Schlagwort: dustin johnson

US PGA TOUR 2019

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2018 / 2019

(nach Turnier: MASTERS)

US PGA TOUR 2019

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Rory McIlroy
9
$4,854,964
2
2
Matt Kuchar
12
$4,649,744
3
3
Xander Schauffele
11
$4,470,840
4
5
Dustin Johnson
9
$3,925,219
5
7
Brooks Koepka
9
$3,526,317
6
4
Paul Casey
12
$3,199,473
7
9
Francesco Molinari
7
$3,027,438
8
6
Gary Woodland
14
$3,020,845
9
10
Rickie Fowler
10
$2,853,167
10
74
Tiger Woods
6
$2,804,717
11
12
Justin Thomas
11
$2,745,300
12
8
Marc Leishman
11
$2,669,536
13
11
Charles Howell III
14
$2,604,266
14
14
Kevin Kisner
12
$2,511,296
15
13
Justin Rose
7
$2,431,269
16
17
Phil Mickelson
10
$2,293,980
17
15
Corey Conners
14
$2,266,763
18
16
Jim Furyk
10
$2,187,583
19
22
Tony Finau
12
$2,167,595
20
18
Bryson DeChambeau
9
$2,118,629
21
25
Jason Day
10
$2,058,571
22
24
Jon Rahm
11
$2,024,338
23
19
Keith Mitchell
14
$2,021,293
24
26
Patrick Cantlay
10
$1,961,090
25
20
J.B. Holmes
13
$1,937,035
26
23
Si Woo Kim
15
$1,830,373
27
21
Sungjae Im
18
$1,817,133
28
28
Adam Scott
9
$1,766,959
29
27
Lucas Glover
12
$1,629,133
30
29
Rafa Cabrera Bello
11
$1,579,919
31
33
Hideki Matsuyama
11
$1,564,326
32
48
Webb Simpson
10
$1,551,326
33
34
Kevin Tway
14
$1,523,706
34
30
Jason Kokrak
12
$1,521,868
35
31
Cameron Champ
13
$1,515,091
36
32
Brandt Snedeker
14
$1,506,071
37
36
Tommy Fleetwood
8
$1,451,802
38
35
Andrew Putnam
12
$1,446,406
39
38
Louis Oosthuizen
9
$1,397,424
40
37
Ryan Moore
12
$1,390,590
41
50
Ian Poulter
9
$1,366,334
42
39
Adam Long
14
$1,307,493
43
55
Bubba Watson
10
$1,277,358
44
40
Danny Lee
13
$1,266,884
45
41
Scott Piercy
13
$1,249,254
46
42
Chez Reavie
14
$1,248,770
47
43
Jhonattan Vegas
13
$1,242,787
48
44
Ryan Palmer
10
$1,240,720
49
47
Branden Grace
12
$1,211,465
50
45
Abraham Ancer
14
$1,202,849
weiters:
157
156
Stephan Jaeger
15
$265,100 
172
171
Sepp Straka
12
$222,780 
209
209
Alex Cejka
13
$61,600 

 

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DJ in Cruise Control

WGC MEXIKO CHAMPIONSHIP – FINAL: Dustin Johnson spaziert ungefährdet zum 20. Titel der Karriere, nachdem ihn Rory McIlroy in keiner Phase gefährden kann.

“Das gibt mir jede Menge Selbstvertrauen für den Rest des Jahres,” macht Dustin Johnson eine gefährliche Ansage an die Mitspieler nach dem Spaziergang zum Sieg bei der Mexiko Championship. Zuerst 45 Löcher bogeyfrei und mit fehlerlosem langen Spiel ließ der 34-jährige alle Herausforderer mühelos hinter sich.

 

Nur Rory McIlroy war am Schlusstag mit vier Schlägen Rückstand in Reichweite, konnte aber von frühen Unsicherheiten DJs nicht profitieren, da er selbst seine größte Stärke, die perfekten Drives, nicht ausspielen konnte. Am engen Parklandkurs von Mexiko City spielten dann die Bäume entscheidend mit: Johnson bekommt einen Free Drop tot am Baum liegend, während dies Rory am 6. Loch verwehrt bleibt. Den Schläger verkehrt herum schwingend kann er sich zwar straflos befreien, schießt aber dann ins Wasser und verliert mit Bogey zwei Schläge auf den überlegend führenden Amerikaner. Der spaziert danach relaxed zur 66 und zum 20. Titelgewinn bei 21 unter Par, wobei er den Vorsprung auf den Nordiren sogar auf 5 Shots ausbauen kann.

