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Kategorie: Challenge Tour

Big Payday

ITALIAN CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz muss sich am Sonntag im Margara GC lediglich einem groß aufspielenden Ricardo Gouveia (POR) geschlagen geben, macht aber im Road to Mallorca auch mit einem alleingen 2. Platz beim hochdotierten Challenger in Fubine einen gewaltigen Satz von Rang 102 bis auf Rang 19 nach vor. Mit 33.000 Euro krallt sich Lukas auch seinen bis dato höchsten Preisgeldscheck der Karriere.

Lukas Nemecz hatte den trickreichen Wind am engen Parklandkurs am Moving Day perfekt im Griff und marschierte mit einer 67 (-4) sogar bis an die Spitze nach vor. Aus der geteilten Führung mit Santiago Tarrio (ESP) hofft der 31-jährige nun am Finaltag auf eine ähnlich gute Runde um am Ende womöglich seinen ersten Challenge Tour Sieg der Karriere einfahren zu können.

Der Steirer legt dann am Sonntag auch einen wahren Traumstart hin, stopft sowohl auf der 1 als auch auf der 2 die fälligen Birdieputts und distanziert den Spanier, der noch dazu auf der 2 ein Bogey notieren muss, nach nur zwei Bahnen bereits um drei Schläge. In Folge spult er zwar sichere Pars ab, kann jedoch noch nicht weiter nachlegen, weshalb Ricardo Gouveia mit starker Birdiequote zu Lukas nach acht Löchern aufschließen kann.

Der Portugiese hält auch danach das Tempo hoch, krallt sich auf der 9 bereits seinen fünften Schlaggewinn des Tages und distanziert Lukas Nemecz so bereits sogar um zwei Schläge, da dieser sich kurz vor dem Turn auch das erste Bogey eintritt. Die 12, die ihm am Samstag noch ein Bogey umhängte, gestaltet sich am Finaltag jedoch durchwegs angenehm und mit seinem dritten Birdie des Tages bleibt er hartnäckig an Gouveia dran.

Anders als an den Tagen zuvor, wo die Schlusslöcher noch zu “Lukis” absoluter Stärke zählten, brummt ihm die 16 nun sogar seinen zweiten Fehler auf, womit der Portugiese zwei Bahnen vor Schluss sogar bereits um drei Schläge enteilt. Immerhin kann er den Faux-pas postwendend egalisieren und spielt sich so wieder auf den alleinigen 2. Rang.

Etliche Sorgen los

Stilecht beendet er das Turnier schließlich mit einem abschließenden Birdie auf der 18, unterschreibt so die 68 (-3) und muss nur einem neben ihm richtig groß aufspielenden Ricardo Gouveia knapp den Vortritt lassen. Doch richtig nachtrauern muss er dem knapp verpassten Sieg nicht, denn auch mit Rang 2 entledigt er sich in dieser Woche etlicher Sorgen.

Zum einen fährt er mit 33.000 Euro seinen bis dato größten Scheck der Karriere ein, schiebt sich im Road to Mallorca bis auf Rang 19 nach vor und hat so auch keinerlei Probleme mehr heuer auch in die größeren Challenger, wie etwa China, reinzukommen.

Die Chancen auf einen Platz unter den Top 45, die für eine Teilnahme am Grand Final berechtigen, sind damit immens gestiegen und auch im Rennen um eine Rückkehr auf die European Tour liegt der Steirer durchaus vielversprechend im Rennen. Zum Drüberstreuen hat er nun auch zumindest eine gute Challenge Tour Kategorie für 2022 in der Tasche, womit das Minimalziel bereits fixiert wäre.

“Ricardo hat heute wirklich gewaltig gespielt! Ich war vom Tee leider zu schlecht heute, habe aber großartig gefightet und bin schlussendlich trotzdem sehr glücklich mit dem 2. Platz. Bei den Annäherungen und auch auf den Grüns war ich in dieser Woche echt stark”, so seine ersten Worte kurz nach der Finalrunde.

Serie fortgesetzt

Niklas Regner hatte am Samstag auf den Frontine etliche Schwierigkeiten, kämpfte sich dank eines Eagles am Schlussloch aber sogar noch zur 71 (Par) und hat so in Italien noch alle Chancen auf ein weiteres Topergebnis. Er findet dann auch durchaus ansehnlich in den Finaltag und krallt sich nach vier anfänglichen Pars einen roten Doppelpack, der ihn bis unter die Spitzenplätze katapultiert. Statt des erhofften Auftriebs scheinen die beiden Birdies ihn aber richtiggehend zu blockieren, denn mit drei darauffolgenden Bogeys rutscht er noch auf den Frontnine bis ins Mittelfeld zurück.

Erst am Par 3 der 13 kann er sein Score dann wieder ausgleichen, rutscht kurz vor Schluss auf der 17 jedoch abermals zurück. Erneut entpuppt sich das Par 5 der 18 aber als gewinnbringend und ermöglicht dem 22-jährigen so schlussendlich noch die 71 (Par). Vorstoß gelingt damit zwar klarerweise keiner mehr, mit Rang 25 schreibt er aber erneut auf der Challenge Tour an und setzt so auch die beeindruckende Serie fort, denn seit seinem Wechsel ins Profilager in Tschechien cuttete der Liezener bei jedem Start auf der Challenge Tour auch ins Wochenende.

Leaderboard Italian Challenge

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An die Spitze gesetzt

ITALIAN CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz stürmt an einem schwierigen Samstag im Margara GC mit einer 67 bis an die Spitze und geht aus der geteilten Führung auf die letzten 18 Löcher in Italien.

Lukas Nemecz geht nach Runden von 68 und 67 Schlägen in hervorragender Ausgangsposition ins Wochenende. Frederic Lacroix (FRA) liegt an der Spitze zwar bereits fünf Schläge weit weg, mit starken Runden scheint dies aber durchaus aufholbar, weshalb für den 31-jährigen Steirer wohl auch der ganz große Wurf noch machbar erscheint.

Dass er genau diesen anpeilt macht er dann gleich auf der 1 unmissverständlich klar, denn das anfängliche Birdie gibt ihm regelrecht den benötigten Boost. Da sich dann wie schon am Vortag erneut am Par 5 der 5 ein Eagle ausgeht, rangiert er endgültig voll in Schlagdistanz zur Spitze. Selbst einen Schock in Form eines Doppelbogeys auf der 8 steckt er richtig gut weg, wie ein darauffolgendes Birdie unterstreicht.

Die zweiten Neun lassen sich dann weniger prickelnd an, denn auf der 12 muss er noch einen weiteren Schlag abgeben. Mit dem nächsten Birdie auf der 16 strahlt er dann aber, da die Konkurrenz rundherum teils gehörig schwächelt, plötzlich sogar von der Spitze und behauptet den mit Santiago Tarrio (ESP) geteilten Platz an der Sonne mit einem weiteren Birdie gleich danach.

