Genie & Wahnsinn

PUNTACANA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka wandelt am Freitag unter anderem mit Doppelbogey und Eagle sprichwörtlich zwischen Genie und Wahnsinn und cuttet nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende.

Sepp Straka zeigte sich einmal mehr an einem ersten Spieltag von seiner allerbesten Seite. Österreichs PGA Tour Beitrag musste am Nebenschauplatz der Tour – parallel zu den Puntacana Championship findet in Austin das WGC Dell Technologies Match Play statt – am Donnerstag lediglich ein einziges Bogey notieren, fand aber gleich fünf Birdies was schließlich zu einem ganz starken 5. Rang reichte. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf das Führungstrio hofft Sepp am Freitag mit später Startzeit nun auf eine ähnlich starke Performance.

Dieser beginnt jedoch alles andere als nach Plan, denn nach verzogenem Drive erreicht er erst mit dem dritten Schlag das Grün und kann sich zum Start gleich auf der 10 nicht mehr zu einem Par scrambeln. Richtig wild wird es dann am ersten Par 5. Sepp trifft vom Tee zwar das Fairway, der zweite Schlag misslingt jedoch und der Longhitter kann sich erst mit dem fünften Schlag aus dem Rough befreien. Schließlich muss er mit dem Doppelbogey leben und fällt damit bis zur gezogenen Linie zurück.

Die mehr als durchwachsene Performance reißt auch danach nicht ab, denn ein Dreiputt brummt Sepp erneut auf einem Par 5 einen Fehler auf, was ihn bereits deutlich hinter die Cutmarke zurückrasseln lässt. Erst die 16 entpuppt sich dann erstmals als gewinnbringend, denn mit dem ersten Birdie pirscht er sich wieder ans Wochenende heran. Da nach dem Turn auf der 1 der nächste Schlaggewinn glückt, ist er endgültig wieder auf dem richtigen Kurs.

Das bringt den Georgia Bulldog auch so richtig auf den Geschmack, denn mit dem dritten Birdie des Tages auf der 3 kann er bis auf einen Schlag alle aufgerissenen Fehler wieder weghobeln. Nachdem er auch das Par 5 danach mit gelungener Grünattacke gut auszunützen weiß, steht sein Score endgültig wieder bei Level Par.

Dass es Sepp wirklich versteht zwischen Genie und Wahnsinn nahezu im Minutentakt zu wechseln, zeigt sich dann eindrucksvoll auf der 8, denn Sepp locht kurzerhand vom Fairway zum Eagle und dockt damit trotz des total verpatzten Starts wieder an den Top 10 an. Am Ende unterschreit der gebürtige Wiener die 70 (-2), dockt damit als 11. sogar wieder an den Top 10 an und startet so aus durchaus vielversprechender Position ins Wochenende.

Sungjae Im (KOR) geht nach der bereits zweiten 67 (-5) und bei gesamt 10 unter Par als Führender ins Wochenende.

>> Leaderboard Puntacana Championship

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