Satte 10 Schläge hinter DJ teilen sich Paul Casey und Ian Poulter ein sonst british dominiertes Stockerl mit Platz 3. Die Runde des Woche geht Justin Thomas mit 10 Birdies und er 62 auf, die ihn noch auf Rang 9 vorbringt, einen Platz vor Tiger Woods, der am Finaltag komplett verputtet.

Rückblick auf die ersten drei Tage

Die gesamte Weltelite hatte sich im GC Chapultepec für das erste WGC-Event des Jahres 2019 versammelt. In der Höhenluft von Mexiko City startete Phil Mickelson (USA) als Titelverteidiger ins Mega-Turnier, das heuer ohne österreichische Beteiligung stattfindet.

Zum Auftakt hat Rory McIlroy (NIR) sein Visier am Genauesten eingestellt. Der Nordire feuert eine richtig starke 63 (-8) ab und gibt damit bei den Mexico Championship nach dem ersten Tag den Ton an. Dustin Johnson (USA) ist dem Europäer bei nur einem Schlag Rückstand dicht auf den Fersen.

Mit seinem fehlerlosen Spiel, 17 Grüntreffern und 18 Puttversuchen zumindest zum Birdie wovon er vier verwertet, schnappt sich Dustin Johnson die alleinige Halbzeitführung bei 11 unter Par. Dem effizienten Spiel des Longhitters kann McIlroy nicht mehr ganz folgen: das Doppelbogey an der 9 wirft den Nordiren um zwei Schläge zurück. Matt Kuchar kann mit der 67 zu McIlroy auf Platz 2 aufschließen. Tiger Woods tankt sich mit der 66 bis auf Position 8 vor.

 

Auch am dritten Tag läuft die DJ-One-Man-Show anfangs ungestört weiter, ehe er nach 45 fehlerlosen Löchern erstmals in Probelem gerät und das mit Doppelbogey gleich deutlich. Gleich drei Baumtreffer an der 10 waren dafür verantwortlich. “Das war aber egal, ich wusste ich spiele gut und habe noch genügend Löcher um Birdies zu spielen.” Genau das macht der US Longhitter auch, bringt die 66 herein und baut damit seine Führung auf 4 Schläge aus. Rory McIlroy kann als einziger Verfolger halbwegs dranbleiben, während eine Gruppe auf Platz 3 mit Garcia und Reed bereits 7 Shots zurückliegt.

>> Leaderboard WGC Mexiko Championship

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US PGA TOUR 2018

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2017 / 2018

(Final Update: 24.9.2018)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Justin Thomas
23
$8,694,821
2
3
Dustin Johnson
20
$8,457,352
3
4
Justin Rose
18
$8,130,678
4
2
Bryson DeChambeau
26
$8,094,489
5
5
Brooks Koepka
17
$7,094,047
6
6
Bubba Watson
24
$5,793,748
7
7
Tony Finau
28
$5,620,138
8
16
Tiger Woods
18
$5,443,841
9
8
Webb Simpson
26
$5,376,417
10
9
Jason Day
20
$5,087,461
11
10
Francesco Molinari
20
$5,065,842
12
11
Patrick Reed
26
$5,006,267
13
12
Phil Mickelson
24
$4,595,187
14
13
Rory McIlroy
18
$4,410,296
15
27
Billy Horschel
27
$4,315,200
16
14
Rickie Fowler
20
$4,235,237
17
15
Keegan Bradley
27
$4,069,464
18
18
Xander Schauffele
27
$4,047,538
19
19
Jon Rahm
20
$3,992,678
20
17
Patrick Cantlay
23
$3,963,962
21
21
Tommy Fleetwood
19
$3,935,147
22
20
Kyle Stanley
26
$3,916,001
23
22
Marc Leishman
25
$3,771,221
24
25
Paul Casey
20
$3,641,771
25
23
Cameron Smith
24
$3,622,607
26
24
Kevin Na
26
$3,578,316
27
26
Patton Kizzire
29
$3,541,151
28
28
Aaron Wise
29
$3,486,407
29
31
Gary Woodland
27
$3,108,907
30
29
Kevin Kisner
25
$2,972,285
31
30
Pat Perez
23
$2,962,641
32
32
Jordan Spieth
23
$2,793,536
33
33
Chesson Hadley
30
$2,768,863
34
34
Brian Harman
25
$2,733,463
35
35
Ian Poulter
20
$2,714,450
36
36
Luke List
29
$2,710,736
37
37
Chez Reavie
28
$2,700,018
38
38
Alex Noren
18
$2,699,150
39
49
Hideki Matsuyama
21
$2,687,477
40
39
Henrik Stenson
16
$2,680,487
41
40
Andrew Landry
27
$2,642,179
42
41
Byeong Hun An
24
$2,599,264
43
42
Emiliano Grillo
25
$2,493,163
44
43
Ryan Armour
32
$2,485,203
45
44
Rafa Cabrera Bello
20
$2,449,869
46
45
Beau Hossler
28
$2,449,707
47
46
Brandt Snedeker
25
$2,448,970
48
47
Austin Cook
29
$2,448,920
49
48
Andrew Putnam
28
$2,387,382
50
50
Brendan Steele
22
$2,291,128
weiters:
101
101
Alex Cejka
24
$1,198,541
165
165
Stephan Jaeger
26
$422,260