Da sich dann zum Abschluss auch noch am Par 5 der 18 ein roter Eintrag ausgeht und er so die Runde sogar mit einem Birdie-Hattrick und der 67 (-4) beendet, geht er gemeinsam mit dem Spanier aus der geteilten Führung auf die letzten 18 Löcher.

“Es ist kurz vor dem Start sehr windig geworden hier und auf dem engen Parklandkurs und den schwierigen Pin Positions wars deutlich schwerer als an den letzten Tagen. Von Loch 6 bis 12 hab ich keine gute Phase gehabt, aber davor und danach wars wirklich gut gespielt und dazu sind auch einige gute Putts gefallen”, rekapituliert Lukas Nemecz nur Minuten nach dem Recording.

Resetknopf gefunden

Niklas Regner hatte am Freitag zunächst zwar einige Probleme, lochte auf den Backnine aber wichtige Putts und brachte sich so mit der 69 ebenfalls in eine richtig gute Ausgangslage, fehlt dem Neo-Pro auf die Top 10 doch lediglich ein Schlag.

Ausnützen kann er seine starke Ausgangslage auf den Frontnine jedoch überhaupt nicht, denn vergeblich läuft der 22-jährige einem Birdie hinterher, stolpert parallel dazu jedoch über gleich drei Bogeys, womit er im Klassement deutlich zurückgereicht wird.

Auf den Backnine agiert der Neo-Pro dann jedoch wie ausgewechselt, krallt sich auf der 10 und der 11 einen Birdiedoppelpack und gleicht sein SCore auf der 15 endgültig wieder aus. Kurz vor Schluss wirft ihn ein Doppelbogey jedoch wieder zurück, doch mit einem trotzigen Eagle zum Abschluss egalisiert er auch dieses noch. Mit der 71 (Par) büßt er zwar ein paar Ränge ein, die Chance auf die Top 10 lebt vom 18. Platza aus aber nach wie vor.

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Forza in Italia

ITALIAN CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz packt auf seine 68 vom Vortag am Freitag eine 67 drauf und macht es sich im absoluten Spitzenfeld bequem. Niklas Regner lauert im Margara GC nur knapp hinter den Top 10. Martin Wiegele zittert vergeblich um den Cut. Timon Baltl ist in dieser Woche zu fehleranfällig unterwegs.

Niklas Regner marschierte am Donnerstag Vormittag trotz eines frühen Bogeys zur 68 und liegt so einmal mehr sehr vielversprechend im Rennen. Lukas Nemecz kam wegen einer Gewitterverzögerung überhaupt erst kurz nach 16:00 Uhr dazu seine Runde zu beginnen, pushte sich in der Dunkelheit aber ebenfalls noch zu einer 68. Auch Martin Wiegele geht nach der 71 auf Cutkurs in den Freitag. Timon Baltl muss etwas zulegen.

Lukas Nemecz konnte das starke Gefühl der letzten Löcher vom Vortag – der 31-jährige beendete seine Auftaktrunde mit gleich vier roten Einträgen am Stück – sichtlich konservieren nd macht am Freitag gleich auf der 10 weiter, wo er am Donnerstag auf der 18 aufgehört hat. Auch danach zeigt er starkes Golf, sammelt auf der 14 und der 15 die nächsten Birdies auf und macht es sich so endgültig im absoluten Spitzenfeld gemütlich. Nach dem Wechsel auf die vorderen neun schleichen sich dann auf den beiden Par 3 Bahnen zwar auch Fehler ein, mit Birdie und Eagle dazwischen gleicht er diese aber mehr als aus und marschiert so schließlich mit der 67 (-4) zum Recording, was ihn vor dem Wochenende als 5. sogar voll um den Sieg mitspielen lässt.

“Gestern mit vier Birdies aufzuhören war natürlich sehr fein und heute hab ich dann auch gleich wieder recht gut begonnen. Gestern am Abend sind ein paar schöne Putts gefallen und heute hab ich endlich wieder seit langem viel bessere Wedges in die Grüns geschlagen und mir so viele Chancen erarbeitet, von denen ich wieder einige nützen konnte. Von der Ausgangslage ist es auf jeden Fall ganz gut und ich freu mich auf ein spannendes Wochenende”, so Lukas Nemecz nach seiner zweiten Runde.

In Lauerstellung

Niklas Regner findet sich zunächst mit einem Birdie auf der 12 recht gut zurecht, muss danach allerdings ein Doppelbogey und ein Bogey einstecken, womit es im Klassement doch deutlich in die verkehrte Richtung geht. Immerhin findet er kurz vor dem Turn am Par 5 der 18 auch noch ein weiteres Birdie. Auf den vorderen Neun dreht er sein Score dann sogar in den Minusbereich und lässt sich selbst von einem weiteren Fehler nicht beirren, wie noch zwei weitere Birdies danach zeigen. Am Ende marschiert er mit der 69 (-2) über die Ziellinie und startet als 11. nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende.

Nach der Runde meint er: “Ich bin wieder ganz gut reingerutscht ins Wochenende. Es war ein bissel ein zäher Start für mich mit dem Doppelbogey und dem Bogey gleich danach, aber ich hab dann ein paar gute Putts gelocht und bin schließlich noch mit -2 runter vom Platz. Ich versuch jetzt am Wochenende so locker weiterzuspielen, wie ich das die letzten neun Löcher gemacht habe, dann kann am Ende sicher ein gutes Ergebnis rausspringen.”

Vergebliches Zittern

Martin Wiegele stolpert mit einem Bogeydoppelpack regelrecht in den zweiten Spieltag und entfernt sich so auch sofort von der Cutmarke. Der Routinier zeigt sich aber unbeeindruckt und krallt sich auf der 6 auch ein Birdie, womit er sein Score einigermaßen wieder zurechtrückt. Ein Doppelbogey danach kostet jedoch wieder heftig an Boden. Auf den Backnine hält er weitere Fehler dann zwar gekonnt fern und läutet dank dreier Birdies sogar eine recht ansehnliche Aufholjagd ein, am Ende muss er nach der 71 (Par) aber lange Zeit zittern. Vergeblich, wie sich schlussendlich mit Rang 66 heraussstellt.

Timon Baltl tritt sich schon früh am Freitag Nachmittag auf der 2 ein Doppelbogey ein und rutscht so rasch zurück. In Folge kämpft er sich zwar mit einem Birdiedoppelpack danach wieder zurück, muss aber noch vor dem Turn zwei weitere Fehler einstecken. Auf den Backnine geht es dann sogar noch weiter zurück, weshalb ein einziges weiteres Birdie danach nur noch Ergebniskosmetik darstellt. Mit der 73 (+2) verpasst der 26-jährige als 97. den Cut in Italien relativ klar.

