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Autor: Klemens Widhalm

Viel auf dem Spiel

PGA CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Für Bernd Wiesberger steht in South Carolina so viel wie wohl schon lange nicht mehr auf dem Spiel, denn durch das Abrutschen in der Weltrangliste aus den Top 60 würde sich für den Burgenländer mit einem wenig erfolgreichen Auftritt am Ocean Course auf Kiawah Island auch die Ausgangslage in Sachen US Open enorm verschärfen.

So richtig ins Laufen will die Saison bei Bernd Wiesberger heuer noch nicht kommen. Dabei zeigte sich der Burgenländer am Ende der kurzen Winterpause noch sichtlich voller Tatendrang und sprach selbst Themen wie den Ryder Cup und PGA Tourcard an. Im selben Atemzug gab er sich auch selbst die Richtung vor und meinte, dass er dazu vor allem bei den Topevents voll da sein muss. Bisher klafft jedoch zwischen den selbst formulierten Hoffnungen und der Realität doch eine ziemlich Lücke, denn bis auf einen 6. Platz in Dubai Ende Jänner wollte heuer noch nicht wirklich viel Gewinnbringendes gelingen.

Etwas entspannter gestaltet sich für Bernd der Blick aufs Non-Member Ranking der PGA Tour, da er letzten November bei den RSM Classic mit Rang 4 immerhin gut anschrieb und auch den bis dahin so hartnäckigen US Fluch der Top 10 Resultate endlich knackte. Mit ansonsten ausbleibenden Ergebnissen verschärfte sich die Lage jedoch vor allem in der Weltrangliste, denn mittlerweile ist der Oberwarter “nur” noch auf Rang 62 zu finden, was bereits in naher Zukunft richtig unangenehm werden könnte. Frei nach dem Motto “nach dem Major, ist vor dem Major” ist somit ein gutes Abschneiden in dieser Woche fast schon Pflicht, will er auch bei den US Open heuer dabei sein.

Vom Meister persönlich designed

Gerade der Ocean Course auf Kiawah Island wird ihm diese Sache jedoch alles andere als leicht machen. Jahr für Jahr wird die Par 72 Anlage zu den schwersten Plätzen dieses Planeten gewählt. Hart an der Küste South Carolinas gelegen spielt die Meeresbrise immer eine tragende Rolle, gepaart mit engen Fairways, geschickt platzierten Fallen und pfeilschnellen und teils enorm ondulierten Grüns hat die Wiese schon den ein oder anderen heftigst abgeworfen. Für Bernd ist es dennoch ein kleines Revival, denn den Platz kennt er bereits aus 2012, feierte er doch just dort im Rahmen der PGA Championship sein Major-Debüt.

Damals machte er auch lange Zeit durchwegs gute Figur und lag teils sogar richtig sehenswert im Rennen. Aufkeimender, böiger Wind machte ihm auf den Backnine aber das Leben enorm schwer, weshalb er schließlich mit etlichen Fehlern knapp um einen Schlag den Cut verpasste. Sieger damals war ein Rory McIlroy (NIR) in Überform, der die Konkurrenz nahezu pulverisierte und bei 13 unter Par mit gleich acht Schlägen Vorsprung triumphierte. Dass der Rest jedoch gerade mal bei -5 nach vier Runden lag, zeigt eindeutig wie der von Pete und Alice Dye designte Platz – auch Plätze wie etwa der TPC Sawgrass stammen aus der Feder des Meisters persönlich – einzuschätzen ist. Sieht man sich die letzten Setups der PGA Championship an, darf man wohl davon ausgehen, dass der Sieger am Ende heuer kein zweistelliges Minusergebnis wird vorweisen können.

Bernds Weg zu den US Open

Vor allem die Mischung des Kurses ist es, was die Spieler teils vor schwierige Aufgaben stellt. Zwar gilt das Terrain als einer der wenigen echten Linkskurse der USA, allerdins sind durchaus Elemente vorhanden die nicht unbedingt an Linksgolf erinnern, was bedeutet, dass der Gameplan von A bis Z voll durchdacht sein muss um sich nicht in unnötig prekäre Lagen zu manövrieren. Für Bernd Wiesberger, der generell sehr auf einen zurechtgelegten Gameplan setzt, könnte sich dies jedoch sogar womöglich zu einem Vorteil entwickeln, auch weil der siebenfache European Tour Champion bereits aus 2012 den Platz und seine Tücken bestens kennt.

Ein gutes Abschneiden in dieser Woche würde klarerweise etwas den Druck nehmen, denn kann er sich bis Sonntag in der Weltrangliste um zwei Ränge verbessern und wieder die Hürde der Top 60 nehmen, hätte er die US Open bereits fix in der Tasche, da am Ende dieser Woche die erste Deadline fürs dritte Major gezogen wird. Sollte sich dies nicht ausgehen, wird die Lage richtig ernst, denn dann würde er in Dänemark bereits ein absolutes Topergebnis – wohl in etwa Top 3 – benötigen. Eine Woche danach steht zwar mit den Porsche European Open noch eine Möglichkeit zur Verfügung, dafür nannte Bernd bis dato jedoch noch nicht. Somit würde dies vermutlich für ihn auch das Mini-Ranking der European Tour – die besten 10 noch nicht qualifizierten Spieler nach British Masters, Dänemark und Porsche erhalten einen Startplatz für die US Open – obsolet machen, hat er doch bislang lediglich einen 34. Platz aus Sutton Coldfield vorzuweisen.

Die Konkurrenz wird in dieser Woche kaum zu toppen sein, steht doch beim Major naturgemäß alles was Rang und Namen hat am Abschlag. Das Wetter sollte jedenfalls durchgehend voll mitspielen, denn Tag für Tag sind Top-Verhältnisse mit Spitzenwerten rund um 30 Grad Celsius vorhergesagt. Einzig der Wind könnte sich mit Spitzen bis zu 35 km/h am Donnerstag als einigermaßen zäh erweisen.

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den PGA Championship.

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US PGA TOUR 2021

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2020 / 2021

(Nach Turnier: AT&T BYRON NELSON)

US PGA TOUR 2020

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1 1 Justin Thomas 14 $5,719,942
2 2 Bryson DeChambeau 12 $5,690,546
3 3 Viktor Hovland 16 $4,557,155
4 4 Xander Schauffele 14 $4,410,219
5 5 Cameron Smith 15 $4,258,720
6 8 Jordan Spieth 16 $3,903,681
7 6 Dustin Johnson 11 $3,835,283
8 7 Hideki Matsuyama 18 $3,772,604
9 25 Sam Burns 17 $3,670,374
10 9 Billy Horschel 16 $3,649,347
11 10 Jon Rahm 15 $3,598,433
12 11 Patrick Cantlay 15 $3,532,353
13 12 Jason Kokrak 17 $3,261,233
14 13 Stewart Cink 16 $3,253,260
15 14 Rory McIlroy 13 $3,240,342
16 15 Tony Finau 16 $3,222,524
17 19 Harris English 17 $3,222,518
18 16 Corey Conners 20 $3,174,197
19 18 Lee Westwood 12 $3,159,275
20 17 Patrick Reed 13 $3,133,030
21 27 Daniel Berger 14 $3,102,706
22 20 Collin Morikawa 14 $2,980,267
23 21 Max Homa 19 $2,943,405
24 22 Abraham Ancer 18 $2,940,771
25 23 Joaquin Niemann 16 $2,847,553
26 24 Brooks Koepka 11 $2,823,715
27 26 Sungjae Im 23 $2,775,620
28 28 Scottie Scheffler 19 $2,721,593
29 77 K.H. Lee 23 $2,523,153
30 32 Marc Leishman 16 $2,444,699
31 29 Louis Oosthuizen 13 $2,442,109
32 30 Si Woo Kim 20 $2,436,055
33 31 Brian Harman 18 $2,397,488
34 35 Carlos Ortiz 19 $2,352,046
35 33 Charley Hoffman 21 $2,290,259
36 34 Matt Jones 19 $2,268,980
37 36 Sergio Garcia 15 $2,222,400
38 37 Matthew Wolff 13 $2,161,354
39 39 Ryan Palmer 16 $2,125,637
40 38 Kevin Na 16 $2,109,364
41 40 Webb Simpson 13 $2,033,865
42 41 Keegan Bradley 19 $2,033,612
43 42 Cameron Tringale 18 $1,913,062
44 45 Talor Gooch 20 $1,862,750
45 43 Russell Henley 16 $1,852,583
46 44 Chris Kirk 16 $1,837,538
47 46 Matt Fitzpatrick 13 $1,826,468
48 47 Paul Casey 13 $1,747,910
49 48 Emiliano Grillo 20 $1,625,803
50 49 Martin Laird 18 $1,605,604
weiters:
103 103 Sepp Straka 22 $858,423
237 237 Alex Cejka 4 $10,050

 

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Harter Arbeitstag

AT&T BYRON NELSON – FINAL: Sepp Straka muss sich am Finaltag im TPC Craig Ranch jedes noch so kleine Erfolgserlebnis hart erarbeiten und tritt nach einem Bogey am abschließenden Par 5 und der 70 regelrecht auf der Stelle.

Sepp Straka tauchte auch am Samstag wieder in die 60er ab, büßte mit seiner Runde mit 3 unter Par allerdings trotz unangenehmen Windverhältnissen am scorefreundlichen Terrain des TPC Craig Ranch sogar drei Plätze ein. Vom 25. Platz aus waren die Top 10 jedoch nur drei Schläge weit weg.

Gleich auf der 1 kommt dann jedoch etwas Stress auf, nachdem die Annäherung noch knapp vom Grün kippt. Den anfänglichen Zweimetertester zum Par besteht er jedoch mit Bravour. Auch auf der 2 hat er mit der Annäherung etwas Schwierigkeiten, hält sein Score jedoch weiterhin gut zusammen. In Folge findet er mit den Eisen zwar das Ziel, bringt die Bälle jedoch noch nicht zwingend genug zu den Fahnen um sich echte Birdiemöglichkeiten geben zu können.

Selbst am ersten Par 5 beraubt er sich mit einer eingebunkerten Grünattacke des erhofften Birdies, da der Putt zum roten Eintrag aus gut zwei Metern nicht fallen will. Auf der 6 kommt dann erstmals aber der 14. Schläger im Bag so richtig auf Temperatur, denn aus sechs Metern stopft er den fälligen Putt und kann so das erste Birdie notieren.

Danach hat er teils mit Ungenauigkeiten etwas zu kämpfen, zieht sich aber immer wieder gut aus der Affäre und parkt am Par 5 der 9 seinen zweiten Schlag nur kurz vor dem Grün. Mit Chip und Putt ist Birdie Nummer 2 schließlich auf der sicheren Seite. Fast identisch verläuft dann mit der 12 auch die dritte lange Bahn und mit seinem dritten Birdie pusht er sich erstmals auch wieder unter die Top 20.

Nachdem auf der 13 der Approach dann jedoch zu kurz bleibt und im Grünbunker versandet deutet bereits alles auf das erste Bogey hin, doch Sepp bringt den Putter einmal mehr zum Glühen und locht aus neun Metern doch noch zum Par. Anknüpfen kann er daran jedoch nicht und tritt sich nach einer Parserie ausgerechnet am abschließenden Par 5 nach verzogener Grünattacke noch das erste und einzige Bogey ein. Schlussendlich marschiert er so nur mit der 70 (-2) zum Recording und muss sich in  mit Rang 26 begnügen.

Lee mit Verspätung 

Selbst von einem Wolkenbruch, der zu 2 Stunden Verspätung führte, ließ sich der Koreaner K.H. Lee den Premierensieg auf der PGA Tour nicht mehr wegschnappen. Mit der 66 gewinnt er bei stolzen 25 unter Par, drei Schläge vor Drittrundenleader Sam Burns. Der sentimentale Heimfavorit Jordan Spieth erreicht am Ende den 9. Rang.

Leaderboard Byron Nelson

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Challenge Tour Ranking 2021

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2021

(Nach Turnier: RANGE SERVANT CHALLENGE)

CHALLENGE TOUR 2021

RANG
SPIELER
STARTS
PREISGELD
1 NIENABER, Wilco 4 57.303,60
2 HOWIE, Craig 4 46.117,10
3 STUREHED, Henric 4 38.852,20
4 BEKKER, Oliver 4 36.408,90
5 RITCHIE, JC 3 29.130,50
6 HELLIGKILDE, Marcus 3 25.981,70
7 HANNA, Chase 4 20.891,20
8 MØLLER, Niklas Norgaard 4 20.502,30
9 BLAAUW, Jacques 4 20.246,90
10 KO, Jeong weon 4 17.727,10
11 FERGUSON, Ewen 4 17.253,10
12 KOFSTAD, Espen 4 16.809,60
13 KARLSSON, Anton 4 16.680,30
14 LONG, Hurly 4 15.595,50
15 RUSCH, Benjamin 4 15.042,70
16 LINDBERG, Mikael 4 13.334,80
17 DU PLESSIS, Hennie 3 12.778,40
18 HUIZING, Daan 3 11.290,20
19 SCHIETEKAT, Neil 3 9.337,30
20 KRISTENSEN, Nicolai 4 9.311,50
21 TARRIO, Santiago 4 9.118,40
22 SCHOTT, Freddy 4 9.070,10
23 PRINSLOO, Jaco 3 9.020,70
24 BRUN, Julien 4 8.860,80
25 AHLERS, Jaco 3 8.687,40
26 GAVINS, Daniel 4 8.501,30
27 FICHARDT, Darren 3 7.317,10
28 KRUYSWIJK, Jacques 3 7.032,70
29 GERMISHUYS, Deon 3 6.590,30
30 PETERSSON, Robin 4 6.301,90
31 MIVIS, Christopher 3 6.291,50
32 NAIDOO, Dylan 3 6.041,60
33 ROHWER, Martin 4 5.981,20
34 FAHRBRING, Jens 3 5.688,20
35 JOHANNESSEN, Kristian Krogh 4 5.507,20
36 CONRADIE, Ruan 3 5.295,40
37 ERIKSSON, Philip 4 5.194,10
38 COUSSAUD, Ugo 4 5.187,00
39 SIEM, Marcel 4 5.063,10
40 GRADECKI, Mateusz 1 4.933,30
41 SIMONSEN, Martin 3 4.860,80
42 DE SOUSA, Raphaël 3 4.758,90
43 HOEY, Michael 3 4.688,50
43 KNAPPE, Alexander 4 4.688,50
45 JOHANSEN, Eirik Tage 3 4.671,20
46 HILLIER, Daniel 3 4.664,60
47 ZEMMER, Aron 3 4.654,00
48 STRYDOM, Tristen 3 4.524,70
48 LAWSON, Deyen 4 4.524,70
50 DANTORP, Jens 4 4.337,10
weiters:
68 JOHN, Allen 3 2.559,70
84 BALTL, Timon 1 1.760,00
91 ARKENAU, Hinrich 3 1.753,30
103 KÖLBING, Jonas 4 1.172,10
109 FOOS, Dominic 1 920,00
124 ROSENMÜLLER, Thomas 4 698,10

 

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Bärenstarker Saisonstart

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – FINAL: Sarah Schober legt im enorm anspruchsvollen Westlake GC mit einem 5. Platz ein bärenstarkes Saisondebüt hin. Auch Christine Wolf hatte in Südafrika keinerlei Probleme den Cut zu stemmen und startet mit einer Mittelfeldplatzierung in die Saison 2021.

Christine Wolf und Sarah Schober stemmten sich im anspruchsvollen Westlake GC erfolgreich gegen den Wind und nahmen gleich beim Saisondebüt in Südafrika ohne jegliche Probleme die Cuthürde. Vom 18. Platz aus hoffen sie nun bei erwartet verschärften Verhältnissen – zusätzlich zum böigen Wind ist am Samstag auch Regen vorhergesagt – die Lücke zu den Top 10 weiter schließen zu können.

Chrissie und auch Sarah finden dann am Samstag mit Pars gut in den Tag, allerdings tritt sich die Tirolerin auf der 5 ein Doppelbogey ein, womit es etwas im Klassement zurück geht. Während Sarah weiterhin souverän die Pars abspult, krallt sich Chrissie auf der 8 immerhin auch das erste Birdie und steht so mit einem durchwegs sehenswerten Zwischenstand beim Turn. Kurz vor dem Wechsel auf die Backnine erwischt es dann auch die Steirerin erstmals mit einem Bogey, was die durchwegs sehenswerte Platzierung jedoch noch nicht schmälert.

Nachdem der Regen immer heftiger wird muss um 13:30 MEZ erstmals unterbrochen werden und obwohl die Verhältnisse kaum besser werden, entscheiden sich die Veranstalter dazu nach einer knappen Stunde die Ladies wieder auf den Platz zu schicken. Nur wenige Minuten danach stehen durchgehend alle Grüns unter Wasser, was den Tag schließlich endgültig beendet. Vor allem Chrissie erwischt es in der kurzen Phase zwischen den Unterbrechungen unangenehm mit weiteren Fehlern. “Die zwei Löcher haben sich echt ausgezahlt für mich.”

Bei der Fortsetzung am Sonntag um 08:00 Uhr findet sich Österreichs bislang einzige Olympionikin jedoch wieder durchwegs gut zurecht und nimmt bei sicheren Pars auf der 17 sogar noch ein Birdie mit, was nach der 76 (+4) die lukrativen Ränge durchaus noch in Reichweite hält. Sarah Schober zeigt sich weder von ihren hartnäckigen Problemen mit der Halswirbelsäule, noch von Wetterkapriolen und Unterbrechungen beeindruckt und findet am Sonntag Vormittag sogar auf der 16 noch ein Par 5 Birdie, was sie die beeindruckende 72 (Par) unterschreiben lässt. Damit geht die Steirerin aus den Top 10 auf die nur wenige Minuten später beginnende Finalrunde.

Sarah sofort im Rhythmus

Nur gut eine halbe Stunde bleibt Sarah Schober und Christine Wolf Zeit zum Durchschnaufen, ehe es bereits mit Runde 4 wieder zur Sache geht. Sarah präsentiert sich dann auch weiterhin unglaublich solide und hobelt auf den Frontnine einen Schlagverlust rasch wieder weg, womit sie sich richtiggehend in den Top 10 festsetzt. Chrissie hingegen hat etwas härter zu kämpfen und rutscht mit etwas zu hoher Fehlerquote um einige Ränge zurück.

Nach dem Turn kann Chrissie ihr Spiel aber stabilisieren und steht schlussendlich wie schon nach der dritten Runde erneut mit einer 76 (+4) beim Recording. Die richtig lukrativen Preisgeldränge kann sie damit zwar nicht mehr knacken, mit dem geschafften Cut und Rang 28 kann sie ihr Saisondebüt aber grundsätzlich als durchaus gelungen verbuchen. “Ich war mir in dieser Woche oft selbst etwas im Weg. Ich hab einfach dumme Fehler gemacht und in der letzten Runde heute hat auch der Putter etwas ausgelassen. Von den Strokes her bin ich schon zufrieden und ich bin froh, dass es bei uns jetzt endlich losgeht”, so die Indien-Championesse, die in zwei Wochen in Italien wieder im Einsatz sein wird, nach dem ersten Saisonturnier.

Sarah Schober zeigt auch auf den Backnine ganz solides Golf, radiert abermals einen Fehler schnell wieder aus und beendet die South Afrian Women’s Open stilecht mit einem Birdie auf der 18. Mit der 71 (-1) geht sich zum Saisonstart sogar gleich ein fantastischer 5. Platz aus, was ihr nicht nur richtig gutes Preisgeld einbringt, sondern darüber hinaus wohl auch das Selbstvertrauen für die anstehende harte Saison enorm stärken sollte. Der einzige kleine Wermutstropfen ist die Tatsache, dass sie hauchdünn um einen Schlag den US Open Spot verpasst.

Nach dem starken Auftritt ist ihr die Freude naturgemäß richtig anzusehen: “Ich bin natürlich mit dem Saisondebüt sehr zufrieden. Ich hab heute auch den Score gut zusammengehalten. Ich habe mich auch das eine oder andere Mal gut gerettet, obwohl ich beim Putten schon die gesamte Woche über – heute aber im Speziellen – nahezu alles zu kurz gelassen hab. Der Halswirbelsäule geht’s solala. Ich hab versucht nicht dran zu denken und einfach weiter zu spielen. Ich weiß nicht genau was es ist, aber ich freue mich jetzt mal auf ein paar Tage in der Heimat, wo ich auch gleich meinen Physiotherapeuten sehen werde.”

Lee-Anne Pace (RSA) schnappt sich bei gesamt 2 über Par in ihrer Heimat den Sieg.

Leaderboard South African Women’s Open

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Mit Birdies geglänzt

RANGE SERVANT CHALLENGE – FINAL: Timon Baltl glänzt bei seinem ersten Challenger mit starker Birdiequote und kann so am Weg zu Rang 23 im Hinton GC selbst teils wilde Fehler recht gut verkraften.

Nach drei Leerläufen von Martin Wiegele und Lukas Lipold in Südafrika und dem verpassten Cut von Lukas Nemecz und Alexander Kopp in Malmö ist es Timon Baltl in Südschweden nun vorbehalten das erste Challenge Tour Preisgeld der Saison 2021 einzusacken. Nach Runden von 66 (-6) und 71 (-1) Schlägen geht der junge Steirer sogar in richtig guter Ausgangslage ins Wochenende.

Das gewinnbringende Gefühl verliert der 26-jährige aber sichtlich von Freitag auf Samstag total, denn am Moving Day will so gut wie gar nichts mehr in seine Richtung laufen. Zunächst geht sich zum ersten Mal weder auf der 1 noch auf der 2 ein Birdie aus und mit gleich vier Bogeys noch auf den Frontnine ist er im Klassement danach regelrecht im freien Fall unterwegs.

Auf den Backnine findet er dann aber auch die ersten Birdies und arbeitet sich so wieder etwas in Richtung Norden des Klassements. Nach insgesamt fünf Bogeys und drei Schlaggewinnen geht sich am Ende jedoch nur die 74 (+2) aus, was ihn nur aus dem Mittelfeld in den letzten Spieltag starten lässt.

Stark gekontert

Den Finaltag beginnt er dann mit einem schnellen Birdie auf der 11 gut, tritt sich danach allerdings neben einem Bogey sogar einen Schneemann am Par 5 der 14 ein, weshalb er im Klassement deutlich zurückrutscht. Immerhin steuert er noch auf den Backnine mit zwei weiteren roten Einträgen gegen und kann so den Schaden halbwegs begrenzen.

Nach dem Turn gelingt dann sogar der scoretechnische Ausgleich, den er jedoch kurzfristig auch wieder aus der Hand gibt. Der Fehler auf der 2 soll schließlich jedoch sein letzter im Turnier bleiben und da er bis zum Schluss noch vier weitere rote Einträge aufsammelt und so noch die 69 (-3) unterschreiben kann, geht sich beim Challenge Tour Saisondebüt gleich als 23. eine durchaus gelungene Endplatzierung aus.

Generell weiß Timon vor allem mit sehenswerter Birdiequote zu glänzen, denn er verewigt auf seinen ersten 72 Challenge Tour Löchern des Jahres starke 21 Birdies und sogar ein Eagle. Einzig die zu hohe Fehlerquote verhindert ein noch besseres Resultat. Craig Howie (SCO) schnappt sich bei gesamt 22 unter Par überlegen den Sieg.

Leaderboard Range Servant Challenge

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RACE TO DUBAI 2021

Die Rangliste der European Tour 2021

(Ranking nach Turnier: BRITISH MASTERS)

RACE TO DUBAI 2021

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 HORSCHEL, Billy 3 1.978,3
2 HATTON, Tyrrell 6 1.735,5
3 MORIKAWA, Collin 4 1.494,0
4 ZALATORIS, Will 3 1.262,0
5 HIGGO, Garrick 10 1.110,5
6 SCRIVENER, Jason 5 968,2
7 CASEY, Paul 4 929,8
8 HOVLAND, Viktor 4 867,4
9 MCILROY, Rory 4 803,8
10 MACINTYRE, Robert 7 791,6
11 BURMESTER, Dean 11 790,6
12 ROSE, Justin 5 754,2
13 FINAU, Tony 4 746,7
14 BLAND, Richard 9 728,0
15 RAHM, Jon 3 717,4
16 MIGLIOZZI, Guido 10 682,5
17 ROZNER, Antoine 7 674,6
18 PEREZ, Victor 6 671,2
19 FLEETWOOD, Tommy 6 655,9
20 KIEFFER, Maximilian 10 596,6
21 HARDING, Justin 11 586,4
22 STONE, Brandon 5 572,6
23 HILL, Calum 9 533,2
24 GARCIA, Sergio 5 522,2
25 CABRERA BELLO, Rafa 5 496,1
26 CATLIN, John 9 492,3
27 REED, Patrick 4 479,0
28 KITAYAMA, Kurt 9 460,5
29 SAMOOJA, Kalle 8 455,2
30 SCHWAB, Matthias 10 408,9
31 ANTCLIFF, Maverick 8 389,5
32 MERONK, Adrian 8 387,8
33 ARNAUS, Adri 9 387,7
34 LIPSKY, David 4 379,8
35 KORHONEN, Mikko 6 370,4
36 WIESBERGER, Bernd 7 369,8
37 JANEWATTANANOND, Jazz 6 366,7
38 FITZPATRICK, Matthew 5 359,7
39 HORSFIELD, Sam 5 355,5
40 OOSTHUIZEN, Louis 3 353,7
41 WALLACE, Matt 5 351,9
42 VAN TONDER, Daniel 3 350,2
43 BEZUIDENHOUT, Christiaan 6 344,6
44 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 5 339,5
45 SULLIVAN, Andy 8 325,4
46 CANTER, Laurie 8 324,4
47 HØJGAARD, Rasmus 7 316,8
48 WINTHER, Jeff 8 311,0
49 PAISLEY, Chris 8 310,8
50 WARREN, Marc 4 309,6
weiters:
74 KAYMER, Martin 5 201,9
142 SCHNEIDER, Marcel 7 99,1
163 HEISELE, Sebastian 7 69,8
170 RITTHAMMER, Bernd 7 61,4
196 SCHMITT, Max 7 24,7
240 LONG, Hurly 3 5,2
247 BALTL, Timon 1 3,7

Anmerkung: Die European Tour stellte das Race to Dubai ab der Saison 2018 / 2019 auf ein Punktesystem um, das im Wesentlichen kleinere Turniere im Vergleich aufwertet.

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

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Anderen überlassen

BRITISH MASTERS – FINAL: Matthias Schwab kann seine gute Ausgangslage in The Belfry am Sonntag nicht nützen und überlässt die Titelentscheidung der Konkurrenz. Mit einer 71 verpasst der Schladming-Pro am Ende sogar noch hauchdünn das erhoffte Topergebnis. Bernd Wiesberger notiert zum dritten Mal nur die 72 und schwimmt damit im Mittelfeld mit.

Matthias Schwab zeigte am Mittwoch, dass ihm die kurze Regenerationspause in der Heimat durchwegs gut getan hat, denn mit einer 66 (-6) marschierte die Nummer 113 der Welt zum Auftakt sogar bis an die Spitze nach vor. Von der starken ersten Runde zehrte er dann am Donnerstag auch regelrecht, denn nur diese verhinderte, dass er trotz der zähen 75 (+3) richtig weit zurückrutschte. Über Nacht fand er dann den benötigten Reset Schalter und brachte sich mit einer 67 (-5) und bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Spitze sogar einmal mehr heuer ins Titelgespräch.

Der Start in den finalen Samstag gelingt dann auch richtiggehend nach Maß, denn gleich die 2 entpuppt sich als gewinnbringend und lässt den Rohrmooser so nahezu von Beginn an in den roten Bereich abtauchen. Allerdings kann er sich darüber nur äußerst kurz freuen, da ihm ausgerechnet das darauffolgende Par 5 aus dem Grünbunker auch den ersten Schlag kostet, was ihn prompt wieder auf den Ausgangspunkt zurück wirft.

Da er sich auch auf der 6 ein Bogey eintritt, nimmt er sich dann bereits recht früh selbst aus dem möglichen Titelrennen. Die verbleibenden schwierigen Bahnen der Frontnine übersteht er jedoch unbeschadet und kann am kurzen Par 4 der 10 sein zweites Birdie notieren, womit er sein Tagesergebnis wieder auf Level Par zurück dreht. Souverän nimmt er auf den darauffolgenden Löchern Pars mit und krallt sich am Par 5 der 15 sein nächstes Birdie, womit er die Top 10 jedoch nur kurzfristig knackt, da ihm die 16 auch einen weiteren Fehler aufbrummt.

Zufrieden geben will er sich damit aber nicht und krallt sich auf der 17, dem letzten Par 5, sofort den nächsten roten Eintrag, der ihn auch wieder unter die besten 10 spült. Schlussendlich unterschreibt Matthias die 71 (-1) und verpasst damit als 11. hauchdünn sein bereits fünftes Topergebnis der Saison.

“Unterm Strich betrachtet ist der 11. Platz okay. Um ganz vorne zu sein muss einfach alle vier Tage hindurch vieles zusammenpassen, wie etwa mal im richtigen Moment einen langen Putt zu lochen oder einen Drive nicht direkt hinter einen Baum schlagen. Mein Spiel ist recht gut, die Performance stimmt und daher werde ich positiv weiter dran bleiben. Ich habe bei jedem Turnier in diesem Jahr sicher den Cut geschafft und es sollte bald mehr möglich sein”, so Matthias, der kommende Woche während den PGA Championship eine kurze Pause einlegen wird, nach dem British Masters.

Wieder shaky

Bernd Wiesberger startete nach einem Monat Spielpause am Mittwoch durchwegs stark ins Turnier und brachte sich mit einer 68 (-4) gut in Stellung. Bei schwierigen Verhältnissen am Donnerstag reichte dann sogar eine 72 (Par) um den Top 10 erhalten zu bleiben. Am Moving Day allerdings kam er von Beginn an in keinen wirklichen Rhythmus und kratzte nur dank später Birdies eine weitere 72 (Par), die ihn jedoch bis ins Mittelfeld zurückrutschen ließ.

Dennoch hätte der Burgenländer mit einer starken Finalrunde durchaus noch die Chance auf die Top 10, die vor den letzten 18 Löchern nur drei Schläge weit entfernt sind. Der Start jedenfalls verläuft durchaus wie geplant, denn nach zwei anfänglichen Pars geht sich zum bereits vierten Mal in dieser Woche am Par 5 der 3 das Birdie aus, was Bernd rasch in den roten Bereich abtauchen lässt.

Anders als am Vortag gibt er diesmal das Erfolgserlebnis auch nicht sofort wieder aus der Hand, sondern legt sogar prompt nach und bekommt die Spitzenränge so recht früh wieder klar in Schlagdistanz. Dies ändert sich jedoch kurz vor dem Turn, da ein Doppelbogey auf der 9 den 35-jährigen wieder auf Level Par zurückwirft, was ihn auch bis ins Mittelfeld abrutschen lässt.

Längere Zeit muss er sich dann in Geduld üben, ehe er am Par 5 der 15 wieder den Sprung in den Minusbereich realisieren kann, den er jedoch auf der letzten langen Bahn auch wieder aus der Hand gibt. Schlussendlich unterschreibt er zum dritten Mal eine 72 (Par) und beendet das Event so als 34. auf einem Mittelfeldplatz, der ihm in Wahrheit weder im Hinblick auf die laufende Ryder Cup Qualifikation – seit dieser Woche gibt es die doppelte Punktzahl pro Turnier – noch in der Weltrangliste weiterhilft.

Harte kommende Woche

Kommende Woche steht nun mit den PGA Championship das zweite Major des Jahres auf dem Programm. Auf Kiawah Island teete Bernd bereits einmal in seiner Karriere auf, verpasste 2012 bei seiner Major-Premiere jedoch knapp um einen Schlag den Cut. Der Ocean Course gilt Jahr für Jahr als einer der schwierigsten Kurse dieses Planeten, weshalb er die schwankende Formkurve in diesem Jahr rasch stabilisieren sollte. Zumindest reist Bernd nach dem Turnier in Sutton Coldfield wieder im Turnierrhythmus nach South Carolina.

Guido Migliozzi (ITA) (68) und Richard Bland (ENG) (66) halten beide nach 72 gespielten Löchern bei 13 unter Par. Im Stechen setzt sich schließlich der Engländer dank eines Dreiputts von Migliozzi am ersten Extraloch durch.

Leaderboard British Masters

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Fehlerlos durchgeschlängelt

AT&T BYRON NELSON – 2. RUNDE: Sepp Straka schlängelt sich am Freitag fehlerlos durch den TPC Craig Ranch und bezieht mit der 67 (-5) vor dem Wochenende in vielversprechender Position Stellung.

Sepp Straka kam zum Auftakt im TPC Craig Ranch mit den rundherum tiefen Scores nur bedingt mit. Immerhin reicht die 68 (-4) aber um aus dem prognostizierten Cutbereich den zweiten Spieltag in Angriff nehmen zu können. Mit dem kleinen Bonus einer früheren Startzeit hofft Österreichs PGA Tour Beitrag nun am Freitag so richtig auf die Birdiespur abbiegen zu können.

Sepp findet sich von Beginn an mit grundsolidem Spiel gut zurecht und bringt am Par 3 der 4 auch den Putter erstmals so richtig auf Temperatur, denn aus 7,5 Metern geht sich das erste Birdie aus, was ihm auch etwas Luft in Sachen Cutlinie verschafft. Auf den Geschmack gekommen schnürt er am darauffolgenden Par 5 sogar den roten Doppelpack und marschiert damit erstmals auch bis in Schlagdistanz zu den Top 10.

Auf den darauffolgenden Löchern lässt er es dann kurzfristig wieder etwas ruhiger angehen, kommt mit sicherem Spiel jedoch nie in die Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen. Kurz vor dem Turn wirft er dann noch einmal seine unglaublichen Längen in die Waagschale und legt sich so am Par 5 der 9 sogar die Eaglechance auf. Der Putt bleibt zwar auf der Linie zu kurz, das dritte Birdie stellt aber keinerlei Probleme mehr dar.

Auch auf der 12, der ersten langen Bahn der Backnine, passt die Grünattacke wieder auf den Punkt und mit Birdie Nummer 4 knackt er mittlerweile sogar bereits die Top 5. In Folge ebbt der Schwung zwar deutlich ab, mit einem starken Putt geht sich am abschließenden Par 5 aber noch ein Birdie aus und mit der fehlerlosen 67 (-5) bringt er sich als 22. vor dem Wochenende in durchaus vielversprechende Position. Sam Burns (USA) führt bei gesamt 17 unter Par.

Leaderboard AT&T Byron Nelson

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Dem Wind getrotzt

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober stemmen sich im schwierigen Westlake GC gegen den unangenehm böigen Wind und cutten in Schlagdistanz zu den Top 10 ins Wochenende.

Christine Wolf und Sarah Schober zeigten zum Auftakt im anspruchsvollen Westlake GC nach der langen Winterpause nicht den leichtesten Ansatz von Flugrost, denn beide heimischen Proetten liegen durchwegs gut im Rennen. Vor allem Chrissie Wolf hatte das Par 72 Gelände gut im Griff und startet nach der 73 (+1) sogar aus den Top 10 in den zweiten Spieltag.

Bei enorm schwierigen Windverhältnissen findet Chrissie sich zunächst gut zurecht, kann am ersten Par 3 jedoch ein Bogey nicht mehr verhindern und bastelt danach am Par 5 sogar einen Schneemann. In Folge stabilisiert sie ihr Spiel jedoch wieder und kann sich auf der 9 sogar locker noch ein Bogey erlauben um im gesicherten Mittelfeld zum Turn zu kommen.

Durch die zähen Verhältnisse rutscht die Cutmarke immer weiter in den Plusbereich zurück, weshalb Chrissie trotz zweier weiterer Fehler auf den Backnine sogar Ränge gut macht. Da sich dann am Par 3 der 15 auch ein Birdie ausgeht, bekommt sie gegen Ende der Runde sogar die Top 10 wieder in Sichtweite und wird nach der 78 (+6) am Moving Day nun alles daran setzen um vom 18. Platz aus die Topränge wieder zu knacken.

“Es war heute echt zach mit dem Wind und die Grüns sind sehr schwer einzuschätzen, wie sie halten, usw. Ich hab aber vor allem ab der 11 heute richtig solides Golf gespielt”, rekapituliert Christine Wolf kurz nach ihrer Runde.

Nach vorne gespült

Sarah Schober fing sich nach anfänglichen Fehlern und nimmt den Freitag mit früher Startzeit aus dem Mittelfeld heraus in Angriff. Nützen kann sie ihre frühe Tee Time jedoch nicht wirklich, denn gleich die ersten drei Bahnen brummen ihr Bogeys auf, was wie schon am Vortag erneut für einen schleppenden Beginn sorgt. In Folge stabilisiert sie ihr Spiel zwar etwas, mit einem weiteren Fehler rutscht sie jedoch zur Halbzeit ihrer zweiten Runde knapp hinter die gezogene Linie zurück.

Unangenehme Windböen verschärfen aber nach und nach die Verhältnisse in Kapstadt und da zeitgleich Sarah immer besser ins Spiel findet, marschiert sie mit einer Parserie sogar wieder recht deutlich in Richtung Norden des Klassements. Zusätzlich gehen sich dann sogar noch zwei Birdies aus, womit sie gegen Ende auch einen weiteren Fehler noch locker verkraften kann, denn mit der 75 (+3) macht sie sogar etliche Plätze gut und cuttet wie Chrissie Wolf als 18. ins Weekend.

“Ich bin sehr froh, dass ich den Cut geschafft hab. Es war heute echt brutal zu spielen in dem Wind, vor allem auf den Backnine, wo ich aber ohnehin besser gespielt hab. Auf den vorderen Neun hab ich wie gestern keinen Rhythmus gefunden, was wieder in einem zachen Start gemündet hat. Ich hab mich dann aber gefangen und hab auch mit meinem Caddie gute Gespräche führen können, was mir im Spiel sehr gutgetan hat”, fasst Sarah ihre Runde zusammen.

Auch ein zusätzliches Handicap plagt sie in dieser Woche: “Es kommt ein wenig erschwerend hinzu, dass ich die ganze Woche schon Schmerzen in der Halswirbelsäule habe, was ich jetzt auch schon von Tag zu Tag mehr spüre. Was es genau ist weiß ich nicht, aber ich habs heute schon ziemlich deutlich gespürt. Ich werde aber am Wochenende jetzt noch mal alles reinwerfen und alles versuchen. Die Verhältnisse sollen regnerisch und windig sein, aber die Verhältnisse sind für alle gleich.”

Leaderboard South African Women’s Open

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