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Autor: Klemens Widhalm

Zwei Turniere, ein Ziel

JOHN DEERE CLASSIC & IRISH OPEN – WOCHENVORSCHAU: Sowohl Matthias Schwab in Illinois im TPC Deere Run, als auch Lukas Nemecz in Irland im Mount Julie Estate hoffen sich mit Topplatzierungen noch ein Ticket für die Open Championship sichern zu können.

Matthias Schwab legte in der letzten Pause den Fokus laut eigener Aussage vor allem aufs Kurzspiel und das Putten, da ihm genau diese Aspekte im Kampf um Topergebnisse auf der PGA Tour im Weg standen. So richtig wollte es jedoch auch vergangene Woche in Connecticut noch nicht klappen, denn mit einigen Fehlern auf den Grüns verbaute er sich selbst besseres als den erreichten 53. Platz.

Mit einer vollen Turnierwoche in den Knochen sollte der Rhythmus nun aber passen und auf der scorefreundlichen Par 71 Wiese des TPC Deere Run in Illinois hofft der Schladming-Pro nun von Tee bis Grün das richtige Rezept parat zu haben. Mit einer starken Woche könnte sich der Steirer auch als zweiter Österreicher – bislang ist nur Bernd Wiesberger fix in St. Andrews mit von der Partie – das Open Ticket schnappen, denn die besten 3 noch nicht qualifizierten in den Top 10 erhalten einen Startplatz beim letzten Major des Jahres.

Leicht wird es jedoch sicherlich für den Rohrmooser nicht werden, denn mit Webb Simpson, Brandt Snedeker (beide USA) und etwa Jason Day (AUS) ist das mit 7,1 Millionen Dollar dotierte Traditionsevent durchaus namhaft besetzt. Dazu dürfte auf die Spieler außerdem eine echte Hitzeschlacht warten, denn mit Temperaturen jenseits der 30 Grad könnte es durchaus auch recht zäh werden. Einzig am Freitag könnte es laut derzeitiger Prognose auch etwas regnen.

Lukas in Irland

Lukas Nemecz zeigte sich nach zweiwöchiger Pause und Hochzeit als frisch gebackener Ehemann in München von seiner besten Seite und verpasste beim “halben Heimspiel” nur um haaresbreite ein Topergebnis. in durchaus guter Form und mit dem nötigen Selbstvertrauen soll es nun zu Beginn der britischen Wochen in Irland noch etwas höher hinaus gehen.

Durch die Kooperation mit der PGA Tour ist das irische Event nicht nur finanziell auf 6 Millionen Euro, sondern auch personell sehenswert aufgewertet, denn mit Lokalmatador Shane Lowry, Tyrrell Hatton, Aaron Rai (beide ENG), Min Wo Lee (AUS) oder auch Titelverteidiger Lucas Herbert (AUS) sind bereits jetzt etliche US-Stars angereist und sorgen mit Thomas Pieters (BEL) oder den Hojgaard-Bros (DEN) für ein durchwegs stark besetztes Event.

Wie Matthias Schwab auf der US-Tour, hat auch Lukas Nemecz am Parklandkurs von Mount Juliet die Chance sich ins Aufgebot für die Open Championship zu spielen, denn auch in Irland erhalten die drei besten noch nicht qualifizierten in den Top 10 ein Ticket für St. Andrews.

>> SKY überträgt Live und in HD von der John Deere Classic und den Irish Open.

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US PGA TOUR 2022

Die FedEx-Cup Punkterangliste 2021 / 2022

(Nach Turnier: TRAVELERS CHAMPIONSHIP)

US PGA TOUR 2021/22

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
POINTS
1 1 Scottie Scheffler 20 3514
2 2 Sam Burns 19 2258
3 3 Rory McIlroy 12 1894
4 4 Justin Thomas 16 1777
5 5 Hideki Matsuyama 16 1694
6 7 Patrick Cantlay 14 1689
7 6 Cameron Smith 14 1671
8 20 Xander Schauffele 16 1597
9 8 Will Zalatoris 18 1569
10 9 Max Homa 18 1546
11 10 Matt Fitzpatrick 15 1465
12 11 Jordan Spieth 17 1423
13 12 Jon Rahm 14 1423
14 13 Billy Horschel 16 1334
15 14 Tom Hoge 26 1309
16 15 Talor Gooch 21 1281
17 16 Sungjae Im 19 1240
18 17 Cameron Young 19 1235
19 18 Viktor Hovland 16 1179
20 19 Joaquin Niemann 19 1175
21 21 Collin Morikawa 14 1089
22 22 Davis Riley 24 993
23 23 Seamus Power 23 990
24 27 Luke List 23 938
25 30 Keegan Bradley 20 914
26 24 Sepp Straka 26 909
27 25 Shane Lowry 14 898
28 26 J.J. Spaun 24 897
29 28 Mito Pereira 23 888
30 33 Tony Finau 19 881
31 29 Aaron Wise 19 879
32 37 Keith Mitchell 21 865
33 38 Kevin Kisner 19 864
34 31 Corey Conners 19 863
35 32 Cameron Tringale 23 859
36 34 K.H. Lee 22 849
37 55 Sahith Theegala 25 814
38 35 Sebastián Muñoz 20 790
39 36 Jason Kokrak 17 787
40 41 Mackenzie Hughes 21 783
41 39 Russell Henley 17 762
42 40 Maverick McNealy 20 757
43 42 Denny McCarthy 24 747
44 43 Lucas Herbert 16 740
45 44 Adam Hadwin 21 690
46 45 Matt Kuchar 16 688
47 52 Brendan Steele 19 665
48 46 Marc Leishman 19 656
49 47 Matt Jones 20 653
50 51 Harold Varner III 19 651
weiters:
116 115 Matthias Schwab 17 304
127 125 Stephan Jaeger 24 273

