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Schlagwort: mygolflife open

Anders vorgestellt

MYGOLFLIFE OPEN – FINAL: Bernd Wiesberger kommt wie schon an den Tagen zuvor auch am letzten Spieltag wieder kaum mit den guten Scores mit und kehrt dem Pecanwood G & CC so nur mit einem 57. Platz wieder den Rücken, was ihm in Sachen Weltrangliste keinen Millimeter weiterhilft. Immerhin konnte er sich in Südafrika nach der wochenlangen Pause wohl für den anstehenden Abstecher auf die PGA Tour einigermaßen einschwingen.

Als wirklich von Erfolg gekrönt kann die Woche in Südafrika bei Bernd Wiesberger wohl nicht verbucht werden, denn bereits im Vorfeld sprach er selbst den Aspekt an, dass nun nur gute Leistungen zählen um ihn wieder dorthin zu befördern wo er sich selbst sieht, nämlich in den Top 50 der Welt. Auf einer absoluten Birdiewiese – reihenweise schießen die Spieler von Donnerstag weg buchstäbliche alle Lichter aus – kommt die Nummer 68 der Welt von Beginn an nicht wirklich mit und musste nach zwei 69er (-3) Runden sogar heftig um den Cut zittern, der schlussendlich erst in letzter Sekunde genau “on the number” wirklich feststand.

Auch am Moving Day ließ der achtfache European Tour Champion den Vortrieb vermissen und kletterte mit einer 70 (-2) gerade mal um ein paar wenige Ränge am Leaderboard in Richtung Norden. Das erhoffte absolute Topergebnis – in Wahrheit hätten für Bernd in Sachen Verbesserung in der Weltrangliste nur die Top 5 wirklich gezählt – lag somit vor den letzten 18 Löchern bereits außer Reichweite. Immerhin könnte er sich mit einer tiefroten Finalrunde noch die lange Anreise nach Florida etwas versüßen, doch selbst dieses Vorhaben soll am Sonntag nicht mehr gelingen.

Dabei macht der Südburgenländer zunächst klar, dass er am Sonntag noch einmal alles aus sich herauskitzeln will, denn gleich auf der 1 stopft er den fälligen Birdieputt und drückt sein Score so von Beginn an in den roten Bereich. Richtig anknüpfen kann er an den schnellen Start jedoch nicht wirklich, denn mit Pars lässt er danach zwar nichts anbrennen, weitere Birdies lassen jedoch noch auf sich warten. Erst die 6 erweist sich dann zwischen den beiden Par 5 Löchern der ersten Neun als gewinnbringend und lässt ihn zum zweiten Mal am Finaltag einen Schlaggewinn auf der Scorecard verewigen.

Schwarzes Finish

Nachdem sich dann auch das Par 3 der 8 als gewinnbringend erweist, kann er trotz der ausgelassenen Par 5 Chancen auf durchaus starke Frontnine zurückblicken. Kaum auf den letzten neun Bahnen des Turniers angekommen drückt er dann erstmals auch auf einer der langen Bahnen aufs Tempo und schiebt sich mit dem bereits vierten Birdie des Tages bis ins Mittelfeld nach vor. Allerdings entpuppt sich die 11 dann in Form des ersten Bogeys als kleiner Stolperstein, den er mit dem nächsten Par 5 Birdie gleich danach allerdings auch postwendend wieder aus dem Weg räumt.

In Folge schläft sein Spiel aber richtiggehend ein, denn auf den darauffolgenden Bahnen läuft er vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und da er sich dann noch dazu auf den letzten beiden Bahnen zwei Bogeys einfängt, verpufft mit der 70 (-2) in gewisser Weise auch noch die Finalrunde platzierungstechnisch, wie ein am Ende herausspringender 57. Platz beweist. Einmal mehr lässt er so heuer im Finish eines Turniers einiges liegen und verpasst es damit auch in Sachen Weltrangliste mit 0 Punkten Zählbares mitzunehmen, was den Druck auf kommende Woche beim PGA Tour Gastspiel in Florida wohl noch zusätzlich erhöht.

Flugverbindungen als Handicap

Zu allem Überfluss hat er nun außerdem noch eine richtig miserable Flugverbindung in den Sunshine State, denn viel kürzer als einen Tag wird er von Pretoria nach Florida wohl nicht unterwegs sein und mit noch dazu einer Stunde mehr Jetlag als ohnehin, wird er erst am Dienstag erstmals am anspruchsvollen Copperhead Course in Palm Harbor zu Werke gehen können. Beim Abstecher auf die PGA Tour wird der Ryder Cupper nun auch richtig liefern müssen, denn ohne zählbares Ergebnis droht er das WGC in Austin danach zu verpassen und würde so im Anschluss auch beim Masters nur noch eine Zuseherrolle einnehmen können.

Pablo Larrazabal (ESP) setzt sich in einem Stechen am ersten Extraloch schließlich gegen seinen Landsmann Adri Arnaus und Jordan Smith (ENG) durch und krönt sich im Pecanwood G & CC zum Champion.

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Zu wenig, zu spät

MYGOLFLIFE OPEN – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger drückt erst gegen Ende der Runde aufs Tempo, kann im Pecanwood G & CC mit einer 70 (-2) aber nur wenige Plätze gutmachen und lässt so auch auf das eigentlich benötigte Spitzenergebnis den Rückstand unangenehm weiter anwachsen.

Bernd Wiesberger zitterte sich am Freitag beim Birdiewettschießen im Pecanwood G & CC mit der zweiten 69 (-3) gerade noch ins Wochenende und muss nun am Moving Day von Beginn an Vollgas geben, soll sich das erhoffte Topergebnis noch ausgehen. Bei bereits sechs Schlägen Rückstand auf die Top 10 zählen nun nur noch Birdies, Birdies, Birdies.

Mit sicheren Pars beginnt der Moving Day zwar souverän, ein schnelles erstes Erfolgserlebnis geht sich jedoch nicht aus, was ihm sogar leicht Ränge kostet. Am Par 5 der 5 bricht der rote Bann dann aber und mit dem ersten Birdie des Tages klettert er auch im Klassement etwas in Richtung Norden. Lange dauert der Aufstieg aber nicht, denn mit einem verpassten Par 5 Birdie auf der zweiten langen Bahn und einem Par 3 Bogey gleich danach, rutscht er recht rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Nachdem dann auch beide Par 5 der zweiten Neun nichts abwerfen, steckt er am hinteren Ende regelrecht fest. Erst die 14 erweist sich dann wieder als gnädig, da sich jedoch postwendend auch der nächste Fehler einschleicht, vertrocknet auch das zweite zarte Birdiepflänzchen sofort wieder. Immerhin stopft er dann aber wie schon am Vortag sowohl auf der 16 als auch auf der 17 die fälligen Birdieputts und kann so zumindest ein paar Plätze gutmachen.

Mehr als die 70 (-2) springt schlussendlich am Moving Day aber nicht heraus, was ihn als 59. im hinteren Drittel regelrecht festhält. Damit wächst auch der Abstand auf das angepeilte und eigentlich benötigte absolute Topergebnis – Bernd braucht zwingend Weltranglistenpunkte um noch einen Startplatz beim WGC Match Play absichern zu können – weiter an, was das Ziel in ganz weite Ferne rücken lässt.

Hennie du Plessis (RSA) geht bei gesamt 19 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Finaltag.

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Punktlandung

MYGOLFLIFE OPEN – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger stemmt im Pecanwood G & CC dank zweier später Birdies als 65. gerade noch den Cut. Lukas Nemecz fehlt trotz beherzter Aufholjagd am Ende ein Schlag zum Wochenendeinzug.

Bernd Wiesberger wird am Freitag wohl alle Hände voll zu tun haben, will er sich beim ultratiefen Birdiewettlauf in Südafrika in Richtung Spitzenfeld orientieren, denn nach der 69 (-3) vom Donnerstag startet er sogar nur knapp hinter der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag. Somit ist eine Runde in den 60er bereits Pflicht um überhaupt das Wochenende erreichen zu können. Und genau diese Punktlandung legt Bernd am Freitag in Südafrika dann auch hin.

Der Start geht zunächst allerdings gleich einigermaßen daneben, denn die 2 entwickelt sich zum Stolperstein und lässt den Oberwarter mit einem frühen Bogey deutlich zurückfallen. Auch danach will nicht wirklich viel gelingen wie ein ziemlicher Leerlauf beweist. Zwar stabilisiert er sein Spiel einigermaßen, bis zum Turn kann er aber keine Aufholjagd einläuten. Erst das Par 5 der 10 entwickelt sich dann mit dem ersten Birdie gewinnbringend.

Das bringt den Birdiemotor des achtfachen European Tour Siegers auch etwas auf Touren, denn zwei Löcher später hat er auch das zweite Par 5 der Backnine gut im Griff und gleicht sein Score so immerhin zumindest wieder aus. Erst auf der 16 und der 17 finden dann die nächsten Birdieputts den Weg ins Ziel, was im Kampf um den Wochenendeinzug nach etlicher Zitterei gerade noch reicht, da er mit der bereits zweiten 69 (-3) als 65. genau “on the number” cuttet und so auch am Wochenende noch mit von der Partie ist.

Verpatzter Auftakt verantwortlich

Lukas Nemecz hatte am Donnerstag Nachmittag richtig hart zu kämpfen und brachte schließlich gar nur eine 72 (Par) ins Clubhaus, womit er abgeschlagen zurück liegt. Um doch noch Preisgeld einsacken zu können wird er wohl eine tiefrote zweite Runde auspacken müssen. Die benötigte Aufholjagd torpediert er sich am Freitag dann gleich mit einem Bogey auf der 2, was den Weg in Richtung rettendes Cut-Ufer noch weiter werden lässt. Immerhin findet er wie schon zum Auftakt erneut auf der 4 ein Birdie und drückt sein Score mit einem Par 5 Birdie auf der 7 dann auch erstmals in den roten Bereich.

Kurz vor dem Turn schnappt er sich auf der 9 dann das nächste Birdie, was ihn zumindest etwas näher an die gezogene Linie heranbringt. Auf den zweiten neun Löchern muss er den Fuß nun aber weiterhin voll am Gas lassen und die Birdiequote weiter hochhalten, was mit dem nächsten roten Eintrag am Par 5 der 10 auch sehenswert gelingt. Zwar wirft das vierte und letzte Par 5 dann kein weiteres Birdie mehr ab, dieses holt er dafür aber am Par 3 der 13 nach und dockt so endgültig vorerst an der Cutlinie an.

Mit dem bereits sechsten Birdie überspringt er dann auf der 16 zwar erstmals die Cutmarke, der benötigte siebte Schlaggewinn will jedoch nicht mehr gelingen, weshalb er trotz der knallroten 67 (-5) in dieser Woche als 81. am Ende leer ausgeht. “Es ist ein ziemlicher Pitch und Putt Contest hier. Ein schöner Golfplatz aber definitiv zu ‘leicht’ für die DP World Tour. Leider tu ich mir vor allem auf solchen ‘leichten’ Plätzen, wo man vor allem einen heißen Putter braucht, immer ein wenig schwerer. Ich bin aber happy wie ich heute gespielt hab. Ist zwar schade, dass es nicht gereicht hat für den Cut, dafür kann ich mich besser auf kommende Woche vorbereiten, wo mir der Platz wieder mehr entgegenkommen sollte”, so Lukas nach der zweiten Runde.

Hennie Du Plessis (RSA) geht bei gesamt 17 unter Par als Leader in den Moving Day.

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Abgehängt

MYGOLFLIFE OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger kommt zum Auftakt im Pecanwood G & CC mit einer 69 (-3) beim ultratiefen Birdiewettschießen nicht wirklich mit und rangiert nach den ersten 18 Löchern nur knapp hinter der prognostizierten Cutmarke. Lukas Nemecz muss sich gar mit einer 72 (Par) anfreunden und liegt damit abgeschlagen zurück.

Mit einem Monat Schaffenspause inklusive Skiurlaub hat Bernd Wiesberger versucht wieder den Kopf frei zu bekommen für neue Golfaufgaben. Im Pecanwood G & CC nahe Pretoria kehrt der Südburgenländer wieder auf die DP World Tour zurück, obwohl mit 1,5 Millionen Dollar Preisgeld nur kleinere Events anstehen. Umso wichtiger wird es sein, ganz vorne mitzuspielen um Punkte in Richtung WGC und Masters zu sammeln. Immerhin ist die Konkurrenz nicht allzu namhaft präsent, allerdings wieder mit den bärenstarken Südafrikanern von der Sunshine Tour.

“Natürlich habe ich mir beim Desert Swing bessere Ergebnisse erwartet, allerdings habe ich über weite Strecken gutes bis sehr gutes Golf gespielt. Schlussendlich hat die Konstanz gefehlt, die für ein absolutes Topergebnis nötig ist”, wirft er noch einmal einen Blick auf die hochdotierten Wüstenevents zurück. Der Fokus gilt aber klar den kommenden Aufgaben, wie er selbst sagt: “Klar wäre ich lieber beim Players, jetzt gilt es aber den Fokus voll auf Südafrika zu legen. Der Platz ist für mich ganz neu und ich freue mich schon wieder auf den Wettkampfmodus.”

Bei enorm tiefen Scores – Jbe Kruger (RSA) etwa legt mit -6 nach 6 los wie aus der Pistole geschossen – muss sich Bernd zunächst auf den Backnine noch etwas in Geduld üben, geht sich doch am anfänglichen Par 5 der 10 das erhoffte Erfolgserlebnis noch nicht aus. Dafür allerdings hält mit der 12 die zweite lange Bahn das erste Birdie bereit, was den Südburgenländer immerhin recht zeitnah in den roten Bereich abbiegen lässt. Auf den Geschmack gekommen überredet er die 14 zu einem schnellen weiteren Schlaggewinn, womit er in der frühen Phase auch recht rasch an den Top 10 andockt.

In Folge schläft sein Spiel zwar wieder etwas ein, mit recht sicheren Pars macht er auf den verbleibenden Bahnen der hinteren Platzhälfte aber nichts verkehrt. Nachdem sich dann auf der 2 und am Par 5 der 5 die nächsten Birdies ausgehen, bleibt er voll an den Spitzenplätzen dran. Erst am Par 3 der 8 geht sich dann ein Par nicht mehr aus, womit er sich den fehlerlosen Auftakt kurz vor Ende der Runde noch torpediert. Mit der 69 (-3) kommt er mit den enomr tiefen Scores nicht mit, reiht sich als 75. nur knapp hinter der prognostizierten Cutmarke ein.

“War schön wieder zu spielen. Zwar war mein Spiel nicht wirklich scharf heute, aber ich freue mich schon auf die nächsten Tage”, so der Oberwarter nach der Runde via Instagram.

Abgeschlagen zurück

Lukas Nemecz ist zum Auftakt erst mit später Startzeit unterwegs, klinkt sich in den allgemeinen Birdiereigen aber gleich mit einem anfänglichen Par 5 Birdie auf der 10 ein. Auch die zweite lange Bahn wirft dann ein Birdie ab, ehe er sich danach am Par 3 der 13 auch ein Bogey eintritt. Ein weiterer Fehler kurz danach auf der 15 wirft ihn dann sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück und da er auf den Backnine keinen Konter mehr setzen kann, kommt er sogar deutlich im dreistelligen Leaderboardbereich in der 1. Teebox an.

Dort geht sich dann aber das dritte Birdie des Tages aus, was ihn sichtlich einigermaßen in Fahrt bringt, denn auf der 2 quetscht er gleich den nächsten Schlag aus dem Kurs, womit er sein Score sogar in Windeseile wieder recht klar in den Minusbereich drückt. Nach einem zwischenzeitlichen Par am Par 3 der 3 drückt er schon auf der 4 weiter aufs Tempo und tastet sich mit dem nächsten Schlaggewinn auch wieder klar an die prognostizierte Cutmarke heran.

Ausgerechnet das letzte Par 5 der Runde wird dann aber für den 32-jährigen wieder zu einem Stolperstein und das Bogey entpuppt sich schließlich sogar als echter Wirkungstreffer, denn auch die letzten beiden Bahnen hängen ihm noch Fehler um, was schließlich sogar nur in der 72 (Par) mündet und vom 127. Platz aus den Cut in unglaublich weite Ferne rücken lässt. Gleich vier Spieler zeigen mit 62er (-10) Runden was am Donnerstag in Hartbeespoort möglich gewesen wäre.

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