Autor: Klemens Widhalm

Ränge gutgemacht

CZECH LADIES OPEN – FINAL: Christine Wolf macht im tschechischen GC Karlstejn mit einer 71er Finalrunde noch etliche Ränge gut.

Christine Wolf stemmte am Samstag zwar ohne jegliche Probleme den Cut, machte sich mit Fehlern auf den Frontnine aber selbst das Leben schwer. Aus dem Mittelfeld heraus scheint aber am Finaltag durchaus noch einiges möglich zu sein, dazu allerdings wird die Tirolerin wohl eine knallrote Runde benötigen.

Bei durchwegs gedämpfteren Scores als an den Vortagen startet Chrissie grundsouveärn in die letzte Runde. Nach anfänglichen sicheren Pars kann sie das Par 5 der 13 zum Birdie überreden und hält auch danach Schlagverlust gekonnt fern, was sie im zartrosa Bereich auf den Frontnine ankommen lässt.

Die vordere Platzhälfte verläuft dann deutlich souveräner als am Vortag. Sie zeigt, dass sie den schwarzen Stretch vom Samstag mit Doppelbogey und Bogeys gut weggesteckt hat und notiert je ein Bogey und ein weiteres Birdie. Mit der 71 (-1) macht sie so noch etliche Ränge gut und verlässt Tschechien mit einem 20. Platz wieder.

“Das Wetter war auch heute wieder gut, aber die Grüns sind hier relativ schwierig zu lesen. Im Grunde passt es mit der heutigen Runde, aber es wäre doch noch einiges drinnen gewesen. Für mich gehts jetzt noch in die Schweiz zu einem Pro-Am und dann freu ich mich mal auf ein paar Wochen daheim”, zieht sie nach dem Turnier ein kurzes Fazit.

Carly Booth (SCO) gewinnt nach einer 70er (-2) Finalrunde und  bei gesamt 9 unter Par.

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Manuel Trappel

Abo abgelaufen

CZECH ONE OPEN – FINAL: Manuel Trappels Abo auf Top 10 Platzierungen läuft im tschechischen GC Karlovy Vary ab. Auch Kluibenschädl und Amateur Zwirner kommen über tiefschwarze Finalrunden nicht hinaus.

Zum Auftakt wusste mit Timothy Zwirner ein wahrer Außenseiter zu überzeugen. Der junge Amateur spulte am Freitag eine 65 (-6) ab, womit kein einziger Konkurrent mithalten konnte. Aus der Führungsrolle heraus startete Timothy am Samstag am Karlovy Vary Kurs und setzte eigentlich alles daran eine ähnlich starke Performance wie am Freitag abzuspulen.

Das Vorhaben ging jedoch nur zu Beginn seiner Runde wirklich auf, denn dank zweier Birdies lag er nach sechs Bahnen schon bei 2 unter Par. Danach allerdings riss der Schwung total ab und Timothy musste bis zum Schluss seiner Runde satte sieben Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren, womit sich nur die 78 (+7) ausging. Dank der starken Auftaktrunde war aber zumindestens der Cut nicht in Gefahr.

Bester Österreicher war einmal mehr Manuel Trappel. Der Vorarlberger kam am Sokolov Kurs erstmals in dieser Woche so richtig ins Rollen und startet dank einer 67 (-4) so nur knapp hinter den Top 10 in den Finaltag. Auch Alois Kluibenschädl darf nach einer 72 (+1) in dieser Woche Preisgeld einplanen.

Zu fehleranfällig

Am Finaltag hat Manuel dann aber wie schon zum Auftakt wieder einige Schwierigkeiten am Karlovy Vary Kurs, denn von Beginn an agiert der Vorarlberger zu fehleranfällig um besseres als die 75 (+4) ins Clubhaus bringen zu können. Damit endet für den ehemaligen Amateur Europameister als 23. auch sein Top 10 Abo, denn bei alle bisherigen Starts konnte er am Ende ein Spitzenergebnis mitnehmen.

Auch Alois Kluibenschädl und Timothy Zwirner finden am Sonntag keinen Rhythmus mehr, denn mit der 77 (+6) bzw. der 79 (+8) bleibt für beide als 41. und 46. nur eine Platzierung am hinteren Ende des Klassements übrig.

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Leben schwer gemacht

CZECH LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf stemmt am Samstag im GC Karlstejn zwar den Cut, macht sich dabei mit verpatzten Frontnine aber das Leben selbst schwer. Sarah Schober und Nadine Dreher gehen in dieser Woche leer aus.

Christine Wolf zeigte sich zum Auftakt mit ihrer Performance auf den Grüns nicht wirklich zufrieden, brachte aber immerhin eine 71 (-1) zum Recording und geht damit aus dem gesicherten Mittelfeld in den zweiten Spieltag. Am Samstag ist die Innsbruckerin als einzige Österreicherin erst am Nachmittag unterwegs, biegt aber sofort auf die Überholspur ab, denn schon die 11 lässt das erste Birdie springen. Da sie auch die 15 und die 16 zu Birdies überreden kann, knackt sie schon zur Halbzeit ihrer Runde die Top 10.

Auf den Frontnine allerdings reißt der Schwung dann wie aus dem Nichts plötzlich total ab. Zunächst kommt sie vom Par 4 der 4 nur mit sechs Schlägen weg und tritt sich danach gleich noch zwei weitere Bogeys ein, die sie weit bis ins Mittelfeld zurückwerfen. Zumindestens kann sie danach ihr Spiel auf den letzten Bahnen wieder stabilisieren und vermeidet noch weitere Fehler. Mit der 73 (+1) geht sich zwar der Cut ohne große Probleme sicher aus, den Finaltag nimmt sie aber nur vom 35. Platz aus in Angriff.

Ohne Preisgeld

Sarah Schober beginnt mit sicheren Pars und anschließendem Par 5 Birdie auf den Backnine durchwegs gut, tritt sich danach aber noch vor dem Turn zwei Bogeys ein, was die junge Steirerin nur dank eines Birdies zweischendurch bei Even Par zum Turn kommen lässt. So richtig unangenehm wird es aber auf den vorderen neun Bahnen, denn Sarah verliert komplett den Rhythmus und muss bis zum Schluss auf birdielosen Löchern noch vier Bogeys notieren, womit sich am Ende nur die 76 (+4) ausgeht, die für den Einzug in den Finaltag als 73. nicht reicht.

Nadine Dreher muss gleich zu Beginn ihrer zweiten Runde am anfänglichen Par 5 einen Schlag abgeben, fängt sich danach aber und dreht mit einem Birdiedoppelpack auf der 3 und der 4 ihr Score sogar recht rasch in den roten Bereich. Mit einem Par 5 Birdie auf der 13 schraubt sie ihr Score dann sogar noch weiter in den Minusbereich, beendet die Runde jedoch mit Doppelbogey und anschließendem Bogey, weshalb sich schließlich nur die 73 (+1) ausgeht, was als 95. klar nicht reicht um die Cutmarke überspringen zu können.

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Brooks als Taktgeber

TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Brooks Koepka (USA) zeigt einmal mehr, dass er der Mann für die besonderen Turniere ist und übernimmt beim großen PGA Tour Finale im East Lake GC vor dem Wochenende die Führung.

Mit neuem Modus sorgt die PGA Tour erstmals dafür, dass der Sieger des Finalturniers auch gleichzeitig der neue FedEx Cup Champion ist. Justin Thomas (USA) hatte dabei vor dem Event die besten Karten, denn als Führender der Jahreswertung startete er bei 10 unter Par und hatte so von Beginn an zwei Schläge Vorsprung auf seinen ersten Verfolger. Wie der neue Modus genau funktioniert ist >> hier detaillierter beschrieben.

Das “Guthaben” schmolz aber bereits am Donnerstag rasch dahin, denn Thomas kam über eine 70 (Par) nicht hinaus und teilte sich damit nach dem ersten Spieltag bereits die Führungsrolle mit Brooks Koepka und Xander Schauffele (USA). Auch Rory McIlroy (NIR) arbeitete sich bereits voll in den Titelkampf und wies vor der zweiten Umrundung lediglich noch einen einzigen Schlag Rückstand auf.

Pole Position

Am Freitag marschiert dann aber “Mr. Major” Brooks Koepka in die alleinige Führung. Der durchtrainierte Longhitter wird mittlerweile immer bei den ganz großen Events von den Buchmachern als Mitfavorit gehandelt. Kein Wunder, präsentiert er sich doch immer bei den richtig heißen Turnieren in absoluter Topform. Kein Wunder also, dass er auch beim Tourfinale in Atlanta wieder richtig ins Rollen kommt.

Eine 67 (-3) reicht am Freitag um auf dem anspruchsvollen Gelände bei gesamt 13 unter Par die Pole Position zu belegen. Mit lediglich einem Schlag Rückstand sitzen dem Mann aus Florida aber Justin Thomas (68) und Rory McIlroy (67) dicht im Nacken. Auch Xander Schauffele (69) bleibt dem Titelkampf voll erhalten, denn der US-Amerikaner mit deutschen Wurzeln geht mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Leader Koepka in den Moving Day.

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Auf Kurs gebracht

CZECH LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober liegen nach der Auftaktrunde im GC Karlstejn klar auf Cutkurs. Nadine Dreher muss sich am Samstag steigern.

Nach den britischen Saisonhighlights backen die Girls der Ladies European Tour wieder kleinere Brötchen. Unsere tschechischen Nachbarn haben es immerhin geschafft ein Damenturnier auf die Beine zu stellen, auch wenn es mit 120.000 Euro das kleinste des Jahres am Kalender ist. Christine Wolf, Sarah Schober und Nadine Dreher lassen sich dennoch nicht die Gelegenheit entgehen so nahe der Heimat im Golfclub Karlstejn beim Dreitages-Turnier aufzuteen.

Christine Wolf kann wegen einer morgendlichen Nebelverzögerung erst mit knapp eineinhalbstündiger Verspätung ihre Runde beginnen, findet sich dann aber mit zwei Birdies rasch gut zurecht. Allerdings reißt der gewinnbringende Schwung danach etwas und sie muss mit darauffolgenden Bogeys noch vor dem Turn den scoretechnischen Ausgleich einstecken.

Auch auf den Backnine hat die Tirolerin zunächst Probleme, denn mit zwei weiteren Fehlern rutscht sie deutlich zurück. Erst das kurze Par 4 der 15 vermag die Negativspirale erstmals wieder einzubremsen und spendiert Chrissie das dritte Birdie des Tages. Das bringt auch sichtlich den Schwung wieder, denn mit zwei weiteren roten Einträgen gleich danach marschiert sie sogar noch zur 71 (-1) und bringt sich damit als 30. klar auf Cutkurs.

“Es war in der Früh etwas anstrengend, weil sie alle zehn Minuten nach hinten verschoben haben aber eigentlich alle schon fertig aufgewärmt waren. Ich hab heute vor allem am Anfang und am Ende richtig gut gespielt. In der Mitte der Runde hab ich mich mit den Grüns etwas schwer getan, aber ich bin zufrieden mit dem Start”, fasst Chrissie die Auftaktrunde zusammen.

Ebenfalls auf Cutkurs

Sarah Schober nimmt am Nachmittag gleich vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit, muss aber auf der 5 den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Noch einmal geht sich dann auch auf der zweiten langen Bahn der Frontnine ein Birdie aus, erneut bringt sie das zartrosa Zwischenergebnis mit darauffolgendem Bogey aber nicht bis zum Turn.

Genau dieses Dilemma setzt sich dann auch auf den Backnine weiter fort, denn erneut findet die junge Steirerin ein schnelles Birdie auf der 10, doch diesmal ist danach das Par 5 etwas im Weg und nimmt ihr mit einem Bogey das Minus als Vorzeichen wieder weg. Noch einmal gelingt dann kurz vor Ende ein Birdie auf der 17, doch selbst dieses kann sie mit abschließendem Fehler nicht in trockene Tücher bringen. Mit der 72 (Par) verpasst sie zwar eine rote Auftaktrunde, setzt aber als 42. immerhin klar die Segel in Richtung Finaltag.

Steigerung nötig

Nadine Dreher tritt sich am Nachmittag gleich auf der 10 das erste Bogey ein und stolpert danach am Par 5 der 13 sogar über eine Doublette. Erst nach dem zähen Beginn fängt sie sich und kann danach bis zum Turn ihre Scorecard sauber halten. Auf der vorderen Hälfte agiert sie dann zwar weiterhin recht souverän, ist aber die gesamte Runde über vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und tritt sich darüber hinaus noch zwei Bogeys ein, was am Ende nur die 77 (+5) und Rang 103 zulässt.

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Tempo diktiert

CZECH ONE OPEN – 1. RUNDE: Amateur Timothy Zwirner diktiert zum Auftakt im GC Karlovy Vary von Karlsbad das Tempo. Trappel muss am Samstag etwas zulegen.

Die Deutsche Pro Golf Tour hält ihr vorletztes Saisonturnier 2019 im tschechischen Nobelkurort Karlsbad ab. Manuel Trappel hat zwar das Kunststück geschafft, bei all seinen 6 Einsätzen im heurigen Jahr in den Top 10 zu landen, dennoch wird der Vorarlberger nur auf Position 29 in der Rangliste geführt.

Timothy Zwirner hat zum Auftakt sein Viser messerscharf eingestellt. Der Amateur drückt am Sokolov Kurs gleich von Beginn an voll aufs Tempo und liegt dank vier Birdies und nur einem Bogey schon zur Halbzeit weit vorne. Auf den Backnine nimmt er dann noch drei weitere rote Einträge mit und bleibt die gesamte verbleibende Runde über fehlerlos. Mit der 65 (-6) kann zum Auftakt niemand im gesamten Feld mithalten, womit die junge rot-weiß-rote Zukunftshoffnung als Führender in den zweiten Spieltag geht.

Auch Alois Kluibenschädl bringt sich am Karlovy Vary Kurs mit einer 71 (Par) und als 28. auf Cutkurs. Manuel Trappel verpatzt an gleicher Wirkungsstätte wie schon in der Vorwoche etwas den Start und muss am Samstag nach der 73 (+2) und als 47. eine kleine Aufholjagd starten um erneut Preisgeld mitnehmen zu können. Karl Ableidinger (75) auf Rang 71, Kurt Mayr (78) als 101. und Ralph Leitner (83) auf Platz 120 müssen sich beträchtlich steigern.

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The winner takes it all

TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Dank des neuen Formats – der Sieger im East Lake GC ist gleichzeitig auch der FedEx-Cup Champion – liegen nach dem ersten Spieltag mit Justin Thomas, Brooks Koepka und Xander Schauffele (alle USA) gleich drei Spieler in geteilter Führung.

Lange Zeit überlegte die PGA Tour wie sie einen Modus einführen können, der beim großen Tourfinale für die größtmögliche Spannung sorgt. In den letzten Jahren war es des Öfteren so, dass es zwar einen strahlenden Sieger beim letzten Turnier der Saison gab – letztes Jahr etwa Tiger Woods (USA) – jedoch ein anderer sich die Jahreswertung sicherte.

Um genau dieses “Dilemma” zu vermeiden wird heuer mit neuem Modus gestartet. So beginnt etwa Justin Thomas als Leader im FedEx-Cup bei 10 unter Par und hat somit von Beginn an einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Dahinter folgt Patrick Cantlay (USA) bei -8, Koepka bei -7, Reed (USA) bei -6, McIlroy (NIR) bei -5 usw. Dies sorgt dafür, dass der Sieger am Sonntag gleichzeitig auch der neue Champion der Jahreswertung ist.

Rasch zusammengeschoben

Wirklich lange kann Justin Thomas seinen zwei Schläge großen Vorsprung zum Auftakt dann nicht ausnützen, denn der Sieger der Vorwoche kommt im anspruchsvollen East Lake GC über einer 70er (Par) Runde nicht hinaus. Xander Schauffele und Brooks Koepka hingegen haben ihr Visier am Donnerstag deutlich besser eingestellt und können so die Lücke nach vorne recht rasch schließen.

Vor allem Schauffele hat das Par 70 Gelände in Atlanta richtig gut im Griff und knallt eine 64 (-6) aufs Tableau. Brooks Koepka benötigt zwar um drei Schläge mehr, die 67 (-3) reicht aber um sich ebenfalls bei 10 unter Par in die Spitzenposition zu bringen. Damit geben nach dem ersten Spieltag gleich drei US-Amerikaner den Ton an und sorgen so nahezu von Beginn an für Spannung pur.

Nur um einen Schlag zurück rangiert Rory McIlroy, der sich dank einer 66 (-4) und bei nunmehr 9 unter Par in perfekte Lauerstellung bringt und als großer Jäger des US-Trios in den Freitag startet. Matt Kuchar und Patrick Cantlay (USA) liegen bei 8 unter Par ebenfalls klar in Schlagdistanz zur Spitze.

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Gut angeschrieben

CZECH MASTERS – FINAL: Matthias Schwab kann zwar am Finaltag zu keiner Zeit mehr in den Titelkampf eingreifen, nach zuletzt drei verpassten Cuts in Folge schreibt der Rohrmooser im Albatross Resort von Prag mit einem 5. Rang aber wieder sehenswert im Race to Dubai an. Bernd Wiesberger rutscht am Sonntag mit einer 72 ins Mittelfeld zurück.

Matthias Schwab rutschte am Moving Day mit einer 69 (-3) zwar um ein paar Ränge zurück, mit einer starken Finalrunde hätte er aber Thomas Pieters (BEL) womöglich noch etwas in Reichweite. Wichtig dabei wäre es jedoch gleichn von Beginn an Druck nach vorne aufzubauen um den vier Schläge großen Rückstand rasch schmelzen lassen zu können.

Zwar will das anfängliche Par 5 noch keinen Schlag springen lassen, den roten Eintrag holt er aber sofort auf der 2 nach und sorgt so für den geplanten schnellen Start. Durchstarten kann der Schlamding-Pro mit dem frühen Erfolgserlebnis aber nicht, denn die 4 kostet einen Schlag und wirft ihn rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Der Fehler bricht auch sichtlich den Rhythmus, denn anders als eingeplant beschert ihm das kurze Par 4 der 6 nicht nur keinen Schlaggewinn, sondern brummt ihm sogar das zweite Bogey auf, womit er unangenehm zurückfällt. Das zweite Par 5 der Runde kurz vor dem Turn bringt ihm dann aber den Ausgleich, was ihn auch wieder an die Top 10 andocken lässt.

Wieder in den Toprängen

Zwar geht sich am gleich darauffolgenden nächsten Par 5 nicht sofort ein weiteres Birdie aus, die 11 erweist sich dafür als gewinnbringend und lässt Matthias wieder in den Minusbereich abtauchen. Da mit der 12 auch das letzte Par 5 der Runde dann noch einen Schlaggewinn abwirft, arbeitet er sich endgültig wieder bis unter die Spitzenplätze nach vor.

Wie schon am Vortag erweist sich die lange 17 aber auch am Sonntag wieder als zu unangenehm und knöpft dem 24-jährigen einen Schlag wieder ab. Damit will sich Matthias aber sichtlich nicht zufrieden geben und bessert auf der Schlussbahn mit einem Birdie den Faux-pas wieder aus. Zwar kann er mit der 70 (-2) in keiner Weise mehr in den Titelkampf eingreifen, nach zuletzt drei verpassten Cuts in Folge schreibt er aber als 5. mit seinem bereits fünften Top 10 Ergebnis des Jahres wieder sehr sehenswert im Race to Dubai an.

“Mit dem 5. Platz bin ich zufrieden. Er entspricht auch der von mir erbrachten Leistung. 19 Birdies und ein Eagle in vier Runden war durchaus gut, leider war die Fehleranzahl etwas zu hoch. Der Weg und die Entwicklung sind okay. Ich freue mich jetzt auf eine Trainingsoche und dann auf mein nächstes Turnier in Crans Montana”, so Matthias Schwab, der wie Bernd Wiesberger kommende Woche pausiert, nach dem tschechischen Event.

Ins Mittelfeld abgerutscht

Bernd Wiesberger brachte am Samstag nur eine zartrosa 71 zum Recording und nimmt die letzte Runde nur vom vorderen Mittelfeld aus in Angriff. Mit einem guten letzten Auftritt hat aber auch der sechsfache European Tour Sieger die Spitzenplätze mit Sicherheit noch in Reichweite.

Der Start in den Sonntag gelingt mit Pars zwar sehr solide, anders als an den Vortagen muss er sich bis zum ersten Birdie aber noch in Geduld üben. Auf der 4 passt dann aber erstmals alles zusammen und der Oberwarter taucht mit seinem ersten Birdie in den roten Bereich ab.

Ins Rollen bringt ihn das erste Erfolgserlebnis aber nicht, denn schon die 5 erweist sich als zu harte Nuss und wirft ihn wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Auch danach entwickelt sich die Finalrunde als durchwegs zähe Angelegenheit, denn erst die 12, das vierte und letzte Par 5 der Runde, lässt wieder einen Schlag springen und beschert dem Burgenländer damit wieder ein Minus als Vorzeichen.

Lange kann er dieses aber nicht verwalten, denn auf der 15 rutscht er erneut auf Level Par zurück und muss sich am Ende mit der 72 (Par) zufrieden geben. Mit seiner ersten nicht roten Runde der Woche rutscht der sechsfache European Tour Champion noch bis ins Mittelfeld auf Rang 30 zurück und kann damit auch die Lücke zu Shane Lowry (IRL) an der Spitze der Jahreswertung nicht wirklich merklich verkleinern.

Thomas Pieters (BEL) lässt mit einer 69 (-3) nichts mehr anbrennen und triumphiert bei gesamt 19 unter Par.

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Zweitbestes Saisonergebnis

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier spielt im Craigielaw GC lange Zeit um den Sieg mit. Erst ein spätes Doppelbogey wirft ihn dann noch etwas zurück, mit Rang fährt er aber immerhin sein zweitbestes Saisonergebnis ein.

Markus Brier misst sich bei der schottischen Seniors Open mit gleich vier ehemaligen Major-Champions, Michael Campbell, Sandy Lyle, Paul Lawrie und Ian Woosnam. Gespielt wird auch heuer in Craigielaw an der Küste von East Lothian bei Edinburgh. Der Wiener hat gute Erinnerungen an den Linkskurs, wo er im Vorjahr mit Platz 3 eines seiner herausragenden Ergebnisse in der noch jungen Ü50-Karriere ablieferte. Gordon Manson muss leider auch in seiner alten Heimat am Wartebankerl Platz nehmen.

Markus spult richtig solide Frontnine ab, wenngleich sich die Highlights bislang noch durchaus in Grenzen halten. Lediglich ein einziges Birdie kann er auf der Scorecard notieren, da er aber parallel dazu auch keinen Fehler einstecken muss, kommt er im zartrosa Bereich auf den Backnine an.

Dort allerdings schleicht sich dann auf der 10 auch der erste Fehler ein. “Maudi” lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen, sammelt auf der 12 und der 14 noch weitere Birdies auf und kann sich so am Ende auf der 17 sogar noch ein Bogey leisten um trotz allem mit einer geröteten 70 (-1) und damit in guter Ausgangslage zum Recording zu kommen.

Im Titelkampf

Am Samstag hat Österreichs erster European Tour Champion dann vor allem mit den Par 5 Löchern so seine liebe Mühe. Schon die 11 – seine zweite Bahn – luchst dem Wiener den ersten Schlag ab. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar wieder, läuft aber vergeblich einem Birdie hinterher und tritt sich zu allem Überfluss kurz vor dem Turn am Par 5 der 18 sogar ein Doppelbogey ein, was ihn deutlich zurückrutschen lässt.

Kaum auf den ersten Neun angekommen findet er aber den Reset-Button und kämpft sich mit einem Birdiedoppelpack wieder zurück. Gekonnt vermeidet er danach weitere Fehler und darf sich auf seinem Schlussloch – der 9 – sogar über den scoretechnischen Ausgleich freuen, der ihn als einer der ersten Verfolger von Peter Fowler (AUS) in den Finaltag gehen lässt.

Lange Zeit dran

Am Finaltag spult er richtig farbenfrohe Frontnine ab, zeigt aber erneut, dass er den schwierigen Craigielaw GC durchaus gut im Griff hat. Schon früh findet er auf der 2 und der 3 die ersten Birdies, ehe sich auch die ersten Fehler breit machen. Da er aber noch zwei weitere rote Einträge mitnimmt, sind diese recht gut zu verkraften und “Maudi” kommt damit mit nur einem einzigen Schlag Rückstand auf Paul Lawrie (SCO) zum Turn.

Selbst ein Bogey am Par 5 der 11 kann er verkraften um ganz vorne dranzubleiben. Erst ein Doppelbogey und ein weiterer Fehler danach werfen ihn dann gegen Ende aus dem Titelrennen, nach einem abschließenden Birdie darf er sich aber nach der 73 (+2) immerhin über Rang 4 und damit sein zweitbestes Saisonergebnis nach Rang 3 von Frankreich freuen. Den Sieg schnappt sich Local Hero Paul Lawrie, der nach der 72 (+1) als einziger Spieler einen Score knapp unter Par aufweist.

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Wieder Top 10

STARNBERG OPEN – FINAL: Manuel Trappel hebt sich im Starnberg GC das beste für den Finaltag auf und nimmt nach einer fehlerlosen 65 sein bereits sechstes Top 10 Ergebnis der Saison mit.

Manuel Trappel, aktuell eindeutig bester Österreicher der Jahreswertung, will in Starnberg seine Serie der starken Ergebnisse weiter fortsetzen. Im Starnberg GC stehen neben dem Vorarlberger auch Alois Kluibenschädl, H.P. Bacher, Fabian Winkler, Peter Knotz sowie die Amateure Luca Denk, Timothy Zwirner und Niklas Regner in den Teeboxen. Gespielt wird von Freitag bis Sonntag um ein Gesamtpreisgeld von 30.000 Euro.

Zum Auftakt will bei Manuel Trappel aber nicht wirklich viel zusammenlaufen, denn der ehemalige Amateur Europameister bringt nur die 74 (+3) zum Recording und liegt damit weit zurück. Aus österreichischer Sicht weiß mit Niklas Regner hingegen ein Amateur am Freitag zu überzeugen, denn mit der 70 (-1) ist er an den Top 10 dran. Auch Luca Denk wahrt noch halbwegs die Chance auf den Cut, wenngleich der Amateur nach der 73 (+2) etwas zulegen muss. H.P. Bacher, Peter Knotz, Timothy Zwirner (Am), Alois Kluibenschädl und Fabian Winkler hingegen liegen schon weit zurück.

Am Samstag findet Manuel Trappel dann jedoch wieder in die Spur und weiß mit vier Birdies bei nur einem Bogey durchaus zu überzeugen. Bei einem Gesamtscore von Level Par ist der Einzug in den Finaltag keinerlei Problem. Auch Landsmann Niklas Regner (Am) kann die Cutlinie noch überspringen. Zwar verläuft seine Runde mit sechs Bogeys und vier Birdies um einiges bunter, der Amateur zeigt einmal mehr, dass durchaus einiges an Potenzial in ihm schlummert. Für alle übrigen Österreicher endet das Turnier bereits nach dem zweiten Spieltag.

Das Beste allerdings hebt sich Manuel Trappel für den Finaltag auf, denn der ehemalige Amateur Europameister marschiert nach sechs Birdies und keinem einzigen Fehler mit der bogeyfreien 65 (-6) über die Ziellinie und marschiert damit sogar noch bis auf Rang 7 nach vor und nimmt damit auch bei seinem sechsten Turnierstart heuer auf der Pro Golf Tour ein Top 10 Ergebnis mit. Auch Amateur Niklas Regner zeigt am Sonntag großteils gutes Golf und dreht einen zähen Start mit frühem Doppelbobey und anschließendem Bogey noch zu einer 70 (-1), womit er seine Platzierung als 34. im soliden Mittelfeld halten kann.

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