 

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RACE TO DUBAI 2022

Die Rangliste der DP World Tour 2022

(Ranking nach Turnier: BMW INTERNATIONAL OPEN)

RACE TO DUBAI 2022

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 ZALATORIS, Will 4 2.572,8
2 MCILROY, Rory 5 2.366,1
3 FITZPATRICK, Matt 4 2.246,7
4 PIETERS, Thomas 9 2.044,7
5 THOMAS, Justin 4 2.015,3
6 HOVLAND, Viktor 6 1.953,2
7 FOX, Ryan 12 1.471,4
8 LARRAZÁBAL, Pablo 11 1.281,6
9 BLAND, Richard 10 1.120,7
10 MORIKAWA, Collin 6 1.100,8
11 SMITH, Jordan 12 997,6
12 MERONK, Adrian 12 972,8
13 ARNAUS, Adri 12 970,5
14 LOWRY, Shane 6 911,6
15 HORSFIELD, Sam 6 906,3
16 HATTON, Tyrrell 6 876,8
17 LI, Haotong 10 849,9
18 BEKKER, Oliver 15 819,5
19 WU, Ashun 14 808,6
20 PEREZ, Victor 10 798,3
21 SHARMA, Shubhankar 11 796,5
22 OLESEN, Thorbjørn 12 787,3
23 LAWRENCE, Thriston 16 751,1
24 CABRERA BELLO, Rafa 7 740,2
25 FLEETWOOD, Tommy 7 740,0
26 POWER, Seamus 4 721,8
27 SAMOOJA, Kalle 14 713,4
28 OTAEGUI, Adrian 13 697,6
29 FERGUSON, Ewen 13 657,9
30 SCOTT, Adam 6 634,8
31 LONG, Hurly 14 627,6
32 SODERBERG, Sebastian 14 624,4
33 LANGASQUE, Romain 15 616,4
34 HARDING, Justin 10 600,2
35 HANNA, Chase 16 565,9
36 FISHER, Ross 14 540,5
37 BESSELING, Wil 15 537,5
38 NORRIS, Shaun 7 516,0
39 HØJGAARD, Nicolai 10 505,6
40 PAUL, Yannik 15 497,0
41 STENSON, Henrik 5 480,3
42 ANCER, Abraham 3 459,3
43 MOLINARI, Edoardo 14 458,4
44 DU PLESSIS, Hennie 10 452,7
45 RAHM, Jon 4 447,5
46 WALTERS, Justin 15 447,3
47 RAMSAY, Richie 13 443,4
48 WIESBERGER, Bernd 10 433,0
49 COCKERILL, Aaron 10 432,6
50 VAN ROOYEN, Erik 6 430,3
weiters:
60 SCHNEIDER, Marcel 13 374,6
62 NEMECZ, Lukas 15 347,9
79 SCHMID, Matti 16 286,5
101 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 14 242,3
106 KIEFFER, Maximilian 11 235,5
141 STRAKA, Sepp 4 141,4
150 SIEM, Marcel 11 124,7
170 HEISELE, Sebastian 8 73,4
181 SCHMITT, Max 5 54,2
202 KNAPPE, Alexander 1 27,6
203 RITTHAMMER, Bernd 4 25,6
216 KAYMER, Martin 2 17,9
216 VAHLENKAMP, Timo 1 17,9
229 SCHOTT, Freddy 2 10,7

 

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

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Nicht weit gereist

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab notiert zum Abschluss im TPC River Highlands mit einer 69 (-1) zwar noch einmal eine rote Runde, reist damit am Leaderboard aber nicht mehr weit nach vor.

Matthias Schwab konnte den Moving Day nicht wie erhofft ausnützen und steckt nach einer 71 (+1) richtiggehend im hinteren Drittel fest. Am Sonntag hofft er nun in Connecticut noch auf eine starke Finalrunde um sich zumindest noch in die etwas lukrativeren Preisgeldränge arbeiten zu können.

Nach souveränen anfänglichen Pars wird es auf der 4 nach einem Ausflug in den Grünbunker erstmals etwas stressig, mit starkem Kurzspiel bringt er das Par aber noch auf die Scorecard. Am einzigen Par 5 der vorderen Neun kommt der Putter dann sehenswert auf Temperatur und lässt aus gut neun Metern das erste Birdie des Tages springen.

Kurz vor dem Turn wird ihm schließlich ein verzogener Abschlag zum Verhängnis, da er aus dem Rough das Grün etwas überschlägt und sich schließlich nicht mehr zum Par scramblen kann, was sein Score noch vor dem Wechsel auf die Backnine wieder auf Level Par zurückdreht. Der Schladming-Pro lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und holt sich nach nur knapp zu weit rechts angesetzter Grünattacke nach Chip und Putt am zweiten und letzten Par 5 der Runde wieder das Minus als Vorzeichen.

Nur auf der 15 kommt dann noch einmal etwas Stress auf, ein starker Viermeterputt zum Par verhindert allerdings den erneuten Ausgleich und da er schließlich die Runde gekonnt über die Zeit schaukelt, darf er sich zum Abschluss noch einmal mit der 69 (-1) über eine rote Runde freuen, wenngleich sich mit Rang 53 der erhoffte Vorstoß ins Mittelfeld nicht mehr ausgeht.

„Es war heute ähnlich wie gestern. Ich habe mit meinem Spiel ein positives Gefühl, hatte gute Schläge, brachte aber die Bälle nicht nahe genug an die Fahnen, um mir echte Birdiechancen zu erarbeiten,” analysiert der Schladminger seine Leistung, „Putts aus drei bis vier Metern können fallen, müssen aber nicht. Das war heute öfters der Fall.”

Xander Schauffele schaukelt seinen Drittrundenvorsprung mit der 68 gekonnt über die Ziellinie und triumphiert bei 19 unter Par um zwei Schläge vor US-Kollegen J.T. Poston.

Leaderboard Travelers Championship

>> SKY überträgt Live und in HD von der Travelers Championship.

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Turbofinish

BMW INTERNATIONAL OPEN – FINAL: Lukas Nemecz verpasst nach einem abschließenden sehenswerten Eagle zwar hauchdünn die Top 10, kann sich mit der Turnierwoche im GC München Eichenried aber im Großen und Ganzen wohl durchaus zufrieden zeigen. Bernd Wiesberger kehrt der DP World Tour nach seinem Wechsel auf die LIV-Tour mit einem alles andere als prickelnden 61. Platz den Rücken.

Lukas Nemecz blieb auch am Moving Day weiter am Gas und marschierte mit einer weiteren 67 (-5) bis auf Rang 10 nach vor, womit der Steirer beim “halben Heimspiel” in München alle Chancen auf ein Topergebnis in Händen hält. Gleich auf der 1 steigt dann aber der Puls, denn nach einem wild verzogenen Drive erreicht er das Grün nicht wie geplant, scrambled sich aber noch sehenswert zum anfänglichen Par. Auch danach kehrt die Sicherheit noch nicht wirklich ein, mit gefühlvollen Putts und starkem Kurzspiel kratzt er aber weitere Pars auf die Scorecard.

Auf der 5 ergibt sich dann die erste echte Birdiechance am Sonntag, die er sich aus zwei Metern auch nicht entgehen lässt. Trotz des Erfolgserlebnisses kann man durchaus auch weiterhin von einer kampfbetonten Runde sprechen, denn nach Ungenauigkeiten verpasst er zunächst am darauffolgenden Par 5 das erhoffte Birdie und muss danach wieder viel Gefühl beweisen um nicht den ersten Fehler zu notieren.

Doppelbogey-Schock

Für die kleine Zaubershow belohnt er sich dann aber noch vor dem Turn, denn ein starker Pitch über den Grünbunker ermöglicht am Par 5 das zweite Birdie, womit er in den Toprängen auf die letzten neun Löcher des Turniers abbiegt. Ausgerechnet das Par 5 der 11 entpuppt sich dann aber zu einem echten Spielverderber, denn nach eingebunkerter Grünattacke erwischt er den Ball aus dem Bunker zu dünn und schickt ihn hinterm Grün ins H2O, was am Ende sogar im Doppelbogey mündet.

Das Bild des Tages setzt sich auch nach dem Doubletten-Schock weiter fort, denn mit deutlich ungenaueren Drives als an den Vortagen muss er immer wieder ums Par kämpfen und kommt so gar nicht in die Verlegenheit sich ein weiteres Birdie zu krallen. Dafür allerdings beendet der Steirer das Turnier mit einem echten Paukenschlag, denn vor dem Grandstands locht er aus etwa 14 Metern sogar zum Eagle und pusht sich mit dem Turbofinish noch zur 70 (-2), womit er am Ende nur hauchdünn als 13. ein Topergebnis verpasst. “Ich bin immer noch ganz euphorisch über den Eagle Putt, das war ein super cooler Moment und ein perfektes Finish für ein doch sehr gutes Turnier hier in Deutschland” jubelt Nemecz unmittelbar im Anschluss. “Vor allem bin ich froh, wie ich mich heute im Spiel gehalten hatte, weil mein langes Spiel definitiv nicht so gut war wie die letzten Tage. Ich habe mich aber super mit dem kurzen Spiel und dem Putten retten können.”

“Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Wochen, zuerst Irland und dann weiter nach Amerika, wo ich mein Debüt auf der PGA Tour geben werde, dank der Kooperation mit der DP World Tour.”

Von Beginn an Probleme

Bernd Wiesberger bestreitet am Sonntag wohl seine zumindest vorläufig letzte Runde auf der DP World Tour, denn nach den ausgesprochenen Strafen und Sperren für die “LIV Rebellen” darf und kann der Südburgenländer bei den kommenden Turnieren nicht mehr an den Start gehen. Vom 61. Platz aus ist die lukrative Leaderboardregion noch dazu bereits nicht einmal mehr am Horizont wirklich erkennbar.

Das ändert sich auch nach den ersten Löchern nicht, denn nach zwei anfänglichen Pars erreicht er auf den Löchern danach aus dem Rough die Grüns nicht wie erhofft und tritt sich so sogar einen Bogeytriplepack ein, der ihn naturgemäß am hinteren Ende regelrecht einzementiert. Immerhin sorgt er am Par 5 der 6 dann für ein erstes echtes Highlight, denn aus 14 Metern findet der Eagleputt den Weg ins Ziel, womit er sich etwas aus der Bogey-Umklammerung befreien kann.

Die Freude währt jedoch nur kurz, denn nach einem wild verzogenen Eisen geht sich am Par 3 der 8 sogar nur das Doppelbogey aus, womit er den Eagle von zuvor ungewollt rasch wieder egalisiert. Immerhin holt er sich zumindest auch vom zweiten Par 5 kurz vor dem Turn in Form eines Birdies ein kleines Erfolgserlebnis ab. Auch auf den Backnine geht es weiterhin kunterbunt dahin, womit er im Klassement weiterhin feststeckt.

Letzter DP World Tour Auftritt?

Immerhin holt er sich neben drei Bogeys auf der zweiten Platzhälfte auch noch vier Birdies ab, der scoretechnische Ausgleich bleibt ihm jedoch am Ende verwehrt, weshalb er BMW International Open nur mit einer 73 (+1) und nur auf Rang 61 beendet. Für Bernd dürfte aufgrund seines Wechsels zur LIV-Tour damit auch das vorläufige Ende auf der DP World Tour eingeläutet sein. Das anstehende Major in St. Andrews wird so, je nach Abschneiden, wohl die letzten Race 2 Dubai Points und Weltranglistenpunkte für längere Zeit in Richtung Südburgenland transferieren.

“Schön, dass ich das schwache Spiel in dieser Woche mit ein paar späten Birdies noch abfedern konnte”, so sein kurzer Kommentar zur Finalrunde via Instagram. Haotong Li (CHN) setzt sich in einem nervenaufreibenden Stechen gegen Thomas Pieters (BEL) mit einem Superputt aus großer Distanz am ersten Extraloch mit Birdie gegen Par durch und ist der neue BMW International Open Champion.

Leaderboard BMW International Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den BMW International Open.

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Black Weekend

OPEN DE BRETAGNE – FINAL: Niklas Regner rutscht mit einem rabenschwarzem Wochenende noch deutlich im Klassement zurück und verlässt den Golf Blue Green de Pléneuf Val André nur mit einem 56. Platz im Gepäck.

Niklas Regner stolperte auf der 14 zwar in den ersten beiden Runden gleich zweimal in ein Doppelbogey, zeigte ansonsten aber durchwegs starkes Golf und geht nach zwei 68er (-2) Runden sogar aus den Top 10 in den Moving Day, wo er nun weiter aufs Tempo drücken will um am Sonntag das zweite Topergebnis in Folge mitnehmen zu können.

Wie erwartet bekommt es Niklas am Samstag mit verschärften Verhältnissen zu tun, allerdings kommt er gerade damit widererwarten nicht wirklich gut zurecht, denn schon die 2 knöpft ihm den ersten Schlag ab und da er auch danach vergeblich auf der Suche nach einem Birdie ist und auf der 6 und dem einzigen Par 5 der Frontnine danach die nächsten Fehler einstecken muss, kommt er sogar nur bei 3 über Par auf den zweiten neun Löchern an.

Auch fort reißen die Probleme nicht ab, denn zunächst muss er auch zweiten und letzten Par 5 der Runde einen Schlag abgeben und rutscht danach neben einem weiteren Bogey sogar noch in ein Doppelbogey. Da sich bis zum Schluss kein Birdie ausgeht, unterschreibt er sogar nur die 77 (+7) und rutscht so bis ins hintere Mittelfeld zurück.

Probleme setzen sich fort

Auch am Finaltag findet Niklas nicht mehr die Lockerheit der ersten beiden Tage, was sich gleich auf der 1 in Form eines anfänglichen Bogeys bemerkbar macht. Par um Par spult der 23-jährige danach ab, ehe er am Par 5 der 7 sogar in ein Doppelbogey stolpert und so endgültig weitere Ränge im Klassement abrutscht.

Nach dem ewigen Birdie-Leerlauf geht sich schließlich am Par 5 der 11 der erste rote Eintrag seit Freitag aus, allerdings egalisiert er diesen prompt wieder und nachdem er auf der 16 noch einen weiteren Schlag abgibt, kommt er sogar nur mit der 74 (+4) über die Ziellinie, was ihn noch bis auf Platz 56 zurückfallen lässt.

“Das Wochenende war nicht nach meinem Geschmack. Am Samstag wars extrem windig und da hat es mich echt verblasen und mir den Rhyhtmus genommen. Heute hab ich auch nicht gut reingefunden in die Runde. Es gibt solche Wochen, abhaken und nach vorne schauen. Ich fahre jetzt nach Paris und dann gehts gleich weiter nach Italien, wo kommende Woche das bislang größte Challenge Tour Turnier des Jahres auf dem Programm steht”, hat Niklas Regner den Blick bereits auf die nächsten Aufgaben gerichtet.

Alfie Plant (ENG) sichert sich mit einer 68er (-2) Finalrunde und bei gesamt 11 unter Par den Sieg.

Leaderboard Open de Bretagne

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Verkehrte Richtung

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab biegt am Moving Day im TPC River Highlands mit einer 71 (+1) in die verkehrte Richtung ab und steckt im hinteren Drittel des Leaderboards richtiggehend fest.

Matthias Schwab zeigte an den ersten beiden Spieltagen von Tee bis Grün eine durchaus ansprechende Leistung, hatte jedoch immer wieder einige Schwierigkeiten am Kurzgemähten und brummt sich mit Dreiputts auch Bogeys auf. Am Ende gelang der Sprung ins Wochenende aber recht souverän und bei dem dichtgedrängten Leaderboard scheint an den nächsten beiden Spieltagen noch einiges möglich zu sein.

Mit ganz sicherem Spiel von Tee bis Grün lässt der Rohrmooser auf den ersten Löchern rein gar nichts anbrennen und findet so mit einer anfänglichen Parserie durchaus souverän in den Moving Day. Am Par 5 der 6 kann er sich dann nach gelungener Grünattacke und sicherem Zweiputt mit dem ersten Birdie des Tages belohnen und klettert damit auch erstmals im Klassement etwas weiter nach oben.

Richtig durchstarten kann er nach dem ersten Erfolgserlebnis jedoch nicht, denn in Folge werden die Abschläge etwas ungenauer, was auch die Annäherungen deutlich schwieriger macht. Ohne echte Birdiechancen hat er sogar einigermaßen zu kämpfen um weiterhin Pars auf die Scorecard zaubern zu können.

Ausgerechnet am zweiten und letzten Par 5 der Runde wird es dann aber erstmals richtig unangenehm, denn nach einem gewasserten Abschlag kann er auf der 13 das erste Bogey nicht mehr verhindern und rutscht so wieder auf Level Par zurück. Nachdem er darauf nicht mehr reagieren kann und sich nach eingebunkertem Drive und verpasstem Up & Down zum Abschluss noch ein Bogey einfängt, geht sich sogar nur die 71 (+1) aus, die ihn im hinteren Drittel auf Rang 60 regelrecht festhält.

“Ich habe gut gespielt aber nicht gut gescored. Mein Spiel fühlt sich gut an und das ist vor allem für die kommenden Wochen sehr wichtig, um die US PGA Tour Card für die kommende Saison zu behalten. Ich hoffe, dass ich mich am Sonntag noch zumindest ins Mittelfeld kämpfen kann”, so Matthias nach der dritten Umrundung. Xander Schauffele (USA) geht nach der 67 (-3) und bei gesamt 17 unter Par als Leader in den letzten Spieltag.

Leaderboard Travelers Championship

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Am Gas geblieben

BMW INTERNATIONAL OPEN – 3. RUNDE: Lukas Nemecz lässt sich von einem frühen Bogey nicht unterkriegen und marschiert am Moving Day im GC München Eichenried zu einer weiteren 67 (-5), womit er klar die Chance aufs erhoffte Topergebnis wahrt. Bernd Wiesberger steckt bei seiner DP World Tour Abschiedsvorstellung mit einer 72 (Par) im Leaderboard-Keller fest.

Lukas Nemecz zeigte am Freitag eine richtig starke Leistung und pushte sich vor allem dank eines bärenstarken Finishes zu einer 67 (-5), die ihn nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende starten lässt. Auch Bernd Wiesberger verlängerte mit einer fehlerlosen 68 (-4) seinen womöglichen Abschied von der DP World Tour – die Tour verlautbarte für die “LIV Rebellen” am Freitag die Sanktionen – zumindest noch um zwei weitere Tage.

Lukas Nemecz findet alles andere als gut in den dritten Spieltag, denn schon am Par 3 der 2 streikt der Putter etwas und brummt ihm aus 12,5 Metern ein Dreiputtbogey auf, was rasch etliche Ränge kostet. So richtig leicht geht auch danach nicht wirklich vieles von der Hand. Erst am Par 5 der 6 holt er sich dann nach starkem Chip auch das erste Birdie ab und rückt sein Score so wieder zurecht.

Das bringt den Steirer sichtlich auch auf Touren, denn auf der 7 parkt sich die Annäherung in ganz ähnlicher Distanz ein, was er schließlich zum Birdiedoppelschlag auszunützen weiß. Nach einem Par am Par 3 der 8 hat er dann am zweiten Par 5 der Runde kurz vor dem Turn sogar Pech, dass nicht gleich der Eagleputt aus vier Metern sein Ziel findet, mit dem nächsten Birdie biegt er aber endgültig in die richtige Richtung ab.

Gut durchgezogen

Richtig schön im Flow knallt er auf der 10 gleich das nächste starke Eisen aufs Grün und da er danach zum bereits dritten Mal vom Par 5 der 11 ein Birdie mitnimmt, taucht er endgültig erstmals in den Top 10 auf. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, bis auf der 15 aus 3,5 Metern der nächste Birdieputt ins Loch rollt und ihn so weiterhin unter den besten 10 hält.

Nachdem er die Runde dann souverän mit Pars über die Zeit schaukelt, unterschreibt er wie schon am Vortag erneut die 67 (-5) und wahrt damit als 10. klar alle Chancen beim “halben Heimspiel” aus München am Sonntag ein Topergebnis mitnehmen zu können.

“Die zweite 67 hintereinander ist echt cool, vor allem freue ich mich, dass ich an diesem Low-Scoring Tag so gut mitgehalten hab. Es ist schön, dass ich nach zwei Wochen Pause jetzt wieder voll dabei bin und ich freue mich jedenfalls schon riesig auf den morgigen Tag”, resümiert Lukas Nemecz sichtlich zufrieden.

“Ich konnte bislang die Par 5 wirklich sehr gut nützen und ich denke, dass das hier auch der Schlüssel zum Erfolg ist. Heute hab ich gleich drei mit dem zweiten getroffen, was natürlich sehr fein war. Aber generell bin ich mit dem langen Spiel von Tee bis Grün sehr zufrieden, was mir auch viele Chancen auflegt. Mit heißem Putter ist morgen sicher noch einiges möglich.”

Im Leaderboardkeller

Richtig gewinnbringend verläuft der Start für Bernd Wiesberger am Samstag nicht, denn aus gut 14 Metern tritt er sich gleich am Par 3 der 2 ein Dreiputtbogey ein, was für einen mehr als nur verhaltenen Beginn am Moving Day sorgt. Immerhin holt er sich schon auf der 5 aus gut 1,5 Metern auch das erste Birdie ab und rückt sein Score so recht zeitnah wieder zurecht.

Zwar verpasst er am darauffolgenden Par 5 noch das erhoffte Birdie, holt dieses nach starker Annäherung aber auf der 7 nach und krallt sich kurz vor dem Turn am Par 5 der 9 noch einen weiteren roten Eintrag, womit es erstmals richtig spürbar im Klassement in die richtige Richtung geht. Nur kurz muss er sich dann etwas in Geduld üben, ehe am Par 3 der 12 ein weitere längerer Putt den Weg ins Ziel findet und den Südburgenländer immer weiter Richtung Norden pusht.

Auf der 13 wird es dann allerdings kostspielig, denn nach eingebunkertem Drive findet er zwar den Weg aufs Grün, aus großer Distanz rollt der Putt aber unangenehm vom Kurzgemähten, was am Ende sogar im Doppelbogey mündet. Nachdem dann am kurzen Par 4 der 16 der Abschlag noch dazu ins Wasser segelt, rutscht er endgültig wieder auf Level Par zurück.

Immerhin holt er sich am darauffolgenden Par 3 aus etwa neun Metern prompt wieder das Minus als Vorzeichen ab. Ausgerechnet am birdiefreundlichen Par 5 der 18 wassert er dann noch einen weiteren Abschlag und kommt so schließlich am Moving Day gar nur zu einer 72 (Par), womit er im Klassement um einige Ränge zurückrutscht und die vorerst letzte DP World Tour Runde seiner Karriere so nur vom 61. Platz aus in Angriff nimmt.

“Ich bin in zu leichte Fehler gelaufen heute. Am Anfang hab ich gut gespielt, aber gegen Ende einfach zu viele Schläge liegengelassen”, so Bernd danach via Instagram. Haotong Li (CHN) geht nach der 67 (-5) und bei gesamt 20 unter Par als Leader in den Sonntag.

Leaderboard BMW International Open

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Gutes Pflaster

US SENIOR OPEN – 2. RUNDE: Bethlehem, Pennsylvania ist für Markus Brier sichtlich ein gutes Pflaster, denn mit zwei 71er (Par) Runden geht Österreichs Evergreen im Saucon Valley CC in mehr als nur vielversprechender Position ins Major-Weekend.

Für eine optimale Vorbereitung auf sein zweites Senior Major im heurigen Jahr hat Markus Brier sogar seinen Start zuletzt in England abgesagt. Bei seinem US Senior Open-Debüt im Vorjahr in Omaha erreichte der Wiener immerhin einen 40. Platz, was zugleich die Latte legt für die erhoffte Steigerung.

Jim Furyk nimmt das Projekt Titelverteidigung in Saucon Valley in Angriff. Mit Miguel-Angel Jimenez, Bernhard Langer, Alex Cejka oder Colin Montgomerie sind zahlreiche Senior Major-Champions am Start, aber auch immer jüngere Konkurrenz wie Ernie Els oder Padraig Harrington, der sein Debüt bei der US Sr. Open gibt.

Fettes Rough und ein nasser, megaschwerer Golfplatz treiben die Auftaktscores auf über 76,5 Schläge, mit nur einem einzigen Golfloch, das im Schnitt unter Par gespielt wird. Markus Brier turnt sich mit später Startzeit zwar verlustfrei über das Par 5 zur Eröffnung, allerdings auch das scorefreundlichste Loch am Platz. Aber schon das anschließende überlange Par 4 knöpft dem Wiener das erste Bogey ab. Wichtig, dass er kurze Zeit später am Par 3 nach starkem Eisen erfolgreich den Birdie-Konter setzen kann.

Am zweiten Par 5 schlägt der einzige Österreicher im Feld nach starkem Wedge erneut zu und pusht sich nicht nur in die roten Zahlen sondern auch gleich in die Top 10. Mit bombensicherem Spiel schaukelt der 53-jährige das Ergebnis schon einmal bis zum Halbzeitturn. Fast geht sich dann gleich auf der 10 das nächste Erfolgserlebnis aus, würde der Birdieputt nicht hauchdünn am Loch vorbeischleichen.

Mit sicherem Spiel zeigt er sich aber auch auf den Backnine voll auf Höhe des Geschehens und selbst einen kleinen Rückschlag in Form des zweiten Bogeys auf der 13 steckt Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte gekonnt weg und bringt am Ende die 71 (Par) ins Ziel, womit er es sich nur ganz knapp hinter den Top 10 gemütlich macht und einen mehr als ansprechenden Auftakt hinlegt.

Weiterhin stark

Das starke Spiel des Vortages konnte “Maudi” sichtlich auch über Nacht konservieren, denn am Freitag Vormittag findet er sich mit einer Parserie zunächst richtig gut zurecht und stopft schließlich auf der 16 den ersten Birdieputt, was ihn weiterhin voll an den Top 10 dranbleiben lässt.

Par um Par zaubert der ehemalige Fontana-Champion auf die Scorecard, bis sich die 5 erstmals als etwas zu harte Nuss entpuppt und ihn mit dem ersten Fehler wieder auf Level Par zurückrutschen lässt. Der erste Fehler läutet auch eine etwas wackelige Phase ein, denn auch am Par 5 danach muss er einen Schlag abgeben und büßt damit doch erstmals am Freitag Ränge ein.

Stark schärft er gegen Ende aber noch einmal den Fokus und holt sich auf der 8 auch sein zweites Birdie ab, womit er nicht nur sein Tagesergebnis wieder zurechtrückt, sondern auch wieder klar zu den Spitzenplätzen aufschließt. Mit einem abschließenden Par am Par 3 der 9 bringt er schlussendlich die 71 (Par) ins Ziel und geht damit als 13. aus mehr als nur vielversprechender Position ins Wochenende.

Padraig Harrington (IRL) packt am Freitag eine 65 (-6) aus und zieht damit bis an die Spitze nach vor.

Leaderboard US Senior Open

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Aufenthalt verlängert

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab lässt am Freitag im TPC River Highlands mit einer 68 (-2) in Sachen Cut nichts anbrennen und verlängert seinen Aufenthalt in Connecticut übers Wochenende. Sepp Straka findet auch in Cromwell nicht die Leichtigkeit im Spiel und scheitert erneut am Sprung über die gezogene Linie.

Matthias Schwab zeigte zum Auftakt eine an sich sehenswerte Performance, wären da nicht die Probleme auf den Grüns, die ihm mit gleich mehreren Dreiputts besseres als die 69 (-1) zunichte machten. Immerhin geht der Schladming-Pro aus dem prognostizierten Cutbereich in den zweiten Spieltag und hat darüber hinaus den kleinen Bonus einer früheren Startzeit.

Diesen weiß er auf den frischen Grüns auch sofort bestens zu nützen, denn schon auf der 1 stopft er aus vier Metern den fälligen Birdieputt und sorgt so für einen Start nach Maß. Im Gegensatz zum Vortag bleibt der Putter auch danach auf perfekter Temperatur und ermöglicht auf der 2 sogar aus sieben Metern einen roten Eintrag, was den Steirer auch in Windeseile an den Top 10 andocken lässt.

In Folge entwickelt sich aber ein ganz ähnliches Bild wie schon am Donnerstag, denn das erste Bogey auf der 4 resultiert erneut aus einem Dreiputt, wenngleich die Distanz mit knapp 28 Metern durchaus als kleine Entschuldigung gewertet werden kann. Nach dem doch recht farbenfrohen Beginn, stabilisiert der Rohrmooser dann sein Spiel und notiert Par um Par auf die Scorecard.

Erst auf der 11 bringt er dann nach starkem Teeshot wieder Farbe aufs Tableau, da sich am Par 3 aus knapp zwei Metern das nächste Birdie ausgeht. Danach spult er die verbleibenden Bahnen ohne gröbere Schwierigkeiten ab und darf so nach der 68 (-2) in Connecticut bereits Preisgeld einplanen. An einem etwas scorefreundlicheren Spieltag als noch zum Auftakt kommt er als 50. zwar nicht an die Spitzenränge heran, bei dem dichtgedrängten Leaderboard scheint am Wochenende aber noch vieles möglich zu sein.

“Es waren zwei solide Runden mit wenigen Problemen. Mit dem Start bin ich bei dem top besetzten Turnier zufrieden. Die Bogeys resultierten aus Dreiputts wo jeweils die ersten Putts sehr lang waren und auf den schnellen und schwierig zu spielenden Grüns vor allem die Puttlänge schwer einzuschätzen war. Das Wochenende kann noch sehr viel bringen”, so Matthias Schwab nach dem geschafften Cut.

Wieder vorbei

Sepp Straka läuft auch in Connecticut weiterhin der Leichtigkeit im Spiel hinterher, wenngleich er sich nach einem Schneemann am Par 5 nach gleich zwei Wasserbällen doch stabilisierte. Mit einer 72 (+2) muss er am Freitag aber eine deutliche Steigerung realisieren, soll nicht wie bereits letzte Woche bei den US Open nach dem zweiten Spieltag Endstation sein.

Zumindest auf den ersten Löchern hat er am Freitag die Eisen perfekt im Griff und weiß dies auch auf der 2 aus einem Meter auch in Form des ersten Birdies rasch auszunützen. Anknüpfen kann er daran aber nicht wirklich und hat auch des Öfteren alle Hände voll zu tun um die Pars noch zu kratzen. Dies geht sich schließlich am Par 3 der 8 nicht mehr aus, denn ein eingebunkerter Teeshot bedeutet den scoretechnischen Ausgleich.

Noch einmal kurz Hoffnung

Fast schon trotzig stopft er gleich darauf aber aus gut vier Metern den fälligen Birdieputt und holt sich so noch vor dem Turn wieder das Minus ab. Kaum auf den zweiten Neun angekommen baut er sein Score dann sogar weiter aus, denn auf der 10 locht er sogar aus knapp acht Metern und tastet sich so immer näher an die Cutmarke heran.

Wie schon am Vortag, wird ihm auch diesmal wieder mit der 13 das einzige Par 5 der Backnine zum Verhängnis. Zwar baut er diesmal keinen Schneemann, nach weiterem Wasserball kann er das Par aber nicht mehr kratzen und da er sich nach verpasstem Up & Down auf der 14 gleich das nächste Bogey aufbrummt, rutscht er nicht nur wieder auf Level Par für den Tag zurück, sondern reißt auch wieder gehörigen Rückstand auf die Cutmarke auf.

Da er sich schließlich sogar am kurzen Par 4 der 15 dann nach einem Flyer aus dem Rough gleich das nächste Bogey eintritt, ist der Cut-Zug wenige Löcher vor Ende wohl endgültig bereits abgefahren. Am Ende kommt er nur mit der 71 (+1) über die Ziellinie und scheitert damit wie schon letzte Woche erneut am Sprung ins Wochenende.

Xander Schauffele (USA) geht nach der bereits zweiten 63 (-7) und gesamt 14 unter Par in überlegener Führung ins Wochenende.

Leaderboard Travelers Championship

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