Schlagwort: lukas nemecz

In Schlagdistanz

SLOVAKIA CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz und Martin Wiegele gehen im Penati Golf Resort in Schlagdistanz zu den Toprängen ins Wochenende.

Lukas Nemecz zeigte sich zum Auftakt von seiner ganz sicheren Seite. Der Steirer musste am Donnerstag am Weg zur 68 (-4) nicht ein einziges Bogey notieren, fand aber gleich vier Birdies, womit er sich in eine richtig gute Position bringen konnte.

Am Freitag läuft dann zu Beginn auf den Backnine nicht wirklich viel zusammen im Spiel des Steirers, denn zwei schnelle Bogeys auf der 11 und der 13 kosten ihm rasch etliche Plätze. Erst am Par 6 der 15 weiß Lukas erstmals gegenzusteuern und nimmt von einer der längsten Bahnen der Welt auch das erste Birdie mit.

Das Erfolgserlebnis stabilisiert zwar sichtlich das Spiel des Grazers, so richtig auf Touren kommt der Birdiemotor am Freitag aber nicht, denn auch auf den Frontnine setzt sich das Geduldsspiel weiter fort. erst die 7 erbarmt sich dann noch und ermöglicht Lukas zumindestens den scoretechnischen Ausgleich. Mit der 72 (Par) büßt er zwar einige Ränge ein, bleibt aber als 29. immerhin in Schlagdistanz zu den Toprängen.

“Es war heute deutlich windiger und auch die Fahnenpositionen waren schwieriger gesteckt, deshalb sind die Scores heute generell höher als gestern. Ich hab heute die Bäller leider nicht mehr so gut getroffen wie gestern und leider will auch der Putter noch immer nicht so ganz mitspielen. Jetzt heißt es mal ein ordentliches Putt-Training einlegen, damit es am Wochenende noch nach vorne geht”, beschreibt Lukas seine Hauptprobleme am Freitag.

Gleiche Ausgangslage

Auch Martin Wiegele war am Donnerstag richtig stark unterwegs, denn lediglich ein Par 5 Bogey verhinderte eine fehlerfreie Runde. Nach der 69 (-3) hat auch er eine durchwegs vielversprechende Ausgangslage inne. Wie schon am Vortag startet er auch am Freitag wieder gut in den Tag und findet schon früh ein Birdie am Par 5 der 2. Auch in Folge zeigt er starkes Golf und pusht sich mit einem Birdiedoppelpack auf der 6 und der 7 sogar bis in die absolute Topregion nach vor. Erst ein Bogey kurz vor dem Turn bremst die Euphorie erstmals etwas ab.

Das Bogey läutet auch eine kleine Schwächephase ein, denn der Routinier nimmt danach zwar zwei weitere Pars mit, muss auf der 12 aber den nächsten Fehler einstecken und verliert damit auch wieder etwas den Anschluss an die Spitzenplätze. Erst kurz vor Ende wird es dann noch einmal bunt, denn sein insgesamt viertes Birdie des Tages radiert er sich mit einem abschließenden Bogey sofort wieder aus. Zwar lässt Martin damit eine deutlich tiefere Runde als die 71 (-1) liegen, geht aber wie sein Landsmann immerhin in durchaus aussichtsreicher Position ins Wochenende.

“Ich bin happy mit der Art wie ich spiele. Die letzten Wochen waren ein andauerndes Schrauben einstellen und jetzt hab ich endlich das Gefühl von mehr Kontrolle. Das Score passt noch nicht ganz, denn ich hab deutlich besser gespielt als es der Score aussagt, aber vielleicht wird es ja ein gutes Wochenende”, zeigt sich Martin Wiegele nach den anstrengenden Wochen zuletzt sichtlich erleichtert.

Sebastian Wittmann kommt auch am Freitag nicht richtig ins Rollen und muss nach der 76 (+4) und als 125. weiterhin auf sein erstes Preisgeld von der Challenge Tour warten.

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Fehlerfrei Position bezogen

SLOVAKIA CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz notiert zum Auftakt eine fehlerlose 68 und bringt sich so in gute Position. Auch Martin Wiegele weiß im Penati Golf Resort mit Birdies zu überzeugen.

Bei der Czech Challenge hatte Martin Wiegele zuletzt auf der Challenge Tour gepunktet. Nach drei Nullnummern hofft der Grazer Routinier auf ein Wochenend-Comeback im slowakischen Penati Golf Resort. Sebastian Wittmann, der dank einer Tauschkarte am Start ist, möchte mit erstem Preisgeld im Ranking der Challenge Tour anschreiben. Lukas Nemecz hat heuer erstmals Glück mit der Warteliste und rutscht am Dienstag gerade noch in das Feld hinein.

