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Kategorie: european_tour

43. beim Chaos-Turnier

JOBURG OPEN – FINAL: Die ohnehin bereits auf 54 Löcher verkürzten Joburg Open fallen wegen einer hartnäckigen Gewitterfront über dem Randpark GC auch noch um die Finalrunde um, was Lukas Nemecz beim Season Opener einen 43. Platz beschert.

Lukas Nemecz konterte am Freitag eine schwierige und durchwachsene Auftaktrunde stark aus und marschierte mit einer 68 (-3) gleich beim Season Opener ohne Schwierigkeiten über die Cutlinie. Die neuentdeckte Coronavirus-Variante, aufgrund derer eine Vielzahl europäischer Länder restriktive Einreisebestimmungen verhängte, entschloss man sich das Turnier auf 54 Löcher zu verkürzen.

Somit bleiben Lukas Nemecz eigentlich nur noch 18 Löcher um sich noch weiter nach vorne arbeiten zu können, eine hartnäckige Gewitterfront, die nicht und nicht abziehen will, macht jedoch dann auch die 3. Runde noch zunichte, weshalb das Turnier schlussendlich nach 36 Löchern gewertet wird. Der Steirer fährt beim Season-Opener so einen 43. Platz ein, der Sieg geht an Local Hero Thriston Lawrence bei gesamt 12 unter Par.

Das erste Event der neugebrandeten DP World Tour schüttet zwar das volle Preisgeld aus, wovon Nemecz 4.551 Euro bekommt, jedoch nur zwei Drittel der Punkte. Somit schreibt er mit 7,32 Punkten an, die im neuen Race to Dubai für Position 32 reicht.

Zwei Monate Winterschlaf für neue DP World Tour

Nemecz entschließt sich unmittelbar nach dem Chaos-Turnier von Johannesburg zur Heimreise, was angesichts nur weniger Flüge nach Europa und der 10-tägigen Quarantänepflicht mühsam genug ist. Somit verzichtet er auch auf einen Start bei der South African Open, die allerdings nur noch für die Sunshine Tour gewertet wird. Das dritte gemeinsam mit der DP World Tour angesetzte Event, die Alfred Dunhill Championship, wurde auf Wunsch des Sponsors sogar abgesagt, womit die DP World Tour nach nur einem Turnier gleich in einen zweimonatigen Winterschlaf verfällt und somit alles andere als einen fulminanten Start hinlegt.

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Gleich im Weekend

JOBURG OPEN – 2. RUNDE: Lukas Nemecz legt am Freitag eine sehenswerte 68 (-3) hin und wird damit gleich beim Season-Opener im Randpark GC sein erstes European Tour Preisgeld des Jahres mitnehmen.

Lukas Nemecz hatte zum Auftakt bei schwierigen Windverhältnissen im Randpark GC alle Hände voll zu tun und wurde gegen Ende seiner Runde noch dazu von einem Gewitter ausgebremst, weshalb er die letzten Löcher der 1. Runde erst noch am Freitag in den Morgenstunden beenden muss, ehe er kurz darauf die zweite Umrundung in Angriff nimmt. Bei nur wenigen Schlägen Rückstand auf das rettende Cutufer ist für den Aufsteiger mit Sicherheit das Wochenende noch klar in Reichweite.

Die verbleibenden drei Bahnen der Auftaktrunde absolviert er ohne große Schwierigkeiten und unterschreibt so schließlich die 74 (+3). Bei seinem zweiten Auftritt kurz danach drückt er dann nahezu von Beginn an aufs Tempo, denn mit Birdies auf der 11 und dem Par 5 der 12 zieht er rasch über die gezogene Linie nach vor und da sich danach auch auf der 13 ein Birdie ausgeht und er so sogar den roten Triplepack perfekt macht, geht es sogar in Windeseile bis ins Mittelfeld nach vor.

Ganz souverän klopft er in Folge die Pars auf die Scorecard, ehe es ihn schließlich wie schon am Vortag auf der 2 auch mit dem ersten Fehler erwischt. Danach lässt er die Parallelen zum Vortag jedoch sein, denn sofort kann er sein Spiel wieder stabilisieren und gleicht den Fehler zwei Löcher später am einzigen Par 5 der Frontnine sogar rasch wieder aus.

Ohne große Schwierigkeiten beendet er die Runde schließlich mit sicheren Pars und bringt so die 68 (-3) ins Clubhaus, womit er nicht nur eine richtig starke 2. Runde abspult und sich bis ins gesicherte Mittelfeld nach vorne arbeitet, sondern auch gleich beim Season-Opener Preisgeld mitnehmen wird.

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Schwieriger Start

JOBURG OPEN – 1. RUNDE: Lukas Nemecz hat bei schwierigen Windverhältnissen im Randpark GC alle Hände voll zu tun und kann wegen einer späten Gewitterunterbrechung die Auftaktrunde sogar erst am Freitag in den Morgenstunden beenden.