Frederic Lacroix (FRA) geht bei gesamt 12 unter Par als Leader ins Wochenende.

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Vielversprechend

ITALIAN CHALLENGE – 1. RUNDE: Niklas Regner dreht nach einem frühen Bogey seine Runde noch zur 68 und positioniert sich so recht vielversprechend. Lukas Nemecz pusht sich in der Dunkelheit noch zum selben Ergebnis. Auch Martin Wiegele liegt auf Cutkurs. Timon Baltl hat zum Auftakt etwas zu kämpfen. 

Die vier steirischen Golf-Musketiere sind vollzählig im Piemont zur Italian Challenge angereist. Im Margara Golfclub hoffen Niklas Regner, Lukas Nemecz, Timon Baltl und Martin Wiegele eine scharfe Klinge zu führen, vor allem da es mit 300.000 Euro Preisgeld besonders viel zu verdienen und auch im Road to Mallorca zu punkten gibt.

Niklas Regner muss nach der langen Gewitterverzögerung gleich auf der 2 ein Bogey einstecken, das er aber prompt wieder egalisiert und dank eines weiteren Birdies auf der 8 bereits im roten Bereich auf den zweiten Neun ankommt. Mit der 13 hat er dann zum zweiten Mal am Donnerstag ein Par 3 gut im Griff drückt so weiter aufs Tempo. Auf der 16 baut er sein Tagesergebnis dann sogar noch weiter aus, tritt sich auf der 17 aber auch noch ein Bogey ein. Der Neo-Pro beendet die Runde aber stilecht mit einem Par 5 Birdie und bringt so die 68 (-3) zu Papier, womit er sich als 15. eine durchaus gelungene Ausgangsbasis schafft.

Lukas Nemecz stolpert am Donnerstag-Nachmittag mit gleich zwei anfänglichen Bogeys mehr schlecht als recht ins Turnier, konsolidiert sein Spiel in Folge aber und lässt mit recht sicheren Pars danach nichts mehr anbrennen. Da er auf der 8 dann auch das erste Birdie aufsammelt, kann er noch vor dem Turn zumindest einen Schlagverlust wieder weghobeln. Bei bereits immer schwächer werdendem Licht dreht der 31-jährige dann so richtig auf und beendet die Runde mit vier Birdies und ebenfalls einer 68 (-3), womit er sich die Platzierung mit Niklas Regner teilt.

Ebenfalls noch auf Kurs

Martin Wiegele muss sich aufgrund des Gewitters in den Morgenstunden sogar bis 16:00 Uhr gedulden, ehe er endlich auf der 10 den ersten Abschlag machen kann. Mit einem recht frühen Bogey auf der 12 findet er zunächst auch eher schleppend ins Turnier, gleicht sein Score mit Fortdauer aber immerhin wieder aus. Am Ende marschiert er bei bereits durchwegs dunklen Verhältnissen mit der 71 (Par) ins Ziel und positioniert sich so als 53. noch im Cutbereich.

Timon Baltl muss sich zunächst gleich in der Früh gedulden, da eine Gewitterfront für eine gut zweistündige Verzögerung sorgt. Aus der Ruhe bringen lässt sich der 26-jährige davon aber nicht und krallt sich gleich auf der 11 ein Birdie. Auf der 14 baut er seinen Score sogar weiter aus, ehe ihn ein Doppelbogey auf der 15 wieder auf den Ausgangspunkt zurückwirft. Auf einen weiteren Fehler auf der 1 reagiert mit zwei Birdies mehr als souverän, allerdings weiß er auf zwei Fehler danach keine Antwort mehr und muss sich so schlussendlich mit der 72 (+1) und Platz 83 anfreunden.

Nathan Kimsey (ENG) legt mit einer 65 (-6) die beste Auftaktrunde hin.

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Reif für die Pros

EURAM BANK OPEN – FINAL: Amateur Max Steinlechner packt am Finaltag noch einmal eine 66 aus und zeigt beim Challenge Tour Heimspiel im GC Adamstal, dass er mittlerweile durchaus den Sprung ins Profilager wagen könnte. Timon Baltl spielt sich ebenfalls noch um einige Ränge nach vor.

Mit Maximilian Steinlechner (Am) trumpft in dieser Woche bei der EURAM BANK OPEN im malerischen Golfclub Adamstal auch ein Amateur richtig auf. Der Tiroler ist das Auf und Ab des gebirgigen Geländes mehr als gewohnt und zeigte dies vor allem am Moving Day, wo er sich am Weg zur 66 selbst von siebenstündiger Warterei wegen Gewitters und Starkregens nicht aus der Spur bringen ließ. Am Sonntag hatte er durchaus Chancen auf die Top 10, womit er ein mehr als nur dickes Ausrufezeichen setzen wollte.

Genau das hat Max auch vor, denn nach einem anfänglichen Par grassiert bei ihm bereits ab der 11 das Birdiefieber, wie drei aufeinanderfolgende rote Einträge eindrucksvoll unterstreichen, womit er auch endgültig an den besten 10 andockt. Mit sicheren Pars macht er danach nichts falsch, übersteht auch die schwierigen letzten Löcher im GC Adamstal unbeschadet und drückt nach dem Turn auf den Frotnine mit einem roten Doppelpack wieder gehörig aufs Tempo, womit sein Name auch erstmals im Spitzenfeld aufscheint.

Mit dem Par 5 der 7 wird der 21-jährige jedoch auch am Sonntag nicht warm und tritt sich am schwierigen Loch sein erstes und einziges Bogey ein, worauf er nicht mehr reagieren kann. Mit der 66 (-4) verpasst er zwar das mögliche Topergebnis, legt aber einmal mehr eine sehenswerte Talentprobe ab und zeigt mit einem 18. Platz darüber hinaus auch, dass er mittlerweile durchaus bereit wäre den Sprung ins Profilager zu wagen: “Es war mein erstes Challenger-Turnier mit meiner Leistung kann ich wirklich zufrieden sein. Ich habe solide Runden gespielt, die bergige Landschaft im Adamstal ist mir nicht fremd, auch bei meinem Heimatklub im Tiroler Ischgl bestehen ähnliche Platzverhältnisse. Meine Leistung bringt in der Weltrangliste wieder wertvolle Punkte.”

Plätze gutgemacht

Timon Baltl wird vom starken Start seines Flightpartners Lukas Nemecz regelrecht mitgerissen und sichert sich auf der 3 und der 4 die ersten Birdies, die ihn rasch spürbar nach vorne bringen. Während Nemecz in Folge über etliche Fehler stolpert, zieht Timon seinen Gameplan weiter durch und krallt sich kurz vor dem Turn auf der 9 das nächste Birdie.

