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Christine Wolf 2015

Beinharter Kampf

HERO WOMEN’S INDIAN OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf bestreitet am Samstag im DLF Golf & Country Club von Delhi einen beinharten Kampf. Ein Triplebogey am Ende kostet zwar viele Ränge, dennoch sichert sie sich vor der letzten Runde einen Platz im Mittelfeld.

Schon am Freitag zum Auftakt machte sich bemerkbar, wie unwahrscheinlich schwer sich die Par 72 Wiese in Indien spielt. Lediglich drei Spielerinnen gelang eine Runde im roten Bereich. Chrissie Wolf reihte sich mit der 75 (+3) so durchaus achtbar als 19. im vorderen Mittelfeld ein.

Der Bonus der frühen Startzeit bekommt dann am Samstag aber schon auf der 1 einen gehörigen Dämpfer. Ein Doppelbogey am Eröffnungsloch ist mit Sicherheit nicht der Start, den sich die Innsbruckerin erhoffte. Den Schock verdaut sie aber schnell, radiert mit zwei Birdies danach den Makel sofort wieder aus und taucht auf der 9 sogar erstmals in den roten Bereich ab.

Unglückliches Ende

Die schweren Backnine fordern dann aber schnell ihren Tribut. Mit zwei Bogeys zu Beginn fällt sie wieder etwas zurück, trotz eines weiteren Fehlers auf der 14 hält sie sich aber immer noch wacker im vorderen Mittelfeld. Erst ein richtig unglückliches Ende mit einem Triplebogey auf der 17 kostet dann viele Plätze. “Mir ist der Ball am Holz hinterm Bunker aufgekommen und hat einen Kick ins Wasser bekommen”, beschreibt sie den groben Schnitzer am Ende.

Mit der 77 (+5) verliert Chrissie zwar ihre sehr gute Ausgangslage vor der Finalrunde, geht aber dennoch als 27. aus dem Mittelfeld heraus in den letzten Spieltag. “Ich hab auf den zweiten Neun leider öfters etwas Pech mit den Kicks gehabt. Das war heute nicht leicht hier, obwohl ich eigentlich gute Schläge gemacht hab. Die Grüns waren am Anfang noch etwas nass, da gings noch besser. Aber kaum war die Sonne heraußen waren sie wieder beinhart. Morgen ist ja noch eine Chance, mal schauen was noch geht”, so Chrissie abschließend.

Emily Kristine Pedersen (DEN) weist als einzige Spielerin einen Gesamtscore im roten Bereich auf und führt das Feld mit 1 unter Par an.

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Christine Wolf 2015

Starke Vorstellung

HERO WOMEN’S INDIAN OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf schlägt sich im drückend heißen Delhi mit später Startzeit und der 75 (+2) durchaus gut. Die 70 (-2) von Emily Kristine Pedersen (DEN) ist im DLF Golf & Country Club das bislang beste Ergebnis.

Drückende 35 Grad im Schatten verschärft die ohnehin bereits unglaublich anspruchsvolle Par 72 Wiese noch zusätzlich. Dementsprechend hoch fallen auch die Scores am ersten Spieltag in Indien aus.

Chrissie Wolf hält sich beim Bogeyschießen in Delhi aber tapfer und legt sich eine gesunde Basis für ein starkes Resultat. Die Innsbruckerin bekam auf der ersten Runde eine späte Startzeit zugelost und bekommt die beinharten Bedingungen gleich auf den ersten Löchern am eigenen Leib zu spüren. Nach nur sechs Bahnen lautet der Zwischenstand 3 über Par. Nachdem sie auf der 18 das nächste Bogey einstecken muss, deutet alles auf eine eher durchwachsene Auftaktrunde hin.

Doch die Tirolerin schafft es auf den Frontnine ihr Spiel zu stabilisieren, findet dabei auch die ersten Birdies und kann die vordere Platzhälfte lange Zeit ausgeglichen mit Level Par auf der Scorecard verewigen. Nachdem auf der 9 dann noch ein abschließendes Birdie glückt, ist die starke 75 (+3) in Stein gemeißelt. Als 19. hat sie am Samstag noch dazu den Bonus einer frühen Tee Time, was im Kampf um den Cut bei dem mit 500.000 Dollar dotierten Ladies European Tour Event mit Sicherheit von Vorteil sein kann.

“Die Grüns sind hier so hart, dass kein Ball liegen bleibt. Auf die kurgesteckten Fahnen war es dann wirklich enorm schwer zu spielen. Aber das ist hier trotzdem ein richtig cooler Platz zum Spielen. Schauen wir mal was morgen noch möglich ist”, so Chrissie nach der ersten Runde.

Dass die 75 (+3) von Christine Wolf durchaus beachtlich ist beweisen lediglich drei rote Runden am Freitag. Emily Kristine Pedersen (DEN) führt nach der 70 (-2). Nina Mühl kam wegen des starken Teilnehmerfeldes nicht zu einem Start in Delhi.

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Christine Wolf 2015

Rausgespielt

XIAMEN INTERNATIONAL LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf tritt sich am Freitag im Orient GC von Xiamen zu viele Fehler ein und verpasst in China nach der starken Auftaktrunde noch den Cut.

Den Sieg beim Fernost-Gastspiel der LET machen sich die Asiatinnen unter sich aus. Die 23-jährige Koreanerin Hye-In Yeom ist am Wochenende mit Runden von 65 und 68 Schlägen eine Klasse für sich und gewinnt bei 16 unter Par, 5 Shots vor Ssu-Chia Cheng aus Taipeh.

Rückblick auf den Freitag

Mit einer 71 (-1) eröffnete Chrissie Wolf am Donnerstag mit später Startzeit das China Turnier und platzierte sich so als 23. in einer vielversprechenden Ausgangslage. Die frühe Tee Time am Freitag bringt der Tirolerin dann allerdings nicht das erhoffte gute Ergebnis ein.

“Ich bin noch daran mich an die Hitze und die Luftfeuchtigkeit hier zu gewöhnen, auch mit dem Bermudagras hab ich vor allem auf den Grüns zu kämpfen”, erklärte Chrissie nach dem ersten Spieltag. Diesen Kampf hat sie zumindestens am zweiten Spieltag klar verloren. Zwar bessert die Innsbruckerin ein frühes Bogey noch recht rasch wieder aus, zwei weitere Fehler und ein Doppelbogey kann sie am Ende aber nicht mehr wettmachen.

Mit der 76 (+4) fällt sie im Klassement schlussendlich bis auf Rang 78 zurück und hat so keine Chance bei gesamt 3 über Par auch am Wochenende noch in China aufteen zu dürfen. Im Kampf um die Tourkarte ist der verpasste Cut kein Beinbruch, da sie diese bereits seit längerer Zeit abgesichert hat. Vorrangig geht es nun darum Punkte für die Olympiaqualifikation für Rio 2016 zu sammeln, wo das verpasste Wochenende durchaus einen kleinen Dämpfer darstellt.

“Das war heute einfach ein zacher Tag. Ich hatte einmal Pech als ich den Cartweg getroffen hab, der das Fairway kreuzt und der Ball von dort Out of Bounds gesprungen ist. Am Schluss hab ich mir noch viele Chance gegeben wieder aufzuholen, aber leider ist nichts mehr gegangen. Jetzt heißt es Kopf hoch und auf die nächsten Turnier vorbereiten”, fasst sie den Freitag kurz zusammen.

Gwladys Nocera (FRA) und Jing Yan (CHN) teilen sich die Führung bei gesamt 9 unter Par.

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Christine Wolf 2015

Vielversprechender Auftakt

XIAMEN INTERNATIONAL LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf startet das China Abenteuer im Orient GC von Xiamen mit der 71 (-1) im roten Bereich und verschafft sich so bereits am ersten Spieltag eine vielversprechende Ausgangslage.

Chrissie Wolf findet am Donnerstag gut in das chinesische Ladies European Tour Turnier. Die Tirolerin ist zum Auftakt erst mit später Startzeit unterwegs und findet gleich auf der 10 – Chrissie startet auf den Backnine – den ersten roten Eintrag. In Folge stagniert das Spiel der Innsbruckerin allerdings etwas und sie fällt mit zwei Bogeys noch vor dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte etwas im Klassement zurück.

