Schlagwort: golf

Sind aller guten Dinge 3?

ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger hofft beim dritten Start nach der langen Verletzungspause im Leopard Creek GC auf seinen ersten Cut um mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen zu können.

Bernd Wiesberger wird wohl mit etwas gemischten Gefühlen auf seine ersten beiden Turniere nach der langen Zwangspause zurückblicken, denn sowohl auf Mauritius als auch letzte Woche in Johannesburg ließ der Burgenländer durchaus ab und zu gutes Golf aufblitzen, verpasste aber mit etlichen Ungenauigkeiten vom Tee bei beiden Turnieren den Cut.

Dass er aber keinesfalls wirklich weit weg von den Preisgeldrängen ist zeigt die Tatsache, dass er von seinen bislang vier Runden nach dem Comeback gleich dreimal Par spielte. Bei den South African Open fehlten so schließlich nur zwei Schläge aufs Wochenende, womit auch eindeutig eine Steigerung gegenüber seinem ersten Turnier in Beau Champ auszumachen war.

Im südafrikanischen Busch soll nun ein weiterer Schritt in Richtung alte Form gelingen. Langsam wieder im Turnierrhythmus und mit steigendem Muskelaufbau muss in Malelane diesmal aber auch die Richtung bei den Teeshots passen, denn mit getroffenen Fairways sollte Bernd die halbe Miete zum Wochenendeinzug bereits eingefahren haben.

Gute und schlechte Erinnerungen

An den Leopard Creek GC hat Bernd Wiesberger sowohl gute als auch schlechte Erinnerungen. Im Jahr 2008 bescherte ihm das Turnier im Kruger Nationalpark sein erstes Preisgeld nach erspielter Tourkarte. 2011 hingegen verpasste er den Cut und machte seither einen Bogen um das Safari-Event der European Tour. Ein Sprung über die gezogene Linie würde die Weihnachtspause aber mit Sicherheit zusätzlich etwas angenehmer gestalten.

Das Wetter wird sich passend zur Jahreszeit präsentieren, denn jeden Tag sollte im südafrikanischen Sommer das Quecksilber deutlich über 30 Grad Celsius wandern. Der Oberwarter startet am Donnerstag im Flight mit Chris Paisley (ENG) und Dean Burmester (RSA) um 11:40 MEZ von der 1 weg ins 1,5 Millionen Euro Turnier.

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den Alfred Dunhill Championship.

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GOLF TV-PROGRAMM

Golf live im TV. Täglich das komplette Programm von SKY, ORF Plus bis Eurosport, mit allen Beginnzeiten, Live-Übertragungen und Wiederholungen. Alle Sendetermine auf Satellit und Kabel.

Update: 10.12.2018

LIVE: ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP (European Tour)

Woche 50 / 2018: Mi. 12.12.2018 - Di. 18.12.2018

GOLF TV-PROGRAMM

TAG
ZEIT
TURNIER
SENDER
LIVE?
MI.
12.12.
11:45-14:15 South African Open
European Tour
(Johannesburg / RSA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
DO.
13.12.
07:15-09:45 South African Open
European Tour
(Johannesburg / RSA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
DO.
13.12.
09:45-12:15 QBE Shootout
US PGA Tour
(Naples / USA)
3. Tag
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
DO.
13.12.
13:30-16:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
1. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1

LIVE
DO.
13.12.
16:30-17:30 Costa Blanca Senior Masters
Staysure Tour
(Benidorm / ESP)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
DO.
13.12.
17:30-18:45 Ryder Cup 2018
Kontinentalvergleich
(Paris / FRA)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
DO.
13.12.
21:00-23:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
1. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
FR.
14.12.
07:00-09:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
1. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
FR.
14.12.
13:00-13:30 Costa Blanca Senior Masters
Staysure Tour
(Benidorm / ESP)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
FR.
14.12.
13:30-16:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
2. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1

