Kategorie: us_pga_tour

Ermutigender Warmup

SONY OPEN – FINAL: Sepp Straka beweist mit drei starken Golfrunden und einem guten Mittelfeldergebnis dass er bereit ist für ein starkes Golfjahr 2021.

Nach dem Missed Cut beim Debüt vor zwei Jahren und Platz 53 im Vorjahr steigert sich Sepp Straka heuer beim Opener in Honolulu zu einem 25. Platz bei stolzen 14 unter Par. Damit liegt der Wiener Mitte Jänner auf Position 51 im FedExCup, so gut wie noch nie so früh in der Saison.

Drei Tage lang Aufholjagd

Nach der wilden und zu fehleranfälligen Auftaktrunde von 1 unter Par musste Sepp an den weiteren Tagen mit zwei 66er-Runden gehörig die Ärmel aufkrempeln. Denn kam er nicht näher als bis auf 5 Shots an die Top 10 heran. Immerhin hatte der Wiener am Sonntag das Glück, mit allererster Startzeit vom 10. Abschlag loslegen zu dürfen.

Das 320 Meter lange Par 4 der 10 versucht Straka erstmals in dieser Woche anzudriven, landet jedoch im Grünbunker. Das Risiko wird jedoch nicht mit einem schnellen Birdie belohnt. Ein starkes Eisen am anschließenden Par 3 legt dem Putter die nächste Chance auf, die er aus knapp drei Metern nützt und erstmals zweistellig unter Par am Leaderboard auftaucht. Doch gleich am nächsten Loch landet Sepp auf der falschen Seite des Grüns und muss aus über 25 Metern das Dreiputt-Bogey einstecken.

An der 14 versenkt dann Straka seinen bislang längsten Birdieputt des Wochenendes, aus 5 Metern. Zwei Bahnen später ist es ein perfektes Eisen, das dem Putter wenig Arbeit zum nächsten Schlaggewinn übrig lässt. Auch wenn am Par 5 der 18 nach Schuss in Fairway- und Grünbunker nur das Par herausspringt, macht Straka bis zur Halbzeit schon gut 15 Ränge gut.

Auf den vorderen 9 Löchern lässt der 27-jährige zuerst einen Sitzer aus zwei Metern aus um gleich darauf am schwersten Loch, der 3, das Bogey zu kassieren. Zweimal flirtet er mit dem Wasserhindernis, erreicht zwar trocken das Rough rund ums Grün, schafft danach aber nicht mehr den machbaren Par-Save. 5 Bahnen lang heißt es geduldig bleiben, ehe auch auf den Front 9 ein Birdie gelingen will: der Putter hat daran aus gut 5 Metern den Löwenanteil am Erfolg.

Gegen Ende der Runde passt sich der Putter immer mehr dem hawaiianischen Hitzeindex an: am vorletzten Grün stopft Sepp einen Riesenputt aus 16 Metern zum Birdie. Seinen letzten Drive des Turniers schickt er satte 310 Meter das Fairway hinunter und hat nur noch ein kurzes Eisen aus 140 Metern ins Grün. Genauso perfekt ist die Annäherung und aus kurzer Distanz stopft er noch den Eagle Putt, der so wie im Vorjahr eine heiße 65 zum Abschluss einbringt. Bei 14 unter Par geht es auch am Sonntag noch um 14 Ränge nordwärts am Leaderboard bis auf Platz 25 hinauf.

Kevin Na mit Super-Weekend

Mit Runden von 61 und 65 Schlägen war Kevin Na der Mann des Wochenendes. Der 37-jährige Amerikaner hätte dabei nach einer Rippenzerrung am Mittwoch fast aufgeben müssen, biß sich jedoch erfolgreich durch und wird dafür mit dem 5. Toursieg belohnt.

Der 22-jährige Chilene Joaquin Niemann muss sich wie schon in der Vorwoche mit Platz 2 begnügen, gemeinsam mit Chris Kirk einen Schlag hinter dem Sieger. Brendan Steele verspielt eine klare Führung und rutscht bis auf Platz 4 ab, nachdem er sich im Vorjahr erst im Stechen geschlagen geben musste.

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Bogeyfrei mitgeschwommen

SONY OPEN – 3. RUNDE: Sepp Straka kann sich am Moving Day mit fehlerloser 66 (-4) gerade einmal um 7 Ränge im Mittelfeld verbessern.

Auch am dritten Spieltag von Honolulu wird ultratief gescort, Kevin Na und Brendan Steele sollten mit 61er-Runden die Benchmark an der Spitze setzen. Sepp Straka hatte also viel zu tun um sich aus dem erweiterten Mittelfeld vorzuarbeiten.

Von der 10 gestartet dauert es keine 10 Minuten ehe der Wiener zweieinhalb Meter vom Loch entfernt über seinem ersten Birdieputt steht. Der Ball rollt am Loch vorbei, was nicht zum letzten Mal an seinem Golfsamstag der Fall sein sollte. Zwei Bahnen später ist endlich Birdie-Time, aus unter einem Meter auch keine große Kunst. Sepp hat in Folge ein paar haarige Up & Downs zu zaubern, lässt aber auch einige Chancen ungenutzt. Erst am Par 5 der 18 macht er über Chip und Putt wieder einen Schlag gut.

Auf Loch 2 schießt Straka wieder mal auf unter zwei Meter hin, das ist bei seinem heute eiskalten Putter auch weiterhin notwendig um einen Schlag gutzumachen. Danach plätschert sein Spiel ganz untypisch für ihn langweilig dahin, da er sich keine Großchancen mehr auflegen kann. Die wenigen kritischen Situationen meistert er jedoch hochkonzentriert und fehlerlos. Am Schlussloch, dem zweiten Par 5 am Platz, reichen zwei Putts um mit Birdie den Arbeitstag zu beenden.

Nur dank der fehlerlosen Vorstellung verbessert sich Straka im Zwischenklassement ein wenig vom 46. auf den 39. Platz, selbst mit Birdieschonkost. Der Abstand zu den Top 10 hat sich aber damit von vier auf fünf Schläge vergrößert.

Auch Halbzeitleader Nick Taylor verputtet mit der 68 und wird damit bis auf Position 9 zurückgereicht. Brendan Steele übernimmt mit der 61 das Kommando bei 18 unter Par, zwei Schläge vor Superputter Kevin Na, der ebenfalls mit 9 unter Par die Tagesbestmarke im Turnier setzt.

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Erfolgreich ausgebuddelt

SONY OPEN – 2. RUNDE: Selbst mit einigen Bunkern im Weg buddelt sich Straka mit der 66 ins sichere Mittelfeld vor.

Sepp Straka rettet nur dank dreier Monsterputts eine Auftaktrunde von 1 unter Par, die ihn vorerst rund um die Cutmarke einreiht. Bei deutlich windigeren Bedingungen mit später Startzeit war er aber eindeutig benachteiligt und hofft am Freitag auf ausgleichende Gerechtigkeit. Allerdings wird er deutlich mehr Zug nach vorne entwickeln müssen um sich bei den ultratiefen Scores in Honolulu in Szene setzen zu können.

Sepp benötigt am Freitag mit zweiter Startzeit ein paar Minuten Aufwachzeit, nachdem er sich nach den ersten zwei Golfschlägen im Grünbunker wiederfindet. Mit dem sicheren Sand Save ist er hellwach und reitet schon auf der nächsten Spielbahn erfolgreich Attacke, als aus knapp vier Metern der erste Birdieputt fällt. Die langen Schläge sind nun vom Allerfeinsten, der nächste Birdieputt aus zwei Metern daher bloß Formsache.

Beim zweiten Ausflug in den Grünbunker kommt Österreichs Vertreter auf der PGA Tour nicht mehr ungeschoren davon. Der Sandschlag gerät etwas zu lang und das erste Bogey ist gebacken. Mit den Eisen ist Straka in Folge nicht präzise genug und kann sich keine echten Birdiechancen auflegen. Am einzigen Par 5 der Front 9 landet sein Ball einmal mehr im Sand. Übung hat er damit heute schon genug und bastelt ein wichtiges Sandy-Birdie zusammen, das ihm wieder ein wenig Luft hinsichtlich des Cuts verschafft.

Zwei starke Eisen legen zu Beginn der Back 9 praktisch geschenkte Birdies auf. Aber auch ein weiterer Grünbunker kommt ins Spiel und kostet ihn an der 11 einen Schlag. Danach stabilisiert sich sein Spiel wieder, eine gute Chance bietet sich aber erst wieder an der 15, wo aus zwei Metern der Birdieputt nicht fallen will. Seine starke Freitagsrunde beendet Straka stilvoll am Par 5 der 18 mit einem Chip-Putt-Birdie zur 66, die ihn von der Cutmarke nordwärts bis ins sichere Mittelfeld auf Platz 46 bringt.

Kanadische Halbzeitführung

Der Kanadier Nick Taylor bastelt unter anderem mit einem Chip-In zum Eagle die beste Freitagsrunde von 62 Schlägen zusammen und setzt sich bei 12 unter Par um zwei Schläge von den engsten Verfolgern wie Stewart Cink oder Webb Simpson ab. Aufgrund bester Bedingungen wurde der Cut bei tiefen 4 unter Par angesetzt.

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Rot ins neue Jahr

SONY OPEN – 1. RUNDE: Mit einem Birdie-Doppelschlag und einer Runde von 1 unter Par schwingt sich Sepp Straka in sein Golfjahr 2021.

Sepp Straka startet zum dritten Mal auf Hawaii in ein neues Golfjahr auf der PGA Tour. Mit Platz 49 im FedExCup ist die Position des 27-jährigen auch so gut wie noch nie, was seine fantastische Entwicklung im Konzert der weltbesten Golfer unterstreicht. Erstmals gewann Straka auch im Vorjahr die Austrian Order of Merit.

In Honolulu, beim ersten PGA Tour-Event des neuen Jahres mit vollem Teilnehmerfeld, erreichte der Wiener im Vorjahr den 53. Rang. Erst am Finaltag 2020 bekam er den Waialae Country Club mit der 65 so richtig in den Griff und hofft nun heuer darauf anzuschließen. Harris English als Sieger der Vorwoche, Collin Morikawa und Titelverteidiger Sungjae Im sind die Favoriten beim 6,6 Millionen Dollar-Event.

Zwei Monsterputts retten eine rote Auftaktrunde

Bis High Noon Ortszeit, 23 Uhr unserer Zeit, muss Straka auf seinen Einsatz warten, mit Blick auf ultratiefe Scores wie die 62 (-8) von Peter Malnati und zwei Kollegen am Scoreboard. Entsprechend forsch geht der Wiener die Sache von der 10 weg an, hat dabei sichtlich ein Glücksschweinchen von Sylvester hinübergerrettet und locht seinen ersten Putt des neuen Jahres aus gut 19 Metern zum Birdie! Am anschließenden Par 3 schickt er ein perfektes Eisen hinterher und sieht zufrieden nach 2 Löchern den Zwischenstand von 2 unter Par.

In dieser Tonart sollte es jedoch nicht weiter gehen: an der 12 steht ein Fairwaybunker im Weg und kostet das erste Bogey, dem sofort ein weiteres nach Dreiputt folgt. An der 14 geht es zurück in die roten Zahlen, nachdem erneut ein Monsterputt aus knapp 20 Metern fällt. Sein erstes Par des neuen Jahres notiert der 27-jährige nach 6 gespielten Löchern, was sichtlich sein Spiel in ruhigeres Fahrwasser führt. Den Rest der Back 9 absolviert er in Par, leider auch am einzigen Par 5 der hinteren Platzhälfte; angesichts der tiefen Scores ist der Zwischenstand von 1 unter Par deutlich zu wenig.

Die vorderen 9 Löcher beginnt Straka mit einem wild weggeblockten Drive, der ihn einen Strafschlag kostet. Aus gut 130 Metern schafft er den Up & Down zu einem mehr als guten Bogey. Der Birdie-Konter sitzt sofort, wieder dank eines langen Putts, diesmal aus 8 Metern. Das Auf und Ab setzt sich mit dem Bogey mit drei Putts vom Vorgrün an der 5 fort. Erst am abschließenden Par 5 rettet Straka mit dem über Chip und Putt herausgespielten Birdie die 69 und damit eine Runde unter Par. Auf Position 72 sind die Cutchancen intakt, wobei Straka am Freitag deutlich mehr Zug nach vorne bei geringerer Fehlerquote entwickeln muss um wie schon im Vorjahr das Finale von Honolulu zu erreichen.

Mit Peter Malnati, dem Zweiten der Vorwoche Joaquin Niemann sowie Jason Kokrak posten gleich drei Spieler die beste Auftaktrunde von 62 Schlägen.

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Erster Champion 2021

SENTRY TOURNAMENT OF CHAMPIONS: Harris English schlägt im Stechen Joaquin Niemann mit Birdie am 1. Extraloch.

Erstmals gewinnt mit Harris English kein Champion der Vorsaison das Sentry Tournament of Champions. Der seit 2013 sieglose Amerikaner schien auf schwachen Front 9 wieder eine Chance auf den Comeback-Sieg zu vergeben, ehe er auf den letzten 8 Löchern mit 5 Birdies ein Stechen gegen Joaquin Niemann erzwingt, der zuvor mit fantastischer 64 die Clubhausbestmarke bei 25 unter Par gesetzt hatte. Im Stechen macht English kurzen Prozess und holt sich mit Birdie am ersten Extraloch den ersten Titel des neuen Golfjahres.


3. RUNDE: Mit einem unglaublichen Birdielauf, 6 Stück auf den letzten 7 Löchern, sprintet Ryan Palmer zur 64, die ihn gleichauf an die Spitze mit Harris English bringt. Dabei hatte Palmer auch etwas Glück, als er nach einem vermurksten Chip ein Divot nahe seines Balles wegkickt und nur knapp einem Strafschlag entgeht. Colin Morikawa hat als Dritter mit nur einem Schlag Rückstand ebenfalls noch alle Trümpfe vor dem Finale in der Hand, während Justin Thomas beim Birdiewettlauf nicht ganz mitkommt und auf Position 5 zurückfällt.


2. RUNDE: Harris English kann am Freitag als Einziger eine zweite tiefe Runde hinbrennen und erarbeitet sich mit der 67 bei 14 unter Par eine Halbzeitführung von zwei Schlägen. Titelverteidiger Justin Thomas verliert auf den zweiten 9 Löchern etwas den Faden und muss sich gemeinsam mit Daniel Berger, Collin Morikawa und Ryan Palmer bei 12 unter Par vorerst hinten anstellen. Dustin Johnson macht mit der 65 seine schwache Auftaktrunde vergessen und tankt sich auf Position 10 vor.


1. RUNDE: Die Nummer 1 der Golfwelt, Dustin Johnson, führt ein Elitefeld auf Hawaii in das Golfjahr 2021. Titelverteidiger Justin Thomas, Jon Rahm und Patrick Reed sind weitere Topstars, die am Plantation Course von Kapalua ihre PGA Tour-Saison 2021 eröffnen. Das Feld, das normalerweise exklusiv von den Turniersiegern des Vorjahres gestellt wird, ist um weitere 17 Spieler über die Tour Championship aufgefüllt worden. Sepp Straka schaffte es jedoch nicht in das illustre 47 Mann-Feld.

Den heißesten Start in das neue Golfjahr erwischen am Donnerstag bei besten Bedingungen auf Hawaii Justin Thomas und Harris English, die jeweils Runden von 65 Schlägen, 8 unter Par, hinlegen. Der Titelverteidiger hatte dabei Glück im Unglück, als DJ’s Caddie beim Suchen im knietiefen Rough auf seinen Ball stieg und so noch das Weiterspielen ohne Ballverlust und die bogeyfreie Runde ermöglichte. Dustin Johnson selbst eröffnet dagegen nur mit 2 unter Par und Platz 30.

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Stress vom Tee

MAYAKOBA CLASSIC – FINAL: Sepp Straka beschließt sein bislang bestes Golfjahr mit einem Mittelfeldplatz in Mexiko. Zu viele verzogene Abschläge verhindern ein besseres Ergebnis.

Sepp Straka fand am Moving Day in Mexiko erstmals so richtig die Birdiespur und arbeitete sich mit einer 67 bis ins erweiterte Mittelfeld nach vor. Beim letzten regulären PGA Tour Event des Kalenderjahres wollte der Longhitter am Sonntag nun noch einmal alles in die Waagschale werfen und die letzten Kräfte mobilisieren. Auf den engen Spielbahnen sollte er jedoch erneut zu wenig präzise vom Tee agieren um noch einen großen Sprung nach vorne zu machen.

Kurz bevor Sepp loslegen darf, muss wegen zu starkem REGEN in Mexiko unterbrochen werden. Erst mit über zwei Stunden Verspätung darf Straka an der 10 ran, zündet ein lasergenaues Eisen und eröffnet auf dem Par 3 mit dem Birdie. Die Story der Woche mit viel zu vielen ungenauen Abschlägen setzt sich jedoch auch am Sonntag fort. An der 12 hackt er sich nur mühsam durch das Rough vor und gibt den ersten Schlag ab.

Das lange Spiel klappt am ersten Par 5 jedoch perfekt, nach zwei Hammerschlägen darf er bereits zum Putter greifen und notiert das nächste Birdie. Die Eisen bleiben vom Allerfeinsten, so auch am zweiten Par 3, das er so bereits in zwei Schlägen absolviert. Die Fehlerquote bleibt aber weiter zu hoch um wirklich zu profitieren. An der 16, seiner 7. Bahn, steht ein Grünbunker im Weg und der Sandschlag ist nicht gut genug um das Par zu kratzen. Mit der Halbzeitbilanz von 1 unter Par verbessert sich Straka auf dem schwierigen pitschnassen Kurs schon einmal um ein paar Ränge.

Auf den letzten 9 Löchern agiert Straka zwar wieder sehr sicher ohne jedoch zum Birdieerfolg zu kommen. Dafür meistert er auch eine Stresssituation aus dem pitschnassen Bunker der 4 souverän und verlustfrei. Am Par 5 der 5, das ihm schon drei Birdies in dieser Woche gönnte, will Straka noch einmal voll attackieren, doch erneut bringt ihn der Drive in die Bredouille. Aus dem Rough ist das Grün erst mit dem vierten Schlag erreichbar und das Bogey die logische Folge.

Gleiches Bild am letzten Par 5, wo Straka einmal mehr den Drive wegschießt und weit abseits der Spielbahn seinen Ball wiederfindet. Auch dieser Ausflug in die Native Area wird kostspielig und endet mit Bogey. Mit einem letzten verzogenen Abschlag und einem versöhnlichen Par-Save legt Straka in 73 Schlägen den Deckel auf sein Golfjahr 2020.

Sein erster Mexiko-Ausflug bringt zwar mit Platz 52 nur einen kleinen Scheck als Weihnachtsgeld ein, dennoch kann der Wiener durchaus zufrieden mit den bisherigen 8 Turnierstarts in der neuen Saison sein. Ein 5. Platz in Houston brachte bereits fette FedExCup Punkte und gemeinsam mit den Punkten von 7 Cuts wird er in den Top 50 der Tourwertung überwintern.

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Am Vormarsch

MAYAKOBA CLASSIC – 3. RUNDE: Sepp Straka findet am Moving Day im El Camaleon GC zum ersten Mal in dieser Woche so richtig die Birdiespur und arbeitet sich mit einer 67 bis ins Mittelfeld nach vor.

Sepp Straka rettete sich dank später Birdies am Freitag sprichwörtlich in letzter Sekunde noch ins Wochenende. Vom hinteren Ende des Leaderboards weg kann die Devise für den Longhitter am Moving Day nun nur “Vollgas” heißen um beim letzten regulären PGA Tour Turnier des Kalenderjahres die lukrativen Preisgeldränge wieder in Reichweite zu bekommen. Die Bedingungen sind deutlich besser als an den Vortagen, somit wird am Moving Day tief geschossen.

Von der 10 weg ist Straka kein schnelles Birdie vergönnt, nachdem die langen Schläge auf dem engen Kurs anfangs nicht präzise genug ausfallen. Am ersten Par 5 findet er eine kreative Variante über ein Chip-In vom Vorgrün zum Birdie. Die Eisen funktionieren aber gut und legen am zweiten Par 3 das zweite Birdie auf. Fast noch wichtiger, dass Österreichs Beitrag zur PGA Tour bis zum Turn schon einmal fehlerfrei bleibt und sich somit bereits ein wenig verbessern kann.

Auf die vorderen 9 schwingt sich Sepp mit einem starken Putt, der zum Birdie ins Loch fällt. Das mittlerweile deutlich geschärfte Spiel trägt auch am nächsten Grün mit einem Schlaggewinn Früchte. Auf seinem 13. Grün erweist sich der Putter als abergläubisch und gibt mit Dreiputt erstmals einen Schlag ab. Am anschließenden Par 5 packt Straka den Hammer aus, erreicht mit dem zweiten Schlag das Grün und kontert elegant mit Birdie.

Eine erste schlechte Annäherung, wo das Eisen zu kurz bleibt, führt zum zweiten Bogey. Seine lupenreine Par 5-Tagesbilanz komplettiert Sepp im Finish mit einem weiteren Birdie nach Chip und Putt. Damit steigert er sich weiter zu einer dritten Runde von 67 (-4) Schlägen und marschiert als 43. bis ins erweiterte Mittelfeld nach vor.

Emiliano Grillo (ARG) verteidigt mit einer 68 (-3) seinen Platz an der Sonne, hat bei nur einem Schlag Vorsprung Tom Hoge (USA) aber bereits heftig im Nacken.

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Auf den letzten Drücker

MAYAKOBA CLASSIC – 2. RUNDE: Sepp Straka stürmt am Freitag im El Camaleon GC mit späten Birdies auf den letzten Drücker wohl noch ins Wochenende.

Sepp Straka fand am Donnerstag kein wirkliches Rezept gegen den böigen mexikanischen Wind und brachte schließlich nur eine 73 zum Recording. Am Freitag ist Österreichs PGA Tour Beitrag damit mit später Startzeit bereits zu einer Aufholjagd verdammt. Vor allem vom Tee muss der Longhitter am zweiten Spieltag deutlich genauer agieren.

Zwar verfehlt auch auf der 11 – seiner zweiten Bahn – wieder ein Abschlag sein Ziel, doch selbst aus dem Rough bringt er den Ball gut am Grün unter und kann im Anschluss schon schnell das erste Birdie verbuchen. Ausgerechnet am ersten Par 5 seiner Runde machen ihm dann die weiterhin ungenauen Drives wieder einen Strich durch die Rechnung, denn die Probleme im langen Spiel werfen ihn schließlich wieder auf Level Par zurück.

Auch am folgenden Loch muss er nach verzogenem Drive und Strafschlag tief in der Trickkiste kramen um noch über einen Chip-In das Par zu retten. Die Tee-Shots werden in Folge präziser, die Chancen besser, der Birdieerfolg bleibt jedoch bis zum Turn aus. Mit drei Schlägen Defizit auf die Cutmarke schwingt sich Straka auf die vorderen 9 Löcher und wird entsprechend langsam das Risiko erhöhen müssen. Eine Folge erneut verfehlter Fairways nimmt ihm jedoch die Chance zu punkten. Erst am Par 5 der 5 macht er wieder einen Schlag gut.

Das weckt im Longhitter noch einmal sichtlich die Kampfkraft, denn selbst eine eingebunkerte Grünattacke auf der zweiten langen Bahn kann ihn nicht davon abhalten Birdie Nummer 2 auf der Scorecard zu notieren. Mit dem Wissen, dass noch zumindest ein Birdie wird gelingen müssen, zündet er am darauffolgenden Par 3 ein starkes Eisen und rollt den Ball in Folge cool ins Loch. Gerade noch kommt er dann dazu seine Runde zu beenden und die 68 (-3) zu unterschreiben, ehe die einfallende Dunkelheit ein Weiterspielen unmöglich macht.

Durch eine Verzögerung musste sich schon Sepp eine Stunde länger gedulden um seine zweite Runde in Angriff nehmen zu können, etliche andere Spieler müssen ihren Freitagsauftritt somit erst noch am Samstag beenden. Sepp könnte von Rang 63 zwar noch theoretisch aus der Cutmarke der Top 65 rutschen, realistisch erscheint dieses Szenario jedoch eher nicht, weshalb man davon ausgehen kann, dass Österreichs PGA Tour Beitrag auch am Wochenende noch mit von der Partie sein wird.

Emiliano Grillo (ARG) stürmt mit einer 63 (-8) und bei gesamt 13 unter Par unangefochten und mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger an die Spitze.

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Schwieriger Donnerstag

MAYAKOBA CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka hat zum Auftakt im El Camaleon GC im böigen Wind ordentlich zu kämpfen und muss sich beim letzten regulären PGA Tour Event des Jahres mit einer 73 abfinden.

Unter dem Motto “einmal gehts noch” flog Sepp Straka nach Cancun zu einem letzten Einsatz auf der PGA Tour im heurigen Golfjahr. Im El Camaleon GC, im Urlauber Hotspot von Playa del Carmen, geht es um 7,2 Millionen Dollar Preisgeld, was auch einige Topstars wie Justin Thomas oder Brooks Koepka angelockt hat. Präzision und nicht gerade Megalänge vom Tee ist gefragt am mexikanischen Geläuf, womit abzuwarten bleibt, wie sehr ihm das Layout in die Hände spielt.

Zumindestens auf der 1 spielt ihm eben dieses bei böigem Wind sichtlich nicht in die Hände, denn der erste Abschlag biegt unangenehm ab und aus der Native Area und selbst mit dem zweiten Schlag kann er dieser noch nicht entfliehen. Am Ende geht sich nicht nur das anfängliche Par nicht mehr aus, er muss sogar eine Doublette einstecken. Auch auf der 2 hat er vom Tee aus wieder Schwierigkeiten, bringt aus dem Rough den Ball aber am Grün unter. Diesmal streikt jedoch der Putter und lässt ihn gleich dreimal ansetzen, was prompt im nächsten Fehler mündet.

Auf der 5, dem ersten Par 5 der Runde, kann er seine Längen dann erstmals gewinnbringend in die Waagschale werfen und legt sich so sogar die Eaglechance auf. Der Putt zur “3” will zwar nicht fallen, das erste Birdie ist aber keinerlei Problem mehr. Das Birdie bringt ihn aber so richtig auf den Geschmack und auch der Putter läuft langsam aber sicher heiß, wie ein weiteres Erfolgserlebnis gleich darauf auf der 6 zeigt.

Weiterhin Schwierigkeiten

Fast wird es am Par 5 danach allerdings gleich wieder unangenehm, nach teils wilden Ausflügen und einem Drop rettet ihm der Putter aber noch das Par. Die windigen Verhältnisse machen Sepp vom Tee weiterhin das Leben enorm schwer, was sich auf der 9 in Form eines weiteren Bogeys auch wieder unangenehm auf der Scorecard bemerkbar macht. Der Konter sitzt allerdings perfekt, denn gleich am darauffolgenden Par 3 passt der Teeshot optimal und Sepp locht cool zum nächsten Birdie.

Nach weiterem Bogey auf der 12, wird es auf der 14 sogar wieder richtig wild. Zunächst findet der Abschlag nur das H2O und in Folge erreicht er nach Drop aus dem Rough erst mit dem fünften Schlag überhaupt das Grün, was schließlich im zweiten Doppelbogey mündet. Sepp fightet aber wie ein Löwe und holt sich auf der 16 und der 18 noch zwei Birdies ab, womit er mit der 73 (+2) und als 93. zumindest noch nicht komplett abgeschlagen zurückliegt. Russell Knox (SCO) erwischt mit der 65 (-6) den besten Start.

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US-Fluch besiegt

RSM CLASSIC – FINAL: Bernd Wiesberger durchbricht im Sea Island Resort auf St. Simons Island mit einer fehlerlosen 63 den bislang so hartnäckigen US-Fluch und nimmt mit Rang 4 sein erstes Topergebnis aus den Vereinigten Staaten mit. Die starke Woche bringt ihm neben wohl einer gehörigen Portion Selbstvertrauen auch ordentlich Punkte in Weltrangliste und Non-Member Ranking. Sepp Straka kann dank eines super Finishes und der 66 ebenfalls noch ein paar Ränge gutmachen.

So oft war Bernd Wiesberger in der Vergangenheit bereits dran und jedes Mal passierten auf den letzten Löchern wilde Fehler die ein Topergebnis auf US-amerikanischem Boden noch verhinderten. So geschehen etwa beim Players mit einem Doppelbogey auf der 18 oder auch beim durchwachsenen Sonntag im Finalflight in Kentucky bei den PGA Championship. Am 22. November 2020 ist es nun aber endgültig soweit, denn mit einer durchgehend starken Woche, wobei er an allen vier Tagen deutlich unter Par blieb, geht sich im bislang stärksten Starterfeld bei einer RSM Classic mit Rang 4 endlich das so heiß ersehnte Spitzenresultat aus.

Mit einem ganz sicheren anfänglichen Par findet er sich gleich ohne jeglichen Wackler im Finaltag zurecht. Schon auf der 2 legt er dann erstmals eine Annäherung stark zur Fahne und knackt aus gut zwei Metern so schon früh wieder die Top 10. Die Distanzkontrolle mit den Eisen hat er auch in Folge perfekt im Griff, wie ein weiterer sehenswerter Approach auf der 4 zeigt. Erneut spielt auch der Putter mit und spendiert einmal mehr aus gut zwei Metern das zweite Birdie.

Heißgelaufen

Mit einem starken Abschlag stellt die Grünattacke am einzigen Par 5 der Frontnine kein Problem dar und zwei Putts später ist auch schon Birdie Nummer 3 eingesackt, womit er sich sogar wieder an die Top 5 heranpirscht. Das Par 5 Birdie lässt den Burgenländer nun sprichwörtlich aus allen Rohren feuern, denn mit einem weiteren gelungenen Wedge ergibt sich postwendend die nächste Möglichkeit und auch aus mehr als drei Metern passt der Putt perfekt, was auch den Rückstand auf Robert Streb zu dieser Zeit sogar auf nur noch drei Schläge schmelzen lässt.

Vollgepumpt mit Selbstvertrauen durch den bisherigen bärenstarken Auftritt stopft er prompt auch auf der 9 aus gut vier Metern und muss nun langsam sogar seinen Scotty Cameron irgendwo extra verstauen, damit der 14. Schläger nicht das Bag in Flammen aufgehen lässt. Zu Beginn der Backnine kann er dann eine weitere sehr gute Möglichkeit aus drei Metern nicht nützen, was die heiße Phase etwas abkühlt, denn in Folge wollen die Annäherungen nicht mehr so zwingend zu den Fahnen.

Am zweiten und letzten Par 5 der Runde bringt er den Ball nach zwei satten Schlägen souverän am Kurzgemähten unter und streift mit einem sicheren Zweiputt sein sechstes Birdie ein, das ihn weiterhin vorne dranbleiben lässt. Zum Abschluss zündet er dann auch auf der 18 noch ein perfektes Wedge und legt den Ball bis auf einen guten Meter zur Fahne. Die sich bietende Gelegenheit zum abschließenden Birdie lässt er sich nicht nehmen und unterschreibt so schließlich die fehlerlose 63 (-7).

Viel Positives

Mit dem 4. Platz kann er somit nun endgültig den bislang so hartnäckigen US-Fluch brechen und darf sich darüber hinaus noch über weitere mehr als positive Aspekte freuen. So stoppt er etwa nicht nur das drohende Abrutschen in der Weltrangliste, mit dem starken Turnier klettert er sogar wieder etwas weiter nach oben. Nebenbei ist Bernd nun neben Matthias Schwab – 3. bei den Barracuda Championship – und Sepp Straka – er konnte erst vor der Masters-Woche in Houston einen 4. Platz ergattern – der dritte Österreicher dem im Kalenderjahr 2020 ein Topergebnis auf der PGA Tour gelingt.

Auch im Non-Members Ranking der PGA Tour schreibt er mit gut 120 Punkten ordentlich an. Nimmt man die Marke von 376 Punkten – soviel hatte der 125. letztes Jahr und dies benötigt Bernd um sich für kommendes Jahr eine Tourcard zu sichern – hat er somit bereits dank der Punkte vom Masters gut ein Drittel gesammelt. Startchancen werden sich noch genügend bieten, denn neben Majors und WGC-Events kann er auch noch sechs Einladungen annehmen. Bereits in zwei Wochen könnte er dank des Top 10 Resultats bei den Mayakoba Classic aufteen. Ob er dies Chance wahrnehmen wird bleibt abzuwarten, denn eine Woche später steht auf der European Tour in Dubai das große Saisonfinale an.

Dank super Finish leicht nach vor

Sepp Straka durchbrach in dieser Woche zwar unweit seiner Heimat die Cutsperre – bei beiden bisherigen Starts bei der RSM Classic scheiterte er deutlich – mit einer durchwachsenen dritten Runde zerstörte er sich jedoch die Möglichkeit auf ein Spitzenresultat. Dennoch scheint für den Longhitter mit einer starken abschließenden Performance durchaus noch einiges zu holen zu sein.

Anders als am Vortag hat er diesmal seinen Putter gleich zu Beginn voll auf Temperatur, denn ein gelochter Birdieputt aus gut sechs Metern pusht ihn von Beginn an in die roten Zahlen. Trotz eines leicht verzogenen Abschlags kann er aus recht unangenehmer Lage auf der 14 noch das Par kratzen und bleibt so dem Minusbereich weiterhin treu.

Am Par 3 der 17 passt der Abschlag, aus knapp drei Metern fehlen am Ende aber Zentimeter um ein weiteres Birdie notieren zu dürfen. Ein Dreiputtbogey zu Beginn der Frontnine wirft ihn dann sogar wieder auf Level Par zurück. Mit einer richtig starken Annäherung legt er sich auf der 4 aber dann wieder eine perfekte Möglichkeit auf und taucht aus nicht einmal zwei Metern wieder in den Minusbereich ab.

Am einzigen Par 5 der ersten Neun hat er im Kurzspiel zunächst einige Probleme, da ein durchwachsener Chip zunächst nicht aufs Grün will. Sepp locht danach jedoch kurzerhand von außerhalb des Grüns ein und krallt sich so das nächste Birdie. Das lässt ihn gegen Ende noch einmal auf den Geschmack kommen, wie ein voll durchgezogener Drive der am 336 Meter langen Par 4 nur um wenige Meter das Kurzgemähte verfehlt, zeigt. Nach Chip und Putt ist das nächste Birdie notiert.

Zum Drüberstreuen geht sich dann aus knapp zwei Metern auch auf der 9 noch ein abschließender roter Eintrag aus und mit dem abschließenden Birdie-Triplepack und der 66 (-4) macht er am Finaltag dank des starken Finishes doch noch ein paar Ränge gut, wenngleich er sich am Wochenende mit Sicherheit mehr als Rang 44 ausgerechnet hätte.

Kevin Kisner (USA) fängt mit einer 63er (-7) Finalrunde Robert Streb bei gesamt 19 unter Par noch ab und muss sich so mit seinem Landsmann die Entscheidung im Stechen ausmachen. Dort behält Streb dann die Oberhand und kann am zweiten Extraloch mit Birdie gegen Par den Sieg in trockene Tücher bringen.

Leaderboard RSM Classic

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