Schlagwort: bacher

Totalausfall in Stage 2

TOURSCHOOL STAGE 2 – Als letzter Österreicher scheitert auch Lukas Nemecz im Stechen um den Aufstieg in das heurige Tourschool-Final.

Auch im Schuljahr 2019 wird die Zwischenrunde der Tourschool ihrem Ruf als “Killerstage” für Österreichs Tourpros voll gerecht: 5 Qualifikanten, 5 gescheitert, das heurige Tourschool-Final somit ohne österreichische Beteiligung. Während Martin Wiegele und H.P. Bacher bei der sturmgeplagten und um einen Tag verlängerten Qualifying School in aussichtsloser Position aufgaben, Timon Baltl und Lukas Lipold die Top 20 und damit den Aufstieg verpassten, hatte Lukas Nemecz zumindest noch die Chance als geteilter 20. im Alenda GC in einem Stechen aufzusteigen. Doch auch diese letzte Chance blieb ungenutzt. Als ziemlich aussichtsloser 7. Reservist fliegt auch der Grazer enttäuscht heim.

Gefürchtete Zwischenrunde der Tourschool

Martin Wiegele, Lukas Nemecz und Timon Baltl stiegen direkt in die Zwischenrunde der Tourschool ein, für die sich Lukas Lipold und H.P. Bacher erst mühsam über die Stage 1 qualifizieren mussten. Auch heuer wurde auf vier Kursen in Katalonien und Andalusien gespielt, wobei jeweils 80 Qualifikanten im Einsatz waren.

Die Stage 2 hat nicht umsonst den Ruf als Killer-Stage: alle rund 320 Teilnehmer mussten zuletzt in der 1. Tourschool-Runde oder auf der Challenge Tour in Topform agieren um überhaupt die Zwischenrunde zu erreichen. Und auf jedem der vier Kurse schafft nur jeweils ca. das beste Drittel den Aufstieg in das Tourschool-Final, wo es Mitte November um die Tourkarten gehen wird.


Lukas Nemecz legt im Alenda Golf einen richtig starken Auftakt hin. Der 30-jährige Steirer findet bei seiner ersten Umrundung satte fünf Birdies und muss auf der 11 nur ein einziges Bogey notieren. Mit der 68 (-4) bringt er sich so klar auf Aufstiegskurs. Am Freitag kommt der Steirer dann wegen extrem starkem Wind nur 10 Löcher weit und kann seine 2. Runde erst am Samstag fortsetzen, wo am Ende eine 73 (+1) herausspringt, die ihn im Starkwind klar auf Aufstiegskurs hält.

Die dritte Runde kann der 30-jährige dann am Nachmittag zwar wie geplant beginnen, durch die Verzögerung macht aber die einfallende Dunkelheit einen Strich durch die Rechnung, weshalb er auch am Sonntag wieder einen Großkampftag zu absolvieren hat. Am Sonntag kann er nur weitere drei Löcher spielen, ehe wegen des starken Sturms erneut unterbrochen werden muss. Bei einem Zwischenstand von +1 nach 11 hält er sich aber wacker im Aufstiegsbereich.

Mit starkem Finish kann der Grazer am Montag sein Tagesscore wieder auf Even Par zurückstellen und hält sich so souverän in den Top 10. Beim letzten Umlauf erwischt Nemecz eine schwarze Phase, sammelt auf einer Strecke von 8 Löchern gleich 5 Bogeys auf und schleppt mit Ach und Krach die Runde von 75 Schlägen herein.

Nemecz musste daher in ein Playoff gegen Julien Quesne (FRA) und Filip Mruzek (CZE) um den 20. und letzten Aufstiegsplatz. “Leider habe ich es nicht geschafft. Da ich jetzt nur 7. Reserve bin, flieg ich vorerst einmal heim,” gibt er als letzter Österreicher sein Ausscheiden in der heurigen Stage 2 bekannt.


Lukas Lipold hat in Desert Springs einige Mühe, wenngleich er auf seiner Umrundung vier Birdies notieren kann. Zwei Bogeys und eine Doublette am Par 3 der 8 verhindern aber besseres als die 72 (Par), was den Neo-Pro an den kommenden Tagen zu einer Aufholjagd zwingt. Am Freitag beginnt die Runde dann zwar mit einem Birdie gut, zwei schnelle Bogeys danach bremsen ihn aber rasch wieder ein. Auch der Ausgleich kurz vor dem Turn bringt nur bedingt Sicherheit, denn nach zwei weiteren Bogeys bei nur noch einem Birdie muss er sich mit der 73 (+1) zufrieden geben, womit er hauchdünn um einen einzigen Schlag den Aufstieg verpasst.

Auch der Start in den Samstag passt mit einem Birdie perfekt, allerdings kann er an den starken Beginn nich anknüpfen und ist den gesamten weiteren dritten Spieltag vergeblich auf der Suche nach noch einem weiteren Erfolgserlebnis. Da es sich außerdem noch drei Bogeys gemütlich machen, muss er sich schließlich mit der 74 (+2) anfreunden, die ihn doch etwas zurückwirft. Mit nur zwei Schlägen Rückstand hat er aber nach wie vor die Chance und bastelt bei windigen Verhältnissen eine 72er (Par) Finalrunde zusammen. Damit heißt es nun hoffen, dass die Aufstiegsmarke noch nach hinten wandert.