LIVE
FR.
14.12.
16:30-17:30 Jahresrückblick / Grand Final
Challenge Tour
(Muscat / OMN)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
FR.
14.12.
17:30-20:00 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
2. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Wieder-
holung
FR.
14.12.
21:30-00:00 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
2. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
SA.
15.12.
06:00-08:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
2. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
SA.
15.12.
09:30-11:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
2. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Wieder-
holung
SA.
15.12.
11:30-12:30 Jahresrückblick / Grand Final
Challenge Tour
(Muscat / OMN)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
SA.
15.12.
12:30-15:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
3. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1

LIVE
SA.
15.12.
15:30-16:30 MCB Tour Championship
Staysure Tour
(Poste de Flacq / MAU)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
SA.
15.12.
16:30-17:30 Tourschool Final Stage
European Tour
(Tarragona / ESP)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
SA.
15.12.
18:00-18:30 Costa Blanca Senior Masters
Staysure Tour
(Benidorm / ESP)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
SO.
16.12.
10:30-12:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
3. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
SO.
16.12.
12:30-15:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2

LIVE
SO.
16.12.
20:00-22:00 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
SO.
16.12.
22:00-23:00 Tourschool Final Stage
European Tour
(Tarragona / ESP)
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Zusammen- fassung
SO.
16.12.
23:00-00:00 MCB Tour Championship
Staysure Tour
(Poste de Flacq / MAU)
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Zusammen- fassung

FARBCODES

LIVE WIEDERHOLUNG MAGAZIN

 

Hinweis: TV-Beginnzeiten können sich aufgrund von Programmänderungen
und Wetterbedingungen kurzfristig verschieben.

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WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(nach Turnier: SOUTH AFRICAN OPEN)

WORLD RANKING 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1
1
Brooks Koepka
43
10,06
2
2
Justin Rose
48
10,02
3
3
Dustin Johnson
44
8,81
4
4
Justin Thomas
48
8,38
5
5
Bryson DeChambeau
52
7,17
6
6
Jon Rahm
50
6,84
7
7
Francesco Molinari
50
6,30
8
8
Rory McIlroy
43
6,29
9
10
Rickie Fowler
46
5,81
10
9
Tony Finau
52
5,75
11
11
Xander Schauffele
52
5,70
12
12
Tommy Fleetwood
52
5,63
13
13
Jason Day
42
5,57
14
14
Tiger Woods
40
5,53
15
15
Patrick Reed
52
5,21
16
16
Jordan Spieth
48
4,99
17
17
Bubba Watson
45
4,88
18
18
Patrick Cantlay
40
4,72
19
19
Marc Leishman
52
4,55
20
20
Alex Noren
48
4,55
21
21
Webb Simpson
52
4,51
22
22
Paul Casey
47
4,20
23
23
Sergio Garcia
47
3,90
24
24
Tyrrell Hatton
50
3,88
25
36
Louis Oosthuizen
42
3,81
26
25
Hideki Matsuyama
49
3,77
27
26
Henrik Stenson
41
3,77
28
27
Rafa Cabrera Bello
52
3,65
29
28
Cameron Smith
52
3,65
30
29
Keegan Bradley
52
3,52
31
30
Gary Woodland
52
3,48
32
31
Phil Mickelson
47
3,46
33
33
Kyle Stanley
52
3,38
34
32
Matt Kuchar
52
3,38
35
38
Eddie Pepperell
46
3,11
36
35
Billy Horschel
52
3,08
37
34
Kevin Kisner
51
3,07
38
37
Kiradech Aphibarnrat
52
3,04
39
39
Ian Poulter
52
2,93
40
40
Matthew Fitzpatrick
52
2,92
41
41
Adam Scott
41
2,90
42
42
Haotong Li
52
2,84
43
43
Thorbjorn Olesen
50
2,78
44
44
Matt Wallace
52
2,66
45
45
Kevin Na
52
2,55
46
46
Satoshi Kodaira
52
2,54
47
47
Lucas Bjerregaard
52
2,54
48
48
Emiliano Grillo
52
2,52
49
50
Branden Grace
52
2,50
50
52
Brandt Snedeker
44
2,47
weiters:
170
167
Bernd Wiesberger
40
1,03
223
223
Matthias Schwab
48
0,81
425
422
Sepp Straka
52
0,42
921
912
Lukas Nemecz
40
0,14
990
982
Martin Wiegele
40
0,12
1288
1282
Markus Habeler
40
0,06
1303
1302
Timon Baltl
40
0,06
1313
1305
Christoph Koerbler
40
0,06

 

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Vergebliche Zitterpartie

SOUTH AFRICAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele hofft im Randpark GC nach der 73 am Firethorn Course lange Zeit, dass die Cutmarke noch auf 1 unter Par zurückspringt. Schlussendlich verpasst er aber denkbar knapp den Wochenendeinzug. Bernd Wiesberger scheitert nach einer 71 am Bushwillow Course auch beim zweiten Turnier nach dem Comeback am Cut.

Martin Wiegele hatte zum Auftakt den Bushwillow Course mit einer 68 (-3) durchaus gut im Griff und startet so klar innerhalb des Cutbereichs in den zweiten Spieltag. Um beim Abstecher auf die European Tour in dieser Woche gutes Preisgeld mitnehmen zu können, muss der Routinier auch am Firethorn Course seine gute Form unter Beweis stellen.

Mit sicheren anfänglichen Pars findet er sich dann auch solide zurecht und arbeitet sich nach einem Birdie am Par 4, der 3 schon früh in Richtung Top 10 nach vor. Allerdings reißt der Schwung danach sichtlich, denn ein Bogeytriplepack von der 5 weg lässt ihn bis an die Cutmarke zurückfallen.

Zwischen Sein und Nichtsein bringt ihn dann ein Birdie auf der 14 wieder in die richtige Richtung, was er sich allerdings mit einem darauffolgendes Bogey sofort wieder zunichte macht. Schlussendlich unterschreibt Martin Wiegele die 73 (+2) und hofft danach bis zum Ende des Tages, dass sich die Cutmarke bei 1 unter Par einpendelt um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können.

Am Ende aber macht ihm die Linie den Gefallen nicht und Martin ist als 71. denkbar knapp am Wochenende zum Zuschauen verdammt. “Es ist eigentlich unglaublich, dass man mit so einem Spiel überhaupt in Gefahr kommt den Cut zu verpassen”, wirkt er nach dem langen Nägelbeißen richtiggehend zermürbt. “Die Löcher 4 bis 7 waren absoluter Wahnsinn. Von den Schlägen her hätte ich die unter Par spielen müssen und nicht 3 über.”

Erneut vorbei

Bernd Wiesberger lag zum Auftakt lange Zeit am etwas schwereren Firethorn Course klar im roten Bereich, erst späte Fehler ließen schließlich nicht mehr als die 71 (Par) zu. Am Freitag muss er auf Bushwillow nun eigentlich zwingend eine Runde im Minusbereich notieren um sein erstes Wochenende nach dem Comeback erreichen zu können.

Das Vorhaben soll schlussendlich aber erneut nicht aufgehen, obwohl sich der Start mit einem anfänglichen Par 5 Birdie durchaus gut anlässt. Danach spult der Oberwarter zwar sicher die Pars ab, kann am scorefreundlicheren Bushwillow Course aber nicht weiter nachlegen und tanzt damit lange Zeit genau an der Cutlinie.

Nach zehn Bahnen mit der angegebenen Schlaganzahl entpuppt sich dann das Par 5, der 12 wieder als gewinnbringend, denn mit seinem zweiten Birdie des Tages spielt er sich endgültig über die gezogene Linie in Richtung Wochenende.

Lange währt die Freude aber nicht, denn da sich auf der 13 nur ein Bogey ausgeht, rutscht er postwendend wieder zurück. Des Schlechten noch nicht genug schnürt er auf der 14 sogar den schwarzen Doppelpack und verliert so langsam aber sicher immer mehr die rote Linie aus den Augen.

Nachdem er dann auch auf der 16 noch einen Schlag abgeben muss, ist klar, dass er auch beim zweiten Turnier nach dem Comeback das Wochenende verpassen wird. Ein Birdie auf der 17 lässt zwar noch einmal kurz Hoffnung aufflackern, schlussendlich ist die zweite 71 (Par) aber als 88. zu wenig um Preisgeld mitnehmen zu können.

Lokalmatador Charl Schwartzel marschiert mit einer 63 (8) und bei gesamt 12 unter Par bis an die Spitze nach vor.

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Bushwillow im Griff

SOUTH AFRICAN OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele legt sich im Randpark GC mit einer 68 am Bushwillow Course eine gute Basis für das Erreichen des Wochenendes. Bernd Wiesberger muss sich nach späten Fehlern am Firethorn Course mit der 71 zufrieden geben.

Südafrikas Open, eines der traditionsreichsten Golfturniere weltweit, wurde heuer mit der Joburg Open zu einem 1 Million Euro-Turnier zusammengelegt. Übernommen wurde dazu das Format der Joburg Open, wo im Randpark GC auf den Kursen Firethorn und Bushwillow gespielt wird. Das ermöglicht ein Riesenfeld von 240 Spielern und somit auch einen European Tour-Einsatz für Martin Wiegele.

Dieser findet sich dann mit einem anfänglichen Birdie am Bushwillow Course auch sofort gut zurecht und lässt danach mit recht souveränen Pars in der frühen Phase seiner Runde nichts anbrennen. Das Par 3, der 8 entpuppt sich dann jedoch erstmals als etwas zu harte Nuss und lässt ihn mit dem ersten Bogey wieder auf Level Par zurückfallen.

Martin verweilt aber nur kurz am Ausgangspunkt, denn kaum auf der zweiten Platzhälfte angekommen dreht er sein Score wieder zurück in den Minusbereich. Dass er sich vor Weihnachten in durchaus guter Form befindet macht er dann auf der 12 klar, wo er mit seinem dritten Birdie des Tages erstmals sogar bis ins Mittelfeld nach vorne marschiert.

Lange hält das Zwischenergebnis zwar nicht, da ein Bogey die Aufbruchsstimmung rasch wieder abbremst, Martin lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und hat mit gleich zwei Birdies danach die mehr als passende Antwort parat. Da er die Runde mit einem soliden Par beendet, notiert er zum Auftakt die 68 (-3), womit er sich als 27. ganz klar innerhalb des Cutbereichs einreiht.

“Es war ein solider Start”, freut er sich über die gelungene erste Runde. “Ich fühle mich gut und hab selten etwas retten müssen bis auf einen Socket wo ich auf der 13 leider vergeblich ums Par gekämpft hab. Auf der 1 und der 12 hab ich Birdies zwei Par 5 mit Zweiputts vom Vorgrün gemacht und auf der 10 ist sogar aus zehn Metern der Putt gefallen.”

Späte Fehler zur 71

Bernd Wiesberger unternimmt nach dem verpassten Cut beim Comeback auf Mauritius den zweiten Schritt am steinigen Weg zurück zu alter Form. Da am Freitag nach jeweils einer Runde von Firethorn und Bushwillow nur die besten 70 von 240 den Cut schaffen, wird sich die Aufgabe für den 33-jährigen Oberwarter nicht gerade einfach gestalten.

Der Start gelingt Bernd am etwas schwierigeren Firethorn Course mit anfänglichen Pars dann aber durchwegs solide und ein recht frühes Birdie am Par 5, der 4 sorgt rasch für ein gutes Gefühl. Angestachelt vom ersten roten Eintrag legt er danach am Par 3 sofort weiter nach und macht so den starken Start endgültig perfekt.

Auch danach zeigt er sich um einiges sicherer als noch in der Vorwoche und macht mit weiteren Pars nichts falsch, weshalb er mit dem Zwischenscore von 2 unter Par auf den Backnine ankommt. Erst danach kommen auch die Probleme der Vorwoche zurück, denn ein wild nach links verzogener Drive auf der 10 lässt ihn dann erst mit dem dritten Schlag das Grün erreichen, was das erste Bogey zur Folge hat.

Am Par 5, der 12 bringt er die Grünattacke dann zwar nur rechts neben dem Kurzgemähten unter, nach gutem Chip und gestopftem Putt kann er sein Score aber wieder auf 2 unter Par stellen. Nach etlichen Pars sorgt dann auf der 16 ein weiterer verzogener Abschlag und eine Annäherung in den Grünbunker für das zweite Bogey des Tages.

Auch auf der 18 findet der Drive das Fairway nicht und Bernd muss sich so mit einem abschließenden Schlagverlust sogar nur mit der 71 (Par) zufrieden geben, was ihm vor der zweiten Runde als 95. einen kleinen Rückstand von einem Schlag auf die Cutmarke einbrockt.

Local Hero Louis Oosthuizen ist am Donnerstag am Bushwillow Course mit der 62 (-9) das Maß der Dinge in Johannesburg.

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Formaufbau in Südafrika

SOUTH AFRICAN OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger teet nach Mauritius auch bei den South African Open auf und hofft auf seinen ersten Cut nach dem Comeback. Durch das riesige Feld von gleich 240 Spielern kommt im Randpark GC auch Martin Wiegele zu Europan Tour Ehren.

Knapp sieben Monate lang musste Bernd Wiesberger verletzungsbedingt passen, da ihm ein schmerzhafter Golfschwung mit seinem 3er Holz eine Sehne derart stark beleidigte, dass er sich sogar einem operativen Eingriff unterziehen musste. Dementsprechend motiviert und voller Tatendrang konnte der Burgenländer sein Comeback-Turnier auf Mauritius vergangene Woche kaum erwarten.

Allerdings wurde er mit zu ungenauen Drives und verbesserungswürdiger Putt-Performance aber vor allem am Freitag mit einem deutlichen Missed Cut hart auf den Boden der Realität zurückgeholt. Vor allem physisch sah man deutlich, dass der Oberwarter noch nicht dort ist wo er selbst bereits gern wäre, weshalb der Start in Südafrika umso wichtiger scheint um weiter am Formaufbau feilen zu können.

Ein Wochenendeinzug wäre beim riesigen Starterfeld von gleich 240 Spielern – gespielt wird sowohl am Firethorn als auch am Bushwillow Course – mit Sicherheit bereits ein Erfolg, denn lediglich die Top 70 dürfen auch am Samstag und Sonntag noch abschlagen.

Preisgeld und zwei weitere Runden auf Wettkampfniveau würden wohl auch in Punkto Turnierryhthmus durchaus wichtig sein, denn nach den SA Open wird Bernd kommende Woche auch bei den Alfred Dunhill Championship in Malelane die Schläger schwingen und so vor der Weihnachtspause das “Comeback-Event-Triple” perfekt machen.

European Tour Ehren

Durch das große Starterfeld kommt in dieser Woche auch Martin Wiegele zu European Tour Ehren. Der Routinier, der nach seiner Hüft-Operation bereits am Ende der letzten Challenge Tour Saison teils durchaus gutes Golf zeigte, hofft in Johannesburg auf eine gute Frühform um einen Weihnachtsbonus in Form von Preisgeld mit in die Heimat nehmen zu können.

Neben Wiesberger und Wiegele ist auch Bernard Neumayer nach Südafrika gereist, der hauptberuflich auf der Pro Golf Tour spielende Pro verpasste jedoch am Dienstag bei starkem Wind die Qualifikation. Beim Traditionsturnier, die South African Open wurden heuer mit den Joburg Open zu einem 1 Millionen Euro Event zusammengelegt, dürfte laut derzeitiger Prognose nur der Donnerstag trocken bleiben, denn ab Freitag sind im südafrikanischen Sommer jederzeit Gewitter möglich.

Bernd Wiesberger beginnt das Turnier im Marquee Flight gemeinsam mit den Local Heroes Charl Schwartzel und Haydn Porteous um 10:55 MEZ am Firethorn Course. Martin Wiegele startet um 12:10 MEZ im Flight mit den beiden südafrikanischen Youngsters Franklin Manchest und Ruan Conradie am Bushwillow Course.

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den South African Open.

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Live-PK mit Schwab

Matthias Schwab im Live-Streaming über seine erste Profisaison, seine Leistung und die Turnierplanung für 2019.

Der letzte Turnier-Putt seines Superjahrs 2018 auf Mauritius ist gefallen, und bevor sich Matthias Schwab für einen Monat in den Winterurlaub verabschiedet, fasste er in einer Pressekonferenz das Erlebte zusammen. Golf-Live.at präsentiert den Live-Streaming Link zur kompletten Pressekonferenz am 3. Dezember 2018 auf ORF Sport Plus.

>> Live-Streaming: Pressekonferenz Matthias Schwab

Matthias Schwab über die abgelaufene Saison:

“Ich habe mein Ziel erreicht, eigentlich schon sehr früh in der Saison, die Tourkarte für 2019 zu sichern. Natürlich hätte ich gegen Ende der Saison noch gerne besser gespielt und es bis nach Dubai geschafft, aber das ist dann natürlich schon Jammern auf hohem Niveau.”

Über seine Turnierplanung 2019:

“Es steht schon fest, dass ich nach Abu Dhabi fliege, dann auch Dubai spiele und das Turnier danach und dann hängt alles davon ab, wie es läuft, wie ich mich fühle. Das Gute ist, dass ich nächstes Jahr in jedes Turnier reinkomme, kann mir das ein wenig besser zurecht legen. In Summe werden es wahrscheinlich wieder rund 25 Turniere werden.”

Wo ist in seinem Spiel noch Luft nach oben:

“Wenn man sich die Statistiken anschaut, ist meine Driving Accuracy nicht gut genug, ich mache zu wenige Birdies, meine Putting Stats sind nicht wirklich gut, wenn man das mal milde ausdrücken will. Dafür ist das Eisenspiel richtig gut, die Annäherungsschläge sind gut, ich mache wenige Bogeys.”

Über den Weg zum ersten Major:

“Ich möchte natürlich auch Majors spielen und dort gut abschneiden, aber im Vorjahr war es nicht wirklich eine Option. Kommendes Jahr ist das sicher ein Ziel, dass ich bei dem einen oder anderen Major eventuell dann mitspielen kann.”


Bereits vorab gab der Schladminger Golf-Live.at einen Ausblick auf seine Planung für 2019: Am Dreikönigstag wird er bereits nach Abu Dhabi reisen um sich 10 Tage lang mit Trainingseinheiten bestmöglich auf das Rolex Series Event im Abu Dhabi GC vorzubereiten.

In seiner zweiten European Tour Saison wird er sich vor allem auf die großen Events konzentrieren, das ermöglicht die neue Kategorie 10 problemlos, die ihm alle European Tour-Turniere abgesehen von den Majors und WGCs öffnet. Nach dem Desert Swing, der im kommenden Jahr mit gleich 5 Turnieren im Januar und Februar ansteht, erhofft sich Matthias ein weiteres Highlíght: sein Management bemüht sich um eine Einladung zum Arnold Palmer Invitational Anfang März in Bay Hill, wo er bereits als Amateur auf der PGA Tour debütierte.

Da er nach einem vollen Jahr auf Europas höchster Spielklasse nun so gut wie alle Plätze kennt, wird auch mit Sicherheit die Selektion der Turnierstarts etwas leichter fallen.

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Auf Tigers Kosten

HERO WORLD CHALLENGE – FINAL: Beim Ryder Cup hatte er Tiger bereits in den Singles geschlagen, nun räumt Jon Rahm auch bei dessen Einladungsturnier das Tafelsilber ab.

Immer wenn es um sein Idol aus Kindestagen geht, ist Jon Rahm besonders motiviert: “Ich glaube, es gibt für mich nichts im Golfsport, was mir mehr bedeuten würde als dies,” bekannte der bullige Spanier beim Ryder Cup nachdem er Woods in den Singles geschlagen hatte.

Bei Tigers Einladungsturnier auf den Bahamas holt sich Europas Ryder Cup-Held den Nachschlag, indem er sich bei 20 unter Par klar den Titel holt: “Das war eine ziemlich starke Leistung für jemanden, der nicht auf Bermuda-Grüns putten kann,” war Tiger dennoch zu Scherzen aufgelegt. “Oh Mann, Du musst auf meine Statistik schauen, das perfekte Ball-Striking hat es ausgemacht,” kontert der frisch gebackene Champion.

Tatsächlich hatte niemand in dem illustren 18 Mann-Feld irgend etwas dem perfekten Spiel des Spaniers von Tee bis Grün entgegen zu setzen. Das führt zu praktisch geschenkten Birdies auf den 5 Par 5 und den beiden drivebaren Par 4 und zur fehlerlosen 65, die Rahm bei 20 unter Par und mit 5 Shots Vorsprung über die Ziellinie spazieren ließ.

Der stärkste Amerikaner beim Ryder Cup, Tony Finau, konnte Rahm an dessen Seite in keiner Phase das Leben schwer machen. Erst am Schlussloch holte sich Finau ein Erfolgserlebnis mit Symbolcharakter: dank des gelochten Birdieputts aus vier Metern sicher er sich nicht nur den alleinigen zweiten Platz, sondern rettete auch Buddy Brooks Koepka die Nummer 1- Position im World Ranking. Justin Rose wird dadurch nur Dritter und bleibt somit knapp die Nummer 2.

Tiger Woods entledigt sich seiner Gastgeberrolle auf vornehme Weise und lässt allen Golffreunden außer Hideki Matsuyama am Leaderboard den Vortritt, was für den US Superstar in einen 17. Platz zum Saisonabschluß mündet.

>> Endergebnis Hero World Challenge

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AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018

ÖSTERREICHISCHE PRO-RANGLISTE 2018

HERREN ORDER OF MERIT: Update 03.12.2018

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018

RANG
NAME
ET/US/AT
CT
WEB
ALPS
PGT
AUT
POINTS
1
Schwab
571549
14571
586120
2
Wiesberger
259065
259065
3
Straka
20516
176232
196748
4
Nemecz L.
4000
14800
3053
21853
5
Astl 
10241
9100
19341
6
Maurer
2144
806
13113
16063
7
Baltl
846
10541
3550
14937
8
Habeler
1440
4970
5100
11510
9
Steiner 
878
5919
3350
10148
10
Trappel
2750
6150
8900
11
Schulz 
4267
4500
8767
12
Gaster
6189
1325
7514
13
Prader
1900
3247
2338
7485
14
Neumayr
740
5402
309
850
7301
15
Amin
1518
1276
4038
6832
16
Weinhandl
3678
2600
6278
17
Bacher
460
2961
401
2450
6272
18
Wiegele
1125
452
4400
5977
19
Reiter
513
3019
2413
5945
20
Brier
2900
1403
350
4653
21
Goger 
2583
311
1450
4344
22
Winkler 
2043
1372
3415
23
Wittmann
2538
2538
24
Leitner
645
1850
2495
25
Prägant
2488
2488
26
Ruprecht-H.
438
1963
2401
27
Weilguni
687
1363
2050
28
Ludwig T.
2020
2020
29
Nemecz
561
1338
1899
30
Körbler
557
643
350
1550
31
Pfau
1418
1418
32
Wimmer
783
505
1288
33
Baumgartner
986
288
1274
34
Waltmann
1263
1263
35
Schultes
1213
1213
36
Molnar
1210
1210
37
Dvorak
1143
1143
38
Gruber 
1025
1025
39
Kluibenschädl
913
913
40
Mayer
330
538
868
41
Mayr
366
450
816
42
Haslauer
700
700
42
Angkawidjaja
700
700
44
Patzel
668
668
45
Gröbner
650
650
46
Litschka
625
625
47
Lauss
618
618
48
Wolfberger
588
588
49
Knotz
388
388
50
Omtvedt
350
350
50
Pistorius
350
350
52
Posratschnig
263
263
52
Schlager
263
263
54
Stadter
218
218
54
Fanti
218
218
54
Raggl
218
218
57
Stadter
180
180
57
Young
180
180
57
Jahn
180
180


DAMEN ORDER OF MERIT: Update 03.12.2018

DAMEN AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2018

RANG
SPIELERIN
LET
LETAS
ALPG
NAT
POINTS
1
WOLF Chr.  66835  613
67448
2
SCHOBER S.  15012 1094
16106
3
MÜHL Nina  2957  1241
4198
4
DREHER N. 772
772
5
WEILGUNI S.Th. 218
218

Austrian Order of Merit erstellt in Zusammenarbeit mit PGA of Austria

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Verdiente Weihnachtspause

MAURITIUS OPEN – FINAL: Matthias Schwab ist zwar auch am Finaltag im Four Seasons GC vergeblich auf der Suche nach einer roten Runde und rutscht mit der 73 ins Mittelfeld zurück, nach einem fantastischen Jahr hat sich der Schladming-Pro aber die kommende Weihnachtspause mehr als verdient.

Matthias Schwab sparte nach dem Moving Day nicht mit Selbstkritik und meinte, dass er schlicht zu viel wollte um Besseres als eine 72 (Par) aufs Tableau zu bringen. Dennoch hatte der Rohrmooser im Urlaubsparadies Mauritius vor dem Finaltag die Topränge durchaus noch in Reichweite, allein auf seiner letzten Runde der Saison merkt man Matthias das lange anstrengende Jahr bereits sichtlich an.

Die Probleme manifestieren sich am Sonntag zwar nicht von Beginn an, da er mit einer recht sicheren Parserie solide in den Tag startet, ab der 7 wird es aber zusehends farbenfroher auf der Scorecard. So verewigt er zunächst ein Birdie und bricht damit den anfänglichen Bann der roten Einträge. Anders als erhofft stellt das Erfolgerlebnis aber keine Initialzündung dar, denn in Folge tritt er sich von der 8 bis zur 12 gleich drei Schlagverlust ein.

Er kontert zwar am Par 5 danach sofort mit dem nächsten Birdie, mehr will an diesem Tag im Four Seasons GC von Beau Champ aber einfach nicht mehr gelingen, weshalb er sich am Finaltag auf Mauritius mit einer 73 (+1) zufrieden geben muss, was schlussendlich nur für Rang 39 reicht.

Kurt Kitayama (USA) lässt mit einer 68er (-4) Schlussrunde nichts mehr anbrennen und gewinnt bei gesamt 20 unter Par sein erstes European Tour Turnier der Karriere.

Fantastisches Jahr

Matthias verpasst damit zwar bei seinem letzten Turnier des Jahres ein weiteres Topergebnis, der Youngster kann aber auf ein fantastisches Jahr mit sehr vielen Höhen und kaum merkbaren Tiefs zurückblicken. Ohne Probleme erspielte er sich auf seinem ersten Jahr auf der European Tour die Tourcard und verpasste nur um Haaresbreite die Qualifikation für das große Finale in Dubai. Beim ersten Turnier des neuen Wertungsjahres wusste er dann letzte Woche in Hong Kong mit Rang 9 voll zu überzeugen und konnte so sofort sehr gut im neuen Race to Dubai anschreiben.

Wie schon letztes Jahr lässt Matthias Schwab die kommenden beiden Südafrika Turniere aus – Bernd Wiesberger wird dennoch für österreichische Beteiligung sorgen – und verabschiedet sich in die wohlverdiente Weihnachtspause, wo nun zunächst in der Heimat Regeneration und Entspannung angesagt ist. Am Dreikönigstag wird er jedoch bereits nach Abu Dhabi reisen um sich mit Trainingseinheiten bestmöglich auf das Rolex Series Event im Abu Dhabi GC vorzubereiten.

In seiner zweiten European Tour Saison wird er sich vor allem auf die großen Events konzentrieren. Da er nach einem vollen Jahr auf Europas höchster Spielklasse nun auch so gut wie alle Plätze bereits kennt, wird auch mit Sicherheit die Selektion der Turnierstarts etwas leichter fallen.

>> Leaderboard Mauritius Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Mauritius Open.

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