Kategorie: Challenge Tour

Rost abgeschüttelt

LALLA AICHA CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz schüttelt seinen nach Verletzungspause und Wartelistenpech angesetzten Flugrost nach zähen Frontnine gekonnt ab und geht aus recht guter Position in den zweiten Spieltag. Auch Martin Wiegele und Manuel Trappel liegen im Royal Golf Dar Es Salam auf Cutkurs.

Lukas Nemecz ist in diesem Jahr wahrlich nicht wirklich zu beneiden, denn ausgerechnet vor wenigen Wochen verletzte sich der Steirer am Rücken und hatte so keine Möglichkeit die sich ergebenden Startchancen auf der Challenge Tour auch nützen zu können. Als dann endlich die Verletzung abgeklungen ist und er wieder voll fit war und vor Tatendrang strotzte, ging es sich Woche für Woche knapp nicht aus um ins Feld zu rutschen.

Auch in Marokko hatte er lange Zeit keine Gewissheit, erst am Dienstag klingelte sein Handy und er bekam die erlösende Nachricht, dass es sich mit einem Startplatz bei der Lalla Aicha Challenge am königlichen Gelände doch ausgeht.

Den leichten, über sechs Wochen angesetzten Flugrost, merkt man ihm auf den ersten Bahnen dann auch noch durchaus an. Zumindestens findet er auf den beiden Par 5 Löchern der Frontnine zwei Birdies, diese fungieren angesichts gleich vier Bogeys allerdings eher noch als Schadensbegrenzung.

Erst nach dem Turn kommt Lukas’ Birdiemotor so richtig auf Touren, denn mit einem Birdie auf der 10 und einem darauffolgenden Eagle am Par 5 dreht er sein Score sogar erstmals in den roten Bereich. Das stabilisiert sein Spiel endgültig, denn mit noch zwei weiteren Birdies – insgesamt spielt er die vier Par 5 Bahnen am Donnerstag mit einem Gesamtscore von 5 unter Par – bei nur einem späten Fehler bringt er am Ende die 70 (-2) zum Recording und rangiert damit auf dem recht brauchbaren 26. Platz.

Gut dabei

Ein Missed Cut in der Provence bremste zuletzt den Erfolgslauf von Martin Wiegele ein. Der Grazer Routinier bleibt so weiterhin knapp außerhalb der Top 45 der Rangliste und wird noch die Ärmel aufkrempeln müssen um das Tourfinale zu erreichen. Gelegenheit dazu bietet der marokkanische Challenger, der am königlichen Kurs von Dar-Es-Salam bei Rabat gespielt wird. Allerdings geht es am Blue Course zur Sache, der etwas scorefreundlicher ist als der gefürchtete Red Course.

Martin Wiegele ist sichtlich auch in Marokko dann noch auf der Suche nach der starken Form, die ihm zwei Topergebnisse in Folge bescherte, denn die gesamten Backnine über ist er vergeblich auf der Suche nach einem Birdie. Da es sich dann am Par 5 der 15 und am Par 3 der 17 noch dazu zwei Bogeys gemütlich machen, liegt er zur Halbzeit seiner Runde bereits unangenehm zurück.

Auf der vorderen Platzhälfte hält er dann aber Fehler gekonnt fern und holt sich auf der 4 auch sein erstes Birdie. Da sich auf der 7 noch ein weiterer Schlaggewinn ausgeht, kann er sein Score sogar wieder auf Level Par zurückdrehen und unterschreibt so zum Auftakt schließlich die 72 (Par), womit er sich als 49. im Mittelfeld einpendelt.

Ebenfalls auf Wochenendkurs

Manuel Trappel kommt dank einer Tauschkarte ebenfalls zu einem Einsatz auf der Challenge Tour, findet sich mit früher Startzeit auf den Backnine aber nicht wirklich gut zurecht, denn schon die 10 brummt dem Vorarlberger das erste Bogey auf. Zwar steuert er auf der 12 schnell gegen, rutscht aber schon auf der 13 wieder zurück. Noch einmal stellt er sein Ergebnis dann wieder auf Anfang, ehe es ihn vor dem Turn mit Bogeys auf der 16 und der 18 mit noch mehr Fehlern erwischt und er so nur im deutlichen Plusbereich auf den ersten Neun ankommt.

Die Probleme reißen zunächst auch dort nicht ab, denn ein weiteres Bogey auf der 4 wirft ihn immer weiter zurück. Erst kurz vor Ende siener Runde sammelt er noch zwei Birdies auf der 7 und der 8 auf und arbeitet sich so noch zu einer 73 (+1). Zwar könnte die Ausgangslage vor dem zweiten Spieltag durchaus besser sein, mit den späten Birdies wahrt er als 59. aber immerhin noch die Chance auf den Wochenendeinzug.

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Doubletten im Weg

OPEN DE PROVENCE – 2. RUNDE: Martin Wiegele verpasst im Golf International de Pont Royal mit gleich drei Doppelbogeys und der 79 klar den Cut.

Martin Wiegele hatte zum Auftakt in der Provence durchaus zu kämpfen, konnte aber einmal mehr am Ende seine derzeitige gute Form in die Waagschale werfen und drehte mit zwei abschließenden Birdies seine Runde sogar in den roten Bereich. Am Freitag hofft er nun trotz später Startzeit von Beginn an in einen guten Rhythmus zu finden um sich in Position für sein drittes Topergebnis in Folge bringen zu können.

Die zweite Runde lässt sich dann auch sehr sicher an, denn Martin notiert auf seinen ersten Bahnen meist solide Pars und hält sich so im prognostizierten Cutbereich. Danach wird es dann aber zusehends ungemütlicher, denn mit gleich zwei Doppelbogeys noch vor dem Turn auf der 16 und der 18 büßt er klarerweise viele Ränge ein und muss auf den Frontnine Gas geben, will er aus der Provence noch Preisgeld mitnehmen.

Das Vorhaben geht allerdings nicht auf, denn ein Par 5 Bogey auf der 4 wirft ihn noch weiter zurück. Zumindestens kann er mit einem roten Eintrag auf der 6 noch eine komplett birdielose zweite Runde verhindern, der Cut geht sich nach weiterem Bogey und abschließendem dritten Doppelbogea mit der 79 (+7) und als 108. aber recht deutlich nicht aus.

Damit reißt auch Martin Wiegeles kleine Serie der Topergebnisse jäh. Ob sich die nächste Chance auf Preisgeld bereits kommende Woche in Marokko ergibt bleibt noch abzuwarten, denn derzeit rangiert er nur auf Rang 3 der Warteliste.

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Mit festem Glauben

OPEN DE PROVENCE – 1. RUNDE: Martin Wiegele verliert an einem schwierigen Spieltag nie den glauben an die eigenen Stärken und dreht im Golf International de Pont Royal dank seiner starken Form eine zähe Runde mit abschließenden Birdies noch in den roten Bereich.

Mit dem 3. Platz in Portugal hat Martin Wiegele bereits eine gute Kategorie auf der Challenge Tour für 2020 abgesichert, jetzt kann der Grazer somit gelöst nach höherem streben. An der Cote d’Azur könnte er sich näher an eine große Tourkarte oder zumindest dem Challenge Tour-Finale spielen.

Der Start verläuft jedoch nicht so richtig nach dem Geschmack des Routiniers, denn schon die 3 brummt ihm das erste Bogey auf. Zwar findet er danach seinen Rhythmus und kann sein Score auf der 6 auch wieder ausgleichen, auf der 8 geht sich aber erneut nur ein Bogey aus, weshalb er nur bei 1 über Par auf den Backnine ankommt.

Dort rutscht er dann auf der 10 sogar noch tiefer in den Plusbereich ab und droht so die lukrativen Preisgeldränge schon früh aus den Augen zu verlieren. Zwar kontert er am Par 3 der 13 recht rasch, mehr will lange Zeit aber nicht gelingen, was den Steirer hartnäckig knapp über Par hält.

Mit dem festen Glauben an die eigenen Stärken und angespornt von denTopergebnissen bei seinen letzten beiden Starts, drückt er am Ende aber noch einmal aufs Tempo, schnappt sich zunächst auf der 17 den scoretechnischen Ausgleich und dreht die Runde mit abschließendem Par 5 Birdie sogar noch in den roten Bereich.

Am Ende unterschreibt Martin am Donnerstag die 71 (-1). Damit mischt er zwar, anders als bei den letzten Turnieren, nicht im Spitzenfeld mit, verschafft sich als in etwa 30. aber immerhin eine durchaus brauchbare Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

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Gemeinsam aufgestiegen

TOURSCHOOL STAGE 1C – FINAL: Lukas Lipold und H.P. Bacher stürmen im GC Schloß Ebreichsdorf mit 69er Finalrunden in die Zwischenrunde. Alle übrigen heimischen Spieler bleiben in der Section C bereits nach der 1st Stage auf der Strecke.

Ein Riesenaufgebot von gleich 16 Österreichern steigt in Ebreichsdorf in die European Tourschool ein, die mit über 850 Teilnehmern bei 10 Erstrunden-Turnieren einen neuen Rekord anpeilt. Auch heuer hoffen die Österreicher auf Heimvorteil in Schloss Ebreichsdorf, wo ein Mix aus Routiniers wie Uli Weinhandl oder H.P. Bacher mit unseren Nachwuchshoffnungen wie Gerold Folk oder Lukas Lipold an den Start gehen wird. In dem Feld von knapp über 100 Qualifikanten steigt ca. das beste Viertel nach vier Runden in die Zwischenrunde auf.

Aus österreichischer Sicht legt Felix Schulz im Bezirk Baden den besten Start hin, denn nach einer 67 (-5) pendelt er sich zum Auftakt auf dem starken 3. Platz ein und liegt damit glasklar auf Aufstiegskurs. Auch Amateur Maximilian Lechner und Uli Weinhandl eröffnen mit 68er (-4) Auftritten gut. Bernard Neumayer gibt sich nach einer 69 (-3) ebenfalls noch alle Möglichkeiten.

Felix Schulz hat auch am zweiten Spieltag sein Visier scharf gestellt und reiht sich mit der bereits zweiten 67 auf Rang 2 und damit voll auf Aufstiegskurs ein. Auch Bernard Neumayer erarbeitet sich mit einer 68 einen recht angenehmen Puffer. Uli Weinhandl und Lukas Lipold haben ebenfalls noch gute Chancen.

Bei Neumayer und Weinhandl schmilzt der Puffer am Freitag aber dahin, denn die beiden teilen sich unter anderem mit Clemens Gaster den 26. Rang und müssen auf der Finalrunde aufs Tempo drücken um am Ende nicht auf der Strecke zu bleiben. Bei Lukas Lipold und Felix Schulz hingegen wirkt die Sache um einiges deutlicher, wenngleich die beiden die Zügel am Finaltag nicht schleifen lassen dürfen.

Total unaufgeregt und mit all seiner Erfahrung aus vielen Jahren auf der Amateurbühne spielt Lukas Lipold den Aufstieg in die 2nd Stage mit einer 69 (-3) und als 8. sprichwörtlich knochentrocken runter. Auch H.P. Bacher gibt am Samstag noch ordentlich Gas und rettet sich mit einer 69 (-3) als 20. genau an der Marke in die Zwischenrunde. Besonders bitter verläuft der Tag für Bernard Neumayer, denn er liegt bis zur 18 klar auf Kurs, beendet die Runde aber mit Doppelbogey und schaut so als 23. wie alle seine übrigen Landsleute sprichwörtlich durch die Finger.

“Ich bin sehr zufrieden, das war wirklich eine gute und konstante Leistung über 4 Tage hier in Ebreichsdorf. Ich bin direkt vor dem Stage 1 jetzt ins Profilager gewechselt und das war jetzt mein erstes Event als Professional”, zeigt sich Neo-Pro Lukas Lipold mit dem Turnierverlauf und dem Aufstieg klarerweise sehr zufrieden.

>> Leaderboard Tourschool Stage 1C

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Noch einen Tick besser

OPEN DE PORTUGAL – FINAL: Martin Wiegele zeigt sich auch am Sonntag durchgehend stark und nimmt nach seinem 4. Platz in der Vorwoche aus dem Morgado G & CC sogar einen 3. Platz mit.

Martin Wiegele büßte am Samstag mit einer 69 zwar sogar zwei Ränge ein, konnte aber dafür den Rückstand auf die Spitze auf nur noch zwei Schläge verkleinern. Damit startet der Steirer wie schon in der Vorwoche erneut mit klar intakten Siegchancen in den Finaltag und wird alles daran setzen sofort Druck auf das Führungsquartett aufzubauen.

Gleich von der 1 nimmt der Routinier dann schon das erste Birdie mit und verkürzt damit seinen Rückstand auf nur noch einen einzigen Schlag. In Folge zeigt er zwar weiterhin starkes Golf und hält Fehler gekonnt fern, Birdies wollen aber keine weiteren mehr auf den Frontnine gelingen, weshalb ihm auch die Spitze wieder etwas abhanden kommt.

Martin zieht seinen Gameplan aber gekonnt weiter durch, schafft es auch danach stark auf dem anspruchsvollen Terrain Fehler zu vermeiden und sackt auf der 14 sein zweites Birdie des Tages ein. Voll im absoluten Spitzenfeld dabei, darf er sich dann zum Abschluss des Turniers auch noch auf der 18 über einen roten Eintrag freuen, unterschreibt so die fehlerlose 69 (-3) und nimmt damit nach seinem 4. Platz in der Vorwoche, aus Portugal sogar einen 3. Platz mit.

“Ich bin sehr happy mit dem 3. Platz auch wenn heute zwischen Loch 2 und 14 nicht viel auf den Grüns funktioniert hat. Auch auf der 14 war der Putt nur aus knapp über einem Meter, also hab ich mit Ausnahme der 1 und der 18 keine längeren Putts lochen können, wenngleich ich durchaus gute Chancen hatte. Aber wie gesagt ich bin dennoch sehr zufrieden und somit sollte China und eine zumindestens sehr gute Challenge Tour Kategorie fixiert sein”, resümiert Martin Wiegele klarerweise durchaus zufrieden.

Den Sieg sichert sich der Pole Adrian Meronk mit einer 66er (-6) Finalrunde und bei gesamt 15 unter Par.

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Weiter voll dabei

OPEN DE PORTUGAL – 3. RUNDE: Martin Wiegele bleibt am Moving Day mit einer Morgado G & CC mit einer 69 weiterhin voll im Kampf um den Titel dabei.

Martin Wiegele zeigt sich nach seinem Topergebnis letzte Woche in der Bretagne auch in Portugal wieder von seiner besten Seite. Nach Runden von 69 und 70 Schlägen cuttete der Routinier als 8. im Spitzenfeld ins Wochenende und hofft nun am Moving Day auf einen weiteren starken Auftritt um vorne dranbleiben zu können.

Auch am Samstag zeigt sich der Steirer wieder von seiner ganz sicheren Seite und darf sich mit Birdies auf der 1 und der 4 schon früh über die ersten Erfolgserlebnisse freuen. Selbst auf ein zwischenzeitliches Bogey auf der 6 weiß er mit weiterem Birdie auf der 8 noch vor dem Turn die passende Antwort.

Schon auf der 12 nimmt er dann das nächste Birdie mit und schafft es auch danach mit starkem Golf sein Ergebnis gekonnt zu verwalten. Zwar büßt er am Ende mit der 69 (-3) zwar sogar einen Rang ein, bleibt als 9. aber voll im Titelkampf dabei.

>> Leaderboard Open de Portugal

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Wieder im Spitzenfeld

OPEN DE PORTUGAL – 2. RUNDE: Martin Wiegele packt im Morgado G & CC auf seine 69 vom Vortag eine 70 drauf und cuttet im Spitzenfeld ins Wochenende. Timon Baltl und Sebastian Wittmann scheitern klar am Cut.

Martin Wiegele zeigte am Donnerstag, dass er seine gute Form aus der Bretagne sichtlich nach Portugal mitnehmen konnte, denn mit einer 69 (-3) legte der Routinier einen richtig guten Start hin. Am Freitag hofft er nun auf eine ähnlich starke Performance um wie schon in der Vorwoche aus guter Position ins Wochenende starten zu können.

Am Nachmittag hat Martin Wiegele zunächst dann aber etwas zu kämpfen um den gewinnbringenden Schwung vom Vortag wiederzufinden was sich schon früh mit einem Bogey auf der 13 bemerkbar macht. Danach aber drückt er das Gaspedal spürbar durch und nimmt von der 15 weg gleich drei rote Einträge in Folge mit. Da sich danach auf der 18 aber nur ein Bogey ausgeht, kommt er schließlich trotz der heißen Phase nur im zartrosa Bereich auf den Frontnine an.

So bunt die zweite Platzhälfte verlief, so unaufgeregt spult Martin die Frontnine ab, denn lange Zeit klopft der Steirer reihenweise die Pars herunter. Erst kurz vor Schluss locht er am Par 3 der 8 dann noch einmal einen Birdieputt und bringt so schließlich die 70 (-2) ins Clubhaus, womit er als 8. wie schon in der Vorwoche im Spitzenfeld ins Weekend cuttet.

Deutlich vorbei

Für Timon Baltl und Sebastian Wittmann zählen am Freitag nur Birdies en masse, soll sich der Sprung ins Wochenende noch ausgehen. Beide sind auf den Frontnine jedoch vergeblich auf der Suche nach Birdies, was sie angesichts einem bzw. zwei Bogeys im Niemandsland regelrecht festnagelt. Zumindestens findet Sebastian auf den Backnine einen roten Eintrag, was eine komplett birdielose Performance verhindert. Mit zwei 76er (+4) Runden verpassen aber beide als 124. bzw. 147. klar und deutlich den Cut.

>> Leaderboard Open de Portugal

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Starke Form konserviert

OPEN DE PORTUGAL – 1. RUNDE: Martin Wiegele kann seine starke Form aus der Bretagne auch im Morgado G & CC wieder auspacken und legt mit einer 69 einen guten Start hin. Timon Baltl und Sebastian Wittmann müssen sich mit tiefschwarzen Runden begnügen.

“Ich war ziemlich happy mit dem Turnier,” tönte Martin Wiegele in der Bretagne endlich wieder zufrieden nach 72 Löchern Turniergolf. Der Grazer Routinier hofft seinen Erfolgslauf nun in Portugal fortsetzen zu können, wenn es im Morgado Golfresort von Portimao erneut um 200.000 Euro Preisgeld geht.

Wiegele hat sich immerhin auf Position 62 im Ranking der Challenge Tour vorgespielt und ist damit dem Minimalziel ein großes Stück nähergerückt, sein Spielrecht in Europas zweiter Liga zu verteidigen.

Schon früh knüpft er dann dort an wo er letzte Woche aufgehört hat, denn mit einem Birdie auf der 2 geht es rasch in die richtige Richtung. Danach ebbt der Schwung aber schnell wieder ab und er kommt nach zwei darauffolgenden Fehlern nur im knappen Plusbereich zum Turn.

Auf den Backnine aber besinnt sich der Routinier dann wieder auf die starke Bretagne-Form und dreht so richtig an der Birdieschraube. Zunächst gleicht er auf der 12 sein Score wieder aus, dreht dann mit einem Birdiedoppelpack sein Score deutlich in die richtige Richtung und beendet die Runde noch mit einem abschließenden Schlaggewinn auf der 18. Mit der 69 (-3) legt er so als 11. einen richtig guten Start hin.

Aufholbedarf

Timon Baltl legt richtig farbenfrohe Backnine hin, die Bogeys behalten mit 3 : 2 aber knapp die Oberhand, weshalb er auf der 18 nur ein Plus als Vorzeichen hat. Die ersten Neun beginnen dann richtig zäh, denn ein weiteres Bogey und ein kurz darauffolgendes Doppelbogey kosten ihm viele Ränge. Zwar geht sich danach auch noch ein Birdie aus, mit abschließendem Bogey ist aber nicht mehr als die 76 (+4) und Rang 113 zum Auftakt zu holen.

Sebastian Wittmann findet von Beginn an keinen Rhythmus und liegt nach birdielosen Backnine und fünf Bogeys bereits abgeschlagen zurück. Auch auf den ersten Neun hat er ziemliche Probleme und muss noch vier weitere Fehler notieren, womit er am Ende die birdiefreie 81 (+9) eintragen muss, die nur für Platz 149 reicht.

>> Leaderboard Open de Portugal

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Season-Best

OPEN DE BRETAGNE – FINAL: Martin Wiegele kann zwar im Golf Bleugreen de Pléneuf Val André nicht mehr in den Titelkampf eingreifen, sackt mit Rang 4 aber sein klar bestes Saisonergebnis ein und biegt die Formkurve steil nach oben.

Martin Wiegele zeigte sich auch am Moving Day in der Bretagne richtig stark. Vor allem ließ er sich selbst von einer kleinen Schwächephase nicht aus der Ruhe bringen, brachte am Ende die 68 (-2) zum Recording und startet so mit nur drei Schlägen Rückstand auf Sebastian Heisele (GER) mit durchaus intakten Siegchancen in die letzte Runde.

Martin zeigt dann auch, dass er den festen Glauben hat, dass es am Sonntag noch bis ganz nach vorne gehen kann, denn nach anfänglichen Pars tritt er von der 4 weg das Gaspedal doch spürbar durch. Zunächst locht er auf der 4 und der 5 die ersten beiden Birdieputts und gönnt sich danach nur kurz eine kleine Verschnaufpause, ehe es auf der 7 im Birdietakt weiter geht.

Anders als am Vortag lässt Martin diesmal auch die Schwächephase rund um den Turn weg, locht danach auf der 11 zum bereits vierten Birdie des Tages und gesellt sich damit endgültig in die geteilte Führung nach vor. Das scheint aber vor allem Sebastian Heisele und Josh Geary (NZL) anzuspornen, die den Fuß voll am Gaspedal lassen und da sich Martin danach auch das erste Bogey eintritt, muss er vom Duo an der Spitze etwas abreißen lassen.

Am Ende unterschreibt der Routinier die 67 (-3), kann damit zwar nicht mehr ganz an der Spitze mitmischen, sackt mit Rang 4 aber sein eindeutig bestes Ergebnis der Saison ein und meldet sich nach der überstandenen Operation nun endgültig wieder voll zurück. Vor allem nach dem verpatzten Wochenende beim letzten Event zeigt er in der Bretagne, dass die Formkurve nahezu im 90 Grad Winkel in Richtung Norden zeigt.

“Ich bin ziemlich happy mit dem Turnier. Auf den Backnine wars heute ein bisschen ein Auf und Ab, wobei es von der 10 bis zur 13 schon sehr bitter gelaufen ist. Zuerst knapp neben dem Grün uns Chip und Zweiputt, dann auf der 12 – dem schwersten Loch – auf 4 Ft. hingeschossen und den vorbei und das hat ein wenig das Momentum zerstört”, fasst er die Finalrunde kurz zusammen.

Sebastian Heisele (GER) lässt mit einer 65er (-5) Schlussrunde nichts mehr anbrennen und gewinnt bei gesamt 13 unter Par.

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Vieles möglich

OPEN DE BRETAGNE – 3. RUNDE: Martin Wiegele bleibt am Moving Day im Golf Bluegreen de Pléneuf Val André mit einer 68 noch mit im Titelgeschäft.

Martin Wiegele zeigt sich am anspruchsvollen Par 70 Platz in der Bretagne von seiner allerbesten Seite und startet nach Runden von 70 bzw 67 Schlägen vom ausgezeichneten 3. Platz ins Wochenende. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf Josh Geary (NZL) an der Spitze ist in dieser Woche sogar der ganz große Wurf klar in Reichweite.

Dass er genau diesen anpeilt macht er am Samstag von Beginn an klar, denn gleich auf der 1 hol er sich das erste Birdie und schließt mit weiterem Erfolgserlebnis auf der 3 in Windeseile zum Spitzenreiter auf. Auch danach zeigt er starkes Golf und hält mit weiterem Birdie auf der 7 mit den deutlich besseren Scores durchaus gut mit.

Härter zu kämpfen

Erst rund um den Turn reißt der gewinnbringende Schwung etwas ab und Martin rutscht mit Bogeys auf der 9 und der 10 plötzlich deutlich im Klassement zurück. Sofort aber setzt er den passenden Konter, überredet zunächst die 11 zum nächsten Birdie und kann auch der 13 einen Schlag entlocken, womit er sich wieder mit ins Titelgeschäft bringt.

Noch einmal erwischt es ihn dann am Par 3 der 15 bessert jedoch auch diesen Faux-pas postwendend wieder aus. Erst auf einen abschließenden Fehler auf der 18 kann er naturgemäß nicht mehr antworten und unterschreibt so schließlich die 68 (-2). Damit bleibt er als 3. der Spitzengruppe aber klar erhalten, wenngleich der Rückstand auf Sebastian Heisele – der Deutsche führt nach der 65 (-5) bei gesamt 8 unter Par – auf drei Schläge anwächst.

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