Nach einer überragenden Challenge Tour-Saison kehrt Lukas Nemecz als 10. der Jahreswertung auf die große Bühne zurück. Vieles hat sich seit der Saison 2016 verändert, als sich der Grazer in seinem Debütjahr nicht in der ersten Liga etablieren konnte. Ab sofort geht es unter neuem Label der DP World Tour und in Partnerschaft mit der PGA Tour und somit mit aufgewerteten Turnieren in ein neues Spieljahr.

Bei den drei südafrikanischen Turnieren zu Beginn ist eher noch alles beim alten, etwa mit kleiner Börse von 1 Million Euro und Ausrichtung durch die Sunshine Tour mit entsprechend starker heimischer Beteiligung. Im Randpark GC von Johannesburg wird ein volles Feld von 156 Spielern an den Start gehen, mit den heimischen Größen wie Dean Burmester, George Coetzee oder Dylan Frittelli als Favoriten auf den Siegerscheck.

Bei windigen Verhältnissen hat der Großteil des Feldes durchaus einige Schwierigkeiten richtig tief zu schießen, denn eine 67 (-4) ist am Vormittag schon das höchste der Gefühle – am Ende halten drei Spieler bei 65 Schlägen. Auch Lukas Nemecz bekommt dies rasch zu spüren, denn am Nachmittag muss er bereits auf der 2 und der 3 frühe Fehler einstecken. Immerhin kann er am Par 5 der 4 auch rasch mit dem ersten Birdie gegensteuern. Mit recht sicheren Pars macht er in Folge auf den Frontnine nichts weiter verkehrt, allerdings erwischt es ihn sofort nach dem Turn auf der 10 mit einem weiteren Fehler, was ihm doch platzierungstechnisch wieder einiges an Boden kostet.

Der Steirer lässt sich davon jedoch nicht beirren, zieht weiter seinen zurechtgelegten Gameplan durch und kann den Faux-pas zwei Löcher später am ersten Par 5 der zweiten Neun recht zeitnah wieder egalisieren. Die Freude währt jedoch nur kurz, denn prompt geht es mit Bogey Nummer vier auch wieder weiter retour. Da sich dann auf der letzten langen Bahn das erhoffte Erfolgserlebnis nicht ausgeht und er sich am Par 3 der 15 sogar noch einen weiteren Schlagverlust eintritt, nimmt eine durchwachsene Auftaktrunde langsam aber sicher konkrete Formen an.

Zu allem Überfluss muss er drei Löcher vor Schluss dann noch dazu den Weg zurück ins Clubhaus antreten, da eine Gewitterfront ein Weiterspielen unmöglich macht. Damit heißt es für Lukas am Freitag gleich in den Morgenstunden hellwach zu sein, um womöglich auf den verbleibenden drei Bahnen die Zwischenstand von +3 nach 15 noch etwas aufhübschen zu können. Kurz danach geht es für den 31-jährigen dann gleich mit Runde 2 weiter. Vom derzeit 105. Platz aus ist das rettende Cutufer auch keineswegs außer Reichweite, fehlen bei dem dichtgedrängtne Leaderboard hochgerechnet doch lediglich rund zwei Schläge.

Foto: Pressebetreuung Lukas Nemecz

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Neue Ära

JOBURG OPEN – VORSCHAU: Mit aufgewerteten Turnieren, einer Kooperation mit der PGA Tour und unter neuem Namen „DP World Tour“ biegt Golf ab Donnerstag in eine neue Ära ab. Mit dabei ist dank der hervorragenden Challenge Tour Saison auch Lukas Nemecz, der seine starke Form gleich in Südafrika in die Waagschale werfen will.

Mit der DP World Tour Championship letzte Woche wurde die „European Tour“ sozusagen zu Grabe getragen, denn ab sofort teen die Spieler unter neuem Label auf der „DP World Tour“ auf. Nicht nur, dass der Name an sich durchaus treffender erscheint, immerhin wird von Südafrika über den nahen Osten und Europa bis Asien gespielt, die Tour wurde durch ein Mindestpreisgeld von 2 Millionen Dollar pro Turnier (ab 2022) und einer Kooperation mit der PGA Tour auch generell aufgewertet.

Dies kommt nicht nur Bernd Wiesberger und, sofern nicht auf der PGA Tour am Start, Matthias Schwab zugute, sondern auch Lukas Nemecz, der sich dank seiner fantastischen Challenge Tour Saison als 10. der Jahreswertung eine volle Kategorie erspielte. Die erste Möglichkeit ergibt sich bereits ab Donnerstag, wo mit den Joburg Open im Randpark GC das erste der drei Südafrika-Events am Programm steht.

„Ich bin 2015 eher durch Zufall zur Tourkarte gekommen, da ich das ganze Jahr hindurch nicht wirklich gut gespielt hab, aber dann auf der Tourschool eine Punktlandung hinlegte. Dass ich es heuer über die Challenge Tour geschafft habe bedeutet mir schon viel und ich habe dadurch auch eine bessere Kategorie, werde wohl sogar in einige Rolex Series Events reinkommen“, merkt man Lukas Nemecz das erspielte Selbstvertrauen regelrecht an.

„Ich bin durchaus zuversichtlich, dass ich mich auf der DP World Tour behaupten kann. Ich habe heuer einige Male auf der Challenge Tour um den Sieg mitgespielt und wenn das möglich ist, dann kann man auch eine Klasse höher vorne dabei sein. Ich bin während der letzten Saison vom ProV1x auf den ProV1 umgestiegen. Dadurch habe ich weniger Spin, wodurch schlechter Schläge doch etwas weniger Richtungsverlust haben. Die starken Ergebnisse nach dem Ballwechsel waren mit Sicherheit kein Zufall.“

In Südafrika wird es der Steirer jedoch gleich mit einer Armada an Local Heroes zu tun bekommen, denn durch das co-sanktionierte Event mit der Sunshine Tour stehen beim 156 Mann starken Feld wie jedes Jahr eine Vielzahl an Südafrikanern am Start, wobei mit Dean Burmester, George Coetzee oder Dylan Frittelli auch echte Fanlieblinge mit von der Partie sind. „Durch die guten Ergebnisse kommt man auch in eine bessere mentale Stimmung, einen Flow. Ich fühle mich trotz der anstrengenden Challenge Tour Saison noch voll auf der Höhe und hab eigentlich mein ganzes Programm bereits auf die Südafrika-Starts ausgerichtet“, sprüht der Steirer sichtlich vor Tatendrang.

„Meine Freundin Viktoria ist eine große Stütze für mich und sie war auch als Caddie großartig. Als Ärztin ist sie aber gerade enorm gefordert und wird mich 2022 eher als Freundin begleiten. Am Bag hab ich mit Solomon „Solly“ einen Südafrikaner, der schon 15 Jahre auf der Tour unterwegs ist. Außerdem muss sich Viki um den Baufortschritt daheim kümmen, da wir gerade mit dem Hausbau begonnen haben. Ich hab daher durchaus etwas Druck, dass ich gute Platzierungen einfahre“, so Lukas abschließend mit einem Augenzwinkern.

Foto: Pressebetreuung Lukas Nemecz

 

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Rollercoaster-Season

DP WORLD TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Bernd Wiesberger kitzelt am Finaltag am Earth Course der Jumeirah Golf Estates noch einmal alles aus sich heraus und gibt mit der 63 (-9) noch die rote Laterne ab. In gewisser Weise spiegelt das Saisonfinale auch seine bisherige Saison wieder, denn das Jahr 2021 kann man durchaus als Achterbahnfahrt betrachten.

Bernd Wiesberger lieferte in dieser Woche über drei Tage wohl mit seine schwächste Performance der bislang so schillernden Karriere ab, denn nach zwei anfänglichen 76er (+4) Runden belegte er bereits abgeschlagen den letzten Platz und riss am Moving Day schließlich mit einer 75 (+3) schon satte neun Schläge Rückstand auf den vorletzten Rang auf. Am Finaltag geht es nun vorrangig darum zumindest die Saison noch mit Anstand zu Ende zu bringen, was mit einer fantastischen letzten Umrundung auch sehenswert gelingen soll.

Wie schon am Vortag geht sich auch am Sonntag wieder am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie aus und da er danach auf der 3 das Par mitnehmen kann, kann man erstmals in dieser Woche von einem recht gelungenen Start in eine Runde sprechen. Mit einer absolut perfekten Annäherung auf der 5 – es fehlen beim Approach sogar nur wenige Zentimeter auf den Eagle – nimmt er dann recht rasch ein weiteres Birdie mit und kann so die Lücke auf zu den Vorletzten etwas verkleinern.

Im Birdieflow

Auch danach hat er vor allem die Eisen am Sonntag deutlich besser im Griff als noch an den Tagen zuvor, wie auch ein weiterer lasergenauer Approach auf der 8 verdeutlicht, was ihn auf bereits 3 unter Par für den Tag gehen lässt. Das Bild ändert sich auch zu Beginn der letzten neun Bahnen nicht, denn schon auf der 10 und der 11 zündet er weitere messerscharfe Eisen und drückt weiter sehenswert aufs Tempo, was ihn bereits bis auf zwei Schläge an Morrison (ENG) und Pulkkanen (FIN) heranbringt.

Richtig auf der Welle knallt er dann auch am Par 3 der 13 ein super Eisen zur Fahne, legt danach die Grünattacke am Par 5 stark aufs Grün und locht auf der 15 sogar fast die Annäherung. Derart stark geht er mit dem roten Triplepack bereits auf 8 unter Par für den Tag und bringt gibt so das Schlusslicht endgültig weiter. Traumwandlerisch sicher rollt er dann auch am Par 3 der 17 aus vier Metern den Ball ins Loch und unterschreibt so schließlich die 63 (-9), womit er nicht nur den letzten Platz vermeidet und noch bis auf Rang 49 hinaufklettert, sondern auch noch die bislang beste Runde des gesamten Feldes hinknallt. Im Race 2 Dubai rutscht er mit der insgesamt aber verpatzten Woche vom 10. noch auf den 13. Platz zurück.

Saison der Gegensätze

Das letzte Turnier spiegelt in gewisser Weise auch die komplette Saison des Burgenländers wieder, denn man kann bei einer Nachbetrachtung durchaus von einer Achterbahnfahrt sprechen. Mit vier Top 10 Ergebnissen und sogar dem Sieg in Dänemark springen etliche Highlights ins Auge, dennoch muss man anmerken, dass noch deutlich mehr möglich gewesen wäre. So überreichte er etwa den schon sicher scheinenden Sieg in der Schweiz mit einem abschließenden Doppelbogey noch an Rasmus Hojgaard (NOR) und verpasste auch bei beiden spanischen Turnieren im Oktober mit Fehlern am 72. Loch noch Topergebnisse und somit wichtige Weltranglistenpunkte.

Das selbstformulierte Ziel bei den ganz großen Events voll da zu sein konnte er ebenfalls nicht in die Tat umsetzen, denn bei den Majors etwa war ein 40. Platz beim Masters heuer schon das höchste der Gefühle. Dem Gegenüber steht jedoch klarerweise der erfüllte Lebenstraum der Teilnahme am Ryder Cup, wenngleich er ausgerechnet bei der bis dato höchsten Niederlage Europas in der modernen Geschichte mit dabei war und darüber hinaus bei drei Einsätzen ebenso viele Niederlagen einstecken musste.

Top 50 müssen warten

Die „Rollercoaster-Season“ macht sich auch in der Weltrangliste bemerkbar, denn mit etlichen liegengelassenen Punkten rutschte er zwischenzeitlich sogar jenseits der Top 60 ab, kämpfte sich mit einem starken 2. Platz vergangene Woche beim ersten Dubai-Event aber wieder heran und hatte so – ein absolutes Topergebnis vorausgesetzt – beim großen Saisonfinale sogar noch die Chance die Top 50 wieder zu knacken, womit er auch das Masters kommendes Jahr bereits abgesichert hätte. Mit den drei komplett verpatzten Runden von Donnerstag bis Samstag war jedoch bereits klar, dass es beim letzten Saisonevent jedoch damit nichts mehr werden wird und auch der Bonuspool der besten 8 im Race 2 Dubai war damit außer Reichweite.

Die kommende Saison startet unter neuem Namen – ab sofort heißt die European Tour DP World Tour – bereits kommende Woche mit drei Events in Südafrika. Ob Bernd 2021 noch an den Start gehen wird oder nicht bleibt noch abzuwarten. Stand jetzt hat er die Afrika-Events jedenfalls noch nicht am Schirm. Aus österreichischer Sicht gibt es dennoch Grund genug zum Daumendrücken, denn Lukas Nemecz wird fix mit von der Partie sein und Matthias Schwab wird in Sun City und Leopard Creek ebenfalls am Start stehen.

Machtdemonstration

Champion Golfer of the Year Collin Morikawa gibt beim Saisonfinale ein absolutes Statement ab. Der als Führender im Race 2 Dubai ins Turnier gestartete US-Amerikaner bleibt mit Runden von zweimal 68 (-4) und einmal 69 (-3) Schlägen immer ganz vorne dabei und dreht schließlich am Sonntag mit einer 66 (-6) richtig auf. Bei gesamt 17 unter Par kann die Konkurrenz nicht mithalten, womit sich der erst 24-jährige in Dubai neben dem Turniersieg als erster Amerikaner auch die Gesamtwertung der European Tour krallt.

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Bereits im Lockdown

DP WORLD TOUR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Bei Bernd Wiesberger ist beim 9 Millionen Dollar dotierten Saisonfinale am Earth Course der Jumeirah Golf Estates mittlerweile sichtlich komplett die Luft draußen, denn mit einer weiteren Runde deutlich über Par ist nun aller Voraussicht nach wohl nicht einmal mehr der letzte Platz abzuwenden.

Nicht ganz ohne Ironie meinte Bernd Wiesberger nach der zweiten 76 (+4) am Freitag, „dass es zum Weinen wäre, würde er nicht lachen“. „Zwei Runden noch zu absolvieren und dann zurück in den Lockdown nach Österreich“, hängte er in Folge noch an sein Instagram-Posting an. Nach der Samstagsrunde wirkt es aber bereits als wäre der Südburgenländer längst im Lockdown, denn eine weitere tiefschwarze Runde – nach den beiden 76er Auftritten, geht sich diesmal nur die 75 (+3) aus – zementiert ihn im Leaderboard-Keller endgültig ein, womit es am Sonntag wohl nicht mal mehr möglich ist die rote Laterne noch abzugeben.

Dabei lässt sich der Start in die Runde noch durchaus positiv an, denn zum ersten Mal in dieser Woche geht sich auf der 1 das Par aus und da ihn selbst eine eingebunkerte Grünattacke am Par 5 danach das Birdie nicht vermasseln kann, taucht er früh in die roten Zahlen ab. Doch selbst das bringt den Oberwarter in dieser Woche einfach nicht ins Rollen, da er auf der 3 im Grünbunker unangenehm hängenbleibt und sich so sogar ein Doppelbogey einfängt. Immerhin steuert er mit einem sehenswerten Putt aus gut sechs Metern am Par 3 der 4 sofort gegen und gleicht sein Tagesergebnis wieder aus.

Nachdem dann am zweiten Par 3 der Ball zu weit nach links zieht und schließlich im H2O verschwindet, hat er nach nur sechs gespielten Löchern schon die zweite Doublette picken, womit er sich weiter am hinteren Ende des Klassements regelrecht einmauert. Nur kurz kann er seine Performance dann stabilisieren, bis es ihn schon auf der 8 nach einem Abschlag in den Fairwaybunker mit dem nächsten Fehler erwischt. Erst die Backnine verlaufen dann über weite Strecken unaufgeregt, bis auf der 16 die Annäherung übers Grün segelt und prompt im nächsten Fehler mündet.

Ein weiteres Bogey gleich danach lässt ihn dann sogar noch weiter in den Plusbereich abdriften. Dass er die Runde dann mit einem Eagle beendet sorgt zwar noch für ein Highlight, die Freude wird sich nach der 75 (+3) und bei nunmehr bereits neun Schlägen Rückstand auf Rang 51 aber wohl in Grenzen halten. Am Sonntag gilt es nun das Turnier zumindest noch halbwegs versöhnlich zu beenden und danach den Fokus für die kommenden Aufgaben neu zu schärfen.

Rory McIlroy (NIR) arbeitet sich mit einer 67 (-5) wieder an die Spitze und geht bei gesamt 14 unter Par und mit einem Schlag Vorsprung auf Sam Horsfield (ENG) in die letzte Umrundung der Saison.

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Vorhaben gescheitert

DP WORLD TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger kann sein Vorhaben der Aufholjagd am Earth Course der Jumeirah Golf Estates am Freitag zu keiner Zeit in die Tat umsetzen und zementiert sich mit einer weiteren 76 (+4) im Leaderboard-Keller regelrecht ein. Damit kann der Südburgenländer wohl auch die Top 50 der Welt und den Bonuspool des Race 2 Dubai nach nur zwei gespielten Runden bereits abhaken.

Bernd Wiesberger zeigte zum Auftakt eindrucksvoll, warum der Earth Course der Jumeirah Golf Estates nicht zu seinen Lieblingswiesen zählt. Zunächst hatte der Südburgenländer auf den Frontnine vor allem im langen Spiel zu kämpfen, danach mit einem unterkühlten Putter, was am Ende in einer 76 (+4) und der schlechtesten Runde des Feldes mündete.

Auf das erhoffte Topergebnis – um die Top 50 der Welt in dieser Woche wieder knacken zu können müsste am Sonntag zumindest ein Top 5 Ergebnis gelingen – fehlen dem 36-jährigen so nach nur 18 gespielten Löchern bereits mindestens 8 Schläge und selbst für den Bonuspool, der unter den Top 8 des Race 2 Dubai aufgeteilt wird, muss eine deutliche Leistungsexplosion gelingen. Zu allem Überfluss muss er am Freitag nun noch dazu als erster alleine die zweite Runde bestreiten, was sich als alles andere als gewinnbringend entpuppt.

Schleppender Start

Wieder geht dann gleich der Start mit einem verzogenen Drive und verpasstem Up & Down daneben. Diesmal geht sich sogar am Par 5 danach kein sofortiger Ausgleich aus und da er sich danach auf der 3 aus dem Grünbunker nicht mehr zum Par sramblen kann, ist der verpatzte Start in Runde 2 endgültig nicht mehr zu leugnen. Immerhin erwärmt sich auf der 5 dann auch erstmals der Putter und ermöglicht aus drei Metern das erste Birdie.

Das kleine zarte Pflänzchen kann er jedoch nicht am Leben erhalten, denn mit einem Dreiputt am Par 3 danach setzt es sofort wieder ein Bogey und da er auf der 9 nach verfehltem Grün einmal mehr ein Par nicht kratzen kann, kommt er wie schon am Vortag nur bei 3 über Par auf den Backnine an. Das lässt scheinbar nun auch endgültig alle Dämme brechen, denn eine komplett weggeschossene Annäherung auf der 12 bedeutet Bogey Nummer 5.

Fokus auf die Zukunft

Immerhin kann er am Par 5 der 14 nach gelungener Grünattacke auch sein drittes Birdie im Turnier aufsammeln. Doch erneut währt die Freude nur kurz, da er sich schon auf der 16 mit einem verzogenen Abschlag den nächsten Schlagverlust einfängt. Da er auch das abschließende Par 5 dann nicht mehr nützen kann, geht sich erneut nur eine 76 (+4) aus. Damit ist auch Bernds Vorhaben vom „Angreifen und Aufholen“ eindeutig gescheitert, denn mit bereits beträchtlichem Rückstand auf den Vorletzten mauert er sich als 52. und letzter im Leaderboard-Keller regelrecht ein.

Mit der verpatzten Performance muss er somit wohl auch bereits nach zwei gespielten Runden die Top 50 der Welt vorerst abhaken und auch der Bonuspool im Race 2 Dubai ist wohl nicht mehr erreichen. An den kommenden beiden Tagen geht es nun darum die Sicherheit und Selbstverständlichkeit wiederzufinden um in den kommenden Wochen und Monaten neu durchstarten zu können. Ob der Oberwarter im Dezember in Südafrika noch an den Start gehen wird, bleibt derzeit noch abzuwarten, denn auf seinem offiziellen Tourkalender ist zumindest bislang noch nichts vermerkt.

„Wenn du nicht lachen würdest, würdest du weinen … Golf. Noch zwei Runden hier und dann zurück nach Österreich in den Lockdown. Super“, so Bernds ironische Worte nach der Runde via Instagram. Mit Sam Horsfield (ENG), Shane Lowry (IRL) und Austrian Open Champion John Catlin (USA) teilen sich gleich drei Spieler bei 10 unter Par die Führungsrolle.

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Rote Laterne umgehängt

DP WORLD TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger kommt zum Auftakt am Earth Course der Jumeirah Golf Estates überhaupt nicht ins Rollen und hängt sich mit einer 76 (+4) nach der Auftaktrunde sogar die rote Laterne um.

Bei seinem tollen zweiten Platz feuerte Bernd Wiesberger am Fire Course in der Vorwoche noch auf allen Zylindern, in dieser Woche allerdings bekommt er es mit Collin Morikawa, Billy Horschel, Matt Fitzpatrick, Shane Lowry oder Rory McIlroy nicht nur mit deutlich härterer Konkurrenz zu tun, sondern untermauert sogar einmal mehr, dass der Earth Course so überhaupt nicht seine Wiese ist.

Das macht sich gleich zu Beginn auf der 1 bemerkbar, denn nach einem leicht verzogenen Abschlag und verpasstem Up & Down aus dem Grünbunker muss er sofort das erste Bogey einstecken. Auch der zweite Drive zieht etwas zu weit nach links, dank starkem Wedge geht sich aus knapp zwei Metern am Par 5 aber dennoch der postwendende Ausgleich aus.

Zwar gelingen in Folge recht souveräne Pars, das lange Spiel ist aber nach wie vor noch nicht auf dem Level der Vorwoche, was sich am Par 3 der 6 nach einem Wasserball im nächsten Schlagverlust unangenehm manifestiert. Die Probleme mehren sich in Folge auch wieder, denn am darauffolgenden Par 5 zieht der Abschlag diesmal nach rechts und da er sich dann noch dazu vorm Grün einbunkert, leuchtet prompt das nächste Bogey auf der Scorecard auf.

Putter unterkühlt

Nachdem ihm dann ein überschlagenes Grün auf der 9 noch einen Schlagverlust umhängt, rangiert er endgültig am Ende des Feldes. Auf den zweiten Neun stabilisiert er sein Spiel dann zwar, marschiert jedoch mit deutlich zu unterkühltem Putter über die Grüns und kann so die aufgerissenen Schlagverluste nicht wieder weghobeln. Da er dann noch dazu ein Déja-vu der 6 – auch am Par 3 der 17 segelt der Teeshot wieder links ins H2O – verkraften muss und sein bereits fünftes Bogey zu Papier bringt, hält er endgültig die rote Laterne in Händen.

Da sich dann selbst zum Abschluss am Par 5 der 18 kein Birdie mehr ausgeht, muss er sich sogar mit einer 76 (+4) abfinden, womit nach der Auftaktrunde für ihn sogar nur der 53. und letzte Platz übrig bleibt. Das erhoffte Top 5 Ergebnis – nur ein solches würde noch die Möglichkeit eröffnen die Top 50 der Welt in dieser Woche wieder zu knacken – ist nach der verpatzten Auftaktrunde nun bereits stolze 8 Schläge weit entfernt, was mit Sicherheit gleich am Donnerstag einen richtig herben Dämpfer darstellt.

„Ich hatte den ganzen Tag zu kämpfen. Niedrige Energie, geringer Fokus, wenig Drive. Jetzt brauch ich schnelle Erholung über Nacht um die nächsten Tage etwas zurückzugewinnen,“ ist Bernds Gemütslage entsprechend gedämpft nach der Auftaktrunde.

Auch in Sachen Bonuspool, den die besten 8 im Race to Dubai untereinander aufteilen, geht es mit der verpatzten Performance in die eindeutig falsche Richtung, rutscht er doch vom 10. Rang sogar nach derzeitiger Hochrechnung um zwei Plätze zurück. Rory McIlroy präsentiert sich just zum höchstdotierten Event der European Tour Saison wieder in absoluter Hochform und postet mit der 65 (-7) die tiefste aller Runden aufs Tableau. Damit nimmt der Nordire seinem österreichischen Ryder Cup Kollegen auch gleich elf Schläge ab.

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All-in in Dubai

DP WORLD TOUR CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger kann beim großen Tourfinale am Earth Course der Jumeirah Golf Estates noch sein selbst formuliertes Saisonziel der Top 50 der Welt erreichen, wird dazu aber All-in gehen müssen, denn je nach Konstellation muss am Ende beim 9 Millionen Rolex Series Event wohl zumindest eine Top 5 Platzierung gelingen.

Die Formkurve stimmt bei Bernd Wiesberger eindeutig, soviel kann man bereits vor dem letzten Saisonturnier sagen, denn der Oberwarter schnappte sich mit einem sehenswerten Finish vergangene Woche am Fire Course der Jumeirah Golf Estates noch einen starken 2. Platz und machte mit dem Runner-up Finish auch in der Weltrangliste ein paar Plätze vom 64. auf den 60. Platz gut. „Ich hatte letzte Woche ein gutes Gefühl bei meinen Schlägen ins Grün, aber auch für das Tempo beim Putten. Ich versuche, die positiven Gedanken mitzunehmen und das Saisonfinale erfolgreich zu beenden“, zeigt sich der Südburgenländer durchaus optimistisch für die anstehende Aufgabe.

Die positiven Gedanken muss sich Bernd auch auf jeden Fall bewahren, denn je nach Konstellation der Konkurrenz wird er aus Dubai wohl zumindest ein Top 5 Ergebnis mitnehmen müssen um das selbsterklärte Ziel der Top 50 der Welt noch knacken zu können. Sollte er bei den anstehenden Turnieren in Südafrika – diese zählen bereits zur kommenden Saison – nicht abschlagen, wäre Dubai nun auch sein letztes Event in diesem Jahr und somit auch die letzte Möglichkeit Punkte zu sammeln. Nur wenn er am Ende des Jahres mit Stichtag 31. Dezember unter den Top 50 der Welt aufscheint, wäre das Masters 2022 bereits abgesichert.

Traditionell zählt der Earth Course jedoch nicht unbedingt zu Bernds Lieblingswiesen, was auch ein Blick auf seine bisherigen Resultate untermauert. Zwar war er einige Male bereits an den Top 10 dran, knacken konnte er diese jedoch bis dato nur ein einziges Mal im Jahr 2016 mit einem 4. Platz. „Die DPWTC ist jedes Jahr eine besondere Herausforderung. Der Earth Course fordert uns Spieler enorm. Er spielt sich lang, ist durch eine Vielzahl von Bunkern gut verteidigt und hat pfeilschnelle, ondulierte Greens. Ich werde in der Vorbereitung mein Course Management noch final festlegen und dann versuchen, mein Spiel kontrolliert, aber aggressiv anzulegen“, arbeitet er derzeit noch etwas am richtigen Gameplan.

Bonuspool als zusätzliche Motivation

Zusätzlich zum erklärten Saisonziel der Top 50 der Welt, stellt der Bonuspool der European Tour eine weitere Motivationsspritze dar. Die besten 8 der Jahreswertung qualifizieren sich für eben diesen und dank des starken Ergebnisses in der Vorwoche rangiert Bernd derzeit auf Rang 10 im Race 2 Dubai, womit er am Bonuspool richtig knapp dran ist. Man kann somit durchaus davon ausgehen, dass er, sollte er sich mit einer starken Turnierwoche wieder unter die Top 50 spielen, auch den Bonuspool fix in der Tasche hätte.

Die Konkurrenz wird beim Saisonfinale aber klarerweise enorm namhaft vertreten sein. Neben der Nummer 2 der Welt und dem Leader im Race 2 Dubai Collin Morikawa, geben sich auch Billy Horschel, Patrick Reed (alle USA), Tyrrell Hatton, Matt Fitzpatrick, Paul Casey, Tommy Fleetwood (alle ENG), Rory McIlroy (NIR), Shane Lowry (IRL) oder Martin Kaymer (GER) am Earth Course die Ehre. Zum Auftakt marschiert Bernd am Donnerstag um 09:05 MEZ mit Will Zalatoris (USA) über die ersten 18 Löcher. Wie schon letzte Woche wird das Wetter auch beim Saisonfinale wieder voll mitspielen, denn jeden Tag soll sich das Quecksilber in der Wüstenmetropole rund um die 30 Grad Celsius Marke einpendeln.

 

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Lücke geschlossen

DUBAI CHAMPIONSHIP – FINAL: Bernd Wiesberger drückt beim allgemeinen Birdiwettlauf am Fire Course der Jumeirah Golf Estates am Sonntag noch einmal gehörig aufs Tempo und bringt sich mit einem starken 2. Platz dem selbserklärten Saisonziel der Top 50 der Welt ein gutes Stück näher.

Dass Bernd Wiesberger mit dem Fire Course in Dubai durchaus gut zurechtkommt stellte er bereits letzte Saison unter Beweis, wo er das Nachbarterrain des berühmten Earth Course bei gesamt 19 unter Par mit einem starken 8. Platz wieder verließ. Heuer will er diese Marke noch übertrumpfen, auch weil er sein letztes erklärtes Saisonziel, die Top 50 der Welt, nur mit absoluten Topergebnissen bei den letzten beiden Events noch knacken kann. Gleich der Auftakt am Donnerstag konnte sich dann mit einer 67 (-5) sehen lassen, mit Runden von 66 (-6) und 68 (-4) Schlägen danach hat er vor der letzten Umrundung bei vier Strokes Rückstand sogar noch Außenseiterschancen auf den Sieg.

Der Start in den Sonntag geht dann jedoch grundlegend daneben, denn zum vierten Mal in dieser Woche kann er der scorefreundlichen 1 kein Birdie entlocken und tritt sich danach am Par 3 der 2 sogar ein schnelles Bogey ein, was ihn rasch an Boden verlieren lässt. Immerhin geht sich am ersten Par 5 dann mit soliden langem Spiel das erste Birdie aus, womit er sein Score zeitnah wieder zurechtrückt. Die langen Bahnen hat der Südburgenländer auch danach bestens im Griff und hat auf der 7 sogar richtig Pech, dass ein perfekter Pitch nicht zum Eagle ins Loch fällt.

Rhythmus gefunden

Die Sicherheit und Selbstverständlichkeit im langen Spiel bringt der zweite rote Eintrag aber endgültig zurück und da er in Folge auch den Putter richtig auf Temperatur bringt und auch von der 9 noch ein Birdie entführt, mischt er wieder im absoluten Spitzenfeld mit. Auf der 10 lässt er eine gute Chance mit einem etwas zu kurzen Putt noch aus, zwei Löcher später legt er das Wedge dann aber fast geschenkt zur Fahne und nimmt ein absolut stressfreies weiteres Birdie mit. Der Doppelschlag will jedoch nicht gelingen, da sich am darauffolgenden Par 5 das eigentlich eingeplante Birdie nicht ausgehen will.

Dafür aber bringt er nach sehenswertem Abschlag am Par 3 der 14 den Putter wieder auf Temperatur und dreht so weiter an der Birdieschraube. Das lässt den achtfachen European Tour Champion gegen Ende des Turniers noch einmal zur absoluten Spitzenform auflaufen, denn gleich auf der 15 und der 16 locht er zu den nächsten Birdies und mischt sich damit vor den letzten Löchern noch voll in den Titelkampf ein. Zum Abschluss legt er sich sogar noch auf der 18 die Eaglechance auf und hätte so noch die Möglichkeit mit Joachim B. Hansen (DEN) an der Spitze gleichzuziehen.

Knapp dran

Der Adler landet zwar nicht, mit dem Birdie bringt er aber die 65 (-7) ins Clubhaus und muss damit am Ende nur Hansen – der Däne triumphiert mit der 68 (-4) und bei gesamt 23 unter Par – knapp den Vortritt lassen. Mit dem geteilten 2. Platz bringt sich der Burgenländer auch deutlich näher an sein letztes erkärtes Saisonziel heran, denn die Top 50 der Welt kommen so ein gutes Stück näher. Mit einer ähnlich starken Performance kommende Woche beim großen Finale, könnte er somit in Sachen Elitefeld der Top 50 wieder alles klar machen und würde so auch einen Masters Start kommendes Jahr vorzeitig fixieren.

„Es war eine großartige erste Woche hier in Dubai. Am Ende hat zwar leider ein bisschen was gefehlt, aber da war sehr viel Gutes dabei, dass ich in die nächste Woche zum großen Tourfinale mitnehmen kann“, kommentiert er das Turnier danach auf Instagram.

Leaderboard Dubai Championship

>> SKY überträgt Live und in HD von den Dubai Championship.

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