Die beginnen dann allerdings wie ein Spiegelbild der zweiten Neun, was Chrissie zunächst zurück auf Level Par und danach erneut in den Plusbereich rutschen lässt. Mit solidem Spiel kämpft sie sich aber auf der 6 zurück auf den Ausgangspunkt und versteht es das Par 5, der 9 am Ende noch gewinnbringend auszunützen. Mit der 71 (-1) legt sie in Xiamen als 23. einen vielversprechenden Start hin und kann sich am Freitag mit früher Tee Time eine gute Ausgangslage fürs Wochenende auflegen.

“Mir geht’s ganz gut in China. Ich bin noch immer daran mich an die Hitze und die Luftfeuchtigkeit hier zu gewöhnen. Der Platz ist ganz cool. Es ist zwar alles hier Bermudagras, was ich vor allem beim Putten extrem merke, aber es ist eine wirklich sehr schöne Anlage”, so Chrissie zu ihrer ersten Runde in Xiamen.

Die Führung sichert sich die Französin Gwladys Nocera. Mit der 67 (-5) kann am Donnerstag in China keine Kontrahentin mithalten.

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Christine Wolf 2015

Zurückgefunden

LADIES OPEN DE FRANCE – FINAL: Christine Wolf findet am Finaltag im Golf de Chantaco wieder in die Birdiespur und macht nach dem verpatzten Moving Day mit der wieder einige Ränge im Klassement gut.

Nach dem rabenschwarzen Moving Day – Chrissie musste die birdiefreie 77 (+7) notieren und fiel damit vom 10. bis auf den 44. Rang zurück – geht es für die Tirolerin am Finaltag vorrangig darum wieder die Sicherheit im eigenen Spiel zu finden. Das Vorhaben setzt sie auch rasch in die Tat um und notiert schon auf den ersten sechs Bahnen drei Birdies.

Wieder retour

Doch wie schon am Samstag sind es die letzten Bahnen vor dem Turn, die ihr erneut zum Verhängnis werden und drohen der Runde eine unangenehme Richtung zu geben. Mit zwei Bogeys tritt sie wieder den Rückzug an, stabilisiert im Gegensatz zum dritten Spieltag ihre Performance aber schnell wieder.

Mit soliden Schlägen arbeitet sie sich dank eines weiteren Birdies auf der 12 wieder etwas nach vor und radiert mit einem Par 5 Birdie auf der 15 endgültig die Scharte der zwei Fehler wieder aus. Auf den restlichen Löchern lässt sie dann nichts mehr anbrennen, bringt die 67 (-3) ins Clubhaus und beendet die Ladies Open de France so auf Rang 30.

“Gestern ist einfach überhaupt nichts ins Loch gefallen. Ich hab gar nicht so schlecht gespielt und auf den ersten sechs Löchern richtig reelle Birdiechancen aus einem bis drei Metern gehabt und es ist durchgehend alles ausgelippt. Irgendwann geht dann das Vertrauen verloren”, beschreibt Chrissie zunächst den Moving Day.

Zur starken Schlussrunde meint sie: “Ich wusste, dass ich heute tief schießen muss um noch ein paar Plätze gut zu machen. Ich hab heut wirklich gut gespielt und richtig nah an die Fahnen geschossen. Mit der Runde bin ich heut echt happy.”

Celine Herbin (FRA) setzt sich im Stechen gegen die Dänin Emily Kristine Pedersen durch und gewinnt die Ladies Open de France.

Fast ein Spiegelbild

Der Turnierverlauf der Innsbruckerin ist fast ein Spiegelbild vieler bisheriger Turniere in dieser Saison. Chrissie erarbeitete sich mit Runden von 70 (Par) und 68 (-2) Schlägen vor dem Wochenende als 10. eine perfekte Lauerposition. Die 77 (+7) am Samstag ist dann aber der Neckbreaker zu einem Spitzenergebnis beim Europafinale der Ladies European Tour.

