Advertisement

Schlagwort: golf

Auf Birdiesafari

ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Matthias Schwab muss bei seiner Safari-Premiere im Leopard Creek GC fast zwingend ein Topergebnis mitnehmen, will er die Chance aufs Finalturnier in Dubai noch wahren.

Jahr für Jahr begeistern die Bilder aus dem Leopard Creek Golf Club weltweit die Zuseher vor den TV-Schirmen. Anders als bei den anderen Turnieren allerdings nicht nur wegen den sportlichen Leistungen, denn das Par 72 Gelände liegt wirklich mitten im südafrikanischen Busch und die spektakuläre Flora und Fauna Afrikas bekommen die Spieler vier Tage lang wirklich hautnah mit.

Für Matthias Schwab ist es seine erste Reise nach Malelane, was bedeutet, dass die 18 Loch-Anlage für den jungen Steirer absolutes Neuland darstellt. Dass sich der noch 25-jährige jedoch auf für ihn noch unbekannte Plätze bestens einstellen kann machte er schon etliche Male in seiner Karriere deutlich. Auch die zuletzt wieder ansteigende Form sollte durchaus Grund zur Hoffnung auf ein starkes Ergebnis machen.

Primärziel: Dubai

Genau diese wird Matthias auch diese und kommende Woche bei den South African Open benötigen, denn nach keinem einzigen Top 20 Ergebnis heuer liegt er derzeit im Race to Dubai nur auf Platz 108 und somit klar außerhalb der Top 60, die er aber benötigen würde um auch in Dubai noch abschlagen zu dürfen. Der Platz in Malelane zählt zwar nicht unbedingt zum schwersten im Turnierkalder, die richtigen Landezonen auf den teils recht welligen von Wasser und Bunkern gut bewachten Grüns sind aber nicht wirklich groß, weshalb es vorrangig darauf ankommen wird die Annäherungen gut auf die richtigen Spots zu zirkeln um sich gute Birdiechancen erarbeiten zu können.

Dass es durchaus auch recht schnell in die falsche Richtung gehen kann zeigte sich im Dezember 2018, als sich Bernd Wiesberger auf der Finalrunde sogar eine 78 eingetreten hat und so noch viele Ränge verlor. Kann Matthias Schwab in dieser Woche jedoch sein bekannt solides Spiel abrufen, könnte in Malelane durchaus das erhoffte Topergebnis gelingen, womit auch Dubai wieder in Reichweite kommen würde. Als besondere Unterstützung hat er in Südafrika Bruder Johannes an der Tasche.

Der Wetterbericht verspricht eine ziemlich abwechslungsreiche Woche. Es könnten durchaus einige Regenschauer niedergehen und am Freitag und Samstag macht es sich auch eine kleine “Kaltfront” gemütlich, die die Temperaturen wohl auf, für Malelane Verhältnisse, eher moderaten 23 bis 25 Grad halten soll. Matthias Schwab ist an den ersten beiden Tagen gemeinsam mit Titelverteidiger Pablo Larrazabal (ESP) und Daniel van Tonder (RSA) unterwegs. Los geht es für den Rohrmooser am Donnerstag bereits um 06:00 MEZ auf der 10.

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den Alfred Dunhill Championship.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

GOLF TV-PROGRAMM

Golf live im TV. Täglich das komplette Programm von SKY, ORF Plus bis Eurosport, mit allen Beginnzeiten, Live-Übertragungen und Wiederholungen. Alle Sendetermine auf Satellit und Kabel.

Update: 23.11.2020

LIVE: ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP (European Tour)

Woche 48 / 2020: Di. 24.11.2020 - Di. 01.12.2020

GOLF TV-PROGRAMM

TAG
ZEIT
TURNIER
SENDER
LIVE?
MI
25.11.
11:00-13:30 RSM Classic
US PGA Tour
(St. Simons Island / USA)
4. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Wieder-
holung
MI
25.11.
17:30-19:30 Joburg Open
European Tour
(Johannesburg / RSA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
DO
26.11.
13:00-16:00 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
1. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1

LIVE
DO
26.11.
21:00-23:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
1. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
FR
27.11.
13:00-16:00 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
2. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2

LIVE
SA
28.11.
12:30-15:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
3. Runde
Sky Sport 8 /
/ HD 8

LIVE
SO
29.11.
07:30-10:00 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
3. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Wieder-
holung
SO
29.11.
12:30-15:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
4. Runde
Sky Sport 11 /
/ HD 11

LIVE
MO
30.11.
16:00-18:30 Alfred Dunhill Championship
European Tour
(Malelane / RSA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2020

ÖSTERREICHISCHE PRO-RANGLISTE 2020

HERREN ORDER OF MERIT: 23. NOVEMBER 2020

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2020 *

RANG
NAME
ET/US/AT
CT
CHN/MENA
ALPS
PGT
AUT
POINTS
1
Straka
1113241
1,113.241€
2
Wiesberger
682000
5500
687.500 €
3
Schwab
426733
3500
430.233 €
4
Nemecz
7868
16908
8368
2400
35.557 €
5
Habeler
2684
4439
1550
8.672 €
6
Kopp
860
6258
410
475
8.003 €
7
Lipold
2028
595
4114
238
6.975 €
8
Brier
2374
412
1550
4.336 €
9
Weinhandl
3580
625
4.205 €
10
Kluibenschädl
3159
750
3.909 €
11
Bacher
1553
1705
3.258 €
12
Wiegele
1300
1260
482
205
3.247 €
13
Baltl
2141
1026
3.167 €
14
Folk
1300
1130
185
2.615 €
15
Astl
1300
1100
2.400 €
16
Hebenstreit
1607
300
1.907 €
17
Schulz
1430
475
1.905 €
18
Wimmer
572
309
945
1.826 €
19
Maurer
1277
180
1.457 €
20
Wittmann
1300
1.300 €
21
Molnar
810
333
1.144 €
22
Amin
850
850 €
22
Neumayr
850
850 €
24
Leitner
286
428
713 €
25
Rath
625
625 €
26
Mayr
170
333
503 €
27
Gaster
492
492 €
28
Vonbank
333
333 €
29
Ludwig
321
321 €
30
Haslauer
305
305 €
31
Reiter
238
238 €
32
Dewhurst
205
205 €
33
Burrows
185
185 €
34
Prader
180
180 €
35
Schlager
180
180 €


DAMEN ORDER OF MERIT: 23. NOVEMBER 2020

DAMEN AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2020

RANG
SPIELERIN
LET/ALPG
LETAS
KALPG
NAT
POINTS
1
Wolf Christine 26.299 625
26.924
2
Schober Sarah 6.423 625
7.048
3
Kath. Mühlbauer 1.256 1.307
2.563

* Austrian Order of Merit erstellt in Zusammenarbeit mit PGA of Austria.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(nach Turnier: RSM CLASSIC) 

WORLD RANKING 2020

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 1 Dustin Johnson 42 12.91
2 2 Jon Rahm 49 10.36
3 3 Justin Thomas 47 9.55
4 4 Rory McIlroy 47 7.55
5 5 Collin Morikawa 40 7.33
6 7 Bryson DeChambeau 49 7.32
7 6 Webb Simpson 43 7.24
8 8 Xander Schauffele 49 7.20
9 9 Patrick Cantlay 42 6.42
10 10 Tyrrell Hatton 48 6.21
11 11 Patrick Reed 52 5.95
12 12 Brooks Koepka 44 5.72
13 13 Daniel Berger 41 5.20
14 14 Matthew Wolff 40 4.84
15 15 Adam Scott 40 4.49
16 16 Tommy Fleetwood 52 4.48
17 17 Hideki Matsuyama 52 4.41
18 18 Sungjae Im 52 4.37
19 19 Tony Finau 52 4.33
20 20 Louis Oosthuizen 49 4.14
21 21 Matthew Fitzpatrick 52 4.03
22 22 Abraham Ancer 52 3.87
23 23 Paul Casey 50 3.81
24 34 Kevin Kisner 52 3.70
25 24 Viktor Hovland 40 3.57
26 25 Jason Kokrak 50 3.55
27 26 Marc Leishman 47 3.52
28 27 Cameron Smith 52 3.40
29 29 Scottie Scheffler 52 3.32
30 30 Shane Lowry 52 3.31
31 31 Ryan Palmer 44 3.29
32 28 Justin Rose 50 3.28
33 36 Harris English 52 3.23
34 32 Matt Kuchar 50 3.21
35 35 Gary Woodland 50 3.14
36 33 Tiger Woods 40 3.12
37 37 Victor Perez 45 3.00
38 39 Bernd Wiesberger 45 2.99
39 38 Kevin Na 48 2.98
40 40 Billy Horschel 52 2.74
41 42 Jason Day 47 2.71
42 41 Sergio Garcia 50 2.67
43 43 Joaquin Niemann 52 2.61
44 44 Bubba Watson 46 2.58
45 45 Brendon Todd 45 2.50
46 47 Ian Poulter 50 2.47
47 46 Lee Westwood 47 2.45
48 48 Rickie Fowler 44 2.40
49 49 Mackenzie Hughes 52 2.37
50 53 Matt Wallace 52 2.33
weiters:
117 110 Matthias Schwab 52 1.39
134 133 Sepp Straka 52 1.25
512 504 Lukas Nemecz 40 0.29
865 861 Martin Wiegele 40 0.12
1029 1019 Timon Baltl 40 0.08
1107 1109 Alexander Kopp 40 0.07
1534 1539 Niklas Regner(Am) 40 0.03

 

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

US-Fluch besiegt

RSM CLASSIC – FINAL: Bernd Wiesberger durchbricht im Sea Island Resort auf St. Simons Island mit einer fehlerlosen 63 den bislang so hartnäckigen US-Fluch und nimmt mit Rang 4 sein erstes Topergebnis aus den Vereinigten Staaten mit. Die starke Woche bringt ihm neben wohl einer gehörigen Portion Selbstvertrauen auch ordentlich Punkte in Weltrangliste und Non-Member Ranking. Sepp Straka kann dank eines super Finishes und der 66 ebenfalls noch ein paar Ränge gutmachen.

