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Kategorie: us_pga_tour

Tag für Tag besser

FORTINET CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab marschiert mit brandheißen Back 9 zur 67 und bis auf Position 11 vor und sammelt so wichtige Punkte in der Fall Series für die Tourkarte.

Nach Runden von 71 (-1) und 70 (-2) Schlägen ließ Matthias Schwab am Donnerstag und Freitag nichts anbrennen und stemmte einen für ihn immens wichtigen Cut, benötigt der Rohrmooser doch dringend Punkte um sich in der Jahreswertung noch unter die Top 125 arbeiten zu können. Dass er in den spielfreien Wochen die Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit im Spiel wieder gefunden haben dürfte machte er dann am Moving Day klar, denn mit einer 68 (-4) steigerte er sich erneut und marschierte bis auf Rang 28 nach vor.

Kann der Schladming-Pro am Sonntag den Trend fortsetzen, könnte er sich nicht nur noch deutlich weiter in Richtung Norden des Klassements spielen und so sein FedEx-Cup Punktekonto sehenswert aufstocken, auch das Selbstvertrauen würde er vor den anstehenden schwierigen Wochen der Fall Series der PGA Tour mit Sicherheit noch zusätzlich stärken.

Ganz souverän gelingen dann die ersten Bahnen mit Pars und da er am Par 5 der 5 die Attacke am Kurzgemähten unterbringt, geht sich mit einem sicheren Zweiputt das erste Birdie aus. Wirklich lange kann er sich darüber jedoch nicht freuen, denn zwei Löcher später verfehlt der Teeshot am Par 3 das Grün und mit verpasstem Up & Down steht sein Score auch rasch wieder bei Even Par.

Der Fehler kostet auch plötzlich komplett die Sicherheit, wie ein weiteres Bogey gleich danach nach einem Dreiputt aus knapp sieben Metern zeigt. Immerhin kann er sein Tagesergebnis danach aus drei Metern auf der 9 noch vor dem Turn wieder ausgleichen.

Mit der Brechstange auf den letzten 9

Zu Beginn der letzten 9 holt sich der Steirer mit einem gelochten 13 Meter-Putt zum Birdie eine gehörige Moral-Injektion. Am nächsten Par 5 trifft er mit dem Zweiten elegant das Grün und vergibt nur knapp die dicke Eaglechance aus dreieinhalb Metern. Nun ist er voll im Spiel und nutzt auch das nächste Par 5 zum Birdie, diesmal jedoch mit zwei Putts quer über das gesamte Grün.

Die Eisenschläge sind in der entscheidenden Phase deutlich geschärft und legen drei Löcher vor Schluß aus zwei Metern die nächste Chance auf, die der Putter auch dankend annimmt. Stilvoll marschiert der Schladminger mit Zweiputt-Birdie am abschließenden Par 5 über die Ziellinie. Dank des brandheißen Schlussspurts steigert sich Schwab auch am 4. Tag erneut zu einer 67, die ihn 16 Positionen am Leaderboard bis zu Platz 11 hochklettern lässt und so für einen perfekten Start in die Fall Series sorgt.

Halbe Miete für die Tourkarte …

Nach dem ersten von 7 Turnieren der Fall Series verbessert sich Schwab im FedExCup vom 148. auf den 134. Rang und halbiert somit den Rückstand auf die Top 125, die eine Tourkarte für 2024 lösen: „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, habe gutes Golf gespielt und vor allem in der letzten Runde mit sieben Birdies bei zwei Bogeys gut gescort. Mein gesamtes Spiel ist in den letzten Wochen wesentlich besser geworden. Ich freue mich, dass sich das nach langer Zeit nunmehr auch im Ergebnis wiederspiegelt,“ fühlt sich Schwab im Aufwind.

US-Aufsteiger Sahith Theegala marschiert mit der 68 zu seinem ersten Turniersieg bei 21 unter Par und verweist damit den Koreaner S.H. Kim um zwei Schläge auf den zweiten Platz.

Endergebnis Fortinet Championship

 

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Vorwärtsgang eingelegt

FORTINET CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab legt am Moving Day im Silverado Resort den Vorwärtsgang ein und macht mit einer etliche Ränge im Klassement gut.

Matthias Schwab hatte am Freitag lange Zeit Probleme richtig ins Rollen zu kommen, gab sich auf den Backnine dann aber auf der 13 mit dem ersten Birdie selbst die Initialzündung und notierte schließlich noch eine 70 (-2), die ihn dank der 71 (-1) vom Donnerstag „on the number“ als 52. ins Wochenende cutten ließ. An den kommenden beiden Spieltagen gilt es nun jedoch den Fuß am Gas zu lassen, denn der Rohrmooser muss in der Fall Series der PGA Tour für die Tourcard zwingend FedEx-Cup Punkte sammeln um sich vom 148. Platz noch bis auf Rang 125 zu arbeiten.

Ganz souverän findet sich der Schladming-Pro dann auf den ersten Löchern zurecht und holt sich auf der 4 trotz eines eingebunkerten Drives und verfehlten Grüns mit einem Chip-in spektakulär das erste Birdie ab. So richtig ins Rollen bringt ihn das unverhoffte Erfolgserlebnis jedoch nicht, denn in Folge spult er Par um Par ab, womit er zwar nichts verkehrt macht, sich im Klassement aber noch nicht weiter nach vorne arbeiten kann.

Erst nach dem Turn kommt dann wieder Farbe auf die Scorecard, denn trotz eines versandeten Abschlags legt er den Approach stark aufs Grün und stopft aus 3,5 Metern zum zweiten Birdie des Tages. Nur kurz muss er sich dann etwas in Geduld üben, ehe schon am Par 5 der 12 der nächste Schlaggewinn auf die Scorecard wandert und da er nach sehenswertem Wedge auch aus der 13 ein Birdie quetscht, ist er sogar bereits voll an den Top 10 dran.

Einzigen Fehler noch ausgebessert

Nach recht sicheren Pars streikt dann auf der 16 plötzlich wie aus dem Nichts der Putter und brummt ihm aus knapp zehn Metern mit einem Dreiputt das erste Bogey des Tages auf. Obwohl der Drive auf der 18 nur das Rough findet, zündet er am Par 5 Schlussloch die Grünattacke. Diese findet zwar knapp nicht das anvisierte Ziel, mit Chip und Putt geht sich aber noch ein Birdie aus, was ihn schlussendlich die 68 (-4) unterschreiben lässt und ihn um etliche Plätze bis auf Rang 28 nach vorne spült.

Nach dem starken Moving Day geht er mit einem durchaus guten Gefühl in den Finaltag: „Mein Spiel scheint wieder zu funktionieren. Mit fünf Birdies und nur einem Bogey und auch sonst kaum Fehlern war die dritte Runde wirklich gut. Ich habe wieder ein besseres Gefühl für den Schwung und treffe auch die Bälle wieder gut.“ Sahith Theegala (USA) startet nach einer 67 (-5) und bei gesamt 17 unter Par als Führender in den Sonntag.

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Wichtiger Cut

FORTINET CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab kommt nach einigen Anlaufschwierigkeiten auf den Backnine richtig ins Rollen und stemmt im Silverado Resort mit einer 70 (-2) einen für ihn enorm wichtigen Cut.

Matthias Schwab fand sich nach der wochenlangen Turnierpause in Kalifornien durchaus ansprechend zurecht, wenngleich er nach einem ansehnlichen Start etwas mit Leerlauf zu kämpfen hatte. Am Ende ging sich aber mit der 71 (-1) eine Runde unter Par aus, die ihn immerhin auf Kurs in Richtung Wochenende brachte. Die frühe Startzeit will der Rohrmooser am Freitag nun bestmöglich nützen um sich in eine ansprechende Position zu bringen, da Matthias in der Fall Series der PGA Tour zwingend Punkte mitnehmen muss um die Tourcard noch halten zu können.

Nach einem recht sicheren Par auf der 1, muss Matthias bereits am Par 3 der 2 etwas zaubern, kratzt aus dem Grünbunker aber noch das wichtige Par auf die Scorecard. Auf der 4 wird es dann erstmals aber richtig unangenehm, denn eine subpotimale Annäherung macht es sich nur vor dem Kurzgemähten gemütlich, von wo aus er sich nicht mehr zur 4 scramblen kann und so auch hinter die gezogene Linie rutscht. Nachdem er dann nach versandeter Attacke am Par 5 nich gegensteuern kann und sich noch dazu auf der 6 mit einem Dreiputt den nächsten Fehler einfängt, rückt das rettende Cut-Ufer in immer weitere Ferne.

Bann gebrochen

Auf den verbleibenden Bahnen der vorderen Platzhälfte stabilisiert er sein Spiel zwar wieder, Birdie will jedoch noch keines gelingen. Erst auf der 13 bricht dann endlich die so hartnäckige Birdiesperre, da er nach einem fast gelochten Wedge dem Putter nur noch wenige Zentimeter zum ersten Erfolgserlebnis übrig lässt. Das scheint den Vanderbilt Absolventen auch sichtlich anzuspornen, denn gleich auf der 14 legt er einen weiteren starken Approach aufs Grün und schnürt aus einem guten Meter sogar den roten Doppelpack.

Richtig on fire holt er sich am Par 5 der 15 nach nur knapp zu kurzer Attacke gleich den nächsten Schlaggewinn ab und spielt sich so endgültig wieder in Richtung Wochenende nach vor. Stilecht holt er sich dann auch vom Par 5 Schlussloch noch ein Birdie ab, unterschreibt so sogar die 70 (-2) und stemmt damit als 52. souverän den Cut, womit er in dieser Woche auf jeden Fall enorm wichtige FedEx-Cup Punkte mitnehmen wird. Sahith Theegala (USA) und S.H. Kim (KOR) teilen sich bei gesamt 12 unter Par die Führungsrolle.

„Ich habe zuletzt nicht in Topform agiert, aber ich bin zuversichtlich, dass ich auf den verbleibenden Turnieren noch genügend Punkte mache um mir die Tourcard für nächstes Jahr sichern zu können. Ich bin nur gut 20 Plätze im Ranking vom nötigen 125. Rang weg. Meine Form stimmt jetzt und ich freue mich jetzt schon auf das Weekend in Napa“, so Matthias Schwab nach dem geschafften Cut.

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Im richtigen Bereich

FORTINET CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab kämpft am ersten Spieltag im Silverado Resort zwar zwischendurch etwas mit Leerlauf, reiht sich mit einer 71 (-1) aber immerhin auf Kurs in Richtung Wochenende ein.

Mit dem Start in die Fall Series geht es für Matthias Schwab um das Absichern seiner Tourkarte. Dazu muss der Steirer bis Mitte November noch so viele FedExCup-Punkte sammeln um sich von Position 149 noch unter die besten 125 der Jahreswertung zu schieben.

Mit der Fortinet Championship geht es im kalifornischen Silverado Resort los, wobei es sich nach mehreren Wochen Pause eher um einen Zwischenspurt und Formtest handelt. Danach geht es erneut in eine mehrwöchige Pause. Immerhin kennt Matthias den Kurs bereits, wo er im Vorjahr nach vier Tagen einen 51. Platz erreichte.

Nach einem wild verzogenem Eisen muss der einzige Österreicher im Feld zwar bereits am Par 3 der 11 ein frühes Bogey einstecken, drückt sein Score mit gelungener Grünattacke danach auf der 12 und einem lasergenauen Approach auf der 13 aber rasch sogar unter Par. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschaufpause, ehe er sich schon am Par 5 der 15 mit Chip und Putt das nächste Birdie schnappt, was ihn bereits in Schlagdistanz zu den Top 10 bringt.

Schwung schläft etwas ein

Danach schläft zwar der Schwung etwas ein, mit über weite Strecken sehr soliden Pars macht er aber auch nichts verkehrt. Erst ab der 4 wird es wieder etwas bunter auf der Scorecard, denn aus dem Rough kann er sich nicht mehr zum Par scramblen und muss so den zweiten Fehelr einstecken, den er aber immerhin mit einem starken Fünfmeterputt gleich danach am Par 5 wieder egalisiert.

Da am darauffolgenden Par 4 jedoch wie aus dem Nichts plötzlich der Putter streikt und ihm aus knapp elf Metern mit einem Dreiputt noch ein Bogey aufs Auge drückt, geht sich am Ende nur eine leicht gerötete 71 (-1) aus, die ihn aber als 60. zumindest auf Wochenendkurs bringt. Lucas Herbert (AUS) sichert sich mit einer 63 (-9) den Platz an der Sonne.

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Show abgeliefert

TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Sepp Straka unterhält die Fans am Finaltag mit einer kunterbunten 69 (-1) und beendet sein Tourjahr in East Lake als 14. der Jahreswertung. Luke Donald (ENG) wird am Wiener für die Ryder Cup-Auswahl kaum vorbeikommen.

Nach der starken 66 (-4) zum Auftakt und der zähen 71 (+1) vom Freitag, setzte Sepp Straka am Moving Day in Atlanta den Blinker auf die Überholspur und zog mit einer knallroten 65 (-5) um zehn Ränge bis auf Platz 11 nach vor. Damit hatte Österreichs Nummer 1 nicht nur die Chance erneut die Jahreswertung der stärksten Golftour der Welt ganz weit vorne zu beenden.

Der Start verläuft jedoch einigermaßen schleppend, denn nach verzogenem Drive kann er nur vorlegen und da der 3,5 Meter Putt nicht fällt, startet er nur mit einem Bogey in dne Finaltag. Sofort steuert Österreichs Nummer 1 aber am darauffolgenden Par 3 mit einem Monsterputt aus neun Metern sehenswert gegen. Dennoch hat er in der frühen Phase auch weiterhin noch etwas mit der Genauigkeit vom Tee zu kämpfen, dank eines richtig starken Pitches geht sich aber trotz eines eingebunkerten Drives am Par 5 der 6 das zweite Birdie aus.

Eine rund zweistündige Gewitterpause verdonnert Sepp schließlich nach dem Drive auf der 7 zum Däumchendrehen, der Longhitter findet sich aber bei der Fortsetzung sofort wieder gut zurecht und hat auf der 8 sogar Pech, dass der Birdieversuch aus 3,5 Metern ganz knapp nicht fällt. Nachdem danach jedoch am Par 3 der Teeshot zu weit nach rechts in Richtung Bunker abdriftet und er den Ball aus dem Sand nur fünf Meter weit von der Fahne platziert, muss er noch vor dem Turn den scoretechnischen Ausgleich einstecken.

Sand im Getriebe

Wie schon nach dem ersten Fehler, folgt auch diesmal wieder die sofortige Antwort, da er auf der 10 aus vier Metern die perfekte Puttlinie erwischt. Nach einer sicheren 3 danach auf der kurzen Bahn der 11, misst er auf der 12 den Approach perfekt an und lässt sich die nächste sich bietende Birdiechance nicht vom Putter nehmen. Das bringt den ehemaligen Georgia Bulldog so richtig ins Rollen, denn auf der 13 legt er das Eisen sogar noch näher hin und dockt mit dem nächsten Birdie sogar bereits an den Top 5 an.

Wie aus dem Nichts erwischt es ihn dann aber am Par 3 der 15 richtig heftig, denn nach einem Flyer aus dem Bunker, fällt der Retourchip zu zaghaft aus, was am Ende sogar im Doppelbogey mündet. Auch auf der 16 bekommt er wieder Sand ins Getriebe, was sofort mit dem nächsten Fehler bestraft wird, womit er sich plötzlich nur noch bei Level Par wiederfindet. Am Schlussloch holt er sich dann aber aus sechs Metern noch ein Birdie ab, notiert so immerhin noch die 69 (-1) und sorgt so mit  Rang 14 und 780.000 Dollar Preisgeld für ein versöhnliches Ende einer hervorragenden PGA Tour Saison 2022/23.

Kaum zu übersehen

Zwar hätte sich Sepp die Finalrunde mit Sicherheit anders vorgestellt, mit einer weiteren herausragenden Saison auf der stärksten Golftour der Welt inklusive seinem zweiten Sieg und der erneuten Teilnahme an der Tour Championship, rührte er aber einmal mehr gehörig die Werbetrommel in eigener Sache für ein Ticket für Rom. Nüchtern betrachtet kann es sich Luke Donald kaum leisten auf Sepp beim Ryder Cup zu verzichten, denn gegen die US-Boys kann der Österreicher wohl aufgrund seiner Erfahrungen auf der Tour, seiner Länge vom Tee und seiner Stärke auf den Grüns eine wertvolle Waffe für Team Europe sein. Müsste Sepp Ende September tatsächlich zuschauen, wäre er wohl der einzige vor nur vier Europäern, die es bis nach Atlanta, nicht aber nach Rom geschafft hätten. Ein Umstand, der wohl nur schwer richtig zu erklären wäre.

Hovland in einer eigenen Liga

Der Mann der Stunde im Profigolf bleibt Viktor Hovland. Der Norweger, der bereits in der Vorwoche triumphiert hatte, ist auch beim Tourfinale nicht zu schlagen. Bereits am Samstag hatte er sich vom Feld abgesetzt und marschiert mit der 63 zum Kantersieg bei 27 unter Par, 5 Schläge vor Xander Schauffele. Titelverteidiger Rory McIlroy bekommt seine Rückenprobleme augenscheinlich in den Griff und beendet die Saison hinter Wyndham Clark als Vierter.

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Blinker gesetzt

TOUR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Sepp Straka biegt am Samstag mit heißem Putter und einer 65 (-5) auf die Überholspur ab und hat so am Sonntag im East Lake GC sogar noch die realistische Möglichkeit seinen 7. Platz vom Vorjahr zu übertrumpfen.

In der drückenden Hitze von Georgia konnte Sepp Straka am Freitag nicht an die starke erste Runde anknüpfen und rutschte mit einer 71 (+1) vom 17. auf den 21. Platz zurück. Vor allem den im Vorfeld selbst angesprochenen wichtigsten Aspekt konnte er nicht in die Tat umsetzen, da er vor allem vom Tee zu ungenau agierte und so immer wieder um Pars kämpfen musste. „Es geht jetzt darum am Samstag vor der Runde auf der Range wieder das Timing mit dem Driver zu finden“, ist klar worauf er in der Vorbereitung auf den Moving Day den Fokus legen muss, um sich im Elitefeld der Top 30 des FedEx-Cup’s wieder in die richtige Richtung orientieren zu können.

Der Abschlag auf der 1 bremst sich zwar erst im Rough ein, das Grün trifft er aber ohne Probleme und notiert zwei Putts später ein souveränes erstes Par. Auch danach macht er nicht vieles verkehrt, allein Birdie will in der Anfangsphase noch keines gelingen. Auf der 5 passt dann aber erstmals ein Eisen auf den Punkt und aus einem Meter krallt er sich schließlich verdient das erste Erfolgserlebnis. Stark legt er auch am darauffolgenden Par 5 den Abschlag aufs Fairway und hat so keinerlei Probleme die Attacke zu zünden. Am Ende fehlen dem Sechsmeterputt vom Vorgrün nur Zentimeter zum Eagle, der Birdiedoppelpack ist aber in trockenen Tüchern.

Nachdem er eine weitere gute Birdiemöglichkeit verstreichen lässt, muss er kurz vor dem Turn am Par 3 der 9 dann erstmals etwas zaubern, nach starkem Bunkerschlag bleibt aber nur noch ein Tap-in zum nächsten Par. Auf den zweiten Neun geht die Genauigkeit dann zunächst jedoch etwas verloren, was den Puls nicht gerade beruhigt. Auf der 10 fällt zwar aus 3,5 Metern noch der Parputt, am Par 3 danach rollt dieser aus 4,5 Metern aber knapp am Loch vorbei, womit der erste Schlagverlust nicht mehr abzuwenden ist. Der Longhitter hat aber sofort die mehr als passende Antwort parat, denn sowohl auf der 12 als auch auf der 13 locht er aus vier Metern zu Birdies und lässt so den Fehler rasch in Vergessenheit geraten.

Neue Bestmarke in Reichweite

Nach Eagle am Donnerstag und Birdie am Freitag, zwitschert auch am Samstag von der 14 aus drei Metern wieder ein Vögelchen und mit dem roten Triplepack nimmt der „Straka-Express“ auf den Backnine so richtig Fahrt auf. Nach einer kurzen schöpferischen Pause am Par 3 der 15, fängt der Putter schon auf der 16 aus knapp sechs Metern wieder Feuer. Ein verzogener Drive bremst Österreichs Nummer 1 dann auf der 17 aber recht abrupt ab, denn aus dem Unterholz kann er nur vorlegen und muss schließlich das zweite Bogey des Tages einstecken.

Die Grünattacke am abschließenden Par 5 bremst sich zwar erst knapp hinter dem Grün ein, mit Chip und Putt beendet er die Runde aber stilecht mit noch einem weiteren roten Eintrag und egalisiert so den Fehler von zuvor noch. Schlussendlich marschiert er am Samstag sogar mit der knallroten 65 (-5) zum Recording, arbeitet sich damit um etliche Ränge bis auf Platz 11 nach vor und hat, eine starke Finalrunde vorausgesetzt, sogar am Sonntag wohl noch die Chance seinen 7. Platz vom Vorjahr zu überflügeln.

Viktor Hovland (NOR) ist vor der Finalrunde eine Klasse für sich, denn der Norweger notiert am Moving Day eine 66 (-4) und setzt sich bei gesamt 20 unter Par bereits um sechs Schläge vom ersten Verfolger Xander Schauffele (USA) (68) ab.

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Schonkost in der Hitze

TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bei drückender Hitze kommt Sepp Straka am Freitag im East Lake GC nicht wirklich ins Rollen und rutscht mit einer 71 (+1) etwas ab.

Sepp Straka sorgte zum Auftakt der Tour Championship im East Lake GC für einen aus österreichischer Sicht durchaus kurzweiligen Abend, denn mit spektakulärem Spiel – dem Longhitter ließ am Donnerstag sogar gleich zwei Adler auf der Scorecard landen – und der 66 (-4) ließ er sogar den Abstand zur Spitze von zehn auf nur noch sechs Schläge zusammenschmelzen.

„Wenn man am Fairway liegt spielt sich der Platz nicht wirklich schwer, denn man kann nahezu jede Fahne attackieren. Wenn man vom Tee aber ungenau ist, dann bekommt man hier echte Probleme“, sprach er nach der Auftaktrunde die Charakteristik von East Lake an und weiß ganz genau worauf auch am Freitag wieder die oberste Priorität liegen wird.

Ganz sicher findet Sepp auf der 1 Fairway und Grün und holt sich zwei Putts später ein total stressfreies erstes Par ab, auf das er zu Beginn weitere folgen lässt. Nach leichten Ungenauigkeiten und sehenswerten gelochten Testern zum Par, legt er schließlich am Par 5 der 6 die Attacke aufs Grün und holt sich so verdient das erste Birdie ab. Nachdem er sich jedoch auf der 7 von Bunker zu Bunker arbeitet und den Parputt aus acht Metern knapp verschiebt, steht sein Score auch sofort wieder bei Level Par.

Visier etwas verstellt

Auch danach hat er zusehends mit der Genauigkeit vom Tee zu kämpfen, kratzt dank eines gefühlvollen Chips über die unangenehme Welle am Par 3 der 9 aber noch ein weiteres wichtiges Par. Diese Übung gelingt nach einem weggehookten Drive auf der 10 jedoch nicht mehr, womit sich der Longhitter erstmals am Freitag im Plusbereich wiederfindet. Auch am darauffolgenden Par 3 heißt es wieder kämpfen, nachdem ein weiterer Teeshot versandet. Das Break liest er aber perfekt und locht den Parputt aus 3,5 Metern sehenswert.

