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Georgia Blues

THE RSM CLASSIC – 2. RUNDE: Sepp Straka hat auch am Plantation Course des Seaside Resorts keinen wirksamen Gameplan parat und verpasst nach einer tiefschwarzen 80 glasklar den Cut.

Nach der zähen Auftaktrunde am Seaside Course muss Sepp Straka am Freitag am Plantation Course bereits einen gehörigen Zahn zulegen um nicht am Cut zu scheitern. Schon nach der ersten Runde liegt er satte drei Schläge hinter der prognostizierten Linie, was bedeutet, dass er einen Auftritt in den 60ern benötigen wird.

Allerdings geht gleich der Start gehörig daneben. Sepp findet von der Teebox aus nur das Rough und danach den Grünbunker. Da er aus dem Sand das Grün verfehlt muss er gleich auf der 1 ein Doppelbogey verzeichnen, was den Aufholbemühungen sofort einen herben Dämpfer versetzt.

Nach drei recht sicheren Pars danach sorgt auf der 5 ein verzogener Drive für den nächsten Schlagverlust, der Sepp mittlerweile am hinteren Ende des Klassements regelrecht einzementiert. Damit scheint endgültig die Luft draußen zu sein, denn mit etlichen Ungenauigkeiten auf der 6 schnürt er sogar den unangenehmen Doppelpack.

Erst ein starkes Eisen auf der 7 durchbricht die Negativspirale und sorgt für das erste Erfolgserlebnis am zweiten Spieltag. Nach dem Turn kann er dann auf der 10 sein zweites Birdie aufsammeln, rutscht mit darauffolgenden Bogeys aber sofort wieder zurück und unterschreibt schlussendlich nur die 80 (+8), womit er den Cut als 152. glasklar verpasst.

Charles Howell III (USA) geht nach der bereits zweiten 64 (-6) und bei gesamt 14 unter Par als Führender ins Wochenende.

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Falscher Rhythmus

THE RSM CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka findet beim “Heimspiel” in Georgia zum Auftakt keinen gewinnbringenden Rhyhtmus und muss sich am Seaside Course des Sea Island Resorts mit einer 73 zufrieden geben.

Ausgerechnet in seiner zweiten Heimat Georgia beendet Sepp Straka die zweite Profi-Saison, die ihm sensationell den Aufstieg in die höchste Spielklasse im Golfsport brachte. In das Sea Island Resort kann der 25-jährige somit von daheim mit dem Auto anreisen um ein drittes Turnier der PGA Tour-Karriere zu bestreiten.

Die RSM Classic zählt mit 6,4 Millionen US Dollar zu den kleineren Turnieren am Kalender. Umso wichtiger wäre es für den Austroamerikaner mit einem fetten Ergebnis vor dem Jahresende zu punkten oder zumindeest ein zweites Mal das Wochenende zu erreichen. In Abwesenheit der Big Names zählen Webb Simpson, Kevin Kisner sowie Aufsteiger Cameron Champ zu den Mitfavoriten.

Früher Schock

Der Start glückt Sepp am Seaside Course mit einem anfänglichen sicheren Par unaufgeregt. Schon auf der 2 wird es erstmals aber richtig unangenehm: Sepp verfehlt zwar mit der Annäherung das Grün, chippt aber gut bis auf einen starken Meter zur Fahne. Da er in Folge aber gleich drei Anläufe aus der kurzen Distanz benötigt, muss er sogar ein Doppelbogey schlucken.

Danach spult der Longhitter zwar wieder meist sichere Pars ab, kann aber selbst das einzige Par 5 der Backnine noch zu keinem Birdie überreden. Auch auf der vorderen Platzhälfte kommt der ansonsten so gut funktionierende Birdiemotor des Doppelstaatsbürgers einfach nicht auf Touren und da er zu allem Überfluss dann auf der 2 nach einem weiteren kurzen verschobenen Parputt den nächsten Schlag abgeben muss, kippt die Runde endgültig auf die unangenehme Seite.

Bann gebrochen

In Folge passiert auf der 4 nach verzogenem Drive und anschließendem Drop schon der nächste Fehler, der Sepp regelrecht hinten einzementiert. Erst am Par 3, der 15 bricht dann endlich der Birdiebann nachdem der Putter aus drei Metern mitspielt und dem Ball keine andere Chance lässt als ins Loch zu fallen. Der rote Doppelpack geht sich aber nicht aus, da er nach einem Wasserball danach alle Hände voll zu tun hat um überhaupt noch das Par kratzen zu können.

Zumindestens beendet er die Runde mit abschließenden Pars unaufgeregt, mehr als die 73 (+3) schaut zum Auftakt aber nicht heraus, weswegen er am Freitag am Plantation Course bereits einen gehörigen Zahn zulegen muss um in Georgia Preisgeld mitnehmen zu können.

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Playoff-Triumph

RSM CLASSIC 2016 – Das letzte reguläre Turnier der US PGA Tour 2016 gewinnt Rookie Mackenzie Hughes im Playoff gegen Blayne Barber, Henrik Norlander und Camilo Villegas entschieden.

17 unter Par lautet die Bestmarke im Sea Island Resort nach 72 Löchern bei der RSM Classic, die in einem extrem dicht gedrängten Leaderboard gleich von 5 Spielern aufgestellt wurde: dem Venezolaner Camilo Villegas, Rookie Macenzie Hughes, der drei Tage lang in Führung lag sowie Billy Horschel, Blayne Barber und dem Schweden Henrik Norlander.

Das Tageslicht in Georgia reichte nur zu knapp zwei Playoff-Löchern und eliminierte mit Billy Horschel einzig und allein den prominentesten Mann in dem 5 Mann-Stechen.

Horlander, Hughes, Villegas und Barber müssen somit am Montag um 8 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) zurück auf den Platz um am 17. Tee mit dem 3. Extraloch weiterzumachen. Bei eisiger Morgenkälte verfehlen alle drei das schwer zu treffende Par 3, Mackenzie Hughes findet jedoch als einziger das richtige Rezept, indem er mit Pitch und 6 Meterputt zum Par die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeiführt: “Das war sicher der Putt meines Lebens”, strahlte der Rookie angesichts des Premierensiegs.

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Billy Horschel 2015

Atem im Nacken

RSM CLASSIC – 3. RUNDE: Rookie Mackenzie Hughes (CAN) liegt auch nach dem Moving Day im Sea Island Resort in Führung, spürt im Nacken aber bereits deutlich den heißen Atem der Verfolger.

Es könnte am Sonntag für Mackenzie Hughes der wohl bislang größte Erfolg seiner noch jungen Karriere sein. Der Rookie, der mit den RSM Classic erst sein insgesamt neuntes PGA Tour Turnier bestreitet, gibt von Beginn an in dieser Woche den Ton an, führt nach der 68 (-2) am Moving Day – vor allem ein Triplebogey auf der 11 verhindert klar besseres – bei gesamt 16 unter Par aber nur noch hauchdünn vor den ersten Verfolgern.

Darunter befindet sich niemand geringerer als der FedEx Cup Champion von 2014. Billy Horschel (USA), der letztes Jahr doch mit einigen Formschwankungen zu kämpfen hatte, zeigt sich zu Beginn der neuen Saison in altbekannter Stärke und weist nach der 65 (-5) nur noch einen einzigen Schlag Rückstand auf Hughes auf.

Die Platzierung teilt sich Horschel mit Camilo Vilegas (COL) (64) und Rookie Cheng Tsung Pan (TPE) (76), der wie der Führende bislang eine Kostprobe seines Potenzials abliefert. Brandt Snedeker (USA) kommt auch am Samstag nicht vom Fleck und bleibt mit der 70 (Par) und auf Rang 60 am unteren Ende des Leaderboards einzementiert.

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Neue Gesichter

RSM CLASSIC – 2. RUNDE: Mackenzie Hughes (CAN) geht als Halbzeitleader ins Wochenende und könnte im Sea Island Resort bei seinem erst achten Start auf der PGA Tour schon für den ganz großen Wurf sorgen.

Es ist für die Rookies die wohl wichtigste Zeit des Jahres. Die Big Names nehmen nach der anstrengenden letzten Saison nur sporadisch an den Turnieren teil, was die Chance für die Neuankömmlinge umso größer macht. Mackenzie Hughes könnte seinen Namen nach nur wenigen Starts bereits in die PGA Tour Geschichtsbücher eintragen.

Der Kanadier wusste schon zum Auftakt am Seaside Course mit der 61 (-9) vollends zu überzeugen und trumpft am Freitag am Plantation Course mit der fehlerlosen 67 (-5) ein weiteres Mal auf. Mit der angeschlagenen Pace des Rookies kann bislang niemand mithalten. Erster Verfolger des Mannes aus Ontario ist Cheng Tsung Pan aus Taipei, der seinerseits erst sein zehntes PGA Tour Turnier bestreitet und nach der 64 (-6) am Seaside Course zwei Schläge Rückstand auf Hughes aufweist.

Der erste echte Topstar folgt mit Billy Horschel (USA), er notiert die 66 (-6) am Plantation Course, auf Rang 7. Jim Furyk (USA) belegt nach der 69 (-3) Platz 17. Brandt Snedeker (USA) stemmt nach der 71 (+1) und als 63. gerade noch den Cut. Ernie Els (RSA), Zach Johnson und Matt Kuchar (beide USA) haben das Wochenende hingegen bereits frei.

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Sneds als Verfolger

RSM CLASSIC – 1. RUNDE: Von den Big Names weiß zum Auftakt lediglich Brandt Snedeker (USA) zu überzeugen. Matt Kuchar und Zach Johnson (beide USA) liegen zum Auftakt im Hintertreffen. Mackenzie Hughes (CAN) setzt im Sea Island Resort die frühe Bestmarke.

Die ganz großen Publikumsmagneten wie etwa Jason Day oder auch Rickie Fowler sucht man in dieser Woche in Georgia vergeblich. Beim letzten regulären PGA Tour Event im Jahr 2016 stehen mit Brandt Snedeker, Matt Kuchar und Zach Johnson aber immerhin drei echte Big Names am Start, wobei zum Auftakt nur Snedeker mit den beiden Kursen in Georgia – es wird an den ersten beiden Tagen je einmal am Seaside (Par 70) und am Plantation Course (Par 72) gespielt – etwas anzufangen weiß.

Sneds bleibt am Plantation Course fehlerlos, findet sechs Birdies und reiht sich mit der 66 (-6) auf dem starken 8. Rang ein. Kuchar pendelt sich hingegen nach der 70 (-2) nur auf Platz 80 ein und muss am Freitag etwas zulegen um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können. Zach Johnson will zum Auftakt noch nicht viel gelingen. Der US-Amerikaner notiert am Seaside Course die 70 (Par), was gar nur für Platz 120 reicht.

Für die frühe Bestmarke sorgt Mackenzie Hughes. Der Kanadier knallt mit der bogeyfreien 61 (-9) eine Traumrunde aufs Tableau und sichert sich damit knapp die Führung um einen Schlag vor Stewart Cink und Jonathan Byrd (beide USA).

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Kevin Kisner

Den Dreh heraus

THE RSM CLASSIC 2015 – Nach vielen vergebenen Chancen findet Kevin Kisner den Dreh zum ersten Toursieg heraus – dem Feld davonlaufen, wie in Sea Island!

Bis auf Position 25 im World Ranking war Kevin Kisner aufgestiegen, ohne noch einen Sieg auf der US PGA Tour einzufahren. Nach drei Playoff-Niederlagen und vier zweiten Plätzen, zuletzt beim HSBC Champions, war es in Sea Island, Georgie endlich so weit: der 31-jährige feiert bei 22 unter Par den ersten Toursieg, zugleich beim allerletzten regulären Event zum FedExCup 2015.

Nach den vielen knapp verpassten Finalchancen war Kisners Erfolgsrezept diesmal einfach: von Beginn an gut spielen und am Wochenende mit zwei 64er-Runden dem Feld davonlaufen. So erspielte sich der Routinier aus South Carolina bereits drei Schläge Vorsprung vor dem Schlusstag und zog am Sonntag noch um drei weitere Shots davon: “Ich habe das ganze Jahr über so gut gespielt, dass ich wusste, eines Tages würde es klappen, wenn ich all die Putts auch machen werde,” wurde Kisner am Saisonende spät aber doch voll belohnt.

Der erste Toursieg hievt Kisner zugleich auf die Nummer 1-Position im FedExCup. Es war zugleich der 6. Premierensieg beim 7. Turnier der neuen US PGA Tour-Saison.

Graeme McDowell, einziger Big Name, der sich in der Saison 2015 / 2016 bereits in die Siegerlisten eintragen durfte, kämpfte in Sea Island gemeinsam mit Kevin Chappell einen aussichtslosen Fight um Kisner an der Spitze einzuholen. Der Nordire begrub im Bunker der 16 seine letzte theoretische Chance Kisner abzufangen, als sein Ball so tief eingegraben war, dass er kaum zu sehen war und erst der zweite Befreiungsschlag aus dem Sand gelang.

Am Ende muss McDowell auf Platz 3 auch noch US-Boy Kevin Chappell den Vortritt lassen. Alex Cejka, der als 4. in den Schlusstag gestartet war, läuft den ganzen Sonntag zwei frühen Bogeys nach. Mehr als diese auf den letzten 9 Löchern zu einer Par-Runde von 70 Schlägen auszugleichen, will jedoch nicht gelingen. Der Deutsche beendet seine 2015er-Saison immerhin mit einem 6. Rang.

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