Kategorie: us_pga_tour

Eiskalt zugeschlagen

THE CJ CUP @ NINE BRIDGES – FINAL: Justin Thomas schlägt beim PGA Tour Gastspiel in Korea mit starker Birdiequote eiskalt zu und schnappt sich im Nine Bridges GC souverän den Sieg.

Justin Thomas zeigt sich in dieser Woche beim ersten Übersee Gastspiel der Saison von seiner allerbesten Seite. Der junge und dennoch bereits sehr routinierte US Amerikaner fand sich gleich zum Auftakt in Jeju Island mit einer 68 (-4) gut zurecht und ordnete sich so beim 9,75 Millionen Dollar Turnier im klar richtigen Bereich des Leaderboards ein.

Das Highlight der Woche setzte der ehemalige Alabama Crimson Tide Golfer dann aber am Freitag, denn mit einer fehlerlosen 63 (-9) zog er die Zügel spürbar an und marschierte damit auch bis an die Spitze des Feldes nach vor. Zwar wollte es am Moving Day nicht mehr ganz so leicht von der Hand gehen, eine 70 (-2) reichte aber um aus der Pole Position in den Finaltag starten zu können.

Grundsolide heimgespielt

Mit seiner ganzen bereits gesammelten Erfahrung präsentiert sich der 26-jährige am Finaltag dann eiskalt und zieht seinen Gameplan ohne jeglichen Wackler durch. Das macht sich auch gleich zu Beginn bemerkbar, denn mit zwei Birdies auf den ersten drei Bahnen zieht er den Verfolgern rasch den Nerv und kann sich so auch ein Bogey auf der 4 ohne weiteres erlauben.

Nur kurz nimmt er den Fuß dann etwas vom Gas, nur um kurz vor dem Turn das Tempo wieder zu verschärfen und so mit zwei weiteren Birdies der Konkurrenz immer weiter davonmarschiert. Die Backnine geht er generell etwas ruhiger an, behält aber immer die Kontrolle und triumphiert schlussendlich nach drei weiteren Birdies bei nur einem Bogey mit der 67 (-5) und bei gesamt 20 unter Par.

“Ich hab sehr geduldiges und gutes Golf gespielt, konnte die Saves machen wenn ich sie gebraucht hab und hab mir etliche gute Birdiechancen aufgelegt, die ich auch ganz gut verwerten konnte”, so Thomas direkt nach der Runde. Am ehesten konnte in dieser Woche noch Danny Lee (NZL) mit dem Mann aus Kentucky mithalten, mit einer 69 (-3) muss er am Ende seinen Kontrahenten aber um zwei Schläge den Vortritt lassen.

>> Leaderboard The CJ Cup @ Nine Bridges

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Zurück im FedExCup

HOUSTON OPEN – FINAL: Mit eiskaltem Putter kann Sepp Straka zwar nicht im Titelkampf mitmischen, schreibt aber mit einem tollen 4. Platz im neuen FedExup an.

Sepp Straka durchbrach am Freitag in Houston seinen bislang so hartnäckigen Cutfluch in dieser Saison und legte sich am Moving Day trotz schwächerer Back 9 mit Platz 6 eine perfekte Ausgangsposition auf. Mit nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitze waren sogar noch die Titelchancen noch voll intakt.

Straka ist am Finaltag von Beginn an voll auf der Höhe seines Spiels, benötigt aber eine kleine Anlaufzeit um davon auch zu profitieren. Erst am 3. Grün fällt aus drei Metern der erste Birdieputt. Am anschließenden Par 5 kann er mit starkem Sandy-Birdie nachlegen und ist damit schon an der Spitze dran. Danach legt der Austroamerikaner eine Schaffenspause ein, vergibt gute Birdiechancen an der 5 und 8, erreicht aber immerhin fehlerlos den Turn.

Erst nach 11 gespielten Löchern bewährt sich der eiskalte Putter und versenkt nach genialem Eisen aus kurzer Distanz zum nächsten Birdie, womit Straka allerdings bereits drei Schläge auf die Spitze fehlen. Der Frust über die Putterei ist ihm ins Gesicht geschrieben, als am 12 Grün ein Birdieputt aus zwei Metern am Loch vorbeikriecht.

Der erste taktische Fehler wird gleich mit Bogey bestraft, nachdem Sepp den Golfball an der 14 auf der falschen Seiten in den Grünbunker befördert. Die passende Antwort hat er am folgenden Par 5 parat: zwei lockere Putts zum Birdie reichen um sich in den Top 10 zu behaupten. Die schweren Schlusslöcher übersteht der erste Österreicher mit einer regulären PGA Tourkarte sicher und sichert mit der 69 (-3) und Platz 4 ein erstes achtbares Resultat der neuen Saison.

Auf den ersten Sieg eines Österreichers auf der PGA Tour müssen Sepp Straka und die Golffans zwar weiter warten, nach dem kapitalen Fehlstart in die neue Saison ist aber auch das erste Topergebnis höchst willkommen, das vorerst eine Menge Druck von seinen Schultern nehmen wird,

>> Endergebnis Houston Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Auf der Stelle getreten

HOUSTON OPEN – 3. RUNDE: Sepp Straka schnappt sich kurzzeitig nach 45 Löchern die alleinige Führung, fällt aber noch auf Position 6 zurück.

Sepp Straka durchbrach am Freitag in Houston nicht nur seinen bislang so hartnäckigen Cutfluch in dieser Saison, er pulverisierte ihn geradezu. Zwar hatte der Longhitter etwas mit einem unterkühlten Putter und dem böigen Wind zu kämpfen, eine 71 (-1) brachte er aber zum Recording und startet so als erster Verfolger von Peter Malnati (USA) ins Wochenende.

Da Malnati mit drei Bogeys auf den ersten 5 Löchern früh den Rückzug am Leaderboard antritt, liegt es an Sepp Straka und seinem anderen Partner im Topflight, Talor Gooch, das Kommando zu übernehmen. Im Gleichschritt scoren sie Birdies an der 2 und 4, wobei sich der Wiener jeweils nur kurze Putts übrig lässt. Am 5. Loch muss der Wiener seinen Kollegen vorerst ziehen lassen, nachdem sich nach Ausflug in den Grünbunker nur das Bogey ausgeht.

Wachablöse dann am Par 3 der 7: Gooch schießt ins Wasser und kassiert das Bogey, während Sepp seelenruhig seinen Viermeter-Putt zum Birdie locht und dank des Two-Shot-Swings die alleinige Führung übernimmt. Am überlangen Par 3 der 9 sichert ein gefühlvoller Chip das Par ab, mit dem sich Sepp weiterhin als Leader auf die Back 9 schwingt.

Doch gleich mit dem ersten Drive auf der zweiten Platzhälfte, den er weit rechts wegbügelt, bahnt sich Unheil an. Dank unspielbarer Lage und Strafschlag ist das Bogey die unvermeidbare Folge. Dazu kühlt auch der Putter merklich ab, der Topchancen an der 11 und 12 zu Birdies vernebelt. Aber am Par 5 der 13 passt wieder alles zusammen mit dem sicheren Zweiputt-Birdie.

Zur ungünstigsten Zeit leistet sich Straka am 14. Grün ein Dreiputt-Bogey, womit er den Weg für andere an der Spitze freimacht. Am vorletzten Loch hookt er seine Annäherung in den Sand, kann von dort nicht mehr Schadensbegrenzung betreiben und fällt mit dem Bogey auf Even Par für den Tag zurück.

Mit der 72 stagniert der Wiener am Moving Day bei 8 unter Par, rutscht damit vorerst auf Platz 6 ab, allerdings nur mit drei Schlägen Rückstand auf Lanto Griffin (USA), dem mit der 65 die Runde des Samstags aufgeht.

>> Leaderboard Houston Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Cutfluch pulverisiert

HOUSTON OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka hat am Freitag Nachmittag zwar deutlich härter zu kämpfen, bringt im GC of Houston aber dennoch mit der 71 eine rote Runde zum Recording und startet so aus dem absoluten Spitzenfeld ins Wochenende.

Leider Gottes hatte der Wetterbericht in Houston recht, denn nach den unverhältnismäßig vielen Niederschlägen im Vorfeld, wurde es am zweiten Spieltag noch zusätzlich nass. Nach einer Gewitterpause kam Sepp Straka erst mit zwei Stunden Verspätung in den Genuss die zweite Runde starten zu können. Bei ungemütlichen Windböen findet sich der Longhitter aber sofort bestens zurecht und knallt den Ball gleich an der 1 stark zur Fahne, was prompt im ersten Birdie mündet.

Auch danach zeigt er am Anfang richtig starkes Golf und nach zwei Pars geht sich auf der 4, dem ersten Par 5, sogar nach eingebunkerter Grünattacke ein Birdie aus. Doch plötzlich erwischt es den Longhitter auf der 5 richtig hart, denn nach gewassertem Abschlag geht sich am Ende sogar nur ein Doppelbogey aus, was ihm gleich beide zuvor erspielten Birdies wieder ausradiert. Des Schlechten noch nicht genug, will auch die 6 nich so wie Sepp und brummt ihm nach zu kurzer Annäherung prompt den nächsten Fehler auf.

Paukenschlag

Viel spektakulärer als Sepp kann man dann die kurze wackelige Phase aber nicht beenden, denn am zweiten Par 5 legt er die Grünattacke bis auf vier Meter zur Fahne und rollt den Ball gekonnt zum Eagle ins Loch. Damit taucht er sogar wieder in den roten Bereich ab und bleibt auch dem absoluten Spitzenfeld hartnäckig erhalten. In Folge kühlt bei Sepp aber etwas der Putter ab, denn aus teils recht vielversprechenden Möglichkeiten will kein weiteres Birdie mehr gelingen.

So kommt es, dass er gleich einige Putts aus durchaus guten Chance liegenlässt. Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass er sich doch auch aus manch brenzligen Situationen befreit. Durch seine recht frühe Nachmittags Tee Time hat Sepp zumindestens den Bonus seine Runde beenden zu können, während etliche andere Spieler am Samstag wohl gleich doppelt ran müssen. Nach der 71 (-1) durchbricht Sepp in Houston nicht nur endlich den hartnäckigen Cutbann in dieser Saison, sondern geht als in etwa 3. sogar in hervorragender Ausgangslage ins Wochenende.

>> Leaderboard Houston Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Voll durchgestartet

HOUSTON OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka knallt zum Auftakt mit brandheißem Putter seine bislang klar beste Runde der Saison im GC of Houston auf die Scorecard und mischt im GC of Houston ganz vorne mit.

Nach dem souveränen Erhalt der Tourkarte in die bislang größte Schaffenskrise der noch jungen Golfkarriere schlitterte zuletzt Sepp Straka. Dabei spielte bei den ersten 4 Turnieren der neuen Saison auch ein wenig Pech mit, da er zumeist nur hauchdünn den Cut verpasste.

Bei der traditionsreichen Houston Open, die in den GC of Houston zurückkehrt, hofft der Wiener auf die Trendwende. Das Turnier ist in den Herbst übersiedelt und wartet nach Rekordregenfällen mit verschärften Bedingungen und fettem Rough auf, was die sonst bekannt tiefen Scores nach oben treiben dürfte. Die Wettervorhersage ist leider durchwachsen und verheißt mit einer weiteren schweren Regenfront am Freitag nicht viel Gutes. In Abwesenheit von Titelverteidiger Ian Poulter (ENG) gelten Henrik Stenson (SWE) oder Daniel Berger (USA) als Mitfavoriten.

Gleich auf der 10 hat Sepp seinen Putter voll auf Temperatur, denn aus fünf Metern sackt er prompt das erste Birdie ein. Am Par 3 der 11 gelingt die Übung dann sogar aus knapp 12 Metern und mit dem Monsterputt macht er auch einen wahren Blitzstart perfekt. Die starke Leistung auf den Grüns steckt auf der 3 dann auch die Eisen an, denn nach einem perfekten Wedge stellt ihn Birdie Nummer 3 vor keine großen Probleme.

Heißhunger auf Birdies

Sepp wirkt aber auch danach weiterhin hungrig und legt sich mit gefühlvollem Chip am ersten Par 5 seiner Runde gleich die nächste Birdiechance auf, die er aus nicht einmal einem Meter auch gekonnt verwertet. Ein wild links verzogener Drive beendet dann aber die heiße Phase vorerst, denn nach erzwungenem Drop kommt der Lonhitter vom Par 5 der 15 sogar nur mit einem Bogey weg.

Den Makel will er aber sichtlich schnell in Vergessenheit geraten lassen, denn gleich am Par 3 danach zündet er ein starkes Eisen und gibt dem Putt aus gut zwei Metern keine andere Chance als zu fallen. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe der Putter auf der 1 wieder anfängt zu glühen, denn aus vier Metern wandert das bereits sechste Birdie des Tages auf die Habenseite.

Perfekte Ausgangslage

Eine zu kurze Annäherung bleibt dann auf der 3 im Grünbunker hängen, von wo aus Sepp das Par nicht mehr kratzen kann und so sein zweites Bogey einstecken muss. Sofort holt er sich den abgegebenen Schlag am darauffolgenden Par 5 aber zurück und setzt sich damit regelrecht vorne fest. Das Gerät fürs Kurzgemähte bleibt an diesem Tag auch danach weiterhin sein bester Freund, denn auf der 6 rollt der Ball aus sechs Metern einmal mehr aus größerer Distanz zum Birdie ins Loch.

Selbst ein etwas zu lenger Sandschlag nach eingebunkerter Grünattacke hält ihn auf der 8 nicht davon ab aus mehr als vier Metern vom Vorgrün den nächsten roten Eintrag einzusacken. Da er die Runde mit grundsolidem Spiel am abschließenden Par 3 der 9 zu Ende bringt, marschiert er mit der 65 (-7) über die Ziellinie und sorgt so als 3. für einen nahezu perfekten Start ins 7,5 Millionen US-Dollar Event.

>> Leaderboard Houston Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Nächste Nullnummer

SHRINERS HOSPITAL OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka kann die Serie der verpassten Cuts auch im TPC Summerlin nicht durchbrechen und muss sich auch beim vierten Saisonstart mit einer Nullnummer abfinden.

Sepp Straka schuf sich am Donnerstag mit späten Birdies und der 68 (-3) eine gesunde Basis um in Las Vegas endlich den hartnäckigen Cutbann durchbrechen zu können. Bei allen drei bisherigen Starts musste der Longhitter am Wochenende bereits zusehen, dies soll sich nun im TPC Summerlin klarerweise ändern. Die frühere Startzeit am Freitag könnte ihm dabei zusätzlich in die Hände spielen.

Gleich auf der 11 setzt es dann bei der zweiten Umrundung aber den ersten Schock, denn nach verzogenem Drive findet er aus dem Rough das angepeilte Ziel nicht und hat danach sogar Probleme den Ball mit dem Chip am Grün unterzubringen. Erst der vierte Schlag bleibt dann endlich am Kurzgemähten liegen, zwei Putts danach muss er sogar mit dem Doppelbogey leben.

Dass es am Freitag alles andere als nach Wunsch läuft zeigt sich dann auch am ersten Par 5, denn Sepp verfehlt nur knapp das Grün, der Chip ist aber nicht zwingend genug und so verpasst er noch das erste Birdie. Am darauffolgenden Par 3 ist es dann aber soweit, denn da sich der Putter langsam aber sicher erwärmt, schiebt er aus guten drei Metern zum roten Eintrag ein.

Weiterhin verkrampft

Am zweiten Par 5 klappt dann nach gelungener Grünattacke und sicherem Zweiputt das nächste Birdie, womit er sein Score wieder auf Level Par zurückdreht. Auf den vorderen 9 Löchern will dann lange Zeit nichts gehen, da entweder die Abschläge im Rough landen oder die Eisen keine zwingenden Chancen auflegen können.

Erst am 5. Grün fällt aus 5 Metern ein Birdieputt vom Vorgrün. Das ist aber auch nicht der erhoffte Befreiungsschlag, da gleich am nächsten Loch ein verzogener Drive keinen Weg mehr aufs Kurzgemähte ermöglicht und das Bogey am Fuß folgt.

