Schlagwort: oesterreich

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018

ÖSTERREICHISCHE PRO-RANGLISTE 2018

HERREN ORDER OF MERIT: Update 16.7.2018

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018

RANG
NAME
ET/US
CT
WEB
ALPS
PGT
AUT
POINTS
1
Wiesberger
259065
259065
2
Schwab
217180
14571
231751
3
Straka
5600
19805
25405
4
Nemecz
4000
11026
3053
18079
5
Maurer
2144
355
5263
7762
6
Steiner 
878
5465
1250
7593
7
Astl 
6328
900
7228
8
Prader
1900
2759
2338
6997
9
Baltl
4071
2300
6371
10
Neumayr
4969
309
5278
11
Gaster
4341
475
4816
12
Brier
2900
1403
4303
13
Amin
4038
4038
14
Goger 
2583
311
1100
3994
15
Habeler
1440
1388
1100
3928
16
Reiter
1725
1938
3663
17
Weinhandl
2518
475
2993
18
Schulz 
1887
800
2687
19
Prägant
2488
2488
20
Weilguni
687
1363
2050
21
Ludwig
2020
2020
22
Nemecz
561
1338
1899
23
Trappel
1871
1871
24
Bacher
1357
401
1758
25
Wittmann
1413
1413
26
Ruprecht-H.
438
888
1326
27
Körbler
557
643
1200
28
Wimmer
783
325
1108
29
Leitner
645
400
1045
30
Gruber 
1025
1025
31
Winkler 
942
942
32
Molnar
870
870
33
Mayr
366
450
816
34
Waltmann
788
788
35
Dvorak
663
663
36
Gröbner
650
650
37
Kluibenschädl
588
588
38
Schultes
513
513
39
Mayer
500
500
40
Lauss
438
438
41
Litschka
400
400
42
Knotz
388
388
43
Omtvedt
350
350
44
Pistorius
350
350
45
Meyer
338
338
46
Baumgartner
288
288
47
Posratschnig
263
263
47
Schlager
263
263
49
Wolfberger
238
238
50
Stadter
218
218
50
Fanti
218
218
50
Patzel
218
218
50
Raggl
218
218
50
Pfau
218
218


DAMEN ORDER OF MERIT: Update 16.7.2018

DAMEN AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018

RANG
SPIELERIN
LET
LETAS
ALPG
NAT
POINTS
1
WOLF Chr.  29253  613
29866
2
SCHOBER S.  6830 406
7236
3
MÜHL Nina  2957  1241
4198
3
DREHER N. 772
772
4
WEILGUNI S.Th. 218
218

Austrian Order of Merit erstellt in Zusammenarbeit mit PGA of Austria

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Wer ist Österreichs Nummer 1?

T.I.G.E.R.L.I.N.E. – Am 2. August 2018 um 10:05 MESZ überholt Matthias Schwab im World Ranking Bernd Wiesberger – sofern sich der Trend bei gewonnenen und verlorenen Positionen unvermindert fortsetzt.

Seit seinen ersten Punkten im World Ranking als Profi (Platz 14 in St. Omer im Juni 2017) hat sich Matthias Schwab von Position 1512 bis auf Rang 362 in der Weltrangliste vorgespielt. In der gleichen Zeit ist ihm Bernd Wiesberger vom 30. bis zum 68. Rang entgegengekommen. Zieht man zwei Linien über die Positionsveränderungen der letzten 47 Wochen, dann treffen sich diese exakt am 2. August 2018 um 10:05 MEZ – was heißen würde, dass Matthias Schwab zu Österreichs neuer Nummer 1 aufsteigen würde!

Diese Rechenspielerei ist sportlich natürlich ein “Vollholler”, zeigt aber die bemerkenswerte Tendenz des steilen Aufstiegs von Matthias Schwab und des etwas flacheren Abstiegs von Österreichs aktueller Nummer 1 im Weltgolf auf. Sollte der Schladminger weiter so zulegen und Bernd durch Verletzung und ausbleibende Topergebnisse weiter schwächeln, könnte tatsächlich gegen Jahresende ein Kampf um die Vormachtstellung im Golfland Österreich entbrennen – viel früher als eigentlich angenommen.

Nummer1_330Vom Preisgeld und den Weltranglistenpunkten sieht die Bilanz der letzten 12 Monate noch klar zugunsten von Wiesberger aus – aber auch nur durch die Teilnahme an allen Majors und WGCs, was für die Zukunft aber noch nicht gesichert ist. Die gewonnenen Punkte seit Schwabs Einstieg ins Profigeschäft sind überraschend nah beieinander: Bernd holte seit St. Omer 2017 mit 27 Punkten nicht einmal doppelt so viel wie Schwab auf der Challenge Tour heraus. 2018 ist der Abstand weiter geschrumpft: 18 Punkte von Bernd gegenüber 10 von Matthias. Die fettesten Punkte des Jahres holte aber schon der junge Herausforderer: 5,94 Punkte für Platz 4 in Indien, während Bernd in Augusta nur 5,3 Punkte für seinen 24. Platz erhielt.

Rein statisch gesehen fehlen Schwab noch satte 86 Weltranglistenpunkte (106 gegenüber 20 Zählern) und das wären in etwa zwei Siege bei mittleren Events auf der European Tour oder ein Dutzend 5. Plätze bei kleinen Turnieren wie Sizilien oder Österreich – also eine Menge Holz! Dynamisch betrachtet sieht es aber auch schon deutlich umkämpfter aus. In einer Differentialrechnung ginge es um die tangentiale Steigerung, also wie sehr Schwabs Karriere weiter Fahrt aufnehmen wird und sich Bernds Krise verschärfen könnte. Die Weltrangliste hat diese Dynamik bewusst eingebaut, indem frische Ergebnisse voll zählen und vergangene Erfolge einer raschen Inflation unterliegen.