Auch danach hält er die Birdiequote gekonnt hoch, wie weitere Erfolgserlebnisse am Par der 12 und dem Par 5 der 15 zeigen. Da er parallel dazu auch die Fehler, die ihn am Vortag noch etliches kosteteten, von der Scorecard fernhält, marschiert er im Klassement immer weiter nach vor. Am Ende unterschreibt er am Sonntag die 65 (-5) und macht es sich so als 22. noch im vorderen Mittelfeld gemütlich: “Mein heutiges Score mit fünf unter Par hat mich für mein gestriges schlechtes Abschneiden, etwas entschädigt. Die Turnierwoche war sonst gut, speziell mein langes Spiel hat bestens geklappt. Mit einem 22. Platz auf der Challenge Tour muss man normalerweise zufrieden sein, wenn aber nachdenkt, dass noch wesentlich mehr drinnen gewesen wäre, ärgert man sich etwas.”

Zwei Adler abgeschossen

Lukas Nemecz kommt in Adamstal von Jahr zu Jahr sichtlich besser zurecht. Heuer scheint er generell die 67 gepachtet zu haben, denn egal ob bei Sonne, Wind oder Regen, der 31-jährige marschiert Tag für Tag mit 3 unter Par zum Recording. Damit liegt der Steirer auch klar in Schlagdistanz zu den Top 10 und hat es am Finaltag in eigenen Händen Niederösterreichs Gebirgswelt mit einem Spitzenergebnis wieder zu verlassen.

Mit gleichen Tee Times wie am Samstag, somit wieder an der Seite seines steirischen Kollegen Timon Baltl, sammelt “Luki” gleich auf der 2 das erste Birdie auf und garniert den starken Start sogar mit einem Eagle am Par 3, womit er in Windeseile bis ins absolute Spitzenfeld nach vorne stürmt. Die 4 bremst die Euphorie dann allerdings mit einem Bogey erstmals ab und dieses kostet sichtlich auch die Sicherheit und Selbstverständlichkeit, denn nach einer Doublette am Par 5 der 7 und einem weiteren Fehler auf der 9 kommt er schließlich sogar nur im Plusbereich zum Turn.

Nachdem er auf den ersten Bahnen der zweiten Neun vergeblich dem scoretechnischen Ausgleich hinterherläuft, wird es auf der 14 sogar noch ungemütlicher, da ihn ein weiterer Fehler bis ins Mittelfeld zurückreicht. Fast trotzig versenkt Lukas aber am Par 5 danach zum zweiten Mal an diesem Tag einen Eagleputt und gleich sein Score sogar sprichwörtlich mit einem Schlag wieder aus. Die 18 entwickelt sich in dieser Woche für ihn aber zu einem absoluten Horrorloch, denn mit einem Doppelbogey am Par 3 geht sich sogar nur die 72 (+2) aus, die ihn noch deutlich bis auf Rang 39 zurückfallen lässt: “Ich bin froh, dass es hier im Adamstal einen langen Weg vom letzten Hole bis ins Klubhaus gibt. Da konnte ich nämlich auf Grund meines Doppel-Bogeys auf der 18 dem notwendigen Dampf ablassen, um wieder herunter zu kommen. Es war heute eine Schlussrunde mit viel Kampf und Krampf. Dabei habe ich viele schlechte Entscheidungen getroffen, die mein an und für sich gutes Spiel in der Turnierwoche zunichte gemacht haben.”

Während Niklas Regner am Finaltag schon früh Birdies aufsammelt und sich so von Beginn an in die richtige Richtung orientieren, kommt Lars Namu Sarmini (Am) am Sonntag in keinen wirklich gewinnbringenden Rhythmus und rutscht mit Fehlern weiter zurück. Am Ende leuchtet beim jungen niederösterreichischen Amateur “nur” die 72 (+2) auf, die ihn als 62. im hinteren Drittel festhält. Niklas Regner hingegen bleibt seiner Finallinie treu und bringt am Ende sogar die fehlerlose 65 (-5) zum Recording, womit er einen durchaus versöhnlichen Abschluss hinlegt und Adamstal mit einem 52. Platz wieder verlässt. “Natürlich habe ich mir gerade für dieses Heimturnier ein weit besseres Ergebnis vorgenommen. Aber ich habe leider sehr viele Fehler gemacht und meine Probleme auf den Greens gehabt. Das einzig Positive ist es, dass ich trotz meiner jungen Profikarriere jetzt zum fünften Mal bei einem Turnier den Cut geschafft habe und heute mit fünf Unter zufrieden war.”

Stuart Manley (WAL) marschiert mit einer 65 (-5) noch bis an die Spitze und ist bei gesamt 18 unter Par neuer Euram Bank Open Champion. “Ich kannte den schwierigen Platz, ein Vorteil für mich war, dass ich in meiner Heimat ebenfalls in den Bergen lebe und daher solche Bergauf- bzw. Bergab-Kurse genau kenne,” jubelt der 42-jährige über seinen dritten Challenge Tour-Titel der Karriere. Der am Samstag abend bei Einbruch der Dunkelheit führende Schwede Tim Widing verpasst es rechtzeitig am Sonntag um 7:30 an der 15 wieder aufzutauchen und muss disqualifiziert werden.

Leaderboard Euram Bank Open

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Warterei gut weggesteckt

EURAM BANK OPEN – 3. RUNDE: Gleich sieben Stunden lang müssen sich die Spieler gedulden, ehe sich im GC Adamstal Gewitter und Starkregen verziehen. Lukas Nemecz steckt die Warterei gut weg und positioniert sich nur knapp hinter den Top 10. Maximilian Steinlechner (Am) legt eine weitere sehenswerte Talentprobe ab.

Timon Baltl und Lukas Nemecz gehen mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 beim Heimspiel im GC Adamstal ins Wochenende. Bei erwartet pitschnassen Verhältnissen – in der Ramsau sind für morgen und übermorgen teils heftige Regenmengen vorhergesagt – hofft das steirische Duo auf einen starken Moving Day um sich für die finalen 18 Löcher gut in Position bringen zu können.

“Es gewittert seit in der Früh und es ist starker Dauerregen. Leider ist nicht absehbar ob und wann es losgeht”, so Lukas Nemecz am Vormittag, nachdem nicht planmäßig gestartet werden kann. Erst um 14 Uhr kann dann endlich losgelegt werden.

Im steirischen Topflight mit Baltl und Nemecz, der gegen 15 Uhr erst loszieht, stolpert Baltl mit Doppelbogey in den Moving Day. Beide nutzen jedoch gekonnt das kurze Par 5 der 3 zum Birdie, was zumindest Nemecz ein Stück nach oben am Leaderboard klettern lässt. Die heiße Phase wissen beide auch zu nützen und legen auf der 4 gleich weiter nach, womit Timon sein Score wieder zurechtrückt und “Luki” sogar die Top 10 knackt.

