Kategorie: Golfsport_News

Goodbye Andreas Benecik

Mit einer traurigen Nachricht beginnt das neue Golfjahr 2017: Einer der bekanntesten, rührigsten, innovativsten und faszinierendsten österreichischen Golf Pros, DAS Urgestein des GC Marco Polo Vienna, Andreas Benecik, ist zum Jahreswechsel friedlich und für immer eingeschlafen. Er wird dem gesamten österreichischen Golfsport und allen seinen Freunden sehr fehlen und eine große Lücke in unserer Golfwelt hinterlassen.

Es wird nichts mehr so sein wie früher: Seine laute rauchige Stimme, seine allseits bekannten Witze und Geschichten – seine einfühlsame, teilweise strenge, grobe, unorthodoxe, aber im Herzen immer liebevolle Art und Weise, mit der er so vielen Menschen das Golfspiel beigebracht und verbessert hat – all das wird uns für
immer in Erinnerung bleiben. Andi hatte auch die Gabe, allen Schülern den Spaß und die Freude des Golfspiels zu vermitteln.

Sein Teaching Kammerl im GC Marco Polo Vienna war sein zweites Zuhause und sein Leben. Hier gab er bis zum letzten Tag Unterricht. Gerne hielt er sich auch in den Clubhäusern seiner Golfclubs auf, vor allem dann, wenn dort gerade seine Schüler anwesend waren, er im Mittelpunkt stand und seine Geschichten erzählen durfte. Oft war er laut, vielleicht auch härter als es manche vertragen haben, nicht jeder konnte immer damit umgehen. Doch konnte und durfte ihn jeder Golfer immer und zu jeder Zeit kostenlos um Rat fragen, wenn man beim Golfspiel nicht mehr weiter wusste. Nicht selten gab er Golfern sogar Unterricht für ein Cola. Seine Teaching Einheiten dauerten nicht nur 50 Minuten, sondern – wenn er danach frei hatte – auch oft 90 oder mehr Minuten – ohne Aufpreis.

Er war ein innovativer Golf Tüftler, ein Besessener des Golfsports – weit über die Grenzen unseres Clubs und über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt – der jede Software und alle möglichen und unmöglichen Golf Teaching Geräte immer sofort und zuerst haben wollte. Vieles verwendete er nie, manches war unbrauchbar für ihn, aber Hauptsache er hatte es.

Einige österreichische PROs wurden bereits seit ihrer Kindheit von Andreas Benecik trainiert und zu erfolgreichen Golfern gemacht. Teaching Pros besuchten ihn regelmäßig in seinem Golfkammerl, um von ihm etwas über die neueste Software zu erfahren oder um eigene Schwungfehler zu sehen und diese auszubessern, oder einfach nur, um mit ihm Golf zu spielen und zu plaudern.

Die fast täglichen Indoor Zocker Golfpartien mit seinen Freunden waren legendär. Aber auch auf den Golfplätzen waren die Wetten auf Lochgewinn, Sandy Birdies uvm. sein Lieblingsthema. Ohne Zocken spielte er kein Golf. Sein letztes großes Hobby war seine Sammlung von historischen Golfballschachteln und Golfbällen gewesen.

Andreas Benecik gründete 1991 eine Driving Range in der Wiener Lobau. Nach langen, harten und zähen Kämpfen mit den Naturschützern musste er 1996 das Gelände wieder räumen. Von 1997 bis 2006 war er PRO im Golfclub Schönfeld. Viele seiner damaligen Golfschüler blieben bis zuletzt seine engsten Freunde. Ebenfalls Mitte der 1990er Jahre gründete er sein Indoor Golf Teaching Zentrum im GC Marco Polo Vienna, und er war maßgeblich daran beteiligt, dass dort zuerst eine Driving Range und etwas später auch ein Golfplatz entstand.

Von 2007 bis 2014 arbeitete Andreas Benecik mit Claude Grenier in der Golfschule des GC Fontana. Besonders Kinder trainierte er immer liebevoll und mit großem persönlichen Einsatz, weshalb er auch in einigen Golfclubs Kindercamps leitete.

Am 5.2. hätte Andreas Benecik seinen 60. Geburtstag gefeiert. All jene Golfer, die sich an seinem Ehrentag gerne an ihn erinnern wollen, werden ihn an diesem Tag mit seinem Sohn und seinen Freunden im GC Marco Polo Vienna ehren. Andi hätte niemals gewollt, dass wir unglücklich oder gar traurig sind. Im Gegenteil!

„Aber Andi, du wirst uns so sehr fehlen! Wir sehen uns alle am Abschlag auf Wolke 4 wieder, irgendwann, zum Golf spielen, zum Zocken und zum Spaß haben. Mit Himbeerwasser, Häferlkaffee, Cola Pet, Manner Schnitten und einem selbstgedrehten Zigaretterl.

Und du wirst zu uns sagen: „Und kennst an Satz mit Richta? … Richta a Göd her!” Bis dann! „Wir wünschen Dir ein Schönes Spiel mit all den anderen Golflegenden auf der Tour da oben!“

Günter Rottensteiner und Michael Benecik
GC Marco Polo Vienna

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Bernd im Interview

BERND WIESBERGER im ausgiebigen Interview über seine Golfsaison 2016, seine Ziele für 2017, den Hausbau und seine Rolle im European Tour Players-Board.

Nach vier Topergebnissen in Folge samt Rückkehr in die Top 50 hat es Bernd Wiesberger leicht, sich daheim den kritischen Fragen einer exklusiven Runde von Golfmedien zu stellen. Rückblick auf das Golfjahr 2016, die nächsten Turniere, aktuelle Form, Dinge im Fokus für weitere Steigerung und ein erster Ausblick auf 2017. Das 90-minütige Gespräch fasst Golf-Live.at kompakt zusammen.

Saisonstand aktuell

“Die reguläre Saison endet mit Portugal in dieser Woche. Viele haben gesehen, dass ich dort noch auf der Nennliste gestanden bin, abwartend ob ich für das HSBC über die Top 50 der Welt und Top 30 RTD qualifiiziert bin. Das war mein Ziel der letzten Wochen und ich bin happy drüber.”

“Dass ich beim Preisgeld wieder über 1 Mio. drüber bin heuer, ist mir bewusst, das war für mich ein Indikator wo ich mich in Bezug auf HSBC befinde.”

Frage: Wusstest Du, dass Du die 7 Mio. Karrierepreisgeld überschritten hast? “Nein, das wusste ich nicht, diese Zahlen bedeuten mir wenig.”

Frage: Du bist nicht bei der Sportlerwahl nominiert? “Abgesehen von den letzten Wochen wo es gut für mich lief, habe ich keine Berechtigung nominiert zu sein.”

Nächste Turniere

“Am Sonntag fliege ich nach Shanghai, wo ich letztes Jahr recht erfolgreich war, dann weiter in die Türkei mit den Final Series. Weil ich das Finale in Dubai und den World Cup bestreiten werde, habe ich Nedbank abgesagt. Südafrika ist mir reisetechnisch zuviel Aufwand. Noch dazu habe ich mich im Vorjahr nicht ganz wohlgefühlt dort. Ich freue mich besonders auf den World Cup, daher ist die Pause gut vorher und kann auch in der gleichen Zeitzone bleiben,

Warum mit Martin Wiegele beim World Cup?

“Auf den Auftritt mit Wiegele beim World Cup freue ich mich schon sehr. Dass ich mit Martin ein Team bilden werde, war nicht von Beginn an klar. Für jeden Pro ist das natürlich eine einmalige Chance. Ich habe versucht die Auswahl so transparent und fair wie möglich zu gestalten. Es waren im Endeffekt 5 Spieler in der Auswahl, die die notwendigen World Ranking-Punkte hatten (Anmerkung: Wiegele, Trappel, Goger, Neumayer, Prägant) . Martin hat von ihnen die meiste Erfahrung, er war ja schon 2004 mit Maudi in Sevilla erfolgreich mit einem 5. Platz. Ich kenne Martin auch am besten, er spielt sehr konstant heuer. Die Entscheidung ist mir aber nicht leicht gefallen.”

Über seine bisherige Saison

“Der bisherige Verlauf der Saison war natürlich nicht optimal. Über WGCs und Majors habe ich einen kleinen Puffer an Punkten machen können. Die letzten Wochen waren aber wichtig fürs World Ranking und Race to Dubai. Wie man aber gesehen hat, ist mit Top 10-Ergebnissen nichts weitergegangen, solange in Amerika die FedExCup-Finals liefen. Erst letzte Woche habe ich den großen Sprung gemacht. Die Top 50 im World Ranking bis Jahresende sind ein großes Thema wegen der Masters-Qualifikation. Jetzt will ich die gute Form konservieren und mit entsprechenden Ergebnissen noch weiter vorkommen.”

Was läuft jetzt besser?

