Kategorie: Challenge Tour

Maximilian Steinlechner

Rabenschwarzer Freitag

Max Steinlechner findet nach der starken Auftaktrunde am Freitag bei den NMB Championship überhaupt kein Rezept und scheitert mit einer tiefschwarzen 83 (+11) bei seinem Challenge Tour Saisondebüt im Humewood GC klar am Cut.

Maximilian Steinlechner zeigte sich zum Auftakt in beneidenswerter Frühform, denn mit lediglich einer einzigen Golfrunde am Samstag davor in den Knochen knallte der junge Tiroler eine 65 (-7) aufs Tableau und konnte damit am Donnerstag voll mit den ultratiefen Scores Schritt halten. Am Freitag Nachmittag hofft er nun an die starken ersten 18 Löcher anknüpfen zu können um gleich beim ersten Saisoneinsatz auf der Challenge Tour aussichtsreich ins Wochenende zu cutten.

Die Hoffnung soll sich jedoch nicht nur nicht erfüllen, sondern wird auf den Frontnine regelrecht zertrümmert. Von Beginn an findet Max keinen brauchbaren Rhyhtmus, tritt sich bereits am Par 3 der 3 und der 4 die ersten Bogeys ein und schlittet am Par 5 der 7, wo er am Donnerstag noch ein Eagle notierte, sogar in ein Doppelbogey. Ein weiterer Fehler kurz vor dem Turn prolongiert die Probleme dann regelrecht.

Steinlechner mit Tag zum Vergessen

Maximilian SteinlechnerDer rabenschwarze Tag findet auf den Backnine nahtlos seine Fortsetzung, denn auch das nächste Par 5 lässt ihn nur mit einem Doppelbogey seiner Wege ziehen und da er nach einem weiteren Fehler danach am Par 3 gleich noch zwei Doubletten anhäuft, steht er am Ende sogar trotz eines späten Birdies auf der 17 nur mit der 83 (+11) beim Recording, womit er um gleich satte 18 Schläge mehr als noch am Donnerstag benötigt und damit klarerweise keine Chance hat auch am Wochenende noch aktiv mitwirken zu dürfen.

Björn Akesson (SWE) und Keenan Davidse (RSA) starten bei gesamt 14 unter Par als Co-Leader ins Wochenende. Nicht viel besser lief es für Deutschlands Golfer, von denen es nur Marc Hammer ins Finale schaffte.

Leaderboard NMB Championship

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Max Steinlechner

Perfekt mitgehalten

Maximilian Steinlechner hält bei den NMB Championship mit einer knallroten 65 (-7) beim allgemeinen Birdiewettschießen perfekt mit und verschafft sich bei seinem ersten Challenge Tour Turnier der neuen Saison im Humewood GC eine starke Ausgangslage.

Max Steinlechner zückt eine erste Wildcard für seinen Startplatz bei der Nelson Mandela Bay Championship, einem 350.000 Dollar-Turnier zum Abschluss des Südafrika-Swings der Challenge Tour. Im Humewood GC von Port Elizabeth an der berühmten Garden Route muss sich der Tiroler nicht nur mit den Kollegen von der Challenge Tour matchen, sondern zusätzlich mit starker Konkurrenz aus Südafrika. Steinlechner ist der einzige Österreicher im Feld, nachdem Niklas Regner eine Einladung zur Asian Tour in den Oman nutzt.

Maximilian SteinlechnerMit einem anfänglichen Bogey auf der 10 geht der Start des 24-jährigen zwar einigermaßen daneben, der Fehler scheint Max jedoch richtiggehend aufzuwecken, denn gleich am Par 5 danach krallt er sich den scoretechnischen Ausgleich und legt schließlich von der 15 weg einen richtig sehenswerten Zwischensprint hin. Zunächst überredet er das nächste Par 5 zum zweiten Birdie, legt prompt einen weiteren roten Eintrag nach und knallt danach am dritten Par 5 sogar ein Eagle auf die Scorecard, was ihn bei einem Zwischenstand von 4 unter Par auf die Frontnine abbiegen lässt.

Steinlechner mit weiterem Eagle

In dieser Tonart geht es dann auch gleich munter weiter, denn die 1 und das Par 3 der 3 werfen gleich die nächsten Birdies ab. Ein Bogey auf der 4 bremst den Vorwärtsdrang dann zwar etwas ab, Max steckt den kleinen Rückschlag aber bestens weg und knallt am Par 5 der 7 sogar den zweiten Adler aufs Tableau, was am Ende sogar in der knallroten 65 (-7) mündet, womit er als 10. beim allgemeinen Birdiewettlauf voll mithalten kann.

„Es war heute nur leichter Wind mit maximal 25 km/h, da hat der Platz auch mehr zugelassen. Auch die Windrichtung hat die Par 5 heute leichter gemacht“, rückte ihm der Wind die langen Bahnen angenehm in Reichweite. „Das war eine ganz solide Vorstellung wenn man betrachtet, dass ich am Samstag zum ersten Mal heuer auf einem Platz gespielt habe.“

Martin Couvra (FRA) knallt eine 61 (-11) aufs Tableau und diktiert damit nach dem ersten Spieltag das Tempo.

Leaderboard NMB Championship

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Niklas Regner

Kein Glück in Kapstadt

Niklas Regner verpasst bei den Cape Town Open nach spätem Par 5 Bogey den Cut und tritt die Weiterreise von der Challenge Tour zu seinem Abstecher auf die Asian Tour ohne Preisgeld aus dem Royal Cape GC an.

Niklas Regner präsentierte sich zum Saisonstart der Challenge Tour in Limpopo bereits sehr konkurrenzfähig, auch wenn er mit den ultratiefen Scores nicht ganz mitkam. Beim zweiten Event in Kapstadt hofft der Liezener auf weiteren Formanstieg und ein erstes Topergebnis in der noch jungen Saison.

Mit zwei schnellen Birdies am Par 5 der 11 und der 12 beginnt der Arbeitstag für den einzigen Österreicher am Donnerstag Nachmittag nach Maß, allerdings kann Niklas in Folge an den starken Beginn nicht anknüpfen und rutscht mit Bogeys am Par 3 der 15 und der 17 noch vor dem Turn wieder auf Level Par zurück.

Niklas RegnerMit einem weiteren Fehler auf der 1 rutscht er dann sogar in den dreistelligen Leaderboardbereich ab, fängt sich in Folge aber wieder und holt sich am Par 5 der 7 zumindest noch den scoretechnischen Ausgleich ab. Schlussendlich startet er so mit einer 72 (Par), womit er sich jedoch bereits einen kleinen Rückstand auf die erwartete Cutmarke aufbrummt.

Spätes Par 5 Bogey als Spielverderber

Der zweite Spieltag beginnt mit einem Birdie auf der 1 absolut nach Maß, allerdings wird es in Folge doch deutlich farbenfroher und abwechslungsreicher auf der Scorecard, denn von der 4 bis zur 7 wechselt er Bogeys und Birdies ab, bleibt so vor den Backnine jedoch weiterhin in Schlagdistanz zur gezogenen Linie.

Mit einem Eagle am Par 5 der 11 katapultiert sich Niklas dann in Richtung Weekend, kann jedoch nicht mehr weiter zulegen und tritt sich im Finish ausgerechnet am zweiten Par 5 der Backnine ein Bogey ein. Schlussendlich geht sich so zwar die 70 (-2) aus, der Cut ist damit jedoch knapp nicht mehr zu stemmen, weshalb der Weiterreise zum Gastspiel auf der Asian Tour ohne Preisgeld aus Kapstadt antritt.

Gleich zehn Spieler biegen bei gesamt 9 unter Par als geteilte Führende in den Moving Day ab.

Leaderboard Cape Town Open

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Niklas Regner

Regner schreibt gleich an

Niklas Regner kann sich zwar am Wochenende bei den SDC Open nicht mehr in den Kampf um die Spitzenplätze einmischen, schreibt aber mit einer Mittelfeldplatzierung immerhin gleich beim Saisondebüt in den Zebula Golf Estates im neuen Road to Mallorca der Challenge Tour an.

Niklas Regner zeigt sich gleich bei seinem ersten Saisoneinsatz auf der Challenge Tour absolut auf Betriebstemperatur, denn mit Runden von 69 (-3) und 68 (-4) Schlägen ließ der Liezener in Sachen Cut rein gar nichts anbrennen und wird so gleich beim Saisondebüt Preisgeld mitnehmen. Am Wochenende hofft der Steirer nun klarerweise auf weitere Runden in den 60ern um mit den doch recht tiefen Scores weiterhin Schritt halten zu können.

Die dritte Runde lässt sich dann mit einem schnellen Par 5 Birdie auf der 2 auch bestens an und da er zum bereits dritten Mal in dieser Woche auch vom Par 3 der 4 einen roten Eintrag mitnimmt, stimmt er schon früh ins allgemeine Birdiewettschießen ein. Erst danach geht der gewinnbringende Schwung etwas verloren, Schlagverlust muss er auf den Frontnine jedoch keinen einzigen einstecken.

Niklas RegnerMit viel Leerlauf auch zu Beginn der hinteren Neun kann er dann aber mit den guten Scores rundherum nicht mehr wirklich Schritt halten, bis er am Par 5 der 15 zum Eagle locht und sich so wieder an die Top 10 heranpirscht. Ein spätes Par 3 Bogey wirft dann zwar noch etwas den Anker aus, mit der 69 (-3) hätte er aber, eine starke Schlussrunde vorausgesetzt, durchaus noch die Chance gleich beim ersten Saisoneinsatz ein Spitzenresultat mitzunehmen.

Auch am Sonntag wieder unter Par

Mit einem schnellen Par 5 Birdie lässt sich der Finaltag für Niklas dann ebenfalls gut an, allerdings kann er erstmals vom Par 3 der 4 keinen roten eintrag mitnehmen und schlittert schließlich ausgerechnet auf der zweiten langen Bahn der Frontnine sogar in eine Doublette, womit er vor den letzten neun Löchern um etliche Ränge abrutscht.

Der wilde Ritt auf der 6 kostet auch einigermaßen den Rhythmus, denn in Folge tritt der einzige Österreicher im Feld mit einer langen Parserie ziemlich auf der Stelle. Erst die beiden späten Par 5 Löcher der 15 und 18 lassen dann noch Birdies springen, womit sich zumindest auch am Sonntag mit der 71 (-1) noch eine Runde unter Par ausgeht. Damit kann er zwar nicht mehr um die Spitzenränge mitreden, schreibt aber immerhin als 36. mit einer Mittelfeldplatzierung gleich zum Saisonstart im neuen Road to Mallorca an.

Wilder Ritt zum Doppelbogey

„Zum Glück hab ich im Finish noch zwei Birdies gemacht und so noch eine Runde unter Par reingebracht. Die Frontnine waren echt brutal heute. Ich hab super gespielt und eigentlich nur sch… Lagen bekommen. Ich war oft vor einem Baum, auch beim Doppelbogey eigentlich einen guten Drive erwischt, aber der ist nach links gesprungen vor einen Busch. Von dort wolle ich den Ball raushacken, der ist im 45 Grad Winkel in den nächsten Busch und dann wieder raushacken. Dann wars eigentlich ein guter Schuss ins Grün, aber der Ball hat einen Ast erwischt und wieder ins hohe Gras“, erklärt er die wilden Probleme beim Doppelbogey.

Vom Saisondebüt nimmt er aber viel positives mit, wie er selbst sagt: „Nach dem Turn waren die Drives richtig gut, aber ich hab einfach die Wedges nicht nah genug hinbekommen und auch der Putter war eiskalt. Zwar gute Putts, aber nichts reingegangen. Jetzt gilt es das Positive mitzunehmen. Vor allem die Drives war wirklich endlich mal sehr gut. Jetzt heißt es weiterarbeiten und dann kommt sicherlich was gutes dabei raus.“

Rhys Enoch (WAL) holt sich mit einer 66er (-6) Finalrunde und bei gesamt 24 unter Par den Sieg.

Leaderboard SDC Open

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Niklas Regner

Regner gleich auf Betriebstemperatur

Niklas Regner stemmt bei den SDC Open ganz souverän den Cut und wird so gleich bei seinem ersten Challenge Tour Saisoneinsatz Preisgeld mitnehmen.

Mit der SDC Open im südafrikanischen Limpopo eröffnet Niklas Regner auch heuer sein neues Golfjahr auf der Challenge Tour. Im Vorjahr war der Kurs sein bester beim South African Swing, wo der Liezener immerhin einen 18. Platz erreichte. In den Zebula Golf Estates wird starke Konkurrenz erwartet, da erneut Challenge- und Sunshine Tour gemeinsam das 350.000 Dollar-Event ausrichten.

Mit Pars beginnt der einzige Österreicher im Feld seine Saison sehr solide und schnappt sich schließlich am Par 3 der 13 ein frühes erstes Birdie, dass er jedoch prompt auch wieder verspielt. Gut, dass sich gleich danach die nächsten Birdies ausgehen, weshalb er trotz eines zweiten Fehlers die Frontnine aus dem roten Bereich in Angriff nimmt.

Niklas RegnerDort hält er Fehler dann gekonnt fern und da er neben noch gleich drei weiteren Birdies lediglich noch einen Schlagverlust einstecken muss, geht sich mit der 69 (-3) sogar ein Start in den 60ern aus. Damit hat er zwar mit den Spitzenrängen bei generell gut Scores noch nicht ganz mithalten, bringt sich aber immerhin in Schlagdistanz zu den Top 10 auf Kurs in Richtung Wochenende.

Knallrot am Freitag

Ausgerechnet das Par 5 der 2 brummt dem Liezener am Freitag Nachmittag ein frühes Bogey auf und wirft ihn bereits nach nur zwei Löchern hinter die gezogene Linie zurück. Den Fehler steckt er aber bestens weg und zieht mit einem roten Triplepack vom Par 3 der 4 weg mit großen Schritten nach vor.

Rund um den Turn geht er es dann etwas ruhiger an, ehe er mit den nächsten Schlaggewinnen auf der 12 und dem Par 5 der 15 das Tempo wieder verschärft. Zwar schleicht sich danach auf der 16 noch ein Bogey ein, dieses bessert er am Par 5 Schlussloch aber wieder aus und cuttet so ganz souverän gleich bei seinem ersten Saisoneinsatz als 24. ins Wochenende.

„Es war heute leider auf den ersten Neun vom Tee nicht so besonders, aber ich hab den Score trotzdem gut zusammengehalten. Nach dem Turn wars dann deutlich sicherer. Ich hab auf der 12 einen Drive auf 2,5 Meter hingeschlagen, leider ist der Putt ausgelippt und danach auch ein 9er Eisen auf drei Meter zur Fahne gelegt, wo der Putt über die Kante gerollt ist. Es war heute besser als gestern und wenn ich die paar ‚Misses‘ noch weglasse, dann schauts schon ganz gut aus“, lässt er die ersten beiden Tage kurz Revue passieren.

Gleich drei Spieler teilen sich bei gesamt 12 unter Par die Führungsrolle.

Leaderboard SDC Open

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Richtigen Weg eingeschlagen

Niklas Regner notiert am Sonntag am Lakes Course des Infinitum Golf Resorts eine 68 (-4) und bringt sich damit bei der Final Stage der diesjährigen DP World Tour Tourschool voll auf Cutkurs.

Niklas Regner ließ seinen Worten am Samstag Taten folgen, denn wie von ihm selbst erwartet kam er mit dem Lake Course des Infinitum Golf Resorts deutlich besser zurecht und kletterte mit einer 68 (-3) doch um etliche Ränge im Klassement weiter nach oben. Am Sonntag wartet nun zum zweiten Mal der Lakes Course auf den Liezener, wo er nun den Grundstein für das Überspringen der Cutmarke der Top 70 am Montag legen will.

Der Start kann sich auch durchaus sehen lassen, denn schon auf der 11, seiner zweiten gespielten Bahn, geht sich das erste Birdie aus. Nachlegen kann er vorerst jedoch nicht und muss schließlich auf der 15 sogar recht zeitnah den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Immerhin lässt er sich vom Fehler nicht wirklich beeindrucken und holt sich am Par 5 der 18 noch vor dem Turn das Minus wieder zurück.

Das Birdie kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine scheint den Steirer auch richtiggehend zu beflügeln, denn auf der 2 und der 3 legt er rasch weitere rote Einträge nach und zieht so erstmals spürbar am Leaderboard weiter in Richtung Norden. Zwar ebbt der Schwung danach wieder etwas ab, auf der 8 geht sich aber noch ein fünftes Erfolgserlebnis aus, womit er schließlich die 67 (-4) ins Ziel bringt und sich vor der für den Cut entscheidenden vierten Runde klar oberhalb der erwarteten gezogenen Linie einreiht.

Leaderboard Q-School Final Stage

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Ränge gutgemacht

Niklas Regner macht am Samstag dank einer 68 (-3) am Lake Course des Infinitum Golf Resorts bei der Final Stage der diesjährigen DP World Tour Tourschool etliche Ränge gut.

Niklas Regners Befürchtung, dass ihm der Hills Course des Infinitum Golf Resorts nicht wirklich liegt bewahrheitete sich zum Leidwesen des Steirers am Freitag, denn mit einer 74 (+2) legte er nur einen äußerst verhaltenen Auftakt hin und positionierte sich damit sogar nur im dreistelligen Leaderboardbereich.

Laut eigener Aussage kam er in der Vorbereitung mit dem Lakes Course jedoch deutlich besser zurecht, weshalb er am Samstag nun auf der Par 71 Wiese die Taktzahl erhöhen muss um sich beim sechstägigen Tourschool Marathon in eine bessere Leaderboardregion nach vorne arbeiten zu können.

Zu Beginn der Runde hat es mit einem schnellen Birdie auf der 2 zwar den Anschein als würde sich bewahrheiten, dass er mit dem Lakes Course deutlich besser zurecht kommt, in Folge verliert der Liezener aber total den Rhythmus und purzelt mit gleich drei Bogeys am Stück ins absolute Niemandsland des Klassements ab. Immerhin bremst er den Negativrun mit einem zweiten Birdie am Par 5 der 16 recht sehenswert wieder ein.

Starkes Finish

Nach einem weiteren Birdie am Par 5 der 2 kämpft er sich dann wieder auf Level Par zurück, stolpert jedoch gleich auf der 2 in den vierten Schlagverlust des Tages und hat so postwendend wieder ein Plus vor dem Score stehen, dass er dank eines roten Doppelpacks kurz danach jedoch erstmals seit der 11 wieder in ein Minus verwandelt.

Das spornt den 24-jährigen sichtlich noch zu einem starken Finish an, denn auf der 8 und der 9 notiert er noch zwei weitere Schlaggewinne und bringt so trotz des zwischenzeitlichen Durchhängers eine 68 (-3) ins Ziel, die ihn um etliche Ränge bis auf Platz 89 nach oben klettern lässt.

Leaderboard Q-School Final Stage

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Niklas Regner

Mühsamer Auftakt

Niklas Regner startet am Hills Course nur mit einer 74 (+2) in die Final Stage der diesjährigen Q-School und reiht sich damit nur im dreistelligen Leaderboardbereich ein.

Spät in der Saison läuft Niklas Regner zu seiner vielleicht besten Form des Jahres auf und bekommt plötzlich die Chance auf den Aufstieg in die DP World Tour. Allerdings muss er sich zuvor im beinharten Tourschool-Finale durchsetzen, das heuer am Lakes- und Hills-Course im Infinitum-Resort von Tarragona ausgetragen wird. Das Minimalziel muss das Erreichen des Cuts nach vier Runden sein, wobei beide Kurse jeweils zweimal zu absolvieren sind.

„Ich habe jetzt bereits zwei Trainingsrunden intus, die beiden Plätze sind wirklich cool, vor allem der Lakes Course, der mir voll taugt und den wir auch viermal spielen“ berichtet der Liezener nach den ersten beiden Trainingstagen. „Der Hills-Kurs ist mehr tricky und sehr strategisch, also heißt es diesen Kurs zu überstehen und am Lakes zu punkten, wo 5, 6 unter Par gut drinnen ist“ gibt Regner die Marschrichtung vor.

Wie von Niklas angesprochen entpuppt sich der Hills Course als durchwegs zäh, was der Steirer rasch am eigenen Leib erfährt, denn bereits das Par 3 der 3 brummt ihm den ersten Schlagverlust auf und da sich danach auch auf der 5 nur ein Bogey ausgeht, liegt er bereits früh deutlich im Klassement zurück. Die Probleme reißen auch gegen Ende der Frontnine nicht ab und da ihm mit der 8 auch das zweite Par 3 ein Bein stellt, kommt er sogar nur bei 3 über Par auf den zweiten neun Löchern an.

Auch diese lassen sich mit einem weiteren Fehler am Par 5 der 11 alles andere als prickelnd an, immerhin findet Niklas danach auf der 12 und der 13 auch seine ersten Birdies. In Folge reißt der gewinnbringende Schwung jedoch wieder ab und da er die Runde mit einer Parserie beendet, geht sich am Ende zum Auftakt nur eine 74 (+2) aus, die ihn nach den ersten 18 Löchern als 113. nur im dreistelligen Leaderboardbereich einreiht.

Leaderboard Q-School Final Stage

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Niklas Regner

Souveräner Aufstieg

Niklas Regner packt am Finaltag der Zwischenrunde der DP World Tour Q-School mit einer 67 (-5) noch seine beste Runde aus und steigt souverän in den finalen 6-Tage Marathon um die Tourkarten auf. Für Felix Schulz und Bernard Neumayer ist in der Zwischenrunde Endstation. Timon Baltl hat ein Monday-Finish vor der Brust.

Österreichs Tourschüler wurden über weite Strecken bei der von Starkwind geplagten Zwischenrunde bereits ziemlich verblasen, denn nach den ersten 36 gespielten Löchern liegt lediglich noch Niklas Regner im Isla Canela Links im oberen Drittel und somit auf Aufstiegskurs. Timon Baltl hätte mit einem guten Wochenende in Las Pinaillas durchaus noch gute Chancen, weiterer Starkwind sorgt jedoch auch am Samstag wieder für Verzögerungen. Felix Schulz und Bernard Neumayer wurden in Desert Springs bereits an den ersten Spieltage gehörig durchgewirbelt.

Nachdem Niklas Regner weitestgehend in Isla Canela vom Starkwind verschont bleibt, kann der 24-jährige ohne große Schwierigkeiten am Samstag wie geplant die dritte Runde abspulen und zeigt sich dabei richtig stark, denn neben zwei Bogeys findet der Liezener gleich sechs Birdies, unterschreibt so die 68 (-4) und bleibt damit vor den letzten 18 Löchern den Aufstiegsrängen weiterhin erhalten.

Der Wind entpuppt sich dann auch am Sonntag nicht mehr als Spielverderber und Niklas macht auch schon auf den Frontnine eindrucksvoll klar, dass die Final Stage auf jeden Fall mit ihm über die Bühne gehen soll, denn zwei Birdies und ein Eagle sprechen bei nur einem Fehler eine eindeutige Sprache. Nach dem Turn wird es dann zwar zwischenzeitlich etwas ungemütlicher, mit vier abschließenden Birdies geht sich aber sogar eine 67 (-5) aus, die ihn ganz sicher in die finale Stufe aufsteigen lässt.

Fokus schon auf der Final Stage

„Ich habe vier sehr solide Runden gespielt und bin damit in die Final Stage aufgestiegen, also gibt’s zur Abwechslung mal gute Neuigkeiten, was auch nicht schadet. Es war schon an den ersten drei Tagen sehr gut von mir, aber heute habe ich sicher eine meiner besten Runden überhaupt gespielt. Ich habe alle 18 Grüns getroffen, leider am Par 3 einen Vierputt eingebaut, nachdem der Putt aus einem halben Meter irgendwas getroffen hat und mit 180 Grad Lipout nicht gefallen ist. Das Gleiche ist mir dann kurz darauf nochmal passiert beim Bogey. Ich hab dann aber nochmal das Herz in die Hand genommen, mutig gespielt und mit vier Birdies aufgehört“, fasst er den Finaltag zusammen.

Den Fokus hat er bereits auf die Final Stage gelegt: „Nächste Woche geht’s dann schon los. Ich reise morgen weiter und spiele Dienstag und Mittwoch Proberunden auf den beiden Plätzen und dann warten sechs Runden am Stück. Ich bin echt happy mit der Woche jetzt, denn es war nicht mal sicher ob ich überhaupt spiele, da ich mir beim Herfliegen einen Nerv im Genick eingeklemmt hab und bis Donnerstag nichts gespielt hab.“

 

Aufstieg verpasst

Erst am Sonntag können Felix Schulz und Bernard Neumayer ihre dritten Runden beenden und während Schulz sich dank einer 69 (-3) noch einmal etwas näher an die Aufstiegsränge herantastet, bleibt Letztgenannter mit der 72 (Par) regelrecht im Klassement stecken. Bei der letzten Umrundung können sich die beiden dann nicht mehr verbessern, denn Schulz notiert nur eine 72 (Par), womit er lediglich 45. wird. Neumayer notiert gar nur eine 75 (+3), womit der Aufstieg als 68. klar außer Reichweite liegt.

Timon Baltl ergeht es in Las Pinaillas nicht besser, denn der Steirer wird ebenfalls weiterhin wild hin und hergeblasen und bringt am dritten Spieltag schlussendlich nur die 74 (+3) zum Recording, was ihn deutlich hinter die Aufstiegsränge abrutschen lässt. Aufgrund der langen Windverzögerungen hätte Timon die Finalrunde erst am Montag absolvieren können, gab aber bereits zuvor aufgrund der aussichtslosen Position auf.

Übersicht Q-School 2nd Stage

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Niklas Regner

Ziemlich verweht

Bei einer vom Wind gebeutelten Zwischenrunde der Tourschool liegt vom heimischen Quartett nach den ersten 36 Löchern nur noch Niklas Regner auf Aufstiegskurs.

Österreichs Tourschüler wurden zum Auftakt in den spanischen Stationen der DP World Tour Tourschool-Zwischenrunde richtiggehend durchgeblasen, stemmten sich jedoch trotz Abbrüchen am Donnerstag über weite Strecken sehenswert gegen den Starkwind. Felix Schulz und Niklas Regner brachten sich mit Runden in den 60ern sogar auf guten Aufstiegskurs, da in etwa ein Drittel auf jedem Kurs in die Final Stage weiterkommt, wobei die genauen Aufstiegsmarken erst noch bekanntgegeben werden. Bernard Neumayer muss in Desert Springs etwas zulegen.

Niklas Regner hat im Isla Canela Links auch am Freitag wieder mit ziemlichem Wind zu kämpfen, immerhin kann diesmal ohne grobe Schwierigkeiten gespielt werden und nachdem der Steirer auf die 69 (-3) vom Vortag eine 70 (-2) draufpackt, startet er als 19. auf Aufstiegskurs ins Wochenende.

Auf Timon Baltl wartet in Las Pinaillas nach dem Wind-Abbruch am ersten Spieltag am Freitag ein wahrer Golfmarathon, den er mit einer 72 (+1) aber durchaus gelungen eröffnet. Aufgrund der langen Verzögerungen vom Vortag kann er die zweite Umrundung erst um 14:00 MEZ beginnen, womit bereits beim ersten Abschlag klar ist, dass er auch den zweiten Auftritt auf zwei Tage aufsplitten muss. Mit einer 75 (+4) tut er sich bei der zweiten Umrundung deutlich schwerer, womit er nur als 36. und somit hinter den Aufstiegsrängen in den Moving Day startet.

Probleme in Desert Springs

„Es ist absolut unspielbar, das wird heute nix mehr. Ich hab wohl leider den schlechten Draw erwischt, denn uns habens noch rausgeschickt in dem Wind. Waren fünf absolut unspielbare Löcher“, beschreibt Bernard Neumayer seinen Kurzauftritt mit zwei Bogeys und einem Doppelbogay am Freitag in Desert Springs. Bei der Fortsetzung am Samstag kommt er dann zwar etwas besser zurecht, mit der 75 (+3) fällt er aber bis auf Rang 66 zurück und hat somit bereits einigen Aufholbedarf.

Felix Schulz kann aufgrund des erneuten Windabbruchs ebenfalls erst am Samstag weiter am Aufstieg basteln und baut auf einer an und für sich soliden Runde am Par 5 der 1 mit einem Schneemann einen gehörigen Schnitzer ein, der nur die 76 (+4) zulässt und ihn lediglich als 50. in den dritten Spieltag starten lässt.

Übersicht Q-School 2nd Stage

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