Der 31-jährige zeigt auch danach ganz sicheres Golf und belohnt sich für das sehenswerte Spiel kurz vor dem Turn mit dem nächsten Birdie. Timon Baltl hingegen hat weiterhin hart zu kämpfen und hängt sich am schwierigen Par 5 der 7 sogar sein zweites Doppelbogey um. Nach dem Turn steuert er kurzzeitig gegen, nur um gleich danach mit Doublette Nummer 3 noch weiter zurückzurasseln. Während Nemecz gekonnt die Pars abspult, kann der 26-jährige immerhin auch die 15 zu einem Birdie nützen und begrenzt so den Schaden.

Auf der 17 verkürzt er dann noch weiter, muss am abschließenden Par 3 aber noch einen Schlag abgeben und sich so schließlich mit der 72 (+2) anfreunden, die ihn bis auf Rang 45 zurückreicht. Lukas Nemecz hingegen bleibt seiner Linie treu und nimmt erstmals auch von der 18 ein Par mit, was ihn die 67 (-3) unterschreiben lässt. Als 13. hat er so die Spitzenplätze vor der Finalrunde breit vor sich aufgefächert.

Nächste Talentprobe abgelegt

Max Steinlechner (Am) darf sich über ein rasches Birdie auf seinem 3. Loch, der 12, freuen und legt auf der 14 rasch weiter nach. Zwar hat der Tiroler an der 15 Pech, als sein Tee-Shot den Cartweg trifft und den Hang hinaufkickt, was unweigerlich zum Bogey führt, Max egalisiert diesen aber postwendend mit starkem Eisen und Birdieputt und steht so mit einem Tagesergebnis von 2 unter Par in der 1. Teebox.

So richtig “on fire” legt die heimische Zukunftshoffnung dann noch einen Zahn zu und krallt sich von der 2 weg sogar einen Birdietriplepack, der ihn mittlerweile bereits in Schlagdistanz zu den Top 10 bringt. Kurz vor Schluss schleicht sich dann am Par 3 der 8 zwar noch ein Bogey ein, mit der 66 (-4) gibt der 21-jährige aber einmal mehr eine gelungene Talentprobe ab und hat am Finaltag als 35. durchaus noch alle Chancen sogar ein Topergebnis einzufahren.

Plätze eingebüßt

Der hochtalentierte Niederösterreicher Lars Namu Sarmini prolongiert seinen überraschend starken Auftritt von der 10 weg mit schnellen Birdies an der 11 und noch wichtiger auch an der megaschweren 13. Bahn. Das erste Bogey notiert er an der 17 nach Drive links hinauf in die Böschung, der Amateur kommt aber im roten Bereich auf der vorderen Platzhälfte an. Das angeschlagene Tempo hält er jedoch nicht durch und rutscht sogar noch auf Even Par zurück. Mit der 70 (Par) büßt er im Klassement sogar einige Ränge ein und geht als 55. auf die letzten 18 Löcher.

Niklas Regner kann seinen Putter in der Anfangsphase noch nicht erwärmen, gerät mit sicherer Par-Serie von der 10 weg jedoch nicht in Gefahr. Auf der 17 plumpst dann endlich ein Birdieputt aus 7 Metern vom Vorgrün ins Loch. Allerdings muss er gleich danach am Par 3 der 18 auch ein Bogey einstecken, da der Abschlag ins Rough ausrollt und der Chip auf die kurze Fahne zu lang gerät. Auch nach dem Turn findet er nicht den Rhythmus der vergangenen Wochen, häuft weitere Fehler an und unterschreibt am Ende sogar nur die 75 (+5), was nur für Platz 66 reicht.

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Wochenend-Quintett

EURAM BANK OPEN – 2. RUNDE: Timon Baltl und Lukas Nemecz bringen sich im GC Adamstal knapp hinter den Top 10 in Stellung. Mit Niklas Regner und den Amateuren Maximilian Steinlechner und Namu Sarmini hat Österreich noch drei weitere Akteure beim Heimspiel in der niederösterreichischen Ramsau im Wochenende.

Auch wenn der Spanier Mario Beltran und der Engländer Jack Floydd zum Auftakt des Challenge Tour Heimspiels im GC Adamstal mit 63 Schlägen die Bestmarken setzen, liegen gleich sieben der 15 Österreicher auf Cutkurs. Timon Baltl und Amateur Christoph Bleier rangieren in den niederösterreichischen Bergen nach 66er Runden sogar nur knapp hinter den Top 10. Lukas Nemecz und Max Steinlechner (Am) benötigen nur einen Schlag mehr. Niklas Regner, dem auf den Back 9 die Birdies ausgingen, muss sich nach der 69 steigern um erneut vorne mitzuspielen.

Timon Baltl krallt sich gleich auf der 11 ein schnelles Birdie und knackt damit in Windeseile die Top 10. Da sich nach sicheren Pars danach am Par 5 der 15 der nächste rote Eintrag ausgeht, marschiert der 26-jährige sogar bis ins absolute Spitzenfeld nach vor. Danach kühlt sein Putter jedoch komplett ab und mit dem Eisklumpen in der Hand ist ihm kein weiteres Erfolgserlebnis vergönnt. Dank seines fehlerlosen Spiels reicht aber auch die 68 (-2) um als 14. in perfekter Lauerposition das Wochenende anzusteuern.

Lukas Nemecz schnappt sich schon früh am Par 5 der 3 ein Birdie und verwaltet dieses gekonnt die gesamten Frontnine über. Erst auf der 11 darf er dann ein zweites Mal einen Score einkreisen, was sein Spiel auch noch einmal so richtig auf Touren bringt, wie ein roter Doppelpack auf der 15 und der 16 unterstreicht. Wie schon am Donnerstag brummt ihm das Par 3 der 18 aber auch am Freitag wieder ein Bogey auf, was ihn zum zweiten Mal mit der 67 (-3) ins Ziel marschieren lässt, womit er sich die Ausgangslage mit seinem steirischen Landsmann Timon Baltl teilt.

Cuthürde genommen

Niklas Regner kommt am Freitag nicht so recht ins Laufen und muss nach anfänglichen Pars am Par 5 der 15 sogar ein Bogey einstecken. Zwar geht sich auf der 17 auch das erste Birdie aus, mit einem weiteren Fehler danach kommt er aber nur im Plusbereich zum Turn und muss nun zwingend zusetzen um nicht erstmals in dieser Saison am Cut zu scheitern. Seine spielerische Reife stellt der Liezener danach mit Birdies an der 1 und 3 unter Beweis und notiert so erneut die 69 (-1), die ihn als 41. auch bei seinem 5. Profistart ins Preisgeld befördert.