“Ausschlaggebend für mich war, dass ich bei der KLM Open begonnen habe hochwertiger und qualitativer zu putten, plötzlich viele Schläge gespart habe auf und rund um die Grüns. Daher bin ich jetzt etwas entspannter bei den Approaches. Es nimmt großen Druck von mir im langen Spiel. In der Kategorie “Strokes gained putting” habe ich mich sehr gesteigert in den letzten Wochen. Das hat mir eine große Ruhe auf den Runden gebracht. Ich bin jetzt einfach zielorientierter beim Putten, befreiter, entspannter, spielerisch. Holland, Deutschland waren gut, aber Dunhill Links war eindeutig meine beste Woche von der Puttleistung her, wo ich beim Putten 9 Schläge gewonnen habe (Anm: Strokes gained Putting). Beim British Masters habe ich dagegen 2 Schläge beim Putten auf das Feld verloren. Es war qualitativ in The Grove nicht schlechter, nur habe ich mir schwerer getan beim Lesen der Grüns und beim Speed.

Betreuerteam

“Ich bin sehr zufrieden mit meinem Betreuerteam. Phillip de Busschere ist ab Montag mit mir in Shanghai, aber nicht im Notfallmodus, sondern es geht nur um kleine Dinge, weil mein langes Spiel in gutem Zustand ist. Damian Taylor wird dann in der Türkei für mein Kurzspiel dabei sein und beide nach Dubai kommen.”

Dunhill: Auflösung des Doppelbogeys Sonntag Loch 17

“Mit dem zweiten Schlag aus dem Rough einen Flieger erwischt, der Ball ist über die Strasse zur Mauer gerollt und war dort unspielbar. Aber ich habe gut reagiert und mit Birdie aufgehört, das war mir dann wichtig.”

Über seine Rolle im Players Board der European Tour

“Es gibt bei der European Tour ein “Players Board” und ein “Tournament Committee mit dem CEO an der Spitze und Players Committee Chairman Thomas Bjorn. Im Players Board sitzen 12 oder 13 Spieler, im bin seit 2 Jahren dabei. Gewählt wird man von allen Members der ET sozusagen als Spielergewerkschaft und Vertretung in allen Belangen der Spieler.”

“Bei Keith Pelley, dem neuen CEO der European Tour, merkt man seine Handschrift. Da ich im Players Board sitze, kenne ich ihn besser. Er hat Super Ideen  wie die “Super Six” in Perth, ein komplett neues Format. Es geht darum den Sport und die Tour besser zu präsentieren, wie auch bei der “Beat the Pro Challenge” in Holland. Im Vergleich zur US Tour ist das alles sogar innovativer. Wir hinken vielleicht hinterher bei Charities und Preisgeld, bei der Präsentation des Produkts ist Europa aber sehr gut.

In Zukunft muss jeder Spieler seinen Part zur Promotion der Tour abgeben. Ich spiele zB seit 4 Jahren jedes ProAm. Letzte Woche war es schon etwas zuviel beim British Masters mit Interviews am Fairway, das ist nicht jedermanns Sache. Unser Produkt muss aber sicher mehr zur Show werden.”

Olympia Rio und Tokio

“Nie vorher oder nachher gab es einen Punkt wo ich bereut hätte, dass ich dabei war. Es braucht aber eine Anlaufzeit um Legitimation bei Spielern und Publikum zu erreichen. Olympia ist viel seltener als ein Major, das hat seinen Reiz. Auch Leute, die für Rio absagten, haben das mittlerweile erkannt. Das Zuschauerinteresse dort war am Wochenende sehr groß.

Für 2020 in Tokio wird das Format vielleicht abgeändert, etwa als Teamevent plus Einzelevent. Sergio Garcia hatte etwa die tolle Idee, dass am 1. Tag Single gespielt wird, am 2. Tag Bestball, dann Foursome und am 4. Tag wieder Single. Daraus könnte man dann eine Team- und Einzelwertung in einem einzigen Turnier machen.

Ryder Cup: Problem Paul Casey

“Zum Thema, dass Paul Casey ohne Mitgliedschaft bei der ET nicht Ryder Cup spielen konnte, ist es die klare Meinung von Spielern, dass ein gewisses Committment zur Heimattour da sein muss. Ein Minimum für die Membership von 5 Turnierstarts muss zu leisten sein. Es gab schon früher Spieler wie Carl Pettersson, die nicht Ryder Cup spielen konnten. Es muss jeder entscheiden ob ihm der Benefit nur in Amerika zu spielen wichtiger ist als alle zwei Jahre Ryder Cup. Das ist die einzig mögliche Variante. Jeder, der für Europa Ryder Cup spielen will, muss ein Mindest Committment erfüllen.

