Schlagwort: nadine dreher

Zurückgefallen

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Sarah Schober kann das Tempo vom Vortag nicht halten und rutscht im Westlake GC um etliche Ränge zurück. Christine Wolf und Nadine Dreher scheitern in Südafrika am Cut.

Sarah Schober zeigte sich vom südafrikanischen Starkwind zum Auftakt regelrecht beflügelt. Die junge Steirerin knallte eine 71 (-1) aufs Tableau und diktierte damit nach dem ersten Auftakt sogar gemeinsam mit der Schwedin Lina Boqvist das Tempo. Am Freitag hofft Sarah nun eigentlich am Nachmittag auf eine ähnlich starke Performance, allein die Hoffung soll sich nicht erfüllen.

Mit später Startzeit und bei heißen Bedingungen tritt sich Sarah dann gleich auf der 10 das erste Bogey ein und muss am Par 5, der 13 sogar mit einem Schneemann leben. Da sich auch auf der 14 nur ein Bogey ausgeht, ist sie in der frühen Phase endgültig im freien Fall unterwegs. Erst das Par 3, der 15 bremst mit einem Birdie die Negativspirale kurzzeitig ab, da sie jedoch gleich danach schon die nächsten Schläge abgeben muss, steht sie nur bei einem Zwischenergebnis von 6 über Par auf den Frontnine.

Dort stabilisiert sich ihr Spiel dann aber zusehends und Sarah spult konzentriert auf den nächsten Bahnen meist sicher die Pars ab. Auf der 8 belohnt sie sich dann auch zum zweiten Mal am Tag und nimmt vom Par 4 noch ein Birdie mit, das sie jedoch am Schlussloch auch wieder aus der Hand gibt. Schlussendlich unterschreibt sie so die 78 (+6) und kann damit klarerweise die Führung vom ersten Spieltag nicht verteidigen. Doch auch vom 22. Platz aus scheint mit einem starken Finaltag noch vieles möglich zu sein.

“Die Verhältnisse waren heute sehr gut. Es war kein Wind aber dafür sehr heiß. Das Problem waren meine Eisenschläge, die einfach nicht gut waren heute. Zwar waren die gestern auch nicht so super, aber da hab ich die Up & Downs gemacht und heute leider nicht. Ich fühle mich gut, aber leider ist das Spiel nicht sehr konstant derzeit. Morgen ist aber noch viel drin”, fasst sie ihren Zweitrundenauftritt zusammen.

Freies Wochenende

Christine Wolf und Nadine Dreher kamen zum Auftakt am Nachmittag mit Runden jenseits der 80 wild unter die Räder und benötigen am Freitag eine deutliche Steigerung, soll sich im Westlake GC tatsächlich noch Preisgeld ausgehen.

Chrissie Wolf macht sich dann auch von Beginn an daran die benötigte Aufholjagd einzuleiten und findet schon auf der 12 und der 13 die ersten Birdies. Allerdings kann sie den gewinnbringenden Schwung nicht wirklich konservieren und tritt sich auf der 14 und der 18 auch Bogeys ein, die sie wieder auf Level Par zurückwerfen.

Lange muss sie aber nicht auf das nächste Birdie warten, denn schon die 2 erweist sich für die Tirolerin wieder als gewinnbringend. Allerdings kann sie daran nicht anknüpfen, muss zunächst auf der 5 erneut den Ausgleich einstecken und rasselt mit einem abschließenden Bogey sogar noch in den Plusbereich zurück. Nach der 73 (+1) hofft sie lange, dass am Nachmittag der Wind heftig auffrischt und die Cutlinie so weiter in ihre Richtung bläst. Schlussendlich soll der Wunsch als 65. aber nicht in Erfüllung gehen.

Nadine Dreher präsentiert sich am Vormittag bei weit moderateren Windverhältnissen als noch am Donnerstag deutlich verbessert und legt richtig solide Frontnine hin. Gekonnt schafft sie es die ersten neun Bahnen über Schlagverluste zu vermeiden und sammelt parallel dazu auf der 5 auch ein Birdie auf.

Auch nach dem Turn hat sie ihr Visier zunächst messerscharf eingestellt und nimmt nach einer längeren Parserie am Par 3, der 15 das nächste Birdie mit. Kurz vor Ende schleichen sich dann auf der 16 und der 18 aber auch noch zwei Bogeys ein, weshalb sie nach der 72 (Par) wie ihre Landsfrau hofft, schließlich aber enttäuscht wird.

