Autor: Klemens Widhalm

Sind aller guten Dinge 3?

ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger hofft beim dritten Start nach der langen Verletzungspause im Leopard Creek GC auf seinen ersten Cut um mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen zu können.

Bernd Wiesberger wird wohl mit etwas gemischten Gefühlen auf seine ersten beiden Turniere nach der langen Zwangspause zurückblicken, denn sowohl auf Mauritius als auch letzte Woche in Johannesburg ließ der Burgenländer durchaus ab und zu gutes Golf aufblitzen, verpasste aber mit etlichen Ungenauigkeiten vom Tee bei beiden Turnieren den Cut.

Dass er aber keinesfalls wirklich weit weg von den Preisgeldrängen ist zeigt die Tatsache, dass er von seinen bislang vier Runden nach dem Comeback gleich dreimal Par spielte. Bei den South African Open fehlten so schließlich nur zwei Schläge aufs Wochenende, womit auch eindeutig eine Steigerung gegenüber seinem ersten Turnier in Beau Champ auszumachen war.

Im südafrikanischen Busch soll nun ein weiterer Schritt in Richtung alte Form gelingen. Langsam wieder im Turnierrhythmus und mit steigendem Muskelaufbau muss in Malelane diesmal aber auch die Richtung bei den Teeshots passen, denn mit getroffenen Fairways sollte Bernd die halbe Miete zum Wochenendeinzug bereits eingefahren haben.

Gute und schlechte Erinnerungen

An den Leopard Creek GC hat Bernd Wiesberger sowohl gute als auch schlechte Erinnerungen. Im Jahr 2008 bescherte ihm das Turnier im Kruger Nationalpark sein erstes Preisgeld nach erspielter Tourkarte. 2011 hingegen verpasste er den Cut und machte seither einen Bogen um das Safari-Event der European Tour. Ein Sprung über die gezogene Linie würde die Weihnachtspause aber mit Sicherheit zusätzlich etwas angenehmer gestalten.

Das Wetter wird sich passend zur Jahreszeit präsentieren, denn jeden Tag sollte im südafrikanischen Sommer das Quecksilber deutlich über 30 Grad Celsius wandern. Der Oberwarter startet am Donnerstag im Flight mit Chris Paisley (ENG) und Dean Burmester (RSA) um 11:40 MEZ von der 1 weg ins 1,5 Millionen Euro Turnier.

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den Alfred Dunhill Championship.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Vergebliche Zitterpartie

SOUTH AFRICAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele hofft im Randpark GC nach der 73 am Firethorn Course lange Zeit, dass die Cutmarke noch auf 1 unter Par zurückspringt. Schlussendlich verpasst er aber denkbar knapp den Wochenendeinzug. Bernd Wiesberger scheitert nach einer 71 am Bushwillow Course auch beim zweiten Turnier nach dem Comeback am Cut.

Martin Wiegele hatte zum Auftakt den Bushwillow Course mit einer 68 (-3) durchaus gut im Griff und startet so klar innerhalb des Cutbereichs in den zweiten Spieltag. Um beim Abstecher auf die European Tour in dieser Woche gutes Preisgeld mitnehmen zu können, muss der Routinier auch am Firethorn Course seine gute Form unter Beweis stellen.

Mit sicheren anfänglichen Pars findet er sich dann auch solide zurecht und arbeitet sich nach einem Birdie am Par 4, der 3 schon früh in Richtung Top 10 nach vor. Allerdings reißt der Schwung danach sichtlich, denn ein Bogeytriplepack von der 5 weg lässt ihn bis an die Cutmarke zurückfallen.

Zwischen Sein und Nichtsein bringt ihn dann ein Birdie auf der 14 wieder in die richtige Richtung, was er sich allerdings mit einem darauffolgendes Bogey sofort wieder zunichte macht. Schlussendlich unterschreibt Martin Wiegele die 73 (+2) und hofft danach bis zum Ende des Tages, dass sich die Cutmarke bei 1 unter Par einpendelt um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können.

Am Ende aber macht ihm die Linie den Gefallen nicht und Martin ist als 71. denkbar knapp am Wochenende zum Zuschauen verdammt. “Es ist eigentlich unglaublich, dass man mit so einem Spiel überhaupt in Gefahr kommt den Cut zu verpassen”, wirkt er nach dem langen Nägelbeißen richtiggehend zermürbt. “Die Löcher 4 bis 7 waren absoluter Wahnsinn. Von den Schlägen her hätte ich die unter Par spielen müssen und nicht 3 über.”

Erneut vorbei

Bernd Wiesberger lag zum Auftakt lange Zeit am etwas schwereren Firethorn Course klar im roten Bereich, erst späte Fehler ließen schließlich nicht mehr als die 71 (Par) zu. Am Freitag muss er auf Bushwillow nun eigentlich zwingend eine Runde im Minusbereich notieren um sein erstes Wochenende nach dem Comeback erreichen zu können.

Das Vorhaben soll schlussendlich aber erneut nicht aufgehen, obwohl sich der Start mit einem anfänglichen Par 5 Birdie durchaus gut anlässt. Danach spult der Oberwarter zwar sicher die Pars ab, kann am scorefreundlicheren Bushwillow Course aber nicht weiter nachlegen und tanzt damit lange Zeit genau an der Cutlinie.

Nach zehn Bahnen mit der angegebenen Schlaganzahl entpuppt sich dann das Par 5, der 12 wieder als gewinnbringend, denn mit seinem zweiten Birdie des Tages spielt er sich endgültig über die gezogene Linie in Richtung Wochenende.

Lange währt die Freude aber nicht, denn da sich auf der 13 nur ein Bogey ausgeht, rutscht er postwendend wieder zurück. Des Schlechten noch nicht genug schnürt er auf der 14 sogar den schwarzen Doppelpack und verliert so langsam aber sicher immer mehr die rote Linie aus den Augen.

Nachdem er dann auch auf der 16 noch einen Schlag abgeben muss, ist klar, dass er auch beim zweiten Turnier nach dem Comeback das Wochenende verpassen wird. Ein Birdie auf der 17 lässt zwar noch einmal kurz Hoffnung aufflackern, schlussendlich ist die zweite 71 (Par) aber als 88. zu wenig um Preisgeld mitnehmen zu können.

Lokalmatador Charl Schwartzel marschiert mit einer 63 (8) und bei gesamt 12 unter Par bis an die Spitze nach vor.

>> Leaderboard South African Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den South African Open.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Bushwillow im Griff

SOUTH AFRICAN OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele legt sich im Randpark GC mit einer 68 am Bushwillow Course eine gute Basis für das Erreichen des Wochenendes. Bernd Wiesberger muss sich nach späten Fehlern am Firethorn Course mit der 71 zufrieden geben.

Südafrikas Open, eines der traditionsreichsten Golfturniere weltweit, wurde heuer mit der Joburg Open zu einem 1 Million Euro-Turnier zusammengelegt. Übernommen wurde dazu das Format der Joburg Open, wo im Randpark GC auf den Kursen Firethorn und Bushwillow gespielt wird. Das ermöglicht ein Riesenfeld von 240 Spielern und somit auch einen European Tour-Einsatz für Martin Wiegele.

Dieser findet sich dann mit einem anfänglichen Birdie am Bushwillow Course auch sofort gut zurecht und lässt danach mit recht souveränen Pars in der frühen Phase seiner Runde nichts anbrennen. Das Par 3, der 8 entpuppt sich dann jedoch erstmals als etwas zu harte Nuss und lässt ihn mit dem ersten Bogey wieder auf Level Par zurückfallen.

Martin verweilt aber nur kurz am Ausgangspunkt, denn kaum auf der zweiten Platzhälfte angekommen dreht er sein Score wieder zurück in den Minusbereich. Dass er sich vor Weihnachten in durchaus guter Form befindet macht er dann auf der 12 klar, wo er mit seinem dritten Birdie des Tages erstmals sogar bis ins Mittelfeld nach vorne marschiert.

Lange hält das Zwischenergebnis zwar nicht, da ein Bogey die Aufbruchsstimmung rasch wieder abbremst, Martin lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und hat mit gleich zwei Birdies danach die mehr als passende Antwort parat. Da er die Runde mit einem soliden Par beendet, notiert er zum Auftakt die 68 (-3), womit er sich als 27. ganz klar innerhalb des Cutbereichs einreiht.