Weiterhin kein Mentraltrainer

Mein Mentaltraining fand in den letzten 4 Wochen am Platz statt, das hat sichtlich gut funktioniert. Ich habe weiterhin dafür keinen Trainer. Körperlich bin ich über den Sommer mit dem Pensum nicht ganz nachgekommen. Diese Woche habe ich mit der Physio zusammengearbeitet, über den Winter wird es wieder intensiver. Ich fühle mich jetzt frisch und frei von Wehwehchen.

Warum es bei Majors und WGCs bislang nicht nach Wunsch klappt

“Die drei verpassten Major-Cuts heuer bei US-, British Open und US PGA kamen in einer Zeit, wo ich am anfälligsten war in meinem Spiel, nicht meine besten Leistungen abgeliefert habe. Jetzt kommt noch ein WGC, wo ich in guter Form hinkomme und im Vorjahr stark gespielt habe. Ich habe auch zum Teil sehr gut gespielt in Baltusrol, aber wenn man kein Score zusammenbringt ist halt ein Starterfeld wie bei einem Major dann der letzte Nagel im Sarg. Es gibt einfach weniger Spielraum für Fehler. Daher ist es bei PGA und den beiden Open nicht so gelaufen wie gewünscht.

Findet Turkish Airlines Open statt?

“Wie es zur Zeit aussieht, ja. Es sind zwei Entscheidungen, einerseits der Tour plus meine eigene Entscheidung das Risiko einzugehen. Wir hatten ein Securitybriefing und Conference Call mit jener Firma, die schon für den G20-Gipfel dort gearbeitet hat. Es gibt große Anstrengungen um die Sicherheit zu gewährleisten, bis hin zur Abwehr von Raketen etc. Ich musste das für mich abwägen. Sicher werden einige Spieler es auslassen, für mich ist das aber eigentlich nicht zum Thema geworden das Turnier abzusagen. Den Platz kenne ich zum Glück auch schon, weil ich dort 2010 mit der Challenge Tour war.”

Dubai Saisonfinale

“Der Platz als Golfdestination ist super, Dubai ein würdiger Schauplatz für das Finale. Der Golfplatz selbst ist ok, wenn auch nicht mein Lieblingsplatz. Das hat eher damit zu tun, dass das Design nicht viel hergibt, es wäre strategisch etwas zu hinterfragen. Aber ich war immerhin in den Top 20 in den letzten 2 Jahren, weiß daher wo ich hin- und nicht hinschießen soll.”

Erste Planung für 2017

“Es ist noch ein bisserl zu früh für 2017 genau zu planen. Letztes Jahr war ich in einer anderen Position. Jetzt wird es davon abhängen, wo ich am 31.12. im Ranking stehe und werde dann vorerst einen Plan bis Ende April machen. Aber so wie es jetzt aussieht werde ich die drei Turniere im Mittleren Osten spielen (Anm: 19.1. Abu Dhabi, 26.1. Qatar, 2.2. Dubai) und als viertes Turnier Malaysien dranhängen. Was danach kommt wäre jetzt verfrüht zu sagen, weil ich erst sehen muss, wie es mit der Qualifikation fürs US Masters aussieht. Ich würde wieder gerne um das WGC in Mexiko (2.3.) und das WGC Match Play (22.3.) einige Turniere in Amerika spielen. Dazu bräuchte ich aber Top 20 im Race to Dubai für Mexiko und Top 50 für Masters. Dass ich die Top 30 schaffe und für die British Open qualifiziert bin, davon gehe ich aber aus.”

Spieler-Nachwuchs in Österreich

“Wir haben viele Talente, die noch ein bisserl Zeit brauchen. Ich vertrete Österreich sehr gerne international, würde mich aber freuen, wenn wir mehr hätten auf der Tour. Schade dass ich heuer nicht öfter mit Luki spielen konnte. Er hat ein schweres Rookie-Jahr.

Das Geschehen der Österreicher auf anderen Tours verfolge ich schon, versuche auch dank Joe (Anm. Golf-Live) up to date zu bleiben, wie es bei den Turnieren für unsere Spieler läuft. Es ist aber sehr schwer auf die European Tour zu kommen. Ich habe einmal etwas gelesen, dass die Chancen eine Spur höher sind von der Challenge Tour aufzusteigen gegenüber der Tourschool, weil bisserl bessere Kategorie und man muss auch sehr gut gespielt haben um auf diesem Weg weiterzukommen.”

Reform der European Tour-Kategorien

“Wir haben dazu viel im Players Board gesprochen. Das Ziel muss sein auszusieben bei den Kategorien. Das betrifft Rankings vom Vorjahr oder alte Exemptions. Die Möglichkeiten des Nachkommens müssen erleichtert werden, dafür könnte man eventuell die Anzahl der Tourkarten verringern (Anm: weniger als Top 110), die Einladungszahl bei Turnieren reduzieren, was aber bei Promoters und Verbänden nicht so gut ankommt.”

ET oder US PGA Tour?

“Sollte ich meine Ziele zur Qualifikation für Majors und WGCs erreichen, wovon ich ausgehe, werde ich wieder auf der US-Tour rund um die Majors und WGCs spielen. Aber die ET ist meine Heimattour. Die Möglichkeit für eine US Membership würde ich versuchen, wenn die Parameter stimmen. Das ist mein Ziel für die nächsten Jahre. Alles was daneben passiert nehme ich gerne mit.”

Basis bleibt Österreich

“Ich baue jetzt grad ein Haus in Österreich, daher habe ich keinen Plan für die USA, es ist kein Umzug geplant. Die Rotation heuer, jeweils 3 Wochen Übersee zu spielen und dann retour in die Heimat zu fliegen, hat sich gut ergeben.”

Die größten Erlebnisse

“Ich würde nicht von größten Erlebnissen sprechen, eher das Wort Zuckerln trifft es. Sicher die Olympischen Spiele. Nach so langer Zeit bei den ersten 60 Spielern dabei zu sein, war etwas Großartiges. Augusta ist natürlich ein Erlebnis und eine Open in St. Andrews, die gibts nur alle 5 Jahre im Home of Golf. Dazu durfte ich zweimal Europa in Asien vertreten bei Royal Trophy und heuer beim Eurasia Cup.”

Birdie- oder Par-Putt schwerer?

“Die Herangehensweise ist nicht anders. In jeden Putt  versuche ich die gleiche Intensität und Lockerheit reinzubringen. Die Motivation ist immer mich in Position zu bringen um das Turnier zu gewinnen. Dazu muss man Birdies machen. Wenn man es mit einem guten Putt schafft, das Par zu erkämpfen, hat man nicht nur das Bogey verhindert, sondern kann auch ein Momentum für die nächsten Löcher mitnehmen. So wie beim British Masters am Finaltag, wo ich auf Loch 9 aus 5 Metern zum Par lochen konnte und dann sofort zum Birdie an der 10. Das kann mir einen positiven Schub geben. Meine Pre-Shot-Routine ist aber sehr straff, eng und immer gleichmäßig, unabhängig um was es bei einem Putt geht.”

 

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Strawberry blüht auf

Die heimische Strawberry-Tour baut im Erfolgsjahr 2016 die Position als Österreichs größte Turnierserie weiter aus und feiert gebührend ihre Champions.

Mit dem Finalturnier im slowenischen Livada (Region Prekmurje) beschlossen die jeweils 30 besten Golfer und Golferinnen der Jahreswertung in 6 Gruppen ein weiteres Erfolgsjahr für die Strawberry-Tour.

Über den Hauptpreis, je eine Golfwoche am Mittelmeer, durften sich nach Turnierende die drei Erstplatzierten jeder Handicap-Gruppe freuen.
(Siegerfoto: v.l.n.r. hinten: Andreas Weber, Albert Pibal, Mathias Lechner, Oliver Janssen, Herbert Eckhart; vorne: Anton Wallner, Dieter Brodt, Julien Bacques (Gruber Golfreisen), Markus Setscheny (Golf House) Rudolf Baumgartner)

Knapp 15.000 Turnierstarts in 93 Golfclubs

Rund 1900 Golferinnen und Golfer lösten dieses Jahr eine Strawberry Tour-Karte. In Summe gab es knapp 14.220 Starts bei Strawberry Turnieren. In 93 Partnerclubs, davon 55 aus Österreich, wurden im Jahr 2016 Strawberry Turniere veranstaltet. Bei den Strawberry Turnieren spielten überdurchschnittlich viele Gäste (rund 85 %) mit. Die Strawberry Tour wird damit weiterhin ihrem Anspruch gerecht, den Golfsport auf breiter Basis zu fördern, ohne jemanden auszuschließen.

Die fünf erfolgreichsten Clubs mit den meisten Startern bei den Turnieren waren der GC Adamstal (444 Starter) vor GC Murtal, GC Föhrenwald, GC Schloss Ernegg und GC Thalersee. Dementsprechend finden sich auch die meisten Starter pro Club in Österreich in der Steiermark, Niederösterreich und Burgenland, gefolgt von Wien.

Das Prinzip der Strawberry-Tour ist so einfach wie genial: Nach dem Kauf der Strawberry Tour-Mitgliedskarte um einmalig 43 Euro können die Spielerinnen und Spieler bei den Strawberry-Turnieren zum Pauschalpreis von nur 37 Euro pro Turnier teilnehmen. Die Tourkarte bietet darüber hinaus diese Vorteile: Green Fee-Gutschein (einmalig), Greefee-Ermäßigungen, Hotelangebote und Partner-Aktionen.

www.strawberrytour.com

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Athletic Golfteam Invitational

1. Athletic Golfteam Invitational – Die 3 Salzburger Golfprofis Neumayer, Steiner und Reiter laden zu einem außergewöhnlichen Event!

Die drei Salzburger Playing Professionals Berni Reiter, Bernard Neumayer und Johannes Steiner laden zu einem 2-Tages-Event im schönen Goldegg, zum 1. Athletic Golf Team Invitational vom 29. und 30. Juli im GC Goldegg.

Neben dem Golfturnier mit professioneller Unterstützung ist für Unterhaltung, Genuss, Übernachtung und einer Alm-Wanderung mit Olympiasieger Felix Gottwald gesorgt. Egal ob sie als Einzelperson kommen oder Geschäftspartner einladen wollen, als Neuling oder ambitionierter Golfer, die drei Salzburger Pros freuen sich auf Ihr Kommen.

>> PROGRAMM-DETAILS

Nähere Infos und Anmeldung bis spätestens Dienstag den 26. Juli an berni.reiter@me.com !

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Bernd Wiesberger 2015 Golf-Live.at

Gutes Omen?

TOUR NEWS-TICKER WOCHE 1/2016 – Bernd Wiesberger eröffnet das Ryder Cup-Jahr 2016 in einer Europaauswahl – in Darren Clarke’s Team beim Eurasia Cup in Malaysien. Lukas Nemecz möchte seine zweite Johannesburg-Chance nutzen.

Bernd Wiesberger qualifizierte sich direkt für Europas 12 Mann-Team beim Eurasia Cup, ergänzt durch die beiden Captain’s Picks von Darren Clarke (Lee Westwood und Ian Poulter). Von Freitag bis Sonntag findet die Auseinandersetzung zwischen Gastgeber Asien und Europa annähernd im Ryder Cup-Format (je sechs Vierer an den ersten beiden Tagen und 12 Singles am Sonntag) statt. Der erste Eurasia-Cup endete 2014 unentschieden, diesmal wird im Glenmarie GC von Kuala Lumpur gespielt.

Zweite Joburg-Chance

Nach dem vorzeitigen Ausscheiden bei der SA Open bekommt Lukas Nemecz eine zweite Chance in Johannesburg um im Race to Dubai anzuschreiben. Im Royal Johannesburg und Kensington GC steigt ab Donnerstag die Joburg Open. Kommt der steirische European Tour-Einsteiger diesmal besser mit dem Driver und dem Gras auf den Grüns zurecht als in der Vorwoche?

Das nächste Pro-Am

Christine Wolf und Nina Mühl starten am Donnerstag beim Bing Lee Fujitsu General Pro Am im Oatlands Golf Club auf Tasmanien, dem dritten von sechs Qualifikationsevents im Rahmen der ALPG-Tour für die Women’s Australian Open. Wolf durfte sich zu Jahresbeginn bereits über ein Topergebnis freuen. Bei dem Zweitages-Event ist neuerlich wenig Zeit um ins Turnier zu finden.

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Rory Mclroy 2015

The Open in Nordirland

Rory McIlroy ist begeistert – der British Open Championship kehrt nach 68 Jahren nach Nordirland zurück.

Die Organisatoren des British Open Championship haben bekannt gegeben, dass das 2019-Turnier zum ersten Mal seit 68 Jahren, im Royal Portrush Golf Club in Nordirland veranstaltet wird.

Das weltweit älteste Golfturnier wird vom 18. bis zum 21. Juli 2019 auf dem Nordirland-Golfplatz stattfinden.

Das Event von 2019 wird erst das zweite in 148 Jahren Open Championship-Geschichte sein, dass sich dieser außerhalb von England und Schottland ereignet. Englands Max Faulkner ist der einzige Spieler, der es jemals geschafft hat, außerhalb dieser beiden Länder zu gewinnen, und zwar als es 1951 in Portrush stattfand.

Der Royal Portrush Golf Club hat mehrere Jahre lang versucht, das Turnier wieder nach Nordirland zu bringen. Es erregte die Aufmerksamkeit dessen Organisatoren, als sie die Gastgeber des äußerst beliebten Irish Open-Turniers im Jahr 2012 waren.

Zwei der berühmtesten Golfer Nordirlands, Darren Clarke und Rory McIlroy haben sich beide seit Jahren dafür eingesetzt, damit das Turnier auch wieder in deren Heimat veranstaltet wird. Während des diesjährigen Wettkampfs in St. Andrews war Darren Clarke bereits einer der ältesten teilnehmenden Spieler des Turniers, so dass es nicht sicher ist, ob er noch einmal die Gelegenheit nutzen kann in seinem Heimatland im Jahr 2019 zu spielen, bevor er in den Ruhestand geht.

Allerdings haben die Organisatoren gefordert, dass auf dem Golfplatz erhebliche Veränderungen vorgenommen werden müssen, bevor der British Open dort veranstaltet werden kann. Die Größe des Golfplatzes wird zunehmen und die siebzehnten und achtzehnten Löcher werden verlegt, um mehr Platz für die Zuschauer zu erschaffen.

Es wird vermutet, dass aus dem Turnier das größte Sportereignis der Geschichte Nordirlands werden wird und geschätzt, dass es dem Land mehr als 75 Mio. € einbringen wird.

Sobald die Veränderungen auf dem Golfplatz vollendet sind, kann es sehr wahrscheinlich sein, dass in den kommenden Jahren der Royal Portrush ein regelmäßiger Gastgeber für den British Open Championship wird. Golfplätze wie St. Andrews werden alle paar Jahre von der Meisterschaft auf Rotationsbasis besucht.

Doch bevor die Meisterschaft Nordirland erreicht, wird das Turnier Carnoustie im Jahr 2018, Royal Birkdale im Jahr 2017 und Royal Troon im nächsten Jahr besuchen.

Betway hat bereits mit der Annahme der Wetten, wer wohl den nächsten British Open Championship im Jahr 2016 gewinnen wird, begonnen. Dort sind derzeit Jordan Spieth und Rory McIlroy die Favoriten, welche 13/2 Gewinnchancen haben, den nächsten Open Championship im Royal Troon zu gewinnen.

Aber keiner der Spieler hat eine gute Performance in dem 2015-Turnier in St. Andrews vollbracht. Jordan Spieth endete auf dem vierten Platz bei dem diesjährigen Turnier, obwohl er die Play-Offs mit nur einem Schlag verpasste. Rory McIlroy musste aus dem diesjährigen British Open aussteigen, bevor es begann, auf Grund eines Kreuzbandrisses während eines Fußballspiels mit Freunden, nur wenige Tage vor dem Start des Turniers.

Doch vier Jahre sind eine lange Zeit, wer weiß, wer das 2019-Turnier gewinnen wird, wenn es dann in Royal Portrush stattfinden wird.

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Österreich bereit

 

Österreich präsentiert sich bei der Pressekonferenz zum Ryder Cup-Bid stolz und bereit. Bernd Wiesberger sieht eine einmalige Gelegenheit für den Nachwuchs.

Am 4. September unterzeichnete Österreich den Vertrag mit Ryder Cup Europe und betont bei der Pressekonferenz, dass man sich klar bereit für das Megaevent zeigt. So freut sich etwa ÖGV-Präsident Peter Enzinger über den Zuspruch der Öffentlichkeit: “Jeder steht hinter diesem Großprojekt und ich freue mich und bin auch stolz, dass wir solch einen enormen Zuspruch und soviel Unterstützung von der Öffentlichkeit und auch der Politik erhalten.”

Bernd Wiesberger sieht in dem Projekt Ryder Cup eine einmalige Gelegenheit den österreichischen Golfnachwuchs zu forcieren: “Der Ryder Cup stellt eine großartige Chance da viele Kids zum Golf zu bringen. Hello Juniors ist ein ganz wichtiger Punkt, der auch schon sehr gut angenommen wird.” Zum Ryder Cup selbst meint Österreichs Nummer 1: “Ich bin natürlich einmal stolz dabei sein zu dürfen. Ich bin zwar nicht ganz so eingebunden, wie die Herren mit denen ich hier am Tisch sitze, aber es ist eine riesen Ehre für mich Österreichs Bewerbung mit vertreten zu dürfen. Es gibt einfach nichts vergleichbares im Golfsport.”

Die wichtigsten Eckpunkte und News zu Österreichs Ryder Cup-Bid: >> Österreichs Ryder Cup Bid 2022.

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Test- und Fitting bei Bernd

Test- und Fitting-Tag bei Wiesbergers in Bad Tatzmannsdorf am Freitag den 4. September 2015. Von 11 bis 18 Uhr können aktuelle Produktneuheiten von TaylorMade, Callaway und Ping getestet und auch mit Testrabatt gleich günstiger erworben werden.