Genau so ein Szenario hatten wir schon einmal: im Jahre 2009 dachte niemand im entferntesten daran, dass irgendjemand Österreichs Golfikone Markus Brier in absehbarer Zeit überflügeln könnte. Nach Platz 2 von Bernd beim schwedischen Challenger und seinem Sieg die Woche darauf in Lyon war Wiesberger urplötzlich Mitte 2010 Österreichs Nummer 1, da Maudi zeitgleich in Paris und Loch Lomond einen Cut nach dem anderen verpasste. Wachablöse, Generationenwechsel oder nur Wind of Change? Im Spitzensport geht das oft schneller als gedacht…

von Joachim Widl

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Bernds Nachdenkpause

T.I.G.E.R.L.I.N.E. – Funktioniert das Erfolgsmodell Bernd Wiesberger nach drei tollen Jahren plötzlich nicht mehr? Wird er die richtigen Schlüsse in der Zwangspause ziehen?

Drei Saisonen durfte Bernd Wiesberger mit den großen Buben spielen und hat sich und den Fans die größten Erfolge in Österreichs Golfgeschichte beschert – Turniersiege in Paris und Shenzhen sowie eine unglaubliche Beständigkeit für einen der begnadetsten Eisenkünstler im Profigeschäft, die ihn ein Jahr lang jeden Cut überstehen ließ.

Mit dem ersten verpassten Cut beim PGA Championship 2017 setzte die Negativspirale ein, aus der sich der 32-jährige bislang nicht befreien konnte und ihm beim Players Championship erstmals die Türe zur großen Bühne vor der Nase zuknallt. Nachdem es nicht einmal mehr auf seinem goldenen Golfboden China klappen wollte, wusste auch Bernd was es geschlagen hat: “Ich muss daheim ein paar Dinge aussortieren,” bekannte er erstmals offen ein.

Für den aufmerksamen Fan im Fernsehsessel war das schon seit Wochen ersichtlich: beim Masters den Ball nach einem verschobenen kurzen Putt ins Wasser geworfen, in China ein paar Wutausbrüche am Grün; die negative Körpersprache am Golfplatz, die Bernd erfolgreich abgeschüttelt hatte, war zurückgekehrt, wie er selbst in China zugab: “eine furchtbare Woche, die mich auch am Platz sehr frustriert hat, was nie geschehen hätte dürfen.”

Oft sind es Verletzungspausen, die Sportler den Reset-Knopf finden lassen, das bleibt auch Bernd neben einer schnellen Genesung zu wünschen. Dass ihm Medien oder Fans “gute Tipps” geben, mag er ungefähr so gerne wie einen Shank, aber ich tue es trotzdem.

Bernd, Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. In unserem großen Weihnachtsinterview wurde die Frage nach “Bernd 3.0” und den notwendigen neuen Impulsen noch abgeschmettert: “Ich bin überzeugt, dass in Bernd 2.0 noch viel drinnen steckt.” Die zurückgekehrte Misere auf den Grüns machte Bernd 2.0 jedoch ziemlich ratlos: “Extrem viele gute Putts gemacht (ton of great putts)”, so seine Selbsteinschätzung nach dem Masters-Finaltag, wo er von 11 Putts aus zwei bis vier Metern nur drei Stück lochen konnte. Frühere Trainer wie Claude Grenier stellen Bernd ein gutes Zeugnis im Umgang mit dem 14. Schläger aus. Damian Taylor hat seinen Putt-Stroke flüssiger gemacht und auch der Takeaway bei den Putts ist nun fast immer auf Linie. So gesehen hat Bernd recht, er puttet besser als früher.

Bernds Verzweiflung auf den Grüns ist darin begründet, dass er die meisten Putts technisch korrekt ausführt, aber der Erfolg ausbleibt. Da es soviel Pech nicht gibt, bleibt als einzige Erklärung: Bernd VERLIEST sich zu oft. Ein Ernie Els hat in seiner Verzweiflung einen eigenen “Eye-Coach” angestellt, nutzt aber nichts, wenn man den Yips-Teufel in den Fingern hat. In Bernds Fall wäre ein Caddie, der zumindest “beratend” beim Lesen der Putt-Linie agieren darf (und diese auch besser sieht als Bernd), schon ein großer Fortschritt. Bernds bisheriger Ansatz, dass er näher zu den Fahnen schießen muss, ist nicht nachvollziehbar, wenn er bereits zuletzt beim Masters oder in China reihenweise aus drei, vier Metern den Putter zücken durfte. Die Annäherungen spielen andere Topspieler auch nicht besser, lochen aber mehr.

Tigerline_FacebookZweites Problemfeld: die negative Energie am Golfplatz ist zurück, kein Wunder bei den vielen Frusterlebnissen der letzten Monate, was sich vor allem durch seine eigenen Facebook-Kommentare durchzieht. Und das wirkt ansteckend auf den einen oder anderen Troll – siehe Beispiel, das übrigens im Golf-Live Talk als beleidigend gelöscht werden würde. Als Sportler sollte man die Souveränität besitzen und sich nicht zum billigen Gegenbiss hinreißen lassen, weil es nur weiteres BAD JUJU ins eigene System schaufelt.

Wenn der Sonnenschein am Golfplatz einmal verblasst ist, wie verschwinden die Wolken? Erfolg macht glücklich – und happy Golfer sind erfolgreicher, was in der Phase vor und nach Shenzhen deutlich auf Bernd Gesicht abzulesen war. Bei Bernds Abneigung gegenüber Mental-Klempnern wird er sich die eigene Birne wohl selbst von all dem negativen Gedanken-Müll freischaufeln müssen.

Frische Impulse, die den Erfolg zurückbringen, warten haufenweise hinter jeder Ecke – wenn man bereit ist, diese auch anzunehmen und nicht zu stolz dafür ist. Der Weg zurück in die Weltelite wird beinhart, was auch ein Martin Kaymer, Adam Scott oder Lee Westwood zur Zeit erleben, von Tiger gar nicht zu sprechen. Nachdem Bernd aller Voraussicht nach die meisten hoch dotierten Saisonhighlights wie US Open, The Open und zumindest drei Rolex Series-Events verpassen wird, muss er nachher rasch wieder voll voll im Saft stehen um nicht sogar aus den Top 100 der Welt zu fallen. Außerdem wird er danach einige 1 Millionen Euro Mini-Event mitnehmen müssen, wo eigentlich nur die Top 3 nennenswerte Punkte sammeln und die Konkurrenz kaum schwächer ist.

