Schlagwort: nadine dreher

Formtief überwunden

MEDITERRANEAN OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf zeigt im Terramar GC mit einer 68, dass sie ihr kleines Formtief der letzten Runden eindeutig überwunden hat. Auch Sarah Schober cuttet in Spanien ins Wochenende.

Christine Wolf knüpfte am Donnerstag fast nahtlos an ihr derzeitiges Formtief vom letzten Turnier an, liegt nach der 75 (+4) aber immerhin nur um einen Schlag hinter der Cutlinie und hat nun den Bonus einer frühen Startzeit, was bei der geplanten Aufholjagd durchaus hilfreich sein könnte.

Diesen Bonus nützt Chrissie auch sofort aus, denn schon auf der 1 locht sie den fälligen Birdieputt und legt auf der 4 rasch ein weiteres Birdie nach. Da sie die gesamten Frontnine über ohne jeglichen Makel bleibt, verschafft sie sich zur Halbzeit ihrer Runde sogar einen recht angenehmen Puffer auf die Cutlinie.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen nimmt sie auf der 10 schon ihr drittes Birdie mit und macht sich so sogar bereits daran die Top 20 zu attackieren. Zwar schleicht sich auf der 15 dann auch das erste und einzige Bogey ein, dieses egalisiert sie am Par 3 der 17 aber mit ihrem vierten Birdie wieder und unterschreibt so schließlich die 68 (-3) womit sie ihr kleines Formtief der letzten Runden wohl endgültig überwunden hat. Den Moving Day nimmt sie in etwa als 23. in Angriff.

“Ich hab heute vor allem auf den Par 3 Bahnen ziemlich nah hingeschossen. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben sie den Platz ziemlich schwierig gemacht, denn die Fairways haben sie enger geschnitten und das Rough ziemlich hoch wachsen lassen”, beschreibt Chrissie die Bedingungen.

Ebenfalls im Wochenende

Sarah Schober zeigte am Donnerstag lange Zeit richtig starkes Golf und verbaute sich erst durch ein Doppelbogey-Bogey Intermezzo gegen Ende eine rote Auftaktrunde. Bei eher gedämpften Scores liegt die Steirerin aber nicht weit hinter der Spitze und hofft am Freitag mit früher Startzeit die Lücke schließen zu können.

Das Vorhaben setzt die junge Steirerin auch gekonnt in die Tat um, denn nach zwei anfänglichen Pars entpuppen sich schon die 3 und die 5 als gewinnbringend und spendieren ihr die ersten Birdies. Zwar verpasst sie auf beiden Par 5 Bahnen der Frontnine weitere Erfolgserlebnisse, hält aber auch Fehler gekonnt fern und kommt so bei 1 unter Par auf den Backnine an.

Par um Par reiht Sarah aneinander, ehe es ab der 13 zusehends unangenehmer wird. Mit einem Bogey und einem darauffolgenden Doppelbogey büßt sie zunächst viele Ränge ein und da sich zum Abschluss auch auf der 18 nur ein Schlagverlust ausgeht, muss sie sich sogar nur mit der 73 (+2) zufrieden geben. Damit geht sich zwar der Cut als in etwa 45. ohne grobe Probleme aus, mit den vielen Fehlern auf den Backnine lässt sie aber eine noch viel bessere Ausgangslage liegen.

Klar vorbei

Die frühe Startzeit will auch Nadine Dreher in die Waagschale werfen, da sie sich nach der ersten Runde mit einer 76 zufrieden geben musste. Allerdings verläuft der zweite Spieltag so gar nicht nach ihrem Geschmack und sie tritt sich schon früh weitere Fehler ein. Generell hat Nadine am Freitag ordentlich zu kämpfen, denn am Ende steht sie nur mit der 80 (+9) wieder im Clubhaus und verpasst so  als ca. 104. klar und deutlich den Sprung ins Wochenende.

>> Leaderboard Mediterranean Open

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Noch Potenzial vorhanden

MEDITERRANEAN OPEN – 1. RUNDE: Sarah Schober, Christine Wolf und Nadine Dreher haben nach schwarzen Auftaktrunden im Terramar GC durchaus noch Verbesserungspotenzial.