Ab September wird das Einkaufen im ProShop traditionell zur Schnäppchenjagd. So auch in Bad Tatztmannsdorf, wo ab sofort 50% und mehr Nachlass auf Sommerbekleidung winken.

Um ca. 17:30 Uhr gibt es für Fans die Gelegenheit im Rahmen eines “Meet & Greet” Bernd Wiesberger persönlich zu treffen und über das gemeinsame Lieblingsthema zu fachsimpeln.

>> Anreise Golfclub Bad Tatzmannsdorf

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Strawberry-Tour boomt

Die Strawberry-Tour, Österreichs größte Turnierserie für ambitionierte Clubgolfer, boomt ungebrochen auch in ihrem 11. Jahr, wie Veranstalter Günter Gerhartinger von Golf-Direkt vermeldet. 13.000 Turnierstarts erwirtschaften nicht nur einen stolzen Umsatz für die Turnierserie selbst, sondern stützen bei den 65 veranstaltenden Golfclubs auch die Greenfeeeinnahmen.

Die Golf-Hochsaison 2015 geht in die Endphase. Grund genug für die Strawberry Tour (die größte Golf-Amateur-Turnierserie in Österreich und Umgebung, welche bereits elf Jahre besteht) eine Zwischenbilanz zu ziehen:

Strawberry2_330Insgesamt konnten die teilnehmenden Clubs bis jetzt (heutiger Stand) bei Strawberry Turnieren dank der fast 13.000 Turnierstarts etwa 480.000 Euro Umsatz erzielen.

Trotz allgemein schwieriger Zeiten und rückgängiger Starter-Zahlen bei den Turnieren, konnte die Anzahl der Strawberry-Starter gehalten werden. Bei den Strawberry Turnieren spielen weiterhin (rund 90%) überdurchschnittlich viele Gäste mit. Die Strawberry Tour setzt damit ihren positiven Trend kontinuierlich fort.

Im Vergleich mit ähnlichen Turniertagen (gleiche Wochentage) konnten die 65 österreichischen Golfclubs bei Strawberry Turnieren im Schnitt insgesamt über 97.000 Euro Mehrerlös verzeichnen.

Im Vergleich zu regulären Turnieren wurde pro Club, dank der Strawberry Tour, ein zusätzlicher Erlös von zirka 5.600 Euro (je Turnier) erreicht.

Generell zeigt sich, dass gut organisierte, kundenorientierte Turniere bei den Strawberry Spielern am beliebtesten sind, diese werden auch gerne weiterempfohlen.

Strawberry Tour online unter: www.strawberrytour.com

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Bernie Reiter 2015 Golf-Live.at

Polnische Form

LOTOS POLISH OPEN 2015 – FINAL: Berni Reiter kann zwar seinen Vorjahreserfolg in Polen nicht wiederholen, bleibt aber bis zuletzt im Titelrennen und holt immerhin sein bestes Saisonergebnis auf der Pro Golf Tour.

Das äußerst seltene Kunstück im Golfsport einer erfolgreichen Titelverteidigung will Berni Reiter bei der Lotos Polish Open zwar auch nicht gelingen, immerhin liefert er jedoch seinen Herausforderern bis zum Schlusstag einen offenen Kampf und darf sich am Ende mit einem 4. Platz trösten – zugleich seinem 6. Top 10-Ergebnis der Saison und dem bislang besten des Jahres auf der Pro Golf Tour.

Auf dem äußerst anspruchsvollen Sierra GC von Wejherowo leistet sich Reiter etwas mehr Fehler als seine unmittelbaren Konkurrenten. Am zweiten Tag verliert der Goldegger mit der 73 um drei Schläge den Anschluss zur Spitze und startet mit Doppelbogey in den Finaltag, damit war das Unternehmen Titelverteidigung nicht mehr zu gewinnen.

Dem tollen Zwischenspurt mit drei Birdies in Folge will auf der Zielgerade nichts Zählbares mehr folgen. Mit der Par-Runde erreicht Reiter den 4. Platz bei 2 unter Par.

Bernard Neumayer spielt ebenfalls eine Schlussrunde mit vier Birdies, einem Doppelbogey und zwei Bogeys, macht damit ein paar Positionen gut und wird 23. Moritz Mayrhauser verpatzt mit birdieloser 81 die letzte Runde und muss sich mit Platz 40 begnügen.

Der ehemalige Deutsche European Tour-Spieler Stephan Gross führt bis zum Schlussloch, ehe er mit Doppelbogey den Weg frei macht für seinen Landsmann Martin Keskari, der bei 5 unter Par triumphiert. Einen Schlag zurück teilt sich Gross den zweiten Platz mit dem Franzosen David Antonelli.

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