Lukas Nemecz rutschte zwar erst sprichwörtlich auf den letzten Drücker ins Turnier, zeigt sich dafür aber von Beginn an gewillt die Startchance richtig auszunützen, denn schon das Par 5 der 2 und das danach folgende Par 3 überredet er zu ersten Birdies. Dem noch nicht genug nimmt er auch von der 6 ein Erfolgserlebnis mit und kommt so im knallroten Bereich auf den Backnine an.

Dort soll sich dann lange Zeit nichts wirklich Erwähnenswertes abspielen, denn Lukas reiht gekonnt Par um Par aneinander und macht so nichts falsch. Erst die 18 entwickelt sich dann noch einmal richtig positiv, denn mit seinem vierten Birdie des Tages macht er schließlich die 68 (-4) perfekt und bezieht so mit Rang 12 eine richtig gute Ausgangsposition.

Mit Schönheitsfehler

Nach zuletzt eher mauen Ergebnissen präsentiert sich Martin Wiegele zum Auftakt am Donnerstag von Beginn an durchwegs stark, denn gleich die 10 – seine erste Bahn – wirft das erste Birdie ab. Auch danach hat der Routinier alles fest im Griff und setzt am Par 6 der 15 und dem darauffolgenden Par 3 sogar zu einem roten Doppelschlag an, der ihn bis an die Top 10 heranpusht.

Ein weiteres Birdie am Par 5 der 2 lässt ihn diese dann sogar kurzzeitig knacken, ehe er mit Pars bei generell guten Scores wieder etwas zurückrutscht. Ausgerechnet das Par 5 der 6 zerstört ihm dann sogar noch die ansonsten fehlerfreie Performance. Mit der 69 (-3) verschafft er sich als 25. aber eine durchwegs vielversprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Zu viele Fehler

Sebastian Wittmann ist zum Auftakt als einziger Österreicher am Vormittag unterwegs, findet aber kaum in einen brauchbaren Rhythmus und tritt sich bei nur einem Birdie bereits drei Bogeys und sogar ein Doppelbogey ein. Erst nach dem Turn präsentiert sich Sebastian sicherer und findet noch zwei weitere Birdies. Da er parallel dazu allerdings auch noch zwei Schläge abgeben muss, geht sich am Ende nicht mehr als die 76 (+4) und Rang 130 aus.

Darius Van Driel (NED) sorgt mit einer 64 (-8) für die frühe Bestmarke.

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Weit zurückgefallen

ITALIAN CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz lässt mit einer 75er Finalrunde im Terre Dei Consoli GC etliches an Preisgeld liegen und tritt nur mit einem Platz im hinteren Drittel wieder die Heimreise an.

Lukas Nemecz zeigte sich am Samstag mit seinem Spiel durchwegs zufrieden und hatte auch den nötigen Touch auf den Grüns parat. Allein die Putts wollten einfach zu selten fallen um wirklich Bäume ausreißen zu können. Dennoch geht der Steirer eindeutig in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen in die Finalrunde und hofft nun am Sonntag noch sein gutes Spiel auf die Scorecard transferieren zu können.

Wie schon am Vortag lässt sich die Finalrunde aber einigermaßen schleppend an, denn mit anfänglichen Pars macht er zwar nichts falsch, kommt mit den durchwegs guten Scores so aber klarerweise nicht mit. Da sich dann auf der 6 noch dazu ein Bogey einschleicht, rutscht er sogar um etliche Ränge im Klassement zurück. Zumindestens weckt der Fehler den Steirer sichtlich auf, denn mit einem Birdiedoppelschlag auf der 7 und der 8 findet er noch vor dem Turn zwei Erfolgserlebnisse und kann so seine Platzierung zumindestens halten.

Anders als eigentlich erhofft stellt der rote Doppelpack vor dem Turn allerdings keine Initialzündung dar, denn auf den Backnine ist der einzig verbliebene Österreicher dann vergeblich auf der Suche nach weiteren Schlaggewinnen. Da er parallel dazu außerdem noch zwei Bogeys und sogar eine Doublette einstecken muss, geht sich am Ende sogar nur die 75 (+3) aus, die ihn weit bis auf Rang 50 zurückreicht.

