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Kategorie: News Ticker

Schwab: Bilanz und Ausblick

Matthias Schwab zieht zufrieden Bilanz über sein Golfjahr 2021 und freut sich auf den Tanz zwischen PGA- und DP World Tour 2022.

In einem Pressegespräch von Salzburgerland Tourismus im Hangar 7 legt Matthias Schwab den Deckel auf sein Golfjahr 2021, mit durchaus breiter Brust: als erster Österreicher erspielte er Tourkarten sowohl für die DP World- als auch für die PGA Tour. Entsprechend anstrengend könnten sich daher die kommenden 12 Monate gestalten:

Schwabs persönliche Bilanz des abgelaufenen Jahres:

“Ende des Jahres stand die PGA Tour ein bisserl im Vordergrund, ich bin happy wie es gelaufen ist. Vor allem die Konstanz war gut, nur drei Missed Cuts im gesamten Jahr, sicher eine meiner Stärken, auf die ich bisserl stolz bin. Ich habe bewußt darauf hingearbeitet mehr Stabilität reinzubringen.”

Turnierplan für 2022 mit zwei Tours:

“Der Saisonstart steht fest mit den Rolex-Turnieren in Abu Dhabi und Dubai, gut möglich dass ich das 3. Turnier in Dubai auf der DP World Tour auch noch mitnehme. Es ist eine große Challenge, beide Tours unter einen Hut zu bringen. Ganz wichtig ist daher ein solider Turnierplan, nicht wegen einer Woche hin und her über den Atlantik zu fliegen. Aber sicher ist es ein gewisses Risiko für mich beide Touren zu machen.

Es erwartet mich ein intensives Jahr, wahrscheinlich 30 Turniere, dafür bereite ich mich vor. Mein Fokus liegt auf beiden Touren, das Ziel ist beide Tours so gut wie möglich abzuschließen. Natürlich ist es ein gewisses Risiko, wenn ich beides 50:50 mache. Aber ich wäre blöd, wenn ich die Chance nicht annehmen würde.”

Wie auf die Doppelbelastung vorbereiten?

“Gutes Time-Management ist das Ein und Alles, aber auch Pausen einlegen um Körper und Kopf Pausen zu gönnen. Psychisch ist eine Golfrunde sehr fordernd, man muss 4 bis 5 Stunden voll da sein, das wird oft unterschätzt. ”

Konkrete Ziele für das Golfjahr 2022?

“Hauptziel und eigentlich mein einziges Ziel ist es, beide Tours so gut wie möglich abzuschließen. Es gilt dabei den Schwung zu stabilisieren. Wenn ich das schaffe, werden die Ergebnisse gut genug werden um beide Tours gut abzuschließen. Themen wie erster Sieg und andere Dinge sind nicht so auf meinem Radar.”

Das Team Schwab und Stützpunkt in den USA

“Das Core Team bleibt gleich, Caddie, Trainer bleiben die gleichen, somit bleibt eigentlich alles gleich für mich. Für mich ist die PGA Tour kein Grund groß etwas zu ändern. In den USA habe ich in dem Sinn einen halben Stützpunkt in Orlando, wo ich gut trainieren und wohnen kann. Es kommt mir sehr zugute, dass ich vier Jahre in den USA studiert und mir eine Netzwerk aufgebaut habe. Damit werde ich nicht auf der Straße schlafen, zumindest die nächsten Jahre nicht.”

Reisestress wegen Corona?

“2020 war noch eine viel größere Challenge, weil noch alles im Ungewissen war. Aber 2021 ist vor allem auch – Impfung sei Dank – das Reisen viel einfacher geworden.”

Rat an Nachwuchsspieler

“Tipp an die Jungen: für Spieler wie den Niklas Regner oder Maximilian Steinlechner ist es wichtig, dass sie ihrer Linie treu bleiben, wenn sie Profi werden. Nicht alles umkrempeln vom Schwung angefangen. Vertrauen auf das, was sie soweit gebracht hat. Wichtig ist auch, dass man auf Fehler rasch reagiert, diese rasch vergisst, weil die jedem passieren.”

Management durch Vater Andy 

“Mein Vater wird 70 nächstes Jahr und hat daher große Ziele bei den Supersenioren. Aber da er organisatorisch so gut ist, wird er das auch hinbekommen.”

 

 

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Achtbar geschlagen

SENIOR ITALIAN OPEN – FINAL: Markus Brier hat im San Domenico Golf teils hart zu kämpfen, packt am Finaltag mit der 69 aber noch seine beste Runde aus und steigt so mit einem durchaus achtbaren Ergebnis in den Flieger nach Mauritius zum Saisonfinale. Gordon Manson bleibt muss sich mit einer Platzierung im hinteren Drittel anfreunden.

Mit der Senior Italian Open beschließt die Legends Tour ihre heurige Europasaison bevor es noch weiter nach Mauritius zum Tourfinale geht. Markus Brier kommt als Saisonsieger und aktuell 5. der Order of Merit entsprechend entspannt in den San Domenico Golf Club von Brindisi, wo drei Tage italienisches Linksgolf auf die Ü50-Stars wartet. Gordon Manson kommt nach dem Comeback in Österreich zu einem zweiten Einsatz im heurigen Jahr.

Bei starkem Wind seit dem Morgen kommt auch in Brindisi echtes Linksgolf-Feeling auf: Markus Brier agiert solide, erreicht den Turn in Even Par um danach mit zwei Birdies mächtig Druck zu machen. Im Finish wird der Wind immer böiger und heftiger, was zu gleich vier Bogeys auf den letzten fünf Löchern führt und die gesamte Eröffnungsrunde mit 74 (+2) Schlägen gehörig ramponiert. Gordon Manson wird mit seiner späten Startzeit gar zur 76 (+4) verblasen.

Erstmals Rot

Markus Brier stolpert mit einem Bogey mehr schlecht als recht in den Tag, konsolidiert sein Spiel danach allerdings und kommt dank eines Par 5 Birdies auf der 6 zumindest bei Level Par auf den Backnine an. Dort drückt er sein Score dann am Par 5 der 10 erstmals sogar in den roten Bereich und weiß selbst auf einen weiteren Fehler mit Birdie und Eagle die perfekten Antworten. Schussendlich kann er sich sogar auf der 18 noch ein abschließendes Bogey erlauben um immer noch mit der 70 (-2) auch sein Gesamtscore wieder auf Level Par zurechtrücken zu können.

Für Gordon Manson lässt sich der zweite Spieltag bei freundlicheren Verhältnissen durchwegs gut an, liegt er doch schon nach sechs gespielten Bahnen bei 3 unter Par und marschiert so deutlich nach vor. Erst kurz vor dem Turn schleicht sich dann auch das erste Bogey ein, was allerdings einen kompletten Turnaround der Runde darstellt. Zwar geht sich am Par 5 der 10 noch ein weiteres Birdie aus vier Bogeys und ein abschließendes Doppelbogey lassen am Ende aber nur die 75 (+3) zu.

Beste Runde der Woche

Markus Brier beginnt den finalen Freitag dann wie aus der Pistole geschossen und eröffnet die letzte Umrundung gleich mit einem Birdiedoppelpack. Ein Par 3 Bogey gleich danach bremst den Vorwärtsdrang dann jedoch rasch ein, mit Pars danach macht er bis zum Turn aber nichts verkehrt. Auf den ersten Löchern der zweiten Platzhälfte drückt er dann aber wieder aufs Tempo und pusht sich mit drei Birdies deutlich im Klassement nach vor. Zwar schleicht sich danach auch noch ein weiterer Fehler ein, am Ende geht sich mit der 69 (-3) aber seine beste Runde der Woche aus, womit er bei generell guten Scores als 19. jedoch einigermaßen auf der Stelle tritt. Immerhin steigt er so mit einem durchaus achtbaren Resultat in den Flieger nach Mauritius.

Der Finaltag hält für Gordon Manson auf den Backnine dann zunächst trotz eines schnellen Birdies auf der 11 wenig schmeichelhaftes bereit, denn der Wahlkärntner ist muss danach ein Doppelbogey und einen weiteren Fehler verzeichnen, was ihn doch recht deutlich zurückfallen lässt. Auf den vorderen Neun drückt er dann zunächst mit einem Birdiedoppelschlag aufs Tempo, kann dieses aber nicht durchziehen und muss sich schließlich nach drei weiteren Fehlern erneut mit einer 75 (+3) begnügen, was am Ende nur für Rang 52 reicht.

James Kingston (RSA) schnappt sich mit einer 68er (-4) Finalrunde und bei gesamt 11 unter Par den Titel.

Leaderboard Senior Italian Open

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Top 10 in der Heimat

RIEGLER & PARTNER LEGENDS – FINAL: Markus Brier hat zwar am Finaltag auf den Backnine einigermaßen zu kämpfen und kann so auch nicht mehr ins Titelrennen eingreifen, mit der 71 (-1) geht sich aber beim Heimspiel im GC Murhof immerhin mit Rang 8 das nächste Topergebnis aus.

Markus Brier zeigt sich nur eine Woche nach seinem Premierensieg auf der Legends Tour auch beim Heimspiel im GC Murhof wieder von seiner allerbesten Seite, denn mit einer fehlerlosen 67 (-5) brachte er sich vor der Finalrunde sogar ins Titelgespräch. Zwar ist Mauricio Molina (ARG) an der Spitze bereits fünf Schläge weit weg, es wurden jedoch schon weit größere Vorsprünge verspielt, weshalb der 53-jährige Lokalmatador sicher alles daran setzen wird um von Beginn an Druck auf den Argentinier auszuüben.

Relativ früh macht Molina die Türe für die Verfolger dann etwas auf, nachdem er zwar auf der 1 noch ein Birdie mitnimmt, sich am Par 3 danach aber ein Doppelbogey eintritt. Ausnützen kann dies Markus Brier zunächst noch nicht, erst auf der 6 fällt dann der erste Birdieputt, der ihn bis auf zwei Schläge an den Argentinier heranbringt. Das lässt “Maudi” so richtig heiß laufen, denn am darauffolgenden Par 5 stopft er sehenswert den Eagleputt und liegt damit plötzlich sogar kurzzeitig in geteilter Führung, bis der Südamerikaner seinerseits auf der 7 den Adler landen lässt.

Das bringt Molina auch so richtig auf den Geschmack, denn nach und nach baut er sein Score weiter aus. Markus Brier kann zwar zunächst mit einem weiteren Birdie auf der 10 noch mithalten, da sich auf der 12 und der 13 dann allerdings nur Bogeys ausgehen, wächst der Rückstand auf den Spitzenreiter sogar wieder auf unangenehme fünf Schläge an. Nur kurz kann er dann auf der 14 gegensteuern, ehe er sich auf der 15 und der 16 gleich die nächsten Fehler eintritt, was ihn endgültig aus dem Titelrennen kegelt. Zumindest bringt er aber am Ende mit der 71 (-1) auch am dritten Spieltag wieder eine rote Runde zum Recording und darf sich so in der Heimat mit Rang 8 immerhin über das nächste Topergebnis freuen.

Mit dem bereits sechsten Topergebnis verteidigt Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte auch zwei Turniere vor Schluss seine Top 5 Platzierung in der Order of Merit und bleibt damit auch der absoluten Tourelite erhalten. Mit der starken Saison darf er auch im Jahr 2022 wieder mit Majorstarts in den USA rechnen.

“Ich habe an diesem Wochenende zweieinhalb gute Runden gespielt, aber auf einmal habe ich heute meinen Rhythmus verloren. Ab Loch zehn habe ich begonnen, die Abschläge zu verziehen. Dazu haben auch noch zwei, drei Putts nicht funktioniert, dadurch bin ich leider in eine Abwärtsspirale geraten, aber das passiert manchmal leider Gottes. Ich habe auch keine Erklärung dafür, woher das plötzlich gekommen ist. Gegen Ende der Runde hat das ganze Paket nicht mehr wirklich funktioniert”, lässt Markus Brier die Finalrunde noch einmal Revue passieren.

Solide im Mittelfeld

Gordon Manson beginnt die Finalrunde auf den Backnine und tritt sich gleich am Par 5 der 10 ein anfängliches Bogey ein. Zwar bessert er dieses recht zeitnah wieder aus, nach weiterem Fehler auf der 18 kommt er aber nur im Plusbereich auf den letzten neun Löchern des Turniers an. Dort dreht er sein Score dann aber mit einem roten Doppelpack rasch wieder in die richtige Richtung, muss jedoch abermals danach auch ein Bogey notieren. Erst gegen Ende bringt er dann noch einmal Farbe aufs Tableau, wobei zwei Birdies gegenüber einem weiteren Schlagverlust die Oberhand behalten, was ihm zum Abschluss immerhin noch mit der 71 (-1) eine rote Runde ermöglicht, was für Rang 36 reicht.

Claude Grenier ist die gesamten Backnine über vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und muss parallel dazu bereits drei Bogeys einstecken, womit er sich von den letzten Plätzen nicht absetzen kann. Auch auf den vorderen Neun will am Sonntag kein Erfolgserlebnis gelingen und da er sich darüber hinaus noch vier weitere Fehler eintritt, geht sich am Ende sogar nur die 79 (+7) aus, womit er den Murhof nur mit einem 64. Platz wieder verlässt.

Die beiden rot-weiß-roten Amateure im Feld Charly Bauer und Alexander Petrskovsky machen auch am Finaltag noch einmal durchwegs gute Figur. Bauer wird am Ende mit einer 73 (+1) 56., Petrskovsky mit einer 72 (Par) 59. Argentinien feiert am Ende in der Steiermark sogar einen Doppelsieg, denn Mauricia Molina lässt sich mtie iner 67 (-5) den Sieg bei 17 unter Par nicht mehr nehmen. Mit Respekabstand von vier Schlägen folgt ihm Landsmann José Coceres (67) auf Rang 2.

Leaderboard Riegler & Partner Legends

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Ins Gespräch gebracht

RIEGLER & PARTNER LEGENDS – 2. RUNDE: Markus Brier bringt sich nur eine Woche nach seinem Premierensieg auf der Legends Tour auch beim Heimspiel im GC Murhof dank einer fehlerlosen 67 wieder ins Titelgespräch.

Markus Brier konnte seine enorm starke Form, die ihm erst vergangene Woche seinen Premierensieg auf der Legends Tour einbrachte, auch beim Heimspiel im GC Murhof wieder abrufen, denn mit einer 69 (-3) reihte er sich als 10. durchwegs vielversprechend ein. Am Samstag soll nun die nächste Runde in den 60ern gelingen um auch am finalen Sonntag noch vorne mitmischen zu können. Gordon Manson und Claude Grenier mussten sich mit schwarzen Auftaktrunden anfreunden und hoffen am zweiten Spieltag auf die ersten roten Scores in der Steiermark.

Gleich vom schwierigen Par 3 der 2 entführt Markus Brier am Samstag ein Birdie und pusht sich so selbst nahezu von Beginn an in die richtige Richtung. Sein Visier hat er auch danach weiterhin unglaublich scharf gestellt und profitiert davon zwei Löcher später auch auf der zweiten kurzen Bahn der Frontnine. Da er, anders als bei seiner ersten Umrundung, die gesamten Frontnine über fehlerlos bleibt und auch vom Par 5 der 7 noch ein Birdie mitnimmt, schließt er endgültig zur absoluten Spitze auf.

Der eingeschlagenen Linie bleibt er auch nach dem Turn weiterhin treu und schnappt sich gleich am Par 5 der 10 den nächsten Schlaggewinn, der ihn endgültig in den Top 10 einmauert. Ohne jeglichen Wackler spult er in Folge die Bahnen ab, kreist am Par 5 der 14 noch einen weiteren Score am Tableau ein und marschiert schlussendlich mit der fehlerlosen 67 (-5) über die Ziellinie, womit er sich bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitze und als 3. vor den letzten 18 Löchern sogar ins Titelgeschäft bringt, wenngleich Mauricio Molina (ARG) an der Spitze bei gesamt 13 unter Par bereits fünf Schläge vor dem 53-jährigen Lokalmatador liegt.

Mit der Performance zeigt sich “Maudi” klarerweise voll zufrieden, wie er auch selbst danach sagt: “Das war eine sehr gute Runde, über die ich richtig happy bin. Bis auf zwei durchwachsene Grünschüsse auf der 3 und der 16 waren keine schlechten Schläge dabei, aber zum Glück sind dort zwei längere Par-Putts gefallen. Es war auch sehr cool, dass viele Zuschauer mit unserem Flight mitgegangen sind und für eine super Stimmung gesorgt haben. Morgen kann die Devise nur volle Attacke lauten. Ich werde sicher noch ein Schäuflein nachlegen müssen. Dann wird man ja sehen, ob es reicht, dass ich mich im Kampf um den Sieg noch wichtig machen kann.”

Plätze gutgemacht

Gordon Manson krallt sich, anders als noch am Freitag, nach drei Pars zu Beginn am Par 3 der 4 das erste Birdie, tritt sich in Folge aber sogar gleich zwei Bogeys ein, womit es klarerweise im Klassement nicht weiter nach vorne geht. Immerhin kann der gebürtige Schotte mit einem weiteren roten Eintrag noch auf den ersten neun Löchern sein Score wieder ausgleichen. Das gibt ihm sichtlich auch einen gewissen Boost, denn mit zwei weiteren Birdies zu Beginn der Backnine geht es erstmals auch spürbar im Klassement in Richtung Norden. Zwar wirft ihn kurz darauf ein Bogeydoppelpack wieder zurück, Gordon krallt sich jedoch danach noch zwei Birdies und bringt so schließlich die 70 (-2) zum Recording, womit er sich bis auf Rang 39 verbessert.

Claude Grenier ist am zweiten Spieltag als erster Österreicher unterwegs und schnappt sich nach anfänglichen Pars am Par 3 der 4 das erste Birdie, rutscht jedoch nur zwei Löcher später mit einem Fehler auch rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück und kommt so nach den Frontnine noch nicht vom Fleck. Wie schon am Vortag holt er sich dann gleich nach dem Turn am Par 5 der 10 das Birdie ab und kann damit etwas im Klassement Boden gutmachen. Da er daran jedoch nicht anknüpfen kann und mit zwei Bogeys und einer Doublette ein rabenschwarzes Finish hinlegt, geht sich wie schon zum Auftakt nur eine 75 (+3) aus, die ihn als 63. vom hinteren Bereich nicht wegkommen lässt.

Die beiden heimischen Amateure Charly Bauer und Alexander Petrskovsky können mit einer 75 (+3) bzw. 79 (+7) nicht mehr an die starken ersten Runden anknüpfen und rutschen im Klassement zurück.

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Vielversprechend eingereiht

RIEGLER & PARTNER LEGENDS – 1. RUNDE: Markus Brier zeigt sich nach seinem Premierensieg auf der Legends Tour in der Vorwoche auch beim Heimspiel im GC Murhof wieder von seiner besten Seite und reiht sich nach einer 69 (-3) in vielversprechender Position ein.

Nach seinem ersten Triumph im Kreis der European Tour-Legends kommt Markus Brier sozusagen als Meister aller Klassen zum Murhofer Heimspiel. Dazu hat er mit Michael Campbell, Barry Lane, Ian Woosnam, Phillip Price oder Titelverteidiger James Kingston hochkarätige Freunde mitgebracht, die ihm zugleich den erhofften Heimsieg schwer machen werden. “Dieser Sieg ist das beste, was mir vor dem Turnier auf meinem Heimatplatz passieren konnte. Ich liebe den Murhof, der Knoten ist geplatzt und jetzt werde ich die Woche genießen,” so Brier vor dem Start am Freitag.

Zu Beginn hat Markus Brier noch ein wenig Schwierigkeiten richtig in einen gewinnbringenden Rhythmus zu finden, was sich auf der 3 und der 5 in recht frühen Bogeys bemerkbar macht. Dank eines sofort darauffolgenden Birdies kann er sein Spiel aber stabilisieren und darf sich kurz vor dem Turn am Par 5 der 9 dann noch auf den Frontnine über den scoretechnischen Ausgleich freuen. Auf den zweiten Neun kommt er dann so richtig auf den Geschmack, schnappt sich zunächst gleich am Par 5 der 10 das nächste Birdie und setzt mit einem roten Triplepack von der 13 bis zur 15 sogar zu einem sehenswerten Zwischensprint an. Zwar macht ihm die 18 schließlich noch einen kleinen Strich durch die Rechnung, mit der 69 (-3) legt er sich als 10. aber eine durchaus angenehme und vielversprechende Ausgangslage auf.

“Das war mit Sicherheit besser als meine erste Runde vor zwei Jahren hier am Murhof, als ich gleich sieben Schläge auf die Spitze verloren habe. Der Start war heute zwar nicht berauschend, aber dann ist es mit sechs Birdies richtig gut gelaufen. In dieser Phase hat sich mein Spiel sehr gut angefühlt und auch das Putten hat super funktioniert. Das hat in Summe schon nach Golf ausgesehen. Am Beginn der Runde hat auch der Umstand eine Rolle gespielt, dass es noch ziemlich frisch gewesen ist und man mit den Schlägern noch ein wenig justieren musste. Aber grundsätzlich ist nichts Entscheidendes passiert, ich bin noch gut im Rennen”, so “Maudi” danach durchaus zufrieden.

Im hinteren Drittel

Gordon Manson ist als erster Österreicher beim Heimspiel unterwegs und findet sich zunächst mit recht sicheren Pars durchaus gut zurecht. Das Par 3 der 4 brummt ihm schließlich zwar ein Bogey auf, dank eines Birdies am ersten Par 5 der Runde kommt er aber bei Level Par auf den zweiten neun Löchern an. Dort geht es dann am Par 5 der 10 sogar erstmals in den Minusbereich, den er mit zwei darauffolgenden Bogeys allerdings prompt wieder verlässt. In Folge läuft er vergeblich dem scoretechnischen Ausgleich hinterher und muss zum Abschluss auf der 18 noch einen weiteren Schlagverlust einstecken, womit er zum Auftakt schließlich nur die 74 (+2) über die Ziellinie bringt, was nur für Platz 51 reicht.

Claude Grenier hat einige Schwierigkeiten sich zurecht zu finden und tritt sich schon am schwierigen Par 3 der 2 sogar ein Doppelbogey ein, auf das kurze Zeit später noch zwei weitere Fehler folgen. Zumindest geht sich am Par 5 der 7 auch das erste Birdie aus. Auf der 10 verkürzt er dann rasch noch weiter, kann jedoch keine weiteren Birdies mehr auf die Scorecard zaubern und muss sich nach einem späten Fehler auf der 17 am Ende mit der 75 (+3) und Rang 56 anfreunden.

Mit Alexander Petrskovsky und Charly Bauer mischen auch zwei heimische Amateure im Feld mit und wissen sich mit einer 72 (Par) bzw. 73 (+1) durchaus zu behaupten. Die frühe Bestmarke setzen Liam Bond (WAL) und Thomas Gögele (GER) die beide 65er (-7) Runden zum Recording bringen.

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Stilvoller Abschluss

CASTANEA CHAMPIONSHIP – FINAL: Felix Schulz erreicht beim Saisonfinale Platz 10, Max Lechner wird bester Amateur.

Ein später Kraftakt mit zwei Birdies bringt Felix Schulz zum Abschluss die 68 und mit Platz 10 noch ein Top-Ergebnis ein, auch wenn es nicht reicht um mit den besten 10 der Jahreswertung in die Challenge Tour aufzusteigen. Max Lechner wird mit Platz 15 klar bester Amateur im Feld. Alois Kluibenschädl beendet seine Pro Golf-Tour Saison mit einem 20. Rang, Lukas Lipold wird 27.

2. RUNDE: Felix Schulz ist mit Birdie und Eagle auf fehlerlosen ersten Löchern 10 bis 18 am Vormarsch, ehe sich mit Fortdauer doch Fehler in Form von zwei Bogeys einschleichen. Aber auch die 70 reicht um sich bis auf Position 17 vorzutanken. Max Lechner findet die gleiche Ausgangsposition vor dem Finaltag bei 1 unter Par vor, nur zwei Schläge außerhalb der Top 10. Alois Kluibenschädl hat bei Even Par auch noch ein achtbares Ergebnis in Reichweite.

1. RUNDE: Mit der Castanea Championship geht der Deckel auf die Saison 2021 der Deutschen Pro Golf Tour, in der die Österreicher einmal mehr nur Nebenrollen spielen. Da jedoch heuer coronabedingt gleich 10 Spieler in die Challenge Tour aufsteigen, ist theoretisch noch alles für die Finalisten möglich. Das auf 50.000 Euro aufstockte Preisgeld lockt Lukas Lipold, Felix Schulz, Clemens Gaster, Alois Kluibenschädl sowie Amateur Max Lechner an, die sich immerhin für den finalen Showdown der Deutschen Satellite Tour qualifizieren konnten.

Der einzige Österreicher im Feld, für den es nicht um Preisgeld geht, erwischt auch den besten Auftakt: Max Lechner legt auf dem anspruchsvollen Kurs von Adendorf eine weitere Talentprobe mit 69 Schlägen ab und schiebt sich damit bis auf Position 9 vor. Alos Kluibenschädl gelingt mit 70 Schlägen bei 1 unter Par gerade noch eine Runde unter Par. Felix Schulz muss sich mit der 71 zufrieden geben, Lukas Lipold kommt trotz 5 Birdies nicht über die 74 hinaus, da es an der 13 mit der 8 zuviel Ungemach für ihn gibt.

Leaderboard Castanea Championship

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Champ aller Klassen

EUROPEAN SENIOR MASTERS – FINAL: Markus Brier ist im Forest of Arden Marriott Hotel & Country Club die gesamte Woche über voll auf Höhe des Geschehens, lässt sich selbst von überfluteten Grüns nicht bremsen und schnappt sich nach Siegen auf der Challenge- und European Tour nun auch auf der Legends Tour den ersten Pokal.

Bereits etliche Male war Markus Brier auf der Legends Tour haarscharf am ersten Sieg dran. Erst vor zwei Wochen musste er sich im Stechen geschlagen geben und verpasste so noch den ganz großen Wurf. Am 3. Oktober 2021 ist es nun aber soweit, denn im Forest of Arden CC kann niemand Österreichs Super-Senior das Wasser reichen. Den ersten Sieg hätte er auch wohl kaum besser timen können, kommt er doch als frisch gebackener European Senior Masters Champion in absoluter Überform zum Heimspiel in den GC Murhof. “Ich fühle mich jetzt richtig gut. Es war wirklich eine Schlacht heute. Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, wie schwierig es ist zu gewinnen,” äußert sich Brier überglücklich.

Zum Auftakt hat Österreichs erster European Tour Champion gleich eine der ersten Startzeiten und findet sich von Beginn an durchaus gut zurecht, wie ein frühes Birdie am ersten Par 5 untermauert. Angespornt vom soliden Start läuft es auch danach wie geschmiert, denn mit weiteren roten Einträgen am Par 3 der 5 und dem zweiten Par 5 der Frontnine, mischt er zur Halbzeit bereits ganz vorne mit. Auch die zweiten Neun lassen sich zunächst sehr solide an, ehe er sich auf der 13 auch das erste Bogey einfängt, dem er recht zeitnah auf der 16 ein weiteres folgen lässt. Immerhin geht sich am Par 5 der 17 auch noch ein Birdie aus, was schließlich in der 70 (-2) mündet und ihn ganz vorne mitmischen lässt.

Am Samstag knüpft er dann auf den Backnine mit solidem Spiel sofort an den gelungenen ersten Auftritt an und grooved sich ab der 15 so richtig in einen Birdierhythmus, denn mit gleich drei roten Einträgen am Stück zieht der 53-jährige bis an die Spitze nach vor. Um 14:00 MEZ muss das Turnier wegen überflutetem Terrain dann jedoch unterbrochen werden und kann am Samstag nicht wieder gestartet werden. Erst am Sonntag um 09:30 MEZ geht es für “Maudi” weiter und dass er über Nach den gewinnbringenden Schwung keinesfalls eingebüßt hat macht er mit drei weiteren Birdies eindrucksvoll klar. Derart stark unterschreibt er schließlich sogar die fehlerlose 66 (-6) und geht so bei gesamt 8 unter Par und überlegen in Führung liegend in die finale Umrundung.

Kampf auf den letzten 9 Löchern

Mit angenehmen drei Schlägen Vorsprung auf Rafael Gomez (ARG) nimmt Markus Brier am Nachmittag dann die finale Umrundung in Angriff und zeigt sich erneut von seiner ganz sicheren Seite. Mit soliden Pars macht er absolut nichts verkehrt und da er sich dann am Par 5 der 7 das erste Birdie krallt und Gomez einige Schwierigkeiten hat, kann er trotz eines Bogeys auf der 9 seinen Vorsprung vor den letzten neun Löchern sogar auf fünf Schläge ausbauen. Der Fehler kostet jedoch einigermaßen die Sicherheit, denn kaum auf den Backnine angekommen setzt es sofort weitere Bogeys, an der 10 unter anderem mit einem Dreiputt. Da allerdings auch die Konkurrenz mit den schwierigen Verhältnissen so ihre Mühe hat und Markus sein Spiel in Folge wieder stabilisiert, reicht am Ende sogar die 75 (+3) um bei gesamt 5 unter Par und mit zwei Schlägen Vorsprung auf Rafael Gomez den Sieg feiern zu können. “Ich habe wirklich gut die ersten 9 gespielt, aber dann begann ich zu viel zu denken und habe begonnen ein paar Bogeys zu machen. Daher war es ein Kampf am Ende, aber ich bin jetzt so glücklich.”

Vor wenigen Wochen am Finaltag in Paris hat er laut eigener Aussage eine Kleinigkeit im Schwung gefunden und spielt seitdem wieder wie in seinen allerbesten Zeiten. Dass der erste Sieg auf der Legends Tour nun ausgerechnet im Forest of Arden CC gelingt ist bei näherer Betrachtung keineswegs Zufall, denn bereits zweimal musste er auf dem anspruchsvollen Par 72 Gelände nur einem den Vortritt lassen. Damit vollendet Markus Brier auch den “Europa-Hattrick”, denn nach Siegen auf Challenge- und European Tour, schnappt er sich nun auch auf der Legends Tour den ersten Pokal. Nach zwei Siegen von Gordon Manson ist es für Golf-Österreich somit bereits der dritte volle Erfolg auf der Seniors Tour. Bereits kommende Woche hofft “Maudi” nun erneut seine Überform ausspielen zu können um auch beim Heimspiel am Murhof wieder um den Sieg mitspielen zu können. “Der Promotor hat zwar gemeint, ich soll mir den ersten Sieg für nächste Woche aufheben, aber ich nehme was ich bekommen kann,” lacht Brier.

Leaderboard European Senior Masters

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Im Stechen geschlagen

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier muss sich im Royal Aberdeen GC erst im Stechen Thomas Levet (FRA) am ersten Extraloch knapp geschlagen geben.

Markus Brier pulverisiert das Feld zum Auftakt der Scottish Senior Open mit einer fehlerlosen 65 (-6), womit sich der Wiener um gleich drei Schläge von den ersten Verfolgern absetzt: “Ich habe etwas in meinem Schwung nach dem furchtbaren Auftakt zuletzt in Paris gefunden. Jetzt funktioniert mein Schwung absolut perfekt. Ich habe in Aberdeen einen Superstart erwischt und auch ein paar Putts früh in der Runde gelocht, was auf diesem Platz extrem wichtig ist, weil man später wenig Chancen bekommt. Das war meine zweite fehlerfreie Runde in Folge und jetzt bin ich voll im Laufen,” berichtet er überglücklich.

Zäher Nebel und auch Regen verzögert am Samstag den Start in die zweite Runde, was naturgemäß auch den Start von Markus Brier in den Samstag beeinträchtigt. Über zweieinhalb Stunden muss Österreichs erster European Tour Sieger Däumchendrehen und kommt statt 09:10 MEZ erst um 11:45 MEZ dazu die zweite Umrundung in Angriff zu nehmen.

Die lange Warterei hinterlässt beim Routinier auch sichtlich Spuren, wenngleich sich dies auf den ersten Bahnen noch nicht bemerkbar macht. Am Par 3 der 8 geht sich dann allerdings nur ein Bogey aus, auf welches er auf der 9 gleich noch eines draufsetzt. Zwar steuert er mit einem Par 5 Birdie auf der 12 gegen, und bessert selbst eine Doublette mit zwei darauffolgenden Birdies wier aus, da er die Runde aber mit einem Bogeydoppelpack beendet, steht er schließlich nur mit der 74 (+3) beim Recording, was ihn doch etwas zurückrutschen lässt.

An den Auftakt angeschlossen

Am Finaltag gibt “Maudi” dann von Beginn an Vollgas und hat vor allem die Par 5 Löcher bestens im Griff, denn mit einem Eagle auf der 2 und einem Birdie auf der 6 marschiert er in Windeseile wieder bis an die Spitze nach vor. Kurz vor dem Turn nimmt er dann am Par 3 der 8 noch ein Birdie mit und mischt so vor den Backnine weiterhin voll im Kampf um den Titel mit.

Auch auf den zweiten Neun zeigt er großartiges Golf, nimmt auf der 13 und der 16 zwei weitere Birdies mit und lässt bis zum Schluss nie die Gefahr aufkommen einen Schlag abgeben zu müssen. Am Ende marschiert er mit der bogeyfreien 65 (-6) über die Ziellinie und muss damit nun bei gesamt 9 unter Par mit Thomas Levet ins Stechen um den Titel.

Dort setzt sich der Franzose dann am ersten Extraloch mit einem starken Sand Save und dem Par durch, nachdem Markus Brier seinen Parputt aus knapp drei Metern nicht lochen kann. Levet schafft damit auch das seltene Kunststück von gleich zwei Siegen hintereinander.

Leaderboard Scottish Senior Open

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Vorne mit dabei

KORN FERRY TOUR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab findet zwar nur schleppend in den Moving Day, dreht seine dritte Runde im Victoria National GC aber dank starker Backnine noch zur 68 (-4) und ist so vorne mit dabei.

Matthias Schwab hatte am Freitag in Indiana zwar etwas mehr zu kämpfen und musste sich schlussendlich mit einer 72 (Par) zufrieden zeigen. Mit der Par-Runde blieb der junge Steirer aber an den Spitzenplätzen dran und zieht so als 13. ins Wochenende ein. Damit stemmt der Rohrmooser nicht nur auch beim dritten und letzten Finals Series Event der Korn Ferry Tour wieder den Cut, sondern wahrt darüber hinaus auch die Möglichkeit sich im Finals Ranking der Tour noch weiter zu verbessern, was die Startchancen auf der PGA Tour kommendes Jahr etwas erhöhen könnte.

Wie schon am Vortag geht allerdings auch diesmal der Start einigermaßen daneben, denn nach verpasstem Up & Down muss er gleich auf der 1 den ersten Fehler notieren. Zwar stabilisiert er danach sein Spiel etwas, verpasst am ersten Par 5 aber das erhoffte Birdie und muss nach eingebunkertem Teeshot am Par 3 der 5 sogar recht zeitnah das zweite Bogey des Tages einstecken.

Erst kurz vor dem Turn darf der 26-jährige dann erstmals etwas durchatmen, nachdem er sich am Par 5 der 9 für eine gelungene Grünattacke mit dem ersten Birdie belohnt. Auch die nächste lange Bahn zu Beginn der zweiten Neun entwickelt sich dank eines starken Wedges gewinnbringend, womit er sein Score immerhin wieder zurück auf Anfang stellen kann.

Das bringt auch endgültig die Sicherheit zurück und lässt ihn auf der 12 auch ein erstes echtes Highlight setzen, denn am kurzen Par 4 der 12 knallt er den Drive aufs Fairway und locht in Folge seelenruhig sogar zum Eagle, was auch die Top 10 wieder in Sichtweite bringt. Doch selbst damit hat Matthias noch nicht genug und legt auf der 13 ein weiteres starkes Eisen aufs Grün und nimmt nach gefühlvollem Putt gleich das nächste Erfolgserlebnis mit.

Nachdem er am letzten Par 5 dann den zweiten Schlag stark am Vorgrün parkt, sackt er zwei Putts später bereits Schlaggewinn Nummer sechs ein und mischt damit endgültig im Spitzenfeld mit. Da er auf den verbleibenden Löchern nichts mehr anbrennen lässt und so schlussendlich die 68 (-4) unterschreibt, mischt er vor den letzten 18 Löchern als 9. in den Spitzenplätzen mit.

“So wie schon in der zweiten Runde waren die ersten Löcher auch diesmal wieder nicht richtig gut. Ich hab aber ab der 6 sehr gut ins Spiel gefunden und spielte dann bis zum Schluss sehr gut. Vor allem die Drives war top, denn ich hatte echt alle auf den Fairways. Auf der 12 hab ich das Grün attackiert und getroffen und dann aus fünf Metern zum Eagle gelocht”, fasst Matthias den Moving Day zusammen.

Trey Mullinax (USA) lässt sich auch am Samstag noch von der Spitze verdrängen und geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 14 unter Par als Leader in die finale Runde der Saison.

Leaderboard Korn Ferry Tour Championship

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Drangeblieben

KORN FERRY TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab hat am Freitag im Victoria National GC hart zu kämpfen, bleibt mit einer 72 (Par) aber an den Spitzenplätzen dran und wahrt somit auch die Chance sich im Finals Ranking noch weiter zu verbessern.

Matthias Schwab pushte sich zum Auftakt mit Finish mit zwei späten Birdies und einem abschließenden Eagle noch zu einer 68 (-4), womit es sich der Rohrmooser nach den ersten 18 Löchern sogar in den Top 10 gemütlich machte. Am Freitag hat der, bereits fix mit einer PGA Tourcard augestattete, Steirer nun sogar den kleinen Bonus einer frühen Startzeit, den er verständlicherweise bestmöglich ausnützen möchte.

Allerdings muss er nach einem verfehlten Grün und dem verpassten Up & Down gleich auf der 1 ein anfängliches Bogey notieren und hat auch auf der 2 aus dem Rough etliche Probleme was prompt im nächsten Fehler mündet, womit der Start in den Freitag durchaus als verpatzt tituliert werden kann. Am ersten Par 5 danach verpasst er dann zwar noch den Birdiekonter, überredet dafür jedoch die 4 nach starker Annäherung zum ersten roten Eintrag und holt sich so immerhin einen Schlag recht schnell wieder zurück.

So richtig ins Rollen bringt ihn das erste Birdie aber nicht und da er auf der 6 drei Anläufe am Grün benötigt, ehe der Ball endlich im Loch verschwindet, muss er rasch den nächsten Fehler notieren. Kurz vor dem Wechsel auf die zweiten Neun macht sich die Grünattacke dann am zweiten Par 5 aber bezahlt und der Steirer holt sich immerhin sein zweites Birdie des Tages ab. In Folge setzt etwas Leerlauf ein, womit er bei insgesamt eher gedämpfteren Scores jedoch nichts verkehrt macht.

Erst auf der 15 bringt er dann wieder Farbe ins Spiel, nachdem er vom einzigen Par 5 der zweiten Neun das Birdie entführen kann und sich so auch wieder auf Level Par zurückarbeitet, womit er am Ende die 72 (Par) unterschreibt. Zwar büßt er damit ein paar Ränge ein, bleibt als 13. jedoch an den Spitzenplätzen dran und stemmt so nicht nur auch beim dritten Finalturnier wieder den Cut, sondern wahrt sogar die Chance sich im Finals Ranking der Top 25 noch weiter zu verbessern.

Nach der Runde meint er: “Par ist okay heute. Mein Spiel war nicht so problemlos wie noch gestern, wobei vor allem der Start holprig war. Trotzdem bin ich weiter im Spitzenfeld dabei mit guten Chancen auf ein weiteres Top 10 Ergebnis.” Trey Mullinax (USA) behauptet am Freitag seine Führungsposition und geht bei gesamt 10 unter Par als Leader in den Moving Day.

Leaderboard Korn Ferry Tour Championship

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