Schlagwort: alps tour

Uli Weinhandl 2015

Sieg verschenkt

NAZIONALE OPEN – FINAL: Uli Weinhandl verschenkt am Finaltag im Golf Nazionale nach einigen Schwierigkeiten den möglichen Sieg. Timon Baltl sammelt weiter fleißig Preisgeld.

Timon Baltl führt ein großes heimisches Alps Tour-Kontingent in Rom an. Der aktuell 4. der Order of Merit hat sich bereits sehr gute Karten hinsichtlich des Aufstiegs in die Challenge Tour gesichert. Das Dreitages-Turnier in Rom mit 40.000 Euro Preisgeld ist das letzte vor der Sommerpause und voraussichtlich auch schon das drittletzte der Saison auf der Satellite Tour.

Somit bekommen auch Felix Schulz, Hans Peter Bacher, Clemens Gaster, Clemens Prader, Markus Habeler, Alexander Haslauer, Uli Weinhandl und Michi Ludwig eine der letzten Chancen auf Preisgeld im Rahmen der heurigen Alps Tour.

Routine ausgespielt

Felix Schulz erwischt aus österreichischer Sicht in Rom den besten Start. Der Grazer muss zwar zwei Bogeys notieren, findet am Weg zur 70 aber auch vier Birdies, womit er klar die Chance auf ein Topergebnis wahrt. Auch Uli Weinhandl findet sich in Italiens Hauptstadt recht gut zurecht und bewältigt das anspruchsvolle Gelände mit 72 (Par) Schlägen. Mit Clemens Gaster und Michael Ludwig bringen sich noch zwei weitere heimische Spieler in gute Cut-Position.

Am Freitag drückt Uli Weinhandl das Gaspedal bis zum Anschlag durch, denn der Burgenländer marschiert unnachahmlich mit einer fehlerlosen 64 – der Routinier nimmt dabei gleich acht Birdies mit – bis an die Spitze nach vor und geht so mit einem Schlag Vorsprung auf Teremoana Beaucousin (FRA) in den Finaltag. Mit Felix Schulz, Timon Baltl, H.P. Bacher und Markus Habeler stemmen noch vier weitere heimische Professionals in Rom den Cut.

Zu spät herumgerissen

Am Samstag macht Uli Weinhandl dann zunächst sofort dort weiter wo er am Freitag aufgehört hat, denn gleich vom anfänglichen Par 5 nimmt er ein Birdie mit. Doch wie aus dem Nichts reißt der gewinnbringende Faden dann plötzlich ab und der Oberwarter tritt sich zwei Bogeys und sogar ein Doppelbogey ein. Erst gegen Ende der Runde sammelt er dann noch drei Birdies auf und dreht so sein Score noch einmal auf Level Par zurück. Ein abschließendes Par 5 Bogey lässt dann aber nicht mehr als die 73 (+1) zu. Damit fährt er zwar einen sehr starken 3. Rang ein, lässt aber mit den vielen Fehlern den möglichen Sieg liegen.

Timon Baltl hebt sich seine stärkste Runde der Woche für den Finaltag auf, denn der Gösser Open Champion darf sich noch über eine 69 (-3) freuen, die ihn bis auf Rang 14 klettern lässt. Damit sammelt Timon auch weiter wichtiges Preisgeld um sich in der wichtigen Aufstiegsregion festsetzen zu können. Markus Habeler beendet das Turnier mit der 70 (-2) auf Rang 27. Felix Schulz (76) und H.P. Bacher (73) werden 37. Den Sieg schnappt sich Lokalmatador Enrico Di Nitto bei gesamt 10 unter Par.

>> Nazionale Open

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Wenig rausgeholt

ALPS DE LA GOMERA – FINAL: Felix Schulz darf sich im Tecina Golf La Gomera mit Rang 10 zwar über ein Top 10 Ergbebnis freuen, auf der Urlaubsinsel wäre aber wohl noch um einiges mehr möglich gewesen. Michael Ludwig macht am Samstag noch weniger aus der sehr guten Ausgangslage.

Beim bereits fünftletzten Turnier der Alps Tour-Saison möchte Timon Baltl einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg in die Challenge Tour setzen. Mit aktuell Rang 4 hat der Aufsteiger aus der Steiermark auch gute Karten und möchte bei der alljährlichen Golfexkursion der Satellite Tour auf die kleine kanarische Insel La Gomera seine Chancen weiter verbessern.

Zum Auftakt glänzen gleich drei Österreicher mit richtig starken Runden. Aus rot-weiß-roter Sicht erwischt Michael Ludwig den klar besten Auftakt, denn bei nur zwei Bogeys nimmt er satte acht Birdies mit und marschiert so mit der 65 (-6) über die Ziellinie, was ihm die erste Verfolgerposition auflegt. Felix Schulz benötigt nur um einen Schlag mehr und auch Timon Baltl mischt einmal mehr ganz vorne mit, womit sich der Gösser Open Champion auch in eine gute Ausgangslage für ein weitere Topergebnis bringt.

Mit Clemens Gaster, H.P. Bacher und Markus Habeler liegen noch drei weitere heimische Professionals auf Cutkurs. Uli Weinhandl, der normalerweise als Spanien-Spezialist gilt, erwischt hingegen einen alles andere als guten Auftakt und muss sich am Freitag deutlich steigern, will er La Gomera mit Preisgeld wieder verlassen.

Michi Ludwig zeigt dann am Freitag, dass die starke Auftaktrunde keine Eintagsfliege war, denn mit der 68 (-3) ebnet er sich als 4. den Weg zu einem absoluten Topergebnis. Auch Felix Schulz unterschreibt eine 68 und geht ebenfalls aus mehr als aussichtsreicher Position in den Finaltag. Clemens Gaster, H.P. Bacher, Timon Baltl und Markus Habeler komplettieren das rot-weiß-rote Sextett am Samstag. Uli Weinhandl verpasst hingegen knapp den Cut.

Gerade noch Top 10

Schlussendlich ist es dann Felix Schulz, der als erster österreichischer Name beim Durchforsten des finalen Leaderboards ins Auge sticht. Felix startet mit zwei Birdies auf den ersten drei Bahnen richti gut, verliert in Folge aber etwas den Schwung und muss mit Fortdauer auch einen Schlag abgeben. Am Ende unterschreibt er so die zartrosa 70 (-1) und fährt damit mit Rang 10 gerade noch ein Top 10 Resultat ein.

Michael Ludwig kann aus seiner starken Ausgangslage am Samstag kaum etwas machen, denn mit einer 73 (+2) fällt er sogar bis auf Rang 17 zurück. Timon Baltl (70) sammelt im Kampf um den Aufstieg auf die Challenge Tour mit Rang 25 nur ein wenig Preisgeld auf. H.P. Bacher (71) auf Rang 31, Clemens Gaster (73) auf Platz 33 und Markus Habeler (72) als 39. können dem Turnier ebenfalls nicht ihren Stempel aufdrücken.

>> Leaderboard Alps de La Gomera

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Ambitionen unterstrichen

OPEN LA MIRABELLE – FINAL: Timon Baltl unterstreicht im La Golf de La Grange aux Ormes mit Rang 4 seine Aufstiegsambitionen auf die Challenge Tour.

Was die Gösser Open für Österreich, ist die Open de la Mirabelle für Frankreich. Somit wartet in Metz ein starkes französisches Kontingent, dass ähnlich auf den Heimvorteil setzt wie zuletzt Gösser-Champion Timon Baltl. Der Steirer, der sich unter die Top 5 im Alps Tour-Ranking und damit vorerst auf einen Challenge Tour-Aufstiegsplatz spielen konnte, hofft auch in der Höhle der französischen Löwen bestehen zu können.

H.P. Bacher erwischte aus österreichischer Sicht den besten Start. Der Routinier feuerte gleich zu Beginn aus allen Rohren und fand rasch Birdies. Zwar schlichen sich vor dem Turn auch Fehler ein, am Ende des Tages hatte er bei drei Bogeys aber satte fünf Birdies und sogar ein Eagle auf der Habenseite, womit er sich mit der 67 (-4) weit vorne einpendelte. Markus Habeler benötigt zum Auftakt nur um einen Schlag mehr als sein Landsmann. Vor allem ein starkes Birdieintermezzo auf den Backnine zeigte sich für die 68 (-3) verantwortlich.

Alle durch

Am Samstag trumpfte dann Timon Baltl erstmals richtiggehend auf und marschierte mit einer ganz starken 65 (-6) – der Gösser Open Champion fand auf einer fehlerfreien zweiten Runde sechs Birdies – weit im Klassement nach vor und brachte sich vor dem Finaltag in richtig gute Position.

Am Nachmittag packte dann auch noch Markus Habeler eine richtig gute Runde aus. Dabei hatte es zunächst nach einem Bogeytriplepack den Anschein, als würde er deutlich zurückfallen, mit ingesamt fünf Birdies und einem abschließenden Eagle am Par 4 der 9 ging sich aber sogar die 67 (-4), womit er sich die hervorragende Ausgangslage mit seinem Landsmann teilte.

Nur um einen Schlag dahinter lauerte H.P. Bacher auf seine Chance, nachdem er auf die 67 (-4) vom Vortag eine 69 (-2) draufpackte. Mit Uli Weinhandl, Michael Ludwig, Felix Schulz, Clemens Gaster und Clemens Prader stemmten auch alle weiteren heimische Spieler in Frankreich den Cut und sorgen so am Sonntag für volles rot-weiß-rotes Programm.

Auf Kurs in Richtung Challenge Tour

Timon Baltl hat dann auch am Finaltag sein Visier weiterhin messerscharf eingestellt, wenngleich er nach einem anfänglichen Bogey etwas Zeit benötigt um richtig ins Rollen zu kommen. Am Ende des Tages zieren seine Scorecard aber bei drei Bogeys satte sechs Birdies und sogar ein Eagle, was ihm mit der 66 (-5) den starken 4. Rang einbringt. Bereits vor dem Turnier war Timon in der Order of Merit starker 4., mit dem 4. Platz in dieser Woche festigt er seine Ambitionen auf einen Platz auf der Challenge Tour kommendes Jahr.

H.P. Bacher mit der 71 (Par) und Markus Habeler mit der 73 (+2) büßen am letzten Spieltag einige Ränge ein und verlassen Frankreich nur mit einem 18. bzw. 23. Platz. Uli Weinhandl wird nach der 71 (Par) 27., Clemens Prader (70) und Michi Ludwig (72) teilen sich Rang 30. Felix Schulz (75) muss sich mit Platz 39 begnügen. Clemens Gaster findet gar keinen Ryhthmus und wird nach der 81 nur 44.

Lars Van Meijel (NED) gewinnt bei gesamt 18 unter Par überlegen.

>> Leaderboard Open la Mirabelle

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Nur einer besser

ACAYA OPEN – FINAL: Timon Baltl muss nur Italiens Localfavorit Gregory Molteni um einen Schlag den Vortritt lassen und sammelt wertvolle Punkte für das Alps Tour-Ranking.

Nach dem karibischen Gastspiel auf Guadeloupe kehrt die Alps Tour auf den italienischen Golfrasen zurück. Mit Felix Schulz, H.P.Bacher, Timon Baltl, Clemens Gaster, Markus Habeler, Alexander Haslauer, Ralph Leitner, Michi Ludwig, Clemens Prader und Uli Weinhandl geht wieder ein starkes rotweißrotes Kontingent an den Start.

Timon Baltl erwischte aus heimischer Sicht den besten Start. Der Gösser Open Champion musste sich zwar sechs Bahnen lang gedulden, ehe er am Par 5 der 16 das erste Birdie mitnehmen konnte, baute seinen Score aber kaum auf den Frontnine angekommen weiter aus. Ein Bogey danach bremste dann etwas den Vorwärtsdrang ab, Timon überredete aber auch noch das letzte Par 5 zu einem roten Eintrag und brachte so die 69 (-2) zum Recording, die ihn nach der ersten Runde auf Rang 10 einreihte.

Damit will sich der in Hochform befindliche Youngster aber noch lange nicht zufrieden geben, denn am Freitag packt er eine perfekte Runde aus. Schon auf den Frontnine findet er fünf rote Einträge und legt nach dem Turn bei weiterhin fehlerfreiem Spiel noch ein Birdie nach. Derart stark unterschreibt er schließlich die bogeyfreie 65 (-6) und rangiert so mit nur einem Schlag Rückstand auf Gregory Molteni (ITA) auf Rang 2.

Michael Ludwig startete mit einer 70 (-1) noch im roten Bereich und befand sich damit klar auf Cutkurs. H.P. Bacher und Markus Habeler wahrten mit 73er (+2) Auftritten ebenfalls noch deutlich die Chance auf Preisgeld. Letztgenannter lässt dann am Freitag mit einer 68 (-3) keinerlei Zweifel aufkommen, dass er in Lecce unbedingt anschreiben will.

Auch H.P. Bacher nach der 71 (Par) und Michael Ludwig mit der 76 (+5) dürfen in Italien noch eine Runde anhängen. Für Uli Weinhandl, Clemens Prader, Felix Schulz, Clemens Gaster, Alexander Haslauer und Ralph Leitner endet das Turnier bereits am Freitag.

Das Geschehen am Finaltag entwickelt sich nach zwei Birdies an der 1 im Topflight gleich zu einem Duell im Match Play-Stil zwischen Gregory Molteni und Timmy Baltl. Beide belauern sich in Folge mit sicheren Pars, ehe der Steirer an der 7 und 8 einen Birdie-Doppelschlag landet und aus einem Schlag Rückstand einen Shot Vorsprung macht. Am 9. Grün dreht der Italiener den Spieß mit Birdie gegen Baltls erstem Bogey wieder um.

Zu Beginn der letzten 9 Löcher macht Molteni mit dem Doppelbogey die Tür für den weiterhin solide dahinspielenden Österreicher weit auf, Baltl führt damit erneut alleine. Der Heimfavorit kontert jedoch nervenstark mit zwei Birdies, womit er wieder die Wachablöse am Leaderboard erzwingt. Erst im Finish kann Baltl mit einem Birdie-Doppelschlag noch einmal Druck ausüben. Doch da beide am schweren Schlussloch nicht über das Bogey hinauskommen, gewinnt Molteni mit einem Schlag Vorsprung.

Mit 3.940 Euro Preisgeld springt Baltl damit in der Order of Merit der Alps Tour bis auf den 4. Rang nach vor und wäre damit zum jetzigen Zeitpunkt, dem 11. von 18 Saisonturnieren, auf einem Challenge Tour-Ticket für das kommende Jahr.

>> Endergebnis Acaya Open

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Uli Weinhandl 2015

Eine Reise wert

MEMORIAL GIORGIO BORDONI – FINAL: Uli Weinhandl verpasst im GC La Pinetina zwar knapp die Top 10, zeigt aber auch mit Rang 13 das Como durchaus eine Reise wert war. Auch Clemens Prader beendet das Turnier im roten Bereich.

Der Alps Tour-Tross ist von der Steiermark nach Norditalien weitergezogen, wo südlich des Como-Sees ab Mittwoch ein 40.000 Euro-Turnier ansteht. In Gedenken an Italiens Trainerlegende Girogio Bordoni veranstaltet Italiens Pro Tour gemeinsam mit der Satellite Tour im La Pinetina Golfclub das Dreitagesturnier.

Nach starken Leistungen zuletzt in Maria Lankowitz hofft vor allem Clemens Prader auf ein weiteres Highlight. Mit Clemens Gaster, H.P. Bacher, Felix Schulz, Uli Weinhandl, Markus Habeler und Amateur Max Lechner hat Golfösterreich weitere heiße Eisen im Feuer.

Prader erwischt am Nachmittag mit heißem Putter einen hervorragenden Start und sichert sich gleich vier Birdies auf den ersten 9 Löchern. Da er auch die Fehlerquote auf ein Bogey begrenzen kann unterschreibt der Kitzbüheler anschließend die starke 66, die ihn bei 4 unter Par in den Top 10 übernachten lässt. Am Vormittag konnte nur Uli Weinhandl mit einer Runde von 2 unter Par überzeugen und sich auf Kurs Richtung Finale bringen.

Am Donnerstag läuft dann nicht mehr vieles einfach von der Hand. Insgesamt notiert der Tiroler nur zwei Birdies, muss aber vier Bogeys einstecken und kommt so über die 72 (+2) nicht hinaus, womit er sich klarerweise nicht zufrieden zeigt. Der Cut stellt damit aber keinerlei Problem dar.

“Der Golfplatz ist echt crazy hier. Ist eine Mischung zwischen eng und super-mega-eng, dazu noch gespickt mit extrem welligen Grüns. So enge Plätze sind so gar nicht meins und noch dazu war ich heute oft zwischen zwei Eisen und konnte mich oft nicht entscheiden was ich tun soll. Die Fahnenpositionen war auch irgendwie mis auf den schiefen Grüns. Da kann man auf zwei Meter manchmal 60 cm rechts oder links anhalten”, fasst er die Runde zusammen.

Nachdem Clemens Prader sich am Donnerstag mit der 72 zufrieden geben muss, startet Uli Weinhandl als bester Österreicher in den Finaltag, denn nach der 69 (-1) benötigte er für die ersten 36 Löcher um einen Schlag weniger als sein Landsmann. Felix Schulz, Markus Habeler und Amateur Maximilian Lechner vervollständigen das rot-weiß-rote Finalemsemble.

Der Finaltag ist bei Uli Weinhandl regelrecht von Auf und Abs geprägt. Dies zeigt sich gleich zu Beginn, denn auf ein anfängliches Bogey kontert er mit zwei Birdies perfekt. In Folge kann er sein Score sogar ausbauen, ehe es sich auch das nächste Bogey gemütlich macht. Erst die Backnine verlaufen mit je einem Birdie und einem Bogey ruhiger und der Routinier beendet das Turnier schließlich mit der 69 (-1) und auf Rang 13.

Auch Clemens Prader marschiert am Freitag mit einer finalen 69 (-1) ins Ziel und rangiert am Ende als 16. nur um einen Schlag hinter seinem Landsmann. Markus Habeler und Felix Schulz werden nach 70er (Par) Runden 32. Max Lechner kommt über die 76 (+6) nicht hinaus und belegt am Ende nur Platz 54. Sebastian Garcia Rodriguez (ESP) triumphiert bei gesamt 12 unter Par.

>> Leaderboard Memorial Giorgio Bordoni

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Durchbruch daheim

GÖSSER OPEN – FINAL: Timon Baltl explodiert am Finaltag im GC Erzherzog-Johann regelrecht und schnappt sich in Maria Lankowitz mit neuem inoffiziellen Platzrekord nicht nur den Heimsieg, sondern generell seinen ersten Titel als Professional.

Nach Lukas Nemecz vor zwei Jahren dürfen die zahlreich erschienenen Fans in Maria Lankowitz erneut einen Heimsieg bejubeln. Doch nicht Bernard Neumayer, der als Co-Leader in die letzte Runde startete oder Lukas Nemecz, der mit nur zwei Schlägen Rückstand eine nahezu perfekte Verfolgerrolle inne hatte, sorgen am Samstag in der Steiermark für Furore, sondern Timon Baltl ist der Mann der Stunde.

Der Youngster, der in dieser Woche mit Vater Max nicht nur familiäre Unterstützung sondern auch geballtes Fachwissen mit am Bag hat, brachte sich an den ersten beiden Spieltagen mit einer 68 (-4) und einer darauffolgenden 67 (-5) in richtig gute Position und lauert vor den letzten 18 Bahnen regelrecht in aussichtsreicher Position.

Perfekt vorbereitet

Am Samstag zeigt er sich dann perfekt vorbereitet und pusht sich mit einem anfänglichen Eagle auf der 1 regelrecht zu Höchstleistungen. Gekonnt spult er mit bombensicherem Spiel die Bahnen ab und sammelt schon auf den Frontnine vier Birdies auf, womit er schon zur Halbzeit seiner Runde die Führungsrolle übernimmt.

Auch nach dem Turn hat er sein Visier messerscharf eingestellt, erspielt sich mit weiterer ganz starker Birdiequote sogar einen recht beruhigenden Vorsprung und kann sich so sogar ein zwischenzeitliches Bogey leisten. Am Ende steht er nach unglaublichen 9 Birdies und einem Eagle bei nur einem einzigen Fehler mit der 62 (-10) wieder im Clubhaus und fährt so mit neuem inoffiziellen Platzrekord – da mit Besserlegen gespielt wurde zählt dieser nicht offiziell – nicht nur den Heimsieg sondern generell seinen allerersten Sieg als Professional ein.

Damit schafft Timon Baltl auch endgültig den Durchbruch und zeigt, dass er wohl auch für kommende höhere Aufgaben durchaus bereit wäre. Schon letztes Jahr schrammte er bei den Cervino Open nur knapp am Sieg vorbei. Nach heuer bereits zwei Top 10 Ergebnissen in Ägypten ist der Sieg in der Heimat nun die Krönung seiner bislang sehr starken Saison.

“Es ist alles aufgegangen, was ich mir vorgenommen und erhofft habe. Ich kann mich an keine Runde erinnern, auf der ich so viele gute Schläge gemacht habe wie heute. Dazu ist beim Putten alles perfekt gelaufen und jeder Putt gefallen. Ich kann noch gar nicht so richtig fassen, was da passiert ist”, ist Baltl nach dem Gewinn der Gösser Open selbst überwältigt. Nur einmal wurde es am Sonntag brenzlig, nachdem er am Par 5 den Abschlag im H2O versenkte: “In dieser Situation habe ich mich darauf konzentriert, ein Bogey zu spielen und damit Schadensbegrenzung zu betreiben. Und auch das ist mir gut gelungen”, beschreibt er den einzigen kleinen Schockmoment am Samstag.

Abschließend bedankt er sich noch bei seinem Vater Max, der ihm vor allem auf den Grüns tatkräftig unterstützen konnte. “Er hat die Grüns unfassbar gut gelesen und deshalb auch einen großen Anteil an diesem Sieg. Dazu hat er es geschafft, dass ich in kritischen Phasen wie heute auf der 16 ruhig geblieben bin. Es ist so cool, dass wir diesen Sieg gemeinsam beim Heimturnier in Maria Lankowitz feiern dürfen.” Mit den Euro 6.162,50 Preisgeld macht Timon auch in der Order of Merit einen gewaltigen Sprung und rangiert nun auf dem sehenswerten 8. Rang.

Das Beste zum Schluss

Clemens Prader hebt sich eindeutig das beste für den Schlusstag auf. Der Routinier zaubert am Finaltag noch eine 65 (-7) aufs Tableau und darf sich so beim Heimspiel in Maria Lankowitz sogar noch mit Rang 3 über ein Top 10 Ergebnis freuen. Auch Martin Wiegele macht am Samstag mit einer knallroten 66 (-6) noch etliche Ränge gut und beendet das Turnier auf Platz 14.

Für Bernard Neumayer und für Lukas Nemecz entwickelt sich die letzte Runde alles andere als positiv. Nemecz hat alle Hände voll zu tun um überhaupt noch die 72 (Par) notieren zu können und rutscht damit bis auf Rang 16 zurück. Neumayer bringt gar nur die 79 (+7) zum Recording und rutscht damit um satte 49 Ränge zurück auf Platz 47.

Paul Kamml (Am) wird nach der finalen 68 (-4) und als 32. bester Amateur beim Heimspiel. Uli Weinhandl (67) als 28., Sam Straka (68) als 32. Markus Brier (69), H.P. Bacher (69) und Gerold Folk (Am) (69) als 39., Daniel Hebenstreit (Am) (73) als 45. sowie Luca Denk (Am) (73) und Christoph Körbler (71) als 47. komplettieren das rot-weiß-rote Finalergebnis in Maria Lankowitz.

>> Leaderboard Gösser Open

Fotos: GEPA-pictures/Gösser Open

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Führung beim Heimspiel

GÖSSER OPEN – 2. RUNDE: Bernard Neumayer schließt am Freitag im GC Erzherzog Johann zum führenden Italiener Luca Cianchetti auf und geht als Co-Leader in den Finaltag. Auch Lukas Nemecz, Timon Baltl und Clemens Prader mischen in den Top 10 mit. Insgesamt cutten gleich 14 Österreicher in den Samstag.

Bernard Neumayer zeigt am Freitag eindrucksvoll, dass seine selbst angesprochene wiedergefundene Sicherheit im langen Spiel eindeutig keine Eintagsfliege war. Bereits am Mittwoch beim Pro-Am präsentierte sich “Bärli” bombensicher und die Super-Form konnte er auch am Donnerstag zum Auftakt mit einer 64 (-8) perfekt in die Waagschale werfen.

Am Freitag Nachmittag ist es dann bereits etwas schwieriger zu spielen, doch der Salzburger bleibt seiner Linie weiterhin treut und zieht seinen Gameplan voll durch. Zwar schleichen sich auch die ersten beiden Bogeys im Turnier ein, mit sechs Birdies kann er dies aber locker verkraften und notiert schließlich die 68 (-4) womit er mit dem Führenden Italiener Luca Cianchetti bei gesamt 12 unter Par gleichzieht und so als Frontrunner in den Finaltag beim Heimspiel startet.

“Es wäre heute noch mehr möglich gewesen, aber ich beklage mich nicht darüber, sondern schaue nur nach vorne. Bei einem Turnier in Österreich im letzten Flight auf die Schlussrunde zu gehen, ist einfach ein Traum. Ich hoffe, dass viele Zuschauer kommen werden, denn es gibt nichts Schöneres, als vor einer großen Kulisse zu spielen. Die Gösser Open sind ja dafür bekannt, dass am Finaltag viel los ist, deshalb freue ich mich auch schon sehr darauf. Ich habe inklusive Pro-Am in den vergangenen drei Tagen 19 Birdies und zwei Eagles gespielt. Diese Ausbeute hat meinem Selbstvertrauen gut getan”, kann Bernard die Finalrunde sichtlich kaum mehr erwarten.

Heiße Eisen im Feuer

Neben Bernard Neumayer hat Golf-Österreich am Samstag aber noch weitere heiße Eisen im Feuer. Lukas Nemecz etwa legt auf seine 68er (-4) Auftaktrunde eine 66 (-6) nach und belegt damit vor den letzten 18 Bahnen bei gesamt 10 unter Par und auf Rang 4 eine nahezu perfekte Verfolgerposition. Nach der Runde ärgert er sich sogar etwas, dass es nicht noch tiefer in den roten Bereich gegangen ist, was zeigt in welch starker Form der Steirer sich wirklich befindet: “Nach dreieinhalb Runden das erste Bogey heute. War von Tee bis Grün sehr stark und ich war auf gutem Weg zu einer ganz tiefen Runde, aber auch heute wollten die Putts nicht so fallen.”

Auch Timon Baltl und Clemens Prader starten aus den Spitzenrängen in die letzte Runde. Youngster Baltl kann am Freitag eine 67 (-5) auf der Scorecard eintragen, die ihn bis auf Rang 6 nach vor pusht. Routinier Prader kommt ebenfalls auf den Birdie-Gusto und schiebt sich mit der 66 (-6) bis auf den 8. Platz. Der beste heimische Amateur folgt mit Daniel Hebenstreit (69) als 13. nur einen Schlag dahinter.

Mit Luca Denk (Am), Martin Wiegele, Markus Brier, Paul Kamml (Am), Christoph Körbler, Sam Straka, Uli Weinhandl, H.P. Bacher und Gerold Folk (Am) cutten heuer gleich 14 Österreicher beim Heimspiel in Maria Lankowitz in den Finaltag und damit um gleich zwei mehr als noch in den letzten beiden Jahren.

>> Leaderboard Gösser Open

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Bärli on fire

GÖSSER OPEN – 1. RUNDE: Bernard Neumayer marschiert am Donnerstag Vormittag bei perfekten Golfverhältnissen zu einer fehlerfreien 64 und muss lediglich Luca Cianchetti (ITA) knapp den Vortritt lassen. Generell glänzt der erste Spieltag mit knallroten Scores, wobei auch die Österreicher gut mithalten.

Mit einem Saisonsieg bereits in der Tasche und weiteren starken Auftritten auf der Challenge- und Alps Tour kommt Lukas Nemecz zum Heimspiel nach Maria Lankowitz, wo er vor zwei Jahren seinen ersten Titel holte. Die 27. Ausgabe der Gösser Open, das traditionsreichste Profiturnier in Österreich, hat mit Martin Wiegele, Markus Brier, Bernard Neumayer und Sepp Straka’s Zwillingsbruder Sam erneut ein hochinteressantes Feld angelockt.

Von der komplett versammelten heimischen Alps Tourgarde machten zuletzt auch Felix Schulz, Timon Baltl und Uli Weinhandl einen bärenstarken Eindruck. Gespielt wird heuer von Donnerstag bis Samstag über drei Runden um 42.500 Euro Preisgeld, wobei die Hausherren mit über 50 Pros und Amateuren mehr als ein Drittel des Teilnehmerfeldes stellen.

Show gestohlen

Bernard Neumayer stiehlt aus österreichischer Sicht am Vormittag allen die Show. “Bärli” hält die gesamte Runde über seine Scorecard in punkto Fehlern blütenweiß und verewigt neben sechs Birdies auch ein Eagle auf der 1. Derart stark unterschreibt der mittlerweile erfahrene Radstädter die 64 (-8) und muss nach den Vormittagsflights lediglich Luca Cianchetti knapp um einen Schlag den Vortritt lassen.

“Ich hab schon gestern beim Pro-Am sehr gut gespielt, hatte neben einem einzigen Bogey auch sieben Birdies und ein Eagle und hab so auch die 64 ins Ziel gebracht. Nachher hab ich noch gesagt: ‘Jetzt muss ichs morgen nur noch einmal so machen!’ Hab ich jetzt in die Tat umgesetzt”, garniert er nach der Runde seine Zusammenfassung mit einer kleinen Anekdote vom gestrigen Pro-Am. Abschließend fügt er noch hinzu: “Ich hab jetzt endlich die Sicherheit im langen Spiel wieder und jetzt gelingen mir auch die tiefen Scores wieder viel öfter.”

Ebenfalls knallrot

Uli Weinhandl spult zum Auftakt eine ganz solide erste Runde ab. Lediglich ein einziges Bogey macht es sich auf seiner Scorecard bequem, was er angesichts der fünf Birdies aber gut verschmerzen kann. Ganz ähnlich gestaltet H.P. Bacher seine erste Runde, denn auch er muss bei fünf Birdies nur einen Fehler eintragen und teilt sich den 10. Rang mit Uli Weinhandl.

Am Nachmittag hält dann auch noch Fanliebling Lukas Nemecz gut mit, denn bei aufkeimenden Wind glänzt der Steirer mit dem soliden Spiel, dass er schon die gesamte bisherige Saison auspackt. Luki bleibt wie Bernard Neumayer die gesamte Runde über ohne Makel und reiht sich mit vier Birdies in den 68er (-4) Gesang ein. Timon Baltl steht “Luki” um nichts nach und stimmt ebenfalls mit einer 68 (-4) munter in mehrstimmigen Canon ein.

Traditionell wissen auch die rot-weiß-roten Amateure in Maria Lankowitz aufzuzeigen, wobei Daniel Hebenstreit am Nachmittag mit der 68 (-4) die beste aller österreichischen Amateur-Runden abspult. Doch auch Luca Denk mit der 69 (-3) und auf Rang 19, sowie Max Steinlechner und Gerold Folk – der seine Topform von der Lytham Trophy sichtlich konservieren konnte – mit der 70 (-2) auf Platz 36 wissen durchaus zu überzeugen.

Jürgen Maurer und Florian Ruprecht mit der 69 (-3) sowie Clemens Prader, Martin Wiegele und Paul Kamml mit der 70 (-2) bringen sich ebenfalls noch klar auf Cutkurs. Die Amateure Clemens Fürndraht, Christoph Kuttnigg und Max Lechner sowie Florian Prägant, Markus Brier und Christoph Körbler bringen zwar ebenfalls noch rote Runden zum Recording, vom 51. Platz aus müssen sie sich am Freitag aber etwas steigern um den Cut nicht zu verpassen.

Blitzstart verspielt

Sam Straka, der erst vor wenigen Wochen noch auf der Web.com Tour aufteete, legt im Flight mit Felix Schulz einen wahren Blitzstart hin und liegt nach nur 2 Bahnen dank Eagle und Birdie schon bei 3 unter Par. In Folge schleichen sich aber auch Fehler und am Ende teilt er sich mit Flighpartner Schulz mit der 72 (Par) nur einen Mittelfeldplatz. Auch Amateur Lukas Lipold notiert wie Robin Goger und Amateur Tobias Möser am Donnerstag die 72 (Par), womit sich nur Rang 64 ausgeht.

>> Leaderboard Gösser Open

Foto: GEPA-pictures/Gösser Open

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Perfekt mitgehalten

ALPS DE LAS CASTILLAS – FINAL: Felix Schulz hält beim Birdiewettschießen im Golf Valdeluz perfekt mit und fährt sogar eine Top 3 Platzierung ein. Auch Lukas Nemecz und Uli Weinhandl dürfen sich in Guadalajara über Topergebnisse freuen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp daheim in Graz zur Präsentation der nächstwöchigen Gösser Open sitzt Lukas Nemecz schon wieder im Flieger zurück Richtung Spanien, wo er in der Vorwoche auf der Challenge Tour spielte. Um einen Schlag die automatische Qualifikation für den Prager Challenger verpasst, dort knapp auf der Warteliste verblieben und auch nicht von der Tour eingeladen: “die letzte Einladung der Challenge Tour ist zur Abwechslung mal an einen Spieler aus UK gegangen,” kommentiert er sarkastisch auch die dritte knapp verpasste Chance auf einen Startplatz.

Somit darf Nemecz wieder auf der Alps Tour als aktuell 4. der Order of Merit seine Runden drehen und in Kastilien einen zweiten Titel anpeilen. Im Golf Valdeluz wartet jedoch ein starkes Feld das gemeinsam von Alps- und Spanischer Pro Tour gestellt wird und 48.000 Euro Preisgeld nachjagen wird. Mit dabei auch eine große rotweißrote Abordnung mit Baltl, Gaster, Habeler, Ludwig, Prader, Schulz und Weinhandl.

Spanienspezialist Weinhandl

Uli Weinhandl kommt zum Auftakt mit den ultratiefen Scores am besten mit und geht nach der 63 (-9) mit nur einem einzigen Schlag Rückstand auf das Führungsquartett in den zweiten Spieltag. Auch Lukas Nemecz und Clemens Gaster haben ihr Birdievisier bestens eingestellt und mischen nach 65er (-7) Runden im Spitzenfeld mit.

Generell zeigt sich, dass sich die spanische Par 72 Wiese durchwegs als österreicherfreundlich präsentiert, denn mit Felix Schulz, Timon Baltl und Michael Ludwig liegen nach 67er (-5) Auftritten noch drei weitere heimische Akteure klar im Cutbereich. Einzig Clemens Prader findet am Donnerstag kein Rezept und muss sich mit der 75 (+3) zufrieden geben.

6er Quartett

Am Freitag drehen gleich vier Österreicher dann weiter richtig heftig an der Birdieschraube, wobei Felix Schulz mit der 62 (-10) eine unglaubliche Runde auspackt. Doch auch Lukas Nemecz und Clemens Gaster mit 64er (-8) Auftritten, sowie Uli Weinhandl mit der 66 (-6) legen eine knallrote Sohle aufs Parkett. Alle vier teilen sich vor der Finalrunde den aussichtsreichen 6. Rang. Mit Markus Habeler stürmt noch ein weiterer heimischer Pro über die gezogene Linie in Richtung Samstag.

Felix Schulz bleibt es dann aus österreichischer Sicht vorbehalten die beste aller rot-weiß-roten Runden am Samstag abzuspulen. Der Youngster knallt eine 64 (-8) aufs Tableau, spielt sich damit nach drei Runden auf unglaubliche 23 unter Par und nimmt aus Spanien mit Rang 3 einen absoluten Spitzenplatz mit. Auch Lukas Nemecz hat die Reisestrapazen, Spanien-Österreich-Spanien in nur wenigen Tagen, gut weggesteckt und darf sich nach der 66 (-6) über Rang 8 freuen. Damit nimmt der Steirer auch erneut wichtiges Preisgeld mit und krallt sich damit in der Order of Merit regelrecht im Spitzenfeld fest.

Den Rundenscore und die Platzierung teilt er sich mit Uli Weinhandl. Clemens Gaster und Markus Habeler müssen sich mit zartrosa 71er (-1) Auftritten zufrieden geben, womit sie das Turnier auf dem 29. bzw. 43. Platz beenden. Frederic Lacroix (FRA) kann das Birdiefieber die gesamte Turnierwoche über gut auf Temperatur halten und fährt bei fast schon playstationmäßigen 28 unter Par den Sieg ein.

Nächster Stopp: Gösser Open

Zur perfekten Zeit scheinen die Österreicher auch so richtig in Form zu kommen. Nach dem Sieg von Lukas Nemecz in Ägypten und weiteren Topergebnissen danach, kommen nun mit Felix Schulz, Clemens Gaster und Co auch die Youngsters langsam in einen sehr gewinnbringenden Rhythmus. Garniert mit routinierten Evergreens wie Uli Weinhandl und Clemens Prader können sich die österreichischen Golffans kommende Woche in Maria Lankowitz wohl auf ein wahres Golffest freuen, denn traditionell im Mai darf bei den Gösser Open wieder auf den Golfsport angeprostet werden.

>> Leaderboard Alps de las Castillas

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Uli Weinhandl 2015

Starker Schlussakt

ABRUZZO OPEN – FINAL: Die österreichische Alps Tour Gilde legt im Miglianico Golf & Country Club zum Großteil einen richtig starken Schlussakt hin und feiert so einen durchaus gelungenen Europa-Auftakt. Uli Weinhandl darf sich sogar über ein Top 5 Ergebnis freuen.

Mit einem 3. Platz zuletzt in Ägypten stürmte Felix Schulz nicht nur auf Rang 12 in der Order of Merit der Alps Tour vor sondern zeigte auch mit bemerkenswerter Frühform, dass er bereit für höhere Aufgaben ist. Die Abruzzo Open, der Saisonstart auf europäischem Boden, ist dazu die perfekte Gelegenheit. Schulz führt ein starkes heimisches Alps Tour-Kontingent aus Young Guns und Routiniers an, die ebenfalls in Pescara glänzen wollen. Nur Lukas Nemecz, aktuell Zweiter im Ranking nach seinem Sieg in Ägypten, fehlt, da er sich ganz auf sein Saisondebüt auf der Challenge Tour in der Woche nach Ostern konzentriert.

Uli Weinhandl nutzt einen heißen Putter und die besseren Bedingungen am Nachmittag um mit der 66 (-5) die beste Österreicher-Runde zu posten. Am Donnerstag hat er dann aber zunächst etliche Schwierigkeiten, am Ende geht sich aber die 71 (Par) aus, womit er in durchwegs aussichtsreicher Position cuttet. Zunächst hat er dann am Finaltag mit leichten Schwierigkeiten zu kämpfen, denn nach fünf gespielten Bahnen liegt er bereits bei 2 über Par. Erst danach kehrt die Leichtigkeit ins Spiel zurück und er findet bis zum Schluss noch sieben Birdies, womit er die 66 (-5) und einen starken 5. Rang perfekt macht.

Viel Rotes am Karfreitag

Clemens Gaster hatte zum Auftakt mit der 72 (+1) doch etwas zu kämpfen, cuttete nach der 69 (-2) aber doch ohne Probleme. Das Beste hält er sich dann aber für den Schlusstag auf, denn mit einer 65 (-6) stürmt er noch bis auf Rang 13 nach vor und verpasst nur hauchdünn ein Top 10 Ergebnis. Auch für Timon Baltl geht es nach der 69 (-2) noch leicht bis auf Platz 16 nach vor.

Einzig Bernard Neumayer bringt am Freitag aus österreichischer Sicht keine rote Runde zum Recording, was ihm mit der 71 (Par) auch ein paar Plätze kostet, denn er rutscht bis auf rang 25 zurück. Markus Habeler mit der 70 (-1) und Felix Schulz mit der 68 (-3) beenden das Turnier auf Rang 32. Für Clemens Prader, Ralph Leitner, Michael Ludwig, H.P. Bacher und Alexander Haslauer fuhr der Preisgeldzug bereits am Donnerstag ab.

Sebastian Garcia Rodriguez (ESP) gewinnt bei gesamt 16 unter Par.

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