Autor: Klemens Widhalm

RACE TO DUBAI 2020

Die Rangliste der European Tour 2020

(Ranking nach Turnier: MAURITIUS OPEN)

RACE TO DUBAI 2020

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 LARRAZÁBAL, Pablo 1 460,0
2 HØJGAARD, Rasmus 2 347,9
3 SJÖHOLM, Joel 2 323,6
4 PARATORE, Renato 2 206,5
5 ROZNER, Antoine 2 193,0
6 GRACE, Branden 1 141,6
6 BESSELING, Wil 1 141,6
6 SCHWARTZEL, Charl 1 141,6
9 VEERMAN, Johannes 2 89,3
10 FORREST, Grant 2 88,6
11 SYME, Connor 2 87,6
12 LOMBARD, Zander 2 85,4
13 DETRY, Thomas 1 78,5
13 DE JAGER, Louis 2 78,5
13 HEBERT, Benjamin 1 78,5
16 HILL, Calum 2 69,6
17 HARDING, Justin 2 66,8
18 SCIOT-SIEGRIST, Robin 2 50,0
19 COETZEE, George 2 48,9
20 PORTEOUS, Garrick 1 48,8
21 PAVON, Matthieu 2 41,5
22 KIM, Sihwan 1 38,8
22 GUERRIER, Julien 2 38,8
24 ROUSSEL, Robin 2 38,7
24 CANTER, Laurie 2 38,7
24 CALDWELL, Jonathan 1 38,7
24 STERNE, Richard 1 38,7
28 STONE, Brandon 2 38,7
29 LAWRENCE, Thriston 2 38,2
30 GAGLI, Lorenzo 2 34,8
31 SINGH BRAR, Jack 2 33,1
32 PEPPERELL, Eddie 1 33,0
33 PIETERS, Thomas 1 30,1
33 WU, Ashun 2 30,1
33 KJELDSEN, Søren 2 30,1
36 PORTEOUS, Haydn 2 28,7
37 NIENABER, Wilco 1 26,4
37 VAN MEIJEL, Lars 1 26,4
37 SORDET, Clément 2 26,4
37 CAÑIZARES, Alejandro 2 26,4
41 HIGGO, Garrick 2 22,5
41 BEZUIDENHOUT, Christiaan 2 22,5
43 BLAND, Richard 2 22,0
44 OTAEGUI, Adrian 1 22,0
44 AIKEN, Thomas 2 22,0
44 MOLINARI, Edoardo 2 22,0
47 SIEM, Marcel 2 21,0
48 LAW, David 2 20,0
49 HAVRET, Grégory 2 19,9
50 POKE, Benjamin 2 19,5
50 SADDIER, Adrien 2 19,5
50 DRYSDALE, David 2 19,5

Anmerkung: Die European Tour stellte das Race to Dubai ab der Saison 2018 / 2019 auf ein Punktesystem um, das im Wesentlichen kleinere Turniere im Vergleich aufwertet.

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

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Auf Bernds Spuren

KENYA LADIES OPEN – FINAL: Christine Wolf geht am Finaltag im Vipingo Ridge mit der 74 zwar etwas die Puste aus, das bereits fünfte Topergebnis der Saison geht sich aber dennoch aus, was ihr am Ende wie Bernd Wiesberger Rang 3 in der Jahreswertung beschert. Sarah Schober beendet eine solide Saison stilecht mit einer 71.

Christine Wolf zündete am Moving Day sprichwörtlich den Turbo, denn die Tirolerin stürmte mit einer starken 66 bis auf Rang 2 nach vor und hat so vor den letzten 18 Bahnen der Saison einmal mehr ein Topergebnis regelrecht zum Greifen nah. Auf die Führende Schwedin Julia Engstrom fehlen ihr aber bereits sieben Schläge, im Finalflight hat sie aber immerhin die Möglichkeit Seite an Seite mit der Führenden den Druck zu erhöhen.

Dies gelingt dann aber zunächst noch auf den ersten Bahnen, denn am Par 5 der 2 lässt sie ein frühes Birdie aus. Das Par 3 der 4 aber entpuppt sich dann aber erneut als gewinnbringend und ermöglicht der Tirolerin am Sonntag den erstmaligen Sprung in den roten Bereich.

Lange kann sie in diesem aber nicht verweilen, denn die 5 entpuppt sich als etwas zu harte Nuss, was sie postwendend wieder auf Level Par zurückwirft. Das kostet auch sichtlich den Rhythmus, denn auch auf der 7 kann sie einen Schlagverlust nicht vermeiden und rutscht so sogar in den Plusbereich ab. Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn ein wild verzogener Teeshot findet am Par 3 der 8 nur das Wasser, was prompt im nächsten Fehler mündet.

Schwächephase abgefedert

Die Tirolerin muss richtiggehend aufpassen, dass es nicht noch ganz dick kommt, denn die Schwächephase reißt auch auf der 9 nicht ab und nach dem unguten Triplepack droht sie sogar die Spitzenplätze etwas aus den Augen zu verlieren. Am Par 5 der 11 kann sie dann das Ruder aber wieder etwas herumreißen, denn ein gefühlvoller Chip lässt ihr nur noch einen knappen halben Meter zum nächsten Birdie über.

Anknüpfen kann sie an das Erfolgserlebnis aber nicht und bekommt zu allem Überfluss dann gegen Ende der Runde auch noch Sand ins Getriebe. Dies verhindert am letzten Par 5 zunächst ein weiteres Birdie und auf der 16 muss sie sogar nach eingebunkerter Annäherung einen unangnehmen Tester zum Par lochen, besteht diesen aber mit Bravour.

3. der Jahreswertung

Mit recht souveränen Pars macht sie auf den verbleibenden Bahnen nichts falsch, muss sich am Ende aber mit der 74 (+2), was ihre schwächste Runde der Woche darstellt, zufrieden geben. Immerhin steht am Ende aber ein Platz auf der Habenseite und nach dem Sieg in Indien und insgesamt gesehen fünf Top 10 Ergebnissen kann sie aber auf eine mehr als nur erfolgreiche Saison zurückblicken.

Vor dem letzten Event in Kenia hatte sie sogar noch theoretische Chancen Rang 2 in der Jahreswertung zu belegen. Dies geht sich zwar mit dem 6. Platz nicht mehr aus, auf Rang 3 marschiert sie damit aber noch nach vor und beendet ihr Jahr damit an genau der selben Position wie Bernd Wiesberger auf der European Tour. Kommende Saison wird Österreichs bislang einzige Olympionikin mit Sicherheit alles daran setzen dies noch zu toppen.

“Heute war es echt ein bisschen zach, aber es war eine richtig gute Saison. Ich hatte wieder einige Top 10 Ergebnisse und das Tüpfelchen auf dem i war auf jeden Fall der Sieg in Indien”, so Chrissie direkt nach der letzten Runde des Jahres.

Stilecht beendet

Sarah Schober startete aus der selben Ausgangslage wie ihre Landsfrau ins Wochenende, fand im Österreicher-Flight am Samstag aber keinen Rhythmus und rutschte mit der 75 weit zurück. Dennoch hat die junge Steirerin mit einer starken letzten Runde sicherlich noch die Chance die Saison gut zu beenden.

Souverän findet sie dann mit anfänglichen Pars in die Runde und darf sich nach starkem Eisen am Par 3 der 4 auch über das erste Birdie freuen, womit sie einen durchwegs gelungenen Start perfekt macht. Allerdings kann sie an das Erfolgserlebnis nicht wirklich anknüpfen und muss auf der 7 dann auch den scoretechnischen Ausgleich einstecken.

Nur kurz nach dem Wechsel auf die zweiten neun Bahnen kann sie dann mit der 11 aber auch ein Par 5 zu einem Birdie überreden, taucht sie wieder in den roten Bereich ab und verwaltet diesen gekonnt bis zum Ende. Mit der 71 (-1) gehen sich im Klassement zwar keine großen Sprünge mehr aus, Sarah beendet eine solide Saison aber immerhin stilecht mit einer roten Runde.

“Es war heute sehr stabil. Leider war der Putter nicht wirklich heiß. Ich freue mich jetzt auf eine Pause und ich weiß woran ich arbeiten muss. Die Saison war etwas ein Auf und Ab aber ich bin dennoch zufrieden wo ich jetzt bin. Es war heuer nicht einfach mit der Verletzung und der notwendigen Schwungumstellung mitten unter dem Jahr, weshalb ich auch drei Turniere nicht spielen konnte. Mein Spiel entwickelt sich aber in die richtige Richtung und ich freue mich schon auf kommende Saison”, lässt Sarah ihr Jahr auf der Tour noch einmal Revue passieren.

Esther Henseleit (GER) fängt mit einer fantastischen 64 (-8) die lange Zeit überlegen in Führung liegende Schwedin Julia Engstrom (74) noch ab und feiert beim Saisonfinale den Sieg bei gesamt 14 unter Par. Damit schnappt sich die Deutsche auch noch die Jahreswertung und hat so gleich doppelt Grund zum Feiern.

>> Leaderboard Kenya Ladies Open

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Swedish Hero

HERO WORLD CHALLENGE – FINAL: Henrik Stenson lässt in New Providence mit einer 66er Schlussrunde die gesamte Konkurrenz hinter sich und schnappt sich auf den Bahamas den Sieg.

Zum Auftakt dominieren Gary Woodland und Captain America Patrick Reed das Spielgeschehen. Beide spulen eine starke 66 (-6) ab, die genügt um aus der geteilten Führung in den zweiten Spieltag starten zu können. Erster Verfolger des US-Duos an der Spitze ist der Landsmann Chez Reavie mit bereits zwei Schlägen Rückstand. Gastgeber Tiger Woods spult eine durchwegs farbenfrohe erste Runde ab, denn neben vier Birdies und einem Eagle wandern auch vier Bogeys und sogar ein Doppelbogey auf die Scorecard, womit er sich nach der 72 (Par) auf Rang 11 einpendelt.

Am Donnerstag aber grooved sich Tiger dann so richtig ein, wenngleich er auf den Frontnine nur am Par 5 der 6 ein Birdie auf die Scorecard zaubern kann. Nach dem Turn aber nimmt er neben drei weiteren roten Einträgen auch ein Eagle mit und marschiert so mit der 66 (-6) bis auf Rang 5 nach vor. An der Spitze zieht Patrick Reed langsam aber sicher die Zügel an, denn der Texaner knallt bei nur einem Bogey gleich sieben Birdies aufs Tableau und setzt sich so mit der bereits zweiten 66 (-6) vorne ab. Gary Woodland muss seinen Landsmann als erster Verfolger nach einer 69 (-3) bereits um drei Schläge davonziehen lassen.

Alles zusammengeschoben

Am Freitag allerdings läuft dann im Spiel des Spitzenreiters so gut wie gar nichts mehr zusammen und mit einer fehlerbehafteten 74 (+2) rutscht er sogar bis auf Rang 6 zurück. Patrick Reeds Probleme nützt die Konkurrenz hingegen eiskalt aus, wobei Gary Woodland die besten Karten hat und mit einer 68 (-4) bis an die Spitze stürmt. Beruhigend ist der Vorsprung aber keineswegs, denn auch Henrik Stenson packt eine 68 aus und weist nur einen einzigen Schlag Rückstand auf Woodland auf. Auch Tiger Woods zeigt weiterhin ganz starkes Golf und teilt sich nach der 67 und bei 11 unter Par Rang 3 mit Justin Thomas und Jon Rahm.

Am Finaltag will dann auch nicht mehr vieles bei Woodland zusammenlaufen, denn mit einer 73 (+1) rutscht er sogar bis auf Rang 7 zurück. Henrik Stenson bleibt es am Ende vorbehalten auf den Bahamas die gesamte Konkurrenz zu überflügeln. Der Schwede notiert bei nur einem Bogey fünf Birdies und sogar ein Eagle und marschiert so mit der 66 (-6) und bei gesamt 18 unter Par noch bis an die Spitze. Rang 2 geht an Race to Dubai Champion Jon Rahm, der nach eienr 69 nur einen Schlag Rückstand aufweist. Patrick Reed vervollständigt nach einer 66 den Platz am Treppchen. Tiger Woods wird nach einer 69er Finalrunde schlussendlich 4.

>> Leaderboard Hero World Challenge

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Getrennte Wege

KENYA LADIES OPEN – 3. RUNDE: Während Christine Wolf den Moving Day im Vipingo Ridge mit einer ganz starken 66 richtig gut auszunützen weiß, marschiert Sarah Schober mit einer durchwachsenen 75 in die falsche Richtung.

Auch am Freitag blieben Christine Wolf und Sarah Schober ihrer Linie treu und marschierten im Gleichschritt mit 71er Runden bis an die Top 10 heran. Damit haben beide österreichischen Ladies vor dem Wochenende eine richtig gute Verfolgerposition inne und werden alles daran setzen am Moving Day im gemeinsamen Flight die Spitzenplätze endgültig zu knacken.

Gleich zu Beginn trennen sich aber dann die Wege der beiden Österreicherinnen, denn während Chrissie mit Par und Birdie richtig gut in den Tag findet, rutscht Sarah sofort mit einem anfänglichen Schlagverlust etwas zurück. Die Schere zwischen den beiden geht dann noch weiter auf, denn Chrissie grooved sich gemütlich schon auf der 4 zum nächsten roten Eintrag, während Sarah nach nur drei Bahnen bereits bei 2 über Par liegt.

Erst danach findet die junge Steirerin wieder in den richtigen Rhythmus und arbeitet sich mit Birdies auf der 5 und der 7 wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Christine Wolf bleibt weiterhin der eingeschlagenen Richtung treu und marschiert mit zwei weiteren Birdies noch vor dem Turn bis an die Top 5 heran. Diese knackt die Tirolerin dann auf der 11, denn ein scharfer Putt hat keine andere Möglichkeit als zu fallen und beschert ihr bereits das fünfte Birdie des Tages.

Verschiedene Richtungen

Sarah Schober hingegen hat weniger Grund zu feiern, denn zwei weitere Bogeys auf der 11 und der 12 brummen ihr wieder ein Plus als Vorzeichen auf. Zum ersten Mal am Moving Day erwischt es dann auf der 13 auch Christine Wolf mit dem ersten Bogey, nachdem sie das Par nicht mehr kratzen kann. In Folge driften die beiden heimischen Ladies immer weiter auseinander, denn während sich Chrissie den verlorengegangenen Schlag rasch am Par 5 der 15 wieder zurückholt, kann Sarah auf der langen Bahn den nächsten Fehler nicht vermeiden und rutscht so immer weiter in Richtung Mittelfeld zurück.

Am Ende könnten die beiden Runden der heimischen Proetten kaum konträrer sein, denn Christine Wolf bringt sich nach einem weiteren abschließenden Birdie und der 66 (-6) mit Rang 2 in eine super Ausgangslage um am Sonntag beim Saisonfinale noch ein Topergebnis mitnehmen zu können. Auf die führende Schweding Julia Engstrom fehlen ihr aber bereits sieben Schläge. Sarah Schober verliert hingegen die Spitzenplätze mit der 75 (+3) etwas aus den Augen und geht nur als 27. auf die letzten 18 Löcher des Jahres.

Zum starken Auftritt meint Chrissie danach: “Ich hab heute echt richtig gut gespielt. Ich konnte mir wieder etliche Chancen geben und heute hab ich sie auch mal verwertet.” “Es war auch heute wieder sehr heiß und ich hab einfach in keinen Rhythmus gefunden. Die Abschläge waren durchwegs gut aber das kurze Spiel war die gesamte Runde über zu inkonstant”, fasst Sarah hingegen ihre Runde danach etwas enttäuscht zusammen.

>> Leaderboard Kenya Ladies Open

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Par zum Abschluss

TOUR CHAMPIONSHIP – SEYCHELLEN – FINAL: Markus Brier bringt im Constance Lemuria mit der 70 zwar seine beste Runde der Woche ins Clubhaus, agiert auf den Seychellen aber generell etwas zu wackelig um dem Mittelfeld entfliehen zu können.

Die Staysure Tour landet auf der kleinen Seychellen-Insel Praslin zum zweiten von drei Stationen der Tour Championship. Das Dreitagesturnier wurde heuer um 50.000 Dollar auf 350.000 US Dollar aufgewertet. Mit dabei auch Markus Brier, der im Vorjahr im Constance Lemuria-Golfresort den 16. Platz erreichte. In der Vorwoche lief es auf Madagaskar mit Platz 27 noch nicht rund beim Wiener, obwohl es genug war um sich in der Order of Merit auf Position 7 zu verbessern.

So richtig ins Rollen kommt er auch auf den Seychellen dann zu Beginn aber nicht, wenngleich er sein Score mit einem Birdiedoppelpack nach einem frühen Bogey rasch in die richtige Richtung dreht. Zwei weitere Fehler noch auf den Frontnine lassen ihn aber nur im zarten Plusbereich auf den Backnine ankommen. Sofort arbeitet er sich mit zwei Birdies aber wieder in die richtige Richtung, ehe es unglaublich farbenfroh wird. Zwar gehen sich noch zwei Birdies aus, drei Bogeys und sogar ein Doppelbogey sind am Ende aber zuviel um besseres als die 72 (+2) auf die Scorecard zaubern zu können.

