nicht gerne vom ‘Pech’, aber die 17 war schon sehr unglücklich. Ich kanns gar nicht erklären so unglaublich wars, sehr ärgerlich jedenfalls. Die 18 ist einfach sehr schwer und genau dort hab ich den einzigen schlechten Schlag heute gmeacht, aber das ist leider Teil dieses Spiels. Zum Glück hab ich morgen nochmal eine Chance auf eine sehr gute Runde”, so Lukas Nemecz nach dem Moving Day.

Schnell vergessen

Auch Martin Wiegele stemmte in Kasachstan nach seinem Comeback den ersten Challenge Tour Cut und kann damit am Wochenende nun eigentlich etwas lockerer aufspielen, allerdings istvon der Lockerheit von Beginn an nichts zu merken, denn gleich die 1 brummt ihm ein Bogey auf und auch danach ist er auf den Frontnine vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis. Da er bis zum Turn noch zwei weitere Fehler aufsammelt, rutscht er im Klassement fast bis ans Ende zurück.

Kaum auf den Backnine angekommen geht es sogar noch weiter zurück, ehe er auf der 12 auch das erste Birdie mitnehmen kann. Wie sich im Nachhinein herausstellt bleibt der rote Eintrag allerdings allein auf weiter Flur und da er sich gegen Ende zu einem weiteren Bogey sogar noch ein Doppelbogey eintritt, ist der Absturz auf Rang 66 mit der 78 (+6) endgültig perfekt.

“Das war ein Tag den man schnell vergessen möchte. Die Runde hat sich einerseits durch schlechtes Putten schnell in die falsche Richtung bewegt, andererseits waren auch ein paar schlechte lange Schläge dabei, die das noch beschleunigt haben. Ich war etwa zweimal etwas unbedacht und hab den falschen Schlag probiert, wo es besser gewesen wäre die andere Seite zu missen. Zur Krönung hab ich auf der 18 noch einen sehr guten Putt gemacht, der aber vorbeigegangen ist”, spart Martin nach der verpatzten Runde keineswegs mit Selbstkritik.

>> Leaderboard Kazakhstan Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube