Kategorie: us_pga_tour

Straka beim RBC Heritage noch exklusiver

Noch exklusiver und mit noch mehr Preisgeld geht es für Sepp Straka beim RBC Heritage auf der PGA Tour weiter.

Mit nur 88 Kontrahenten und den Allerbesten der Golfwelt matchte sich Sepp Straka in der Vorwoche um 18 Millionen US Dollar beim Masters in Augusta. In dieser Woche sind es gar nur 69 Spieler, die beim RBC Heritage, einem Elevated Event der PGA Tour im Hilton Head Island an den Start gehen werden und satte 20 Millionen unter sich ausspielen werden – mit 3,6 Millionen Dollar und 700 FedExCup-Punkten für den Sieger am Sonntag.

Mit dem frisch gebackenen Masters Champion Scottie Scheffler, Rory McIlroy oder Shooting-Star Ludvig Aberg und insgesamt der Creme-de-la-Creme der PGA Tour ist das Feld zwar im Harbour Town Golf Links megastark, aufgrund der Absenz der besten Spieler der LIV Tour aber sicher nicht wirklich „Major-like“. Der kurze, aber hautenge Kurs im Schatten des berühmten Leuchtturms von Harbour Town auf Hilton Head Island wird es den Stars des weißen Balls aber erneut sehr schwer machen.

Straka mag anspruchsvolle Golfplätze

Sepp Straka und das RBC Heritage passen auch gut zusammen: wie vor zwei Jahren, als er einem starken Masters einen 3. Platz in Harbour Town folgen ließ. Titelverteidiger ist der Engländer Matt Fitzpatrick. In den letzten Jahren war jedoch zweimal Jordan Spieth erfolgreich und wurde im Vorjahr immerhin Zweiter. Von den Deutschen Spielern auf der PGA Tour schafft es nur Stephan Jäger ins Teilnehmerfeld.

Turnier mit Geschichte und großen Namen

Das RBC Heritage findet seit 1969 in Harbour Town auf Hilton Head Island, South Carolina, statt. Ursprünglich als Heritage Classic bekannt, hat dieses Turnier eine reiche Geschichte und ist berühmt für seinen anspruchsvollen Kurs, den Harbour Town Golf Links, der von Pete Dye mit Unterstützung von Jack Nicklaus entworfen wurde. Arnold Palmer gewann das Eröffnungsturnier, und im Laufe der Jahre haben Größen wie Jack Nicklaus und Davis Love III hier triumphiert.

Das Turnier wird traditionell im April ausgetragen, direkt nach dem Masters-Turnier. Über die Jahre hinweg hat sich das Turnier weiterentwickelt und ist ein fester Bestandteil im Kalender der PGA Tour geworden, wobei es stets die Verbindung von Tradition und Spitzenleistungen im Golfsport feiert.

SKY überträgt an allen vier Spieltagen live vom RBC Heritage.

Tee-Times und Leaderboard RBC Heritage

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Sepp Straka

Masters-Bestmarke ausgetüftelt

Sepp Straka sorgt mit enorm starkem Spiel von Tee bis Grün und einem nahezu perfekt exekutierten Gameplan mit Rang 16 für eine neue österreichische Bestmarke beim Masters. Am Ende steht zwischen dem 30-jährigen und der absoluten Spitze in dieser Woche im Augusta National sogar nur ein etwas unterkühlter Putter. Scottie Scheffler (USA) schlüpft mit einer überzeugenden Finalrunde überlegen in sein zweites Green Jacket.

Sepp Straka zeigte sich bei seinem dritten Masters im langen Spiel so gut wie die gesamte bisherige Saison noch nicht, denn von Tee bis Grün hatte Österreichs Nummer 1 schon an den ersten drei Tagen absolut alles im Griff. Dabei musste er sich zum Auftakt wie das gesamte Feld zunächst wegen einer Gewitterverzögerung in Geduld üben, arbeitete sich danach im Starkwind von Augusta aber zu einer soliden 73 (+1). Am Freitag legte er dann bei weiterhin unglaublich diffizilen Windverhältnissen sogar eine 71 (-1) nach und sprach im Anschluss von einer seiner besten Runden der gesamten Karriere.

Derart stark startete er sogar als 15. richtig aussichtsreich in den Moving Day und konnte sich dort wieder auf seine Hölzer und Eisen absolut verlassen. Nur der Putter wollte am Samstag nicht so wirklich mitspielen und brummte ihm auf immer schneller werdenden Grüns eine 74 (+2) auf, die ihn leicht bis auf Rang 20 abrutschen ließ. Damit hat Sepp aber vor der Finalrunde immer noch eine neue österreichische Masters-Bestmarke – bislang hat diese Bernd Wiesberger mit einem 22. Platz bei seinem Debüt im Jahr 2015 inne – klar in Reichweite und selbst die Top 10 sind bei „nur“ drei Schlägen Rückstand im Hinterkopf wohl durchaus noch allgegenwärtig.

Straka mit Blitzstart in den Sonntag

Der Start gelingt dann auch gleich absolut nach Maß, denn gleich mit der ersten Annäherung legt er sich auf 3,5 Metern eine gute Birdiechance auf und anders als am Vortag ist der Putter zumindest zu Beginn perfekt auf Temperatur und lässt prompt den ersten roten Eintrag springen. Zwar kann er auf „Pink Dogwood“ danach nicht sofort nachlegen, macht mit einem Par am Par 5 aber nichts verkehrt und übersteht diesmal danach auch das schwierige Grün von „Flowering Peach“ unbeschadet.

Sepp StrakaIm langen Spiel ist Sepp auch in Folge enorm sicher und stark unterwegs, denn auf „Flowering Crab Apple“ ergibt sich gleich die nächste recht gute Möglichkeit, am Ende fehlen am Par 3 jedoch wenige Zentimeter zum zweiten Birdie. Das rächt sich auch sofort bitter, denn auf „Magnolia“ muss er den 14. Schläger gleich dreimal bemühen und rasselt so wie aus dem Nichts wieder auf Level Par zurück. Immerhin lässt er sich vom Fehler nicht aus der Ruhe bringen, stabilisiert sein Spiel sofort wieder und drückt auf „Yellow Jasmine“ mit Chip und Putt am Par 5 sein Score wieder unter Par.

Fehlerlos im Amen Corner

Ohne Probleme findet er auch weiterhin die Fairways und Grüns und biegt so bei einem Zwischenstand von 1 unter Par heuer zum letzten Mal in den Amen Corner ab. Dort zieht der Drive auf „White Dogwood“ dann etwas zu weit nach links und auch der Chip zur Fahne bleibt etwas kurz. Gut, dass sich langsam der Putter wieder erwärmt und ihm aus vier Metern noch das Par rettet. Auch auf „Golden Bell“ und „Azalea“ lässt er nichts anbrennen und absolviert so den berühmtesten Stretch der Golfwelt in diesem Jahr mit dem Gesamtscore von 1 unter Par und ohne einen einzigen Fehler.

Dafür wird ihm jedoch das letzte Par 5 der Runde zum Verhängnis. Auf „Firethorn“ reitet er nach starkem Drive zwar die Attacke, diese gerät jedoch deutlich zu weit und da er nach einem Chip von knapp außerhalb des Grüns noch drei Putts benötigt, rutscht er drei Löcher vor Schluss wieder auf Even Par zurück. Sofort versucht er aber den Fehler auszukontern, erneut steht ihm am Wochenende aus zwei Metern auf „Redbud“ aber der Putter im Weg.

Sepp StrakaDas ändert sich auch im Finish nicht, da er sich auch auf Loch 17 danach mit veschobenem Eineinhalbmeterputt ein Bogey einfängt. Das will der Longhitter aber nicht auf sich sitzen lassen, denn mit einem starken Abschlag hat er diesmal keine Probleme den Ball am Grün unterzubringen und locht schließlich sogar aus 5 Metern zum abschließenden Birdie. Damit bringt er noch die 72 (Par) zum Recording und sorgt so mit Rang 16 auch für eine neue heimische Bestmarke in Augusta, die mit 310.000 Dollar Preisgeld belohnt wird. Im neuen World Ranking verbessert sich Österreichs Nummer 1 vom 29. auf den 28. Rang.

Spiel wird immer besser

Nach einer bislang doch eingermaßen zähen Saison – ein 12. Platz auf Hawaii und ein 16. beim Players waren noch das höchste der Gefühle – kommt das Spiel des ehemaligen Georgia Bulldogs langsam aber sicher richtig ins Rollen, denn von Tee bis Grün hatte er in dieser Woche nahezu alles im Griff. Ungewohnterweise ist es derzeit noch der Putter, der etwas die Schwachstelle im Spiel des Jung-Papas darstellt.

Findet er auch auf den Grüns wieder zur altbekannten Performance, darf man sich von Sepp in den kommenden Wochen und Monaten wohl einiges erwarten. Womöglich sogar bereits kommende Woche, denn schon einmal spielte er auf Hilton Head Island bei den RBC Heritage bis zum Schluss um den Sieg mit.

Scheffler schlüpft ins zweite Green Jacket

Scottie Scheffler macht seiner Weltranlistenposition alle Ehre und schlüpft nach 2022 zum zweiten Mal ins Green Jacket. Der Texaner holt sich nach souveränem Beginn auf der 3 das erste Birdie ab, macht die Türe für die Verfolger mit Bogeys am Par 3 der 4 und der 7 jedoch ziemlich weit auf. In Folge erhöht der werdende Vater – Scottie erwartet mit seiner Frau in den nächsten Wochen das erste Kind – aber die Taktzahl und knallt die Türe mit einem Birdietriplepack vehement wieder zu.

Selbst einen Fehler zu Beginn des Amen Corner bessert der 27-jährige mit drei weiteren Birdies mehr als aus, bringt am Ende sogar die 68 (-4) zum Recording und fährt so bei gesamt 11 unter Par und mit vier Schlägen Vorsprung auf Ludvig Aberg (SWE) (69) einen überzeugenden zweiten Masters Sieg ein. „Es ist schwer in Worte zu fassen, wie besonders das ist,“ hat Scheffler mehr mit seinen Gedanken als den Gegnern zu kämpfen, „es war eine Schinderei, ein harter Kampf über die gesamte Woche. Der Platz war so schwer und jetzt hier zu sitzen und das Green Jacket mit nach Hause zu nehmen, ist wirklich was besonderes für mich,“ meint Scheffler, der als Randnotiz auch um 3,6 Millionen Dollar reicher ist.

10 der 20 Masters-Rookies schafften es ins Finale, aber alle werden von Schwedens Jungstar Ludvig Aberg überstrahlt, der bei seinem allerersten Major gleich alleiniger Zweiter wird. „Davon habe ich immer geträumt, selbst in der Situation zu sein, die Nerven und den Druck zu spüren auf den letzten Löchern. Es ist fast surreal jetzt das alles selbst zu erleben.“

Unter dem Druck strauchelten vor allem Collin Morikawa und Max Homa, die sich mit Tommy Fleetwood den 3. Platz teilen, aber auch Bryson DeChambeau als 6. Kein einziger der 13 LIV-Stars schafft es unter die Top 5 beim heurigen Masters, womit sie deutlich unter den Erwartungen bleiben.

Tiger hält durch

Tiger Woods (USA) quälte sich am Samstag regelrecht über die Distanz, ließ danach im Interview den schmerzenden Körper aber nicht als Ausrede für die 82 (+10) gelten. „Ich hab teilweise die Bälle an Positionen gespielt, wo man sie einfach nicht hinspielen darf und dann wird es hier in Augusta einfach unglaublich schwierig.“

Am Sonntag wirkt der US-Superstar dann doch wieder etwas frischer und notiert zum Abschluss eine 77 (+5). Zwar belegt der fünffache Masters Champion damit bei gesamt 16 über Par nur den 60. und letzten Platz, schaffte es aber immerhin über die gesamte Distanz von 72 Löchern, was durchaus Grund zur Hoffnung gibt, dass man den 48-jährigen in Zukunft womöglich wieder etwas öfter bei Turnieren auf Hölzer und Eisen blicken kann.

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Sepp Straka

Putter als Spaßbremse

Sepp Straka hat am Moving Day wie das gesamte Feld mit den immer schneller werdenden Grüns des Augusta National ziemlich zu kämpfen und rutscht mit etwas unterkühlter Puttperformance und der 74 im Klassement zurück. Bei nur wenigen Schlägen Rückstand auf die Top 10 scheint beim Masters ein Spitzenresultat jedoch nach wie vor in Reichweite zu liegen.

Sepp Straka ließ in Augusta auch heuer nichts anbrennen und verlängerte mit Runden von 73 (+1) und 71 (-1) Schlägen absolut stressfrei die beeindruckende Cutserie der Alpenrepublik, denn bei bislang neun Masters mit rot-weiß-roter Beteiligung war Österreich in ebenso vielen Wochenenden vertreten. Vor allem am Freitag zeigte der 30-jährige im unglaublichen zähen Wind von Augusta von Tee bis Grün seine bislang wohl beste Leistung der Saison und kam nur selten in Verlegenheit zaubern zu müssen.

Zwar hatte er auf den Grüns das eine oder andere Mal etwas Pech, da gut und gerne auch noch zwei bis drei Birdies mehr hätten gelingen können, dank der roten zweiten Runde startet der Jung-Papa aber als 15. und mit nur einem einzigen Schlag Rückstand auf die Top 10 ins Wochenende. Selbst das Führungstrio ist vor den letzten beiden Runden „nur“ sechs Schläge weit weg, was auf 36 Löchern mit einem starken Wochenende sicherlich alles andere als uneinholbar erscheint.

Wie schon der Freitag beginnt auch der Samstag zunächst absolut stressfrei, denn auf „Tea Olive“ legt er sich nach Fairway- und Grüntreffer sofort die erste Birdiechance auf, schiebt den Putt aus etwa fünf Metern jedoch knapp am Loch vorbei. Bei deutlich moderateren Windverhältnissen als an den Tagen zuvor hat er dann am darauffolgenden Par 5 wie schon am Donnerstag und Freitag erneut eine dicke Birdiemöglichkeit, der Putter kämpft auf spürbar schnelleren Grüns aber noch mit der Temperatur, weshalb erstmals in dieser Woche auf „Pink Dogwood“ kein frühes Vögelchen von der Scorecard zwitschert.

Straka mit kurzer Schwächephase

Die ausgelassene Chance rächt sich auch sofort, denn das enorm schwierige Grün der 3 zieht Sepp richtiggehend den Nerv, da zunächst die Annäherung unangenehm wegkickt und danach auch der Chip nicht zwingend zum Loch will, womit das erste Bogey nicht mehr zu verhindern ist. Zu allem Überfluss setzt in Folge der 14. Schläger richtiggehend Eiskristalle an und hängt ihm am Par 3 danach aus knapp 14 Metern mit einem Dreiputt gleich den nächsten Schlagverlust um.

Sepp StrakaAus der Ruhe lässt er sich aber nicht bringen und zeigt von Tee bis Grün danach absolutes Weltklasse-Golf. Nur der Putter verweigert auch weiterhin die Birdie-Mitarbeit und kann Außenseiterchancen aus knapp sieben Metern auf der 5 bzw. knapp sechs Metern am Par 3 danach weiterhin noch nicht in Zählbares ummünzen. Auf „Yellow Jasmine“ kann er schließlich aber jubeln, da er mit zwei satten Schlägen den Ball knapp vor dem Grün parkt und mit Chip und Putt am Par 5 sein erstes Birdie einsackt.

Späte Bogeys

Sowohl auf der 9 als auch auf der 10 legt er sich danach weitere durchaus machbare Möglichkeiten auf, weiterhin will jedoch aus rund fünf Metern einfach nichts fallen. Nach weiteren Pars auf der 11 und der 12 reitet er schließlich auf „Azalea“ zum ersten Mal in dieser Woche die Grünattacke und belohnt sich zwei Putts später mit dem zweiten Birdie, womit er nicht nur sein Tages- und Gesamtscore wieder auf Even Par zurückdreht, sondern auch heuer seinen ersten roten Eintrag im Amen Corner mitnimmt.

Sepp StrakaNach einem zu langen Pitch und einem verschobenen Parputt aus 1,5 Metern rutscht er jedoch ausgerechnet auf „Firethorn“, dem letzten Par 5, wieder in den Plusbereich ab. Zum Abschluss der Runde zieht er dann am Moving Day noch einmal Parallelen zu den ersten Tagen, denn eine versandete Annäherung bedeutet auf der 18 zum dritten Mal ein Bogey, womit sich schlussendlich nur eine 74 (+2) ausgeht. Damit büßt er zwar einige Ränge ein, ein Topergebnis scheint von Rang 20 aus bei nur wenigen Schlägen Rückstand jedoch nach wie vor durchaus möglich zu sein.

Tiger mit Schmerzen

Tiger Woods (USA) sieht man am Samstag deutlich an, dass das Masters für seinen Körper mittlerweile eine echte Qual ist. Der 5-fache Masters Champion quält sich regelrecht über die Distanz und steht am Ende sogar nur mit einer 82 (+10) wieder beim Recording, was ihn bis auf Rang 52 abrutschen lässt.

Scottie SchefflerAn der Spitze biegt die Nummer 1 der Welt Scottie Scheffler (USA) als Führender in den finalen Sonntag ab und hat nach der 71 (-1) und bei gesamt 7 unter Par die besten Karten in der Hand um am Sonntag Abend in sein zweites Green Jacket schlüpfen zu können. Nur um einen Schlag dahinter lauert Collin Morikawa (USA), bei 5 unter Par rangiert Max Homa (USA) auf Rang 3. Insgesamt liegen nur noch ein Dutzend Spieler im roten Bereich, was unterstreicht wie zäh sich der Augusta National heuer wirklich spielt.

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Sepp Straka

Stressfrei ins Masters-Weekend

Sepp Straka legt bei unglaublich schwierigen Verhältnissen am Freitag im Augusta National mit einer 71 (-1) eine richtig starke zweite Runde hin, startet nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende und verlängert damit auch die beeindruckende österreichische Cut-Serie beim Masters.

Sepp Straka hatte zum Auftakt seines dritten Masters am Donnerstag ziemlich zu kämpfen, denn trickreicher und vor allem enorm böiger Wind sorgte nach einer anfänglichen Gewitterverzögerung für verschärfte Bedingungen. Auf den Frontnine hatte er diese auch noch durchaus gut im Griff und rettete sich teils mit sehenswerten Putts noch zu wichtigen Pars. Nach dem Turn kühlte der 14. Schläge dann jedoch nach und nach aus und brummte ihm neben nur einem einzigen Birdie zwei Bogeys auf, was nicht mehr als die 73 (+1) zuließ.

Sepp StrakaImmerhin befindet sich Österreichs Nummer 1 damit auf Cutkurs und hat so gute Karten die Serie der Alpenrepublik in Augusta – sowohl Bernd Wiesberger als auch Sepp Straka cutteten bislang bei jedem Masters-Start ins Weekend – weiter am Leben zu erhalten. Erneut zeigt sich der Wind dann von Beginn an von der mehr als unangenehmen Sorte. Auf Tea Olive beeindruckt Sepp das aber so gar nicht, denn ohne Probleme findet er Fairway und Grün und sackt zwei Putts später ein grundsolides erstes Par ein.

Straka hat alles im Griff

Mit etwas Glück parkt er danach am Par 5 der 2 den Ball am Ende sehenswert am Grün und holt sich so wie schon am Vortag ein schnelles erstes Birdie ab, was sich angesichts doch eher höher angesiedelten Scores rundherum auch klassementtechnisch mehr als nur angenehm bemerkbar macht. Dank eines ganz sicheren Spiels von Tee bis Grün kommt er auf auf den Löchern danach vorerst nie in die Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen und arbeitet sich so bereits unter die Top 20 nach vor. Nachdem er beim Pitch am Par 5 der 8 einen Ast trifft und in Folge den Zweimeterputt zum Par knapp verschiebt, stellt ihm ausgerechnet die zweite lange Bahn dann aber erstmals ein Bein.

Den Fehler steckt er aber bestens weg und legt nach einem Vollbrett auf der 9 das Wedge bis auf zwei Meter zur Fahne, was der Putter diesmal deutlich besser bewältigt und ihm sofort wieder das Minus zurückholt. Das scheint den 30-jährigen auch ins Rollen zu bringen, knallt er doch auf der 10 gleich den nächsten Approach stark zur Fahne und drückt mit dem zweiten roten Eintrag in Folge auch sein Gesamtscore wieder unter Par. Zwar verpasst er erneut am Par 5 der 13 knapp das erhoffte Birdie, wie schon am Donnerstag stellt ihn der Amen Corner mit drei sicheren Pars jedoch vor keine wirklich großen Probleme.

Sepp StrakaNach einem wichtigen Parputt aus 2,5 Metern auf der 14, ergibt sich am letzten Par 5 die nächste Birdiechance, aus drei Metern will der Putter diesmal jedoch nicht mitspielen. Auf der 17 rollt dann der nächste Birdieputt knapp am Ziel vorbei, was sich mit einem verpassten Sand Save am Schlussloch sogar noch rächen soll. Doch auch mit der 71 (-1) legt Österreichs Nummer 1 eine richtig starke zweite Runde hin, cuttet als 15. nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende und verlängert damit auch ganz souverän die beeindruckende rot-weiß-rote Cutserie in Augusta.

Tiger mit neuem Rekord

Tiger Woods (USA) bewältigt seinen Großkampftag – der US-Superstar musste am Freitag erst noch Runde 1 beenden, ehe er kurz darauf Runde 2 in Angriff nahm – mit Bravour. Nach einer 73 (+1) zum Auftakt, notierte er bei der zweiten Umrundung eine 72 (Par) und stemmt damit als 22. zum bereits 24. Mal in Folge den Cut, womit dem Fanliebling einmal mehr ein Eintrag in die Golf-Geschichtsbücher sicher ist.

Mit Scottie Scheffler, Max Homa und Bryson DeChambeau biegt ein US-amerikanisches Trio bei gesamt 6 unter Par als Co-Leader ins Wochenende ab. Einige große Namen bleiben auch heuer bereis am Cut hängen, so werden die beiden verbleibenden Runden Justin Rose (ENG), der ehemalige Masters Champion und amtierende Ryder Cup Captain der USA Zach Johnson oder auch Justin Thomas (USA) und ex-Champion Sergio Garcia nur noch als Zuseher verfolgen können.

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Sepp Straka

Zäher Masters-Start

Sepp Straka kommt bei windigen Verhältnissen beim Masters nie wirklich ins Rollen und muss sich nach nur einem Birdie und zwei Bogeys im Augusta National zum Auftakt mit einer 73 (+1) anfreunden.

Nachdem Bernd Wiesberger ab 2015 sechsmal in Folge beim Masters mit von der Partie war, sorgte die letzten beiden Male Sepp Straka für einen rot-weiß-roten Anstrich des ersten Majors des Jahres. Beim Debüt 2022 fuhr er mit Rang 30 auch sein bis dato bestes Ergebnis ein, sorgte letzte Saison mit einer 70 (-2) jedoch für seinen besten Start. In diesem Jahr läuft für den 30-jährigen noch nicht alles so richtig rund, denn außer einem 12. Platz auf Hawaii beim Tournament of Champions und einem 16. Platz beim Players hat der Jung-Papa bislang im Jahr 2024 noch nicht allzuviel vorzuweisen.

Interessant ist in dieser Woche auf alle Fälle auch das Zusammentreffen von LIV-Spielern und PGA, sowie DP World Tour Professionals, denn aufgrund der Sperren für LIV-Spieler auf der PGA und DP World Tour Bühne sind die vier Majors die einzigen Turniere wo die geballte Weltelite aufeinander trifft. Besonders brisant ist, dass ausgerechnet der amtierende Masters Champion Jon Rahm (ESP) zur saudischen Golftour wechselte, womit ein LIV-Spieler in Augusta sogar Titelverteidiger ist. Auch Tiger Woods (USA) gibt sich beim Major-Kräftemessen in Georgia die Ehre und hofft, dass sein Körper alle vier Tage mitspielt.

Gewitter sorgt für Verzögerung

Zum Auftakt müssen sich die Spieler dann gleich einmal in Geduld üben, da ein Gewitter für eine zweieinhalbstündige Verspätung sorgt. Die Warterei zeigt auch etwas Wirkung, denn auf Tea Olive läuft der erste Drive zu weit aus, was danach gleich einmal ein überschlagenes Grün zur Folge hat. Gut, dass er sich auf das Gerät fürs Kurgemähte verlassen kann, rettet ihm dieses doch aus 2,5 Metern noch das anfängliche Par.

Sepp StrakaBereits am darauffolgenden Par 5 kann der Longhitter dann aber erstamls jubeln, da der gefühlvolle Pitch über den Grünbunker nur noch einen guten Meter zum Birdie übrig lässt, was der Putter mit Bravour bewältigt. Bei enorm trickreichen Windverhältnissen hat er in Folge vorerst alles im Griff und macht mit recht sicheren Pars nichts verkehrt. Auf der 7 kommt dann wieder Stress auf, nachdem er die Annäherung nur im Grünunker unterbringt. Wieder kann er sich auf seinen 14. Schläger aus drei Metern aber am Weg zum nächsten Par verlassen.

So richtig einfach macht er sich das Leben zu dieser Zeit auch danach nicht wirklich, denn der Approach auf der 9 wird zu lang, wieder scrambled er sich aber sehenswert zum Par. Nachdem dann auf der 10 im immer stärker und böiger werdenden Wind das Eisen etwas zu kurz bleibt und der Chip nicht zwingend genug zur Fahne will, kann ihn auch der Putter aus drei Metern nicht mehr rausboxen, was ihn mit dem ersten Bogey bei Even Par in den Amen Corner abbiegen lässt.

Der Putter kühlt aus

In Augustas Herrgottswinkel lässt er dann zwar nichts anbrennen, verpasst nach eher suboptimalem Pitch am Par 5 der 13 aber das erhoffte Birdie und kann so vorerst nicht wieder in den Minusbereich abtauchen. Zum Leidwesen des 30-jährigen kühlt nach und nach auch der Putter ab, denn am letzten Par 5 kann er aus zwei Metern die Birdiechance nicht nützen und hält so vor den letzten Löchern weiterhin bei Level Par.

Sepp StrakaIm Finish wird es dann sogar noch richtig ungemütlich, da er nach zu langem Eisen auf der 17 zwar gut zur Fahne chippt, der Putter bleibt aber weiterhin kalt, verweigert aus einem guten Meter die Mitarbeit und lässt Sepp so erstmals sogar in den Plusbereich abrutschen. Immerhin kratzt er am Schlussloch aus dem Grünbunker noch das Par, mehr als eine 73 (+1) geht sich so jedoch am Donnerstag nicht aus, was ihn aber als derzeit 42. zumindest auf Cutkurs bringt.

DeChambeau in Führung

Bryson DeChambeau (USA), der bei seinen vorherigen Masters-Starts just immer mit der Auftaktrunde richtig zu kämpfen hatte, präsentiert sich am Donnerstag in absoluter Birdielaune und knallt mit gleich acht roten Einträgen bei nur einem Bogey eine 65 (-7) aufs Tableau, womit er nach den ersten 18 Löchern den Ton angibt.

Tiger Woods macht am Donnerstag Nachmittag klar, dass er den Augusta National wie seine Westentasche kennt, denn der US-Superstar findet gleich auf der 1 ein Birdie und lässt sich auch von einem Fehler am Par 3 der 4 nicht unterkriegen wie ein weiteres Erfolgserlebnis am Par 5 der 8 unterstreicht. Nach dem Amen Corner muss Tiger dann jedoch aufgrund der diffusen Lichtverhältnisse vorerst die Sachen packen und hat damit bei einem Zwischenstand von -1 nach 13 und als derzeit 17. am Freitag einen Mammut-Tag vor sich.

Leaderboard Masters

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Sepp Straka

Straka hat Ass im Ärmel

Auch heuer wieder beginnt die offizielle Masters-Week mit dem traditionellen Par 3 Contest und Sepp Straka schüttelt dabei gleich wieder ein Hole in One aus dem Ärmel, womit er sich am Ende nur Rickie Fowler (USA) geschlagen geben muss.

Mit dem allseits beliebten und definitiv als Show-Event gedachten Par 3 Contest findet das Masters so richtig seinen Beginn und heuer haben die zahlreich erschienen Fans bereits etlichen Grund zu jubeln, denn gleich fünf Hole in Ones – nur einmal wurden bisher noch mehr er erzielt – konnten die Patrons bejubeln. Eines davon auch vom einzigen Österreicher im Feld, nachdem Sepp Straka auf der 5 sein Eisen perfekt berechnet und den Ball direkt locht.


Neu ist das Gefühl für den ehemaligen Georgia Bulldog aber nicht, denn auch letzte Saison gelang ihm bereits das Kunststück. Diesmal jedoch hat er auch auf den übrigen Bahnen sein Visier durchwegs gut eingestellt und muss sich am Ende mit einem Gesamtscore von -3 nur Rickie Fowler mit zwei Schlägen Rückstand knapp geschlagen geben. Das Masters selbst wird Sepp am Donnerstag um 15:36 MEZ gemeinsam mit Phil Mickelson und Tony Finau (beide USA) in Angriff nehmen.

Leaderboard Par 3 Contest

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Aller guter Masters sind drei?

Sepp Straka hofft bei seinem dritten Masters auf ein erstes Topergebnis in Augusta. Mit Jon Rahm startet erstmals ein LIV-Star als Major Titelverteidiger.

Zum 9. Mal in den letzten 10 Jahren ist Golfösterreich beim US Masters, dem ersten Major des Jahres, vertreten. Nach 6 Teilnahmen seit 2015 von Bernd Wiesberger setzte Sepp Straka diese stolze Serie nahtlos seit 2022 fort. Beide holten übrigens jeweils bei ihrem Masters-Debüt das beste Ergebnis, Wiesberger 2015 als 22. und Straka 2022 als 30.

So makellos weiß wie der Jumpsuit der Caddies beim Masters ist auch Österreichs Weste – noch nie wurde ein Cut verpasst! Bei den Scores ist noch genug Luft nach oben, Straka verzeichnete seine beste Masters-Runde im Vorjahr am Eröffnungstag mit einer 70, während Wiesberger bei 24 Masters-Runden schon einmal die 66 scorte.

Straka hofft auf Steigerung bei den Majors

Als „Work in progress“ würde Sepp Straka vielleicht seine bisherige Golfsaison 2024 zusammenfassen. Nach einem verheißungsvollen Start mit Platz 12 auf Hawaii kam eigentlich nur noch ein 16. Platz beim Players als erwähnenswertes Resultat. Dazu passen auch die ausbaufähigen Stats, wo er auf der Tour bislang nur in einer Kategorie unter den besten 100 geführt wird, als 46. bei den Fairwaytreffern.

Das Masters 2024 bringt heuer das erste Kräftemessen aller Stars, inklusive 13 LIV-Spielern plus Tiger Woods, auch wenn das Feld nur 89 Spieler umfasst. Somit geht mit Jon Rahm auch erstmals ein aktiver LIV-Spieler als Titelverteidiger an den Start. Das Preisgeld beim Masters wird traditionell erst am Samstag verlautbart, soll sich aber an 2023 orientieren, als es 18 Millionen US Dollar betrug.

Gleich 20 Masters-Newbies am Start

Ludvig Aberg und Akshay Bhatia sind unter den 20 Masters-Neulingen, was jedoch nicht einmal ein Rekord ist – vor vier Jahren gab es sogar 26 Rookies! Sogar ein amtierender Major-Champion ist erstmals in Augusta mit dabei – US Open Sieger Wyndham Clark. Aus Deutscher Sicht ist mit Houston-Champion Stephan Jäger auch ein Neuling am Start. Als einzigem Deutschen nach verletzungsbedingter Absage von Bernhard Langer. Nicolai Hojgaard, Eric Cole, Nick Dunlap, Austin Eckroat, Ryo Hisatsune, Lee Hodges, Jake Knapp, Denny McCarthy, Grayson Murray, Matthieu Pavon und Adam Schenk sind weitere prominente „First Timers“.

In Kürze: Tee-Times und Leaderboard vom Masters

SKY überträgt LIVE und exklusiv vom Masters an allen vier Spieltagen und bereits seit Montag von der Range.

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Showdown mit 13 LIV-Stars beim Masters

Titelverteidiger Jon Rahm sowie Brooks Koepka im Kreis von 13 LIV-Stars beim Masters. Ein Major in Augusta wie es die Fans sehen wollen.

Während Phil Mickelson und Bryson DeChambeau lamentieren, dass ein Deal zwischen den Tours und den Saudischen LIV-Betreibern nicht und nicht zustande kommen will, freuen sich die vier Majors darüber, endlich wirklich aus dem wöchentlichen Tour-Allerlei herauszuragen. Selbst wenn die PGA Tour mit ihren Elevated Events nach wie vor die stärksten Felder und am heißesten umkämpfteste Titel organisiert, fehlen doch schmerzlich Namen wie Jon Rahm, Tyrrell Hatton, Brooks Koepka oder Bryson DeChambeau, die dem Ruf des saudischen Dollarsegens nicht widerstehen konnten.

Solange es trotz intensiver Verhandlungen keinen Friedensschluss zwischen den Tours und den Abtrünnigen LIV-Stars gibt, bleiben die vier Majors die einzigen Golfturniere mit allen Big Names am Start. Im Vorjahr teilten sich die etablierten Tours und LIV mit jeweils zwei Champions noch brüderlich die Titel auf, auch wenn die Saudis besonders tief in die Tasche greifen mussten um Jon Rahm zum Jahresende zu verpflichten.

Alle Golfstars beim Masters am Start

Somit wird es beim Masters Tournament ab 11. April das erste Kräftemessen zwischen Titelverteidiger Jon Rahm und den Stars der etablierten Tours seit seinem Wechsel geben. Insgesamt werden gleich 13 LIV-Stars in Augusta an den Start gehen. Neben den beiden Major-Champions von 2023, Jon Rahm und Brooks Koepka, auch noch Phil Mickelson, Patrick Reed, Dustin Johnson, Bubba Watson, Charles Schwartzel, Bryson DeChambeau, Cameron Smith,  Joaquim Nieman (Invite), Tyrrell Hatton und Adrian Meronk.

Fans hoffen auf einen Start von Tiger Woods

Auch das Antreten von Tiger Woods ist sehr wahrscheinlich, nachdem der US Altstar so weit es geht voll im Training steht und auch unlängst bereits bei einer Proberunde am Klassiker von Augusta gesichtet wurde.

Aktuell sind 88 Spieler für das Masters Tournament 2024 qualifiziert, so wenige wie selten zuvor. Nur noch der Sieger der Valero Texas Open könnte dazukommen, falls er nicht bereits qualifiziert ist. Aus deutschsprachiger Sicht werden die Fans für Sepp Straka und Stephan Jäger die Daumen drücken. Von der Papierform gelten Rory McIlroy und Scottie Scheffler als die logischen Herausforderer für Titelverteidiger Jon Rahm.

Tee-Times und Leaderboard vom Masters sobald veröffentlicht.

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Sepp Straka

Straka mit freiem Weekend

Sepp Straka kommt bei der Valspar Championship bei schwierigeren Bedingungen auch am Freitag nicht ins Rollen und verpasst beim PGA Tour Event am Copperhead Course von Palm Harbor mit einer weiteren 72 (+1) den Sprung ins Wochenende.

Sepp Straka legte zum Auftakt zwar starke Backnine hin und überstand auch die berüchtigte „Snake Pit“ unbeschadet, nach dem Turn ging auf der vorderen Platzhälfte der Rhythmus jedoch mit einigen Ausflügen in die Bunker ziemlich verloren. Auf birdielosen Frontnine musste er gleich drei Bogeys einstecken, womit am Ende nicht mehr als die 72 (+1) herausspringen wollte. Mit bereits Rückstand auf die erwartete Cutmarke heißt es am Freitag einen Zahn zulegen um nicht die zweiwöchige Pause vor dem Masters unfreiwillig noch zu verlängern.

Im durchwegs böigen und damit sehr schwierig zu kalkulierenden Wind legt Österreichs Nummer 1 am anfänglichen Par 5 zwar ein absolutes Vollbrett aufs Fairway, das Eisen ins Grün wird jedoch deutlich zu lang und mit zu kurzem ersten Chip hat er alle Hände voll zu tun um noch das Par auf die Scorecard kratzen zu können. Auch auf der 2 zieht er den Driver voll durch und lässt sich so nur eine perfekte Wedgedistanz ins Grün übrig. Diese weiß er dann auch zu nützen, denn die Annäherung gelingt bis auf zwei Meter und da auch der Putter perfekt mitspielt, bringt er sich mit dem ersten Erfolgserlebnis recht rasch auf den richtigen Kurs.

Sepp StrakaAuf den darauffolgenden Löchern wollen dann die Eisen nicht mehr zwingend genug zu den Fahnen um sich echte weitere Birdiechancen auflegen zu können. Richtig bitter wird es jedoch auf der 5, denn ausgerechnet das Par 5 brummt Sepp nach verzogener Vorlage und gemisstem Grün den ersten Schlagverlust auf, der ihn auch vorerst wieder hinter die erwartete Cutlinie abrutschen lässt. Kurz vor dem Turn wird es dann sogar noch bitterer, denn bei mittlerweile deutlich ruhigeren Windverhältnissen bringt er den Ball vom Tee aus nur im Rough unter und fängt sich schließlich auf der 9 noch einen weiteren Fehler ein, womit er mit unangenehmen Rückstand auf die Wochenendmarke auf die Backnine abbiegt.

Späte Bogeys besiegeln Missed Cut

Die hinteren Neun beginnen dann ebenfalls nicht wirklich blutdruckschonend, denn aus knapp 18 Metern lässt er sich einen unangenehmen Tester aus zwei Metern übrig, bringt diesen aber immerhin im Loch unter und bleibt so noch halbwegs an der Cutlinie dran. Die Ungenauigkeiten reißen auch danach nicht ab, denn nachdem er mit der Grünattacke fast Justin Thomas (USA) in der 12. Teebox abschießt, kann er noch keine Aufholjagd starten. Das ändert sich dann aber eine Bahn später, nachdem der Birdieputt aus vier Metern den Weg ins Ziel findet.

Das scheint den Longhitter auch auf den Geschmack zu bringen, knallt er doch am darauffolgenden Par 3 den Ball bis auf einen Meter zur Fahne und zieht sich so selbst wieder in Richtung Wochenende nach oben. Nachdem jedoch das Par 5 danach nichts springen lässt und am Par 3 der 15 das Up & Down zum Par nicht gelingt, macht er sich wenige Löcher vor Schluss das Leben selbst wieder schwer. Die nächste Ungenauigkeit in der „Snake Pit“ am Par 3 der 17 besiegelt dann mit dem nächsten Fehler wohl endgültig das freie Wochenende.

Sepp StrakaSchlussendlich marschiert der 30-jährige erneut nur mit der 72 (+1) über die Ziellinie und bleibt damit bereits am Freitag auf der Strecke. In den kommenden beiden Wochen legt Sepp nun eine Pause ein und wird sich intensiv auf das erste Major des Jahres vorbereiten, denn schon im April steht mit dem Masters in Augusta das erste ganz große Golfhighlight des Jahres auf dem Programm.

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Sepp Straka

Straka mit verhaltenem Start

Sepp Straka findet nach etlichen Ungenauigkeiten auf den Frontnine mit einer 72 (+1) nur ziemlich verhalten in die Valspar Championship und wird am Freitag bereits zulegen müssen um beim PGA Tour Event in Palm Harbor nicht leer auszugehen.

Mit deutlichem Formanstieg, wenn auch noch mit einigen Wacklern vom Tee, holte Sepp Straka ein achtbares Ergebnis bei der Players Championship und kletterte so auch wieder im World Ranking deutlich nach oben. Den positiven Trend möchte der Wiener zum Abschluss des Florida Swings bei der Valspar Championship fortsetzen. Am Copperhead Course wird es auch heuer darum gehen, in der berüchtigten „Snake Pit“ furcht- und schadlos durchzukommen. Die Valspar Championship bestreitet der 30-jährige erst zum zweiten Mal und erreichte vor 5 Jahren in seinem Rookiejahr auf der PGA Tour einen 46. Platz.

Gleich auf der 1 treibt sich Österreichs Nummer 1 dann den Puls einigermaßen in die Höhe, denn nach starkem Abschlag bunkert er sich ohne Not neben dem Grün ein, kratzt am Ende mit gefühlvollem Zweimeterputt aber noch das Par auf die Scorecard. Am darauffolgenden Par 5 biegt dann der Drive nach links ab, womit ihm nur die konservative Variante übrig bleibt und da die Annäherung nicht wirklich nah zur Fahne will, kann er die erste lange Bahn noch nicht zu einem schnellen Birdie überreden.

Schlangengrube sehenswert gemeistert

Auch danach wandern weitere Pars auf die Habenseite, wobei er am Par 3 der 13 mit einem etwas zu kurzen Teeshot sogar ein wenig zaubern muss. Am zweiten Par 5 findet er dann aber souverän das Fairway und hat so keine Probleme die Attacke zu reiten. Zwar bremst sich diese erst knapp hinter dem Kurzgemähten ein, mit Chip und Putt schnappt er sich aber schließlich das erste Birdie.

Sepp StrakaZu Beginn der berüchtigten „Snake Pit“ lässt er sich dann auf der 16 von der Wassermokassinotter nicht nur nicht beißen, sondern fängt diese kurzerhand nach einem super Eisen und einem gelochten Zweimeterputt zum zweiten Birdie sogar sehenswert ein. Auch von der Klapperschlange am Par 3 der 17 und vom Kupferkopf auf der 18 lässt er sich nicht beeindrucken und biegt so bei einem Zwischenstand von 2 unter Par auf die Frontnine ab.

Viel Sand im Getriebe

Nachdem er am Par 5 der 1 sich nicht zum nächsten Birdie scramblen kann, wird es auf der 3 aus dem Grünbunker sogar wieder etwas stressig. Erneut kann er sich auf den Putter aber verlassen und behält so weiterhin die blütenweiße Weste an. Nachdem er jedoch auch am darauffolgenden Par 3 wieder Sand ins Getriebe bekommt und diesmal der Zweimeterputt knapp vorbeirollt, bekommt eben diese die ersten Flecken ab.

Diese werden dann gleich am Par 5 danach sogar noch deutlich größer, denn nach zu kurzem Wedge und hängengebliebenem Chip aus dem Rough muss er prompt den nächsten Schlagverlust einstecken und rutscht so sogar in Windeseile wieder auf Even Par zurück. Nur kurz kann er dann wieder Stabilität in sein Spiel bringen, ehe er sich auch am Par 3 der 8 wieder einbunkert und erneut den Parsave verpasst, womit er erstmals sogar in den Plusbereich abrutscht.

Sepp StrakaZum Abschluss bringt er sich dann auch auf der 9 mit einem überschlagenen Grün noch in die Bredouille, kämpft sich aber immerhin noch zu einem Par. Mit der 72 (+1) verläuft der Start ins Turnier jedoch ganz anders als erhofft, denn am Freitag wird er vom 92. Platz aus bereits einen Zahn zulegen müssen um die zweiwöchige Spielpause vor dem Masters nicht unfreiwillig um zwei weitere Tage zu verlängern. Kevin Streelman (USA) diktiert nach einer 64 (-7) das Tempo.

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