Bereits Ende September verabschiedet sich die Ladies European Tour vorerst aus Europa. Die Mediterranean Open im katalonischen Sitges markiert zugleich das drittletzte Saisonturnier. Christine Wolf hat als 20. der Order of Merit ihr Spielrecht bereits abgesichert, während Sarah Schober als 60. noch ein wenig die Ärmel aufkrempeln wird müssen. Nadine Dreher kämpft nachwievor um ihr erstes Preisgeld auf der Ladies European Tour. Nach dem Totalausfall zuletzt in Frankreich hofft das rotweißrote Trio in Spanien auf mehr Spielglück.

Schon früh darf sich Sarah Schober zum Auftakt über das erste Birdie freuen, denn mit der 9 entpuppt sich schon ihre zweite Bahn als gewinnbringend. Das Erfolgserlebnis lässt sie auch rasch einen guten Rhythmus finden, denn selbst auf ein zwischenzeitliches Bogey weiß sie sofort die passende Antwort und hält so nach ihren ersten neun Löchern hartnäckig am Minus als Vorzeichen fest.

Ohne große Probleme nimmt sie danach die Pars mit und schraubt ihr Score auf der 3 sogar noch tiefer in den roten Bereich. Plötzlich aber reißt der Faden dann und sie tritt sich mit einem Doppelbogey-Bogey Intermezzo auf nur zwei Bahnen drei Schlagverluste ein und muss sich so schließlich mit der 72 (+1) zufrieden geben, womit sie aber als 22. zumindestens glasklar auf Cutkurs liegt.

Formtief hält an

Christine Wolf kann das Formtief, das ihr erst beim letzten Turnier einen klaren Missed Cut bescherte, auch in der frühen Phase der Mediterranean Open nicht abschütteln, denn nach nur sieben gespielten Bahnen liegt sie nach drei Bogeys schon deutlich über Par. Erst das Par 5 der 16 beschert ihr dann auch das erste Birdie, womit sie sich zur Halbzeit wieder etwas in Richtung Norden orientieren kann.

Da dann auch die 18 einen Schlag springen lässt wirkt es, als könne sie den schleppenden Start endgültig ausradieren. Doch kaum auf den Frontnine angekommen rutscht sie mit einem Bogeytriplepack von der 2 bis zur 4 wieder deutlich zurück und muss sich am Ende mit der 75 (+4) zufrieden zeigen, was nur für den 61. Platz reicht.

Nadine Dreher beginnt auf der 8 mit sechs Pars in Folge zwar sehr souverän und sicher, verliert in Folge aber den Schwung und tritt sich von der 14 bis zur 16 gleich drei Bogeys in Folge ein. Danach stabilisiert sie ihr Spiel zwar einige Zeit, auf den Frontnine tritt sie sich aber noch einen Bogeydoppelpack ein und marschiert so schließlich nur mit der birdielosen 76 (+5) ins Ziel, womit sie nur Rang 78 belegt.

Gleich drei Spielerinnen teilen sich nach 68er (-3) Auftaktrunden die Spitzenposition.

>> Leaderboard Mediterranean Open

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Totalausfall

LADIES OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Sarah Schober sitzt lange Zeit am heißen Stuhl, verpasst schlussendlich aber hauchdünn den Cut. Chrissie Wolf erlebt im Golf du Medoc einen Horrortag, Nadine Dreher bleibt im Leaderboard-Keller stecken.

Sarah Schober ist am Freitag als einzige Österreicherin schon am Vormittag unterwegs und muss schon früh am ersten Par 5 ihrer Runde ein Bogey notieren. Zumindestens schafft sie es weitere Fehler von der Scorecard fernzuhalten und findet kurz vor dem Turn am zweiten Par 5 auch das erste Birdie, womit sie ihr Score wieder auf Anfang zurückdreht.

Erneut rutscht sie dann auf der 11 zurück in den Plusbereich, rückt ihr Ergebnis mit einem Birdie am Schlussloch aber erneut zurecht und unterschreibt so schlussendlich die 71 (Par). Damit muss die Steirerin nun hoffen, dass die Cutmarke am Nachmittag noch auf 7 über Par wandert um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können. Am Ende ist aber alles zittern und hoffen umsonst, denn als 65. geht sich das Wochenenden knapp um einen Schlag nicht aus.

Horror-Tag

Christine Wolf zeigte sich am Donnerstag bei böigem Wind mit ihrem Spiel im Großen und Ganzen zufrieden, lediglich “zwei schlechte Löcher” zerstörten ihr eine Auftaktrunde unter Par. Am Freitag will sie nun mit später Startzeit eine rote Runde nachlegen um in guter Ausgangslage ins Wochenende gehen zu können.

Am Freitag läuft dann im Spiel der Tirolerin allerdings nicht wirklich viel zusammen, denn schon die 1 brummt ihr das erste Bogey auf. Zwar gleicht sie dieses postwendend aus, tritt sich danach bis zum Turn aber noch drei weitere Fehler ein und rutscht so schon zur Halbzeit ihrer zweiten Runde bis an die Cutlinie zurück.

Auf den Backnine zerfällt das Spiel der Innsbruckerin dann total, denn bis zum Schluss muss sie noch drei weitere Bogeys und sogar zwei Doppelbogeys notieren, womit sie schlussendlich sogar nur mit der 81 (+10) über die Ziellinie marschiert und als 95. klar und deutlich den Cut verpasst.

Nadine Dreher muss auch am Freitag weitere Schläge abgeben und kann damit dem Leaderboard-Keller nicht entfliehen. Am Ende steht nur eine 76 (+5) auf der Habenseite, womit sie das Turnier als 106. beendet.

>> Leaderboard Ladies Open de France

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Etliches liegenlassen

LADIES OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Christine Wolf lässt mit gleich zwei Doppelbogeys nach dem Turn etliches liegen. Sarah Schober und Nadine Dreher kommen im Golf du Medoc über tiefschwarze Auftaktrunden nicht hinaus.

Nach einem Monat Pause geht es für Christine Wolf und Sarah Schober in den Golfherbst mit zwei Turnieren in Europa. In Frankreichs Weinbauhochburg Medoc nördlich von Bordeaux geht es für Europas Golfdamen über vier Tage um 325.000 Euro Preisgeld.

Im Vorjahr lieferte vor allem Christine Wolf eine stocknüchterne Vorstellung ab und hatte nach einem 7. Platz allen Grund zum Feiern, während sich Sarah Schober mit einem 55. Platz begnügen musste. Nadine Dreher schafft es als dritte Österreicherin in das Feld, das nach dem Solheim-Cup mit Ausnahme von US-Star Nelly Korda nicht allzu stark besetzt ist.

Konträre Hälften

Von Beginn an zeigt sich Christine Wolf zum Auftakt voll fokussiert und darf sich nach drei anfänglichen Pars auf der 13 über das erste Birdie freuen. Auch danach zeigt die Tirolerin ganz souveränes Golf und schnappt sich kurz vor dem Turn auf der 18 den nächsten roten Eintrag.

Nach dem Turn geht er der Schwung aber dann plötzlich irgendwie verloren, denn nach weiteren drei Pars muss sie auf der 4 sogar eine Doublette notieren und tritt sich zwei Bahnen später auf der 6 gleich das nächste Doppelbogey ein. Am Ende steht sie so nur mit der 73 (+2) beim Recording und geht nach der 43. nur aus eher suboptimaler Position in den zweiten Spieltag.

“Es war heute ziemlich böig auf der Runde und dementsprechend schwierig zu kalkulieren. Ich hab prinzipiell sehr solide gespielt heute, aber einfach zwei ganz schlechte Löcher dabei gehabt. Moren ist aber auch noch ein Tag”, fasst Chrissie die Runde zusammen.

Von Beginn an Probleme

Sarah Schober hat am Nachmittag nahezu von Beginn an Schwierigkeiten so richtig ins Spiel zu finden, denn schon nach nur fünf Löchern weist sie einen Zwischenstand von 3 über Par auf. Da sich dann noch vor dem Wechsel auf die Frontnine auch am Par 3 der 17 noch ein Fehler einschleicht, kommt sie nur bei 4 über Par zum Turn.

Auf den Frontnine scheint es dann kurzfristig so als könne Sarah ihr Spiel auf Schiene bringen, ein Par 5 Birdie auf der 2 verpufft angesichts zweier weiterer Bogeys und einem Doppelbogey am Par 3 der 5 jedoch nahezu. Am Ende steht sie nur mit der 78 (+7) beim Recording und liegt damit als 91. klar hinter der prognostizierten Cutmarke zurück.

Nadine Dreher hat von Beginn an zu kämpfen und häuft schon auf ihren ersten neun Bahnen viele Fehler an. Am Ende steht sie nur mit der 84 (+13) beim Recording und belegt damit nach der ersten Runde den 108. und letzten Platz.

>> Leaderboard Ladies Open de France

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Leben schwer gemacht

CZECH LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf stemmt am Samstag im GC Karlstejn zwar den Cut, macht sich dabei mit verpatzten Frontnine aber das Leben selbst schwer. Sarah Schober und Nadine Dreher gehen in dieser Woche leer aus.

