Schlagwort: challenge tour

Challenge Tour Ranking 2019

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2019

(Nach Turnier: ROLEX TROPHY)

CHALLENGE TOUR 2019

RANG
SPIELER
LAND
STARTS
PREISGELD
1
Calum HILL
SCO
13
€ 107,763
2
Richard BLAND
ENG
13
€ 101,206
3
Antoine ROZNER
FRA
12
€ 96,609
4
Ricardo SANTOS
POR
13
€ 86,810
5
Matthew JORDAN
ENG
12
€ 83,624
6
Cormac SHARVIN
NIR
12
€ 77,174
7
Connor SYME
SCO
11
€ 69,290
8
Darius VAN DRIEL
NED
12
€ 68,062
9
Robin ROUSSEL
FRA
13
€ 67,432
10
José-Filipe LIMA
POR
14
€ 56,020
11
Jack SENIOR
ENG
10
€ 53,597
12
Francesco LAPORTA
ITA
14
€ 52,975
13
Grégory HAVRET
FRA
12
€ 51,550
14
Daan HUIZING
NED
14
€ 50,347
15
Joel SJÖHOLM
SWE
10
€ 47,372
16
Rhys ENOCH
WAL
9
€ 45,024
17
Lorenzo SCALISE
ITA
10
€ 44,627
18
Rasmus HØJGAARD
DEN
13
€ 44,476
19
Nicolai VON DELLINGSHAUSEN
GER
13
€ 43,709
20
Ewen FERGUSON
SCO
14
€ 43,663
21
Adrian MERONK
POL
13
€ 43,598
22
Steven TILEY
ENG
13
€ 42,677
23
Eirik Tage JOHANSEN
NOR
5
€ 42,075
24
Mathieu FENASSE
FRA
13
€ 41,520
25
Bryce EASTON
RSA
14
€ 41,375
26
Matthew BALDWIN
ENG
11
€ 40,646
27
Martin SIMONSEN
DEN
14
€ 40,312
28
Ben STOW
ENG
12
€ 40,259
29
Wil BESSELING
NED
13
€ 38,279
30
Carlos PIGEM
ESP
13
€ 38,253
31
Ross McGOWAN
ENG
10
€ 37,939
32
Sebastian GARCIA RODRIGUEZ
ESP
10
€ 37,701
33
Ugo COUSSAUD
FRA
14
€ 36,412
34
Lars VAN MEIJEL
NED
9
€ 35,669
35
Robin SCIOT-SIEGRIST
FRA
14
€ 34,732
36
Oliver FARR
WAL
8
€ 34,657
37
Benjamin POKE
DEN
13
€ 34,622
38
Josh GEARY
NZL
8
€ 33,997
39
Mark Flindt HAASTRUP
DEN
13
€ 32,539
40
Marcel SCHNEIDER
GER
12
€ 29,467
41
Moritz LAMPERT
GER
9
€ 29,074
42
Raphaël DE SOUSA
SUI
13
€ 26,012
43
Damien PERRIER
FRA
14
€ 25,620
44
Dave COUPLAND
ENG
13
€ 24,987
45
Roope KAKKO
FIN
8
€ 21,723
46
Oliver LINDELL
FIN
10
€ 21,636
47
Garrick PORTEOUS
ENG
12
€ 20,057
48
Matt FORD
ENG
14
€ 19,505
49
Oscar LENGDEN
SWE
10
€ 19,437
50
Viktor HOVLAND
NOR
0
€ 19,406
weiters:
67
Dominic FOOS
GER
9
€ 13,131
78
Jonas KÖLBING
GER
12
€ 10,550
81
Lukas NEMECZ
AUT
10
€ 10,271
93
Christian BRAEUNIG
GER
13
€ 8,365
99
Martin WIEGELE
AUT
13
€ 7,475
107
Sebastian HEISELE
GER
7
€ 6,506
125
Alexander KNAPPE
GER
8
€ 4,907
153
Julian KUNZENBACHER
GER
6
€ 2,763
160
Max SCHMITT
GER
1
€ 2,437
167
Bernd RITTHAMMER
GER
2
€ 2,067
170
Marcel SIEM
GER
2
€ 1,920
190
Florian FRITSCH
GER
4
€ 1,310
193
Allen JOHN
GER
3
€ 1,260
202
Philipp MEJOW
GER
9
€ 1,000
234
Sebastian WITTMANN
AUT
4
€ 546
237
Timon BALTL
AUT
4
€ 510
244
Aaron LEITMANNSTETTER
GER
7
€ 440

 

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Etwas nach vor

WORLD INVITATIONAL – 3. RUNDE: Sarah Schober kann am Moving Day im Galgorm Resort mit einer 75 um ein paar Ränge nach oben klettern, scheitert jedoch am zweiten Cut.

Dank des neu eingeführten Turniers mit eigener Damenwertung, die jedoch zu keine Tour zählt, darf Golf-Österreich am Wochenende noch Daumendrücken. Nach einem Totalausfall aller sechs am Start gestandenen Herren, sorgt Sarah Schober für die rot-weiß-rote Ehrenrettung, doch selbst für sie ist es vom 60. Platz ein weiter und steiniger Weg in die lukrativen Preisgeldränge.

Von Beginn an zeigt sich die junge Steirerin am Moving Day aber voll fokussiert und gleicht ein frühes Bogey rasch auf. Da sich dann kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine auf der 18 noch ein weiteres Birdie ausgeht, kommt sie sogar im zartrosa Bereich auf den ersten neun Bahnen an.

Dort allerdings erwischt es sie dann recht heftig, denn ein Intermezzo mit Bogey und Doppelbogey kosten ihr etliche Schläge. Kurz danach macht es sich dann noch ein Fehler gemütlich, ehe ein unerwarteter Regenguss für eine Unterbrechung sorgt.

Sarah steckt die knapp einstündige Regenpause aber gut weg, denn kaum zurück auf dem Platz findet sie noch ein Birdie und bringt so schließlich die 75 (+2) zum Recording, mit der sie zwar um einige Plätze bis auf Rang 52 nach oben klettern kann, jedoch am zweiten Cut scheitert.

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Vorne festgesetzt

WORLD INVITATIONAL – 1. RUNDE: Timon Baltl setzt sich zum Auftakt im Galgorm Resort GC mit einer 67 im Spitzenfeld fest. Auch Sarah Schober legt in ihrer Wertung einen guten Auftakt hin.

Zuletzt cuttete einzig Lukas Nemecz auf der Challenge Tour in Skandinavien, holte jedoch nur kleine Schecks ab. Beim mit 250.000 Euro überdurchschnittlich gut dotierten ISPS Handa World Invitational wartet jedoch ein starkes Teilnehmerfeld, angeführt vom zweifachen Saisonsieger und Ranglistenleader Calum Hill aus Schottland.

Martin Wiegele, Timon Baltl, Jürgen Maurer, Bernard Neumayer und Uli Weinhandl schafften es ebenfalls in das 190 Mann starke Männerfeld, das auf zwei Kursen aufteen wird. Mit dabei auch ein Elite-Damenfeld mit Charley Hull, Meghan MacLaren und aus österreichischer Sicht auch Sarah Schober das im gleichen Turnier um gleiches Preisgeld mitmischen wird.

Starker Auftakt

Timon Baltl hat am Nachmittag den Massereene Course auf den Backnine voll im Griff. Grundsolide spult er die ersten Bahnen ab und setzt auf der 15 und der 16 mit einem Birdiedoppelpack zum Überholmanöver an, was ihn im Spitzenbereich auf den ersten neun Bahnen ankommen lässt.

Auch nach dem Turn bleibt der Youngster seiner Linie treu und spult auf dem schwierigen Gelände weiterhin ganz sicher die Bahnen ab. Da er auf der 5 dann sogar noch ein weiteres Birdie findet, knackt der Gösser Open-Champion sogar noch die Top 10. Zwar macht es sich auf der 8 noch ein Fehler gemütlich, diesen bessert er aber auf seiner Schlussbahn noch aus und marschiert so schließlich mit der 67 (-3) zurück ins Clubhaus, womit er sich als 8. im Spitzenfeld festsetzt.

Gut reingefunden

Sarah Schober beginnt am Galgorm Castle Course auf den Backnine und darf sich trotz verpasstem Par 5 Birdie auf der 10 schon auf der 11 über den ersten Schlaggewinn freuen. Grundsolide spult sie danach die Bahnen ab, lässt dabei nichts anbrennnen und kommt so im leicht geröteten Bereich auf den ersten Neun an.

Kaum auf den ersten Neun angekommen findet sie dann am Par 5 ein weiteres Birdie und gibt damit sogar alleinig den Ton an. Auch das erste Bogey auf der 4 kann sie dank der starken Performance locker verkraften. Erst ein abschließendes Doppelbogey macht ihr dann noch einen Strich durch die rote Auftaktrechnung, doch selbst mit der 74 (+1) reiht sie sich in ihrer Wertung als 27. klar im Cutbereich ein.

Rund um den Cut

Martin Wiegele beginnt das Turnier am Massereene Course und muss nach drei anfänglichen Pars auf der 4 den ersten Schlag abgeben. Fast trotzig stopft er danach aber den fälligen Birdieputt und rückt so sein Score postwendend wieder zurecht. Lange Zeit geht es dann durchwegs ruhig dahin, ehe er sich auf der 16 sein zweites Birdie des Tages sichert. Da er die Runde jedoch mit einem Bogey beendet, muss er sich zum Auftakt mit der 70 (Par) zufrieden zeigen, die ihn aber immerhin als 54. noch auf Cutkurs bringt.

Tiefschwarzer Auftakt

Dank des riesigen Starterfeldes kommt auch Uli Weinhandl in den seltenen Genuss eines Auftritts auf der Challenge Tour, am Massereene Course erwischt es den Routinier aber schon auf den Frontnine bei zwei Birdies mit zwei Bogeys und einem Doppelbogey unangenehm. Kaum auf den zweiten Neun angekommen geht es aber mit den nächsten Bogeys erneut retour, ehe er sich mit zwei Birdies wieder etwas herankämpft. Ein abschließender Schlagverlust lässt dann aber nicht mehr als die 73 (+3) zu, was bedeutet, dass er am Freitag vom 129. Platz aus bereits eine deutliche Steigerung benötigt um nicht am Cut zu scheitern.

Jürgen Maurer findet am Nachmittag mit einem Doppelbogey auf der 10 am Massereene Course nur sehr schleppend in den Tag und tritt sich danach noch zwei weitere Bogeys ein. Zumindestens findet er auch zwei Birdies und hält die vielen Fehler so etwas in Schach. Auf den ersten Neun schleichen sich dann bei nur einem weiteren Birdie aber noch drei zusätzliche Bogeys ein, was schließlich in der 74 (+4) mündet, die ihm als 150. bereits einen beträchtlichen Rückstand einbrockt.

Lukas Nemecz findet am Massereene Course von Beginn an kein richtiges Rezept und steht nach vier Bogeys bei nur einem Birdie im deutlichen Plusbereich beim Turn. Auch auf den Frontnine will sich kein gewinnbringender Rhythmus einstellen und nach weiteren Fehlern unterschreibt er nur die 76 (+6), die ihn als 180. regelrecht im Niemandsland des Leaderboards einreiht.

Bernard Neumayer ist am Galgorm Castle Course von Beginn an eher durchwachsen unterwegs, was sich schon auf birdielosen Frontnine in gleich zwei Bogeys und einer Doublette manifestiert. Auch nach dem Turn will er einfach in keinen halbwegs souveränen Lauf kommen und marschiert so schließlich nur mit einer 79 (+9) und als 191. über die Ziellinie.

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Nicht auf Touren

MADE IN DENMARK CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz bringt auch am Moving Day im Silkeborg GC den Birdiemotor nicht wirklich auf Touren und büßt bei generell tiefen Scores mit der 70 sogar Ränge ein.

Lediglich Lukas Nemecz agierte bei den tiefen Scores der ersten beiden Runden in den richtigen Dimensionen und stemmte als einziger Österreicher in Dänemark den Cut. Doch selbst er marschierte nur genau an der Marke ins Wochenende und hat dementsprechenden Rückstand auf die lukrativen Ränge. Mit einer starken 3. Runde könnte er die Lücke zur Spitze aber mit Sicherheit verkleinern.

Da wegen gleich zwei Gewitterpausen am Donnerstag am Freitag erst noch die zweite Runde beendet werden muss, kann der Moving Day erst gegen 10:00 MEZ gestartet werden, weswegen sich auch Lukas Nemecz zunächst etwas gedulden muss, ehe er weiß wann er seine dritte Runde in Angriff nehmen kann.

Der Moving Day lässt sich für den einzig verbliebenen Österreicher im Turnier dann um 11:30 MEZ durchwegs zäh an. Zwar schafft er es die gesamten Backnine über Schlagverluste fernzuhalten, bei erneut sehr guten Scores findet er aber lediglich auf der 15 ein Birdie und büßt mit dem zartrosa Zwischenstand sogar Plätze ein.

Zwar notiert er kaum auf den Frontnine angekommen das nächste Birdie, doch selbst das Erfolgserlebnis am Par 5 bringt den Birdiemotor nicht wirklich auf Touren. Nur noch ein einziges weiteres Birdie soll auf die Scorecard wandern, da er parallel dazu aber auch noch einen Schlag abgeben muss, steht schließlich nur die 70 (-2) auf der Habenseite, womit er bis auf den 57. Platz zurückrutscht und damit auch am zweiten Cut scheitert.

Gleich fünf Spieler teilen sich bei gesamt 17 unter Par die Führungsrolle.

>> Leaderboard Made in Denmark Challenge

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Ehrenrettung

MADE IN DENMARK CHALLENGE – 2. RUNDE: Bei dem von Gewittern geplagten Turnier im Silkeborg GC stemmt aus österreichischer Sicht lediglich Lukas Nemecz den Cut.

Lukas Nemecz steckt die lange Warterei routiniert weg und zeigt sich von Beginn weg am Freitag durchaus stark. Am Par 5 der 10 will sich zwar noch kein anfängliches Birdie ausgehen, dennoch sammelt er schon auf seinen ersten neun Bahnen drei Birdies auf und marschiert so über die gezogene Linie nach vor.

Nach dem Turn nimmt der Steirer auf der 1 gleich das nächste Birdie mit, tritt sich aber wie schon am Vortag auf der 4 auch ein Bogey ein. Den Faux-pas bessert er aber sofort wieder aus, unterschreibt so schließlich die 68 (-4) und rangiert damit als derzeit 51. auf Cutkurs. Da wegen den Gewitterpausen die zweite Runde aber erst am Samstag beendet werden kann, muss Lukas noch etwas warten, den Wochendeinzug wird ihm aber niemand mehr nehmen können.

Langes Warten

Die Gewitterpausen zwingen bis auf Timon Baltl alle Österreicher zu langer Zeittotschlagerei, denn Trappel ist der erste der heimischen Garde am Nachmittag und selbst er kommt erst nach 16:00 Uhr dazu seine zweite Runde zu beginnen. Diese lässt sich dann aber perfekt an, denn mit einem schnellen Birdietriplepack marschiert er rasch in Richtung Cutmarke nach vor.

Rund um den Turn wird es dann aber fehleranfälliger und der Vorarlberger tritt sich auch Bogeys ein. Am Ende unterschreibt er zwar eine 70 (-2), diese reicht vom 89. Platz aus angesichts der guten Scores aber nicht um in dieser Woche die Cutmarke knacken zu können.

Martin Wiegele zeigt sich von den Gewitterverzögerung durchaus unbeeindruckt. Zwar verpasst er auf der 1 ein schnelles Par 5 Birdie, findet aber dennoch auf fehlerlosen Frontnine zwei Birdies, womit er sich knapp oberhalb der gezogenen Linie halten kann.

Kaum auf den Backnine angekommen wird es aber richtig wild, denn das Par 5 der 10 lässt ihn erst nach neun Schlägen weiterziehen, was ihn klarerweise weit zurückwirft. Martin kämpft sich schlussendlich zwar noch zu einer 72 (Par), dies reicht aber am Ende nicht und er scheitert wie sein Landsmann Manuel Trappel als 89. doch recht klar am Cut.

Zweimal unterbrochen

Timon Baltl macht sich sofort daran den Rückstand wegzuhobeln und liegt nach nur sechs Bahnen bereits bei 3 unter Par. Allerdings reißt der Schwung danach etwas ab und der Gösser Open Champion muss nach einer Gewitterunterbrechung auf der 17 auch den ersten Fehler einstecken.

Nur 45 Minuten lang kann er dann zurück auf den Platz, nimmt dabei zu Beginn der Frontnine ein Birdie und ein Bogey mit und muss danach erneut zurück ins Clubhaus, da eine weitere Gewitterfront über die Anlage zieht. Erst nach knapp zwei Stunden Däumchendrehen schafft er es dann seine Runde zu beenden, muss sich nach zwei weiteren Bogeys bei nur einem Birdie aber mit der 71 (-1) zufrieden geben, womit er als 120. keine Chance aufs Wochenende hat.

Bernard Neumayer findet auch am Freitag Nachmittag kein wirkliches Rezept und häuft schnell weitere Fehler an. Am Ende steht er nur mit der 82 (+10) beim Recording und scheitert damit als 152. glasklar am Cut. Roope Kakko (FIN) und Pep Angles (ESP) teilen sich bei gesamt 13 unter Par die Führungsrolle.

>> Leaderboard Made in Denmark Challenge

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Eiskaltes Wochenende

FINNISH CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz kann im unterkühlten Vierumäki sein Spiel nicht ausreichend erwärmen und bleibt im hinteren Feld hängen.

Platz 3 nach 22 gespielten Löchern und am Ende nur Platz 53: Lukas Nemecz kann sich am Wochenende beim finnischen Challenger nicht mehr aus dem Keller des Klassements befreien. Das bringt auch nur Kleingeld auf sein Konto, das im Ranking der Challenge Tour auch nicht weiterhelfen wird. “Die ersten 22 Loch eben genial den Ball getroffen und danach normal gespielt, aber zu wenige Up & Downs gemacht. Dann wird man halt sofort durchgereicht,” erklärt sich Nemecz den Rückfall.

Von Österreichs Trio beim nördlichsten Tourstopp in Finnland konnte sich nur Lukas Nemecz ins Wochenende retten, während Martin Wiegele und Sebastian Wittmann vorzeitig auf der Strecke blieben.

3. RUNDE

Nemecz hat offensichtlich den Reset Button gefunden und powert sich mit Birdie am Par 5 der 1 ins Wochenende. Sein “Doppelbogey-Loch” vom Vortag, die 5, bekommt er erneut nicht wirklich in den Griff und fällt mit Bogey wieder an den Ausgangspunkt zurück. Mit wenig Fortune auf den Grüns schleppt er sich über die vordere Platzhälfte, ehe auf seinem Lieblingsloch, der 9, doch wieder mal ein Birdieputt fällt.

Am ultrakurzen Par 4 der 13 gelingt erneut das Wunschbirdie, womit jedoch nicht wirklich der Startschuß für ein Finale Furioso gegeben wird. Mit drei Bogeys auf den letzten 5 Löchern ramponiert Nemecz erneut seine Scorekarte und rutscht nach der 73 wieder in die hinteren Regionen des Leaderboards ab.

4. RUNDE

Von der 10 weg legt Nemecz gleich mit Birdie los, typisch für den frustrierenden Turnierverlauf ist jedoch das Bogey, das sofort am Fuße folgt. Wie schon am Samstag bekommt er auch die schwere 14 nicht in den Griff und gibt den nächsten Schlag ab. Am Par 5 der 18 wird mit Birdie zumindest einmal die Tagesbilanz ausgeglichen.

Auch auf den letzten 9 Löchern ist Nemecz nicht mehr in der Lage aufzuholen. Ein weiterer Schlag geht am Par 3 der 4 verloren, was er auf seinem besten Loch der Woche, dem Par 5 der 9, mit Birdie noch ausgleichen kann. Die Par-Runde von 72 Schlägen zum Abschluss reicht aber nicht um sich entscheidend zu verbessern und um mehr als nur Kleingeld vom finnischen Challenger mitzunehmen. 1 unter Par reicht am Ende nur zu Platz 53. “Der platz war steinhart und auch die Grüns hart und pfeilschnell! Sobald man dann die Fairways verfehlt, kämpft man sofort gegen das Bogey. Wenigstens war das Spiel wieder deutlich besser als noch beim letzten Turnier in Adamstal. Das stimmt mich positiv für die nächsten 2 Wochen,” fasst Nemecz zusammen.

Den Sieg holt sich der erfahrene Portugiese Jose-Filipe Lima bei 14 unter Par.

>> Leaderboard Finnish Challenge

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Auf jungen Schultern

EURAM BANK OPEN – FINAL: Zwar kann Golf-Österreich beim wichtigsten heimischen Golfturnier des Jahres im GC Adamstal kein Topergebnis bejubeln, die junge Garde rund um Amateur Lukas Lipold und Pro Sebastian Wittmann lässt aber zumindestens teilweise in der Ramsau aufhorchen.

Österreichs Wochenendteilnehmer konnten dem Moving Day nicht ihren Stempel aufdrücken. Sebastian Wittmann brachte bei bestem Golfwetter mit der 70 (Par) noch die beste Runde in rot-weiß-rot zum Recording, startet aber wie die beiden Amateure Lukas Lipold und Niklas Regner nur vom 53. Platz aus in die letzte Runde. Felix Schulz erlebte einen Tag zum Vergessen und will mit einer guten Finalrunde vor allem die Sicherheit wiederfinden.

Lukas Lipold legt auf den Backnine richtig farbenfroh los, denn nach einem Birdie-Bogey-Birdie Start geht sich erst auf der 13 das erste Par aus. Kurz danach gelingt dann sogar das nächste Erfolgserlebnis und der Amateur macht erstmals spürbar Plätze gut. Das Malbuch gibt er aber auch danach nicht aus der Hand und rutscht noch vor dem Turn mit zwei Bogeys sogar wieder auf Level Par zurück.

Noch einmal holt er sich dann auf den Frontnine aber mit einem Par 5 Birdie auf der 3 wieder ein Minus als Vorzeichen, rutscht jedoch gegen Ende ausgerechnet auf der zweiten langen Bahn der ersten Neun wieder zurück und beendet das Turnier zu allem Überfluss noch mit einem weiteren Bogey auf der 9. Mit der 71 (+1) kann er am Sonntag klarerweise keine Ränge mehr gutmachen und beendet das Event wie sein Landsmann auf Platz 56.

Erstes Preisgeld

Sebastian Wittmann hat am Finaltag von Beginn an etwas zu kämpfen und kann erstmals auf der 13 einen Fehler nicht verhindern. Da er die gesamte zweite Platzhälfte über vergeblich einem Erfolgserlebnis hinterherläuft und parallel dazu auf der 17 noch ein weiteres Bogey eintragen muss, kommt er nur bei 2 über Par auf den Frontnine an.

Dort rutscht er dann sogar noch weiter zurück, lässt jedoch am Par 5 der 3 einen Adler landen und kann so erstmals etwas gegensteuern. Mit einem sehr farbenfrohen Ende – auf den letzten sechs Löchern des Turniers notiert noch zwei Bogeys und ein Birdie – geht sich schließlich aber nur die 73 (+3) aus, die ihm nur Rang 61 ermöglicht, womit er aber immerhin sein erstes Preisgeld von der Challenge Tour mitnimmt.

Wilder Finalritt

Niklas Regner, der mit seinem Amateurkollegen Lukas Lipold am Finaltag im selben Flight spielt, kommt in überhaupt keinen Rhythmus, denn schon auf den Backnine häuft er mit zwei Doppelbogeys und drei zusätzlichen Fehlern viele Schlagverluste an.

Am Par 5 der 3 setzt er dann aber sogar noch ein Ausrufezeichen, denn passend zum 50 Jahr Jubiläum der Mondlandung heißt es auch bei Niklas “The Eagle has landed”. Da er sich danach aber noch zwei Fehler eintritt, radiert er sich diesen wieder aus. Zumindestens geht sich zum Abschluss des Turniers noch ein Birdie aus, was trotz der 76 (+6) und Rang 65 wohl ein positives Ende darstellt.

Vortagesschock verdaut

Felix Schulz droht zunächst am Sonntag dort weiter zu machen, wo er am Samstag aufgehört hat, denn ein frühes Doppelbogey auf der 11 stellt einen alles andere als guten Beginn dar. Der Youngster lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und findet kurz vor dem Turn auf der 17 auch das erste Birdie des Tages.

Das heizt auch Felix’ Spiel sichtlich an, denn zu Beginn der Frontnine schnürt er sogar den Birdietriplepack und arbeitet sich so sogar in den roten Bereich zurück. Doch wie aus dem Nichts erwischt es ihn danach mit einem Triplebogey wieder richtig hart und er muss sich schließlich mit der 72 (+2) zufrieden zeigen, die ihn nur auf dem 69. und letzten Platz einreiht.

Junge Garde eingesprungen

Klar kann man sich mit den rot-weiß-roten Ergebnissen beim wichtigsten Heimturnier des Jahres nicht wirklich zufrieden zeigen, zumindestens aber zeigten in dieser Woche die “Jungen Wilden” teilweise auf und sprangen für die arrivierten Spieler wie Lukas Nemecz, Martin Wiegele und Co in die Bresche, da diese geschlossen am Cut scheiterten.

Vor allem Edelamateur Lukas Lipold wusste zum Auftakt zu überzeugen, denn mit einer 67 (-3) reihte er sich sogar nur knapp hinter den Spitzenrängen ein. Auch für Sebastian Wittmann verlief die Woche mit Sicherheit grundsätzlich positiv, denn nach vielen vergeblichen Anläufen, konnte er auf ausgerechnet in der Heimat endlich den Cutbann der Challenge Tour durchbrechen.

Calum Hill (SCO), der bereits das Pro-Am am Mittwoch für sich entscheiden konnte, lässt am Finaltag mit einer 66 (-4) nichts mehr anbrennen und feiert bei gesamt 18 unter Par in Niederösterreich den Sieg. “Wenn man gewinnt ist man natürlich immer happy. Es hat mir hier besonders gut gefallen und hat Spaß gemacht als Gesamtführender in den letzten Tag zu starten. Natürlich war ich besonders motiviert, da mich meine gesamte Familie einschließlich meines Vaters als Caddy oft sehr lautstark angefeuert hat. Die Bedingungen hier waren erstklassig, ich kann dem Veranstalter nur gratulieren”, streut Hill nach seinem Sieg vor allem den Verantwortlichen Rosen.

>> Leaderboard Euram Bank Open

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Gute Gastgeber

EURAM BANK OPEN – 3. RUNDE: Österreichs Wochenendteilnehmer präsentieren sich am Moving Day im GC Adamstal als richtig gute Gastgeber, denn bei besten Scoringverhältnissen überlassen sie die guten Rundenscores ihren Kontrahenten.

Mit Lukas Lipold und Niklas Regner starten aus österreichischer Sicht zwei Amateure mit den besten Aussichten auf ein starkes Ergebnis beim Heimspiel ins Wochenende. Am Moving Day können die beiden nun auf jeden Fall befreit aufspielen und werden alles daran setzen einmal mehr eine Kostprobe ihres Potenzials auf die Scorecard zu zaubern.

Für “Hausherr” Sebastian Wittmann, der seinen ersten Challenge Tour Cut stemmte, und Felix Schulz geht es vorrangig darum vom hinteren Ende des Klassements wegzukommen. Alle Vorhaben lassen sich am Samstag aber nur äußerst schleppend an, denn während rundherum die meisten Spieler zahlreiche Birdies aufsammeln, treten die Österreicher eher auf der Stelle und entpuppen sich als gute Gastgeber, da sie die roten Einträge von Beginn an der Konkurrenz überlassen.

Wichtige Putts nicht gefallen

Sebastian Wittmann bastelt richtig kunterbunte Frontnine zusammen. Zunächst gibt er auf ein anfängliches Bogey mit zwei Birdies die perfekte Antwort und bleibt selbst nach weiterem Fehler dem roten Bereich noch treu. Erst das insgesamte dritte Bogey kurz vor dem Turn wirft ihn dann wieder auf Level Par zurück.

Nach dem Turn wird es dann bedeutend ruhiger auf seiner Scorecard, denn außer einem weiteren Birdie, dass er am einzigen Par 5 der Backnine wieder ausbessern kann, will nichts Zählbares mehr gelingen. Mit der 70 (Par) kommt er bei den guten Scoringverhältnissen klarerweise nicht wirklich weit nach vor und kann mit Platz 53 nur einige wenige Ränge gutmachen.

“Es war eigentlich ganz gut und ich bin schon zufrieden. Ich hab leider ein paar wichtige Putts nicht gelocht, was dann zu Bogeys führte und auf der 15 ist leider der Eagleputt aus einem Meter nicht im Loch verschwunden. Mir ist auf jeden Fall ein großer Stein vom Herzen gefallen, dass es jetzt endlich mit dem ersten Challenge Tour Cut geklappt hat. Es waren immer irgendwelche Kleinigkeiten die das verhindert haben, aber der Cut jetzt gibt mir schon einen Push und noch extra Motivation”, fasst Sebastian die Runde zusammen.

Angesprochen auf den Heimvorteil meint er abschließend: “Ich kenne den Platz zwar wirklich gut, aber so groß wie man annehmen würde ist der Heimvorteil auch nicht. Das Feld ist wirklich sehr gut – kann man mit der Pro Golf Tour nur schwer vergleichen – und die Jungs wissen schon ganz genau wo sie hinschießen müssen hier. Es gibt ein paar Stellen wo es etwas leichter ist, aber so richtige Geheimtipps wüsste ich jetzt auch keine.”

Geteilte Platzierung

Amateur Lukas Lipold tritt sich bei allerbestem Golfwetter, das eigentlich von den Morgenstunden weg die Scores nach unten treibt, gleich auf der 1 ein Bogey ein und sorgt so für einen durchwegs verhaltenen Start in den dritten Spieltag. Er schüttelt die negativen Gedanken aber rasch ab und arbeitet sich mit zwei Birdies noch auf den Frontnine in den roten Bereich, womit er seine Platzierung in etwa halten kann.

Zu Beginn der Backnine wird es dann aber deutlich wilder, denn ein Doppelbogey auf der 10 mit darauffolgendem weiterem Schlagverlust wirft ihn auf nur zwei Bahnen deutlich zurück. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel wieder, Konter kann er aber keinen mehr setzen und muss sich so am Ende mit der 72 (+2) zufrieden geben, die ihn wie Sebastian Wittmann auf Rang 53 einreiht.

Niklas Regner (Am) kommt mit den allgemein guten Scores nicht mit, denn die gesamte erste Platzhälfte über läuft der Amateur vergeblich einem Birdie hinterher. Da es sich parallel dazu sogar ein Bogey auf seiner Scorecard bequem macht, büßt er schon zur Halbzeit seiner Runde viele Ränge ein.

Auch nach dem Turn will sich kein wirklich gewinnbringender Schwung einstellen, denn mit einem weiteren Fehler rutscht er auf der 11 immer weiter zurück. Erst das Par 5 der 15 verhindert noch eine komplett birdielose Performance, mit der 71 (+1) teilt er sich am Ende aber die Platzierung mit seinem Landsmann im hinteren Drittel des Leaderboards.

Wilder Ritt ans Ende des Leaderboards

Felix Schulz findet am Moving Day überhaupt keinen Rhythmus, was sich auf birdielosen Frontnine unter anderem mit einem Schneemann am Par 5 der 7 bemerkbar macht. Die enorm hohe Fehlerquote kann er auch nach dem Turn nicht abstellen und muss sich so schließlich mit einer 81 (+11) zufrieden geben, die ihn am hinteren Ende auf Rang 69 regelrecht festnagelt.

Calum Hill (SCO), der schon das Pro-Am am Mittwoch für sich entscheiden konnte, geht nach der 67 (-3) und bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Sonntag.

>> Leaderboard Euram Bank Open

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Viererpack

EURAM BANK OPEN – 2. RUNDE: Mit den Amateure Lukas Lipold und Niklas Regner, sowie Sebastian Wittmann und Felix Schulz cutten wie schon im Vorjahr vier Österreicher beim Heimevent ins Wochenende.

Nach der Auftaktrunde ist im GC Adamstal mit Lukas Lipold ein Amateur die größte österreichische Hoffnung auf ein Topergebnis. Auch Felix Schulz und Lukas Nemecz brachten am Donnerstag rote Runden zum Recording und haben wie Lipold nun außerdem den Bonus einer früheren Startzeit.

Mit Niklas Regner (Am), Bernard Neumayer, Manuel Trappel, Sebastian Wittmann und Timon Baltl liegen gleich fünf Spieler bei Even Par und haben damit ebenfalls noch gute Chancen auf eine Wochenendteilnahme. Martin Wiegele, Amateur Gerold Folk und Jürgen Maurer müssen sich hingegen deutlich steigern um noch eine Chance auf eine Wochendteilnahme zu haben.

Von wegen amateurhaft

Am Freitag hat Lukas Lipold dann leichte Schwierigkeiten in einen richtig gewinnbringenden Rhythmus zu finden, denn nach verpasstem Par 5 Birdie tritt er sich sogar ein Bogey ein. Dieses weckt den Amateur aber regelrecht auf, denn bis zur 9 nimmt er dann gleich drei Birdies mit und knackt damit zur Halbzeit sogar bereits die Top 5. Auf den Backnine gibt er dann auf ein zwischenzeitliches Bogey auf der 11 sofort die passende Antwort, rasselt dann aber mit einer Doublette auf der 13 sogar auf Level Par zurück.

Aus dem Konzept lässt er sich aber nicht bringen und spielt die Runde konzentriert zu Ende. Mit der 70 (Par) rutscht er zwar im Klassement ins Mittelfeld zurück, cuttet aber als 33. ganz sicher ins Weekend: “Trotz meiner heutigen Probleme bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Ich habe nicht aufgesteckt und konnte mich zurückkämpfen, das hat sich mit der Par-Runde ausgezahlt. Für morgen habe ich mir vorgenommen, ähnlich wie am ersten Tag zu spielen und ein ähnliches Score zu erreichen.”

Amateur Niklas Regner startet zwar auf der 10 gleich mit einem Doppelbogey, steckt den Schock aber gut weg und arbeitet sich noch vor dem Turn mit einem Birdiedoppelpack wieder auf Level Par zurück. Auf den Geschmack gekommen dreht er auf den Frontnine dann richtig an der Birdieschraube und marschiert mit einem roten Triplepack unwiderstehlich nach vor. Zwar bremst ein darauffolgendes Bogey den Schwung wieder etwas ab, mit der 68 (-2) hat der Amateur aber als erster Österreicher und als 40. die Gewissheit, dass er auch am Wochenende noch auf Birdiejagd gehen darf.

Erstes Challenge Tour Preisgeld

Sebastian Wittmann beginnt am Nachmittag auf seiner Hauswiese sehr souverän, stolpert dann aber über einen Bogeydoppelpack, der ihn weit zurückwirft. Sebastian zieht aber rechtzeitig die Reißleine und arbeitet sich mit zwei darauffolgenden Birdies noch vor dem Turn wieder zurück. Das bringt auch den Birdiemotor sichtlich auf Touren, denn auf den Frontnine nimmt er die nächsten beiden Birdies mit, ehe es ihn kurz vor Schluss am Par 3 der 8 noch einmal mit einem Bogey erwischt.

Nach der 69 (-1) muss er zwar noch einige Zeit zittern, hat schlussendlich aber Gewissheit, dass er als 58. auch am Wochenende noch mit von der Partie ist und damit auch erstmals in seiner Karriere von der Challenge Tour Preisgeld mitnehmen wird: “Es war neuerlich so wie gestern ein ereignisreicher Tag mit  vielen Ups and Downs. Ich bin immer wieder zurückgekommen und kann nun morgen befreiter aufspielen.”

Felix Schulz beginnt seinen zweiten Arbeitstag zwar mit einem recht frühen Par 5 Birdie durchaus gut, danach aber machen es sich bis zum Turn gleich drei Bogeys auf der Scorecard gemütlich, was ihm viele Ränge kostet. Nach dem Turn aber steuer zunächst gut gegen und weiß selbst auf einen weiteren Fehler mit zwei Birdies die perfekte Antwort. Erst auf der 17 erwischt es ihn dann noch einmal und nach der 71 (+1) sitzt er lange Zeit am heißen Stuhl. Schlussendlich geht sich aber auch bei ihm als 58. der Cut gerade noch aus.

Heimturnier bereits zu Ende

Manuel Trappel fällt nach drei Bogeys bei nur einem Birdie schon auf den Backnine um viele Ränge zurück. Zwar setzt der Vorarlberger dann nach dem Turn mit zwei Birdies einen guten Konter, ein weiterer Fehler am Schlussloch besiegelt dann aber mit der 71 (+1) und in etwa Rang 83 das freie Wochenende.

Lukas Nemecz findet sich mit Birdies auf der 11 und dem Par 5 der 15 am Freitag rasch gut zurecht, erst kurz vor dem Turn erwischt es den Steirer dann hart, denn mit Bogey und darauffolgendem Doppelbogey rutscht er sogar noch in den Plusbereich zurück. Auch auf den vorderen neun Bahnen bastelt der Steirer weiter an der kunterbunten Runde, denn nach weiterem Bogey marschiert er mit einem Eagle wieder deutlich nach vor, verliert aber erneut den gewinnbringenden Schwung und muss sich beim Heimspiel nach weiterem Bogey-Doppelbogey Intermezzo mit der 73 (+3) nach Rang 90 mit einem Missed Cut anfreunden.

Bernard Neumayer nimmt gleich von der 10 das erste Birdie mit und weiß auch auf ein Bogey auf der 16 sofort die passende Antwort. Mit dem Zwischenstand von 1 unter Par liegt er damit derzeit auf Kurs in Richtung Wochenende. Diesen verlässt er dann aber mit einem Doppelbogey auf der 2. Noch einmal wirkt es mit einem Birdie danach so als könne sich Bernard noch einmal aufbäumen, doch nach weiteren Fehlern unterschreibt er am Ende nur die 73 (+3) und scheitert damit als 98. am Cut.

Timon Baltl findet sich am Nachmittag rasch gut zurecht und liegt nach sechs Bahnen schon bei 2 unter Par. Zwar bremst ein Bogey danach etwas die Euphorie, er kommt aber im roten Bereich auf den Frontnine an. Dort schraubt er sein Score dann mit einem Eagle auf der 3 immer weiter in den Minusbereich, ehe ihm ein tiefschwarzes Finish mit zwei Doppelbogeys und einer 7 am Par 3 dazwischen nicht mehr als die 74 (+4) ermöglicht, die ihn als 104. sogar noch deutlich am Cut scheitern lässt.

Martin Wiegele kann zwar ein schnelles Bogey ausbessern, zur Cutmarke kann er mit dem Zwischenstand von Even Par aber nicht aufschließen. Nach dem Turn häuft er sogar weitere Fehler an und muss schlussendlich mit der 73 (+3) leben, womit er als 115. klar den Cut verpasst. Auch Amateur Gerold Folk findet am Freitag in keinen wirklich brauchbaren Rhythmus und verpasst das Wochenende mit der 75 (+5) und als 125. klar und deutlich. Jürgen Maurer teilt sich das Schicksal mit Rundenscore und Ergebnis.

Der 24-jährige Schotte Calum Hill konnte sich mit einer 64er Runde und insgesamt 11 unter Par an die Spitze setzen, aber auch der 44-jährige chilenische Routinier Felipe Aguilar drängte nach vorne und überholte den Deutschen Marcel Schneider, der gestern mit Platzrekord (62er Runde) unterwegs war, aber erst am Nachmittag antrat. Der Deutsche schlug zurück und sicherte sich mit neun unter Par den zweiten Rang.

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Amateur als größte Hoffnung

EURAM BANK OPEN – 1. RUNDE: Edelamateur Lukas Lipold erwischt zum Auftakt im GC Adamstal aus österreichischer Sicht mit der 67 den besten Start und ist damit auch derzeit die größte heimische Hoffnung auf ein Topergebnis.

Die Euram Bank Open im Rahmen der Challenge Tour ist nach dem Abschied aus Atzenbrugg Österreichs neuer Top-Event am jährlichen Turnierkalender. Der Golfclub Adamstal lädt das zweite Jahr in Folge auf den einzigartigen Championship-Kurs in die Wälder der Ramsau zum golferischen Kräftemessen um 185.000 Euro Preisgeld. Martin Wiegele, der mit Platz 11 zuletzt in der Normandie stark ansteigende Form bewies sowie Lukas Nemecz, als 67. aktuell bestgerankter Österreicher auf der Challenge Tour, tragen die heimischen Hoffnungen auf Topergebnisse.

Timon Baltl kommt als Sieger bei der Gösser Open und aktuell 4. im Alps Tour-Ranking ebenfalls in beneidenswerter Form zum Heimspiel angereist. Auch Manuel Trappel, der heuer auf der Pro Golf Tour stark aufspielt, sollte zu beachten sein. Bernard Neumayer, Sebastian Wittmann, Jürgen Maurer sowie die Amateure Lukas Lipold, Gerold Folk und Niklas Regner komplettieren das heimische Aufgebot.

Amateur Lukas Lipold beginnt am Nachmittag mit einem Birdie auf der 10 nach Maß. Zwar geht sich auf der 13 dann nur ein Bogey aus, mit zwei weiteren Schlaggewinnen hobelt er den Fehler aber mehr als nur weg und da er auch auf der 17 noch ein Birdie findet, knackt er schon zur Halbzeit seiner Runde die Top 10. Auf den Frontnine bricht dann zwar der Birdierhythmus, Lukas schafft es aber bis zum Schluss gekonnt Fehler zu vermeiden und marschiert so am Ende mit der 67 (-3) über die Ziellinie, was ihn nach dem ersten Spieltag als 13. zu Österreichs größter Hoffnung auf ein Topergebnis macht.

“Ich hatte heute von der Zehn einen Superstart, von Beginn an konnte ich auf  mein langes Spiel vertrauen. Ich habe mir vorgenommen die ganze Zeit über aggressiv zu spielen, was mir auch sehr gut gelungen ist. Dieses Turnier ist eines der letzten, das ich als Amateur bestreite. Für morgen habe ich mir fest vorgenommen, mit der gleichen Taktik wie heute unterwegs zu sein,” gibt sich der 25-jährige Salzburger optimistisch.

Ebenfalls rote Auftaktrunden

Felix Schulz teilt seinen ersten Arbeitstag in Adamstag buchstäblich in zwei Hälften. Der Youngster beginnt auf den Backnine und muss dabei auf birdielosen Löchern schon zwei Bogeys notieren. Nach dem Turn allerdings pusht er sich zunächst mit einem Eagle am Par 5 der 3 wieder zurück auf Anfang und kann nach zwei weiteren Birdies sogar noch die 68 (-2) unterschreiben, die ihm als 26. eine durchaus vielversprechende Ausgangslage auflegt.

Lukas Nemecz beginnt mit einem frühen Birdie-Doppelpack auf der 3 und der 4 richtig gut und bringt sich so rasch gut auf Kurs. Erst kurz vor dem Turn wird ihm dann das Par 3 der 8 etwas zum Verhängnis und knöpft ihm den ersten Schlag ab. Auf der 11 rutscht er dann sogar wieder auf Level Par zurück, findet danach aber am einzigen Par 5 der zweiten Neun noch ein Birdie und unterschreibt so zum Auftakt die 69 (-1), die ihn auf Rang 47 einreiht.

Knapp hinter den Top 60

Amateur Niklas Regner beginnt mit einem Birdie richtig stark, tritt sich danach aber ausgerechnet am Par 5 der 7 ein Doppelbogey ein. Nur zwei Bahnen später findet er aber auch das zweite Birdie und kommt so bei Level Par auf den Backnine an. Zwar rutscht er auf den zweiten Neun mit einem Bogey auf der 13 wieder in den Plusbereich zurück, kontert aber sofort und unterschreibt so schließlich die 70 (Par), was Rang 64 bedeutet.

Timon Baltl zeigt auch auf seinen ersten neun Löchern in Adamstal, dass die Form durchwegs passt. Der Gösser Open Champion tritt sich zwar auf der 2 ein frühes Bogey ein, findet bis zum Turn aber drei Birdies, was ihn bis an die Top 10 heranbringt. Nach dem Turn reißt der Schwung aber ab und der Youngster tritt sich auf der 13 und der 14 zwei Bogeys ein, die ihn wieder auf Level Par zurückfallen lassen. Da sich bis zum Schluss dann kein weiteres Birdie mehr ausgeht, muss er sich zum Auftakt beim Heimevent mit der 70 (Par) zufrieden geben.

Sebastian Wittmann beginnt auf seiner Hauswiese mit einem schnellen Eagle am Par 5 der 3 gut, tritt sich aber sofort ein Doppelbogey ein und kommt nach weiterem Fehler nur bei 1 über Par zum Turn. Dort erwischt es ihn dann mit einem weiteren Doppelbogey, nachdem erneut ein Abschlag in den Wald abbiegt und verloren geht. Schlussendlich findet eraber noch Birdies und marschiert am Ende mit der 70 (Par) zum Recording. Den Heimvorteil kann der Hausherr damit teilweise gut ausspielen, seine zwei ungeliebten Löcher werden ihm aber auch am ersten Spieltag zum Verhängnis.

Bernard Neumayer zeigt sich auf der ersten Platzhälfte noch in der Form die ihn auch an den ersten beiden Spieltagen der Gösser Open auszeichnete, denn nach frühem Bogey findet er auch zwei Birdies und kommt so im roten Bereich zum Turn. Auf den Backnine geht es dann aber richtig bunt zur Sache, denn neben zwei Birdies und einem Bogey schleicht sich auch noch ein Doppelbogey ein. Am Ende steht auch er mit der 70 (Par) beim Recording und wahrt damit wie seine Landsmänner die Chance auf den Cut.

Manuel Trappel hat am Nachmittag einige Schwierigkeiten und liegt zur Halbzeit nach zwei Bogeys bei 2 über Par. Erst auf der hinteren Platzhälfte stellt sich ein gewinnbringender Rhythmus ein, der dem Vorarlberger auch zwei Birdies einbringt. Schlussendlich schreitet er so wie auch viele seiner österreichischen Golfkollegen mit der 70 (Par) übers Ziel und hat so am Freitag noch klar alle Chancen aus der Ramsau Preisgeld mitnehmen zu können.

Rückstand aufgerissen

Jürgen Maurer, Martin Wiegele und Amateur Gerold Folk kommen auf ihren ersten Runden über die 72 (+2) nicht hinaus und halsen sich damit schon einen unangenehmen Rückstand auf.

Den besten Start erwischt der Deutsche Marcel Schneider mit der 62 (-8), der den Platzrekord aus dem Vorjahr egalisiert und in Adamstal kein Unbekannter ist: “Ich bin hier das zweite Mal am Start, die erste Begegnung hatte ich vor sechs Jahren im Rahmen der Pro Golf Tour. Ich spiele sehr gerne hier, die Spielbahnen gefallen mir, es ist eine tolle Landschaft. Meine Form stimmt zurzeit, speziell das Putten funktioniert perfekt, ich hoffe Morgen auf einen weiteren positiven Tag”.

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