Wie so oft ist es die Konstanz über vier Runden, die eine Topplatzierung zunichte macht. Zumindestens aber holt sie sich mit der starken Schlussrunde wieder Selbstvertrauen zurück und verlässt Frankreich immerhin mit einem Mittelfeldplatz. Nachdem sie die Tourkarte bereits seit einiger Zeit abgesichert hat, geht es für sie nun vorrangig um die Qualifikation für Olympia. Derzeit rangiert sie auf Rang 49, wie auch >>hier nachzulesen ist. Es zählt zum Absichern der Top 60 aber jeder Euro.

>> Leaderboard Ladies Open de France

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Christine Wolf 2015

Schwerer Absturz

LADIES OPEN DE FRANCE – 3. RUNDE: Christine Wolf muss am Moving Day viele Schlagverluste einstecken und fällt im Golf de Chantaco weit im Klassement zurück.

Chrissie Wolf startete mit zwei starken Runden von 70 (Par) bzw. 68 (-2) Schlägen ins Europafinale der Ladies European Tour und reihte sich so auf in einer vielversprechenden Verfolgerposition auf Rang 10 ein. Der Moving Day verläuft dann aber alles andere als nach Plan.

Dabei wirkt die Tirolerin zu Beginn erneut sehr stabil und reiht gleich sechs Pars aneinander. Erst dann reißt der Faden, leider aber komplett. Denn bis zum Turn häuft sie mit einem Bogeytriplepack gleich drei Fehler an und kann auch auf den Backnine zu Beginn keine Stabilität in ihr Spiel bringen.

Nach einem Doppelbogey auf der 11 benötigt die Innsbruckerin fast schon einen Fallschirm um den Sturz am Leaderboard halbwegs abbremsen zu können. Auch danach kehrt nur mittelfristig etwas Ruhe ein, denn mit weiteren Schlagverlusten geht es auf der 16 und der 17 noch weiter bergab. Mit der birdiefreien 77 (+7) verliert sie im Klassement insgesamt 34 Ränge und nimmt den Finaltag nur vom 44. Platz aus in Angriff.

Die Dänin Emily Kristine Pedersen (68) und die Französin Celine Herbin (65) teilen sich die Führung bei gesamt 11 unter Par.

>> Leaderboard Ladies Open de France

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Christine Wolf 2015

In Position gebracht

LADIES OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Christine Wolf schiebt sich mit der starken 68 im Golf de Chantaco bis in die Top 10 nach vor und verschafft sich so eine ausgezeichnete Verfolgerposition fürs Wochenende.

Christine Wolf hat nach zwei Spieltagen ein weiteres starkes Ergebnis klar in Reichweite. Dabei startet die Tirolerin mit einem Bogey auf der 1 alles andere als nach Maß, dreht mit zwei Birdies vor dem Turn die Runde aber in die klar richtige Richtung.

Nachdem es auf den Backnine mit einem weiteren Schlagverlust wieder zurückgeht, ist es ein starkes Finish mit Birdies auf der 14 und der 18, das ihr vor dem Wochenende den sehenswerten 10. Rang einbringt. Damit verschafft sich die Innsbruckerin eine nahezu perfekte Verfolgerposition.

“Ich hab heute recht solide gespielt, dabei 16 Grüns getroffen und mir immer wieder Chance gegeben. Leider waren zwei Dreiputts dabei, aber manche Grüns sind hier echt richtig schwer. Es gibt dort auch nur eine Fahnenposition für alle vier Tage. Ich freu mich jetzt schon richtig auf morgen”, fiebert Chrissie nach der starken zweiten Runde bereits dem Moving Day entgegen.

Die Dänin Emily Kristine Pedersen führt bei gesamt 9 unter Par.

>> Leaderboard Ladies Open de France

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Nina Muehl

Stürmischer Kampf

HELSINGBORG OPEN – FINAL: Nina Mühl fährt an einem stürmischen Finaltag im Vasatorps GC mit Rang 26 ihr bestes Saisonergebnis ein und tankt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Christine Wolf wird in Helsingborg vom Wind regelrecht verblasen.

Nina Mühl mobilisiert am Finaltag noch einmal alle Kräfte und hält bei Windböen über 50 km/h ihr Tagesergebnis gut zusammen. Dabei agiert sie vor allem auf den Frontnine richtig stark. Drei Birdies stehen nur zwei Bogeys gegenüber und auch nach dem Turn präsentiert sie sich mit zwei weiteren roten Einträgen in starker Form.

Erst dann wird sie vom Wind hin- und hergebeutelt. Auf nur vier Löchern kann sie drei Bogeys und ein Doppelbogey nicht verhindern und fällt so im Klassment wieder zurück. Ein abschließendes Birdie beschert ihr dann mit der 74 (+1) aber ein durchaus achtbares Tagesergebnis und sie beendet das Turnier auf Rang 26, was gleichzeitig ihr bislang bestes Saisonergebnis darstellt.

“Es war heute extrem windig und so schwer zu spielen. Es ist heute echt gut gelaufen und ich freu mich voll über diese Runde”, so Nina nach dem Finaltag. Damit tankt die Wienerin auch ordentlich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Im Kampf um die Tourcard wird sie vermutlich um die Tourschool nicht herumkommen, da sie in die nächsten Turniere nicht reinkommt, wie sie auch selbst sagt: “Da ich in die nächsten Events nicht reinkommen werde, spiele ich wahrscheinlich im Oktober auf der Access Tour. Im September ist jetzt leider nichts mehr.”

Verblasen

Christine Wolf kommt mit den schweren Bedingungen am Sonntag in Schweden nicht zurecht. Die Tirolerin kann nur auf den Frontnine ihr Ergebnis halbwegs zusammenhalten, auf den Backnine aber wird sie regelrecht verblasen und steht am Ende nur mit der 83 (+10) beim Recording, was sie bis auf Rang 52 zurückreicht. Für Chrissie, die die Tourcard bereits abgesichert hat, geht es vorrangig um die Olympia Qualifikation für Rio 2016. Dazu muss sie am 11. Juli nächsten Jahres unter den Top 60 im >> Road to Rio aufscheinen. Derzeit belegt sie den 50. Rang, es zählt aber jeder Euro.

Nicole Broch Larsen (DEN) feiert mit der finalen 75 (+2) einen Start-Ziel Sieg und gewinnt bei gesamt 12 unter Par.

>> Leaderboard Helsingborg Open

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Christine Wolf 2015

Vor und zurück

HELSINGBORG OPEN – 3. RUNDE: Während sich Christine Wolf mit der 71 um bis auf Rang 28 nach vorne spielt, fällt Nina Mühl im Vasatorps GC am Moving Day mit der 76 zurück und reiht sich erst auf Platz 34 wieder im Klassement ein.

Chrissie Wolf findet am Moving Day im windigen und verregneten Helsingborg das richtige Rezept um die erste rote Runde in Schweden zu bewerkstelligen. Dabei fängt der Start in den dritten Auftritt alles andere als geplant mit einem Bogey an. Postwendend aber gleicht die Tirolerin ihr Tagesergebnis wieder aus und wiederholt das Gesehene auf den Frontnine noch einmal.

Erst dann agiert sie, wie schon fast die gesamte Saison über, grundsolide und versteht es weitere Schlagverluste zu vermeiden. Mit einem Birdiedoppelschlag fixiert sie dann auf den Backnine mit der 71 (-2) die erste rote Runde der Woche, macht im Klassement 16 Ränge gut und geht als geteilte 28. in den Finaltag.

“Es war heute ziemlich windig und verregnet. Erst am Schluss wurde das Wetter eigentlich etwas besser, aber auf meiner Runde ist der Regen zwischenzeitlich sogar schon schräg dahergekommen. Mein Putter war heute aber auf jeden Fall endlich auf der richtigen Temperatur”, so Chrissie Wolf nach der dritten Runde.

Pars mit Schönheitsfehlern

Nina Mühl, die sich am Freitag mit der 70 (-3) sogar an die Top 10 heranpirschte, läuft den gesamten Samstag über vergeblich roten Einträgen hinterher. Gleich zwölf Pars reiht die Wienerin aneinander, ehe es sie am Par 4, der 13 mit einem Doppelbogey schwer erwischt.

Auch danach will am Moving Day einfach nichts Zählbares gelingen. Erst gegen Ende bringt sie noch einmal Farbe aufs Tableau, mit einem Bogey jedoch erneut die falsche. Mit der 76 (+3) verliert Nina Mühl ordentlich an Boden und reiht sich erst auf Rang 34 wieder im Klassement ein.

Der durchwachsene Moving Day ist für sie doppelt bitter, kämpft sie doch noch um die Tourkarte für kommende Saison. Ein Topergebnis würde sie mittlerweile bitter benötigen. Um dies am Finaltag noch realisieren zu können, muss sie mittlerweile wohl mit Sicherheit eine knallrote Runde aufs Leaderboard zaubern.

Nicole Broch Larsen (DEN) gibt auch nach dem dritten Spieltag den Ton an. Die Dänin notiert am Samstag die 68 (-5) und führt bei insgesamt 14 unter Par.

>> Leaderboard Helsingborg Open

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Nina Muehl

Wichtiges Ausrufezeichen

HELSINGBORG OPEN – 2. RUNDE: Nina Mühl gibt am Freitag im Vasatorps GC ein wichtiges Ausrufezeichen im Kampf um die Tourcard ab und verschafft sich mit der 70 eine gute Ausgangslage fürs Wochenende. Chrissie Wolf cuttet mit solider zweiter Runde ebenfalls..

Nina Mühl dreht gerade zur richtigen Zeit an der Birdieschraube. Die Wienerin benötigt bei den noch wenigen verbleibenden Möglichkeiten zwingend Topergebnisse um die Tourcard für kommende Saison absichern zu können. Bereits der Auftakt glückte mit später Startzeit und der 73 (Par) sehr solide. Am Freitag nützt sie dann die frühe Tee Time gekonnt aus und spielt sich im Klassement weit nach vorne.

Mit drei Pars beginnt die Runde ziemlich unaufgeregt, ehe eine Gewitterpause anscheinend die richtigen elektrischen Impulse ins Spiel von Nina Mühl bringt. Kaum auf dem Platz zurück, locht sie auch schon postwendend zum ersten Birdie und schraubt das Tagesergebnis mit weiterem roten Eintrag auf der 8 noch tiefer in den roten Bereich.

Nach dem Turn kostet dann aber ausgerechnet das Par 5, der 10 einen Schlag und die Wienerin läuft lange Zeit weiteren Birdies hinterher. Erst ein starkes Finish mit zwei abschließenden Birdies bringt dann den richtigen Sprung am Leaderboard. Mit der 70 (-3) macht sie im Klassement 15 Ränge gut und pendelt sich erst auf Platz 16 wieder ein.

“Das war super heute. Die Tour hat uns nach nur wenigen Löchern wegen dem Gewitter reingeholt und ich hatte dann nach der Pause einen super Start. Wichtig war es auch, dass die letzten beiden Putts gefallen sind”, so Nina zur starken 2. Runde.

Souveräner Auftritt

Chrissie Wolf ist erst mit später Startzeit unterwegs und findet auf den Backnine mit einem frühen Birdie gut in den zweiten Spieltag. Nachdem sie den Schlag noch vor dem Turn wieder aus der Hand geben muss, spult sie die verbleibenden Löcher unaufgeregt mit Even Par ab und cuttet mit der 73 (Par) als 45. ebenfalls ins Wochenende.

Mit ihrer Performance auf den Grüns zeigt sie sich allerdings alles andere als zufrieden: “Ich hab heute richtig gut gespielt und auch viele Bälle nah an die Fahnen geschlagen, aber der Putter war heute einfach eiskalt. Aber ich hab ja jetzt noch zwei Tage.”

Nicole Broch Larsen (DEN) behauptet am Freitag mit der 69 (-4) ihre Spitzenposition und führt bei gesamt 9 unter Par.

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