Schlagwort: dustin johnson

US PGA TOUR 2019

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2018 / 2019

(nach Turnier: RBC CANADIAN OPEN)

US PGA TOUR 2019

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
3
Rory McIlroy
13
$6,700,659
2
2
Matt Kuchar
16
$5,993,739
3
1
Brooks Koepka
13
$5,923,316
4
4
Dustin Johnson
12
$5,239,396
5
5
Xander Schauffele
15
$4,792,299
6
6
Patrick Cantlay
14
$4,533,390
7
7
Paul Casey
15
$3,575,536
8
8
Rickie Fowler
14
$3,376,230
9
9
Gary Woodland
17
$3,306,461
10
10
Justin Rose
11
$3,240,556
11
11
Jon Rahm
14
$3,075,538
12
12
Francesco Molinari
10
$3,070,507
13
13
Marc Leishman
14
$3,048,854
14
14
Tiger Woods
8
$3,041,317
15
15
Adam Scott
12
$3,014,154
16
16
Tony Finau
17
$2,993,259
17
17
Justin Thomas
13
$2,824,557
18
18
Kevin Kisner
17
$2,732,704
19
19
Sung Kang
20
$2,713,772
20
21
Ryan Palmer
16
$2,649,926
21
20
Charles Howell III
19
$2,640,302
22
40
Webb Simpson
14
$2,475,286
23
22
Scott Piercy
19
$2,469,813
24
23
Jim Furyk
16
$2,429,835
25
24
Corey Conners
20
$2,361,542
26
25
Phil Mickelson
13
$2,313,230
27
26
Keith Mitchell
19
$2,275,372
28
27
Jason Day
14
$2,216,919
29
28
Bryson DeChambeau
13
$2,205,989
30
29
Kevin Na
15
$2,170,382
31
36
Sungjae Im
26
$2,164,282
32
30
Hideki Matsuyama
15
$2,148,165
33
31
C.T. Pan
19
$2,135,373
34
42
Brandt Snedeker
18
$2,080,301
35
32
Andrew Putnam
17
$2,015,956
36
33
Tommy Fleetwood
11
$1,957,802
37
34
J.B. Holmes
18
$1,951,854
38
35
Max Homa
19
$1,912,459
39
37
Lucas Glover
17
$1,871,976
40
38
Si Woo Kim
20
$1,862,223
41
39
Joel Dahmen
22
$1,816,246
42
41
Jason Kokrak
17
$1,758,530
43
43
Rafa Cabrera Bello
15
$1,739,757
44
44
Kevin Tway
19
$1,714,225
45
45
Sergio Garcia
11
$1,666,758
46
63
Adam Hadwin
18
$1,647,255
47
46
Ian Poulter
13
$1,626,156
48
47
Chez Reavie
19
$1,620,612
49
48
Emiliano Grillo
17
$1,615,034
50
49
Cameron Champ
19
$1,553,928
weiters:
136
150
Stephan Jaeger
19
$528,613 
168
169
Sepp Straka
16
$289,583 
205
203
Alex Cejka
16
$112,739 

 

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Pan lachender Dritter

RBC HERITAGE – FINAL: C.T. Pan ist im Duell zwischen Dustin Johnson und Shane Lowry am Ende in Hilton Head Island der lachende Gewinner.

Der Taiwanese C.T. Pan sichert sich in Harbour Town seinen ersten Titel auf der PGA Tour. In einem engen Duell mit einem halben Dutzend Titelkandidaten profitiert der 27-jährige bei böigem Wind von seinem grundsoliden Spiel, das nur ein einziges Sonntags-Bogey zuließ. Die Favoriten wie Dustin Johnson, Shane Lowry oder Ian Poulter werden auf dem engen, fallenreichen Parklandkurs allesamt Opfer ihrer finalen Attacken.

Shane Lowry (IRL) erwischt am Donnerstag den besten Start. Der Ire knallt mit drei Birdies auf den Front- sowie den Backnine eine fehlerfreie 65 (-6) aufs Tableau und gibt damit den Ton an. Auf den Fernsen ist ihm aber eine wahre Armada an US-Amerikanern, denn mit Daniel Berger, Ryan Moore, Ryan Palmer, Trey Mullinax und Luke List spürt Lowry den heißen Atem von Stars & Stripes deutlich im Nacken.