“Es war ein solider Start”, freut er sich über die gelungene erste Runde. “Ich fühle mich gut und hab selten etwas retten müssen bis auf einen Socket wo ich auf der 13 leider vergeblich ums Par gekämpft hab. Auf der 1 und der 12 hab ich Birdies zwei Par 5 mit Zweiputts vom Vorgrün gemacht und auf der 10 ist sogar aus zehn Metern der Putt gefallen.”

Späte Fehler zur 71

Bernd Wiesberger unternimmt nach dem verpassten Cut beim Comeback auf Mauritius den zweiten Schritt am steinigen Weg zurück zu alter Form. Da am Freitag nach jeweils einer Runde von Firethorn und Bushwillow nur die besten 70 von 240 den Cut schaffen, wird sich die Aufgabe für den 33-jährigen Oberwarter nicht gerade einfach gestalten.

Der Start gelingt Bernd am etwas schwierigeren Firethorn Course mit anfänglichen Pars dann aber durchwegs solide und ein recht frühes Birdie am Par 5, der 4 sorgt rasch für ein gutes Gefühl. Angestachelt vom ersten roten Eintrag legt er danach am Par 3 sofort weiter nach und macht so den starken Start endgültig perfekt.

Auch danach zeigt er sich um einiges sicherer als noch in der Vorwoche und macht mit weiteren Pars nichts falsch, weshalb er mit dem Zwischenscore von 2 unter Par auf den Backnine ankommt. Erst danach kommen auch die Probleme der Vorwoche zurück, denn ein wild nach links verzogener Drive auf der 10 lässt ihn dann erst mit dem dritten Schlag das Grün erreichen, was das erste Bogey zur Folge hat.

Am Par 5, der 12 bringt er die Grünattacke dann zwar nur rechts neben dem Kurzgemähten unter, nach gutem Chip und gestopftem Putt kann er sein Score aber wieder auf 2 unter Par stellen. Nach etlichen Pars sorgt dann auf der 16 ein weiterer verzogener Abschlag und eine Annäherung in den Grünbunker für das zweite Bogey des Tages.

Auch auf der 18 findet der Drive das Fairway nicht und Bernd muss sich so mit einem abschließenden Schlagverlust sogar nur mit der 71 (Par) zufrieden geben, was ihm vor der zweiten Runde als 95. einen kleinen Rückstand von einem Schlag auf die Cutmarke einbrockt.

Local Hero Louis Oosthuizen ist am Donnerstag am Bushwillow Course mit der 62 (-9) das Maß der Dinge in Johannesburg.

>> Leaderboard South African Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den South African Open.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Formaufbau in Südafrika

SOUTH AFRICAN OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger teet nach Mauritius auch bei den South African Open auf und hofft auf seinen ersten Cut nach dem Comeback. Durch das riesige Feld von gleich 240 Spielern kommt im Randpark GC auch Martin Wiegele zu Europan Tour Ehren.

Knapp sieben Monate lang musste Bernd Wiesberger verletzungsbedingt passen, da ihm ein schmerzhafter Golfschwung mit seinem 3er Holz eine Sehne derart stark beleidigte, dass er sich sogar einem operativen Eingriff unterziehen musste. Dementsprechend motiviert und voller Tatendrang konnte der Burgenländer sein Comeback-Turnier auf Mauritius vergangene Woche kaum erwarten.

Allerdings wurde er mit zu ungenauen Drives und verbesserungswürdiger Putt-Performance aber vor allem am Freitag mit einem deutlichen Missed Cut hart auf den Boden der Realität zurückgeholt. Vor allem physisch sah man deutlich, dass der Oberwarter noch nicht dort ist wo er selbst bereits gern wäre, weshalb der Start in Südafrika umso wichtiger scheint um weiter am Formaufbau feilen zu können.

Ein Wochenendeinzug wäre beim riesigen Starterfeld von gleich 240 Spielern – gespielt wird sowohl am Firethorn als auch am Bushwillow Course – mit Sicherheit bereits ein Erfolg, denn lediglich die Top 70 dürfen auch am Samstag und Sonntag noch abschlagen.

Preisgeld und zwei weitere Runden auf Wettkampfniveau würden wohl auch in Punkto Turnierryhthmus durchaus wichtig sein, denn nach den SA Open wird Bernd kommende Woche auch bei den Alfred Dunhill Championship in Malelane die Schläger schwingen und so vor der Weihnachtspause das “Comeback-Event-Triple” perfekt machen.

European Tour Ehren

Durch das große Starterfeld kommt in dieser Woche auch Martin Wiegele zu European Tour Ehren. Der Routinier, der nach seiner Hüft-Operation bereits am Ende der letzten Challenge Tour Saison teils durchaus gutes Golf zeigte, hofft in Johannesburg auf eine gute Frühform um einen Weihnachtsbonus in Form von Preisgeld mit in die Heimat nehmen zu können.

Neben Wiesberger und Wiegele ist auch Bernard Neumayer nach Südafrika gereist, der hauptberuflich auf der Pro Golf Tour spielende Pro verpasste jedoch am Dienstag bei starkem Wind die Qualifikation. Beim Traditionsturnier, die South African Open wurden heuer mit den Joburg Open zu einem 1 Millionen Euro Event zusammengelegt, dürfte laut derzeitiger Prognose nur der Donnerstag trocken bleiben, denn ab Freitag sind im südafrikanischen Sommer jederzeit Gewitter möglich.

Bernd Wiesberger beginnt das Turnier im Marquee Flight gemeinsam mit den Local Heroes Charl Schwartzel und Haydn Porteous um 10:55 MEZ am Firethorn Course. Martin Wiegele startet um 12:10 MEZ im Flight mit den beiden südafrikanischen Youngsters Franklin Manchest und Ruan Conradie am Bushwillow Course.

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den South African Open.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Verdiente Weihnachtspause

MAURITIUS OPEN – FINAL: Matthias Schwab ist zwar auch am Finaltag im Four Seasons GC vergeblich auf der Suche nach einer roten Runde und rutscht mit der 73 ins Mittelfeld zurück, nach einem fantastischen Jahr hat sich der Schladming-Pro aber die kommende Weihnachtspause mehr als verdient.

Matthias Schwab sparte nach dem Moving Day nicht mit Selbstkritik und meinte, dass er schlicht zu viel wollte um Besseres als eine 72 (Par) aufs Tableau zu bringen. Dennoch hatte der Rohrmooser im Urlaubsparadies Mauritius vor dem Finaltag die Topränge durchaus noch in Reichweite, allein auf seiner letzten Runde der Saison merkt man Matthias das lange anstrengende Jahr bereits sichtlich an.

Die Probleme manifestieren sich am Sonntag zwar nicht von Beginn an, da er mit einer recht sicheren Parserie solide in den Tag startet, ab der 7 wird es aber zusehends farbenfroher auf der Scorecard. So verewigt er zunächst ein Birdie und bricht damit den anfänglichen Bann der roten Einträge. Anders als erhofft stellt das Erfolgerlebnis aber keine Initialzündung dar, denn in Folge tritt er sich von der 8 bis zur 12 gleich drei Schlagverlust ein.

Er kontert zwar am Par 5 danach sofort mit dem nächsten Birdie, mehr will an diesem Tag im Four Seasons GC von Beau Champ aber einfach nicht mehr gelingen, weshalb er sich am Finaltag auf Mauritius mit einer 73 (+1) zufrieden geben muss, was schlussendlich nur für Rang 39 reicht.

Kurt Kitayama (USA) lässt mit einer 68er (-4) Schlussrunde nichts mehr anbrennen und gewinnt bei gesamt 20 unter Par sein erstes European Tour Turnier der Karriere.

Fantastisches Jahr

Matthias verpasst damit zwar bei seinem letzten Turnier des Jahres ein weiteres Topergebnis, der Youngster kann aber auf ein fantastisches Jahr mit sehr vielen Höhen und kaum merkbaren Tiefs zurückblicken. Ohne Probleme erspielte er sich auf seinem ersten Jahr auf der European Tour die Tourcard und verpasste nur um Haaresbreite die Qualifikation für das große Finale in Dubai. Beim ersten Turnier des neuen Wertungsjahres wusste er dann letzte Woche in Hong Kong mit Rang 9 voll zu überzeugen und konnte so sofort sehr gut im neuen Race to Dubai anschreiben.

Wie schon letztes Jahr lässt Matthias Schwab die kommenden beiden Südafrika Turniere aus – Bernd Wiesberger wird dennoch für österreichische Beteiligung sorgen – und verabschiedet sich in die wohlverdiente Weihnachtspause, wo nun zunächst in der Heimat Regeneration und Entspannung angesagt ist. Am Dreikönigstag wird er jedoch bereits nach Abu Dhabi reisen um sich mit Trainingseinheiten bestmöglich auf das Rolex Series Event im Abu Dhabi GC vorzubereiten.

In seiner zweiten European Tour Saison wird er sich vor allem auf die großen Events konzentrieren. Da er nach einem vollen Jahr auf Europas höchster Spielklasse nun auch so gut wie alle Plätze bereits kennt, wird auch mit Sicherheit die Selektion der Turnierstarts etwas leichter fallen.

>> Leaderboard Mauritius Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Mauritius Open.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Etwas Ryder Cup Flair

HERO WORLD CHALLENGE – 3. RUNDE: Mit Tony Finau (USA), Jon Rahm (ESP) und Henrik Stenson (SWE) gehen gleich drei aktuelle Ryder Cupper in Albany aus der geteilten Führung in den Finaltag. Gastgeber Tiger Woods (USA) hält die rote Laterne.

Viel spannender könnte es nach drei Runden bei Tiger Woods’ traditionellem Einladungsturnier auf den Bahamas kaum zugehen. Lediglich 18 handverlesene Spieler stehen auf der Atlantik-Inselgruppe am Abschlag und gleich drei davon teilen sich vor der letzten Umrundung den Platz an der Sonne.

Nachdem Jon Rahm und Henrik Stenson vor allem am Freitag voll zu überzeugen wussten und sich mit bärenstarken Runden bis an die Spitze arbeiteten – beide notieren am Moving Day Seite an Seite eine 69 (-3) – erhöht am Samstag Tony Finau seine Taktzahl und schließt mit einer 67 (-5) zum europäischen Duo auf.

Wieviel geballte Golfpower in New Providence wirklich in den Teeboxen steht zeigt die Tatasche, dass mit Rahm, Stenson und Finau gleich drei aktuelle Ryder Cupper den Ton angeben. Dafür aber will der prominente Gastgeber in diesem Jahr so gar nicht ins Rollen kommen.

Schon zum Auftakt nur mit der 73 (+1) unterwegs, machte er sich am Freitag mit einem abschließenden Doppelbogey noch besseres als die 69 (-3) zunichte. Da sich am Samstag dann nur eine 72 (Par) ausgeht, ziert Tiger Woods vor der Finalrunde mit Rang 18 sogar das Ende des Leaderboards.

>> Leaderboard Hero World Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Serie fortgesetzt

COSTA BLANCA MASTERS – FINAL: Markus Brier setzt im Melia Villaitana GC von Benidorm mit einem Rang seine Top 10 Serie fort und reist als einer der Mitfavoriten weiter nach Mauritius und auf die Seychellen. Gordon Manson zaubert am Finaltag sowohl Mr. Hyde als auch Dr. Jekyll aus dem Bag.

Markus Brier spult weiterhin eine fantastische erste Saison auf der Staysure Tour ab. Der Jung-Senior präsentierte sich das gesamte Jahr über meist von seiner besten Seite, was er jedoch seit September aufs Tableau postet ist schier unglaublich.

Schon bei den Travis Perkins Masters verpasste er nur knapp mit Rang 11 ein Top 10 Ergebnis. Seit den Scittish Open allerdings regnet es unaufhörlich Spitzenergebnisse. So fuhr er bei den Scottish Senior Open bereits einen ganz starken 3. Rang ein und musste sich danach bei den European Senior Masters und den Paris Legends Championship mit zwei 2. Plätzen nur ganz knapp geschlagen geben.

Weiter im Takt

Auch in Spanien, beim Europafinale der Staysure Tour, setzt der Wiener die beeindruckende Serie weiter fort. Markus ließ schon bei der ersten Runde teilweise seine starke Form aufblitzen, häufte aber nach dem Turn auch Fehler ein, weshalb sich schließlich nur die 71 (-1) ausging. Am Freitag aber präsentierte er sich dann von Beginn am von seiner besten Seite und startet nach einer 68 (-4) sogar aus den Top 10 in den Finaltag.

Dass “Maudi” auf keinen Fall die Serie der Topergebnisse beenden möchte macht er dann von Beginn an klar, denn nach einem schnellen Birdie auf der 2, nimmt er am Par 5, der 4 sogar ein Eagle mit und festigt damit auf den Frontnine seinen Platz unter den besten 10.

Auch nach dem Turn hat Markus alles bestens im Griff. Zwar verpasst er es auf der 11 (Par 5) gleich weiter nachzuegen, holt das verpasste Birdie mit zwei darauffolgenden Erfolgserlebnissen aber mehr als nach und macht sich so bereits daran sogar die Top 5 zu attackieren.

Mit seinem bereits fünften Birdie des Tages knackt er dann auf der 17 sogar die besten 3, ehe ihm die 18 noch eine fehlerlosen Parformance zunichte macht. Doch auch mit der 67 (-5) setzt er seine beeindruckende Serie der Topergebnisse weiter fort und reist mit einem sehenswerten 5. Rang weiter nach Mauritius zur Tour Championship.

Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Gordon Manson hatte zum Auftakt etwas mit der Beständigkeit und Konstanz zu kämpfen, was schließlich nur in einer 75 (+3) mündete. Am Freitag aber drehte der gebürtige Schotte dann richtig auf und marschierte mit einer 66 (-6) unaufhaltsam nach vor. Bei nur einem Schlag Rückstand auf die besten 10 ist auch für ihn noch vieles zu holen.

Am Samstag schaut dann zumindestens auf den Frontnine beim Wahlkärntner wieder Mr. Hyde hervor. Gordon muss gleich zwei Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren, was gerade einmal zwei Birdies klarerweise kaum auffangen können. Auf den zweiten Neun aber findet Gordon dann Dr. Jekyll wieder und macht sich mit beeindruckender Birdiequote daran die aufgerissenen Schläge wieder wegzuhobeln.

Gleich die 10 und die 11 kann er zu weiteren roten Einträgen überreden und pirscht sich damit wieder an den Ausgangspunkt heran. Nur kurz gönnt er sich dann drei Bahnen lang eine Verschnaufpause, ehe er auf der 15 und der 15 den nächsten Doppelpack schnürt und so sogar sein Tagesergebnis noch in den Minusbereich dreht. Mit der 70 (-2) tritt er zwar auf der Stelle, reist aber mit einem guten 16. Platz weiter ins Urlaubsparadies von Mauritius.

Paul Streeter (ENG) setzt sich im Stechen gegen Miguel Angel Jimenez (ESP) durch und gewinnt mit einem Gesamtscore von 15 unter Par.

>> Leaderboard Costa Blanca Masters

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Auf Sparflamme

MAURITIUS OPEN – 3. RUNDE: Matthias Schwab vermeidet am Moving Day im Four Seasons GC zwar zum größten Teil Bogeys, kocht aber auch Birdies nur auf Sparflamme und rutscht so im ein paar Ränge im Klassement zurück.

Matthias Schwab konnte zwar am Freitag nicht mehr an die bärenstarke Auftaktrunde anknüpfen, startet aber mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ins Wochenende. Mit einer Moving Day-Runde in den 60ern könnte er nach Hong Kong sein bereits zweites Topergebnis in Folge mitnehmen.

Der Start verläuft allerdings nicht wirklich nach dem Geschmack des Youngsters, denn nach einem anfänglichen Par tritt er sich ausgerechnet am Par 5, der 2 den ersten Fehler ein, der ihn bis ins Mittelfeld zurückwirft. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar sofort wieder, auf den scoretechnischen Ausgleich muss er aber die gesamten Frontnine über warten.

Erst am Par 5, der 13 bricht dann endlich der Birdiebann und Matthias kann sein Score wieder auf Level Par zurückdrehen. So richtig in Fahrt bringt dies das Spiel des Schladming-Pros aber nicht, denn danach spult er erneut zwar solide Pars ab, kommt damit im Klassement aber nicht nach vor.

Schlussendlich muss sich Österreichs Shooting-Star mit der 72 (Par) zufrieden geben, die ihn am Leaderboard bis auf Rang 27 zurückwirft. Zwar hätte sich Matthias Schwab mit Sicherheit selbst am Samstag besseres erwartet, mit einer starken Schlussrunde ist aber am Sonntag bei seinem letzten Turnier im heurigen Jahr durchaus noch einiges zu holen.

Saisonübergreifend betrachtet ist die 72 die erste nicht rote Runde seit dem Moving Day der Nedbank Challenge vor wenigen Wochen. Seitdem hat Matthias sieben Runden in Folge lang unter Par gespielt, was zeigt wie unglaublich Konstant der erst 23-jährige in letzter Zeit wirklich spielte.

“Der Tag heute war sehr frustrierend. Nichts ist gegangen, sogar das Lesen der Greens funktionierte nicht. Ich hatte mir viel für heute vorgenommen, vielleicht sogar zu viel. Schon auf der 2 hab ich nur das Bogey gespielt, weil ich zu viel riskierte und verloren hab”, fasst Matthias seinen Moving Day geknickt zusammen.

Justin Harding (RSA) und Kurt Kitayama (USA) gehen bei gesamt 16 unter Par aus der geteilten Führung auf die letzte Runde.

>> Leaderboard Mauritius Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Mauritius Open.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube
Jon Rahm

Auf der Überholspur

HERO WORLD CHALLENGE – 2. RUNDE: Wussten in Albany zum Auftakt am Donnerstag noch die US-Amerikaner zu überzeugen, so treten bei Tiger Woods (USA) Einladungsturnier auf den Bahamas am Freitag die Europäer das Gaspedal bis zum Anschlag durch.

Traditionell lädt Tiger Woods zu dieser Zeit des Jahres eine handverlesene Auswahl an Weltklassespielern auf die Bahamas ein. Mit dem Hausherrn stehen in New Providence gerade einmal 18 Spieler in den Teeboxen, wobei Gastgeber Woods in dieser Woche etwas zu kämpfen hat.

Zwar bringt er nach der enttäuschenden 73 (+1) vom Donnerstag diesmal eine 69 (-3) zum Recording, nach einem Abschlag auf der 18 in eine Palme zerstört er sich mit einem Doppelbogey aber noch klar Besseres und muss sich so vor dem Wochenende mit Rang 14 zufrieden geben.

An der Spitze gibt es hingegen eine Wachablöse, denn nach den beiden starken Auftaktrunden von Patrick Cantlay und Patrick Reed (beide USA), wissen am Freitag Jon Rahm (ESP) und Henrik Stenson (SWE) voll zu überzeugen. Vor allem der Spanier packt eine wahre Traumrunde aus und marschiert mit einer 63 (-9) unaufhaltsam bis an die Spitze nach vor.

“Ich hab den Ball heute vom Tee so gut getroffen, dass ich eigentlich immer mit nur noch einem kurzen Schläger ins Grün am Fairway gestanden bin. Ich konnte heute klar von den scorefreundlichen Löchern profitieren. Es hat sich schon auf der Runde so angefühlt als könne heute nicht viel schiefgehen”, fasst er seine starke Performance zusammen.

Henrik Stenson hat ebenfalls alles voll im Griff. Der Schwede muss lediglich ein einziges Bogey auf der 10 notieren, findet aber parallel dazu sieben Birdies und teilt sich so mit der 66 (-6) den Platz an der Spitze mit seinem Ryder Cup-Kollegen.

>> Leaderboard Hero World Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Auf der Lauer

MAURITIUS OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab kann im Four Seasons Resort zwar nicht mehr an die bärenstarke erste Runde anknüpfen, startet aber aus vielversprechender Lauerposition ins Wochenende. Bernd Wiesberger verpasst beim Comeback deutlich den Cut.