“Mein langes Spiel ist extrem stabil. Ich hab kaum Fehlschläge gemacht und auch die Grünschüsse teils echt stark hingelegt. Leider ist der Putter an beiden Spieltagen eiskalt gewesen. Ich leg jetzt am Nachmittag noch eine Einheit ein und hoffe, dass ich was finde für die beiden Finalrunden. Ich bin zwar von den Führenden schon etwas weiter weg, der Wetterbericht ist aber alles andere als gut, was mir nur helfen kann. Ich werde aggressiv weiterspielen und hoffen, dass auf den Grüns mehr fällt”, so Niklas Regner nach der zweiten Runde.

Maximilian Steinlechner (Am) knüpft sofort dort an wo er am Donnerstag aufgehört hat und versenkt gleich auf der 10 den fälligen Birdieputt. Dank starker Birdiequote – Max schnürt von der 14 bis zur 16 sogar einen roten Hattrick – kann er sich sogar zwei Fehler erlauben um dennoch an den Top 10 anzudocken. Aber auch dem jungen Amateur gehen danach komplett die Birdies aus. Trotz dreier Bogeys und der 71 (+1) darf seine Talentprobe als 41. aber noch zwei Runden lang weitergehen.

Namu Sarmini (Am) macht am Freitag mit erster Startzeit klar, dass er auf jeden Fall auch am Wochenende noch mit von der Partie sein möchte, denn schon auf den ersten sechs Löchern sammelt er vier Birdies auf und kommt so im knallroten Bereich auf der vorderen Platzhälfte an. Erst nach Birdie Nummer 5 beginnen sich Fehler bei unserem aufstrebenden Talent einzuschleichen. Die hautenge 2 kostet den ersten Schlag und an der gefährlichen 6 schlittert er sogar in ein Doppelbogey. Doch selbst mit dem Bogeyfinish geht sich noch eine ansehnliche 68 (-2) aus, die ihn als 41. in sein erstes Challenger-Weekend befördert.

Heimspiel bereits vorbei

Christoph Bleier (Am) startet zwar mit einem Bogey alles andere als nach Maß, er stabilisiert sein Spiel aber rasch, notiert danach sichere Pars und rückt mit einem Birdie auf der 17 sein Score noch vor dem Turn wieder zurecht. Auf den ersten Neun wiederholt er das Gesehene dann und liegt so nach 17 Bahnen perfekt auf Kurs in Richtung Wochenende. Wie in einem schlechten Hollywood-Film, bastelt er auf der 9 dann aber noch einen Schneemann, unterschreibt so nur die 74 (+4) und scheitert als 70. so noch am Cut.

Martin Wiegele ist von Beginn an vergeblich auf der Suche nach einem brauchbaren Rhythmus und brummt sich gleich auf den ersten vier Löchern drei Bogeys auf, worauf er lange keine Antwort weiß. Nach dem Turn verschärft sich die Lage sogar noch, ehe er mit Eagle und Birdie gegensteuern kann. Am Ende ist die 71 (+1) aber knapp zuviel um als 70. ins Wochenende einziehen zu können.

Alois Kluibenschädl radiert seine gute Eröffnungsrunde mit nur zwei Birdies bei 5 Bogeys am Freitag mehr als nur aus und wird mit der 73 (+3) bei 1 über Par kein Preisgeld holen. Lukas Lipold (71), Alexander Kopp (74), Sebastian Wittmann (76), Bernard Neumayer (73), Oliver Rath (75), Florian Schweighofer (70) und Jürgen Maurer (79) können nicht mehr in den Cut-Kampf eingreifen und bleiben ebenfalls bereits nach dem Freitag auf der Strecke.

Matias Honkala (FIN) geht nach der 65 (-5) und bei gesamt 11 unter Par als Führender in ein erwartet pitschnasses Wochenende im GC Adamstal.

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Rot durch Adamstal

EURAM BANK OPEN – 1. RUNDE: Zum Auftakt des Challenge Tour Heimspiels im GC Adamstal liegen gleich sieben der 15 Österreicher auf Cutkurs. Timon Baltl und Amateur Christoph Bleier rangieren in den niederösterreichischen Bergen nach 66er Runden sogar nur knapp hinter den Top 10.

Mit einem Auge auf die Open, mit dem anderen nach Adamstal: so das Programm der heimischen Golffans in dieser Turnierwoche. Österreichs Aufsteiger Niklas Regner, Martin Wiegele, Lukas Nemecz und Timon Baltl gehen in den Ramsauer Wäldern auch heuer auf Birdie- und Preisgeldjagd und messen sich dabei mit Europas Top-Nachwuchs.

Auf den Auftritt von Niklas Regner durfte man gespannt sein, der mit vier starken Ergebnissen voll auf der Challenge Tour eingeschlagen hat und im Ranking bis auf Position 36 vorkam: “Vor allem mit dem vierten Rang in der Bretagne habe ich gesehen, dass ich ganz vorne mitspielen kann, und das gibt mir natürlich viel Selbstvertrauen.”

“Der GC Adamstal gehört zu meinen Lieblingsplätzen. Für mich sind die Ramsau und der GC Adamstal ein absoluter Kraftplatz, die Abgeschiedenheit und die unberührte Natur haben es mir angetan. Der Golfplatz ist ein wahres Schmuckstück und die Gastfreundschaft der Familie Wittmann fantastisch“, äußert sich Regner begeistert, der seine Freundin Rita am Bag hat. Zum Auftakt spielen sich jedoch ein anderer Steirer und ein oberösterreichischer Amateur ins Rampenlicht.

Timon Baltl muss zwar schon früh auf der 2 einen Fehler einstecken, bessert diesen aber sofort wieder aus und krallt sich am Par 3 der 8 einen weiteren roten Eintrag, was ihn im Minusbereich die Backnine in Angriff nehmen lässt. Dort bastelt er dann am nächsten Par 3 an einer weiteren Scoreverbesserung und krallt sich zum Drüberstreuen auch vom Par 5 der 15 und der 17 Birdies, womit sich zum Auftakt sogar noch die 66 (-4) ausgeht, die immerhin für Rang 14 reicht. ” Ich habe eine sehr solide Leistung abgeliefert, obwohl die Abschläge anfänglich durch den böigen Wind sehr schwer waren. Sehr gut lief es auf den Greens. Trotz des schweren Platzes kann ich von einem entspannten Tag sprechen und freue mich auf Grund der guten Ausgangsposition schon auf morgen,” hat vor allem auch dank seines Vaters Max am Bag das “familiäre Vieraugenprinzip” beim Putten wieder seine Früchte getragen.