Christine Wolf zeigte sich zum Auftakt mit ihrer Performance auf den Grüns nicht wirklich zufrieden, brachte aber immerhin eine 71 (-1) zum Recording und geht damit aus dem gesicherten Mittelfeld in den zweiten Spieltag. Am Samstag ist die Innsbruckerin als einzige Österreicherin erst am Nachmittag unterwegs, biegt aber sofort auf die Überholspur ab, denn schon die 11 lässt das erste Birdie springen. Da sie auch die 15 und die 16 zu Birdies überreden kann, knackt sie schon zur Halbzeit ihrer Runde die Top 10.

Auf den Frontnine allerdings reißt der Schwung dann wie aus dem Nichts plötzlich total ab. Zunächst kommt sie vom Par 4 der 4 nur mit sechs Schlägen weg und tritt sich danach gleich noch zwei weitere Bogeys ein, die sie weit bis ins Mittelfeld zurückwerfen. Zumindestens kann sie danach ihr Spiel auf den letzten Bahnen wieder stabilisieren und vermeidet noch weitere Fehler. Mit der 73 (+1) geht sich zwar der Cut ohne große Probleme sicher aus, den Finaltag nimmt sie aber nur vom 35. Platz aus in Angriff.

Ohne Preisgeld

Sarah Schober beginnt mit sicheren Pars und anschließendem Par 5 Birdie auf den Backnine durchwegs gut, tritt sich danach aber noch vor dem Turn zwei Bogeys ein, was die junge Steirerin nur dank eines Birdies zweischendurch bei Even Par zum Turn kommen lässt. So richtig unangenehm wird es aber auf den vorderen neun Bahnen, denn Sarah verliert komplett den Rhythmus und muss bis zum Schluss auf birdielosen Löchern noch vier Bogeys notieren, womit sich am Ende nur die 76 (+4) ausgeht, die für den Einzug in den Finaltag als 73. nicht reicht.

Nadine Dreher muss gleich zu Beginn ihrer zweiten Runde am anfänglichen Par 5 einen Schlag abgeben, fängt sich danach aber und dreht mit einem Birdiedoppelpack auf der 3 und der 4 ihr Score sogar recht rasch in den roten Bereich. Mit einem Par 5 Birdie auf der 13 schraubt sie ihr Score dann sogar noch weiter in den Minusbereich, beendet die Runde jedoch mit Doppelbogey und anschließendem Bogey, weshalb sich schließlich nur die 73 (+1) ausgeht, was als 95. klar nicht reicht um die Cutmarke überspringen zu können.

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Auf Kurs gebracht

CZECH LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober liegen nach der Auftaktrunde im GC Karlstejn klar auf Cutkurs. Nadine Dreher muss sich am Samstag steigern.

Nach den britischen Saisonhighlights backen die Girls der Ladies European Tour wieder kleinere Brötchen. Unsere tschechischen Nachbarn haben es immerhin geschafft ein Damenturnier auf die Beine zu stellen, auch wenn es mit 120.000 Euro das kleinste des Jahres am Kalender ist. Christine Wolf, Sarah Schober und Nadine Dreher lassen sich dennoch nicht die Gelegenheit entgehen so nahe der Heimat im Golfclub Karlstejn beim Dreitages-Turnier aufzuteen.

Christine Wolf kann wegen einer morgendlichen Nebelverzögerung erst mit knapp eineinhalbstündiger Verspätung ihre Runde beginnen, findet sich dann aber mit zwei Birdies rasch gut zurecht. Allerdings reißt der gewinnbringende Schwung danach etwas und sie muss mit darauffolgenden Bogeys noch vor dem Turn den scoretechnischen Ausgleich einstecken.

Auch auf den Backnine hat die Tirolerin zunächst Probleme, denn mit zwei weiteren Fehlern rutscht sie deutlich zurück. Erst das kurze Par 4 der 15 vermag die Negativspirale erstmals wieder einzubremsen und spendiert Chrissie das dritte Birdie des Tages. Das bringt auch sichtlich den Schwung wieder, denn mit zwei weiteren roten Einträgen gleich danach marschiert sie sogar noch zur 71 (-1) und bringt sich damit als 30. klar auf Cutkurs.

“Es war in der Früh etwas anstrengend, weil sie alle zehn Minuten nach hinten verschoben haben aber eigentlich alle schon fertig aufgewärmt waren. Ich hab heute vor allem am Anfang und am Ende richtig gut gespielt. In der Mitte der Runde hab ich mich mit den Grüns etwas schwer getan, aber ich bin zufrieden mit dem Start”, fasst Chrissie die Auftaktrunde zusammen.

