Schlagwort: christine

Front 9 wieder birdielos

LADIES OPEN DE FRANCE – 3. RUNDE: Christine Wolf spart sich ihre Samstags-Birdies für die Back 9 auf – 27 Löcher bleiben noch am Finaltag.

Christine Wolf startete am Donnerstag mit der 68 durchaus gut ins Turnier und liegt damit nur knapp hinter den Top 10. Mit dem Gameplan zeigte sie sich durchaus zufrieden und will ihr Spiel im eher nassen Südfrankreich auch am Freitag weiter durchziehen.

“Ich hab noch auf der 1 abgeschlagen und als wir am Grün waren haben sie dann unterbrochen. Es ist hier ziemlich abwechslungsreiches Wetter und es waren auch ein paar Grüns ziemlich unter Wasser”, so Chrissie, die sich schlussendlich bis Samstag um 08:45 MEZ gedulden muss, nach dem extrem kurzen Auftritt am Freitag.

Bei endlich wieder trockenen und freundlichen Bedingungen geht Chrissie die Sache am Samstag Morgen auch grundsolide mit einer Par-Serie an. Nachdem am ersten Par 5 der Birdieputt nicht fallen will, muss sie am anschließenden Par 3 mit Bogey den ersten Rückschlag hinnehmen. Noch vor der Halbzeit geht ein weiterer Schlag verloren.

Auch zu Beginn der Back 9 läuft Wolf weiter vergeblich den Birdies nach. Bis zum 14. Grün muss sich die Tirolerin in Geduld üben bis endlich ein Putt fallen möchte. Wolf ist sichtlich auf den Geschmack gekommen und stürmt mit drei weiteren Birdies ins Clubhaus. Mit der 68 marschiert Österreichs einzige Teilnehmerin sogar bis auf Platz 7 zur Halbzeit nach vor.

Am Samstag Nachmittag möchte die Turnierleitung die 3. Runde zumindest zur Hälfte abschließen um den Rückstand im Zeitplan aufzuholen. Wolf hat auch im 3. Umlauf Probleme auf den drei Par 3 in der Anfangsphase, wo sie diesmal an der kurzen 3 einen Schlag abgibt. Am anschließenden Par 5 geht der Schuss mit Bogey ebenfalls nach hinten los. Wie schon am Vormittag fällt bis zur Halbzeit kein einziger Birdieputt, womit Wolf zu Einbruch der Dunkelheit deutlich aus den Top 10 herausfällt: “Ich habe mir eigentlich relativ gute Chancen gegeben, nur sind leider keine Putts rein,” ist einmal mehr der Putter der große Spielverderber.

Am Sonntag ab 8:45 Uhr bleiben Wolf jedoch 27 Löcher Zeit für ein ansprechendes Ergebnis in Frankreich zu sorgen.

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LADIES EUROPEAN TOUR 2016

Die Preisgeld-Rangliste der Ladies European Tour / Order of Merit 2016

(nach Turnier: DUBAI LADIES MASTERS)