 

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Eingepfercht

THE NORTHERN TRUST – 1. RUNDE: Nach der ersten Runde pferchen sich gleich 17 Spieler auf allerengstem Raum an der Spitze zusammen, was beim Playoff-Auftakt der PGA Tour im Ridgewood CC klarerweise für größtmögliche Spannung sorgt.

Mit den Northern Trust biegt die PGA Tour Saison 2017/18 nun endgültig auf die Zielgerade ein. Traditionell wird in den finalserienverliebten USA der Jahreschampion im Playoff ermittelt. Insgesamt vier Turniere stehen nun noch an, ehe der neue FedEx-Cup König gekrönt wird. Als erstes steht das Turnier im Ridgewood CC am Programm, wo die Top 125 der Jahreswertung in den Teeboxen stehen. Die Teilnehmeranzahl minimiert sich nun von Woche zu Woche, ehe es im East Lake GC nur noch ein elitäres Feld von gerade mal 30 Kontrahenten zu bestaunen geben wird.

Zunächst allerdings gilt die volle Konzentration dem Event in New Jersey, das nach dem ersten Spieltag so spannend wie schon lange kein Turnier in letzter Zeit zu werden scheint. Die anspruchsvolle Par 71 Wiese lässt im majorliken Feld zwar durchaus Birdies zu, fletscht nach Fehlern aber teilweise auch die Zähne, was zu einem unglaublich dichtgedrängten Leaderboard führt. Kevin Tway, Jamie Lovemark, Vaughn Taylor und Sean O’Hair (alle USA) erwischen dabei mit 66er (-5) Runden den besten Start und teilen sich so die Führungsrolle.

Gleich 13 Verfolger

Dahinter schlägt es regelrecht 13, denn genau diese Anzahl nimmt die zweite Runde als erste Verfolger bei nur einem einzigen Schlag Rückstand in Angriff. Neben großen Namen wie der Nummer 1 der Welt Dustin Johnson, dem dreifachen Major-Champion Brooks Koepka, Englands Mr. Zuverlässig Tommy Fleetwood oder auch Japans-Hero Hideki Matsuyama, mischen auch Spieler wie Deutschlands-Routinier Alex Cejka und Rafael Cabrera Bello (ESP) im Verfolgerfeld mit.

Phil Mickelson oder Bryson DeChambeau (beide USA) liegen nach 68er (-3) Runden nur knapp dahinter. Tiger Woods (USA) hingegen hat durchaus noch Luft nach oben, denn der Fanliebling muss sich am Donnerstag mit der 71 (Par) zufriedengeben, was nur für Rang 60 reicht.

>> Leaderboard The Northern Trust

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DJ festigt Nummer 1

CANADIAN OPEN – FINAL: Dustin Johnson festigt mit seinem dritten Titel der Saison die Nummer 1-Position in der Weltrangliste.

Dustin Johnson zieht nach dem Triumph bei der RBC Canadian Open mit Bubba Watson als Dreifach-Champion 2018 auf der US PGA Tour gleich. Eine Woche nach dem desaströsen Missed Cut bei der 147. Open steht die Nummer 1 der Golfwelt wieder ganz oben am Stockerl: “Sogar nach dem verpassten Cut letzte Woche hatte ich das Gefühl, den Golfball sehr gut zu treffen,” hakt DJ den Auftritt in Carnoustie rasch unter der Kategorie “blöd gelaufen” ab. “Aber ich musste am Putten arbeiten, was ich auch getan habe. In dieser Woche habe ich den Ball schon deutlich besser zum Rollen gebracht.”

23 unter Par nach vier Runden, dem Birdiefeuerwerk des Dustin Johnson hat im Glen Abbey GC niemand etwas entgegenzusetzen. Dazu kommt der “Heimfaktor” für DJ in Kanada, wo er dank seiner Frau Paulina, Tochter von Eishockey-Legende Wayne Gretzky, von den Fans wie ein Kanadier angefeuert wurde.