Ob sich die nächste Chance auf Preisgeld für den Steirer bereits kommende Woche ergibt bleibt noch abzuwarten, denn derzeit rangiert Lukas lediglich als 11. auf der Warteliste und muss somit zittern ob er auch in der Slowakei mit von der Partie sein kann. Fix in den Teeboxen stehen wird aus heimischer Sicht neben Martin Wiegele auch Sebastian Wittmann, der mit einer Tauschkarte zu einem weiteren Turnierstart kommen wird.

Matthew Jordan (ENG) setzt sich im Stechen gegen Lorenzo Scalise (ITA) am ersten Extraloch mit Par gegen Doppelbogey durch und sichert sich den Sieg.

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Wackeliger Moving Day

ITALIAN CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz legt im Terre Dei Consoli GC einen eher wackeligen Moving Day hin, hält sich mit der 70 aber noch in Schlagdistanz zu den Toprängen.

Erstmals seit einem Monat ist rotweißrot wieder bei einem Challenger am Wochenende vertreten: Lukas Nemecz holte zuletzt schon vor einem Monat in Brünn mit einem 21. Platz die Kohlen aus dem Feuer, diesmal darf er bei der Italian Challenge wieder an einem Finale mitwirken. Dass es sich dabei um den mit 300.000 Euro höchst dotierten Challenger auf europäischem Golfrasen im heurigen Jahr handelt, ist ein zusätzlicher Bonus.

Allerdings kommt der Steirer am Moving Day zunächst so überhaupt nicht auf Touren. Zwar nimmt er vorerst noch recht sichere Pars mit, ein Bogeydoppelpack auf der 4 und der 5 kostet ihm dann aber viele Ränge. Lukas findet aber noch rechtzeitig vor dem Turn die Reißleine, verkürzt zunächst auf der 7 mit seinem ersten Birdie wieder etwas und darf sich kurz vor dem Turn am Par 5 der 9 dann sogar über den scoretechnischen Ausgleich freuen.

Kaum auf der hinteren Platzhälfte angekommen setzt es dann jedoch in Form eines Bogeys noch einmal einen Dämpfer. Postwendend aber steuert Lukas mit einem darauffolgenden Birdie gegen und kann mit einem Par 5 Birdie auf der 14 soar erstmals in den roten Bereich abtauchen. Da er danach auch die 17 noch gut im Griff hat, marschiert er am Ende sogar noch mit der 70 (-2) über die Ziellinie und hält sich damit als 27. in Schlagdistanz zu den Toprängen.

“War heute wieder eine sehr solide Runde. Das Spiel wird von Tag zu Tag wieder besser und auch die Qualität der Putts ist wieder gut, auch wenn noch sehr wenig fällt. Aber morgen ist ja auch noch eine Runde. Ich hab heute trotz der zwei frühen Bogeys geduldig weiter gespielt und zum Glück die Runde noch drehen können”, fasst er den Samstag zusammen.

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Cut-Bann gebrochen

ITALIAN CHALLENGE – 2. RUNDE: Nach drei rotweißroten Nullnummern in Folge bricht Lukas Nemecz in Rom endlich den Bann und zieht in das hoch dotierte Finale ein.

Erstmals seit einem Monat ist rotweißrot wieder bei einem Challenger am Wochenende vertreten: Lukas Nemecz holte zuletzt schon vor einem Monat in Brünn mit einem 21. Platz die Kohlen aus dem Feuer, diesmal darf er bei der Italian Challenge wieder an einem Finale mitwirken. Dass es sich dabei um den mit 300.000 Euro höchst dotierten Challenger auf europäischem Golfrasen im heurigen Jahr handelt, ist ein zusätzlicher Bonus.

Lukas Nemecz hatte zum Auftakt ein zwischenzeitliches Doppelbogey durchaus gut verdaut, denn der Steirer spazierte am Ende sogar noch mit einer 70 (-2) über die Ziellinie und ging damit aus durchaus vielversprechender Position in den zweiten Spieltag.

Auch Manuel Trappel startete nach der 72 (Par) aus dem Cutbereich in den Freitag, Raum für Fehler hat der Vorarlberger aber nicht. Martin Wiegele musste nach der 74 (+2) zusetzen um aus Italien Preisgeld mitnehmen zu können.

Lukas Nemecz setzt seine grundsolide Vorstellung auch am Freitag nahtlos fort. Seine endlose Par-Serie unterbricht er nur an der 7 mit einem willkommenen Birdie. Da er fehlerlos unterwegs bleibt, hält er sich damit gut in Position. Noch ein zweites Birdie findet der Grazer auf den Back 9, kassiert aber im Finish noch sein einziges Bogey des Tages. Mit der 71 (-1) verteidigt Nemecz mit Platz 27 seine gute Mittelfeldposition.