LADIES EUROPEAN TOUR 2016

RANG
SPIELERIN
STARTS
MONEY
1
BETH ALLEN
16
€ 313,079.27
2
ADITI ASHOK
13
€ 206,664.97
3
FLORENTYNA PARKER
16
€ 175,361.77
4
GEORGIA HALL
15
€ 170,939.70
5
ISABELLE BOINEAU
17
€ 156,116.41
6
NANNA KOERSTZ MADSEN
17
€ 142,465.56
7
EMILY KRISTINE PEDERSEN
16
€ 131,944.23
8
CAROLINE HEDWALL
11
€ 110,094.82
9
CAMILLA LENNARTH
13
€ 108,693.89
10
NURIA ITURRIOS
13
€ 103,220.07
11
ANGEL YIN
12
€ 94,105.87
12
NICOLE BROCH LARSEN
11
€ 92,425.42
13
LINDA WESSBERG
10
€ 92,205.00
14
BELEN MOZO
6
€ 84,601.38
15
BECKY MORGAN
10
€ 83,684.55
16
GWLADYS NOCERA
17
€ 81,870.57
17
ANNE VAN DAM
16
€ 81,043.74
18
MALENE JORGENSEN
16
€ 76,168.03
19
LYDIA HALL
11
€ 73,782.15
20
MELISSA REID
10
€ 68,847.90
21
PAMELA PRETSWELL
17
€ 67,286.46
22
NOORA TAMMINEN
13
€ 65,517.42
23
SARAH KEMP
13
€ 64,614.15
24
HOLLY CLYBURN
10
€ 63,333.26
25
STACEY KEATING
17
€ 62,634.19
26
AMELIA LEWIS
12
€ 60,961.44
27
XI YU LIN
6
€ 56,144.57
28
URSULA WIKSTROM
14
€ 55,401.57
29
KYLIE WALKER
15
€ 54,144.36
30
CELINE HERBIN
11
€ 49,997.93
31
DIANA LUNA
13
€ 49,475.83
32
FELICITY JOHNSON
13
€ 43,878.99
33
OLIVIA COWAN
11
€ 43,678.16
34
MARIANNE SKARPNORD
14
€ 41,258.63
35
MARTA SANZ BARRIO
14
€ 41,230.15
36
LINA BOQVIST
14
€ 41,164.93
37
SOPHIE WALKER
12
€ 40,916.08
38
ALEXANDRA VILATTE FARRET
14
€ 39,940.72
39
WHITNEY HILLIER
13
€ 39,024.17
40
ASHLEIGH SIMON
10
€ 38,799.93
41
HANNAH BURKE
14
€ 37,153.17
42
KATIE BURNETT
6
€ 36,971.25
43
CHRISTINE WOLF
15
€ 36,933.25
44
MAHA HADDIOUI
13
€ 36,387.68
45
CHLOE LEURQUIN
16
€ 35,490.94
46
JADE SCHAEFFER
16
€ 34,565.00
47
STACY LEE BREGMAN
10
€ 33,914.20
48
NICOLE GARCIA
14
€ 33,381.16
49
CHEYENNE WOODS
6
€ 32,732.73
50
ANNABEL DIMMOCK
10
€ 32,574.11
weiters:
53
ISI GABSA
9
€ 30,813.96
63
LETICIA RAS-ANDERICA
11
€ 26,809.77
101
SARAH SCHOBER
3
€ 9,378.80
102
KAROLIN LAMPERT
11
€ 8,899.50
107
SOPHIA POPOV
1
€ 8,250.00
117
LEIGH WHITTAKER
11
€ 3,840.00
123
CHIARA MERTENS
5
€ 2,775.00
127
NINA MUEHL
5
€ 2,426.67

 

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Birdielauf hält an

FATIMA BINT MUBARAK OPEN – 2. RUNDE: Der Birdielauf von Christine Wolf hält auch am Donnerstag an. Die Österreicherin setzt sich mit der 68 in den Top 5 des hochdotierten Events fest.

Der bisher blänzende Auftritt von Christine Wolf bei der Fatima Bint Mubarak Open der Ladies in Abu Dhabi findet auch am Donnerstag seine Fortsetzung. Die Österreicherin agiert in beneidenswerter Form und holt sich auch in der 2. Runde auf dem Saadiyat Beach GC die nötigen Birdies ab. Bei sieben Birdies und drei Bogeys geht sich die 68 auf dem Par 72 Kurs aus. Bei insgesamt -9 pendelt sich die Tirolerin nach zwei Tagen an der 6. Stelle ein und spielt sich dadurch sogar in den erweiterten Kreis der Sieganwärterinnen.

Auf die Führende Isländerin Olafia Kristindottir fehlen Wolf nach zwei Runden vier Schläge. Der Rückstand ist bei einer ähnlichen Birdieausbeute aber mit Sicherheit aufzuholen.

“Es war wieder recht gut”, freut sich die Österreicherin, die sich ganz offensichtlich in einem Hoch im Herbst der Saison befindet. “Die Drives waren vor allem richtig gut”, setzt Wolf auf eine stabile Basis. “Dann waren die Annäherungen die letzten Tage oft sehr nah an der Fahne und heute auf den zweiten Neun wurde der Putter dann auch noch warm”, ist von der Proette auch in den kommenden Tagen noch einiges zu erwarten.

An Birdies mangelt es auch bei Sarah Schober nicht. Die Siegerin der LET Access Series kommt zu vier Birdies, macht sich aber das Golferleben mit schwerwiegenden Fehlern unangenehm. Zum einen ist es das Triplebogey auf der 4, zum anderen ein Doppelbogey kurz vor Ende, allerdings geht sich durch ein postwendendes Birdie zur 74 (+2) bei insgesamt -1 als 58. noch punktgenau der Cut aus. Für die Newcomerin ist es der zweite Cut in Folge.

>> Leaderboard Mubarak Open

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Christine Wolf 2015

Einige Mühe

LADIES OPEN DE ESPANA – 1. RUNDE: Christine Wolf kommt mit der 77 zum Start in Spanien nicht in Fahrt. Gerade die Grüns erweisen sich am Donnerstag besonders knifflig.

Die neue Turnierwoche hat sich Christine Wolf in Spanien von Beginn weg anders ausgemalt. Die Tirolerin hat an das Event im Aloha GC nach einem Jahr Pause nur die besten Erinnerungen, hat sie doch vor zwei Jahren sogar um den Sieg mitgespielt. 2016 fängt die Ladies Open de Espana doch um einiges mühsamer an.

Vor allem die Grüns auf dem windanfälligen Kurs von Andalusien zeigen sich für Wolf von der ungemütlichen Seite. Am Ende sollten zum Auftakt nur zwei Birdies bei sieben Bogeys gelingen. “Ich habe einfach viele Putts nicht reingebracht. Sind heute alle an der Kante vorbei”, kann die Österreicherin bei dem 300.000 Euro dotierten Turnier nicht oft genug den richtigen Break erkennen. “A bissl überlesen”, versucht Wolf am Freitag deutlich effizienter zu werden.

Bei Anfangs perfekten spätsommerlichen Verhältnissen wird es mit Fortdauer der Runde auch immer trickreicher die richtige Wahl im aufkommenden Wind zu treffen. “Auf den zweiten Neun ist viel Wind aufgekommen”, stagniert das Score weiterhin. Jetzt bleibt nach der 77 (+5) nur mehr für Freitag eine Aufholjagd anzusetzen, um sich wieder auf Kurs in Richtung Cut zu bringen.

Florentyna Parker und Rosie Davies holen sich am Donnerstag die Führung. Das englische Damenduo nützt die perfekten Verhältnisse am Vormittag aus und scort die 69 (-3).

>> Leaderboard Ladies Open de Espana

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Christine Wolf 2015

Stilvoll

LADIES EUROPEAN MASTERS – 1. RUNDE: Christine Wolf legt mit der 71 in Deutschland einen überzeugenden Start beim 500.000 Euro Event hin. Die Österreicherin geht aus vielversprechender Position in die zweite Runde.

Das neue Ladies European Masters im GC Hubbelrath bei Düsseldorf soll auch bei Christine Wolf zu neuen Höhenflügen führen und für einen gewaltigen Fortschritt in der Geldrangliste der Ladies European Tour sorgen. Die einzige Österreicherin im Starterfeld legt eine ordentliche Portion Birdies an den Tag und kommt so zwischenzeitlich sogar ganz an die Spitze des Leaderboards. Kurzzeitig lenken Schlagverluste vom Vorhaben ab. Wolf bäumt sich aber auf und rettet mit einem Birdie doch noch die Runde unter Par.

“Es war eine gute erste Runde”, freut sich Christine Wolf über die 71. “Habe echt gut gespielt und auch ein paar Fehlschüsse wieder gut ins Spiel gebracht”.

Der Arbeitstag beginnt auf der 10 mit einem Birdie optimal. Kurz vor dem Turn erhöht sich das Birdie-Kontingent auf drei Stück. Verantwortlich dafür sind rote Einträge auf den Löchern 16 und 17. Nach der Halbzeit stagniert der Vorwärtsdrang und droht zu zerbröseln. Ein Bogey auf der 1 und zwei Bogeys in Folge auf den Bahnen 6 und 7 werfen Wolf auf die Ausgangslage bei Par zurück. Das Par 5 der 8 kommt zu diesem Zeitpunkt gerade recht und bringt der Tirolerin das Birdie zur 71 ein.

“Der Platz ist ganz gut, er spielt sich ein bisschen hügelig, aber das bin ich ja von daheim gewöhnt”, will die Olympia-Teilnehmerin von Rio de Janeiro die Zeit als 17. in den Top 20 verlängern.

Lee-Anne Pace (RSA) übernimmt die Führung mit nur 65 Schlägen und liegt bei -7 einen Stroke vor Katie Burnett (USA), die mit der 66 noch am ehesten mithalten kann.

>> Leaderboard Ladies European Masters

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Kontrollierte Offensive

OLYMPIA RIO 2016 – DAMEN GOLF – 2. RUNDE: Christine Wolf weiß am Donnerstag durchaus zu überzeugen und notiert im Reserva de Marapendi mit der 69 ihre erste rote Runde in Rio. Der Rückstand auf die Medaillenränge verringert sich aber nicht. “Es war vom langen Spiel her erneut sehr solide, auch der Putter funktioniert nach wie vor sehr gut. Ich hab zwar heute weniger so nahe Birdiechancen gehabt, aber alles in allem ganz gut gespielt”, zeigt sie sich ihrer ersten roten olympischen Runde zufrieden.

Christine Wolf wusste zum Auftakt vor allem auf den Grüns zu überzeugen und will das gute Gefühl klarerweise in den zweiten Spieltag mitnehmen. Das gelingt zu Beginn mit sicherem 3er Holz auch, allerdings überschlägt sie danach die Fahne deutlich. Vom Vorgrün geht sich aus knapp 24 Metern jedoch das Par aus.

Schon auf der 2 legt sie sich dann die erste echte Birdiechance auf, aus vier Metern will aber noch nichts herausspringen. Gleich darauf ergibt sich aus fünf Metern die nächste Möglichkeit, doch weiterhin heißt es aufs erste Birdie warten. Die 4 – am Vortag musste Chrissie hier gleich zwei Schläge abgeben – gelingt diesmal mit sicherem Grüntreffer und Zweiputt stressfrei. Aus drei Metern will dann auch das Par 5, der 5 keinen roten Eintrag springen lassen.

Die Annäherung auf der 7 passt perfekt, doch weiterhin will der Putter am Donnerstag auch aus zwei Metern noch nicht mitspielen. Am letzten Par 3 der Frontnine aber erwärmt sich das Gerät fürs Kurzgemähte dann endlich und aus acht Metern fällt das erste Birdie des Tages. Eine Bahn später heißt es dann auch erstmals zaubern, was mit einer Annäherung auf drei Metern und gestopftem Putt aber gelingt.

Die Backnine beginnen nach Maß. Chrissie legt ihr Wedge geschenkt zur Fahne und hat nur noch ein Tap-in zum nächsten roten Eintrag. Die schwierige Annäherung ins kleine 12. Grün will nicht so wie von der Österreicherin geplant. Mit gutem Chip und starkem Viermeterputt kratzt sie aber auch hier das wichtige Par. Weiterhin ist sie nach solidem Zweiputt auf der 13 gut unterwegs, ehe sie auf der 14 (Par 3) dreimal ansetzen muss, ehe der Ball im Loch verschwindet.

Gut gerettet

Wolf_Rio_1612_330Der Konter auf den ersten Schlagverlust sitzt nach perfektem Wedge auf einen guten halben Meter zur Fahne perfekt. Richtig wild wird dann die drivebare 16. Chrissie meint es mit der Attacke zu gut und legt den Abschlag ins Wasteland, von wo aus sie den Ball nur im Bunker unterbringt. Nach gutem Sandschlag bleiben dann immer noch knapp vier Meter zum Par. Einmal mehr bleibt sie aber nervenstark und locht souverän ein.

Nachdem der Abschlag am letzten Par 3 im Grünbunker hängenbleibt, muss sie erneut zaubern, schafft aber auch hier den Sand Save. Mit einem abschließenden Par macht sie die 69 perfekt, was ihr die erste rote Runde in Rio und Rang 28 beschert. Auf die drittplatzierte Britin Charley Hull (66) und somit auf Bronze fehlen ihr derzeit sechs Schläge. Die Führung krallt sich Inbee Park (KOR) (66) bei gesamt 10 unter Par. Mit einem Schlag Rückstand folgt Stacy Lewis (USA) (63).

Starker Auftritt

Zwar verringert sich damit für die Innsbruckerin der Rückstand auf die Medaillenränge (-6) nicht, Christine Wolf weiß aber mit starkem Spiel und mit Nervenstärke eindeutig zu überzeugen. Bereits am Mittwoch hatte sie mit nur 28 Putts klar das richtige Rezept am Kurzgemähten. Auch am Donnerstag agiert sie sehr souverän. Mit 12 Greens in Regulation trifft sie sogar um 2 mehr als am Vortag und benötigt erneut nur 28 Putts, was die starke Leistung unterstreicht.

>> LIVE SCORING OLYMPIA GOLF DAMEN

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Im machbaren Bereich

LALLA MERYEM CUP – 1. RUNDE: Christine Wolf eröffnet ihre Turnierwoche in Marokko mit der 76 (+4). Der Cut ist damit auf dem schwierigen Royal Dar Es Salam aber dennoch im absolut machbaren Bereich.

Nach der hervorragenden Vorstellung zuletzt auf der LET Access Tour wollte Christine Wolf ihre Form auch auf der nächsthöheren Stufe, der Ladies European Tour, unter Beweis stellen. Bei dem einzigartigen, zeitgleichen Event Lalla Meryem Cup mit der Trophee Hassan II der European Tour der Herren kann die Tirolerin gerade zu Beginn auf den hinteren Neun eine gewisse Konstanz abrufen.

Auf dem Blue Course reiht die 27-Jährige vorerst einige Pars aneinander, auf das erste Birdie muss die Proette allerdings noch länger warten. Durch Bogeys auf den Löchern 16 und 18 zeigt der anpruchsvolle Platz, dass kaum Spielraum für eine Fehleranhäufung ist. Auch nach der Halbzeit bekommt Christine Wolf die Tücken des Kurses zu spüren. Auf der 4 muss sich die Österreicherin mit einem Doppelbogey auseinandersetzen. Auf dem Par 5 der 6 sichert Wolf dann endlich den ersten Schlaggewinn, bevor ein Bogey auf der vorletzten Bahn die 76 besiegelt.

“Es lief heute nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber ich habe den Ball einfach nicht nah genug an die Fahne geschossen und einfach Probleme gehabt die richtige Linie zu finden. Der Driver war aber sehr gut, was auf diesem Platz wichtig ist. Morgen hab ich dann eine neue Chance”, lässt Wolf via Twitter verlautbaren.

Wie schwierig der Platz ist, zeigt, dass sich Christine Wolf bei +4 an der 65 Position befindet und damit ziemlich genau im erwarteten Cutbereich. Aufgrund der durchwachsenen Saisonleistung bisher, wäre der Einzug in die Preisgeldränge als erster, wichtiger Erfolg im Jahr 2016 auf der Ladies European Tour zu werten.

Florentyna Parker erobert mit der 67 bei -5 die Spitze des Leaderboards und liegt damit knapp vor einem Trio, das mit der 68 zu überzeugen weiß. Unter anderem befindet sich Marianne Skarpnord unter den Verfolgerinnen.

>> Leaderboard Lalla Meryem Cup

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Nina Muehl

In guter Form

BING LEE FUJITSU GENERAL PRO-AM – FINAL: Nina Mühl präsentiert sich auf Tasmanien in guter Form und wird beim Pro-Am mit der abschließenden 69 starke 3. Christine Wolf hingegen ergeht es mit der 76 und Rang 33 weniger gut.

Beim mittlerweile dritten Start auf der ALPG besticht Nina Mühl mit ausgezeichneter Frühform. Die Wienerin startete am Donnerstag mit der 71 (-1) bereits im roten Bereich und pendelte sich damit in den Top 10 ein. Am Freitag dreht sie dann richtig auf und postet mit der 69 (-3) sogar eine Runde in den 60ern aufs Tableau.

Der Lohn der Mühe ist ein ausgezeichneter 3. Rang. Damit steht nach Chrissie Wolf, die bei den Moss Vale Ladies Classic in der letzten Woche ebenfalls einen 3. Platz erreichte, erneut eine Österreicherin am Stockerl. Nina macht damit auch wichtige Punkte im Kampf um einen Startplatz bei den Women’s Australian Open, die ab 18. Februar ausgetragen werden. “Heute wars echt super. Ich hab gut gespielt und auch eine echt nette Amateur Gruppe gehabt. Ich freue mich total”, so Nina nach dem 3. Rang.

Kein Rhythmus

Christine Wolf ergeht es in Tasmanien weniger gut als ihrer Landsfrau. Österreichs Nummer 1 startet mit der 73 (+1) und hält sich so die Chance auf ein Topresultat noch offen. Der Start in die zweite Runde lässt sich dann gut an, die Tirolerin verliert aber nach und nach ihren Rhythmus und muss am Ende mit der 76 (+4) und Rang 32 vorlieb nehmen.

“Ich hab auf den ersten Neun richtig gut gespielt und war auch unter Par, aber dann ist gar nichts mehr gegangen. Aber ich hab ja noch ein paar Chancen”, fasst Chrissie ihre zweite Runde kurz zusammen. Um einen Startplatz bei den Australian Open zu ergattern muss ein Platz unter den Top 8 in der Money List herausspringen, jedoch bekommen höchstens die Top 5 der internationalen Teilnehmer ein Ticket.

Den Sieg sichert sich die Australierin Stacey Keating, die nach der 71 (-1) bei gesamt 7 unter Par triumphiert.

>> Leaderboard Bing Lee Fujitsu General Pro-Am

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Nina Muehl

Schwarz dominiert

MT BROUGHTON CLASSIC – FINAL: Nina Mühl fällt am Finaltag im Mt Broughton Golf and Country Club mit der 77 weit zurück. Auch Christine Wolf findet mit der 76 keinen richtigen Rhythmus. Beide üben sich nach dem Turnier in Selbstkritik.

Nach dem bärenstarken Auftritt beim Season-Opener der beiden österreichischen Proetten vor nur zwei Tagen, geht es beiden heimischen Vertreterinnen beim nächsten Zweitages Pro-Am Turnier in Down Under nicht mehr so leicht von der Hand.

Nina Mühl weiß zwar mit der 73 (+1) zum Auftakt noch halbwegs zu überzeugen, am Sonntag aber fällt sie mit der 77 (+5) dann weit im Klassement zurück. “Es war zwar windiger, aber ich hab einfach nicht gut gespielt und fast nichts gelocht”, so Nina, die bei einem Gesamtergebnis von 6 über Par das Turnier auf dem 38. Rang beendet.

Chrissie Wolf findet in Australien diesmal überhaupt keinen gewinnbringenden Rhythmus. Die Tirolerin eröffnet das Event mit einer 74 (+2) und lässt sich so noch die Chance auf ein gutes Ergebnis offen. Mit der 76 (+4) am Sonntag gelingt dann aber kein Vorstoß mehr und sie wird am Ende wie ihre Landsfrau nur 38. “Der Platz ist ziemlich eng und heute wars vor allem am Anfang ein bisschen windiger. Aber ich hab einfach heute schlecht gespielt”, so Chrissie zur durchwachsenen Finalrunde.

Punkte sammeln

Dennoch sammeln beide Proetten weiterhin Punkte für die Women’s Australian Open, die am 18. Februar beginnen. “Ich bleib jetzt bis Anfang März in Australien und werde dann zu den LET-Turnieren wechseln. Jetzt heißt es für mich mal alle Turnier der ALPG spielen die am Plan stehen. Man muss ja mindestens fünf der Pro-Am Turniere spielen um überhaupt für die Quali zu den Australian Open in Frage zu kommen”, gibt Chrissie abschließend einen Ausblick auf ihre Saisonplanung. Bereits nächste Woche werden sowohl Mühl als auch Wolf bei den Bing Lee Fujitsu General Pro-Am wieder am Abschlag stehen.

Felicity Johnson (ENG) schnappt sich im Mt Broughton Golf and Country Club den Sieg. Die Engländerin weiß mit Runden von 65 (-7) und 67 (-5) Schlägen zu überzeugen und triumphiert bei gesamt 12 unter Par überlegen.

>> Leaderboard MT Broughton Classic

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Gleich am Stockerl

MOSS VALE CLASSIC – FINAL: Christine Wolf spielt sich mit einer starken 68 (-5) gleich beim ersten Turnier im neuen Jahr aufs Stockerl. Auch Nina Mühl präsentiert sich im Moss Vale GC mit der roten 71 (-2) stark.

Nimmt man das allererste Turnier im neuen Golfjahr als Standortbestimmung her, sollte man Chrissie Wolf in dieser Saison klar auf der Rechnung haben. Die Tirolerin eröffnete das Zweitages Pro-Am Turnier souverän mit einer 73 (Par), zündet am Freitag dann aber den Turbo und spielt sich in Australien mit einer bärenstarken 68 (-5) noch bis auf den hervorragenden 3. Platz nach vor.

Auch Nina Mühl, die den Sprung auf die große Golfbühne auf der Tourschool verpasste, liefert im Moss Vale GC eine beachtenswerte Vorstellung ab. Die Wienerin setzt auf ihre 73er (Par) Auftaktrunde die 71 (-2) drauf und realisiert so noch einen Vorstoß auf Rang 13. “Mir geht’s hier sehr gut und ich freu mich, dass ich auf der ALPG spielen kann”, so Nina kurz nach der starken Finalrunde.

Die Brasilianerin Miriam Nagl (69) und die Mexikanerin Ana Menendez (71) beenden das Turnier bei gesamt 6 unter Par und müssen sich den Sieg im Stechen ausmachen. Dort setzt sich Nagl dann nach einem regelrechten Krimi erst am dritten Extraloch knapp gegen ihre Kontrahentin durch und feiert in Down Under den Sieg.

Punkte sammeln

Das Turnier im Moss Vale GC zählt bereits für die Qualifikation für die Women’s Australian Open, die am 18. Februar ausgetragen werden. Mit dem guten Abschneiden schreiben die beiden österreichischen Proetten auch gleich einmal gut an. Bereits am morgigen Samstag geht es für beide nur wenige Minuten von der derzeitigen Location weiter, wenn mit den Mt Broughton Ladies Classic schon das nächste Zweitagesturnier am Programm steht.

>> Leaderboard Moss Vale Ladies Classic

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