“Ist wirklich schade. Heute wäre viel mehr möglich gewesen, aber es wollte auf den Grüns nicht ganz sein. Vor allem am Ende der Runde hab ich auf der 14 und der 18 noch zwei Dreiputts eingestreut. Ist zwar bitter, aber bei dem Wind kann sowas mal passieren. Es sind zwar noch einige unterwegs und es ist nach wie vor sehr windig, aber ich denke die Chance, dass es sich für mich noch ausgeht steht eher schlecht”, so Lukas Lipold direkt nach seiner letzten Umrundung.


H.P. Bacher findet sich im Club den Bonmont anfangs recht gut zurecht und liegt schon recht früh bei 2 unter Par. Erst die Par 5 Bahnen der 17 und der 1 brechen den an sich starken Rhythmus, denn nach Bogey und Doppelbogey liegt er plötzlich weit zurück. Zwar findet er dann auch auf den Frontnine noch zwei Birdies, ein weiterer Fehler lässt aber nicht mehr als die 72 (Par) zu, womit er aber immerhin noch die Aufstiegschance wahrt. Am Freitag geht dann aber so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann, denn von Beginn an findet er keinen richtigen Rhythmus, was sich in gleich sieben Bogeys bemerkbar macht. Da er bei der zweiten Umrundung nur zwei Birdies findet, ist er mit der 77 (+5) buchstäblich im freien Fall unterwegs.

Wie auch in Alenda bläst der Wind auch in Bonmont unaufhörlich, was die Veranstalter am Nachmittag dazu zwingt dem Treiben ein Ende zu setzen. Damit kann H.P. seine dritte Runde erst am Sonntag beenden und steht nach insgesamt drei Birdies und ebenso vielen Bogeys schließlich mit der 72 (Par) beim Recording. Damit kommt er zwar der Aufstiegsmarke nur leicht näher, wahrt aber immerhin mit einer starken Schlussrunde noch die Chance sich in die Final Stage zu spielen.

Bei grenzwertigen Bedingungen versucht der Turnierdirektor noch die Schlussrunde durchzupeitschen, was auch Bacher auf 10 Löchern satte 6 Schläge kostet: “Ich hatte zu Beginn der Runde mit guten Schlägen leider keine Chance den Score zu verbessern und mit etwas Risiko gegen Mitte der Runde habe ich ein Bogey kassiert und am Par 5, 17, kurz vor Abbruch bei höchst fraglichen Verhältnissen noch ein Triplebogey, gefolgt von einem Doppelbogey auf 18. Liegende Bälle, die vom Grün geblasen wurden, Grüns die 2 Tage nicht gemäht werden konnten, so war die Situation hier in Bonmont,” schildert Bacher und schickt dazu passend sein Video. In aussichtssloser Position gibt der Salzburger am Montag auf.


Timon Baltl zeigt zum Auftakt in Alenda, dass er dank des ohnehin bereits geschafften Aufstiegs auf die Challenge Tour über die Jahreswertung der Alps Tour ganz befreit aufspielen kann. Diese Lockerheit macht sich am Donnerstag im Alenda Golf in Form von zwei Birdies und einem Eagle bemerkbar. Da er parallel dazu nur ein Bogey notieren muss, legt er mit einer 69 (-3) einen richtig guten Auftakt hin. Wie sein Landsmann kommt auch Timon im selben Flight nur zehn Löcher weit und muss sich am Samstag schließlich mit der 77 (+5) zufrieden geben. Durch die widrigen Windverhältnisse bleibt er aber an den Aufstiegsrängen noch dran.

Auch Timon kommt erst in den Nachmittagsstunden dazu seine dritte Runde in Angriff zu nehmen und tritt sich schon rasch viele Fehler ein, womit er im Klassement regelrecht im freien Fall unterwegs ist. Insgesamt findet er zwar drei Birdies, muss aber gleich sechs Bogeys notieren und stolpert am Par 5 der 9 sogar über eine 9, was am Ende nicht mehr als die 79 (+7) zulässt. Damit beraubt er sich auch schon der letzten Chance auf den Aufstieg in die Final Stage. Daran ändert selbst die tapfere 69 zum Abschluss nichts mehr.


Martin Wiegele hat in Las Colinas am Donnerstag alle Hände voll zu tun und kommt vor allem auf den Frontnine etwas unter die Räder. Gleich vier Bogeys und sogar ein Doppelbogey machen es sich auf seiner Scorecard zum Auftakt gemütlich und da nur drei Birdies gelingen willen, muss er sich schließlich mit der 74 (+3) zufrieden geben, womit der Aufstieg in die Final Stage in weite Ferne rückt. Keine Besserung am zweiten Tag, im Gegenteil: Wiegele gehen am Weg zur 78 komplett die Birdies aus, womit der Rückstand weiter anwächst.

Auch am Samstag marschiert der Routinier nur mit einer 74 (+3) über die Ziellinie und beraubt sich damit endgültig auch der letzten Chance sich tatsächlich noch einmal ins Aufstiegsrennen zu bringen. Dank seines starken Zwischenspurts vor einigen Wochen auf der Challenge Tour hat er aber für kommendes Jahr eine durchaus gute Kategorie auf Europas zweithöchster Spielklasse inne.

“Ich bin sehr enttäuscht, nachdem ich spät in der Saison sehr fein gespielt hab, hab ich schon fest daran geglaubt, dass die Quali für die Tour noch gut möglich ist. Ich hab mich an 2007 erinnert, wo ich zwar solide gespielt hab, aber nicht so die Highlights setzen konnte, bis ich dann in Norwegen gewonnen hab und am Ende auch die Tourschool gewinnen konnte. Insgesamt glaube ich, dass ich nach der ewigen Pause schon nah dran bin aber alles noch ein wenige automatisiert ist. Es war eine verzweifelte Suche die letzten Wochen, die ich leider verloren hab”, fasst Martin Wiegele die Tourschool enttäuscht zusammen.


Aufstiegsmarke Top 20 Alenda: Par

Aufstiegsmarke Top 20 Las Colinas: -1

Aufstiegsmarke Top 20 Desert Springs: +2

Aufstiegsmarke Top 19 Bonmont: -1

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Florian Praegant

Letzte Einstiegs-Chance

TURNIER VORSCHAU WOCHE 40 / 2017: Prägant, Bacher, Prader und Co. versuchen beim letzten Tourschool-Termin ihr Glück. Christine Wolf verabschiedet sich in Frankreich von der Europa-Saison.

Im italienischen Golfclub Bogogno nehmen zahlreiche heimische Tourpros die letzte Chance zum Einstieg in die heurige European Tourschool wahr. Mit H.P. Bacher, Florian Prägant, Uli Weinhandl sind es vor allem die routinerten Österreicher, die auf den scorefreundlichen Parklandkurs nahe Mailands als ideale Golfwiese bauen. Timon Baltl und Clemens Dvorak versuchen ebenfalls beim letzten der vier Termine ihr Glück.

Im englischen Frilford Heath versucht Clemens Prader zur gleichen Zeit sein Glück.

Bislang überstand nur Felix Schulz die erste Hürde, während Matthias Schwab, Manuel Trappel und Martin Wiegele erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn überhaupt, in die Qualifying School um Spielrechte auf der European Tour einsteigen müssen.

Goodbye Europe

Die kürzeste Europasaison in der Geschichte der Ladies European Tour endet im südfranzösischen Biarritz mit der Ladies Open de France. Das Traditionsturnier wird auch heuer im Chantaco Golfclub ausgetragen, den Christine Wolf bereits aus den Vorjahren gut kennt und wo ihr vor zwei Jahren mit Platz 30 ihr bislang bestes Ergebnis gelang.

Das 250.000 Euro-Turnier lockt ein starkes Damenfeld an, unter anderem mit US Gast-Star Cristie Kerr und Englands Aufsteigerin Georgia Hall. Somit wurde Sarah Schober zu Wochenbeginn noch auf der Warteliste an 6. Stelle geführt.

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GOLFSTARS: ÖSTERREICH

Golfstars  “ÖSTERREICH”

 

Longhitter Hans Peter Bacher holt sich seine Power vom Bohneneintopf nach altem Familienrezept ASTL, Leo jun (AUT)
http://www.leo-astl.comBACHER, Hans-Peter (AUT)
http://www.hpbacher.at

BAUSEK, Christoph (AUT)
http://www.christophbausek.at/

BRIER, Markus (AUT)
http://www.markusbrier.at

FEYRSINGER, Thomas (AUT)
http://www.feyrsinger.com

GRENIER, Claude (AUT)
http://www.grenier.at

HABELER, Markus (AUT)
https://www.markushabeler.com/

NEMECZ, Luki (AUT)
http://www.forelukas.com/

PRADER, Clemens (AUT)
http://www.clemensprader.com/

PRÄGANT, Florian (AUT)
http://www.florian-praegant.com/

RIEDER, Wolfgang (AUT)
http://www.wolfgang-rieder.com

SCHWAB, Matthias (AUT)
http://www.matthiasschwab.com/

Habeler_1702_330
Neo-Pro aus der Talenteschmiede des GC Föhrenwald mit viel Potential: Markus Habeler
Bernd Wiesberger: An das Stemmen schwerer Tropäen muss er sich langsam gewöhnen WIEGELE, Martin (AUT)
http://www.insidesports.at

WIESBERGER, Bernd (AUT)
http://www.bw-golf.com

WIMMER, Nikolaus (AUT)
http://www.nikolaus-wimmer.at/

Alle Angaben ohne Gewähr
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BUCHSTABE SPIELER VON – BIS
A – B
>> AIKEN Thomas – BRADLEY Keegan
C
>> CASEY Paul – COLSAERTS Nicolas
D – E
>> DALY John – ELS Ernie
F – G
>> FOWLER Rickie – GARCIA Sergio
H – I
>> HARRINGTON Pad. – ISHIKAWA Ryo
J – L
>> JOHNSON Dustin – LUITEN Joost
M – N
>> MICKELSON Phil – MCILROY Rory
O – P
>> OOSTHUIZEN Louis – POULTER Ian
R – S
>> ROSE Justin – STENSON Henrik
T – Z
>> WATSON Bubba – WOODS Tiger
ÖSTERREICH
>> BACHER H.P – WIESBERGER Bernd
LADIES
>> KO Lydia – WIE Michelle
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Italienische Abwechslung

OPEN FRASSANELLE – 1. RUNDE: Robin Goger bringt sich mit der 69 in Italien in Position und versucht knapp außerhalb der Top 10 das Fundament für ein weiteres Spitzenergebnis auf der Alps Tour zu legen.

Bei der Open Frassanelle will Robin Goger nach seinen Kreuzbeschwerden vor ein paar Wochen endlich wieder zur alten Frühjahrsform zurückkehren und damit nach nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen auch die Preisgeldschecks wieder dememtsprechend erhöhen. Mit der 69 liegt der Burgenländer bei -2 als Zwölfter nur knapp außerhalb der Top 10.

Auf dem abschwechslunsgreichen Frassanelle GC holt sich Goger gleich fünf Birdies, muss auf dem fordernden Kurs aber auch drei Bogeys einstecken. Bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitze, die Matt Wallace (ENG) und Victor Perez (FRA) bilden, ist für den Österreicher aber noch vieles möglich. Die beinahe selbe Ausgangslage gilt auch für Lukas Kornsteiner, der mit der 70 (-1) bei seiner Auftaktrunde vieles richtig gemacht hat, durch eine Schwächephase auf den Backnine aber ein deutlich besseres Ergebnis verspielt. Als 25. versucht der Österreicher am Freitag die Ausgangslage für das Finale zu optimieren.

Uli Weinhandl gelingen auf den italienischen Grüns zu wenige Birdies, daher geht sich am Donnerstag nur die 72 aus, die bei +1 für den 63. Zwischenrang reicht. Hanspeter Bacher und Kurt Mayr kommen nicht über die 74 hinaus, Clemens Dvorak muss sich mit der 75 begnügen.

Matt Wallace (ENG) und Victor Perez (FRA) teilen sich die Führung bei -5 nach jeweils 66 Schlägen.

>> Leaderboard Open Frassanelle

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Tiroler Doppel

HAUGSCHLAG NÖ OPEN – FINAL: Leo Astl und Clemens Prader sorgen mit Top 10 Ergebnissen im Golfresort Haugschlag für ein Tiroler Doppel im Osten Österreichs. Astl attackiert dabei lange Zeit sogar die Spitze, ehe er gegen Ende das unglaubliche Tempo nicht mehr durchhält.

Das Golfresort Haugschlag entwickelt sich wohl immer mehr zu Leo Astls absoluter Lieblingswiese. Nach einem 3. Platz vor zwei Jahren und Rang 13 in der letzten Saison, wird er heuer mit Rang 6 erneut bester Österreicher beim Auftakt des Niederösterreich-Swings der Pro Golf Tour. Astl startete mit der 70 (-2) recht verhalten, spielte sich am Donnerstag mit der 65 (-7) aber bereits in gute Position. Bei acht Schlägen Rückstand auf den Führenden Tschechen Stanislav Matus ist der Sieg aber im Großen und Ganzen wohl nur noch theoretischer Natur.

Genau das widerlegt er dann aber auf den Frontnine eindrucksvoll. Gleich fünf Birdies und ein Eagle verewigt Astl auf nur 9 Golflöchern zur 29 und liegt plötzlich nur noch um einen einzigen Schlag hinter dem Tschechen, der am Finaltag nicht wirklich vom Fleck kommt und in keiner Phase an seine starken Auftaktrunden anschließen kann. Nachdem Leo dann auf der 13 noch ein weiteres Birdie glückt, egalisiert er endgültig alle acht Schläge Rückstand und ist drauf und dran in Haugschlag für einen heimischen Sieg zu sorgen.

Tempo gedrosselt

Doch plötzlich reißt der unwiederstehliche Vortrieb des Tirolers und er muss mit gleich vier Bogeys auf den verbleibenden fünf Bahnen wieder abreißen lassen. Mit der 68 (-4) geht sich zwar der Sieg beim ersten von drei Niederösterreich Turnieren in Folge am Ende klar nicht aus, mit Rang 6 wird er aber einmal mehr bester Österreicher der Haugschlag NÖ Open.

Auf die Frage, was er denn zum Frühstück hatte, da er so enorm stark aus den Startlöchern kam, meint Astl in seiner bekannt trockenen Art: “Eindeutig wohl zu wenig! Den Sieg wollte ich, aber ich hab mein Spiel auf den Backnine verloren.”

Clemens Prader sorgt mit Rang 7 für ein Tiroler Doppel im Osten Österreichs. Er notiert ebenfalls ein ganz starke Runde mit sechs roten Einträgen, lediglich ein Doppelbogey gleich nach dem Turn auf der 10 hängt ihm den einzigen Schönheitsfehler am Finaltag um. Schlussendlich reiht er sich mit der 68 (-4) um lediglich einen einzigen Schlag hinter Leo Astl ein und nimmt ebenfalls ein Top 10 Ergebnis nach Adamstal mit.

“Ich hab heute wieder 17 Grüns getroffen. Insgesamt 87% in dieser Woche. Das lange Spiel hat also klar gepasst, nur bei den Putts wollte es nicht so recht funktionieren. Aber ich bin schon ziemlich happy. Immerhin haben wir -25 fürs Zimmer”, so Clemens Prader, der sich mit Leo Astl auch ein Zimmer teilte, augenzwinkernd.

Wie Astl und Prader notiert auch H.P. Bacher am Freitag eine 68 (-4) und wird damit 14. Benny Weilguni beendet das Turnier nach der 71 (-1) auf Rang 17. Bernard Neumayer tritt nach der 73 (+1) als 21. die Weiterreise an. Amateur Clemens Gaster reiht sich mit der finalen 73 (+1) auf Platz 31 ein.

Stanislav Matus (CZE) (71) und Chris Robb (SCO) (65) kommen beide mit einem Gesamtscore von 18 unter Par zurück ins Clubhaus. Im Stechen setzt sich dann der Tscheche gegen den Schotten durch und sichert sich den Sieg. Weiter geht es bereits nächsten Montag mit der ersten Runde in Adamstal.

>> Leaderboard Haugschlag NÖ Open

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Leo Astl 2015

Heimstark

HAUGSCHLAG NÖ OPEN – 2. RUNDE: Leo Astl dreht am Donnerstag auf der Pro Golf mit der 65 richtig auf und katapultiert sich in die Top 10 beim Birdiefestival in Haugschlag. In seinem Sog folgen einige weitere Österreicher ins Finale.

Die Spitze dürfte der Tscheche Stanislav Matus bei -17 nach der 64 nicht mehr aus der Hand geben. Matus schlägt im Haugschlag Resort auch am Donnerstag einen Birdietakt, den niemand mithalten kann. Bei vier Schlägen Vorsprung sind die Siegambitionen deutlich.

Leo Astl ist aber derjenige, der mit der 65 (-7) in der zweiten Runde einen gewaltigen Zug nach vorne entwickelt und sich einmal mehr sehr heimstark präsentiert. Der Tiroler ist drauf und dran zum dritten Mal in Folge bester Österreicher in Niederösterreich zu werden. Bei -9 geht Astl von der 7. Stelle in den Freitag.

Clemens Prader beweist mit der 67 ebenfalls beste Birdielaune und dürfte sich herausgefordert fühlen, sich noch den Titel als bester Österreicher zu schnappen, immerhin hat der Routinier als Zehnter bei -8 nur einen Schlag Rückstand auf Astl: “Es wird immer besser: 17 Grüns getroffen. Außer beim Outball, wo es nur um 10 Zentimeter ging, habe ich jeden Schlag getroffen, einfach ein Mega-Feeling!”

Äußerst beständig präsentiert sich Bernard Neumayer (69), der mit der zweiten Runde unter 70 bei -7 den 15. Zwischenrang einnimmt. Auch Benjamin Weilguni cuttet als 16 bei -6 in überzeugender Manier.

Hanspeter Bacher positioniert sich mit der 69 (-3) mit einem Gesamtscore von -5 an der 20. Stelle und versucht am Freitag noch einmal alles aus der Birdiepresse zu holen, ähnliches gilt für Johannes Steiner nach der 70 bei -4.

Bester österreichischer Amateur ist Clemens Gaster, der gleichzeitig auch als Einziger aus rot-weiß-roter Sicht den Cut stemmt. Mit der 68 ruft der Österreicher sein Potential ab und hat als 20. Lust auf mehr bekommen.

Die Cuthürde von -3 verpassen unter anderen Rene Gruber und Jürgen Maurer.

>> Leaderboard Haugschlag NÖ Open

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Benjamin Weilguni 2015 Golf-Live.at

Gastfreundliche Scores

HAUGSCHLAG NÖ OPEN – 1. RUNDE: Mit 63er und 64er-Runde geht es in den Österreich-Swing der Pro Golf Tour. Bennie Weilguni kann von den Gastgebern mit der 67 noch am ehesten mithalten.

Perfekte Bedingungen mit wenig Wind im Waldviertel laden am Eröffnungstag der Haugschlag Niederösterreich Open 2016 zu einem Birdiefest ein. Während sich die Gastgeber noch vornehm zurückhalten, nehmen vor allem Anton Kirstein (D) mit der 64 am Vormittag und Stanislav Matus (CZE) später mit der 63 die Einladung dankend an und sammeln Birdies am Fließband ein. Matus absolviert jede zweite Bahn in Birdie und Par und sorgt bei 9 unter Par für die tiefste Nummer im Golfresort Haugschlag.

Bennie Weilguni schlägt ebenfalls einen gewaltigen Birdietakt mit 6 Schlaggewinnen und zählt mit der 67 zu den Gewinnern am Vormittag. 5 unter Par reicht am Ende des Tages aber gerade einmal für Platz 7. Clemens Prader produziert mit 6 Birdies ebenfalls ausreichend Dampf nach vorne, schleppt aber mit drei Bogeys zuviel Ballast ins Clubhaus um Besseres als die 69 zu holen.

Am Nachmittag spielt sich vor allem Bernard Neumayer mit der 68 auf Platz 13 vor und damit gut in Position für die ausstehenden 36 Löcher: allerdings bringt der Salzburger erst spät seinen Putter mit vier Birdies auf den letzten 5 Löchern auf Temperatur.

Leo Astl, in den letzten zwei Jahren Österreichs Bester in Haugschlag, bringt sich mit der 70 auch heuer brauchbar in Position. H.P. Bacher bestätigt seinen Ruf als Mann starker Eröffnungsrunden: wie zuletzt in Maria Lankowitz gibt der Radstädter auch in Haugschlag mit 5 Birdies ordentlich Gas. Johannes Steiner stellt seine ansteigende Form mit der 70 ebenfalls unter Beweis. In den “70er-Club”, der für Platz 27 reicht, schaffen es auch noch Jürgen Maurer und Niki Wimmer.

Österreichs Amateure, die in den Vorjahren gerne in Haugschlag groß aufzeigten, spielen bislang nur Nebenrollen. Die einzige Runde unter Par gelingt Clemens Gaster mit der 71, die den 39. Platz einbringt.

>> Leaderboard Haugschlag NÖ Open

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CHALLENGE TOUR 2015

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2015

(FINAL ORDER OF MERIT 2015)

CHALLENGE TOUR 2015

RANG
SPIELER
LAND
STARTS
MONEY
1
Ricardo GOUVEIA
POR
19
251,592
2
Sebastien GROS
FRA
19
178,645
3
Borja VIRTO ASTUDILLO
ESP
18
150,466
4
Nacho ELVIRA
ESP
15
114,878
5
Joachim B. HANSEN
DEN
21
113,135
6
Björn ÅKESSON
SWE
19
104,539
7
Gary BOYD
ENG
15
96,290
8
Rhys DAVIES
WAL
21
94,832
9
Thomas LINARD
FRA
20
91,258
10
Jens FAHRBRING
SWE
21
89,731
11
Jeff WINTHER
DEN
18
87,033
12
Andrew MCARTHUR
SCO
16
82,545
13
Callum SHINKWIN
ENG
16
81,082
14
Brandon STONE
RSA
19
80,979
15
Jamie MCLEARY
SCO
20
80,353
16
Ryan FOX
NZL
10
78,003
17
John HAHN
USA
13
77,753
18
Scott HENRY
SCO
17
77,194
19
Daniel IM
USA
21
76,806
20
Haydn PORTEOUS
RSA
17
76,641
21
Max ORRIN
ENG
20
75,991
22
Mads SØGAARD
DEN
20
74,928
23
Sam WALKER
ENG
20
64,028
24
Jens DANTORP
SWE
19
63,056
25
Daan HUIZING
NED
21
62,775
26
Jack SENIOR
ENG
20
62,026
27
Ruaidhri MCGEE
IRL
21
61,727
28
Ryan EVANS
ENG
17
60,283
29
Tom MURRAY
ENG
10
59,477
30
Steven JEPPESEN
SWE
21
54,865
31
Sebastian SODERBERG
SWE
18
52,557
32
Robert COLES
ENG
19
52,218
33
Scott ARNOLD
AUS
15
51,781
34
Dominic FOOS
GER
15
50,658
35
Matteo DELPODIO
ITA
21
49,131
36
James ROBINSON
ENG
21
48,991
37
Clément SORDET
FRA
12
47,260
38
Ross McGOWAN
ENG
14
46,296
39
George MURRAY
SCO
20
44,242
40
Alexander BJÖRK
SWE
18
43,398
41
Lorenzo GAGLI
ITA
21
42,615
42
Chris HANSON
ENG
23
41,726
43
Pontus WIDEGREN
SWE
21
41,645
44
Hugues JOANNES
BEL
23
39,920
45
Peter WHITEFORD
SCO
21
39,614
46
Edouard DUBOIS
FRA
20
35,701
47
James HEATH
ENG
17
35,361
48
Garrick PORTEOUS
ENG
18
34,463
49
Nino BERTASIO
ITA
21
31,960
50
Marcel SCHNEIDER
GER
15
31,490
51
José-Filipe LIMA
FRA
19
31,334
52
Chris SELFRIDGE
NIR
12
30,589
53
Taco REMKES
NED
12
30,543
54
Steven TILEY
ENG
17
30,536
55
Prom MEESAWAT
THA
7
29,214
56
Stuart MANLEY
WAL
20
28,715
57
Sihwan KIM
USA
16
27,808
58
Emilio CUARTERO BLANCO
ESP
20
27,084
59
Joel SJÖHOLM
SWE
14
26,919
60
Jaakko MAKITALO
FIN
17
26,711
61
William HARROLD
ENG
19
25,632
62
Stiggy HODGSON
ENG
15
25,172
63
Jack DOHERTY
SCO
22
25,056
64
Connor ARENDELL
USA
11
24,532
65
Simon WAKEFIELD
ENG
16
22,686
66
Terry PILKADARIS
AUS
11
22,433
67
Dean BURMESTER
RSA
6
22,267
68
Nico GEYGER
CHI
20
21,815
69
Andreas HARTØ
DEN
19
20,595
70
David LAW
SCO
19
20,455
71
Geoffrey DRAKEFORD
AUS
6
20,024
72
Oliver BEKKER
RSA
12
19,591
73
Gareth SHAW
NIR
13
19,079
74
Sebastian HEISELE
GER
21
19,017
75
Jacob GLENNEMO
SWE
16
18,755
76
Maarten LAFEBER
NED
19
18,642
77
Dave COUPLAND
ENG
18
18,466
78
Juan SARASTI
ESP
12
18,459
79
George WOOLGAR
ENG
12
18,063
80
Fredrik ANDERSSON HED
SWE
15
17,487
81
Christian GLOET
DEN
19
17,440
82
José Manuel LARA
ESP
8
16,866
83
Joël STALTER
FRA
18
16,847
84
Paul MADDY
ENG
9
16,470
85
Simon GRIFFITHS
ENG
10
16,463
86
Julien GUERRIER
FRA
18
16,421
87
Justin WALTERS
RSA
10
15,960
88
François CALMELS
FRA
17
15,736
89
Steven BROWN
ENG
18
15,724
90
Phillip ARCHER
ENG
15
15,620
91
Victor RIU
FRA
16
15,479
92
Pierre RELECOM
BEL
19
15,254
93
Duncan STEWART
SCO
18
15,119
94
Oscar STARK
SWE
13
14,322
95
Clement BERARDO
FRA
15
14,281
96
Martin WIEGELE
AUT
16
14,140
97
Sebastian GARCIA RODRIGUEZ
ESP
12
13,742
98
Toby TREE
ENG
11
13,569
99
Scott FALLON
ENG
18
13,201
100
Sean EINHAUS
GER
19
13,197
101
Birgir HAFTHORSSON
ISL
9
13,148
102
Damian ULRICH
SUI
16
13,132
103
Ross KELLETT
SCO
16
12,788
104
Carlos AGUILAR
ESP
18
12,529
105
Charles-Edouard RUSSO
FRA
10
12,010
106
Ricardo SANTOS
POR
8
11,815
107
Rhys ENOCH
WAL
10
11,780
108
Jeppe Pape HULDAHL
DEN
16
11,730
109
Nicolo RAVANO
ITA
21
11,335
110
Brinson PAOLINI
USA
10
11,109
111
Alexander KNAPPE
GER
11
11,087
112
Jesper BILLING
SWE
15
11,065
113
Elliot SALTMAN
SCO
14
11,049
114
Tim SLUITER
NED
19
10,732
115
Adrien BERNADET
FRA
19
10,222
116
Ben PARKER
ENG
8
10,053
117
Antonio HORTAL
ESP
10
9,724
118
Christopher MIVIS
BEL
16
9,647
119
Matthew SOUTHGATE
ENG
6
9,629
120
Adrien SADDIER
FRA
16
9,337
weiters:
128
Florian PRAEGANT
AUT
7
8,400
141
Manuel TRAPPEL
AUT
10
6,331
160
Lukas NEMECZ
AUT
13
3,213
191
Tobias NEMECZ
AUT
11
1,206

 

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Florian Praegant 2015

Beinharte Verhältnisse

EMC CHALLENGE – 2. RUNDE: Auch der Freitag ist im Olgiata GC von Rom von enorm ungemütlichen äußeren Verhältnissen geprägt. Martin Wiegele lässt bei der Fortsetzung am Samstag nichts anbrennen. Florian Prägant spielt sich schon am Freitag mit einer der seltenen roten Runden souverän ins Wochenende. Bacher und Nemecz scheitern am Cut.

Durch die langen Regenverzögerungen in Rom ist der Turnierplan bereits nach nur einem halben Spieltag bereits komplett über den Haufen geworfen. So müssen etwa Florian Prägant, H.P. Bacher und auch Lukas Nemecz am Freitag Vormittag erst ihre erste Runde beenden, nur um kurz darauf schon Runde 2 in Angriff zu nehmen.

Martin Wiegele kann durch die Verzögerungen am Freitag erst um 17:30 MEZ auf den Platz gehen und schafft vor der einfallenden Dämmerung nur drei Löcher. Bei der Fortsetzung am Samstag agiert er dann grundsolide, notiert noch zwei Birdies auf den Frontnine und spielt sich so zwischenzeitlich sogar auf Rang 2.

Nach dem Turn aber erwischt es den Routinier dann mit etlichen Fehlern, was am Ende in der 73 (+2) mündet. Der Cut ist so aber nie in Gefahr und Wiegele zieht als geteilter 21. ins Wochenende ein.

Die 2. Runde geht Florian Prägant auf dem unwahrscheinlich schweren Platz und den unwirtlichen Verhältnissen richtig auf. Der Kärntner liegt schon nach den Frontnine bei 1 unter Par und kann mit starkem Finish auch eine kurze Schwächephase zwischendurch glattbügeln. Am Ende erscheint er mit der 70 (-1) beim Recording cuttet als 35. ohne Probleme.

Zu weit hinten

H.P. Bacher notiert zwar die ebenfalls alles andere als schlechte 73 (+2), rangiert damit bei gesamt 9 über Par aber nur auf Rang 82. Die Hoffnung, dass die Cutmarke noch wandert erfüllt sich schlussendlich nicht. Vor allem ein ganz bitteres Triplebogey auf der 10 ist am Ende der Spielverderber, da sich die gezogene Linie bei 6 über Par einpendelt.

Lukas Nemecz verewigt die 75 (+4), liegt damit bei 10 über Par auf Rang 92 und hat so ebenfalls keine Chance am Wochenende noch dabei sein zu dürfen. Die Führung sichert sich Matteo Delpodio (ITA), der überlegen bei 5 unter Par den Ton in seiner Heimat angibt.

>> Leaderboard EMC Challenge

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Hans Peter Bacher 2015

Ohne Cutchance

RUSSIAN OPEN – FINAL: H.P. Bacher kann auch am Freitag im Skolkovo GC nicht zulegen und hat mit der 75 nie eine Chance auch nur in die Nähe der Cutmarke zu kommen. Lee Slattery (ENG) gewinnt.

Lee Slattery (ENG) sichert sich am Sonntag in Moskau den Sieg. Der Engländer lässt mit einer 69er (-2) Finalrunde nichts mehr anbrennen und triumphiert bei gesamt 15 unter Par und mit einem Schlag Vorsprung auf den ersten Verfolger Estanislao Goya (ARG) (68).

Vom 4.9.2015:

Es zieht sich in dieser Saison wie ein roter Faden durch das Jahr von Hanspeter Bacher. Mittlerweile steht der Kalender bereits im Monat September und der Radstadt Pro wartet nach wie vor auf das erste Wochenende im Jahr 2015. Bei allen bisherigen Antreten auf der Challenge Tour war schon nach dem Freitag Endstation. Auch ein seltener Ausflug auf die European Tour in dieser Woche kann den Teufelskreis nicht durchbrechen.

Bereits der Donnerstag verlief nur suboptimal und Bacher halste sich mit der 74 (+3) bereits einen drei Schläge großen Rückstand auf die Cutmarke auf. Der Freitag beginnt dann auf den Backnine mit fünf Pars zwar solide, allein Birdies wollen einfach keine gelingen. Mit einem schwarzen Zwischensprint – der Salzburger muss auf nur sechs Bahnen vier Bogeys notieren – scheint der Wochenendzug dann endgültig abgefahren zu sein.

Kurze Hoffnung

Doch plötzlich keimt noch einmal ein Fünkchen Hoffnung auf. Wie aus dem Nichts notiert er ein Eagle und ein Birdie und hätte, ein ganz starkes Finish vorausgesetzt, tatsächlich noch einmal die Chance an die gezogene Linie heranzukommen. Doch spätestens auf der 5 ist es dann mit einem weiteren Bogey endgültig Gewissheit, dass das Wochenende in Moskau ohne österreichische Beteiligung über die Bühne gehen wird.

Bis zum Ende der Runde muss er dann noch zwei weitere Schläge abgeben, was in der 75 (+4) und als 108. in einem klaren Missed Cut mündet. Auf die Marke zum Aufstieg fehlen schlussendlich sage und schreibe ganze sieben Schläge. Damit vergibt H.P. Bacher auch die große Möglichkeit sich auf Europas höchster Spielklasse nicht nur in Szene zu setzen, sondern auch Selbstvertrauen zu tanken.

Zum derzeitigen Zeitpunkt hat er weder für die Challenge Tour und schon gar nicht für die European Tour eine halbwegs gewinnbringende Kategorie inne. Durch die reduzierten Felder bei den nächsten Turnieren der Challenge Tour wird es doppelt schwer einen Startplatz zu ergattern, was langsam aber sicher die Tourschool zu so etwas wie der letzten echten Chance auf eine gute Kategorie für kommendes Jahr macht.

Der Waliser Bradley Dredge führt nach der bereits zweiten 66 (-5) bei gesamt 10 unter Par.

>> Leaderboard Russian Open

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