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Schlagwort: golf

Auf allen Zylindern

ROCKET MORTGAGE CLASSIC – 2. RUNDE: Sepp Straka feuert am Freitag in Amerikas Motorcity auf allen Zylindern und stürmt im Detroit GC mit einer fehlerlosen 66 nach den Vormittagsflights sogar in die erste Verfolgerposition.

Wie schon in den letzten Turnieren seit dem Re-Start der PGA Tour nach der Corona-Krise, gelang Sepp Straka auch in Detroit wieder mit einer 68 (-4) eine durchwegs ansprechende erste Runde. Vor allem gegen Ende behielt er die Nerven und ließ sich selbst von einigen Ausflügen in die zahlreichen Bunker nicht aus der Ruhe bringen.

Mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 startet er somit in ausgezeichneter Position in den Freitag, wo er nun außerdem den kleinen Bonus einer früheren Startzeit hat. Anders als zuletzt muss bei dem unglaublich dichtgedrängten Leaderboard jedoch auch am zweiten Spieltag eine klare rote Runde gelingen, will sich der Longhitter vor dem Wochenende in Position bringen und nicht erneut um den Cut kämpfen. Genau dieses Vorhaben setzt er dann absolut perfekt in die Tat um.

Nach zwei grundsoliden Pars zum Start wird es auf der 12 erstmals richtig stressig, nachdem die Annäherung deutlich übers Ziel hinausschießt. Der Chip zurück gelingt auf die recht unangenehme Fahnenposition aber gut und aus zwei Metern kratzt er noch das wichtige Par. Nach dem bestandenen Stresstest wartet er geduldig auf seine Chancen und schnappt dann nach nur knapp zu kurzer Grünattacke am Par 5 der 14 auch erstmals am Freitag mit einem Birdie zu.

Auf die Birdiespur abgebogen

Auf der 16 erwärmt sich dann auch der Putter ein erstes Mal so richtig, denn aus satten zehn Metern lässt Sepp dem Ball keine andere Chance als zum zweiten Birdie ins Loch zu fallen. Die Temperatur behält das Gerät fürs Kurzgemähte auch weiterhin eindrucksvoll bei, denn nach einer alles andere als zwingenden Annäherung geht sich aus gut acht Metern prompt der nächste rote Eintrag aus, was den gebürtigen Wiener auch erstmals die Top 10 knacken lässt.

Auf der schweren 18 wird es dann nach längerer Zeit wieder etwas ungemütlicher nachdem der Drive wild links wegsegelt. Sepp kratzt aber erneut ein wichtiges Par und setzt sich so hartnäckig vorne fest. Nach dem Turn kommt er der Spitze dann sogar immer Näher, denn zunächst locht er auf der 2 aus drei Metern den fälligen Putt und chippt eine Bahn später nach etwas zu kurzer Annäherung sogar ein.

Das lässt den Longhitter endgültig heiß laufen. Langsam aber sicher sollte er den Putter mittlerweile mit einer Antihaftbeschichtung überziehen, denn das Gerät glüht nahezu, wie ein weiterer langer Putt auf der 4 beweist und Sepp bis auf einen einzigen Schlag an die Führenden heranbringt. Zwar will dann auf den verbleibenden Bahnen kein weiteres Birdie mehr gelingen, Sepp bleibt aber bis zum Schluss fehlerlos, bringt so die 66 (-6) ins Ziel und belegt damit nach den Vormittagsflights bei gesamt 10 unter Par als 5. die erste Verfolgerposition hinter dem Führungsquartett.

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Nerven behalten

ROCKET MORTGAGE CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka cruised in Amerikas Motorcity lange Zeit cool durch den Detroit GC und beweist gegen Ende nach einigen Bunkerausflügen auch Nervenstärke um die 68 ins Ziel retten zu können.

Zu unkonstant agierte Sepp Straka bislang nach der Rückkehr der PGA Tour, vor allem schwache Freitags-Runden kosteten dem Wiener Kraftlackl zuletzt zwei Cuts. In Motown hofft er nun endlich über vier Tage kräftig auf die Tube drücken zu können um beim 7,5 Millionen Dollar-Event wieder ein Topergebnis zu landen. Im Vorjahr gelang ihm die Übung perfekt, wie vier gleichmäßig starke Runden und ein 11. Platz belegen.

Der Detroit GC im Zentrum von Amerikas Motorcity verteidigt sich mit fettem Rough und kleinen Grüns, dennoch werden angesichts einer freundlichen Wettervorhersage tiefe Scores erwartet. Das Teilnehmerfeld ist deutlich schwächer besetzt als in den drei Vorwochen mit DeChambeau, Simpson, Reed (alle USA) und Hatton (ENG) als den Big Names.

Gleich auf der 1 legt sich Sepp dann mit später Startzeit eine perfekte Birdiechance auf, kann den Ball aus einem guten Meter aber noch nicht im Loch unterbringen. Auf der 3 gelingt die Übung aus gut 1,5 Metern schon deutlich besser und er sackt sein erstes Birdie im Turnier ein. Das bringt den Longhitter auch sichtbar auf den Geschmack, denn trotz einer deutlich misslungenen Grünattacke geht sich am Par 5 danach dank gestopftem 3,5 Meter Putt sogar der rote Doppelpack aus, was für einen richtig guten Start ins Turnier sorgt.

Super Konter

Auf der 6 bekommt er dann sowohl beim Abschlag als auch bei der Annäherung Sand ins Getriebe und da im Anschluss der Putt aus 2,5 Metern nicht fallen will, muss er mit dem ersten Bogey leben. Der Georgia Bulldog weiß auf den Faux-pas aber die mehr als passende Antwort, denn auf der zweiten langen Bahn der Frontnine legt er die Grünattacke bis auf fünf Meter zur Fahne und marschiert nach starkem Putt sogar mit dem Eagle wieder vom Grün.

Kaum auf den Backnine angekommen zündet er eine lasergenaue Annäherung und legt den Ball nur wenige Zentimeter nebens Loch. Das Birdie ist so klarereweise nur noch Formsache. Das Visier hat er jetzt richtig scharf gestellt, denn am Par 3 der 11 gelingt der Teeshot wie geplant und erneut beweist er aus knapp drei Metern den richtigen Touch und pirscht sich langsam aber sicher an die Spitze heran.

Bunker als Spaßbremse

Nachdem er am Par 3 der 15 vom Tee aus nur den rechten Grünbunker findet und von dort aus den Ball nicht zwingend genug zur Fahne bringt, muss er sein zweites Bogey auf der Scorecard vermerken und rutscht so auch wieder aus den Top 10. Auch am letzten Par 5 wird es mit zwei eingebunkerten Schlägen unangenehm, der Putter spielt aus 4,5 Metern aber mit und kratzt ihm so noch das Par.

Die schwierige 18 hat er zum Abschluss dann ganz sicher im Griff und unterschreibt so am Ende eine 68 (-4), die ihm als in etwa 25. nach der Auftaktrunde alle Möglichkeiten auf eine erfolgreiche Turnierwoche eröffnet. Doc Redman, Scott Stallings und Kevin Kisner (alle USA) teilen sich nach 65er (-7) Runden die Führungsrolle.

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Einige Fragezeichen

Im Diamond CC in Atzenbrugg wurden am Freitag etliche Fragen im Hinblick auf die beiden Double-Batch Events der Austrian Open in Atzenbrugg und der EURAM Bank Open in Adamstal geklärt, dennoch sind nach wie vor einige Dinge offen bzw. in Schwebe. Klar ist aber mittlerweile, dass auf Wunsch der Tour bei beiden Events keine Fans zugelassen sind.

Am 9. Juli startet die European Tour nach der Corona-Krise in Österreich wieder voll durch. Mit zwei 500.000 Euro Double-Batch Events – diese zählen sowohl zur European als auch zur Challenge Tour – findet die langersehnte Rückkehr nach einem >> Kraftakt von Christian Guzy, Franz Wittmann, Ali Al Khaffaf und Co. sensationellerweise in Österreich statt.

Die österreichische Bundesregierung hätte dafür sogar eine gewisse Anzahl an Fans zugelassen, allein die European Tour legt sich in dieser Hinsicht quer und beharrt darauf, die Turniere “unter Ausschluss der Öffentlichkeit” auszutragen. Dies ist für die vielen heimischen Golffans wohl in gewisser Weise sogar doppelt bitter, denn auch die European Tour Production wird bei beiden Events nicht vor Ort sein.

Der ORF bemühte sich mit Nachdruck um die TV-Rechte und das mit Erfolg, nachdem die European Tour-Production nicht nach Österreich kommt. Am 1. Juli konnten sowohl die Austrian Open als auch die Euram Bank Open den Durchbruch vermelden: der ORF wird bei beiden Turnieren an den Finaltagen die letzten drei Löcher live in ORF Sport+ und als Live-Stream übertragen.

Schwabs Start abgesagt

Bei Matthias Schwab gab es lange Zeit werder eine definitive Zu- noch Absage. Österreichs European Tour Ass bemühte sich um zwei Einladungen in den USA. Nachdem es damit geklappt hat, wird er klarerweise vorzeitig in Richtung Vereinigte Staaten aufbrechen, da er Anfang August in San Francisco ohnehin sein erstes Major der Karriere bestreiten wird.

Bernd Wiesberger hingegen wird ebenfalls nicht an den Turnieren teilnehmen, denn die Nummer 27 der Welt wird bereits am 16. Juli sein erstes Event in den USA bestreiten. Dennoch wird auf jeden Fall eine ganze Armada an rot-weiß-roten Spielern abschlagen, denn neben Martin Wiegele, Lukas Nemecz, Timon Baltl, Lukas Lipold, Gerold Folk und Sebastian Wittmann werden auch etliche verheißungsvolle Amateure wie Niklas Regner, Maximilian Lechner, Christoph Bleier und Maximilian Steinlechner – bei jedem Turnier starten jeweils zwei Amateure – das Feld bereichern.

“Der Diamond CC hat die European Tour nun bereits zum zehnten Mal zu Gast. Dementsprechend freuen wir uns auf das Jubiläum und genießen auch das Vertrauen der Turnierverantwortlichen”, kann es der Präsident des Diamond CC, Christian Guzy, kaum mehr erwarten bis es am 9. Juli endlich wieder losgeht.

Franz Wittmann erfüllt sich mit dem Turnier in Adamstal sogar einen Lebenstraum, wie er selbst sagt: “Als ich mich nach meiner aktiven Karriere vom Rallyesport zurückgezogen habe, galt mein volles Interesse dem Golfsport. Die Idee war zunächst einen 9-Loch Platz in meiner Heimat Adamstal zu kreieren. Was folgte war sogar ein 18-Loch Platz und mit diesem feiern wir heuer das 25-Jahr Jubiläum. Das war Traum Nummer 1 für mich. Dass wir heuer sogar die European Tour ausrichten dürfen ist nun Traum Nummer 2.”

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WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(nach Turnier: TRAVELERS CHAMPIONSHIP) 

WORLD RANKING 2020

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 1 Rory McIlroy 48 9.04
2 2 Jon Rahm 49 8.03
3 6 Dustin Johnson 43 7.59
4 3 Justin Thomas 47 7.29
5 4 Brooks Koepka 47 7.22
6 5 Webb Simpson 44 7.18
7 7 Patrick Reed 52 5.95
8 8 Adam Scott 41 5.86
9 9 Patrick Cantlay 42 5.85
10 11 Bryson DeChambeau 52 5.53
11 10 Xander Schauffele 52 5.44
12 12 Tommy Fleetwood 52 5.31
13 13 Justin Rose 48 5.11
14 14 Tiger Woods 40 5.09
15 16 Tyrrell Hatton 48 4.68
16 15 Marc Leishman 48 4.60
17 17 Tony Finau 52 4.49
18 18 Gary Woodland 51 4.28
19 19 Matt Kuchar 52 4.27
20 21 Louis Oosthuizen 47 4.10
21 24 Abraham Ancer 52 4.09
22 20 Sungjae Im 52 4.07
23 23 Hideki Matsuyama 52 3.96
24 22 Shane Lowry 52 3.91
25 25 Paul Casey 49 3.90
26 26 Matthew Fitzpatrick 52 3.78
27 28 Daniel Berger 43 3.68
28 27 Bernd Wiesberger 40 3.62
29 29 Collin Morikawa 40 3.46
30 30 Francesco Molinari 41 3.27
31 31 Rickie Fowler 43 3.25
32 34 Kevin Na 50 3.21
33 32 Lee Westwood 43 3.04
34 33 Henrik Stenson 42 3.03
35 35 Sergio Garcia 51 2.81
36 36 Danny Willett 52 2.72
37 37 Billy Horschel 52 2.61
38 38 Kevin Kisner 52 2.61
39 39 Chez Reavie 52 2.59
40 40 Erik van Rooyen 52 2.56
41 41 Cameron Smith 52 2.54
42 42 Jazz Janewattananond 52 2.48
43 43 Shugo Imahira 52 2.46
44 44 Victor Perez 51 2.45
45 53 Viktor Hovland 40 2.40
46 45 Christiaan Bezuidenhout 52 2.39
47 48 Rafa Cabrera Bello 52 2.39
48 46 Bubba Watson 45 2.36
49 47 Matt Wallace 52 2.35
50 50 Brandt Snedeker 52 2.30
weiters:
89 87 Matthias Schwab 52 1.62
175 175 Sepp Straka 52 0.93
753 753 Martin Wiegele 40 0.16
830 822 Timon Baltl 40 0.14
849 843 Lukas Nemecz 40 0.14
1417 1417 Manuel Trappel 40 0.04
1431 1429 Felix Schulz 40 0.04
1466 1469 Lukas Lipold 40 0.04

 

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GOLF TV-PROGRAMM

Golf live im TV. Täglich das komplette Programm von SKY, ORF Plus bis Eurosport, mit allen Beginnzeiten, Live-Übertragungen und Wiederholungen. Alle Sendetermine auf Satellit und Kabel.

Update: 29.06.2020

LIVE: ROCKET MORTGAGE CLASSIC (US PGA Tour)

Woche 27 / 2020: Di. 30.06.2020 - Di. 04.07.2020

GOLF TV-PROGRAMM

TAG
ZEIT
TURNIER
SENDER
LIVE?
DO
02.07.
21:00-00:00 Rocket Mortgage Classic
US PGA Tour
(Detroit / USA)
1. Runde
Sky Sport 4 /
/ HD 4

LIVE
DO
02.07.
23:40-00:10 The CUT Sky Sport 2 /
/ HD 2
Magazin
FR
03.07.
00:30-03:00 Rocket Mortgage Classic
US PGA Tour
(Detroit / USA)
1. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
FR
03.07.
21:00-00:00 Rocket Mortgage Classic
US PGA Tour
(Detroit / USA)
2. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2

LIVE
SA
04.07.
04:45-06:45 Rocket Mortgage Classic
US PGA Tour
(Detroit / USA)
2. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Wieder-
holung
SA
04.07.
21:00-00:00 Rocket Mortgage Classic
US PGA Tour
(Detroit / USA)
3. Runde
Sky Sport 5 /
/ HD 5

LIVE
SO
05.07.
21:00-00:00 Rocket Mortgage Classic
US PGA Tour
(Detroit / USA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2

LIVE
MO
06.07.
07:30-10:00 Rocket Mortgage Classic
US PGA Tour
(Detroit / USA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung

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Schwab goes USA

Matthias Schwab wird definitiv nicht an den beiden österreichischen Double-Batch Events in Atzenbrugg und Adamstal teilnehmen, da er für zumindestens zwei Turniere auf der PGA Tour eine Einladung erhält.

Was vor 24 Stunden noch etwas spekulativ war, steht nun fest: Matthias Schwab wird wie Bernd Wiesberger und Sepp Straka im Juli auf der PGA Tour an den Start gehen. Damit ist auch klar, dass der Fanliebling beide heimischen Double-Batch Events nicht bereichern wird. Bereits am morgigen Sonntag reist Matthias nach Orlando und wird sich dort für 14 Tage in Selbstisolation begeben um dann am 16. Juli in Ohio beim Memorial Tournament abschlagen zu können, eine Woche später wird er ab 23. Juli auch bei den 3M Open aufteen.

“Mein Respekt gegenüber der aktuellen Situation ist groß. Nach der Ankunft in Orlando werde ich sehr sorgfältig sein und meine sozialen Kontakte in den USA auf ein Minimum reduzieren. Mein Vorteil ist, dass ich durch meine vier Jahre am College in den USA die Kultur und die Leute kenne und ich auch gerne dort bin. Ich werde in Orlando wohnen und habe dort auch einen privaten Fitnessraum zur Verfügung, den ich in den beiden Wochen Selbstisolation alleine nutzen kann um mich fit zu halten”, spricht Matthias auch die alles andere als rosigen Corona-Zahlen in den Staaten an.

Weiters meint er in seinem Red Bull Blog: “Es ist eine tolle Chance, mich in den USA mit guten Leistungen in die Auslage zu spielen. Da ich keine US PGA Tour Card habe, muss ich auf Einladungen der Turnierveranstalter hoffen. Pro Turnier sind hier nur 5 Spieler-Einladungen möglich und das bedeutet mir richtig viel, dass ich ausgewählt wurde. Das ist für mich die schönste Anerkennung und Wertschätzung meiner harten Arbeit und meiner konstant guten Leitungen in meinen beiden Profi-Saisonen.”

Bis wohl zumindestens 9. August hat er nun den Aufenthalt in den USA eingeplant, denn von 6. bis 9.8. finden im TPC Harding Park in San Francisco die PGA Championship statt, für die er bereits fix qualifiziert ist. Matthias wird dann auch neuer heimischer Rekordhalter sein, denn noch nie konnte ein jüngerer Österreicher sein Majordebüt feiern.

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Too little, too late

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka findet im TPC River Highlands am Freitag nach zähen Frontnine erst viel zu spät die ersten Birdies und scheitert nach einer 72 glasklar am Cut. Dustin Johnson (USA) schnappt sich in einer spannenden Entscheidung den Sieg.

Sepp Straka zeigte zum Auftakt im TPC River Highlands auf seinen ersten neun Bahnen richtig starkes Golf und kam nach fehlerlosem Spiel bei -3 auf den Frontnine an. Dort konnte er den gewinnbringenden Rhythmus dann jedoch nicht beibehalten und musste nach zwei Fehlern auch noch zwei Bogeys notieren, womit er am Ende nur mit der 69 beim Recording stand, was ihm einen knappen Rückstand auf die Cutmarke einbrockte.

Der Start glückt dem gebürtigen Wiener dann am Freitag zwar mit recht sicheren Pars, auf der 4 bunkert er sich dann vom Tee aber ein und kann am Ende das wichtige Par nicht mehr kratzen, womit die Cutlinie in immer weitere Ferne rückt. Des Schlechten noch nicht genug bekommt er auch am darauffolgenden Par 3 wieder Sand ins Getriebe und brummt sich prompt das nächste Bogey auf.

Immer weiter zurück

Die Probleme reißen auch danach nicht ab. Schon auf der 7 verzieht er seinen Abschlag weit nach rechts und schafft erneut das Up & Down zum Par nicht mehr. Kurz vor dem Turn kostet ein überschlagenes Grün dann noch einen weiteren Schlag, was den Cut endgültig wohl nur noch theoretischer Natur erscheinen lässt.

Das Unheil nimmt auch auf den Backnine weiter seinen Lauf, denn ein Dreiputt mündet prompt in Bogey Nummer fünf. Zumindestens gelingt im Anschluss auch das erste Highlight seiner Runde, denn am Par 3 der 11 locht er aus knapp neun Metern vom Vorgrün zum ersten roten Eintrag des Tages. Mit der 13 lässt dann auch das letzte Par 5 seiner Runde nach starkem Drive ein sicheres Birdie springen, womit er etwas Schadensbegrenzung betreiben kann.

Nach perfekter Annäherung nimmt er dann auch von der 17 noch ein Birdie mit, mehr als die 72 (+2) geht sich so aber nicht aus. Sepp kratzt zwar mit den späten Birdies auf den Backnine noch etwas die Kurve, der Cut ist in dieser Woche als 120. aber meilenweit entfernt, weshalb der 27-jährige am Wochenende bereits frei hat. Phil Mickelson (USA) diktiert nach einer 63 (-7) und bei gesamt 13 unter Par das Tempo in Connecticut.

Dustin Johnson überflügelt in dieser Woche die gesamte Konkurrenz und schnappt sich am Ende mit einem Schlag Vorsprung auf Landsmann Kevin Streelman den Sieg. Den Grundstein hierfür legte er vor allem am Moving Day, denn mit einer 61 (-9) brachte er sich bis an die Spitze heran und konnte am Sonntag mit einer 67 (-5) den Sack bei gesamt 19 unter Par schlussendlich zumachen.

>> Leaderboard Travelers Championship

>> SKY überträgt Live und in HD von der Travelers Championship.

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Alle abgehängt

AUDI CIRCUIT – MURHOF – FINAL: Oliver Rath hängt am Finaltag der Audi Circuit Pro-Am Series am Murhof mit einer 64 (-8) im Kampf um die Gesamtwertung die komplette Konkurrenz ab und triumphiert mit gleich vier Schlägen Vorsprung.

Noch einmal stehen im Rahmen des Audi Circuit Pro-Am 18 Bahnen auf dem Programm, ehe neben dem vierten und letzten Tagessieger auch der Gesamtsieger feststehen wird. Die besten Karten hierbei hat vor dem finalen Freitag Christine Wolf, denn Österreichs Top-Proette startet mit einem Schlag Vorsprung auf Oliver Rath und mit zwei auf Lukas Nemecz und Daniel Hebenstreit in die letzte Umrundung.

Am Freitag allerdings findet die Tirolerin dann nicht so richtig den Powerbutton in ihrem Spiel, denn sie muss vor allem auf den Frontnine mit nur zwei Birdies aber gleich vier Bogeys doch Federn lassen. Zwar dreht sie nach dem Turn ihr Score noch zu einer 70 (-2), was am Ende nur für Rang 19 reicht. Auch in der Gesamtwertung ist die Runde mit 2 unter Par zu wenig um triumphieren zu können, denn sie wird schlussendlich sogar noch bis auf Rang 4 zurückgereicht.

Guter Rath ist teuer

Den Sieg schnappt sich Oliver Rath mit einer 64 (-8) und bei gesamt 24 unter Par doch ziemlich überlegen, denn er bringt einen Respektabstand von gleich vier Schlägen zwischen sich und Lukas Nemecz sowie Daniel Hebenstreit (beide am Freitag mit einer 67). Auch in der Tageswertung darf sich Oliver Rath beglückwünschen lassen, denn den Platz an der Sonne teilt er sich nach der 64 mit Topamateur Niklas Regner.

“Mit einem Tagessieg den Audi Circuit zu gewinnen ist einfach großartig, darüber freue ich mir wirklich sehr”, so Rath, der für den Tagessieg und den Gesamtsieg die stolze Summe von 8.625 Euro einfährt. “Ich habe einen Superstart erwischt und gleich ein paar längere Putts gelocht, das hat natürlich sehr geholfen. Die heutige Runde hat mir so richtig Spaß gemacht.”

Foto: GEPA-pictures/Audi Circuit

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Favoritenrolle bestätigt

AUDI CIRCUIT – MURHOF – 3. RUNDE: Matthias Schwab wird am Murhof seiner Favoritenrolle gerecht und schnappt sich mit einer fantastischen 62 die Tageswertung. Christine Wolf geht als die große Gejagte in der Gesamtwertung auf die letzten 18 Bahnen.

Zwei Schläge Vorsprung auf Oliver Rath erarbeite sich Christine Wolf auf den ersten beiden Runden in Ebreichsdorf und Donnerskirchen. Klarerweise kommt Österreichs Top-Proette so mehr als nur zuversichtlich in den Murhof GC, wo nun das Finale des Audi Circuit ausgetragen wird. Die beiden Turnierrunden in der Steiermark werden getrennt gewertet, pro Tag geht es für die Profis um 15.000 Euro Preisgeld.

Für die Gesamtwertung werden zusätzlich noch einmal 4.000 Euro ausgeschüttet. Am Donnerstag wird außerdem Matthias Schwab für zusätzlichen Glanz beim Pro-Am sorgen. Beim Shootout am Mittwoch musste sich der heimische European Tour-Star nur Lokalmatador Timon Baltl knapp geschlagen geben.

Spektakulärer Start

Beim eigentlichen Turnier am Donnerstag schlägt der Top-Promi im Feld dann aber eiskalt zurück, denn gleich am Eröffnungs-Par 4 locht er kurzerhand die Annäherung und startet so mit einem sensationellen Eagle in den Tag. Das Score baut er dann vor dem Turn noch auf -5 aus und beginnt dann die Backnine wie die ersten Neun: mit einem Eagle!

Derart stark kann er sich danach sogar einen kleinen Faux-pas in Form des ersten und einzigen Bogeys erlauben, auch weil er sein Score bis zum Ende sogar bis auf -10 runterschraubt und sich so überlegen an die Spitze des Feldes setzt.

“Das war eine coole Runde, in der ich gutes Golf gespielt habe. Das hat sich auch auf der Scorecard niedergeschlagen. Ich habe eigentlich kein Problem damit trotz der langen Pause rasch in den Rhythmus zu kommen, das habe ich schon in der Vorwoche bei den Nationalen Offenen Meisterschaften gezeigt. Auch heute ist es gleich vom ersten Schlag an sehr gut gelaufen. Ich hoffe, dass mir das auch so gut gelingt, wenn es auf den großen Touren wieder für mich losgeht”, so Schwab, der noch keine Entscheidung getroffen hat ob er in Atzenbrugg auf der European Tour abschlägt oder sich bereits in Richtung USA aufmachen wird.

Nur ein einziger Schlag

Am Nachmittag drückt dann noch Lukas Nemecz gehörig aufs Tempo und setzt alles daran seinen steirischen Kollegen an der Spitze noch abzufangen. Am Ende geht sich das Vorhaben aber hauchdünn nicht aus, doch auch mit der 63 (-9) zeigt Lukas, dass seine Formkurve rechtzeitig vor der Wiederaufnahme der European und Challenge Tour eindeutig stimmt.

In der Gesamtwertung macht Christine Wolf einen wichtigen Schritt in Richtung Sieg, denn mit der 66 (-6), die am Donnerstag in der Einzelwertung immerhin einen sehenswerten 6. Rang ermöglicht, startet sie bei gesamt 17 unter Par als Führende mit einem Schlag Vorsprung auf Oliver Rath und mit zwei auf Lukas Nemecz und Daniel Hebenstreit in die letzte Runde am Freitag.

Foto: GEPA-pictures

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Gemischte Gefühle

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka legt im TPC River Highlands gute erste neun Bahnen hin, verlässt den Platz nach eher durchwachsenen zweiten neun Löchern und der 69 aber wohl eher mit gemischten Gefühlen.

Sepp Straka hofft in Connecticut auf einen weiteren Formanstieg und sein erstes Topergebnis nach dem Restart der PGA Tour. Im TPC River Highlands ist jedoch erneut ein absolutes Weltklassefeld am Start, angeführt von der Nummer 1 der Golfwelt, Rory McIlroy (NIR), Jon Rahm (ESP), Bryson DeChambeau, Brooks Koepka und Justin Thomas (alle USA).

Der Par 70-Kurs erwies sich in den Vorjahren recht freundlich gegenüber Longhittern, wobei jedoch die kleinen Grüns schwer zu treffen sind und dem Scrambling und Putten eine besondere Rolle zukommt. Mit dem Ostküstenkurs hat der Wiener noch eine Rechnung offen, nachdem er im Vorjahr trotz Birdie am Schlussloch den Cut haarscharf verpasste.

Souverän reingefunden

Mit zunächst recht sicheren Pars gelingt dem Longhitter der Start am Donnerstag mit einer der ersten Startzeiten durchwegs souverän. Mit Maß und Ziel findet dann auf der 13 der Drive gerade noch das Fairway und aus guter Lage hat Sepp keinerlei Probleme das Grün zu attackieren. Zwei Putts später ist das erste Birdie auf der Scorecard vermerkt.

Auch danach agiert der gebürtige Wiener richtig stark. Lediglich auf der 15 kommt nach überschlagenem Grün etwas Stress auf, nach starkem Chip kratzt er das Par aber ohne grobe Probleme und belohnt sich für das starke Spiel im Anschluss am Par 3 mit gelochtem Dreimeterputt zum zweiten Birdie.

Kurz vor dem Turn beginnt dann auch der Putter erstmals gehörig zu glühen, denn aus knapp acht Metern locht er einen langen Putt zum nächsten roten Eintrag und beschließt so eine richtig starke erste Hälfte. Auch auf der hinteren Platzseite spult er sein Programm zunächst unaufgeregt weiter ab und nimmt nach wie vor meist sehr sichere Pars mit.

Vermeidbares Bogey

Ausgerechnet am Par 5 der 6 tritt er sich dann aber ein mehr als vermeidbares erstes Bogey ein, denn Sepp produziert bei einem durchaus machbaren Chip einen kleinen Flyer, was ihn prompt zu einem Retourchip zwingt. Da der Parputt dann nicht fallen will, muss er mit dem ersten Schlagverlust leben.

Zum Abschluss der Runde erwischt es ihn dann nach eingebunkertem Drive noch einmal. Er kann den Ball aus dem Sand nur rauschippen und bringt die Annäherung danach alles andere als zwingend zur Fahne. Der Georgia Bulldog startet so zwar noch im roten Bereich, nach den starken ersten neun Bahnen erzeugt die 69 (-1) am Ende aber wohl eher gemischte Gefühle, auch weil er sogar noch bis auf Rang 79 zurückfällt und damit am Freitag bereits eine kleine Aufholjagd benötigt um nicht am Cut zu scheitern.

Mackenzie Hughes (CAN) setzt mit einer 60 (-10) eine frühe richtig tiefe Bestmarke.

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