Schlagwort: felix schulz

Uli Weinhandl 2015

Eine Reise wert

MEMORIAL GIORGIO BORDONI – FINAL: Uli Weinhandl verpasst im GC La Pinetina zwar knapp die Top 10, zeigt aber auch mit Rang 13 das Como durchaus eine Reise wert war. Auch Clemens Prader beendet das Turnier im roten Bereich.

Der Alps Tour-Tross ist von der Steiermark nach Norditalien weitergezogen, wo südlich des Como-Sees ab Mittwoch ein 40.000 Euro-Turnier ansteht. In Gedenken an Italiens Trainerlegende Girogio Bordoni veranstaltet Italiens Pro Tour gemeinsam mit der Satellite Tour im La Pinetina Golfclub das Dreitagesturnier.

Nach starken Leistungen zuletzt in Maria Lankowitz hofft vor allem Clemens Prader auf ein weiteres Highlight. Mit Clemens Gaster, H.P. Bacher, Felix Schulz, Uli Weinhandl, Markus Habeler und Amateur Max Lechner hat Golfösterreich weitere heiße Eisen im Feuer.

Prader erwischt am Nachmittag mit heißem Putter einen hervorragenden Start und sichert sich gleich vier Birdies auf den ersten 9 Löchern. Da er auch die Fehlerquote auf ein Bogey begrenzen kann unterschreibt der Kitzbüheler anschließend die starke 66, die ihn bei 4 unter Par in den Top 10 übernachten lässt. Am Vormittag konnte nur Uli Weinhandl mit einer Runde von 2 unter Par überzeugen und sich auf Kurs Richtung Finale bringen.

Am Donnerstag läuft dann nicht mehr vieles einfach von der Hand. Insgesamt notiert der Tiroler nur zwei Birdies, muss aber vier Bogeys einstecken und kommt so über die 72 (+2) nicht hinaus, womit er sich klarerweise nicht zufrieden zeigt. Der Cut stellt damit aber keinerlei Problem dar.

“Der Golfplatz ist echt crazy hier. Ist eine Mischung zwischen eng und super-mega-eng, dazu noch gespickt mit extrem welligen Grüns. So enge Plätze sind so gar nicht meins und noch dazu war ich heute oft zwischen zwei Eisen und konnte mich oft nicht entscheiden was ich tun soll. Die Fahnenpositionen war auch irgendwie mis auf den schiefen Grüns. Da kann man auf zwei Meter manchmal 60 cm rechts oder links anhalten”, fasst er die Runde zusammen.

Nachdem Clemens Prader sich am Donnerstag mit der 72 zufrieden geben muss, startet Uli Weinhandl als bester Österreicher in den Finaltag, denn nach der 69 (-1) benötigte er für die ersten 36 Löcher um einen Schlag weniger als sein Landsmann. Felix Schulz, Markus Habeler und Amateur Maximilian Lechner vervollständigen das rot-weiß-rote Finalemsemble.

Der Finaltag ist bei Uli Weinhandl regelrecht von Auf und Abs geprägt. Dies zeigt sich gleich zu Beginn, denn auf ein anfängliches Bogey kontert er mit zwei Birdies perfekt. In Folge kann er sein Score sogar ausbauen, ehe es sich auch das nächste Bogey gemütlich macht. Erst die Backnine verlaufen mit je einem Birdie und einem Bogey ruhiger und der Routinier beendet das Turnier schließlich mit der 69 (-1) und auf Rang 13.

Auch Clemens Prader marschiert am Freitag mit einer finalen 69 (-1) ins Ziel und rangiert am Ende als 16. nur um einen Schlag hinter seinem Landsmann. Markus Habeler und Felix Schulz werden nach 70er (Par) Runden 32. Max Lechner kommt über die 76 (+6) nicht hinaus und belegt am Ende nur Platz 54. Sebastian Garcia Rodriguez (ESP) triumphiert bei gesamt 12 unter Par.

>> Leaderboard Memorial Giorgio Bordoni

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Perfekt mitgehalten

ALPS DE LAS CASTILLAS – FINAL: Felix Schulz hält beim Birdiewettschießen im Golf Valdeluz perfekt mit und fährt sogar eine Top 3 Platzierung ein. Auch Lukas Nemecz und Uli Weinhandl dürfen sich in Guadalajara über Topergebnisse freuen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp daheim in Graz zur Präsentation der nächstwöchigen Gösser Open sitzt Lukas Nemecz schon wieder im Flieger zurück Richtung Spanien, wo er in der Vorwoche auf der Challenge Tour spielte. Um einen Schlag die automatische Qualifikation für den Prager Challenger verpasst, dort knapp auf der Warteliste verblieben und auch nicht von der Tour eingeladen: “die letzte Einladung der Challenge Tour ist zur Abwechslung mal an einen Spieler aus UK gegangen,” kommentiert er sarkastisch auch die dritte knapp verpasste Chance auf einen Startplatz.