Mit drei Schlägen Respektsabstand teilen sich zwei Koreaner den 2. Platz: Ben An und Whee Kim können DJ jedoch am Schlusstag in keiner Phase echt fordern: “Ich habe mir nicht die notwendigen Birdiechancen erarbeitet,” resümmiert An. Der wieder erstarkte Keegan Bradley stürmt mit bester Schlussrunde von 64 Schlägen auf Platz 4 vor und wahrt seine Chancen auf eine Ryder Cup-Nominierung.

>> Endergebnis Canadian Open

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Ultimativer Test

US OPEN – 3. RUNDE: Dustin Johnson (USA) kommt am Moving Day schon auf den ersten Bahnen im Shinnecock Hills GC schwer unter die Räder und muss sich nach der 77 die Führung mit gleich drei Landsmännern teilen. Brooks Koepka könnte am Sonntag auf Long Island das Double perfekt machen.

Letztes Jahr prasselte nach den US Open doch einiges an Kritik auf die USGA ein, denn ein Winning Score von 16 unter Par von Brooks Koepka in Erin Hills war nicht das, was sich der amerikanische Golfverband als ultimativen Golftest vorstellt. Ein Jahr danach ist eindeutig ersichtlich, dass die Kritik nicht spurlos abgeprallt ist, denn Shinnecock Hills auf Long Island präsentiert sich als zwar noch faire aber unglaublich zähe Wiese.

Lediglich einer hatte das Par 70 Gelände an den ersten beiden Tagen perfekt im Griff. Dustin Johnson, seines Zeichens ehemaliger US Open Champion und die aktuelle Nummer 1 der Welt, gab bei gesamt 4 unter Par deutlich den Ton an und war vor dem Moving Day der einzige Spieler des gesamten Feldes, der einen Gesamtscore im roten Bereich aufs Leaderboard postete.

Doch die roten Ziffern schmelzen dann am Samstag wie ein Eis im Hochsommer nur so dahin. Schon auf der 2 (Par 3) brummt er sich nach wild verzogenem Tee-Shot und verpasstem Bogeyputt ein Doppelbogey auf und kommt so der Konkurrenz rasch entgegen. In Folge hat der Longhitter vor allem mit seinen Annäherungen zu kämpfen, die öfters rechts wegdriften und nur selten die Grüns finden. So kommt es, dass DJ schon nach den Frontnine bei sechs über Par hält und so schon zu dieser Zeit die Führungsrolle abgeben muss.

Erst auf den zweiten neun Bahnen stabilisiert sich sein Spiel zusehends und er kann bei nur noch zwei weiteren Bogeys – was für die Backnine des Shinnecock Hills GC aller Ehren wert ist – sogar ein Birdie notieren. Mit der 77 (+7) kann er zwar zu keiner Zeit an die bärenstarken Auftaktleistungen anknüpfen, teilt sich aber bei gesamt 3 über Par immerhin noch die Führungsrolle.

Ankündigung bestätigt

Der amtierende US Open Champion Brooks Koepka meinte vor der Woche, dass es im gesamten Feld nicht einen einzigen Spieler gibt, der mehr Selbstvertrauen hat als er. Dass diese vollmundige Ansage nicht von ungefähr kommt, zeigt der Fitnessfreak, der mittlerweile mehr an einen Linebacker im Football, denn an einen Golfer erinnert, am Samstag eindrucksvoll.

Bei trickreichen Windverhältnissen am Nachmittag spielt der 28-jährige vor allem auf den ersten 11 Bahnen sensationelles Golf und hat die pfeilschnellen und ondulierten Grüns perfekt im Griff, was ihm einen Zwischenstand von 1 unter Par einbringt. Zwar muss Brooks auf den verbleibenden Bahnen noch drei Bogeys einstecken, nach der 72 (+2) liegt aber auch er ganz vorne und hat am Sonntag die Chance seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.

Die Runden des Tages spulen jedoch Daniel Berger und Tony Finau ab. Die beiden US-Amerikaner nützen die noch gutmütigeren Verhältnisse in der frühen Phase des Samstags perfekt aus und notieren unglaubliche 66er (-4) Runden, mit denen sie Stunden nach Ende ihrer Auftritte sogar plötzlich in geteilter Führung liegen und so am Sonntag voll im Titelgeschehen mitmischen.

Sicherungen durchgebrannt

Wie zermürbend Shinnecock Hills wirklich sein kann, zeigt eine Reaktion von Publikumsliebling Phil Mickelson (USA). “Lefty” hat auf der 13 von den Grüns sichtlich bereits die Nase voll, denn nachdem er seinen ersten Putt deutlich übers Loch schiebt läuft er kurzerhand nach und spielt den Ball noch während des Rollens wieder zurück, was ihm laut den Regeln zwei Strafschläge aufbrummt und Loch 13 in schlanken 10 Schlägen abhaken lässt. Gesamt liegt er damit nun nach der 81 (+11) und bei 17 über Par auf Rang 64.

“Ich wollte niemanden respektlos behandeln. Ich wusste, dass das zwei Schläge Strafe sind, aber zu dieser Zeit wollte ich einfach den Ball nicht mehr hin und her schieben. Ich nahm die zwei Schläge Strafe und marschierte weiter. Ich wollte das schon einige Male zuvor machen, auf der 13 hab ich es dann einfach gemacht”, so Mickelson, der seinen 48. Geburtstag feierte, nach der Runde im Interview lapidar.

>> Leaderboard US Open

 

>> SKY überträgt Live und in HD von der US Open.

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Zurück als Nummer 1

ST. JUDE CLASSIC – FINAL: Dustin Johnson gewinnt mit spektakulärem Hole-Out zum Eagle die US Open Generalprobe und überholt Justin Thomas wieder im World Ranking.

Seine perfekte Woche in Memphis bei der St. Jude Classic krönt Dustin Johnson spektakulär auf seine Weise: mit dem Eisen 9 aus dem Rough lässt er den Ball am Grün landen, der dann zum Eagle ins Loch springt. Ohne den Putter ein weiteres Mal zu bemühen unterschreibt DJ die 66 und schlägt seinen einzigen verbliebenen Verfolger Andrew Putnam um 6 Schläge und den Drittplatzierten J.B. Holmes gar um 10 Shots.

Dabei hatte der Longhitter nicht einmal sein bestes Spiel in Memphis mit dabei, trifft am Schlusstag nur 12 Grüns und holt sich für seine Verhältnisse nur bescheidene drei Birdies ab. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei klar der Putter, der ihn in den letzten Monaten zu oft im Stich gelassen hatte. Diesmal entschied der 14. Schläger zu seinen Gunsten: am 12. Grün hat Putnam die Chance dicht zu Johnson aufzuschließen, doch der vermeidet aus 5 Metern einen Dreiputt und kann danach im Finish locker einen Gang höherschalten: “Der Putt an der 12 war wichtig, der hat mir den Schub gegeben für die letzten Löcher,” meint er anschließend.

Johnson hatte für die St. Jude Classic vor allem aus dem Grund genannt, sich beim Putten mehr Selbstvertrauen für die US Open zu holen – und das ging voll auf. Bereits vor dem 2. Major des Jahres übernimmt DJ somit wieder die Führung im World Ranking, nur drei Wochen nachdem ihn Justin Thomas vom Thron gestoßen hatte: “Hier in Memphis zu gewinnen ist für mich aber ein wichtigerer Schub für das Selbstvertrauen als die Nummer 1.”

Auch Phil Mickelson zeigt mit Platz 12, dass er nicht weit weg ist von der Bestform. Die meisten Stars ließen jedoch heuer den Tourstopp in Memphis im Vorfeld der US Open  aus.

>> Endergebnis St. Jude Classic

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Spannung pur

THE PLAYERS – 1. RUNDE: Bei perfekten Verhältnissen präsentiert sich der TPC Sawgrass zum Auftakt des Mega Events in Ponte Vedra Beach so gutmütig wie schon länger nicht, was für viele rote Scores sorgt. Gleich sechs Spieler teilen sich nach dem Donnerstag die Führung, darunter mit Dustin Johnson (USA) auch die Nummer 1 der Welt.

Es gab schon Tage an der Atlantikküste Floridas, wo man drei Stoßgebete zum Himmel schicken musste, wenn man am Ende mit einer Runde unter Par den Weg zurück ins Clubhaus antrat. Am Donnerstag ist von pfeilschnellen Grüns, beinharten Fairways und schwierigen Schlägen bei Wind allerdings noch so gut wie nichts zu sehen, was die Weltelite im Golf klarerweise zu knallroten Ergebnissen auszunützen weiß.

Vor allem die nur leichte Meeresbrise, die am ersten Spieltag über die Anlage weht, macht es eher angenehm denn schwierig. Trotz allem ergibt sich nach den ersten 18 Bahnen ein unglaublich spannendes Leaderboard, denn gleich sechs Spieler unterschreiben die 66 (-6), was schließlich auch für die geteilte Führung reicht. Darunter auch Dustin Johnson, der schon am Vormittag den Ton beim 11 Millionen Turnier der PGA Tour angibt.

