Schlagwort: nadine dreher

Leben schwer gemacht

CZECH LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf stemmt am Samstag im GC Karlstejn zwar den Cut, macht sich dabei mit verpatzten Frontnine aber das Leben selbst schwer. Sarah Schober und Nadine Dreher gehen in dieser Woche leer aus.

Christine Wolf zeigte sich zum Auftakt mit ihrer Performance auf den Grüns nicht wirklich zufrieden, brachte aber immerhin eine 71 (-1) zum Recording und geht damit aus dem gesicherten Mittelfeld in den zweiten Spieltag. Am Samstag ist die Innsbruckerin als einzige Österreicherin erst am Nachmittag unterwegs, biegt aber sofort auf die Überholspur ab, denn schon die 11 lässt das erste Birdie springen. Da sie auch die 15 und die 16 zu Birdies überreden kann, knackt sie schon zur Halbzeit ihrer Runde die Top 10.

Auf den Frontnine allerdings reißt der Schwung dann wie aus dem Nichts plötzlich total ab. Zunächst kommt sie vom Par 4 der 4 nur mit sechs Schlägen weg und tritt sich danach gleich noch zwei weitere Bogeys ein, die sie weit bis ins Mittelfeld zurückwerfen. Zumindestens kann sie danach ihr Spiel auf den letzten Bahnen wieder stabilisieren und vermeidet noch weitere Fehler. Mit der 73 (+1) geht sich zwar der Cut ohne große Probleme sicher aus, den Finaltag nimmt sie aber nur vom 35. Platz aus in Angriff.

Ohne Preisgeld

Sarah Schober beginnt mit sicheren Pars und anschließendem Par 5 Birdie auf den Backnine durchwegs gut, tritt sich danach aber noch vor dem Turn zwei Bogeys ein, was die junge Steirerin nur dank eines Birdies zweischendurch bei Even Par zum Turn kommen lässt. So richtig unangenehm wird es aber auf den vorderen neun Bahnen, denn Sarah verliert komplett den Rhythmus und muss bis zum Schluss auf birdielosen Löchern noch vier Bogeys notieren, womit sich am Ende nur die 76 (+4) ausgeht, die für den Einzug in den Finaltag als 73. nicht reicht.

Nadine Dreher muss gleich zu Beginn ihrer zweiten Runde am anfänglichen Par 5 einen Schlag abgeben, fängt sich danach aber und dreht mit einem Birdiedoppelpack auf der 3 und der 4 ihr Score sogar recht rasch in den roten Bereich. Mit einem Par 5 Birdie auf der 13 schraubt sie ihr Score dann sogar noch weiter in den Minusbereich, beendet die Runde jedoch mit Doppelbogey und anschließendem Bogey, weshalb sich schließlich nur die 73 (+1) ausgeht, was als 95. klar nicht reicht um die Cutmarke überspringen zu können.

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Auf Kurs gebracht

CZECH LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober liegen nach der Auftaktrunde im GC Karlstejn klar auf Cutkurs. Nadine Dreher muss sich am Samstag steigern.

Nach den britischen Saisonhighlights backen die Girls der Ladies European Tour wieder kleinere Brötchen. Unsere tschechischen Nachbarn haben es immerhin geschafft ein Damenturnier auf die Beine zu stellen, auch wenn es mit 120.000 Euro das kleinste des Jahres am Kalender ist. Christine Wolf, Sarah Schober und Nadine Dreher lassen sich dennoch nicht die Gelegenheit entgehen so nahe der Heimat im Golfclub Karlstejn beim Dreitages-Turnier aufzuteen.

Christine Wolf kann wegen einer morgendlichen Nebelverzögerung erst mit knapp eineinhalbstündiger Verspätung ihre Runde beginnen, findet sich dann aber mit zwei Birdies rasch gut zurecht. Allerdings reißt der gewinnbringende Schwung danach etwas und sie muss mit darauffolgenden Bogeys noch vor dem Turn den scoretechnischen Ausgleich einstecken.

Auch auf den Backnine hat die Tirolerin zunächst Probleme, denn mit zwei weiteren Fehlern rutscht sie deutlich zurück. Erst das kurze Par 4 der 15 vermag die Negativspirale erstmals wieder einzubremsen und spendiert Chrissie das dritte Birdie des Tages. Das bringt auch sichtlich den Schwung wieder, denn mit zwei weiteren roten Einträgen gleich danach marschiert sie sogar noch zur 71 (-1) und bringt sich damit als 30. klar auf Cutkurs.

“Es war in der Früh etwas anstrengend, weil sie alle zehn Minuten nach hinten verschoben haben aber eigentlich alle schon fertig aufgewärmt waren. Ich hab heute vor allem am Anfang und am Ende richtig gut gespielt. In der Mitte der Runde hab ich mich mit den Grüns etwas schwer getan, aber ich bin zufrieden mit dem Start”, fasst Chrissie die Auftaktrunde zusammen.

Ebenfalls auf Cutkurs

Sarah Schober nimmt am Nachmittag gleich vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit, muss aber auf der 5 den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Noch einmal geht sich dann auch auf der zweiten langen Bahn der Frontnine ein Birdie aus, erneut bringt sie das zartrosa Zwischenergebnis mit darauffolgendem Bogey aber nicht bis zum Turn.

Genau dieses Dilemma setzt sich dann auch auf den Backnine weiter fort, denn erneut findet die junge Steirerin ein schnelles Birdie auf der 10, doch diesmal ist danach das Par 5 etwas im Weg und nimmt ihr mit einem Bogey das Minus als Vorzeichen wieder weg. Noch einmal gelingt dann kurz vor Ende ein Birdie auf der 17, doch selbst dieses kann sie mit abschließendem Fehler nicht in trockene Tücher bringen. Mit der 72 (Par) verpasst sie zwar eine rote Auftaktrunde, setzt aber als 42. immerhin klar die Segel in Richtung Finaltag.

Steigerung nötig

Nadine Dreher tritt sich am Nachmittag gleich auf der 10 das erste Bogey ein und stolpert danach am Par 5 der 13 sogar über eine Doublette. Erst nach dem zähen Beginn fängt sie sich und kann danach bis zum Turn ihre Scorecard sauber halten. Auf der vorderen Hälfte agiert sie dann zwar weiterhin recht souverän, ist aber die gesamte Runde über vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und tritt sich darüber hinaus noch zwei Bogeys ein, was am Ende nur die 77 (+5) und Rang 103 zulässt.

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Verpatzter Europa-Auftakt

SOTOGRANDE INVITATIONAL – 2. RUNDE: Christine Wolf und Nadine Dreher finden im La Reserva Club de Sotogrande keinen gewinnbringenden Rhyhtmus und scheitern beim Europa Auftakt der LET-Tour deutlich am Cut.

Christine Wolf und Nadine Dreher starten in Südspanien in die Europasaison. In Sotogrande ist der Hochsommer bereits angekommen und verspricht einen heißen Tanz über vier Runden. Beim schweißtreibenden 300.000 Euro Einladungsturnier in Galizien fehlt leider die weiterhin an einem lädierten Rücken leidende Sarah Schober.

Annika Sorenstam wird sich vor Ort ein Bild über die Form von Europas weiblicher Golfgarde hinsichtlich des im September anstehenden Solheim Cups machen – eine Chance auch für Christine Wolf um sich mit einer starken Vorstellung ins Spiel zu bringen.

Allerdings wirkt die Anwesenheit von Sorenstam eher wie ein schwerer Rucksack für die Tirolerin, denn mit unglaublich fehlerhaften Frotnine kommt Chrissie am Ende nur zu einer 76 (+4), womit sie nur hinter der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet. “Es war am Anfang ziemlich windig und leider hab ich es auch ein bisschen verputtet. Mit Fortdauer wurde der Wind dann weniger und mein Spiel stabiler”, fasst sie die durchwachsene Runde kurz zusammen.

Auch am Freitag findet sich Chrissie von Beginn an dann nicht zurecht, denn schon auf den ersten beiden Bahnen machen es sich ein Bogey und ein Doppelbogey gemütlich. Auch mit Fortdauer will sich dann kein richtiger Rhythmus einstellen, was bis zum Turn in noch vier weiteren Fehlern mündet. Die Cutlinie ist damit schon zur Halbzeit der zweiten Runde meilenweit entfernt.

Die Probleme sezten sich auch nach dem Turn weiter fort. Nach wie vor findet die Innsbruckerin einfach nicht die Leichtigkeit der letzten Wochen in ihrem Spiel und muss am Ende sogar mit der 80 (+8) leben, womit sie deutlich am Cut vorbeischrammt. Damit verpasst Österreichs Olympionikin ausgerechnet beim Start am Heimatkontinent der Tour den Cut und geht als 100. nach langer Zeit bei einem Turnier wieder leer aus.

Nadine Dreher kommt zum Auftakt am Nachmittag schwer unter die Räder und unterschreibt schließlich nur die 81 (+9), womit sie am Freitag bereits eine Traumrunde benötigt um tatsächlich noch einmal in Richtung Cutmarke kommen zu können. Sie präsentiert sich dann am Freitag auf den Backnine auch deutlich verbessert und findet auf einer fehlerlosen Platzhälfte auch ein Birdie. Nach dem Turn dreht sie ihr Score sogar noch weiter in den Minusbereich, ehe ein schwarzes Finish nicht mehr als die 75 (+3) zulässt, womit sie wie ihre Landsfrau als 100. deutlich am Cut scheitert.

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Leichte Schwierigkeiten

LALLA MERYEM CUP – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober haben auf dem neu modellierten Blue Course des Royal Golf Dar Es Salam leichte Schwierigkeiten einen richtigen Rhyhtmus zu finden, wahren aber klar die Chance auf Preisgeld. Nadine Dreher liegt weit zurück.

Im Royal Golf Dar Es Salam ist neben der European- auch wieder zeitgleich die Ladies European Tour zum Marokko-Doppel eingetroffen. Die Herren am Red-, die Damen am neu modellierten Blue Course, so auch heuer das spannende Setup. Mit dem hautengen Parklandkurs von Rabat hatten die Österreicherinnen in den letzten Jahren ihre liebe Mühe.

Christine Wolf konnte erstmals im Vorjahr mit geteilter Führung zur Halbzeit Akzente setzen und mit Platz 11 ihr bestes Ergebnis erreichen. Sarah Schober kommt nach ihrem Sieg auf der LETAS-Tour ebenfalls mit viel Selbstvertrauen nach Marokko. Dank ihres starken Auftritts bei der Tourschool rutschte auch die Wienerin Nadine Dreher ins Starterfeld.

Christine Wolf verpasst zwar auf der 2 gleich ein schnelles Par 5 Birdie, holt den roten Eintrag aber postwendend am darauffolgenden Par 3 nach. Zwar rutscht sie auch sofort wieder zurück, überredet aber das zweite Par 5 zum nächsten Birdie und krallt sich so rasch wieder ein Minus als Vorzeichen. Danach aber reißt der Schwung unangenehm ab und Chrissie stolpert noch vor dem Turn über zwei Bogeys in Folge.

Auch nach dem Wechsel auf die Backnine hat sie zunächst einige Schwierigkeiten, wie ein weiteres Bogey auf der 10 untermauert. Erst danach stabilisiert Österreichs Olympionikin ihr Spiel wieder, spult konzentriert die restlichen Bahnen ab und bringt so schlussendlich die 75 (+2) ins Ziel, womit sie als 44. innerhalb der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet und am Freitag nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit hat.

“Es war schon gewöhnungsbedürftig, da vor allem die Grüns sehr hart sind. Aber man sieht schon an den Scores, dass auch tief geschossen werden kann. Morgen ist also noch viel drin”, hat Chrissie ihren Fokus bereits auf die zweite Runde gelegt.

Kalter Putter

Sarah Schober startet mit einem Birdie denkbar stark ins Turnier und präsentiert sich auch danach durchaus solide, wenngleich sie beide Par 5 Bahnen der Frontnine ungenützt verstreichen lässt. Erst ab der 6 schleicht sich auch etwas der Fehlerteufel ein, was sich noch vor dem Turn in zwei Bogeys bemerkbar macht.

Wie schon die ersten Neun beginnt sie auch die zweite Platzhälfte mit einem schnellen Birdie, doch wie zuvor sollen sich auf dem schwierigen Gelände danach keine weiteren Erfolgserlebnisse mehr ausgehen. Sogar das Gegenteil ist der Fall, denn bis zum Schluss muss sie noch drei Schläge abgeben und steht so schließlich nur mit der 76 (+3) beim Recording, womit sie sich als 62. bereits einen kleinen Rucksack für den zweiten Spieltag umhängt.

“Der Platz ist sehr anspruchsvoll. Die gesamten Grüns wurden erneuter und sind sehr wellig und hart. Auch Bunker wurden hinzugefügt. Mein Spiel war im Großen und Ganzen okay, aber leider war der Putter kalt. Ich hatte auf den ersten sechs Löchern fünf Chancen aus zwei Metern und konnte nur eine davon nützen”, fasst Sarah ihre erste Runde zusammen.

Nadine Dreher beginnt das Turnier mit drei Pars am Stück zwar sehr kontrolliert, schlittert in Folge aber sogar in einen Bogeytriplepack und muss knapp vor dem Turn noch einen weiteren Schlag abgeben. Da parallel zu den vier Schlagverlusten noch kein Birdie gelingen will, kommt sie nur im tiefschwarzen Bereich auf den Backnine an. Auch dort will nicht viel zusammenlaufen und sie häuft immer mehr Fehler an, was schlussendlich in einer 81 (+8) mündet, was sie als 115. hinten regelrecht einzementiert.

Lina Boqvist (SWE) setzt mit der 66 (-7) die Bestmarke.

>> Leaderboard Lalla Meryem Cup

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Zurückgefallen

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Sarah Schober kann das Tempo vom Vortag nicht halten und rutscht im Westlake GC um etliche Ränge zurück. Christine Wolf und Nadine Dreher scheitern in Südafrika am Cut.

Sarah Schober zeigte sich vom südafrikanischen Starkwind zum Auftakt regelrecht beflügelt. Die junge Steirerin knallte eine 71 (-1) aufs Tableau und diktierte damit nach dem ersten Auftakt sogar gemeinsam mit der Schwedin Lina Boqvist das Tempo. Am Freitag hofft Sarah nun eigentlich am Nachmittag auf eine ähnlich starke Performance, allein die Hoffung soll sich nicht erfüllen.

Mit später Startzeit und bei heißen Bedingungen tritt sich Sarah dann gleich auf der 10 das erste Bogey ein und muss am Par 5, der 13 sogar mit einem Schneemann leben. Da sich auch auf der 14 nur ein Bogey ausgeht, ist sie in der frühen Phase endgültig im freien Fall unterwegs. Erst das Par 3, der 15 bremst mit einem Birdie die Negativspirale kurzzeitig ab, da sie jedoch gleich danach schon die nächsten Schläge abgeben muss, steht sie nur bei einem Zwischenergebnis von 6 über Par auf den Frontnine.

Dort stabilisiert sich ihr Spiel dann aber zusehends und Sarah spult konzentriert auf den nächsten Bahnen meist sicher die Pars ab. Auf der 8 belohnt sie sich dann auch zum zweiten Mal am Tag und nimmt vom Par 4 noch ein Birdie mit, das sie jedoch am Schlussloch auch wieder aus der Hand gibt. Schlussendlich unterschreibt sie so die 78 (+6) und kann damit klarerweise die Führung vom ersten Spieltag nicht verteidigen. Doch auch vom 22. Platz aus scheint mit einem starken Finaltag noch vieles möglich zu sein.

“Die Verhältnisse waren heute sehr gut. Es war kein Wind aber dafür sehr heiß. Das Problem waren meine Eisenschläge, die einfach nicht gut waren heute. Zwar waren die gestern auch nicht so super, aber da hab ich die Up & Downs gemacht und heute leider nicht. Ich fühle mich gut, aber leider ist das Spiel nicht sehr konstant derzeit. Morgen ist aber noch viel drin”, fasst sie ihren Zweitrundenauftritt zusammen.

Freies Wochenende

Christine Wolf und Nadine Dreher kamen zum Auftakt am Nachmittag mit Runden jenseits der 80 wild unter die Räder und benötigen am Freitag eine deutliche Steigerung, soll sich im Westlake GC tatsächlich noch Preisgeld ausgehen.

Chrissie Wolf macht sich dann auch von Beginn an daran die benötigte Aufholjagd einzuleiten und findet schon auf der 12 und der 13 die ersten Birdies. Allerdings kann sie den gewinnbringenden Schwung nicht wirklich konservieren und tritt sich auf der 14 und der 18 auch Bogeys ein, die sie wieder auf Level Par zurückwerfen.

Lange muss sie aber nicht auf das nächste Birdie warten, denn schon die 2 erweist sich für die Tirolerin wieder als gewinnbringend. Allerdings kann sie daran nicht anknüpfen, muss zunächst auf der 5 erneut den Ausgleich einstecken und rasselt mit einem abschließenden Bogey sogar noch in den Plusbereich zurück. Nach der 73 (+1) hofft sie lange, dass am Nachmittag der Wind heftig auffrischt und die Cutlinie so weiter in ihre Richtung bläst. Schlussendlich soll der Wunsch als 65. aber nicht in Erfüllung gehen.