Matthias Schwab zeigte auch zum Auftakt in Mauritius in welch beneidenswerter Form er sich derzeit befindet. Der Rohrmooser glänzte mit solidem Spiel von Tee bis Grün und belohnte sich mit einer 67 (-5) die ihn im absoluten Spitzenfeld übernachten ließ. Am Freitag will er die frühe Startzeit bestmöglich ausnützen um aus starker Position ins Wochenende starten zu können.

Gleich zu Beginn seiner zweiten Runde geht das Vorhaben auch perfekt auf, denn schon die 10 lässt das erste Birdie springen. In Folge geht es beim Rohrmooser aber etwas zäh dahin, denn weitere Erfolgserlebnsise lassen die gesamten Backnine über auf sich warten. Kurz vor dem Turn erwischt es Österreichs Shooting-Star dann ausgerechnet am Par 5, der 18 noch dazu mit dem ersten Fehler, was ihn nur bei Level Par auf den ersten neun Bahnen ankommen lässt.

Auch auf den Frontnine will sich nicht der gewinnbringende Schwung vom Vortag einstellen. Mit weiteren Pars macht er zwar nichts falsch, mit der absoluten Spitze kann er damit aber nicht mithalten. Immerhin beendet der Schladminger seinen Arbeitstag so wie er ihn begonnen hatte, mit einem Birdie, wobei er sogar fast das Wedge zum Eagle locht. Mit der zartroten 71 (-1) befindet er sich vor dem Weekend als 15. in durchaus guter Lauerposition.

“Es waren heute ähnlich gute Wetterbedingungen wie gestern am Nachmittag. Leider spielte ich die vier Par 5 Bahnen heute nicht gut genug und muss deshalb mit der 71er Runde zufrieden sein”, zeigt er sich nach der Runde aber von der leicht geröteten Performance nicht wirklich angetan.

Noch ein langer Weg zurück

Bernd Wiesberger legte mit einer 72 (Par) eine solide Comeback-Runde hin und machte sich nur mit einigen Schwierigkeiten bei den Drives eine rote Runde zunichte. Der Burgenländer muss somit am Freitag einen Schlag gutmachen um die gezogene Linie überspringen zu können, mit konstantem Spiel scheint dies auch durchaus machbar zu sein.

Allerdings lässt der Oberwarter gleich zu Beginn seiner zweiten Runde auf beiden Par 5 Bahnen die Möglichkeit auf einen schnellen roten Eintrag verstreichen und kommt so der Cutmarke in der frühen Phase nicht näher. Da ihm danach das Par 3, der 5 mit einem Doppelbogey zum Verhängnis wird, rückt die gezogene Linie sogar in unangenehme Ferne.

Zwar gibt er auf einen weiteren Fehler auf der 7 mit seinem ersten Birdie des Tages auf der 8 eine gute Antwort, mehr will auf den Frontnine aber nicht gelingen. Nach gutem Drive und starker Annäherung legt er sich dann aber auf der 10 eine gute Birdiemöglichkeit auf und lässt sich diese nicht vom Putter nehmen.

Allerdings hält der Höhenflug nicht lange, denn schon die 11 und die 12 brummen Bernd die nächsten Fehler auf, was damit das Erreichen des Wochenendes außer Reichweite rücken lässt. Schlussendlich unterschreibt er am Freitag nur die 76 (+4) und verpasst damit beim Comeback-Turnier als 125. deutlich den Cut.

Was man aus den ersten beiden Spieltagen beim Comeback durchaus rauslesen konnte ist die Tatsache, dass Bernd physisch noch nicht wirklich dort ist, wo er selbst gern wäre, was angesichts der langen Pause auch kein Wunder ist.

Mit der fehlenden Turnierpraxis und dem wohl auch noch nicht hunderprozentigen Vertrauen ins Handgelenk ist der Missed Cut beim Comeback schnell erklärt. Die nächste Chance ergibt sich aber bereits kommende Woche, denn Bernd jettet sofort weiter nach Johannesburg und wird ab Donnerstag bei den South African Open am Start stehen.

Kurt Kitayama (USA) gibt nach der bereits zweiten 65 (-7) das Tempo vor.

>> Leaderboard Mauritius Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Mauritius Open.

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube