Schlagwort: Championship

Spitze in Sichtweite

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka legt eine fehlerlose 66 nach und geht mit nur vier Schlägen Rückstand auf die Spitze ins Weekend von Greensboro.

Sepp Straka präsentiert sich weiterhin in brandheißer Form und eröffnete schon mit 7 Birdies und der 65 in Greensboro. Obwohl auch heuer in Greensboro ultratief gescort wird – der Kanadier Adam Svensson schoß am Freitag bereits die 61 – ist der Wiener damit gut bei der Musik dabei.

Spielstark und vor allem bombensicher im langen Spiel geigt Sepp auch in Runde 2 auf, nur der Putter sollte nicht mehr ganz so viele Birdies ermöglichen. Bereits an der 11, seinen zweiten Loch, lässt Sepp eine Riesenchance aus zwei Metern ungenutzt und verfehlt am Par 3 der 12 haarscharf erstmals ein Grün, nachdem der Ball aufs Vorgrün ausrollt. Der Putter bleibt störrisch an der 13 und 15, wo weitere exzellente Chancen ungenutzt bleiben. Erst an der 18 erzwingt Straka aus vier Metern sein Glück und holt sich sein erstes Birdie ab.

Das beflügelt doch ein wenig für die zweite Platzhälfte: gleich am zweiten Grün locht der 25-jährige aus rund vier Metern, doch bereits beim nächsten Putt aus drei Metern will der Ball wieder nicht ins Loch. Perfekt dafür die Vorarbeit im langen Spiel am ersten Par 5 und das leichte Zweiputt-Birdie aus 7 Metern. Trotz einiger wilderer Drives trifft Straka auf seinen zweiten 9 jedes Grün und geht sichert sich am Schlussloch mit Dreimeter-Putt immerhin noch die 66, obwohl deutlich tieferes drinnen gewesen wäre.

 

Mit der Runde von 4 unter Par verbessert sich leicht auf den 12. Platz und hat Leader Byeong Hun An (KOR) mit vier Schlägen Distanz noch gut in Sichtweite.

>> Leaderboard Wyndham Championship

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Heiß auf Birdies

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka präsentiert sich weiterhin in brandheißer Form und eröffnet mit 7 Birdies und der 65 in Greensboro.

Auf Position 110 im FedExCup hat Sepp Straka gemütlich Platz genommen um sich vor Ort in North Carolina in aller Ruhe das Rennen um die Top 125 zu geben. Martin Kaymer, Alex Cejka oder Stephan Jäger zum Beispiel kämpfen noch mit sehr schlechten Karten um ihre Tourkarte, die Österreichs Rookie praktisch schon sicher in der Tasche hat.

Straka beweist einmal mehr seinen Ruf als Österreich kräftigster Golfpro, nachdem er bereits eine 9. Woche am Stück kreuz und quer durch Amerika und Kanada tingelt. Webb Simpson, Titelverteidiger Brandt Snedeker, Patrick Reed und Jordan Spieth sind die Topstars beim 6,2 Millionen Dollar-Event von Greensboro. Im Sedgefield Golfcourse wird traditionell ultratief gescort, so wie etwa Snedeker im Vorjahr mit der 59. Schlüssel zum Erfolg sind präzise Grünschüsse und einmal mehr das Putten.

Der Start in Greensboro verläuft optimal, nachdem Straka gleich seinen ersten Putt aus 5 Metern zum Birdie versenkt. Schade, dass er den Birdie-Doppelschlag danach aus zwei Metern nicht landen kann. Aus größerer Entfernung gehts sichtlich leichter: Sepp holt sich am 3. Grün aus 9 Metern das nächste Birdie. Am ersten Par 5 erreicht Sepp locker mit dem Zweiten das Grün und staubt trocken das Birdie ab.

An der 7 springt wieder der Putter ein und sichert sich aus über vier Metern bereits Birdie Nummer 4. Die Wedges bleiben messerscharf auch auf der hinteren Platzhälfte, die der Wiener gleich einmal mit Birdie nach Dreimeter-Putt angeht. Der erste Fehler vom Tee an der 13 führt zum nicht mehr vermeidbaren ersten Bogey. Zum Glück lässt das zweite und zugleich letzte Par 5 ebenfalls ein Birdie springen, wenn auch etwas mühsam über den Grünbunker.

Ein weiteres Bogey nach Dreiputt vom Vorgrün muss Straka noch wegstecken. Angesichts der hohen Birdiequote, noch ein 7. Birdie gelingt im Finish, ist das jedoch verschmerzbar. Die 65 (-5) gibt ihm als ca. 20. alle Chancen für die weiteren Spieltage, selbst angesichts erneut ultratiefer Scores.

>> Leaderboard Wyndham Championship

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Anschluß verloren

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Sepp Straka kann am Moving Day auf den Back 9 sein Punktekonto nicht mehr auffetten und verliert den Anschluß an die Spitze.

Sepp Straka wusste das modifizierte Stableford System (8 Punkte für Albatross, 5 für Eagle, 2 für Birdie, 0 für Par, -1 für Bogey und -3 für Doppelbogey oder schlimmer) am Freitag klar zu seinem Vorteil auszunützen, denn mit 14 Punkten (15 insgesamt) stürmte der Longhitter mit riesigen Schritten im Klassement nach vor.

Damit ging Sepp aus durchwegs aussichstreicher Position ins Wochenende um so wohl bereits einen entscheidenden Schritt in Richtung Tourcard zu machen. Da eine hartnäckige Gewitterfront am Freitag ein planmäßiges Ende unmöglich machte, musste er sich am Samstag in Geduld üben, da erst am Nachmittag Orszeit feststand, wann er seine dritte Runde beginnen konnte.

Bei ausgezeichneten Scoring-Bedingungen legt Straka jedoch einen kapitalen Fehlstart hin: mit Chip und Dreiputt setzt es gleich 3 Punkte Abzug am Eröffnungsloch für das Doppelbogey. Der Wiener kurbelt jedoch rasch sein starkes Spiel an, holt sich aus dem Grünbunker der 2 postwendend das Sandy Birdie und schießt in Folge nah zu den Fahnen. Bis zur Halbzeit knallt er insgesamt 5 Birdies hin und hat mit einem Zwischenstand von 7 Punkten das frühe Malheur rasch vergessen gemacht.

Auf den Back 9 kühlt jedoch der Putter merklich ab und versagt bei drei, vier guten Gelegenheiten aus kurzer Distanz den Dienst. Nur noch am Par 3 der 16 fällt aus einem Meter ein Birdieputt. Nicht einmal die Par 5 lassen mehr Birdies springen, da Sepp bei den Grünschlägen einmal den Bunker und das andere Mal das Wasserhindernis trifft. Zwei Bogeys auf den zweiten 9 Löchern wiegen punktemäßig das einzige Birdie auf. Mit 7 Pünktchen für den Moving Day liefert der Österreicher zu schmale Kost ab und verliert am Leaderboard somit 8 Positionen. Vom 30. Platz fehlen ihm bereits 6 Punkte auf die Top 10.

Spitzenreiter Troy Merrit zieht Sepp Straka sogar um 15 Punkte auf 37 Zähler davon, womit der Amerikaner zwei Punkte vor Halbzeitleader Robert Streb liegt.

>> Leaderboard Barracuda Championship

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US PGA Championship – Free TV-Stream

US PGA CHAMPIONSHIP 2019 – Freier TV-Stream im Internet aus Bethpage Black vom 2. Golf-Major 2019 auf SKY und von der PGA direkt.

Der megaschwere Black Course im Bethpage Park auf Long Island bietet die Golfbühne für das 2. Major des Jahres. Auf die Golffans wartet auch heuer ein kostenloser Live-TV-Stream von der 101. PGA Championship, wenn Tiger Woods und Titelverteidiger Brooks Koepka im Kreis der Top 100 der Weltrangliste zum großen Showdown bitten.

Zusätzlich und unabhängig von der TV-Bildern auf SKY bekommen die Golffans zwei Flights über die gesamte Runde jeweils 5 Stunden lang live aufgetischt (“Featured Groups”). Jeweils ein Dreier-Flight am Vormittag und eine “Marquee-Group” am Nachmittag Ortszeit. Übertragen wird der Stream über die offizielle Webseite der PGA of America, dem Veranstalter der PGA Championship.

> TV Live-Stream US PGA CHAMPIONSHIP
> TV Live-Stream für SKY-KUNDEN mit Login

 

Sonntag 19.5.2019, Live-Stream ab 15:15 MESZ.

15:15 MESZ: Phil MICKELSON / Paul CASEY
20:15 MESZ: Dustin JOHNSON / Hideki MATSUYAMA

WICHTIGER HINWEIS: Falls der TV-Stream nicht empfangen werden kann, ist ein kleiner technischer Kniff zum Streamen via VPN-Network notwendig. Golf-Live.de hat dazu ein eigenes Special erarbeitet wie diese legalen Streams technisch zu empfangen sind.

PGA Championship exklusiv im TV auf SKY

SKY überträgt wie gewohnt live und exklusiv im TV von der US PGA  Championship und zwar insgesamt im Umfang von über 20 Stunden. Hier geht es zum detaillierten >> TV-Programm für Sky-Abonnenten. Auch Nicht-Abonnenten können mit dem >> SKY-Ticket tageweise zu geringen Kosten das Major live im Internet verfolgen.

Das komplette SKY Streaming-Programm zur PGA Championship und die Zugänge via SKY TICKET und SKY GO werden hier bei >> SKY im Detail vorgestellt.

 

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Straka: Erste PGA-Tourkarte

WEB.COM TOUR CHAMPIONSHIP – Sepp Straka sichert sich nach langer Saison am allerletzten Golfloch die Tourkarte für die US PGA Tour – und schreibt damit österreichische Golfgeschichte.

In der Woche vor seinem Sieg in Kansas hatte sich Sepp Straka traurig für die Tourschool angemeldet und rechnete mit einer Nervenschlacht um wenigstens auf der Web.com Tour zu verbleiben. Nach dem Sensationssieg in Kansas und jetzt einem 3. Platz bei der Tour Championship ist der 25-jährige Austroamerikaner plötzlich erstklassig! Der Aufstieg in Amerikas Millionenliga zur wichtigsten Profitour der Welt war zuvor noch keinem Österreicher gelungen. Straka bewies vor allem, dass er nach Portland dazugelernt hatte, wo er den ersten “Matchball” für die Tourkarte noch vergeben hatte. Diesmal stoppt ihn nicht einmal das Triplebogey am drittletzten Loch, da er zuvor voll am Gas geblieben war und die notwendigen Birdies einsackte um sich diesen dicken Patzer leisten zu können.

Sepp freut sich darauf Österreichs Golf in Amerika zu repräsentieren

“Ich bin absolut sprachlos, habe das alles noch gar nicht realisiert,” kramt Sepp anschließend nach Worten, “ich wußte, ich würde eine gute Turnierwoche brauchen und die ist mir aufgegangen.” Als Schlüssel zum Erfolg identifiziert er den Wechsel im Sommer zu einem alten Putter aus seinem ersten Jahr auf der Junior-High School.

Vor allem freut er sich darauf, Österreich erstmals auf der PGA Tour repräsentiert zu sehen: “Es ist unglaublich cool zu wissen, wieviele Kids in Österreich mich auf der US Tour verfolgen werden und vielleicht selbst mit Golf anfangen. Österreich mag ein kleines Land sein, aber wir haben dort einen ziemlich guten Haufen an Typen im Golf!”

Nur ein Topergebnis half zur Tourkarte

Zum Start in die Web.com Tour Championship wahrt er auch die Chance beim letzten Turnier jenes Top 3-Ergebnis noch zu realisieren, das zur Tourkarte fehlte; mit der 65 (-6) ordnete er sich voerst nur knapp hinter den Top 10 ein.

Auch am Freitag wusste der Georgia Bulldog in Florida voll zu überzeugen und marschierte mit einer 66 sogar bis auf Rang 4 nach vor. Das absolute Highlight bislang hob er sich aber für den Samstag auf, denn mit einer 64, wobei er die Runde mit einem Birdietriplepack beendete, marschierte er sogar bis an die Spitze nach vor und startet so aus der Pole Position in den Finaltag.

Im Schlussflight, an der Seite des ehemaligen US Open Champions Lucas Glover, startet Straka mit einem Birdie-Paukenschlag in den Schlusstag: “Ich habe gelernt aus den letzten Wochen. Nervös sind auch die anderen und ich muss voll am Gaspedal bleiben,” hatte er als Parole ausgegeben. Sepp voll fokusiert am ersten Par 5, wo er über Chip und Putt das nächste Birdie aus dem Ärmel schüttelt. Nachdem er auch das darauffolgende Par 5 zu einem Schlaggewinn nutzen kann, lässt er die Verfolger mit einem Dreiputt-Bogey wieder aufschließen.

Den verlorenen Schlag holt sich der 25-jährige zu Beginn der letzten 9 Löcher zurück und übernimmt wieder das Kommando. Mit sicherem Spiel hält sich Straka weiter souverän auf Tourkarten-Kurs und kann sich sogar einen deutlich abkühlenden Putter leisten. Nur der spätere Sieger Denny McCarthy zieht bislang am Österreicher vorbei.

Streß kommt erstmals am drittletzten Loch auf, als Sepp seinen Drive baden schickt. Das rüttelt ordentlich am Nervenkostüm und lässt auch den nächsten Schlag im Wasser verschwinden. Erst nach dem 5. Schlag kommt der Putter zweimal zum Einsatz; der erste dicke Schnitzer im Turnier führt gleich zum Triplebogey.

Aber noch bleibt Straka hauchdünn auf Kurs Richtung PGA Tour, sofern er sich im Finish keinen weiteren Ausrutscher leistet. An der 17 kann er sich tatsächlich neu fokussieren und ein wichtiges Routine-Par abspulen.

Nach einer langen Saison entscheidet sich somit das Thema PGA-Tourkarte erst am allerletzten Loch! Und hier stechen seine besten Waffen, die langen Schläge! Als einer der ganz wenigen erreicht er das 18. Grün mit dem Zweiten und kann so locker nach Hause putten. Sogar drei Putts (nachdem der Eagle-Putt knapp nicht fällt, zu weit übers Loch hinausrollt und auch der Retourputt danebengeht) sowie das abschließende Par reichen haarscharf um als geteilter 3. die 20. von 25 Tourkarten abzustauben und als erster Österreicher der Geschichte in die PGA Tour aufzusteigen. Im Priority Ranking der 50 Aufsteiger in die 1. Liga wird Straka als 40. gereiht werden. Los geht es mit der Safeway Open ab 4. Oktober, wobei Straka die 7 Turniere bis zum Jahresende wird nutzen müssen um seine Startchancen für 2019 zu verbessern.

>> Endergebnis Web.com Tour Championship

 

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Mixed Team-Austria

EUROPEAN TEAM CHAMPIONSHIP – Österreichs Vierer erreicht im Mixed-Bewerb Rang 7. Das Damen-Doppel verpasst dagegen den Finaleinzug.

Bei der im schottischen Gleneagales erstmals ausgetragenen European Team Championship ist Team Austria dank Christine Wolf und Sarah Schober im Damen-Teambewerb vertreten. Unter den 16 Teams, die in vier Vierergruppen jeder gegen jeden den Gruppensieger kürten, verpassen die Österreicherinnen mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen jedoch klar den Aufstieg. Für den Mixed-Bewerb am Samstag sind Bernard Neumayer und Clemens Gaster als Verstärkung eingeflogen. In den beiden Mixed-Doppel scoren die Österreicher Runden von 72 und 75 Schlägen und erreichen bei 3 unter Par Platz 7 unter 11 Nationenteams: “Einfach der Wahnsinn heute. So viele Leute als Zuschauer, eine unglaubliche Stimmung,” äußert sich Neumayer für das gesamte Team begeistert.

Damen-Teambewerb

Nach der 3 & 2 Auftaktniederlage gegen das finnische Damengespann bestehend aus Noora Komulainen und Ursula Wikstrom waren Christine Wolf und Sarah Schober am Donnerstag bereits zum Siegen verdammt, mussten schlussendlich jedoch auch den Britinnen nach einer klaren 5 & 3 Niederlage gratulieren. Damit ist vor dem letzten Gruppenspiel bereits klar, dass es für Österreichs Girls nicht mehr um den Aufstieg geht. Sieglos wollen sich Chrissie und Sarah aber nicht verabschieden und hoffen gegen Island einen abschließenden Sieg mitnehmen zu können.

Allerdings will auch im dritten Match der Start nicht wirklich gut verlaufen, denn wie schon am Vortag müssen Chrissie und Sarah gleich die 1 ihren Gegnerinnen überlassen. Zumindestens schaffen sie es den Rückstand nicht noch weiter anwachsen zu lassen und bleiben an den nächsten Bahnen an den Isländerinnen dran.

Auf der 5 ist es dann aber soweit und die heimischen Girls rutschen mit einem weiteren Lochverlust auf 2 Down zurück. Sofort aber setzen Wolf und Schober den Konter und verkürzen postwendend auf der 6. Nur zwei Bahnen später drücken Kristinsdottir und Jonsdottir jedoch wieder aufs Tempo und stellen den 2 Auf Vorsprung wieder her. Das tiroler-steirische Duo bleibt aber weiterhin dran und krallt sich kurz vor dem Turn die 9.

Angespornt vom erneuten Verkürzen können sie kurz darauf sogar ausgleichen, anders als erwünscht gelingt aber nicht die totale Kehrtwendung, denn nach einigen geteilten Bahnen gehen die Isländerinnen kurz vor Schluss wieder mit 1 Auf in Führung. Als bereits alles auf die dritte Niederlage hindeutet, schnappen sich Chrissie und Sarah dann aber doch noch die 18 und teilen so das Match in letzter Sekunde. Damit scheiden die beiden Österreicherinnen zumindestens nicht komplett punktelos aus.

Gespielt wird bei den European Team Championships von Mittwoch bis Freitag in Vierergruppen im Bestball, wobei in jeder der vier Tabellen nur die Gruppensieger weiterkommen.

Zwei Mixed-Doppel im Vierer-Zählwettspiel

Am Samstag bekommt Team Österreich im Mixed-Bewerb eine zweite Chance, bei dem im Vierer-Zählspiel gewertet wird. Bernard Neumayer bildet dabei mit Chrissie Wolf ein Gespann und Clemens Gaster geht mit Sarah Schober auf die entscheidenden 18 Löcher.

Das Birdie am Par 3 der 4 von Wolf / Neumayer bringt Team Austria in dem Feld von 16 Nationenpaarungenn in der frühen Phase in Führung. Am 6. Loch basteln Chrissie und Bärli ein Triplebogey zusammen, während Clemens / Sarah weiter auf der Par-Welle schwimmen.

Erst rund um den Turn wird es bei Schober / Gaster erstmals bunt. Bogey-Birdie-Bogey-Bogey ist jedoch ein Mix, der Team Österreich in Summe zwei Schläge kostet. Wolf und Neumayer heben sich mit einem Birdie-Triplepack das beste für den Schluss auf und radieren damit das frühe Triplebogey aus. Ihre Par-Runde und die 75 von Schober / Gaster reichen bei insgesamt 3 über Par für einen Mittelfeldplatz unter den 11 Nationen. Die Goldmedaille holt Island bei 3 unter Par.

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PGA Championship – Gratis TV-Stream

PGA CHAMPIONSHIP 2018 – Gratis Internet-Stream an allen vier Spieltagen aus Bellerive vom Golf-Major.

Bellerive in St. Louis ist der Schauplatz für das letzte Major des Jahres. Für die Golffans wird auch heuer ein kostenloser Live-TV-Stream vom Jubiläumsturnier, der 100. PGA Championship übertragen.

An allen vier Spieltagen bekommen somit die Golffans vier Flights über die gesamte Runde jeweils 5 Stunden lang live angeboten (“Featured Groups”), jeweils zwei Dreiergruppen am Vormittag und zwei “Marquee-Groups” am Nachmittag Ortszeit. Übertragen wird der Stream über die offizielle Webseite der PGA of America, dem Veranstalter der PGA Championship.

>> TV Live-Stream US PGA CHAMPIONSHIP

Featured Groups So 12.8.2018:

Rory MCILROY
Mike LORENZO-VERA

Tommy FLEETWOOD
S. KODAIRA

Featured Groups Sa 11.8.2018:

Matt WALLACE
Jordan SPIETH
Andrew PUTNAM

Tiger WOODS
Webb SIMPSON
Stewart CINK

Featured Groups Fr. 10.8.2018:

14:50 MESZ:
Brooks KOEPKA,
Patrick REED
Francesco MOLINARI

15:12 MESZ:
Jon RAHM,
Jordan SPIETH,
Justin ROSE

20:26 MESZ: 
Phil MICKELSON,
Jason DAY,
Keegan BRADLEY

20:48 MESZ:
Tiger WOODS,
Justin THOMAS
Rory MCILROY

SKY überträgt natürlich auch live und exklusiv im TV von der US PGA  Championship und zwar insgesamt im Umfang von über 20 Stunden. Hier geht es zum detaillierten >> TV-Programm für Sky-Abonnenten. Auch Nicht-Abonnenten können mit dem >> SKY-Ticket tageweise zu geringen Kosten das Major live im Internet verfolgen.

 

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The Open – Live News-Ticker

THE 147. OPEN CHAMPIONSHIP – Live News-Ticker +++ Bernd Wiesberger: Operation statt Open +++ Dustin Johnson favorisiert.

+++ DJ mit Respekt zum 2. Majorsieg? +++

Dustin Johnson geht mit großem Respekt die Sache an, daran ändert auch seine Rolle als Nummer 1 in der Weltrangliste und bei den Buchmachern nichts: “Das Finish hier zwischen der 15 und 18 ist sehr schwer, da kann alles passieren. Ich möchte garantiert mehr als ein Major gewinnen, dafür muss ich mir einfach die Chancen geben,” meint Dustin Johnson sehr vorsichtig im Vorfeld. 2011 war DJ mit Platz 2 knapp dran und wird heuer seinen 10. Anlauf auf den ersten Open-Titel nehmen.

+++ Rory fehlt die Leichtigkeit +++

“Ich muss zurück zur Einstellung finden, wie ich hier als 18-jähriger antrat. Sorglos drauf losspielen und einfach happy sein, teilzunehmen,”  verrät Rory McIlroy die Einstellung, mit der er ein zweites Mal den Claret Jug stemmen möchte. “Ich habe vier Majors in vier Jahren gewonnen (2011 – 2014), das war aber über meinem Level. Die Jahre ohne Titel mussten dann als Ausgleich kommen. Aber jetzt wäre es schön, wieder einmal an der Reihe zu sein.”

+++ Härtester Kurs in der Open-Rotation +++

Erstmals seit 2007, als sich Padraig Harrington in einem Stechen gegen Sergio Garcia durchsetzte, ist Carnoustie wieder Austragungsort einer Open Championship. In der Rotation der Links-Klassiker für Europas Major gilt “Car-Nasty” als unbestritten härtester Test, vor allem dank der brutal schweren letzten vier Golflöcher. Ein Vorsprung von 5 Shots kann hier ganz schnell weg sein, wie Jean Van de Velde 1999 schmerzvoll erfahren musste.

+++ Dustin Johnson, Rose und Fowler favorisiert +++

Auch wenn Dustin Johnson bei William Hill mit 13:1 die schlechteste Wettquote erhält und damit leicht favorisiert wird, findet sich eine große Gruppe von Mitfavoriten mit ähnlichen Odds. Rose, Fowler, Fleetwood, McIlroy, Rahm, Spieth, Thomas, Koepka, sogar Tiger werden hoch gehandelt.

Die Open ist dank des 100 Euro Neukundenbonus bei William Hill die ideale Gelegenheit, zu besonderen Konditionen sein gutes Näschen mal auszuprobieren.

>> Live Wettquoten THE OPEN

+++ Tiger auf Tom Watsons Spuren… +++

Tiger Woods, ohne Major-Titel seit 10 Jahren und ohne Toursieg seit 5, nimmt Anleihen an Tom Watson, der mit fast 59 Jahren noch bei der Open gewann: “Selbst wenn ich älter werde, kann ich auf Links-Kursen wie diesem noch immer weit schlagen, weil viel Roll am Ball ist. Kreativität spielt eine große Rolle. Schaut nur, was Tom Watson hier gelang. Kein Wunder, dass er 5 Open-Titel holte und den letzten mit fast 60.” Woods wird versuchen mit einem neuen Driving-Iron seinen berühmten Stinger vom Tee in Carnoustie perfekt einzusetzen: “Am Montag habe ich selbst mit dem Eisen 3 vom 18. Tee über 300 Meter geschafft.”

+++ Räumen die US-Youngster weiter alles ab? +++

Mit Brooks Koepka als zweifacher US Open-Champion, Justin Thomas bei der US PGA, Jordan Spieth in Royal Birkdale 2017 und Patrick Reed heuer in Augusta, räumten die US Jungstars in den 20ern bei den letzten 5 Majors alles ab. Beim britischen Major galt jedoch zumeist: je härter die Bedingungen, desto eher gewinnen die Routiniers, bei wenig Wind und schnellen Grüns tendenziell die Amerikaner.

Titelverteidiger Jordan Spieth hat seit der Open Championship nichts mehr gewonnen, in Augusta mit unfassbarer Schlussrunde wenigstens noch Platz 3 geholt. Im World Ranking fiel er dennoch in den letzten 12 Monaten vom 2. bis auf den 6. Platz zurück.

+++ Wiesberger: Operation statt Open +++

Der Name “Bernd Wiesberger” auf der Nennliste 10 Tage vor der Open Championship nährte die Hoffnung, dass Bernd sein Comeback in Carnoustie geben könnte. Am 11. Juli verkündete er jedoch auf Facebook seine Absage: “Leider musste ich heute meine Nennung für die Open Championship in Carnoustie kommende Woche zurückziehen. Der Heilungsverlauf dauert leider länger als erwartet und ich kann aus diesem Grund nicht auf dem Level trainieren und spielen, das ich von mir selbst erwarte.Ich hoffe, bald besser Nachrichten zu haben!”

Im ÖGV-Umfeld wurde kurz darauf das Gerücht verbreitet, dass sich Wiesberger sogar eines chirurgischen Eingriffs an der Hand unterziehen müsse, empfohlen von ÖGV-Arzt Dr. Robert Kocher. Diesbezüglich hatte Golf-Live.at am 12. Juli um eine Stellungnahme aus dem Camp Wiesberger ersucht. Bruder Niki Wiesberger wollte dies jedoch weder bestätigen noch dementieren. 4 Tage später gibt Bernd Wiesberger in einer >> Aussendung die notwendige Operation auch offiziell bekannt, womit Bernd erstmals seit 2012 nicht bei Europas Major mitwirken kann.

+++ Wetter nicht ganz british +++

Die Trockenheit der letzten Wochen lässt Carnoustie bereits mehr braun als grün erscheinen. Knochenhart und schnell wird sich der Kurs daher auf alle Fälle spielen, dazu wird warmes, aber windiges Wetter erwartet. Am Freitag sollte es am Vormittag zudem regnen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Draw halbwegs gerecht ist, was in den letzten Jahren nicht immer der Fall war.

 

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Erster Dreifach-Champion

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – FINAL: Bubba Watson fängt erneut Paul Casey in River Highlands ab und kürt sich zum ersten Dreifach-Sieger der Saison.

Bubba Watson wird langsam zum Albtraum für Paul Casey in Connecticut. Bereits vor drei Jahren bezwang ihn der Meister der Ballkurven im TPC River Highlands im Playoff, diesmal schnappt er dem Engländer eine klare Drittrundenführung weg, indem er aus sechs Schlägen Rückstand noch einen satten Vorsprung von drei Shots macht. Mit der 63 gewinnt Bubba zum dritten Mal die Travelers Championship und kürt sich außerdem zum ersten Dreifach-Champion der PGA Tour-Saison: “Das fühlt sich hier wie mein Heimatplatz an. Sobald das Turnier am Kalender auftaucht bin ich jedes Jahr der erste, der sich anmeldet,” beschreibt er seine Liebe zum TPC River Highlands.

Watson dreht dabei erst auf den Back 9 mit 5 Birdies so richtig auf und erreicht das selektivev Schlussloch gleichauf mit Casey. Den schweren Abschlag bewältigt der Linkshänder mit einer 335 Meter-Bombe um dann aus 70 Meter tot zur Fahne zu pitchen und mit dem Birdie die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeizuführen. Casey fängt sich zur gleichen Zeit Bogeys an der 16 und 17 ein und muss sich den zweiten Platz sogar noch mit Beau Hossler, J.B. Holmes und Stewart Cink teilen: “Das war ein einziger Kampf heute, da ich den ganzen Tag mit meinem Schwung zu kämpfen hatte,” ächzt Casey. Dennoch empfiehlt sich der routinierte Engländer einmal mehr für den Ryder Cup.

Noch um einen Schlag besser als Bubba absolviert Stewart Cink (62) die letzten 18 Löcher in River Highlands. Damit schießt sich der ehemalige Open-Champion noch vom 22. auf den 2. Platz vor. Titelverteidiger Jordan Spieth kommt weiter nicht in die Gänge und wird nur 44. Rory McIlroy teilt sich mit Jason Day den 12. Platz. US Open-Champion Brooks Koepka ist mit Platz 19 ebenfalls reif für ein paar Tage Pause.

>> Endergebnis Travelers Championship

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Mann fürs Besondere

THE PLAYERS 2018 – FINAL: Webb Simpson holt sich in Sawgrass mit 4 Schlägen Vorsprung seinen 2. Megatitel nach der US Open. Justin Thomas die neue Nummer 1 der Welt.

Keiner verspielte jemals eine 7 Schläge-Führung auf der US PGA Tour am Finaltag, auch Webb Simpson nicht. Nach erfolgreicher Umstellung auf den Claw-Griff krallt sich der seit 5 Jahren sieglose ehemalige US Open-Champion nun beim Players Championship den nächsten Mega-Titel. Trotz der tiefsten Scores am Finaltag in der Geschichte des inoffiziellen 5. Majors reicht Simpson eine 73 um dem gesamten Starensemble die Rücklichter zu zeigen: “Aber es wurde härter als erwartet. Bei all dem Getöse in den Flights davor, vor allem mit Tiger, fragt man sich, was da los ist.”

Los war unter anderem der Albatros von Brooks Koepka am Par 5 der 16, mit der er nach überstandener Handgelenksverletzung den Platzrekord von 63 Schlägen einstellte und mit Platz 11 endlich wieder weit vorne zu finden ist. Oder Tigers magische Front 9 am Samstag und Sonntag in Sawgrass, wo er insgesamt 10 Schläge gutmachte. Zwischenzeitlich bis auf Platz 3 vorgestoßen, stolpert Woods jedoch neuerlich im Finish, wassert am Inselgrün der 17 zum Doppelbogey und fällt wieder auf Platz 11 zurück. Oder Jordan Spieth, der an der Seite von Tiger spielend an der 17 nur um Zentimeter das Hole in One verpasst.

In Schlagdistanz zu Simpson kommt jedoch niemand mehr: “Als ich dann an der 17 den Ball aufs Grün brachte begann ich innerlich zu feiern,” ließ das den tiefreligiösen Amerikaner endgültig an den 5. Titel glauben sowie an den Gewinn des zweitgrößten Siegerscheck des Jahres (1,98 Mio US Dollar!).

Das Rennen der Verfolger gewinnen ex aequo Charl Schwartzel, Deutsch-Amerikaner Xander Schauffele sowie Jimmy Walker bei 14 unter Par. Als einziger Europäer findet Super-Putter Tommy Fleetwood als 7. den Weg in die Top 10.

Justin Thomas reicht ein 11. Platz um Dustin Johnson an der Spitze im World Ranking abzulösen, nachdem DJ nicht über Position 17 hinauskommt.

>> Endergebnis The Players Championship

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