Lee-Anne Pace (RSA) geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 4 unter Par als Führende in den finalen Samstag.

>> Leaderboard South African Women’s Open

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Vom Wind beflügelt

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Sarah Schober wirkt vom südafrikanischen Starkwind im Westlake GC regelrecht beflügelt und geht als Co-Leaderin in den zweiten Spieltag.

Sozusagen am Heimflug von Australien nehmen Christine Wolf und Sarah Schober die South African Womens Open in Kapstadt mit. Das gemeinsam von Ladies European- und Sunshine Ladies Tour getragene 125.000 Euro-Turnier wird über drei Runden im Westlake Golfclub ausgetragen.

Dass der Kurs unseren Damen in die Karten spielt bewiesen Wolf (Platz 6) und Schober (Platz 21) bereits im Vorjahr. Noch dazu zeigte unser Tour-Duo zuletzt in Canberra starke Leistungen, wobei die Tirolerin sogar am Schlusstag im Topflight um den Sieg mitspielte. Die Wienerin Nadine Dreher kommt dank ihres starken Auftritts bei der Tourschool ebenfalls zu einem Einsatz.

Sarah Schober legt in Kapstadt einen sehenswerten Blitzstart hin. Im heftigen Wind hält sich die Steirerin auf den ersten 9 Löchern gekonnt die Bogeys vom Leib und katapultiert sich mit zwei Birdies rasch an die Spitze des Klassements. Erst nach 12 Bahnen verliert sie mit dem Bogey ihre weiße Weste, holt sich den verlorenen Schlag aber sofort wieder am anschließenden Par 5 zurück.

Im Gleichschritt marschiert die junge Steirerin danach gemeinsam mit Emma Westin an der Spitze des Leaderboards dahin. Mit Fortdauer der Auftaktrunde tritt sie sich zwar noch ein Par 5 Bogey ein, doch selbst dieses kann sie nach den Vormittagsflights nicht mehr vom geteilten Platz an der Leaderboardsonne vertreiben.

“Ich bin zufrieden mit meiner Runde heute. Es waren sehr schwierige Bedingungen, da der Wind sehr stark war. Ich hab heute gute Entscheidungen getroffen, gute Schläge gemacht und vor allem war auch das Putten heute sehr stark”, fasst Sarah die richtig gute Auftaktrunde zusammen.

Wild erwischt

Christine Wolf findet sich am Nachmittag bei immer widrigeren Verhältnissen von Beginn an überhaupt nicht zurecht. Die gesamten Frontnine über ist die Tirolerin vergeblich auf der Suche nach einem Birdie, muss parallel dazu aber bereits fünf Bogeys, ein Doppelbogey und sogar ein Triplebogey notieren, womit sie klarerweise bereits nach nur neun Bahnen abgeschlagen zurück liegt.

Nach dem Turn kann sie ihr Spiel zwar kurzzeitig stabilisieren, rutscht mit dem nächsten Bogey-Doppelpack danach aber immer weiter sogar in den dreistelligen Bereich des Leaderboards zurück. Am Ende geht sich aber dann auch noch ein Birdie aus, was schließlich zumindestens ein kleines Erfolgserlebnis darstellt. Mit der 83 (+11) liegt sie aber als 97. klarerweise weit zurück.

Nadine Dreher hat von Beginn an bei den schwierigen Verhältnissen am Nachmittag ordentlich zu kämpfen, was sich auch in drei recht raschen Bogeys bemerkbar macht. In Folge stabilisiert sie jedoch ihr Spiel und schafft es bis zum Turn weitere Fehler gekonnt fernzuhalten.

Auf den Frontnine kommt aber auch sie dann heftig unter die Räder, denn mit insgesamt drei Bogeys, zwei Doppelbogeys und sogar einem Triplebogey rasselt sie nahezu im freien Fall am Leaderboard in Richtung Keller. Erst zwei abschließende Birdies betreiben noch etwas Schadensbegrenzung. Nach der 83 (+11) hat sie die gleiche Ausgangslage wie ihre Landsfrau.

>> Leaderboard South African Women’s Open

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Volle Attacke zur Tourkarte

LET TOURSCHOOL FINAL: Nadine Dreher erkämpft sich mit voller Attacke und der finalen 66 noch sensationell eine volle LET Tourkarte für 2019.