Eine durchziehende Wetterfront führt am Freitag zu über 3 Stunden Unterbrechung und verzögert den Abschluss der 2. Runde auf Samstag. Lowry lässt sich davon nicht wirklich beeindrucken und locht in der frühen Phase drei Birdies um gekonnt die Verfolger auf Distanz zu halten. Trey Mullinax (-8) und vor allem Dustin Johnson (-7) konnten mit starken Leistungen zum Iren aufschließen.

Home-Boy Dustin Johnson übernimmt am Samstag mit aggressivem Spiel und heißem Putter das Kommando. Der Power-Hitter aus South Carolina erreicht mit der 68 die alleinige Spitze bei 10 unter Par. Shane Lowry macht mit drei späten Bogeys den Weg für DJ frei, wahrt aber mit nur einem Schlag Rückstand geteilt mit Ian Poulter und Rory Sabbatini seine Titelchance.

Im Sonntags-Duell zwischen Dustin Johnson und Shane Lowry ist C.T. Pan am Ende der lachende Dritte. Der 27-jährige Taiwanese setzte mit der 67 die Bestmarke bei 12 unter Par und sah dann auf der Range in aller Ruhe zu, wie die Favoriten im börigen Wind einer nach dem anderen verglühten. Home-Boy Dustin Johnson warf mit 41 Schlägen für die letzten 9 Löcher komplett die Nerven weg und stürzte bis auf Rang 28 ab. Shane Lowry verspielte seine Siegchancen mit Doppelbogey am 12. Loch, als er zwei Chips vermasselte. Pan gewinnt einen Schlag vor Matt Kuchar, während sich Lowry Platz 3 mit Cantlay und Piercy teilen muss.

In das kleine 132 Mann-Starterfeld kam Sepp Straka nicht hinein.

>> Endergebnis RBC Heritage

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

DJ in Cruise Control

WGC MEXIKO CHAMPIONSHIP – FINAL: Dustin Johnson spaziert ungefährdet zum 20. Titel der Karriere, nachdem ihn Rory McIlroy in keiner Phase gefährden kann.

“Das gibt mir jede Menge Selbstvertrauen für den Rest des Jahres,” macht Dustin Johnson eine gefährliche Ansage an die Mitspieler nach dem Spaziergang zum Sieg bei der Mexiko Championship. Zuerst 45 Löcher bogeyfrei und mit fehlerlosem langen Spiel ließ der 34-jährige alle Herausforderer mühelos hinter sich.

 

Nur Rory McIlroy war am Schlusstag mit vier Schlägen Rückstand in Reichweite, konnte aber von frühen Unsicherheiten DJs nicht profitieren, da er selbst seine größte Stärke, die perfekten Drives, nicht ausspielen konnte. Am engen Parklandkurs von Mexiko City spielten dann die Bäume entscheidend mit: Johnson bekommt einen Free Drop tot am Baum liegend, während dies Rory am 6. Loch verwehrt bleibt. Den Schläger verkehrt herum schwingend kann er sich zwar straflos befreien, schießt aber dann ins Wasser und verliert mit Bogey zwei Schläge auf den überlegend führenden Amerikaner. Der spaziert danach relaxed zur 66 und zum 20. Titelgewinn bei 21 unter Par, wobei er den Vorsprung auf den Nordiren sogar auf 5 Shots ausbauen kann.

Satte 10 Schläge hinter DJ teilen sich Paul Casey und Ian Poulter ein sonst british dominiertes Stockerl mit Platz 3. Die Runde des Woche geht Justin Thomas mit 10 Birdies und er 62 auf, die ihn noch auf Rang 9 vorbringt, einen Platz vor Tiger Woods, der am Finaltag komplett verputtet.

Rückblick auf die ersten drei Tage

Die gesamte Weltelite hatte sich im GC Chapultepec für das erste WGC-Event des Jahres 2019 versammelt. In der Höhenluft von Mexiko City startete Phil Mickelson (USA) als Titelverteidiger ins Mega-Turnier, das heuer ohne österreichische Beteiligung stattfindet.