Weiterhin bunt

Die kunterbunte Performance findet am zweiten Spieltag nahezu nahtlos ihre Fortsetzung, denn schon auf den Frontnine verewigt “Maudi” neben einem Birdie und einem Eagle auch ein Bogey und sogar ein Triplebogey, was die beiden starken Löcher mehr als nur ausradiert. Auch nach dem Turn will sich kein wirklicher Rhythmus einstellen und nach drei weiteren Bogeys und einer Doublette bei nur noch einem Birdie ist der “Black Friday” mit der 75 (+5) endgültig Gewissheit.

Wie schon an den Tagen zuvor hat Markus auch am Finaltag wieder Schwierigkeiten richtig in die Runde zu finden, kann aber immerhin ein frühes Bogey auf der 3 mit zwei Birdies danach gekonnt auskontern. Mit der 7 wird der 51-jährige aber auch am Samstag nicht warm, denn nach Bogey und Triplebogey an den Tagen zuvor, setzt es diesmal ein Doppelbogey, was ihn im Klassement kaum vom Fleck kommen lässt. Die Backnine verlaufen dann durchwegs besser, denn ein weiteres Bogey hobelt er mit zwei Birdies mehr als weg. Mit der 70 (+1) notiert er schlussendlich zwar seine beste Runde der Woche auf die Scorecard, mehr als Rang 27 ist damit aber nicht nehr zu holen.

Peter Fowler (AUS) sichert sich mit einer 67er (-3) Schlussrunde und bei gesamt 4 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Tour Championship – Seychellen

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Im Gleichschritt

KENYA LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober marschieren mit 71er Runden im Gleischritt nach vor und nehmen das Wochenende im Vipingo Ridge von knapp außerhalb der Top 10 in Angriff.

Christine Wolf und Sarah Schober legten im heißschwülen Mombasa mit 73er Runden einen durchaus gelungenen ersten Spieltag hin. Bei lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 und “nur” sechs Schlägen auf die Spitze könnte im Vipingo Ridge für beide rot-weiß-roten Golfladies noch einiges zu holen sein.

Dass Chrissie Wolf alles daran setzt um beim letzten Saisonturnier noch einmal ein Topergebnis mitnehmen zu können, macht sie am Freitag von Beginn an klar, denn dank eines Birdiedoppelpacks auf der 13 und der 14 geht es rasch bis unter die Top 10 nach vor. Erst ein Bogey auf der 16 bremst den Vorwärtsdrang dann erstmals etwas ein.

Damit geht zwar der Birdieschwung verloren, die Sicherheit aber keineswegs, denn bis zum Schluss spult die Innsbruckerin danach Par um Par ab und steht damit schließlich mit einer zatrosa 71 (-1) beim Recording, womit sie vor dem Wochenende als 11. die Top 10 breit vor sich aufgefächert hat.

“Es ist immer noch sehr schwül hier, aber heute Vormittag wars zum Glück etwas bewölkt. Ich hab gut gespielt aber leider nicht viele Chancen verwerten können. Mit der Runde bin ich aber auf jeden Fall zufrieden”, fasst Chrissie danach ihren Zweitrundenauftritt zusammen.

Starker Auftritt

Sarah Schober beginnt die zweite Umrundung ganz solide, wenngleich sie ein schnelles Par 5 Birdie auf der 2 noch verpasst. Erst auf der 5 wird es erstmals etwas unangenehm, denn das erste Bogey bremst das Vorhaben doch etwas aus. Noch vor dem Turn krallt sie sich aber am Par 3 der 8 auch das erste Birdie und dreht ihr Score so wieder auf Level Par zurück.

Richtig lange verweilt sie dort aber nicht, denn nach starker Annäherung geht sich auf der 11 das nächste Birdie aus und den zartrosa Bereich verwaltet sie danach gekonnt bis zum Schluss und marschiert so im Gleichschritt mit ihrer Landsfrau an die Top 10 heran.

Nach der starken zweiten Runde meint sie: “Ich hab heute die Bälle etwas besser getroffen als gestern und es war ziemlich solide. Ich musste nie wirklich kämpfen. Leider ist nicht viel gefallen. Ich muss am Wochenende jetzt geduldig bleiben und dann schauen wir was am Ende herausspringt.”

>> Leaderboard Kenya Ladies Open

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Knapp dran

KENYA LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober starten im schwülheißen Vipingo Ridge mit 73er Runden und reihen sich damit klar in Schlagdistanz zu den Top 10 ein.

Mit dem ersten Profigolfturnier der Damen in Ostafrika, der Kenia Ladies Open, beendet die Ladies European Tour ihr Golfjahr 2019. Tiger’s Nichte Cheyenne Woods, Marianne Skarpnord und Carly Booth sind die medialen Zugpferde beim 300.000 Euro-Event für 104 Golfdamen.

Christine Wolf und Sarah Schober beschließen ebenfalls nördlich von Mombasa, in Vipingo Ridge, eine höchst erfolgreiche rotweißrote Golfsaison. Wolf könnte als aktuell Vierte der Order of Merit sogar noch bis auf Position 2 vorstossen. Schober nimmt wie im Vorjahr vorerst Platz 60 ein und hat damit ihr Spielrecht für 2020 ebenfalls abgesichert.

Mit gleich sieben Pars in Folge könnte der Donnerstag für Christine Wolf kaum solider beginnen. Mit der langen Parserie bleibt sie auch immer in Schlagdistanz zu den Spitzenrängen. Erst auf der 8 verliert sie diese nach verpasstem Up & Down mit einem Bogey erstmals etwas aus den Augen, doch die Tirolerin setzt sofort den Konter und kommt nach starker Annäherung so am Ausgangspunkt auf den Backnine an.

Diese verlaufen dann ganz ähnlich wie die erste Platzhälfte, denn erneut wandert ein Par nach dem anderen auf die Scorecard. Erst auf der 16 reicht es dann nach verfehltem Grün erstmals nicht mehr und sie muss den zweiten Schlagverlust einstecken, worauf sie auf den verbleibenden beiden Bahnen nicht mehr reagieren kann. Mit der 73 (+1) weist sie vor der zweiten Runde als 21. aber nur gerinfügigen Rückstand auf die Topränge auf.

“Es war heute echt gut. Ich hab am Anfang einige Up & Downs gemacht und am Ende dann auch einige Chancen gehabt, aber leider konnte ich sie nicht verwerten. Mit der Runde bin ich aber sehr zufrieden heute. Ohne den Wind ist es hier in der Früh richtig schwül”, fasst sie ihre Runde zusammen und spricht auch das heißschwüle Klima in Mombasa an.

Gleiche Ausgangslage

Sarah Schober startet mit zwei Pars sehr solide, muss danach allerdings schon auf der 12 und der 14 mit zwei verpassten Up & Downs die ersten Bogeys einstecken. Sofort aber setzt sie am darauffolgenden Par 5 mit dem ersten Birdie den Konter und kann die verbleibenden Backnine über weitere Fehler gekonnt vermeiden.

Kaum auf den ersten Neun angekommen rutscht sie dann nach verfehltem Grün mit einem weiteren Bogey wieder etwas zurück, gleicht mit einem Birdiedoppelpack auf der 3 und der 4 ihr Score aber in Windeseile wieder aus. Erst auf der 8 schleicht sich dann mit einem Dreiputt noch ein weiterer Schlagverlust ein, worauf sie nicht mehr antworten kann. Mit der 73 (+1) legt sie aber wie ihre Landsfrau einen durchwegs gelungenen Start ins Turnier hin.

Nach der Runde meint sie: “Es ist sehr heiß und am Nachmittag war es auch etwas windiger. Der Start war etwas shaky von mir aber ich hab mein Score gut zusammenhalten können. Nach und nach hab ich mir dann immer mehr Chancen erarbeitet, aber leider zu wenig davon genützt.”

>> Leaderboard Kenya Ladies Open

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Souveräne Turnierwoche

OPEN DE ESPANA – FINAL: Christine Wolf darf sich im Aloha GC nach einer 71er Finalrunde und Rang 16 über eine souveräne Woche freuen. Sarah Schober bleibt im hinteren Drittel stecken.

Christine Wolf fand am Moving Day so richtig ihren Rhythmus und marschierte mit einer 67 bis auf den 15. Platz nach vor. Damit konnte sie zwar viele Ränge gutmachen, für ein Top 10 Ergebnis muss am Sonntag aber wohl alles zusammenpassen, da ihr bereits sechs Schläge auf die Spitzenränge fehlen.

Sie macht sich aber von Beginn an daran den Rückstand zu verkürzen, denn gleich das Par 5 der 1 spendiert ihr das erste Birdie. Auch danach zeigt sie grundsolides Golf, wenngleich sie bis zur 7 warten muss, ehe der nächste Putt zum roten Eintrag im Loch verschwindet. Mit fehlerlosem Spiel kommt sie so bei 2 unter Par auf den Backnine an.

Dort reißt der Schwung dann aber etwas ab, denn Chrissie läuft lange Zeit vergeblich einem weiteren Birdie hinterher und da es sich dann auf der 14 mit verpasstem Sand Save sogar ein Bogey bequem macht, rücken die Top 10 endgültig in weite Ferne. Zwar bessert sie den Faux-pas sofort wieder aus, ein weiterer Ausflug in den Grünbunker kostet ihr dann auf der 17 aber den nächsten Schlag und so muss sie sich schlussendlich nach der 71 (-1) mit Rang 16 zufrieden geben.

Nach dem Turnier meint sie: “Ich hab richtig gut gespielt heute, aber leider nicht gut gescored. Mit meinem Spiel bin ich an den letzten drei Tagen aber echt zufrieden.”

Stecken geblieben

Sarah Schober fand im Gegensatz zu ihrer Landsfrau überhaupt keinen Rhythmus und musste sich am Ende mit einer 77 begnügen, die sie regelrecht im Niemandsland des Klassements einreiht. Richtig gut beginnt dann auch der Finaltag nicht, denn erneut tritt sie sich auf der 2 ein rasches Bogey ein und kann auch auf der 4 einen Fehler nicht verhindern. Zumindestens gelingt auf der 6 dann auch das erste Birdie, womit sie zumindestens einen aufgerissenen Schlag wieder weghobeln kann.

Nachdem mit der 10 ein weiteres Par 5 an diesem Tag keinen Schlag springen lassen will und sie danach mit einem Bogeydoppelpack sogar noch weiter zurückrutscht, droht auch der Sonntag richtig unangenehm zu werden. Sarah stabilisiert ihr Spiel danach jedoch wieder und sammelt auf der 15 auch noch ein Birdie auf. Mehr als die 74 (+2) und Rang 48 ist so aber nicht mehr zu holen.

Anne Van Dam (NED) schnappt sich mit einer 70er (-2) Finalrunde und bei gesamt 13 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Open de Espana

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Keine tragende Rolle

TOUR CHAMPIONSHIP – MADAGASKAR – FINAL: Markus Brier kommt auf dem zähen GC Du Rova auf Madagaskar die ganze Woche über nicht ins Rollen und kommt über einen Mittelfeldplatz nicht hinaus.

Die Staysure Tour dehnt ihr Inselhopping im Indischen Ozean heuer auf drei Stationen aus: die MCB Tour Championship startet erstmals auf Madagaskar und findet danach auf den Seychellen und auf Mauritius ihren Abschluß. Markus Brier lässt sich die Gelegenheit auf den exotischen Golftripp nicht entgehen und geht beim 275.000 Euro Opener im International Golf Club Du Rova von Andakana an den Start.

Schon früh geht sich dann auf der 2 das erste Birdie aus, was für einen sehenswerten Start ins Turnier sorgt. Allerdings benötigt er am Par 5 der 8 noch ein weiteres Birdie um überhaupt bei Level Par auf den Backnine ankommen zu können, denn ein Bogeyintermezzo mit Schlagverlusten am Par 5 der 5 und dem darauffolgenden Par 4, wirft ihn zwischenzeitlich doch spürbar zurück.

Der scoretechnische Ausgleich kurz vor dem Turn kann den Wiener aber nicht wirklich beflügeln, denn mit gleich drei Bogeys zu Beginn der zweiten neun Bahnen, rutscht er wieder empfindlich am Leaderboard ab. Auch danach will nicht viel zusammenlaufen und er tritt sich am Par 3 der 16 noch ein weiteres Bogey ein, das er aber zumindestens sofort wieder weghobeln kann. Dennoch legt er mit der 74 (+3) einen alles andere als paradiesischen Start in Madagaskar hin.

Leichter Aufstieg

Der Samstag lässt sich dann aber richtig gut an, denn der Routinier startet gleich mit einem Birdiedoppelpack, was ihn klarerweise deutlich in die richtige Richtung pusht. Par für Par reiht er danach solide aneinander, ehe es wie schon am Vortag rund um den Turn wieder richtig unangenehm wird.

Von der 9 weg tritt er sich gleich vier Bogeys in Folge ein, was ihn einmal mehr deutlich im Klassement zurückwirft. Überhaupt entwickeln sich die ersten drei Bahnen der Backnine sichtlich nicht zu seinem Lieblingsabschnitt auf Madagaskar. Zumindestens gelingt auf der 14 auch das nächste Birdie, womit er sich einen Schlag wieder zurückholt. Der scoretechnische Ausgleich bleibt ihm schlussendlich zwar verwehrt, mit der 72 (+1) klettert er aber zumindestens um ein paar Ränge nach oben.

Zu viele Fehler

Der Finaltag beginnt dann nicht wirklich nach “Maudi’s” Geschmack, denn ausgerechnet das erste Par 5 brummt ihm nach zwei anfänglichen Pars ein Bogey auf und da er auf der 6 schon den nächsten Schlag abgeben muss, rutscht er immer weiter im Klassement zurück. Zumindestens geht sich am Par 5 der 8 dann auch das erste Birdie aus.

Allerdings erwischt es ihn auch am Sonntag wieder auf den ersten Bahnen der Backnine mit Bogeys. Diese radiert er zwar mit zwei Birdies danach wieder aus, da er die Runde aber mit einem Doppelbogey beendet, steht am Ende nur die 74 (+3) auf der Habenseite, die ihm nur einen 27. Platz ermöglicht. Die nächste Chance ergibt sich für Markus Brier aber bereits kommende Woche, wenn auf den Seychellen das zweite der drei Finalturniere auf dem Programm steht.

Barry Lane (ENG) schnappt sich in Andakana mit einer 69er (-2) Finalrunde und bei gesamt 3 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Tour Championship – Madagaskar

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Stark ausgenützt

OPEN DE ESPANA – 3. RUNDE: Christine Wolf weiß den Moving Day stark auszunützen und macht mit einer 67 viele Ränge gut. Sarah Schober findet hingegen keinen Rhythmus und fällt weit zurück.

Christine Wolf lag am zweiten Spieltag lange Zeit in den roten Zahlen, rutschte mit zwei späten Bogeys aber noch auf Level Par zurück. Mit der 72 cuttete aber auch sie ohne Probleme ins Weekend und hofft nun den Moving Day voll zu ihren Gunsten ausnützen zu können.

Gleich zu Beginn unterstreicht sie ihr Vorhaben, wenngleich sie zwischen zwei schnelle Birdies auch ein Dreiputt-Bogey quetscht. Das soll es mit den Fehlern dann aber auch gewesen sein, denn da sie auch das Par 5 der 5 und die 8 (Par 3) perfekt im Griff hat, macht sie schon zur Halbzeit etliche Ränge gut.

Den eingeschlagenen Weg behält sie auch auf den Backnine weiter bei, denn geduldig wartet die Tirolerin auf sich bietende Chancen und schlägt nach guten Annäherungen auf der 12 und der 14 eiskalt zu. Da sie die Runde makellos zu Ende spielt, unterschreibt sie schließlich die 67 (-5), womit sie sich bis auf Rang 15 nach vorne arbeitet. Auf die Top 10 fehlen jedoch bereits sechs Schläge, weshalb es für ein Spitzenergebnis noch ein weiter Weg ist.

“Heute wars echt gut. Die Verhältnisse sind nach wie vor super hier und ich hab heute sehr oft nah zu den Fahnen geschossen. Und selbst wenn die Annäherungen mal nicht so gut waren, sind sie zumindestens auf der richtigen Seite am Grün gelegen”, beschreibt Chrissie den Weg zur 67.

Von Beginn an kein Rhythmus

Sarah Schober präsentierte sich auch am Freitag wieder von der ganz sicheren Seite und konnte am Ende ihre bereits zweite 71 notieren. Damit startet die junge Steirerin auch mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ins Wochenende und hat somit ein Spitzenergebnis noch locker in Reichweite.

Allerdings will es am Samstag einfach nicht mehr nach dem Geschmack der ehemaligen Studentin der University of Florida laufen. Dies macht sich gleich zu Beginn mit einem anfänglichen Par 5 Bogey bemerkbar und auch danach kommen ihr die langen Bahnen nicht entgegen, wie ein weiterer Fehler am Par 5 der 5 zeigt. Des Schlechten noch nicht genug, geht sich auf auf der 6 nur ein Bogey aus, weshalb sie nur im deutlichen Plusbereich auf den Backnine ankommt.

Dort gelingen dann zwar auch die ersten beiden Birdies, mit gleich vier weiteren Fehlern zementiert sie sich aber regelrecht im Niemandsland ein und muss sich am Ende sogar nur mit der 77 (+5) zufrieden geben. Damit rutscht Sarah an einem durchwegs verkorksten dritten Spieltag bis auf den 48. Platz zurück. Das Hauptproblem am Samstag ist eindeutig auf den Grüns zu suchen, denn mit 38 Putts – gleich sechs Mal benötigt sie drei Anläufe am Kurzgemähten – sprechen eine eindeutige Sprache.

>> Leaderboard Open de Espana

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