Mit einer bärenstarken Leistung, wobei sie zeitweise sogar in der Pre-Qualifikation das Feld anführte, zog Nadine Dreher in das Tourschool-Finale der Ladies European Tour ein. Bereits im Vorjahr lief es für die Wienerin am Amelkis Course von Marrakesch sehr ermutigend, wo sie ebenfalls das Tourschool-Finale erreichte und dort als 61. nur um einen Schlag eine kleine Tourkarte verpasste.

Gespielt wurde auch heuer im marokkanischen Marrakesh auf zwei Kursen über 5 Runden, wobei die besten 60 von 115 Spielerinnen nach vier Runden cutteten und am Ende um 25 volle Tourkarten spielten.

Nadine muss zuerst am etwas selektiveren Palm Course ran und tut sich in der Anfangsphase entsprechend schwer. Nach ersten 9 birdielosen Löchern mit zwei Bogeys kann sie jedoch einen Gang hochschalten und mit drei Birdies sogar noch eine zartrote 71 herausquetschen, die sie schon einmal locker auf Cutkurs bringt.

Dass ihr der Amelkis-Kurs liegt, beweist Dreher in Runde 2 eindrucksvoll: mit sechs Birdies bei nur zwei Bogeys bringt sie die starke 68 herein und verbessert sich auf Position 10 – mit bereits 8 Schlägen Puffer auf die Cutmarke.

Mit dem Palm Course hat die einzige rotweißrote Tourschülerin auch beim zweiten Auftritt ihre Probleme. Vier Bogeys kann sie mit zwei Birdies nicht wirklich aufwiegen. Richtig teuer wird es jedoch am abschließenden Par 5, wo sie nach einer 9 nur die 78 notiert und damit den Großteil ihres Puffers auf den Cut einbüßt.

Zurück im Amelkis klappt prompt ihr Spiel wieder deutlich besser, dafür streikt der Putter und lässt nur ein Birdie zu. Mit der 74 revanchiert sie sich jedoch für das knappe vorzeitige Ausscheiden im Vorjahr und darf Morgen beim Kampf um die vollen Tourkarten mitmischen. Auf die Top 25, die nach 5 Runden eine volle LET-Tourkarte (Kategorie 8) lösen, fehlen jedoch bereits 6 Schläge.

Mit dem sprichwörtlichen Messer zwischen den Zähnen setzt Dreher noch einmal alles auf eine Karte und erzwingt in Amelkis ihr Glück. Highlight dabei ist der gelochte Schlag vom Fairway zum Eagle nach 7 gespielten Löchern: “Das war aus gut 130 Metern, direkt eingelocht,” schildert sie den Moment, der ihr Spiel so richtig beflügeln sollte. Vor dem letzten Drittel der Schlussrunde fehlen noch drei Schläge. Nadine stürmt jedoch mit Birdie-Birdie-Par-Birdie ins Ziel und holt sich mit der 66 am letzten Drücker die volle Tourkarte in Kategorie 8.

>> Endergebnis LET Tourschool-Final

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Lücke geschlossen

JABRA LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf marschiert mit einer 67 weit nach vor und cuttet im Evian Golf Resort in vielversprechender Ausgangslage in den Finaltag. Auch Nina Mühl spielt sich mit einer 69 noch über die Linie.

Christine Wolf wusste schon am Donnerstag zum Auftakt durchaus mit guter Birdiequote zu überzeugen, baute auf der 18 aber einen Schneemann, weshalb sie trotz der roten Einträge nur bei 1 über Par übernachtet. Am Freitag muss sie nach den Gewittern vom Vortag zunächst dann noch ihre letzte Bahn von Runde 1 absolvieren, was in den Morgenstunden mit Par aber mit Bravour gelingt.

Chrissie startet den zweiten Spieltag dann wenig später auf der 15 und darf sich schon früh am Par 3, der 16 über das erste Birdie freuen. Kaum auf den Frontnine angekommen geht es dann noch tiefer in den roten Bereich, was ihr erstmals spürbar Plätze einbringt.

Zwar muss sie danach auf der 2 (Par 3) auch ein Bogey notieren, der Fehler bleibt an diesem Tag aber ihr einziger und da sie noch auf den Par 5 Bahnen der 9 und der 13, sowie dem Par 4, der 12 weitere Birdies mitnimmt, marschiert sie mit der 67 (-4) bis ins Spitzenfeld auf in etwa Rang 6 nach vor.

Kurzes Zittern

Nina Mühl präsentiert sich am Freitag deutlich sicherer als noch zum Auftakt und hält bis auf ein Bogey auf der 18 ihr Score durchaus gut zusammen, der Cut kommt so aber logischerweise nicht näher. Das ändert sich erst ab der 8, denn Nina setzt zu einem richtig sehenswerten Zwischensprint an.

Sie nimmt zunächst drei Birdies am Stück mit und locht am Par 4, der 11 sogar kurzerhand ihre Annäherung zum Eagle, was sie mit Riesenschritten an der Konkurrenz vorbei ziehen lässt. Damit marschiert sie schnurstracks über die gezogene Linie, tritt sich zum Abschluss der Runde aber auf der 13 und der 14 noch zwei Bogeys ein und muss einige Zeit zittern, schließlich reicht die 69 (-2) aber locker aus um als 41. die Cutmarke zu knacken.

Nadine Dreher notiert am Nachmittag die 76 (+5) und scheitert damit als 126. klar am Cut. Ursula Wikstrom (FIN) führt nach der 67 (-4) und bei gesamt 6 unter Par.

>> Leaderboard Jabra Ladies Open

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Schneemann im Gewitter

JABRA LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf findet zum Auftakt einige Birdies, macht sich mit einem Schneemann aber selbst das Leben schwer. Nach gleich zwei Gewitterpausen kann sie ihre Runde erst am Freitag beenden. Nina Mühl und Nadine Dreher treten sich im Evian Golf Resort zu viele Fehler ein.

Beim ersten Double Batch-Event für Europas Golfdamen, das zur LET und LET Access Series zählt, sind Christine Wolf, Nina Mühl und Nadine Dreher mit dabei. Gespielt wird noch dazu am Austragungsort des Damen-Majors in Evian, um immerhin 120.000 Euro Preisgeld, somit in finanzieller Hinsicht einem Mittelding zwischen erster und zweiter Liga.

Das französische Damenturnier ist aber auch aus einem weiteren Grund hochkarätig besetzt, nicht nur weil die LET im Juni kein weiteres Event mehr in Europa anzubieten hat: die zwei Besten erhalten einen Startplatz für die Evian Championship in September. Sarah Schober fehlt aufgrund der zeitgleich stattfindenden US Womens Open.

Christine Wolf startet zwar mit einem frühen Par 5 Bogey auf der 7 alles andere als gut, dreht ihr Score mit Birdies auf der 9 und der 10 aber rasch in die richtige Richtung. Der Schockmoment des ersten Spieltages folgt dann aber auf der 18, denn ein Schneemann macht ihr am Par 4 sichtlich das Leben schwer. Zumindestens lässt sie sich vom Doppelpar nicht wirklich beeindrucken und legt sofort ein Birdie auf der 1 nach.

Mit noch einem weiteren Erfolgserlebnis verkürzt sie auf der 3 dann auf nur noch 1 über Par, ehe sie vor dem letzten Tee Shot wegen einer weiteren Gewitterunterbrechung den Tag beenden muss. Bei einem Zwischenstand von 1 über Par und als 32. muss sie am Freitag um 07:30 MEZ noch die 5 (Par 3) absolvieren, ehe es kurz danach bereits für sie mit Runde 2 losgeht. “Es ist schade, dass sich genau das letzte Loch nicht mehr ausgegangen ist heute”, so Chrissie klarerweise etwas enttäuscht.

Verpatzter Auftakt

Nina Mühl startet zwar mit fünf Pars solide, kommt dann aber in die Negativspirale und rutscht mit gleich vier Bogeys am Stück weit zurück. Zwar stabilisiert sich ihr Spiel in Folge wieder, ein zusätzlicher Bogeydoppelpack auf der 1 und der 2 lässt dann aber an einem birdiefreien ersten Spieltag für sie nicht mehr als die 77 (+6) zu, womit sie nur auf Rang 105 liegt.

Nadine Dreher findet sich auf der durchwegs anspruchsvollen Wiese nicht wirklich gut zurecht und tritt sich etliche Fehler ein, was schließlich in der 83 (+12) und Rang 132 mündet. Ana Menendez (MEX) führt derzeit bei 4 unter Par.

>> Leaderboard Jabra Ladies Open

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Haarscharf vorbei

LET TOURSCHOOL-FINAL: Nadine Dreher verpasst als 61. um einen Schlag und eine einzige Position am Leaderboard eine kleine LET-Tourkarte für 2018.

In die Fussstapfen von Wolf, Schober und Mühl, die bereits ihre LET-Tourkarten für 2018 fix in der Tasche hatten, wollte sich Nadine Dreher noch zum Jahresende begeben. Dazu musste die Wienerin jedoch über 5 Tage in Marokko beim Tourschool-Final ihr besten Golf zeigen um sich im Kreis von 106 Tourschülerinnen aus 18 Nationen durchzusetzen.

Gespielt wurden vorerst je zwei Runden im Amelkis- und Palmgolf-Club von Marrakesh, ehe es danach in Runde 5 für die Finalistinnen um das volle Spielrecht für 2018 gehen sollte.

Die Wienerin, die heuer ihre Rookie-Saison auf der LET-Access-Series bestritt, eröffnet am Amelkis-Course ausgezeichnet und locht gleich ihren zweiten Birdie-Putt. Ein zwischenzeitliches Par 3-Bogey steckt die 23-jährige routiniert weg und schlüpft am Par 5 kurz vor der Halbzeit zurück in die roten Zahlen.

Zwei Schlagverluste auf den zweiten 9 drohen den erhofften starken Auftakt zu verhindern. Doch mit Birdie am Par 5 der 9 sichert Dreher den Schulauftakt in roten Zahlen ab.

Der etwas schwierigere Palmgolf-Kurs heißt Nadine dann am Sonntag mit einem Auftaktbogey unliebsam willkommen. Mit dem Birdie-Konter am folgenden Par 3 hat die Atzenbruggerin jedoch die passende Antwort parat. Kurz vor der Halbzeit spielt sie sich jedoch mit Bogey, Doppelbogey erstmals in ernste Probleme.

Auch auf den Back 9 gibt es weiter Stress und mit Bogey, Doppelbogey drei weitere Schlagverluste. Erst im Finish findet Dreher wieder den Dreh heraus und bringt sich mit zwei späten Birdies wenigstens wieder an die vorläufige Cutmarke zurück.

Am etwas einfacheren Ameliks-Kurs hätte Dreher in Runde 3 Gelegenheit gehabt wieder aufzuholen, was jedoch nicht ganz aufgehen sollte. Auf den ersten 9 Löchern fällt nur ein Birdieputt, dem zwei Schlagverluste gegenüberstehen. Immerhin verteidigt Nadine auf den zweiten 9 hartnäckig ihre Position und bringt die 73 herein.

Am 4. Spieltag muss Dreher somit zwei Schläge am härteren Palm Course aufholen um den Cut der Top 60 und damit zumindest Kategorie 9b zu erreichen. An der 10 gestartet kommt die Wienerin mit zwei frühen Bogeys zusätzlich unter Druck. Die größten Chancen liegen auf den fünf Par 5, wovon sie immerhin das zweite zu einem Birdie nutzen kann. Ein weiterer Schlaggewinn bringt sie zur Halbzeit bis auf zwei Schläge an den Cut heran.

Zwei starke Golflöcher zu Beginn der vorderen 9 Löcher bringen die geforderten zwei Schlaggewinne, die Dreher zurück innerhalb der Cutmarke bringt. Am vorletzten Loch, einem Par 3, verspielt sie mit Bogey den tapferen Kampf um zumindest eine kleine Tourkarte. Denn selbst nach der starken 71 hat Nadine einen Schlag zuviel am Konto um sich für die Finalrunde zu qualifizieren. Die Kategorie 12a, die sie aus Marokko mitnimmt, wird kaum für Starts auf der LET reichen, womit für Dreher weiterhin die LET Access Series die Golfbühne bleiben wird.

>> Endergebnis LET Tourschool-Finale

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Nächstes Topergebnis

RIBEIRA SACRA OPEN – FINAL: Nina Mühl mischt im Augus Santas bis zum Schluss im Titelkampf mit, muss sich schlussendlich aber mit Rang 5 zufrieden geben. Nadine Dreher macht noch einige Ränge gut.

Nina Mühl präsentiert sich in dieser Saison durchwegs stark. Erst vor wenigen Wochen musste sie sich erst im Stechen geschlagen geben und auch in Spanien mischt die Wienerin wieder um den Titel mit. Den Grundstein für das erfolgreiche Abschneiden legt sie am Mittwoch mit einer 65 (-5). Zwar kann sie am Donnerstag mit der 71 (+1) nicht mehr ganz die Pace halten, geht aber mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Führende in den Finaltag.

Diesen radiert sie dann gleich auf den ersten drei Bahnen mit zwei Birdies weg und strahlt plötzlich von der Spitze. Das Momentum kann sie aber nicht ganz aufrechthalten und muss kurz vor dem Turn auch das erste Bogey einstecken. Kurzzeitig hat es auf den Backnine den Anschein als könne sie sich noch einmal in Richtung Führung aufmachen, fällt mit zwei weiteren Schlagverlusten aber wieder auf den Ausgangspunkt zurück und muss so nach der 70 (Par) schlussendlich Salome Zasio (Am) (FRA) (67) und Emma Goddard (ENG) (68) um zwei Schläge den Vortritt lassen.

Nina sammelt aber auch als starke 5. weiter wichtige Preisgeldeuros. Vor der Woche lag sie in der Order of Merit auf dem 11. Rang und hat durchaus noch die Chance sich in dieser Saison in die Aufstiegsränge nach vor zu spielen um sich wieder eine gewinnbringende Kategorie für die große europäische Damenbühne zu sichern.

Zu unbeständig

Nadine Dreher cuttete nach Runden von 72 (+2) und 74 (+4) Schlägen genau an der Cutmarke in den Freitag und findet am letzten Spieltag mit zwei Birdies auf fehlerlosen Backnine auch gut in die Runde. Den Vortrieb kann sie aber nicht aufrechthalten und fällt zu Beginn der ersten Neun wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Ein bitteres Triplebogey wirft sie dann weiter zurück, mit späten Birdies bringt sie aber noch die 71 (+1) über die Ziellinie und schiebt sich so noch um einige Rätze von Rang 46 auf 38 nach vor. Die Amateurin Zasio setzt sich im Stechen gegen Goddard durch und gewinnt.

>> Leaderboard Ribeira Sacra Open

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Ausbaufähig

VP BANK LADIES OPEN – 1. RUNDE: Nadine Dreher ist nach dem ersten Spieltag im Gams Werdenberger GC mit der 73 Österreichs größte Hoffnung.

Nadine Dreher ist nach der ersten Runde in der Schweiz mit einer 73 noch Österreichs heißestes Eisen im LET-Access Feuer. Nadine ist am Donnerstag erst mit später Startzeit unterwegs und legt mit lediglich einem Bogey durchaus solide Backnine hin.

Erst nach dem Wechsel auf die Frontnine wird es zusehends farbenfroher. Bei noch zwei weiteren Fehlern findet sie aber auch zwei Birdies und marschiert so mit der 73 (+1) zurück ins Clubhaus, die ihr mit Rang 28 klar alle Chancen auf ein Erreichen des Finaltages ermöglicht.

Zähe Runde

Christine Wolf ist nach den Vormittagsflights und der 74 (+2) noch Österreichs heißestes Eisen im Schweizer Access Feuer. Die Tirolerin startet gleich mit Bogey und legt noch auf den Frontnine ein Doppelbogey drauf. Mit lediglich einem Birdie nach dem Turn kann sie darauf nur bedingt kontern und muss sich so nach dem ersten Spieltag in etwa mit Rang 48 zufrieden geben.

“Es war zwar ein bisschen nass heute, aber ich hab einfach nicht gut genug gespielt. Die Drives waren zwar echt gut, was auf dem Platz auch sehr wichtig ist, aber die Schläge ins Grün waren nicht immer nah genug bei den Fahnen und dazu hatte ich noch viele Lip-outs heute”, so Chrissie nach der Runde enttäuscht.

Nina Mühl findet bei ihrer Umrundung zwar um einen Schlaggewinn mehr als ihre Landsfrau, tritt sich aber auch mehr Fehler ein und steht so schlussendlich nur mit einer 75 (+3) beim Recording. Den 57. Rang teilt sich die Wienerin mit gleich zwei rot-weiß-roten Amateurinnen. Sowohl Emma Spitz, als auch Katharina Mühlbauer marschieren ebenfalls mit einer 75 (+3) zurück ins Clubhaus.

Julia Unterweger (Am) notiert am Nachmittag die 80 (+8) und rangiert damit auf Platz 111. Ann-Kathrin Maier tritt sich zum Auftakt die 84 (+12) ein und liegt als 124. abgeschlagen zurück. Sarah Schober musste wegen Rückenschmerzen in dieser Woche passen. Die Führung teilen sich Meghan MacLaren (ENG) und Joana De Sa Pereira (POR) nach 68er (-4) Runden.

>> Leaderboard VP Bank Ladies Open

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