Wer langfristig erfolgreich bleiben will, muss sich ständig neu erfinden. Nur ein Bernd 3.0 wird zu all dem in der Lage sein und bald wieder dort aufteen, wo seine eigentliche Bühne ist.

Von Joachim Widl

(Diese Tigerline wurde nach der neuesten Verletzungsprognose textlich angepasst).

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World Handicap ab 2020

Alles über das ab 2020 geltende World Handicap System – was ist neu, worin liegen die Vorteile, was ändert sich konkret für den Hobbygolfer?

Ein weltweit standardisiertes Handicap, lokal von den nationalen Golfverbänden administriert, soll nach einer zweijährigen Übergangsphase ab 2020 die weltweite Teilnahme an Turnieren erleichtern und die aktuelle Spielstärke besser abbilden.

Die sechs großen Weltverbände einigen sich endlich auf ein weltweites Handicapsystem, das schrittweise bis 2020 eingeführt werden soll. Mit an Bord die EGA (European Golf Association) und damit auch der ÖGV. Kernpunkt der Einigung, die von R&A, USGA und der EGA am 20.2.2018 veröffentlicht wurde: ein weltweit standardisiertes System zur Errechnung eines weltweit gültigen Handicaps für jeden Golfer, das allerdings lokal von den Nationalen Verbänden errechnet und administriert wird.

Welche Vorteile soll das World Handicap bringen?

1. Golfer können sich weltweit sowohl in Turnieren als auch nur zum Spaß auf Basis eines fair errechneten Handicaps messen.

2. Weltweit werden Handicaps erstmals nach den gleichen, einheitlichen Standards errechnet.

3. Ein modernes, leicht verständliches System für alle Länder

Wie wird das World Handicap kalkuliert werden?

Zur Berechnung des aktuellen Handicaps werden die 8 besten der letzten 20 Golfrunden hergenommen (ohne zeitliche Begrenzung) um jeweils die aktuelle Spielstärke abzubilden.

Minimal müssen 54 Löcher turniermäßig gespielt werden um erstmals zu einem Handicap zu kommen. EGA-Verbände können dieses Minimum auf ein Score herabsetzen.

Das Course Rating System der USGA wird weltweit zum Rating der Golfplätze eingesetzt um die universelle Vergleichbarkeit der Scores zu ermöglichen. Auch der Einfluss von Wetter und besonderen Erschwernissen bei Turnieren wird eingerechnet.

Handicaps werden sofort nach dem Einreichen der Scorekarte upgedatet und weltweit abrufbar sein.

Weiterhin kommt das Stableford System zur Anwendung, womit es maximal für ein Doppelbogey einen Punkt gibt. Das höchste Handicap bleibt für Männer und Frauen einheitlich 54.

Für den Hobbygolfer, der einfach nur raus auf den Platz möchte, soll sich nichts ändern. Er behält sein Handicap unverändert, solange keine neue Turnierrunden dazukommen. Anders als bisher ist somit die Berechnung (Formeln) für das Handicap, sobald ein neues Turnierergebnis (9 oder 18 Loch) dazukommt. Auch wird es im Ermessen der Nationalen Golfverbände liegen, wie rasch und umfassend sie für ihre Clubs und deren Mitglieder das neue Handicap-System einführen werden.

>> EGA – Information (Englisch)

>> R & A – World Handicap System (Englisch)

 

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Wer spielt wo 2018?

Überblick: alle österreichischen Tour-Pros und ihre Spielrechte für European-, Challenge-, Web.com-, Seniors-, Alps-, Pro Golf- und Ladies European Tour 2018. Die heimischen Pros und Proetten im O-Ton.

Der große Rundruf unter den Spielern zum Jahreswechsel! Golf-Live.at ergänzt in tagesaktuellen Updates die Übersicht über die Spielrechte 2018 samt den Plänen der Spieler für die Vorbereitung.

Bernd Wiesberger über seine ersten Turnierstarts 2018 im >> Interview.

Matthias Schwab präsentiert seinen >> Turnierplan

Wiegele_Huefte_1801_300MARTIN WIEGELE: “Ich bin am 31. Jänner an der Hüfte operiert worden und habe von Prim. Kukla in Feldbach eine künstliche Hüfte eingesetzt bekommen! Nach vielen Gesprächen in den letzten Monaten und Wochen ist immer klarer geworden, dass es keine andere Option mehr gegeben hat. Nachdem ich ab letzten Sommer des Öfteren an Schmerzen gelitten habe und auch sogar beim Schwung dann immer Kompromisse eingehen musste, war es jetzt an der Zeit für so einen Schritt!

Bis zum Winter hab ich eigentlich gedacht gehabt, dass eine künstliche Hüfte ein Karriereende bedeuten würde (vielleicht nicht Senioren aber dafür normale Tour) wegen den Belastungen. Jetzt habe ich nach Gesprächen mit Spezialisten gelernt, dass eine künstliche die Belastung vom Profigolf aushalten muss.

Immerhin hat Tom Watson vor ein paar Jahren ca 9 Monate nach seiner Op mit künstlicher Hüfte, die British Open (nicht Senioren!) erst im Stechen verloren! Also bin ich jetzt schon wieder positiver Dinge und werde alles tun um möglichst schnell wieder Golf spielen zu können!”

CHRISTOPH KÖRBLER: “Ich war zuerst mit dem Nationalteam in Amerika, bin jetzt in Jamaika und spiele dann die Mediterranean Tour in Ägypten, bevor es auf der Alps Tour so richtig los geht.”

