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Schlagwort: rsm classic

US-Fluch besiegt

RSM CLASSIC – FINAL: Bernd Wiesberger durchbricht im Sea Island Resort auf St. Simons Island mit einer fehlerlosen 63 den bislang so hartnäckigen US-Fluch und nimmt mit Rang 4 sein erstes Topergebnis aus den Vereinigten Staaten mit. Die starke Woche bringt ihm neben wohl einer gehörigen Portion Selbstvertrauen auch ordentlich Punkte in Weltrangliste und Non-Member Ranking. Sepp Straka kann dank eines super Finishes und der 66 ebenfalls noch ein paar Ränge gutmachen.

So oft war Bernd Wiesberger in der Vergangenheit bereits dran und jedes Mal passierten auf den letzten Löchern wilde Fehler die ein Topergebnis auf US-amerikanischem Boden noch verhinderten. So geschehen etwa beim Players mit einem Doppelbogey auf der 18 oder auch beim durchwachsenen Sonntag im Finalflight in Kentucky bei den PGA Championship. Am 22. November 2020 ist es nun aber endgültig soweit, denn mit einer durchgehend starken Woche, wobei er an allen vier Tagen deutlich unter Par blieb, geht sich im bislang stärksten Starterfeld bei einer RSM Classic mit Rang 4 endlich das so heiß ersehnte Spitzenresultat aus.

Mit einem ganz sicheren anfänglichen Par findet er sich gleich ohne jeglichen Wackler im Finaltag zurecht. Schon auf der 2 legt er dann erstmals eine Annäherung stark zur Fahne und knackt aus gut zwei Metern so schon früh wieder die Top 10. Die Distanzkontrolle mit den Eisen hat er auch in Folge perfekt im Griff, wie ein weiterer sehenswerter Approach auf der 4 zeigt. Erneut spielt auch der Putter mit und spendiert einmal mehr aus gut zwei Metern das zweite Birdie.

Heißgelaufen

Mit einem starken Abschlag stellt die Grünattacke am einzigen Par 5 der Frontnine kein Problem dar und zwei Putts später ist auch schon Birdie Nummer 3 eingesackt, womit er sich sogar wieder an die Top 5 heranpirscht. Das Par 5 Birdie lässt den Burgenländer nun sprichwörtlich aus allen Rohren feuern, denn mit einem weiteren gelungenen Wedge ergibt sich postwendend die nächste Möglichkeit und auch aus mehr als drei Metern passt der Putt perfekt, was auch den Rückstand auf Robert Streb zu dieser Zeit sogar auf nur noch drei Schläge schmelzen lässt.

Vollgepumpt mit Selbstvertrauen durch den bisherigen bärenstarken Auftritt stopft er prompt auch auf der 9 aus gut vier Metern und muss nun langsam sogar seinen Scotty Cameron irgendwo extra verstauen, damit der 14. Schläger nicht das Bag in Flammen aufgehen lässt. Zu Beginn der Backnine kann er dann eine weitere sehr gute Möglichkeit aus drei Metern nicht nützen, was die heiße Phase etwas abkühlt, denn in Folge wollen die Annäherungen nicht mehr so zwingend zu den Fahnen.

Am zweiten und letzten Par 5 der Runde bringt er den Ball nach zwei satten Schlägen souverän am Kurzgemähten unter und streift mit einem sicheren Zweiputt sein sechstes Birdie ein, das ihn weiterhin vorne dranbleiben lässt. Zum Abschluss zündet er dann auch auf der 18 noch ein perfektes Wedge und legt den Ball bis auf einen guten Meter zur Fahne. Die sich bietende Gelegenheit zum abschließenden Birdie lässt er sich nicht nehmen und unterschreibt so schließlich die fehlerlose 63 (-7).

Viel Positives

Mit dem 4. Platz kann er somit nun endgültig den bislang so hartnäckigen US-Fluch brechen und darf sich darüber hinaus noch über weitere mehr als positive Aspekte freuen. So stoppt er etwa nicht nur das drohende Abrutschen in der Weltrangliste, mit dem starken Turnier klettert er sogar wieder etwas weiter nach oben. Nebenbei ist Bernd nun neben Matthias Schwab – 3. bei den Barracuda Championship – und Sepp Straka – er konnte erst vor der Masters-Woche in Houston einen 4. Platz ergattern – der dritte Österreicher dem im Kalenderjahr 2020 ein Topergebnis auf der PGA Tour gelingt.

Auch im Non-Members Ranking der PGA Tour schreibt er mit gut 120 Punkten ordentlich an. Nimmt man die Marke von 376 Punkten – soviel hatte der 125. letztes Jahr und dies benötigt Bernd um sich für kommendes Jahr eine Tourcard zu sichern – hat er somit bereits dank der Punkte vom Masters gut ein Drittel gesammelt. Startchancen werden sich noch genügend bieten, denn neben Majors und WGC-Events kann er auch noch sechs Einladungen annehmen. Bereits in zwei Wochen könnte er dank des Top 10 Resultats bei den Mayakoba Classic aufteen. Ob er dies Chance wahrnehmen wird bleibt abzuwarten, denn eine Woche später steht auf der European Tour in Dubai das große Saisonfinale an.

Dank super Finish leicht nach vor

Sepp Straka durchbrach in dieser Woche zwar unweit seiner Heimat die Cutsperre – bei beiden bisherigen Starts bei der RSM Classic scheiterte er deutlich – mit einer durchwachsenen dritten Runde zerstörte er sich jedoch die Möglichkeit auf ein Spitzenresultat. Dennoch scheint für den Longhitter mit einer starken abschließenden Performance durchaus noch einiges zu holen zu sein.

Anders als am Vortag hat er diesmal seinen Putter gleich zu Beginn voll auf Temperatur, denn ein gelochter Birdieputt aus gut sechs Metern pusht ihn von Beginn an in die roten Zahlen. Trotz eines leicht verzogenen Abschlags kann er aus recht unangenehmer Lage auf der 14 noch das Par kratzen und bleibt so dem Minusbereich weiterhin treu.

Am Par 3 der 17 passt der Abschlag, aus knapp drei Metern fehlen am Ende aber Zentimeter um ein weiteres Birdie notieren zu dürfen. Ein Dreiputtbogey zu Beginn der Frontnine wirft ihn dann sogar wieder auf Level Par zurück. Mit einer richtig starken Annäherung legt er sich auf der 4 aber dann wieder eine perfekte Möglichkeit auf und taucht aus nicht einmal zwei Metern wieder in den Minusbereich ab.

Am einzigen Par 5 der ersten Neun hat er im Kurzspiel zunächst einige Probleme, da ein durchwachsener Chip zunächst nicht aufs Grün will. Sepp locht danach jedoch kurzerhand von außerhalb des Grüns ein und krallt sich so das nächste Birdie. Das lässt ihn gegen Ende noch einmal auf den Geschmack kommen, wie ein voll durchgezogener Drive der am 336 Meter langen Par 4 nur um wenige Meter das Kurzgemähte verfehlt, zeigt. Nach Chip und Putt ist das nächste Birdie notiert.

Zum Drüberstreuen geht sich dann aus knapp zwei Metern auch auf der 9 noch ein abschließender roter Eintrag aus und mit dem abschließenden Birdie-Triplepack und der 66 (-4) macht er am Finaltag dank des starken Finishes doch noch ein paar Ränge gut, wenngleich er sich am Wochenende mit Sicherheit mehr als Rang 44 ausgerechnet hätte.

Kevin Kisner (USA) fängt mit einer 63er (-7) Finalrunde Robert Streb bei gesamt 19 unter Par noch ab und muss sich so mit seinem Landsmann die Entscheidung im Stechen ausmachen. Dort behält Streb dann die Oberhand und kann am zweiten Extraloch mit Birdie gegen Par den Sieg in trockene Tücher bringen.

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An der Spitzengruppe dran

RSM CLASSIC – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger rutscht zwar mit einem Bogey am Schlussloch noch aus den Top 10, mit einer 68 wahrt er im Sea Island Resort aber dennoch klar die Chance auf sein erstes Top 10 Ergebnis auf US-Boden. Sepp Straka hat hingegen mit etlichen Ungenauigkeiten zu kämpfen und fällt mit einer 72 weit zurück.

Bernd Wiesberger zeigte auch am Freitag am Plantation Course eine durch und durch ansprechende Leistung und notierte so mit einer 68 erneut eine Runde von 4 unter Par. Bei insgesamt -8 startet der Burgenländer somit aus den Toprängen ins Wochenende und hofft nun an den folgenden beiden Tagen am Seaside Course auf weiterhin so solides langes Spiel um am Ende der Woche sein erstes Top 10 Ergebnis auf US-Boden mitnehmen zu können, was ihm auch im Non-Members Ranking ordentlich Punkte bescheren würde.

Der Start in den Moving Day verläuft allerdings gleich einmal mit erhöhtem Puls nachdem die Annäherung zu weit rechts bleibt. Den Tester aus knapp drei Metern zum Par besteht er aber mit Bravour. Das stabilisiert auch sichtlich das lange Spiel, denn danach agiert er von Tee bis Grün unglaublich sicher und da sich auf der 5 dann auch erstmals der Putter erwärmt und ihm aus fünf Metern das erste Birdie spendiert, bleibt er den Top 10 weiterhin erhalten.

Eine Bahn später streikt der Putter am Par 3 jedoch aus deutlich kürzerer Distanz, was den eben herausgeholten Schlaggewinn prompt wieder ausradiert. Am einzigen Par 5 der Frontnine danach biegt der Abschlag zu weit nach rechts ab, was die Grünattacke unmöglich macht. Da im Anschluss dann auch das Wedge alles andere als zwingend gelingt, muss er sich mit dem Par zufrieden zeigen. Aus der Konzentration bringt ihn das aber keineswegs wie ein messerscharfes Eisen gleich danach auf der 8 zeigt. Aus knapp zwei Metern geht sich so erneut der Sprung in den Minusbereich aus.

Fast ein Eagle

Das bringt den Burgenländer nun so richtig auf den Geschmack, denn nach einer perfekten Annäherung fehlen auf der 9 nur noch Zentimeter zum nächsten Birdie. Nach einer kurzen schöpferischen Ruhepause legt er sich auf der 15, dem einzigen Par 5 der zweiten Neun, mit einem starken Abschlag die Grünattacke auf, die er auch gekonnt aufs Kurzgemähte zirkelt. Im Anschluss hat er sogar etwas Pech, dass der Eagleputt nicht fällt, das nächste Birdie stellt jedoch nur noch Formsache dar.