Christoph Bleier (Am) stolpert zwar ausgerechnet am Par 5 der 3 über ein frühes Bogey, erhöht danach aber die Schlagzahl spürbar und pusht sich mit starker Birdiequote noch vor dem Wechsel auf die Backnine auf 3 unter Par. Ganz souverän spult er in Folge die Pars ab, ehe es gegen Ende der Runde noch einmal farbenfroher wird. Gut für Christoph, dass zwei Birdies die Oberhand gegenüber einem Bogey behalten, denn am Ende marschiert er so wie Timon Baltl mit der 66 (-4) übers Ziel und setzt so als 14. einen mehr als gelungenen Grundstein.

Nur knapp dahinter

Lukas Nemecz sammelt früh am Par 3 der 12 ein schnelles Birdie auf, das ihn rasch in die richtige Richtung bringt. Lange Zeit verwaltet er sein zartrosa Ergebnis dann, ehe es ihn kurz vor dem Turn am Par 3 der 18 auch mit dem ersten Fehler erwischt. Davon lässt sich der 31-jährige aber nicht aus der Ruhe bringen, krallt sich gleich auf der 1 wieder das Minus als Vorzeichen und legt bei fehlerfreiem Spiel am Par 5 der 3 und der 5 weiter nach, womit sich am Ende sogar eine 67 (-3) ausgeht, die ihm als 22. eine durchwegs ansprechende Ausgangslage beschert.

Maximilian Steinlechner (Am) taucht auf den Frontnine zwei mal in den roten Bereich ab, radiert sich das Minus aber jedesmal postwendend wieder aus. Erst nach dem Turn drückt er dann spürbar aufs Tempo, krallt sich zunächst auf der 10 und der 11 einen Birdiedoppelpack und setzt auf der 14 noch eines drauf. Da er bis zum Schluss keinen weiteren Schlag mehr abgeben muss, geht sich wie bei Landsmann Lukas Nemecz die 67 (-3) aus.

Alois Kluibenschädl steht zwar nach einem Bogey und einem Doppelbogey bei zwei Birdies nach den Backnine nur im Plusbereich auf der 1, hält auf der vorderen Platzhälfte Fehler jedoch gekonnt fern und holt sich auf den Par 5 Löchern der 2 und der 7 wieder das Minus als Vorzeichen. Zufrieden geben will er sich damit jedoch noch nicht und krallt sich zum Abschluss auch auf der 9 noch ein Birdie, womit er sogar noch die 68 (-2) zum Recording bringt und sich auf Rang 33 einreiht.

Noch auf Kurs

Niklas Regner ist zum Auftakt mit später Startzeit unterwegs und hat gleich auf der 1 etwas Pech, denn er bekommt zwar nachdem der Drive zu weit nach links steuert aufgrund einer unverschuldeten schlechten Lage einen Free Drop, trifft bei der Annäherung jedoch trotzdem einen Ast und muss sich so am Ende mit dem anfänglichen Bogey anfreunden. “Der Ball lag bedingt durch ein grabendes Tier so unglücklich eingeklemmt. Ein herbei gerufener Referee gestattete mir einen Free Drop, trotzdem musste ich dort ein Bogey hinnehmen.” Immerhin dreht er sein Score am Par 5 der 3 rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Zwar rutscht er auf der 5 noch einmal zurück, krallt sich aber auf beiden Par 3 danach Birdies und garniert die starke Phase mit noch einem weiteren roten Eintrag auf der 9. Auf der hinteren Platzhälfte will dann jedoch nicht mehr viel gelingen, denn außer einem Bogey auf der 12 (Par 3) wandern rein Pars auf die Scorecard. Am Ende unterschreibt er so am Donnerstag die 69 (-1) und pendelt sich auf Platz 47 ein. “Das lange Spiel war durchaus in Ordnung, ich hatte viele Birdie-Möglichkeiten, die ich aber vor allem auf den zweiten Neun nicht verwerten konnte. Natürlich bin ich mit dem Score eins unter Par nicht zufrieden, aber das Turnier geht noch über 3 Tage, daher wird es vollen Angriff von mir geben.”

Martin Wiegele zeigt gleich in den Morgenstunden, dass der ansteigende Formtrend der letzten Wochen kein Zufallsprodukt war, denn auch in Adamstal stopft der 43-jährige gleich auf der 2 und der 3 die ersten Birdies und setzt sich so rasch vorne fest. Danach reißt der Vortrieb jedoch etwas ab und nach einem Doppelbogey am Par 3 der 6 rutscht er sogar recht rasch wieder auf Level Par zurück. Auf der 11 geht es dann sogar in den Plusbereich zurück, ehe der Routinier auf der 12 und der 15 noch Birdies aufsammelt und so schließlich noch die 69 (-1) zum Recording bringt.

Hinter der prognostizierten Linie

Lars Namu Sarmini (Am) marschiert zum Auftakt mit der 70 (Par) (67.) zurück ins Clubhaus. Lukas Lipold, Sebastian Wittmann, Bernard Neumayer, Alexander Kopp und Oliver Rath kommen nur im Plusbereich zum Turn. Am Ende muss sich Lipold mit der 72 (+2) (100.), Wittmann und Kopp mit der 73 (+3) (110.) und Rath mit einer 74 (+4) (125.) abfinden. Bernard Neumayer muss sogar mit der 75 (+5) (141.) leben.

Jürgen Maurer und Amateur Florian Schweighofer begraben mit einer 80 (+10) (149.) schon am ersten Tag wohl ihre Cutchancen. Mario Beltran (ESP) und Jack Floydd (ENG) setzen mit 63er (-7) die Bestmarke.

Leaderboard Euram Bank Open

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Wieder bester Österreicher

KASKADA GOLF CHALLENGE – FINAL: Niklas Regner ist auch im Kaskada Golf Resort einmal mehr bester Österreicher und entledigt sich mit Rang 18 und einem Vorstoß in der Order of Merit sogar etlicher Startsorgen. Martin Wiegele befindet sich in Brünn mit einem 21. Platz weiterhin auf dem richtigen Weg.

Niklas Regners erste Turniere als Professional auf der Challenge Tour konnten sich durchaus sehen lassen und zeigen auch, dass der Schritt in den Profizirkus eindeutig der richtige für den jungen Steirer war. Mit Ergebnissen von einem 29. Platz beim Debüt in Tschechien, einem 9. in Cadiz und sogar einem 4. in der Bretagne ist der Liezener auch ganz klar derzeit Österreichs Nummer 1 auf der Challenge Tour.

Diese Rolle weiß er auch in Brünn wieder zu unterstreichen, denn mit Runden von 70 (-1) und 69 (-2) Schlägen ließ er keine Diskussionen um den Cut aufkommen und zog so auch bei seinem vierten Start wieder ins Wochenende ein. Mit einer weiteren 69 (-2) spielte er sich dann um einige Ränge nach vor und hätte so mit einer ganz starken Schlussrunde, wohl sogar noch die Top 10 in Reichweite.

