Autor: Klemens Widhalm

Gut angeschrieben

CZECH MASTERS – FINAL: Matthias Schwab kann zwar am Finaltag zu keiner Zeit mehr in den Titelkampf eingreifen, nach zuletzt drei verpassten Cuts in Folge schreibt der Rohrmooser im Albatross Resort von Prag mit einem 5. Rang aber wieder sehenswert im Race to Dubai an. Bernd Wiesberger rutscht am Sonntag mit einer 72 ins Mittelfeld zurück.

Matthias Schwab rutschte am Moving Day mit einer 69 (-3) zwar um ein paar Ränge zurück, mit einer starken Finalrunde hätte er aber Thomas Pieters (BEL) womöglich noch etwas in Reichweite. Wichtig dabei wäre es jedoch gleichn von Beginn an Druck nach vorne aufzubauen um den vier Schläge großen Rückstand rasch schmelzen lassen zu können.

Zwar will das anfängliche Par 5 noch keinen Schlag springen lassen, den roten Eintrag holt er aber sofort auf der 2 nach und sorgt so für den geplanten schnellen Start. Durchstarten kann der Schlamding-Pro mit dem frühen Erfolgserlebnis aber nicht, denn die 4 kostet einen Schlag und wirft ihn rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Der Fehler bricht auch sichtlich den Rhythmus, denn anders als eingeplant beschert ihm das kurze Par 4 der 6 nicht nur keinen Schlaggewinn, sondern brummt ihm sogar das zweite Bogey auf, womit er unangenehm zurückfällt. Das zweite Par 5 der Runde kurz vor dem Turn bringt ihm dann aber den Ausgleich, was ihn auch wieder an die Top 10 andocken lässt.

Wieder in den Toprängen

Zwar geht sich am gleich darauffolgenden nächsten Par 5 nicht sofort ein weiteres Birdie aus, die 11 erweist sich dafür als gewinnbringend und lässt Matthias wieder in den Minusbereich abtauchen. Da mit der 12 auch das letzte Par 5 der Runde dann noch einen Schlaggewinn abwirft, arbeitet er sich endgültig wieder bis unter die Spitzenplätze nach vor.

Wie schon am Vortag erweist sich die lange 17 aber auch am Sonntag wieder als zu unangenehm und knöpft dem 24-jährigen einen Schlag wieder ab. Damit will sich Matthias aber sichtlich nicht zufrieden geben und bessert auf der Schlussbahn mit einem Birdie den Faux-pas wieder aus. Zwar kann er mit der 70 (-2) in keiner Weise mehr in den Titelkampf eingreifen, nach zuletzt drei verpassten Cuts in Folge schreibt er aber als 5. mit seinem bereits fünften Top 10 Ergebnis des Jahres wieder sehr sehenswert im Race to Dubai an.

“Mit dem 5. Platz bin ich zufrieden. Er entspricht auch der von mir erbrachten Leistung. 19 Birdies und ein Eagle in vier Runden war durchaus gut, leider war die Fehleranzahl etwas zu hoch. Der Weg und die Entwicklung sind okay. Ich freue mich jetzt auf eine Trainingsoche und dann auf mein nächstes Turnier in Crans Montana”, so Matthias Schwab, der wie Bernd Wiesberger kommende Woche pausiert, nach dem tschechischen Event.

Ins Mittelfeld abgerutscht

Bernd Wiesberger brachte am Samstag nur eine zartrosa 71 zum Recording und nimmt die letzte Runde nur vom vorderen Mittelfeld aus in Angriff. Mit einem guten letzten Auftritt hat aber auch der sechsfache European Tour Sieger die Spitzenplätze mit Sicherheit noch in Reichweite.

Der Start in den Sonntag gelingt mit Pars zwar sehr solide, anders als an den Vortagen muss er sich bis zum ersten Birdie aber noch in Geduld üben. Auf der 4 passt dann aber erstmals alles zusammen und der Oberwarter taucht mit seinem ersten Birdie in den roten Bereich ab.

Ins Rollen bringt ihn das erste Erfolgserlebnis aber nicht, denn schon die 5 erweist sich als zu harte Nuss und wirft ihn wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Auch danach entwickelt sich die Finalrunde als durchwegs zähe Angelegenheit, denn erst die 12, das vierte und letzte Par 5 der Runde, lässt wieder einen Schlag springen und beschert dem Burgenländer damit wieder ein Minus als Vorzeichen.

Lange kann er dieses aber nicht verwalten, denn auf der 15 rutscht er erneut auf Level Par zurück und muss sich am Ende mit der 72 (Par) zufrieden geben. Mit seiner ersten nicht roten Runde der Woche rutscht der sechsfache European Tour Champion noch bis ins Mittelfeld auf Rang 30 zurück und kann damit auch die Lücke zu Shane Lowry (IRL) an der Spitze der Jahreswertung nicht wirklich merklich verkleinern.

Thomas Pieters (BEL) lässt mit einer 69 (-3) nichts mehr anbrennen und triumphiert bei gesamt 19 unter Par.

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Zweitbestes Saisonergebnis

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier spielt im Craigielaw GC lange Zeit um den Sieg mit. Erst ein spätes Doppelbogey wirft ihn dann noch etwas zurück, mit Rang fährt er aber immerhin sein zweitbestes Saisonergebnis ein.

Markus Brier misst sich bei der schottischen Seniors Open mit gleich vier ehemaligen Major-Champions, Michael Campbell, Sandy Lyle, Paul Lawrie und Ian Woosnam. Gespielt wird auch heuer in Craigielaw an der Küste von East Lothian bei Edinburgh. Der Wiener hat gute Erinnerungen an den Linkskurs, wo er im Vorjahr mit Platz 3 eines seiner herausragenden Ergebnisse in der noch jungen Ü50-Karriere ablieferte. Gordon Manson muss leider auch in seiner alten Heimat am Wartebankerl Platz nehmen.

Markus spult richtig solide Frontnine ab, wenngleich sich die Highlights bislang noch durchaus in Grenzen halten. Lediglich ein einziges Birdie kann er auf der Scorecard notieren, da er aber parallel dazu auch keinen Fehler einstecken muss, kommt er im zartrosa Bereich auf den Backnine an.

Dort allerdings schleicht sich dann auf der 10 auch der erste Fehler ein. “Maudi” lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen, sammelt auf der 12 und der 14 noch weitere Birdies auf und kann sich so am Ende auf der 17 sogar noch ein Bogey leisten um trotz allem mit einer geröteten 70 (-1) und damit in guter Ausgangslage zum Recording zu kommen.

Im Titelkampf

Am Samstag hat Österreichs erster European Tour Champion dann vor allem mit den Par 5 Löchern so seine liebe Mühe. Schon die 11 – seine zweite Bahn – luchst dem Wiener den ersten Schlag ab. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar wieder, läuft aber vergeblich einem Birdie hinterher und tritt sich zu allem Überfluss kurz vor dem Turn am Par 5 der 18 sogar ein Doppelbogey ein, was ihn deutlich zurückrutschen lässt.

Kaum auf den ersten Neun angekommen findet er aber den Reset-Button und kämpft sich mit einem Birdiedoppelpack wieder zurück. Gekonnt vermeidet er danach weitere Fehler und darf sich auf seinem Schlussloch – der 9 – sogar über den scoretechnischen Ausgleich freuen, der ihn als einer der ersten Verfolger von Peter Fowler (AUS) in den Finaltag gehen lässt.

Lange Zeit dran

Am Finaltag spult er richtig farbenfrohe Frontnine ab, zeigt aber erneut, dass er den schwierigen Craigielaw GC durchaus gut im Griff hat. Schon früh findet er auf der 2 und der 3 die ersten Birdies, ehe sich auch die ersten Fehler breit machen. Da er aber noch zwei weitere rote Einträge mitnimmt, sind diese recht gut zu verkraften und “Maudi” kommt damit mit nur einem einzigen Schlag Rückstand auf Paul Lawrie (SCO) zum Turn.

Selbst ein Bogey am Par 5 der 11 kann er verkraften um ganz vorne dranzubleiben. Erst ein Doppelbogey und ein weiterer Fehler danach werfen ihn dann gegen Ende aus dem Titelrennen, nach einem abschließenden Birdie darf er sich aber nach der 73 (+2) immerhin über Rang 4 und damit sein zweitbestes Saisonergebnis nach Rang 3 von Frankreich freuen. Den Sieg schnappt sich Local Hero Paul Lawrie, der nach der 72 (+1) als einziger Spieler einen Score knapp unter Par aufweist.

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Wieder Top 10

STARNBERG OPEN – FINAL: Manuel Trappel hebt sich im Starnberg GC das beste für den Finaltag auf und nimmt nach einer fehlerlosen 65 sein bereits sechstes Top 10 Ergebnis der Saison mit.

Manuel Trappel, aktuell eindeutig bester Österreicher der Jahreswertung, will in Starnberg seine Serie der starken Ergebnisse weiter fortsetzen. Im Starnberg GC stehen neben dem Vorarlberger auch Alois Kluibenschädl, H.P. Bacher, Fabian Winkler, Peter Knotz sowie die Amateure Luca Denk, Timothy Zwirner und Niklas Regner in den Teeboxen. Gespielt wird von Freitag bis Sonntag um ein Gesamtpreisgeld von 30.000 Euro.

Zum Auftakt will bei Manuel Trappel aber nicht wirklich viel zusammenlaufen, denn der ehemalige Amateur Europameister bringt nur die 74 (+3) zum Recording und liegt damit weit zurück. Aus österreichischer Sicht weiß mit Niklas Regner hingegen ein Amateur am Freitag zu überzeugen, denn mit der 70 (-1) ist er an den Top 10 dran. Auch Luca Denk wahrt noch halbwegs die Chance auf den Cut, wenngleich der Amateur nach der 73 (+2) etwas zulegen muss. H.P. Bacher, Peter Knotz, Timothy Zwirner (Am), Alois Kluibenschädl und Fabian Winkler hingegen liegen schon weit zurück.

Am Samstag findet Manuel Trappel dann jedoch wieder in die Spur und weiß mit vier Birdies bei nur einem Bogey durchaus zu überzeugen. Bei einem Gesamtscore von Level Par ist der Einzug in den Finaltag keinerlei Problem. Auch Landsmann Niklas Regner (Am) kann die Cutlinie noch überspringen. Zwar verläuft seine Runde mit sechs Bogeys und vier Birdies um einiges bunter, der Amateur zeigt einmal mehr, dass durchaus einiges an Potenzial in ihm schlummert. Für alle übrigen Österreicher endet das Turnier bereits nach dem zweiten Spieltag.

Das Beste allerdings hebt sich Manuel Trappel für den Finaltag auf, denn der ehemalige Amateur Europameister marschiert nach sechs Birdies und keinem einzigen Fehler mit der bogeyfreien 65 (-6) über die Ziellinie und marschiert damit sogar noch bis auf Rang 7 nach vor und nimmt damit auch bei seinem sechsten Turnierstart heuer auf der Pro Golf Tour ein Top 10 Ergebnis mit. Auch Amateur Niklas Regner zeigt am Sonntag großteils gutes Golf und dreht einen zähen Start mit frühem Doppelbobey und anschließendem Bogey noch zu einer 70 (-1), womit er seine Platzierung als 34. im soliden Mittelfeld halten kann.

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Auf der Flucht

BMW CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Justin Thomas (USA) flüchtet im Medinah CC mit neuem Platzrekord regelrecht vor der Konkurrenz und zieht am Moving Day den ersten Verfolgern gleich um satte sechs Schläge auf und davon.

Justin Thomas wirkt am Samstag als wäre er auf der Flucht. Von Beginn an zeigt die Scorecard des Publikumslieblings, dass es an diesem Tag nur in eine einzige Richtung geht: Geradewegs nach vor und auf und davon. Gleich fünf Birdies verewigt der Mann aus Kentucky auf den ersten fünf Bahnen und weiß selbst auf ein darauffolgendes Bogey noch auf den Frontnine die reichtige Antwort.

Genug hat Thomas damit aber noch lange nicht, denn auf den zweiten Neun macht er klar, dass ihm die kleinen Vögelchen allein nicht genug sind und lässt kurzerhand am Par 5 der 10 einen Adler landen. Nach kurzer Verschnaufpause drückt er gegen Ende noch einmal das Gaspedal durch, nimmt auf der 14 und der 17 zwei weitere Birdies mit und quetscht am Par 4 der 16 sogar noch einen zweiten spektkulären Eagle dazwischen.

Derart stark unterschreibt der Student der berühmten University of Alabama schlussendlich die 61 (-11), stellt damit einen neuen Platzrekord auf und ist so von der Konkurrenz an der Spitze nur noch als kleiner Punkt am Horizont wahrzunehmen. Fast schon playstationmäßige sechs Schläge Vorsprung erarbeitet er sich auf seine Landsmänner Tony Finau und Patrick Cantlay, die beide 68er (-4) Runden zum Recording bringen. Tiger Woods (USA) taucht erstmals in die 60er ab und arbeitet sich mit der 67 (-5) bis auf Rang 31 nach vor.

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Spitze noch in Sicht

CZECH MASTERS – 3. RUNDE: Matthias Schwab büßt am Samstag im Albatross Resort zwar mit einer 69 ein paar Ränge ein, hat aber bei vier Schlägen Rückstand auf Thomas Pieters (BEL) die Spitze noch in Sicht. Bernd Wiesberger muss sich mit einer 71 begnügen und rutscht ins vordere Mittelfeld zurück.

Matthias Schwab trumpfte am Freitag richtig auf und knallte im Albatross Resort eine fehlerlose 65 (-7) aufs Tableau. Damit durchbrach der junge Steirer nicht nur seine drei Turniere andauernde Cutsperre, sondern stürmt sogar mit klar intakten Siegchancen ins Wochenende.

Der Start in die dritte Runde verläuft zwar mit anfänglichen Pars dann auch sehr solide, auf das erste Birdie muss er aber einige Zeit warten. Auf der 5 ist es dann aber soweit und Matthias sieht endlich den ersten Birdieputt ins Loch fallen, womit er sich hartnäckig unter den besten 10 des Klassements festkrallt.

Am Par 5 der 9 bringt Matthias dann die Grünattacke gekonnt am Kurzgemähten unter und hat sogar etwas Pech, dass der Eagleputt knapp am Loch vorbeikriecht. Das zweite Birdie stellt aber nur Formsache dar. Kaum auf den Backnine angekommen lässt auch das nächste Par 5 einen Schlag springen, womit sich der Schladming-Pro wieder in Richtung der absoluten Spitzenplätze orientiert.

Putter kühlt ab

Am letzten Par 5 will dann die Grünattacke zwar nicht so wie der Rohrmooser, nach starkem dritten Schlag stopft er aber den Birdieputt und arbeitet sich so weiter Stück für Stück in Richtung Spitze nach vor. Danach kühlt der Putter unangenehm ab, denn sowohl auf der 14 als auch auf der 16 legt er sich richtig gute Birdiemöglichkeiten auf, lässt jedoch beide Chancen ungenützt verstreichen.

Die ausgelassenen Birdies rächen sich dann auf der 17 noch zusätzlich, denn nach einem gewasserten Abschlag betreibt er mit einem Bogey sogar noch wichtige Schadensbegrenzung, rutscht aber dennoch etwas aus der Spitzengruppe. Am Ende unterschreibt der Rohrmooser die 69 (-3) mit der er zwar ein paar Ränge einbüßt, mit einer starken Finalrunde scheint er Thomas Pieters bei vier Schlägen Rückstand aber noch in Sichtweite zu haben.

Mit der Runde zeigt er sich danach nur bedingt zufrieden, wie er selbst sagt: “Ich hab auch heute wieder gutes Golf gespielt, aber nicht mehr so gut geputtet wie gestern. Das hat dann den Unterschied zur gestrigen Top-Runde ausgemacht.”

Etwas zäh

Bernd Wiesberger hatte am Freitag etwas Mühe den gewinnbringenden Rhythmus vom Donnerstag wiederzufinden, doch auch mit der 70 (-2) geht der Burgenländer aus mehr als aussichtsreicher Verfolgerposition in den Moving Day und findet sich auch sofort gut zurecht, denn gleich das anfängliche Par 5 erweist sich für den Oberwarter als gewinnbringend.

Nach dem gelungenen Beginn setzt es aber einen herben Dämpfer, denn auf der 2 geht sich nur ein Doppelbogey aus, was Bernd bis ins Mittelfeld zurückfallen lässt. Sofort aber setzt der sechsfache European Tour Sieger den Konter und spielt sich mit dem zweiten Birdie wieder auf Level Par zurück.

Danach verewigt er auch erstmals Pars auf der Scorecard, bis es auf der 7 erneut etwas ungemütlich wird un er mit dem ersten Bogey wieder Plätze einbüßt. Wie schon zu Beginn lässt aber erneut der Konter nicht lange auf sich warten, denn schon nach der 8 steht sein Tagesergebnis wieder bei Even Par.

Gute Phase

Das stabilisiert endgültig wieder sein Spiel, denn auch die 9 wirft ein Birdie ab, was ihn sogar noch vor dem Turn wieder in den roten Bereich abtauchen lässt. So richtig auf den Geschmack gekommen schnürt er auf der 10 sogar den Birdiehattrick und dockt damit endgültig wieder an den Top 10 an.

Danach allerdings ebbt der starke Rhythmus Stück für Stück wieder ab und nach drei Pars in Folge muss er auf der 14 sogar den nächsten Schlagverlust einstecken. Zwar beendet er die Runde dann sehr sicher, Birdie kann er aber keines mehr mitnehmen und muss sich so mit einer zartrosa 71 (-1) begnügen, mit der er bei den generell sehr guten Scores etliche Ränge einbüßt und bis auf Rang 23 zurückrutscht.

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Etwas nach vor

WORLD INVITATIONAL – 3. RUNDE: Sarah Schober kann am Moving Day im Galgorm Resort mit einer 75 um ein paar Ränge nach oben klettern, scheitert jedoch am zweiten Cut.

Dank des neu eingeführten Turniers mit eigener Damenwertung, die jedoch zu keine Tour zählt, darf Golf-Österreich am Wochenende noch Daumendrücken. Nach einem Totalausfall aller sechs am Start gestandenen Herren, sorgt Sarah Schober für die rot-weiß-rote Ehrenrettung, doch selbst für sie ist es vom 60. Platz ein weiter und steiniger Weg in die lukrativen Preisgeldränge.

Von Beginn an zeigt sich die junge Steirerin am Moving Day aber voll fokussiert und gleicht ein frühes Bogey rasch auf. Da sich dann kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine auf der 18 noch ein weiteres Birdie ausgeht, kommt sie sogar im zartrosa Bereich auf den ersten neun Bahnen an.

Dort allerdings erwischt es sie dann recht heftig, denn ein Intermezzo mit Bogey und Doppelbogey kosten ihr etliche Schläge. Kurz danach macht es sich dann noch ein Fehler gemütlich, ehe ein unerwarteter Regenguss für eine Unterbrechung sorgt.

Sarah steckt die knapp einstündige Regenpause aber gut weg, denn kaum zurück auf dem Platz findet sie noch ein Birdie und bringt so schließlich die 75 (+2) zum Recording, mit der sie zwar um einige Plätze bis auf Rang 52 nach oben klettern kann, jedoch am zweiten Cut scheitert.

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Durchgestartet

BMW CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Hideki Matsuyama (JPN) schaltet am Freitag im Medinah CC gleich ein paar Ränge rauf und stürmt mit einer 63 an der gesamten Konkurrenz vorbei bis an die Spitze.

Nachdem zum Auftakt im Medinah CC bei Chicago – an genau dieser Wirkungsstätte schaffte das europäische Ryder Cup Team im Jahr 2012 in den Einzeln eine Aufholjagd für die Ewigkeit, was seither als “Wunder von Medinah” betitelt wird – noch Stars & Stripes eindeutig den Ton angaben, leuchten nach der 2. Runde deutlich vielfältigere Flaggen an der Spitze des Leaderboards.

Allen voran Hideki Matsuyama, der am Freitag sichtlich die richtige Mischung findet und mit einem unglaublichen Birdietakt die gesamte Konkurrenz hinter sich lässt. Insgesamt kann der Japaner neun rote Einträge auf der Scorecard vermerken und gibt damit vor dem Wochenende beim zweiten Playoff Turnier der PGA Tour-Saison nach der 63 (-9) und bei gesamt 12 unter Par den Ton an.

Für Spannung ist aber durchaus gesorgt, denn Patrick Cantlay (67) und Tony Finau (beide USA) (66) sitzen Matsuyama bei nur einem Schlag Rückstand dicht im Nacken. Tiger Woods (USA) agiert nach seinen Rückenbeschwerden der Vorwoche weiterhin mit angezogener Handbremse und rangiert nach der bereits zweiten 72 (-1) nur auf Rang 48.

Ian Poulter (ENG) sorgte für einen kleinen Seitenhieb in Richtung USA. Der charismatische Engländer zog sich kurzerhand seine “Europe” Ryder Cup Schuhe von 2012 an und machte damit klar, dass der historische Ryder Cup Erfolg auch ja nicht in Vergessenheit gerät.

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Nur mehr Sarah im Rennen

WORLD INVITATIONAL – 2. RUNDE: Beim neu eingeführten Bewerb mit eigener Damenwertung bleibt aus österreichischer Sicht nur Sarah Schober am Wochenende zum Daumendrücken übrig. Martin Wiegele und Co scheitern im Galgorm Castle Resort geschlossen am Cut.

Zum ersten Mal wird das Riesenevent in Nordirland mit 190 Spielern und 81 Spielerinnen ausgetragen. Anders als in Mixed Bewerben gibt es hier jedoch eine eigens gefürte Damen Wertung, wo am Donnerstag Sarah Schober im Galgorm GC mit einer 74 (+1) sehr souverän agierte und nach der ersten Runde im Galgorm Castle GC durchaus gut unterwegs ist. Um in guter Position ins Weekend starten zu können muss sie aber am Freitag aber auch den Massereene GC in den Griff bekommen.

Genau daran hapert es aber von Beginn an, denn die gesamten Frontnine entwickeln sich alles andere als nach dem Geschmack der Steirerin. Insgesamt muss sie schon vier Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren und ist damit im Klassement im freien Fall unterwegs. Auch nach dem Turn will sich kein gewinnbringender Rhythmus mehr einstellen und sie marschiert schließlich sogar nur mit der 81 (+9) über die Ziellinie, womit sie sich als 60. erst weit unten im Klassement wieder einpendelt. Zumindestens aber darf die ehemalige Studentin der University of Florida am Wochenende noch abschlagen, denn dieses Privileg bleibt ihren Landsmännern verwehrt.

Wieder knapp

Erst kurz vor halb sechs mitteleuropäischer Zeit kann Martin Wiegele wegen der langen Regenverzögerung am Vormittag seine zweite Runde beginnen und tritt sich gleich am Par 5 der 10 das erste Bogey ein. Zwar bessert er dieses rasch aus, zwei weitere Fehler auf der 16 und der 17 werfen ihn aber wieder zurück. Erst ein darauffolgendes Eagle hält ihn auf Wochenendkurs. Auf den Frontnine mehren sich aber rasch wieder die Fehler und da er schlussendlich nur mit einer 72 (+2) über die Zielline marschiert, geht sich als 73. einmal mehr ein Wochenende in dieser Saison knapp nicht aus.

Deutlich vorbei

Erst mit über zwei Stunden Verzögerung wegen heftigen Regenfällen und überflutetem Terrain kann Timon Baltl seine zweite Runde in Angriff nehmen, findet sich im Galgorm GC aber zu keiner Zeit mehr so gut zurecht wie am anderen Kurs vom Vortag. Insgesamt tritt er sich schon auf den Frontnine fünf Bogeys ein und kann nur einmal kurz mit einem Birdie gegensteuern. Auch nach dem Turn hat der Youngster so seine liebe Mühe Zählbares zu finden, denn mit drei weiteren Bogeys geht sich sogar nur die 77 (+7) aus womit er als 106. keinerlei Chance hat das Wochenende noch zu erreichen.

Jürgen Maurer startet seine zweite Runde im Galgorm GC zwar mit einem Birdie richtig gut, häuft dann bis zum Turn aber bereits vier Fehler an, was ihn immer tiefer in den Leaderboardkeller zurückwirft. Am Ende unterschreibt er erneut nur eine 74 (+4) und kann damit als 152. Platz aus nicht mehr ins Wochenendgeschehen eingreifen. Uli Weinhandl findet zwar auf den Backnine schon drei Birdies, ein Schneemann, ein Doppelbogey und zwei weitere Fehler berauben ihn aber schon früh der letzten Chancen auf den Cut. Mit einer 75 (+5) verpasst er wie Jürgen Maurer als 152. das Wochenende.

Bernard Neumayer häuft auch am Freitag weiter Fehler an und steckt nach einer 80 (+10) als 186. am hinteren Ende fest. Lukas Nemecz gibt vor seiner zweiten Runde auf.

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Sturm & Drang

CZECH MASTERS – 2. RUNDE: Matthias Schwab notiert am Freitag eine fehlerlose 65 und stürmt im Albatross Resort mit klar intakten Siegchancen ins Wochenende. Bernd Wiesberger verliert etwas den Birdierhythmus vom Vortag, geht nach einer 70 aber ebenfalls in sehr aussichtsreicher Position in den Moving Day.

Matthias Schwab zeigte sich am Donnerstag bereits sehr spielfreudig und war nach eigener Aussage auch mit seiner Performance von Tee bis Grün durchaus zufrieden. Lediglich ein unglücklicher Bounce von einem Sprinklerdeckel, was in einem Doppelbogey mündete, machte ihm einen Strich durch eine knallrote Auftaktrechnung.

Am Freitag verpasst er dann zwar auf der 1 ein schnelles Par 5 Birdie, holt den roten Eintrag aber postwendend am Doppelbogey-Loch des Vortages nach und verschafft sich damit rasch etwas Luft im Hinblick auf die Cutmarke. Auch danach zeigt er starkes Golf, hält Schlagverluste gekonnt fern und nimmt auf der 5 das nächste Birdie mit.

Danach geht er es etwas ruhiger an, bleibt aber weiterhin voll fokussiert und bringt so meist sichere Pars ins Trockene. Zu Beginn der Backnine weiß er dann das Par 5 der 10 wieder auszunützen und spielt sich damit immer weiter in Richtung Norden des Leaderboards nach vor. Da auch die 11 danach einen Schlaggewinn bereithält dockt er sogar bereits an den Top 10 an.

On fire

Der Rohrmooser feuert auch danach weiterhin aus allen Rohren, denn auch das letzte Par 5 der Runde weiß er auszunützen und schnürt so sogar den Birdiehattrick. Nur kurz gönnt sich der Schladming-Pro dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er auf der 14 schon das nächste Erfolgserlebnis verbucht und sich so bis auf einen einzigen Schlag an die Spitze heranpirscht.

Nach einem starken Parputt auf der 17 zündet Matthias dann auf der 18 noch ein perfektes Eisen und lässt sich die abschließende Birdiechance nicht nehmen. Mit einer fehlerlosen 65 (-7) durchrbicht er nicht nur ohne jegliche Probleme die drei Turniere andauernde Cutsperre, er stürmt sogar als geteilter 3. mit ganz klar intakten Siegchancen ins Wochenende.

Nach der Runde meint er: “Die Runde war heute eigentlich sehr ähnlich wie die gestrige. Der Unterschied war nur, dass ich die Bälle noch etwas näher zu den Fahnen gebracht hab und auch sehr gut geputtet habe.”

Rhythmus etwas eingebüßt

Bernd Wiesberger zeigte sich zum Auftakt nach seiner Sommerpause in absoluter Spiellaune und postete gleich sieben Birdies auf die Scorecard, womit er sich im absoluten Spitzenfeld festsetzen konnte. Am Freitag will er eigentlich an die bärenstarke erste Runde anknüpfen, büßt jedoch etwas den gewinnbringenden Rhythmus vom Vortag ein.

Dabei gelingt der Start in die zweite Runde noch durchaus ansprechend. Am Par 5 der 1 geht sich zwar noch kein Birdie aus, dafür aber schließt er mit der 2 Frieden, denn anders als am Vortag nimmt er diesmal nicht nur kein Bogey mit, sondern kann sogar ein Birdie auf der Scorecard notieren. Richtig lange verweilt er aber nicht im roten Bereich, denn auf der 4 macht es sich auch der erste Fehler bequem, der ihn wieder auf Level Par zurückwirft.

Etwas zäh

Bernd tut sich am Freitag sichtlich schwerer wieder den sehenswerten Schwung vom Donnerstag zu finden, denn außer Pars wandert die gesamten Frontnine über nichts Zählbares auf die Habenseite. Erst auf der 11 bricht dann endlich der durchwegs hartnäckige Birdiebann, denn vom Vorgrün lässt der Putter den zweiten roten Eintrag des Tages springen.

Auf den Geschmack gekommen legt er sich auch am darauffolgenden Par 5 eine gute Birdiechance auf und verwertet trocken zum Birdiedoppelpack. Ein eingebunkerter Teeshot und ein darauffolgender Flyer aus dem Sand münden am Par 3 der 13 dann in einem Bogey, was die heiße Phase spürbar abdämpft.

Lange Zeit notiert der Oberwarter danach die Pars, ehe er auf der 18 trotz verzogenem Abschlag noch einen längeren Birdieputt lochen kann und so am Ende die 70 (-2) unterschreibt. Damit geht Bernd trotz eines teils zähen zweiten Spieltages als 14. aus richtig guter Verfolgerposition ins Wochenende. Mit einem Spitzenplatz am Sonntag könnte er auch den Rückstand auf Shane Lowry (IRL) im Race to Dubai wieder deutlich verkleinern.

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Positiver besetzen

BMW CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Justin Thomas und Jason Kokrak tun zum Auftakt des zweiten Playoff Turnieres alles dafür um den Medinah CC mit positiveren US-Erinnerungen zu füllen. Auch dahinter dominieren am Donnerstag Stars & Stripes.

Aus US-amerikanischer Sicht wird es langsam aber sicher höchst an der Zeit den Medinah CC bei Chicago mit neuen Erinnerungen zu füllen, denn nach wie vor schwirrt vor allem die geschichsträchtige Niederlage der USA gegen Europa beim Ryder Cup 2012 durch die Köpfe der zahlreichen Zuschauer. Justin Thomas und Jason Kokrak jedenfalls tun am Donnerstag beim zweiten Playoff Turnier der Saison alles dafür um den Medinah CC mit, aus US-Sicht, positiveren Aspekten zu besetzen.

Von Beginn an hat Thomas sein Visier messerscharf eingestellt und marschiert schlussendlich mit einer fehlerlosen 65 (-7) über die Ziellinie, die ihm den Platz an der Sonne einbringt. Zumindestens nach Runde 1 muss er sich diesen aber mit Landsmann Jason Kokrak teilen. Zwar tritt sich dieser auch ein Bogey ein, mit sechs Birdies und einem Eagle geht sich aber auch bei ihm eine 65 aus.

Auch hinter den beiden Spitzenreitern ist das Leaderboard großteils US-dominiert, denn mit Jim Furyk, Joel Dahmen, Lucas Glover, Brandt Snedeker und Patrick Cantlay leuchten auch vom geteilten 3. Platz bei 6 unter Par lediglich Stars & Stripes auf.

Erst auf Rang 8 rangieren mit Rory Sabbatini (SVK), Adam Scott (AUS) und Adam Hadwin (CAN) nach 67er (-5) Runden auch die ersten nicht US-Boys am Leaderboard. Tiger Woods (USA) beißt nach seiner Aufgabe letzte Woche die Zähne zusammen, kommt nach der Auftaktrunde aber über eine 71 (-1) und Rang 50 nicht hinaus.

>> Leaderboard BMW Championship

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