Zum Auftakt hat Rory McIlroy (NIR) sein Visier am Genauesten eingestellt. Der Nordire feuert eine richtig starke 63 (-8) ab und gibt damit bei den Mexico Championship nach dem ersten Tag den Ton an. Dustin Johnson (USA) ist dem Europäer bei nur einem Schlag Rückstand dicht auf den Fersen.

Mit seinem fehlerlosen Spiel, 17 Grüntreffern und 18 Puttversuchen zumindest zum Birdie wovon er vier verwertet, schnappt sich Dustin Johnson die alleinige Halbzeitführung bei 11 unter Par. Dem effizienten Spiel des Longhitters kann McIlroy nicht mehr ganz folgen: das Doppelbogey an der 9 wirft den Nordiren um zwei Schläge zurück. Matt Kuchar kann mit der 67 zu McIlroy auf Platz 2 aufschließen. Tiger Woods tankt sich mit der 66 bis auf Position 8 vor.

 

Auch am dritten Tag läuft die DJ-One-Man-Show anfangs ungestört weiter, ehe er nach 45 fehlerlosen Löchern erstmals in Probelem gerät und das mit Doppelbogey gleich deutlich. Gleich drei Baumtreffer an der 10 waren dafür verantwortlich. “Das war aber egal, ich wusste ich spiele gut und habe noch genügend Löcher um Birdies zu spielen.” Genau das macht der US Longhitter auch, bringt die 66 herein und baut damit seine Führung auf 4 Schläge aus. Rory McIlroy kann als einziger Verfolger halbwegs dranbleiben, während eine Gruppe auf Platz 3 mit Garcia und Reed bereits 7 Shots zurückliegt.

>> Leaderboard WGC Mexiko Championship

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

US PGA TOUR 2018

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2017 / 2018

(Final Update: 24.9.2018)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Justin Thomas
23
$8,694,821
2
3
Dustin Johnson
20
$8,457,352
3
4
Justin Rose
18
$8,130,678
4
2
Bryson DeChambeau
26
$8,094,489
5
5
Brooks Koepka
17
$7,094,047
6
6
Bubba Watson
24
$5,793,748
7
7
Tony Finau
28
$5,620,138
8
16
Tiger Woods
18
$5,443,841
9
8
Webb Simpson
26
$5,376,417
10
9
Jason Day
20
$5,087,461
11
10
Francesco Molinari
20
$5,065,842
12
11
Patrick Reed
26
$5,006,267
13
12
Phil Mickelson
24
$4,595,187
14
13
Rory McIlroy
18
$4,410,296
15
27
Billy Horschel
27
$4,315,200
16
14
Rickie Fowler
20
$4,235,237
17
15
Keegan Bradley
27
$4,069,464
18
18
Xander Schauffele
27
$4,047,538
19
19
Jon Rahm
20
$3,992,678
20
17
Patrick Cantlay
23
$3,963,962
21
21
Tommy Fleetwood
19
$3,935,147
22
20
Kyle Stanley
26
$3,916,001
23
22
Marc Leishman
25
$3,771,221
24
25
Paul Casey
20
$3,641,771
25
23
Cameron Smith
24
$3,622,607
26
24
Kevin Na
26
$3,578,316
27
26
Patton Kizzire
29
$3,541,151
28
28
Aaron Wise
29
$3,486,407
29
31
Gary Woodland
27
$3,108,907
30
29
Kevin Kisner
25
$2,972,285
31
30
Pat Perez
23
$2,962,641
32
32
Jordan Spieth
23
$2,793,536
33
33
Chesson Hadley
30
$2,768,863
34
34
Brian Harman
25
$2,733,463
35
35
Ian Poulter
20
$2,714,450
36
36
Luke List
29
$2,710,736
37
37
Chez Reavie
28
$2,700,018
38
38
Alex Noren
18
$2,699,150
39
49
Hideki Matsuyama
21
$2,687,477
40
39
Henrik Stenson
16
$2,680,487
41
40
Andrew Landry
27
$2,642,179
42
41
Byeong Hun An
24
$2,599,264
43
42
Emiliano Grillo
25
$2,493,163
44
43
Ryan Armour
32
$2,485,203
45
44
Rafa Cabrera Bello
20
$2,449,869
46
45
Beau Hossler
28
$2,449,707
47
46
Brandt Snedeker
25
$2,448,970
48
47
Austin Cook
29
$2,448,920
49
48
Andrew Putnam
28
$2,387,382
50
50
Brendan Steele
22
$2,291,128
weiters:
101
101
Alex Cejka
24
$1,198,541
165
165
Stephan Jaeger
26
$422,260

 

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Eingepfercht

THE NORTHERN TRUST – 1. RUNDE: Nach der ersten Runde pferchen sich gleich 17 Spieler auf allerengstem Raum an der Spitze zusammen, was beim Playoff-Auftakt der PGA Tour im Ridgewood CC klarerweise für größtmögliche Spannung sorgt.

Mit den Northern Trust biegt die PGA Tour Saison 2017/18 nun endgültig auf die Zielgerade ein. Traditionell wird in den finalserienverliebten USA der Jahreschampion im Playoff ermittelt. Insgesamt vier Turniere stehen nun noch an, ehe der neue FedEx-Cup König gekrönt wird. Als erstes steht das Turnier im Ridgewood CC am Programm, wo die Top 125 der Jahreswertung in den Teeboxen stehen. Die Teilnehmeranzahl minimiert sich nun von Woche zu Woche, ehe es im East Lake GC nur noch ein elitäres Feld von gerade mal 30 Kontrahenten zu bestaunen geben wird.

Zunächst allerdings gilt die volle Konzentration dem Event in New Jersey, das nach dem ersten Spieltag so spannend wie schon lange kein Turnier in letzter Zeit zu werden scheint. Die anspruchsvolle Par 71 Wiese lässt im majorliken Feld zwar durchaus Birdies zu, fletscht nach Fehlern aber teilweise auch die Zähne, was zu einem unglaublich dichtgedrängten Leaderboard führt. Kevin Tway, Jamie Lovemark, Vaughn Taylor und Sean O’Hair (alle USA) erwischen dabei mit 66er (-5) Runden den besten Start und teilen sich so die Führungsrolle.

Gleich 13 Verfolger

Dahinter schlägt es regelrecht 13, denn genau diese Anzahl nimmt die zweite Runde als erste Verfolger bei nur einem einzigen Schlag Rückstand in Angriff. Neben großen Namen wie der Nummer 1 der Welt Dustin Johnson, dem dreifachen Major-Champion Brooks Koepka, Englands Mr. Zuverlässig Tommy Fleetwood oder auch Japans-Hero Hideki Matsuyama, mischen auch Spieler wie Deutschlands-Routinier Alex Cejka und Rafael Cabrera Bello (ESP) im Verfolgerfeld mit.

Phil Mickelson oder Bryson DeChambeau (beide USA) liegen nach 68er (-3) Runden nur knapp dahinter. Tiger Woods (USA) hingegen hat durchaus noch Luft nach oben, denn der Fanliebling muss sich am Donnerstag mit der 71 (Par) zufriedengeben, was nur für Rang 60 reicht.

>> Leaderboard The Northern Trust

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

DJ festigt Nummer 1

CANADIAN OPEN – FINAL: Dustin Johnson festigt mit seinem dritten Titel der Saison die Nummer 1-Position in der Weltrangliste.

Dustin Johnson zieht nach dem Triumph bei der RBC Canadian Open mit Bubba Watson als Dreifach-Champion 2018 auf der US PGA Tour gleich. Eine Woche nach dem desaströsen Missed Cut bei der 147. Open steht die Nummer 1 der Golfwelt wieder ganz oben am Stockerl: “Sogar nach dem verpassten Cut letzte Woche hatte ich das Gefühl, den Golfball sehr gut zu treffen,” hakt DJ den Auftritt in Carnoustie rasch unter der Kategorie “blöd gelaufen” ab. “Aber ich musste am Putten arbeiten, was ich auch getan habe. In dieser Woche habe ich den Ball schon deutlich besser zum Rollen gebracht.”

23 unter Par nach vier Runden, dem Birdiefeuerwerk des Dustin Johnson hat im Glen Abbey GC niemand etwas entgegenzusetzen. Dazu kommt der “Heimfaktor” für DJ in Kanada, wo er dank seiner Frau Paulina, Tochter von Eishockey-Legende Wayne Gretzky, von den Fans wie ein Kanadier angefeuert wurde.

Mit drei Schlägen Respektsabstand teilen sich zwei Koreaner den 2. Platz: Ben An und Whee Kim können DJ jedoch am Schlusstag in keiner Phase echt fordern: “Ich habe mir nicht die notwendigen Birdiechancen erarbeitet,” resümmiert An. Der wieder erstarkte Keegan Bradley stürmt mit bester Schlussrunde von 64 Schlägen auf Platz 4 vor und wahrt seine Chancen auf eine Ryder Cup-Nominierung.

>> Endergebnis Canadian Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Ultimativer Test

US OPEN – 3. RUNDE: Dustin Johnson (USA) kommt am Moving Day schon auf den ersten Bahnen im Shinnecock Hills GC schwer unter die Räder und muss sich nach der 77 die Führung mit gleich drei Landsmännern teilen. Brooks Koepka könnte am Sonntag auf Long Island das Double perfekt machen.

Letztes Jahr prasselte nach den US Open doch einiges an Kritik auf die USGA ein, denn ein Winning Score von 16 unter Par von Brooks Koepka in Erin Hills war nicht das, was sich der amerikanische Golfverband als ultimativen Golftest vorstellt. Ein Jahr danach ist eindeutig ersichtlich, dass die Kritik nicht spurlos abgeprallt ist, denn Shinnecock Hills auf Long Island präsentiert sich als zwar noch faire aber unglaublich zähe Wiese.

Lediglich einer hatte das Par 70 Gelände an den ersten beiden Tagen perfekt im Griff. Dustin Johnson, seines Zeichens ehemaliger US Open Champion und die aktuelle Nummer 1 der Welt, gab bei gesamt 4 unter Par deutlich den Ton an und war vor dem Moving Day der einzige Spieler des gesamten Feldes, der einen Gesamtscore im roten Bereich aufs Leaderboard postete.

Doch die roten Ziffern schmelzen dann am Samstag wie ein Eis im Hochsommer nur so dahin. Schon auf der 2 (Par 3) brummt er sich nach wild verzogenem Tee-Shot und verpasstem Bogeyputt ein Doppelbogey auf und kommt so der Konkurrenz rasch entgegen. In Folge hat der Longhitter vor allem mit seinen Annäherungen zu kämpfen, die öfters rechts wegdriften und nur selten die Grüns finden. So kommt es, dass DJ schon nach den Frontnine bei sechs über Par hält und so schon zu dieser Zeit die Führungsrolle abgeben muss.

Erst auf den zweiten neun Bahnen stabilisiert sich sein Spiel zusehends und er kann bei nur noch zwei weiteren Bogeys – was für die Backnine des Shinnecock Hills GC aller Ehren wert ist – sogar ein Birdie notieren. Mit der 77 (+7) kann er zwar zu keiner Zeit an die bärenstarken Auftaktleistungen anknüpfen, teilt sich aber bei gesamt 3 über Par immerhin noch die Führungsrolle.

Ankündigung bestätigt

Der amtierende US Open Champion Brooks Koepka meinte vor der Woche, dass es im gesamten Feld nicht einen einzigen Spieler gibt, der mehr Selbstvertrauen hat als er. Dass diese vollmundige Ansage nicht von ungefähr kommt, zeigt der Fitnessfreak, der mittlerweile mehr an einen Linebacker im Football, denn an einen Golfer erinnert, am Samstag eindrucksvoll.

Bei trickreichen Windverhältnissen am Nachmittag spielt der 28-jährige vor allem auf den ersten 11 Bahnen sensationelles Golf und hat die pfeilschnellen und ondulierten Grüns perfekt im Griff, was ihm einen Zwischenstand von 1 unter Par einbringt. Zwar muss Brooks auf den verbleibenden Bahnen noch drei Bogeys einstecken, nach der 72 (+2) liegt aber auch er ganz vorne und hat am Sonntag die Chance seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.

Die Runden des Tages spulen jedoch Daniel Berger und Tony Finau ab. Die beiden US-Amerikaner nützen die noch gutmütigeren Verhältnisse in der frühen Phase des Samstags perfekt aus und notieren unglaubliche 66er (-4) Runden, mit denen sie Stunden nach Ende ihrer Auftritte sogar plötzlich in geteilter Führung liegen und so am Sonntag voll im Titelgeschehen mitmischen.

Sicherungen durchgebrannt

Wie zermürbend Shinnecock Hills wirklich sein kann, zeigt eine Reaktion von Publikumsliebling Phil Mickelson (USA). “Lefty” hat auf der 13 von den Grüns sichtlich bereits die Nase voll, denn nachdem er seinen ersten Putt deutlich übers Loch schiebt läuft er kurzerhand nach und spielt den Ball noch während des Rollens wieder zurück, was ihm laut den Regeln zwei Strafschläge aufbrummt und Loch 13 in schlanken 10 Schlägen abhaken lässt. Gesamt liegt er damit nun nach der 81 (+11) und bei 17 über Par auf Rang 64.

“Ich wollte niemanden respektlos behandeln. Ich wusste, dass das zwei Schläge Strafe sind, aber zu dieser Zeit wollte ich einfach den Ball nicht mehr hin und her schieben. Ich nahm die zwei Schläge Strafe und marschierte weiter. Ich wollte das schon einige Male zuvor machen, auf der 13 hab ich es dann einfach gemacht”, so Mickelson, der seinen 48. Geburtstag feierte, nach der Runde im Interview lapidar.

>> Leaderboard US Open

 

>> SKY überträgt Live und in HD von der US Open.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Zurück als Nummer 1

ST. JUDE CLASSIC – FINAL: Dustin Johnson gewinnt mit spektakulärem Hole-Out zum Eagle die US Open Generalprobe und überholt Justin Thomas wieder im World Ranking.

Seine perfekte Woche in Memphis bei der St. Jude Classic krönt Dustin Johnson spektakulär auf seine Weise: mit dem Eisen 9 aus dem Rough lässt er den Ball am Grün landen, der dann zum Eagle ins Loch springt. Ohne den Putter ein weiteres Mal zu bemühen unterschreibt DJ die 66 und schlägt seinen einzigen verbliebenen Verfolger Andrew Putnam um 6 Schläge und den Drittplatzierten J.B. Holmes gar um 10 Shots.

Dabei hatte der Longhitter nicht einmal sein bestes Spiel in Memphis mit dabei, trifft am Schlusstag nur 12 Grüns und holt sich für seine Verhältnisse nur bescheidene drei Birdies ab. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei klar der Putter, der ihn in den letzten Monaten zu oft im Stich gelassen hatte. Diesmal entschied der 14. Schläger zu seinen Gunsten: am 12. Grün hat Putnam die Chance dicht zu Johnson aufzuschließen, doch der vermeidet aus 5 Metern einen Dreiputt und kann danach im Finish locker einen Gang höherschalten: “Der Putt an der 12 war wichtig, der hat mir den Schub gegeben für die letzten Löcher,” meint er anschließend.

Johnson hatte für die St. Jude Classic vor allem aus dem Grund genannt, sich beim Putten mehr Selbstvertrauen für die US Open zu holen – und das ging voll auf. Bereits vor dem 2. Major des Jahres übernimmt DJ somit wieder die Führung im World Ranking, nur drei Wochen nachdem ihn Justin Thomas vom Thron gestoßen hatte: “Hier in Memphis zu gewinnen ist für mich aber ein wichtigerer Schub für das Selbstvertrauen als die Nummer 1.”

Auch Phil Mickelson zeigt mit Platz 12, dass er nicht weit weg ist von der Bestform. Die meisten Stars ließen jedoch heuer den Tourstopp in Memphis im Vorfeld der US Open  aus.

>> Endergebnis St. Jude Classic

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Spannung pur

THE PLAYERS – 1. RUNDE: Bei perfekten Verhältnissen präsentiert sich der TPC Sawgrass zum Auftakt des Mega Events in Ponte Vedra Beach so gutmütig wie schon länger nicht, was für viele rote Scores sorgt. Gleich sechs Spieler teilen sich nach dem Donnerstag die Führung, darunter mit Dustin Johnson (USA) auch die Nummer 1 der Welt.

Es gab schon Tage an der Atlantikküste Floridas, wo man drei Stoßgebete zum Himmel schicken musste, wenn man am Ende mit einer Runde unter Par den Weg zurück ins Clubhaus antrat. Am Donnerstag ist von pfeilschnellen Grüns, beinharten Fairways und schwierigen Schlägen bei Wind allerdings noch so gut wie nichts zu sehen, was die Weltelite im Golf klarerweise zu knallroten Ergebnissen auszunützen weiß.

Vor allem die nur leichte Meeresbrise, die am ersten Spieltag über die Anlage weht, macht es eher angenehm denn schwierig. Trotz allem ergibt sich nach den ersten 18 Bahnen ein unglaublich spannendes Leaderboard, denn gleich sechs Spieler unterschreiben die 66 (-6), was schließlich auch für die geteilte Führung reicht. Darunter auch Dustin Johnson, der schon am Vormittag den Ton beim 11 Millionen Turnier der PGA Tour angibt.

Unglaubliches Birdietempo

Bei der Nummer 1 der Welt sind es klar die Frontnine, die ihm den Weg zur knallroten Runde ebnen, denn mit gleich fünf Erfolgserlebnissen liegt er bei der Halbzeit sogar auf Kurs zu einem möglichen neuen Platzrekord, der nach wie vor von Jason Day (AUS) und Colt Knost (USA) nach 63er (-9) Runden gehalten wird. Auf den Backnine ebbt der Schwung dann aber doch deutlich ab und außer einem weiteren Birdie wandern sonst nur noch Pars auf die Scorecard.

Die fehlerlose 66 (-6) aber reicht am Ende für die geteilte Führung, da jedoch auch am Nachmittag die Verhältnisse äußerst gutmütig sind, muss er sich den Platz an der Sonne sogar mit fünf weiteren Spielern teilen. Mit Webb Simpson, Chesson Hadley, Matt Kuchar und Patrick Cantley liegen noch vier Landsleute von DJ ganz vorne. Alex Noren sorgt als Schwede für den einzigen Farbklecks an der Spitze und auch für den einzigen europäischen Beitrag unter den Top 10.

Woods zurück beim Players

Tiger Woods (USA) gibt in dieser Woche sein vielumjubeltes Comeback beim Players. Der zweifache Champion kann die Top-Verhältnisse jedoch nur bedingt ausnützen und benötigt sogar ein Eagle auf der 9 (Par) um nach zwei Bogeys davon bei Level Par zum Turn zu kommen. Auch die zweiten Neun verlaufen äußerst farbenfroh und nach zwei weiteren Birdies und ebenso vielen Bogeys unterschreibt er die 72 (Par), die als 69. gerade noch für einen Platz im prognostizierten Cutbereich reicht.

>> Leaderboard The Players

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Georgia on my mind

THE MASTERS – VORSCHAU: Bernd Wiesberger hat ab Donnerstag wie 86 andere Spieler “Georgia on my mind”, um es mit den Worten des unvergessenen Ray Charles auszudrücken. Ein starkes Abschneiden im Augusta National könnte dem Oberwarter in dieser Woche sogar wieder den Sprung unter die Top 50 der Welt ermöglichen.

Zum bereits vierten Mal in seiner Karriere nimmt Bernd Wiesberger die neben dem Old Course in St. Andrews wohl berühmtesten 18 Golflöcher der Welt in Angriff. Bei den drei bisherigen Starts stand er auch jedesmal im Wochenende und wurde 2015 sogar mit Rang 22 bester Debütant. Allerdings stehen die Vorzeichen heuer nicht unter einem ganz so guten Stern wie noch in den Jahren zuvor.

Schuld daran zeigt sich die seit Monaten mehr als wackelige Formkurve von Österreichs Nummer 1. So gab es zwar immer wieder einige Highlights, wie etwa die starke Schlussrunde beim WGC in Mexiko oder der Sieg gegen Dustin Johnson (USA) beim Match Play in Austin, so richtig auf Touren wollte der Motor des Burgenländers in der neuen Saison aber noch nicht kommen.

Um die altbekannte Sicherheit wieder zu erlangen hat Bernd sogar seit Texas wieder seine “alten” 716er Titleist Eisen mit im Bag, da der Trackman damit bessere Daten ausspuckt als mit dem neueren 718er Set. Vereinzelt machte sich dies auch bereits am Platz bezahlt, wenngleich er sich nach dem Sieg gegen DJ mit einer Niederlage gegen Kevin Kisner (USA) und einem Unentschieden gegen Adam Hadwin (CAN) nur mit dem 3. Gruppenrang in Austin zufrieden geben musste.

Kleines Feld und Massen an Fans

Dennoch blickt der Burgenländer klarerweise mit enormer Zuversicht aufs anstehende Megaturnier in Georgia. Beim exklusivsten Major stehen heuer lediglich 87 Spieler am Start und damit so wenige wie schon seit langer Zeit nicht mehr, was die Chancen auf einen Platz unter den Top 50 fürs Wochenende durchaus erhöht. Außerdem kennt Bernd den Augusta National mittlerweile richtig gut und da das Masters darüber hinaus auch noch sein klar bestes Major ist, ist das Selbstvertrauen beim Oberwarter durchaus gegeben.

Als weiterer motivierender Aspekt kommt hinzu, dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dass Österreich nach dieser Woche wieder einen Spieler unter den Top 50 der Welt hat. Bernd rutschte mit den durchwachsenen Ergebnissen bereits bis auf Rang 57 ab, was sich bald auch auf die Starts bei den dicken Events auswirken könnte. Durch das enorm starke Spielerfeld könnte ihm aber beim Masters wohl schon eine Top 15 Platzierung reichen um wieder in den Kreis der Weltelite einzutauchen.

“Ich hatte schon am Montag eine entspannte neun Loch Proberunde mit Ross Fisher und Brendan Steele nachdem ich zuvor noch etwas mit meinem Coach Phil an meinem Spiel gearbeitet habe. Die Anzahl der Zuschauer war für einen Montag wirklich unglaublich”, zeigt sich Bernd einmal mehr vom schier unendlichen Faninteresse begeistert.

Trotz des kleinen Starterfeldes ist der Zuschauerzuspruch in der Magnolia Lane so groß wie schon lange nicht mehr. Der Grund hat einen klingenden Namen: Tiger Woods. Der Fanliebling zeigte sich nach seinen vielen Rückschlägen und Verletzungspausen zuletzt wieder von seiner besten Seite und mischte sogar in Florida um den Sieg mit. Viele trauen dem All Time Hero sogar zu heuer wieder ins Green Jacket schlüpfen zu können, wenngleich die Buchmacher noch anderen Spielern die Favoritenrolle zuschanzen.

Chance auf die Nummer 1

Allen voran natürlich die Nummer 1 der Welt Dustin Johnson. Der großgewachsene Longhitter musste letztes Jahr vor dem Start des Turniers aufgeben, nachdem er in seiner angemieteten Villa die Treppe runterfiel. Heuer allerdings wirkt er dafür doppelt motiviert und wird alles daran setzen am Sonntag erstmals in seiner Karriere ins grüne Jacket zu schlüpfen.

Doch auch Justin Thomas, Jordan Spieth (beide USA) und Jon Rahm (ESP) stehen bei den Bookies hoch im Kurs – >> Masters-Wettquoten bei William Hill – da alle drei mit einem Sieg die neue Nummer 1 der Golfwelt werden könnten. Der Wetterbericht jedenfalls verspricht in Augusta durchwegs gutes Golfwetter, lediglich am Samstag könnten sich einige Regenschauer ins Geschehen einmischen.

Los geht es für Bernd Wiesberger am Donnerstag um 15:14 MEZ gemeinsam mit Bryson DeChambeau (USA) und Matthew Fitzpatrick (ENG) wie für alle Spieler auf der 1. Titelverteidiger Sergio Garcia (ESP) beginnt um 16:53 MEZ mit Justin Thomas und Amateur Doc Redman (USA) an seiner Seite.

buttons-tee-times


>> SKY
 überträgt Live und in HD vom MASTERS in Augusta.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube