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Kategorie: european_tour

Einige Fragezeichen

Im Diamond CC in Atzenbrugg wurden am Freitag etliche Fragen im Hinblick auf die beiden Double-Batch Events der Austrian Open in Atzenbrugg und der EURAM Bank Open in Adamstal geklärt, dennoch sind nach wie vor einige Dinge offen bzw. in Schwebe. Klar ist aber mittlerweile, dass auf Wunsch der Tour bei beiden Events keine Fans zugelassen sind.

Am 9. Juli startet die European Tour nach der Corona-Krise in Österreich wieder voll durch. Mit zwei 500.000 Euro Double-Batch Events – diese zählen sowohl zur European als auch zur Challenge Tour – findet die langersehnte Rückkehr nach einem >> Kraftakt von Christian Guzy, Franz Wittmann, Ali Al Khaffaf und Co. sensationellerweise in Österreich statt.

Die österreichische Bundesregierung hätte dafür sogar eine gewisse Anzahl an Fans zugelassen, allein die European Tour legt sich in dieser Hinsicht quer und beharrt darauf, die Turniere “unter Ausschluss der Öffentlichkeit” auszutragen. Dies ist für die vielen heimischen Golffans wohl in gewisser Weise sogar doppelt bitter, denn auch die European Tour Production wird bei beiden Events nicht vor Ort sein.

Der ORF bemühte sich mit Nachdruck um die TV-Rechte und das mit Erfolg, nachdem die European Tour-Production nicht nach Österreich kommt. Am 1. Juli konnten sowohl die Austrian Open als auch die Euram Bank Open den Durchbruch vermelden: der ORF wird bei beiden Turnieren an den Finaltagen die letzten drei Löcher live in ORF Sport+ und als Live-Stream übertragen.

Schwabs Start abgesagt

Bei Matthias Schwab gab es lange Zeit werder eine definitive Zu- noch Absage. Österreichs European Tour Ass bemühte sich um zwei Einladungen in den USA. Nachdem es damit geklappt hat, wird er klarerweise vorzeitig in Richtung Vereinigte Staaten aufbrechen, da er Anfang August in San Francisco ohnehin sein erstes Major der Karriere bestreiten wird.

Bernd Wiesberger hingegen wird ebenfalls nicht an den Turnieren teilnehmen, denn die Nummer 27 der Welt wird bereits am 16. Juli sein erstes Event in den USA bestreiten. Dennoch wird auf jeden Fall eine ganze Armada an rot-weiß-roten Spielern abschlagen, denn neben Martin Wiegele, Lukas Nemecz, Timon Baltl, Lukas Lipold, Gerold Folk und Sebastian Wittmann werden auch etliche verheißungsvolle Amateure wie Niklas Regner, Maximilian Lechner, Christoph Bleier und Maximilian Steinlechner – bei jedem Turnier starten jeweils zwei Amateure – das Feld bereichern.

“Der Diamond CC hat die European Tour nun bereits zum zehnten Mal zu Gast. Dementsprechend freuen wir uns auf das Jubiläum und genießen auch das Vertrauen der Turnierverantwortlichen”, kann es der Präsident des Diamond CC, Christian Guzy, kaum mehr erwarten bis es am 9. Juli endlich wieder losgeht.

Franz Wittmann erfüllt sich mit dem Turnier in Adamstal sogar einen Lebenstraum, wie er selbst sagt: “Als ich mich nach meiner aktiven Karriere vom Rallyesport zurückgezogen habe, galt mein volles Interesse dem Golfsport. Die Idee war zunächst einen 9-Loch Platz in meiner Heimat Adamstal zu kreieren. Was folgte war sogar ein 18-Loch Platz und mit diesem feiern wir heuer das 25-Jahr Jubiläum. Das war Traum Nummer 1 für mich. Dass wir heuer sogar die European Tour ausrichten dürfen ist nun Traum Nummer 2.”

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European Tour-Comeback in Österreich

Einen Sensationscoup landet Österreichs Golfsport: Atzenbrugg und Adamstal holen die European Tour bereits im Juli mit zwei Double Batch Events nach der Corona-Zwangspause zurück.

Am 8. März flogen zum letzten Mal in diesem Jahr auf der European Tour wettkampfmäßig die Golfbälle. Seither herrscht auf Europas höchster Spielklasse Covid-19 bedingt gähnende Leere. Eigentlich wollte die Tour am 22. Juli mit den Betfred British Masters ins Turnierleben zurückkehren, nun allerdings werden Birdies, Bogeys und Pars bereits ab 9. Juli wieder zum Alltagsgeschäft gehören und das noch dazu in Österreich! Diesen sensationellen Coup landeten nach wochenlanger Knochenarbeit Christian Guzy (Atzenbrugg), Franz Wittmann (Adamstal) und Promotor Ali Al-Khaffaf mit Unterstützung von Niki Wiesberger (ÖGV).

Von 9. bis 12. Juli werden im Diamond CC in Atzenbrugg die Austrian Open über die Bühne gehen, eine paar Tage später von Mittwoch bis Samstag folgen die EURAM Bank Open im GC Adamstal. Zweiteres Turnier war zwar ohnehin eigentlich geplant, jedoch als reiner Challenger. Nun gelten beide niederösterreichischen Events als Double Batch Turniere, heißt sie zählen mit je 500.000 Euro Preisgeld sowohl zur European- als auch zur Challenge Tour.

Dass es zu dieser sensationellen und positiven Entwicklung kommen konnte, zeichnen sich in der Corona-Pause viele Personen verantwortlich. Sowohl die obersten Vertreter der European- und der Challenge Tour, als auch die Verantwortlichen im heimischen Golfverband, politische Vertreter des Landes Österreich und des Sportlandes Niederösterreich, sowie die die Spitzen der beiden Golfclubs in Atzenbrugg und Adamstal arbeiteten fieberhaft am Zustandekommen des bis vor kurzem noch Undenkbaren.

Positive Entwicklung ausschlaggebend

Wie bereits die Formel 1, die in Spielberg mit gleich zwei Rennen auf die Bildfläche zurückkehren wird, schlägt nun auch der Golfsport diesen Weg ein. Verantwortlich dafür zeigt sich klarerweise die mehr als positive Coronavirus-Entwicklung der Alpenrepublik, denn nahezu nirgendwo sind die Infektionszahlen derart gering und stabil wie in Österreich. Das Land übernahm auch eine Vorreiterrolle auf dem Weg zurück in den sportlichen Alltag. Enorm wichtig für den Golfsport ist natürlich die wirtschaftliche Wertschöpfung, die im Sportland Niederösterreich mit den zwei Turnieren erfreulich in Bewegung kommt.

“Wir freuen uns auf die Wiederaufnahme der Challenge Tour Saison gemeinsam mit den Austrian Open und den EURAM Bank Open. Es handelt sich dabei um zwei Veranstaltungen mit doppeltem Ranking, die im Juli 2020 in aufeinander folgenden Wochen stattfinden werden. Die umsichtige Herangehensweise an die Saison 2020 hat den Weg der European Tour widergespiegelt. Wir wurden über jeden notwendigen Schritt unter der Leitung des Chief Medical Officer Dr. Andrew Murray informiert. Ein Teil der Strategie ist es, wo immer möglich, in Gruppen innerhalb eines LAndes zu spielen. Wir sind deshalb dem ÖGV und den beiden veranstaltenden Clubs für ihre Unterstützung sehr dankbar”, so Challenge Tour Head Jamie Hodges.

Vorfreude spürbar

“Wir feiern mit der heurigen European Tour bereits unser 10-jähriges Jubiläum. Der Diamond CC ist bekannt für außergewöhnliche Entscheidungen bei diversen Events. So etwa bei der kurzfristigen Übernahme des Turniers vor einem Jahrzehnt oder auch mit dem weltweit ersten Shot Clock Turnier vor zwei Jahren. Dementsprechend genießen wir auch das Vertrauen der European Tour Verantwortlichen. Das heurige Turnier findet aufgrund der Corona Krise unter ganz besonderen Bedingungen statt.”

“Es gibt wegen Covid-19 behördliche Vorschriften, die wir streng einhalten werden. Trotzdem wollen wir das Turnier zur vollsten Zufriedenheit der Tour Verantwortlichen und der Spieler abhalten. Mein Dank geht auch an die politischen Entscheidungsträger in Österreich, die mit ihren gesetzten Maßnahmen viel dazu beigetragen haben, dass der Golfsport als eine der ersten Sportarten wieder aktiviert wurde”, meint Diamond CC Präsident Christian Guzy im Statement.

Adamstal wird Österreichs vierter European Tour-Austragungsort

NÖGV und GC Adamstal Präsident Franz Wittmann darf sich außerdem darüber freuen, dass Adamstal nun nach Haugschlag, Fontana und Atzenbrugg der vierte Österreichische Golfclub mit European Tour Ehren sein wird: “Ich freue mich, dass wir mit den EURAM Bank Open ein Teil der European Tour werden und dass wir nach der Corona-Krise gemeinsam mit dem Diamond CC auch zum Vorreiter für den internationalen Spitzengolfsport in Europa gehören werden.”

“Dies ist in etwa mit der Formel 1 vergleichbar, wo auch Österreich mit zwei hintereinander folgenden Rennen den Auftakt nach Corona schafft. Darauf können wir in unserem Land sehr stolz sein, das hat mir auch Manfred Huber, seines Zeichens Bankenchef unseres Hauptsponsors EURAM Bank, bestätigt. Ich hoffe wir können mit diesem Neustart auch einen wichtigen Aspekt für den heimischen Golfsport setzen. Persönlich wünsche ich mir, dass möglichst viele Österreicher bei beiden Turnieren im Finale vertreten sein werden.”

Golf-Live vor Ort, aber kein Live-TV

Anders als bislang bei heimischen European Tour Events gewöhnt, wird es aus Atzenbrugg und Adamstal jedoch keine so umfassende Live TV Übertragung geben, denn die European Tour Production wird keines der beiden Events covern, weshalb es auch keine Live Bilder auf Sky zu sehen geben wird. Mit dem ORF befindet man sich derzeit zwar in Gesprächen, mehr als ein Loch stationär oder eine Aufzeichnung scheint aber derzeit nicht möglich zu sein.

Golf-Live.at wird selbstverändlich vor Ort sein und über alles Erwähnenswerte sowohl aus Atzenbrugg als auch aus Adamstal live berichten, von den wichtigsten Flights auch Shot für Shot. Wie das Starterfeld tatsächlich aussehen wird, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Fest steht bislang nur, dass Bernd Wiesberger bei keinem der beiden Turniere mit von der Partie sein wird, da er ab 16. Juli bereits in den USA abschlägt. Ob Matthias Schwab teilnehmen wird oder ebenfalls bereits in Richtung USA aufbrechen wird, entscheidet sich nach den Nationalen Offenen Meisterschaften, die ab Donnerstag im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm über die Bühne gehen werden.

Derzeit ist der Stand der Dinge auch so, dass die Spieler wohl topfit sein müssen, denn es deutet alles daraufhin, dass keine Caddies mit von der Partie sein werden. Vor allem in Adamstal kann dies durchaus auf die Kondition schlagen. Dafür aber dürfte eine gewisse Anzahl an Zusehern zugelassen werden. Nach der derzeitigen Covid-19 Regelung dürfte diese Zahl mit Sicherheitskonzept wohl um die 1.000 Zuseher betragen.

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AShot_2016

Der Plan steht

Die European Tour nimmt ab Juli mit einem sechswöchigen UK-Stretch wieder Fahrt auf. Auch vier Rolex Series Events sind mit neuen Terminen wieder im Kalender.

Am 8. März musste die European Tour aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Segel streichen und ist seither sozusagen im Dornröschen-Schlaf. Nach vielen Spekulationen, Gerüchten und durchgesickerten Informationen ist der neue Fahrplan bis zum Jahresende nun aber endgültig fix. Los geht am 22. Juli mit dem British Masters, das nun eine Woche früher als eigentlich geplant stattfindet.

Gleich im Anschluss stehen die English Open in Forest of Arden an, gefolgt von den English Championshiop im Hanbury Manor. Danach sorgt das Celtic Manor Resort gleich für einen Doppelpack, denn die Celtic Classic und die Wales Open finden beide am prestigeträchtigen Gelände statt. Vor allem das europäische Ryder Cup Team hat an diese Location gute Erinnerungen, konnten sie doch 2010 die USA an einem dramatischen Finaltag in die Schranken weisen.

Die Ryder Cup Historie geht auch danach munter weiter, denn die UK Championship findne im The Belfry statt, denn am altehrwürdigen Platz wurden bereits vier Kontinentalvergleiche ausgetragen wobei zweimal Europa und einmal die USA gewann, 1989 gab es ein 14-14 Unentschieden. Der restliche Turnierkalender ist derzeit noch etwas offen, da man sich an die jeweiligen Gegebenheiten in den einzelnen Ländern im Bezug auf Covid-19 richten möchte.

Vier Rolex Series Events haben jedoch bereits neue Termine. Die Scottish Open im Renaissance Club finden nun von 8. bis 11. Oktober startt, die BMW PGA Championship sind gleich in der Woche danach terminisiert. Von 3. bis 6. Dezember wird in Sun City die Nedbank Golf Challenge ausgetragen, gefolgt vom großen Tourfinale in Dubai von 10. bis 13. Dezember.

Alle Turniere, die ab Juli gespielt werden unterliegen der Gesundheitsstrategie der Tour, die in Absprache mit dem Gesundheitsspezialisten und den Beratern entwickelt wurde. Alle Turniere von Juli bis Dezember sind Teil der neuen Initiative “Golf for Good”, die in drei Schlüsselbereichen – Unterstützung der Gemeinschaften in denen die European Tour stattfindet, Belohnung der wahren Helden wie etwa Arbeiter an der Gesundheitsfront und Förderung der gesundheitlichen Vorteile die Golf bietet – etwas zurückgeben soll.

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European Tour arg gebeutelt

European Tour-Boss Pelley zeichnet gegenüber seinen Spielern ein düsteres Bild über die Zukunft der Tour nach Covid-19 – die bis in den September verschoben sein könnte.

Anders als auf der PGA Tour, wo es teils so wirkt als könne man es gar nicht erwarten endlich wieder wettkampfmäßig Golf zu spielen, steht die European Tour sichtbar auf der Bremse. Warum das so ist, lässt ein dem britischen Telegraph zugespieltes internes Memo erahnen, worin alle Alarmglocken im Hinblick einer Fortsetzung der höchsten europäischen Spielklasse schrillen.

Laut einem exklusiven Bericht von James Corrigan im The Telegraph hat European Tour CEO Keith Pelley in einem internen Memo an die Tourmitglieder darauf hingewiesen, dass sich für die Tour bei einer Wiederaufnahme zahlreiche Änderungen ergeben könnten. Die wichtigsten und einschneidensten Aspekte dabei: drastisch reduziertes Preisgeld, eine verkleinerte und vereinfachte Turnierinfrastruktur und ein verkürzter Zeitplan, der, laut Pelley, “auch mehrere Turniere in ein und der selben Woche umfassen könnte”.

Wörtlich meint Pelley im Memo: “Unsere Tour hat in den letzten Jahren im Bezug auf Preisgelder, Möglichkeiten und Gesamtstandard eine bedeutende Wachstumsphase erlebt. Die Auswirkungen des Coronavirus haben diese rasante Dynamik jedoch gestoppt und es wird in der Tat erforderlich sein, dass wir viele Elemente neu bewerten. Sie sollten somit darauf vorbereitet sein, dass der Zeitplan und die Infrastruktur von Turnieren bei einer Wiederaufnahme radikal anders aussehen könnte, als Sie es bisher gewohnt sind.”

“Viele Dinge an die man sich bereits gewöhnt hat, wie etwa die erstklassigen Lounges der Spieler oder auch die kostenlosen Autoservices werden höchstwahrscheinlich ein deutlich anderes Erscheinungsbild annehmen, sofern sie überhaupt vorhanden sein werden. Auch die Preisgelder werden höchstwahrscheinlich anders aussehen. Die Realität ist, dass die Pandemie einen tiefgreifenden finanziellen Einfluss auf die Tour, sowie auf viele unserer Partner haben wird und zwar sowohl im Sponsoring als auch im TV-Sendebereich.”

Der Golf Channel hat nach diesem internen Memo versucht ein offizielles Statement der European Tour zu bekommen, allerdings verweigerte die Tour hierzu jeglichen Kommentar. Sowohl Keith Pelley als auch weitere wichtige Mitglieder der European Tour haben bereits Gehaltskürzungen vorgenommen. Darüber hinaus wurden etliche Mitarbeiter im Hauptquartier beurlaubt. Insgesamt wurden aufgrund von Covid-19 bereits 14 Events abgesagt oder zumindest verschoben. Diese Zahl wird aller Voraussicht nach wohl sogar noch weiter steigen.

Ein genaues Datum wann die Tour wieder – in welcher Form auch immer – Fahrt aufnehmen soll nennt Pelley in dem Memo nicht, spricht aber von einem hypothetischen Start in der ersten Septemberwoche, was wohl richtiggehend niederschmetternd sowohl für die zahlreichen Fans als auch für die Spieler selbst ist.

Um die verlorene Zeit auf der European Tour irgendwie auszugleichen, sucht die Tour nach innovativen Möglichkeiten um den Mitgliedern ausreichende Spielmöglichkeiten zu bieten. Laut Pelley prüft man derzeit drei Varianten: entweder mehrere Turniere am selben Ort, zwei Turniere in der selben Woche bzw. drei Turniere in zwei Wochen oder auch drei oder vier Turniere hintereinander in Großbritannien mit einer 14-tägigen Quarantänezeit davor. Diese wäre notwendig, damit sich aus dem Ausland angereiste Spieler zuvor selbst isolieren könnten, sollte dies die gesundheitliche Anforderung sein.

Alles in allem zeichnet sich von der European Tour allerdings bei einer genaueren Betrachtung der Dinge kein sehr zuversichtliches Bild, denn das Memo, das eigentlich nie für die Öffentlichkeit bestimmt war, zeigt, wie gebeutelt die Tour wirklich dasteht. Abspringende und selbst ins Trudeln geratene Sponsoren, ausbleibende TV-Gelder und wegfallende Locations treffen die European Tour mit voller Wucht. Wirkte es anfänglich noch so, als wäre der Coronavirus womöglich sogar die Chance sich endgültig neben der PGA Tour als zweite richtig starke Marke etablieren zu können, sind nun alle Szenarien offen – vom Gesundschrumpfen über den Merger mit der US Tour bis hin zum totalen Kollaps.

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Zu viel liegengelassen

QATAR MASTERS – FINAL: Matthias Schwab notiert zwar auch am Sonntag im Education City GC mit der 70 wieder eine rote Runde, lässt über die gesamte Woche gesehen aber zu viele Chancen liegen um mehr als einen 21. Rang mitnehmen zu können.

Matthias Schwab konnte sein Vorhaben am Moving Day umsetzen und marschierte mit einer fehlerlosen 67 (-4) bis auf Rang 21 nach vor. Bei drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist somit auch das angepeilte Spitzenresultat durchaus noch in Reichweite. Der 25-jährige drückt auch früh aufs Tempo, mit etwas zu vielen Fehlern steht er am Ende aber nur mit einer leicht geröteten Runde beim Recording.

Der Start in den Finaltag könnte aus rot-weiß-roter Sicht kaum zäher verlaufen, denn gleich die 1 brummt Matthias ein Bogey auf, was angesichts der erneut recht guten Scores etliche Ränge kostet. Sofort allerdings steuert der Rohrmooser gegen und nimmt vom darauffolgenden Par 5 prompt auch das erste Birdie mit. Damit hält er auf der 2 nach vier gespielten Runden und drei Birdies sowie einem Eagle bei einem senstaionellen Score von 5 unter Par.

Blitzschnell nach vor

Richtiggehend angestachelt nimmt er dann auch von der 3 gleich ein Birdie mit und dreht sein Tagesergebnis so in Windeseile sogar in den Minusbereich. Da er danach mit der 6 auch das zweite Par 5 der Frontnine gut im Griff hat, lässt er den Faux-pas auf der 1 endgültig in Vergessenheit geraten.

Das aggressive Spiel birgt jedoch auch das Risiko für Fehler, was auch Matthias auf der 8 mit seinem zweiten Bogey des Tages zu spüren bekommt. Die Probleme reißen auch am Par 3 der 9 nicht ab, denn mit seinem bereits dritten Fehler rutscht er sogar wieder auf nur noch 1 unter Par zurück.

Nach einigen Pars hat er dann mit der 13 das letzte Par 5 seiner Runde wieder gut im Griff, dreht sein Tagesergebnis so wieder auf -2 und bleibt damit auch in Schlagdistanz zu den Top 10. Allerdings wollen danach keine weiteren Birdies mehr gelingen und da er sich zum Abschluss dann auf der 18 sogar noch ein Bogey eintritt, steht er sogar “nur” mit der 70 (-1) beim Recording, womit er keine Ränge gutmachen kann und sich mit Rang 21 zufrieden geben muss.

Virus sorgt für Zwangspause

Matthias selbst hätte sich in Doha eindeutig mehr ausgerechnet und haderte vor allem an den ersten beiden Tagen mit seiner Chancenverwertung auf den Grüns. Dennoch kann er sich zum dritten Mal in Katar steigern, denn nach einem 61. Platz und einem 31. Rang vergangenes Jahr, schneidet er 2020 erneut besser ab.

Eigentlich wäre nun eine Weiterreise nach Nairobi in den Karen CC auf dem Programm gestanden, allerdings macht der grassierende Coronavirus dies unmöglich, da die European Tour in Abstimmung mit Kenia das Turnier absagen musste. In zwei Wochen wäre Indien auf dem Turnierplan, wo Matthias bereits zweimal um den Sieg mitspielte. Ob das Turnier allerdings wie geplant stattfinden kann, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

“Ich hab eigentlich alle vier Tage kein optimales Golf gespielt. Langes und kurzes Spiel ist immer wieder zu fehleranfällig gewesen. 15 Birdies und ein Eagle ist in vier Runden okay, aber zehn Bogeys sind zuviel. Ich bleibe jetzt noch eine Woche zum Trainieren in Katar und fliege dann am kommenden Sonntag weiter zum Turnier nach Neu Delhi”, hat Matthias Schwab bereits seine weitere Planung nach der Kenia-Absage umgestellt.

Jorge Campillo (ESP) ringt David Drysdale (SCO) erst am fünften Extraloch mit Birdie gegen Par nieder und sichert sich den Sieg.

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Kletterpartie

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Matthias Schwab klettert am Samstag im Education City GC von Doha mit einer fehlerlosen 67 um etliche Ränge nach vor und wahrt so noch die Chance auf das angepeilte Topergebnis.

So richtig zufrieden konnte sich Matthias Schwab nach den ersten beiden Runden noch nicht zeigen, denn mit zwei 70er (-1) Runden cuttete er zwar ohne jegliche Probleme, mit den Spitzenplätzen hat der 25-jährige nach etlichen ausgelassenen Chancen auf den Grüns vor dem Wochenende aber noch nichts zu tun. Dies soll sich nun am Moving Day mit der ersten richtig tiefen Runde ändern und der Schladming-Pro setzt dies auch durchwegs gekonnt um.

Gleich der Start geht aus seiner Sicht bestens auf, denn wie schon am Donnerstag lässt auch diesmal die 1 ein anfängliches Birdie springen und auch danach zieht er mit einem darauffolgenden Erfolgserlebnis am Par 5 weiterhin Parallelen zur Auftaktrunde. Auf der 4 kommt dann erstmals etwas Stress auf, doch Matthias zieht sich mit einem gefühlvollen Bunkerschlag (siehe Video) stark aus der Affäre.

In Folge gehen auch die Gemeinsamkeiten mit der Auftaktrunde verloren. Aus Sicht des Rohrmoosers ist dies auch durchaus angenehm, denn am Moving Day muss er keinen Schlag am Par 3 abgeben und nach weiterem Par 5 Birdie auf der 6 dockt er sogar erstmals richtig an den Top 20 an. Danach flaut der gewinnbringende Schwung zwar etwas ab, Matthias nimmt aber wichtige Pars mit und macht so nichts falsch.

Erst die 14, das dritte und letzte Par 5 der Runde, erweist sich dann wieder als Birdiespender und Matthias bleibt mit seinem vierten roten Eintrag des Tages hartnäckig an den Top 20 dran. Da er auf den letzten Bahnen dann nichts mehr anbrennen lässt, steht er schließlich mit der fehlerlosen 67 (-4) beim Recording, klettert damit um etliche Ränge nach vor und wahrt so als 21. auch die Chance auf das angepeilte Topergebnis.

“Neben dem langen Spiel hat heute auch das kurze Spiel besser als an den ersten beiden Tagen funktioniert. Vier Birdies und bogeyfrei ist okay. Es war eine solide Runde”, fasst er seine dritte Umrundung zusammen. Jorge Campillo (ESP) geht nach einer 67 (-4) und bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Finaltag.

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Absage statt Zusage

Die European Tour zieht leider doch den Stecker und bläst das für April geplante Ersatzturnier wieder ab: somit gibt es 2020 kein Comeback in Österreich.

In den letzten Wochen waren sowohl die Maybank Championship (16. – 19.4.) als auch die Volvo China Open (23. – 26.4.) vom offiziellen Turnierkalender verschwunden, der traditionelle Asien-Swing der European Tour im Frühjahr somit für heuer Geschichte.

Auf der Suche nach Ersatzturnieren war es der Tour bewusst, dass es den einspringenden Veranstaltern vor Ort in der kurzen Zeit nicht möglich sein würde, die komplette Finanzierung selbst auf die Beine zu stellen. Wie bereits beim Shotclock Masters 2018 in Atzenbrugg stand daher ein Deal im Raum, bei dem die European Tour komplett das Preisgeld stellt und der lokale Gastgeber für den Platz und die organisatorischen Nebengeräusche sorgt.

Ali Al-Khaffaff, Promotor der Golf Open, versuchte für die European Tour einen Ersatzevent in Österreich mit 600.000 Euro Preisgeld auf die Beine zu stellen. Bevor die Sache entscheidungsreif war, zogen die Herren in Wentworth jedoch wieder die Notbremse, nachdem sich die Situation rund um das Coronavirus von Tag zu Tag verschärft hatte. Da mittlerweile die Befürchtung immer größer wird, dass Spieler bestimmter Nationen gar nicht mehr zu Turnieren anreisen dürften, geht es der Tour jetzt in erster Linie darum, die bestehenden Turniere zu halten und nicht mehr neue aus dem Hut zu zaubern.

Zu dieser Entwicklung passt auch die Absage der Kenia Open, die am 12. März hätte beginnen sollen. Auch das folgende Turnier in Indien ist gefährdet.

Die Austrian Golf Open im Rahmen der European Tour wurde mit wechselnden Namen zwischen 2006 und 2018 zuerst im Golfclub Fontana und danach in Atzenbrugg veranstaltet, mit den historischen Triumphen von Markus Brier 2006 und Bernd Wiesberger 2012 als Highlights. 2019 konnte für das heimische Topevent keine ausreichende Finanzierung mehr gefunden werden.

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Sicher gecuttet

QATAR MASTERS – 2. RUNDE: Matthias Schwab notiert im Education City GC auch am Freitag eine 70 und cuttet damit ganz sicher ins Wochenende.

Matthias Schwab zeigte zum Auftakt im recht trickreichen Wind von Doha grundsätzlich gutes Golf, konnte aber einige gute Möglichkeiten auf den Grüns nicht in Zählbares ummünzen. Nach der 70 (-1) liegt er nach der Auftaktrunde klar auf Cutkurs, kann die ruhigeren Windverhältnisse am Freitag Vormittag aber nur bedingt nützen. Mit einer zweiten 70 (-1) cuttet er jedoch ohne gröbere Schwierigkeiten sicher ins Wochenende.

Dabei geht der Start mit einem anfänglichen Bogey auf der 10 gleich etwas daneben. Aus der Ruhe bringen lässt sich der 25-jährige vom schnellen Fehler aber nicht und stabilisiert sein Spiel sofort wieder. Mit der 13 hat er dann auch das einzige Par 5 der Backnine gut im Griff und gleicht sein Score mit dem ersten Birdie wieder aus.

Die kleinen Ungenauigkeiten machen ihm aber auch danach das Leben schwer, denn am Par 3 der 15 rutscht er erneut in den Plusbereich zurück. Erst nach dem Turn geht es dann klar in die richtige Richtung, denn ein Eagle am Par 5 der 2 pusht ihn bis ins Mittelfeld nach vor. Der Adler bringt auch den Putter jetzt so richtig auf Temperatur, denn auf der 5 rollt er den Ball aus in etwa vier Metern zum nächsten Birdie ins Loch.

Attacke versandet

Am letzten Par 5 wird es dann aber wieder unangenehm, denn Matthias attackiert zwar nach gutem Drive das Grün, bunkert sich aber unangenehm ein und bringt den Sandschlag schlussendlich gerade mal am anderen Ende vom Grün unter. Ein Dreiputt danach besiegelt den Schlagverlust. Nachdem er auf der 8 einen wichtigen Putt zum Par stopft übersteht er auch das schwierige Par 3 der 9 ohne große Probleme und unterschreibt so die bereits zweite 70 (-1).

Im Klassement verliert er damit zwar sogar Plätze, der Cut ist aber auf jeden Fall ohne Wenn und Aber sicher und Matthias beweist somit auch einmal mehr seine Konstanz, denn auch in Doha wird es am Sonntag wieder Preisgeld für den Schladming-Pro geben. Mit zwei guten Runden am Wochenende wäre selbst vom 48. Platz aus ein Topergebnis wohl durchaus noch machbar.

“Die Runde heute glich sehr der von gestern. Ich hab wieder gutes Golf gespielt, aber wieder die Chancen nicht verwerten können”, so Matthias nach dem zweiten Spieltag.  Andy Sullivan (ENG) und Jorge Campillo (ESP) geben bei gesamt 10 unter Par den Ton an.

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Richtigen Kurs eingeschlagen

QATAR MASTERS – 1. RUNDE: Matthias Schwab hat zum Auftakt im unangenehm trickreichen Wind am Education City GC mit einigen Ungenauigkeiten zu kämpfen, liegt mit der 70 aber immerhin klar auf Cutkurs.

Matthias Schwab ist bereits zum dritten Mal beim Katar Masters mit dabei, wobei nach den Plätzen 61 und 31 hoffentlich heuer weitere 30 Ränge Steigerung drinnen sind. Der weitere Formaufbau steht weiter im Fokus des Schladmingers, der im neuen Golfjahr bereits gewohnt stabil agiert, aber noch auf das erste Topergebnis wartet.

Der Rohrmooser wirkt von Beginn an richtig hungrig, denn gleich der 1 luchst er ein anfängliches Birdie ab und legt am darauffolgenden Par 5 prompt nach, was für einen wahren Blitzstart ins Turnier sorgt. Mit der 4 wird ihm dann allerdings das erste Par 3 der Runde etwas zum Verhängnis und radiert ihm mit dem ersten Bogey einen Schlaggewinn wieder aus.

Den Faux-pas steckt er aber perfekt weg, denn mit der 6 hat er auch die zweite lange Bahn der Frontnine gut im Griff und dreht sein Score rasch wieder auf -2. Erneut erwischt es ihn dann aber gleich danach mit dem nächsten Bogey und er gibt so das eben herausgebolte Birdie sofort wieder ab. Kurz vor dem Turn erwischt es ihn dann auch am zweiten Par 3 unangenehm und er rutscht sogar wieder auf Even Par zurück.

Geduldiges warten

Auf den Backnine kehrt dann zwar wieder Ruhe ins Spiel des 25-jährigen ein, auf den erneuten Sprung in den roten Bereich muss er aber lange warten. Erst die 17 erweist sich dann nach langer Geduldsphase wieder als gewinnbringend und ermöglicht Matthias kurz vor Ende doch noch einmal den Sprung in die richtige Richtung.

Zwar hätte er sich zum Auftakt wohl selbst etwas mehr ausgerechnet, immerhin liegt er mit der 70 (-1) und als 41. aber klar auf Cutkurs und hat am Freitag außerdem den Bonus einer früheren Startzeit, womit wohl auch der Wind eine nicht ganz so tragende Rolle einnehmen sollte wie am ersten Spieltag.

“Ich hab heute ganz gutes Golf gespielt, aber leider beim Putten einige Möglichkeiten ausgelassen”, fasst er danach seine Runde kurz zusammen. Nicolai Hojgaard (DEN) legt mit der 64 (-7) die besten Auftaktrunde hin.

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Stretch der vielen Meilen

QATAR MASTERS – VORSCHAU: Matthias Schwab startet im Education City GC von Katar in einen drei Turniere umfassenden Stretch, der ihn vom Nahen Osten über Afrika bis nach Indien führt.

Matthias Schwab benötigte die turnierfreie Woche zuletzt wohl dringend um genügend Kraft für einen richtig anstrengend Turnierstretch im März zu tanken. Aller Voraussicht nach werden wohl gleich drei Hitzeschlachten auf den 25-jährigen Steirer warten, wobei es in Katar wohl von den Temperaturen her noch am angenehmsten sein dürfte.

Der Education City GC ist neu im European Tour Kalender, da bislang immer am Doha GC gespielt wurde. Dennoch hat er an Katar durchaus gute Erinnerungen, denn bei beiden bisherigen Antreten stand er im Wochenende. Im Jahr 2018 machte ihm dabei lediglich eine 74 (+2) am Moving Day einen Strich durch eine ansonsten sehr stabile Leistung, weshalb er sich am Ende mit Rang 61 zufrieden geben musste.

Vergangene Saison lief es bereits von der Platzierung her klar besser, denn ein 31. Platz bescherte ihm immerhin gut 12.000 Euro. Wichtig werden auch in diesem Jahr am neuen Kurs wohl die Abschläge werden um sich Chancen auf Birdies erarbeiten zu können. Auf dem Par 71 Gelände können sich durchaus etliche Möglichkeiten zu roten Einträgen ergeben, allerdings kann der Kurs bei Ungenauigkeiten auch sehr unangenehm werden und verzeiht nicht wirklich sehr viele Fehler.

Kann der Rohrmooser jedoch an seine Formkurve der letzten Turniere anknüpfen, könnte sich in Doha durchaus das erste Topergebnis der neuen Saison ausgehen. Akklimatisiert ist Matthias auf jeden Fall, denn bereits seit letzter Woche weilt er im Wüstenstaat und wird so top vorbereitet das Turnier am Donnerstag ab 09:50 MEZ in Angriff nehmen.

Direkt nach dem Event in Katar geht es für die Nummer 84 der Welt weiter nach Kenia, ehe zum Abschluss des anstrengenden Stretches noch die Hero Indian Open auf ihn warten, wo er bereits zweimal um den Sieg mitspielte.

 

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