Auf der 14 hat er dann nach einem Vollbrett vom Tee und einer messerscharfen Annäherung – am Donnerstag lochte er sogar direkt zum Eagle – wieder Grund zu jubeln, denn aus nicht einmal einem Meter gleicht er sein Score wieder aus. Da er in der Hitze von Georgia jedoch einmal mehr vom Tee nur einen Fairwaybunker findet und auch die Annäherung sich danach einbunkert, driftet er kurz vor Schluss der Runde auf der 17 wieder mit seinem dritten Bogey wieder über Par ab.

Am finalen Par 5 bremst sich die Attacke erst im Rough ein und mit einem nur suboptimalen Chip bleibt ihm das abschließende Birdie schließlich verwehrt, weshalb er sich am Freitag mit der 71 (+1) anfreunden muss, mit der er um ein paar Plätze bis auf Rang 21 zurückrutscht. „Genau das was ich mir vorgenommen hatte hat nicht geklappt. Der Driver war heute nicht gut. Ich hab viel zu wenige Fairways getroffen. Wenn ich auf der Spielbahn war, wars eh ganz okay, aber aus dem Rough ist das ein einziger Kampf ums Par“, kommt er nach der Runde sofort auf den Punkt.

„Es gibt aber auch Positives. Das kurze Spiel war durchwegs gut, auch der Putter hat mitgespielt und mir einige Pars gesaved. Mit dem Driver bin ich aber wirklich unzufrieden heute. Es war etwas schwieriger zu spielen. Der Wind war zwar nicht stark, aber es hat gereicht um den Ball etwas zu bewegen. Morgen geht’s darum auf der Range vor der Runde das Timing beim Drive wieder zu finden.“

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Spektakulärer Start

TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka legt in East Lake mit gleich zwei Adlern und einem Traumfinish einen spektakulären Start hin und biegt so mit der 66 (-4) auch am ersten Spieltag bereits etwas auf die Überholspur ab.

Nach einer nervenaufreibenden Zitterpartie sicherte sich Sepp Straka in Chicago den 30. und allerletzten Startplatz für die Tour Championship. Damit kämpft er zum zweiten Mal in Folge im legendären East Lake GC um die Krone der PGA Tour. Im Vorjahr als Rory McIlroy (NIR) den Titel abstaubte erreichte Österreichs Nummer 1 den hervorragenden 7. Platz und wurde zweitbester Europäer in der Jahreswertung.

Heuer startet Sepp bei Even Par als geteilter 26. mit 10 Schlägen Rückstand auf Scottie Scheffler (USA) in die Tour Championship, da erneut die Punkte im FedExCup in Rückstände auf den Spitzenreiter umgerechnet werden. Zugleich geht es für Sepp darum, im Ryder Cup-Race bei Captain Luke Donald (ENG) einen besseren Eindruck zu hinterlassen als in den letzten beiden Wochen, wo er abgesehen von tollen Finalrunden deutlich unter den Erwartungen blieb.

Anfängliche Ungenauigkeiten

Der Start allerdings geht mit einem wilden Rechtsdrall ziemlich daneben, denn sowohl Abschlag als auch das Eisen danach driften deutlich ab und da der dritte Schlag dann noch dazu im Sand hängen bleibt, hat er sogar alle Hände voll zu tun um noch das Bogey auf die Scorecard kratzen zu können. Schon auf der 2 ergibt sich dann aber auch die erste Birdiechance, aus drei Metern will der Putt am Par 3 aber noch nicht ins Loch.

Eine Bahn später ist es dann aber soweit, denn aus nicht einmal einem Meter dreht er sein Score rasch wieder auf Level Par zurück. Richtig lange währt die Freude über das Erfolgserlebnis jedoch nicht, denn schon auf der 5 zieht ein weiterer Abschlag wieder zu weit nach rechts, was erneut prompt bestraft wird. Der Longhitter hat aber die absolut passende Antwort parat, denn mit zwei satten Schlägen parkt er die Attacke am einzigen Par 5 der Frontnine stark am Grün und stopft aus 3,5 Metern bombensicher zum Eagle.

Adler bekommt Zuwachs

Dennoch kommt er nur bei Level Par zum Turn, da er sich aus dem Grünbunker am Par 3 der 9 nicht mehr zur 3 scramblen kann. Fast erwischt es ihn am nächsten Par 3 gleich noch einmal, dank eines gelungenen Chips und eines noch besseren Putts geht sich das Par jedoch gerade noch aus. In Folge bringt er die Eisen auf den darauffolgenden Löchern jedoch nicht zwingend genug zu den Fahnen um sich weitere echte Birdiechancen geben zu können.

Das ändert sich dann aber spektakulär auf der 14, nachdem er kurzerhand gleich den Approach versenkt und so bereits Adler Nummer 2 auf der Scorecard landen lässt. „Eigentlich war die Pin-Position nicht so meins, nachdem man die Fahne mit dem Draw anspielen muss dort, aber das 8er Eisen war knapp neben meinem geplanten Ziel und wie der Ball dort aufgekommen ist, hab ich mir schon gedacht, dass der mit dem Slope jetzt eine gute Chance hat sogar zu fallen.“

Mit den kurzen Löchern in East Lake hat er aber auch weiterhin so seine liebe Mühe, denn auf der 15 zieht der Teeshot etwas zu weit nach links und aus dem Grünbunker kann er ein weiteres Mal das Bogey nicht verhindern. Gut, dass im Finish der Putter noch einmal richtig heiß läuft, denn mit gleich zwei starken Putts aus fünf Metern auf der 16 und sechs auf der 17 egalisiert er den Fehler nicht nur postwendend wieder, sondern baut sein Score sogar weiter aus.

Selbst eine versandete Attacke am abschließenden Par 5 kann den rollenden „Straka-Express“ nicht mehr stoppen, denn mit viel Gefühl bringt er den Ball gut zur Fahne und da auch aus drei Metern der Putt fällt, beendet er eine spektakuläre Auftaktrunde sogar mit einem roten Triplepack. Die 66 (-4) lässt Sepp auch bereits einigermaßen auf die Überholspur abbiegen, denn vom 26. Platz geht es so im Elitefeld der Top 30 doch spürbar bis auf Rang 17 nach vor.

Durchaus zufrieden

„Ich bin schon sehr zufrieden mit der Runde. Ich hatte am Anfang etwas mit dem Driver zu kämpfen, aber das ist dann besser geworden und auch die Eisen waren sehr gut. Am Ende sind dann auch noch ein paar Putts gefallen aber es wäre sicher sogar noch mehr drin gewesen. Man kann hier durchaus viele Birdies spielen, aber man kassiert auch unglaublich schnell Bogeys und Doppelbogeys“, so Sepp, der den Rückstand auf die Spitze – Viktor Hovland (NOR), Keegan Bradley und Collin Morikawa (beide USA) teilen sich bei 10 unter Par die Spitzenposition – auf sechs Schläge zusammenschmelzen lässt, direkt nach der Runde.

„Wenn man das Fairway nicht trifft hat man hierechte Probleme. Prinzipiell spielt sich der Platz nicht wirklich schwer wenn man mal auf der Spielbahn liegt. Es geht null Wind, was es zwar noch heißer macht diese Woche, aber man kann nahezu jede Fahne attackieren. Vom Tee sieht die Sache hier ganz anders aus, denn bei den Abschlägen ist der Platz sogar extrem anspruchsvoll.“

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Bei den Allerbesten

TOUR CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Nach einem nervenaufreibenden Finalsonntag in Illinois, der ihm den 30. und somit letzten Startplatz für die Tour Championship bescherte, mischt Sepp Straka zum zweiten Mal in seiner Karriere bei den Allerbesten im East Lake GC mit.

Der Finalsonntag der BMW Championship wird dem gebürtigen Wiener wohl noch lange in Erinnerung bleiben, denn nach drei einigermaßen verkorksten Runden, arbeitete sich die Nummer 24 der Welt mit einer 66 (-4) noch etwas nach vor und hatte nach stundenlanger Zitterei schlussendlich die Gewissheit, dass er als 30. im FedEx-Cup noch den letzten Startplatz für die Tour Championship sicher hat. „Ich hab die PGA Tour App am Smartphone solange refreshed bis der Akku leer war“, saugte die Nervenschlacht von Illinois sogar das Handy aus.

Mit dem Erreichen des großen Tourfinales steht Sepp somit zum zweiten Mal in seiner Karriere in Atlanta in den Teeboxen und nimmt das Event mit Sicherheit einigermaßen positiv in Angriff, denn vergangene Saison wurde er im East Lake GC sogar hervorragender 7. und somit zweitbester Europäer in der Jahreswertung der stärksten Golftour der Welt. Diesmal ist der Weg nach vorne jedoch wohl noch etwas weiter, denn auch in diesem Jahr werden wieder die erreichten bisherigen Punkte in Schläge umgerechnet.

Scheffler in der Pole Position

Anders als bei „herkömmlichen“ Turnieren startet der Führende der Jahreswertung mit einem Vorsprung von 10 Schlägen ins Turnier, womit Scottie Scheffler (USA) aus der Pole Position ins Rennen geht. Damit soll sichergestellt werden, dass es am Sonntag nur einen Sieger gibt, denn der Champion von East Lake ist somit auch neuer – oder im Falle von Titelverteidiger Rory McIlroy (NIR) alter und neuer – FedEx-Cup Sieger. Sepp Straka nimmt das Elitevent der Top 30 als geteilter 26. in Angriff und hätte so mit einer absoluten Traumwoche ebenfalls theoretisch noch die Chance am Sonntag ganz oben zu stehen.

Das Erreichen des großen Finales ermöglicht dem zweifachen PGA Tour Champion nun auch vier zusätzliche Runden um bei Ryder Cup Captain Luke Donald (ENG) weiter Eindruck zu schinden, denn eine Teilnahme beim Kontinentalvergleich mit den USA steht für Österreichs Nummer 1 laut eigener Aussage ganz weit oben auf der Karriere-Wunschliste. Los geht es für Sepp am Donnerstag um 17:26 MEZ mit allererster Startzeit gemeinsam mit US-Superstar Jordan Spieth (USA).