So oft war Bernd Wiesberger in der Vergangenheit bereits dran und jedes Mal passierten auf den letzten Löchern wilde Fehler die ein Topergebnis auf US-amerikanischem Boden noch verhinderten. So geschehen etwa beim Players mit einem Doppelbogey auf der 18 oder auch beim durchwachsenen Sonntag im Finalflight in Kentucky bei den PGA Championship. Am 22. November 2020 ist es nun aber endgültig soweit, denn mit einer durchgehend starken Woche, wobei er an allen vier Tagen deutlich unter Par blieb, geht sich im bislang stärksten Starterfeld bei einer RSM Classic mit Rang 4 endlich das so heiß ersehnte Spitzenresultat aus.

Mit einem ganz sicheren anfänglichen Par findet er sich gleich ohne jeglichen Wackler im Finaltag zurecht. Schon auf der 2 legt er dann erstmals eine Annäherung stark zur Fahne und knackt aus gut zwei Metern so schon früh wieder die Top 10. Die Distanzkontrolle mit den Eisen hat er auch in Folge perfekt im Griff, wie ein weiterer sehenswerter Approach auf der 4 zeigt. Erneut spielt auch der Putter mit und spendiert einmal mehr aus gut zwei Metern das zweite Birdie.

Heißgelaufen

Mit einem starken Abschlag stellt die Grünattacke am einzigen Par 5 der Frontnine kein Problem dar und zwei Putts später ist auch schon Birdie Nummer 3 eingesackt, womit er sich sogar wieder an die Top 5 heranpirscht. Das Par 5 Birdie lässt den Burgenländer nun sprichwörtlich aus allen Rohren feuern, denn mit einem weiteren gelungenen Wedge ergibt sich postwendend die nächste Möglichkeit und auch aus mehr als drei Metern passt der Putt perfekt, was auch den Rückstand auf Robert Streb zu dieser Zeit sogar auf nur noch drei Schläge schmelzen lässt.

Vollgepumpt mit Selbstvertrauen durch den bisherigen bärenstarken Auftritt stopft er prompt auch auf der 9 aus gut vier Metern und muss nun langsam sogar seinen Scotty Cameron irgendwo extra verstauen, damit der 14. Schläger nicht das Bag in Flammen aufgehen lässt. Zu Beginn der Backnine kann er dann eine weitere sehr gute Möglichkeit aus drei Metern nicht nützen, was die heiße Phase etwas abkühlt, denn in Folge wollen die Annäherungen nicht mehr so zwingend zu den Fahnen.

Am zweiten und letzten Par 5 der Runde bringt er den Ball nach zwei satten Schlägen souverän am Kurzgemähten unter und streift mit einem sicheren Zweiputt sein sechstes Birdie ein, das ihn weiterhin vorne dranbleiben lässt. Zum Abschluss zündet er dann auch auf der 18 noch ein perfektes Wedge und legt den Ball bis auf einen guten Meter zur Fahne. Die sich bietende Gelegenheit zum abschließenden Birdie lässt er sich nicht nehmen und unterschreibt so schließlich die fehlerlose 63 (-7).

Viel Positives

Mit dem 4. Platz kann er somit nun endgültig den bislang so hartnäckigen US-Fluch brechen und darf sich darüber hinaus noch über weitere mehr als positive Aspekte freuen. So stoppt er etwa nicht nur das drohende Abrutschen in der Weltrangliste, mit dem starken Turnier klettert er sogar wieder etwas weiter nach oben. Nebenbei ist Bernd nun neben Matthias Schwab – 3. bei den Barracuda Championship – und Sepp Straka – er konnte erst vor der Masters-Woche in Houston einen 4. Platz ergattern – der dritte Österreicher dem im Kalenderjahr 2020 ein Topergebnis auf der PGA Tour gelingt.

Auch im Non-Members Ranking der PGA Tour schreibt er mit gut 120 Punkten ordentlich an. Nimmt man die Marke von 376 Punkten – soviel hatte der 125. letztes Jahr und dies benötigt Bernd um sich für kommendes Jahr eine Tourcard zu sichern – hat er somit bereits dank der Punkte vom Masters gut ein Drittel gesammelt. Startchancen werden sich noch genügend bieten, denn neben Majors und WGC-Events kann er auch noch sechs Einladungen annehmen. Bereits in zwei Wochen könnte er dank des Top 10 Resultats bei den Mayakoba Classic aufteen. Ob er dies Chance wahrnehmen wird bleibt abzuwarten, denn eine Woche später steht auf der European Tour in Dubai das große Saisonfinale an.

Dank super Finish leicht nach vor

Sepp Straka durchbrach in dieser Woche zwar unweit seiner Heimat die Cutsperre – bei beiden bisherigen Starts bei der RSM Classic scheiterte er deutlich – mit einer durchwachsenen dritten Runde zerstörte er sich jedoch die Möglichkeit auf ein Spitzenresultat. Dennoch scheint für den Longhitter mit einer starken abschließenden Performance durchaus noch einiges zu holen zu sein.

Anders als am Vortag hat er diesmal seinen Putter gleich zu Beginn voll auf Temperatur, denn ein gelochter Birdieputt aus gut sechs Metern pusht ihn von Beginn an in die roten Zahlen. Trotz eines leicht verzogenen Abschlags kann er aus recht unangenehmer Lage auf der 14 noch das Par kratzen und bleibt so dem Minusbereich weiterhin treu.

Am Par 3 der 17 passt der Abschlag, aus knapp drei Metern fehlen am Ende aber Zentimeter um ein weiteres Birdie notieren zu dürfen. Ein Dreiputtbogey zu Beginn der Frontnine wirft ihn dann sogar wieder auf Level Par zurück. Mit einer richtig starken Annäherung legt er sich auf der 4 aber dann wieder eine perfekte Möglichkeit auf und taucht aus nicht einmal zwei Metern wieder in den Minusbereich ab.

Am einzigen Par 5 der ersten Neun hat er im Kurzspiel zunächst einige Probleme, da ein durchwachsener Chip zunächst nicht aufs Grün will. Sepp locht danach jedoch kurzerhand von außerhalb des Grüns ein und krallt sich so das nächste Birdie. Das lässt ihn gegen Ende noch einmal auf den Geschmack kommen, wie ein voll durchgezogener Drive der am 336 Meter langen Par 4 nur um wenige Meter das Kurzgemähte verfehlt, zeigt. Nach Chip und Putt ist das nächste Birdie notiert.

Zum Drüberstreuen geht sich dann aus knapp zwei Metern auch auf der 9 noch ein abschließender roter Eintrag aus und mit dem abschließenden Birdie-Triplepack und der 66 (-4) macht er am Finaltag dank des starken Finishes doch noch ein paar Ränge gut, wenngleich er sich am Wochenende mit Sicherheit mehr als Rang 44 ausgerechnet hätte.

Kevin Kisner (USA) fängt mit einer 63er (-7) Finalrunde Robert Streb bei gesamt 19 unter Par noch ab und muss sich so mit seinem Landsmann die Entscheidung im Stechen ausmachen. Dort behält Streb dann die Oberhand und kann am zweiten Extraloch mit Birdie gegen Par den Sieg in trockene Tücher bringen.

Leaderboard RSM Classic

>> SKY überträgt Live und in HD von den RSM Classic.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

RACE TO DUBAI 2020

Die Rangliste der European Tour 2020

(Ranking nach Turnier: JOBURG OPEN)

RACE TO DUBAI 2020

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 REED, Patrick 7 2.427,7
2 FLEETWOOD, Tommy 10 1.967,7
3 MORIKAWA, Collin 5 1.881,7
4 WESTWOOD, Lee 14 1.793,0
5 PEREZ, Victor 13 1.713,9
6 RAI, Aaron 15 1.678,8
7 OOSTHUIZEN, Louis 8 1.646,2
8 HATTON, Tyrrell 6 1.453,0
9 HERBERT, Lucas 12 1.332,4
10 CASEY, Paul 5 1.248,8
11 HØJGAARD, Rasmus 17 1.218,4
12 VAN ROOYEN, Erik 11 1.186,9
13 SULLIVAN, Andy 16 1.147,0
14 IM, Sungjae 5 1.122,4
15 FITZPATRICK, Matthew 9 1.110,2
16 MCILROY, Rory 5 1.100,3
17 DETRY, Thomas 18 1.071,1
18 VÄLIMÄKI, Sami 17 1.059,3
19 RAHM, Jon 5 1.053,7
20 PARATORE, Renato 19 1.015,6
21 BEZUIDENHOUT, Christiaan 14 922,6
22 HORSFIELD, Sam 16 890,5
23 CAMPILLO, Jorge 17 865,5
24 MCDOWELL, Graeme 9 865,0
25 POULTER, Ian 9 838,0
26 KAYMER, Martin 12 837,2
27 CATLIN, John 13 830,5
28 MACINTYRE, Robert 14 825,0
29 LEWIS, Tom 6 818,3
30 OTAEGUI, Adrian 18 803,5
31 LARRAZÁBAL, Pablo 18 788,4
32 STONE, Brandon 19 729,6
33 LOWRY, Shane 10 718,3
34 SCOTT, Adam 5 675,1
35 COETZEE, George 12 664,7
36 FINAU, Tony 4 661,5
37 LANGASQUE, Romain 17 658,5
38 CANTER, Laurie 15 649,0
39 KAWAMURA, Masahiro 21 643,9
40 ROCK, Robert 13 640,8
41 GREEN, Gavin 15 640,6
42 SAMOOJA, Kalle 15 638,8
43 HANSEN, Joachim B. 17 637,5
44 FOX, Ryan 17 634,0
45 ANCER, Abraham 6 626,3
46 PIETERS, Thomas 11 619,8
47 GRACE, Branden 6 618,5
48 SHINKWIN, Callum 17 611,5
49 LEE, Min Woo 16 607,4
50 WALLACE, Matt 13 606,1
weiters:
52 WIESBERGER, Bernd 13 571,8
101 HEISELE, Sebastian 15 320,2
108 SCHWAB, Matthias 12 294,5
138 KIEFFER, Maximilian 17 198,0
152 SCHNEIDER, Marcel 11 171,9
192 RITTHAMMER, Bernd 10 90,5
198 SIEM, Marcel 10 75,5
207 KNAPPE, Alexander 3 63,1
215 LONG, Hurly 9 55,4
224 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 8 44,5
256 SCHMITT, Max 9 27,1
261 JOHN, Allen 3 24,8
278 NEMECZ, Lukas 2 17,9
283 FOOS, Dominic 3 16,1
288 ROSENMÜLLER, Thomas 1 14,7
296 ARKENAU, Hinrich 3 10,1
326 LAMPERT, Moritz 2 5,0
330 KÖLBING, Jonas 3 4,3
334 BALTL, Timon 2 3,6

Anmerkung: Die European Tour stellte das Race to Dubai ab der Saison 2018 / 2019 auf ein Punktesystem um, das im Wesentlichen kleinere Turniere im Vergleich aufwertet.

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Challenge Tour Ranking 2020

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2020

(Nach Turnier: GRAND FINAL)

CHALLENGE TOUR 2020

RANG
SPIELER
STARTS
PREISGELD
1 LIESER, Ondrej 5 116.344,6
2 SCHNEIDER, Marcel 10 98.500,3
3 ANGLES, Pep 10 92.688,2
4 MANSELL, Richard 10 84.534,2
5 FORD, Matt 11 69.947,9
6 BLOMSTRAND, Christofer 9 69.648,8
7 TARRIO, Santiago 11 65.687,8
8 LONG, Hurly 10 65.241,3
9 KNAPPE, Alexander 10 63.811,3
10 JOHANNESSEN, Kristian Krogh 6 59.902,6
11 RITCHIE, JC 3 49.167,9
12 WILSON, Andrew 8 46.218,2
13 BALDWIN, Matthew 10 44.730,9
14 KARLSSON, Anton 9 42.489,9
15 DANTORP, Jens 10 40.888,8
16 KOIVISTO, Tyler 6 37.177,0
17 BRUN, Julien 5 35.046,4
18 HOWIE, Craig 10 33.601,4
19 LENGDEN, Oscar 8 32.903,3
20 MØLLER, Niklas Norgaard 9 32.661,0
21 LINDELL, Oliver 10 30.884,2
22 ORIOL, Pedro 9 30.205,3
23 HELLGREN, Björn 6 29.945,2
24 ELLIS, Harry 9 29.749,1
25 WRISDALE, Jordan 11 29.409,9
26 PETERSSON, Robin 11 29.230,3
27 BOOTE, David 10 28.800,5
28 BESSELING, Wil 1 28.469,7
29 JOHN, Allen 10 28.051,5
30 NIENABER, Wilco 3 27.965,6
31 SCIOT-SIEGRIST, Robin 3 27.117,2
32 STUREHED, Henric 11 27.112,0
33 THOMSON, Jonathan 9 26.674,3
34 PIGEM, Carlos 3 26.256,9
35 DI NITTO, Enrico 10 26.202,8
36 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 10 26.023,2
37 SIMONSEN, Martin 9 25.890,8
38 MIVIS, Christopher 11 25.374,3
39 FAHRBRING, Jens 10 25.210,5
40 NEMECZ, Lukas 7 24.785,9
41 CLEMENTS, Todd 10 24.410,6
42 GREGORY, Scott 8 23.391,0
43 GARCIA-HEREDIA, Alfredo 3 23.330,0
44 PLANT, Alfie 10 23.139,9
45 PERRIER, Damien 7 23.013,1
46 KRISTJANSSON, Gudmundur 11 21.393,6
47 ZEMMER, Aron 11 20.906,9
48 ERIKSSON, Philip 8 20.583,3
49 FERNANDEZ, Scott 10 19.796,3
50 GOUVEIA, Ricardo 10 18.907,8
weiters:
52 SIEM, Marcel 9 16.268,5
54 RITTHAMMER, Bernd 6 14.951,6
79 FOOS, Dominic 8 8.229,1
90 ROSENMÜLLER, Thomas 1 6.661,0
93 SCHMITT, Max 4 6.525,9
107 ARKENAU, Hinrich 6 4.355,5
112 KÖLBING, Jonas 8 4.040,6
154 LAMPERT, Moritz 8 2.033,5
163 BALTL, Timon 4 1.491,3
172 WIEGELE, Martin 10 1.260,0
194 DANA, Haiko 2 680,0

 

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Versöhnlich in die Winterpause

GRAND FINAL – FINAL: Lukas Nemecz notiert auch am Finaltag im T-Golf & Country Club noch einmal eine 69 und sorgt so für ein durchwegs versöhnliches Saisonfinale, wenngleich er sich mit der verpatzten Auftaktrunde schon am Donnerstag ein noch viel besseres Finalturnier zunichte machte. Durch die Coronavirus-Situation bleibt bei den Kategorien alles beim Alten, unabhängig von der Saisonleistung.

Lukas Nemecz zeigte sich am Samstag vor allem mit seinen Frontnine durchaus zufrieden, auch weil endlich einige Putts den Weg ins Ziel fanden. Mit zwei Dreiputts auf den Backnine beraubte er sich jedoch selbst der gewonnen Sicherheit, brachte mit einer 69 (-2) aber immerhin seine erste Runde in den 60ern ins Clubhaus.

Mit einem schnellen Par 5 Birdie auf der 2 gelingt auch der Start in den Finaltag durchaus nach Plan. Zwar kann er danach an das Erfolgserlebnis nicht unmittelbar anknüpfen, bleibt aber weiterhin fehlerlos. Wie schon am Vortag hat er dann die 7 wieder sehr gut im Griff und schnappt sich am Par 4 sein zweites Birdie.

Auch danach zeigt der 31-jährige grundsolides Golf und kann so weitere Pars auf der Scorecard vermerken. Mit dem Par 3 der 12 wird er allerdings in dieser Woche auch am Sonntag nicht warm, denn wie schon am Donnerstag und am Freitag muss er auch diesmal wieder ein Bogey einstecken. Zumindest gelingt sofort danach auch ein Birdie, womit er den Makel rasch wieder ausbessert.

Das läutet auch eine kunterbunte Schlussphase ein, denn im Wechselspiel geht es von der 15 bis zur 18 mit Birdies und Bogeys dahin, was schließlich erneut in einer 69 (-2) mündet. Damit verpasst er zwar noch beim Gesamtscore den Ausgleich zurück auf Even Par, ein paar Ränge kann er damit im Klassement aber noch gutmachen und beendet die Challenge Tour Saison so als 34. mit einem soliden Mittelfeldrang.

Wäre die komplett verpatzte Auftaktrunde – Lukas notierte mit unter anderem sogar einem Schneemann auf der 5 nur eine 77 – nicht, es hätte in dieser Woche sogar ein richtig starkes Ergebnis herausspringen können, denn an allen drei Tagen danach notierte er rote Runden, was zeigt, was auf dem anspruchsvollen Terrain wirklich hätte gelingen können.

“Ohne dem denkbar bescheidenen Start und der 8 am fünften Loch hätte es ein durchaus gutes Ergebnis werden können. So hatte ich halt mit dem Start die ganze Woche einen riesigen Klotz zum Herumtragen gehabt. -5 auf den letzten drei Runden mit so vielen Dreiputts war echt schwer in Ordnung. Ich freue mich jetzt nach den letzten vier Wochen doch sehr auf eine wohlverdiente kurze Winterpause”, bilanziert Lukas nach dem letzten Saisonturnier.

Die Kategorien für nächstes Jahr bleiben aufgrund der Coronavirus-Situation unabhängig von der Saisonleistung bestehen, wie auch Lukas Nemecz noch einmal anmerkt: “Es war leider alles Bemühen für die Fisch, da die Kategorien eingefroren bleiben. Deshalb hätte es auch keinen Unterschied gemacht ob ich 6. oder sogar 150. im Ranking geworden wäre. Ich weiß aber wenigstens, dss ich mich spielerisch und mental sehr weiterentwickelt habe und das ist am Ende das Wichtigste.”

Ondrej Lieser (CZE) fängt am Finaltag Alexander Knappe (GER) noch ab und sichert sich mit einer 68 (-3) und bei gesamt 11 unter Par nicht nur den Sieg beim Grand Final, sondern marschiert auch in der Order of Merit noch an die Spitze. Neben dem Tschechen dürfen sich auch Marcel Schneider (GER), Pep Angles (ESP), Richard Mansell und Matt Ford (beide ENG) kommende Saison über ein eingeschränktes Spielrecht auf der European Tour freuen.

Leaderboard Grand Final

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

An der Spitzengruppe dran

RSM CLASSIC – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger rutscht zwar mit einem Bogey am Schlussloch noch aus den Top 10, mit einer 68 wahrt er im Sea Island Resort aber dennoch klar die Chance auf sein erstes Top 10 Ergebnis auf US-Boden. Sepp Straka hat hingegen mit etlichen Ungenauigkeiten zu kämpfen und fällt mit einer 72 weit zurück.