Auf der 18 ringt ihm ein überschlagenes Grün dann noch einen Schlag ab und er muss sich so schließlich mit der 68 (-2) zufrieden geben. Das Bogey-Ende sorgt zwar für einen alles andere als gelungenen Abschluss, dennoch bleibt der Burgenländer als 11. noch an der Spitzengruppe dran und wahrt so auch ganz klar die Chance endlich den hartnäckigen US-Fluch zu durchbrechen. Bislang konnte er in seiner ansonsten so sehenswerten Karriere aus den Vereinigten Staaten noch kein Top 10 Ergebnis entführen, dies könnte sich am morgigen Sonntag nun ändern. Bei bereits sieben Schlägen Rückstand auf Robert Streb (USA) ist das Thema Sieg wohl nur noch mit einer absoluten Traumrunde wirklich zu realisieren.

Zurückgefallen

Sepp Straka durchbrach in dieser Woche endlich seinen Plantation Course-Fluch – in den letzten Jahren musste er eine 80 und 82 verdauen – und das in nahezu unnachahmlicher Manier. Vor allem auf den Backnine nahm der Straka-Express so richtig Fahrt auf, was am Ende in einer 65 (-7) mündetet. Damit marschierte der gebürtige Wiener sogar bis in Schlagdistanz zu den Top 10 und wird am Samstag am Seaside Course nun alles daran setzen diese zu knacken.

Gleich auf der 1 bringt er sich allerdings mit einem nach links verzogenen Drive in die Bredouille, kann den Ball aber mit einem starken Eisen Pin-high knapp neben dem Grün platzieren und nimmt so doch noch ein recht stressfreies Par mit. In Folge zeigt er sich zwar sehr sicher und lässt mit kontrollierten Schlägen nichts anbrennen, der Putter ist aber noch nicht so ganz auf Temperatur, denn eine richtig gute Chance kann er auf der 4 aus gut zwei Metern noch nicht verwerten.

Am Par 3 der 6 verfehlt der Abschlag dann recht deutlich das anvisierte Ziel, mit einem ganz starken Chip locht er jedoch danach sogar ein und holt sich so das erste Birdie des Tages ab. Das Gerät fürs Kurzgemähte will jedoch auch auf den folgenden Bahnen nicht so recht auf Touren kommen, was sich kurz vor dem Turn auf der 9 in einem Dreiputtbogey auch scoretechnisch unangenehm zu Buche schlägt.

Kaum auf den Backnine angekommen wird es wieder ungemütlich da ihn ein links verzogener Drive sogar zum Drop zwingt, was sich prompt im nächsten Bogey manifestiert. Das kostet endgültig sichtlich die Selbstverständlichkeit die sein Spiel am Vortag noch ausgezeichnet hat. Vor allem beim Timing stimmt nicht vieles zusammen, wie ein weiterer weggepullter Drive zeigt. Zwar legt er die Annäherung bis auf drei Meter zur Fahne, der Putter kratzt ihm das Par aber nicht mehr, womit er sogar den Bogeytriplepack verbuchen muss.

Wilde Fehler wieder ausgekontert

Fast schon zornig knallt er am Par 3 danach aber ein richtig starkes Eisen aufs Grün und kann erstmals endlich auch den 14. Schläger im Bag auf Temperatur bringen, denn aus sechs Metern holt er sich einen der abgegebenen Schläge sofort wieder zurück. Das Birdie lässt nun den Putter auf den Backnine so richtig heiß laufen wie ein weiteres Birdie aus gut sechs Metern beweist. Damit dreht der Longhitter auch sein Tagesergebnis in Windeseile wieder auf Level Par zurück.

Einmal mehr bleibt dann ein Abschlag auf der 16 zu weit links und geht im H2O baden. Am Ende muss er sogar das Doppelbogey einstecken, das ihn naturgemäß weit zurückfallen lässt. Auf den letzten Bahnen lässt er dann zwar nichts mehr anbrennen, kann allerdings auch keine Schläge mehr gutmachen, weshalb er sich am Ende mit der 72 (+2) anfreunden muss, die als 49. für einen Move in die eindeutig verkehrte Richtung sorgt.

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Top-Ausgangslagen

RSM CLASSIC – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger bleibt seiner Linie treu und knallt im Sea Island Resort auch am Plantation Course eine 4 unter Par Runde hin, womit er in ausgezeichneter Position ins Wochenende startet. Auch Sepp Straka nimmt mit einer starken 65 beim dritten Anlauf erstmals die Cuthürde.

Bernd Wiesberger präsentierte sich zum Auftakt im Sea Island Resort im Gegensatz zum Masters in der Vorwoche wie ausgewechselt. Am Seaside Course zeigte der Burgenländer vor allem im langen Spiel seine altbekannten Stärken und erarbeitete sich so eine 66 (-4), die ihn mit nur zwei Schlägen Rückstand in den zweiten Spieltag starten lässt, wo es nun den Plantation Course zu bewältigen gilt.

Der Start gelingt auch am zweiten Kurs ohne jeglichen Wackler, denn nach Fairway- und Grüntreffern schnellt der Puls am Weg zum Par zu keiner Zeit nach oben. Das ändert sich dann jedoch gleich auf der 2 nachdem der Abschlag nur die Native Area findet. Am Ende scrambled er sich aber noch zu einem weiteren Par. Da die Attacke am ersten Par 5 danach nur den Grünbunker findet, muss er sich weiterhin mit Pars zufrieden geben, die ihn bei erneut zwar nicht einfachen aber doch einigermaßen weniger windigen Verhältnissen aber voll vorne dranbleiben lassen.