Unglaubliches Birdietempo

Bei der Nummer 1 der Welt sind es klar die Frontnine, die ihm den Weg zur knallroten Runde ebnen, denn mit gleich fünf Erfolgserlebnissen liegt er bei der Halbzeit sogar auf Kurs zu einem möglichen neuen Platzrekord, der nach wie vor von Jason Day (AUS) und Colt Knost (USA) nach 63er (-9) Runden gehalten wird. Auf den Backnine ebbt der Schwung dann aber doch deutlich ab und außer einem weiteren Birdie wandern sonst nur noch Pars auf die Scorecard.

Die fehlerlose 66 (-6) aber reicht am Ende für die geteilte Führung, da jedoch auch am Nachmittag die Verhältnisse äußerst gutmütig sind, muss er sich den Platz an der Sonne sogar mit fünf weiteren Spielern teilen. Mit Webb Simpson, Chesson Hadley, Matt Kuchar und Patrick Cantley liegen noch vier Landsleute von DJ ganz vorne. Alex Noren sorgt als Schwede für den einzigen Farbklecks an der Spitze und auch für den einzigen europäischen Beitrag unter den Top 10.

Woods zurück beim Players

Tiger Woods (USA) gibt in dieser Woche sein vielumjubeltes Comeback beim Players. Der zweifache Champion kann die Top-Verhältnisse jedoch nur bedingt ausnützen und benötigt sogar ein Eagle auf der 9 (Par) um nach zwei Bogeys davon bei Level Par zum Turn zu kommen. Auch die zweiten Neun verlaufen äußerst farbenfroh und nach zwei weiteren Birdies und ebenso vielen Bogeys unterschreibt er die 72 (Par), die als 69. gerade noch für einen Platz im prognostizierten Cutbereich reicht.

>> Leaderboard The Players

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Georgia on my mind

THE MASTERS – VORSCHAU: Bernd Wiesberger hat ab Donnerstag wie 86 andere Spieler “Georgia on my mind”, um es mit den Worten des unvergessenen Ray Charles auszudrücken. Ein starkes Abschneiden im Augusta National könnte dem Oberwarter in dieser Woche sogar wieder den Sprung unter die Top 50 der Welt ermöglichen.

Zum bereits vierten Mal in seiner Karriere nimmt Bernd Wiesberger die neben dem Old Course in St. Andrews wohl berühmtesten 18 Golflöcher der Welt in Angriff. Bei den drei bisherigen Starts stand er auch jedesmal im Wochenende und wurde 2015 sogar mit Rang 22 bester Debütant. Allerdings stehen die Vorzeichen heuer nicht unter einem ganz so guten Stern wie noch in den Jahren zuvor.

Schuld daran zeigt sich die seit Monaten mehr als wackelige Formkurve von Österreichs Nummer 1. So gab es zwar immer wieder einige Highlights, wie etwa die starke Schlussrunde beim WGC in Mexiko oder der Sieg gegen Dustin Johnson (USA) beim Match Play in Austin, so richtig auf Touren wollte der Motor des Burgenländers in der neuen Saison aber noch nicht kommen.

Um die altbekannte Sicherheit wieder zu erlangen hat Bernd sogar seit Texas wieder seine “alten” 716er Titleist Eisen mit im Bag, da der Trackman damit bessere Daten ausspuckt als mit dem neueren 718er Set. Vereinzelt machte sich dies auch bereits am Platz bezahlt, wenngleich er sich nach dem Sieg gegen DJ mit einer Niederlage gegen Kevin Kisner (USA) und einem Unentschieden gegen Adam Hadwin (CAN) nur mit dem 3. Gruppenrang in Austin zufrieden geben musste.

Kleines Feld und Massen an Fans

Dennoch blickt der Burgenländer klarerweise mit enormer Zuversicht aufs anstehende Megaturnier in Georgia. Beim exklusivsten Major stehen heuer lediglich 87 Spieler am Start und damit so wenige wie schon seit langer Zeit nicht mehr, was die Chancen auf einen Platz unter den Top 50 fürs Wochenende durchaus erhöht. Außerdem kennt Bernd den Augusta National mittlerweile richtig gut und da das Masters darüber hinaus auch noch sein klar bestes Major ist, ist das Selbstvertrauen beim Oberwarter durchaus gegeben.

Als weiterer motivierender Aspekt kommt hinzu, dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dass Österreich nach dieser Woche wieder einen Spieler unter den Top 50 der Welt hat. Bernd rutschte mit den durchwachsenen Ergebnissen bereits bis auf Rang 57 ab, was sich bald auch auf die Starts bei den dicken Events auswirken könnte. Durch das enorm starke Spielerfeld könnte ihm aber beim Masters wohl schon eine Top 15 Platzierung reichen um wieder in den Kreis der Weltelite einzutauchen.

“Ich hatte schon am Montag eine entspannte neun Loch Proberunde mit Ross Fisher und Brendan Steele nachdem ich zuvor noch etwas mit meinem Coach Phil an meinem Spiel gearbeitet habe. Die Anzahl der Zuschauer war für einen Montag wirklich unglaublich”, zeigt sich Bernd einmal mehr vom schier unendlichen Faninteresse begeistert.

Trotz des kleinen Starterfeldes ist der Zuschauerzuspruch in der Magnolia Lane so groß wie schon lange nicht mehr. Der Grund hat einen klingenden Namen: Tiger Woods. Der Fanliebling zeigte sich nach seinen vielen Rückschlägen und Verletzungspausen zuletzt wieder von seiner besten Seite und mischte sogar in Florida um den Sieg mit. Viele trauen dem All Time Hero sogar zu heuer wieder ins Green Jacket schlüpfen zu können, wenngleich die Buchmacher noch anderen Spielern die Favoritenrolle zuschanzen.

Chance auf die Nummer 1

Allen voran natürlich die Nummer 1 der Welt Dustin Johnson. Der großgewachsene Longhitter musste letztes Jahr vor dem Start des Turniers aufgeben, nachdem er in seiner angemieteten Villa die Treppe runterfiel. Heuer allerdings wirkt er dafür doppelt motiviert und wird alles daran setzen am Sonntag erstmals in seiner Karriere ins grüne Jacket zu schlüpfen.

Doch auch Justin Thomas, Jordan Spieth (beide USA) und Jon Rahm (ESP) stehen bei den Bookies hoch im Kurs – >> Masters-Wettquoten bei William Hill – da alle drei mit einem Sieg die neue Nummer 1 der Golfwelt werden könnten. Der Wetterbericht jedenfalls verspricht in Augusta durchwegs gutes Golfwetter, lediglich am Samstag könnten sich einige Regenschauer ins Geschehen einmischen.

Los geht es für Bernd Wiesberger am Donnerstag um 15:14 MEZ gemeinsam mit Bryson DeChambeau (USA) und Matthew Fitzpatrick (ENG) wie für alle Spieler auf der 1. Titelverteidiger Sergio Garcia (ESP) beginnt um 16:53 MEZ mit Justin Thomas und Amateur Doc Redman (USA) an seiner Seite.

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Sensation perfekt

DELL TECHNOLOGIES MATCH PLAY – 1. TAG: Bernd Wiesberger schafft zum Auftakt im Austin CC die absolute Sensation und weist mit Dustin Johnson (USA) die Nummer 1 der Golfwelt mit 3 & 1 in die Schranken. Da sich im Parallelmatch Kevin Kisner (USA) und Adam Hadwin (CAN) ihr Duell teilen, übernachtet der Österreicher sogar als alleiniger Gruppenerster.

Der 21. März 2018 wird wohl als ein Highlight in die Golfgeschichte Österreichs eingehen. Noch nie zuvor durfte sich ein Österreicher bis dato mit der Nummer 1 der Welt im Duell Mann gegen Mann messen. Dass dann noch dazu der Österreicher als Sieger hervorgeht, wird mit Sicherheit einen Platz sehr weit oben in den Geschichtsbüchern der golfenden Alpenrepublik einnehmen.

Bernd Wiesberger ist zum bereits fünften Mal en suite beim WGC Match Play mit dabei, musste bislang aber jedesmal bereits nach der Gruppenphase wieder seine Koffer packen. Zwar könnte dies dem Burgenländer auch heuer wieder drohen, der Start ins Turnier könnte mit dem Sensationssieg über Dustin Johnson aber nicht besser sein.

Schleppender Start

Bernd findet dabei aber nur schleppend in die Partie und muss nach verzogenem Drive und zu kurzer Annäherung Johnson gleich die 1 überlassen. Der Burgenländer lässt sich aber vom zähen Start nicht beeindrucken, teilt die 2 und stellt nach Wasserball von DJ das Duell recht rasch wieder auf All Square.

Lange währt die Freude darüber aber nicht, denn der topgesetzte US-Amerikaner kann von einem überschlagenem Grün und missglücktem Sand Save des Burgenländers profitieren und stellt so postwendend die Führung wieder her. In einem eher mäßigen Match streut Johnson in Folge aber richtig wild, was Bernd mit zwei sicheren Pars am Par 5, der 5 und dem darauffolgenden Par 3 gleich zwei Bahnen in Folge einbringt und ihm erstmals die Führung beschert.

Auf beide Seiten

Zu dieser Zeit wogt die Partie dann richtiggehend hin und her. Zunächst benötigt Bernd auf der 8 aus 33 Metern drei Anläufe und ermöglicht seinem Gegner so den schnellen Ausgleich. Danach aber zündet der Burngenländer ein lasergenaues Eisen aus dem Rough und legt den Ball geschenkt ans Loch, was ihn mit einer knappen Führung auf die Backnine abbiegen lässt.

Da Johnson auch danach nicht zeigt, warum er die Nummer 1 der Golfwelt ist und auf der 11 (Par 3) zum bereits zweiten Mal wassert, zieht Bernd sogar auf 2 Auf davon. Allerdings macht Österreichs einziger Beitrag danach gleich zwei Geschenke. Zunächst verpasst er aus zweieinhalb Metern den Birdieputt um das Loch zu teilen und sieht am kurzen Par 4, der 13 seinen Tee Shot im H2O verschwinden, womit das Duell plötzlich wieder auf Anfang steht.

Tempo angezogen

Während Bernd den Rückschlag recht gut wegsteckt, fängt DJ plötzlich wieder an ungewohnte Fehler zu machen, was der Oberwarter mit gestopftem Zweimeterputt zum Par auf der 15 auszunützen weiß und so wieder die Führungsrolle übernimmt. Da er danach auch das letzte Par 5 mit Zweiputt zum Birdie überredet, ist nach 16 Bahnen und 2 Auf bereits sicher, dass die Nummer 56 der Welt das Match keinesfalls mehr verlieren kann.

Da Dustin Johnson sogar noch die 17 verliert bleibt ihm schlussendlich nichts anderes übrig als Bernd Wiesberger zu einem doch recht deutlichen 3 & 1 Sieg zu gratulieren. Dass sich das Match speziell auf den Frontnine auf durchaus überschaubarem Niveau bewegte darf man zwar nicht unerwähnt lassen, im Match Play zählt aber nun mal lediglich der Sieg und diesen kann Bernd keiner mehr nehmen.

“Wir hatten heute beide nicht unseren besten Tag. DJ hat etliche Fehler gemacht und ich hab auch einiges liegengelassen. Aber es ist Match Play und da zählt nicht was auf der Scorecard steht, sondern nur der Sieg und ich bin natürlich glücklich, dass mir der heute gelungen ist”, so Bernd nach dem Auftakttriumph.

Vor allem mit dem Wind hatten heute beide zu kämpfen, wie er abschließend kurz zusammenfasst: “Es war echt nicht leicht. Es war ziemlich böig und es hat sich auch so angefühlt als würde es dauernd drehen, deshalb war die Schlägerwahl sehr schwer. Das hat man auch gesehen. DJ blieb am Par 3 zu kurz und hat gewassert und ich hab einmal das Grün deutlich überschlagen.”

Bislang war der größte Match Play Erfolg von Österreichs Nummer 1 der Triumph gegen Sergio Garcia (ESP) in San Francisco 2015, der damals Rang 10 in der Weltrangliste belegte. Mit dem Sieg heute stellt er diese Marke klarerweise ein. Bernd Wiesberger bestätigt damit auch den Aufwärtstrend der letzten Runde von Mexiko, wo er sich erstmals seit längerer Zeit wieder mit seiner Leistung zufrieden zeigte.

Alle Trümpfe in der Hand

Da sich Kevin Kisner und Adam Hadwin im Parallelmatch der Gruppe 1 ihr Duell teilen, übernachtet Bernd sogar als alleiniger Gruppenerster und hat vor den letzten beiden Partien alle Trümpfe in der Hand um erstmals Gruppensieger zu werden. Am Donnerstag muss er nun gegen Kisner ran, ehe zum Abschluss am Freitag noch Hadwin wartet.

Neben der Riesensensation von Bernd gab es ansonsten nur wenige echte Außenseitersiege. Die größte Überraschung gelang dabei wohl noch Peter Uihlein (USA) der Rory McIlroy (NIR) mit 2 & 1 besiegte. Auch mit Ryder Cup Hero Ian Poulter (ENG) (3 & 2) gegen Landsmann Tommy Fleetwood oder mit Julian Suri (USA) (3 & 2) im Match gegen Marc Leishman (AUS) rechneten wohl nicht viele.

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