MARKUS BRIER: “Ich bin jetzt noch einige Wochen mit dem ÖGV unterwegs. An Turniereinsätzen geplant hab ich die 4er-Meisterschaft, die Gösser Open und die Austrian Open. Wenn es sich ausgeht vielleicht noch das eine oder andere Challenge- oder Alpstour-Turnier.” (Anmerkung: ab Juli 2018 ist Markus Brier auf der Staysure-Tour (European Senior Tour) startberechtigt.)

ROBIN GOGER: “Ich werde weiterhin auf der Alps Tour spielen, wobei ich gerade im verhandeln bin mit ein paar Invites auf der Challenge Tour. Ich werde am 4. Jänner mit dem Nationalteam nach Orlando fliegen, danach werde ich noch eine Woche mit meinem Trainer Mark Johnson wohin fliegen. Danach kann die Saison 2018 kommen und ich werde voll durchstarten.”

LUKAS NEMECZ: “Nachdem ich wieder eine volle Kategorie auf der CT habe, werde ich mich ausschließlich auf die CT konzentrieren! Nichtsdestotrotz würde ich gerne meinen Titel bei der Gösser Open verteidigen und eventuell das Shot Clock Masters in Atzenbrugg spielen, insofern ich eine Einladung bekomme. Im Jänner fliege ich mit dem ÖGV nach Amerika und im Februar und März werde ich nochmals wohin fliegen zum Trainieren, bevor erst Ende März die CT-Saison in Kenia startet!”

FELIX SCHULZ: “Ich werde Anfang Jänner 3 Wochen in Portugal sein und dort kleinere Turniere spielen und trainieren um einfach die Schwächen die vorhanden sind bestmöglich auszubessern und dann alles mitnehmen was geht. Das heißt Alps/PGT und Einladungen, die kommen könnten.”

BERNI REITER: “Ich bin zur Zeit noch in Australien und nutze den Sommer und die perfekten Bedingungen hier um mich auf 2018 vorzubereiten. Nach einer kurzen Weihnachtspause mit Heimaturlaub in der Sportpension Goldegg im wunderschönen Salzburger Land kommt mir das erste Pro Golf Tour Turnier in Ägypten als Vorbereitung gelegen. Die Woche drauf werde ich nach Kolumbien reise, um mich dort erfolgreich für die PGA Tour Latinoamerica zu qualifizieren!”

MANUEL TRAPPEL: “Ich bin gerade dabei meine Trainingslager zu planen. Ich werde voraussichtlich im Jänner in Italien sein und ab Februar in der Türkei und in Spanien. Dort werde ich mich auf die Challenge Tour vorbereiten. Ich gehe davon aus das Kenia das erste Challenge Tour Turnier sein wird, das ich 2018 bestreite.”

CLEMENS PRADER: “Ich war gerade ein paar Wochen in Florida und habe an den Dingen gearbeitet, die mir 2017 noch gefehlt haben und auch mit meinem Sohn viel Zeit verbracht. Meine Offseason war so von August – September – da war mein spiel richtig off! Oktober war ruhig dann im November wieder mit Training begonnen.

Ich habe etwas am Stroke beim Putten geändert, jetzt läuft es soweit besser. Ich bräuchte ja nur einen Putt weniger als letztes Jahr pro Runde, dann bin ich eh jede Woche vorne dabei. Auch ein neuer Putter ist jetzt im Bag. Ich werde mal mit der Pro Golf Tour in Ägypten und Marokko starten und dann Zwischenbilanz ziehen. Freue mich aber schon sehr wieder drauf aufs Turniere spielen.”

H.P. BACHER: “Ich bereite mich in Spanien auf die Saison vor! Mein Focus liegt darauf mich wieder für eine höhere Tour zu qualifizieren, also Top 5 im Alps Tour Ranking ist das Ziel! Ich würde mich freuen wenn es wieder ein CT-Turnier in Österreich gibt.”

NINA MÜHL: “Ich werde die Australien Tour wieder spielen, ab 28 Jänner starten die Turniere dort. Spiele dort bis 10. März. Dann startet die European Tour, auf die ich mich 2018 voll konzentriere. Werde auch Let Access Turniere spielen, je nachdem was der Turnierkalender zulässt.”

SARAH SCHOBER: “Ich werde meine ersten Turniere in Australien im Februar spielen. Bin bereits mitten in den Vorbereitungen für die nächste Saison, der Schwerpunkt ist auf der Fitness gelegt. Mitte Jänner geht es für eine Trainingswoche nach Dubai und von dort dann nach Melbourne zu den ersten Turnieren.”

CHRISTINE WOLF: “Mein Training ist zu Hause mit Steve und in Italien geplant. Das erste Turnier ist in der ersten Februarwoche in Australien, wo wir dann 4 Turniere hintereinander spielen. Die gehören heuer alle zur LET. Leider haben wir noch keinen vollen Kalender, daher kann ich nicht sagen wies danach weitergeht, aber mein Hauptaugenmerk wird sicher die LET sein.”

MARTIN WIEGELE: “Derzeit geht es ums Abklären, wie es weitergehen wird. Ich hatte ja neben einer erstmals positiven Saison seit meinen Ops leider auch einige Male leider wieder verstärkt Schmerzen, was mich doch etwas gehindert hat weiter vorne zu sein.

So kann’s nicht weiter gehen. Bilder sind jetzt gemacht, und jetzt hab ich Gespräche mit Spezialisten. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder OP und längere Pause oder sonst wahrscheinlich schon die SA Open im Jänner. Aber trotzdem Konzentration auf die Challenge-Tour.”

MICHAEL LUDWIG: “Ich werde im Jänner beim USA Camp mit dem Nationalteam in Orlando dabei sein. Meine ersten Turniere werden Mitte Februar in Ägypten sein (Alps Tour). Auch im weiteren Jahresverlauf wird der Fokus auf der Alps Tour liegen.”

CLEMENS GASTER: “Über den Winter trainiere ich in Spanien, bis die ersten Turniere der Alpstour wieder losgehen. Mitte Februar ist Saisonstart in Ägypten.”

MARKUS HABELER: “Ich werde Anfang Jänner mit dem Nationalteam nach Orlando fliegen und dort 2 Wochen trainieren. Ende Jänner gehts für 10 Tage nach Spanien mit meinem Trainer und dann auch gleich nach Ägypten zum ersten Turnier. Konzentrieren werde ich mich wie letztes Jahr auf die Alpstour.”


SPIELER EUROPEAN T. CHALLENGE T. SATELLITE SONSTIGE
WIESBERGER Bernd KAT.2
MANSON Gordon E.SENIOR
STRAKA Sepp KAT.5 WEB.COM
WIEGELE Martin  KAT.20 CT
NEMECZ Lukas CT
SCHWAB Matthias KAT.17 (P22)
BRIER Markus E.SENIOR
KOERBLER Christoph  ALPS
TRAPPEL Manuel CT
REITER Berni PGT
NEUMAYER Bernard PGT
ASTL Leo PGT
HABELER Markus ALPS
WEINHANDL Uli ALPS
GRUBER Rene PGT
WIMMER Nikolaus ALPS / PGT
BACHER Hans-Peter ALPS
PRADER Clemens PGT
WEILGUNI Benjamin PGT
WITTMANN Seb.  ALPS
GOGER Robin ALPS
SPIELERIN LADIES ET LET ACC LPGA SONSTIGE
WOLF Christine KAT. 5
MÜHL Nina KAT. 7 LET ACCESS
SCHOBER Sarah KAT. 5
DREHER Nadine  LET ACCESS
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SHOT CLOCK MASTERS

GOLF GEGEN DIE UHR! Als Shot Clock Masters wird die österreichische Golf Open im Juni 2018 eine neue Ära einläuten. Eine Weltinnovation in Atzenbrugg.

Die Lyoness Open 2018 wird zum Shot Clock Masters und vom 7. bis 10. Juni 2018 im Diamond Country Club von Atzenbrugg über die Bühne gehen – als erster European Tour-Event, wo Golf zugleich zu einem publikumswirksamen Spektakel für den Kampf gegen den Golfplatz und erstmals auch gegen die Uhr werden wird.

Die Tour macht ernst im Kampf gegen die Schleicher am Golfplatz, die mit 5+ Stunden-Runden sowohl Zuschauer wie auch schnellere Kollegen wie Bernd Wiesberger einschläferten: “Das ist eine ideale Möglichkeit, das Thema „pace of play“ auf der European Tour in den Fokus zu rücken. Das Golfspiel sollte auf jeden Fall schneller werden und daher ist es ein Schritt in die richtige Richtung,” freut sich einer, den zu oft in seiner Karriere bereits das “Füße in den Bauch stehen” den Spielrhythmus gekostet hatte.

Wie das Ganze funktionieren soll, hat die Tour bereits heuer bei den GolfSixes auf einem Loch mit Erfolg getestet: in jedem Flight hat der erste Spieler 50 Sekunden Zeit zur Schlagvorbereitung, der nachfolgende Kollege gar nur 40 Sekunden. Das Ganze wird auf einer mitlaufenden Uhr von den Referees transparent kontrolliert und mit roten Karten, sprich jeweils mit einem Strafschlag sanktioniert. Auf dem Leaderboard wird bei jedem Spieler die Zahl dieser roten Karten auch angezeigt werden. Für spezielle Situationen wie etwa einer Biene am Ball oder etwa ein Hustenreiz bekommen die Spieler jedoch zwei Time Outs, die sie sich pro Runde genehmigen können.

“Wir gehen davon aus, dass die Golfrunde dadurch um etwa 30 bis 40 Minuten kürzer wird, die Herausforderung für die Spieler aber um einiges größer,” freut sich Veranstalter Ali Al-Khaffaf über die Innovation, die sicher ein deutlich gesteigertes internationales Interesse am österreichischen European Tour-Event bringen wird. Damit ist zugleich auch die Zukunft des seit 2003 ausgetragenen heimischen Erstliga-Turniers vorerst weiter gesichert.

Die Tour rechnet damit, dass Dreierflights nur noch 4 Stunden für eine Umrundung benötigen werden, Zweierflights gar nur 3 Stunden 15. In Österreich wird erstmals bei einem professionellen Golfturnier weltweit die Shot Clock an allen vier Tagen konsequent eingesetzt und somit ein weiteres Stück Sportgeschichte geschrieben werden.

>> Shot Clock Masters

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Rettung für Challenger?

Altpräsident Wittmann möchte die Challenge Tour zurückholen. Höchste Zeit wirds: Spieler drohten dem ÖGV bereits mit Streik bei dessen Turnieren.

Ort und Zeitpunkt hätten nicht pikanter gewählt werden können. Franz Wittmann, der aus seinem Frust über die ständigen Kürzungen im ÖGV-Sportbudget und das gefühlte Desinteresse seiner Nachfolger am Spitzensport kein Hehl macht, hatte eingeladen. Zum Pro-Am in seinen GC Adamstal beim Gastspiel der Pro Golf Tour. So einen schönen Event lassen sich Präsident Enzinger und Generalsekretär Fiegl nicht entgehen und genossen sichtlich den Golftag in der Ramsau.

Zuerst gewann Franz Wittmann noch schnell das eigene Pro Am um sich aber den Schlag des Tages für die Siegerehrung aufzuheben: “Ich möchte 2018 die Challenge Tour nach Österreich zurückholen und habe für das Turnier bereits überwiegend die notwendigen finanziellen Zusagen beisammen,” mussten sich Enzinger und Fiegl vom Vorgänger vor versammelter Prominenz, Medien und Golfpros das neue Turnier auftischen lassen, an dessen Rettung sie im Vorjahr noch kläglich gescheitert waren.

Adamstal_ProAM_730

Dass der ÖGV wie zuletzt in Kärnten kolportierte 80.000 Euro zu den notwendigen 300.000 Gesamtbudget für ein Turnier der Challenge Tour zuzahlen wird, davon geht Wittmann aus. Kann er das? In besten Zeiten hatte der ÖGV diesen Betrag tatsächlich zum Turnierbudget beigesteuert. Seitdem schwimmt der Verband jedoch auf der Kürzungswelle, was schon die Gösser Open beim 25 Jahr-Jubiläum schmerzlich erfahren musste.

Österreichs Playing Pros sind mittlerweile so sauer auf den ÖGV, dass sie unlängst sogar mit Streik drohten. Nach der ersatzlosen Einsparung von Forsbrand / Jendelid als Coaches – was dem ÖGV jährlich einen sechsstelligen Eurobetrag erspart – dem Streichen der 30.000 Euro für Challenge Tour-Wildcards – samt Stehzeit für Nemecz, Wiegele und Co – drohte jetzt sogar den Nationalen Offenen Meisterschaften der finanzielle Kahlschlag.

Wir reden hier vom Turnierjuwel des ÖGV, dem Flaggschiff-Event, das seit 1978 durchgehend als wichtigstes Turnier des ÖGV organisiert wird und in besten Zeiten 30.000 Preisgeld für Österreichs Playing Pros bereitstellte. Schrittweise wurde bereits in den letzten Jahren der Pott auf 20.000 Euro zusammengestrichen. Als jetzt den Spielern nur noch 15.000 Euro zur Verfügung gestellt werden sollte, platzte denen endgültig der Kragen: “Wir haben Niki Zitny geschlossen mit Streik gedroht. Wenn wir das akzeptiert hätten, sind es nächstes Jahr 10.000 Euro und bald darauf müssen wir gratis kommen,” so einer der heimischen Nachwuchs-Pros stellvertretend für seine Kollegen.

Die Blamage einer Nationalen Offenen ohne Pros konnte der ÖGV am Ende nicht riskieren und sagte wenigstens wieder 20.000 Euro aus dem Sportbudget zu. Aber auch auf >> Facebook beginnt sich Widerstand von Playing Pros oder Mid Amateuren (Lukas Hufnagl alias Lufan Gahlkus) zu regen mit sehr, sehr unbequemen Fragen, was erstaunlichen Mut beweist angesichts der Dünnhäutigkeit einiger ÖGV-Verantwortlicher.

Der Imageschaden aus dem 2016 abgesoffenen Challenger ist jedoch bereits gewaltig und nachhaltig. In Gesprächen mit Verantwortlichen der Tour ist der Ärger über den ÖGV deutlich zu spüren, vor allem das komplette Abtauchen nach der Ryder Cup-Bewerbung, sozusagen von 100 auf 0 in einem Jahr. Was man in Wentworth dabei besonders emotional hervorhebt: während die Tour seinerzeit Himmel und Hölle in Bewegung setzte, sogar Sponsoren in Österreich kontaktierte um das Kärnten-Turnier zu retten, war in der Wiener Marxergasse wenig Wille, Bewegung und Engagement zu spüren, eine winzig kleine Finanzlücke zu schließen.

Also ist Payback-Time angesagt! Heute lässt die Challenge Tour den Österreichern ihr Missfallen einmal ordentlich spüren. Bis zu 5 Startplätze vergibt Challenge Tour-Boss Alain de Soultrait pro Turnier persönlich und direkt. Der als besonderer Österreichfreund bekannte Belgier, der sein Wohlwollen durch besonderes Entgegenkommen in allen Belangen Jahr für Jahr bewies, überging Österreichs Pros bei ihren Ansuchen um Einladungen in den 6 bisherigen Turnieren des Jahres. Zum Handkuss kommt so ein Lukas Nemecz, der in der Form seines Lebens spielt, aber mangels Einladungen in der dritten Liga herumtingeln muss. Auf einen späteren Zeitpunkt in der Saison werden Österreichs Spieler vertröstet, wenn die Chancen auf das Erspielen einer Kategorie bereits bei Null angelangt sind. So knallhart sind die Konsequenzen.

Es wird einer nationalen Kraftanstrengung bedürfen um Österreich wieder als Standort für European-, Challenge-, Alps- und Pro Golf Tour durchgehend zu etablieren. Franz Wittmann hat seinen Nachfolgern im ÖGV in einem sehr geschickten Schachzug die Show gestohlen – man könnte auch sagen, sie so richtig vorgeführt! Schaut her, was ich privat aufstelle, was ihr mit euren Millionen nicht könnt oder vielleicht gar nicht wollt. Golf-Live.at ist seit den ersten Überlegungen im Winter eingebunden in die Planungen von Franz Wittmanns neuestem Turnier-Baby, das entweder in Adamstal oder in seinem neuen Club Dachstein-Tauern das Licht der Welt erblicken soll. Wir werden medial kräftig antauchen.

Und nicht zuletzt: auch der ÖGV wird dann Farbe bekennen müssen, ob ein glaubwürdiges Bekenntnis zum professionellen Golfsport zurückkehrt. Sonst werden sich heimische Spieler überlegen in Zukunft für Länder wie Ägypten oder Kenia zu starten um Turniergolf spielen zu können.

Von Joachim Widl

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Strawberry Finalreise

Die beliebte Finalreise von Österreichs größter Turnierserie, der Strawberry-Tour, führte heuer in die Golfanlage des GC Minthis Hills auf Zypern.

Bericht Finalreise nach Zypern und Start in die neue Saison In eine Top-Mittelmeer-Destination führte die von Strawberry-Tour-Partner Gruber Golfreisen organisierte Siegerreise. Auf der Golfanlage des GC Minthis Hills auf der Insel Zypern, spielten die Sieger des Finalturniers 2016 in GC Moravske Toplice um den Gewinn der Reise im nächsten Jahr. Die beliebte Gruppenreise wird auch von hunderten Golferinnen und Golfern als Vorbereitung auf die neue Saison genutzt.

Zunehmender Beliebtheit bei Golfamateuren erfreut sich auch Casino Online, wo sowohl der Spass garantiert ist, als auch die Gewinne nicht zu kurz kommen.

Das Finale der Sieger

Bei gutem Golfwetter endete das Superfinale der Strawberry Tour mit einer großen Überraschung. Das mit einer ¾-Vorgabe gespielte Turnier konnte nicht etwa einer der favorisierten Single-Handicapper, sondern ein „Golfanfänger“ für sich entscheiden: Der 28-jährige Maschinenbau-Student Maximilian Wurm beeindruckte alle mit seinem konzentrierten Spiel über die 18 Löcher auf der wunderschönen Anlage des GC Minthis Hills, welche rund 20 Auto-Minuten vom Hotel Olympic Lagoon 5* in Paphos entfernt liegt. Mit einem Birde auf der 2 setzte er gleich zu Beginn der Runde seine Mitspieler unter Druck. Diesen Vorsprung gab er bis zum Schluss nicht mehr ab.

„Ich habe erst 2016 richtig zum Golfen begonnen“ meint der sympathische Grazer bei der Siegerehrung. Innerhalb eines Jahres und zum ersten Mal bei der Strawberry Tour am Start, spielte er sich bei 6 Turnieren in das Finale und dort zum Gewinn der Reise nach Paphos, Europas Kulturhauptstadt 2017. Neben Triathlon und Radfahren ist Maximilian zu einem begeisterten Golfer geworden. Von zwei Studienkollegen animiert, begann er Ende 2015 mit Golf. Intensives Training am Golfplatz, zu dem er per Rennrad pendelte, brachten ihn 2016 von HCP -45 auf -32,5 . „Mein Ziel ist ein Single-Handicap“, meinte er nach seinem Sieg zielbewusst. „Durch die Strawberry Tour wird mir die Möglichkeit gegeben, günstig an Turnieren teilzunehmen, die man sich auch als Student leisten kann.“ Obwohl er für die Siegerreise 2017 schon fix qualifiziert ist, brennt er bereits wieder auf die neue Golfsaison.

Nach der Runde gratulierte das Management des GC Minthis Hills mit Getränken und einem Imbiss für die Starter. Unter den Turnierteilnehmern herrschte Einigkeit, dass die gastfreundliche Aufnahme und die guten Spielbedingungen zu einem optimalen Erlebnis beitrugen. Kein Wunder, kann doch der Golfclub, der sich auf dem Boden eines Klosters aus dem 12. Jahrhundert befindet, mit einer ruhigen Lage und einem schönen Clubhaus aufwarten und so mancher beschreibt die Gegend gar als “Mini-Toskana” auf Zypern. Für ein interessantes Zusammentreffen der Kulturen sorgt auch die Tatsache, dass für den winterfesten Mitteleuropäer auf Zypern selbst im Winter angenehme Temperaturen herrschen, während es aus Sicht der sonnenverwöhnten Einheimischen durchaus kühl erscheint.

Was gibt es Neues?

Die jährliche Finalreise ist gleichzeitig auch der Auftakt zur Saison 2017 und hier gibt es gute Neuigkeiten: Einerseits sind viele etablierte Clubs wieder dabei und andererseits expandiert die Strawberry Tour dank einer neuen Kooperation kräftig nach Deutschland. Grund genug, um den Lieblingsnachbarn in Zukunft vermehrt Besuche abzustatten und vice versa. Eine Übersicht aller Golfclubs finden Sie im Clubkalender.

Das erste Turnier steigt am 6. April 2017 in Moravske Toplice, wobei dieses gleich in Form eines Pakets inklusive Hotelangebote daherkommt, gemeinsam mit den Turnieren an den darauffolgenden Tagen in Traminergolf Klöch und GC Ptuj.

Das Finalturnier veranstaltet der Golfclub Haugschlag-Waldviertel am 14. Oktober 2017. Neu dabei ist, dass dieses Jahr das Finalturnier für alle Gruppen an einem Tag (Samstag) stattfindet. Zu gewinnen gibt es dort wieder 18 erstklassige Golfreisen ans Mittelmeer, und zwar im Frühjahr 2018 nach Mallorca.

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ÖGV over-challenged

Tigerline_Golf_Live_at

Erneute Versuche des Ryder Cup-Bewerbers Österreich einen Challenger zu organisieren sind gescheitert – der ÖGV over-challenged?

Wir holen den Ryder Cup nach Österreich, so seinerzeit die vollmundige Ansage aus dem ÖGV, die im März 2017 noch immer nicht ganz aufgegeben wurde. Wie Generalsekretär Robert Fiegl gegenüber der Süddeutschen Zeitung zugab, existiert sowohl noch die 2015 gegründete Ryder Cup Austria GmbH als auch der Funken Hoffnung, dass sich die Italiener an ihren Finanzzusagen verschlucken und uns das irgendwie nützen könnte.

Glamouröse Auftritte wie bei Olympia oder beim US Masters sind sehr beliebt bei ÖGV-Präsident Enzinger und Generalsekretär Fiegl, dafür ist immer genug Geld vorhanden. Wie auch für teure Jux-Events am Wiener Rathausplatz mit der golfenden Bussi-Bussi-Gesellschaft. Aber hinter die schillernde Fassade blickt man besser nicht zu genau.

Im millionenschweren Budget des ÖGV ließen sich zwar Unsummen unterbuttern für eine Ryder Cup-Bewerbung, aber für die so bitter fehlenden Profiturniere gibt es kein ernsthaftes Engagement. Dabei zeigt der Schweizer Verband wie es geht: dort übernahm man die finanzielle Verantwortung für das vor dem Absaufen stehende Turnier am Sempachersee. In Österreich sprang der ÖGV dagegen nicht ein, als ausgerechnet während Olympia daheim die Kärnten Golf Open verstarb.

Wie Spieler berichten, ist Sportdirektor Niki Zitny der Einzige im ÖGV, der sich für ein verstärktes Engagement zugunsten der Challenge Tour stark machte. In diesen Situationen kehrt der ÖGV elegant das Argument hervor, man sei halt “nur” ein Amateurverband – als ob der Ryder Cup damit etwas am Hut hätte! Ähnlich scheiterte schon zuvor Chrissies Papa Markus Wolf mit einem LET-Event oder die Föhrenwalder mit der European Senior Tour, weil niemand im ÖGV den mit viel Schweiß aufgelegten Tap-In lochen wollte.

Letztes aktuelles Beispiel: Niki Wiesberger und die Golf Open Event GmbH mühten sich vergeblich ab einen neuen Challenger anzuschieben: “Wir waren schon mal sehr weit, aber dann kam doch eine Absage,” muss Ali Al Khaffaf eingestehen. Auch Alps Tour-Direktorin Waltraud Neuwirth hat es längst aufgegeben, den ÖGV einzuspannen bei der Suche nach einem zweiten Turnierstandort im Alps Tour-Gründerland Österreich.

Vorbei sind leider die Zeiten starker ÖGV-Präsidenten vom Schlage eines Johannes Goess-Saurau oder Franz Wittmann, deren lauter Ruf im Golflande Österreichs noch etwas zählte, denen der Profigolfsport ein Herzensanliegen war und die sich notfalls auch persönlich exponierten und voll ins Zeug warfen. Der ÖGV heute ist dominiert von Vorständen, die den Golfsport nur aus der Brille ihres Clubs sehen, wo das von Generalsekretär Robert Fiegl stramm geführte Bürokratiesekretariat nur macht, was ihm Spass macht und der Präsident weit weg in seiner Mittersiller Zahnarztpraxis residiert. Auf der Strecke bleiben dann so unwichtige Dinge wie der Profisport.

Spieler wie Martin Wiegele oder Lukas Nemecz, die zugegeben aus eigenem Verschulden gute Kategorien auf der European- oder Challenge Tour vergaben, kommen somit kaum zu Turnierstarts. Ohne eigenem Challenger fehlen die ca. 25 Tauschkarten um mehr oder weniger kostenfrei bei ausländischen Zweitliga-Events aufzuteen. Auch die berühmten ägyptischen Einladungen um einen dreistelligen Eurobetrag gibt es mangels eines Turniers am Nil nicht mehr. Was bliebe, sind Angebote von 3.000 Euro aufwärts für Startplätze, die man sich als Spieler dreimal überlegt.

Was dem ÖGV heuer zum 25-jährigen Jubiläum der Gösser Open als Geschenk einfiel, ist die Kürzung der Förderung um 10%. Auch eine Form um Dankeschön in Richtung von Österreichs traditionsreichstem Golfturnier zu sagen.

Aber was wäre, wenn der Ryder Cup 2022 den Italienern weggenommen wird? “Die Regierung ist die gleiche, unsere Partner sind die gleichen. Wir sind ganz schnell zurück im Spiel,” so Robert Fiegl gegenüber der SZ. Kommt immer drauf an, welches “Spiel” halt. Um Golf kanns da nicht gehen, denn das wäre ja – “Sport“.

Von Joachim Widl

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RC 2022 nicht in Italien?

RYDER CUP 2022 : Italien erhält eine letzte Frist bis zum 28.2. um die geforderten Finanzgarantien zu erbringen. Österreich und Deutschland scharren wieder in den Startlöchern…

Nur noch bis Ende Februar hat Italien eine letzte Galgenfrist um gegenüber Ryder Cup Europe schlanke 97 Millionen Euro zu garantieren – nur auf Basis dieser Zusage erhielt Italien beim Hochlizitieren überhaupt den Zuschlag für die Ausrichtung des Ryder Cups 2022. Mit dem Abdanken des golffreundlichen Matteo Renzi und Einsetzen typisch italienischen “Grande Casinos” droht Ryder Cup Europe an seinem südeuropäischem Partner zu verzweifeln und bald die Geduld zu verlieren.

Wie die Süddeutsche Zeitung seit Tagen heftig spekuliert, könnte eine Neuausschreibung im Kreise der unterlegenen Kandidaten Deutschland, Spanien und Österreich zur Realität werden.

Während sich Deutschland vornehm bedeckt hält und im Stillen die eigenen Argumente aufpoliert, gibt ÖGV-Generalsekretär Robert Fiegl bereits vollmundige Ansagen von sich: “Wir haben spekuliert”, bekennt Fiegl dass die vom ÖGV aus der Taufe gehobene Ryder Cup Austria Gmbh nicht schon abgewickelt wurde, “Wir haben 16 Monate mit Hochdruck gearbeitet, viel Geld investiert. Da sagen wir jetzt nicht einfach ‘Schau mer mal, was passiert’. Wir sind natürlich hoch interessiert, was am 1. März passiert,” betont Fiegl gegenüber der SZ.

Angesichts der neuen European Tour-Realität, wo nur “Bares Wahres” zu sein scheint und wo in der Ära Keith Pelley immer der Meistbietende zum Zug kommt, erscheint der Optimismus im ÖGV doch sehr kühn. Deutschland hat heuer auf drei European Tour-Turniere aufgestockt, Weltkonzerne wie BMW, Porsche und Mercedes pumpen deutlich mehr Sponsorgeld in die European Tour, wo Deutschland heuer nicht weniger als 8 Spieler stellt.

Das Golfland Österreich kann dagegen nur dank titanischer Anstrengungen von Christian Guzy und Ali Al Khaffaf eine kleine, wenn auch feine Lyoness Open ausrichten und wird als zweites Highlight heuer das 25-Jahres Jubiläum der Gösser Open feiern.

Während ÖGV-Präsident, Generalsekretär und Sportdirektor in Rio olympisch abfeierten, ging zeitgleich mit der Kärnten Open unser Challenger den Bach hinunter, was von der European Tour gar nicht goutiert wurde, weil man dort viele Jahre eifrig zuzahlte. Alps Tour-Direktorin Waltraud Neuwirth bemüht sich seit Jahren vergeblich um ein zweites heimisches Turnier – wohlgemerkt in der 3. Liga – ohne erkennbare Unterstützung aus dem ÖGV. Die Ladies European Tour verabschiedete sich schon seit langem aus Österreich und die Anstrengungen im GC Föhrenwald um ein Turnier der European Senior Tour wurden auch nicht wirklich aufgegriffen.

Wie Ryder Cup-reif präsentiert sich Österreich?

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