Anders als an den Vortagen, wo sich auf der 10 jeweils ein Birdie ausging, startet Niklas Regner am Sonntag mit einem Bogey, was sich klarerweise auch sofort klassementtechnisch negativ auswirkt. Zwar stabilisiert der 22-jährige sein Spiel sofort und lässt mit recht sicheren Pars danach nichts anbrennen, er muss sich jedoch bis zur 18 gedulden, ehe der scoretechnische Ausgleich gelingt.

Dieser stellt auch die Intialzündung zu richtig starken letzten neun Löchern dar, denn prompt krallt er sich zunächst gleich auf der 1 das nächste Birdie und schnürt nach einer kurzen Verschnaufpause auf der 3 und der 4 sofort den nächsten roten Doppelpack. Da er die starke Leistung schließlich auf der 7 mit noch einem Birdie garniert, unterschreibt er sogar noch die 67 (-4), die ihm auch beim vierten Start als Professional als 18. wieder ein starkes Ergebnis beschert.

Positiver Nebeneffekt der starken Auftritte: Niklas verbessert sich damit auch im Challenge Tour Ranking weiter und scheint mittlerweile bereits unter den Top 45 auf, womit er in Zukunft sogar ohne Wild Cards an den Start gehen kann. Kommende Woche legt er jedoch eine verdiente Pause ein um danach mit frischen Kräften wieder voll angreifen zu können.

“Es war wieder ein ganz solides Turnier von mir. Ich konnte zum Schluss auf den letzten zehn Löchern noch fünf Birdies notieren, was am Ende noch Rang 18 ermöglichte. Mit meiner Leistung bin ich ziemlich zufrieden, freu mich aber dennoch, dass jetzt auch mal eine Woche Pause ist für mich. Der Fokus liegt jetzt klar auf Regeneration und dnan natürlich auf der Vorbereitung für die EURAM Bank Open in Adamstal”, so Niklas Regner nach dem tschechischen Challenger.

Der Weg stimmt

Martin Wiegeles Saison ließ sich nur äußerst schleppend an, denn reihenweise verpasste der Routinier bei seinen ersten Starts den Cut. Erst in der Bretagne vergangene Woche durchbrach er dann endlich den Wochenend-Fluch und fuhr am Ende einen 29. Platz ein. In Brünn war der Cut dann nach Auftritten von 70 (-1) und 69 (-2) Schlägen nie ernsthaft in Gefahr und dank einer 67 (-4) am Samstag, hat der 42-jährige vor den letzten 18 Löchern sogar die Top 10 noch klar in Reichweite.

Martin Wiegele beginnt die finale Umrundung mit anfänglichen Pars sehr sicher und krallt sich auf der 4 recht rasch das erste Birdie. Wieder allerdings wird ihm die 5 zum Verhängnis und brummt ihm zum vierten Mal in dieser Woche ein Bogey auf, womit er prompt wieder auf den Augangspunkt zurückrutscht. Kurz vor dem Turn überredet er dann mit der 9 aber das zweite Par 5 der Runde zum nächsten Birdie und kommt so in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen auf den Backnine an.

Dort kann er dann jedoch nicht mehr merklich zusetzen, wenngleich er einen weiteren Fehler auf der 11 mit zwei Birdies mehr als nur egalisiert. Da sich auf der 18 zum Abschluss aber noch ein Bogey einschleicht, muss er sich schließlich mit der zartrosa 70 (-1) begnügen, womit er aus Brünn einen 21. Platz mitnehmen kann.

Marcel Schneider (GER) feiert nach eienr 67er (-4) Finalrunde bei gesamt 16 unter Par einen Start-Ziel Sieg.

Leaderboard Kaskada Golf Challenge

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Gut ausgenützt

KASKADA GOLF CHALLENGE – 3. RUNDE: Martin Wiegele weiß den Moving Day im Kaskada Golf Resort gut auszunützen und macht mit einer 67 etliche Plätze gut. Auch Niklas Regner bringt in Brünn mit der 69 seine dritte rote Runde zum Recording.

Niklas Regner stemmte auch bei seinem vierten Challenger als Professional wieder den Cut und wird so auch aus Brünn wieder Preisgeld mitnehmen.Ohne Druck kann der Youngster nun am Wochenende richtig befreit aufspielen und wird klarerweise alles daran setzen sein drittes Topergebnis in Folge einzufahren. Martin Wiegele konnte das gute Gefühl der Vorwoche, wo er zum ersten Mal heuer ein Weekend erreichte, nach Tschechien mitnehmen und hofft nun auf zwei knallrote Runden.

Der Routinier beginnt seine dritte Runde auf den Backnine und reiht zunächst Par um Par aneinander. Da sich mit der 15, dann das einzige Par 5 der hinteren Platzhälfte als gewinnbringend erweist und er die gesamte erste Hälfte seiner dritten Runde fehlerlos bleibt, klettert er im Klassement bereits bis ins solide Mittelfeld nach oben.

Kaum auf den vorderen Neun angekommen drückt er dann aber so richtig aufs Gaspedal und stürmt mit einem Birdiehattrick sogar bis an die Top 10 heran. Zwar tritt er sich auf der 5 zum dritten Mal in dieser Woche ein Bogey ein, bessert den Fehler aber auf der 7 noch aus und marschiert schließlich mit der 67 (-4) und auf Rang 20 über die Ziellinie, womit er den Moving Day durchaus gut auszunützen weiß.

Zum dritten Mal unter Par

Wie schon an den Tagen zuvor, nimmt Niklas Regner auch am Samstag wieder ein Birdie von der 10 mit und findet so perfekt in den dritten Spieltag. Nach fehlerlosem Spiel krallt er sich dann am Par 5 der 15 das nächste Erfolgserlebnis, das er allerdings auch prompt wieder verspielt. Da er kurz vor dem Turn aber der schwierigen 18 das nächste Birdie abluchst, geht es bereits nach neun gespielten Löchern klar in die richtige Richtung.

Mit dem nächsten herausgeholten Schlag auf der 2 bringt er sich dann sogar in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen, ehe der Schwung doch einigermaßen abreißt. Bis zum Schluss läuft er in Folge einem weiteren Birdie erfolglos hinterher und muss darüber hinaus auf der 5 noch sein zweites Bogey des Tages einstecken. Mit der 69 (-2) macht der Youngster zwar einige Plätze gut und reiht sich auf Rang 29 wieder ein, auf die Top 10 fehlen aber doch bereits einige Schläge.

Gleich fünf Spieler teilen sich vor der Finalrunde die Führungsrolle bei gesamt 12 unter Par.

Leaderboard Kaskada Golf Challenge

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