Schlagwort: challenge

Nordwärts am Leaderboard

FINNISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz punktet beim finnischen Nordstopp mit fehlerloser 68. Wiegele und Wittmann reißen dagegen Rückstand auf.

Martin Wiegele, Lukas Nemecz und Sebastian Wittmann sind beim nördlichsten Challenger des Jahres mit dabei. Das Vierumäki Resort nördlich von Lahti heisst Europas zweite Golfgarde gewohnt unterkühlt willkommen, wird aber dennoch ein heißes Match um den Siegerscheck beim 200.000 Euro-Event bieten. Im Vorjahr konnten sich weder Wiegele noch Nemecz auf dem Parkland-Kurs für das Finale qualifizieren. Wiegele kennt zumindest den Kurs schon aus den Vorjahren besonders gut, wo er zuletzt 2016 einen 26. Platz erreichte.

Lukas Nemecz legt am Nachmittag einen bombensicheren Start hin und belohnt sich am längsten Par 4 der vorderen 9 mit einem seltenen Birdie. Bis zur Halbzeit sammelt der Grazer zwei weitere Birdies auf und ist damit dank bislang fehlerloser Vorstellung in den Top 10 angelangt.

Einzig die Putts wollen danach nicht mehr fallen, immerhin marschiert er fehlerlos zurück ins Clubhaus. Ein abschließendes Par 5-Birdie bringt die 68 als Lohn der hervorragenden Score-Arbeit und Position 10 ein.

Martin Wiegele legt einen kapitalen Fehlstart hin. Bei kühlen aber sonst guten äußeren Bedingungen schwingt er sich mit allererster Startzeit mit Bogey auf das Par 5 zu Beginn. Auch danach geht es mehr als nur holprig weiter: weitere drei Schlagverluste bis zur Halbzeit und noch kein Birdie weit und breit.

Erst nach der Halbzeit gelingt es dem Grazer sein Spiel zu begradigen und auch mit ersten Birdies an der 13 und 15 gegenzusteuern. Mehr als eine 74 geht sich aber nicht mehr aus, womit für den Freitag eine veritable Aufholjagd von Platz 101 aus notwendig werden wird.

Sebastian Wittmann baut sich passend zu Finnland, aber zur falschen Jahreszeit einen Schneemann am Eröffnungsloch. Der 8 am Par 4 der 10 lässt der Niederösterreicher ein Bogey folgen, ehe er am kurzen Par 4 der 13 das erste Birdie findet. Nach zwei Doppelbogeys zum Abschluss der hinteren 9 Löcher summiert er bittere 44 Schläge für seine ersten 9 Löcher auf. Da auch danach kein Bounce Back mehr gelingt, ist mit der 83 die hohe Nummer und nur Platz 155 gebacken.

>> Leaderboard Finnish Challenge

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Preisgeldfresser Bogeys

FINNISH CHALENGE – FINAL: Manuel Trappel fängt sich bei der Birdiejagd zu viele Bogeys ein und kommt so in Vierumäki nicht über Rang 55 hinaus.

Manuel Trappel verhinderte am Freitag mit einer 71 – die einzige rote Runde aller Österreicher am zweiten Spieltag – einen rot-weiß-roten Totalausfall. Der Vorarlberger kann davon am Moving Day jedoch nicht profitieren und fällt mit der 73 ins hintere Feld zurück.

Aufgrund einer problematischen Wettervorhersage wurde am Sonntag von zwei Tees gestartet, Trappel beginnt an der 10. Das Par 5 der 12, das am Freitag mit dem Eagle sein bisheriges Turnierhighlight lieferte, rückt zum Abschluss noch ein Birdie für ihn heraus. Dafür geht die Attacke am zweiten Par 5, der 18, mit dem Bogey schief: “Das Grün an einer Stelle verfehlt, wo man es nicht verfehlen darf.” Vor den letzten 9 Löchern tritt Trappel somit bei Even Par auf der Stelle.

Die nächste Möglichkeit, auf einem kürzeren Par 5, der 1, zu punkten, bringt erneut statt des erhofften Birdies nur eine 6 ein: “Da war ich im Wald und musste quer passen und das sogar links herum,” schildert Manuel das Malheur. Doch wie schon am Samstag steigert sich Trappel mit Fortdauer der Runde zusehends, holt sich noch drei Birdies ab.

Drei Schlagverluste sind allerdings zuviel Ballast um besseres als die 71 (-1) zu holen, die nicht reicht um sich zu verbessern: “Das waren eindeutig zu viele Bogeys,” identifiziert der Vorarlberger die Gründe warum er trotz insgesamt guter Birdiequote nicht weiter nach vorne kam. Der 55. Platz bringt dem 28-jährigen zwar zum vierten Mal Preisgeld auf der heurigen Challenge Tour, jedoch zum dritten Mal nur rund einen Tausender.

>> Endergebnis Finnish Challenge

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Manuel Trappel 2015

Wieder auf Finalkurs

CHALLENGE DE ESPANA – 1. RUNDE: Manuel Trappel legt im Baskenland mit der 72 die Basis für neuerliches Preisgeld.

Die letzte Challenge de Espana im Izki Golfclub von Urturi ist erst 7 Monate her. Im Herbst jubelte Matthias Schwab über einen 8. Platz, Trappel erreichte immerhin das Wochenende – das könnte dem Vorarlberger auch diesmal gelingen

Bei besseren Bedingungen am frühen Nachmittag kann Manuel Trappel sein Spiel rasch erwärmen und mischt nach einem frühen Birdie-Doppelschlag ganz vorne im Geschehen mit. Noch vor der Halbzeit schleichen sich jedoch auch erste Bogeys auf der Scorekarte ein.

Der Putter des Vorarlbergers bleibt jedoch heiß und versenkt am 10. Grün zum bereits 4. Birdie. Besonders bitter, dass kurz darauf die 7 auf einem Par 5 zur Gewissheit wird, gleichbedeutend mit dem Rückfall auf Even Par. Für eine 72, die Trappel mit Platz 43 alle Chancen auf das Wochenende lässt, reicht es immerhin: “Mein Spiel war gut, dazu hatte ich einen Chip-In am 4. Loch und konnte einige Putts lochen,” fasst Trappel den starken Beginn zusammen. “Auf den Back 9 dann noch einige Chancen gehabt, die aber knapp vorbei gingen. Die Bedingungen waren nicht ohne heute. Bei mir waren es nur 7 Grad und ab den Back 9 hat es auch wieder sehr gestürmt.”

Jedes Birdie extrem hart erarbeitet

Die weiteren Österreicher, die bereits früh am Morgen auf den Platz mussten, liefen bei Wind, Eiseskälte und Nieselregen lange Zeit erfolglos den Birdies nach. Lukas Nemecz eröffnet immerhin sicher mit einer Par-Serie. Am längsten Par 4 von Izki Golf (Loch 4) gibt der Grazer dann einen Schlag ab und patzt noch ein zweites Mal auf einem langen Par 3. Erst nach 7 gespielten Löchern verewigt Nemecz das erste rotweißrote Birdie des Turniers, zieht aber nach einem weiteren Fehler bei 2 über Par dennoch eine negative Zwischenbilanz zur Halbzeit.

Nemecz agiert jedoch deutlich sicherer und nutzt auf den Back 9 endlich auch ein Par 5 um einen Schlag gutzumachen. Das Bogey am überlangen Par 3 kurz vor Schluss kontert Nemecz mit einem abschließenden Par 5-Birdie. Auf dem engen und schweren Golfplatz reicht die 73 immerhin für einen 63. Platz. “Einfach zu wenige gute Chancen erarbeitet, obwohl sonst alles solide war,” bewertet Nemecz seine Leistung zwiespältig, “die Grüns hier sind ziemlich hart im Vergleich zum Rest, daher war es nicht gerade leicht nah zu den Fahnen zu kommen.”

Ludwig, Körbler profitieren von Tauschkarten

Dank der Euram Bank Open in Adamstal und der damit verbundenen Rückkehr Österreichs auf den Challenge Tour-Kalender gibt es wieder ausreichend Tauschkarten für heimische Talente, wovon in dieser Woche Christoph Körbler und Michi Ludwig profitieren.

Michi Ludwig stolpert mit Bogey am kurzen Par 4 der 10 alles andere als ideal in seinen ersten Challenger als Professional. Bei der Birdiearbeit tut sich der Linzer extrem schwer und sammelt vier weitere Schlagverluste auf, ehe drei Löcher vor Schluss das einzige Birdie des Tages zur 76 gelingt.

Christoph Körbler läuft ebenfalls von der 10 weg lange Zeit vergeblich den Birdies nach. Dazu geht die Attacke auf seinem ersten Par 5 (Loch 12) mit Bogey ordentlich daneben. Auch in Folge will dem Klagenfurter die längste Zeit nichts Zählbares gelingen. Sein einziges Birdie kurz vor Schluss rettet aber auch nicht mehr als eine enttäuschende Runde von 4 über Par und Platz 112.

Der Nordire Cormac Sharvin nutzt am Nachmittag die Gunst der Stunde um mit einer 65 die Besten vom Vormittag um gleich 4 Schläge zu überflügeln.

>> Leaderboard Challenge de Espana

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Erstliga-Challenges

TURNIER-VORSCHAU Woche 7 / 2018: Christine Wolf und Nina Mühl messen sich mit der Weltklasse in Adelaide, Matthias Schwab startet beim Desert Swing-Turnier von Muskat.

Dank der guten Leistungen im Jänner und Februar in Down Under sind Christine Wolf und Nina Mühl auch für das Highlight der australischen Damentour ALPG qualifiziert. Die Siegestrophäe der seit 1974 ausgetragenen Womens Australian Open wurde bereits von sechs Spielerinnen gestemmt, die in ihrer Karriere die Nummer 1-Position in World Ranking erreichten.

Das mit 1,3 Millionen US Dollar dotierte Damenturnier zählt zwar nicht zur Ladies European Tour, hat aber im Kooyonga Golf Club von Adelaide neuerlich ein Weltklassefeld angelockt, von Australiens Überfliegerin Minjee Lee bis zu Jiyai und Jenny Shin, Georgia Hall, Karrie Webb, Angel Yin und Cheyenne Woods.

Neue Golf-Oase beim Desert Swing

Mit Matthias Schwab ist auch die Oman Open von der Challenge in die European Tour aufgestiegen. Vor zwei Monaten bestritt der Schladminger noch im Al Mouj Golfclub das Grand Final, jetzt wird an gleicher Wirkungsstätte ein 1,750.000 Dollar Erstligaturnier ausgetragen.

Das neue Turnier im Rahmen des Desert Swings geht ebenfalls am Greg Norman-Platz von Muskat über die Bühne, wo den Pros ein linksähnlicher Kurs mit breiten Fairways und mächtigen Grüns aufgetischt wird. Schwab kam im November mit dem windanfälligen Layout sehr gut zurecht, wie ein 14. Platz beim Grand Final bewies.

Alps-Auftakt in Suez

In bemerkenswerter Frühform und zwei Top 5-Ergebnissen von der Mediterranean Tour im Gepäck ist Christoph Körbler von Kairo nach Suez gekommen, wo die Alps Tour in ihre neue Saison startet. Michi Ludwig zeigte sich in Kairo ebenfalls bereits gut in Schwung, Felix Schulz gewann zuletzt ein Vorbereitungsturnier in Portugal. Markus Habeler kehrt nach langer Krankheitspause auf die Satellite Tour zurück.

Im Sokhna Resort ist auch heuer ein großes heimisches Aufgebot am Start. Maurer, Baltl, Neumayer, Gaster und Goger hoffen bei dem Dreitagesturnier ebenfalls auf einen Anteil am Preisgeldkuchen von 40.000 Euro.

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Jon Rahm

Karrieresprung für Rahm

CAREERBUILDER CHALLENGE – FINAL: Jon Rahm holt im Playoff gegen Landry seinen zweiten Titel und steigt zur Nummer 2 im World Ranking auf.

“Siege wie dieser sind charakterbildend,” spricht Jon Rahm an, dass er selbst mit zahlreichen Schwächen am Schlusstag der Careerbuilder Challenge seinen zweiten Titel auf der US PGA Tour einfahren konnte. Ohne ein einziges Birdie für den Longhitter auf den Par 5 sowie mit einigen schwachen und auch unglücklichen Putts erzwingt der 23-jährige Spanier ein Stechen mit US Boy Andrew Landry.

Mit bogeyfreier 67 am Stadium Course von La Quinta bei Palm Springs setzt Rahm die Bestmarke auf 22 unter Par, die nur noch Andrew Landry im Schlussflight dank eines gelungenen Dreimeterputts am Schlussloch egalisieren kann.

Auch im Playoff muss Rahm Charakter beweisen, die schwere 18 gleich vier weitere Male absolvieren: “Ich bin stolz darauf, dass ich mit meinem schwächsten Schläger, dem Holz 3, jedes Mal Mitte Fairway gelandet bin. Dass macht mich glücklich, in welcher Weise ich das für mich entschieden habe. Dazu hatte ich jede Menge schlechter Putts heute, auch einige Lippouts, aber den glücklichen, den ich am Ende brauchte, der ging hinein.”

Mit dem Birdieputt aus vier Metern am 4. Extraloch macht Rahm den Sack zu und steigt im World Ranking zur Nummer 2 auf: “Ich kann es kaum glauben Jordan Spieth damit zu überholen, einen dreifachen Majorsieger mit 10+ Siegen oder sowas? Nie hätte ich gedacht, zu diesem frühen Zeitpunkt in meinem Leben soweit oben zu stehen.”

Andrew Landry hatte am entscheidenden Loch sogar den etwas kürzeren Putt, den er jedoch vergibt. Aber auch Platz 2 markiert für den 30-jährigen Amerikaner eine neue Bestmarke in der langen Karriere. Drittrundenleader Austin Cook wird mit der 75 bis auf Platz 14 zurückgereicht. Alex Cejka kommt nach zwei 71er-Runden am Weekend nicht über Rang 50 hinaus.

>> Endergebnis Careerbuilder Challenge

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Späte Birdies eingeschenkt

RAS AL KHAIMAH CHALLENGE – 1. RUNDE: Matthias Schwab rettet seinen Auftakt mit einem Turbofinish, auch Martin Wiegele in den roten Zahlen.

Mit dem Challenger im kleinen Emirat Ras Al Khaimah geht es ins letzte reguläre Turnier vor dem Finale kommende Woche in Oman. Während Matthias Schwab bereits fix mit den Top 45 für das Grand Final qualifiziert ist, benötigt Martin Wiegele ein Topergebnis um sich noch hineinzuspielen. Auch Manuel Trappel, der sein Spielrecht für 2018 auf der Challenge Tour bereits absichern konnte, rutschte noch in das Feld hinein und könnte sich ebenfalls noch für kommende Woche empfehlen. 350.000 US Dollar Preisgeld werden von Mittwoch bis Samstag im Al Hamra Golfclub ausgespielt.

Matthias Schwab hat einige Mühe ins Turnier zu finden, macht sein Auftaktbogey mit einem sofortigen Birdie-Doppelschlag aber schon mehr als nur wett. Bis zur Halbzeit stagniert jedoch danach sein Spiel. Am schwersten Loch im Al Hamra GC, dem überlangen Par 4 der 12 mit Wasser rechts der Spielbahn, erwischt es den Pro aus dem GC Schladming mit einem Doppelbogey.

“Ich hatte einen schlechten Start und traf fast keinen Ball, hielt den Score aber zusammen, bis zum Double,” findet Schwab klare Worte. Der Ärger darüber setzt jedoch neue Energien frei: Schwab spielt im Finish groß auf, sackt noch vier Birdies auf den letzten 5 Löchern ein und ist mit der 69 plötzlich perfekt in Position. “Nach dem Doppelbogey versuchte ich den Schaden in Grenzen zu halten und plötzlich gingen die Putts rein. Mit dem heutigen Ergebnis muss ich deshalb zufrieden sein.” Angesichts allgemein sehr guter Score im Al Hamra GC reicht die Runde von 3 unter Par nicht ganz für die Top 10 – Platz 13 zum Auftakt.

Martin Wiegele eröffnet mit Birdie aus vier Metern, kann seine frühe Startzeit aber auf den frischen Grüns nicht zu einem Birdiefurioso nützen. Ein Bogey-Doppelpack vor der Halbzeit nach Dreiputt und Bunkerproblem wirft ihn zudem kurzzeitig in die schwarzen Zahlen zurück. Erst das Birdie am abschließenden Par 5 mit gutem Putt aus drei Metern sichert die zartrote 71 ab, die vorerst für Platz 36 reicht.

“Das war mittelprächtig, aber zumindest nicht schlecht! Jetzt schwinge ich nach China praktisch den Schwung, so wie ich ihn nicht unbedingt schwingen will, aber sonst kommen leider dabei Schmerzen. Jetzt muss ich eben mit dem anderen Programm und auf Schmerzmitteln schwingen. Morgen und die nächsten Tage muss eine Steigerung her,” hofft Wiegele dass er zum Unterschied zu China auch vier Tage durchtauchen kann.

Manuel Trappel erwischt einen hervorragenden Start, mit einer direkt gelochten Annäherung zum Eagle am Par 4 der 2. Den Bonus braucht er jedoch im Laufe der Runde wieder auf, da keine weiteren Schlaggewinne gelingen wollen. Eine späte schwarze Serie mit drei Bogeys in Folge wirft den Vorarlberger weit zurück. Mit der 74 muss Trappel von Platz 77 weg am Donnerstag ordentlich Gas geben.

Seine frühe Startzeit nutzt der Holländer Jurrian van der Vaart, der noch ein Topergebnis für das Oman-Finale braucht, mit der 64 optimal aus und führt das Feld bei 8 unter Par an.

>> Leaderboard Ras Al Khaimah

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Chance am Leben

CHALLENGE DE ESPANA – 3. RUNDE: Matthias Schwab kommt am Moving Day im Izki Golf zwar nicht über die 70 hinaus, hält damit aber die Chance auf ein weiteres Top 10 Ergebnis klar am Leben. Manuel Trappel kommt am Samstag vor allem mit den Par 5 Bahnen nicht zurecht und bleibt am unteren Ende stecken.

Matthias Schwab will beim Europafinale der Challenge Tour noch einmal kräftig anschreiben und so fürs wichtige Saisonfinish noch einmal zusätzliches Selbstvertrauen tanken.

Für den Absolventen der Vanderbilt University ist auch in der Rookie Saison sogar noch der Aufstieg auf die European Tour zu schaffen, nach Runden von 70 (-2) und 68 (-4) Schlägen ist die Ausgangslage vor dem Wochenende mit Rang 16 für das angepeilte Topergebnis auch durchwegs gut.

Matthias beginnt hochkonzentriert und nimmt nach zwei anfänglichen Pars am ersten Par 5 auch das erste Birdie mit. In Folge geht der Vorwärtsdrang aber etwas verloren, was den Rohrmooser nach weiteren Pars nur im zartrosa Bereich auf den Backnine ankommen lässt.

Zwar agiert der Schladming-Pro auch nach dem Turn unglaublich sicher und solide, mehr als noch ein zweites Birdie auf der 15 will an diesem Tag aber nicht mehr gelingen.

Der Rohrmooser bleibt damit den bereits zweiten Tag in Folge fehlerfrei, büßt bei allgemein recht guten Scores mit der 70 (-2) am Moving Day aber sogar einige wenige Ränge ein. Vom in etwa 21. Platz aus sind die Top 10 in dieser Woche aber einmal mehr noch locker zu knacken.

Par 5 – Probleme

Manuel Trappel cuttete als 60. genau an der Marke ins Weekend und peilt nun einen Vorstoß an um vom unteren Ende des Leaderboards weg zu kommen. Dem Vorarlberger werden auf den Backnine aber ausgerechnet die beiden Pat 5 Bahnen zum Verhängnis, die er nur mit Bogey und Doppelbogey absolviert. Ein einziges Birdie kann so die Schlagverluste klarerweise nicht auffangen.

Nach dem Wechsel auf die ersten Neun erwischt es ihn auf der 2 dann gleich mit dem nächsten Fehler, ehe er endlich etwas Sicherheit in sein Spiel bringt. Mit Birdies am Par 3, der 6 und dem Par 5, der 8 kann er noch etwas Schadensbegrenzung betreiben, mehr als die 73 (+1) und Rang 65 ist an diesem Tag für ihn aber nicht zu holen.

Jarand Ekeland Arnoy (NOR) führt nach der 67 (-5) und bei gesamt 19 unter Par.

>> Leaderboard Challenge de Espana

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Platz genommen

KAZAKHSTAN OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab dreht nach zähen Backnine seine Runde noch zur 69 und nimmt nach der ersten Runde auf Rang 23 Platz. Manuel Trappel und Martin Wiegele müssen sich im Nurtau GC am Freitag steigern.

Mit der Kasachstan Open startet die Challenge Tour nun so richtig in ihr Saisonfinish mit den höchstdotierten Turnieren durch. Für Matthias Schwab, Martin Wiegele und Manuel Trappel, die sich mit den Top 100 im Ranking bereits heuer erfolgreich behaupteten, die Riesenchance, auch ohne Tourschool höhere Ziele anzupeilen.

Das 450.000 Euro-Turnier im fernen Almaty erwies sich jedoch nicht immer österreicherfreundlich: vor allem Martin Wiegele hatte dort von Bienenstichen bis zu einem mageren 43. Platz vor drei Jahren mehr Kummer als Grund zur Feiern. Für das letzte Erfolgserlebnis sorgte Florian Prägant vor vier Jahren mit einem 9. Platz.

Matthias Schwab muss als einziger Österreicher am Donnerstag schon in den frühen Stunden auf die Anlage, kann auf den Backnine die gute Tee Time aber nicht ausnützen. Bei 8 Pars tritt er sich am Par 3, der 16 ein Bogey ein und wartet somit die gesamt hintere Platzhälfte über auf das erste Erfolgserlebnis.

Nach dem Turn aber findet der Rohrmooser dann rasch auf die Birdiespur und dreht schon auf den ersten drei Bahnen der Frontnine sein Tagesergebnis mit zwei roten Einträgen in den Minusbereich. Auch danach agiert er grundsolide, nimmt auf weiteren fehlerlosen Löchern noch zwei Birdies mit und unterschreibt so die 69 (-3), die mit Rang 23 für einen durchaus gelungenen Start sorgt.

Noch Potenzial vorhanden

Manuel Trappel eröffnet mit drei Pars recht sicher, muss am Par 4, der 5 aber das erste Bogey einstecken. Nachdem am Par 5, der 8 aber noch vor dem Turn der scoretechnische Ausgleich glückt, kommt er bei Level Par auf die Backnine.

Mit einem Par 5 Bogey geht es dann aber sofort wieder retour und selbst der neuerliche Ausgleich bringt noch nicht die erhoffte und benötigte Sicherheit, denn auf einen weiteren Fehler auf der 15 kann er nicht mehr reagieren und steht so nur mit der 73 (+1) und auf Rang 79 beim Recording.

“Es war heute echt etwas zäh. Ich hab leider ein paar blöde Bogeys gemacht. Der Platz ist ziemlich hart, das machts nicht so leicht hier. Es ist morgen aber noch alles drinnen”, lässt der Vorarlberger die Runde noch einmal Revue passieren.

Nicht nach Wunsch

Martin Wiegele startet souverän auf den Backnine mit etlichen Pars. Das Par 3, der 16 aber hängt dem Steirer dann gleich zwei Bogeys um, weshalb er nur bei einem Zwischenstand von 2 über Par auf der vorderen Platzhälfte ankommt.

Dort gleicht er sein Score dann mit Birdies auf der 1 und der 5 sogar recht rasch wieder aus, rasselt mit einem Bogeydoppelpack aber sofort wieder zurück und kann in Folge nur noch einen Schlag wieder aufholen. Nach der 73 (+1) muss er sich am Freitag bereits steigern um vom 79. Rang nach vorne zu kommen.

“Das ist leider heute nicht nach Wunsch verlaufen. Ich hatte bei der Vorbereitung ein gutes Gefühl und gedacht, dass es passen wird, was aber leider nicht ganz der Fall war. Ich hab nach der Runde auf der Range noch ein wenig weitergetüftelt und glaube, dass es morgen um ein wenig besser sein könnte. Man wird sehen”, so Martins erste Gedanken nach der Runde.

Die Runde beschreibt er folgendermaßen: “Auf der 16 ist mir der gute Pitch leider im Vorgrün hängen geblieben, was einen enorm schweren Putt zur Folge hatte. Leider sinds dann gleich drei von dort geworden. Nach dem Turn sind dann Putts aus sechs, fünf Metern gefallen. Nach dem Abschlag auf der 6 konnte ich nur rauschippen und auf der 7 war er im Fairwaybunker. Wenigstens auf der 8 noch mit Zweiputt das Birdie mitgenommen.”

Tom Murray (ENG) und Francesco Laporta (ITA) teilen sich nach 66er (-6) Runden die Führungsrolle.

>> Leaderboard Kazakhstan Open

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Manuel Trappel 2015

Selbst beschenkt

IRISH CHALLENGE – 3. RUNDE: Manuel Trappel beschenkt sich mit der 67 zu seinem 28. Geburstag selbst und räumt sich damit sogar Außenseiterchancen auf den Sieg ein. Lukas Nemecz hadert im Mount Wolseley Hotel Spa & Golf Resort auch am Moving Day mit seinem Gerät fürs Kurzgemähte.

Manuel Trappel macht sich am Moving Day selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk. Der ehemalige Amateur Europameister findet schon auf den ersten vier Bahnen zwei Birdies und gibt auch auf einen zwischenzeitlichen Schlagverlust mit zwei weiteren roten Einträgen die perfekte Antwort.

Auch auf den Backnine passt an diesem Tag so gut wie alles zusammen und der Vorarlberger marschiert mit gleich drei weiteren Birdies bei nur einem zusätzlichen Schlagverlust zur 67 (-5), schiebt sich so bis auf Rang 6 nach vor und legt sich vor dem Finaltag sogar eine kleine Außenseiterchance auf den Sieg auf.

“Ich bin echt happy mit dem Score heute. Es war wieder sehr windig und kalt und ich hab bei den widrigen Verhältnissen oft nahe hingeschossen. Das war echt klasse heute und vor allem ist Ausgangslage für morgen richtig gut”, so das Geburtstagskind nach der Runde.

Hin und her

Lukas Nemecz will nach den eher durchwachsenen ersten Runden am Samstag den Putter ordentlich auf Temperatur bringen um endlich aus dem stabilen langen Spiel Kapital schlagen zu können. Das Vorhaben geht zu Beginn allerdings nicht auf, wie ein frühes Bogey auf der 3 zeigt. Der Konter sitzt aber sofort und nachdem er das Par 5, der 7 auch zu einem roten Eintrag überreden kann, kommt er bei einem Zwischenstand von 1 unter Par auf den Backnine an.

Dort dreht er sein Score dann mit weiteren Birdies sogar in den knallroten Bereich, ehe der Faden plötzlich wieder reißt. Nachdem er bis zum Schluss noch drei Schlagverluste verdauen muss, reichen ihm am Samstag selbst vier rote Einträge nicht für eine rote Runde. Mit der 72 (Par) tritt er als 47. im Klassement sprichwörtlich auf der Stelle.

“Es war heute die gleiche Story wie an den ersten beiden Tagen. Das lange Spiel war wieder gut, aber auf dem langen Platz verfehlt man zwangsläufig Grüns wenn man immer wieder 4er oder 5er Eisen in die Grüns schlägt. Ich konnte mich nie retten, das war das Problem und dann ist es auch schwer gut zu scoren. Ich hoffe, dass morgen die Putts noch fallen. Die gesamte Saison über war das heuer sehr gut auf den Grüns, es kann halt leider nicht jede Woche laufen”, hadert Lukas auch am Samstag vor allem mit dem Putter.

Julien Guerrier (FRA) startet nach der 65 (-7) und bei gesamt 12 unter Par als Führender in den Finaltag.

>> Leaderboard Irish Challenge

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Null Punkte-Finale

BRIDGESTONE CHALLENGE – FINAL: Matthias Schwab verhageln in der Schlussrunde zwei Doppelbogeys alle Pluspunkte, womit kein Topergebnis zu holen ist.

Lediglich Matthias Schwab cuttete beim, von Verzögerungen geplagten Stableford Turnier der Challenge Tour, ins Wochenende. Der Rohrmooser lag dabei aber einmal mehr durchaus gut im Rennen und durfte sich zur Halbzeit das nächste Topergebnis ausrechnen.

Matthias muss sich am Samstag bis 18:00 MEZ gedulden, ehe er endlich das erste Mal an diesem Tag wettkampfmäßig die Golfschläger schwingen darf. Grund dafür sind die langen Pausen vom Vortag, die ihren Schatten noch auf den dritten Spieltag werfen.

Bei einfallender Dunkelheit kommt der Schladming Pro nur 9 Löcher weit, weiß dabei aber mit gleich drei Birdies zu überzeugen und bleibt hartnäckig vorne dran.

Am Sonntag Vormittag macht der Tourneuling fehlerfrei weiter, locht aber nur noch einen Birdieputt. Die 67 und 8 Punkte reichen nicht um die Top 10 zu knacken.

In den Finaltag startet Matthias mit seinem ersten Doppelbogey der Woche, das ihn drei Punkte Abzug kostet. Immerhin sitzt der Birdiekonter sofort. Bis zur Halbzeit fällt aber kein einziger Birdieputt mehr: in der Punktelogik des Stableford-Formats bedeutet das automatisch einen gehörigen Rückmarsch im Zischenklassement.

Die Birdieflaute setzt sich auch zu Beginn der letzten 9 fort. Erst am 13. Grün fällt der 2. Birdieputt des Tages, dem Schwab jedoch auch gleich sein zweites Doppelbogey folgen lässt. Mit einem späten Par 5-Birdie befreit sich Schwab wenigstens aus dem Minusbereich. Die 72 (+1) bringt in der Logik des Modifizierten Stableford-Systems jedoch 0 Punkte Zugewinn. Mit insgesamt 24 Zählern fällt der Neo-Pro vom 17. auf den 30. Platz zurück.

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