Straka hätte nun zumindest ein Birdie am abschließenden Par 5 benötigt, das jedoch bereits nach einem weit verzogenen Tee-Shot und daraus resultierendem Strafschlag illusorisch wird. Das Bogey am Schlussloch besiegelt mit der 72 (+1) und als 96. auch das Ausscheiden beim 4. Turnier der neuen Saison.

Brian Stuard, Patrick Cantlay, Lucas Glover und Kevin Na (alle USA) teilen sich die Führung bei gesamt 12 unter Par.

>> Leaderboard Shriners Hospital Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Basis geschaffen

SHRINERS HOSPITAL OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka schafft sich am Donnerstag im TPC Summerlin mit einer 68 die Basis um in dieser Woche die zähe Serie der verpassten Cuts endlich durchbrechen zu können.

Drei Nullnummern samt zwei nur hauchdünn verpassten Cuts markieren einen kapitalen Fehlstart von Sepp Straka in seine zweite Saison auf der PGA Tour. Der Wiener steht entsprechend unter Druck endlich im neuen FedExCup anzuschreiben. Vielleicht fällt die Kugel ja in der Glücksspielmetropole Las Vegas auf den Österreicher. Auf der Touristenwiese des TPC Summerlin von Las Vegas wird jedoch traditionell sehr tief gescort, ein heißer Putter ist Grundvoraussetzung für den Erfolg.

Genau diesen bringt er dann schon auch gleich auf der 1 auf Temperatur, denn aus drei Metern darf er sich prompt über das erste Birdie freuen. Der Blitzstart sorgt zwar für einen angenehmen Start ins Turnier, ins Rollen bringt er Sepp aber noch nicht, denn der Longhitter muss sich bis zum Par 5 der 9 gedulden, ehe er nach gutem Chip und kurzem Putt sein zweites Birdie einsackt.

Erneut rollt der Straka-Express aber nicht mit Höchstgeschwindigkeit dahin, denn so richtig kann er die Bremsen noch nicht lösen. Dies macht sich am Par 3 der 14 nach eingebunkertem Teeshot auch im ersten und einzigen Bogey der Runde bemerkbar. Erneut droht Sepp ein Platz hinter der prognostizierten Cutmarke, ehe er am Ende doch noch einen wichtigen Doppelpack schnürt.

Wichtige späte Birdies

Zunächst nimmt er am Par 5 der 16 das Risiko, hat aber kein Problem das Eisen bei der Attacke übers Wasser am Grün unter zu bringen. Zwei Putts später ist der Faux-pas vom Par 3 ausradiert. Auf den Geschmack gekommen rollt der Georgia Bulldog am darauffolgenden Par 3 auch noch aus in etwa 17 Metern den Ball ins Loch und marschiert so schlussendlich mit der 68 (-3) ins Ziel.

Damit hat er als 43. zwar noch nichts mit den Spitzenplätzen zu tun, die Ausgangslage passt aber durchaus und mit früher Startzeit am Freitag hat er wohl auch alle Trümpfe in der Hand um die Negativserie der drei verpassten Cuts endgültig durchbrechen zu können. Nick Taylor (CAN) erwischt mit einer 63 (-8) den besten Start.

>> Leaderboard Shriners Hospital Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Zum Haareraufen

SAFEWAY OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka verpasst nach einer 74 am Freitag auch beim dritten Saisonturnier den Cut. Wie schon beim ersten Event macht ihm auch im Silverado GC wieder die neue Cutregel einen Strich durch die Preisgeldrechnung.

Beim dritten Event fand Sepp Straka zum ersten Mal in der neuen Saison so richtig gut in ein Turnier, dabei deutete nach den ersten Bahnen noch nicht wirklich viel auf darauf hin. Erst nach dem Turn brachte der Longhitter seinen Putter auf Temperatur und drückte so sein Ergebnis noch zur 69 (-3), womit er nur von knapp hinter den Top 10 in den zweiten Spieltag startet. Mit der ersten Startzeit der Nachmittagsgruppen hofft der gebürtige Wiener nun auf die zweite Runde in den 60ern um aus guter Position ins Wochenende starten zu können.

Der Start lässt sich auch durchaus gut an, denn schon auf der 10 rollt er den Ball aus vier Metern zum ersten Birdie ins Loch. Doch statt sich das nötige Feeling für die Grüns zu holen, muss er am Par 3 danach mit einem Dreiputt sein Score postwendend wieder ausgleichen und rutscht nach einem wild recht weggedrückten Drive auf der 13 sogar in den Plusbereich.

Zwar geht sich am Par 5 der 16 aus drei Metern noch auf den Backnine der Ausgleich aus, die ersten neun Bahnen entwickeln sich dann aber so gar nicht nach dem Geschmack des Longhitters. Zunächst kann er nach verpasstem Grün am Par 3 der 2 aus einem guten Meter das Par nicht mehr kratzen und läuft in Folge vergeblich dem erneuten Ausgleich auf Level Par nach.

Auf der Schlussbahn verspielt

Dennoch liegt Sepp dank der starken Auftaktrunde vor der Schlussbahn noch auf Cutkurs und mit noch einem Par 5 vor der Nase, sollte gerade ihm dieser Umstand eigentlich in die Karten spielen. Doch es scheint in dieser Saison wie verhext zu sein, denn nach verpasstem Fairway und einem Wedge in den Grünbunker brummt ihm die 9 tatsächlich noch ein Bogey auf und er muss so die 74 (+2) notieren.

Wie schon beim ersten Turnier der neuen Saison macht dem gebürtigen Wiener auch im Silverado GC so die neue Cutregel wieder einen Strich durch die Preisgeldrechnung. Letztes Jahr noch wäre er als 68. klar ins Wochenende eingezogen, heuer allerdigns cutten wie auf der European Tour nur noch die besten 65, dafür gibt es danach am Moving Day – wie bisher bei zu großer Spieleranzahl üblich – keinen Zweitrundencut mehr.

Für Sepp heißt es somit nun zum bereits dritten Mal in der neuen Saison “leider nein”. Schon nächste Woche geht es für ihn aber im TPC Summerlin bei den Shriners Hospitals for Children Open weiter, wo er nun langsam aber sicher den Teufelskreis der knapp verpassten Cuts durchbrechen muss um endlich auch im FedEx Cup anschreiben zu können.

Bryson DeChambeau (USA) geht nach der 64 (-8) und bei gesamt 12 unter Par als Führender ins Wochenende.

>> Leaderboard Safeway Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Ansprechende Ausgangslage

SAFEWAY OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka notiert zum Auftakt im Silverado GC eine 69 und schafft sich damit erstmals in der neuen Saison eine ansprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Unerwartet holprig mit zwei verpassten Cuts startete Sepp Straka in seine zweite Saison auf der PGA Tour. Beim dritten Event im kalifornischen Napa hofft der Wiener endlich mit fetten FedEx Cup-Punkten in der neuen Wertung anzuschreiben.

Im Silverado Resort legte Sepp im Vorjahr einen Traumstart hin und schnappte sich mit fehlerloser 63 gleich nach seinen ersten 18 Löchern in der ersten Golfliga die alleinige Führung. Eine schwache dritte Runde ließ am Ende aber nur Platz 46 zu. Auch beim dritten Turnier der neuen Saison ist das Teilnehmerfeld beim 6,6 Millionen Turnier eher überschaubar, mit Mickelson, Thomas, DeChambeau (alle USA), Molinari (ITA) und Scott (AUS) als den noch prominentesten Namen.

Zäh reingefunden

Wie schon bei den Turnieren zuvor hat Sepp erneut in Kalifornien Probleme mit den Grüns, denn schon das Par 3 der 2 kostet nach einem Dreiputt den ersten Schlag. Trotz eines wild verzogenen Abschlags geht sich dank eines gelochten Viermeterputts auf der 5 – dem ersten Par 5 – ein Birdie aus, womit er sein Score wieder auf Level Par zurückdrehen kann.

Ein viel zu kurzes Wedge aus dem 2nd Cut brummt Sepp denn aber sofort auf der 6 wieder ein Bogey auf, womit er erneut in den Plusbereich zurückrasselt. Etliche Löcher lang spult er dann Pars ab und lässt auf der 9 sogar eine gute Ausgleichsmöglichkeit verstreichen. Erst auf der 11 zündet er dann einen richtig starken Teeshot und darf am Par 3 fast das Hole in One bejubeln. Der Putt aus einem halben Meter lässt ihn aber immerhin sein Score auf Even Par zurückstellen.

Auf den Geschmack gekommen

Langsam aber sicher erwärmt sich auf den Backnine nun auch das Gerät fürs Kurzgemähte, denn aus gut sieben Metern sieht er auf der 14 den Putt ins Loch fallen und drückt die Runde so erstmals in den roten Bereich. Das heizt den Birdiemotor des Longhitters nun endgültig an, denn am darauffolgenden Par 3 knallt er den Teeshot auf gut zwei Meter zur Fahne und verwertet trocken die sich bietende Möglichkeit zum Birdiedoppelpack.

Doch selbst damit hat der gebürtige Wiener noch nicht genug, denn am Par 5 der 16 verzieht er zwar den Drive, legt sein Wedge aber stark zur Fahne und sackt so das dritte Birdie in Folge ein. Zwar geht sich am abschließenden Par 5 dann nicht noch ein weiteres Birdie aus, doch auch mit der 69 (-3) kann er sich durchaus zufrieden zeigen, schafft er sich doch zum ersten Mal in der neuen Saison nach der Auftaktrunde als 15. eine ansprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Adam Scott (AUS) und Andrew Landry (USA) diktieren nach der Auftaktrunde mit 65er (-7) Runden das Tempo.

>> Leaderboard Safeway Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Doppelter Fehlstart

SANDERSON FARMS – 2. RUNDE: Sepp Straka verpasst auch bei seinem zweiten Turnierstart der neuen Saison den Cut und muss auch nach den Sanderson Farms im CC of Jackson noch auf erstes Preisgeld warten.

Sepp Straka half zum Auftakt selbst eine Gewitterpause am Donnerstag nicht um sein Spiel zurück auf Schiene zu bringen. Zwar rettete er sich bei der Fortsetzung gekonnt aus einigen brenzligen Situationen, Schläge gutmachen konnte er so aber keine mehr und musste sich am Ende mit der 75 (+3) zufrieden zeigen.

Nur wenige Minuten nach Ende seiner Auftaktrunde heißt es für den Longhitter wieder zurück zum Start um Runde 2 in Angriff zu nehmen. Soll der Missed Cut-Doppelpack verhindert werden, muss er bei der zweiten Umrundung zwingend Birdies finden und eine knallrote Runde aufs Tableau zaubern.

Wieder Probleme

Nach anfänglichen Pars wird es dann aber wieder richtiggehend untypisch in Sepp’s Spiel, denn die Par 5 stellen nach wie vor keinen Bonus für den bulligen Wiener dar. Mit verpasstem Fairway und Dreiputt rutscht er auf der ersten langen Bahn sogar weiter zurück, steuert aber immerhin sofort mit gelungener Grünattacke am kurzen Par 4 gegen.

Lange Zeit läuft er danach dem nächsten roten Eintrag hinterher, schafft es aber zumindestens auch Fehler zu vermeiden. Erst auf der 11 erwärmt sich sein Gerät fürs Kurzgemähte dann so richtig und lässt aus über acht Metern das zweite Birdie springen. Auf den verbleibenden Bahnen benötigt Sepp nun aber zwingend Birdies um noch an die Cutmarke heranschnuppern zu können.

Aber nicht einmal auf den beiden verbleibenden Par 5 will gewinnbringendes gelingen, nachdem er rund ums Grün nicht zwingend genug agiert. Endgültig aussichtslos wird seine Lage am Par 3 der 7, als er nach verzogenem Eisen und zu kurzem Chip das Bogey kassiert. Das Birdie aus kurzer Distanz am vorletzten Loch betreibt dann nur noch Ergebniskosmetik. Mit der 71 (-1) leistet sich Straka als 128. einen doppelten Fehlstart mit zwei verpassten Cuts in die neue Saison.

>> Leaderboard Sanderson Farms

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube