Schlagwort: le golf national

EUROPE FIRST …

… America Second! Europas bestes Golf-Dutzend holt nach der Niederlage in Hazeltine vor zwei Jahren den Ryder Cup mit einem Gesamtscore von 17,5 : 10,5 souverän wieder nach Europa zurück.

Mit einer wohl auf europäischen Boden noch nie dagewesenen Favoritenrolle startete die USA in den Ryder Cup. Zu dominant schien die Mischung aus Routiniers und Youngstern ím Vorfeld zu sein, doch mit dem heimischen Publikum im Rücken und unglaublichem Zusammenhalt innerhalb des Teams machen die Europäer den Amerikanern schon vom ersten Tag an das Leben richtig schwer.

Zwar finden die US-Boys am Freitag Vormittag in den ersten Fourballs richtig gut in den Kontinentalvergleich und nehmen gleich drei der vier zu vergebenden Punkte mit, Europa schlägt in seiner Paradedisziplin, dem Klassischen Vierer, aber eindrucksvoll zurück und entscheidet in der Nachmittags-Session alle vier Duelle für sich.

Das Momentum bleibt auch über Nacht erhalten, denn in den zweiten Fourballs gehen die nächsten drei Punkte an den alten Kontinent, was tagübergreifend gleich acht Matches in Folge zu Gunsten Europas entscheidet. Erst am Nachmittag fangen sich die US-Amerikaner wieder, können immerhin zwei der vier Partien für Stars & Stripes holen und brechen damit auch etwas die Dominanz des Heimteams.

Nur kurz an der Kippe

Mit einem Zwischenstand von 10 : 6 muss die USA am Sonntag in den verbleibenden Singlematches die Geister von Brookline beschwören, denn 1999 gelang dem US-Team beim selben Zwischenstand noch der Sieg. Der Tag entwickelt sich dann jedoch von Beginn an eher in die falsche Richtung aus amerikanischer Sicht, denn schon früh ist vieles in den Einzeln blau eingefärbt, was zwischenzeitlich sogar einen glasklaren Sieg von Europa mit rund 17 bis 18 Punkten prophezeit.

Die Spieler aus Übersee sammeln aber noch einmal alle Kräfte, arbeiten sich Stück für Stück in ihren Duellen zurück und plötzlich droht der sicher geglaubte europäische Sieg doch noch einmal ins Wanken zu geraten. Rory McIlroy etwa hat lange Zeit gegen Justin Thomas alles im Griff, muss das Match nach einem Steckschuss im Bunker auf der 18 aber doch noch verloren geben.

Nur Minuten später marschieren Webb Simpson – er ringt Justin Rose mit 3 & 2 nieder – und Tony Finau – er hat mit Tommy Fleetwood mit einem 6 & 4 Sieg überhaupt keine Probleme – über die Ziellinie und bringen die USA so bis auf einen einzigen Punkt an Europa heran. Paul Casey sorgt aber für einen Momentum-Switch am Finaltag, denn der Engländer teilt mit spätem Lochgewinn sein Match gegen Brooks Koepka und durchbricht so das mittlerweile dominierende Rot am Matchplay Raster.

Trocken heimgespielt

Da danach auch Jon Rahm Tiger Woods mit 2 & 1 in die Schranken weist – der US-Superstar kann bei vier Matches nicht einmal einen halben Punkt mitnehmen – und Thorbjorn Olesen mit Jordan Spieth mit 6 & 4 ganz kurzen Prozess macht, zieht Europa wieder komfortabel davon und benötigt nur noch zwei weitere Punkte um den Ryder Cup wieder über den Atlantik zurück zu holen.

Dustin Johnson fightet zu dieser Zeit noch wie ein Löwe gegen Ian Poulter, zieht schließlich aber hauchdünn mit 2 Down den Kürzeren. Der Winning Point bleibt in diesem Jahr DEM Spieler des Ryder Cups vorbehalten: Francesco Molinari weist am Sonntag auch noch Phil Mickelson mit 4 & 2 in die Schranken und ist damit der erste Spieler seit Larry Nelson 1979, der beim Ryder Cup fünf von fünf möglichen Punkten einfährt.

“Dieser Sieg bedeutet so viel. Das ist mir wichtiger als Majors oder sonst irgendwas. Es ist richtig schwer nicht emotional zu werden jetzt gerade, vor allem wenn ich auch an die anderen Spieler denke. Die Amerikaner hatten wahrscheinlich das beste Team, das sie je zum Ryder Cup geschickt haben, aber wir waren einfach zu gut in dieser Woche. Es war heute schon hart, denn die Woche war schon lang, aber ich war da wenn ich da sein musste”, so Molinari nach dem Winning Point.

Rekordspieler

Neben dem Rekord von Molinari gibt es in Paris sogar noch einen unglaublichen Eintrag für die Ewigkeit, denn Sergio Garcia überholt mit seinem Sieg in der ewigen Punkteliste sogar Sir Nick Faldo und ist nun mit 25,5 gewonnen Punkten neuer Ryder Cup Rekordspieler. Da auch Henrik Stenson und Alex Noren ihre Matches noch gewinnen und lediglich Patrick Reed noch einen Punkt für die USA einfährt, liegt der Winning Score schlussendlich bei einem satten 17,5 : 10,5 für Europa und die USA muss an die bereits 25-jährige Durststrecke in Europa noch zumindestens vier weitere Jahre anhängen.

Zu seinem Rekord meint Sergio Garcia: “Natürlich ist das schön und es bedeutet mir auch etwas, aber ich habe immer gesagt, dass das Team im Vordergrund steht und nur darauf kommt es an. Ich möchte mich auch bei Thomas Björn bedanken, denn es war ein turbulentes Jahr für mich, aber ich bin froh, dass er mich mitgenommen hat und an mich geglaubt hat. Ich hoffe die Fans können das genauso genießen wie ich bzw. wir, dass der Cup wieder in Europa ist.”

Im Nachhinein betrachtet waren die Captain Picks von Thomas Björn goldrichtig, denn alle haben richtig abgeliefert und einen großen Anteil am glasklaren europäischen Triumph. In Amerika hingegen bricht mittlerweile bereits der Katzenjammer aus. Nicht nur, dass man den Spielern ankreidet sich mit wenigen Ausnahmen keine Einladungen zu den French Open besorgt zu haben um den anspruchsvollen Platz besser kennenzulernen, ist nun klarerweise auch Captain Jim Furyk harter Kritik ausgesetzt.

“Das ist unglaublich, einfach nur unglaublich. Das ist überwältigend. Für mich war das eigentlich ein richtig einfacher Job die Jungs in die richtige Richtung zu dirigieren. Der Zusammenhalt war ein Wahnsinn im Team und jeder wollte diesen Sieg mit allem was er hatte. Die Fans waren auch der Hammer. Am Liebsten würde ich die alle einpacken und zum nächsten Ryder Cup mitnehmen”, beschreibt Thomas Björn nach dem Turnier in gewohnt trockener Manier seine Emotionen.

Der Finaltag im Überblick:

Justin Thomas macht gleich auf der 1 ernst, denn McIlroy hat zwar die bessere Annäherung parat, der Amerikaner locht aber einen richtig starken Putt zum Birdie und geht so rasch in Führung. Der Nordire schlägt aber sofort zurück und krallt sich mit Par die 2 zum Ausgleich. Casey wassert aus dem Grünbunker auf der 1 und muss so gleich die ersten Bahn Koepka überlassen, holt sich diese aber mit einem wahren Monsterputt auf der 2 sofort wieder zurück.

Nachdem Thomas einen 1,5 Meter Birdieputt auf der 3 nicht lochen kann, geht Europa sogar rasch im ersten Duell in Führung. Jon Rahm knallt gleich auf der 1 ein lasergenaues Eisen aufs Grün und geht so gegen Tiger Woods rasch in Führung. Justin Rose lässt einen kurzen Putt aus und muss Simpson so die 2 überlassen. Thomas ist noch auf der Suche nach dem richtigen Touch, denn ein zu langer Chip ist gleichbedeutend mit dem nächsten Lochverlust. Tommy Fleetwoods Bunkershot wassert auf der 1 was Finau einen leichten Lochgewinn ermöglicht.

Webb Simpson spielt auch weiterhin ganz starkes Golf und nimmt Rose nach der 2 auch die 3 ab. Auch Tony Finau ist voll auf Höhe des Geschehens und ringt Fleetwood gleich noch eine Bahn ab. Brooks Koepka nimmt Casey mit gefühlvollem Putt die 5 ab und geht so erneut in Führung. Ein ausgelippter Putt von Finau ermöglich Fleetwood dann aber auf der 3 eine schnelle Aufholjagd. Nach einem Wasserball von Johnson kann sich Poulter die 2 sichern und geht so rasch in Führung. Ein Dreiputt von Simpson ermöglicht Rose zu verkürzen.

Olesen findet gut in den Tag und nimmt Spieth gleich die 2 ab. Justin Thomas kommt langsam ins Rollen und verkürzt auf der 8 auf nur noch 1 Down. Auch Sergio Garcia startet nach Maß und geht gegen Fowler sofort mit gleich zwei Bahnen in Führung. Finau kann den guten Start nicht aufrechthalten und muss schon auf der 4 den Ausgleich einstecken. Auch Francesco Molinari startet perfekt und nimmt Mickelson sofort die 1 ab. Gleich zwei gepushte Putts von Fleetwood bringen Finau wieder deutlich voran.

Ian Poulter stopft einen knapp 3 Meter Putt und geht so gegen Johnson noch deutlicher in Führung. Ein knapp verpasster Putt von Rose lässt Simpson weiter davonziehen. Justin Thomas gleich mit einem starken Putt gegen McIlroy das Match wieder aus. Auch Rickie Fowler holt sich rasch eine Bahn wieder zurück und Paul Casey stellt sein Match gegen Koepka wieder auf Anfang.

Europa liegt derzeit zwar ganz klar auf Kurs zum Sieg, in allen Partien geht es aber durchaus eng zu. Auch Ian Poulter muss eine Bahn wieder abgeben, nachdem sein Putt zur Teilung auslippt. Paul Casey schnappt sich aber wieder Führung und Molinari baut seinen Vorsprung gegen “Lefty” weiter aus, was die Sache für Europa derzeit klar auf Schiene bringt.

Dustin Johnson kommt nach seinem ersten Lochgewinn sichtlich auf den Geschmack und gleicht kurz darauf sein Match gegen Poulter wieder aus. Zwar muss Casey nach suboptimalem Eisen den Ausgleich einstecken, Rory McIlroy geht aber parallel dazu gegen Thomas wieder in Führung. Zum ersten Mal in diesem Ryder Cup zeigt dann auch Tiger Woods echte Emotionen, nachdem er sich gegen Rahm auf der 9 eine Bahn wieder zurückholt.

Auch Ian Poulter schnappt sich wieder die Führung, nachdem er eine starke Annäherung gewinnbringend nützen kann. Ein kurzer verschobener Putt von Rory bedeutet, dass die erste Partie des Tages wieder bei All Square steht. Casey und Koepkas Match wogt weiterhin hin und her. Derzeit hat wieder Amerikaner die Oberhand. Thorbjorn Olesen scheint mit Spieth kurzen Prozess zu machen. Auch Stenson liegt schon früh komfortabel voran.

Justin Rose pirscht sich nach einem Wasserball von Simpson wieder etwas heran. Henrik Stenson und Francesco Molinari haben ihn ihren Matches alles voll im Griff. Tiger Woods kann gegen Jon Rahm auf der 12 sein Match wieder ausgleichen und da auch Dustin Johnson gegen Poulter in Führung geht, wird die ganze Sache wieder richtig spannend.

Rahm setzt zwar sofort den richtigen Konter, Rory McIlroy hat auf der 18 aber nach einem Steckschuss im Bunker erhebliche Schwierigkeiten und muss schließlich sein Match knapp verloren geben. Paul Casey rollt aber auf der 17 einen starken Putt ins Loch und gleicht so sein Duell kurz vor Schluss wieder aus. Ein schlimmer Fehler von Woods – er verschiebt einen kurzen Putt zur Teilung – beschert Rahm dann sogar eine recht angenehme Führung.

Brooks Koepka und Paul Casey teilen sich mit Pars nicht nur die letzte Bahn, sondern auch das Match. Webb Simpson ringt Justin Rose nach der 16 mit 3 & 2 nieder. Tony Finau sorgt mit einem glasklaren Sieg gegen Fleetwood für den nächsten Punkt für die USA.

Rickie Fowler kann auf der 13 gegen Garcia wieder auf nur noch 1 Down verkürzen und da auch Rahm auf der 16 Nerven zeigt und einen kurzen Putt vorbeilegt, steht auch dieses Match wieder auf der Kippe. Thorbjorn Olesen beendet sein Match gegen Jordan Spieth nach einer beeindruckenden Leistung nach nur 14 Bahnen. Jon Rahm folgt kurz darauf nach einem 2 & 1 Sieg gegen Tiger Woods. Nach Siegen von Stenson und Garcia wird es sogar richtig deutlich.

EUROPA 16,5 : 10,5 USA

Rory McIlroy : Justin Thomas 1 UP

Paul Casey : Brooks Koepka HALVED

Justin Rose : Webb Simpson 3 & 2

2 & 1 Jon Rahm : Tiger Woods

Tommy Fleetwood : Tony Finau 6 & 4

2 UP Ian Poulter : Dustin Johnson

5 & 4 Thorbjorn Olesen : Jordan Spieth

2 & 1 Sergio Garcia : Rickie Fowler

4 & 2 Francesco Molinari : Phil Mickelson

Tyrrell Hatton : Patrick Reed 3 & 2

5 & 4 Henrik Stenson : Bubba Watson

1 UP Alex Noren : Bryson DeChambeau

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Saturday Fourballs – Live Blog

RYDER CUP – SATURDAY FOURBALLS: Mit teils neu zusammengestellten Teams hofft Europa im Le Golf National von Paris in den Fourballs auf mehr Durchschlagskraft als am Freitag Vormittag.

Europa legte am Freitag im Klassischen Vierer eine wahre Machtdemonstration hin und “sweepte” die Amerikaner am Nachmittag sogar. Am Vormittag jedoch hatten die Männer vom alten Kontinent in den Fourballs – jeder Spieler spielt seinen Ball und der bessere Score zählt – etliche Mühe und mussten von den vier Matches gleich drei den USA überlassen.

Mit teils neu zusammengestellten Teams hofft Captain Thomas Björn auf mehr Durchschlagskraft um dort anschließen zu können, wo Europa am Freitag Abend aufgehört hat. Alex Noren, Henrik Stenson, Thorbjorn Olesen und sogar, mehr als nur überraschend, Justin Rose bekommen eine Zwangspause verordnet. Bei den USA müssen Bryson DeChambeau, Phil Mickelson, Webb Simpson und Bubba Watson am Vormttag Däumchend drehen.

EUROPA 8 : 4 USA

Die Paarungen im Überblick:

2 & 1 Sergio Garcia / Rory McIlroy : Tony Finau / Brooks Koepka

Sergio Garcias Birdieputt ist lange Zeit gut unterwegs, verhungert aber kurz vor dem Loch, weshalb die 1 geteilt wird. Ein gefühlvoller Bunkerschlag nahezu tot zur Fahne bedeutet auf der 3 die erste Führung für Europa. Da Koepkas Parputt auf der 4 auslippt, baut Europa den Vorsprung sogar rasch aus.

Finau locht auf der 5 einen Traumschlag aus dem Bunker zum Birdie, doch selbst darauf weiß McIlroy mit einem ganz starken Putt die richtige Antwort und vermasselt so der USA die Aufholjagd. Nachdem der Nordire das aufkeimende Momentum sofort abgedämpft hat, locht er eine Bahn später noch dazu zum nächsten Lochgewinn und zieht so den US-Boys langsam aber sicher die Zähne.

McIlroy ist auch weiterhin “on-fire”, denn ein weiterer ganz starker Putt über längere Distanz erhöht einmal mehr den Druck auf die Gegner, dem die USA nicht standhalten können und nach nur acht Bahnen bereits bei 4 Down liegen. Am Par 5, der 9 holen sich die Amerikaner dann nach Problemen der Europäer aber eine Bahn wieder zurück und biegen so mit einem etwas besseren Gefühl auf die Backnine ab.

Europa bleibt auch weiterhin am Gas, denn McIlroys Chip lippt zwar knapp noch aus, Garcia locht aber den Putt mit Break und nachdem Finau nicht zur Teilung den Putt versenkt, steht es bereits 4 Auf. Auf einen gefühlvollen Schlag von Koepka kann Garcia auf der 14 nicht antworten, was die USA wieder um eine Bahn heranbringt.

Das bricht bei McIlroy und Garcia sichtbar den Rhythmus, denn auf der 15 versenken gleich beide die Annäherung im Wasser, was den Amerikanern den nächsten Lochgewinn beschert. Das bringt auch Finaus Puttmotor langsam auf Touren, denn mit dem nächsten Birdie prischen sich die US-Boys mittlerweile bis auf ein Loch heran. Ein Birdieputt Mitte Loch von Garcia beendet das Match dann aber mit einem 2 & 1 Sieg für Europa.

3 & 2 Paul Casey / Tyrrell Hatton : Dustin Johnson / Rickie Fowler

Nachdem Fowler seinen Abschlag und Johnson seine Annäherung baden schickt, überreichen die Amerikaner Casey und Hatton die 1 nahezu am Silbertablett. Zwar schickt DJ auch auf der 2 einen Ball ins H2O, Fowler springt aber mit starkem Abschlag ein und stopft seelenruhig den Birdieputt zum Ausgleich.

Nach einigen Problemen der Amerikaner nützt Hatton die Chance und versenkt den Putt, der Europa wieder in Führung bringt. Auf der 6 sorgt dann Casey für Jubelstürme, denn nachdem ein Monsterputt den Weg ins Ziel findet, zieht Europa auf 2 Auf davon. Die beiden Briten ergänzen sich auch danach perfekt, denn auf der 8 springt wieder Hatton ein, der mit einem Putt über gut acht Metern für den nächsten Lochgewinn sorgt.

Erst auf der 11 gibt es ein echtes Lebenszeichen der USA, denn nachdem Johnson einen längeren Putt locht holen sich die US-Boys eine Bahn wieder zurück. Rickie Fowler hat dann auf der 14 richtig Pech, denn ein ausgelippter Putt zur Teilung lässt Europa auf bereits 3 Auf davonziehen. Nach der 16 gehen DJ und Fowler dann aber die Löcher aus, was Europa den nächsten Punkt beschert.

4 & 3 Francesco Molinari / Tommy Fleetwood : Tiger Woods / Patrick Reed

Nachdem Molinari beim Birdieputt die Linie nicht findet, teilen sich Europa und die USA die 1. Schon die 2 geht dann allerdings nach einem Superputt von Fleetwood zum Birdie an Europa. Die beiden Europäer haben das amerikanische Gespann auch am Samstag weiterhin voll im Griff, denn nachdem Reed das Par 5 überhaupt nicht im Griff hat und Tiger den Putt zur Teilung danebenlegt, steht es bereits 2 Auf für Europa.

Tiger Woods bleibt es auf der 7 dann vorbehalten das Momentum wieder etwas auf die Seite der USA zu ziehen, denn ein langer Putt findet den Weg ins Ziel und verkürzt wieder auf nur noch 1 Down. Erneut ist es dann der US-Superstar, der nach einer lasergenauen Annäherung auf der 10 für den Ausgleich sorgt. Lange dürfen sich die Amerikaner aber nicht freuen, denn Molinari schlägt auf der 11 sofort zurück und sorgt mit einem gelochten Putt wieder für die Führung.

Der Italiener ist auch danach richtig im Rhythmus und baut den Vorsprung mit einem weiteren guten Putt sogar auf 2 Auf aus. Das beendet auch die gute Phase von Woods, denn ein Wasserball beschert auf der 13 den Europäern sogar den Hattrick. Da die Amerikaner dann auf der 15 keine Antwort mehr geben können und Europa auch diese Bahn noch überlassen, geht das Duell mit 4 & 3 souverän an den alten Kontinent.

Ian Poulter / Jon Rahm : Justin Thomas / Jordan Spieth 2 & 1

Nachdem Poulter auf der 1 seinen Birdieputt knapp verpasst, wird die erste Bahn geteilt. Aus einem Meter lässt Spieth dann am Par 3, der 2 die Chance auf den Lochgewinn nicht nehmen und bringt die USA in Führung. Da Justin Thomas auf der 4 aus knapp zwei Metern den Putt nicht lochen kann, steht das Duell recht rasch wieder auf All Square.

In einem Match auf hohem Niveau teilen sich die USA und Europa die nächsten Löcher, bis Mr. Ryder Cup himself, Ian Poulter, auf der 7 einen langen Putt locht und so Europa auch im letzten Duell in Führung bringt. Nur eine Bahn später hat Spieth aber die Chance auszugleichen und lässt sich die Chance nicht vom Putter nehmen.

Jordan Spieth hat auch weiterhin das Gefühl für die Grüns und sorgt mit einem starken Putt aus gut sechs Metern wieder für eine amerikanische Führung. Die Amerikaner bleiben auch danach am Gas, denn aus nicht einmal 1,5 Metern ist es auf der 12 Thomas, der erstmals für eine etwas komfortablere Führung der USA sorgt.

Europa schlägt aber schnell zurück, denn ein Putt aus nicht einmal einem Meter stellt für Rahm keinerlei Problem dar. Eine starke Annäherung und ein gestopfter Birdieputt von Thomas beenden dann nach der 17 das Match und verhindern mit einem 2 & 1 Sieg einen Totalausfall der USA.

 

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Fourballs Live-Blog

RYDER CUP – 1. TAG FOURSOMES: Nach zwei Jahren Wartezeit geht es im Le Golf National nun endlich mit dem Ryder Cup 2018 los. Wie bei jedem Kontinentalvergleich zwischen den USA und Europa geht es auch in Paris wieder zunächst mit den Foursomes los.

Wohl schon lange nicht mehr startete ein US-amerikanisches Team aus einer derartigen Favoritenrolle in einen Ryder Cup auf europäischem Boden. Vor allem die Mischung, die die USA in Paris ins Rennen schicken, zeigt die unglaubliche Bandbreite aus denen Stars & Stripes, die seit 25 Jahren auf einen Triumph außerhalb der Staaten waren, schöpfen können. Einige Young Guns wie Justin Thomas, Brooks Koepka oder auch Jordan Spieth – im Übrigen allesamt Champions von zumindestens einem Major – werden von erfahrenen Spielern im besten Golfalter wie Dustin Johnson oder auch Patrick Reed unterstützt. Ein Tiger Woods in Hochform sorgt dazu noch für ein ganz besonderes Flair.

Unbekümmertheit als Plus

Europa Hoffnungen hängen in Paris vor allem an Rookies, denn mit Alex Noren, Tommy Fleetwood, Tyrrell Hatton, Thorbjorn Olesen und Jon Rahm stehen gleich fünf Spieler bei ihrem ersten Kontinentalvergleich am Abschlag. Genau dieser Umstand könnte dem europäischen Team aber auch in die Karten spielen, denn auch Captain Thomas Björn meinte, dass das gute an Rookie ist, dass sie es gar nicht erwarten können endlich auf den Platz zu gehen. Traditionell ist Europa auch in den Vierern stärker einzuschätzen als in den Singles, weshalb es wohl essentiell sein wird, dass die Jungs vom alten Kontinent am Freitag und Samstag ordentlich Punkte einfahren.

Los geht es ab 08:10 MEZ mit den ersten vier Fourballs – jeder Spieler schlägt seinen Ball und der bessere Score zählt – ehe am Nachmittag dann die ersten Foursomes anstehen, wo die Spieler abwechselnd den Ball schlagen. Die Paarungen für die Vormittagsgruppen versprechen schon aufgrund der Namen wohl hochinteressante Auseinandersetzungen.

Die Paarungen im Überblick:

EUROPA 1 : 3 USA

Jon Rahm / Justin Rose : Tony Finau / Brooks Koepka 1 UP

Mit ganz präzisem Spiel – Rose knallt seine Annäherung nahezu geschenkt zur Fahne – krallen sich die Europäer gleich die anspruchsvolle 1 und übernehmen so von Beginn an das Kommando. Auf der 4 ist es abermals der Engländer, der das Duell dank eines gestopften Parputts weiterhin auf europäischer Seite hält.

Auf ein Chip-in von Finau hat aber auch Rose dann keine Antwort mehr parat, denn da der lange Putt zur Teilung knapp vorbeirollt, steht die Partie wieder auf Anfang. Da auf der 7 vor allem Koepka aber mit etlichen Ungenauigkeiten zu kämpfen hat, schnappt die europäische Falle zum zweiten Mal zu und beschert Rose und Rahm wieder die Führung.

Das bringt auch den spanischen Motor langsam auf Touren, denn am Par 3 danach baut Europa die Führung sogar aus. Die USA lassen sich aber nicht abschütteln, denn ein Chip-in von Koepka verkürzt das Match auf der 10 recht rasch wieder. Rose sorgt danach aber zum ersten Mal für richtige Jubelstürme, denn ein unglaublicher Chip-in aus dem tiefen Rough fällt mit der letzten Umdrehung noch ins Loch.

Sofort setzen die US-Boys aber den Konter und bleiben dem europäischen Gespann so dicht auf den Fersen. Nachdem Rahm dann auf der 16 seinen Putt nicht lochen kann eröffnet er Finau aus kurzer Distanz die Chance auszugleichen, was der US-Rookie auch sofort dankend annimmt.

Mit der 18 wird dann eines der schwierigsten Schlusslöcher der Welt den Europäern zum Verhängnis, denn nach einem Wasserball von Rose und einem verschobenen Putt von Rahm triumphieren schlussendlich denkbar knapp mit 1 Auf die beiden US-Amerikaner.

Rory McIlroy / Thorbjorn Olesen : Rickie Fowler / Dustin Johnson 4 & 2

Dustin Johnson lässt nach starker Annäherung auf der 1 einen echten Sitzer aus nicht mal einem Meter aus und verabsäumt es so die US-Amerikaner rasch in Führung zu bringen. Das Duell glänzt auch danach vor allem durch ausgelassene Möglichkeiten. Auf der 7 etwa hat Olesen die dicke Chance Europa in Führung zu bringen, doch einmal mehr kullert der Ball am Loch vorbei.

Auf der 8 aber kann der Ball dann aus kurzer Distanz nicht mehr vorbei und der Däne bringt Europa erstmals in diesem Duell in Führung. Nur eine Bahn später haben McIlroy und Olesen aber einige Probleme, weshalb Fowler nach einem guten Chip gar nicht mehr putten muss um das Match wieder zurückzudrehen. In Folge präsentieren sich die US-Amerikaner sicherer im Spiel, was Fowler prompt zum nächsten Lochgewinn ummünzt.

McIlroy und Olesen bekommen auch danach noch keinen Fuß so richtig auf den Boden. Das Gespann muss Johnson auf der 12 zusehen, wie er einen langen Birdieputt Mitte Loch versenkt und so die Führung der USA auf 2 Auf ausbaut. In dieser Phase wirken die Europäer teils fast schon hilflos, was DJ prompt zum nächsten Lochgewinn ausnützt. Da McIlroy auf 16 Löchern nicht ein einziges Birdie gelingt und auch Olesen lediglich einmal einen Schlag weniger als vorgesehen benötigt, müssen sie DJ und Fowler schließlich zu einem 4 & 2 Sieg gratulieren.

Paul Casey / Tyrrell Hatton : Jordan Spieth / Justin Thomas 1 UP

Jordan Spieth hat die 1 perfekt im Griff und lässt sich nach gelungenem Eisen die Chance aus einem Meter nicht entgehen, was die USA rasch in Führung bringt. Der Amerikaner spielt auch danach seine größte Stärke aus, denn selbst ein schwieriger Putt mit spürbarem Break bringt ihn auf der 4 nicht aus der Ruhe und er stopft seelenruhig um das Loch noch zu teilen.

Die Grüns hat die ehemalige Nummer 1 der Welt nun total im Griff, denn auf der 5 locht er aus großer Distanz zum nächsten Birdie und bringt die USA so erstmals mit 2 Auf in Führung. Auch danach heißt es weiterhin Europa gegen Spieth, wobei der US-Boy mit Chip-in den Europäern die lange Nase zeigt. Geschlagen geben sich die Europäer aber noch lange nicht, denn ein starker Putt von Casey verkürzt auf der 11 wieder auf 2 Down.

So richtig im Match angekommen stopft der Schotte gleich den nächsten Putt zum Lochgewinn und macht das Duell so wieder richtig spannend. Wie schnell es im Match Play gehen kann zeigt sich dann auf der 13, denn Casey und Hatton krallen sich auch die 13 und drehen so eine lange Zeit ungut wirkende Partie in windeseile zurück auf All Square.

Rechtzeitig aber finden die Amerikaner die Notbremse, verhindern zunächst auf der 14 in Rückstand zu geraten und krallen sich dank eines Birdies von Thomas auf der 15 sogar wieder die Führung. Die die letzten Löcher allesamt geteilt werden, fährt die USA mit dem knappen 1 Auf Sieg den bereits dritten Punkt ein.

3 & 1 Francesco Molinari / Tommy Fleetwood : Patrick Reed / Tiger Woods

Nachdem Tigers Putt von außerhalb des Grüns das Loch nicht findet, eröffnet sich für Molinari die Chance das Match schnell auf Europas Seite zu ziehen und der Italiener erledigt die Aufgabe aus knapp drei Metern mit Bravour. Der Konter der USA lässt aber nicht lange auf sich warten, denn ein lasergenaues Eisen von Woods am Par 3, der 2 sorgt für den sofortigen Ausgleich.

Tommy Fleetwood bleibt es auf der 4 aus kurzer Distanz vorbehalten das europäische Gespann wieder in Führung zu bringen. Erneut können die Amerikaner aber sofort kontern, denn ein verschobener Parputt von Fleetwood stellt das Match wieder auf Anfang. Nach einem geteilten Loch zieht dann Tiger wieder das Tempo an und holt nach starkem Chip wieder die Führung für die USA.

Das bringt auch Reed ins Rollen, denn mit einem gefühlvollen Chip ins Loch baut er das Zwischenergebnis sogar auf 2 Auf aus. Molinari zeigt aber Zähne und krallt sich nach einem starken Putt aus gut acht Metern die 11, was das Match wieder richtig eng macht. Der Italiener beweist weiterhin ein unglaubliches Gefühl für die Grüns, denn nur eine Bahn später locht er den nächsten Birdieputt und stellt so das Match sogar wieder auf Anfang.

Mit einem richtig starken Putt vom Vorgrün bringt Tommy Fleetwood dann Europa auf der 15 wieder mit 1 Auf in Führung. Der Engländer ist damit auch unglaublich “on-fire”, denn auf der 16 versenkt er einen wahren Monsterputt und sorgt so dafür, dass Europa auf jeden Fall aus diesem Duell zumindestens einen halben Punkt mitnimmt. Molinari sorgt dann aber für klare Verhältnisse und sorgt mit einem weiteren starken Putt für einen 3 & 1 Sieg und somit auch für den ersten Punkt für Europa.

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Fehlerloser Sonntag

HNA OPEN DE FRANCE – FINAL: Matthias Schwab packt am Finaltag eine fehlerlose 69 aus und nimmt so vom anspruchsvollen Le Golf National nicht nur gutes Preisgeld, sondern auch wichtige Weltranglistenpunkte mit.

Es war in dieser Woche im Spiel von Matthias Schwab ein wahres Wechselspiel aus Licht und Schatten. Zunächst marschierte der Aufsteiger nach Runden von 74 (+3) und 72 (+1) Schlägen bei schwierigen Windverhältnissen auf der hantigen Par 71 Wiese bei Paris genau an der Cutmarke ins Wochenende. Damit erfüllte Matthias zwar das wohl selbstgesteckte Minimalziel, zeigte sich mit dem Erreichten aber nicht wirklich zu einhundert Prozent zufrieden, da er laut eigener Aussage nicht gut genug scoren konnte.

Am Samstag spulte der Rohrmooser dann eine richtig konstante Runde ab und musste auf bei seiner dritten Umrundung lediglich zwei Bogeys auf der Scorecard notieren. Da sich parallel dazu jedoch nur ein Birdie auf die Habenseite verirrte, blieb er mit der 72 (+1) im Klassement regelrecht stecken und sparte danach mit den Worten “Das war wieder nicht schlecht, aber leider auch nicht gut genug um mich zu verbessern” nicht mit Selbstkritik. Am Sonntag soll vom 51. Rang aus mit einer guten Runde zumindestens noch der Sprung unter die Top 50 gelingen um aus Paris Weltranglistenpunkte mitnehmen zu können.

Geduldsspiel

Anders als am Vortag findet Matthias mit anfänglichen Pars sehr souverän in den Finaltag, da sich am Par 5, der 3 aber nur ein Par ausgeht, muss sich der Rookie nach den ersten Bahnen in Geduld üben. Auch danach spult Matthias zwar solide die Löcher mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab, kommt damit aber sprichwörtlich nicht von der Stelle.

Zum ersten Mal in dieser Woche übersteht er nach dem Turn das zähe Par 4, der 10 unbeschadet und durchbricht dann auf der 13 auch endlich die bereits rundenübergreifend seit 24 Löchern andauernde Birdiesperre. Angespornt vom ersten roten Eintrag legt er am Par 5, der 14 gleich nach und schnürt so sogar den Doppelpack.

Auf den verbleibenden Bahnen lässt er dann nichts mehr anbrennen, bleibt die gesamte Runde über fehlerlos, was im Le Golf National absoluten Seltenheitswert darstelle, und unterschreibt so die 69 (-2). Mit der bogeyfreien Performance marschiert Österreichs größte Zukunftshoffnung noch bis auf Rang 37 nach vor, nimmt so nicht nur um die 40.000 Euro Preisgeld mit, sondern fährt außerdem auch wichtige Weltranglistenpunkte ein.

“Die Runde heute ohne Fehler war okay. Das Putten war ebenfalls ganz gut aber nicht großartig. Wie so oft bei einer guten Runde wäre auch heute wieder mehr möglich gewesen. Mit dem erreichten Platz muss ich zufrieden sein, weil ich einfach in den ersten drei Runden nicht gut genug gescort hab. Die HNA Open de France waren für mich jedenfalls sehr wertvoll, weil ich viel Erfahrung sammeln konnte”, fasst Matthias den Turnierverlauf auf seiner Sicht zusammen.

Alex Noren (SWE) stürmt mit einer 67er (-4) Schlussrunde und bei gesamt 7 unter Par noch bis an die Spitze nach vor und sichert sich so den Sieg.

Starke Saison

Matthias Schwab setzt damit seine bislang durchwegs gute Rookie-Saison auf Europas höchster Spielklasse weiter fort. Der Schladming-Pro sammelt beständig Preisgeld, liegt damit derzeit klar auf Kurs zur Absicherung seiner Tourkarte und bleibt auch seiner beeindruckenden Konstanz, die ihn bei seinen Starts in nahezu jedes Wochenende cutten ließ, weiterhin treu. Die nächste Chance ergibt sich bereits kommende Woche, wo er mit den Irish Open schon sein drittes Rolex Series Event des Jahres in Angriff nehmen wird.

Mit der starken letzten Runde verbessert Matthias auch seinen 42. Platz der Italian Open und stellt so eine neue persönliche Rolex Series Bestmarke auf. Auch in der Weltrangliste wird er sein bisheriges “All-Time High”, einen 298. Platz verbessern. Bei den Irish Open kommende Woche hätte er nun sogar die Möglichkeit mit einem guten Turnier Bernd Wiesberger im Race to Dubai zu überholen.

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Leichte Ladehemmung

HNA OPEN DE FRANCE – 3. RUNDE: Matthias Schwab weiß zwar am Samstag im Le Golf National mit sehr geringer Bogeyquote zu überzeugen, kämpft aber auch sichtlich mit der Birdieausbeute und tritt so am Moving Day mit einer 72 regelrecht auf der Stelle.

Matthias Schwab arbeitete sich am schwierigen Par 72 Gelände bei unangenehmen Windverhältnissen am Freitag zu einer 72 (+1) und stemmte damit schlussendlich bei seinem zweiten Rolex Series Event genau an der Marke den Cut. Am Moving Day will der Schladming-Pro nun seine recht frühe Startzeit bestmöglich aunsützen um sich am Leaderboard etwas in Richtung Norden arbeiten zu können.

Der Start verläuft beim Rookie jedoch alles andere als nach Plan, denn schon auf der 1 muss Matthias das erste Bogey notieren. Danach spult er solide Pars ab und lässt sich auf der 6 (Par 4) die Chance zum scoretechnischen Ausgleich nicht nehmen. Auch danach spult er souverän die Bahnen ab und kommt so bei Level Par auf den Backnine an.

Souverän ohne Vortrieb

Wie schon an den Tagen zuvor erweist sich die 10 auch am Moving Day wieder als zu harte Nuss und hängt Matthias sein zweites Bogey um. Zwar reiht er danach weiterhin meist recht sichere Pars aneinander, verabsäumt es aber am einzigen Par 5 der Backnine sein Score wieder auf Anfang zu stellen und bleibt so im leichten Plusbereich hängen.

Da auch auf den verbleibenden Bahnen nichts Zählbares mehr gelingen will, marschiert der Rohrmooser wie schon am zweiten Spieltag mit der 72 (+1) über die Ziellinie und bleibt damit im Klassement auf Rang 51 regelrecht stecken. Mit seinem Auftritt zeigt er sich danach auch nur bedingt zufrieden: “Es war wieder ähnlich wie an den ersten Tagen. Es war wieder windig und ich hab wieder nicht schlecht gespielt, aber leider auch nicht gut genug um mich wirklich zu verbessern.”

Marcus Kinhult (SWE) geht nach der 67 (-4) und bei gesamt 10 unter Par als Führender in den Finaltag.

Zwiespältige Bilanz

Matthias selbst wird am Samstag wohl eine zwiespältige Bilanz seiner Runde ziehen. Mit lediglich zwei Bogeys zeigt er, dass er die unglaublich anspruchsvolle Par 71 Wiese des Le Golf National richti gut im Griff hat, allerdings kommt er mit lediglich einem einzigen Birdie am Leaderboard auch nicht vom Fleck. Mit einer starken Schlussrunde hat er am Sonntag aber noch gute Möglichkeiten am zukünftigen Ryder Cup Kurs etliche Ränge gutzumachen.

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Wieder im Weekend

HNA OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Matthias Schwab lässt mit unglaublich sicherem Spiel im Le Golf National am Freitag lange Zeit nichts anbrennen, muss nach einem abschließenden Bogey mit der 72 aber noch wenige Minuten zittern, ehe der Wochenendeinzug endgültig fix ist.

Matthias Schwab stemmte sich am Donnerstag Nachmittag durchaus gut gegen den schwierigen Wind und rang der anspruchsvollen Par 71 Wiese bei Paris eine 74 (+3) ab, womit er innerhalb der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet. Am Freitag begrüßen den Rohrmooser mit früher Startzeit leicht freundlichere Verhältnisse, die er auch die meiste Zeit über auch gewinnbringend auszunützen versteht.

Der Start verläuft bei zwar schwächerem aber immer noch trickreichem Wind jedoch noch alles andere als optimal, denn wieder wird ihm eine Par 3 Bahn früh zum Verhängnis und wirft ihn erstmals hinter die Cutmarke zurück. So viele Probleme die Par 3 dem Schladming-Pro in dieser Woche auch machen, so gut hat er die Par 5 Löcher des Le Golf National im Griff, denn mit dem Birdie auf der 3 spielt er sich sofort wieder auf Level Par für den Tag zurück.

Tempomat eingeschaltet

Nach recht sicheren Pars danach – auch das Triplebogey-Loch vom Vortag stellt ihn vor keine großen Probleme – stopft er auf der 7 seinen zweiten Birdieputt und arbeitet sich so wieder ins Mittelfeld nach vor. Wie schon zum Auftakt erweist sich dann das Par 4, der 10 aber als zu harte Nuss und hängt Matthias sein zweites Bogey des Tages um. Der Aufsteiger lässt sich vom scoretechnischen Ausgleich aber nicht beeindrucken und reiht auf den zähen Backnine auf den nächsten Löchern weiter sichere Pars aneinander.

Erst die 18 will Matthias dann nicht mit einem Par die Scorecard unterschreiben lassen und brummt ihm noch ein weiteres Bogey auf. Bei immer stärker werdenden Wind reicht aber auch die 72 (+1) schlussendlich ohne große Probleme für den Cut. Nach den Vormittagsflights rangiert Matthias zwar nur auf Rang 70, nur wenige Minuten danach aber rutscht er bei immer stärker werdenden Wind bereits über die gezogene Linie nach vor und übernachtet schlussendlich als 55.

“Der Platz spielte sich heute sehr ähnlich zu gestern. Es war wieder viel Wind und dementsprechend schwierig zu scoren. Das Positive für mich hier ist vor allem, dass ich Erfahrung sammeln kann bei derartigen Bedingungen gut zu bestehen”, spricht Matthias nach der Runde die erneut schwierigen Verhältnisse an. Marcus Kinhult (SWE) geht nach der 65 (-6) und bei gesamt 6 unter Par als Führender in den Moving Day.

Wichtige Konstanz

Die Konstanz mit der Matthias Schwab auf seiner Rookie Saison auf Europas höchster Spielklasse cuttet, ist durchaus beachtenswert. Bei, inklusive Challenge Tour, bislang 14 Turnierstarts heuer scheiterte der junge Steirer bei den Oman Open und der Trophée Hassan II erst zweimal am Cut und nahm sonst immer Preisgeld und meist auch Weltranglistenpunkte mit. Nach den Italian Open Anfang Juni steht er nun in Paris auch in seinem zweiten Rolex-Series Wochenende und hält so die Quote bei einhundert Prozent.

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Stark behauptet

HNA OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Matthias Schwab reiht sich im unglaublich schwierig zu spielenden Le Golf National mit einer 74er Auftaktrunde im Cutbereich ein und zeigt so einmal mehr, dass mit den richtig zähen Wiesen durchaus umzugehen weiß.

Dank des steilen Aufstiegs auf der Karriereleiter, der sich zuletzt durch die Verbesserung im Re-Ranking der European Tour auf Position 12 in Kategorie 17 manifestierte, rutscht Matthias Schwab in sein zweites Rolex Series-Event hinein. Die HNA Open de France wird noch dazu am aktuellen Ryder Cup-Kurs von Le Golf National ausgetragen.

Das 7 Millionen Dollar-Turnier ist gespickt von den Stars der European Tour wie Jon Rahm, Sergio Garcia (beide ESP), Martin Kaymer (GER), Tyrrell Hatton, Titelverteidiger Tommy Fleetwood (beide ENG) oder Alex Noren (SWE), vo denen einige schon zum Auftakt gehörig unter die Räder kommen. Auch die Nummer 2 der Weltrangliste, Justin Thomas (USA), will sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, jenen Kurs kennenzulernen, auf dem in wenigen Monaten der Ryder Cup über die Bühne gehen wird.

Alle Hände voll zu tun

Mit allerletzter Startzeit geht der Beginn bei Matthias Schwab gleich einmal daneben, denn auf seinen ersten beiden Bahnen, der 10 und dem Par 3, der 11, gehen sich bei teilweise zwei Schlägern Wind nur Bogeys aus, was den Aufsteiger von Beginn an etwas zurückwirft. Aus der Ruhe bringt ihn der schleppende Start aber nicht, denn das einzige Par 5 der Backnine kann er zum ersten Birdie überreden und holt sich so einen Schlag rasch wieder zurück.

Die Par 3 erweisen sich dann aber weiterhin als Spielverderber, denn auch die zweite kurze Bahn der hinteren Platzhälfte zwingt Matthias dazu eine 4 auf der Scorecard einzutragen. Die 2 versöhnt den Rohrmooser dann jedoch einigermaßen wieder, denn zum ersten Mal muss er auf einem Par 3 nicht nur kein Bogey notieren, sondern bringt sogar ein Birdie aufs Tableau, womit er sein Tagesergebnis wieder auf nur noch 1 über Par zurückdreht.

Schock am 13. Loch

Die langen Bahnen hat der Schladming-Pro bei zu dieser Zeit sehr trickreichem Wind am Donnerstag sichtlich weiterhin gut im Griff, denn mit dem nächsten Birdie am Par 5 danach schnürt er sogar den Doppelpack und liegt plötzlich wieder bei Level Par. Allerdings erwischt es Matthias danach auf der 4 richtig unangenehm. Erst nach sieben Schlägen kann er zur 5. Teebox marschieren und rasselt so mit dem Triplebogey auf seiner 13. Bahne weit im Klassement zurück.

Der Rookie steckt aber auch diesen Rückschlag ohne bleibende Schäden perfekt weg und arbeitet sich auf der 6 mit dem nächsten Birdie wieder bis ins Mittelfeld nach vor. Erneut ist es dann mit der 8 jedoch eines der Par 3 Löcher, dass ihm sein insgesamt viertes Bogey aufbrummt. Zwar geht sich am abschließenden Par 5, der 9 kein weiteres Birdie mehr aus, mit der 74 (+3) positioniert sich Matthias Schwab als 59. aber immerhin innerhalb der prognostizierten Cutmarke.

“Es war im letzten Flight durch den am Nachmittag herrschenden Wind nicht leicht zu spielen. Erschwerend kam noch hinzu, dass extrem langsam gespielt wurde. Wir waren zu dritt über fünf Stunden am Platz. Das Triplebogey auf der 4 resultierte aus einem weggeschossenen Ball und hat mein Score halt leider sehr nachteilig beeinträchtigt”, fasst Matthias seine erste Runde am zukünftigen Ryder Cup Kurs zusammen.

Durchwegs gut

Auch wenn sich ein 59. Platz bei 3 über Par nicht gerade richtig gut anhört, so ist die Runde angesichts der vorherrschenden Verhältnissen am Nachmittag als durchwegs positiv einzustufen. Wie zäh sich das offene Par 71 Gelände bei Paris wirklich spielt zeigt auch das Leaderboard, denn lediglich 14 Spieler bringen am Donnerstag eine rote Runde ins Clubhaus.

Auch einige Topstars fielen dem Platz bereits zum Opfer. Ex-Champion Martin Kaymer etwa marschiert nur mit einer 77 (+6) über die Ziellinie. Ross Fisher (ENG) oder Marc Warren (SCO) bringen gar nur 79er (+8) Runden zum Recording. Matthias hat am Freitag nun außerdem den Bonus einer früheren Startzeit, was sich wohl nicht als Nachteil herausstellen sollte und ihm im Kampf um den Cut durchaus entgegenkommen könnte. Bradley Dredge (WAL) erwischt von allen Spielern den besten Start und geht nach der 67 (-4) als Leader in die zweite Runde.

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Nächste Rolex-Chance

HNA OPEN DE FRANCE – VORSCHAU: Matthias Schwab erarbeitete sich dank seiner bislang guten und stabilen Saison eine Startmöglichkeit beim Rolex Series Event im Le Golf National und trifft am kommenden Ryder Cup Kurs auf unglaublich harte Konkurrenz.

Dank seiner konstanten Saison und den teils richtig starken Ergebnissen rutschte Matthias Schwab im letzten Re-Ranking der European Tour in seiner Kategorie 17 bis auf Rang 12 nach vor und hat so bereits fix Startplätze für die beiden Rolex Series Events in Paris und Irland danach in der Tasche. Um am sehr selektiven Kurs im Le Golf National richtig reüssieren zu können, wird der Schladming-Pro aber wohl alle Aspekte seines Spiels voll auf Linie haben müssen.

Vergangene Woche etwa haderte er teils mit den Putts und teils mit seinem langen Spiel, weshalb in Köln bei den BMW International Open am Ende “nur” ein 40. Rang rausspringen wollte. Die Par 71 Wiese bei Paris zählt traditionell zu den durchwegs schwierigen Plätzen auf der Tour. Vor allem auf die Tee-Shots wird es ankommen, da es fast zwingend nötig sein wird die Bälle auf den Fairways zu platzieren um sich bei den Annäherungen das Leben nicht unnötig schwer zu machen.

Harte Konkurrenz

Dass der Rohrmooser aber gerade schwierige Terrains meist sehr gut im Griff hat zeigte sein Abschneiden in Indien. Auf einem Platz, wo auf jedem Loch in der Turnierwoche zumindestens ein Doppelbogey gespielt wurde, stellte der Rookie seine Saisonbestleistung auf, mischte bis zum Schluss sogar teils um den Sieg mit und reiste mit einem ganz starken 4. Rang wieder zurück in die Heimat. In Frankreich wartet in dieser Woche nun aber unglaublich starke Konkurrenz.

Mit Jon Rahm, Sergio Garcia (beide ESP), Titelverteidiger Tommy Fleetwood, dem zuletzt ganz stark aufspielenden Ian Poulter (beide ENG), Martin Kaymer (GER), Graeme McDowell (NIR), Russell Knox (SCO) und Alex Noren (SWE) ist geballte europäische Prominenz in Paris vertreten. Auch die Nummer 2 der Welt Justin Thomas (USA) will sich die Chance den Ryder Cup Kurs kennenzulernen nicht entgehen lassen.

Das Wetter sollte sich ab Donnerstag von seiner besten Seite zeigen. Jeden Tag werden Temperaturen um die 30 Grad Celsius erwartet, auch die Gewittergefahr sollte sich im klar überschaubaren Rahmen halten. Matthias startet um 14:40 MEZ gemeinsam mit Daniel Im (USA) und Tapio Pulkkanen (FIN) von der 10 aus ins 7 Millionen Euro Turnier. Bernd Wiesberger, der das Turnier 2015 für sich entscheiden konnte, muss weiterhin wegen seiner Handgelenksverletzung passen.

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Kräfte gebündelt

OPEN DE FRANCE – FINAL: Bernd Wiesberger bündelt am Finaltag im Le Golf National noch einmal die letzten Kraftreserven und spielt sich mit einer 70er (-1) Schlussrunde noch leicht nach vor. “Ich hab versucht das Turnier mit einer starken Runde zu beenden, hab aber leider wieder zu viele Fehler gemacht. Generell warens in dieser Woche einfach zu viele Schlagverluste, was ich in den kommenden Wochen nun abstellen muss”, so Bernds erste Worte nach dem Turnier.

Bernd Wiesberger verabschiedet sich mit einer 70 mit Sicherheit mit einem guten Gefühl in seine wohlverdiente einwöchige Turnierpause. Der Oberwarter, der in Paris seine bereits vierte anstrengende Woche in Folge bestreitet, konnte am Moving Day mit einer 74 (+3) den Anschluss an die Spitzenplätze nicht halten und geht “nur” vom 32. Platz aus in die letzte Runde.

Auch zu Beginn des Finaltages scheint es, als hätte er den Moving Day noch etwas in den Knochen stecken, tritt er sich doch schon auf der 4 ein frühes Bogey ein. Das weckt den Burgenländer aber sichtlich auf, denn mit einem Birdiedoppelpack danach dreht er sein Score rasch in den roten Bereich und legt auf der 10 weiter nach.

Zwar hängt ihm das Par 3, der 11 noch einen weiteren Schlagverlust um, nachdem er das letzte Par 5 aber zu einem Birdie überreden kann, radiert er den Fehler recht zeitnah wieder aus. Erst die 17 – eine der schwersten Bahnen des Platzes – lässt Bernd dann nur mit einem Bogey seiner Wege ziehen und verhindert noch eine Schlussrunde in den 60ern. Mit der finalen 70 (-1) aber beendet Österreichs Nummer 1 das Pariser Megaevent immerhin mit einer roten Runde auf Rang 27.

Etwas ausgebrannt

Dem Oberwarter merkt man mittlerweile auch etwas die Strapazen der letzten Wochen an. Nach dem 15. Platz beim Heimevent in Atzenrugg jettete Bernd nach Wisconsin zu den US Open, wo er nicht nur erstmals den Cut schaffte, sondern mit Rang 16 durchaus zu überzeugen wusste. Gleich darauf ging es zurück nach Europa wo er letzte Woche trotz eines verpatzten Moving Days noch einen 20. Platz erspielte.

Mit den Open de France findet der Monster-Monat des Österreichers nun sein Ende. Auch in Paris, wo er vor zwei Jahren seinen bislang größten Sieg der Karriere feiern konnte, präsentiert er sich an den ersten Tagen mit Runden von 70 (-1) und 69 (-2) Schlägen durchaus gut und mischt im erweiterten Verfolgerfeld mit. Erst die 74 (+3) am Samstag lässt ihn dann im Klassement nach unten purzeln. Mit der 70er (-1) Schlussrunde aber beweist er einmal mehr seine Kampfkraft.

Durchgehend stark

Zwar büßte die Nummer 29 der Welt zuletzt etwas an der Leichtigkeit der letzten Monate ein, hatte aber weiterhin nie Probleme zu cutten und hält so die beeindruckende Cutserie – das letzte freie Wochenende hatte er bei den PGA Championship im August des letzten Jahres – souverän am Leben. Von den harten vergangenen vier Wochen ist der 27. Platz in Paris sein schlechtestes Ergebnis, was zeigt wie Konstant der Burgenländer derzeit eigentlich wirklich agiert.

In der folgenden Woche gönnt sich Bernd während der Irish Open, die ebenfalls mit 7 Millionen Dollar Preisgeld zur neu geschaffenen Rolex Series zählen, nun eine dringend benötigte Pause und wird die Zeit wohl vor allem zur Regeneration nützen. Bei den Scottish Open wird der 6. im Race to Dubai dann wieder ins Geschehen eingreifen und so versuchen sich beim nächsten 7 Millionen Turnier bestmöglich auf die darauffolgenden Open Championship im Royal Birkdale vorzubereiten.

Tommy Fleetwood (ENG) fügt seiner bislang unglaublichen Saison in Paris ein weiteres Highlight hinzu. Der charismatische Engländer distanziert mit einer 66er (-5) Schlussrunde die gesamte Konkurrenz und gewinnt bei gesamt 12 unter Par.

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Bernd Wiesberger

Passend zum Wetter

OPEN DE FRANCE – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger passt sich auf den Backnine im Le Golf National dem trüben Wetter an und büßt mit der 74 (+3) einige Ränge im Klassement ein. “Ich hatte etwas Schmutz am Ball auf den Fairways, eine kurze Unkonzentriertheit und ein kalter Putter haben heute eine bessere Runde verhindert. Ich bin gut in sehr schlechtem Wetter gestartet, konnte aber leider auf den zweiten Neun keine Schläge mehr aufholen. Morgen muss eine niedrige Runde her”, so Bernds erste Worte nach dem Moving Day.

Nach dem verkorksten Samstag in München ist es auch in dieser Woche der Moving Day der ein Topergebnis wohl zunichte macht. Bei trüben Wetterverhältnissen – immer wieder nieselt es in Paris leicht – tritt sich der Oberwarter gleich am Par 3, der 2 das erste Bogey ein. Mit einem Par 5 Birdie danach steuert er aber sofort gegen und stabilisiert in Folge auch sichtlich sein Spiel, was sich in vier recht soliden Pars auf der Scorecard niederschlägt.

Nachdem dann am schwierigen Par 3, der 8 der nächste Birdieputt den Weg ins Ziel findet, klopft der Burgenländer sogar an den Top 10 an. Auch die Backnine beginnen mit zwei Pars eigentlich gut, dann allerdings nimmt das Moving Day Unheil seinen Lauf. Wie schon an den Tagen zuvor geht sich auch diesmal auf der 12 (Par 4) nur das Bogey aus und mit einem anschließenden Doppelbogey auf der 13 (Par 4) rasselt die Nummer 29 der Welt um viele Ränge im Klassement zurück.

Noch einiges zu holen

In Folge agiert Bernd zwar wieder souverän, muss auf der anspruchsvollen 18 – das Schlussloch in Paris zählt Jahr für Jahr zu den schwierigsten Bahnen des gesamten European Tour Kalenders – aber noch ein weiteres Bogey notieren und marschiert so schlussendlich nur mit der 74 (+3) zum Recording, was ihn bis auf Platz 32 zurückwirft.

Kann er jedoch auch am letzten Spieltag Parallelen zur Vorwoche ziehen – beim vorangegangenen Turnier in München spielte er sich mit einer guten Schlussrunde noch bis auf Rang 20 nach vor – ist auch in Paris mit Sicherheit noch ein Vorstoß im Klassement möglich.

Alexander Björk (SWE) (70) und Peter Uihlein (USA) (71) teilen sich vor der Finalrunde bei gesamt 8 unter Par die Führungsrolle.

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