Autor: Klemens Widhalm

US PGA TOUR 2020

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2019 / 2020

(Nach Turnier: THE CJ CUP @ NINE BRIDGES)

US PGA TOUR 2020

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1 37 Justin Thomas 2 $2,032,750
2 1 Lanto Griffin 5 $1,828,952
3 4 Joaquin Niemann 4 $1,562,360
4 2 Sebastián Muñoz 5 $1,500,569
5 3 Kevin Na 4 $1,492,660
6 5 Cameron Champ 4 $1,297,489
7 123 Danny Lee 4 $1,098,439
8 6 Adam Hadwin 2 $1,013,983
9 7 Mark Hubbard 5 $1,007,825
10 8 Harris English 4 $895,660
11 10 Sungjae Im 4 $867,191
12 9 Tom Hoge 4 $844,230
13 18 Byeong Hun An 5 $813,248
14 11 Patrick Cantlay 2 $789,730
15 12 Scott Harrington 4 $779,372
16 52 Cameron Smith 4 $703,815
17 13 Carlos Ortiz 5 $643,925
18 14 Xinjun Zhang 5 $626,325
19 75 Hideki Matsuyama 3 $624,250
20 15 Brian Harman 4 $565,221
21 17 Pat Perez 3 $538,478
22 157 Gary Woodland 2 $523,240
23 16 Denny McCarthy 4 $512,925
24 34 Kevin Streelman 5 $494,048
25 20 Marc Leishman 3 $487,185
26 26 Nate Lashley 4 $484,989
27 19 Bronson Burgoon 5 $459,145
28 21 Richy Werenski 3 $453,544
29 24 Dylan Frittelli 4 $447,365
30 22 Brian Stuard 5 $444,565
31 23 Bryson DeChambeau 3 $419,983
32 64 Ryan Moore 3 $410,083
33 25 Scottie Scheffler 4 $402,517
34 35 Charles Howell III 3 $395,735
35 27 Cameron Percy 4 $377,225
36 28 Bud Cauley 4 $347,093
37 Tyrrell Hatton 1 $338,813
38 44 Matt Jones 5 $336,560
39 T69 Corey Conners 3 $322,448
40 29 Brian Gay 4 $321,889
41 30 Zac Blair 5 $320,232
42 31 Robby Shelton 5 $319,346
43 32 Talor Gooch 4 $316,335
44 33 Cameron Tringale 4 $305,052
45 36 Sepp Straka 5 $286,875
T46 Kiradech Aphibarnrat 1 $273,000
T46 Wyndham Clark 4 $273,000
T46 Jordan Spieth 1 $273,000
49 50 Harold Varner III 4 $271,065
50 38 Nick Taylor 4 $270,282
weiters:
189 168 Alex Cejka 3 $14,520

 

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Eiskalt zugeschlagen

THE CJ CUP @ NINE BRIDGES – FINAL: Justin Thomas schlägt beim PGA Tour Gastspiel in Korea mit starker Birdiequote eiskalt zu und schnappt sich im Nine Bridges GC souverän den Sieg.

Justin Thomas zeigt sich in dieser Woche beim ersten Übersee Gastspiel der Saison von seiner allerbesten Seite. Der junge und dennoch bereits sehr routinierte US Amerikaner fand sich gleich zum Auftakt in Jeju Island mit einer 68 (-4) gut zurecht und ordnete sich so beim 9,75 Millionen Dollar Turnier im klar richtigen Bereich des Leaderboards ein.

Das Highlight der Woche setzte der ehemalige Alabama Crimson Tide Golfer dann aber am Freitag, denn mit einer fehlerlosen 63 (-9) zog er die Zügel spürbar an und marschierte damit auch bis an die Spitze des Feldes nach vor. Zwar wollte es am Moving Day nicht mehr ganz so leicht von der Hand gehen, eine 70 (-2) reichte aber um aus der Pole Position in den Finaltag starten zu können.

Grundsolide heimgespielt

Mit seiner ganzen bereits gesammelten Erfahrung präsentiert sich der 26-jährige am Finaltag dann eiskalt und zieht seinen Gameplan ohne jeglichen Wackler durch. Das macht sich auch gleich zu Beginn bemerkbar, denn mit zwei Birdies auf den ersten drei Bahnen zieht er den Verfolgern rasch den Nerv und kann sich so auch ein Bogey auf der 4 ohne weiteres erlauben.

Nur kurz nimmt er den Fuß dann etwas vom Gas, nur um kurz vor dem Turn das Tempo wieder zu verschärfen und so mit zwei weiteren Birdies der Konkurrenz immer weiter davonmarschiert. Die Backnine geht er generell etwas ruhiger an, behält aber immer die Kontrolle und triumphiert schlussendlich nach drei weiteren Birdies bei nur einem Bogey mit der 67 (-5) und bei gesamt 20 unter Par.

“Ich hab sehr geduldiges und gutes Golf gespielt, konnte die Saves machen wenn ich sie gebraucht hab und hab mir etliche gute Birdiechancen aufgelegt, die ich auch ganz gut verwerten konnte”, so Thomas direkt nach der Runde. Am ehesten konnte in dieser Woche noch Danny Lee (NZL) mit dem Mann aus Kentucky mithalten, mit einer 69 (-3) muss er am Ende seinen Kontrahenten aber um zwei Schläge den Vortritt lassen.

>> Leaderboard The CJ Cup @ Nine Bridges

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Hart abgeworfen

OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Matthias Schwab wird am Freitag vom Le Golf National mit einer 78 hart abgeworfen und scheitert nach der fehlerlosen Auftaktrunde sogar noch am Cut.

Matthias Schwab knüpfte zum Auftakt in Paris nahtlos an seine Leistung der Vorwoche in Rom an. Mit einer fehlerlosen 68 legte er sich bei windigen und kühlen Bedingungen eine durchaus gute Verfolgerposition auf und wird nun am Freitag Nachmittag alles daran setzen eine weitere Runde in den 60ern notieren zu können.

Bei generell gedämpften Scores findet sich der 24-jährige auch am Freitag wieder sofort sehr solide zurecht, denn die beiden durchaus schwierigen Anfangslöcher stellen Matthias vor keine großen Probleme. Den Gameplan zieht er auch danach weiter durch, vermeidet nach wie vor in Paris Fehler und wartet geduldig auf sich bietende Chancen.

Der Anfang vom Ende

Nach 25 fehlerlosen Löchern ist ihm dann allerdings das Par 3 der 8 nicht wirklich wohlgesonnen, denn die kurze Bahn hängt ihm nach vier Schlägen sein erstes Bogey des Turniers um. Des Schlechten noch nicht genug geht sich danach auch am zweiten Par 5 der Runde nur ein Bogey aus, was den Schladming-Pro doch mittlerweile um etliche Ränge abrutschen lässt.

Fast trotzig locht Matthias dann aber kaum auf den Backnine angekommen auch zum ersten Birdie und hobelt so zumindestens einen der beiden aufgerissenen Schläge wieder weg. Richtig stabilisieren kann das erste Erfolgserlebnis sein Spiel aber nicht, denn sofort geht es am darauffolgenden Par 3 wieder in die verkehrte Richtung.

Auch danach findet der Rohrmooser einfach nicht mehr die Leichtigkeit des ersten Tages, denn auf der 12 muss er sogar ein Doppelbogey einstecken, womit er plötzlich sogar auf die Cutmarke nur noch einen Schlag Puffer aufweist. Dieser ist allerdings bereits auf der 13 dann Geschichte, denn eine weitere Doublette lässt ihn tatsächlich bereits hinter die Cutlinie zurückrutschen.

Auf den nächsten Bahnen stabilisiert er sein Spiel zwar, die 17 erweist sich dann aber wieder als etwas zu harte Nuss, ringt dem 24-jährigen den bereits achten Schlag am Freitag ab und besiegelt damit auch mit der 78 (+7) und als 77. das vorzeitige Ausscheiden des heimischen Youngsters.

“Mein gesamtes Spiel ist heute einfach nicht zusammengelaufen. Am Anfang hab ich noch zufriedenstellend gescored, aber mit längerem Verlauf der Runde ging nichts mehr. Mein Plan für die nächsten Turniere ist jetzt mal zwei Wochen zu pausieren und dann die drei European Tour Finals in der Türkei, Südafrika und Dubai zu spielen”, fasst Matthias Schwab den verpatzten zweiten Spieltag zusammen.

Nicolas Colsaerts (BEL) und George Coetzee (RSA) teilen sich bei gesamt 9 unter Par die Führung.

>> Leaderboard Open de France

>> SKY überträgt Live und in HD von den Open de France.

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Verkorkster Freitag

HAINAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele tritt sich am Freitag im Sanya Luhuitou GC gleich drei Doppelbogeys ein und hat damit keine Chance das Wochenende zu erreichen.

Martin Wiegele legte mit einer 71 (-1) einen durchaus guten Auftakt in den ersten chinesischen Challenger der Saison hin und startet so aus dem vorderen Mittelfeld in den zweiten Spieltag. Am Freitag will er nun eigentlich alles daran setzen eine weitere rote Runde anzuhängen um sich vor dem Wochenende in Richtung Topplätze orientieren zu können.

Das Vorhaben geht aber nur zu Beginn etwas auf, denn der routinierte Steirer findet sich durchaus gut zurecht. Schon das Par 5 der 2 lässt das erste Birdie springen und sorgt so für einen richtig guten Start in die zweite Runde. Auch danach zeigt er lange Zeit starkes Golf, verabsäumt es aber weiter nachzulegen und muss am Par 3 der 8 nach etlichen Schwierigkeiten sogar eine Doublette einstecken, die ihm viele Ränge kostet.

Alles schief gegangen

Auf den Backnine geht dann so ziemlich alles schief was schiefgehen kann, denn mit einem weiteren Fehler auf der 12 rutscht er zunächst bis an die Cutmarke zurück und halst sich mit seinem zweiten Doppelbogey danach am Par 5 sogar erstmals einen unangenehmen Rückstand auf. Dieser wächst dann mit dem nächsten Fehler zwei Bahnen später sogar noch weiter an.

Nur kurz wirkt es als könne er im Finish noch einmal gegensteuer, denn ein Par 3 Birdie auf der 16 gibt noch einmal etwas Hoffnung. Diese wird schließlich mit dem bereits dritten Doppelbogey des Tages auf der 17 und der 78 (+6) aber endgültig zu Grabe getragen.

Damit lässt er als 90. auch die erste China-Chance, sich bis unter die Top 45 der Jahreswertung vorzuspielen, aus. Die nächste Möglichkeit ergibt sich für ihn aber bereits kommende Woche, wenn mit den Foshan Open das letzte reguläre Saisonturnier vor dem Grand Final in Mallorca auf dem Programm steht.

Gleich sieben Spieler teilen sich bei gesamt 7 unter Par die Führungsrolle.

>> Leaderboard Hainan Open

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Nahtlos angeknüpft

OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Matthias Schwab knallt zum Auftakt im Le Golf National eine fehlerlose 68 auf die Scorecard und knüpft damit nahtlos an die starke Leistung der Vorwoche in Rom an.

Nach acht Top 10-Ergebnissen im heurigen Jahr ist Matthias Schwab langsam überfällig für den ersten vollen Erfolg auf der European Tour. In der Vorwoche durfte sich der Schladminger zudem über seinen dicksten Preisgeldscheck der jungen Karriere freuen, entsprechend optimistisch kann er seinem Einsatz bei der Open de France entgegensehen.

Am megaschweren Ryder Cup-Kurs von 2018 von Le Golf National benötigte Schwab im Vorjahr eine gewisse Lernkurve um am Schlusstag mit der 69 erstmals eine rote Runde hereinzubringen und am Ende als 37. in die Wertung zu kommen. Martin Kaymer (GER), Chris Wood (ENG), Alex Noren (SWE) oder Kurt Kitayama (USA) sind die Big Names bei Frankreichs Topturnier, das sein Preisgeld auf 1,6 Millionen Euro reduzieren musste.

Sofort auf Betriebstemperatur

Auf dem anspruchsvollen Par 71 Gelände findet sich der 24-jährige dann auch von Beginn weg sehr souverän zurecht, denn mit anfänglichen Pars macht er in der französischen Hauptstadt nichts falsch. Zwar will mit der 14 das einzige Par 5 der Backnine noch keinen Schlag springen lassen, den kleinen Makel holt er aber am Par 3 der 16 nach, denn nach gutem Abschlag kann er das erste Birdie des Tages auf der Scorecard notieren.

Das stabile Spiel zieht er auch danach weiter gekonnt durch und lässt damit auch auf den anfänglichen schwierigen Löchern der Frontnine nichts anbrennen. Die unglaublich souveräne Leistung findet auch danach weiter ihre Fortsetzung, denn mit einem Par nach dem anderen bleibt er immer in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen.

Auf der 7 belohnt er sich dann ein zweites Mal am Donnerstag für die lange Zeit erwiesene Geduld und dockt mit seinem zweiten Birdie des Tages auch wieder klar an den Top 10 an. Am abschließenden Par 5 der 9 passt beim Rohrmooser dann noch einmal alles zusammen und kann auch die lange Bahn noch zu einem weiteren Birdie überreden.

Damit marschiert Matthias auf einem der wohl anspruchsvollsten Plätze des Jahres mit der fehlerlosen 68 (-3) ins Ziel und macht so genau dort weiter wo er letzte Woche in Rom aufgehört hat. Als 13. könnte die Verfolgerposition vor der zweiten Runde, wo er am Freitag mit später Startzeit unterwegs sein wird, kaum besser sein.

Zur Runde meint er: “Es war heute am Vormittag ziemlich kalt und windig. Ich konnte mich darauf aber gut einstellen und mein Spiel war heute auch durchaus gut. Bogeyfrei mit drei Birdies ist durchaus okay und der Start ins Turnier ist mir damit mal zufriedenstellend geglückt.”

George Coetzee (RSA) und Ryan Fox (NZL) legen mit 65er (-6) Runden die tiefsten Ergebnisse zum Auftakt hin.

>> Leaderboard Open de France

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Vorbereitung ausgezahlt

HAINAN OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele postet zum Auftakt im Sanya Luhuitou GC mit der 71 eine rote Runde aufs Tableau und zeigt, dass sich die intensive Vorbereitung auf China durchaus ausgezahlt hat.

Beim Chinese Swing der Challenge Tour in Hainan und Foshan ist Martin Wiegele als einziger Österreicher mit dabei. Zwar hat der Routinier sein Spielrecht für 2020 in Europas zweite Liga bereits abgesichert, aber mit einem starken Saisonfinish wäre auch noch die Qualifikation für das Tourfinale oder im Idealfall sogar noch für die European Tour möglich.

Nach der eher mauen Woche in Marokko Anfang Oktober meinte der Steirer, dass nun sein gesamter Fokus der Vorbereitung auf die China-Turniere gilt, weshalb er auch letzte Woche Irland ausließ. Offensichtlich hat Martin auch die richtigen Stellschrauben justiert, denn gleich der Start gelingt ihm mit einem Eagle am Par 5 der 13 richtig gut.

Den heißen Start kann er aber nicht ganz als Initialzündung zu einer tiefroten Performance nützen, denn ein Bogey zwei Bahnen später lässt ihn nur knapp unter Par die Frontnine in Angriff nehmen. Dort stellt er den alten Zwischenstand von -2 dann am Par 3 der 3 aber wieder her, kann jedoch erneut nicht wirklich gewinnbringend anknüpfen.

Auf der 9 – seiner Schlussbahn – erwischt es ihn dann sogar noch einmal und er muss sich nach seinem zweiten Bogey schlussendlich mit der 71 (-1) anfreunden. Zwar wäre mit der ersten Startzeit wohl noch etwas mehr zu holen gewesen, mit dem roten Auftakt startet er aber als 26 klar im Soll und wird die zweite Runde klar innerhalb der prognostizierten Cutmarke in Angriff nehmen.

Antoine Rozner (FRA) diktiert nach der 65 (-7) das Tempo.

>> Leaderboard Hainan Open

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Appetit auf mehr

OPEN DE FRANCE – VORSCHAU: Matthias Schwab hat nach seinem fantastischen 4. Platz der Vorwoche beim Rolex Series Event in Rom Appetit auf mehr und hofft im Le Golf National von Paris auf ein weiteres absolutes Topergebnis in dieser Saison.

Bereits seit Wochen, wenn nicht Monaten wirkt Matthias Schwab wirklich überreif für seinen ersten ganz großen Wurf der Profi-Laufbahn. Schon etliche Male klopfte das heimische Ausnahmetalent am Sieg an, allein es wollte bislang einfach der letzte so wichtige Schritt noch nicht gelingen.

Die Formkurve stimmt beim 24-jährigen weiterhin eindeutig, denn erst letzte Woche nahm er in Rom beim Rolex Series Event einen ganz starken 4. Platz mit und fuhr damit auch seinen bis dato größten Scheck auf der Tour ein. Auch in der Weltrangliste und im Race to Dubai hatte der starke Auftritt klarerweise viele positive Nebenaspekte.

In Paris hofft er nun an die gezeigte Leistung aus der ewigen Stadt anknüpfen zu können. Immerhin kennt er die ehemalige Ryder Cup Wiese des Le Golf National bereits aus dem Vorjahr. Das gerade auf dem schwierigen Par 71 Terrain die Platzkenntnis mit einer der wichtigsten Aspekte am Weg zu einem Spitzenplatz ist, zeigte er vergangenes Jahr, denn am Sonntag gelang ihm erstmals in der französischen Hauptstadt mit der 69 eine rote Runde.

Mehr als Rang 37 wollte vergangene Saison zwar nicht herausspringen, Matthias kennt nun aber die zahlreichen Fallen und Tücken des Platzes, was er heuer klarerweise bestmöglich ausspielen will. Die Konkurrenz ist im Gegensatz zur Vorwoche auch eher überschaubar, denn da das Turnier das Preisgeld auf 1,6 Millionen zusammenschrumpfen musste, sind Martin Kaymer (GER), Chris Wood (ENG), Kurt Kitayama (USA) oder Alex Noren (SWE) schon die Big Names auf der Entry List.

Auch Bernd Wiesberger sucht man auf der Nennliste vergeblich, denn nach seinem Sieg in der Vorwoche legt der Führende im Race to Dubai eine kleine Pause ein um bei der Final Series mit frischen Kräften voll Angreifen zu können. Der Wetterbericht verspricht zumindestens derzeit alles andere als gute Verhältnisse, denn bei Spitzenwerten von 16 Grad soll es immer wieder zwischendurch auch regnen.

Los geht es für Matthias Schwab am Donnerstag im gemeinsamen Flight mit Brandon Stone (RSA) und Lokalmatador Romain Wattel (FRA) um 09:25 MEZ von der 10 weg. Titelverteidiger Alex Noren beginnt 20 Minuten früher ebenfalls auf der 10.

 

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Angeschlichen

ITALIAN OPEN – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger schleicht sich nach schleppendem Start im Olgiata GC am Moving Day bis auf zwei Schläge an die Führung heran. Matthias Schwab hat am Samstag einigermaßen zu kämpfen, erarbeitet sich mit einer 70 aber noch die Chance auf ein Topergebnis.

Bernd Wiesberger hatte am Freitag zwar trotz eines starken Beginns härter zu kämpfen als noch zum Auftakt, drehte seine Runde aber mit einem Birdie am Schlussloch noch in den roten Bereich. Damit startet der sechsfache European Tour Champion aus den Top 10 in den Moving Day und wird am Samstag alles daran setzen die vier Schläge Rückstand auf Matthew Fitzpatrick (ENG) dahinschmelzen zu lassen.

Zumindestens zu Beginn seiner Runde geht das Vorhaben aber noch nicht auf, denn nach einem anfänglichen Par ringt ihm schon das Par 3 der 2 nach verzogenem Teeshot den ersten Schlag ab. Auch danach hat der Oberwarter so seine liebe Mühe, denn anders als an den Vortagen geht sich diesmal auf der 4 nicht nur kein Birdie aus, er muss sich sogar mit dem Bogey abfinden.

Erst kurz vor dem Turn kann Bernd dann mit der 9 das einzige Par 5 der Frontnine zu einem Birdie überreden, womit er sich einen verlorengegangenen Schlag wieder zurückholen kann. Das scheint Bernd auch langsam aber sicher in den nötigen “Groove” zu bringen, denn nach sicheren Pars zu Beginn der Backnine, setzt er auf der 12 und der 13 mit einem Birdiedoppelpack erstmals zu einem Überholmanöver an und marschiert damit auch wieder unter die besten 10 nach vor.

Bernd “on fire”

Doch damit hat der 34-jährige sichtlich noch lange nicht genug, denn auch am Par 3 der 14 passt alles zusammen und Bernd schnürt sogar das rote Triple. Jetzt feuert der Scottish Open Champion endgültig aus allen Rohren, denn da auch das Par 5 der 15 einen Schlag springen lässt, rangiert er plötzlich nur noch um zwei Schläge hinter der Führung.

Nur kurz gönnt sich die Nummer 36 der Welt dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er auch auf der 17, dem dritten und letzten Par 5, den fälligen Birdieputt stopft und so den Rückstand auf Fitzpatrick um einen Schlag verringern kann. Zwar lässt er auf der 18 dann eine weitere gute Chance zum Birdie aus, mit der 67 (-4) kann er sich aber mit Sicherheit zufrieden zeigen und startet so als 4. auch mit klar intakten Siegchancen in den Finaltag.

Etwas auf Rhythmus-Suche

Nur unwesentlich schwieriger als für Bernd Wiesberger ist die Aufgabe für Matthias Schwab, denn dank eines späten Eagles notierte er am Freitag eine 69 (-2) und spielte sich so klar bis an die Top 10 heran. Bei nur einem Schlag mehr Rückstand als sein Landsmann hat auch der Rohrmooser in dieser Woche noch alle Chancen.

Der Start glückt Matthias mit anfänglichen Pars durchaus souverän, wenngleich er so noch keinen Druck nach vorne aufbauen kann. Erst die 5 entwickelt sich dann richtig gewinnbringend und Matthias dockt mit seinem ersten Birdie des Tages wieder an den Top 10 an. Nur eine Bahn später heißt es allerdings “Wie gewonnen, so zerronnen”, denn mit einem Bogey rutscht er sofort wieder auf Level Par zurück.

Danach stabilisiert er sein Spiel zwar sofort wieder, da allerdings auch das einzige Par 5 der Frontnine kurz vor dem Turn kein Birdie springen lassen will, muss er sich bis zum nächsten Erfolgserlebnis noch in Geduld üben. Doch wie schon am Donnerstag und am Freitag wird er auch am Samstag weiterhin mit der 10 nicht warm und tritt sich zum bereits dritten Mal in dieser Woche am Par 4 ein Bogey ein, womit er wieder etwas zurückfällt.

Gut gekämpft

Zumindestens verweilt der 24-jährige nicht lange im Plusbereich, denn da er die 12 zu seinem zweiten Birdie des Tages überreden kann, hobelt er den vor kurzem aufgerissenen Schlag nach dem Turn rasch wieder weg. Da Matthias dann mit der 17 das letzte der drei Par 5 Bahnen wieder gut im Griff hat, schnappt er sich kurz vor Ende seiner Runde sogar wieder das Minus als Vorzeichen.

Auf der 18 lässt er dann nichts mehr anbrennen und nimmt so wie schon am Freitag eine 70 (-1) mit. Zwar hätte sich der Schladming-Pro am Moving Day wohl eine etwas tiefere Runde erhofft, mit einer starken Schlussrunde hat er beim Rolex Series Event in Rom vom 13. Platz aus aber ohne jegliche Probleme ein absolutes Topergebnis noch klar in Reichweite.

“Die Runde heute war weder im positiven noch im negativen Sinn besonders aufregend. Dementsprechend war mein Spiel ziemlich durchschnittlich. Das lange Spiel war weiterhin richtig gut, das Putten jedoch leider weniger. Die positive Erkenntnis ist, dass ich auch mit einem nicht so guten Spiel in diesem Feld mithalten kann”, beschreibt er danach seine Runde.

>> Leaderboard Italian Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Italian Open.

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Cutfluch pulverisiert

HOUSTON OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka hat am Freitag Nachmittag zwar deutlich härter zu kämpfen, bringt im GC of Houston aber dennoch mit der 71 eine rote Runde zum Recording und startet so aus dem absoluten Spitzenfeld ins Wochenende.

Leider Gottes hatte der Wetterbericht in Houston recht, denn nach den unverhältnismäßig vielen Niederschlägen im Vorfeld, wurde es am zweiten Spieltag noch zusätzlich nass. Nach einer Gewitterpause kam Sepp Straka erst mit zwei Stunden Verspätung in den Genuss die zweite Runde starten zu können. Bei ungemütlichen Windböen findet sich der Longhitter aber sofort bestens zurecht und knallt den Ball gleich an der 1 stark zur Fahne, was prompt im ersten Birdie mündet.

Auch danach zeigt er am Anfang richtig starkes Golf und nach zwei Pars geht sich auf der 4, dem ersten Par 5, sogar nach eingebunkerter Grünattacke ein Birdie aus. Doch plötzlich erwischt es den Longhitter auf der 5 richtig hart, denn nach gewassertem Abschlag geht sich am Ende sogar nur ein Doppelbogey aus, was ihm gleich beide zuvor erspielten Birdies wieder ausradiert. Des Schlechten noch nicht genug, will auch die 6 nich so wie Sepp und brummt ihm nach zu kurzer Annäherung prompt den nächsten Fehler auf.

Paukenschlag

Viel spektakulärer als Sepp kann man dann die kurze wackelige Phase aber nicht beenden, denn am zweiten Par 5 legt er die Grünattacke bis auf vier Meter zur Fahne und rollt den Ball gekonnt zum Eagle ins Loch. Damit taucht er sogar wieder in den roten Bereich ab und bleibt auch dem absoluten Spitzenfeld hartnäckig erhalten. In Folge kühlt bei Sepp aber etwas der Putter ab, denn aus teils recht vielversprechenden Möglichkeiten will kein weiteres Birdie mehr gelingen.

So kommt es, dass er gleich einige Putts aus durchaus guten Chance liegenlässt. Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass er sich doch auch aus manch brenzligen Situationen befreit. Durch seine recht frühe Nachmittags Tee Time hat Sepp zumindestens den Bonus seine Runde beenden zu können, während etliche andere Spieler am Samstag wohl gleich doppelt ran müssen. Nach der 71 (-1) durchbricht Sepp in Houston nicht nur endlich den hartnäckigen Cutbann in dieser Saison, sondern geht als in etwa 3. sogar in hervorragender Ausgangslage ins Wochenende.

>> Leaderboard Houston Open

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Juergen Maurer 2015

Schwer zu schlucken

IRISH CHALLENGE – 2. RUNDE: Golf-Österreich hat in dieser Woche auf der Challenge Tour richtig schwer zu schlucken, denn gleich alle fünf Teilnehmer aus der Alpenrepublik verpassen teils klar und deutlich im Headfort GC den Cut.

Schon zum Auftakt hatten die österreichischen Vertreter in Irland so ihre liebe Mühe, denn Jürgen Maurer war mit der 73 (+1) noch der beste und selbst er lag knapp hinter der prognostizierten Cutmarke zurück. Zumindestens hätte der Routinier mit einer guten zweiten Runde noch alle Chancen, doch diese Schwinden am Freitag in Windeseile dahin.

Auch Lukas Nemecz hätte sich mit einer starken Performance noch weit nach vorne spielen können, rabenschwarze Backnine wissen dies aber zu verhinden. Timon Baltl, Neo-Pro Lukas Lipold und Sebastian Wittmann beenden den Ausflug nach Irland überhaupt nur im Dreistelligen Leaderboardbereich.

Guten Start verspielt

Jürgen Maurer startet zwar mit einem Birdie auf der 10 perfekt in den zweiten Spieltag, mit zwei schnellen Bogeys danach rutscht er aber schnell zurück. Nur kurzfristig kann er sein Spiel dann stabilisieren, denn kurz vor dem Turn brummt ihm die 18 den nächsten Fehler auf.

Nach dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte wirkt sein Spiel dann zwar deutlich stabiler und er arbeitet sich mit einem Birdie am Par 3 der 4 auch wieder näher an die Cutmarke heran, ein spätes Doppelbogey auf der 8 beendet dann aber endgültig alle Hoffnungen und der Routinier muss nach der 75 (+3) und als 79. am Wochenende bereits zuschauen.

Rabenschwarze Backnine

Bei Lukas Nemecz geht es am Freitag nahezu von Beginn an in die falsche Richtung. Die gesamten Backnine über findet der 30-jährige keinen Rhythmus und tritt sich insgesamt neben vier Bogeys auch zwei Doppelbogeys ein, was den Missed Cut wohl schon nach der ersten Hälfte Gewissheit werden lässt.

Auf der vorderen Platzhälfte findet er dann zwar endlich den so lange gesuchten Rhythmus und sammelt bei fehlerfreiem Spiel noch vier Birdies auf, nach den total verpatzten Backnine fungieren diese am Ende aber nur noch als Ergebniskosmetik, denn mit der 76 (+4) geht sich Preisgeld als 93. in dieser Woche deutlich nicht aus. Damit lässt Lukas auch eine sehr gute Chance – womöglich sogar seine letzte heuer – im Kampf um eine gewinnbringendere Kategorie für kommende Saison ungenützt verstreichen.

Glasklar gescheitert

Timon Baltls Plan am Freitag eine Aufholjagd im Kampf um den Cut hinzulegen steht von Beginn an unter keinem guten Stern. Schon auf der 10, der 12 und der 15 tritt er sich Bogeys ein und kann lediglich auf der 16 das Par 5 zu einem Birdie überreden. Mit dem schwarzen Zwischenstand kommt er der gezogenen Linie klarerweise nicht näher.

Auch die vorderen neun Bahnen lassen sich alles andere als gut an, denn schon die 1 radiert ihm das Erfolgserlebnis wieder aus. Das Schauspiel wiederholt sich dann gegen Ende sogar noch um eine Stufe höher, denn mit einer Doublette auf der 8 fegt er sogar einen zuvor erspielten Eagle regelrecht wieder von der Scorecard. Am Ende steht nur die 76 (+4) auf der Habenseite, was als 109. Preisgeld unmöglich macht.

Lukas Lipold kommt bei seinem ersten Challenger als Professional auch am Freitag nicht ins Rollen, wie gleich drei anfängliche Bogeys zeigen. Zwar findet er danach auf der 4 und der 6 auch Birdies, ein zwischenzeitliches Doppelbogey zementiert ihn nach den ersten neun Bahnen aber im dreistelligen Leaderboardbereich regelrecht ein.

Auf den Backnine wirkt sein Spiel dann zwar deutlich stabiler und er nimmt auf der 12 auch noch ein Birdie mit, der Cutmarke kommt er damit aber nicht spürbar näher und da er auf der 17 noch ein spätes weiteres Bogey eintragen muss, ist der verpasste Wochenendeinzug mit der 75 (+3) und als 109. endgültig nicht mehr zu vermeiden.

Sebastian Wittmann findet sich sofort gut zurecht und nimmt schon auf der 1 das erste Birdie mit. Lange kann er das Zwischenergebnis aber nicht halten, denn schon auf der 4 geht es wieder auf Level Par zurück. Kurz vor dem Turn nimmt er dann aber auf der 9 sein zweites Birdie mit und kommt so im zartrosa Bereich auf den Backnine an.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen erwischt es ihn dann aber mit einem Bogey und einem kurz darauffolgenden Doppelbogey richtig unangenehm. Damit schwindet endgültig auch die letzte Hoffnung auf den Cut und schlussendlich muss er sich mit der 74 (+2) anfreunden, die ihn nur auf Rang 112 einreiht.

>> Leaderboard Irish Challenge

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