Kategorie: Challenge Tour

Aller guten Dinge sind drei

CZECH CHALLENGE – 2. RUNDE: Mit Lukas Nemecz, Martin Wiegele und Timon Baltl cutten im Kaskada Golf von Brünn alle drei am Start stehenden Österreicher ins Wochenende.

Lukas Nemecz startet den Freitag grundsouverän mit einer sicheren Parserie und kommt ab der 6 mit dem ersten Birdie so richtig auf den Geschmack, denn auf der 7 schnürt er zunächst den roten Doppelpack und legt kurz vor dem Turn am Par 5 der 9 sogar ein Eagle nach, womit er sich bis an die Top 10 heranspielt.

Die 10 erweist sich dann als kleine Temposchwelle und bremst den Vorwärtsdrang des Steirers mit einem Bogey erstmals etwas ab. In Folge spult Lukas zwar weiterhin souveräne Pars ab, den Schwung der Frontnine büßt er aber sichtlich ein. Erst die abschließende 18 hält dann noch einen Schlaggewinn für ihn parat und er unterschreibt so schließlich die 67 (-4) womit er als 23. in durchaus aussichtsreicher Position cuttet.

“Ich hab wieder echt gut gespielt heute und freue mich, dass ich mir fürs Wochenende eine gute Ausgangslage auflegen konnte. Heute hat endlich auch wieder der Putter mitgespielt und dann macht es auch gleich wieder viel mehr Freude. Alles in allem war es insgesamt sehr solide”, gibt er danach zu Protokoll.

Nichts anbrennen lassen

Martin Wiegele haderte etwas mit seiner Performance auf den Grüns und hofft am zweiten Spieltag etwas lockerer zu Werke gehen zu können. Am Freitag hat er dann aber einige Mühe richtig in Fahrt zu kommen. Das manifestiert sich schon früh mit einem Bogey auf der 12, das er die gesamten Backnine über vergeblich versucht wieder auszuradieren.

Zwar läuft Martin zunächst auch auf den vorderen neun Bahnen vergeblich dem ersten Birdie hinterher, mit solidem Spiel versteht er es aber auch Fehler zu vermeiden. Erst auf der 5 kann sich der Routinier dann endlich auch erstmals belohnen und stellt sein Score wieder auf Anfang. Auf den Geschmack gekommen kann er schließlich auch die 7 noch zu einem roten Eintrag überreden, bringt so die 70 (-1) zum Recording und cuttet als 37. ganz sicher ins Wochenende.

“Es war okay heute, aber eher unaufgeregt. Auf der 12 war die Annäherung etwas zu kurz und musste nach Chip und Zweiputt das Bogey nehmen. Die Birdies waren gelochte Putts aus drei und einem Meter. Ansonsten war alles irgendwie mittelprächtig vom langen bis zum kurzen Spiel. Ich hoffe am Wochenende geht da jetzt noch was”, beschreibt er die Runde.

Spannend gemacht

Timon Baltl legt am Nachmittag mit einer der spätesten Startzeiten einen ganz souveränen Start hin und findet nach fünf anfänglichen Pars auf der 6 auch das erste Birdie. Kurz vor dem Turn wird ihm dann aber ausgerechnet das Par 5 der 9 zum Verhängnis und lässt ihn wieder auf Even Par zurückrasseln.

Das Bogey läutet auch eine ziemlich durchwachsene Phase im Spiel des Youngsters ein, denn mit weiteren Fehlern auf der 10 und der 12 rasselt er sogar hinter die Cutlinie zurück. Erst ein Par 5 Birdie auf der 15 beschert ihm noch das so wichtige Birdie und er cuttet schließlich mit der 72 (+1) genau an der Marke als 56. ins Wochenende.

Ross McGowan (ENG) geht bei gesamt 10 unter Par als Führender in den Moving Day.

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Form ausgespielt

CZECH CHALLENGE – 1. RUNDE: Gösser Open-Champion Timon Baltl spielt auch im Kaskada Golf von Brünn seine derzeitige Hochform aus und notiert zum Auftakt dank eines abschließenden Eagles noch eine rote Runde. Auch Martin Wiegele auf Cutkurs. Lukas Nemecz muss sich etwas steigern.

Von Maria Lankowitz nach Brünn führt die Reise für Lukas Nemecz, Martin Wiegele und Timon Baltl, die nach dem Ausflug auf die Alps Tour wieder Challenge Tour-Luft atmen dürfen. Wiegele darf die gesamte Saison mit seiner Medical Extension bestreiten, während Nemecz und Gösser-Champ Baltl dank einer Tauschkarte in das Feld rutschten.

Der zweite Challenger bei unseren tschechischen Nachbarn innerhalb von 14 Tagen wird im Kaskada Golf Resort ausgetragen, nachdem das Turnier zuvor acht Mal in Kuneticka Hora gespielt wurde. Timon Baltl zeigt sich auch am Donnerstag Vomittag dann von seiner ganz sicheren Seite. Zwar muss er auf der 13 einen Schlag abgeben, holt sich diesen zwei Bahnen später am Par 5 aber wieder zurück und kommt so bei Level Par auf den Frontnine an.

Erneut rutscht er dann auf der 2 wieder zurück und tritt sich nach zwischenzeitlichem Ausgleich kurz vor Schluss sofort wieder ein Bogey ein, was ihn hartnäckig im zarten Plusbereich hält. Erst ein abschließender Paukenschlag in Form eines Eagles am Par 5 der 9 pusht ihn dann sogar noch in die roten Zahlen und verschafft ihm so mit der 70 (-1) und Rang 24 eine richtig gute Ausgangslage vor dem zweiten Spieltag.

Auch auf Kurs

Martin Wiegele beginnt am Nachmittag wie von der Tarantel gestochen und dockt dank zweier anfänglicher Birdies sofort am Spitzenfeld an. Danach allerdings verpufft der Anfangsschwung nach und nach und der Routinier tritt sich mit Bogeys noch vor dem Wechsel auf die Backnine den scoretechnischen Ausgleich ein.

Auch auf den Backnine muss er sich in Sachen Birdies lange Zeit in Geduld üben und rutscht mit einem weiteren Bogey auf der 14 (Par 3) sogar erstmals in den Plusbereich zurück. Erst das Par 5 der 15 erweist sich dann nach elf birdielosen Löchern wieder gewinnbringend und Martin unterschreibt schlussendlich die 71 (Par), womit er sich als 44. klar auf Cutkurs befindet.

“Das waren heute etwas unterschiedliche Hälften. Auf den ersten Neun ein etwas überraschender Start, da vor allem die 2 so überhaupt kein Birdieloch ist. Dann hab ich allerdings etliche gute Chancen vernebelt und wurde hektisch und in weiterer Folge auch unsicher beim Putten. Nach dem Turn bin ichs dann ruhiger angegegangen beim Putten und hab auch ein paar Tester reingemacht. Das Wetter war wieder zach mit Starkwind”, fasst er die Runde zusammen.

Steigerung nötig

Lukas Nemecz beginnt das Turnier am Nachmittag auf den Backnine zwar durchaus gut und findet schon früh auf der 11 das erste Birdie, mit einem Bogey-Doppelpack rutscht er nur kurz danach aber unangenehm zurück. Zunächst verbucht er dann aber postwendend den scoretechnischen Ausgleich, ehe ihn auf der 16 und der 18 mit den nächsten Fehlern erwischt.

Erst auf den Frontnine findet er sich dann wieder besser zurecht und verkürzt mit einem Par 5 Birdie auf der 1 auf nur noch 1 über Par. Der Schwung ebbt zwar rasch wieder etwas, weitere Fehler verhindert er aber konsequent und gleicht sein Score auf der 7 sogar wieder aus. Erst das Par 3 danach entpuppt sich dann noch als etwas zu harte Nuss, weshalb sich Lukas schließlich mit der 72 (+1) und somit einer Runde knapp über Par zufrieden geben muss. Vom 65. Platz aus muss er sich am Freitag etwas steigern um den Cut nicht zu verpassen.

Ross McGowan (ENG) und Robin Roussel (FRA) teilen sich nach 66er (-5) Rudnen die Führungsposition.

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Juergen Maurer 2015

Hinter die Linie geblasen

PRAGUE GOLF CHALLENGE – 2. RUNDE: Jürgen Maurer und Martin Wiegele werden vom Starkwind im Prague City Golf regelrecht hinter die Cutlinie geblasen.

Jürgen Maurer benötigte am ersten Spieltag noch um einen Schlag mehr, hat aber zumindestens den Vorteil einer frühen Startzeit. Diese kann er aber nicht wirklich ausnützen, denn nach einer anfänglichen langen Parserie erwischt es ihn ausgerechnet am Par 5 der 7 mit dem ersten Schlagverlust. Wohl noch grübelnd über den Fehler auf der langen Bahn tritt er sich am darauffolgenden Par 3 gleich das nächste Bogey ein und entfernt sich so immer weiter von der Cutlinie.

Erst nach dem Turn stabilisiert er sein Spiel wieder, mehr als ein Birdie auf der 13 (Par 5) will aber nicht mehr gelingen. Mit der 73 (+1) hat der Routinier keine Chance auch nur in die Nähe der prognostizierten Cutmarke zu kommen und verpasst damit in Tschechien als 90. deutlich den Sprung in die Preisgeldränge.

Martin Wiegele fand am Donnerstag durch fehlendes Vertrauen in sein Spiel in keinen echten Rhythmus und musste sich so schließlich mit einer 73er Auftaktrunde zufrieden geben. Damit rangierte der Steirer nur hinter der Cutlinie und benötigt am Freitag mit später Startzeit eigentlich eine Steigerung um aus Tschechien Preisgeld mitnehmen zu können.

Die zweite Runde lässt sich dann auch richtig gut an, denn nach zwei anfänglichen Pars kann er im tschechischen Starkwind schon von der 12 das erste Birdie mitnehmen. Anders als erhofft erweist sich das Birdie aber richtiggehend als Rhythmusbremse, denn ein Doppelbogey auf der 15 und ein darauffolgender weiterer Schlagverlust lassen ihn nur bei 2 über Par auf den Backnine ankommen.

Auch nach dem Turn findet er im unangenehmen Wind kein richtiges Rezept, tritt sich bei nur einem Birdie noch drei weitere Fehler ein und muss sich so schlussendlich mit der 76 (+4) zufrieden geben, womit er in dieser Woche als 110. keine Chance hat den Cut noch zu stemmen.

Mathieu Fenasse (FRA) gibt nach der 66 (-6) und bei gesamt 11 unter Par den Ton an.

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Nicht ganz mitgekommen

PRAGUE GOLF CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele und Jürgen Maurer kommen zum Auftakt im Prague City Golf mit den durchwegs guten Scores nicht mit und benötigen am Freitag eine deutliche Steigerung soll der Cut noch gelingen.

Mit der Auftaktführung zuletzt im Baskenland setzte Martin Wiegele ein bemerkenswertes Ausrufezeichen in Sachen Challenge Tour. Der 40-jährige fühlt sich wieder voll im Saft und bereit für höhere Aufgaben: „Nach der gut verlaufenen Operation am Beginn des vergangenen Jahres habe ich für mich persönlich einen Schlussstrich unter meine Hüft- und alle anderen Verletzungsprobleme gezogen. Jetzt blicke ich der zweiten Hälfte meiner Golf-Karriere zuversichtlich entgegen“, meinte er am Montag bei einem Pressetermin anlässlich der Präsentation der Gösser Open.

So richtig auf “Du” kommt er mit der tschechischen Par 72 Wiese zu Beginn des Turniers aber noch nicht, denn auf birdielosen ersten neun Bahnen tritt er sich gleich drei Bogeys ein, womit er zur Halbzeit schon weit im Klassement zurückliegt. Erst auf den Backnine kommt der Routinier so richtig auf Touren und heizt sein Spiel mit einem Par 5 Birdie auf der 10 erstmals richtig an. Mit weiterem roten Eintrag auf der zweiten langen Bahn und dem dritten Birdie auf der 15 stellt er sein Score dann sogar wieder auf Anfang, ehe es ihn am Par 3 der 14 noch einmal etwas erwischt.

Die 73 (+1) und Rang 84 stellem zwar einen nicht wirklich gelungenen Start ins Turnier dar, nach den verkorksten Frontnine betreibt er mit dem Ergebnis knapp über Par aber zumindestens noch Schadensbegrenzung. Dennoch muss er sich am Freitag bereits steigern, wie er klarerweise auch selbst weiß: “Leider hab ich die Kontrolle und das Vertrauen weiterhin nicht ganz hinbekommen. Ich brauche jetzt eine gute Range-Session und muss dabei viele Schläge so sehen wie ich sie gern hätte um morgen am Platz mit mehr Vertrauen durchziehen zu können. Das Putten und das Saving waren heute aber gut.”

Noch größerer Aufholbedarf

Jürgen Maurer ist dank einer Einladung zwei Jahre nach seinem letzten Gastspiel in Prag wieder dabei und hat mit dem Turnier nach der damaligen Disqualifikation in Runde 2 noch eine Rechnung offen. Der Routinier hat auf den Backnine etwas Anlaufschwierigkeiten und tritt sich nach verpassten Birdies auf gleich beiden Par 5 Bahnen der zweiten neun Löcher auf der 14 und der 16 sogar zwei Bogeys ein, die ihn weit zurückwerfen. Erst kurz vor dem Turn kann er dann das Par 3 der 18 zum ersten Schlaggewinn überreden.

Souverän beginnt er dann die ersten Neun, ehe es ihn auf der 5 mit einem Doppelbogey richtig ungut erwischt. Zwar findet er danach am Par 5 der 7 noch ein Birdie, mehr will aber nicht mehr gelingen, weshalb er sich schlussendlich mit der 74 (+2) zufrieden geben muss. Vom 106. Platz aus hat er am Freitag noch mehr Aufholbedarf als sein Landsmann.

Gleich fünf Spieler teilen sich nach 65er (-7) Runden die Führungsrolle.

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Hauchdünn vorbei

CHALLENGE DE ESPANA – FINAL: Lukas Nemecz beendet das Turnier im Izki Golf dank der finalen 72 nur knapp hinter den Top 10. Martin Wiegele präsentiert sich trotz einer nicht auskurierten Krankheit durchwegs stark.


Hinweis: Das Score von Lukas Nemecz wurde nachträglich um einen Schlag hinaufgesetzt, womit er aus den Top 10 flog und nicht wie ursprünglich gemeldet automatisch für den Challenger in Prag qualifiziert ist. Nemecz hofft aber weiterhin auf einen Start in Prag.


Lukas Nemecz legte am Samstag mit einer fehlerlosen 66 (-6), was gleichbedeutend mit der besten Runde des gesamten Feldes war, einen Mega-Move hin. Der Steirer machte gleich 45 Ränge gut und pendelte sich erst auf Rang 7 wieder ein. Zwar scheint Garcia Rodriguez (ESP) an der Spitze bei 10 unter Par etwas weit weg zu sein, auf Platz 2 hat er aber lediglich zwei Schläge Rückstand.

Rasch findet er dann nach kurzer Zwangspause wegen morgendlichen Frosts auf der 3 (Par 5) auch das erste Birdie und krallt sich damit regelrecht in den Top 10 fest. Zwar erwischt es ihn Par 3 der 6 auch mit einem Schlagverlust, noch vor dem Turn kann er aber auch die zweite lange Bahn ausnützen und kommt so im zartrosa Bereich auf den Backnine an.

Dass nicht mehr alles so traumwandlerisch sicher von der Hand geht wie noch am Vortag zeigt sich auch auf der 11, denn Lukas rutscht mit seinem zweiten Bogey erneut zurück. Der Steirer verbeißt sich aber regelrecht in der Runde, dreht sein Score nur zwei Bahnen später wieder zurück auf Level Par und verwaltet das Ergebnis danach sicher bis zum Schluss.

Mit der 72er (Par) Finalrunde verpasst Lukas Nemecz als 13. die Top 10 nur denkbar knapp um einen einzigen Schlag. Mit einem Top 10 Ergebnis hätte er sich noch einen Startplatz für den Challenger in Prag sichern können. Da er in Tschechien jedoch nicht ins Feld kommt, wird er in Spanien bleiben und ein Gastspiel auf der Alps Tour geben.

“Es ist schade, dass es sich schlussendlich knapp nicht ausgegangen ist. Nichtsdestotrotz war es ein echt gutes Turnier und es ist natürlich wichtig gleich am Anfang des Jahres auch im Ranking dabei zu sein. Mein Spiel war heute sehr stabil mit vielen Fairway und Grün Treffern, einzig der Putter wollte nicht mehr so recht mitspielen. Mal schauen ob es sich irgendwie noch ausgeht, dass ich nächste Woche in Tschechien doch spielen kann. Die Form würde auf jeden Fall stimmen”, hat er die Hoffnung auf den Challenger in Prag noch nicht aufgegeben.

Beachtlich durchgekämpft

Martin Wiegele begann am Samstag richtig gut, verlor mit Fortdauer der Runde aber die Sicherheit und büßte mit der 73 (+1) einige Ränge ein. Bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 scheint aber auch bei ihm noch sehr vieles am Finaltag möglich zu sein.

Der nach wie vor von einem Virus geschwächte Routinier kann wegen morgendlichen Frosts erst mit einer halben Stunde Verspätung seine Runde beginnen und tritt sich nach drei anfänglichen Pars ein frühes Bogey ein. Zwar bessert er den Fehler sofort wieder aus, auf der 7 rutscht er jedoch erneut zurück und findet darauf auf den Frontnine keine Antwort mehr.

Anders als am Vortag entwickeln sich die Backnine am Sonntg allerdings nach dem Geschmack des Steirers, denn Martin gleicht zunächst sein Score auf der 10 aus und nimmt auf der 13 das nächste Birdie mit, womit er sogar wieder in den Minusbereich abtaucht. Gekonnt schaukelt er das Ergebnis dann über die Zeit und macht mit der 71 (-1) noch ein paar wenige Ränge gut.

“Dafür dass ich mich die ganze Woche spielerisch nicht so wirklich unter Kontrolle gefühlt hab und dazu auch nicht ganz gesund bin, bin ich sehr happy über das Ergebnis. Vor allem, dass ich nach 45 Löchern geführt hab war cool, die gestrigen Backnine haben mir halt leider alle Chancen genommen”, bilanziert Martin Wiegele nach dem Turnier. Bereits nächste Woche wird er neben Jürgen Maurer in Prag bereits wieder am Abschlag stehen.

Antoine Rozner (FRA) gewinnt nach der 66 (-6) und bei gesamt 13 unter Par.

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Mega-Move

CHALLENGE DE ESPANA – 3. RUNDE: Lukas Nemecz erfüllt am Samstag im Izki Golf seine selbst erhoffte Erwartung voll und ganz und fliegt mit einer fehlerlosen 67 um gleich 45 Ränge bis auf Rang 7 nach vor. Martin Wiegele rutscht nach starkem Beginn zurück.

Lukas Nemecz zeigte sich am zweiten Spieltag deutlich verbessert und cuttete nach der 70 (-2) ebenfalls noch ins Wochenende. Bei dem dichtgedrängten Leaderboard hat er lediglich sechs Schläge Rückstand bis zur Führung, womit auch bei ihm in dieser Woche noch sehr vieles möglich scheint.

Genau daran bastelt der Steirer dann auch von Beginn an, wie ein anfängliches Birdie auf der 10 unterstreicht. Zum ersten Mal in dieser Woche entwickelt sich dann auch die 12 gewinnbringend, denn diesmal muss er nicht nur kein Bogey notieren, sondern stopft am Par 5 sogar den Eagleputt und knackt so in windeseile die Top 20. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, ehe er kurz vor dem Turn auch die zweite lange Bahn gut nützt und so plötzlich sogar bis auf einen einzigen Schlag an den Top 10 dran ist.

Wirklich lange muss er dann nach dem Turn nicht auf das nächste Erfolgserlebnis warten, denn schon die 3 (Par 5) erweist sich als österreicherfreundlich und lässt rasch den nächsten Schlaggewinn springen. Zwar ebbt in Folge der unnachahmliche Vortrieb etwas ab, Lukas bleibt auf der schwierigen Par 72 Wiese aber den gesamten Tag über fehlerlos, nimmt auf der 7 noch ein Birdie mit und unterschreibt so schlussendlich die bogeyfreie 66 (-6), womit er sage und schreibe 45 Plätze gutmacht und sich erst auf Rang 7 wieder einpendelt.

“Ich hab schon an den letzten Tagen gemerkt, dass das Spiel passt. Heute hatte ich endlich auch eine bessere Distanzkontrolle und konnte die Par 5 sehr gut nützen. Die letzten beiden Tage hab ich auch wieder sehr gut geputtet”, fasst er die beste Runde des gesamten Feldes am Samstag zusammen.

Nicht durchgezogen

Martin Wiegele konnte am Freitag zwar keine weitere rote Runde nachlegen, auf dem schwierigen Platz weist er aber auch nach der 73 (+1) lediglich zwei Schläge auf die Spitze auf, was bedeutet, dass der Routinier voll im Titelkampf ins Wochenende startet.

Am Moving Day kommen dann auf den Frontnine auch wieder die Gedanken an den richtig guten ersten Spieltag zurück, denn Martin überredet zunächst zum dritten Mal in dieser Woche das Par 5 der 3 zum ersten Birdie und bleibt auch danach mit seinem Fuß am Gaspedal. Gekonnt verhindert er die gesamte Platzhälfte über Fehler und sammelt auf den beiden Par 3 Bahnen der 6 und der 9 noch zwei weitere Birdies auf, womit er sich zwischenzeitlich sogar wieder an die Spitze des Feldes schiebt.

Doch plötzlich zieht er auf der 10 nicht nur den Driver aus dem Bag, sonder Mr. Hide gleich mit dazu, denn die zweite Patzhälfte hat überhaupt nichts mehr mit der traunwandlerischen Sicherheit der Frontnine zu tun. Insgesamt tritt er sich bei der vergeblichen Suche nach weiteren Birdies noch vier Fehler ein und kommt so schließlich nur mit der 73 (+1) zum Recording, was ihn bis auf Rang 26 zurückwirft. Bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist aber auch für ihn am Finaltag noch vieles möglich.

“Das war leider nicht mein Tag, aber ich bin früh, dass ich überhaupt gespielt hab, denn ich bin die Infektion von letzter Woche nicht los geworden. Mein Arzt und auch der Arzt hier haben mit gut geholfen und ich hab jetzt hoffentlich das richtige Medikament. Ich hab dadurch aber auch weniger Energie, hab den Ball ca. 10 Meter kürzer geschlagen als sonst. Die ersten Neun hab ich super gekämpft und gut gescored, die zweiten Neun waren dann eine Mischung aus schlecht gescored und drei, vier extrem unglücklichen Breaks. Ich hoff ich werd jetzt hoffentlich bald gesund und so früh in der Saison nach 45 Löchern zu führen ist schon mal was Positives”, fasst ein sichtlich geschwächter Martin Wiegele seine dritte Runde zusammen.

Sebastian Garcia Rodriguez (ESP) führt nach der 68 (-4) und bei gesamt 10 unter Par das Feld an.

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Drangeblieben

CHALLENGE DE ESPANA – 2. RUNDE: Martin Wiegele verpasst zwar im Izki Golf mit der 73 eine weitere rote Runde, bleibt aber in Schlagdistanz zur Spitze. Auch Lukas Nemecz cuttet ins Wochenende.

Martin Wiegele stürmte am Donnerstag mit einer der letzten Tee Times mit einer fehlerlosen 67 (-5) noch bis an die Spitze nach vor. Am Freitag will der Routinier nun klarerweise an die starke Auftaktrunde anknüpfen, die frühere Startzeit könnte sich dabei durchaus als hilfreich herausstellen.

Schon nach der starken Auftaktrunde zeigte er sich überrascht, dass er sich derart gut über die Runde rettete, weil er mit der Qualität des Spiels nicht hundertprozentig zufrieden war. Am Freitag startet er dann zwar mit Pars sehr solide in den Tag, die Birdies bleiben aber weg und da es sich noch vor dem Wechsel auf die Frontnine auch zwei Bogeys gemütlich machen – eines davon ausgerechnet am Par 5 der 18 – rutscht er doch um einige Ränge zurück.

Erst die Frontnine entwickeln sich dann gewinnbringender. Zwar muss er nach seinem ersten Birdie am Par 5 der 3 sofort auch den nächsten Fehler einstecken, arbeitet sich danach aber mit einem Birdiedoppelschlag sogar auf Level Par zurück. Erst auf ein weiteres Bogey danach kann er keine Antwort mehr geben. Mit der 73 (+1) verpasst er zwar eine weitere rote Runde, bleibt auf dem schwierigen Par 72 Platz aber auch mit der Runde knapp über Par als 7. klar in Schlagdistanz zur Spitze.

Gerade noch

Lukas Nemecz machte sich mit durchwachsener Puttleistung am Donnerstag das Leben selbst schwer. Am zweiten Spieltag hofft er nun, dass die Putts fallen um den aufgerissenen Rückstand auf die Cutmarke wettmachen zu können. Wie schon am Vortag findet sich Lukas Nemecz auch am Freitag zunächst nur eher schleppend zurecht, wie ein frühes Par 5 Bogey auf der 12 zeigt. In Folge beißt der Steirer aber, hält weitere Fehler auf den Backnine gekonnt fern und sammelt bis zum Turn gleich drei Birdies auf, was ihn bis auf einen einzigen Schlag an die Cutmarke heranbringt.

Nur kurz legt er dann nach dem Turn eine kleine Verschnaufpause ein, ehe er sein Score auf der 2 noch tiefer in den roten Bereich dreht und sich damit endgültig etwas Luft im Kampf um den Wochenendeinzug verschafft. Loch um Loch spult er dann in Folge die Pars ab, ehe es ihn am abschließenden Par 3 der 9 doch noch mit einem Bogey erwischt, womit er es in Sachen Cut wieder spannend gestaltet. Schlussendlich reicht die 70 (-2) aber für Rang 52.

“Ich hab heute echt gut gespielt und ich denke, dass es passen sollte mit dem Wochenende. Es ist sehr kühl und teilweise immer wieder regnerisch, weshalb es auch nicht so easy ist her. Es ist alles sehr eng beisammen, deshalb ist es cool, dass es sich noch ausgegangen ist. Da ist am Wochenende noch viel drinnen”, fasst er seine zweite Runde zusammen.

Manuel Trappel benötigt nach der 81 (+9) bereits eine absolute Traumrunde, kann dies am Freitag aber nicht in die Tat umsetzen. Mit der 75 (+3) braucht er zwar deutlich weniger Schläge als noch am Vortag, der Cut ist vom 146. Platz aus aber meilenweit entfernt. Vier Spieler teilen sich die Führungsrolle bei gesamt 6 unter Par.

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Fehlerlos an die Spitze

CHALLENGE DE ESPANA – 1. RUNDE: Martin Wiegele marschiert am Nachmittag mit einer fehlerlosen 67 bis an die Spitze nach vor. Lukas Nemecz kann nach einem harten Arbeitstag nur die 74 mitnehmen. Manuel Trappel zerstört sich im Izki Golfzum Auftakt auf nur einer Bahn wohl bereits das gesamte Turnier.

Nachdem Lukas Nemecz gleich beim Auftakt zuletzt in der Türkei im neuen Ranking der Challenge Tour anschreiben konnte, darf er sich bei der Challenge de Espana höhere Ziele stecken. Im Baskenland fand sich der Steirer im Vorjahr hervorragend zurecht und holte immerhin einen 15. Platz heraus. Im Izki Golfclub sind auch Martin Wiegele und Manuel Trappel mit dabei. Der Vorarlberger war ebenfalls bereits 2018 am Start, verpasste aber knapp den Cut.

Martin Wiegele startet am Nachmittag ganz solide in die Runde und nimmt vom ersten Par 5 recht rasch ein Erfolgserlebnis mit. Nur kurz gönnt er sich dann eine Pause, ehe er auf der 5 gleich den nächsten Schlaggewinn einsackt und das rote Zwischenergebnis gekonnt bis zum Turn verteidigt.

Auch auf den Backnine hat der Routinier sein Visier messerscharf eingestellt und schafft es gekonnt weiterhin Fehler komplett von der Scorecard fernzuhalten. Für das geduldige und solide Spiel belohnt er sich dann gegen Ende der Runde zunächst mit einem roten Doppelpack und einem weiteren Par 3 Birdie, was Martin mit der bogeyfreien 67 (-5) sogar noch bis an die Spitze klettern lässt.

“Ich hab heute sehr gut gegrindet und mich im Spiel gehalten. In letzter Zeit hab ich nicht wirklich trainieren können, weil ich krank war. Ich hab gestern den Ball nicht so unter Kontrolle gahabt wie erwünscht. Viel anders wars heute auch nicht, außer, dass ich ein paar mehr sehr gute Bälle geschlagen habe. Endlich hab ich auch wieder mal einen echt guten Putt-Tag gehabt, das erste Mal in dieser Saison. Bogeyfrei macht immer Spaß, besonders auf so einem schweren Platz”, fasst Martin Wiegele seine Runde trotz der Führung durchaus selbstkritisch zusammen.

Leben selbst schwer gemacht

Lukas Nemecz startet nur sehr, sehr verhalten mit gleich zwei Bogeys am Stück ins Turnier. Erst die Par 5 Bahnen der Frontnine bringen ihm dann auch Zählbares und er kann sein Score nach acht Bahnen wieder auf Level Par zurechtrücken. Doch selbst die beiden Birdies bringen die erhoffte Sicherheit noch nicht zurück, wie ein Par 3 Bogey kurz vor dem Turn auf der 9 zeigt.

Die Probleme ziehen sich dann auch über die gesamten Backnine, denn waren es auf den Frontnine noch die Par 5, die ihm wohlgesonnen waren, so erweisen sich die langen Bahnen auf den zweiten Neun alles andere als hilfreich. Auf beiden Par 5 Löchern muss er Schläge abgeben und da sich dazu auch noch auf der 14 ein Fehler einschleicht, helfen ihm nicht einmal zwei Birdies auf der 13 und der 15 um besseres als die 74 (+2) und Rang 103 mitnehmen zu können.

Nach der Runde hadert er vor allem mit seiner Performance auf den Grüns: “Ich habs mir heute leider selbst sehr schwer gemacht. An sich hab ich gut gespielt, aber leider keinen Score zusammengebracht weil einfach gar kein Putt rein wollte. Auf den Grüns ist das derzeit einfach zu inkonstant. Der Platz ist perfekt. Obwohl es kalt war hat es richtig Spaß gemacht zu spielen. Die Grüns sind hart, schnell und rollen super.”

Die 12 auf der 12

Manuel Trappel startet durchwegs souverän und nimmt nach zwei anfänglichen Pars schon vom Par 5 der 3 das erste Birdie mit. So richtig als Initialzündung erweist sich der rote Eintrag aber nicht, denn nach Fehlern auf der 5 und der 9 (Par 3) kommt er nur im Plusbereich auf den Backnine an.

Zwar gleicht er sofort wieder aus, auf der 12 geht dann aber alles schief, was im Golf schiefgehen kann. Nach einem mehr als nur wilden Ritt muss er am Par 5 auf der Scorecard eine 12 vermerken und rasselt damit klarerweise im freien Fall im Klassement nach hinten. Noch geschockt vom Horrorloch gehen sich auch danach nur zwei Bogeys aus, was ihn schlussendlich nur die 81 (+9) unterschreiben lässt, was ihn weit hinten auf Rang 154 einmauert.

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Scores davongaloppiert

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz galoppieren die ultratiefen Scores im Samsun GC auch am Sonntag etwas davon, weshalb sich der Steirer bei seinem ersten Challenger der neuen Saison mit einem Platz rund um Rang 45 zufrieden geben muss.

Lukas Nemecz hatte bei der eigentlich angepeilten Vollgas Runde am Moving Day mit einigen Zündaussetzern zu kämpfen und büßte bei erneut unglaublich tiefen Scores mit der 70 (-2) sogar Plätze ein. Mit den Spitzenplätzen wohl außer Reichweite kann er nun am Finaltag eigentlich ohne Druck befreit aufspielen und so versuchen noch das Maximum herauszuholen.

Allerdings will auch am Finaltag auf der birdiefreundlichen Wiese zunächst nicht wirklich viel gelingen, denn mit einem anfänglichen Bogey könnte der Start in den Sonntag kaum zäher sein. Auch danach hat Lukas Probleme die PS wirklich auf den Boden zu bringen und läuft lange Zeit dem scoretechnischen Ausgleich nach. Erst kurz vor dem Turn erweist sich das Par 5 der 9 dann als gnädig und bringt den Steirer zumindestens wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Auf den Backnine hat es dann nach einem weiteren Birdie auf der 12 den Anschein, als könne er der Runde endlich die dringend benötigte richtige Richtung verpassen, allerdings rutscht er sofort danach wieder auf Level Par zurück. Anders als am Vortag erweisen sich diesmal aber das Par 5 der 15 und die 17 noch als hilfreich, was ihn schließlich zumindestens die 70 (-2) ins Clubhaus bringen lässt. Große Sprünge macht er damit aber nicht mehr und beendet den türkischen Challenger so auf Rang 47.

Das Eröffnungsturnier der Challenge Tour Saison wird Lukas Nemecz wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten. In Ansetzen zeigte er auch in der Türkei seine richtig starke Form, die ihm auf der Alps Tour in der Vorbereitungszeit sogar einen Sieg bescherte und ihn dank eines starken Finishes in Runde 2 auch ins Wochenende brachte. Auf der birdiefreundlichen Wiese kam er mit eher durchwachsener Puttleistung jedoch mit den ultratiefen Scores nicht mit, weshalb am Ende nur der 47. Platz herausspringen wollte.

Bereits nächste Woche geht es in Spanien aber bereits mit der Challenge Tour weiter und der Izki Golf spielt sich definitiv um einiges zäher und schwieriger als das türkische Gelände, was auch den Druck von Lukas’ Putter nehmen sollte und so seine Chancen auf ein Topergebnis wohl drastisch erhöhen wird. Neben dem Steirer werden in Spanien auch Martin Wiegele und Manuel Trappel am Abschlag stehen und so für ein rot-weiß-rotes Trio sorgen.

“Es war definitiv eine passable Woche, aber eine in der leider nichts zusammengelaufen ist. Mein Spiel war in allen Bereichen okay, aber eben nicht sehr gut. Jetzt gehts zum Glück gleich weiter nach Spanien, wo ich letztes Jahr ganz gut gespielt hab und wo mir der Platz hoffentlich besser liegen sollte”, fasst Lukas Nemecz das Turnier aus seiner Sicht zusammen.

Connor Syme (SCO) (67) setzt sich im Stechen gegen Francesco Laporta (ITA) (67) durch und gewinnt bei gesamt 23 unter Par.

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Mit Zündaussetzern

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz hat bei der anvisierten Vollgas Runde im Samsun GC am Moving Day mit einigen Zündaussetzern zu kämpfen und rutscht im Klassement etwas zurück.

Lukas Nemecz hatte am Freitag im Samsun GC bei besten Bedingungen hart zu kämpfen, sprang dank eines bärenstarken Endes seiner Runde mit gleich drei Birdies am Stück schlussendlich aber doch sicher über die Cutlinie. Laut eigener Aussage gibt es am Wochenende nun nur eine Devise: Vollgas!

Bis der Motor am Moving Day allerdings so richtig warm wird dauert es drei Löcher lang, denn erst das Par 5 der 4 erweist sich erstmals als gewinnbringend und lässt Lukas in die roten Zahlen abtauchen. Danach spult er zwar solide die Bahnen ab, tritt damit aber lange Zeit auf der Stelle, bis er kurz vor dem Turn am zweiten Par 5 sogar den Eagleputt stopft und so erstmals wirklich Ränge gutmacht.

Zwar schleicht sich auf der 10 dann auch das erste Bogey ein, mit zwei darauffolgenden Birdies gibt er aber die perfekte Antwort, ehe der gewinnbringende Schwung plötzlich total abreißt. Zum bereits dritten Mal in dieser Woche erweist sich das Par 5 Doppel der Backnine nicht als Erfolgsgarant und da er sich am Samstag sogar am zweiten der langen Bahnen ein Bogey eintritt, rutscht er sogar wieder zurück.

Auch danach findet der Steirer nicht mehr den benötigten Rhythmus und muss zum Abschluss auf der 18 noch einen weiteren Schlag abgeben, was ihn schließlich “nur” die 70 (-2) unterschreiben lässt. Bei erneut durchwegs guten bis sehr guten Scores büßt Lukas Nemecz damit sogar Plätze ein und startet nur vom 51. Platz aus in den Finaltag.

“Es waren heute wieder perfekte Bedingungen und ich war lange Zeit auch echt gut unterwegs. Am Ende hab ich mich vielleicht wieder zu sehr von den Scores beeindrucken lassen und es wahrscheinlich zu sehr erzwingen wollen eine tiefe Runde zu spielen. Wenn man auch einem leichten Platz wie hier schlecht puttet, dann wird man einfach durchgereicht”, so Lukas nach der Runde sichtlich zerknirscht.

Adrian Meronk (POL) setzt sich mit einer 65er (-7) Runde und bei gesamt 21 unter Par an die Spitze.

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