Nadine Dreher präsentiert sich am Vormittag bei weit moderateren Windverhältnissen als noch am Donnerstag deutlich verbessert und legt richtig solide Frontnine hin. Gekonnt schafft sie es die ersten neun Bahnen über Schlagverluste zu vermeiden und sammelt parallel dazu auf der 5 auch ein Birdie auf.

Auch nach dem Turn hat sie ihr Visier zunächst messerscharf eingestellt und nimmt nach einer längeren Parserie am Par 3, der 15 das nächste Birdie mit. Kurz vor Ende schleichen sich dann auf der 16 und der 18 aber auch noch zwei Bogeys ein, weshalb sie nach der 72 (Par) wie ihre Landsfrau hofft, schließlich aber enttäuscht wird.

Lee-Anne Pace (RSA) geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 4 unter Par als Führende in den finalen Samstag.

>> Leaderboard South African Women’s Open

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Vom Wind beflügelt

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Sarah Schober wirkt vom südafrikanischen Starkwind im Westlake GC regelrecht beflügelt und geht als Co-Leaderin in den zweiten Spieltag.

Sozusagen am Heimflug von Australien nehmen Christine Wolf und Sarah Schober die South African Womens Open in Kapstadt mit. Das gemeinsam von Ladies European- und Sunshine Ladies Tour getragene 125.000 Euro-Turnier wird über drei Runden im Westlake Golfclub ausgetragen.

Dass der Kurs unseren Damen in die Karten spielt bewiesen Wolf (Platz 6) und Schober (Platz 21) bereits im Vorjahr. Noch dazu zeigte unser Tour-Duo zuletzt in Canberra starke Leistungen, wobei die Tirolerin sogar am Schlusstag im Topflight um den Sieg mitspielte. Die Wienerin Nadine Dreher kommt dank ihres starken Auftritts bei der Tourschool ebenfalls zu einem Einsatz.

Sarah Schober legt in Kapstadt einen sehenswerten Blitzstart hin. Im heftigen Wind hält sich die Steirerin auf den ersten 9 Löchern gekonnt die Bogeys vom Leib und katapultiert sich mit zwei Birdies rasch an die Spitze des Klassements. Erst nach 12 Bahnen verliert sie mit dem Bogey ihre weiße Weste, holt sich den verlorenen Schlag aber sofort wieder am anschließenden Par 5 zurück.

Im Gleichschritt marschiert die junge Steirerin danach gemeinsam mit Emma Westin an der Spitze des Leaderboards dahin. Mit Fortdauer der Auftaktrunde tritt sie sich zwar noch ein Par 5 Bogey ein, doch selbst dieses kann sie nach den Vormittagsflights nicht mehr vom geteilten Platz an der Leaderboardsonne vertreiben.

“Ich bin zufrieden mit meiner Runde heute. Es waren sehr schwierige Bedingungen, da der Wind sehr stark war. Ich hab heute gute Entscheidungen getroffen, gute Schläge gemacht und vor allem war auch das Putten heute sehr stark”, fasst Sarah die richtig gute Auftaktrunde zusammen.

Wild erwischt

Christine Wolf findet sich am Nachmittag bei immer widrigeren Verhältnissen von Beginn an überhaupt nicht zurecht. Die gesamten Frontnine über ist die Tirolerin vergeblich auf der Suche nach einem Birdie, muss parallel dazu aber bereits fünf Bogeys, ein Doppelbogey und sogar ein Triplebogey notieren, womit sie klarerweise bereits nach nur neun Bahnen abgeschlagen zurück liegt.

Nach dem Turn kann sie ihr Spiel zwar kurzzeitig stabilisieren, rutscht mit dem nächsten Bogey-Doppelpack danach aber immer weiter sogar in den dreistelligen Bereich des Leaderboards zurück. Am Ende geht sich aber dann auch noch ein Birdie aus, was schließlich zumindestens ein kleines Erfolgserlebnis darstellt. Mit der 83 (+11) liegt sie aber als 97. klarerweise weit zurück.

Nadine Dreher hat von Beginn an bei den schwierigen Verhältnissen am Nachmittag ordentlich zu kämpfen, was sich auch in drei recht raschen Bogeys bemerkbar macht. In Folge stabilisiert sie jedoch ihr Spiel und schafft es bis zum Turn weitere Fehler gekonnt fernzuhalten.

Auf den Frontnine kommt aber auch sie dann heftig unter die Räder, denn mit insgesamt drei Bogeys, zwei Doppelbogeys und sogar einem Triplebogey rasselt sie nahezu im freien Fall am Leaderboard in Richtung Keller. Erst zwei abschließende Birdies betreiben noch etwas Schadensbegrenzung. Nach der 83 (+11) hat sie die gleiche Ausgangslage wie ihre Landsfrau.

>> Leaderboard South African Women’s Open

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Volle Attacke zur Tourkarte

LET TOURSCHOOL FINAL: Nadine Dreher erkämpft sich mit voller Attacke und der finalen 66 noch sensationell eine volle LET Tourkarte für 2019.

Mit einer bärenstarken Leistung, wobei sie zeitweise sogar in der Pre-Qualifikation das Feld anführte, zog Nadine Dreher in das Tourschool-Finale der Ladies European Tour ein. Bereits im Vorjahr lief es für die Wienerin am Amelkis Course von Marrakesch sehr ermutigend, wo sie ebenfalls das Tourschool-Finale erreichte und dort als 61. nur um einen Schlag eine kleine Tourkarte verpasste.

Gespielt wurde auch heuer im marokkanischen Marrakesh auf zwei Kursen über 5 Runden, wobei die besten 60 von 115 Spielerinnen nach vier Runden cutteten und am Ende um 25 volle Tourkarten spielten.

Nadine muss zuerst am etwas selektiveren Palm Course ran und tut sich in der Anfangsphase entsprechend schwer. Nach ersten 9 birdielosen Löchern mit zwei Bogeys kann sie jedoch einen Gang hochschalten und mit drei Birdies sogar noch eine zartrote 71 herausquetschen, die sie schon einmal locker auf Cutkurs bringt.

Dass ihr der Amelkis-Kurs liegt, beweist Dreher in Runde 2 eindrucksvoll: mit sechs Birdies bei nur zwei Bogeys bringt sie die starke 68 herein und verbessert sich auf Position 10 – mit bereits 8 Schlägen Puffer auf die Cutmarke.

Mit dem Palm Course hat die einzige rotweißrote Tourschülerin auch beim zweiten Auftritt ihre Probleme. Vier Bogeys kann sie mit zwei Birdies nicht wirklich aufwiegen. Richtig teuer wird es jedoch am abschließenden Par 5, wo sie nach einer 9 nur die 78 notiert und damit den Großteil ihres Puffers auf den Cut einbüßt.

Zurück im Amelkis klappt prompt ihr Spiel wieder deutlich besser, dafür streikt der Putter und lässt nur ein Birdie zu. Mit der 74 revanchiert sie sich jedoch für das knappe vorzeitige Ausscheiden im Vorjahr und darf Morgen beim Kampf um die vollen Tourkarten mitmischen. Auf die Top 25, die nach 5 Runden eine volle LET-Tourkarte (Kategorie 8) lösen, fehlen jedoch bereits 6 Schläge.

Mit dem sprichwörtlichen Messer zwischen den Zähnen setzt Dreher noch einmal alles auf eine Karte und erzwingt in Amelkis ihr Glück. Highlight dabei ist der gelochte Schlag vom Fairway zum Eagle nach 7 gespielten Löchern: “Das war aus gut 130 Metern, direkt eingelocht,” schildert sie den Moment, der ihr Spiel so richtig beflügeln sollte. Vor dem letzten Drittel der Schlussrunde fehlen noch drei Schläge. Nadine stürmt jedoch mit Birdie-Birdie-Par-Birdie ins Ziel und holt sich mit der 66 am letzten Drücker die volle Tourkarte in Kategorie 8.

>> Endergebnis LET Tourschool-Final

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Lücke geschlossen

JABRA LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf marschiert mit einer 67 weit nach vor und cuttet im Evian Golf Resort in vielversprechender Ausgangslage in den Finaltag. Auch Nina Mühl spielt sich mit einer 69 noch über die Linie.

Christine Wolf wusste schon am Donnerstag zum Auftakt durchaus mit guter Birdiequote zu überzeugen, baute auf der 18 aber einen Schneemann, weshalb sie trotz der roten Einträge nur bei 1 über Par übernachtet. Am Freitag muss sie nach den Gewittern vom Vortag zunächst dann noch ihre letzte Bahn von Runde 1 absolvieren, was in den Morgenstunden mit Par aber mit Bravour gelingt.

Chrissie startet den zweiten Spieltag dann wenig später auf der 15 und darf sich schon früh am Par 3, der 16 über das erste Birdie freuen. Kaum auf den Frontnine angekommen geht es dann noch tiefer in den roten Bereich, was ihr erstmals spürbar Plätze einbringt.

Zwar muss sie danach auf der 2 (Par 3) auch ein Bogey notieren, der Fehler bleibt an diesem Tag aber ihr einziger und da sie noch auf den Par 5 Bahnen der 9 und der 13, sowie dem Par 4, der 12 weitere Birdies mitnimmt, marschiert sie mit der 67 (-4) bis ins Spitzenfeld auf in etwa Rang 6 nach vor.

Kurzes Zittern

Nina Mühl präsentiert sich am Freitag deutlich sicherer als noch zum Auftakt und hält bis auf ein Bogey auf der 18 ihr Score durchaus gut zusammen, der Cut kommt so aber logischerweise nicht näher. Das ändert sich erst ab der 8, denn Nina setzt zu einem richtig sehenswerten Zwischensprint an.

Sie nimmt zunächst drei Birdies am Stück mit und locht am Par 4, der 11 sogar kurzerhand ihre Annäherung zum Eagle, was sie mit Riesenschritten an der Konkurrenz vorbei ziehen lässt. Damit marschiert sie schnurstracks über die gezogene Linie, tritt sich zum Abschluss der Runde aber auf der 13 und der 14 noch zwei Bogeys ein und muss einige Zeit zittern, schließlich reicht die 69 (-2) aber locker aus um als 41. die Cutmarke zu knacken.

Nadine Dreher notiert am Nachmittag die 76 (+5) und scheitert damit als 126. klar am Cut. Ursula Wikstrom (FIN) führt nach der 67 (-4) und bei gesamt 6 unter Par.

>> Leaderboard Jabra Ladies Open

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Schneemann im Gewitter

JABRA LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf findet zum Auftakt einige Birdies, macht sich mit einem Schneemann aber selbst das Leben schwer. Nach gleich zwei Gewitterpausen kann sie ihre Runde erst am Freitag beenden. Nina Mühl und Nadine Dreher treten sich im Evian Golf Resort zu viele Fehler ein.

Beim ersten Double Batch-Event für Europas Golfdamen, das zur LET und LET Access Series zählt, sind Christine Wolf, Nina Mühl und Nadine Dreher mit dabei. Gespielt wird noch dazu am Austragungsort des Damen-Majors in Evian, um immerhin 120.000 Euro Preisgeld, somit in finanzieller Hinsicht einem Mittelding zwischen erster und zweiter Liga.

Das französische Damenturnier ist aber auch aus einem weiteren Grund hochkarätig besetzt, nicht nur weil die LET im Juni kein weiteres Event mehr in Europa anzubieten hat: die zwei Besten erhalten einen Startplatz für die Evian Championship in September. Sarah Schober fehlt aufgrund der zeitgleich stattfindenden US Womens Open.

Christine Wolf startet zwar mit einem frühen Par 5 Bogey auf der 7 alles andere als gut, dreht ihr Score mit Birdies auf der 9 und der 10 aber rasch in die richtige Richtung. Der Schockmoment des ersten Spieltages folgt dann aber auf der 18, denn ein Schneemann macht ihr am Par 4 sichtlich das Leben schwer. Zumindestens lässt sie sich vom Doppelpar nicht wirklich beeindrucken und legt sofort ein Birdie auf der 1 nach.

Mit noch einem weiteren Erfolgserlebnis verkürzt sie auf der 3 dann auf nur noch 1 über Par, ehe sie vor dem letzten Tee Shot wegen einer weiteren Gewitterunterbrechung den Tag beenden muss. Bei einem Zwischenstand von 1 über Par und als 32. muss sie am Freitag um 07:30 MEZ noch die 5 (Par 3) absolvieren, ehe es kurz danach bereits für sie mit Runde 2 losgeht. “Es ist schade, dass sich genau das letzte Loch nicht mehr ausgegangen ist heute”, so Chrissie klarerweise etwas enttäuscht.

Verpatzter Auftakt

Nina Mühl startet zwar mit fünf Pars solide, kommt dann aber in die Negativspirale und rutscht mit gleich vier Bogeys am Stück weit zurück. Zwar stabilisiert sich ihr Spiel in Folge wieder, ein zusätzlicher Bogeydoppelpack auf der 1 und der 2 lässt dann aber an einem birdiefreien ersten Spieltag für sie nicht mehr als die 77 (+6) zu, womit sie nur auf Rang 105 liegt.

Nadine Dreher findet sich auf der durchwegs anspruchsvollen Wiese nicht wirklich gut zurecht und tritt sich etliche Fehler ein, was schließlich in der 83 (+12) und Rang 132 mündet. Ana Menendez (MEX) führt derzeit bei 4 unter Par.

>> Leaderboard Jabra Ladies Open

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Haarscharf vorbei

LET TOURSCHOOL-FINAL: Nadine Dreher verpasst als 61. um einen Schlag und eine einzige Position am Leaderboard eine kleine LET-Tourkarte für 2018.

In die Fussstapfen von Wolf, Schober und Mühl, die bereits ihre LET-Tourkarten für 2018 fix in der Tasche hatten, wollte sich Nadine Dreher noch zum Jahresende begeben. Dazu musste die Wienerin jedoch über 5 Tage in Marokko beim Tourschool-Final ihr besten Golf zeigen um sich im Kreis von 106 Tourschülerinnen aus 18 Nationen durchzusetzen.

Gespielt wurden vorerst je zwei Runden im Amelkis- und Palmgolf-Club von Marrakesh, ehe es danach in Runde 5 für die Finalistinnen um das volle Spielrecht für 2018 gehen sollte.

Die Wienerin, die heuer ihre Rookie-Saison auf der LET-Access-Series bestritt, eröffnet am Amelkis-Course ausgezeichnet und locht gleich ihren zweiten Birdie-Putt. Ein zwischenzeitliches Par 3-Bogey steckt die 23-jährige routiniert weg und schlüpft am Par 5 kurz vor der Halbzeit zurück in die roten Zahlen.

Zwei Schlagverluste auf den zweiten 9 drohen den erhofften starken Auftakt zu verhindern. Doch mit Birdie am Par 5 der 9 sichert Dreher den Schulauftakt in roten Zahlen ab.

Der etwas schwierigere Palmgolf-Kurs heißt Nadine dann am Sonntag mit einem Auftaktbogey unliebsam willkommen. Mit dem Birdie-Konter am folgenden Par 3 hat die Atzenbruggerin jedoch die passende Antwort parat. Kurz vor der Halbzeit spielt sie sich jedoch mit Bogey, Doppelbogey erstmals in ernste Probleme.

Auch auf den Back 9 gibt es weiter Stress und mit Bogey, Doppelbogey drei weitere Schlagverluste. Erst im Finish findet Dreher wieder den Dreh heraus und bringt sich mit zwei späten Birdies wenigstens wieder an die vorläufige Cutmarke zurück.

Am etwas einfacheren Ameliks-Kurs hätte Dreher in Runde 3 Gelegenheit gehabt wieder aufzuholen, was jedoch nicht ganz aufgehen sollte. Auf den ersten 9 Löchern fällt nur ein Birdieputt, dem zwei Schlagverluste gegenüberstehen. Immerhin verteidigt Nadine auf den zweiten 9 hartnäckig ihre Position und bringt die 73 herein.

Am 4. Spieltag muss Dreher somit zwei Schläge am härteren Palm Course aufholen um den Cut der Top 60 und damit zumindest Kategorie 9b zu erreichen. An der 10 gestartet kommt die Wienerin mit zwei frühen Bogeys zusätzlich unter Druck. Die größten Chancen liegen auf den fünf Par 5, wovon sie immerhin das zweite zu einem Birdie nutzen kann. Ein weiterer Schlaggewinn bringt sie zur Halbzeit bis auf zwei Schläge an den Cut heran.

Zwei starke Golflöcher zu Beginn der vorderen 9 Löcher bringen die geforderten zwei Schlaggewinne, die Dreher zurück innerhalb der Cutmarke bringt. Am vorletzten Loch, einem Par 3, verspielt sie mit Bogey den tapferen Kampf um zumindest eine kleine Tourkarte. Denn selbst nach der starken 71 hat Nadine einen Schlag zuviel am Konto um sich für die Finalrunde zu qualifizieren. Die Kategorie 12a, die sie aus Marokko mitnimmt, wird kaum für Starts auf der LET reichen, womit für Dreher weiterhin die LET Access Series die Golfbühne bleiben wird.

>> Endergebnis LET Tourschool-Finale

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