 

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Happy End in Illinois

BMW CHAMPIONSHIP – FINAL: Sepp Straka agiert am Sonntag im Olympia Fields CC wie ausgewechselt und legt vor allem auf den Frontnine eine beachtliche Aufholjagd hin. Nach der 66 (-4) und Rang 37 muss er zwar lange Zeit zittern, schlussendlich hat er aber als 30. der Jahreswertung Gewissheit, dass er auch in Atlanta noch mit von der Partie sein wird.

Sepp Straka hatte an den ersten drei Spieltagen in Illinois nicht viel zu lachen, denn mit etlichen Ungenauigkeiten im langen Spiel gingen sich nur zwei 71er (+1) und eine 74er (+4) Runde aus, was ihn lediglich von Rang 43 in die Finalrunde starten lässt. Negativer Zusatzeffekt ist auch das Abrutschen in der Hochrechnung des FedEx-Cup, wo er mit der Platzierung bis auf Platz 33 abrutschen würde und somit in Atlanta kommende Woche bei der Tour Championship nicht mehr startberechtigt wäre. Somit gilt es am Sonntag die Geister von Memphis zu beschwören, denn in der Vorwoche legte er nach drei verpatzten Runden noch eine knallrote Finalrunde hin.

Der Start glückt dann auch gleich nach Maß, denn nach starkem Drive parkt er die Attacke nur knapp vor dem Grün und holt sich mit Chip und Putt prompt das anfängliche Birdie ab. Nachdem er trotz eines versandeten Drives auf der 2 ein recht sicheres Par mitnimmt, drückt er bereits auf der 3 das Gaspedal wieder durch, denn aus 1,5 Metern leuchtet rasch bereits Birdie Nummer 2 von der Scorecard. Auch danach macht er unmissverständlich klar, dass er unbedingt nach Atlanta will und holt sich am Par 3 der 6 aus drei Metern schon den dritten roten Eintrag ab.

Lange Zitterpartie

So richtig „on fire“ werden mit Fortdauer die Eisen sogar noch schärfer, wie ein richtig starker Teeshot am Par 3 der 8 bis auf zwei Meter zur Fahne untermauert und da danach auch noch der Putter heißläuft und aus sechs Metern das nächste Birdie springen lässt, kommt er sogar bei bereits 5 unter Par auf den letzten neun Löchern an. Dort hält er dann zwar weiterhin Fehler konsequent von der Scorecard fern, der unglaubliche Birdieschwung ebbt vorerst jedoch etwas ab.

Nachdem auch die einzige lange Bahn der Backnine ohne Zählbares verstreicht, kann er nicht mehr weiter nachlegen und tritt sich schließlich auf der 18 mit verpasstem Up & Down sogar noch ein Bogey ein, was ihn „nur“ die 66 (-4) unterschreiben lässt. Während Sepp zum Recording marschiert leuchtet bei der Hochrechnung noch Platz 33 auf, womit klar ist, dass es in Sachen Tour Championship eine absolute Zitterpartie wird. Am Ende entwickelt sich sogar ein nervenaufreibender Thriller wobei er teils sogar minütlich zwischen Sein und Nichtsein schwebt.

Erst als auch bereits die letzten Paarungen auf den letzten Löchern unterwegs sind steht schließlich fest, dass er mit einem 37. Platz bei der BMW Championship im FedEx-Cup eine absolute Punktlandung hinlegt und als 30. zum bereits zweiten Mal in seiner Karriere auch beim großen Tourfinale abschlagen darf. Damit hat die Nummer 25 der Welt auch noch vier weitere Runden um sich mit Nachdruck bei Ryder Cup Captain Luke Donald (ENG) für Rom aufzudrängen.

Straka zittert bis Batterie leer ist

Straka hatte genug Batterien um Atlanta zu erreichen, nicht jedoch sein Phone: „Ich habe die PGA Tour App so oft refreshed den gesamten Nachmittag, bis die Batterie leer war,“ lacht er, „es ist so unglaublich schwer es bis nach Atlanta zu schaffen. Du musst ein Super Jahr haben und dann auch noch die Playoffs überstehen, wenn es hart auf hart geht. Heute habe ich viel Hilfe von anderen gebraucht und die nehme ich gerne wenn ich sie bekomme. Jetzt bin ich nur happy nach Atlanta zu kommen.“

Hovland mit Traumtag

Viktor Hovland (NOR) erwischt am Sonntag einen absoluten Traumtag und krallt sich mit einer 61er (-9) Runde und bei gesamt 17 unter Par noch den Sieg, was ihn in Atlanta als 2. der Jahreswertung und somit als ersten Verfolger von Scottie Scheffler (USA) in die Tour Championship starten lässt.

Leaderboard BMW Championship

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