Bernd Wiesberger zeigte auch am Freitag am Plantation Course eine durch und durch ansprechende Leistung und notierte so mit einer 68 erneut eine Runde von 4 unter Par. Bei insgesamt -8 startet der Burgenländer somit aus den Toprängen ins Wochenende und hofft nun an den folgenden beiden Tagen am Seaside Course auf weiterhin so solides langes Spiel um am Ende der Woche sein erstes Top 10 Ergebnis auf US-Boden mitnehmen zu können, was ihm auch im Non-Members Ranking ordentlich Punkte bescheren würde.

Der Start in den Moving Day verläuft allerdings gleich einmal mit erhöhtem Puls nachdem die Annäherung zu weit rechts bleibt. Den Tester aus knapp drei Metern zum Par besteht er aber mit Bravour. Das stabilisiert auch sichtlich das lange Spiel, denn danach agiert er von Tee bis Grün unglaublich sicher und da sich auf der 5 dann auch erstmals der Putter erwärmt und ihm aus fünf Metern das erste Birdie spendiert, bleibt er den Top 10 weiterhin erhalten.

Eine Bahn später streikt der Putter am Par 3 jedoch aus deutlich kürzerer Distanz, was den eben herausgeholten Schlaggewinn prompt wieder ausradiert. Am einzigen Par 5 der Frontnine danach biegt der Abschlag zu weit nach rechts ab, was die Grünattacke unmöglich macht. Da im Anschluss dann auch das Wedge alles andere als zwingend gelingt, muss er sich mit dem Par zufrieden zeigen. Aus der Konzentration bringt ihn das aber keineswegs wie ein messerscharfes Eisen gleich danach auf der 8 zeigt. Aus knapp zwei Metern geht sich so erneut der Sprung in den Minusbereich aus.

Fast ein Eagle

Das bringt den Burgenländer nun so richtig auf den Geschmack, denn nach einer perfekten Annäherung fehlen auf der 9 nur noch Zentimeter zum nächsten Birdie. Nach einer kurzen schöpferischen Ruhepause legt er sich auf der 15, dem einzigen Par 5 der zweiten Neun, mit einem starken Abschlag die Grünattacke auf, die er auch gekonnt aufs Kurzgemähte zirkelt. Im Anschluss hat er sogar etwas Pech, dass der Eagleputt nicht fällt, das nächste Birdie stellt jedoch nur noch Formsache dar.

Auf der 18 ringt ihm ein überschlagenes Grün dann noch einen Schlag ab und er muss sich so schließlich mit der 68 (-2) zufrieden geben. Das Bogey-Ende sorgt zwar für einen alles andere als gelungenen Abschluss, dennoch bleibt der Burgenländer als 11. noch an der Spitzengruppe dran und wahrt so auch ganz klar die Chance endlich den hartnäckigen US-Fluch zu durchbrechen. Bislang konnte er in seiner ansonsten so sehenswerten Karriere aus den Vereinigten Staaten noch kein Top 10 Ergebnis entführen, dies könnte sich am morgigen Sonntag nun ändern. Bei bereits sieben Schlägen Rückstand auf Robert Streb (USA) ist das Thema Sieg wohl nur noch mit einer absoluten Traumrunde wirklich zu realisieren.

Zurückgefallen

Sepp Straka durchbrach in dieser Woche endlich seinen Plantation Course-Fluch – in den letzten Jahren musste er eine 80 und 82 verdauen – und das in nahezu unnachahmlicher Manier. Vor allem auf den Backnine nahm der Straka-Express so richtig Fahrt auf, was am Ende in einer 65 (-7) mündetet. Damit marschierte der gebürtige Wiener sogar bis in Schlagdistanz zu den Top 10 und wird am Samstag am Seaside Course nun alles daran setzen diese zu knacken.

Gleich auf der 1 bringt er sich allerdings mit einem nach links verzogenen Drive in die Bredouille, kann den Ball aber mit einem starken Eisen Pin-high knapp neben dem Grün platzieren und nimmt so doch noch ein recht stressfreies Par mit. In Folge zeigt er sich zwar sehr sicher und lässt mit kontrollierten Schlägen nichts anbrennen, der Putter ist aber noch nicht so ganz auf Temperatur, denn eine richtig gute Chance kann er auf der 4 aus gut zwei Metern noch nicht verwerten.

Am Par 3 der 6 verfehlt der Abschlag dann recht deutlich das anvisierte Ziel, mit einem ganz starken Chip locht er jedoch danach sogar ein und holt sich so das erste Birdie des Tages ab. Das Gerät fürs Kurzgemähte will jedoch auch auf den folgenden Bahnen nicht so recht auf Touren kommen, was sich kurz vor dem Turn auf der 9 in einem Dreiputtbogey auch scoretechnisch unangenehm zu Buche schlägt.

Kaum auf den Backnine angekommen wird es wieder ungemütlich da ihn ein links verzogener Drive sogar zum Drop zwingt, was sich prompt im nächsten Bogey manifestiert. Das kostet endgültig sichtlich die Selbstverständlichkeit die sein Spiel am Vortag noch ausgezeichnet hat. Vor allem beim Timing stimmt nicht vieles zusammen, wie ein weiterer weggepullter Drive zeigt. Zwar legt er die Annäherung bis auf drei Meter zur Fahne, der Putter kratzt ihm das Par aber nicht mehr, womit er sogar den Bogeytriplepack verbuchen muss.

Wilde Fehler wieder ausgekontert

Fast schon zornig knallt er am Par 3 danach aber ein richtig starkes Eisen aufs Grün und kann erstmals endlich auch den 14. Schläger im Bag auf Temperatur bringen, denn aus sechs Metern holt er sich einen der abgegebenen Schläge sofort wieder zurück. Das Birdie lässt nun den Putter auf den Backnine so richtig heiß laufen wie ein weiteres Birdie aus gut sechs Metern beweist. Damit dreht der Longhitter auch sein Tagesergebnis in Windeseile wieder auf Level Par zurück.

Einmal mehr bleibt dann ein Abschlag auf der 16 zu weit links und geht im H2O baden. Am Ende muss er sogar das Doppelbogey einstecken, das ihn naturgemäß weit zurückfallen lässt. Auf den letzten Bahnen lässt er dann zwar nichts mehr anbrennen, kann allerdings auch keine Schläge mehr gutmachen, weshalb er sich am Ende mit der 72 (+2) anfreunden muss, die als 49. für einen Move in die eindeutig verkehrte Richtung sorgt.

Leaderboard RSM Classic

>> SKY überträgt Live und in HD von den RSM Classic.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Weiter gesteigert

GRAND FINAL – 3. RUNDE: Lukas Nemecz steigert sich am Moving Day im T-Golf & Country Club um einen weiteren Schlag und richtet nach der 69 seinen Blick vor der letzten Saisonrunde noch in Richtung Mittelfeld.

Lukas Nemecz steigerte sich am Freitag um ganze sieben Schläge, wenngleich sein Spiel laut eigener Aussage im Großen und Ganzen nahezu identisch zum ersten Spieltag war. Mit einer 70 (-1) konnte er auf jeden Fall die rote Laterne abgeben, am Wochenende soll es nun mit weiteren roten Runden im Klassement noch deutlich nach vorne gehen.

Der Moving Day beginnt für den 31-jährigen unglaublich sicher, denn mit fünf anfänglichen Pars macht er in der frühen Phase der dritten Runde nichts verkehrt. Am Par 3 der 6 passt dann erstmals alles zusammen und der Steirer entlockt dem Par 71 Gelände den ersten roten Eintrag des Tages. Auf den Geschmack gekommen geht sich auch auf der 7 ein Birdie aus, womit er langsam aber sicher in Richtung Mittelfeld klettert.

Die Hoffnung, dass er die sich bietenden Chancen auch verwerten kann, erfüllt sich am Samstag auch danach weiterhin, denn schon auf der 8 rollt er den nächsten Birdieputt ins Ziel und schnürt so sogar den Birdie-Triplepack. Erst ein Bogey auf der 10 kühlt die heiße Phase dann etwas ab, was sichtlich auch die Sicherheit kostet, wie ein verpasstes Par 5 Birdie und ein weiterer Schlagverlust danach auf der 13 unterstreichen.

In Folge stabilisiert sein Spiel jedoch wieder und kann erstmals in dieser Woche noch das abschließende Par 5 zu einem Birdie überreden. Mit der 69 (-2) steigert er sich nicht nur im Gegensatz zum Vortag um einen weiteren Schlag, sondern knackt auch erstmals in dieser Woche die 60er. Große Sprünge werden sich beim doch bereits beträchtlichen Rückstand von Rang 37 zwar am Finaltag keine mehr ausgehen, ein solider Mittelfeldplatz ist beim Saisonfinale aber noch durchaus im Bereich des Möglichen.

Nach der dritten Runde meint er: “Die ersten Neun waren echt gut, ich hab sogar einen Fünfmeterputt gelocht. Danach aber wie schon gestern auf der 11 einen Dreiputt zum Par gemacht und auf der 13 nochmal einen Dreiputt eingestreut. Bis zum Grün war es wieder gut, aber auf den Grüns bin ich nach den Dreiputts leider ziemlich verunsichert gewesen. Die Grüns hier sind wirklich gut, ich komme allerdings diese Woche mit dem Grain einfach nicht zurecht.”

Alex Knappe (GER) muss zwar am Samstag eine 72 (+1) einstecken, verteidigt damit bei gesamt 10 unter Par jedoch noch seine Führungsposition und geht mit einem Schlag Vorsprung auf den ersten Verfolger in den Finaltag.

Leaderboard Grand Final

Foto: GEPA pictures

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube