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Schlagwort: gordon manson

Heimspiel mit Handbremse

MURHOF LEGENDS – FINAL: Markus Brier kommt am Finaltag im GC Murhof über eine 74 nicht hinaus und beendet das Heimturnier wie Landsmann Gordon Manson auf Rang 40.

Markus Brier zeigte sich am Freitag im pitschnassen GC Murhof durchaus stark, ließ aber mit einem mehr als vermeidbaren Doppelbogey eine Runde in den 60ern liegen. So kommt es, dass “Maudi” beim Heimspiel nur aus dem vorderen Mittelfeld in die letzte Runde startet. Laut eigener Aussage wird er aber noch einmal alles versuchen um so weit vor wie möglich zu kommen.

Das Vorhaben geht aber am Sonntag überhaupt nicht auf. Schon das lange Par 3 der 2 kostet den ersten Schlag und am zweiten Par 3 wird es richtig bitter, denn nach einem Doppelbogey rutscht er richtig unangenehm im Klassement ab. Die Schwächephase will sich auch in Folge nicht verziehen, was sich auf der 6 in noch einem weiteren Fehler niederschlägt, was deutlich am Leaderboard abrutschen lässt.

Auf den zweiten Neun gibt Österreichs erster European Tour Champion dann aber richtig Gas und arbeitet sich mit Birdies auf der 10, der 12 und der 14 im Zwei-Loch-Rhythmus im Klassement wieder etwas nach oben. Da ihm die 15 aber mit einem weiteren Fehler noch zum Verhängnis wird, geht sich schlussendlich nur die 74 (+2) aus, womit er als 40. über einen Platz im hinteren Mittelfeld nicht hinauskommt.

“Ich hab am Anfang einfach zu viele Fehler und Blödheiten gemacht. Wie es so ist will man dann noch was probieren und versuchen und dann wird man auch aggressiver im Spiel und dann hats mich wieder mit einem Bogey erwischt. Zu sagen, dass es nicht ganz meine Tage hier waren ist deutlich untertrieben, immerhin ist es jetzt mein schlechtestes Resultat heuer und das ausgerechnet beim Heimspiel. Das tut schon weh. Aber das Turnier war super, obwohls nicht so gelaufen ist waren sehr viele Zuschauer bei mir. Also man sieht, auch wenn ich schlecht spiel hab ich noch ein paar Freunde”, resümiert Markus Brier durchaus enttäuscht, hat seinen Sinn für Humor aber sichtlich nicht verloren.

Gleiche Platzierung

Gordon Manson hatte am zweiten Spieltag bei strömenden Regen vor allem mit dem Greenspeed so seine Probleme, denn vor allem auf den Backnine legte er sich durchaus gute Chancen auf, konnte aber nur eine verwandeln und kam so über die 74 nicht hinaus, die ihn bis ins Mittelfeld zurückwarf. Auf dem nach wie vor recht tiefen Boden benötigt der gebürtige Schotte dann am Sonntag etwas Zeit um einen gewinnbringenden Rhythmus aufzubauen.

So kommt es, dass er sich schon früh auf der 2 und der 5 Bogeys eintritt, die ihm klarerweise einige Ränge kosten. Kurz vor dem Wechsel auf die Backnine kann er dann mit der 9 aber das zweite der beiden Par 5 Bahnen der ersten Neun auch zu einem Birdie überreden und tastet sich so wieder etwas am Leaderboard nach vor.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen rückt er sein Tagesscore mit einem Par 5 Birdie wieder auf Level Par zurecht. Auch das letzte Par 5 hat er gut im Griff und holt sich auf der 14 sogar erstmals am Sonntag das Minus als Vorzeichen. Dieses kann er jedoch nicht lange verwalten, denn ein darauffolgendes Bogey lässt am Ende “nur” die 72 (Par) zu, womit er sich wie sein Landsmann mit einem hinteren Mittelfeldplatz zufrieden geben muss.

“Es war ganz ähnlich wie schon am ersten Tag, ich hab wieder alles auf den Grüns liegen gelassen. Ich hab mir vorgenommen schnell zu starten und da werfen dich zwei Dreiputts aus nicht allzu großer Entfernung auf den ersten Löchern schon zurück. Aber ich hab gekämpft und mich voll fokussiert, denn jeder Schlag zählt. Leider hab ich mit einem weiteren Dreiputt dann noch die rote Runde aus der Hand gegeben. Es gibt aber eine Menge an positiven Aspekten die ich mitnehmen kann”, rekapituliert Gordon Manson nach der Runde.

Stecken geblieben

Claude Grenier und Amateur Charly Bauer wollen die letzte Runde beim Staysure Tour Abstecher in die Steiermark noch einmal so richtig genießen. Bei deutlich besseren Verhältnissen aber nach wie vor noch etwas tiefem Terrain haben dann am Finaltag aber in der frühen Phase beide einigermaßen zu kämpfen, wobei die teils trickreichen Pin-Positions auch einen Teil beitragen.

Vor allem Claude Grenier findet sich nur zäh zurecht und liegt nach sechs Bahnen schon bei 3 über Par. Erst kurz vor dem Turn kann er dann erstmals auch ein Birdie eintragen. Die gesamte zweite Platzhälfte über läuft er dann einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und muss zum Abschluss auf der 18 noch ein weiteres Bogey auf der Scorecard eintragen. Mit der 75 (+3) bleibt der gebürtige Kanadier als 51. am hinteren Ende des Klassements regelrecht stecken.

Noch etwas wilder erwischt es Charly Bauer, denn der Amateur muss auf den Frontnine neben zwei Bogeys auch eine Doublette notieren und kann mit einem einzigen roten Eintrag nur bedingt etwas gegensteuern. Zwar gehen sich nach dem Turn noch zwei weitere Birdies aus, Charly, der sich über die Ranglistenturnier qualifizieren konnte, muss aber auch weitere Schläge abgeben und unterschreibt schließlich die 78 (+6) und wird 53.

Gut angenommen

Trotz des eher mauen österreichischen Abschneidens – der 40. Platz von Markus Brier und Gordon Manson stellt das bislang schlechteste Ergebnis in diesem Jahr bei einem regulären Staysure Tour Turnier dar – wurde das Event vor allem von den Fans durchwegs gut bis sehr gut angenommen.

Dies zeigte sich ganz besonders am Samstag, denn obwohl es teils wie aus Kübeln schüttete, trotzten etliche hartgesottene dem miesen Wetter und folgten vor allem Markus Brier auf Schritt und Tritt. Auch bei der Tour selbst steht das Turnier hoch im Kurs, was eine Aufwertung des Termins eindeutig zeigt, denn kommendes Jahr finden die Murhof Legends bereits im Mai statt.

José Coceres (ARG) lässt nach seiner fantastischen 2. Runde – der Argentinier notierte eine 62 (-10) – mit einer 69er (-3) Schlussrunde nichts mehr anbrennen und sichert sich bei gesamt 19 unter Par überlegen den Sieg vor Paul Lawrie (SCO) und Phillip Price (WAL).

>> Leaderboard Murhof Legends

Fotos: GEPA-pictures/Murhof Legends

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Mehr erhofft

MURHOF LEGENDS – 2. RUNDE: Markus Brier zeigt im strömenden Regen im GC Murhof lange Zeit fehlerfreies Golf, zerstört sich mit einem kostspieligen Fehler auf den Grüns aber eine Runde in den 60ern. Gordon Manson kann nicht mehr an die starke Auftaktrunde anknüpfen. Auch Claude Grenier und Amateur Charly Bauer notieren am Samstag bei schwierigen Verhältnissen schwarze Runden.

Markus Brier blieb zum Auftakt mit einer 71 (-1) etwas hinter den Erwartungen zurück und gab sich danach auch durchaus selbstkritisch. Fokussierter sein und die Spannung aufrecht halten, so der Gameplan für den weiteren Turnierverlauf, den er nun ab Samstag voll durchziehen will.

Bei beissenden Grüns und kaum Wind ergibt sich auch gleich auf der 1 eine durchaus machbare Birdiechance, aus fünf Metern will der Putt aber noch nicht zum roten Eintrag fallen. Am schwierigen Par 3 der 2 will der Ball nicht am Grün liegen bleiben und rollt in die Collection Area. Aus gut 15 Metern nimmt “Maudi” aber sicher ein weiteres Par mit. Auf der 3 bringt er seinen Putter dann aber erstmals richtig auf Temperatur, denn aus 10 Metern fällt der Birdieputt und er lässt damit auch die Fans vor Ort erstmals richtig aufjubeln. Fast geht sich danach das Kunststück auf der 4 aus noch größerer Distanz erneut aus.

Den Birdies hinterher

Zum ersten Mal hört man Markus dann auf der 5 bei strömenden Regen ordentlich Durchatmen, denn nachdem er auf der 5 rechts die Ecke abkürzt, muss er sogar einen provisorischen Ball nachspielen. Der erste liegt aber im Semirough gut spielbar, weshalb das Par am Ende kein Problem darstellt. Auch auf der 6 kommt wieder etwas Stress auf, er quetscht den Ball nach einem Baumtreffer beim Drive aber gut durch und nach Chip und gestopftem Einmeterputt ist das nächste Par auf der Habenseite.

Die Probleme bei den Abschlägen reißen auch danach nicht ab, denn am ersten Par 5 hört man sogar “Fore right”. Zurecht, denn der Ball bremst sich nur knapp neben einem Baum ein und Markus kann so gerade mal 70 Meter vorlegen. Das Wedge aus 120 Metern ist dann nicht zwingend genug, weshalb sich auch am Par 5 “nur” das Par ausgeht. Auf der 8 lässt er den Driver stecken und trifft mit dem Rescue souverän das Fairway. Aus sechs Metern will der Putter aber noch kein weiteres Birdie springen lassen. Einmal mehr findet dann ein Abschlag auf der 9 aber nicht das angepeilte Ziel, dennoch pitcht er mit seinem dritten Schlag auf 2,5 Meter zur Fahne hin und legt sich so die Birdiechance auf. Erneut hat der Putter aber andere Pläne.

Vermeidbares Doppelbogey

Auf der 10, dem dritten Par 5 der Runde, reitet er dann die Attacke, bleibt jedoch im Grünbunker hängen. Der Sandschlag passt aber und er nimmt so sein zweites Birdie mit. Erneut geht dann ein Schlag auf der 11 etwas nach rechts weg und auch der Chip danach ist alles andere als prickelnd. Bei mittlerweile schwierig zu kalkulierendem Greenspeed locht er aber aus sieben Metern und rettet sich so noch zum Par. Unaufgeregt absolviert er die 12 mit sicherem Zweiputt. Auf der 13 dann aber der Schock. Eine eingebunkerte Annäherung legt er noch auf zwei Meter zur Fahne, der Parputt lippt allerdings aus. Aus in etwa 20 Zentimeter will “Maudi” schnell fertig machen, schiebt den Ball aber erneut über die Lochkante und tritt sich so ein mehr als vermeidbares Doppelbogey ein, das ihn wieder auf Even Par zurückwirft.

Am letzten Par 5 bringt er den Ball mit dem Wedge sicher am Grün unter, kommt aber nicht mehr dazu den 6 Meter Birdieputt zu spielen, da durch einen heftigen Wolkenbruch das Wasser bereits auf den Grüns steht und das Turnier unterbrochen werden muss.

Licht & Schatten

“Mit meiner Percentage bei den Fairwaytreffern bin ich nicht wirklich zufrieden, das ist durchaus ausbaubar, aber im Großen und Ganzen ist mein langes Spiel bisher wirklich gut. Die Eisen funktionieren und auch auf den Grüns hab ich das Gefühl, dass es durchwegs nicht schlecht läuft. Die 13 war leider natürlich ein Problem und tut auch sehr weh, da ich eigentlich schon gedacht hab, dass ich mit einer guten Runde heute noch klar nach vorne kommen kann und etwas aufschließen kann. Das wird jetzt natürlich schwieriger, aber es ist ja noch nicht aus”, so Markus Brier im Interview am Weg zurück ins Clubhaus.

Um 15:00 Uhr kann dann die zweite Runde aber fortgesetzt werden. Zwar lässt Markus dabei den Birdieputt noch aus, gibt sich aber dafür auf der 15 gleich die nächste Möglichkeit und verwertet diesmal trocken, womit er sich auch wieder das Minus als Vorzeichen schnappt. Da er die verbleibenden Bahnen ohne große Probleme abspult, steht er schließlich mit der zweiten 71 (-1) beim Recording, womit der den Toprängen als 26. nicht näher kommt.

“Bis auf die Blödheit auf der 13 mit dem Doppelbogey wars eigentlich gar nicht so schlecht. Das Problem waren einfach die Drives, denn auch auf den Par 5 hatte ich deshalb nicht die Chance gut zu attackieren und am Ende sind es dann eben diese 2-3 Schläge die pro Runde abgehen um ganz vorne zu sein. Zur Zeit läuft es einfach ein bisschen zach dahin, aber ich werde morgen nochmal alles probieren”, so Markus Brier Minuten nach seiner Runde.

Probleme im Regen

Gordon Manson fand zwar beim Heimspiel am Murhof mit gleich drei frühen Bogeys nur sehr schleppend ins Turnier, lieferte aber vor allem auf den Backnine mit gleich sechs roten Einträgen eine wahre Birdieshow ab und konnte so auf dem Weg zur 70 (-2) die zahlreichen Fans vor Ort bestens unterhalten. Am Samstag hofft der gebürtige Schotte nun von Beginn an den richtigen Rhythmus parat zu haben um sich bis in die Spitzenplätze nach vorne spielen zu können.

Wie schon zum Auftakt hat der Wahlkärntner aber auch am Samstag wieder auf den ersten Bahnen Probleme, wie ein frühes Bogey auf der 3 zeigt. So richtig ins Rollen will er beim immer wieder einsetzenden Regen auch danach nicht kommen und die schwierig zu kalkulierenden Grüns tun ihr übriges, weshalb er auf der 5 einen weiteren Fehler nicht vermeiden kann. Mit den tiefen Verhältnissen kommt er auch danach nicht wirklich zurecht und tritt sich so auf der 8 ein weiteres Bogey ein, weshalb er nur bei 3 über Par auf den Backnine ankommt.

Die zweiten Neun lassen sich dann aber deutlich besser an, denn mit seinem ersten Birdie am Par 5 der 10 kann er wieder etwas verkürzen. Danach allerdings läuft der gebürtige Schotte weiteren Erfolgserlebnissen vergeblich hinterher, schafft es aber immerhin auch Fehler zu vermeiden. Mit der 74 (+2) büßt Gordon doch einige Ränge ein und startet am Sonntag als 36. aus dem Mittelfeld in die letzte Runde.

“Auf meinen ersten acht Löchern hat es sehr stark geregnet und da hab ich ein paar Schläge verloren. Ich hab sie zwar recht gut getroffen, aber ein paar sind leider weggegangen und auf der 8 ins Wasser, da hab ich Bogey spielen müssen. Ich hatte dann durchaus einige Chancen aber leider nur ein Birdie machen können. Ich hoffe, dass morgen der Tag ist wo es richtig in meine Richtung läuft und ich noch eine tiefe Runde hinlegen kann”, fasst Gordon Manson seine Runde zusammen und gibt sich selbst die Marschrichtung für den Finaltag vor.

Kein Vorstoß

Claude Grenier sprach nach seiner 74 (+2) vor allem sein durchwachsenen kurzes Spiel an, dass am Wochenende schärfer werden muss, will er Ränge gutmachen. Zumindestens auf den ersten Bahnen zeigt er sich ganz sicher, denn mit anfänglichen Pars macht er bei feuchter Witterung nichts falsch. Nach insgesamt fünf Bahnen mit der vorgegebenen Schlaganzahl erwischt es den gebürtigen Kanadier dann aber auf der 6 mit dem ersten Bogey und er rutscht im Klassement im strömenden Regen etwas zurück.

Zu Beginn der Backnine hat er dann das Par 5 der 10 aber gut im Griff und arbeitet sich nach vielen Pars in Folge mit seinem ersten Birdie wieder auf Level Par zurück. Anknüpfen kann er an das Erfolgserlebnis aber nicht und rutscht nach etlichen Pars auf der 15 sogar wieder in den Plusbereich. Das läutet eine richtig unangenehme Schlussphase ein, denn bei mittlerweile heftigen Regenfällen notiert er auch auf der 16, der 17 und der 18 Bogeys und unterschreibt so Minuten vor dem Abbruch die 76 (+4), die ihn im hinteren Drittel auf Rang 53 regelrecht gefangen hält.

Unter Wert geschlagen

Amateur Charly Bauer zeigte sich trotz Verkühlung richtig stark und will an die 72 (Par) bestmöglich anknüpfen. Zumindestens die schwierige 2 schmiedet am Samstag aber andere Pläne für ihn, denn vom Par 3 kommt er erst nach vier Schlägen wieder weg. Die pitschnassen Verhältnisse zeigen beim ohnehin gesundheitlich angeschlagenen Amateur dann sichtlich Wirkung, denn auch das zweite Par 3 – die 4 – ringt Charly einen Schlag ab.

Bei immer weniger werdendem Regen findet er dann aber immer besser ins Spiel und kann gleich beide Par 5 Bahnen zu Birdies überreden. Lästig nur, dass er dazwischen noch ein Bogey notieren muss, weshalb er trotz der beiden Erfolgserlebnisse “nur” im leichten Plusbereich auf den Backnine ankommt. Bei wieder stärker werdendem Regen geht sich dann auch auf der 13 nur ein Bogey aus und kurz danach muss er wie alle anderen Spieler wegen dem überflutetem Terrain wieder zurück ins Clubhaus.

Auch nach der Fortsetzung schlägt er sich am unglaublich tiefen Terrain durchaus gut, wenngleich er vergeblich einem weiteren Birdie hinterherläuft und sich am Par 3 der 16 noch ein Bogey eintritt. Erst die 18 wird für ihn regelrecht zum Supergau, denn da er zum Abschluss eine 9 notieren muss, unterschreibt er sogar nur die 80 (+8), die ihn bis auf Platz 54 zurückwirft.

José Coceres (ARG) macht weder Regen noch tiefes Terrain etwas aus, denn der Argentinier feuert eine 62 (-10) aufs Tableau und gibt damit bei gesamt 16 unter Par überlegen den Ton an.

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Birdieshow abgeliefert

MURHOF LEGENDS – 1. RUNDE: Gordon Manson hat zum Auftakt im GC Murhof nicht nur die Ehre des allerersten Abschlags, der Wahlkärntner unterhält mit gleich sechs Birdies auf den Backnine auch die zahlreich erschienen Fans in Frohnleiten bestens. Markus Brier reiht sich zum Auftakt im Mittelfeld ein.

Mit drei Top 5-Ergebnissen bei seinen letzten Einsätzen rührte Markus Brier kräftigst die Werbetrommel für das Debüt der Staysure Tour in Österreich. Im Kreis der Murhof Legends werden neben dem Lokalmatador der Sieger der letzten beiden Turniere, David Shacklady, Paul Lawrie, Philipp Price, Barry Lane oder Jose Coceres aufteen. Die Ü50-Altstars spielen sich am Murhof ein stolzes Preisgeld von 250.000 Euro aus.

Der zweifache Turniersieger Gordon Manson kommt beim Heimspiel erst zu seinem zweiten Einsatz im heurigen Jahr. Briers ehemaliger Trainer Claude Grenier sowie Amateur Charly Bauer komplettieren das rotweißrote Aufgebot in Frohnleiten.

Gut reingefunden

Dem Amateur bleibt es auf den ersten Bahnen am Vormittag auch vorbehalten für die Highlights aus heimischer Sicht zu sorgen, denn während sich Gordon Manson und Claude Grenier schon früh Fehler eintreten, spult Charly Bauer gekonnt Pars ab und findet auf der 5 sogar das erste Birdie, womit er auf dem anspruchsvollen steirischen Par 72 Gelände eindeutig in die richtige Richtung abbiegt.

Damit hat eraber sichtlich noch lange nicht genug, denn da er danach auch das Par 5 der 9 mit einem Eagle perfekt ausnützt, ziert er bei einem Zwischenstand von 3 unter Par sogar die alleinige Spitze. Claude Grenier und Gordon Manson hingegen haben ordentlich zu kämpfen und stehen nur jeweils bei +3 in der 10. Teebox.

Gordon kommt ins Rollen

Auf den Backnine findet dann aber auch Gordon Manson so richtig ins Spiel, denn nach gleich drei Birdies in Folge von der 10 bis zur 12 hat er eindeutig seinen Rhythmus am Murhof gefunden. Auch Markus Brier hat mittlerweile seine Runde begonnen und macht im Publikumsflight mit David Shacklady und dem ehemaligen Ryder Cupper Paul Lawrie mit anfänglichen Pars nichts verkehrt. Da sich dann auf der 6 auch das erste Birdie ausgeht, heizt er die Stimmung am Murhof erstmals auf seiner Runde so richtig an.

Charly Bauer zeigt sich in der Zwischenzeit etliche Löcher weiter immer noch unglaublich konzentriert und lässt mit vielen Pars nichts anbrennen. Erst die 15 will dann erstmals nicht so wie der Amateur es gern hätte und er rutscht mit dem ersten Bogey etwas zurück. Gordon Manson marschiert nur Minuten später dann als erster der vier Österreicher zurück ins Clubhaus und darf sich am Ende trotz des schleppenden Starts und insgesamt vier Bogeys sogar noch dank zweier abschließender Erfolgserlebnisse über eine 70 (-2) freuen, womit er als 21. einen durchaus gelungenen Start ins Heimspiel hinlegt.

“Ich wusste ich bin gut drauf und der Ball macht was ich will, was natürlich sehr hilft. Durch die fehlende Spielroutine war es anfänglich etwas schwierig und ich hab ein paar Putts ausgelassen, was fürs Score natürlich problematisch ist. Ich hab mir aber selbst gesagt ‘bleib dran, mach weiter’. Mit sechs Birdies auf den zweiten Neun hab ich natürlich nicht gerechnet aber so hab ich mich ins Turnier zurückgeholt. Der Platz spielt sich hervorragend und es war eine wahnsinnige Ehre für mich dieses Turnier als erster eröffnen zu dürfen”, bilanziert Gordon Manson nach seiner 70.

Grenier etwas enttäuscht

Während der gebürtige Schotte sich gerade den ersten Interviews stellt, marschieren Charly Bauer und Claude Grenier über die Ziellinie und beide werden sich nach dem ersten Spieltag nur eher bedingt zufrieden zeigen. Vor allem Bauer, der lange Zeit sein starkes Zwischenergebnis verwalten konnte, rutscht mit späten Fehlern sogar noch auf Level Par zurück und muss sich mit der 72 (Par) und Rang 40 anfreunden. Claude Grenier quetscht zwar auf der 17 noch einen Schlag aus dem Kurs, mehr als die 74 (+2) und Platz 52 geht sich zum Auftakt aber nicht aus.

Nach der Runde meint er: “Die Grüns waren etwas schneller als an den Vortagen, deshalb musste man sehr vorsichtig putten. Mein langes Spiel war grundsätzlich okay, aber das kurze Spiel hat mich etwas im Stich gelassen. Ich werd jetzt noch ein Training einschieben und hoffen, dass es morgen besser läuft. Der Zuschauerzuspruch ist wirklich fantastisch, überhaupt für den ersten Spieltag.”

“Ich bin leider total verkühlt und hatte die letzten beiden Tage auch Fieber, deshalb bin ich froh, dass ich überhaupt antreten konnte. Ich hab unverhofft auf der 1 aus fünf Metern noch das Par gekratzt und dann ist es recht gut dahingegangen. Ich hab mich ja über die Ranglistenturniere qualifiziert und ich war schon sehr nervös auf der 1. Für mich ist das hier ein absolutes Highlight meiner Golfkarriere”, meint Charly Bauer kurz nach Rundenende sichtlich gut gelaunt.

Maudi etwas wackelig

Markus Brier hat in der Zwischenzeit bereits die erste Platzhälfte hinter sich gebracht und schnürt nach seinem Birdie auf der 6 mit einem darauffolgenden weiteren sogar den Doppelpack. Allerdings entpuppt sich die 8 danach als kleiner Spielverderber und radiert ihm mit dem ersten Fehler ein Erfolgserlebnis wieder aus. Die farbenfrohe Phase setzt sich zunächst auch auf den Backnine weiter fort, denn “Maudi” findet zwar schon auf der 10 ein weiteres Birdie, hobelt sich dieses jedoch abermals mit darauffolgendem Fehler wieder weg. Am Par 5 der 14 passt dann aber erneut alles zusammen und er drückt sein Score mit dem vierten Birdie des Tages wieder tiefer in den Minusbereich.

So ganz kann Markus dann aber die Erwartungen der zahlreichen Fans zum Auftakt nicht erfüllen, denn nachdem ihm das Par 3 der 16 noch ein weiteres Bogey aufbrummt, muss er sich schließlich mit der zartrosa 71 (-1) zufrieden geben. Damit reiht er sich als 29. nach dem ersten Spieltag im Mittelfeld ein.

“Das war nicht so wirklich das was ich mir erhofft hab. Es war eigentlich alles okay mit 2 unter nach 7 Löchern, aber dann hatte ich ein paar Konzentrationslücken und hab nach leichten Schläge Bogeys einstecken müssen. Es waren einfach zu viele schlechte Schläge heute dabei. Ich muss jetzt an den kommenden Tagen einfach noch fokussierter sein. Es war nach dem guten Beginn heute sicher keine technische Sache. Die Bälle waren einfach einmal links weg, einmal rechts weg, also das war im Kopf heute”, fasst Markus Brier seinen Auftakt sehr selbstkritisch zusammen.

Riesenvogel gelandet

Für die Szene des Tages sorgte Thomas Levet. Zunächst bemerkte der Franzose gar nicht, welcher Kunstschuss ihm mit dem Albatross auf der siebenten Bahn wirklich gelungen war: “Ich dachte zuerst, dass der Ball hinter dem Grün liegt. Erst beim Ausbessern der Pitchmarke habe ich schon einmal nach dem Ball Ausschau gehalten, ihn aber nicht gesehen. Als ich dann im Loch nachgeschaut und den Ball dort auch gefunden habe, war die Freude natürlich groß”, berichtet Levet.

Stephen Dodd (WAL) hat sein Visier am Freitag am besten eingestellt und diktiert nach der 64 (-8) das Tempo.

Foto: GEPA-pictures/Murhof Legends

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Serie fortgesetzt

COSTA BLANCA MASTERS – FINAL: Markus Brier setzt im Melia Villaitana GC von Benidorm mit einem Rang seine Top 10 Serie fort und reist als einer der Mitfavoriten weiter nach Mauritius und auf die Seychellen. Gordon Manson zaubert am Finaltag sowohl Mr. Hyde als auch Dr. Jekyll aus dem Bag.

Markus Brier spult weiterhin eine fantastische erste Saison auf der Staysure Tour ab. Der Jung-Senior präsentierte sich das gesamte Jahr über meist von seiner besten Seite, was er jedoch seit September aufs Tableau postet ist schier unglaublich.

Schon bei den Travis Perkins Masters verpasste er nur knapp mit Rang 11 ein Top 10 Ergebnis. Seit den Scittish Open allerdings regnet es unaufhörlich Spitzenergebnisse. So fuhr er bei den Scottish Senior Open bereits einen ganz starken 3. Rang ein und musste sich danach bei den European Senior Masters und den Paris Legends Championship mit zwei 2. Plätzen nur ganz knapp geschlagen geben.

Weiter im Takt

Auch in Spanien, beim Europafinale der Staysure Tour, setzt der Wiener die beeindruckende Serie weiter fort. Markus ließ schon bei der ersten Runde teilweise seine starke Form aufblitzen, häufte aber nach dem Turn auch Fehler ein, weshalb sich schließlich nur die 71 (-1) ausging. Am Freitag aber präsentierte er sich dann von Beginn am von seiner besten Seite und startet nach einer 68 (-4) sogar aus den Top 10 in den Finaltag.

Dass “Maudi” auf keinen Fall die Serie der Topergebnisse beenden möchte macht er dann von Beginn an klar, denn nach einem schnellen Birdie auf der 2, nimmt er am Par 5, der 4 sogar ein Eagle mit und festigt damit auf den Frontnine seinen Platz unter den besten 10.

Auch nach dem Turn hat Markus alles bestens im Griff. Zwar verpasst er es auf der 11 (Par 5) gleich weiter nachzuegen, holt das verpasste Birdie mit zwei darauffolgenden Erfolgserlebnissen aber mehr als nach und macht sich so bereits daran sogar die Top 5 zu attackieren.

Mit seinem bereits fünften Birdie des Tages knackt er dann auf der 17 sogar die besten 3, ehe ihm die 18 noch eine fehlerlosen Parformance zunichte macht. Doch auch mit der 67 (-5) setzt er seine beeindruckende Serie der Topergebnisse weiter fort und reist mit einem sehenswerten 5. Rang weiter nach Mauritius zur Tour Championship.

Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Gordon Manson hatte zum Auftakt etwas mit der Beständigkeit und Konstanz zu kämpfen, was schließlich nur in einer 75 (+3) mündete. Am Freitag aber drehte der gebürtige Schotte dann richtig auf und marschierte mit einer 66 (-6) unaufhaltsam nach vor. Bei nur einem Schlag Rückstand auf die besten 10 ist auch für ihn noch vieles zu holen.

Am Samstag schaut dann zumindestens auf den Frontnine beim Wahlkärntner wieder Mr. Hyde hervor. Gordon muss gleich zwei Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren, was gerade einmal zwei Birdies klarerweise kaum auffangen können. Auf den zweiten Neun aber findet Gordon dann Dr. Jekyll wieder und macht sich mit beeindruckender Birdiequote daran die aufgerissenen Schläge wieder wegzuhobeln.

Gleich die 10 und die 11 kann er zu weiteren roten Einträgen überreden und pirscht sich damit wieder an den Ausgangspunkt heran. Nur kurz gönnt er sich dann drei Bahnen lang eine Verschnaufpause, ehe er auf der 15 und der 15 den nächsten Doppelpack schnürt und so sogar sein Tagesergebnis noch in den Minusbereich dreht. Mit der 70 (-2) tritt er zwar auf der Stelle, reist aber mit einem guten 16. Platz weiter ins Urlaubsparadies von Mauritius.

Paul Streeter (ENG) setzt sich im Stechen gegen Miguel Angel Jimenez (ESP) durch und gewinnt mit einem Gesamtscore von 15 unter Par.

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Greifvogel-Show

PARIS LEGENDS CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier lässt am Ende seiner Runde gleich zwei Adler hintereinander lassen und liegt damit sogar auf Kurs zum Stechen, ehe Gary Orr (SCO) am Schlussloch noch ein Birdie mitnimmt und so den Wiener noch auf Rang 2 verdrängt. Gordon Manson beendet das Turnier im Mittelfeld.

Nachdem er sich in der Vorwoche nur dem Spanier Santiago Luna knapp geschlagen geben musste, zählt Markus Brier zu den Mitfavoriten in Paris, wo es ab Donnerstag über drei Runden um 300.000 Euro Preisgeld gehen wird. Brier misst sich zwei Wochen nach dem Ryder Cup nicht in Le Golf National sondern im Racing Club de France La Boulie mit etlichen Golflegenden und mischte schon nach dem ersten Spieltag und einer fehlerlosen 68 (-4) wie schon in der Vorwoche wieder ganz vorne mit. Auch am Freitag präsentierte er sich von seiner besten Seite und blieb mit der 69 (-3) ganz vorne dran.

Zunächst verläuft dann auch der Sonntag nach Plan, denn nach stabilen ersten Bahnen findet er schon am Par 5, der 4 das erste Birdie und taucht so schon früh in den roten Bereich ab. Danach marschiert er weiterhin mit sicherem Spiel über den Platz, ehe es ihn kurz vor dem Turn auf der 9 mit einem Doppelbogey richtig heftig erwischt.

Des Schlechten noch nicht genug muss er kaum auf den Backnine angekommen den nächsten Schlag abgeben, ehe Markus ein richtig spektakuläres Finish hinlegt. Zunächst krallt er sich mit Birdies auf der 11 und der 13 den Ausgleich und lässt am Ende der Runde am Par 5 Doppelpack gleich zwei Adler in Folge landen. Damit notiert er noch die 68 (-4) und liegt damit kurzzeitig sogar auf Kurs zum Stechen um den Sieg. Erst ein abschließendes Birdie von Gary Orr verdrängt Markus Brier noch auf Rang 2. Damit fährt er seinen bereits zweiten 2. Platz in Folge ein. Der erste Sieg scheint mittlerweile wirklich zum Greifen nah zu sein.

Im Mittelfeld eingeordnet

Gordon Manson bastelt in Paris weiter an der Formkurve und bog diese mit einer 70er (-2) Runde am Donnerstag auch von Beginn an in die richtige Richtung. Am Freitag allerdings agierte der gebürtige Schotte dann zu fehleranfällig und musste sich mit einer 76 (+4) zufrieden geben, die ihn weit zurückwarf.

Der Finaltag lässt sich dann aber richtig gut an, denn auf der 11 (Par 5) nimmt er zum bereits dritten Mal in dieser Woche ein Birdie mit und taucht so schon früh in den roten Bereich ab. Danach allerdings wird es etwas fehleranfälliger und er muss zunächst am Par 3, der 15 den Ausgleich einstecken und rasselt danach mit einem Doppelbogey auf der 17 unangenehm zurück. Zumindestens kann er auf der 18 einen schnellen Konter setzen.

Die Frontnine verlaufen dann richtig unspektakulär, denn der Wahlkärntner reiht fast die gesamten vorderen neun Bahnen über Pars aneinander. Erst auf der 8 gelingt dann noch ein Par 5 Birdie, das er sich mit abschließendem Bogey aber sofort wieder zunichte macht. Schlussendlich marschiert er mit der 73 (+1) über die Ziellinie und platziert sich damit als 36. im Mittelfeld. Auch seine Formkurve dreht er einigermaßen in die richtige Richtung, wobei es derzeit vor allem noch die Konstanz über drei Runden ist, die echt Topergebnisse verhindert.

>> Leaderboard Paris Legends Championship

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Hauchdünn geschlagen

EUROPEAN SENIOR MASTERS – FINAL: Markus Brier muss sich im Forest of Arden lediglich Santiago Luna (ESP) knapp geschlagen geben und unterstreicht mit Rang 2 seine derzeitige Topform. Gordon Manson arbeitet sich mit einer roten Schlussrunde noch um einige Ränge nach vor.

Nach den Plätzen 3, 11 und 14 bei den letzten drei Turnieren auf der britischen Insel kann es Markus Brier nicht erwarten, zu einem letzten Einsatz im heurigen Jahr zurückzukehren. Am noblen Golfkurs von Forest of Arden zählt der Wiener beim 200.000 Euro Turnier zu den Favoriten. Diese Rolle bestätigt er auch sofort, dann nach der 65 (-7) führte der Wiener nach der ersten Runde das Feld sogar an. Bei pitschnassen Verhältnissen ging sich dann am Samstag zwar nur die 73 (+1) aus, damit startet er aber als erster Verfolger in den Finaltag.

Schon früh schließt er dann mit einem Birdie auf der 2 die Lücke und übernimmt nach weiterem roten Eintrag auf der 3 sogar wieder das Kommando am Leaderboard. Zwar zieht auch Santiago Luna das Tempo wieder an, mit weiterem Par 5 Birdie bleibt “Maudi” aber in der geteilten Führung. Erst ein Bogey danach bremst den Schwung wieder spürbar ab, die Chance auf den ersten Titel lebt beim Turn aber nach wie vor.

Ein Bogey auf der 10 – auf jeder Runde brummte ihm das Par 4 einen Schlagverlust auf – lässt den Spanier dann aber erstmals etwas komfortabel davonziehen. Markus spult danach zwar “brav” die Bahnen ab, kommt mit Pars dem Führenden aber nicht näher. Erst das Par 5, der 7 lässt dann wieder einen Schlag springen, womit er Luna aber nicht mehr abfangen kann. Mit der 70 (-2) und einem ganz starken 2. Rang unterstreicht Markus Brier aber seine derzeitige Topform und macht klar, dass der erste Sieg wohl nur noch eine Frage des “Wann” und nicht des “Ob” ist.

Jeden Tag gesteigert

Gordon Manson hofft nach der Rückkehr auf die Staysure Tour endlich wieder Anschluss an die Topleistungen der Vorjahre zu finden, hat zum Auftakt aber mit Problemen zu kämpfen und kommt über die 76 (+4) nicht hinaus, die ihm nur einen Platz im hinteren Mittelfeld ermöglichte. Am Samstag hatte er den Platz dann aber bereits besser im Griff und arbeitete sich mit der 72 (Par) um einige Ränge nach vor.

Der Sonntag beginnt dann mit einem Bogey auf der 10 alles andere als nach Plan. Gordon stabilisiert sein Spiel aber rasch und kann am Par 3, der 15 mit seinem ersten Birdie das Score wieder ausgleichen. Gleich danach macht es sich allerdings ein weiterer Schlagverlust bequem, weshalb der gebürtige Schotte nur im zarten Plusbereich auf den Frontnine ankommt.

Diese hat er dann richtig gut im Griff, denn schon auf der 2 nimmt er das nächste Birdie mit, womit er sein Tagesergebnis wieder auf Anfang stellt. Nach recht souveränen Pars nimmt er dann auf der 8 (Par 3) noch einen weiteren roten Eintrag mit und bringt so erstmals in dieser Woche mit der 71 (-1) eine Runde unter Par zum Recording, was am Ende noch für Rang 24 reicht.

>> Leaderboard European Senior Masters

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Top in Schottland

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier fährt bei schwierigen Verhältnissen im Craigielaw GC einen richtig starken 3. Rang ein und sorgt damit für eine Karriere-Bestmarke bei den Ü50.

Nach zwei gelungenen Turniereinsätzen in England ist Markus Brier zurück auf der britischen Insel. Nach dem Motto “Aller guten Dinge sind drei” hoffte der 50-jährige auch bei der Scottish Senior Open um die gut dotierten Preisgeldschecks mitspielen zu können. Das Vorhaben geht an den ersten beiden Tagen auch durchaus gut auf, denn mit zwei 70er (-1) Runden startet der Wiener als starker 6. in die letzte Runde.

Markus findet dann mit einem anfänglichen Bogey nur eher schlecht als recht in die letzte Runde, radiert den Makel aber sofort auf der 2 wieder aus, was auch sichtlich Stabilität in sein Spiel bringt. Gleich sechs Pars in Folge reiht er danach aneinander, eh er kurz vor dem Turn auf der 9 ein weiteres Bogey notieren muss, was ihn nur im zarten Plusbereich auf die Backnine abbiegen lässt.

Bei immer schwieriger werdenden Bedingungen, die generell die Scores spürbar nach oben treiben hat auch “Maudi” auf der hinteren Platzhälfte alle Hände voll zu tun um sein Score zusammenzuhalten. So kommt es, dass er auf der 10 gleich den Bogeydoppelpack schnüren muss, weiß aber am Par 5, der 11 sofort zu kontern, nur um sofort mit dem nächsten Bogey wieder zurückzurutschen.

Da sich dann auch auf der 14 nur ein Schlagverlust ausgeht, droht Markus sogar aus den Top 10 zu rutschen, locht am Schlussloch aber noch einen Birdieputt zur 73 (+2) und darf sich so am Ende sogar über sein erstes Top 3-Ergebnis der jungen Senioren-Karriere freuen.

Kein Vorwärskommen

Im Craigielaw GC von Longniddry ist von Freitag bis Sonntag auch Gordon Manson in seinem Geburtsland mit von der Partie. Er nimmt die Finalrunde nach Auftritten 72 (+1) und 76 (+5) Schlägen aber nur von weit hinten in Angriff und hat auch am Sonntag Probleme einen richtigen Rhythmus zu finden, denn bei lediglich einem Birdie muss er schon auf den Frontnine ein Doppelbogey und ein Bogey notieren, was ihn hinten regelrech einzementiert.

Das fehlerhafte Spiel setzt sich dann auch auf der zweiten Platzhälfte weiter fort, denn mit dem nächsten Doppelbogey kommt er nicht vom Fleck. Zwar darf er sich kurzzeitig auch über ein Birdie freuen, mit noch einem weiteren Fehler geht sich am Sonntag in Schottland aber nicht mehr als die 75 (+4) aus, die am Ende als 48. nur für einen Platz am hinteren Ende des Klassements reicht.

Gary Orr (SCO) sichert sich mit einer 76er (+5) Schlussrunde und bei gesamt 4 unter Par den Sieg in seiner Heimat.

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Später Stolperstein

PGA SENIOR CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier klopft am Sonntag zweimal vehement an den Top 10 an, stolpert gegen Ende aber über ein Triplebogey und muss sich so im London GC mit einem Platz im vorderen Mittelfeld zufrieden geben. Auch Gordon Manson verpasst eine rote Schlussrunde.

Gordon Manson erwischte am Donnerstag einen Auftakt nach Maß. Der gebürtige Schotte legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und lag schon nach den ersten neun Bahnen bei 5 unter Par. Zwar ebbte der Schwung auf den Frontnine etwas ab, mit der 67 (-5) schuf er sich aber eine richtig gute Ausgangslage. Markus Brier hingegen hatte am ersten Spieltag auf den ersten neun Bahnen einige Schwierigkeiten und drehte erst mit einem Birdie am Schlussloch seine Runde noch zurück auf Level Par.

Am Freitag tauschten die beiden Österreicher dann die Rollen, denn während Markus Brier mit einer 66 (-6) auf die Überholspur abbog, stagnierte Gordon Manson mit der 71 (-1) etwas und büßte damit etliche Ränge ein. Ins Wochenende starten die beiden rot-weiß-roten Akteure so fast Hand in Hand vom 17. Rang aus und gehen nur knapp hintereinander in den Flights in den Moving Day. Erst am Samstag klafften die Auftritte der beiden dann etwas auseinander, denn Markus Brier wahrte mit der 70 (-2) die Chance auf ein Topergebnis, Gordon Manson hingegen rutschte mit der 73 (+1) ins Mittelfeld zurück.

Zweimal dran

Markus Brier startet richtig gut in den Finaltag und schnürt schon auf der 2 und der 3 einen Birdiedoppelpack, der ihn klar zu den Toprängen aufschließen lässt. In Folge geht der Schwung aber deutlich verloren und da es sich danach auch zwei Bogeys gemütlich machen, rasselt er recht rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Da er die 9 aber noch zu einem Birdie überreden kann, kommt er doch noch im Minusbereich auf den Backnine an.

Dort schraubt er sein Score dann mit den nächsten Birdies auf der 11 und der 14 wieder tiefer in die richtige Richtung und klopft so einmal mehr vehement an den Top 10 an. Doch wieder schleicht sich danach der Fehlerteufel ein. Ein Bogey auf der 15 wiegt dabei noch nicht so schwer, ein Triplebogey danach fällt jedoch sehr wohl ins Gewicht und verbaut Markus sogar noch die Runde unter Par. Mit der 73 (+1) ist so für ihn in dieser Woche nicht mehr als Platz 26 zu holen.

Etwas stagniert

Gordon Manson hat auch am Sonntag weiterhin einige Probleme auch nur ansatzweise an die richtig starke Auftaktrunde anzuknüpfen. Schon früh muss er auf der 3 den ersten Fehler verzeichnen, kann diesen zwar auf der 7 ausbessern, rutscht mit weiterem Bogey knapp vor dem Turn auf der 9 aber wieder zurück.

Die zweiten Neun hat der Wahlkärntner dann aber sichtlich besser im Griff, denn die gesamte zweite Platzhälfte über muss er keinen weiteren Schlag mehr abgeben, findet allerdings auch lediglich ein einziges Birdie. Damit rückt er zwar sein Score wieder auf Level Par zurecht und unterschreibt schließlich die 72 (Par) im Klassement büßt er damit als 36. aber sogar ein paar Ränge ein.

Philip Golding (ENG) sichert sich nach einer 63er (-9) Schlussrunde und bei gesamt 18 unter Par überlegen den Sieg.

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Top 10 Debüt

SWISS SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier fährt gleich bei seinem Staysure Tour Debüt mit Rang 8 ein Top 10 Ergebnis ein und sorgt so im GC Bad Ragaz für einen mehr als nur gelungenen Startschuss für einen neuen Golf-Abschnitt seines Lebens.

Einen Tag nach seinem 50. Geburtstag wird Markus Brier auf der Staysure Tour erstmals bei Europas Golfsenioren am Abschlag stehen. Die Swiss Seniors Open in Bad Ragaz ist der ideale Schauplatz um nahe der Heimat erste Preisgeldeuros in der Ü50-Klasse zu holen. Mit dem Cut zuletzt beim Shot Clock Masters hat der Wiener bewiesen, dass er bereit ist für Wettkampfgolf auf höchstem Niveau.

Genau das beweist er dann auch gleich auf seiner ersten Runde, denn mit einer 66 (-4) positioniert sich Österreichs erster European Tour Sieger nur um einen Schlag hinter den Führenden. Am Samstag hat er dann zwar etwas mit der Genauigkeit der Approaches zu kämpfen, bringt aber erneut mit der 69 (-1) eine rote Runde zum Recording und hat eindeutig auch den Sieg noch nicht abgeschrieben, wie er selbst sagt: “Die fünf Schläge Rückstand auf die Spitze sind gar nichts, da wurden schon größere Rückstände aufgeholt.”

Der Finaltag lässt sich dann mit einem frühen Bogey auf der 2 nur sehr schleppend an und Markus rutscht damit auch erstmals knapp aus den Top 10. Nach einer kurzen Parserie setzt er dann auf der 6 und der 7 aber zu einem Zwischensprint an und pusht sich so noch vor dem Turn in den roten Bereich. Am Par 3, der 11 geht es dann sogar noch weiter im Klassement nach oben, ehe ihn eine Doublette danach am Par 5 unangenehm ausbremst. Danach spult er souveräne Pars ab und krallt sich mit einem Birdie am Schlussloch und der 69 (-1) gleich bei seinem Staysure Tour Debüt mit Rang 8 ein Top 10 Ergebnis.

Gordon Manson bekam am Freitag beim Aufwärmen Rückenprobleme und konnte deshalb das Turnier nicht in Angriff nehmen. Jean-Francoiy Remesy (FRA) schnappt sich nach der 69 (-1) und bei gesamt 11 unter Par den Sieg in der Schweiz.

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Zwiespältige Bilanz

SENIOR PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Gordon Manson sorgte mit einem geschafften Cut bei den Senior PGA Championship im Trump National GC von Washington zwar für ein echtes Highlight in der rot-weiß-roten Golfhistorie, ein durchwachsenes Wochenende lässt am Ende aber nicht mehr als Rang 73 zu.

Gordon Mansons Bilanz fällt nach der Woche in den USA wohl durchaus zwiespältig aus. Nach dem ersten Spieltag deutete mit der 74 (+2) eigentlich nichts mehr auf eine Finalteilnahme hin, erst verschärfte Verhältnisse – am Freitag musste sogar für rund 45 Minuten wegen Starkwinds unterbrochen werden – spielten dem Wahlkärntner richtig in die Karten. Plötzlich konnte Gordon seine größte Stärke ausspielen und marschierte mit einer 73 (+1) tatsächlich noch ins Weekend.

Damit sorgte er auch für ein absolutes Highlight in der österreichischen Golfwelt, stemmte er doch als erster Österreicher überhaupt den Cut bei einem Senior Major auf US-amerikanischem Boden. Eigentlich wollte der gebürtige Schotte dann auch am Moving Day locker drauf losspielen, fand am Samstag in Washington D.C. aber überhaupt keinen Rhythmus und rasselte mit einer 79 (-7) bis ans Ende des Leaderboards zurück.

Solide ohne Turbo

Der Finaltag lässt sich dann mit allererster Startzeit durchaus solide an und Gordon kommt nach je einem Bogey und einem Birdie bei einem Zwischenstand von Level Par auf den Backnine an. Ein Doppelbogey zu Beginn der zweiten Platzhälfte macht ihm aber einen Strich durch die Rechnung und zementiert ihn sprichwörtlich am hinteren Ende des Klassements ein.

Zwar findet er am Par 5, der 13 noch ein weiteres Birdie, mit Par 3 Bogey gibt er aber auch dieses Erfolgserlebnis nur zwei Bahnen später wieder aus der Hand. Schlussendlich steht er mit der 74 (+2) beim Recording und beendet das Senior Major auf dem 74. Rang.

>> Leaderboard Senior PGA Championship

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