Kategorie: us_pga_tour

Lukas Nemecz

Punktesammler

Lukas Nemecz cuttet bei der Barracuda Championship mit zwei souveränen Runden sicher ins Wochenende. Matthias Schwab scheitert beim kosanktionierten PGA Tour und DP World Tour Stableford Event im Lake Tahoe GC denkbar knapp um einen einzigen Punkt am Cut.

Matthias Schwab und Lukas Nemecz kamen zum Auftakt im Lake Tahoe GC zwar noch nicht so wirklich ins Rollen, brachten sich mit 69er (-2) Runden und 6 Punkten beim Stableford Event im Lake Tahoe GC aber zumindest auf Kurs in Richtung Wochenende. Mit früher Tee Time heißt es am Freitag nun jedoch die Aggressivität etwas zu erhöhen, denn das modifizierte System – es gibt 2 Punkte für Birdie, 5 für Eagle, 8 für Albatross bzw. 1 Punkt Abzug für Bogey und 3 für Doppelbogey oder Schlimmeres – lädt geradewegs zur Attacke ein.

Mit Pitch und Putt holt sich Lukas Nemecz bereits auf der 2 das erste Birdie und die ersten beiden Punkte ab und legt am darauffolgenden Par 5 sofort ein weiteres Erfolgserlebnis nach. In Folge geht er es zwar etwas ruhiger an, macht mit Pars aber nicht viel verkehrt und lässt sich schließlich auf der 7 die nächste gute Birdiechance nicht entgehen. Stark stopft er dann auch auf der 9 noch zum Birdie und marschiert so immerhin mit 8 Punkten und den Top 10 in Sichtweite auf die Backnine.

Recht rasch legt er dann schon am Par 5 der 11 den nächsten roten Eintrag nach, ehe der gewinnbringende Schwung plötzlich wie aus dem Nichts verloren geht. Zunächst tritt er sich auf der 13 mit einem Dreiputt das erste Bogey ein und schlittert nach Drive in unspielbarer Lage auf der 17 sogar in ein Doppelbogey. Am Schlussloch legt er sich dann zwar noch eine gute Birdiechance auf und locht eiskalt aus 3,5 Metern, was ihm mit der 68 (-3) immerhin 8 Punkte einbringt und ihn als 48. sicher cutten lässt.

„Ich bin durchaus zufrieden mit den ersten beiden Tagen. Ich hab am Donnerstag leider sehr schlecht geputtet, das war am Freitag dann viel besser. Ich hab mich kurz vor Schluss mit einem Doppelbogey zwar noch in Bedrängnis gebracht, hab mich aber gut zurück gekämpft um noch sicher zu cutten. Es gibt in einer Saison manchmal Putts die extrem wichtig sind und der auf der 18 könnte so einer gewesen sein, denn mein Spiel fühlt sich wirklich sehr gut an. Ich hoffe, dass ich jetzt, anders als in den letzten Wochen, ein gutes Wochenende spielen kann. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die nächsten beiden Tage“, so Nemecz nach dem geschafften Cut.

Ein Punkt zu wenig

Am Vormittag legt Matthias Schwab einen wahren Blitzstart hin, denn nach einem frühen Birdie auf der 2, stopft er am darauffolgenden Par 5 sogar zum Eagle und hält so nach nur drei gespielten Löchern bereits bei 7 Punkten. Danach allerdings ziehen erste Gewitterwolken im Spiel des Rohrmoosers auf, was sich auf der 5, der 7 und der 9 nach verpasstem Up & Down und wild verzogenen Drives auch in drei Bogeys niederschlägt, womit er nur mit 4 Punkten zum Turn kommt.

SchwabAuf den hinteren Neun hält er Fehler dann zwar gekonnt fern, findet jedoch nur nch am Par 5 der 15 ein weiteres Birdie, was ihm mit der 70 (-1) lediglich 6 Punkte einbringt. Bei gesamt 12 Zählern heißt es lange Zeit zittern und hoffen, dass sich das Wochenende so noch ausgeht. Am Ende reicht es aber denkbar knapp um einen einzigen Punkt nicht, weshalb der Schladming-Pro als 67. bereits vorzeitig seine Sachen packen muss.

Mac Meissner (USA) drückt mit 16 Punkten aufs Tempo und startet bei gesamt 26 Zählern als Leader ins Wochenende.

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Matthias Schwab

An der Linie

Matthias Schwab und Lukas Nemecz reihen sich bei den Barracuda Championship zum Auftakt genau an der erwarteten Cutmarke ein und haben so beim von PGA Tour und DP World Tour kosanktionieren Stableford Event im Lake Tahoe GC nicht viel Raum für Fehler.

Matthias Schwab kehrt an den Lake Tahoe zurück, wo er vor 4 Jahren mit einem 3. Platz für sein bislang bestes Ergebnis auf der PGA Tour sorgte. Bei den letzten beiden Gelegenheiten in der Höhenlage von Kalifornien klappte es für den Steirer nicht mehr so gut: zweimal verpasste er danach den Cut bei der Barracuda Championship.

Auch Lukas Nemecz kennt den malerischen Kurs im Tahoe Mountain Club bereits aus dem Vorjahr, als das 4 Millionen Dollar-Event bereits mit der DP World Tour co-sanktioniert war. Eine besondere Note verleiht dem Turnier die Wertung im modifizierten Stableford-System, einmalig auf der US PGA Tour: 8 Punkte für einen Albatros, 5 für Eagle, 2 für Birdie sowie Abzüge von 1 Punkt für jedes Bogey sowie 3 Punkte für jedes schlechtere Lochergebnis sorgen dafür, dass die Pros deutlich mehr Risiko nehmen müssen.

Beide Österreicher mit später Tee Time

Zum Auftakt müssen sich beide Österreicher in Geduld üben, sind doch beide am Donnerstag erst mit später Startzeit unterwegs. Matthias Schwab findet dann aber recht gut in die Runde, sackt er doch gleich am Par 3 der 12 mit einem starken Putt zum Birdie die ersten Punkte ein. Zwar radiert ihm ein Dreiputt danach prompt einen Zähler wieder aus, noch vor dem Turn intensiviert der Rohrmooser mit gleich noch drei weiteren roten Einträgen aber das Tempo und biegt so bei immerhin sieben Zählern auf die Backnine ab.

Diese lassen sich dann erneut gut an, schnappt er sich doch gleich am Par 5 der 3 mit dem nächsten Birdie weitere Punkte. Danach allerdings geht der gewinnbringende Schwung total verloren und im Finish tritt er sich am kurzen Par 4 der 7 nach verzogenem Drive und zusätzlichem Dreiputt sogar ein Doppelbogey ein, was sich mit gleich drei Minuspunkten richtig unangenehm zu Buche schlägt. Am Ende nimmt er mit der 69 (-2) 6 Punkte mit und platziert sich damit als 59. genau an der erwarteten Cutmarke.

Auch Nemecz mit 6 Zählern

Wie erhofft holt sich Lukas Nemecz gleich am Par 5 der 11 die ersten beiden Punkte ab, hat danach jedoch etwas Problemen einen gewinnbringenden Rhythmus zu etablieren, was sich auf der 13 und der 15 in gleich zwei Bogeys niederschlägt, womit sich der Steirer wieder bei Zähler ausradiert. Immerhin schnappt er sich dank starker Annäherung auch auf der 9 ein Birdie und biegt so zumindest bei 2 Punkten auf die vordere Platzhälfte ab.

Lukas NemeczDort muss er sich dann erneut etwas in Geduld üben, denn erst die 4 erweist sich wieder als gewinnbringend. Im Finish überredet er dann schließlich aus fünf Metern vom Vorgrün auch noch das Par 3 der 8 zu einem roten Eintrag und steht so am Ende wie sein Landsmann mit der 69 (-2) und 6 Punkten wieder beim Recording.

Ben Silverman (CAN) strahlt nach einer richtigen starken Runde mit 19 Zählern von der Spitze.

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Lukas Nemecz

Deutlich mehr erhofft

Lukas Nemecz findet auch am Finaltag der ISCO Championship nicht mehr den Schwung der ersten Tage und rutscht beim von PGA Tour und DP World Tour in Kooperation veranstalteten Event im Keene Trace GC mit einer 72 (Par) noch weiter zurück.

An den ersten beiden Spieltagen konnte Lukas Nemecz mit den ultratiefen Scores in Kentucky durchaus sehenswert mithalten und brachte sich mit einer 68 (-4) und einer 65 (-7) in recht vielversprechende Position. Am Moving Day ging dem Steirer dann jedoch nicht mehr wirklich vieles leicht von der Hand, was ihn zwischenzeitlich nach einigen Fehlern sogar bis auf Rang 60 abrutschen ließ.

Erst im Finish fand er dann doch noch den gesuchten Rhythmus und konnte mit drei abschließenden Birdies und der 71 (-1) noch Schadensbegrenzung betreiben. Zwar büßte er auch so ein paar Ränge ein, vom 34. Platz aus scheint am Sonntag mit einer starken Runde aber wohl noch einiges möglich zu sein, wenngleich die Top 10 bereits vier Schläge weit weg sind.

Lukas NemeczViel Leerlauf im Spiel

Gleich auf der 1 gibt er sich dann aber eine gute Birdiechance, hat den Putter aus 2,5 Metern jedoch noch nicht auf benötigter Temperatur. Das ändert sich dann aber gleich am darauffolgenden Par 3, denn aus sechs Metern wandert rasch der erste rote Eintrag auf die Scorecard. Nachdem die Annäherung zwei Löcher später jedoch im Grünbunker landet und der 2,5 Meter Putt zum Par nicht fällt, rutscht er recht rasch wieder auf Level Par zurück.

Sofort drückt der 34-jährige aber wieder aufs Tempo und drückt gleich danach am ersten Par 5 der Runde mit Chip und Putt sein Tagesscore wieder unter Par. Mit etwas zu ungenauen Eisen schläft sein Spiel dann jedoch richtiggehend ein. Erst am Par 5 der 11 durchrbictt er dann dank eines gefühlvollen Putts den längeren Birdie-Leerlauf. Wieder hat er danach jedoch Probleme einen gewinnbringenden Rhythmus zu etablieren und schlittert am Par 3 der 16 nach verpasstem Up & Down sogar in ein weiteres Bogey.

Konter kann er dann auf den verbleibenden Löchern keinen mehr setzen und tritt sich am Schlussloch nach vergeblichem Scrambling sogar noch ein Bogey ein, was lediglich eine 72 (Par) zulässt. Damit rutscht Lukas auch im Klassement noch um einige Ränge zurück und kehrt Kentucky nur als 45. wieder den Rücken.

„Ein wenig enttäuschendes Ende hier bei der ISCO Championship. Ich habe zwar gefühlt gutes Golf weiter gespielt, aber irgendwie kein Score zusammengebracht. Die Grüns und der Unterboden haben sich nach dem Freitag total verändert, sind extrem hart geworden. Dadurch hat sich der Platz komplett anders gespielt und darauf konnte ich mich nicht ganz so gut einstellen,“ erklärt sich Nemec den Rückfall am Wochenende.

Harry Hall setzt sich im Stechen gegen gleich vier Kontrahenten durch und triumphiert bei gesamt 22 unter Par. Der Engländer feiert mit dem Chip In-Birdie seinen allerersten Sieg auf der PGA Tour.

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Lukas Nemecz

Späte Schadensbegrenzung

Lukas Nemecz hat am Moving Day der ISCO Championship hart zu kämpfen, betreibt beim kosanktionierten Turnier von PGA Tour und DP World Tour im Keene Trace GC mit einem starken Finish und der 71 (-1) aber noch Schadensbegrenzung.

Lukas Nemecz konnte an den ersten beiden Tagen mit den ultratiefen Scores in Kentucky sehenswert Schritt halten und startet nach Runden von 68 (-4) und 65 (-7) Schlägen sogar als starker 15. ins Wochenende. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf Rang 5 hätte der Steirer ein Topergebnis in Kentucky klar in Reichweite. Selbst Spitzenreiter Pierceson Coody (USA) ist vor dem Wochenende nur fünf Schläge weit vom 34-jährigen entfernt.

Der erste Abschlag zieht dann zwar deutlich zu weit nach links, aus dem Rough hat er aber keine Probleme den Ball am Grün unterzubringen und startet so mit einem grundsoliden Par in den dritten Spieltag. Zwar wandern auch danach recht stressfreie Pars auf die Scorecard, in der frühen Phase des Samstags bringt er die Eisen jedoch noch nicht zwingend genug zu den Fahnen um sich in den allgemeinen Birdiereigen wieder einklinken zu können.

Probleme vor dem Turn

Das ändert sich dann jedoch auf der 4, denn nach starkem Drive zündet er ein noch besseres Eisen ins Grün und holt sich aus 1,5 Metern das erste Birdie ab. Da er sich danach jedoch am Par 5 nicht zum nächsten Birdie scramblen kann und auf der 6 eine Top-Chance aus nicht einmal zwei Metern ungenützt verstreichen lässt, rutscht er im Klassement sogar ein wenig ab. Nachdem die Grünattacke wassert, wird es dann ausgerechnet am zweiten Par 5 mit dem ersten Bogey sogar erstmals richtig ungemütlich.

Des Schlechten nicht genug geht sich auch am Par 3 danach aus dem Rough nur ein Bogey aus, was ihn nicht nur im Plusbereich auf die zweiten Neun abbiegen lässt, sondern ihn auch am Leaderboard nahezu im freien Fall durchreicht. Auch auf der hinteren Platzhälfte läuft am Samstag nichts wie geplant, denn erneut wird ihm mit der 11 eine der scorefreundlichen langen Bahnen mit einem verpassten Up & Down zum Verhängnis. Zwar legt er sich sofort danach eine gute Chance zum Konter auf, der Putter bleibt aber nach wie vor am dritten Spieltag eiskalt.

Starkes Finish

Der Steirer lässt sich aber nicht unterkriegen, fightet weiter wie ein Löwe und knallt auf der 13 den Ball bis auf einen guten halben Meter zur Fahne, was der Putter diesmal ohne grobe Schwierigkeiten bewältigt. Wieder macht ihm danach jedoch das Gerät fürs Kurgemähte einen Strich durch die Rechnung und hängt ihm aus 16 Metern mit einem Dreiputt prompt auch den nächsten Fehler um. Zumindest entpuppt sich das letzte Par 5 mit Chip und Putt erfolgreich.

Das scheint Lukas im Finish noch einmal zu beflügeln, wie ein starkes Eisen ins 17. Grün inklusive gestopftem Zweimeterputt danach unterstreicht, womit er sein Score kurz vor Schluss der Runde wieder auf Even Par stellt. Am Schlussloch rollt dann auch aus vier Metern noch der Birdieputt ins Ziel, was ihm sogar noch eine 71 (-1) ermöglicht. Angesichts der guten Scores büßt er damit zwar einige Ränge ein und startet nur als 34. in den Finaltag, angesichts der über weite Strecken zähen Runde holt er sich mit der späten Schadensbegrenzung aber wohl ein recht gutes Gefühl für die Finalrunde.

Pierceson Coody verteidigt mit einer 68 (-4) seine Spitzenposition und biegt bei gesamt 20 unter Par und mit einem Schlag Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Sonntag ab.

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Stark mitgehalten

Lukas Nemecz hält am Freitag bei der ISCO Championship mit den ultratiefen Scores gut mit und bringt sich mit einer 65 (-7) in Schlagdistanz zu den Top 10. Matthias Schwab scheitert beim von PGA Tour und DP World Tour kosanktionierten Event im Keene Trace GC trotz zweier 69er (-3) Runden knapp am Cut.

Lukas Nemecz zeigte zum Auftakt, dass er den Jet-Lag nach der Anreise aus München gut verdaut hat, denn mit einer 68 (-4) konnte der Steirer bei den ultratiefen Scores in Kentucky einigermaßen Schritt halten. „Das war ein solider Auftakt, aber der Cut wird hier sehr tief sein“, weiß er, dass er am Freitag den Fuß am Gaspedal wird lassen müssen.

Gleich am Par 5 der 11 klinkt er sich  dann nach knapp vor dem Grün geparkter Attacke in den allgemeinen Birdiereigen ein und legt mit starkem 4,5 Meter Putt prompt weiter nach, womit er schon früh ein wenig Luft zwischen sich und die erwartete Cutmarke bringt. Nach kurzer Verschnaufpause drückt er dann schon am zweiten Par 5 sein Score mit dem nächsten Birdie noch weiter in den Minusbereich.

Lukas NemeczRichtig im Flow legt er dann auf der 17 den Approach bis auf gute zwei Meter zur Fahne, sackt souverän Birdie Nummer 4 ein und zieht damit wieder bis ins solide Mittelfeld nach vor. In dieser Tonart geht es auch auf den Frontnine munter weiter, wie das nächste Erfolgserlebnis auf der 1 aus vier Metern zeigt, was ihn bereits voll an den Top 20 andocken lässt.

Zwar reißt der sehenswerte Schwung in Folge etwas ab, Lukas macht mit Pars aber nichts verkehrt und wirft schließlich auf der 6 nach gelungener Annäherung aus zwei Metern den Birdiemotor ein weiteres Mal an. Auch im Finish kann er sich auf den Putter verlassen, kratzt ihm dieser doch trotz versandeter Attacke am letzten Par 5 aus drei Metern sogar das siebte Birdie auf die Scorecard.

Gute Ausgangslage

Schlussendlich marschiert der Steirer sogar mit der makellosen 65 (-7) – seiner bislang tiefsten Runde der Saison – zurück ins Clubhaus und kann so mit den enorm tiefen Scores mehr als sehenswert mithalten. Dank der knallroten Performance startet Lukas als 15. auch mit durchaus intakten Chancen auf ein Topergebnis ins Wochenende.

„War wirklich eine coole Runde heute, hat mir Spaß gemacht. Ich bin auch froh, dass ich an München anknüpfen kann, denn schon letzte Woche war viel positives im Spiel dabei. In Kentucky sind auch die Eisen noch deutlich besser und ich konnte auch viele von den Birdiechancen nützen. Ist auch schön zu sehen, dass ich bei diesen tiefen Scores mithalten kann, denn das ist eigentlich nicht so meine Stärke. Die Bedingungen waren ideal und jetzt heißt es weiter am Drücker zu bleiben, denn mit jedem Par verliert man hier Plätze“, lässt er die ersten Tage noch einmal Revue passieren.

Vergebliche Zitterei

Matthias Schwab war am Donnerstag erst mit später Startzeit unterwegs und hatte am Nachmittag mit etwas Leerlauf zu kämpfen. Am Ende ging sich aber immerhin noch eine makellose 69 (-3) aus, womit sich auch der Rohrmooser noch im erwarteten Cutbereich einreihte.

In der frühen Phase des zweiten Spieltags hat Matthias Schwab etwas mit der Genauigkeit vom Tee zu kämpfen, denn sowohl auf der 1 als auch auf der 3 ziehen die Abschläge zu weit nach links. Zwar erreicht er beide Male ohne grobe Schwierigkeiten die Grüns, Birdiechancen kann er sich so jedoch noch keine erarbeiten. Selbst das Par 5 der 5 lässt nach Ungenauigkeiten im langen Spiel noch keinen Schlaggewinn zu. Erst auf der 7 kann er dann erstmals etwas durchatmen, nachdem der Birdieputt aus rund acht Metern das Ziel findet.

Matthias SchwabDer erste rote Eintrag scheint den Schladming-Pro auch zu beflügeln, denn direkt danach reitet er eine sehenswerte Grünattacke und holt sich mit sicherem Zweiputt prompt das nächste Birdie ab. Richtig „on fire“ knallt er schließlich am Par 3 der 9 den Tee Shot bis auf einen Meter zur Fahne und zieht mit dem Birdiehattrick noch vor dem Turn sogar bereits bis ins solide Mittelfeld nach vor. Nur kurz gönnt er sich eine kleine Pause zum Durchschnaufen, ehe er am Par 5 der 11 mit Chip und Putt bereits das vierte Birdie auf die Habenseite zieht.

Wie aus dem Nichts streikt dann am Par 3 der 14 plötzlich der Putter und hängt Matthias aus gut elf Metern mit einem Dreiputt den ersten Schlagverlust im Turnier um. Sofort steuert der 29-jährige aber mit einer starken Attacke am letzten Par 5 gegen und dreht sein Tagesergebnis postwendend wieder auf 4 unter Par. Nach verzogenem Drive und eingebunkerter Annäherung brummt er sich dann auf der 18 aber noch ein Bogey auf und scheitert so trotz der bereits zweiten 69 (-3) sogar noch knapp am Cut.

Pierceson Coody (USA) verteidigt mit einer 67 (-5) seine Spitzenposition und startet bei gesamt 16 unter Par als Leader in den Samstag.

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Lukas Nemecz

Jet-Lag gut verdaut

Lukas Nemecz zeigt zum Auftakt der ISCO Championship, dass er den Jet Lag nach der Anreise aus München gut verdaut hat und legt mit einer 68 (-4) im Keene Trace GC einen soliden Auftakt hin. Matthias Schwab bringt sich in Kentucky bei enorm tiefen Scores mit einer 69 (-3) ebenfalls gerade noch auf Cut-Kurs.

Lukas Nemecz und Matthias Schwab reisten nach dem durchaus ansehnlichen Wochenende in München über den großen Teich und nehmen die beiden anstehenden, mit der DP World Tour kosanktionierten, PGA Tour Events in Angriff. Zunächst steht das 4 Millionen Turnier der ISCO Championship in Kentucky auf dem Programm, wobei beide den Keene Trace GC mittlerweile bereits ganz gut kennen. So richtig erfolgreich waren jedoch bislang weder Schwab nach einem Missed Cut im Vorjahr, noch Nemecz mit einem 41. Rang vor zwei Jahren unterwegs.

Das soll sich heuer beim Parallelturnier zu den Genesis Scottish Open jedoch ändern, denn neben wichtigen Race to Dubai Zählern, geht es in Nicholasville immerhin auch um nicht weniger als eine Tourcard für die stärkste Golftour der Welt, die am Sonntag dem Sieger winkt. Zum Auftakt ist Lukas Nemecz dann gleich mit einer der ersten Tee Times unterwegs und legt sich sofort auf der 1 die erste gute Birdiechance auf, die er aus 3,5 Metern jedoch noch nicht gewinnbringend verwerten kann.

Das rächt sich auch ziemlich bald auf der 4, wo er sich nach überschlagenem Grün nicht mehr zum Par scramblen kann. Den Fehler steckt er aber bestens weg, bringt direkt danach am Par 5 die Grünattacke am Kurzgemähten unter und stellt mit sicherem Zweiputt aus 21 Metern sein Score prompt wieder auf Anfang. Das scheint den Steirer auch auf den Geschmack zu bringen, legt er doch sofort auf der 6 aus 1,5 Metern das nächste Birdie nach, womit er sein Score sogar in Windeseile in den Minusbereich drückt.

Nemecz mit starkem Finish

Lange währt die Freude jedoch nicht, da der Drive am Par 5 der 8 zu weit nach links ins Wasser zieht, was ihn mit dem zweiten Bogey wieder auf Even Par zurückwirft. Wieder steckt er den kleinen Rückschlag aber gut weg, stabilisiert sein Spiel sofort wieder und holt sich mit Chip und Putt dann nach dem Turn auf der dritten langen Bahn das Minus wieder zurück. Souverän spult er in Folge die Löcher ab und hat schließlich auch das letzte Par 5 gut im Griff, was sich nach sicherem Zweiputt im nächsten Birdie niederschlägt.

Stark rollt er dann kurz vor Schluss auch auf der 17 aus sechs Metern den Birdieputt ins Ziel und zündet schließlich auf der 18 sogar ein perfektes Eisen aus dem Rough, was ihm aus wenigen Zentimetern gleich noch einen roten Eintrag beschert. Dank des starken Finishes geht sich so zum Auftakt sogar eine 68 (-4) aus, womit er sich als 43. souverän auf Wochenendkurs bringt.

„Jet-Lag war zum Glück kein allzu großes Problem. Die Bedingungen waren hier heute absolut perfekt. Ich hab leider am Anfang zu viele Fairways knapp verfehlt und bin danach nicht ganz zu den Fahnen gekommen. Am Ende wars dann aber echt gut. Das war auf jeden Fall ein solider Auftakt, aber der Cut wird sehr tief sein hier“, so der Steirer nach der Runde.

Schwab ebenfalls auf Kurs

Zwar legt Matthias Schwab am Nachmittag auf den Backnine sehr souverän los, bringt die Bälle in der frühen Phase jedoch noch nicht zwingend genug zu den Fahnen um sich dicke Birdiechancen geben zu können, womit er im Klassement nach den ersten gespielten Löchern noch im Niemandsland feststeckt. Erst am Par 5 der 15 bricht dann nach Chip und Putt der so hartnäckige Birdiebann, der ihn zumindest unter Par abtauchen lässt.

Matthias SchwabNachsetzen kann der Schladming-Pro vorerst jedoch nicht und kann mit weiteren Pars auch danach am Leaderboard noch nicht wirklich die richtige Richtung einschlagen. Das Bild ändert sich auch zu Beginn der Frontnine nicht, denn auch weiterhin wandert Par um Par auf die Scorecard. Erst auf der 6 legt er die Annäherung dann bis auf 1,5 Meter zur Fahne und sackt so schlussendlich das zweite Birdie ein.

Trotz einer eingebunkerten Attacke geht sich kurz vor Schluss der Runde dann auch am Par 5 der 8 noch ein roter Eintrag aus. Dank der makellosen 69 (-3) bringt er sich so zwar als 60. gerade noch auf Cutkurs, um sich in die lukrativen Leaderboardregionen nach vorne arbeiten zu können, wird der Rohrmooser am Freitag aber die Birdiequote nach oben schrauben müssen.

Pierceson Coody (USA) knallt mit einer 61 (-11) die Tiefste Runde aufs Tableau.

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Sepp Straka

Keine Parallelen gezogen

Sepp Straka findet auch am Finaltag bei der John Deere Classic keinen brauchbaren Rhythmus, beendet das PGA Tour Event im TPC Deere Run nur mit einer 70 (-1) und kann so zu keiner Zeit Parallelen zum fantastischen Sieg des Vorjahres ziehen.

Sepp Straka konnte bei seiner Titelverteidigung mit einer 66 (-5) zwar auf eine durchaus ansprechende Auftaktrunde zurückblicken, cuttete am Freitag jedoch nach der 71 (Par) nur „on the number“ gerade noch so ins Wochenende. Am Moving Day lief es dann für Österreichs Nummer 1 mit drei Birdies am Stück zunächst durchwegs gut, ehe sich wieder der Fehlerteufel bemerkbar machte und ihm erst dank zweier später weiterer Birdies noch eine 69 (-2) ermöglichte.

Im Klassement machte er damit jedoch gerade mal sechs Ränge gut und startet so nur vom 53. Platz aus in die finale Umrundung. Mit bereits satten acht Schlägen Rückstand auf die Top 10 scheint ein Spitzenergebnis in Illinois wohl nur noch theoretischer Natur zu sein, weshalb es eher darum geht vor den anstehenden britischen Wochen – Sepp teet neben den Open Championship kommende Woche auch bei den Scottish Open auf – sein Spiel wieder zu schärfen.

Wieder kein Rhythmus

Auf den Backnine gestartet verpasst er nach versandetem Drive am anfänglichen Par 5 zwar das erhoffte Birdie, holt den roten Eintrag aber rasch am Par 3 der 12 aus sieben Metern nach. Nur kurz muss er sich dann in Geduld üben, ehe er sich am drivebaren Par 4 der 14 mit Chip und Putt bereits das nächste Erfolgserlebnis krallt. Danach schläft sein Spiel jedoch ziemlich ein, denn mit Pars macht er zwar vorerst nicht viel verkehrt, verpasst aber auch am zweiten Par 5 das Birdie und tritt so scoretechnisch doch ziemlich auf der Stelle.

Sepp StrakaMit den Par 5 Löchern wird er auch weiterhin am Finaltag nicht warm, denn auf der dritten und letzten langen Bahn wassert er die Attacke und kann in Folge den ersten Schlagverlust am Sonntag nicht mehr abwenden. Immerhin lässt er sich nicht wirklich aus der Ruhe bringen und stellt schon auf der 4 aus sechs Metern den alten Zwischenstand von 2 unter Par wieder her. Doch auch weiterhin will sich einfach kein brauchbarer Rhythmus einstellen, was sich nach eingebunkerter Annäherung im Finish auf der 8 auch im nächsten Schlagverlust niederschlägt.

Schlussendlich steht er bei der Titelvertdeidigung nur mit der 70 (-1) wieder im Clubhaus und büßt damit sogar noch weitere Ränge ein, was ihn nur auf Rang 61 einreiht. Bereits kommende Woche gibt es für Österreichs Nummer 1 aber die Chance es besser zu machen, wenn er bei den Genesis Scottish Open am richtigen Schwung für das anstehende letzte Major des Jahres bastelt. Davis Thompson (USA) glänzt auch am Finaltag noch einmal und sichert sich nach einer 64 (-7) und bei gesamt 28 unter Par überlegen den Sieg.

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Sepp Straka

Kein Move in Illinois

Titelverteidiger Sepp Straka kommt auch am Moving Day bei der John Deere Classic nicht wirklich ins Rollen, bleibt im Klassement mit einer 69 (-2) richtiggehend stecken und kann damit im TPC Deere Run zu keiner Zeit an die fantastische Leistung des Vorjahres anknüpfen.

Sepp Straka startete die Titelverteidigung am Donnerstag mit einer 66 (-5) zwar sehenswert, bei wie erwartet ultratiefen Score hatte er am Freitag jedoch hart zu kämpfen und musste nach einer 71 (Par) lange Zeit zittern. Erst zu fortgeschrittener Stunde hatte er dann die Gewissheit, dass gesamt 5 unter Par noch für den Cut reicht, vom hinteren Ende aus wird Österreichs Nummer 1 am Moving Day jedoch den Turbo zünden müssen um sich bei der John Deere Classic noch durchs Feld pflügen zu können.

Der Start verläuft dann zwar sehr solide, allerdings verpasst der 31-jährige nach einem zu ungenauen Chip das erhoffte schnelle Birdie am Par 5 der 2. Auf der 4 knallt er dann aber erstmals ein Eisen richtig stark zur Fahne und nimmt aus nur wenigen Zentimetern das erste Birdie mit. Das heizt das Spiel sichtlich richtig an, denn nach weiteren gelungenen Approaches läuft der Putter richtig heiß und lässt aus vier und viereinhalb Metern gleich die nächsten Erfolgserlebnisse springen.

Sepp StrakaIm Klassement stecken geblieben

Wie aus dem Nichts bremst er sich dann nach verschobenem Parputt aus einem Meter am Par 3 der 7 aber in ziemlich unangenehmer Art und Weise wieder ein. Der Fehler kostet auch ziemlich den Rhythmus, denn auf den darauffolgenden Löchern will sich vorerst kein weiteres Birdie ausgehen, was ihm auch im Klassement wieder Stück für Stück abrutschen lässt. Ein verpasster Sand Save auf der 11 kostet ihm dann zu allem Überfluss noch einen Schlag, womit er am Leaderboard endgültig wieder dort angekommen ist, wo er den Tag begonnen hat.

Auch auf den Löchern danach läuft er lange Zeit vergeblich einem weiteren Schlaggewinn hinterher und kommt so nach wie vor nicht vom Fleck. Erst im Finish läuft der zweifache PGA Tour Champion dann noch einmal heiß, denn nach einem gelochten Zweimeterputt am Par 3 der 16, rollt er auch den fälligen Birdieputt am Par 5 danach aus einem guten Meter ins Ziel und stellt sein Tagesscore so immerhin wieder auf -3. Erneut wird er dann aber mit dem Schlussloch nicht warm, da sich nach verzogenem Drive auch am Samstag wieder nur ein Bogey ausgeht. Am Ende kommt er so nur mit der 69 (-2) ins Clubhaus und stagniert damit als 53. im Klassement regelrecht.

Davis Thompson (USA) zündet am Samstag den Turbo und stürmt mit einer 62 (-9) und bei gesamt 21 unter Par bis an die Spitze nach vor.

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Sepp Straka

Harter Arbeitstag

Sepp Straka geht am Freitag bei der John Deere Classic die gesamte Runde über nichts leicht von der Hand, weshalb er bei der Titelverteidigung im TPC Deere Run nach der 71 (Par) sogar lange Zeit um den Cut zittern muss.

Sepp Straka zeigte zum Auftakt der Titelverteidigung über weite Strecken richtig starkes Golf und konnte so auch mit den ultratiefen Scores – Hayden Springer (USA) notierte sogar eine 59 (-12) – durchaus Schritt halten. Zwar erwischte es ihn im Finish mit zwei vermeidbaren Bogeys, dank der 66 (-5) nimmt er die zweite Runde aber aus dem vorderen Mittelfeld in Angriff und hat nun am Freitag außerdem den kleinen Bonus einer früheren Startzeit.

Gleich das Par 5 der 10 erweist sich dann nach starkem Wedge auch als gewinnbringend, denn die Zweimeterchance zum ersten Birdie lässt er sich nicht vom Putter nehmen. Zwar zeigt Österreichs Nummer 1 auch danach in der Anfangsphase sehr souveränes Golf und kommt damit zu absolut stressfreien Pars, eine weitere wirklich zwingende Birdiechance will sich mit etwas zu ungenauen Eisen bislang jedoch noch keine ergeben.

Sepp StrakaNicht nur, dass er die gesamten Backnine vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterherläuft, wird er auch am Freitag wieder mit der 18 nicht wirklich warm. Nach verfehltem Grün rollt noch dazu der Parputt aus einem guten Meter vorbei, was ihn nur bei Even Par zur 1. Teebox abbiegen lässt. Dort hat er dann gleich wieder Probleme, da sich der Abschlag nur im Rough einbremst, von wo aus er den Ball knapp nicht am Grün unterbringt. Nachdem der Chip dann etwas zaghaft ausfällt und er den 2,5 Meter Test nicht besteht, findet er sich sogar nur noch im Plusbereich wieder.

Zitterpartie ums Weekend

Direkt danach ergibt sich dann eine Riesenchance am Par 5 der 2, die er für ihn völlig ungewohnt aus einem Meter jedoch vergibt. Sichtlich bereits etwas mit der Wut im Bauch stopft er dann dafür am Par 3 der 3 aus drei Metern den fälligen Putt und gleicht so sein Tagesergebnis zumindest wieder aus. Erst auf der 6 kommt dann dank eines gelochten Viermeterputts vom Vorgrün nach einigem Leerlauf wieder Farbe aufs Tableau. Plötzlich streikt dann im Finish wieder der Putter und hängt ihm auf der 8 aus gut elf Metern mit einem Dreiputtbogey den Ausgleich um, was ihn auch im Klassement wieder deutlich abrutschen lässt.

Nachdem er die Annäherung deutlich zu kurz lässt, kommt dann auch am Schlussloch noch einmal ziemlicher Stress auf. Dank eines starken Pitches bis auf wenige Zentimeter zur Fahne nimmt er aber das wichtige abschließende Par mit und hat nach der 71 (Par) eine ziemliche Zitterpartie um den Cut vor sich. Am Ende kann der 31-jährige aber durchatmen und hat als 59. die Gewissheit, dass es fürs Wochenende gerade noch reicht.

C.T. Pan (TPE) und Aaron Rai (ENG) biegen bei gesamt 14 unter Par als Co-Leader in den Moving Day ab.

Leaderboard John Deere Classic

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Sepp Straka

Reiche Birdieernte

Sepp Straka hält mit einer kurzweiligen Auftaktrunde bei der John Deere Classic lange Zeit mit den ultratiefen Scores sehenswert Schritt. Erst im Finish erwischt es den Titelverteidiger beim PGA Tour Turnier im TPC Deere Run dann doch noch mit zwei Fehlern, was am Ende „nur“ eine 66 (-5) zulässt.

Nach den zuletzt anstrengenden Wochen gönnte sich Sepp Straka vor der Titelverteidigung in Illinois eine wohlverdiente Pause. Somit reiste Österreichs Olympiateilnehmer auch ziemlich ausgeruht nach Silvis, wo er vergangenes Jahr seinen zweiten PGA Tour Sieg der Karriere feiern durfte. Just zu dieser Zeit des Jahres darf man sich vom Longhitter wohl auch durchaus einiges erwarten, denn auch vergangene Saison feierte er einen richtig heißen Golfsommer. Nach dem Sieg bei der John Deere Classic stürmte er sogar zu einem 2. Platz bei den Open, was für eine noch nie dagewesene Majo-Bestmarke der Alpenrepublik sorgte.

Das Starterfeld im TPC Deere Run ist auch einigermaßen überschaubar, da viele „Big Names“ vor dem anstehenden kosanktionierten Event mit der DP World Tour in Schottland und der darauf folgenden Open Championship in Royal Troon eine Pause einlegen. Noch dazu ist die mit „nur“ 8 Millionen Dollar dotierte John Deere Classic eines der kleineren Turniere am Kalender. Trotzdem ist in Silvis immer für Spektakel bekannt, zählt die Par 71 Wiese doch zu den eindeutig scorefreundlichsten Terrains des Jahres, was für Birdies en masse sorgen sollte.

Rundherum wird dann wie erwartet ultratief geschossen, womit klar ist, dass auch Sepp etliche Birdies benötigen wird um erneut ganz vorne mitspielen zu können. Der Titelverteidiger klinkt sich dann auch sofort in den Birdiereigen ein, knallt er doch gleich auf der 1 die Annäherung bis auf einen knappen Meter zur Fahne und drückt sein Score so stressfrei sofort in den roten Bereich. Sofort legt er auch weiter nach, denn am darauffolgenden Par 5 kann ihn selbst eine eingebunkerte Attacke nicht vom zweiten Erfolgserlebnis abhalten.

Springer mit der 59

Zeitgleich zum ersten Par von Österreichs Nummer 1 am Par 3 der 3, rollt Hayden Springer (USA) auch auf der 18 den Birdieputt noch ins Ziel und bringt so als erst 14. Spieler auf der PGA Tour mit einer 59 (-12) eine Runde unter 60 Schlägen zum Recording, was auch der Konkurrenz zeigt in welche Richtung sich das Turnier bereits am ersten Spieltag entwickelt. Schon auf der 5 darf dann auch Sepp wieder jubeln, nachdem er aus stolzen zehn Metern zum dritten Birdie stopft.

Da er am Par 3 der 7 den Tee Shot mutig über den Grünbunker zur Fahne legt und aus 2,5 Meter sofort den nächsten Schlaggewinn einsackt, geht es in dieser Tonart auch danach munter weiter. Wie aus dem Nichts hat er dann jedoch plötzlich mit der Genauigkeit zu kämpfen. Nach einem souveränen Sand Save auf der 8, bunkert er sich auch auf der 9 wieder ein, schafft es mit einem Superputt jedoch auch aus acht Metern noch den ersten Schlagverlust zu vermeiden.

Sepp StrakaBuntes Finish

Zwar verpasst er nach suboptimalem Pitch am Par 5 der 10 das erhoffte nächste Birdie, holt den roten Eintrag aber prompt mit einer sehenswerten Annäherung auf der 11 nach und schließt so bereits zu den Top 10 auf. Auch weiterhin zieht er die hervorragende Performance ohne nachzulassen weiter durch und knackt mit einem Dreimeterputt vom Vorgrün zum bereits sechsten Birdie auf der 14 endgültig die Spitzenplätze.

Da am Par 3 der 16 der Tee Shot etwas zu weit nach links zieht und er Probleme hat den Ball aus schwieriger Hanglage kontrolliert zu spielen, kann er das erste Bogey schließlich nicht mehr verhindern. Zwar folgt der Konter nach gelungener Grünattacke am letzten Par 5 sofort, nach zu kurzer Annäherung aus dem Rough geht sich am Schlussloch das Up & Down jedoch nicht mehr aus, womit er sich schlussendlich mit der 66 (-5) zufrieden zeigen muss, die ihn angesichts der ultratiefen Scores „nur“ auf Rang 27 einreiht.

Leaderboard John Deere Classic

>> SKY überträgt Live und in HD von der John Deere Classic.

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