Schlagwort: abu dhabi

Zu später Birdielauf

FATIMA BINT MUBARAK LADIES OPEN – Christine Wolf bekommt den Dreh für die Grüns von Abu Dhabi erst zu spät heraus und holt beim Season-Opener zur Kleingeld.

Christine Wolf startet mit 55 Kolleginnen in Abu Dhabi mit einem 300.000 Dollar-Turnier in die neue Golfsaison 2019. Die Fatima Bint Mubarak Ladies Open wird zum dritten Mal nach 2016 und 2017 in den Emiraten ausgetragen, diesmal jedoch im Pro-Am Format: 56 Paarungen mit jeweils einer Proette und einem Amateur kämpfen über zwei Tage um den Finaleinzug, während die Professionals über drei Runden um das Preisgeld spielen (ähnlich der Dunhill Links Championship bei den Herren).

Wolfs Kampf um ihr erste Birdie 2019 gestaltet sich als auf dem kurzen, aber windanfälligen Saadiyat Beach Golf Club von Abu Dhabi schwieriger als erwartet. Mit später Startzeit kann sie sich bei Hitze und Wind von der 10 weg zu wenige gute Chancen erarbeiten und kassiert dafür bereits ein Doppelbogey und zwei Bogeys auf den ersten 8 Löchern. Auch auf den vorderen 9 Löchern will sich der Erfolg nicht einstellen: dafür geht am Par 5 der 2 ein weiterer Schlag verloren. Erst am abschließenden Par 5 fällt ihr einziger Birdie-Putt, der jedoch nichts Besseres mehr als eine 78 retten kann.

Auch in Runde 2 bleibt die Birdiearbeit äußerst mühsam. Das Par 5 der 9 bleibt weiterhin die einzige Spielbahn am Platz, die Wolf zu einem Schlaggewinn nutzen kann. Davor war jedoch schon am kurzen 5. Loch ein Schlag verloren gegangen. Nach der Halbzeit das gleiche Bild: Birdieputts wollen nicht fallen, dazu sammelt die Innsbruckerin zwei Bogeys auf. Immerhin spielt sie am Freitag deutlich solider und steigert sich mit der 74 um vier Schläge, was jedoch zu keiner wesentlichen Verbesserung reicht.

Bei freundlicheren Bedingungen am Morgen, die durchaus gute Scores am Leaderboard aufblitzen lassen, stolpert die Tirolerin mit einem Bogey-Dreierpack von der 10 weg in die Schlussrunde. Auch beim dritten Versuch gelingt ihr auf den Back 9 kein einziges Birdie. Das Doppelbogey an der 18 betoniert Wolf zudem tief unten im Klassement ein.

Erst in der Schlussphase, als es schon um nichts mehr geht, fallen wie zum Hohn die Birdieputts auf den letzten drei Grüns, mehr als auf den ersten 51 Löchern im Turnier. Immerhin kann Wolf nach dem finalen Birdie-Furioso Abu Dhabi mit einem besseren Gefühl verlassen. “Leider überhaupt nicht mit den Grüns zurechtgekommen,” hat Wolf den Grund rasch identifiziert, dass sie nicht über Rang 47 hinauskommt, “Erst am Ende habe ich dann noch mal echt gut gespielt.”

Immerhin konnte Österreichs Nummer 1 bei den Damen erste Turniertage im neuen Jahr absolvieren und wird nach einer Woche Heimaturlaub in Australien wieder auf Birdiejagd gehen.

>> Endergebnis FB Mubarak Open

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DUBAI CLASSIC – LET LIVE TV-STREAM

DUBAI LADIES CLASSIC –  Kostenloser Live-Stream aus Dubai von der Ladies European Tour  mit Christine Wolf und Sarah Schober.

Mit ihrer 12 Auflage der Omega Dubai Ladies Classic beschließt die Ladies European Tour auf luxuriösem Terrain ihren schmalen Jahreskalender 2017. Christine Wolf und Sarah Schober sind von Mittwoch bis Samstag im Emirates Golfclub bei dem 425.000 Euro Event im Golfeinsatz.

Golf-Live.at präsentiert einen Live TV-Stream sowie Live Scores und Text-Updates von Mittwoch bis Samstag.

>> LIVE SCORING

4. RUNDE: Sa. 9.12. ab 10:30 MEZ:

DUBAI LADIES CLASSIC 2017

4. RUNDE / 9.12.2017

 

3. RUNDE: Fr. 8.12.:

Sarah Schober und Christine Wolf rutschten am Moving Day mit 75er Runden um viele Ränge zurück und nehmen so die Finalrunde nur aus dem Mittelfeld in Angriff.

DUBAI LADIES CLASSIC 2017

3. RUNDE / 8.12.2017

2. RUNDE: Do. 7.12.:

Sarah Schober und Christine Wolf wussten an den ersten beiden Tagen beim Saisonfinale in Dubai durchaus zu überzeugen. Vor allem Sarah Schober drehte am Freitag mit der 67 richtig auf (Platz 6) und steht am Moving Day nun sogar im ersten Verfolgerflight.

DUBAI LADIES CLASSIC 2017

2. RUNDE / 7.12.2017

 

1. RUNDE: Mi. 6.12.:

DUBAI LADIES CLASSIC 2017

1. RUNDE / 6.12.2017

 

Bei der 12. Auflage der Dubai Ladies Classic, dem Saisonfinale einer kurzen LET-Saison, mischen mit Christine Wolf und Sarah Schober auch zwei heimische Proetten mit. Sieben europäische Solheim Cup-Stars, dazu Topspielerinnen von der LPGA-Tour wie In-Kyung Kim, Brittany Lincicome oder Angel Yin sowie Englands Evergreen Laura Davies sorgen auch heuer für ein bärenstarkes Lineup. 425.000 Euro Preisgeld gibt es am Samstag Abend nach 72 Löchern zu verdienen. Englands Jungstar Georgia Hall steht bereits als Siegerin der Jahreswertung fest.

Für Wolf ist es das dritte LET-Finale, wobei sie bislang noch nie den Cut überstand. Schober ist das erste Mal in Dubai mit dabei.

Die Ladies European Tour überträgt täglich einen Live TV-Stream von 10:30 bis 13:30 Uhr MEZ live aus dem Emirates Golfclub von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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Vergebliches Nägelbeißen

FATIMA BINT MUBARAK LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf bringt im Saadiyat GC mit der 71 zwar eine rote Runde zum Recording, verpasst damit aber hauchdünn als 62. den Cut. Sarah Schober findet in dieser Woche keinen Rhythmus und scheitert ebenfalls am Sprung über die gezogene Linie.

Mit Turnieren im Nahen und fernen Osten setzt der eher dünn gesäte Ladies European Tour Kalender noch zu einem heißen Herbst an, was für Christine Wolf und Sarah Schober bedeutet, dass es noch gute Möglichkeiten auf fettes Preisgeld gibt. Eben dieses Vorhaben müssen aber wohl beide Spielerinnen zumindestens bis zum nächsten Turnier verschieben.

Denn schon der Start gelang Chrissie mit der 73 (+1) und Sarah gar nur mit der 76 (+4) alles andere als nach Maß. Mit frühen Startzeiten und frischen Grüns wollen aber beide am Donnerstag noch einmal alles aus sich herausholen. Chrissie findet mit fehlerlosen Frontnine und zwei Birdies auch gut in den Tag und arbeitet sich so schon nach der ersten Platzhälfte über die gezogene Linie nach oben.

Nach dem Turn aber schleichen sich dann auch Fehler ein. Zwar korrigiert sie ein Bogey auf der 14 noch mit einem Birdie auf der 16, das Par 3, der 17 hängt der Tirolerin aber sofort den nächsten Schlagverlust um, worauf sie keine Antwort mehr hat. Mit der 71 (-1) unterschreibt sie so zwar eine rote Runde, verpasst nach langer Zitterei aber hauchdünn als 61. den Sprung in den Moving Day.

Schon nach der Runde zeigt sich Österreichs bislang einzige Golf Olympionikin eher pessimistisch, was den Einzug in den Moving Day betrifft: “Die Drives waren heute viel besser als gestern. Leider hatte ich ab und zu auch etwas Pech. Ich denke nicht, dass sich der Cut noch ausgehen wird. Es kommt mir so vor, als würde der Wind am Nachmittag jetzt eher einschlafen.” Schlussendlich soll sie mit ihrer Befürchtung richtig liegen.

Score liegengelassen

Sarah Schober kommt in dieser Woche einfach nicht wirklich ins Rollen, was wohl auch der Tatsache eines nicht vorhandenen Turnierrhythmus geschuldet ist. Die Longhitterin ließ schon zum Auftakt auf den Par 5 Bahnen einiges liegen, was schließlich nur die 76 (+4) ermöglichte.

Der Donnerstag lässt sich dann zwar gut an – Sarah nützt auf fehlerlosen Backnine beide langen Bahnen zu Birdies – stolpert dann nach dem Turn aber in zwei schnelle Bogeys, wobei sie eines davon ausgerechnet am Par 5, der 2 notieren muss.

Nach dem Rückfall auf Level Par gelingen zwar noch zwei weitere Birdies, nachdem sie sich aber noch ein drittes Bogey eintritt geht sich nicht mehr als die 71 (-1) aus, die sie recht deutlich als 91. am Cut scheitern lässt.

“Ich bin natürlich sehr enttäuscht, da der Platz meinem Spiel eigentlich entgegenkommt und hier sehr tiefe Runden möglich sind wie man auch an den Scores sieht. Es ist nur eine Kleinigkeit, die sich seit Florida in mein Spiel eingeschlichen hat. Ich werde in den nächsten beiden Tagen trainieren und schauen, dass bis Indien wieder alles passt”, so Sarah nach dem verpassten Cut.

Lee-Anne Pace (RSA) geht nach der 66 (-6) und bei gesamt 12 unter Par als Führende in den Freitag.

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Golfschwung ostwärts

F.B. MUBARAK OPEN – 1. RUNDE: Der Start in die hoch dotierten Turniere im Osten verläuft für Christine Wolf und Sarah Schober mit Runden über Par nicht nach Wunsch.

Mit vier Events im Nahen und fernen Osten beschließt die Ladies European Tour ihren schmalen Jahreskalender 2017. Christine Wolf und Sarah Schober zuerst in Abu Dhabi die Chance aus ihren Tourkarten endlich wieder gutes Preisgeld zu lukrieren.

Im Vorjahr teilten sich die beiden Österreicherinnen den 21. Platz, der jeweils 6700 Euro zahlte. Angesichts des satten Preisgelds von 515.000 Euro ist das Feld jedoch stark besetzt, mit Titelverteidigerin Beth Allen, Englands Jungstar Georgia Hall oder Mel Reid. Nina Mühl schaffte es mit ihrer kleinen Kategorie vom Vorjahr nicht in das Turnier im Saadiyat Golf and Beach Club von Abu Dhabi.

Wolf eröffnet am Nachmittag bei deutlich mehr Wind mit Bogey und gibt kurze Zeit später einen weiteren Schlag ab. Mit den strichigen und schnellen Grüns kann sich die Tirolerin jedoch rasch anfreunden und stellt ihr Tagesscore mit einem Birdie-Doppelschlag wieder auf Even Par zurück. Das folgende Par 5 nutzt Wolf sogar zu einem Birdie-Hattrick aus.

Zu Mitte der Runde leistet sich Wolf ein bitteres Doppelbogey und zwei weitere Bogeys, die ihr Score plötzlich von rot auf tiefschwarz drehen. Im letzten Drittel erwärmt sich der Putter erneut zu zwei Birdies und rettet zumindest eine 73, die ihr als 76. bei 1 über Par zumindest die Chance auf Preisgeld wieder freundlicher aussehen lässt: “Mein Spiel war ok. Ab und zu heute die Drives verzogen, was eigentlich ganz untypisch ist, aber die Birdies waren gut. Morgen ein bisschen konstanter vom Tee, dann ist noch einiges drin,” sieht Wolf ihre Ausgangslage weiter positiv.

Der Longhitter-Kurs mit seinen breiten Fairways und riesengroßen Grüns sollte eigentlich Sarah Schober entgegenkommen, die Steirerin beginnt jedoch spät am Nachmittag mit Bogey und kann am ersten Par 5 ihre Längen nicht gewinnbringend ausspielen. Das 4. Loch stellt ihr noch dazu mit dem Doppelbogey ein Bein. Erst am Par 5 der 9 kann Sarah erstmals mit Birdie ein wenig gegensteuern.

Die Hoffnung, mit einem guten Finish noch die Auftaktrunde zu retten, löst sich mit dem Doppelbogey am letzten Par 5 dann in Luft auf. Mit der 76 muss Schober am Donnerstag einen Rucksack von 4 Schlägen in Richtung Cut abarbeiten.

Vom stärkeren Wind am Nachmittag lässt sich die Südafrikanerin Lee-Ann Pace nicht beeindrucken und stürmt mit der 66 noch zur alleinigen Spitze bei 6 unter Par.

>> TV-Stream und Leaderboard LIVE

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F.B. MUBARAK – LET LIVE TV-STREAM

F.B. MUBARAK OPEN – Live TV Online-Streams von der Ladies European Tour in Abu Dhabi mit Christine Wolf und Sarah Schober.

Mit vier Events im Nahen und fernen Osten beschließt die Ladies European Tour ihren schmalen Jahreskalender 2017. Christine Wolf und Sarah Schober bekommen ab Mittwoch in Abu Dhabi die Chance aus ihren Tourkarten endlich wieder gutes Preisgeld zu lukrieren.

Golf-Live.at präsentiert einen Live TV-Stream sowie Live Scores und Text-Updates von Mittwoch bis Samstag.

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FINALRUNDE:

MUBARAK OPEN 2017

4. RUNDE / 4.11.2017

 

3. RUNDE:

MUBARAK OPEN 2017

3. RUNDE / 3.11.2017

1. RUNDE:

MUBARAK OPEN 2017

1. RUNDE / 1.11.2017

Im Vorjahr teilten sich die beiden Österreicherinnen den 21. Platz, der jeweils 6700 Euro zahlte. Angesichts des satten Preisgelds von 515.000 Euro ist das Feld jedoch stark besetzt, mit Titelverteidigerin Beth Allen, Englands Jungstar Georgia Hall oder Mel Reid. Nina Mühl schaffte es mit ihrer kleinen Kategorie vom Vorjahr nicht in das Turnier im Saadiyat Golf and Beach Club von Abu Dhabi.

Die Ladies European Tour überträgt täglich einen Live TV-Stream von 10 bis 14 Uhr MEZ live aus dem Saadiyat Golf and Beach Club von Abu Dhabi.

 

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Bernd Wiesberger

Besserer Saisonstart?

TURNIERVORSCHAU WOCHE 3 / 2017: Bernd Wiesberger eröffnet sein Golfjahr 2017 auch heuer in Abu Dhabi, die Pro Golf Tour erneut am Roten Meer.

Nach 6 Wochen wohlverdienter Pause startet Bernd Wiesberger auch heuer in Abu Dhabi in die neue Saison. Österreichs Paradegolfer hofft schneller in die Spur zu finden als im Vorjahr, als er beim gesamten Desert Swing ohne Topergebnis blieb und erst im Juni erstmals die Top 10 stemmte.

Das Eröffnungsturnier des Desert Swing ist auch heuer hochkarätig besetzt: neben Titelverteidiger Rickie Fowler werden auch Dustin Johnson, Henrik Stenson und Martin Kaymer beim 2,7 Millionen US Dollar-Turnier in Abu Dhabi aufteen. Rory McIlroy musste dagegen wegen einer Rippenverletzung absagen.

Neustart am Roten Meer

Clemens Prader, Rene Gruber, Fabian Winkler und Johannes Steiner hoffen auf den so wichtigen erfolgreichen Start in die neue Pro Golf Tour-Saison, die auch heuer mit zwei Turnieren im Ain Sohkna Resort von Suez beginnt.

Ab Dienstag geht es wie gewohnt über drei Tage um 30.000 Euro Preisgeld.

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Auf der Überholspur

FATIMA BINT OPEN – FINAL: Sarah Schober fliegt am Finaltag im Saadiyat Beach GC mit der 67 nur so an der Konkurrenz vorbei und spielt sich noch bis ins gute Mittelfeld nach vorne. Chrissie Wolf kämpft sich zur 71 und sichert damit das Spielrecht für kommendes Jahr endgültig ab.

Sarah Schober zeigt trotz der mehr als anstrengenden Wochen zuletzt alles andere als Müdigkeitserscheinungen. Erst vor zwei Wochen durfte sich die junge Steirerin über den Sieg der Jahreswertung auf der LET Access Tour freuen, stieg danach sofort in den Flieger und cuttete nur wenige Tage darauf in China sogar mit Hole in One bei ihrem Ladies European Tour Debüt.

Nach wie vor gönnt sich die ehemalige Studentin der University of Florida aber auch jetzt noch keine Pause und nimmt mit den Fatima Bint Open auch das LET Turnier in Abu Dhabi in Angriff. Dass man die Welle des Erfolges so lange wie möglich reiten soll, stellt sie im Saadiyat Beach GC in dieser Woche eindrucksvoll unter Beweis.

Zwar cuttete sich nach Runden von 69 (-3) und 74 (+2) Schlägen gerade noch genau an der Marke ins Wochenende, marschiert dann aber bereits am Moving Day mit der 70 (-2) um etliche Ränge nach vor. Richtig auf die Überholspur biegt sie dann aber am Finaltag ab. Nach zwei Bogeys aber gleich sieben Birdies steht sie am Ende mit der bärenstarken 67 (-5) beim Recording, was sie sogar noch bis auf Rang 21 nach vorne spült.

“Ich spür es jeden Tag mehr, dass ich jetzt schon seit Wochen durchspiele. Dieses Jahr ist eine gute Erfahrung für mich in wie weit mein Körber belastbar ist. Das Spiel von Tee bis Grün war sehr solide, ich hab mir sehr viele Birdiechancen erarbeitet aber leider nur wenige genützt. Mit der -5 heute bin ich aber sehr zufrieden. Morgen geht es gleich weiter nach Indien, worauf ich mich schon sehr freue”, denkt Sarah gar nicht daran eine Pause einzulegen und schlägt nächste Woche schon beim nächsten Event wieder ab.

Spielrecht gesichert

Christine Wolf 2015Chrissie Wolf hatte nach den ersten beiden Spieltagen – die Tirolerin cuttete nach Runden von 67 (-5) und 68 (-4) Schlägen in den Top 10 ins Weekend – eine echte Topplatzierung vor Augen. Mit einer durchwachsenen 74 (+2) rutschte sie am Freitag aber um etliche Ränge zurück. Zwar gelingt am Finaltag mit der 71 (-1) wieder der Sprung in den roten Bereich, mehr als eine geteilte Platzierung mit Landsfrau Sarah Schober auf Rang 21 will aber nicht mehr herausspringen.

Dennoch streift die Innsbruckerin erneut wichtige Preisgeldeuros ein, was ihr auch das Spielrecht für kommendes Jahr endgültig absichert. “Ich hab heute wieder 15 Grüns getroffen, aber leider einen eiskalten Putter gehabt. Alles in allem bin ich aber happy mit dem Endergebnis und die Karte für kommendes Jahr ist jetzt auch in trockenen Tüchern”, so Chrissie nach dem Turnier.

Beth Allen (USA) feiert in Abu Dhabi mit der finalen 64 (-8) den Sieg bei gesamt 21 unter Par.

>> Leaderboard Fatima Bint Open

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Christine Wolf 2015

Unter Strom in Abu Dhabi

FATIMA BINT MUBARAK OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober eröffnen mit tiefroten Runden bei der LET-Premiere in Abu Dhabi.

Das neue topdotierte Turnier der Ladies European Tour in den Emiraten liegt Österreichs Proetten offensichtlich: Christine Wolf setzt mit früher Startzeit in 67 Schlägen die frühe Bestmarke und Sarah Schober folgt kurze Zeit später mit der 69. In dieser Tonart kann es in Abu Dhabi bei der Fatima Bint Mubarak Open gerne bis Samstag weitergehen.

Die frühe Startzeit nutzt Christine Wolf im Saadiyat Golfclub optimal aus. Bei Einschlägerwind hält sich die Tirolerin auf dem windanfälligen Kurs gekonnt alle Probleme vom Leibe: “15 Grüns getroffen, ein Chip-In und einfach nah an die Fahne geschlagen. Und bogeyfrei zu bleiben ist immer hilfreich,” fasst Chrissie ihren erfolgreichen Golfmittwoch in den Emiraten zusammen.

Auf einer gleichmäßigen Runde sammelt sie 5 Birdies auf und setzt mit der 67 bei 5 unter Par die erste Bestmarke im Clubhaus, die jedoch angesichts der guten Bedingungen nicht ganz zur Führung am Ende des Eröffnungstages reicht.

In ihren Fussstapfen legt Sarah Schober eine Stunde später nach. Zwar eröffnet Österreichs Aufsteigerin des Jahres an der 10 mit Bogey, findet aber rasch den Zug nach vorne und schlägt auf den folgenden 6 Löchern mit drei Birdies einen erfolgreichen Takt an. Auf den vorderen 9 kann die Steirerin dann ihre Chancen nicht mehr ähnlich gut nutzen, kann sich aber auch nach der 69 über einen insgesamt gelungenen Auftakt freuen.

>> Leaderboard Fatima Bint Mubarak Open

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Bernd Wiesberger

Ein wenig Feinschliff…

ABU DHABI CHAMPIONSHIP 2016 – FINAL: Bernd Wiesberger zeigt auch am Schlusstag von Adu Dhabi mit dritter 70 gute Ansätze, eröffnet beim Desert Swing 2016 jedoch nicht annähernd so fulminant wie im Vorjahr.

Ein paar Fairwaytreffer mehr, ein bisserl näher zur Fahne schießen, noch ein paar Putts lochen… Die Abu Dhabi Championship verrät bei Bernd Wiesberger zwar kleinere Baustellen im Spiel, die einen 6. Platz wie im Vorjahr verhindern. Österreichs Nummer 1 lässt phasenweise gute Ansätze aufblitzen, ohne sein Ding aber wirklich durchziehen zu können.

So auch in der Schlussrunde, die zwar sein drittes rotes Score bringt, aber mit der 70 halt nicht tief genug ist um weiter oben als auf Rang 26 am Leaderboard aufzutauchen. “Nachdem ich einige kleine Dinge mit meinem Coach Phil verändert habe, fühlt es sich an, als wäre mein Spiel am richtigen Weg zurück,” ordnet Wiesberger das Ergebnis ein.

Nach den nebelbedingten Verspätungen und dem Nachspiel in 1 über Par vom frühen Morgen ging es für Bernd Wiesberger gleich im zweiten Flight an der 10 los – mit Birdie am Par 5! Die Falle zum Sonntag lauerte jedoch bald am kurzen Par 3 der 12, mit der Fahne nur 4 Meter vom Grünanfang hinter dem Wasserhindernis gesteckt. Danny Willett tappt im ersten Flight in die Falle, Bernd folgt leider zehn Minuten später seinem Beispiel und wird mit Doppelbogey jäh im Vorwärtsdrang gestoppt.

Zudem kann sich der Putter, der von Tag zu Tag ein wenig wärmer geworden war, am Sonntag zu keiner Galavorstellung mehr überreden lassen. Erst am Par 5 der 18 findet Wiesberger einen eleganten Weg, das Doppelbogey auszubessern – mit gekonntem Eagleputt. Das bringt doch ein wenig Momentum in sein Spiel, auch der nächste Singleputt fällt zu Beginn der Front 9 und bringt ein Birdie.

Damit ist wie an den Vortagen die kurze heiße Phase aber auch schon wieder vorbei. Weitere Chancen bleiben ungenutzt, dafür geht am kürzeren Par 4 der 3 nach Bunkerbesuch ein weiterer Schlag verloren. Die gute Par 5-Tagesform sichert am vorletzten Loch noch ein letztes Birdie, die dritte 70 und den weiteren kleinen Vormarsch bis auf Platz 26. “Ich habe sicherlich zu viele Schläge liegengelassen, aber nächste Woche in Qatar sollte ein gutes Ergebnis drinnen sein.”

Immerhin verhindert Wiesberger in Abu Dhabi einen weiteren Sonntags-Tiefschlag – nach den ersten zwei kapital verpatzten Schlusstagen der neuen Saison (81 Schläge beim Nedbank-Finale, Single-Niederlage beim Eurasia Cup). Auch wenn der Formaufbau beim heurigen Desert Swing etwas schleppender zu verlaufen scheint, so dürften die spielerischen Möglichkeiten für Qatar und Dubai in den kommenden zwei Wochen vorhanden sein. Das wäre auch hinsichtlich der Ryder Cup-Quali wichtig, bei der Wiesberger rund um Rang 20 bislang nur eine Statistenrolle spielt und um ein weiteres Abrutschen im World Ranking zu verhindern.

Rickie Fowler setzt die Glanzlicher

Rickie FowlerMit gelochtem Bunkerschlag aus 40 Metern an der 8 und Chip-In an der 17 setzt Rickie Fowler die Highlights am Schlusstag und holt sich mit der 69 bei 16 unter Par den Wüstentitel von Abu Dhabi. Dem Belgier Thomas Pieters fehlt beim letzten Putt eine Viertelumdrehung um ein Stechen zu erzwingen. Dahinter folgen Rory McIlroy und Henrik Stenson als geteilte Dritte. Marcel Siem tankt sich mit der 67 bis auf den 5. Rang vor, geteilt mit der Nummer 1 der Golfwelt, Jordan Spieth.

>> Leaderboard Abu Dhabi Championship

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Bernd Wiesberger

Frühe Aufholjagd

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger bläst mit einem Blitzstart am Moving Day zur geplanten Aufholjagd, kann sich aber am Ende nicht entscheidend verbessern.

“Ich muss vom Tee den Ball besser ins Spiel bringen und die Eisen etwas näher an die Fahnen legen”, wusste Bernd Wiesberger schon nach der zweiten Runde, was am Wochenende in seinem Spiel besser funktionieren muss. Das setzt der Burgenländer dann am Samstag auch sofort in die Tat um und startet nach einem anfänglichen Par mit einem Birdietriplepack perfekt in den Tag.

Die Angriffslust des Oberwarters erhöht dementsprechend auch die Gefahr auf Schlagverluste, was sich auf seiner ersten Platzhälfte – Bernd startet den Moving Day aufgrund der langen Nebelverzögerungen auf den Backnine – in zwei Bogeys bemerkbar macht.

Österreichs Nummer 1 lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, setzt zunächst auf der 16 (Par 4) den ersten Konter und bessert nach dem Turn mit seinem ersten Par 5 Birdie auch den bislang zweiten Makel seiner Runde wieder aus. Da auch die Fortsetzung der zweiten Runde in der Früh wegen erneut dichten Nebels verschoben werden muss, werden zu später Stunde in Abu Dhabi danach die Schatten immer länger, was die Veranstalter zwingt die dritte Runde abzubrechen.

Mit noch drei zu spielenden Bahnen ist der Moving Day für Bernd Wiesberger vorerst zu Ende. Bei einem Zwischenstand von -3 nach 15 und bei gesamt 5 unter Par macht er bislang bereits 13 Plätze gut und wird vom 31. Rang aus versuchen den Schwung mit in den Sonntag zu nehmen.

Das kurze Vorspiel über drei Löcher vor einem langen Schlusstag absolviert Wiesberger mit Par, Par, Bogey zu einer weiteren 70er-Runde, die bei 4 unter Par nicht für den erhofften großen Vorstoss reicht. Von Platz 38 aus wird er somit auf die letzten 18 Löcher gehen.

Den besten Start in den Sonntag erwischt  Rickie Fowler. Mit 5 Birdies auf den Back 9, zwei davon früh Morgens, springt der US Boy auf 13 unter Par und in die alleinige Führung, zwei Schläge vor Joost Luiten (NED) und drei Shots vor McIlroy, Ahn, Pieters, Grace und Baldwin.

>> Leaderboard Abu Dhabi Championship

>> SKY überträgt exklusiv und live an allen vier Tagen aus Abu Dhabi

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