Manuel Trappel reitet von der 10 weg die meiste Zeit über auf der Par-Welle. Frustrierend bloß, dass auf keinem der drei Par 5 der Back 9 Birdies auf die Scorekarte wandern wollen. Der Frust darüber entlädt sich vor allem zu Beginn der vorderen 9 in Form eines Bogey-Dreierpacks. Alles-oder-Nichts-Golf ist danach angesagt, dass nach zwei Doppelbogeys und der 79 eindeutig zum “Nichts” auf Platz 130 führt.


Martin Wiegele kämpft auch am Freitag mit stumpfen Waffen. Nach drei Bogeys auf den ersten 5 Löchern ist schon nicht mehr an eine Aufholjagd zu denken. Mit nur einem einzigen Schlaggewinn in Runde 2 und insgesamt nur drei Birdies auf 36 Löchern ist das vorzeitige Ausscheiden rasch erklärt. Nach der 77 fehlen Wiegele so wie auch Trappel satte 8 Schläge zum Weiterkommen.

Der Franzose Antoine Rozner bestätigt seine Nummer 1-Position im Ranking der Challenge Tour und schnappt sich auch in Italien schon einmal die Halbzeitführung bei 10 unter Par.

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Schock gut verdaut

ITALIAN CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz bringt sich beim hochdotierten Challenger im Terre Dei Consoli GC mit einer 70 gut in Position. Auch Manuel Trappel liegt auf Cutkurs.

Nach zuletzt drei Nullnummern und mit Lukas Nemecz als bestem Österreicher auf Position 62 im Ranking, ist die Challenge Tour heuer bislang das Sorgenkind. Noch dazu sind praktisch alle heimischen Spieler auf Tauschkarten angewiesen, mit Ausnahme von Martin Wiegele, der mit einer Medical Extension zu mehr Startchancen kommt, aber zuletzt auch weit von Bestform agierte. Der hoch dotierten Challenger nördlich von Rom, wo 300.000 Euro Preisgeld ausgespielt werden, wäre eine perfekte Gelegenheit zum Turnaround. Gespielt wird in Terre dei Consoli, wo die Challenge Tour zuletzt vor drei Jahren gastierte und Wiegele einen 42. Platz erreichte.

Gute Ausgangslage

Lukas Nemecz zeigt sich in der frühen Phase des Turniers von seiner ganz sicheren Seite. Mit allererster Startzeit ausgestattet, beginnt der Steirer mit soliden Pars, ehe er das zweite der beiden aufeinanderfolgenden Par 5 Bahnen zum ersten Birdie überreden kann. Auch danach lässt er nichts anbrennen, nimmt weitere souveräne Pars mit und kommt so im zartrosa Bereich auf den ersten neun Bahnen an.

Dort rutscht er dann jedoch mit einem Bogey am langen Par 4 der 1 wieder auf den Ausganspunkt zurück. Zwar geht sich dann auf der 4 das nächste Birdie aus, ein darauffolgendes Doppelbogey nach einem Drive ins Rough und einem darauffolgenden Querpass in den Fairwaybunker droht die Runde aber unangenehm werden zu lassen. Lukas schüttelt den Schock aber schnell ab und da er seinen Erstrundenauftritt mit einem Birdietriplepack beendet, geht sich am Ende sogar die 70 (-2) aus, mit der er sich als ca. 25. in durchaus vielversprechende Position bringt.

“Das Finish war natürlich klasse. Es hat hier 34 Grad und es weht so gut wie kein Wind. Demenstprechend drückend heiß ist es hier und noch dazu ist am Platz kein Schatten, was es wirklich zu Herausforderung macht in dieser Woche. Ich hab bis aufs Doppelbogey sehr gut gespielt und die Chancen auch genützt wenn sie da waren”, fasst er die Auftaktrunde zusammen.

Zurückgedreht

Zeitgleich mit Landsmann Lukas Nemecz startet Manuel Trappel auf den Frontnine ins Turnier und findet sich mit zwei anfänglichen Bogeys nur eher problematisch zurecht. Danach aber stabilisiert der Vorarlberger sein Spiel rasch und kann bis zum Turn einen der aufgerissenen Schläge wieder weghobeln.

Auf der hinteren Platzhälfte droht die Runde dann nach einem weiteren Bogeydoppelpack eine richtig unangenehme Richtung einzuschlagen. Doch Manuel findet noch rechtzeitig die Reißleine, arbeitet sich mit zwei Birdies in Folge wieder zurück und kann auf der 18 sein Score tatsächlich noch ausgleichen. Mit der 72 (Par) legt er sich als in etwa 45. eine durchaus gute Position auf um aus Italien Preisgeld mitnehmen zu können.

Aufholbedarf

Martin Wiegele beginnt seine Runde zwar ziemlich unaufgeregt, tritt sich am Par 3 der 12 aber ein Bogey ein und rutscht so schon früh in den Plusbereich zurück. Lange lässt die Antwort aber nicht auf sich warten, denn schon die 14 (Par 5) spendiert ihm den Ausgleich, den er danach gekonnt die Backnine über verwaltet. Kaum auf den ersten neun Bahnen angekommen wird es dann aber zusehends farbenfroher, denn Martin rutscht zunächst mit einem Bogey auf der 1 wieder zurück, kann jedoch erneut drei Bahnen später recht rasch wieder augleichen.

Richtige Stabilität bringt aber auch das zweite Birdie nicht, denn schon das Par 3 der 6 entpuppt sich mit dem nächsten Fehler wieder als Spielverderber. Da es sich am Ende dann noch ausgerechent am Par 5 der 9 noch ein Bogey gemütlich macht, muss er sich zum Auftakt mit der 74 (+2) zufrieden geben, die ihm als ca. 105. bereits einen Rückstand auf die Cutlinie einbrockt.

“Es ist echt sehr bitter derzeit. Ich arbeite gut und viel und ich denke auch an den richtigen Sachen aber es läuft absolut gar nichts zusammen. Nach 14 Löchern bin ich heute 1 über gelegen und hätte normal um einiges besser liegen müssen. Ich hatte das Gefühl mein Spiel unter Kontrolle zu haben und wirklich gedacht, dass ich auf den letzten vier Bahnen, die eher zu den einfacheren gehören, noch unter Par spielen werde und dann mach ich so ein Unfinish! Ich muss jetzt gut trainieren am Nachmittag und an morgen glauben”, fasst Martin Wiegele seine erste Runde enttäuscht zusammen.

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Vorzeitig K.O.

ANDALUCIA MATCH PLAY 9 – 2. RUNDE: Lukas Nemecz kommt am Freitag im Valle Romano Golf über eine 74 nicht hinaus und scheitert damit bereits am Aufstieg in die am Samstag beginnende Matchplay-Phase. Auch Jürgen Maurer und Manuel Trappel gehen vorzeitig K.O.

Lukas Nemecz zeigte zum Auftakt im spanischen Starkwind eine durchaus ansprechende Leistung, hatte aber Probleme mit der Distanzkontrolle auf den Grüns und streute darüber hinaus auch noch eindeutig zu viele Dreiputts ein. Dennoch geht der Steirer klar aus dem Cutbereich in den zweiten Spieltag und da ab Samstag ohnehin im Matchplay Modus weitergespielt wird – am Wochenende wird in 9 Loch Duellen der Sieger ermittelt – gilt es vorrangig sich einen Platz unter den Top 64 zu sichern.

Die zweite Runde lässt sich dann aus Lukas Nemecz’ Sicht richtig gut an, denn gleich das Par 5 der 1 lässt das erste Birdie springen und selbst auf ein darauffolgendes Bogey gibt er mit zwei weiteren roten Einträgen die perfekte Antwort. Erst danach lässt er es etwas ruhiger angehen, bis ihm wie schon am Vortag die 8 und die 9 zum Verhängnis werden und ihn noch vor dem Turn wieder auf Level Par zurückfallen lassen.

Die schwarze Phase setzt sich auch auf den Backnine weiter fort, denn Lukas muss auf der 11, der 12 und der 15 weitere Schläge abgeben, was ihn zu dieser Zeit sogar unter die Top 64 rutschen lässt. Zwra findet er danach auch noch ein Birdie, egalisiert dieses aber sofort mit dem nächsten Fehler.

Er hat jedoch zunächst das Glück, dass die Marke genau als er die 74 (+3) unterschreibt noch auf +3 springt. Nur eine halbe Stunde später pendelt sie sich jedoch erneut bei 2 über Par ein, was für ihn als 66. ein denkbar knappes vorzeitiges Ausscheiden zur Folge hat.

Der verpasste Aufstieg ist für Lukas doppelt bitter, denn nach einer dreiwöchigen ungeplanten Standzeit – er spekulierte bei den letzten Turnieren mit einem Startplatz, schaffte es jedoch nicht ins Feld – hat er nun auch in Spanien nicht nur keine Möglichkeit mehr wieder einen Turnierryhthmus aufzubauen, sondern verpasst darüber hinaus auch wichtiges Preisgeld.

Deutlich gescheitert

Jürgen Maurer und Manuel Trappel kamen teils wild unter die Räder. Während Maurer mit einer richtig starken Runde wohl noch die Möglichkeit auf den Cut zu haben scheint, benötigt Trappel bereits ein Golfwunder um noch in die Matchplay Phase aufsteigen zu können.

Beiude finden dann auch am Freitag keinen wirklich brauchbaren Rhythmus und häufen schon auf ihren ersten neun Bahnen etliche weitere Fehler an. Auch nach dem Turn will bei beiden nicht wirklich viel zusammenlaufen. Schlussendlich unterschreibt Jürgen Maurer eine 74 (+3) (Platz 117), Manuel Trappel muss sich gar mit der 75 (+4) (Platz 142) begnügen, womit beide glasklar am Aufstieg scheitern.

Nachdem erneut alle rot-weiß-roten Spieler am Cut scheitern, geht zum bereits dritten Mal en suite ein Challenge Tour Wochenende heuer ohne österreichische Beteiligung über die Bühne.

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Richtig eingereiht

ANDALUCIA MATCH PLAY 9 – 1. RUNDE: Lukas Nemecz bringt sich trotz später Fehler mit einer 71 klar auf Cutkurs. Jürgen Maurer und Manuel Trappel liegen im Valle Romano Golf bereits weit zurück.

Nach drei Wochen unfreiwilliger Stehzeit darf Lukas Nemecz endlich wieder auf der Challenge Tour aufteen, nachdem er so wie auch Manuel Trappel und Jürgen Maurer in den Genuß einer Tauschkarte kommt. Zum dritten Mal wird das innovative Andalucia Match Play 9 ausgetragen, so wie bereits im Vorjahr in Valle Romano bei Malaga.

Nach zwei Tagen im Zählwettspiel qualifizieren sich exakt die besten 64 für die Match Play-Duelle am Wochenende. Dabei geht es jeweils nur über 9 Loch, allerdings nicht im Strokeplay wie in Belgien sondern klassisch im Lochwettspiel. Manuel Trappel und Chris Körbler scheiterten im Vorjahr bereits in der Qualifikation. Nur Markus Habeler erreichte die Match Play-Phase, schied dort jedoch bereits in der ersten Runde aus.

Segel auf K.O.-Kurs gesetzt

Lukas Nemecz findet sich sofort gut zurecht und nimmt schon am anfänglichen Par 5 der 10 sein erstes Birdie mit. Auf der 14 baut er sein Score dann sogar weiter aus, ehe sich kurz danach auch der erste Fehler einschleicht. Da er diesen aber noch auf den Backnine egalisieren kann kommt er mit einem richtig guten Zwischenergebnis auf den Backnine an. Zwar geht es auf der 3 erneut etwas retour, Lukas kontert jedoch wieder sehr stark und radiert einmal mehr einen Fehler rasch aus, was ihn im absoluten Spitzenfeld hält.

Erst am Ende der Runde erwischt es den Steirer mit zwei abschließenden Bogeys – eines davon am letzten Par 5 – noch unangenehm. Damit vergibt er als 31. zwar die Möglichkeit ganz vorne dranzubleiben, er befindet sich damit aber klar auf Cutkurs und da ab Samstag ohnehin im Matchplay weitergespielt wird, könnten sich die beiden späten Fehler als verkraftbar herausstellen.

“Es war sehr windig und ich hab großteils echt gut gespielt. Leider ein paar mal Probleme gehabt mit der Distanz bei längeren Putts und auch zu viele Dreiputts eingestreut. Es war schade ums Finish, denn dadurch hab ich mir einen angenehmen Polster verspielt. Morgen heißt es aber einfach wieder gut spielen und im Matchplay werden die Karten dann sowieso neu gemischt”, gibt Lukas Nemecz nach seiner Auftaktrunde zu Protokoll.

Schwarze Phase

Jürgen Maurer startet auf den Frontnine wie aus der Pistole geschossen und nimmt schon von der 1 und der 3 Birdies mit, verliert in Folge aber den gewinnbringenden Schwung und muss bis zum Turn bereits vier Bogeys notieren. Kaum auf den Backnine angekommen wird es mit einem Doppelbogey am Par 5 sogar noch wilder.

Erst danach stabilisiert der Routinier sein Spiel wieder, weiteren Birdies läuft er aber vergeblich hinterher. Da es sich auf der 15 dann noch ein Bogey gemütlich macht, unterschreibt er nur die 76 (+5), die ihm als 109. einen erheblichen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke einbrockt.