Am Par 3 der 7 legt er dann dank eines starken Abschlags eine gute Birdiemöglichkeit auf und lässt sich diese nicht vom Putter nehmen, womit er auch wieder unter die Top 10 nach vorne marschiert. Kurz vor dem Wechsel auf die Backnine biegt dann erneut ein Drive in Richtung Native Area ab und diesmal rettet das Kurzspiel den Burgenländer nicht mehr, was im scoretechnischen Ausgleich mündet.

Auf den Geschmack gekommen

Die Native Area nimmt an diesem Tag langsam aber sicher eine tragende Rolle ein, wenngleich sich die Lage auf der 12 sogar als Glücksfall entpuppt, denn er hat keinerlei Probleme den Ball am Grün unterzubringen und nimmt schließlich sogar sein zweites Birdie des Tages mit. Das scheint den Birdiemotor des 35-jährigen sichtlich so richtig auf Touren zu bringen, wie ein sofort darauffolgender weiterer roter Eintrag unterstreicht.

Jetzt feuert der Oberwarter endgültig aus allen Rohren und legt auch am Par 5 der 14 den Ball stark aufs Grün, womit sogar der rote Triplepack in trockenen Tüchern ist. Gekonnt versteht er es die heiße Phase auch danach am Köcheln zu halten und nimmt am Par 3 der 7 sein bereits fünftes Birdie mit, womit er sich auch endgültig unter den besten 10 festsetzt.

Fast geht sich dann auch zum Abschluss noch ein Birdie aus, der kurze Putt hat diesmal mit dem Loch jedoch nichts zu tun. Doch auch mit der 68 (-4) zeigt der siebenfache European Tour Champion, dass er die Ungenauigkeiten von letzter Woche beim Masters endgültig im Griff hat und geht bei gesamt 8 unter Par und als 8. in richtig starker Ausgangslage ins Weekend, wo es nun noch zweimal den Seaside Course zu absolvieren gilt.

Plantation Course Fluch besiegt

Sepp Straka zeigte zum Auftakt einmal mehr, dass ihm das Turnier unweit seiner zweiten Heimat nicht wirklich liegt. Am Seaside Course, der seinem Spiel traditionell besser entgegenkommt, musste er eine 71 (+1) einstecken und startet demenstprechend nur von hinter der Cutmarke in den Freitag. Nun wartet noch dazu der Plantation Course, wo es in den Vorjahren eine 80 und eine 82 setzte.

Auch 2020 zieht die Par 72 Wiese dem Longhitter prompt auf der 1 schon den Nerv wie ein anfängliches Dreiputtbogey zeigt. Auch das erste Par 5 erweist sich nicht als besonders hilfreich, womit Sepp weiterhin auf sein erstes Birdie am Freitag warten muss. Selbst das zweite Par 5 verpufft ungenützt, was den Weg ins Wochenende für den 27-jährigen immer schwieriger werden lässt.

Der Straka-Express rollt

Endlich darf er dann kurz vor dem Turn auf der 9 durchblasen, nachdem der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet. Mit einem weiteren starken Eisen legt er sich prompt die nächste Chance auf und lässt sich die Chance auf den roten Doppelpack nicht nehmen, womit sich auch die Ausgangslage plötzlich wieder deutlich freundlicher darstellt. Nur kurz gönnt er sich dann eine Bahn zum Durchschnaufen, ehe er auf der 12 einen weiteren starken Approach zündet und so plötzlich nur noch einen Schlag hinter der Cutlinie rangiert.

Endlich kann er dann auf der 14 auch seine unglaublichen Längen in die Waagschale werfen und bringt den Ball mit zwei satten Schlägen am Par 5 am Grün unter. Zwei Putts später taucht sein Name erstmals über der gezogenen Linie auf. Nachdem er dann auch am Par 3 der 15 nach einem starken Teeshot ein Birdie verbuchen kann, verschafft er sich sogar erstmals ein wenig Luft. Richtig heiß gelaufen stopft gleich darauf auch auf der 17 den Birdieputt und orientiert sich so bereits sogar in Richtung Mittelfeld.

Nach einem Ausflug in den Grünbunker geht sich am abschließenden Par 5 kein Birdie mehr aus, aber nur weil Sepp kurzerhand gleich aus dem Sand einlocht und so sogar noch ein Eagle auf die Scorecard zaubert. Mit der Traumrunde von 65 (-7) Schlägen durchbricht er nicht nur seinen bis dato hartnäckigen Plantation Course-Fluch der hohen Nummern, sondern steht als 22. auch erstmals bei den RSM Classic in einem Moving Day.

Robert Streb (USA) hat sein Visier am Freitag messerscharf eingestellt und zieht mit einer 63 (-9) am Plantation Course und bei gesamt 14 unter Par regelrecht vorne weg.

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Wie ausgewechselt

RSM CLASSIC – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger präsentiert sich im Sea Island Resort im Gegensatz zum Masters wie ausgewechselt und legt sich am Seaside Course mit einer 66 eine perfekte Basis für den weiteren Turnierverlauf. Sepp Straka zeigt auch beim dritten Anlauf, dass ihm das Turnier auf St. Simons Island nicht wirklich liegt.