Somit darf Nemecz wieder auf der Alps Tour als aktuell 4. der Order of Merit seine Runden drehen und in Kastilien einen zweiten Titel anpeilen. Im Golf Valdeluz wartet jedoch ein starkes Feld das gemeinsam von Alps- und Spanischer Pro Tour gestellt wird und 48.000 Euro Preisgeld nachjagen wird. Mit dabei auch eine große rotweißrote Abordnung mit Baltl, Gaster, Habeler, Ludwig, Prader, Schulz und Weinhandl.

Spanienspezialist Weinhandl

Uli Weinhandl kommt zum Auftakt mit den ultratiefen Scores am besten mit und geht nach der 63 (-9) mit nur einem einzigen Schlag Rückstand auf das Führungsquartett in den zweiten Spieltag. Auch Lukas Nemecz und Clemens Gaster haben ihr Birdievisier bestens eingestellt und mischen nach 65er (-7) Runden im Spitzenfeld mit.

Generell zeigt sich, dass sich die spanische Par 72 Wiese durchwegs als österreicherfreundlich präsentiert, denn mit Felix Schulz, Timon Baltl und Michael Ludwig liegen nach 67er (-5) Auftritten noch drei weitere heimische Akteure klar im Cutbereich. Einzig Clemens Prader findet am Donnerstag kein Rezept und muss sich mit der 75 (+3) zufrieden geben.

6er Quartett

Am Freitag drehen gleich vier Österreicher dann weiter richtig heftig an der Birdieschraube, wobei Felix Schulz mit der 62 (-10) eine unglaubliche Runde auspackt. Doch auch Lukas Nemecz und Clemens Gaster mit 64er (-8) Auftritten, sowie Uli Weinhandl mit der 66 (-6) legen eine knallrote Sohle aufs Parkett. Alle vier teilen sich vor der Finalrunde den aussichtsreichen 6. Rang. Mit Markus Habeler stürmt noch ein weiterer heimischer Pro über die gezogene Linie in Richtung Samstag.

Felix Schulz bleibt es dann aus österreichischer Sicht vorbehalten die beste aller rot-weiß-roten Runden am Samstag abzuspulen. Der Youngster knallt eine 64 (-8) aufs Tableau, spielt sich damit nach drei Runden auf unglaubliche 23 unter Par und nimmt aus Spanien mit Rang 3 einen absoluten Spitzenplatz mit. Auch Lukas Nemecz hat die Reisestrapazen, Spanien-Österreich-Spanien in nur wenigen Tagen, gut weggesteckt und darf sich nach der 66 (-6) über Rang 8 freuen. Damit nimmt der Steirer auch erneut wichtiges Preisgeld mit und krallt sich damit in der Order of Merit regelrecht im Spitzenfeld fest.

Den Rundenscore und die Platzierung teilt er sich mit Uli Weinhandl. Clemens Gaster und Markus Habeler müssen sich mit zartrosa 71er (-1) Auftritten zufrieden geben, womit sie das Turnier auf dem 29. bzw. 43. Platz beenden. Frederic Lacroix (FRA) kann das Birdiefieber die gesamte Turnierwoche über gut auf Temperatur halten und fährt bei fast schon playstationmäßigen 28 unter Par den Sieg ein.

Nächster Stopp: Gösser Open

Zur perfekten Zeit scheinen die Österreicher auch so richtig in Form zu kommen. Nach dem Sieg von Lukas Nemecz in Ägypten und weiteren Topergebnissen danach, kommen nun mit Felix Schulz, Clemens Gaster und Co auch die Youngsters langsam in einen sehr gewinnbringenden Rhythmus. Garniert mit routinierten Evergreens wie Uli Weinhandl und Clemens Prader können sich die österreichischen Golffans kommende Woche in Maria Lankowitz wohl auf ein wahres Golffest freuen, denn traditionell im Mai darf bei den Gösser Open wieder auf den Golfsport angeprostet werden.

>> Leaderboard Alps de las Castillas

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Fehlerloser Schlussakt

KATAMEYA DUNES OPEN – FINAL: Felix Schulz hebt sich das Beste am Lakes Course des Katameya Dunes Resorts für den Finaltag auf und knackt mit einer 69 sogar noch die Top 3. Auch Bernard Neumayer verbessert sich etwas.

Mit einem dritten 40.000 Euro-Turnier im Großraum Kairo verabschiedet sich die Alps Tour aus ihrem ägyptischen Winterquartier. Lukas Nemecz führt neuerlich ein heimisches Großaufgebot an, wobei es diesmal im Lakes Golf Club von Kairo um den Titel der Katameya Dunes Open gehen wird.

Er präsentierte sich zum Auftakt dann auch in der Form seines Sieges vor einer guten Woche und legte sich mit einer 69 (-3) eine mehr als gesunde Basis. Am Freitag allerdings hat er dann bei schwierigen Verhältnissen ordentlich zu kämpfen und muss sich schlussendlich mit der 75 (+3) zufrieden geben. Damit rutscht er zwar aus den Top 10, der Cut ist aber überhaupt kein Problem und mit einer guten Schlussrunde hat er auch ein Spitzenergebnis noch klar in Reichweite.

Aus österreichischer Sicht ist jedoch Felix Schulz die größte Hoffnung am Finaltag. Felix arbeitete sich trotz eines zwischenzeitlichen Schneemans zu einer 70 (-2) und nimmt die letzte Runde so vom vielversprechenden 10. Platz aus in Angriff. Clemens Gaster, Timon Baltl und Bernard Neumayer komplettierten das rot-weiß-rote Finalquintett.

Felix Schulz zeigt dann an einem sehr schwierig zu spielenden Finaltag sein bislang bestes Golf der Woche. Gleich zu Beginn macht er mit zwei Birdies klar, dass er Ägypten auf jeden Fall mit einem Topergebnis verlassen will, denn zwei Birdies lassen ihn rasch weiter nach oben klettern. In Folge geht er es sehr ruhig an, lässt jedoch nichts anbrennen und nimmt am Schlussloch noch ein weiteres Erfolgserlebnis mit. Schließlich unterschreibt er so die 69 (-3) und beendet das Turnier auf dem ausgezeichneten 3. Rang, womit er ganz klar Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben tankt.

Lukas Nemecz hingegen findet am Samstag kein wirkliches Rezept und rasselt mit einer 76 (+4) bis auf den 30. Platz zurück, den er sich mit Clemens Gaster (74) teilt. Bernard Neumayer kämpft sich zu einer 72 (Par) und tritt mit einem 25. Rang die Heimreise an. Timon Baltl hat schwer zu kämpfen und wird nach der 78 (+6) lediglich 43. Den Sieg schnappt sich Luca Cianchetti (ITA) bei gesamt 6 unter Par.

Aus österreichischer Sicht hätte die Winter Series der Alps Tour in Ägypten kaum besser laufen können, denn Lukas Nemecz sorgte vor einer guten Woche mit seinem Sieg für ein frühes Alps Tour Highlight in diesem Jahr, womit er sich auch an die Spitze der Jahreswertung katapultierte. Zwar wollte es beim zweiten Event nur eher suboptimal für die rot-weiß-rote Gilde laufen, Felix Schulz sorgt jedoch mit einem 3. Rang nun für ein umso stärker anmutendes Ende der Ägypten-Trilogie.

>> Leaderboard Katameya Dunes Open

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Trio in den Top 10

RED SEA CLASSIC – FINAL: Lukas Nemecz und Felix Schulz als 6. sowie Timon Baltl als 9. sorgen für eine geschlossen starke rotweißrote Vorstellung auf der Alps Tour.

Zweite Chance auf Preisgeld für 10 heimische Pros im Sokhna Resort von Suez im Rahmen der Alps Tour. Gespielt wird diesmal auf den Kursen A und B über drei Runden und erneut um 40.000 Euro. Lukas Nemecz hoffte nach dem Top 10-Ergebnis der Vorwoche erneut auf gutes Preisgeld.

Heftiger Wind begleitet den ersten Spieltag unangenehm. Clemens Prader lässt sich davon nicht beeindrucken, marschiert fehlerlos über die 18 Golflöcher und würzt seine Vorstellung mit zwei Birdies. Am besten aus den Startlöchern kommt allerdings wie schon in der Vorwoche Felix Schulz. Ein Eagle und vier Birdies sorgen für ordentlichen Vortrieb, drei Bogeys bremsten ihn zur 69 ein, die dennoch für Platz 6 nach den ersten 18 Löchern reicht. Michael Ludwig, Timon Baltl und Uli Weinhandl bringen sich mit Par-Runden schon einmal auf Cutkurs.

Bei neuerlich heftigem Wind legt Felix Schulz eine hart erkämpfte Par-Runde mit je vier Birdies und Bogeys nach, das reicht um sich im Titelrennen zu halten. Eine der allerbesten Tagesrunden spult Timon Baltl mit der 70 ab, womit sich der Steirer unter die Top 10 schiebt. Nur knapp dahinter Michi Ludwig, der starke 6 Birdies und die 71 spielt. Clemens Prader und Lukas Nemecz schieben sich ebenfalls in eine gute Lauerposition, nur knapp außerhalb der Top 10.

Felix Schulz schießt sich am Schlusstag mit Bogey und Triplebogey bereits auf den ersten drei Löchern aus dem Titelrennen. Mit 6 Birdies dreht er danach die Runde noch in eine rote 71 und erreicht Platz 6 – ohne der 8 am ersten Par 5 hätte er sogar gewonnen. Lukas Nemecz zeigt mit der 68 seine beste Leistung der Woche und erreicht auch beim zweiten Suez-Turnier ein Top 10-Ergebnis. Timon Baltl als 9. rundet die mannschaftlich starke Leistung der Österreicher ab.

Den Sieg holt sich der Engländer Benjamin Wheeler im Stechen gegen die beiden Italiener Enrico Di Nitto und Federico Maccario, nachdem das Trio mit 6 unter Par gemeinsam die Bestmarke fixiert hatten.

>> Endergebnis Red Sea Classic

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Unspektakuläres Finale

ALPS TOUR GRAND FINAL – FINAL: Felix Schulz schafft am Finaltag im GC Iles Borromees gerade noch den Sprung unter die besten 10. Das Abschneiden der heimischen Professionals beim großen Tourfinale spiegelt im Großen und Ganzen auch die gesamte Saison sehr gut wieder: Meist brav unterwegs, aber zu wenig um ganz vorne dabei zu sein.

Österreichs Alps Tour Professionals büßten am Moving Day bis auf H.P. Bacher – der Routinier notierte als einziger heimischer Spieler am Samstag eine rote Runde – allesamt einige Ränge ein. Am Sonntag heißt es nun noch einmal für die letzte Runde der diesjährigen Alps Tour Saison alle Kräfte zu mobilisieren um womöglich beim großen Tourfinale noch ein Topergebnis mitnehmen zu können

Felix Schulz findet dann auch auf den Frontnine zwar auf beiden Par 5 Bahnen Birdies, muss aber auf der ersten Platzhälfte auch zwei Bogeys notieren, weshalb er regelrecht auf der Stelle tritt.

Erst auf den Backnine kommt Felix richtig ins Rollen und notiert auf der 11, der 13 und der 14 drei weitere Birdies, die ihn um etliche Ränge nach oben marschieren lassen. Da er bis zum Ende dann fehlerfrei bleibt, geht sich mit der 68 (-3) und Rang 10 gerade noch ein Top 10 Ergebnis aus.

Timon Baltl will die durchwachsene dritte Runde schnellstmöglich in Vergessenheit geraten lassen, denn von Beginn an drückt er am Sonntag aufs Tempo und findet schon auf der 2 das erste Birdie. Nach einer kurzen Verschnaufpause tritt er dann von der 6 weg das Gaspedal richtig durch und marschiert mit einem Biridetriplepack noch vor dem Turn wieder in die Top 10.

Das Tempo kann er aber nicht durchziehen und tritt sich auf den Backnine gleich vier Schlagverlust ein, weshalb er dank eines weiteren Birdies auf der 11 gerade mal eine rote Runde zum Recording bringt. Mit der finalen 70 (-1) gehen sich auch bei ihm als 16. die Top 10 beim Tourfinale nicht mehr aus.

Im Mittelfeld

Clemens Gaster startet mit einem frühen Erfolgserlebnis auf der 11 gut, stolpert danach aber über ein Triplebogey und einen weiteren Fehler und kann darauf erst kurz vor dem Turn mit einem Birdie auf der 18 etwas reagieren. Das Erfolgserlebnis stabilisiert aber sichtbar sein Spiel, denn auf fehlerlosen Frontnine nimmt er zunächst auf der 6 ein Eagle mit und setzt ein Birdie drauf, womit er sein Score sogar noch in den roten Bereich zur 70 (-1) dreht, was schließlich aber nur noch für den 18. Platz reicht.

H.P. Bacher muss schon früh einen Fehler einstecken, dreht sein Score aber mit Fortdauer in den roten Bereich. Kurz vor dem Turn muss er dann aber den scoretechnischen Ausgleich hinnehmen. Da die Frontnine durchgehen ereignislos verlaufen, steht der Routinier mit der 71 (Par) wieder im Clubhaus und beendet das Turnier so auf Rang 35.

Bernard Neumayer sorgt schon auf der 10 mit einem Doppelbogey für einen frühen Schockmoment. Zwar geht sich danach auch ein Birdie aus, mit zwei weiteren Fehlern rutscht er aber schon zur Halbzeit weit zurück. Auch auf den vorderen Bahnen will sich kein Rhythmus einstellen und nach noch drei zusätzlichen Bogeys unterschreibt er die 77 (+6) die ihn als 40. hinten einzementiert.

David Borda (ESP) sichert sich mit der 66 (-5) und bei gesamt 19 unter Par den Sieg.

Nur mitgeschwommen

Im Gegensatz zur Vorsaison, wo Österreich mit Lukas Nemecz, Markus Habeler und Clemens Gaster gleich drei Turniersieger bejubeln durfte, ging die Alpenrepublik heuer auf der Satellite Tour komplett leer aus. Zwar waren einige Spieler ab und an knapp dran – Timon Baltl musste sich bei den Cervino Open etwa nur knapp geschlagen geben – im Großen und Ganzen fehlte aber durch die Bank das gesamte Jahr über die Beständigkeit.

So kam es auch, dass sich zwar gleich sechs Österreicher fürs Tourfinale qualifizierten, wobei Markus Habeler aus persönlichen Gründen bereits nach der ersten Runde die Heimreise antreten musste, Aufstiegschancen auf die Challenge Tour hatte aber keiner mehr, weshalb es beim letzten Turnier auch “nur” noch ums Preisgeld und nicht mehr um Tickets für die zweithöchsten europäische Spielklasse ging.

>> Leaderboard Alps Tour Grand Final

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Abgerutscht

ALPS TOUR GRAND FINAL – 3. RUNDE: Bis auf H.P. Bacher rutschen am Moving Day alle Österreicher im GC Iles Borromees um einige Ränge zurück. Am Finaltag heißt es nun für Felix Schulz & Co Gas geben, wollen sie vom Finalturnier noch ein Topergebnis mitnehmen.

Mit Felix Schulz, Timon Baltl und Clemens Gaster starten gleich drei Österreicher aus den Top 10 ins Wochenende. Vor allem Clemens Gaster holte sich am Freitag mit einer fehlerlosen 66 ein gutes Gefühl und hofft an die starke Runde nahtlos anknüpfen zu können. Auch Bernard Neumayer hat noch alle Chancen auf ein Topergebnis.

Felix Schulz legt dann aber unglaublich farbenfrohe Frontnine hin. Mit gleich vier Birdies kann er sich mit der Quote durchaus zufrieden zeigen, allerdings muss er neben einem Birdie auch ein Doppelbogey und sogar eine 9 einstecken, was ihn weit zurückwirft.

Nach dem Turn stabilisiert er sein Spiel dann aber wieder und nimmt auf fehlerlosen zweiten neun Bahnen noch zwei Birdies mit. Damit verpasst er es zwar mit der 72 (+1) den Finaltag aus den Top 10 heraus in Angriff nehmen zu können, als 13. startet er aber als aussichtsreichster Österreicher in die letzte Umrundung.

Plätze eingebüßt

Timon Baltl findet sich anfänglich mit zwei schnellen Birdies zwar gut zurecht, verliert aber zusehends den Rhythmus und tritt sich bis zum Turn noch drei Bogeys ein, was den Youngster zur Halbzeit seiner Runde sogar bereits aus den Top 10 rutschen lässt.

Auch auf den Backnine will sich kein echter Rhythmus einstellen und Timon fällt mit weiterem Bogey und knapp darauffolgendem Doppelbogey immer weiter zurück. Ein abschließendes Birdie kann dabei nur noch zur Ergebniskosmetik dienen, denn mit der 74 (+3) pendelt er sich erst auf Rang 17 wieder ein.

Clemens Gaster findet auf der vorderen Platzhälfte überhaupt keinen Rhythmus und ist mit einem Doppelbogey und drei weiteren Schlagverlusten am Leaderboard im freien Fall unterwegs. Auf den zweiten Neun findet er sich dann zwar klar besser zurecht und nimmt auch vier Birdies mit, bei nur zwei weiteren Bogeys ist aber nur die 74 (+3) drin, die ihn bis auf Rang 20 zurückwirft.

Bernard Neumayer muss nach drei anfänglichen Pars ein Bogey notieren, dreht sein Score mit zwei darauffolgenden Birdies aber sofort in die richtige Richtung. Da sich danach am Par 4, der 7 jedoch sogar nur ein Triplebogey ausgeht, kommt er nur im deutlichen Plusbereich auf den Backnine an. Auf den zweiten Neun geht es in dieser Tonart weiter und nach zwei weiteren Bogeys unterschreibt er nur die 75 (+4) und rutscht damit weit im Klassement bis auf Platz 28 zurück.

H.P. Bacher will eigentlich alles daran setzen dem Leaderboard-Keller zu entfliehen, findet aber nach einigen Fehlern erst auf den Backnine den Rhythmus und kann sich mit der 70 (-1) zumindestens bis auf Rang 38 nach vor arbeiten.

>> Leaderboard Alps Tour Grand Final

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Dreierpack in den Top 10

ALPS TOUR GRAND FINAL – 2. RUNDE: Mit Felix Schulz, Timon Baltl und Clemens Gaster starten zwar gleich drei Österreicher im GC Iles Borromees aus den Top 10 ins Wochenende, so richtig zu überzeugen weiß aber am Freitag nur Clemens Gaster.

Timon Baltl legte am Donnerstag mit einer 66 (-5) einen richtig guten Start ins Finalturnier der diesjährigen Alps Tour Saison hin und geht mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Führung in den zweiten Spieltag. Auch Felix Schulz und Markus Habeler legten mit knallroten Runden einen guten Auftakt hin.

Felix Schulz beginnt mit einem Bogey eher verhalten, findet auf auf der 4 dann aber auch das erste Erfolgserlebnis, dem er nur zwei Bahnen später ein weiteres anhängt. Danach macht es sich jedoch auch ein zweiter Fehler gemütlich, weshalb Felix nur bei Level Par auf den zweiten neun Bahnen ankommt.

Die Backnine verlaufen dann etwas gewinnbringender, wenngleich er zu drei Birdies auch noch zwei Fehler eintragen muss und so am Freitag nicht über die 70 (-1) hinauskommt, die aber immerhin noch vor dem Wochenende als 8. für eine Top 10 Platzierung reicht.

Timon Baltl macht am Freitag sofort dort weiter wo er am Donnerstag aufgehört hat und nimmt schon auf der 3 und der 4 die ersten beiden Birdies mit. Da sich dann auch auf der 6 ein roter Eintrag ausgeht, stößt der Youngster sogar bis an die Spitze nach vor. Erst ein Bogey auf der 7 bremst die Aufbruchsstimmung wieder etwas ab.

Auf den zweiten Neun will dann nicht mehr wirklich viel zusammenlaufen, denn auf birdielosen Bahnen macht es sich auf der 12 noch dazu ein Doppelbogey gemütlich, was Timon sogar wieder auf Level Par für den Tag zurückwirft. Damit bleibt er zwar den Top 10 noch erhalten, rutscht im Klassement aber doch um einige Ränge bis auf Platz 8 zurück.

Noch Top 10

Clemens Gaster präsentiert sich am Freitag auf den Frontnine von seiner ganz sicheren Seite, denn nach vier anfänglichen Pars findet er im Zwei-Loch-Rhythmus die Birdies, was ihn bei einem Zwischenstand von bereits 3 unter Par auf die Backnine kommen lässt. Auch nach dem Turn hat er sein Visier messerscharf gestellt, schafft es die gesamte Runde über Schlagverluste zu vermeiden und nimmt noch zwei weitere Birdies mit, was ihn schließlich mit der fehlerfreien 66 (-5) und Rang 10 den Weg zurück ins Clubhaus antreten lässt.

Bernard Neumayer hat am Freitag von Beginn alles unter Kontrolle, denn schon auf der 2 und der 3 nimmt er die ersten Birdies mit, die ihn rasch in die richtige Richtung pushen. Auch danach hat er sein A-Game mit dabei und setzt auf der 5 und der 6 zum nächsten Doppelschlag an. Da er die gesamten Frontnine über keinen Schlag abgeben muss, spielt er sich so bereits unter die Top 10 nach vor. Nach dem Turn reißt der Schwung aber etwas und Bernard muss zu zwei weiteren Birdies auch drei Bogeys notieren, was ihn mit der 68 (-3) und als 14 über die Ziellinie marschieren lässt.

Hinten festgefahren

H.P. Bacher findet sich auch am Freitag nicht wirklich gut zurecht und startet gleich mit einem Bogeydoppelpack in die zweite Runde. Danach hält er zwar weitere Fehler fern, muss aber noch auf das erste Birdie warten. Nach dem Turn bricht der Birdiebann dann, jedoch fängt sich der Routinier auch noch zwei Bogeys ein, weshalb er nur mit der 73 (+2) über die Ziellinie marschiert und damit als 43. unten festhängt.

Markus Habeler muss am Freitag aus persönlichen Gründen vorzeitig abreisen.

>> Leaderboard Alps Tour Grand Final

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Voll im Rennen

ALPS TOUR GRAND FINAL – 1. RUNDE: Timon Baltl, Felix Schulz und Markus Habeler finden mit knallroten Auftaktrunden gut ins Turnier. Bernard Neumayer, Clemens Gaster und H.P. Bacher müssen im GC Iles Borromees am Freitag bereits zulegen.

Gleich sechs Österreicher qualifizierten sich heuer für das Tourfinale der Alps Tour, allerdings geht es für die heimischen Alps Tour Pros “nur” noch um ein Stück vom 45.000 Euro schweren Preisgeldkuchen, denn in den Kampf um die Challenge Tour Tickets kann keiner mehr eingreifen. Die Satellite Tour war bereits Ende Juli im GC Iles Borromees zu Gast, wobei Clemens Gaster als 15. und H.P. Bacher als 17. hervorragend mit dem norditalienischen Kurs zurecht kamen.

Timon Baltl findet sich am Lago Maggiore sofort gut zurecht und setzt nach drei anfänglichen Pars mit gleich vier Birdies am Stück zu einem spektakulären Intermezzo an, was ihn rasch bis ins absolute Spitzenfeld nach vorne katapultiert. Erst das Par 5, der 9 ist ihm dann nicht wohlgesonnen und hängt ihm noch vor dem Turn den ersten Fehler um.

Das spornt Timon aber sichtlich nur noch mehr an, denn mit drei weiteren schnellen Birdies auf den Backnine liegt er plötzlich sogar in geteilter Führung. Erst ein Bogey auf der 17 bremst den Höhenflug wieder ab, mit der 66 (-5) aber legt er sich mit Rang 3 eine perfekte Basis für ein gute Woche.

Felix Schulz startet mit einem Bogey äußerst verhalten, hält danach aber weitere Fehler von seiner Scorecard fern und findet noch auf den Frontnine drei Birdies, die ihn klar in den roten Bereich abtauchen lassen.

Das angeschlagene Tempo setzt er auch auf den zweiten Neun fort, denn schon die 10 lässt das nächste Birdie springen. Zwar tritt er sich auf der 13 auch noch ein Bogey ein, mit zwei weiteren Erfolgserlebnissen gegen Ende der Runde macht er aber die 67 (-4) perfekt und startet so als 6. äußerst verheißungsvoll ins Finalturnier.

Markus Habeler findet mit zwei schnellen Bogeys zwar alles andere als gut in den Tag, dreht mit anschließendem Birdie und Eagle sein Score aber rasch in die richtige Richtung und da sich noch vor dem Turn zwei weitere rote Einträge ausgehen, mischt der Younster sogar im Spitzenfeld mit.

Auf der 10 und der 13 geht es dann mit weiteren Birdies bis ganz nach vor, ehe es ihn mit einem Bogeydoppelpack wieder etwas zurückwirft. Mit der 68 (-3) aber legt sich der Föhrenwald-Pro zum Auftakt als 9. eine durchaus ansprechende Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche.

Aufholbedarf

Bernard Neumayer spult unaufgeregt die ersten Bahnen ab und notiert sichere Pars. Erst die 7 lässt ihn dann nur mit einem Bogey zur achten Teebox marschieren, weshalb er nur im Plusbereich auf den zweiten Neun ankommt. Diese verlaufen zunächst zwar gewinnbringender, da er gleich zwei Par 5 Birdies aufsammeln kann, ein weiterer Fehler auf der 17 lässt dann zum Auftakt aber nicht mehr als die 71 (Par) und Rang 24 zu.

Clemens Gaster legt recht unspektakuläre Frontnine hin. Nach konzentriertem Beginn schleicht sich am Par 3, der 5 ein Fehler ein, worauf er mit einem Par 5 Birdie auf der 9 aber noch vor dem Turn die passende Antwort weiß. Mehr will am ersten Spieltag aber nicht mehr klappen, denn die gesamten Backnine über ist er auf der Suche nach weiteren Birdies und da er die Runde mit einem Par 3 Bogey abschließt, steht er zum Auftakt nur mit der 72 (+1) und als 32. wieder im Clubhaus.

H.P. Bacher beginnt das Turnier mit frühen Fehler eher durchwaschsen, findet mit Fortdauer aber der Rhythmus und kommt nach drei Birdies sogar im Minusbereich auf den Backnine an. Dort reißt der Schwung dann aber total, denn auf birdielosen zweiten neun Löchern muss der Routinier gleich vier weitere Bogeys einstecken und steht so schließlich nur mit der 74 (+3) beim Recording, was nur für Platz 43 reicht.

>> Leaderboard Alps Tour Grand Final

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Hauchdünn geschlagen

ALPS DE LAS CASTILLAS – FINAL: Markus Habeler holt sich zwar nach einer Regenpause zuvor abgegebene Schläge wieder stark zurück, muss sich im Leon GC aber hauchdünn geschlagen geben. Felix Schulz rundet mit Rang 10 die starke rot-weiß-rote Leistung in Spanien ab.

Von der Kanareninsel La Gomera nach Leon in Kastillien ist der Tross der Alps Tour weitergezogen, wo ab Mittwoch bereits das nächste Turnier gemeinsam mit der Spanischen Pro Tour ansteht. Markus Habeler spielt auf dem kurzen aber anspruchsvollen Golfplatz von Leon dann richtig groß auf, brannte schon zum Auftakt ein Eagle und sechs Birdies auf den hochsommerlichen Rasen und leistete sich dabei keinen einzigen Ausrutscher.

Mit der 64 (-8) stürmte der Wiener Neustädter zum Auftakt als klarer Clubhausleader herein. Am zweiten Spieltag machte er dann klar, dass die erste Runde alles andere als Zufall war, denn der Föhrenwald Pro legte am Donnerstag Nachmittag eine weitere starke Runde mit vier Birdies, einem Eagle und nur einem Bogey nach und startet so nach der 67 (-5) aus der Pole Position mit zwei Schlägen Vorsprung auf Guido Migliozzi (ITA) in die letzte Runde.

Wichtige Unterbrechung

Mit seinem zweiten Sieg nach den Lignano Open im letzten Jahr vor Augen, will dann in der frühen Phase der Finalrunde gar nichts gelingen. Markus tritt sich ein frühes Bogey und danach sogar ein Doppelbogey auf der 5 ein und kann bei strömenden Regen lediglich auf der 7 etwas Schadensbegrenzung betreiben. Da der Regen immer stärker wird und schließlich sogar die Anlage flutet, werden die Spieler zurück ins Clubhaus beordert.

Trotz eines Bogeys auf der 9 bei der Wiederaufnahme ein absoluter Glücksfall für Markus, wie sich im Nachhinein herausstellt, denn der Youngster sammelt sich während der Zwangspause sichtlich, marschiert vollmotiviert zur Fortsetzung und setzt nach dem Bogey auf der 9 zu einer sehenswerten Aufholgjagd an. Mit gleich drei Birdies in Folge macht er alle Fehler in Windeseile wett und liegt plötzlich nur noch einen einzigen Schlag hinter der Führung zurück.

Doch der Schwung ebbt nach dem knallroten Intermezzo wieder ab und Markus notiert bis zum Ende seiner Runde nur noch Pars, was schlussendlich um einen einzigen Schlag zu wenig ist um mit Thomas Elissalde (FRA), Guido Migliozzi und Conor O’Rourke (IRL) ins Stechen gehen zu können. Damit verpasst er zwar nach seinem Sieg in Lignano im letzten Jahr ein weiteres absolutes Highlight, die Formkurve zeigt aber auch mit Rang 4 weiterhin steil nach oben.

“Ich hab heute auch in der frühen Phase der Runde eigentlich nicht so schlecht gespielt wie es auf der Scorecard ausschaut. Auf der 2 ist mir der Putt ausgelippt und beim Doppelbogey hab ich leider den Ball nicht mehr gefunden. Nach der Pause war mein Spiel nicht viel anders, aber die Putts sind gefallen. Leider dann am Ende wieder ein paar ausgelippt, aber die Woche war alles in allem doch sehr gut”, fass er das Turnier zusammen.

Vor dem Challenger in Adamstal kommende Woche merkt man ihm die Vorfreude richtiggehend an: “Mein langes Spiel ist wahrscheinlich derzeit so gut wie überhaupt noch nie und dementsprechend könnte es schon sein, dass mir Adamstal durchaus entgegenkommt, denn es gibt kaum einen Platz wo es so wichtig ist, dass man den Ball gut ins Spiel bringt.”

Gute Woche

Auch Felix Schulz hat den Platz am Mittwoch mit der 66 (-6) richtig gut im Griff, kämpft in den Morgenstunden vom Donnerstag aber doch mit einigen Problemen. Mit vier Birdies hobelt er den zähen Beginn aber mehr als weg und cuttet schließlich nach der 71 (-1) in ebenfalls sehr aussichtsreicher Position ins Wochenende.

Am Finaltag wirkt es dann zu Beginn als könne Felix sogar noch den ganz großen Wurf realisieren, denn nach drei Birdies auf nur vier Bahnen klopft er an der absoluten Spitze an. In Folge geht die Aufbruchsstimmung aber etwas verlorgen und er muss auch Schläge abgeben. Schlussendlich marschiert er mit der 70 (-2) über die Ziellinie und darf sich so immerhin mit Rang 10 noch über ein Topergebnis freuen.

Clemens Gaster und H.P. Bacher bleiben nach 72er (Par) Runden und mit Rang 36 regelrecht stecken. Thomas Elissalde setzt sich schlussendlich im Stechen durch und gewinnt.

>> Leaderboard Alps de las Castillas

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Wieder bester Österreicher

OPEN LA PINETINA – FINAL: Clemens Gaster wird auch im GC La Pinetina bester Österreicher und setzt den Anstieg der Formkurve weiter fort. Felix Schulz und Bernard Neumayer beenden das Turnier im Mittelfeld. Robin Goger bleibt in Como am unteren Ende stecken.

Clemens Gaster macht am Freitag von Beginn an klar, dass er nach dem Top 10 Ergebnis in der letzten Woche auch im GC La Pinetina wieder ein Spitzenergebnis mitnehmen möchte und liegt nach nur neun Bahnen bereits bei 3 unter Par. Nach drei weiteren Birdies auf den Backnine knackt er sogar die Marke der besten 10, ein abschließendes Bogey lässt ihn dann aber noch etwas zurückrutschen. Dennoch zeigt er mit der 65 (-5) und Rang 15 erneut, dass die Formkurve weiterhin klar in die richtige Richtung zeigt.

“Ich hab ein Topergebnis leider gestern mit dem Triplebogey verpatzt. Aber mein Spiel war auch in dieser Woche wieder sehr solide. Da waren viele wirklich gute Schläge dabei. Der Platz selbst taugt mir hier sehr, da hab ich letztes Jahr schon gute Erfahrungen gehabt”, fasst Clemens seinen Turnierverlauf kurz zusammen.

Felix Schulz holt auf den Frontnine mit drei Birdies Rang um Rang auf und klopft nach einem weiteren roten Eintrag auf der 10 sogar bereits an den Top 10 an. Danach aber reißt der Schwung plötzlich total ab und nach drei Bogeys und einer Doublette benötigt er sogar ein abschließendes Erfolgserlebnis auf der 18 um die 70 (Par) unterschreiben zu können, mit der er das Turnier auf Rang 29 beendet.

Bernard Neumayer gibt am Samstag von Beginn an Gas und liegt nach drei Birdies und nur einem Bogey schon zur Halbzeit klar im roten Bereich. Da er danach auch das Par 5, der 10 noch gut ausnützen kann, marschiert er schließlich mit der 67 (-3) über die Ziellinie und sorgt so mit Platz 32 für einen durchaus versöhnlichen Abschied aus Como. Robin Goger bleibt mit einer 72 (+2) am unteren Ende stecken und wird nur 49.

Guido Migliozzi (ITA) fährt nach der 67 (-3) und bei gesamt 14 unter Par einen Heimsieg ein.

>> Leaderboard Open la Pinetina

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