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Kategorie: us_pga_tour

Vorstöße geplant

WOCHENVORSCHAU: Matthias Schwab hofft bei den 3M Open im TPC Twin Cities den entscheidenden Schritt in Richtung Tourcard machen zu können. Lukas Nemecz will den Schwung vom US-Debüt auch nach England zu den Cazoo Classic mitnehmen.

Total untypisch verpasste Matthias Schwab vergangene Woche beim von PGA und DP World Tour co-sanktionierten Stableford Event in Kalifornien trotz durchwegs recht sehenswerter Auftaktrunde noch den Cut und ging dementsprechend leer aus. Damit verpasste der Rohrmooser auch wichtige Punkte im FedEx Cup, wenngleich er von Rang 112 aus durchaus noch einen gewissen Puffer auf den wichtigen 125. Platz hält.

Dennoch soll im TPC Twin Cities in Minnesota nun bei den 3M Open der entscheidende Schritt in Richtung Tourcard gelingen, denn mit einer guten Woche, könnte er am Ende wohl angesichts nur noch weniger zu spielender Turniere die Sektkorken einigermaßen knallen lassen und die PGA Planung für kommende Saison sozusagen bereits in Angriff nehmen.

Um dieses Ziel zu erreichen gilt es jedoch vor allem das Spiel vom Tee und rund um die Grüns wieder zu schärfen, denn mit einigen haarigen Abschlägen und strategisch platzierten Bunkern weiß sich die Par 72 Anlage durchaus zu verteidigen. Das Wetter sollte prinzipiell mitspielen, denn bei sommerlichen Temperaturen ist derzeit lediglich für Samstag etwas Regen vorhergesagt.

Schwung mitnehmen

Lukas Nemecz legte vor zwei Wochen in Kentucky bei der co-sanktionierten Barbasol Championship ein durchaus erfrischendes US-Debüt hin und ließ sich selbst von megalangen Verzögerungen nicht aus der Ruhe bringen. Mit frisch aufgeladenen Akkus hofft er nun den Schwung aus den USA nach England mitnehmen zu können, denn mit den Cazoo Classic beginnen für den Steirer nun die wichtigen britischen Hochsommerwochen.

Zum Auftakt bekommt er es mit dem Hillside GC in Southport zu tun, ein Platz der vor allem bei Wind unglaublich trickreich werden kann. Hat Lukas allerdings weiterhin sein langes Spiel so souverän auf Schiene und den nötigen Touch auf den Grüns, könnte es in dieser Woche durchaus hoch hinausgehen, auch weil das Event nach den Open nicht unbedingt mit den ganz großen Big Names aufwarten kann.

Thorbjorn Olesen (DEN), Jorge Campillo, Nacho Elvira (beide ESP), Stephen Gallacher (SCO) und einer ganzen Armada an spielstarken Engländern ist die Konkurrenz jedoch keinesfall auf die leichte Schulter zu nehmen. Ein absolutes Topergebnis könnte Lukas auch vom 84. Platz im Race2Dubai deutlich nach vorne pushen, womit er nicht nur in Sachen Tourcard hörbar durchatmen könnte, sondern auch in Sachen Final Series in eine deutlich angenehmere Ausgangslage käme.

>> SKY überträgt Live und in HD von den 3M Open und den Cazoo Classic.

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Keine Wiederholung

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab findet am Freitag im Tahoe Mt. Club keinen Rhyhtmus und scheitert mit einer 74 und -2 Punkten sogar am Cut. Damit kann er auch keine Wiederholung des starken Auftritts von 2020 hinlegen, wo er mit einem 3. Platz damals den Grundstein für das Erlangen des PGA Tour Spielrechts hinlegte.

Dabei legte Matthias Schwab beim von PGA und DP World Tour co-sanktionierten Turnier in Kalifornien einen durchaus gelungenen Start hin und geht klar aus dem prognostizierten Cutbereich in den zweiten Spieltag. Aufgrund des modifizierten Stableford Systems (Albatros 8, Eagle 5, Birdie 2, Par 0, Bogey -1 und Doppelbogey oder mehr -3 Punkte) kann der Rohrmooser durchaus aggressiv zu Werke gehen und könnte mit einer guten zweiten Runde sogar richtig weit nach vorne marschieren.

Allerdings beginnt der Freitag für Matthias alles andere als planmäßig, denn nach Ungenauigkeiten im langen Spiel muss er schon auf der 11 das erste Bogey einstecken. Zwar konsolidiert er sein Spiel danach und nimmt auf der 14 auch das erste Birdie mit, schon auf der 16 setzt es allerdings aus dem Grünbunker das nächste Bogey, womit die Backnine am Freitag sozusagen zu einem Nullsummenspiel avancieren.

Auf der vorderen Platzhälfte findet er dann überhaupt keinen Rhythmus mehr und läuft vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher. Da es sich parallel dazu nach verpassten Up & Downs auf der 4 und der 8 noch weitere Bogeys auf der Scorecard gemütlich machen, bringt er am Ende sogar nur die 74 (+3) zu Papier, was in -2 Punkten mündet und ihn bei insgesamt 5 Punkten um deren zwei am Cut scheitern lässt.

“Es ist diese Woche leider nicht nach Wunsch gelaufen. Mein kurzes Spiel hat nicht funktioniert, deshalb gelangen mir zu wenige Birdies und umgekehrt musste ich zu viele Bogeys einstecken. Bis zu den 3M Open kommende Woche werde ich jetzt genau daran arbeiten. Positiv ist, dass ich nach wie vor im FedEx Cup Ranking in den Rängen für eine PGA Tour Card für kommende Saison bin”, erklärt er das Hauptproblem in seinem Spiel in Kalifornien.

Chez Reavie (USA) diktiert nach den ersten beiden Runden bei gesamt 28 Punkten das Tempo.

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Guter Auftakt

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab sorgt im Tahoe Mt. Club mit 7 Punkten beim von PGA und DP World Tour co-sanktionierten Stableford-Event in Kalifornien für einen durchwegs guten Start.

Matthias Schwab kehrt nach Lake Tahoe zurück, wo er vor zwei Jahren mit einem dritten Platz den Grundstein zum Aufstieg in die PGA Tour legte. Gespielt wird auch heuer im modifizierten Stableford-System (Albatros 8, Eagle 5, Birdie 2, Par 0, Bogey -1 und Doppelbogey oder mehr -3 Punkte), allerdings erstmals co-sanktioniert mit der DP World Tour.

Mit zwei anfänglichen Pars kann der Steirer noch keine Pluspunkte aufs Habenkonto zaubern und rutscht mit einem Dreiputtbogey am Par 3 der 3 dann sogar in den Minusbereich zurück, womit der Start nicht wirklich nach Maß gelingt. Er stabilisiert sein Spiel danach jedoch sofort wieder und holt sich am Par 5 der 6 schließlich auch das erste Birdie ab. Kurz vor dem Turn geht sich dann sogar recht spektakulär vom Fairway aus das nächste Birdie aus, was auch sein Puntekonto noch deutlicher in den Plusbereich hievt.

Nach eingebunkerter Annäherung geht es zwar schon auf der 10 mit dem zweiten Bogey wieder etwas zurück, erneut locht er danach aber auf der 11 gleich von außerhalb des Grüns ein und klettert so zumindest bis ins solide Mittelfeld des Klassements nach vor. Das scheint den Schladming-Pro endgültig etwas ins Laufen zu bringen, denn auch am darauffolgenden Par 5 geht sich das Birdie aus, womit er sogar den roten Doppelpack schnüren kann.

Ein verpasstes Up & Down dämpft auf der 14 die heiße Phase dann jedoch wieder etwas ab. Erst das Schlussloch lässt dann noch ein Birdie springen, womit er sein Punktekonto mit der 69 (-2) noch auf 7 Punkte aufstockt. Damit liegt Matthias Schwab als 29. auch durchaus gut im Rennen und legt sich eine gesunde Basis für den weiteren Turnierverlauf. Charley Hoffman und Mark Hubbard (beide USA) teilen sich bei 13 Punkten die Führungsrolle.

“Ich fühle mich hier wohl und spiele sehr gerne hier. Es ist ähnlich wie zu Hause in den Bergen. Man spiel zum Teil im Wald und auch in ähnlicher Seehöhe, womit auch der Ballflug ähnlich ist. Das lange Spiel war am Donnerstag top und wenn am Freitag noch ein paar mehr Putts fallen, dann kann es am Leaderboard gut weiter nach vorne gehen”, so Matthias nach der Auftaktrunde.

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Gelungenes US-Debüt

BARBASOL CHAMPIONSHIP – FINAL: Lukas Nemecz kommt zwar am Finaltag im Keene Trace GC mit einer 71 (-1) bei den ultratiefen Scores nicht ganz mit und rutscht auf Platz 41 zurück, generell kann er sich mit seinem US-Debüt beim Chaosturnier mit Nebel, Gewitter, Regen und einer Zitterpartie um den Cut aber wohl im Großen und Ganzen zufrieden zeigen.

Lukas Nemecz ließ sich in Kentucky weder von Nebel, Gewitter, Regen oder einfallender Dunkelheit beeindrucken, denn am auf zwei Tage aufgesplitteten Moving Day ließ er sogar gleich zwei Adler landen und marschierte beim von DP World und PGA Tour co-sanktionierten Event mit der 66 (-6) sehenswert bis ins vordere Mittelfeld des Klassements nach vor. Nur wenige Minuten nach der Unterschrift auf der Scorecard von Runde 3 muss der Steirer schon wieder auf den Platz um die Finalrunde in Angriff nehmen zu können.

Sofort gibt sich der US-Debütant auch die ersten Birdiemöglichkeiten, sowohl auf der 10 als auch am Par 5 der 11 will der Putter allerdings noch nicht mitspielen. Dei ausgelassenen Chanen rächen sich schließlich auf der 13, denn nach knapp überschlagenem Grün bringt er den Ball nicht zur kurzgesteckten Fahne und kann das erste Bogey so nicht mehr verhindern. Sofort allerdings steuert Lukas gegen und holt sich am Par 3 danach aus knapp fünf Metern auch das erste Birdie ab.

Etwas die Luft ausgegangen

Da er am darauffolgenden Par 5 dann die Grünattacke stark am Kurzgemähten unterbringt, geht sich nach sicherem Zweiputt gleich das nächste Erfolgserlebnis aus, womit er sein Score in Windeseile sogar in den Minusbereich drückt. Richtig lange muss er sich auch danach nicht in Geduld üben, da der 14. Schläger im Bag aus vier Metern am Par 3 der 2 wieder zur Stelle ist und das dritte Birdie der Runde ermöglicht.

Nachdem er sich auf der 4 noch sehenswert zum Par scrambled, geht sich die Übung schließlich auf der 6 nach zu kurzer Annäherung nicht mehr aus, was ihn mit dem zweiten Bogey doch einigermaßen zurückrutschen lässt. Generell merkt man Lukas im Finale des Turniers die Strapazen der letzten Tage schon etwas an, denn mit Pars lässt er zwar nichts mehr anbrennen, kommt mit den weiterhin tiefen Scores jedoch nicht mehr wirklich mit und muss sich so am Ende mit der 71 (-1) zufrieden geben, die ihm noch einige Ränge kostet und ihn mit einem 41. Platz im Gepäck wieder die Heimreise antreten lässt.

“Das war ein richtiger Marathon dieses Turnier,” schnauft Nemecz nach dem Golfsonntag einmal kräftig durch, “golferisch war das großteils wirklich gut in dieser Woche, vor allem bis zum Grün. Aber in der Hitze waren die 30 Loch heute wirklich anstrengend und habe dem ein bisserl Tribut gezollt. Dafür, dass mein Putter sichtlich in Europa geblieben ist, war es echt ein Superturnier.”

Obwohl Nemecz anschließend in Kalifornien bei der Barracuda Championship hätte starten können, ist er bereits auf dem Heimflug: “Ich habe mich entschieden meine Batterien aufzuladen um dann voll für den UK-Swing der DP World Tour fit zu sein.”

Der Amerikaner Trey Mullinax gewinnt den Birdiewettlauf bei 25 unter Par, einen Schlag vor Routinier Kevin Streelman und sichert sich als Draufgabe das letzte Open-Ticket.

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Adler gelandet

BARBASOL CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Lukas Nemecz lässt sich im Keene Trace GC weder von Regen noch einfallender Dunkelheit beeindrucken und zieht an einem unglaublich zähen und schwierigen dritten Spieltag mit gleich zwei Eagles und der 66 (-6) sehenswert im Klassement nach vor.

Lukas Nemecz machte es bei seinem US-Debüt richtig spannend, denn nach starkem Golf musste er nach einem späten Wasserball auf der 17 ein Doppelbogey notieren und rutschte damit bis an die prognostizierte Cutmarke zurück. Da viele Verzögerungen ein planmäßiges Ende der Runde am Freitag unmöglich machten, hieß es für den Steirer sogar über Nacht weiter zittern und bei der Fortsetzung am Samstag mussten wohl noch weitere Fingernägel das Zeitliche segnen.

Am Ende aber durfte Lukas beim co-sanktionierten Turnier von PGA und DP World Tour durchatmen, denn als 64. legte er noch eine Punktlandung in Sachen Cut hin und darf somit auch an den kommenden beiden Runden noch auf Birdiejagd gehen. Am Moving Day heißt es nun das gute Gefühl des Großteils der zweiten Runde wieder abzurufen, denn mit dem Birdieflow der ersten 16 Löcher könnte es am Samstag durchaus deutlich weiter nach vorne gehen.

Regen ohne Ende

Nach nur zwei Schlägen muss Lukas dann gleich wieder den Weg zurück ins Clubhaus antreten, da strömender Regen den Platz komplett unter Wasser setzt. “Es war eine unglaubliche Zitterpartie der Weg ins Wochenende. Meine Nerven war zwischenzeitlich echt total blank und ich glaub ich hab noch nie so oft aufs Handy Live Scoring am Handy geschaut. Ich bin aber natürlich total froh, dass sich das noch ausgegangen ist, denn ich denke ich hab mir das echt verdient, weil ich wirklich gut gespielt hab und wenn das dämliche Doppelbogey dem im Weg gestanden wäre, das wäre echt bitter gewesen.”

“Ich versuch jetzt am Wochenende natürlich noch einmal alles reinzuwerfen und schauen was noch möglich ist. Wobei das gerade jetzt etwas relativ ist, denn ich konnte nur zwei Schläge machen. Es schüttet aus Strömen und der Platz ist komplett unter Wasser. Echt schwer zu sagen ob und wann da wieder was geht”, so Lukas Nemecz während der Unterbrechung aus dem Clubhaus in Kentucky.

Stundenlang ist der Steirer zum Däumchendrehen verurteilt, ehe das Gelände soweit wieder abgetrocknet ist um halbwegs fair weiterspielen zu können. Die Megadistanz aus 23 Metern schafft der Putter jedoch dann gleich nicht in zwei Versuchen, womit es auf der 10 das anfängliche Bogey setzt. Luki zeigt aber die perfekte Reaktion, knallt die Grünattacke auf der 11 bis auf gut fünf Meter zur Fahne und hat sogar etwas Pech, dass nicht der Adler auf der Scorecard landen will.

Nach zwei sicheren Pars bremst sich der Teeshot schließlich am Par 3 der 14 knapp neben dem Grün im Rough und nach misslungenem Up & Down rutscht er wieder in den Plusbereich zurück. Wie schon nach dem ersten Fehler folgt jedoch erneut die perfekte Reaktion. Und wie, denn der Aufsteiger misst den zweiten Schlag am Par 5 wirklich perfekt an und darf fast sogar über den Albatros jubeln. Das Eagle wird so nur noch zur Formsache und da danach wegen der einfallenden Dunkelheit abgebrochen werden muss, übernachtet er immerhin im roten Bereich.

Fortsetzung am Sonntag

Mit einem ganz sicheren Par am Par 3 der 16 findet er gut in die Fortsetzung am Sonntag, ehe ihm wieder die 17 mit einem Dreiputt vom Vorgrün zum Verhängnis wird. Fast schon trotzig knallt er dann dafür auf der 18 den Approach bis unter einen Meter zur Fahne und kommt so immerhin bei 1 unter Par auf die Frontnine. Lange muss er sich dort in Sachen Birdies nicht in Geduld üben, denn bereits das Par 3 der 2 erweist sich nach gefühlvollem Dreimeterputt wieder als gewinnbringend.

Trotz einer deutlich verzogenen Grünattacke geht sich schließlich dank starkem Pitch auch am Par 5 der 5 der erhoffte Schlaggewinn aus, womit Lukas erstmals spürbar am Moving Day Ränge im Klassement gutmacht. Den Putter hält er auch danach schön auf Temperatur, denn zwei Löcher später rollt auch aus vier Metern die Kugel ins Loch, was ihn auf bereits 4 unter Par für den dritten Spieltag abtauchen lässt.

Das lässt den Steirer noch einmal so richtig Feuer fangen, wie eine weitere perfekte Grünattacke auf der 8 unterstreicht und da er aus drei Metern erneut das Visier messerscharf eingestellt hat, geht sich sogar der zweite Adler aus, der ihn mittlerweile bis ins vordere Mittelfeld nach vorne pusht. Mit der 66 (-6) zieht er bis auf Rang 26 und muss nahezu postwendend zurück auf den Platz, da er schon in einer guten halben Stunde Runde Nummer 4 in Angriff nimmt.

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Ins Weekend gezittert

BARBASOL CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Lukas Nemecz zeigt trotz Nebelverzögerung und Gewitterpause am Freitag eine richtig starke Leistung, tritt sich kurz vor Schluss im Keene Trace GC nach einem Wasserball jedoch ein Doppelbogey ein und muss so sogar über Nacht um den Cut zittern. Erst nach den letzten Flights am Samstag hat der Steirer die Gewissheit, dass es nach der 68 (-4) noch “on the number” fürs Weiterkommen reicht. 

Lukas Nemecz legte am Donnerstag mit später Tee Time im Keene Trace GC mit einer 71 (-1) zwar ein US-Debüt im roten Bereich hin, kam mit den generell sehr guten Scores so jedoch nicht mit und muss sich am Freitag steigern, soll sich beim co-sanktionierten Turnier der DP World und der US PGA Tour der Cut noch ausgehen. Immerhin hat er am zweiten Spieltag den kleinen Bonus einer früheren Startzeit.

Wegen eines hartnäckigen Nebelfeldes kann Lukas am Freitag erst mit zweistündiger Verspätung abschlagen, zeigt sich dann aber gleich hellwach, denn trotz verfehltem Fairway bringt er den Ball sehenswert zur Fahne und holt sich aus zwei Metern prompt das erste Birdie ab. Nach einem wichtigen Parsave auf der 4, legt er sich am ersten Par 5 danach sogar die Eaglechance auf. Zwar kann er den Adler nicht auf die Scorecard landen lassen, Birdie Nummer 2 stellt jedoch nur noch Formsache dar.

Die 16 entwickelt sich dann allerdings so gar nicht nach dem Geschmack des US-Debütanten, denn aus gut 12 Metern muss er am Grün dreimal ansetzen und brummt sich so auch das erste Bogey auf. Lukas setzt aber sofort die perfekten Konter, da er sich zunächst nach erfolgreicher Grünattacke auch am zweiten Par 5 das Birdie abholt und schließlich am Par 3 der 9 aus vier Metern gleich zum nächsten roten Eintrag locht, womit er erstmals über der gezogenen Linie auftaucht.

Nach zehn gespielten Löchern muss der Steirer dann den Weg zurück ins Clubhaus antreten, da eine Gewitterfront für die nächste Unterbrechung sorgt. “Das Gewitter grad war echt heftig und jetzt kommt gerade nochmal eine Front. Es ist schwer abzuschätzen wie es wird, da sie bis morgen Mittag Gewitter vorhergesagt haben. Spielerisch ist es zach gelaufen bis jetzt, aber vielleicht fallen ja nach der Pause dann endlich auch mal ein paar Putts”, gibt Lukas ein Update aus Kentucky während der Gewitterpause.

Starker Re-Start

Nach über dreistündiger Unterbrechung kann um 15:40 Ortszeit schließlich doch weitergespielt werden und der Aufsteiger zeigt sich sofort wieder voll auf Höhe des Geschehens, denn nachdem der zweite Schlag das Grün am Par 5 der 11 nur hauchdünn verfehlt, geht sich sofort das nächste Birdie aus, was ihm erstmals sogar etwas Luft in Sachen Cut verschafft. Obwohl sich der Abschlag am letzten Par 5 im Rough einparkt, reitet er erneut die Attacke. Diese zieht schließlich zwar übers Ziel hinaus, dank starkem Chip geht sich aber der nächste rote Eintrag aus, womit er mittlerweile an einer richtig starken 2. Runde bastelt.

Richtig auf der Welle stopft er sogar am Par 3 der 16 aus drei Metern zum Doppelpack, ehe er sich nach einem Wasserball auf der 17 nach zu kurzer Annäherung sogar ein Doppelbogey eintritt. Am Ende leuchtet so zwar die knallrote 68 (-4) auf, in Sachen Cut heißt es aber lange Zeit zittern. Erst bei der Fortsetzung am Samstag nach den letzten Flights hat Lukas schließlich die Gewissheit, dass es als 64. gerade noch für den Aufstieg ins Wochenende reicht.

Bange Stunden

Nach der Runde beschreibt er den nervenaufreibenden Tag aus seiner Sicht: “Das war heute echt heftig. Ich hab wirklich sehr gutes Golf gespielt, hab mir viele Chancen erarbeitet und bin dann nach 16 auch bei 6 unter gelegen obwohl ich einiges ausgelassen hab. Nach einem perfekten Teeshot dann auf der 17 bin ich zwischen zwei Schlägern gelegen und dann ist alles schief gegangen was schief gehen kann.”

“Ich hab den Ball eigentlich perfekt getroffen und auf einmal seh ich, dass er von der Uferböschung zurück ins Wasser springt. Da haben nur wahrscheinlich zehn Zentimeter gefehlt und ich hätte drüben droppen können. So musste ich zurück, wieder übers Wasser und dass ich dort das Doublebogey genommen habe war echt bitter. Auf der 18 dann noch da beste Eisen des Tages und dem Putt aus vier Metern hat eine halbe Umdrehung gefehlt.”

“Das war echt bitter, denn ich hab echt wirklich sehr gutes Golf gespielt, hab die Bälle sauber getroffen, hatte so viele Chancen und jetzt heißts zittern ob es sich am Ende womöglich noch knapp ausgeht. Das werden bange Stunden werden.”

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Etwas verhalten

BARBASOL CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Lukas Nemecz legt mit einer 71 (-1) im Keene Trace GC zwar ein US-Debüt im roten Bereich hin, kommt mit den generell guten Scores aber kaum mit und reiht sich nur hinter der prognostizierten Cutmarke ein.

Die Kooperation mit der PGA Tour beschert Lukas Nemecz seinen ersten Einsatz auf der PGA Tour: im Keen Trace GC von Nicholasville, Kentucky, wird der Grazer bei der Barbasol Championship aufteen. Bei dem co-sanktionierten 3,7 Millionen Dollar-Event werden sowohl Punkte für das Race to Dubai als auch für das Non Members-Ranking der PGA Tour vergeben. Dem Sieger winkt zudem ein Ticket für die Open. Der Kurs in Kentucky mit seinen 76 Bunkern und großen Grüns belohnt starkes Eisenspiel und präzise Putts.

Die erste gespielte Bahn im Rahmen der PGA Tour verläuft für Lukas Nemecz absolut souverän, denn nach einem nur leicht ins Rough ausgerollten Drive erreicht er sicher das Grün und startet nach solidem Zweiputt mit einem Par ins Turnier. Nach einem weiteren Par auf der ersten langen Bahn danach, packt er in die Annäherung auf der 12 etwas zu viel Adrenalin und muss aus großer Distanz mit einem Dreiputt schließlich das erste Bogey einstecken.

Wieder auf Anfang gedreht

Der Fehler zeigt auch Wirkung, denn gleich der nächste Drive biegt weit nach rechts ab, was schlussendlich nach verpasstem Up & Down gleich im nächsten Bogey mündet. Am Par 5 der 15 wählt er dann die aggressive Strategie, bringt die Attacke sehenswert am Vorgrün unter und holt sich zwei Putts später schließlich auch das erste Birdie ab. Nachdem er auf den verbleibenden Bahnen der hinteren Neun dann nichts mehr anbrennen lässt und sich kaum nach dem Turn durch eine starke Annäherung Birdie Nummer 2 sichert, kann er sein Score endgültig wieder auf Anfang stellen.

Mit sicherem Spiel lässt er in Folge rein gar nichts anbrennen und sorgt am Par 5 der 5 schließlich für ein gewisses Dejà-vu, denn wieder parkt er die Attacke am Vorgrün und wieder geht sich nach zwei Putts ein Birdie aus, was ihn erstmals sogar unter Par abtauchen lässt. Mehr will sich schließlich jedoch nicht mehr ausgehen, weshalb er sich am Ende mit der zartrosa 71 (-1) anfreunden muss und so mit den durchwegs tiefen Scores als 91. nicht wirklich mitkommt.

Am Freitag muss mit früher Startzeit nun aller Voraussicht nach wohl eine Runde in den 60ern gelingen um beim US-Debüt auch am Wochenende noch mitmischen zu können. Adam Svensson (CAN) knallt mit der 62 (-10) die tiefste Auftaktrunde aufs Tableau.

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Zu spät reingefunden

JOHN DEERE CLASSIC – FINAL: Matthias Schwab findet am Finaltag im TPC Deere Run viel zu spät den benötigten Rhythmus, rutscht mit einer 72 (+1) im Klassement bis auf Rang 16 zurück und verpasst damit auch das erhoffte Ticket für die Open Championship in zwei Wochen.

Matthias Schwab legte am Moving Day einen wahren Turbostart hin, verlor rund um den Turn jedoch etwas den gewinnbringenden Rhyhtmus und konnte schlussendlich mit der 68 (-3) nicht mehr ganz mit der absoluten Spitze Schritt halten. Das selbstformulierte Ziel der Open-Qualifikation – die drei besten noch nicht qualifizierten Spieler der Top 10 erhalten ein Ticket für St. Andrews – ist bei drei Schlägen jedoch noch durchaus in Reichweite. Auf Leader J.T. Poston (USA) hingegen fehlen dem Steirer bereits sechs Schläge, was wohl nur noch mit einem absoluten Traumtag gutzumachen wäre.

Der Start jedenfalls geht gleich einmal gehörig daneben, denn nach eingebunkertem Abschlag produziert er aus dem Sand einen Flyer hinters Grün und hat in Folge alle Hände voll zu tun um zumindest noch das Bogey auf die Scorecard kratzen zu können. Auch danach will nicht wirklich vieles zusammenlaufen, denn nach einem weiteren verfehlten Fairway muss er sich am ersten Par 5 mit dem Par begnügen und da er sich schließlich am Par 3 danach noch dazu ein Dreiputtbogey eintritt, ist der verkorkste Start endgültig nicht mehr zu leugnen.

Auf der 5 bringt er dann erstmals eine Annäherung wie geplant zur Fahne und kann aus einem guten Meter einen ersten Birdiekonter setzen. Die Freude währt jedoch nur kurz, da ihm ein verfehltes Grün am Par 3 der 7 wieder zum Verhängnis wird und ihn wieder auf 2 über Par zurückrutschen lässt. Des Schlechten noch nicht genug kostet ein versandeter Drive auf der 8 gleich den nächsten Schlag, womit es mittlerweile richtig deutlich im Klassement abwärts geht.

Endlich im Rhythmus

Der verpatzte Finaltag lässt sich spätestens nach der 11 endgültig nicht mehr leugnen, denn nach verzogenem Abschlag kann er nur querpassen, erreicht jedoch auch mit dem dritten Schlag noch nicht das Grün und hat einmal mehr richtig hart zu kämpfen um zumindest noch ein Bogey retten zu können. Der Schladming-Pro lässt sich jedoch keineswegs hängen und kann nach starker Annäherung auf der 13 aus 1,5 Metern auch sein zweites Birdie des Tages mitnehmen.

Das scheint Matthias gegen Ende noch einmal etwas anzustacheln, denn am kurzen Par 4 der 14 lässt er sich selbst vom Grünbunker nicht aufhalten und schnürt sogar den roten Doppelpack. Nach sicheren Pars geht sich schließlich am letzten Par 5 noch ein weiterer roter Eintrag aus, womit er fast den gesamten angehäuften Ballast wieder abwerfen kann. Der scoretechnische Ausgleich bleibt ihm am Ende jedoch verwehrt, weshalb er sich mit der 72 (+1) und Rang 16 anfreunden muss.

Die zähe Finalrunde ist gleich in doppelter Weise aus Matthias Schwabs Sicht richtig bitter, denn zum einen hätte er die Tourcard mit einem absoluten Spitzenresultat wohl endgültig absichern können, zum anderen verpasst auch das erhoffte Ticket für St. Andrews und geht so bildlich gesprochen fast schon mit leeren Händen in die selbst verordnete Turnierpause. Im FedExCup nimmt der Steirer nun den 105. Rang ein.

Der Amerikaner J.T. Poston wehrt den Generalangriff von Emiliano Grillo (ARG), der zwischenzeitlich bis auf einen Schlag herangekommen war, mit der 69 erfolgreich ab und feiert bei 21 unter Par einen Start-Zielsieg. Platz 2 teilen sich Grillo und der Südafrikaner Christiaan Bezuidenhout mit drei Schlägen Rückstand.

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Open in Reichweite

JOHN DEERE CLASSIC – 3. RUNDE: Matthias Schwab verliert zwar rund um den Turn etwas den gewinnbringenden Rhythmus und kommt mit einer 68 (-3) mit der Spitze nicht mehr ganz mit, das angepeilte absolute Topergebnis inklusive Open Ticket liegt jedoch nach wie vor klar im Bereich des Möglichen.

Matthias Schwab zeigt sich bislang im TPC Deere Run von seiner allerbesten Seite, denn nach Runden von 67 (-4) und 65 (-6) Schlägen lag der Steirer nach dem Ende seiner Runde sogar in Führung. Zwar musste er schließlich noch J.T. Poston – der US-Amerikaner spielte an den ersten beiden Tagen in einer eigenen Liga und diktiert bei gesamt 15 unter Par das Tempo – und Denny McCarthy (USA) passieren lassen, als starker 3. mischt er vor dem Wochenende aber nicht nur im Titelkampf mit, sondern ist auch auf Kurs zu einem Open Ticket, dass die besten 3 noch nicht qualifizierten der Top 10 am Ende des Turniers erhalten.

Gleich der 1. Teeshot biegt recht unangenehm nach links ab und aus dem Rough erreicht er schließlich auch das Grün nicht wie geplant. Ein starker Chip nimmt jedoch einigen Druck vom Putter und ermöglicht an einem scorefreundlichen Moving Day noch ein wichtiges anfängliches Par. Am darauffolgenden Par 5 zieht der Drive dann deutlich in die andere Richtung, was Matthias sogar dazu veranlasst einen provisorischen Ball nachzuspielen, den er zum Glück jedoch nicht benötigt.

Trotz Roughlage zündet er danach die Attacke und hat am Ende sogar Pech, dass dem Ball ein paar Umdrehungen zum Albatros fehlen. Mit einem Tap-in Eagle bleibt er jedoch weiterhin der absoluten Spitzengruppe treu erhalten. Mit zwei sicheren Pars macht er danach nichts verkehrt und bringt schließlich auf der 5 den Putter erstmals richtig auf Temperatur, denn aus vier Metern geht sich das erste Birdie aus, worauf er nach einem messerscharfen Eisen gleich ein weiteres aus kürzester Distanz folgen lässt und so mit den tiefen Scores zumindest in der frühen Phase der dritten Runde perfekt Schritt halten kann.

Rhythmus etwas eingebüßt

Erst ein total verzogener Abschlag am Par 3 der 7 und das daraus resultierende erste Bogey kühlt die heiße Phase wie aus dem Nichts plötzlich etwas ab. Die Reaktion folgt jedoch prompt, denn mit einem sehenswerten Wedge legt er auf der 8 den Ball auf knapp drei Meter zur Fahne und gleicht das Bogey nach gefühlvollem Putt sofort wieder aus. Dennoch geht rund um den Turn etwas die Genauigkeit verloren, was sich auf der 11 nach einer mehr als nur mäßigen Annäherung auch in einem Dreiputtbogey wiederspiegelt. Wieder gibt der Rohrmooser aber darauf die perfekte Antwort und stopft auf der 13 kurzerhand einen 4,5 Meterputt, womit er sein Score rasch wieder auf 4 unter Par zurechtrückt.

Erneut kostet eine Ungenauigkeit dann aber den Schlag sofort wieder, denn am kurzen Par 4 der 14 verzieht er den Abschlag wild nach links, arbeitet sich danach von Bunker zu Bunker und kann zu allem Überfluss den Parputt aus 2,5 Metern nicht versenken. Schlussendlich kommt der Schladming-Pro mit der 68 (-3) über die Zielline. Damit kann er zwar mit der absoluten Spitze nicht ganz Schritt halten und rutscht um ein paar Plätze bis auf Rang 8 zurück, nach wie vor scheint das selbstformulierte Ziel eines absoluten Topergebnisses inklusive eines Startplatzes für die Open Championship klar im Bereich des Möglichen zu liegen.

J.T. Poston (USA) geht nach der 67 (-4) und bei gesamt 19 unter Par mit drei Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger in den finalen Sonntag.

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Im Titelkampf angekommen

JOHN DEERE CLASSIC – 2. RUNDE: Matthias Schwab lässt sich am Freitag selbst von einer gut einstündigen Gewitterunterbrechung nicht beeindrucken und bringt sich mit einer ganz starken 65 (-6) im TPC Deere Run endgültig voll in den Titelkampf.

Matthias Schwab zeigte zum Auftakt am Donnerstag Nachmittag eine richtig ansprechende Leistung, denn der Steirer pflügte im TPC Deere Run mit einer fehlerlosen 67 (-4) regelrecht durchs Feld und machte es sich so in den Top 10 bequem. Am Freitag ist der Schladming-Pro nun mit früher Startzeit unterwegs, was sich angesichts der Hitzeschlacht in Illinois wohl durchaus als zusätzlicher Vorteil entpuppen könnte.

Gleich auf der 1 hat der Rohrmooser dann Grund zu jubeln, denn der Putter läuft sofort richtig heiß und ermöglicht aus knapp sieben Metern ein anfängliches Birdie, was ihn endgültig unter die absolute Spitzengruppe pusht. Nach etwas zu langem Approach muss er auf der 4 etwas zaubern, versenkt aber den wichtigen Parputt aus gut vier Metern und da er zwei Bahnen später die Annäherung lasergenau anmisst, holt er sich aus einem Meter das verdiente zweite Birdie ab.

Da nach versandetem Teeshot am Par 3 der 7 der 2,5 Meterputt zum Par nicht fallen will, erwischt es den Steirer schließlich nach 24 fehlerfreien Löchern auch mit dem ersten Bogey im Turnier. Ein Unglück kommt für Matthias zu dieser Zeit auch nicht allein, denn auch auf der 8 bekommt er wieder Sand ins Getriebe und rutscht mit dem schwarzen Doppelpack sogar in Windeseile wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Fehler perfekt weggesteckt

Am Par 5 der 10 wählt er am Freitag die konservative Strategie und fährt im Endeffekt damit goldrichtig, da er die Annäherung stark anmisst und sich so wieder das Minus vor dem Score sichert. Das Erfolgserlebnis schärft nicht nur die Eisen wieder, sondern bringt darüber hinaus auch den Putter wieder auf Temperatur, wovon er am Par 3 der 12 aus drei Metern in Form des bereits vierten Birdie des Tages profitiert.

Selbst eine gut einstündige Gewitterpause kann Matthias Schwab an diesem Tag nicht aus der Ruhe bringen, denn bei der Fortsetzung bringt er den Abschlag am kurzen Par 4 der 14 gekonnt am Grün unter und holt sich nach sicherem Zweiputt danach den nächsten roten Eintrag ab der ihn weiterhin ganz vorne dranbleiben lässt. Das Tempo hält er auch danach gekonnt weiterhin hoch, zündet am Par 3 der 16 ein weiteres starkes Eisen und krallt sich prompt Birdie Nummer 6.

Genug hat er damit aber sichtlich noch nicht und legt nach eingebunkerter Grünattacke am letzten Par 5 den Sandschlag stark zur Fahne, stopft ohne mit der Wimper zu zucken zum nächsten Birdie und taucht damit sogar bereits in der geteilten Führung auf. So richtig “on fire” rollt dann zum Abschluss auch aus sieben Metern noch der Ball ins Loch, was Matthias mit der fantastischen 65 (-6) sogar auf bereits 10 unter Par bringt und ihm zum Ende seiner Runde sogar die alleinige Führung beschert.

Am Nachmittag muss er schließlich noch J.T. Poston – der US-Amerikaner packt auf seine 62 vom Donnerstag eine 65 (-6) drauf und diktiert bei gesamt 15 unter Par klar das Tempo – und Denny McCarthy (USA) vorbeiziehen lassen und geht so als 3. in den Moving Day.

“Es tut gut, wenn man nicht nur weiß, dass man vorne mitspielen kann, sondern wenn es dann auch tatsächlich gelingt. Ich hab heute wie auch schon gestern gutes Golf gespielt. Es waren einige tolle Schläge dabei, wie etwa der vermutlich beste Drive heute auf der 14, wo ich den Ball 321 Meter weit am Par 4 aufs Grün geschlagen habe und so Birdie gespielt hab. Ich freue mich aufs Wochenende und werde mit gleicher Strategie weiter spielen”, so Matthias direkt nach der Runde.

Leaderboard John Deere Classic

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