Nur noch theroetische Chancen

Auch Manuel Trappel startet durchwegs gut und liegt nach vier Bahnen schon bei 2 unter Par. Danach allerdings reißt der Faden komplett ab und der Vorarlberger tritt sich neben zwei Bogeys auf den Par 3 Löchern ein Triple- und ein Doppelbogey ein, was ihn klarerweise weit zurückreicht.

Die Probleme reißen auch auf den Backnine nicht ab, wie eine weitere Doublette neben gleich drei Bogeys unterstreicht. Schließlich marschiert er nur mit der 81 (+10) über die Ziellinie und hat als 149. nur noch theroretische Chancen tatsächlich noch die Matchplay Phase zu erreichen.

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Bisschen vorgeschoben

CZECH CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz schiebt sich im Kaskada Golf Resort mit der finalen 69 noch um ein paar Ränge nach vor.

Lukas Nemecz war am Moving Day richtig gut unterwegs und lag zwischenzeitlich sogar schon in den Top 10. Erst ein später Schneemann am Par 5 der 15 bremste den Vorwärtsdrang des Steirers spürbar ein. Laut eigener Aussage zeigt sich Lukas mit seinem Spiel aber durchwegs zufrieden, weshalb er sich für den Finaltag doch noch einiges ausrechnet.

Die Frontnine verlaufen bei Lukas Nemecz am Sonntag dann durchwegs bunt, denn lediglich drei Pars finden den Weg auf die Scorecard. Zunächst droht die Runde sogar richtig unangenehm zu werden, nachdem es sich schon früh zwei Bogeys gemütlich machen. In Folge findet er aber auch rote Einträge und steht so nach je drei Birdies und ebenso vielen Bogeys bei Level Par auf der hinteren Platzhälfte.

Dort bleibt er dem eingeschlagenen Weg zunächst noch treu und schnürt nach zwei Birdies auf der 10 und der 11 sogar den roten Triplepack, der ihn erstmals auch ein paar Plätze gutmachen lässt. Erst danach ebbt der Schwung sichtbar ab und der Steirer spult bis zum Ende der Runde souverän die Pars ab. Mit der finalen 69 (-2) gehen sich zwar keine großen Sprünge mehr aus, mit Rang 21 sammelt er aber weiterhin gutes Preisgeld.

Nach dem Turnier meint er: “Ich bin durchaus zufrieden, denn es war wieder eine ganz gute Woche und ich freu mich, dass ich die Einladungen des Verbandels bis jetzt mal ganz gut nutzen konnte. Ich hoffe aber darauf, dass ich ab Juni endlich auch durch die Kategorie in die Turniere reinkomme. Nach dem suboptimalen Start heute hab ich mich super zurückgekämfpt. Insgesamt war alles ziemlich gut heute und ab der zweiten Runde war auch das Putten endlich wieder gut. Nach fünf Wochen in Serie freue ich mich jetzt aber auf eine turnierfreie Woche.”

Schwarzer Sonntag

Für Timon Baltl und Martin Wiegele ist das vorrangige Ziel eindeutig dem hinteren Drittel zu entfliehen. Bei beiden geht dies nach den ersten neun Löchern aber noch nicht auf. Timon Baltl etwa findet zwar zum vierten Mal in dieser Woche am Par 5 der 15 ein Birdie, mit zwei Bogeys und sogar einer Doublette zementiert er sich aber regelrecht hinten ein.

Auch nach dem Turn findet er nicht zurück in die Spur und brummt sich bei nur einem weiteren Birdie noch drei Bogeys auf, womit er nur die finale 76 (+5) unterschreiben kann und so am Finaltag noch bis ans hintere Ende auf Rang 65 zurückfällt.

Auch bei Martin Wiegele will es einfach am Wochenende nicht so laufen. Schon früh tritt er sich am Sonntag auf der 11 ein Bogey ein und ist die gesamten Backnine über vergeblich auf der Suche nach dem scoretechnischen Ausgleich.

Auf der vorderen Platzhälfte wird es dann sogar noch ungemütlicher. Weiterhin will an diesem Tag einfach kein Birdie gelingen und da er parallel dazu noch drei weitere Fehler aufsammelt, steht er am Ende nur mit der 75 (+4) beim Recording, was ihn klarerweise vom hinteren Ende nicht wegkommen lässt und ihn auf Rang 68 regelrecht festnagelt.

“Das Wochenende war eine einzige Katastrophe. Ich werde jetzt nicht in Belgien auf der European Tour aufteen sondern eine Pause machen und versuchen sehr gut zu arbeiten um danach wieder stärker rauszukommen”, fasst er die letzten beiden Runden enttäuscht zusammen.

Ross McGowan (ENG) lässt mit einer 68er (-3) Finalrunde nichts mehr anbrennen und gewinnt bei gesamt 18 unter Par.

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Spielverderber: Schneemann

CZECH CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz ist lange Zeit richtig gut unterwegs, tritt nach einem späten Schneemann im Klassement aber auf der Stelle. Timon Baltl und Martin Wiegele kommen im Kaskada Golf am Moving Day über schwarze Runden nicht hinaus.

Lukas Nemecz zeigte sich am Freitag mit seiner Performance durchwegs zufrieden und war sichtlich erleichtert, dass auch der Putter endlich wieder richtig auf Temperatur kam. Am Samstag hofft er nun dort anknüpfen zu können wo er am Freitag aufgehört hat um die Lücke zu den Toprängen schließen zu können.

Das Vorhaben bekommt allerdings schon auf der 2 einen herben Dämpfer, denn das frühe Bogey stellt alles andere als einen Start nach Maß dar. Im Nachhinein betrachtet erweist sich der Fehler aber als ein wahrer Weckruf, denn plötzlich ist der Steirer putzmunter und nimmt noch vor dem Turn drei Birdies mit.

So richtig auf den Gusto gekommen legt er kaum auf den Backnine angekommen weiter nach und hält nach zwölf gespielten Bahnen bereits bei 4 unter Par. In Folge ebbt dann der Schwung aber etwas ab und Lukas muss am Par 5 der 15 einen wahren Schock verdauen. Nach etlichen Schwierigkeiten lässt ihn die lange Bahn erst nach acht Schlägen wieder weiterziehen und der Steirer muss sich nach dem Schneemann schließlich nur mit der zartrosa 70 (-1) und Rang 23 zufrieden geben.

“Ich hab echt gut gespielt heute und mir viele Chancen erarbeitet. Auf der 15 hab ich mit dem Hybrid angegriffen und den Ball 15 Meter rechts vom Grün im Rough versenkt. Von dort bin ich nicht rausgekommen, musste unspielbar erklären und hab danach noch Pitch, Chip und Zweiputt angehängt”, erklärt er die 8 nach der Runde.

Trotz des Schneemanns gibt er sich aber durchaus zuversichtlich: ” Das ist natürlich sehr bitter gelaufen, aber das ist okay, wenn man mal ein bisschen Risiko nimmt. Mein Spiel passt ganz gut und morgen gibt’s zum Glück noch eine weitere Runde.”

Plan nicht aufgegangen

Können Martin Wiegele und Timon Baltl am Wochenende die Birdiequote etwas in die Höhe schrauben, wäre auch für sie ein Topergebnis noch klar in Reichweite. Timon Baltl beginnt dann zwar sehr souverän, lässt sich mit dem ersten Birdie aber bis zum Par 5 der 15 zeit. Anders als erwartet fungiert das Erfolgserlebnis auch nicht als Initialzündung, denn mit darauffolgendem Bogey und einer Doublette kurz vorm Turn rutscht er weit am Leaderboard ab.

Fast trotzig hobelt er kaum auf den Frontnine angekommen mit einem Birdiedoppelpack das Doppelbogey aber sofort wieder weg, kann den gewinnbringenden Schwung aber nicht ganz aufrecht halten und tritt sich auf der 6 noch einen weiteren Fehler ein, weshalb er nur mit der 72 (+1) über die Ziellinie marschiert und damit als 52. im hinteren Drittel feststeckt.

Bei Martin Wiegele schnellt am Moving Day die genau falsche Quote nach oben, denn der Routinier ist die gesamten Backnine über vergeblich auf der Suche nach einem roten Eintrag, muss parallel dazu aber bereits vier Schläge abgeben, was ihn bis ans Ende des Feldes zurückfallen lässt.

Erst nach dem Turn bekommt er etwas Stabilität in sein Spiel und holt sich mit Birdies zumindestens zwei der abgegebenen Schläge wieder zurück. Auf der Schlussbahn wird es dann aber noch einmal wild, denn das Par 5 der 9 brummt ihm sogar eine abschließende Doublette auf, weshalb er am Samstag nicht über die 75 (+4) hinauskommt, die ihn als 65. hinten regelrecht einzementiert.

>> Leaderboard Czech Challenge

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