Kategorie: Challenge Tour

Cut-Bann gebrochen

ITALIAN CHALLENGE – 2. RUNDE: Nach drei rotweißroten Nullnummern in Folge bricht Lukas Nemecz in Rom endlich den Bann und zieht in das hoch dotierte Finale ein.

Erstmals seit einem Monat ist rotweißrot wieder bei einem Challenger am Wochenende vertreten: Lukas Nemecz holte zuletzt schon vor einem Monat in Brünn mit einem 21. Platz die Kohlen aus dem Feuer, diesmal darf er bei der Italian Challenge wieder an einem Finale mitwirken. Dass es sich dabei um den mit 300.000 Euro höchst dotierten Challenger auf europäischem Golfrasen im heurigen Jahr handelt, ist ein zusätzlicher Bonus.

Lukas Nemecz hatte zum Auftakt ein zwischenzeitliches Doppelbogey durchaus gut verdaut, denn der Steirer spazierte am Ende sogar noch mit einer 70 (-2) über die Ziellinie und ging damit aus durchaus vielversprechender Position in den zweiten Spieltag.

Auch Manuel Trappel startete nach der 72 (Par) aus dem Cutbereich in den Freitag, Raum für Fehler hat der Vorarlberger aber nicht. Martin Wiegele musste nach der 74 (+2) zusetzen um aus Italien Preisgeld mitnehmen zu können.

Lukas Nemecz setzt seine grundsolide Vorstellung auch am Freitag nahtlos fort. Seine endlose Par-Serie unterbricht er nur an der 7 mit einem willkommenen Birdie. Da er fehlerlos unterwegs bleibt, hält er sich damit gut in Position. Noch ein zweites Birdie findet der Grazer auf den Back 9, kassiert aber im Finish noch sein einziges Bogey des Tages. Mit der 71 (-1) verteidigt Nemecz mit Platz 27 seine gute Mittelfeldposition.


Manuel Trappel reitet von der 10 weg die meiste Zeit über auf der Par-Welle. Frustrierend bloß, dass auf keinem der drei Par 5 der Back 9 Birdies auf die Scorekarte wandern wollen. Der Frust darüber entlädt sich vor allem zu Beginn der vorderen 9 in Form eines Bogey-Dreierpacks. Alles-oder-Nichts-Golf ist danach angesagt, dass nach zwei Doppelbogeys und der 79 eindeutig zum “Nichts” auf Platz 130 führt.


Martin Wiegele kämpft auch am Freitag mit stumpfen Waffen. Nach drei Bogeys auf den ersten 5 Löchern ist schon nicht mehr an eine Aufholjagd zu denken. Mit nur einem einzigen Schlaggewinn in Runde 2 und insgesamt nur drei Birdies auf 36 Löchern ist das vorzeitige Ausscheiden rasch erklärt. Nach der 77 fehlen Wiegele so wie auch Trappel satte 8 Schläge zum Weiterkommen.

Der Franzose Antoine Rozner bestätigt seine Nummer 1-Position im Ranking der Challenge Tour und schnappt sich auch in Italien schon einmal die Halbzeitführung bei 10 unter Par.

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Schock gut verdaut

ITALIAN CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz bringt sich beim hochdotierten Challenger im Terre Dei Consoli GC mit einer 70 gut in Position. Auch Manuel Trappel liegt auf Cutkurs.

Nach zuletzt drei Nullnummern und mit Lukas Nemecz als bestem Österreicher auf Position 62 im Ranking, ist die Challenge Tour heuer bislang das Sorgenkind. Noch dazu sind praktisch alle heimischen Spieler auf Tauschkarten angewiesen, mit Ausnahme von Martin Wiegele, der mit einer Medical Extension zu mehr Startchancen kommt, aber zuletzt auch weit von Bestform agierte. Der hoch dotierten Challenger nördlich von Rom, wo 300.000 Euro Preisgeld ausgespielt werden, wäre eine perfekte Gelegenheit zum Turnaround. Gespielt wird in Terre dei Consoli, wo die Challenge Tour zuletzt vor drei Jahren gastierte und Wiegele einen 42. Platz erreichte.

Gute Ausgangslage

Lukas Nemecz zeigt sich in der frühen Phase des Turniers von seiner ganz sicheren Seite. Mit allererster Startzeit ausgestattet, beginnt der Steirer mit soliden Pars, ehe er das zweite der beiden aufeinanderfolgenden Par 5 Bahnen zum ersten Birdie überreden kann. Auch danach lässt er nichts anbrennen, nimmt weitere souveräne Pars mit und kommt so im zartrosa Bereich auf den ersten neun Bahnen an.

Dort rutscht er dann jedoch mit einem Bogey am langen Par 4 der 1 wieder auf den Ausganspunkt zurück. Zwar geht sich dann auf der 4 das nächste Birdie aus, ein darauffolgendes Doppelbogey nach einem Drive ins Rough und einem darauffolgenden Querpass in den Fairwaybunker droht die Runde aber unangenehm werden zu lassen. Lukas schüttelt den Schock aber schnell ab und da er seinen Erstrundenauftritt mit einem Birdietriplepack beendet, geht sich am Ende sogar die 70 (-2) aus, mit der er sich als ca. 25. in durchaus vielversprechende Position bringt.

“Das Finish war natürlich klasse. Es hat hier 34 Grad und es weht so gut wie kein Wind. Demenstprechend drückend heiß ist es hier und noch dazu ist am Platz kein Schatten, was es wirklich zu Herausforderung macht in dieser Woche. Ich hab bis aufs Doppelbogey sehr gut gespielt und die Chancen auch genützt wenn sie da waren”, fasst er die Auftaktrunde zusammen.

Zurückgedreht

Zeitgleich mit Landsmann Lukas Nemecz startet Manuel Trappel auf den Frontnine ins Turnier und findet sich mit zwei anfänglichen Bogeys nur eher problematisch zurecht. Danach aber stabilisiert der Vorarlberger sein Spiel rasch und kann bis zum Turn einen der aufgerissenen Schläge wieder weghobeln.

Auf der hinteren Platzhälfte droht die Runde dann nach einem weiteren Bogeydoppelpack eine richtig unangenehme Richtung einzuschlagen. Doch Manuel findet noch rechtzeitig die Reißleine, arbeitet sich mit zwei Birdies in Folge wieder zurück und kann auf der 18 sein Score tatsächlich noch ausgleichen. Mit der 72 (Par) legt er sich als in etwa 45. eine durchaus gute Position auf um aus Italien Preisgeld mitnehmen zu können.

Aufholbedarf

Martin Wiegele beginnt seine Runde zwar ziemlich unaufgeregt, tritt sich am Par 3 der 12 aber ein Bogey ein und rutscht so schon früh in den Plusbereich zurück. Lange lässt die Antwort aber nicht auf sich warten, denn schon die 14 (Par 5) spendiert ihm den Ausgleich, den er danach gekonnt die Backnine über verwaltet. Kaum auf den ersten neun Bahnen angekommen wird es dann aber zusehends farbenfroher, denn Martin rutscht zunächst mit einem Bogey auf der 1 wieder zurück, kann jedoch erneut drei Bahnen später recht rasch wieder augleichen.

Richtige Stabilität bringt aber auch das zweite Birdie nicht, denn schon das Par 3 der 6 entpuppt sich mit dem nächsten Fehler wieder als Spielverderber. Da es sich am Ende dann noch ausgerechent am Par 5 der 9 noch ein Bogey gemütlich macht, muss er sich zum Auftakt mit der 74 (+2) zufrieden geben, die ihm als ca. 105. bereits einen Rückstand auf die Cutlinie einbrockt.

“Es ist echt sehr bitter derzeit. Ich arbeite gut und viel und ich denke auch an den richtigen Sachen aber es läuft absolut gar nichts zusammen. Nach 14 Löchern bin ich heute 1 über gelegen und hätte normal um einiges besser liegen müssen. Ich hatte das Gefühl mein Spiel unter Kontrolle zu haben und wirklich gedacht, dass ich auf den letzten vier Bahnen, die eher zu den einfacheren gehören, noch unter Par spielen werde und dann mach ich so ein Unfinish! Ich muss jetzt gut trainieren am Nachmittag und an morgen glauben”, fasst Martin Wiegele seine erste Runde enttäuscht zusammen.

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Vorzeitig K.O.

ANDALUCIA MATCH PLAY 9 – 2. RUNDE: Lukas Nemecz kommt am Freitag im Valle Romano Golf über eine 74 nicht hinaus und scheitert damit bereits am Aufstieg in die am Samstag beginnende Matchplay-Phase. Auch Jürgen Maurer und Manuel Trappel gehen vorzeitig K.O.

Lukas Nemecz zeigte zum Auftakt im spanischen Starkwind eine durchaus ansprechende Leistung, hatte aber Probleme mit der Distanzkontrolle auf den Grüns und streute darüber hinaus auch noch eindeutig zu viele Dreiputts ein. Dennoch geht der Steirer klar aus dem Cutbereich in den zweiten Spieltag und da ab Samstag ohnehin im Matchplay Modus weitergespielt wird – am Wochenende wird in 9 Loch Duellen der Sieger ermittelt – gilt es vorrangig sich einen Platz unter den Top 64 zu sichern.

Die zweite Runde lässt sich dann aus Lukas Nemecz’ Sicht richtig gut an, denn gleich das Par 5 der 1 lässt das erste Birdie springen und selbst auf ein darauffolgendes Bogey gibt er mit zwei weiteren roten Einträgen die perfekte Antwort. Erst danach lässt er es etwas ruhiger angehen, bis ihm wie schon am Vortag die 8 und die 9 zum Verhängnis werden und ihn noch vor dem Turn wieder auf Level Par zurückfallen lassen.

Die schwarze Phase setzt sich auch auf den Backnine weiter fort, denn Lukas muss auf der 11, der 12 und der 15 weitere Schläge abgeben, was ihn zu dieser Zeit sogar unter die Top 64 rutschen lässt. Zwra findet er danach auch noch ein Birdie, egalisiert dieses aber sofort mit dem nächsten Fehler.

Er hat jedoch zunächst das Glück, dass die Marke genau als er die 74 (+3) unterschreibt noch auf +3 springt. Nur eine halbe Stunde später pendelt sie sich jedoch erneut bei 2 über Par ein, was für ihn als 66. ein denkbar knappes vorzeitiges Ausscheiden zur Folge hat.

Der verpasste Aufstieg ist für Lukas doppelt bitter, denn nach einer dreiwöchigen ungeplanten Standzeit – er spekulierte bei den letzten Turnieren mit einem Startplatz, schaffte es jedoch nicht ins Feld – hat er nun auch in Spanien nicht nur keine Möglichkeit mehr wieder einen Turnierryhthmus aufzubauen, sondern verpasst darüber hinaus auch wichtiges Preisgeld.

Deutlich gescheitert

Jürgen Maurer und Manuel Trappel kamen teils wild unter die Räder. Während Maurer mit einer richtig starken Runde wohl noch die Möglichkeit auf den Cut zu haben scheint, benötigt Trappel bereits ein Golfwunder um noch in die Matchplay Phase aufsteigen zu können.

Beiude finden dann auch am Freitag keinen wirklich brauchbaren Rhythmus und häufen schon auf ihren ersten neun Bahnen etliche weitere Fehler an. Auch nach dem Turn will bei beiden nicht wirklich viel zusammenlaufen. Schlussendlich unterschreibt Jürgen Maurer eine 74 (+3) (Platz 117), Manuel Trappel muss sich gar mit der 75 (+4) (Platz 142) begnügen, womit beide glasklar am Aufstieg scheitern.

Nachdem erneut alle rot-weiß-roten Spieler am Cut scheitern, geht zum bereits dritten Mal en suite ein Challenge Tour Wochenende heuer ohne österreichische Beteiligung über die Bühne.

>> Leaderboard Anadlucia Match Play 9

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Richtig eingereiht

ANDALUCIA MATCH PLAY 9 – 1. RUNDE: Lukas Nemecz bringt sich trotz später Fehler mit einer 71 klar auf Cutkurs. Jürgen Maurer und Manuel Trappel liegen im Valle Romano Golf bereits weit zurück.

Nach drei Wochen unfreiwilliger Stehzeit darf Lukas Nemecz endlich wieder auf der Challenge Tour aufteen, nachdem er so wie auch Manuel Trappel und Jürgen Maurer in den Genuß einer Tauschkarte kommt. Zum dritten Mal wird das innovative Andalucia Match Play 9 ausgetragen, so wie bereits im Vorjahr in Valle Romano bei Malaga.

Nach zwei Tagen im Zählwettspiel qualifizieren sich exakt die besten 64 für die Match Play-Duelle am Wochenende. Dabei geht es jeweils nur über 9 Loch, allerdings nicht im Strokeplay wie in Belgien sondern klassisch im Lochwettspiel. Manuel Trappel und Chris Körbler scheiterten im Vorjahr bereits in der Qualifikation. Nur Markus Habeler erreichte die Match Play-Phase, schied dort jedoch bereits in der ersten Runde aus.

Segel auf K.O.-Kurs gesetzt

Lukas Nemecz findet sich sofort gut zurecht und nimmt schon am anfänglichen Par 5 der 10 sein erstes Birdie mit. Auf der 14 baut er sein Score dann sogar weiter aus, ehe sich kurz danach auch der erste Fehler einschleicht. Da er diesen aber noch auf den Backnine egalisieren kann kommt er mit einem richtig guten Zwischenergebnis auf den Backnine an. Zwar geht es auf der 3 erneut etwas retour, Lukas kontert jedoch wieder sehr stark und radiert einmal mehr einen Fehler rasch aus, was ihn im absoluten Spitzenfeld hält.

Erst am Ende der Runde erwischt es den Steirer mit zwei abschließenden Bogeys – eines davon am letzten Par 5 – noch unangenehm. Damit vergibt er als 31. zwar die Möglichkeit ganz vorne dranzubleiben, er befindet sich damit aber klar auf Cutkurs und da ab Samstag ohnehin im Matchplay weitergespielt wird, könnten sich die beiden späten Fehler als verkraftbar herausstellen.

“Es war sehr windig und ich hab großteils echt gut gespielt. Leider ein paar mal Probleme gehabt mit der Distanz bei längeren Putts und auch zu viele Dreiputts eingestreut. Es war schade ums Finish, denn dadurch hab ich mir einen angenehmen Polster verspielt. Morgen heißt es aber einfach wieder gut spielen und im Matchplay werden die Karten dann sowieso neu gemischt”, gibt Lukas Nemecz nach seiner Auftaktrunde zu Protokoll.

Schwarze Phase

Jürgen Maurer startet auf den Frontnine wie aus der Pistole geschossen und nimmt schon von der 1 und der 3 Birdies mit, verliert in Folge aber den gewinnbringenden Schwung und muss bis zum Turn bereits vier Bogeys notieren. Kaum auf den Backnine angekommen wird es mit einem Doppelbogey am Par 5 sogar noch wilder.

Erst danach stabilisiert der Routinier sein Spiel wieder, weiteren Birdies läuft er aber vergeblich hinterher. Da es sich auf der 15 dann noch ein Bogey gemütlich macht, unterschreibt er nur die 76 (+5), die ihm als 109. einen erheblichen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke einbrockt.

Nur noch theroetische Chancen

Auch Manuel Trappel startet durchwegs gut und liegt nach vier Bahnen schon bei 2 unter Par. Danach allerdings reißt der Faden komplett ab und der Vorarlberger tritt sich neben zwei Bogeys auf den Par 3 Löchern ein Triple- und ein Doppelbogey ein, was ihn klarerweise weit zurückreicht.

Die Probleme reißen auch auf den Backnine nicht ab, wie eine weitere Doublette neben gleich drei Bogeys unterstreicht. Schließlich marschiert er nur mit der 81 (+10) über die Ziellinie und hat als 149. nur noch theroretische Chancen tatsächlich noch die Matchplay Phase zu erreichen.

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Vergeblich gezittert

HAUTS DE FRANCE OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele findet im Aa Saint-Omer GC auch am Freitag nicht in die Form seines Sieges vor einigen Jahren und scheitert wie schon in der Vorwoche am Cut. Auch Manuel Trappel kann sich mit einer 74 nicht mehr ins Wochenende retten.

Martin Wiegele und Manuel Trappel müssen erneut bereits nach der ersten Runde einem Rückstand nachlaufen. Auf dem wohl schwersten Platz des Jahres in Saint-Omer hofft Martin Wiegele am Freitag eigentlich mit später Startzeit die Geister seines bislang einzigen European Tour Sieges beschwören zu können, um an eben dieser Wirkungsstätte den Sprung ins Weekend noch realisieren zu können. Manuel Trappel startet mit zwei Schlägen Rückstand auf die Cutmarke in den Freitag und hat so mit einer guten Runde ebenfalls noch die Chancen um aus Frankreich Preisgeld mitnehmen zu können. Bei beiden entwickelt sich die zweite Runde dann jedoch nicht wie eigentlich geplant

Dabei springt bereits zum Start von Martin Wiegeles Runde die Cutmarke auf +3, was bedeutet, dass der Routinier zu dieser Zeit schon im Wochenende wäre. Die Runde selbst legt er dann durchwegs solide an und nimmt souveräne Pars mit. Am ersten Par 5 der Runde gelingt dann sogar der Sprung in den roten Bereich, den er jedoch auch postwendend wieder verlassen muss.

Kaum auf den zweiten neun Bahnen angekommen holt er sich aber wieder das Minus als Vorzeichen und verwaltet sein Score auf den folgenden Löchern gekonnt. Erst auf der 15 und der 16 schleichen sich dann noch zwei mehr als nur unangenehme Fehler ein, denn mit der 72 (+1) rutscht Martin auch wieder hinter die prognostizierte Cutmarke zurück und hofft danach vergeblich, dass diese noch auf 4 über Par springt. Als 67. verpasst er den Cut hauchdünn um einen einzigen Schlag.

Erneut vorbei

Auch Manuel Trappel zeigt sich am Freitag von seiner ganz sicheren Seite. Loch um Loch spult der Vorarlberger mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab und macht so nichts falsch. Kurz vor dem Turn gelingt dann am Par 5 der 9 sogar das erste Birdie, das ihn erstmals auf Cutkurs bringt.

Sofort aber wirft es ihn kaum auf den Backnine angekommen wieder zurück und der erste Fehler läutet auch regelrecht eine Schwächephase ein, denn zwei weitere Bogeys und sogar ein Doppelbogey kann ein einziges Birdie auf der hinteren Platzhälfte klarerweise nicht egalisieren, weshalb Manuel mit der 74 (+3) und als 101. wie schon in der Vorwoche recht deutlich am Cut scheitert.

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Wieder mit Rückstand

HAUTS DE FRANCE OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele kommt zum Auftakt nicht über die 74 hinaus und brockt sich damit erneut bereits nach der Auftaktrunde einen unangenehmen Rückstand ein. Manuel Trappel muss sich im Aa Saint-Omer GC mit einer birdielosen 75 zufrieden geben.

In St. Omer feierte Martin Wiegele 2010 seinen bislang einzigen Sieg auf der European Tour, somit kehrt er voller nostalgischer Erinnerungen nach Calais zurück. Das Turnier ist bereits seit dem Jahr 2000 am Kalender, allerdings mittlerweile nur noch auf der Challenge Tour. Der Kurs gilt als der schwerste des Jahres, vor allem wenn der Wind in der Normandie so richtig bläst. Manuel Trappel geht dank einer Einladung an den Start, während es Lukas Nemecz, der den Kurs sowieso nicht wirklich mag, erneut nicht ins Feld schafft.

Wiegele beginnt das Turnier mit einer der frühesten Startzeiten sehr souverän, ehe es ihn auf der 13 erstmals mit einem Bogey etwas erwischt. Sofort aber setzt der Routinier am darauffolgenden Par 5 den perfekten Konter in Form des ersten Birdies. Da er zwei Bahnen später jedoch einen weiteren Fehler nicht verhindern kann, taucht er nur im Plusbereich auf den Frontnine auf.

Dort setzt sich die schwarze Phase zunächst weiter fort, denn auch die 1 und die 2 knöpfen dem Steirer Schläge ab, was ihn bereits unangenehm am Leaderboard nach unten rasseln lässt. Erst das Par 3 der 4 ist Martin dann wieder freundlich gesinnt und lässt ihn ein weiteres Birdie eintragen. Da sich danach aber nur ein Bogey ausgeht unterschreibt er schließlich nur die 74 (+3) und brockt sich damit erneut bereits nach der ersten Runde als 71. einen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke ein.

“Das war kein guter Start, aber es war auch mega schwierig, wie man an den Scores recht gut erahnen kann. Zunächst konnte ich auf der 13 nach Chip das Par nicht mehr kratzen, hab aber danach aus einem Meter sofort ausgeglichen. Auf der 16 wars sogar ein super Bunkerschlag aber aus einem Meter hat der Putter dann nicht mitgespielt. Nach dem Turn waren es wieder Zweiputts nach Chip, die mir Schläge gekostet haben. Nach starkem Eisen konnte ich nochmal verkürzen, aber auf der 5 hat wieder der Putter aus 1,5 Metern nicht mitspielen wollen”, fasst er die Runde zusammen.

Zu fehleranfällig

Nur Minuten nach seinem Landsmann startet auch Manuel Trappel auf den Backnine ins Turnier und macht es zunächst Martin Wiegele mit drei Pars und anschließendem Schlagverlust nach. Erst danach finden die Parallelen ein jähes Ende, denn anders als der Steirer, der sofort ausgleichen konnte, tritt sich der Vorarlberger auf der einzigen langen Bahn der zweiten neun Löcher einen weiteren Fehler ein und rutscht so unangenehm zurück.

Zwar stabilisiert er sein Spiel dann auf den nächsten Löchern wieder, mit der 2 und der 4 machen ihm aber gleich beide kurzen Löcher der Frontnine einen Strich durch die Rechnung und brummen ihm die nächsten Fehler auf. Da bis zum Schluss nicht ein einziges Birdie gelingen will, muss er sich schließlich mit der 75 (+4) zufrieden geben, die ihm nur den 91. Platz ermöglicht.

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Totalausfall

SWISS CHALLENGE – 2. RUNDE: Weder Martin Wiegele noch Manuel Trappel, Sebastian Wittmann oder Bernard Neumayer können im Golf Sempach die Cutmarke überspringen und sorgen so für einen rot-weiß-roten Totalausfall.

Österreichs Challenge Tour Professionals legten schon am Donnerstag einen durchwegs verhaltenen bis sehr durchwachsenen Auftakt hin. Martin Wiegele war vom 85. Platz aus noch das heißeste heimische Eisen im Cutfeuer, doch selbst er muss am Freitag zumindestens zwei Schläge auf die Prognostizierte Marke gutmachen, will er vom Golf Sempach Preisgeld mitnehmen.

Den zweiten Spieltag beginnt der Routinier dann auch durchwegs souverän, kommt mit Pars der Cutmarke, die zwischenzeitlich bereits auf 2 unter Par klettert, damit aber klarerweise nicht näher. Richtig bitter wird es dann kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine, denn mit einem Doppelbogey am Par 5 der 17 rutscht Martin sogar in den dreistelligen Leaderboardbereich zurück und müsste nun auf den verbleibenden Bahnen schon satte fünf Schläge gutmachen.

Nicht nur, dass dieses ohnehin schwer zu erreichende Ziel zu keiner Zeit mehr aufgehen will, Martin tritt sich auf der 4 sogar noch einen weiteren Fehler ein und entledigt sich so endgültig auch der letzten Chance tatsächlich noch irgendwie über die Cutlinie zu kommen. Zumindestens erspart er sich mit einem Birdie auf der 7 eine komplett birdielose Runde, ein darauffolgendes weiteres Bogey ermöglicht ihm aber nicht mehr als die 74 (+3) und Rang 106.

Ebenfalls sehr weit weg

Noch deutlich schwieriger gestaltet sich vor der zweiten Runde die Aufgabe für Manuel Trappel, denn nach der 74 (+3) liegt er nach dem ersten Spieltag nur auf Rang 118 von wo aus ihm schon satte vier Schläge fehlen. Er erschwert sich dann zusätzlich die Aufholjagd mit Bogey am Eröffnungsloch und kommt erst im zweiten Drittel der Runde auf Touren, als er sich einen Birdie-Dreierpack schnürt und bis auf einen Schlag an die Cutmarke herankommt.

Doch wie schon am Vortag reißt dann kurz vor dem Turn der Schwung ordentlich ab, denn ein Bogey auf der 18 besiegelt in Folge einen klar verpassten Cut. Den Fehler bessert er zwischenzeitlich zwar noch aus, mit drei weiteren Bogeys unterschreibt er schließlich aber nur die 72 (+1) und hat damit wie sein Landsmann mit Rang 106 am Wochenende bereits ungewollt frei.

Bernard Neumayer und Sebastian Wittmann haben nach total verpatzten ersten Runden nur noch theoretische Chancen aufs Wochenende. Am Ende verlassen Wittmann nach der 74 (+3) und Neumayer nach der 81 (+10) das Turnier als 151. bzw. 154. abgeschlagen am hinteren Ende des Leaderboards. Nachdem es in den vergangenen Jahren bei den Eidgenossen noch halbwegs laufen wollte – Trappel erreichte vor zwei Jahren immerhin Rang 7, Nemecz wurde letzte Saison 27. – will heuer am Sempachersee so gut wie gar nichts zusammenlaufen, was für einen kollektiven Totalausfall aus österreichischer Sicht sorgt.

>> Leaderboard Swiss Challenge

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Verhaltener Start

SWISS CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele kommt zum Auftakt mit eiskaltem Putter über die 72 nicht hinaus. Manuel Trappel beginnt im Golf Sempach gut, verliert mit Fortdauer aber den gewinnbringenden Schwung. Sebastian Wittmann und Bernard Neumayer sind erst spät unterwegs.

“Das Wochenende in Tschechien war eine Katastrophe. Ich werde daher nicht in Belgien auf der European Tour aufteen sondern eine Pause machen und versuchen sehr gut zu arbeiten und dann wieder stärker raus kommen,” meldete Martin Wiegele vor 10 Tagen. Gesagt, getan, bei der Swiss Challenge in Luzern hofft der Grazer Routinier den Reset Button in seinem Spiel gefunden zu haben um neu durchzustarten.

So richtig kommt der Steirer zum Auftakt aber noch nicht in Fahrt, denn nach zwei anfänglichen Pars entpuppt sich das Par 3 der 3 als etwas zu harte Nuss und knöpft Martin den ersten Schlag ab. Nur kurzzeitig kann er danach sein Spiel stabilisieren, ehe er sich ausgerechnet am Par 5 der 7 den nächsten Fehler eintritt.

Auf der 11 wird es dann sogar noch ungemütlicher, denn das dritte Bogey des Tages wirft ihn immer weiter im Klassement zurück. Erst danach findet er die Reißleine, kann auf der 14 erstmals verkürzen 14 und darf sich gegen Ende der Runde am letzten Par 5 sogar noch über ein weiteres Birdie freuen. Zwar hätte sich Martin selbst mit Sicherheit besseres als die 72 (+1) und Rang 85 zum Auftakt gewünscht, nach der langen vergeblichen Birdiesuche kann er mit 1 über Par aber wohl durchaus leben.

“Die ersten Neun war wackelig, dann wars aber gut. Der Putter war den ganzen Tag über kalt und die zwei Birdies waren aus unter einem Meter und nach Eagleputt an der Lochkante nahezu geschenkt. Bei den Bogeys ist mir der Ball auf der 3 ins Wasser gerollt, auf der 7 wars ein Katastrophen-Wedge und auf der 11 hatte ich keinen Stand, obwohl der Drive noch trocken war”, bilanziert er danach.

Gut begonnen – stark nachgelassen

Manuel Trappel, der sich zuletzt in eindeutig aufsteigender Form befand, findet am Donnerstag Nachmittag mit anfänglichen Pars durchaus solide ins Turnier. Zwar verpasst er es in Folge mit der 4 das erste Par 5 auszunützen, holt das Birdie aber postwendend nach und kann danach die zweite lange Bahn der Frontnine ebenfalls zu einem Schlaggewinn überreden. Erst kurz vor dem Turn macht es sich auf der 9 auch der erste Fehler auf der Scorecard gemütlich.

Der Fehler leitet auch den Umschwung der Runde ein, denn kaum auf den Backnine angekommen muss er sogar den Bogeydoppelpack hinnehmen und rutscht so wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Danach findet er nicht mehr den gewinnbringenden Schwung der Anfangsphase und tritt sich auf der 14, der 16 und der 18 gleich noch drei weitere Fehler ein, weshalb er sich schließlich zum Auftakt schließlich mit der 74 (+3) und Rang 118 zufrieden geben muss.

Nur noch theoretische Chancen

Auch Bernard Neumayer und Sebastian Wittmann, die beide zuletzt auf verschiedenen Golfbühnen starke Leistungen zeigten, rechnen sich einiges bei unseren Nachbarn aus. Lukas Nemecz hoffte ursprünglich ebenfalls auf einen Startplatz, sitzt jedoch einmal mehr nur auf dem Wartebankerl der Entry List.

Zum Start ins Turnier haben aber sowohl Neumayer als auch Wittmann mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Beide häufen gleich zu Beginn etliche Fehler an und liegen damit schon früh weit abgeschlagen zurück. Am Ende marschiert Bernard Neumayer nur mit der 82 (+11) und Sebastian Wittmann gar nur mit der 83 (+12) über die Ziellinie und haben damit vom 153. bzw. 154. Platz bereits nach dem ersten Spieltag nur noch theoretische Chancen auf den Cut.

Minkyu Kim (KOR) und Daniel Suchan (CZE) teilen sich nach 63er (-8) Runden die Führungsrolle.

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Bisschen vorgeschoben

CZECH CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz schiebt sich im Kaskada Golf Resort mit der finalen 69 noch um ein paar Ränge nach vor.

Lukas Nemecz war am Moving Day richtig gut unterwegs und lag zwischenzeitlich sogar schon in den Top 10. Erst ein später Schneemann am Par 5 der 15 bremste den Vorwärtsdrang des Steirers spürbar ein. Laut eigener Aussage zeigt sich Lukas mit seinem Spiel aber durchwegs zufrieden, weshalb er sich für den Finaltag doch noch einiges ausrechnet.

Die Frontnine verlaufen bei Lukas Nemecz am Sonntag dann durchwegs bunt, denn lediglich drei Pars finden den Weg auf die Scorecard. Zunächst droht die Runde sogar richtig unangenehm zu werden, nachdem es sich schon früh zwei Bogeys gemütlich machen. In Folge findet er aber auch rote Einträge und steht so nach je drei Birdies und ebenso vielen Bogeys bei Level Par auf der hinteren Platzhälfte.

Dort bleibt er dem eingeschlagenen Weg zunächst noch treu und schnürt nach zwei Birdies auf der 10 und der 11 sogar den roten Triplepack, der ihn erstmals auch ein paar Plätze gutmachen lässt. Erst danach ebbt der Schwung sichtbar ab und der Steirer spult bis zum Ende der Runde souverän die Pars ab. Mit der finalen 69 (-2) gehen sich zwar keine großen Sprünge mehr aus, mit Rang 21 sammelt er aber weiterhin gutes Preisgeld.

Nach dem Turnier meint er: “Ich bin durchaus zufrieden, denn es war wieder eine ganz gute Woche und ich freu mich, dass ich die Einladungen des Verbandels bis jetzt mal ganz gut nutzen konnte. Ich hoffe aber darauf, dass ich ab Juni endlich auch durch die Kategorie in die Turniere reinkomme. Nach dem suboptimalen Start heute hab ich mich super zurückgekämfpt. Insgesamt war alles ziemlich gut heute und ab der zweiten Runde war auch das Putten endlich wieder gut. Nach fünf Wochen in Serie freue ich mich jetzt aber auf eine turnierfreie Woche.”

Schwarzer Sonntag

Für Timon Baltl und Martin Wiegele ist das vorrangige Ziel eindeutig dem hinteren Drittel zu entfliehen. Bei beiden geht dies nach den ersten neun Löchern aber noch nicht auf. Timon Baltl etwa findet zwar zum vierten Mal in dieser Woche am Par 5 der 15 ein Birdie, mit zwei Bogeys und sogar einer Doublette zementiert er sich aber regelrecht hinten ein.

Auch nach dem Turn findet er nicht zurück in die Spur und brummt sich bei nur einem weiteren Birdie noch drei Bogeys auf, womit er nur die finale 76 (+5) unterschreiben kann und so am Finaltag noch bis ans hintere Ende auf Rang 65 zurückfällt.

Auch bei Martin Wiegele will es einfach am Wochenende nicht so laufen. Schon früh tritt er sich am Sonntag auf der 11 ein Bogey ein und ist die gesamten Backnine über vergeblich auf der Suche nach dem scoretechnischen Ausgleich.

Auf der vorderen Platzhälfte wird es dann sogar noch ungemütlicher. Weiterhin will an diesem Tag einfach kein Birdie gelingen und da er parallel dazu noch drei weitere Fehler aufsammelt, steht er am Ende nur mit der 75 (+4) beim Recording, was ihn klarerweise vom hinteren Ende nicht wegkommen lässt und ihn auf Rang 68 regelrecht festnagelt.

“Das Wochenende war eine einzige Katastrophe. Ich werde jetzt nicht in Belgien auf der European Tour aufteen sondern eine Pause machen und versuchen sehr gut zu arbeiten um danach wieder stärker rauszukommen”, fasst er die letzten beiden Runden enttäuscht zusammen.

Ross McGowan (ENG) lässt mit einer 68er (-3) Finalrunde nichts mehr anbrennen und gewinnt bei gesamt 18 unter Par.

>> Leaderboard Czech Challenge

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Spielverderber: Schneemann

CZECH CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz ist lange Zeit richtig gut unterwegs, tritt nach einem späten Schneemann im Klassement aber auf der Stelle. Timon Baltl und Martin Wiegele kommen im Kaskada Golf am Moving Day über schwarze Runden nicht hinaus.

Lukas Nemecz zeigte sich am Freitag mit seiner Performance durchwegs zufrieden und war sichtlich erleichtert, dass auch der Putter endlich wieder richtig auf Temperatur kam. Am Samstag hofft er nun dort anknüpfen zu können wo er am Freitag aufgehört hat um die Lücke zu den Toprängen schließen zu können.

Das Vorhaben bekommt allerdings schon auf der 2 einen herben Dämpfer, denn das frühe Bogey stellt alles andere als einen Start nach Maß dar. Im Nachhinein betrachtet erweist sich der Fehler aber als ein wahrer Weckruf, denn plötzlich ist der Steirer putzmunter und nimmt noch vor dem Turn drei Birdies mit.

So richtig auf den Gusto gekommen legt er kaum auf den Backnine angekommen weiter nach und hält nach zwölf gespielten Bahnen bereits bei 4 unter Par. In Folge ebbt dann der Schwung aber etwas ab und Lukas muss am Par 5 der 15 einen wahren Schock verdauen. Nach etlichen Schwierigkeiten lässt ihn die lange Bahn erst nach acht Schlägen wieder weiterziehen und der Steirer muss sich nach dem Schneemann schließlich nur mit der zartrosa 70 (-1) und Rang 23 zufrieden geben.

“Ich hab echt gut gespielt heute und mir viele Chancen erarbeitet. Auf der 15 hab ich mit dem Hybrid angegriffen und den Ball 15 Meter rechts vom Grün im Rough versenkt. Von dort bin ich nicht rausgekommen, musste unspielbar erklären und hab danach noch Pitch, Chip und Zweiputt angehängt”, erklärt er die 8 nach der Runde.

Trotz des Schneemanns gibt er sich aber durchaus zuversichtlich: ” Das ist natürlich sehr bitter gelaufen, aber das ist okay, wenn man mal ein bisschen Risiko nimmt. Mein Spiel passt ganz gut und morgen gibt’s zum Glück noch eine weitere Runde.”

Plan nicht aufgegangen

Können Martin Wiegele und Timon Baltl am Wochenende die Birdiequote etwas in die Höhe schrauben, wäre auch für sie ein Topergebnis noch klar in Reichweite. Timon Baltl beginnt dann zwar sehr souverän, lässt sich mit dem ersten Birdie aber bis zum Par 5 der 15 zeit. Anders als erwartet fungiert das Erfolgserlebnis auch nicht als Initialzündung, denn mit darauffolgendem Bogey und einer Doublette kurz vorm Turn rutscht er weit am Leaderboard ab.

Fast trotzig hobelt er kaum auf den Frontnine angekommen mit einem Birdiedoppelpack das Doppelbogey aber sofort wieder weg, kann den gewinnbringenden Schwung aber nicht ganz aufrecht halten und tritt sich auf der 6 noch einen weiteren Fehler ein, weshalb er nur mit der 72 (+1) über die Ziellinie marschiert und damit als 52. im hinteren Drittel feststeckt.

Bei Martin Wiegele schnellt am Moving Day die genau falsche Quote nach oben, denn der Routinier ist die gesamten Backnine über vergeblich auf der Suche nach einem roten Eintrag, muss parallel dazu aber bereits vier Schläge abgeben, was ihn bis ans Ende des Feldes zurückfallen lässt.

Erst nach dem Turn bekommt er etwas Stabilität in sein Spiel und holt sich mit Birdies zumindestens zwei der abgegebenen Schläge wieder zurück. Auf der Schlussbahn wird es dann aber noch einmal wild, denn das Par 5 der 9 brummt ihm sogar eine abschließende Doublette auf, weshalb er am Samstag nicht über die 75 (+4) hinauskommt, die ihn als 65. hinten regelrecht einzementiert.

>> Leaderboard Czech Challenge

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