Advertisement

Kategorie: european_tour

Zu viel liegengelassen

QATAR MASTERS – FINAL: Matthias Schwab notiert zwar auch am Sonntag im Education City GC mit der 70 wieder eine rote Runde, lässt über die gesamte Woche gesehen aber zu viele Chancen liegen um mehr als einen 21. Rang mitnehmen zu können.

Matthias Schwab konnte sein Vorhaben am Moving Day umsetzen und marschierte mit einer fehlerlosen 67 (-4) bis auf Rang 21 nach vor. Bei drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist somit auch das angepeilte Spitzenresultat durchaus noch in Reichweite. Der 25-jährige drückt auch früh aufs Tempo, mit etwas zu vielen Fehlern steht er am Ende aber nur mit einer leicht geröteten Runde beim Recording.

Der Start in den Finaltag könnte aus rot-weiß-roter Sicht kaum zäher verlaufen, denn gleich die 1 brummt Matthias ein Bogey auf, was angesichts der erneut recht guten Scores etliche Ränge kostet. Sofort allerdings steuert der Rohrmooser gegen und nimmt vom darauffolgenden Par 5 prompt auch das erste Birdie mit. Damit hält er auf der 2 nach vier gespielten Runden und drei Birdies sowie einem Eagle bei einem senstaionellen Score von 5 unter Par.

Blitzschnell nach vor

Richtiggehend angestachelt nimmt er dann auch von der 3 gleich ein Birdie mit und dreht sein Tagesergebnis so in Windeseile sogar in den Minusbereich. Da er danach mit der 6 auch das zweite Par 5 der Frontnine gut im Griff hat, lässt er den Faux-pas auf der 1 endgültig in Vergessenheit geraten.

Das aggressive Spiel birgt jedoch auch das Risiko für Fehler, was auch Matthias auf der 8 mit seinem zweiten Bogey des Tages zu spüren bekommt. Die Probleme reißen auch am Par 3 der 9 nicht ab, denn mit seinem bereits dritten Fehler rutscht er sogar wieder auf nur noch 1 unter Par zurück.

Nach einigen Pars hat er dann mit der 13 das letzte Par 5 seiner Runde wieder gut im Griff, dreht sein Tagesergebnis so wieder auf -2 und bleibt damit auch in Schlagdistanz zu den Top 10. Allerdings wollen danach keine weiteren Birdies mehr gelingen und da er sich zum Abschluss dann auf der 18 sogar noch ein Bogey eintritt, steht er sogar “nur” mit der 70 (-1) beim Recording, womit er keine Ränge gutmachen kann und sich mit Rang 21 zufrieden geben muss.

Virus sorgt für Zwangspause

Matthias selbst hätte sich in Doha eindeutig mehr ausgerechnet und haderte vor allem an den ersten beiden Tagen mit seiner Chancenverwertung auf den Grüns. Dennoch kann er sich zum dritten Mal in Katar steigern, denn nach einem 61. Platz und einem 31. Rang vergangenes Jahr, schneidet er 2020 erneut besser ab.

Eigentlich wäre nun eine Weiterreise nach Nairobi in den Karen CC auf dem Programm gestanden, allerdings macht der grassierende Coronavirus dies unmöglich, da die European Tour in Abstimmung mit Kenia das Turnier absagen musste. In zwei Wochen wäre Indien auf dem Turnierplan, wo Matthias bereits zweimal um den Sieg mitspielte. Ob das Turnier allerdings wie geplant stattfinden kann, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

“Ich hab eigentlich alle vier Tage kein optimales Golf gespielt. Langes und kurzes Spiel ist immer wieder zu fehleranfällig gewesen. 15 Birdies und ein Eagle ist in vier Runden okay, aber zehn Bogeys sind zuviel. Ich bleibe jetzt noch eine Woche zum Trainieren in Katar und fliege dann am kommenden Sonntag weiter zum Turnier nach Neu Delhi”, hat Matthias Schwab bereits seine weitere Planung nach der Kenia-Absage umgestellt.

Jorge Campillo (ESP) ringt David Drysdale (SCO) erst am fünften Extraloch mit Birdie gegen Par nieder und sichert sich den Sieg.

>> Leaderboard Qatar Masters

>> SKY überträgt Live und in HD vom Qatar Masters.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Kletterpartie

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Matthias Schwab klettert am Samstag im Education City GC von Doha mit einer fehlerlosen 67 um etliche Ränge nach vor und wahrt so noch die Chance auf das angepeilte Topergebnis.

So richtig zufrieden konnte sich Matthias Schwab nach den ersten beiden Runden noch nicht zeigen, denn mit zwei 70er (-1) Runden cuttete er zwar ohne jegliche Probleme, mit den Spitzenplätzen hat der 25-jährige nach etlichen ausgelassenen Chancen auf den Grüns vor dem Wochenende aber noch nichts zu tun. Dies soll sich nun am Moving Day mit der ersten richtig tiefen Runde ändern und der Schladming-Pro setzt dies auch durchwegs gekonnt um.

Gleich der Start geht aus seiner Sicht bestens auf, denn wie schon am Donnerstag lässt auch diesmal die 1 ein anfängliches Birdie springen und auch danach zieht er mit einem darauffolgenden Erfolgserlebnis am Par 5 weiterhin Parallelen zur Auftaktrunde. Auf der 4 kommt dann erstmals etwas Stress auf, doch Matthias zieht sich mit einem gefühlvollen Bunkerschlag (siehe Video) stark aus der Affäre.

In Folge gehen auch die Gemeinsamkeiten mit der Auftaktrunde verloren. Aus Sicht des Rohrmoosers ist dies auch durchaus angenehm, denn am Moving Day muss er keinen Schlag am Par 3 abgeben und nach weiterem Par 5 Birdie auf der 6 dockt er sogar erstmals richtig an den Top 20 an. Danach flaut der gewinnbringende Schwung zwar etwas ab, Matthias nimmt aber wichtige Pars mit und macht so nichts falsch.

Erst die 14, das dritte und letzte Par 5 der Runde, erweist sich dann wieder als Birdiespender und Matthias bleibt mit seinem vierten roten Eintrag des Tages hartnäckig an den Top 20 dran. Da er auf den letzten Bahnen dann nichts mehr anbrennen lässt, steht er schließlich mit der fehlerlosen 67 (-4) beim Recording, klettert damit um etliche Ränge nach vor und wahrt so als 21. auch die Chance auf das angepeilte Topergebnis.

“Neben dem langen Spiel hat heute auch das kurze Spiel besser als an den ersten beiden Tagen funktioniert. Vier Birdies und bogeyfrei ist okay. Es war eine solide Runde”, fasst er seine dritte Umrundung zusammen. Jorge Campillo (ESP) geht nach einer 67 (-4) und bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Finaltag.

>> Leaderboard Qatar Masters

>> SKY überträgt Live und in HD vom Qatar Masters.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Absage statt Zusage

Die European Tour zieht leider doch den Stecker und bläst das für April geplante Ersatzturnier wieder ab: somit gibt es 2020 kein Comeback in Österreich.

In den letzten Wochen waren sowohl die Maybank Championship (16. – 19.4.) als auch die Volvo China Open (23. – 26.4.) vom offiziellen Turnierkalender verschwunden, der traditionelle Asien-Swing der European Tour im Frühjahr somit für heuer Geschichte.

Auf der Suche nach Ersatzturnieren war es der Tour bewusst, dass es den einspringenden Veranstaltern vor Ort in der kurzen Zeit nicht möglich sein würde, die komplette Finanzierung selbst auf die Beine zu stellen. Wie bereits beim Shotclock Masters 2018 in Atzenbrugg stand daher ein Deal im Raum, bei dem die European Tour komplett das Preisgeld stellt und der lokale Gastgeber für den Platz und die organisatorischen Nebengeräusche sorgt.

Ali Al-Khaffaff, Promotor der Golf Open, versuchte für die European Tour einen Ersatzevent in Österreich mit 600.000 Euro Preisgeld auf die Beine zu stellen. Bevor die Sache entscheidungsreif war, zogen die Herren in Wentworth jedoch wieder die Notbremse, nachdem sich die Situation rund um das Coronavirus von Tag zu Tag verschärft hatte. Da mittlerweile die Befürchtung immer größer wird, dass Spieler bestimmter Nationen gar nicht mehr zu Turnieren anreisen dürften, geht es der Tour jetzt in erster Linie darum, die bestehenden Turniere zu halten und nicht mehr neue aus dem Hut zu zaubern.

Zu dieser Entwicklung passt auch die Absage der Kenia Open, die am 12. März hätte beginnen sollen. Auch das folgende Turnier in Indien ist gefährdet.

Die Austrian Golf Open im Rahmen der European Tour wurde mit wechselnden Namen zwischen 2006 und 2018 zuerst im Golfclub Fontana und danach in Atzenbrugg veranstaltet, mit den historischen Triumphen von Markus Brier 2006 und Bernd Wiesberger 2012 als Highlights. 2019 konnte für das heimische Topevent keine ausreichende Finanzierung mehr gefunden werden.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Sicher gecuttet

QATAR MASTERS – 2. RUNDE: Matthias Schwab notiert im Education City GC auch am Freitag eine 70 und cuttet damit ganz sicher ins Wochenende.

Matthias Schwab zeigte zum Auftakt im recht trickreichen Wind von Doha grundsätzlich gutes Golf, konnte aber einige gute Möglichkeiten auf den Grüns nicht in Zählbares ummünzen. Nach der 70 (-1) liegt er nach der Auftaktrunde klar auf Cutkurs, kann die ruhigeren Windverhältnisse am Freitag Vormittag aber nur bedingt nützen. Mit einer zweiten 70 (-1) cuttet er jedoch ohne gröbere Schwierigkeiten sicher ins Wochenende.

Dabei geht der Start mit einem anfänglichen Bogey auf der 10 gleich etwas daneben. Aus der Ruhe bringen lässt sich der 25-jährige vom schnellen Fehler aber nicht und stabilisiert sein Spiel sofort wieder. Mit der 13 hat er dann auch das einzige Par 5 der Backnine gut im Griff und gleicht sein Score mit dem ersten Birdie wieder aus.

Die kleinen Ungenauigkeiten machen ihm aber auch danach das Leben schwer, denn am Par 3 der 15 rutscht er erneut in den Plusbereich zurück. Erst nach dem Turn geht es dann klar in die richtige Richtung, denn ein Eagle am Par 5 der 2 pusht ihn bis ins Mittelfeld nach vor. Der Adler bringt auch den Putter jetzt so richtig auf Temperatur, denn auf der 5 rollt er den Ball aus in etwa vier Metern zum nächsten Birdie ins Loch.

Attacke versandet

Am letzten Par 5 wird es dann aber wieder unangenehm, denn Matthias attackiert zwar nach gutem Drive das Grün, bunkert sich aber unangenehm ein und bringt den Sandschlag schlussendlich gerade mal am anderen Ende vom Grün unter. Ein Dreiputt danach besiegelt den Schlagverlust. Nachdem er auf der 8 einen wichtigen Putt zum Par stopft übersteht er auch das schwierige Par 3 der 9 ohne große Probleme und unterschreibt so die bereits zweite 70 (-1).

Im Klassement verliert er damit zwar sogar Plätze, der Cut ist aber auf jeden Fall ohne Wenn und Aber sicher und Matthias beweist somit auch einmal mehr seine Konstanz, denn auch in Doha wird es am Sonntag wieder Preisgeld für den Schladming-Pro geben. Mit zwei guten Runden am Wochenende wäre selbst vom 48. Platz aus ein Topergebnis wohl durchaus noch machbar.

“Die Runde heute glich sehr der von gestern. Ich hab wieder gutes Golf gespielt, aber wieder die Chancen nicht verwerten können”, so Matthias nach dem zweiten Spieltag.  Andy Sullivan (ENG) und Jorge Campillo (ESP) geben bei gesamt 10 unter Par den Ton an.

>> Leaderboard Qatar Masters

>> SKY überträgt Live und in HD vom Qatar Masters.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Richtigen Kurs eingeschlagen

QATAR MASTERS – 1. RUNDE: Matthias Schwab hat zum Auftakt im unangenehm trickreichen Wind am Education City GC mit einigen Ungenauigkeiten zu kämpfen, liegt mit der 70 aber immerhin klar auf Cutkurs.

Matthias Schwab ist bereits zum dritten Mal beim Katar Masters mit dabei, wobei nach den Plätzen 61 und 31 hoffentlich heuer weitere 30 Ränge Steigerung drinnen sind. Der weitere Formaufbau steht weiter im Fokus des Schladmingers, der im neuen Golfjahr bereits gewohnt stabil agiert, aber noch auf das erste Topergebnis wartet.

Der Rohrmooser wirkt von Beginn an richtig hungrig, denn gleich der 1 luchst er ein anfängliches Birdie ab und legt am darauffolgenden Par 5 prompt nach, was für einen wahren Blitzstart ins Turnier sorgt. Mit der 4 wird ihm dann allerdings das erste Par 3 der Runde etwas zum Verhängnis und radiert ihm mit dem ersten Bogey einen Schlaggewinn wieder aus.

Den Faux-pas steckt er aber perfekt weg, denn mit der 6 hat er auch die zweite lange Bahn der Frontnine gut im Griff und dreht sein Score rasch wieder auf -2. Erneut erwischt es ihn dann aber gleich danach mit dem nächsten Bogey und er gibt so das eben herausgebolte Birdie sofort wieder ab. Kurz vor dem Turn erwischt es ihn dann auch am zweiten Par 3 unangenehm und er rutscht sogar wieder auf Even Par zurück.

Geduldiges warten

Auf den Backnine kehrt dann zwar wieder Ruhe ins Spiel des 25-jährigen ein, auf den erneuten Sprung in den roten Bereich muss er aber lange warten. Erst die 17 erweist sich dann nach langer Geduldsphase wieder als gewinnbringend und ermöglicht Matthias kurz vor Ende doch noch einmal den Sprung in die richtige Richtung.

Zwar hätte er sich zum Auftakt wohl selbst etwas mehr ausgerechnet, immerhin liegt er mit der 70 (-1) und als 41. aber klar auf Cutkurs und hat am Freitag außerdem den Bonus einer früheren Startzeit, womit wohl auch der Wind eine nicht ganz so tragende Rolle einnehmen sollte wie am ersten Spieltag.

“Ich hab heute ganz gutes Golf gespielt, aber leider beim Putten einige Möglichkeiten ausgelassen”, fasst er danach seine Runde kurz zusammen. Nicolai Hojgaard (DEN) legt mit der 64 (-7) die besten Auftaktrunde hin.

>> Leaderboard Qatar Masters

>> SKY überträgt Live und in HD vom Qatar Masters.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Stretch der vielen Meilen

QATAR MASTERS – VORSCHAU: Matthias Schwab startet im Education City GC von Katar in einen drei Turniere umfassenden Stretch, der ihn vom Nahen Osten über Afrika bis nach Indien führt.

Matthias Schwab benötigte die turnierfreie Woche zuletzt wohl dringend um genügend Kraft für einen richtig anstrengend Turnierstretch im März zu tanken. Aller Voraussicht nach werden wohl gleich drei Hitzeschlachten auf den 25-jährigen Steirer warten, wobei es in Katar wohl von den Temperaturen her noch am angenehmsten sein dürfte.

Der Education City GC ist neu im European Tour Kalender, da bislang immer am Doha GC gespielt wurde. Dennoch hat er an Katar durchaus gute Erinnerungen, denn bei beiden bisherigen Antreten stand er im Wochenende. Im Jahr 2018 machte ihm dabei lediglich eine 74 (+2) am Moving Day einen Strich durch eine ansonsten sehr stabile Leistung, weshalb er sich am Ende mit Rang 61 zufrieden geben musste.

Vergangene Saison lief es bereits von der Platzierung her klar besser, denn ein 31. Platz bescherte ihm immerhin gut 12.000 Euro. Wichtig werden auch in diesem Jahr am neuen Kurs wohl die Abschläge werden um sich Chancen auf Birdies erarbeiten zu können. Auf dem Par 71 Gelände können sich durchaus etliche Möglichkeiten zu roten Einträgen ergeben, allerdings kann der Kurs bei Ungenauigkeiten auch sehr unangenehm werden und verzeiht nicht wirklich sehr viele Fehler.

Kann der Rohrmooser jedoch an seine Formkurve der letzten Turniere anknüpfen, könnte sich in Doha durchaus das erste Topergebnis der neuen Saison ausgehen. Akklimatisiert ist Matthias auf jeden Fall, denn bereits seit letzter Woche weilt er im Wüstenstaat und wird so top vorbereitet das Turnier am Donnerstag ab 09:50 MEZ in Angriff nehmen.

Direkt nach dem Event in Katar geht es für die Nummer 84 der Welt weiter nach Kenia, ehe zum Abschluss des anstrengenden Stretches noch die Hero Indian Open auf ihn warten, wo er bereits zweimal um den Sieg mitspielte.

 

>> SKY überträgt Live und in HD vom Qatar Masters.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Befriedigender Stretch

SAUDI INTERNATIONAL – FINAL: Matthias Schwab rutscht am Finaltag im Royal Greens G & CC mit einer noch um etliche Ränge zurück und bekommt so für den ersten Turniestretch des Jahres wohl ein “Befriedigend”.

Würde man im Golf Schulnoten vergeben, Matthias Schwab würde für seinen ersten Turnierstretch der neuen Saison wohl ein “Befriedigend” erhalten. Die Gründe hierfür liegen bei einer Nachbetrachtung durchaus auf der Hand, denn bei allen drei Turnieren stemmte er den Cut und konnte so auch dreimal Preisgeld einstreifen.

Dass es nicht mehr als ein “Dreier” im ersten Zeugnis wird liegt an einigen Kleinigkeiten, die bessere Ergebnisse verhinderten. So kämpft Matthias noch in der frühen Phase mit der Konstanz, denn zu viele Fehler ließen schlicht nicht mehr als einen 42. Platz in Abu Dabi, einen 23. in Dubai und einen 44. in Saudi Arabien zu. Dabei hat er vor allem in der Wüste des Königreichs ein Topergebnis durchaus im Bereich des Möglichen.

Am Moving Day wusste er seine frühe Startzeit perfekt auszunützen und marschierte mit einer 66 (-4) um ganze 44 Ränge nach vor, was bedeutet, dass ihm auf die Top 10 gerade mal zwei Schläge fehlen.

Frühe Probleme

Der Start in den Finaltag verläuft dann allerdings alles andere als nach Maß, denn nach zwei Pars entpuppt sich das Par 3 der 3 als Spielverderber und brummt ihm das erste Bogey auf, was ihn bis ins Mittelfeld zurückwirft. Der 25-jährige gibt aber die mehr als nur perfekte Antwort, denn am darauffolgenden Par 5 lässt er sogar einen Adler landen und pusht sich so in Windeseile in den roten Bereich.

Lange kann er diesen aber nicht verteidigen, denn auf der 5 setzt es das nächste Bogey womit er wieder auf Level Par zurückrutscht. Matthias bleibt aber durchwegs angriffslustig, will sich mit dem erneuten Ausgleich nicht zufrieden geben und stopft prompt den nächsten Birdieputt, was ihm erneut das Minus als Vorzeichen beschert.

Das Hin und Her will aber einfach kein Ende finden, denn erneut erwischt es ihn gleich danach mit einem Fehler, was ihn einmal mehr wieder zurückwirft. Im immer unangenehmer werdenden Wüstenwind erwischt es den Steirer dann kurz vor dem Turn richtig unerwartet, denn ein Doppelbogey lässt ihn um etliche Ränge zurückrasseln.

Die Doublette kostet auch sichtlich den Rhythmus, denn auch die 10 hängt Matthias einen Fehler um, womit er sogar sein Gesamtscore auf Level Par zurückdrehen muss. Im zähen Wind zerfällt das Spiel des Rohrmoosers nun doch ziemlich, denn auch die 12 ist ihm nicht wohlgesonnen und lässt ihn auf bereits 4 über Par für den Tag gehen.

Nächster Stopp: Mexiko

Matthias bäumt sich aber noch einmal auf und nimmt auf der 14 wieder ein Erfolgserlebnis mit. Souverän spielt er die Runde dann zu Ende, mehr als die 73 (+3) und Rang 44 ist so aber nicht zu holen. Mit drei geschafften Cuts in Folge in richtig starken Teilnehmerfeldern ist der Formaufbau aber wohl klar auf Schiene und Matthias selbst weiß nach drei Turnieren am Stück auch genau woran er in den nächsten Wochen im Training feilen muss um die leichten Unsicherheiten noch ausmerzen zu können.

Nach drei anstrengenden Wochen in der Wüste steht nun vorerst einmal Regeneration auf dem Programm, ehe es für Matthias in Mexiko beim WGC Event im ganz großen Rahmen weitergeht. Dank seines starken 17. Platzes letztes Jahr im Race to Dubai ist er für Mexiko City bereits fix qualifiziert und wird dort gemeinsam mit Bernd Wiesberger die rot-weiß-rote Fahne hochhalten.

Graeme McDowell (NIR) lässt mit einer 70er (Par) Finalrunde nichts mehr anbrennen und sichert sich bei gesamt 12 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Saudi International

>> SKY überträgt Live und in HD von den Saudi International.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Erfreulicher Move

SAUDI INTERNATIONAL – 3. RUNDE: Matthias Schwab grooved sich am Samstag zu einem gewinnbrigenden Rhythmus und marschiert im Royal Greens G & CC mit einer 66 um viele Ränge nach vor.

Matthias Schwab musste am Freitag nach einer 72 (+2) sogar einige Minuten lang zittern, ehe er Gewissheit hatte, dass er als 65. genau “on the number” auch am Wochenende noch aufteen darf. Um sich noch in die lukrativen Preisgeldränge nach vorne arbeiten zu können, muss mit einer der ersten Startzeiten aber eine knallrote Runde gelingen. Und genau dieses Vorhaben setzt der Schladming-Pro dann auch gekonnt in die Tat um.

Wie schon am Vortag kann sich der Start mit einem schnellen Birdie auf der 2 erneut sehen lassen. Allerdings verabsäumt er es daran sofort anzuknüpfen und muss ausgerechnet am einzigen Par 5 der Frontnine dann sogar zeitnah den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Der 25-jährige stabilisiert sein Spiel danach zwar sofort wieder, läuft aber vergeblich dem nächsten Birdie hinterher und steckt so regelrecht hinten fest.

Zu Beginn der Backnine ist es dann aber soweit und Matthias taucht mit seinem zweiten Erfolgserlebnis erneut in den roten Bereich ab. Zwei Bahnen später baut er diesen sogar weiter aus, ehe er auf der 13 über das nächste Bogey stolpert und so wieder etwas zurückrutscht. Das Par 3 der 16 hat er dann aber wieder gut im Griff und egalisiert so mit seinem bereits vierten Erfolgserlebnis den Bogey-Faux-pas von vorhin.

Das bringt Matthias gegen Ende noch einmal so richtig ins Rollen, denn auch die 17 entpuppt sich als gewinnbringend, womit er endgültig den Weg in Richtung Mittelfeld antritt. Stilecht nimmt er dann auch vom abschließenden Par 5 noch ein weiteres Birdie mit und macht so mit dem roten Triplepack die 66 (-4) und einen durchwegs erfreulichen Moving Day, der ihn bis auf Rang 21 nach vorne spült, perfekt.

Nach der Runde fasst er den starken Auftritt kurz zusammen: “Ich hab heute die ersten neun Löcher wieder nicht richtig gut gespielt. Auf den zweiten Neun kam ich dann in einen guten Rhythmus und spielte durchwegs gutes Golf. Es hat auch Spaß gemacht mit Max Kieffer im Zweierflight zu spielen.”

Graeme McDowell (NIR) startet nach der 66 (-4) und bei gesamt 12 unter Par als Führender in den Finaltag.

>> Leaderboard Saudi International

>> SKY überträgt Live und in HD von den Saudi International.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

On the number

SAUDI INTERNATIONAL – 2. RUNDE: Matthias Schwab hat am Nachmittag im stärker werdenden Wind alle Hände voll zu tun und muss cuttet nach der 72 gerade noch “on the number”. Bernd Wiesberger bringt zwar die erhoffte rote Runde zum Recording, nach der 75 vom Vortag hat er aber keine Chance mehr aufs Wochenende.

Österreich und der Royal Greens G & CC in Saudi Arabien wird wohl keine echte Liebesbeziehung mehr. Schon letztes Jahr erwischte der Par 70 Platz Matthias Schwab und Bernd Wiesberger einigermaßen kalt, denn Matthias schaffte es gerade mal so mit Ach und Krach genau an der Marke noch ins Wochenende, während Bernd Wiesberger deutlich den Cut verpasste.

Ein Jahr später scheint sich genau diese Geschichte zu wiederholen, denn Matthias Schwab wird im stärker werdenden Wind am Nachmittag mit der 72 (+2) unangenehm zurückgeblasen und muss sogar noch ein wenig zittern, bis die Cutmarke noch auf 1 über Par springt. Bernd Wiesberger hingegen zeigt am Vormittag großteils gutes Golf und bringt mit der 68 (-2) auch eine rote Rund zum Recording, die 75 (+5) vom Vortag war aber bereits ein zu große Bürde um den Cut doch noch schaffen zu können.

Guter Beginn

Die zweite Runde lässt sich aus Matthias Schwabs Sicht durchaus gut an, denn schon früh nimmt der Schladming-Pro auf der 2 ein Birdie mit, dass ihn rasch in den roten Bereich abtauchen lässt. Allerdings wirft ihn ein Par 3 Bogey gleich danach sofort wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Der 25-jährige setzt aber postwendend wieder den Konter und krallt sich am einzigen Par 5 der ersten Neun sein zweites Birdie.

Erst danach kehrt im Spiel des Rohrmoosers erstmals etwas Ruhe ein und er macht mit meist sicheren Pars nichts verkehrt. Anders als am Vortag, wo die 12 noch ein Birdie springen ließ, entpuppt sich das Par 4 diesmal als kleiner Spielverderber, denn mit dem zweiten Bogey der Runde rutscht er erneut auf Level Par für den Tag zurück.

Sichtlich ist der Fehler auch ein kleiner Wirkungstreffer, denn auch die 13 brummt ihm ein Bogey auf, womit er nun doch etliche Ränge im Klassement einbüßt. Wie schon zum Auftakt kommt er auch diesmal mit dem abschließenden Par 5 der 18 nicht wirklich gut zurecht und stolpert erneut über ein Bogey. Nach der 72 (+2) muss er noch kurze Zeit etwas hoffen, schließlich hat er aber bald Gewissheit, dass er als 65. wie schon im Vorjahr genau “on the number” ins Wochenende cuttet.

“Ich hab heute nicht so schlecht gespielt wie es der Score darstellt. Es sind einige Dinge dumm gelaufen, deshalb muss ich letzten Endes froh sein, dass sich der Cut ausgegangen ist”, merkt man Matthias nach der Runde die Erleichterung regelrecht an.

Zu viel Rückstand

Der Start zur geplanten Aufholjagd passt bei Bernd Wiesberger am Freitag auch durchwegs gut, denn gleich der 10 entlockt er ein anfängliches Birdie. Auch danach zeigt er sich deutlich verbessert und kann auf der 13 ein weiteres Mal zuschlagen, womit er sich immer weiter der Cutmarke annähert. Bernd drückt bei deutlich weniger Wind als noch am Nachmittag des Vortages das Gaspedal auch weiterhin gehörig durch, denn schon auf der 15 sammelt er das nächste Erfolgserlebnis auf und liegt damit endgültig wieder in Schlagdistanz zum Wochenendeinzug.

Die Par 5 Probleme, die ihn bereits die letzten Wochen unangenehm begleiteten, reißen auch in Saudi Arabien nicht wirklich ab, denn statt sich auf der einzigen langen Bahn endgültig in Richtung Weekend zu pushen, rutscht er mit dem ersten Bogey kurz vor dem Turn wieder etwas weiter zurück. Die 1, wo er sich zum Auftakt noch ein Doppelbogey einfing, übersteht er diesmal zwar unbeschadet, dafür aber muss er diesmal auf der 2 eine Doublette notieren, die nicht nur alles bislang herausgeholte wieder zunichte macht, sondern ihm außerdem wohl nun die Gewissheit eines weiteren freien Wochenendes beschert.

Am einzigen Par 5 der Frontnine und auf der 7 gehen sich dann noch weitere Birdies aus, die aber wohl nicht mehr reichen um tatsächlich noch zur Cutmarke zu kommen. Mit der 68 (-2) bringt er zwar eine rote Runde ins Clubhaus, muss sich aber als 88. mit dem zweiten freien Wochenende in Folge anfreunden. “Mein Spiel war heute viel konstanter als noch gestern. Leider haben sich einige Fehler zu sehr auf den Score ausgewirkt. Habe jetzt etwas mehr als zwei Wochen Zeit, um perfekt für das erste WGC des Jahres vorbereitet zu sein”, fasst er [sic!] die eher verpatzte Woche danach auf Facebook zusammen.

Victor Perez (FRA) geht nach der bereits zweiten 65 (-5) als Führender ins Wochenende.

>> Leaderboard Saudi International

>> SKY überträgt Live und in HD von den Saudi International.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Die Wüste im Griff

SAUDI INTERNATIONAL – 1. RUNDE: Matthias Schwab hat zum Auftakt den Royal Greens G & CC recht gut im Griff und geht mit nur wenigen Schlägen Rückstand auf die Topplätze in den zweiten Spieltag. Bernd Wiesberger hingegen findet keinen Rhythmus und tritt sich eine tiefschwarze 75 ein.

Zum zweiten Mal zücken die Saudis das Scheckbuch um Stars wie Koepka, Dustin Johnson oder Patrick Reed einzukaufen, was auch Bernd Wiesberger und Matthias Schwab Gelegenheit gibt, sich im Rahmen des Desert Swing mit den US-Stars zu messen. Bei der Premiere vor 12 Monaten gelang die Übung mehr schlecht als recht, als Dustin Johnson zum Sieg powerte, Matthias Schwab nur dank einer 66 am Finaltag noch auf Platz 24 vorkam und Bernd Wiesberger überhaupt mit Bomben und Granaten den Cut verpasste.

Die Vorzeichen für das heurige Kräftemessen auf den Royal Greens in King Abdullah City sind ähnlich: Wiesberger versucht weiterhin den bockenden Driver auf Linie zu bringen und auch Schwab befindet sich noch im Formaufbau, wenn auch bereits mit stabilen Leistungen. Allerdings könnten die ersten Bahnen beim 25-jährigen in Saudi Arabien durchaus zufriedenstellender verlaufen, denn nach einem anfänglichen Par brummt ihm schon das Par 3 der 11 den ersten Fehler auf.

Gewohnt kampfräftig gibt Matthias aber prompt die passende Antwort und arbeitet sich schon auf der 12 in Windeseile wieder zurück auf Level Par. Auf der 15 lässt er dann den schleppenden Beginn endgültig in Vergessenheit geraten, denn mit seinem zweiten Birdie gelingt auch erstmals der Sprung in den roten Bereich. Das bringt den Rohrmooser sichtlich so richtig auf den Geschmack, denn auch das darauffolgende Par 3 gelingt mit einem Schlag weniger als vorgesehen, womit er den Minusbereich rasch sogar ausbaut.

Roter Auftakt

Der Vorwärtsdrang wird auf der 17 dann jedoch jäh eingebremst, denn mit seinem zweiten Fehler des Tages muss er einen Schlag wieder abgeben. Das kostet auch eindeutig die Sicherheit, denn ausgerechnet am einzigen Par 5 der Backnine tritt er sich sofort das nächste Bogey ein und rutscht mit dem unangenehmen Doppelpack sogar wieder auf Level Par zurück.

Der Schladming-Pro stabilisiert sein Spiel aber rasch wieder, nimmt auf den Frontnine zunächst sichere Pars mit und kann am Par 5 der 4 das nächste Birdie notieren, womit er sich wieder unter Par bringt. Ein weiteres Birdie auf der 7 pusht ihn dann sogar wieder an die Top 10 heran, allerdings muss er zum Abschluss auf der 9 noch einen Schlag abgeben. Mit der 69 (-1) legt Matthias Schwab allerdings einen durchaus soliden Auftakt hin und hält als 33. und bei nur wenigen Schlägen Rückstand auf die Spitzenplätze auch die Chance auf das erhoffte Topergebnis am Leben.

“Ich hab heute gutes Golf gespielt und fünf Birdies sind okay. Leider sind mir einige kleine Fehler passiert, die sofort in Bogeys mündeten”, fasst er seine Auftaktrunde danach kurz zusammen.

Von Beginn an hinterher

Bernd Wiesberger startet die erste Runde gleich mit einem regelrechten Schockmoment, denn mit einem anfänglichen Doppelbogey auf der 1 könnte das Turnier aus seiner Sicht kaum schlechter beginnen. Der Südburgenländer fängt sich aber rasch, stabilisiert sein Spiel danach wieder und darf sich am Par 5 der 4 auch über das erste Birdie freuen, womit er sich zumindestens einen Schlag wieder zurücholen kann.

Erneut erwischt es den 34-jährigen dann aber mehr als unangenehm, denn am Par 3 der 8 hängt er sich eine weitere Doublette um und rutscht damit sogar in den dreistelligen Leaderboardbereich. Auch danach ist der siebenfache European Tour Champion weiter auf der Suche nach dem richtigen Rhythmus. Nach etlichen Pars geht sich auf der 12 wieder nur ein Fehler aus, was die verpatzte Auftaktrunde langsam aber sicher Gewissheit werden lässt.

Im immer stärker werdenden Wind zerfällt das Spiel der Nummer 22 der Welt nun sichtlich gänzlich, denn auch auf der 16 kann er ein Bogey nicht verhindern und reiht sich damit mittlerweile in Regionen ein, die er schon länger nicht mehr zu Gesicht bekam. Da sich auch am abschließenden Par 5 dann kein Erfolgserlebnis mehr ausgeht, muss sich Bernd mit er 75 (+5) begnügen, die ihm als 119. bereits einen gehörigen Rückstand auf die Cutmarke einbrockt.

Gavin Green (MAS) und Graeme McDowell (NIR) setzen mit 64er (-6) Runden die frühe Bestmarke.

>> Leaderboard Saudi International

>> SKY überträgt Live und in HD von den Saudi International.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube