Straka als Major One-Man-Show

Auch bei der PGA Championship dürfen Österreichs Golffans exklusiv für Sepp Straka bei einem Major die Daumen drücken.

Sepp Straka startet im Valhalla Golfclub in seine vierte US PGA Championship. Unvergessen ist sein Auftritt im Vorjahr, als er im Oak Hill CC mit Platz 7 für das erste Top 10-Ergebnis eines Österreichers bei einem Major sorgte. Zudem kommt Österreichs Nummer 1 nach zuletzt starken Leistungen definitiv wettbewerbsfähig zum zweiten Major des Jahres und kann unbekümmert angreifen. Nachdem sich erneut kein weiterer Österreicher für das Match um die Wannamaker Trophy qualifizieren konnte, ist dies das 6. Major in Folge, bei dem Sepp Straka als rotweißrote One-Man-Show antritt.

Scheffler, McIlroy jagen Brooks Koepka

Die Topfavoriten sind nach ihren Siegesserien zuletzt eindeutig Scottie Scheffler und Rory McIlroy, die ganz klar die Wettquoten anführen. Vor allem der Nordire bestätigte am Finaltag in Quail Hollow mit dem Kantersieg seine Überform und gewann auch die US PGA Championship 2014, als zuletzt in Valhalla gespielt wurde. Allerdings war dies zugleich sein letzter von 4 Majortiteln, da er seitdem bei den vier wichtigsten Turnieren des Jahres deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb und oft verkrampfte.

Nachdem Scottie Scheffler am vergangenen Wochenende Vater wurde, steht auch dem Start des Weltranglistenersten in Kentucky nichts mehr im Weg. Mit Brooks Koepka verteidigt erstmals ein Spieler von der konkurrierenden LIV Tour einen Titel, den er als aktiver LIVler vor 12 Monaten gewinnen konnte. Der dreifache Gewinner der PGA Championship ist vor allem bei Majors immer in der Lage das Maximum aus sich herauszuholen und könnte die beiden Topfavoriten mehr als nur ärgern.

Valhalla als ultimativer Shotmaking-Test

Fairways und Grüns zu treffen, das wird zur Grundvoraussetzung eines Topergebnisses bei der heurigen PGA Championship werden. Zeon Zoysiagrass auf den Spielbahnen ist bekannt als harter, pfeilschneller Untergrund, der Valhalla noch eine Spur giftiger als 2014 spielen lässt. Schon kleine Misshits werden die Golfbälle in Bunker und tiefes Rough ausrollen lassen, mit wenigen Chancen das Score zu retten. Bereits die bisherigen Champions von Valhalla, Mark Brooks, Tiger Woods und Rory McIlroy waren jeweils die besten Ball Striker des Turniers.

Vor allem der Finishing Stretch im letzten Drittel wird das Score bestimmen, mit einer Abfolge als kurzen Risk-Reward Holes und beinharten Golflöchern, wo man das Score zusammenhalten muss. Der Kurs in Kentucky im Besitz der PGA of America wird von den Spielern zwar als beinhart, aber fair anerkannt.

Nicht nur der brutal schwere Kurs, sondern auch das Wetter versprechen „Würze“ in die heurige PGA Championship zu bringen: bereits am Dienstag führten heftige Gewitter sogar zur Absage von Pressekonferenzen und beeinträchtigten die Proberunden der 156 Kontrahenten. Vor allem für den Freitag und Samstag werden weitere schwere Gewitter und heftige Regenduschen befürchtet, die sowohl den Zeitplan als auch das Leaderboard kräftig durcheinanderwirbeln könnten.

Die wichtigsten Donnerstags-Paarungen

Teaching Pro Michael Block, der im Vorjahr den Tourstars gehörig die Show stahl, teet gleich im ersten Flight um 13:15 MESZ mit Ryder Cup-Captain Luke Donald auf. Tiger Woods spielt ab 14:04 MESZ mit Keegan Bradley und Adam Scott. Rory McIlroy steigt um 14:15 Uhr gemeinsam mit Dustin Johnson und Justin Rose in den Ring. Titelverteidiger Brooks Koepka folgt um 14:37. Sepp Straka hat die drittletzte Tee-Time der Vormittagsgruppe ausgefaßt und wird ab 15:10 MESZ gemeinsam mit Takumi Kanaya (JAP) und Nick Taylor (CAN) auf die Reise gehen. Scottie Scheffler gibt den Main-Act am Nachmittag und spielt ab 20:13 MESZ an der Seite von Brian Harman und Wyndham Clark.

SKY überträgt live von der PGA Championship

Tee-Times und Leaderboard von der PGA Championship

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