Ebenfalls auf Cutkurs

Sarah Schober nimmt am Nachmittag gleich vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit, muss aber auf der 5 den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Noch einmal geht sich dann auch auf der zweiten langen Bahn der Frontnine ein Birdie aus, erneut bringt sie das zartrosa Zwischenergebnis mit darauffolgendem Bogey aber nicht bis zum Turn.

Genau dieses Dilemma setzt sich dann auch auf den Backnine weiter fort, denn erneut findet die junge Steirerin ein schnelles Birdie auf der 10, doch diesmal ist danach das Par 5 etwas im Weg und nimmt ihr mit einem Bogey das Minus als Vorzeichen wieder weg. Noch einmal gelingt dann kurz vor Ende ein Birdie auf der 17, doch selbst dieses kann sie mit abschließendem Fehler nicht in trockene Tücher bringen. Mit der 72 (Par) verpasst sie zwar eine rote Auftaktrunde, setzt aber als 42. immerhin klar die Segel in Richtung Finaltag.

Steigerung nötig

Nadine Dreher tritt sich am Nachmittag gleich auf der 10 das erste Bogey ein und stolpert danach am Par 5 der 13 sogar über eine Doublette. Erst nach dem zähen Beginn fängt sie sich und kann danach bis zum Turn ihre Scorecard sauber halten. Auf der vorderen Hälfte agiert sie dann zwar weiterhin recht souverän, ist aber die gesamte Runde über vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und tritt sich darüber hinaus noch zwei Bogeys ein, was am Ende nur die 77 (+5) und Rang 103 zulässt.

>> Leaderboard Czech Ladies Open

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Verpatzter Europa-Auftakt

SOTOGRANDE INVITATIONAL – 2. RUNDE: Christine Wolf und Nadine Dreher finden im La Reserva Club de Sotogrande keinen gewinnbringenden Rhyhtmus und scheitern beim Europa Auftakt der LET-Tour deutlich am Cut.

Christine Wolf und Nadine Dreher starten in Südspanien in die Europasaison. In Sotogrande ist der Hochsommer bereits angekommen und verspricht einen heißen Tanz über vier Runden. Beim schweißtreibenden 300.000 Euro Einladungsturnier in Galizien fehlt leider die weiterhin an einem lädierten Rücken leidende Sarah Schober.

Annika Sorenstam wird sich vor Ort ein Bild über die Form von Europas weiblicher Golfgarde hinsichtlich des im September anstehenden Solheim Cups machen – eine Chance auch für Christine Wolf um sich mit einer starken Vorstellung ins Spiel zu bringen.

Allerdings wirkt die Anwesenheit von Sorenstam eher wie ein schwerer Rucksack für die Tirolerin, denn mit unglaublich fehlerhaften Frotnine kommt Chrissie am Ende nur zu einer 76 (+4), womit sie nur hinter der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet. “Es war am Anfang ziemlich windig und leider hab ich es auch ein bisschen verputtet. Mit Fortdauer wurde der Wind dann weniger und mein Spiel stabiler”, fasst sie die durchwachsene Runde kurz zusammen.

Auch am Freitag findet sich Chrissie von Beginn an dann nicht zurecht, denn schon auf den ersten beiden Bahnen machen es sich ein Bogey und ein Doppelbogey gemütlich. Auch mit Fortdauer will sich dann kein richtiger Rhythmus einstellen, was bis zum Turn in noch vier weiteren Fehlern mündet. Die Cutlinie ist damit schon zur Halbzeit der zweiten Runde meilenweit entfernt.

Die Probleme sezten sich auch nach dem Turn weiter fort. Nach wie vor findet die Innsbruckerin einfach nicht die Leichtigkeit der letzten Wochen in ihrem Spiel und muss am Ende sogar mit der 80 (+8) leben, womit sie deutlich am Cut vorbeischrammt. Damit verpasst Österreichs Olympionikin ausgerechnet beim Start am Heimatkontinent der Tour den Cut und geht als 100. nach langer Zeit bei einem Turnier wieder leer aus.

Nadine Dreher kommt zum Auftakt am Nachmittag schwer unter die Räder und unterschreibt schließlich nur die 81 (+9), womit sie am Freitag bereits eine Traumrunde benötigt um tatsächlich noch einmal in Richtung Cutmarke kommen zu können. Sie präsentiert sich dann am Freitag auf den Backnine auch deutlich verbessert und findet auf einer fehlerlosen Platzhälfte auch ein Birdie. Nach dem Turn dreht sie ihr Score sogar noch weiter in den Minusbereich, ehe ein schwarzes Finish nicht mehr als die 75 (+3) zulässt, womit sie wie ihre Landsfrau als 100. deutlich am Cut scheitert.

>> Leaderboard Sotogrande Invitational

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Leichte Schwierigkeiten

LALLA MERYEM CUP – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober haben auf dem neu modellierten Blue Course des Royal Golf Dar Es Salam leichte Schwierigkeiten einen richtigen Rhyhtmus zu finden, wahren aber klar die Chance auf Preisgeld. Nadine Dreher liegt weit zurück.

Im Royal Golf Dar Es Salam ist neben der European- auch wieder zeitgleich die Ladies European Tour zum Marokko-Doppel eingetroffen. Die Herren am Red-, die Damen am neu modellierten Blue Course, so auch heuer das spannende Setup. Mit dem hautengen Parklandkurs von Rabat hatten die Österreicherinnen in den letzten Jahren ihre liebe Mühe.

Christine Wolf konnte erstmals im Vorjahr mit geteilter Führung zur Halbzeit Akzente setzen und mit Platz 11 ihr bestes Ergebnis erreichen. Sarah Schober kommt nach ihrem Sieg auf der LETAS-Tour ebenfalls mit viel Selbstvertrauen nach Marokko. Dank ihres starken Auftritts bei der Tourschool rutschte auch die Wienerin Nadine Dreher ins Starterfeld.

Christine Wolf verpasst zwar auf der 2 gleich ein schnelles Par 5 Birdie, holt den roten Eintrag aber postwendend am darauffolgenden Par 3 nach. Zwar rutscht sie auch sofort wieder zurück, überredet aber das zweite Par 5 zum nächsten Birdie und krallt sich so rasch wieder ein Minus als Vorzeichen. Danach aber reißt der Schwung unangenehm ab und Chrissie stolpert noch vor dem Turn über zwei Bogeys in Folge.

Auch nach dem Wechsel auf die Backnine hat sie zunächst einige Schwierigkeiten, wie ein weiteres Bogey auf der 10 untermauert. Erst danach stabilisiert Österreichs Olympionikin ihr Spiel wieder, spult konzentriert die restlichen Bahnen ab und bringt so schlussendlich die 75 (+2) ins Ziel, womit sie als 44. innerhalb der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet und am Freitag nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit hat.

“Es war schon gewöhnungsbedürftig, da vor allem die Grüns sehr hart sind. Aber man sieht schon an den Scores, dass auch tief geschossen werden kann. Morgen ist also noch viel drin”, hat Chrissie ihren Fokus bereits auf die zweite Runde gelegt.

Kalter Putter

Sarah Schober startet mit einem Birdie denkbar stark ins Turnier und präsentiert sich auch danach durchaus solide, wenngleich sie beide Par 5 Bahnen der Frontnine ungenützt verstreichen lässt. Erst ab der 6 schleicht sich auch etwas der Fehlerteufel ein, was sich noch vor dem Turn in zwei Bogeys bemerkbar macht.

Wie schon die ersten Neun beginnt sie auch die zweite Platzhälfte mit einem schnellen Birdie, doch wie zuvor sollen sich auf dem schwierigen Gelände danach keine weiteren Erfolgserlebnisse mehr ausgehen. Sogar das Gegenteil ist der Fall, denn bis zum Schluss muss sie noch drei Schläge abgeben und steht so schließlich nur mit der 76 (+3) beim Recording, womit sie sich als 62. bereits einen kleinen Rucksack für den zweiten Spieltag umhängt.

“Der Platz ist sehr anspruchsvoll. Die gesamten Grüns wurden erneuter und sind sehr wellig und hart. Auch Bunker wurden hinzugefügt. Mein Spiel war im Großen und Ganzen okay, aber leider war der Putter kalt. Ich hatte auf den ersten sechs Löchern fünf Chancen aus zwei Metern und konnte nur eine davon nützen”, fasst Sarah ihre erste Runde zusammen.

Nadine Dreher beginnt das Turnier mit drei Pars am Stück zwar sehr kontrolliert, schlittert in Folge aber sogar in einen Bogeytriplepack und muss knapp vor dem Turn noch einen weiteren Schlag abgeben. Da parallel zu den vier Schlagverlusten noch kein Birdie gelingen will, kommt sie nur im tiefschwarzen Bereich auf den Backnine an. Auch dort will nicht viel zusammenlaufen und sie häuft immer mehr Fehler an, was schlussendlich in einer 81 (+8) mündet, was sie als 115. hinten regelrecht einzementiert.

Lina Boqvist (SWE) setzt mit der 66 (-7) die Bestmarke.

>> Leaderboard Lalla Meryem Cup

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Zurückgefallen

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Sarah Schober kann das Tempo vom Vortag nicht halten und rutscht im Westlake GC um etliche Ränge zurück. Christine Wolf und Nadine Dreher scheitern in Südafrika am Cut.

Sarah Schober zeigte sich vom südafrikanischen Starkwind zum Auftakt regelrecht beflügelt. Die junge Steirerin knallte eine 71 (-1) aufs Tableau und diktierte damit nach dem ersten Auftakt sogar gemeinsam mit der Schwedin Lina Boqvist das Tempo. Am Freitag hofft Sarah nun eigentlich am Nachmittag auf eine ähnlich starke Performance, allein die Hoffung soll sich nicht erfüllen.

Mit später Startzeit und bei heißen Bedingungen tritt sich Sarah dann gleich auf der 10 das erste Bogey ein und muss am Par 5, der 13 sogar mit einem Schneemann leben. Da sich auch auf der 14 nur ein Bogey ausgeht, ist sie in der frühen Phase endgültig im freien Fall unterwegs. Erst das Par 3, der 15 bremst mit einem Birdie die Negativspirale kurzzeitig ab, da sie jedoch gleich danach schon die nächsten Schläge abgeben muss, steht sie nur bei einem Zwischenergebnis von 6 über Par auf den Frontnine.

Dort stabilisiert sich ihr Spiel dann aber zusehends und Sarah spult konzentriert auf den nächsten Bahnen meist sicher die Pars ab. Auf der 8 belohnt sie sich dann auch zum zweiten Mal am Tag und nimmt vom Par 4 noch ein Birdie mit, das sie jedoch am Schlussloch auch wieder aus der Hand gibt. Schlussendlich unterschreibt sie so die 78 (+6) und kann damit klarerweise die Führung vom ersten Spieltag nicht verteidigen. Doch auch vom 22. Platz aus scheint mit einem starken Finaltag noch vieles möglich zu sein.

“Die Verhältnisse waren heute sehr gut. Es war kein Wind aber dafür sehr heiß. Das Problem waren meine Eisenschläge, die einfach nicht gut waren heute. Zwar waren die gestern auch nicht so super, aber da hab ich die Up & Downs gemacht und heute leider nicht. Ich fühle mich gut, aber leider ist das Spiel nicht sehr konstant derzeit. Morgen ist aber noch viel drin”, fasst sie ihren Zweitrundenauftritt zusammen.

Freies Wochenende

Christine Wolf und Nadine Dreher kamen zum Auftakt am Nachmittag mit Runden jenseits der 80 wild unter die Räder und benötigen am Freitag eine deutliche Steigerung, soll sich im Westlake GC tatsächlich noch Preisgeld ausgehen.

Chrissie Wolf macht sich dann auch von Beginn an daran die benötigte Aufholjagd einzuleiten und findet schon auf der 12 und der 13 die ersten Birdies. Allerdings kann sie den gewinnbringenden Schwung nicht wirklich konservieren und tritt sich auf der 14 und der 18 auch Bogeys ein, die sie wieder auf Level Par zurückwerfen.

Lange muss sie aber nicht auf das nächste Birdie warten, denn schon die 2 erweist sich für die Tirolerin wieder als gewinnbringend. Allerdings kann sie daran nicht anknüpfen, muss zunächst auf der 5 erneut den Ausgleich einstecken und rasselt mit einem abschließenden Bogey sogar noch in den Plusbereich zurück. Nach der 73 (+1) hofft sie lange, dass am Nachmittag der Wind heftig auffrischt und die Cutlinie so weiter in ihre Richtung bläst. Schlussendlich soll der Wunsch als 65. aber nicht in Erfüllung gehen.

Nadine Dreher präsentiert sich am Vormittag bei weit moderateren Windverhältnissen als noch am Donnerstag deutlich verbessert und legt richtig solide Frontnine hin. Gekonnt schafft sie es die ersten neun Bahnen über Schlagverluste zu vermeiden und sammelt parallel dazu auf der 5 auch ein Birdie auf.

Auch nach dem Turn hat sie ihr Visier zunächst messerscharf eingestellt und nimmt nach einer längeren Parserie am Par 3, der 15 das nächste Birdie mit. Kurz vor Ende schleichen sich dann auf der 16 und der 18 aber auch noch zwei Bogeys ein, weshalb sie nach der 72 (Par) wie ihre Landsfrau hofft, schließlich aber enttäuscht wird.

Lee-Anne Pace (RSA) geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 4 unter Par als Führende in den finalen Samstag.

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Vom Wind beflügelt

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Sarah Schober wirkt vom südafrikanischen Starkwind im Westlake GC regelrecht beflügelt und geht als Co-Leaderin in den zweiten Spieltag.

Sozusagen am Heimflug von Australien nehmen Christine Wolf und Sarah Schober die South African Womens Open in Kapstadt mit. Das gemeinsam von Ladies European- und Sunshine Ladies Tour getragene 125.000 Euro-Turnier wird über drei Runden im Westlake Golfclub ausgetragen.

Dass der Kurs unseren Damen in die Karten spielt bewiesen Wolf (Platz 6) und Schober (Platz 21) bereits im Vorjahr. Noch dazu zeigte unser Tour-Duo zuletzt in Canberra starke Leistungen, wobei die Tirolerin sogar am Schlusstag im Topflight um den Sieg mitspielte. Die Wienerin Nadine Dreher kommt dank ihres starken Auftritts bei der Tourschool ebenfalls zu einem Einsatz.

Sarah Schober legt in Kapstadt einen sehenswerten Blitzstart hin. Im heftigen Wind hält sich die Steirerin auf den ersten 9 Löchern gekonnt die Bogeys vom Leib und katapultiert sich mit zwei Birdies rasch an die Spitze des Klassements. Erst nach 12 Bahnen verliert sie mit dem Bogey ihre weiße Weste, holt sich den verlorenen Schlag aber sofort wieder am anschließenden Par 5 zurück.

Im Gleichschritt marschiert die junge Steirerin danach gemeinsam mit Emma Westin an der Spitze des Leaderboards dahin. Mit Fortdauer der Auftaktrunde tritt sie sich zwar noch ein Par 5 Bogey ein, doch selbst dieses kann sie nach den Vormittagsflights nicht mehr vom geteilten Platz an der Leaderboardsonne vertreiben.

“Ich bin zufrieden mit meiner Runde heute. Es waren sehr schwierige Bedingungen, da der Wind sehr stark war. Ich hab heute gute Entscheidungen getroffen, gute Schläge gemacht und vor allem war auch das Putten heute sehr stark”, fasst Sarah die richtig gute Auftaktrunde zusammen.

Wild erwischt

Christine Wolf findet sich am Nachmittag bei immer widrigeren Verhältnissen von Beginn an überhaupt nicht zurecht. Die gesamten Frontnine über ist die Tirolerin vergeblich auf der Suche nach einem Birdie, muss parallel dazu aber bereits fünf Bogeys, ein Doppelbogey und sogar ein Triplebogey notieren, womit sie klarerweise bereits nach nur neun Bahnen abgeschlagen zurück liegt.

Nach dem Turn kann sie ihr Spiel zwar kurzzeitig stabilisieren, rutscht mit dem nächsten Bogey-Doppelpack danach aber immer weiter sogar in den dreistelligen Bereich des Leaderboards zurück. Am Ende geht sich aber dann auch noch ein Birdie aus, was schließlich zumindestens ein kleines Erfolgserlebnis darstellt. Mit der 83 (+11) liegt sie aber als 97. klarerweise weit zurück.

Nadine Dreher hat von Beginn an bei den schwierigen Verhältnissen am Nachmittag ordentlich zu kämpfen, was sich auch in drei recht raschen Bogeys bemerkbar macht. In Folge stabilisiert sie jedoch ihr Spiel und schafft es bis zum Turn weitere Fehler gekonnt fernzuhalten.

Auf den Frontnine kommt aber auch sie dann heftig unter die Räder, denn mit insgesamt drei Bogeys, zwei Doppelbogeys und sogar einem Triplebogey rasselt sie nahezu im freien Fall am Leaderboard in Richtung Keller. Erst zwei abschließende Birdies betreiben noch etwas Schadensbegrenzung. Nach der 83 (+11) hat sie die gleiche Ausgangslage wie ihre Landsfrau.

>> Leaderboard South African Women’s Open

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