Mit Sepp Straka und dank einer Einladung auch Bernd Wiesberger starten in dieser Woche gleich zwei Österreicher auf der PGA Tour. Dabei wird erneut im Staate Georgia gespielt, etwas weiter südlich im Sea Island Resort. Bernd Wiesberger hatte nur wenige Tage Zeit seine beim Masters offensichtlichen Schwungprobleme auszusortieren um in Sea Island, bei einem der wenigen US Starts im Non Members Ranking ordentlich zu punkten.

Er beginnt das Turnier am Seaside Course auf der 10 und nimmt nach ganz sicheren ersten Schlägen zwei absolut stressfreie anfängliche Pars mit. Am Par 3 der 12 zündet der Burgenländer dann erstmals ein ganz starkes Eisen, nützt die sich bietende Birdiechance aus einem Meter eiskalt aus und taucht so schon früh in die roten Zahlen ab. Das Visier hat er im Gegensatz zur Vorwoche in Augusta auch danach bestens eingestellt, denn prompt ergibt sich auf der 13 aus knapp drei Metern die nächste Möglichkeit, die er abermals gekonnt verwertet.

Auf der 15 findet die Grünattacke zwar nur den Grünbunker, mit viel Gefühl legt er den Ball aber stark zur Fahne und locht im Anschluss zum bereits dritten Birdie. Im mittlerweile unangenehm böigen Wind hat das Spiel der Nummer 39 der Welt auch danach rein gar nichts mit dem Auftritt beim Masters zu tun, denn weiterhin zeigt sich Bernd richtig cool und agiert mit sicheren Schlägen meist sehr entspannt.

Angespornt vom bislang gelungenen Auftritt erwärmt sich am Par 3 der 3 dann auch der Putter wieder und spendiert ihm aus knapp vier Metern das bereits vierte Birdie. So richtig “on fire” versenkt er eine Bahn später fast die Annäherung zum Eagle, Birdie Nummer 5 und die geteilte Führung ist damit nur noch Formsache. Mit der 7 zieht das einzige Par 5 der Frontnine dem Burgenländer dann aber die Zähne, denn nach einem schlechten zweiten Schlag, einer leicht zu langen Annäherung danach und einem etwas zu stark dosierten Chip muss er am Ende das erste Bogey des Tages einstecken.

Die verbleibenden Bahnen absolviert er aber mit Bravour und bringt so schließlich die 66 (-4) zum Recording, die ihm vor der Freitagsrunde am Plantation Course als 11. und bei nur zwei Schlägen Rückstand auf Matt Wallace (ENG) und Camilo Villegas (COL) eine richtig vielversprechende Verfolgerrolle auflegt.

“Heute war es ziemlich windig auf Sea Island. Größtenteils habe ich sehr solides Golf gespielt – einzig ein schlechter Schlag, gefolgt von einer schlechten Entscheidung auf Loch 7 haben zu einem Bogey geführt. Morgen gehts weiter auf dem Plantation Course”, so Bernd [sic!] danach auf Facebook.

Auch heuer wieder Probleme

Für Straka ist der Tourstopp bequem mit dem Auto von seiner zweiten Heimat in Savannah aus zu erreichen. Den Heimvorteil konnte der Doppelstaatsbürger jedoch bislang nicht ausnützen und scheiterte bei zwei Starts in den Vorjahren jeweils am Cut. Den Sea Side Course hatte er dabei jeweils gut im Griff, nur am Plantation Course zog er jeweils hohe Nummern, womit klar ist, worauf er sich heuer konzentrieren wird.

Wie schon in den Jahren zuvor startet Sepp auch heuer wieder am Seaside Course ins Turnier und präsentiert sich gleich zu Beginn hellwach, wie ein perfekter Approach auf der 10 zeigt. Aus 1,5 Metern ist das anfängliche Birdie so kein Problem. Auf der 14 kommt dann jedoch mit einem verzogenen Abschlag erstmals etwas Stress auf. Sepp quetscht den Ball zwar sehenswert Richtung Grün, ein eher misslungener Chip danach kann das erste Bogey und den damit verbundenen Ausgleich zurück auf Even Par aber nicht mehr verhindern.

Selbst eine eingebunkerte Grünattacke kann ihn am einzigen Par 5 danach nicht davon abhalten das zweite Birdie zu notieren, was ihn prompt wieder in den Minusbereich abtauchen lässt. Nur eine Bahn später zeigt sich dann aber einmal mehr, dass die RSM Classic klar nicht zu seinen Lieblingsturnieren zählt. Nachdem der Abschlag auf der 16 im Wasser verschwindet, bunkert er sich mit dem zweiten Drive im Fairwaybunker ein, bekommt auch bei der Annäherung wieder Sand ins Getriebe und steht schließlich sogar nur mit dem Triplebogey auf der Scorecard in der 17. Teebox.

Kaum auf den Frontnine angekommen macht er dann endgültig klar, dass es auch heuer wieder ein harter Kampf werden wird, soll sich das Wochenende erstmals ausgehen, denn ein Dreiputt-Bogey verschärft die Ausgangslage noch zusätzlich. Am drivebaren Par 4 der 5 zieht der Longhitter dann voll durch. Zwar bleibt der Ball einmal mehr im Grünbunker hängen, diesmal jedoch geht sich ein Happy End aus und er holt sich einen der abgegebenen Schläge wieder zurück.

Das spornt den ehemaligen Georgia Bulldog gegen Ende noch einmal so richtig an, denn auf der 8 rollt er aus 3,5 Metern den Ball zum nächsten Birdie ins Loch und hobelt so einen weiteren Schlagverlust weg. Nur um Zentimeter geht sich dann auf der 9 aus 16 Metern ein abschließendes Birdie nicht aus, weshalb sich Sepp mit der 71 (+1) anfreunden muss. Damit liegt er zwar als 76. erneut hinter der prognostizierten Cutmarke zurück, bekommt er am Freitag allerdings den Plantation Course erstmals in den Griff, könnte sich das Wochenende durchaus noch ausgehen.

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Verschiedene Vorzeichen

RSM CLASSIC – VORSCHAU: Österreich hat ab Donnerstag bei den RSM Classic im Sea Island Resort gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Während Sepp Straka nach dem starken Auftritt in Houston derzeit in starker Form agiert, schweben über Bernd Wiesbergers Kopf nach dem durchwachsenen Masters-Auftritt doch etliche Fragezeichen.

Sepp Straka scheint die Zwangspause – in die kleinen Starterfelder des CJ Cups und der Zozo Championship kam der Longhitter nicht hinein – richtig gut getan zu haben, denn vor zwei Wochen bei den Houston Open präsentierte sich der 27-jährige bärenstark und mischte lange Zeit sogar voll um den Sieg mit. Am Ende stand ein 5. Platz zu Buche, was sein bislang bestes Saisonergebnis darstellt.

In der Masters Woche hatte er nun eine weitere kurze Verschnaufpause und wird dementsprechend ab Donnerstag im Sea Island Resort wieder in voller Frische zu Werke gehen. Die beiden Kurse unweit seiner Heimat – jeder Spieler muss jeden Kurs einmal bewältigen, ehe der Cut am Freitag das Feld trennt – kennt er bereits aus den Vorsaisonen bestens, scheiterte jedoch beide Male krachend am Cut.

Vor allem der Plantation Course zog Sepp richtiggehend die Zähne, denn nach einer 80 im Jahr 2018, folgte vor genau einem Jahr sogar eine 82, was bis heute den höchsten Score seiner Karriere auf der PGA Tour darstellt. In der derzeitigen Form soll sich beim dritten Anlauf nun aber das Wochenende ausgehen, wo ohnehin nur noch am Seaside Course gespielt wird, der seinem Spiel sichtlich besser entgegenkommt.

Viele Fragezeichen

Ganz anders stellt sich die Sachlage beim derzeit bestplatzierten Österreicher in der Weltrangliste dar. Bernd Wiesberger, in dieser Woche mit einer Einladung unterwegs, wollte das Masters letzte Woche bei freundlichen Verhältnissen eigentlich voll ausnützen, am Ende warf der Auftritt in Augusta aber deutlich mehr Fragen auf als er Antworten gab. Nach kurzer Zitterpartie zwar noch im Cut, streute der Burgenländer dann am Samstag und Sonntag mit ungewöhnlichen Timing Problemen im Schwung wild kreuz und quer über die Anlage und zementierte sich so regelrecht im hinteren Feld ein.

Vor allem die Körpersprache schwankte zwischen Ratlosigkeit und Sarkasmus, was gerade bei Bernd, der seine gesamte Karriere über vom präzisen langen Spiel lebte, alles andere als ein gutes Zeichen ist. In der kurzen Zeit zwischen Masters und RSM Classic muss der 35-jährige nun zwingend eine Stabilisierung finden, denn mit ähnlicher Performance wie in Augusta, wird es auf St. Simons Island wohl nicht wirklich viel zu erben geben

Das Wetter jedenfalls sollte sich durchwegs freundlich präsentieren. Die gesamte Woche über ist zumindestens laut derzeitiger Prognose kein Regen vorhergesagt, bei Spitzenwerten von knapp 25 Grad Celsius präsentiert sich der Herbst in Georgia darüber hinaus von seiner allerbesten Seite.

 

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Krachend gescheitert

RSM CLASSIC – 2. RUNDE: Sepp Straka muss ausgerechnet in seiner zeiten Heimat mit einer 82 im Sea Island Resort seine bislang höchste PGA Tour Runde der Karriere einstecken und scheitert damit wie schon letztes Jahr krachend am Cut.

Sepp Straka tat sich zum Auftakt unweit seiner zweiten Heimat im Sea Island Resort von Brunswick sichtlich schwer ordentlich Birdies auf die Scorecard zu bringen. Lediglich zwei rote Einträge konnte er notieren, da er aber auch nur ein Bogey eintragen musste, ging sich am Ende noch eine zartrosa 69 aus, die ihn zumindestens genau an der Cutmarke in den zweiten Spieltag starten lässt.

Wie jedes Jahr wird das Turnier auch heuer wieder auf zwei Kursen ausgetragen. Zum Auftakt hatte Sepp den Seaside Course, auf dem auch am Wochenende gespielt wird, vor der Nase, der als der etwas schwierigere gilt. Am Freitag wartet nun noch der Plantation Course auf den Longhitter.

Auf diesem wird es dann schon früh recht ungemütlich, denn nach zwei recht stressfreien Pars auf der 10 und der 11 tritt er sich auf der 12 mit einem Dreiputt das erste Bogey ein, was die Aufgabe klarerweise nicht gerade leichter macht. Des Schlechten noch nicht genug kommt es eine Bahn später so richtig dick, denn nachdem er den Drive verloren geben muss und zum Droppen gezwungen ist, geht sich schlussendlich sogar nur ein Doppelbogey aus, was den Rückstand auf die Cutmarke langsam aber sicher mehr als nur unangenehm macht.

Das lässt das Spiel des gebürtigen Wieners endgültig zerfallen, denn am darauffolgenden Par 5 muss er sogar gleich zweimal droppen und notiert am Ende sogar ein Triplebogey, was das Erreichen des Wochenendes wohl bereits nur noch theoretischer Natur macht. Dass an diesem Tag absolut überhaupt nichts gelingen will zeigt sich auf der 18, denn auch das zweite Par 5 der Runde brummt ihm einen Fehler auf. Eine weitere Doublette am Par 5 der 4 und zwei darauffolgende Bogeys passen so richtiggehend ins Bild der verkorksten Runde.

Zwar geht sich dann am Par 5 der 8 auch das erste Birdie aus, am Ende steht er aber nur mit der 82 (+10) beim Recording und scheitert damit als 151. nicht nur krachend am Cut, er muss auch ausgerechnet unweit seiner zweiten Heimat in Georgia seine bis dato höchste Runde der PGA Tour Karriere einstecken. Schon letztes Jahr kam er mit dem Sea Island Resort alles andere als gut zurecht und musste nach einer 80 unfreiwillig vorzeitig sein Jahr auf der PGA Tour beenden.

Tyler Duncan (USA) diktiert nach der 61 (-9) am Seaside Course und bei gesamt 14 unter Par das Tempo.

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Auf Sparflamme

RSM CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka kocht in seiner Heimat zum Auftakt die Birdies im Sea Island Resort nur auf Sparflamme und verlässt den Seaside Course nur mit einer zartrosa 69, was ihn aber zumindestens gerade noch auf Cutkurs bringt.

In seiner zweiten Heimat Georgia beschließt Sepp Straka ein aufregendes und sensationelles Debütjahr auf der PGA Tour. Nach dem Gewinn der neuen Tourkarte startete der Austroamerikaner zwar mit sechs verpassten Cuts in seine ersten 7 Turniere der neuen Saison, schrieb aber mit dem 4. Platz in Houston schon einmal ordentlich im FedExCup an.

In das Sea Island Resort kann Sepp täglich von daheim mit dem Auto fahren und hofft so auf gewissen Heimvorteil. Im Vorjahr verpatzte Straka jedoch sein “Heimspiel” gründlich, als er sich nach Runden von 73 und 80 Schlägen am falschen Ende des Klassements widerfand. Gespielt wird heuer auf zwei Kursen, wobei der Plantation Course nur einmal am Donnerstag bzw. Freitag zu absolvieren ist, die Finalrunden aber beide am Seaside Course abgehalten werden.

Sepp beginnt am Seaside Course gleich mit etwas Stress, denn ein Abschlag ins Rough und eine zu kurze Annäherung zwingen ihm zum Scrambeln, was er aber mit Bravour löst. Souverän nimmt er danach die Pars mit, ehe er auch auf der 4 wieder etwas zaubern muss. Das Up & Down gelingt aber ohne Probleme.

Am Par 3 der 6 verzieht er seinen Teeshot aber dann recht deutlich und da der Chip gut drei Meter übers Loch rollt, kann er erstmals ein Par nicht mehr kratzen und tritt sich das erste Bogey ein. Kurz vor dem Turn erwärmt sich dann auf der 9 aber endlich auch der Putter, denn aus knapp acht Metern gelingt der scoretechnische Ausgleich zurück auf Even Par.

So richtig ins Rollen kommt der Longhitter mit dem ersten Erfolgserlebnis aber nicht, denn auch zu Beginn der Backnine muss er einige Male etwas in die Trickkiste greifen um Pars auf der Scorecard notieren zu können. Nur auf der 17 ergibt sich noch eine echte Birdiechance, doch der Putt aus gut zwei Metern will nicht im Loch verschwinden.

Als bereits alles auf eine highlightarme 70 hindeutet, erwärmt sich auf der 18 zum Abschluss noch einmal der Putter und spendiert ihm aus knapp sechs Metern noch einen roten Eintrag. Damit kann er zum Auftakt mit einer 69 (-1) noch eine zartrosa Runde unterschreiben und liegt damit als 66. vor der Freitagsrunde am Plantation Course zumindestens gerade noch auf Cutkurs.

Webb Simpson (USA) gibt nach der 65 (-7) am Plantation Course den Ton an.

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Georgia Blues

THE RSM CLASSIC – 2. RUNDE: Sepp Straka hat auch am Plantation Course des Seaside Resorts keinen wirksamen Gameplan parat und verpasst nach einer tiefschwarzen 80 glasklar den Cut.

Nach der zähen Auftaktrunde am Seaside Course muss Sepp Straka am Freitag am Plantation Course bereits einen gehörigen Zahn zulegen um nicht am Cut zu scheitern. Schon nach der ersten Runde liegt er satte drei Schläge hinter der prognostizierten Linie, was bedeutet, dass er einen Auftritt in den 60ern benötigen wird.

Allerdings geht gleich der Start gehörig daneben. Sepp findet von der Teebox aus nur das Rough und danach den Grünbunker. Da er aus dem Sand das Grün verfehlt muss er gleich auf der 1 ein Doppelbogey verzeichnen, was den Aufholbemühungen sofort einen herben Dämpfer versetzt.

Nach drei recht sicheren Pars danach sorgt auf der 5 ein verzogener Drive für den nächsten Schlagverlust, der Sepp mittlerweile am hinteren Ende des Klassements regelrecht einzementiert. Damit scheint endgültig die Luft draußen zu sein, denn mit etlichen Ungenauigkeiten auf der 6 schnürt er sogar den unangenehmen Doppelpack.

Erst ein starkes Eisen auf der 7 durchbricht die Negativspirale und sorgt für das erste Erfolgserlebnis am zweiten Spieltag. Nach dem Turn kann er dann auf der 10 sein zweites Birdie aufsammeln, rutscht mit darauffolgenden Bogeys aber sofort wieder zurück und unterschreibt schlussendlich nur die 80 (+8), womit er den Cut als 152. glasklar verpasst.

Charles Howell III (USA) geht nach der bereits zweiten 64 (-6) und bei gesamt 14 unter Par als Führender ins Wochenende.

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Falscher Rhythmus

THE RSM CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka findet beim “Heimspiel” in Georgia zum Auftakt keinen gewinnbringenden Rhyhtmus und muss sich am Seaside Course des Sea Island Resorts mit einer 73 zufrieden geben.

Ausgerechnet in seiner zweiten Heimat Georgia beendet Sepp Straka die zweite Profi-Saison, die ihm sensationell den Aufstieg in die höchste Spielklasse im Golfsport brachte. In das Sea Island Resort kann der 25-jährige somit von daheim mit dem Auto anreisen um ein drittes Turnier der PGA Tour-Karriere zu bestreiten.

Die RSM Classic zählt mit 6,4 Millionen US Dollar zu den kleineren Turnieren am Kalender. Umso wichtiger wäre es für den Austroamerikaner mit einem fetten Ergebnis vor dem Jahresende zu punkten oder zumindeest ein zweites Mal das Wochenende zu erreichen. In Abwesenheit der Big Names zählen Webb Simpson, Kevin Kisner sowie Aufsteiger Cameron Champ zu den Mitfavoriten.

Früher Schock

Der Start glückt Sepp am Seaside Course mit einem anfänglichen sicheren Par unaufgeregt. Schon auf der 2 wird es erstmals aber richtig unangenehm: Sepp verfehlt zwar mit der Annäherung das Grün, chippt aber gut bis auf einen starken Meter zur Fahne. Da er in Folge aber gleich drei Anläufe aus der kurzen Distanz benötigt, muss er sogar ein Doppelbogey schlucken.

Danach spult der Longhitter zwar wieder meist sichere Pars ab, kann aber selbst das einzige Par 5 der Backnine noch zu keinem Birdie überreden. Auch auf der vorderen Platzhälfte kommt der ansonsten so gut funktionierende Birdiemotor des Doppelstaatsbürgers einfach nicht auf Touren und da er zu allem Überfluss dann auf der 2 nach einem weiteren kurzen verschobenen Parputt den nächsten Schlag abgeben muss, kippt die Runde endgültig auf die unangenehme Seite.

Bann gebrochen

In Folge passiert auf der 4 nach verzogenem Drive und anschließendem Drop schon der nächste Fehler, der Sepp regelrecht hinten einzementiert. Erst am Par 3, der 15 bricht dann endlich der Birdiebann nachdem der Putter aus drei Metern mitspielt und dem Ball keine andere Chance lässt als ins Loch zu fallen. Der rote Doppelpack geht sich aber nicht aus, da er nach einem Wasserball danach alle Hände voll zu tun hat um überhaupt noch das Par kratzen zu können.

Zumindestens beendet er die Runde mit abschließenden Pars unaufgeregt, mehr als die 73 (+3) schaut zum Auftakt aber nicht heraus, weswegen er am Freitag am Plantation Course bereits einen gehörigen Zahn zulegen muss um in Georgia Preisgeld mitnehmen zu können.

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Playoff-Triumph

RSM CLASSIC 2016 – Das letzte reguläre Turnier der US PGA Tour 2016 gewinnt Rookie Mackenzie Hughes im Playoff gegen Blayne Barber, Henrik Norlander und Camilo Villegas entschieden.

17 unter Par lautet die Bestmarke im Sea Island Resort nach 72 Löchern bei der RSM Classic, die in einem extrem dicht gedrängten Leaderboard gleich von 5 Spielern aufgestellt wurde: dem Venezolaner Camilo Villegas, Rookie Macenzie Hughes, der drei Tage lang in Führung lag sowie Billy Horschel, Blayne Barber und dem Schweden Henrik Norlander.

Das Tageslicht in Georgia reichte nur zu knapp zwei Playoff-Löchern und eliminierte mit Billy Horschel einzig und allein den prominentesten Mann in dem 5 Mann-Stechen.

Horlander, Hughes, Villegas und Barber müssen somit am Montag um 8 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) zurück auf den Platz um am 17. Tee mit dem 3. Extraloch weiterzumachen. Bei eisiger Morgenkälte verfehlen alle drei das schwer zu treffende Par 3, Mackenzie Hughes findet jedoch als einziger das richtige Rezept, indem er mit Pitch und 6 Meterputt zum Par die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeiführt: “Das war sicher der Putt meines Lebens”, strahlte der Rookie angesichts des Premierensiegs.

>> Leaderboard RSM Classic

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