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Kategorie: News Ticker

Bacher mit Top 10

ST. PÖLTEN OPEN – FINAL: H.P. Bacher lässt sich im GC St. Pölten mit einer unaufgeregten Finalrunde ein Top 10 Ergebnis nicht mehr nehmen. Ales Korinek (CZE) holt sich in Niederösterreichs Landeshauptstadt beim verkürzten Programm den Sieg.

Nach der Ouvertüre in Polen gastiert die Pro Golf Tour in St. Pölten Open, dem ersten von drei Turnieren in der Alpenrepublik im Rahmen der Deutschen Satellite Tour. Nach seinen European Tour-Auftritten ist dies für Lukas Lipold die dritte Gelegenheit in Niederösterreich seine starke Form zu zeigen. Auf der Pro Golf Tour punktete der Salzburger heuer schon zweimal in den Top 10. Von den Österreichern war jedoch zuletzt in Polen Alois Kluibenschädl unser bester.

Aufgrund der starken Regenfälle vom Montag verschob sich der Start auf Mittwoch. Turnier auf 2 Runden ohne Cut verkürzt. Am Mittwoch kann seit 07:30 Uhr endlich regulär gespielt werden. Am frühen Nachmittag machte einsetzender Regen den St. Pöltner Golfplatz erneut unspielbar. Die Turnierleitung möchte am Donnerstag ab 7:30 Uhr die 1. Runde abschließen, danach den Cut bei den besten 40 Spielern ansetzen und am Nachmittag mit den Finalisten 36 Löcher abschließen um das volle Preisgeld auszahlen zu können.

Alois Kluibenschädl muss den Großteil seiner Auftaktrunde bei den heftigsten Bedingungen am Mittwoch absolvieren, was ihm mit zwei Par 3-Birdies und nur einem Bogey auch gut gelingt. Schade um das Doppelbogey am schwersten Loch, der überlangen 6, die am Ende doch nur für ein Score von 1 über Par und knapp den Cut reicht. Hans-Peter Bacher weiß die freundlicheren Bedingungen am Donnerstag zu seinen Gunsten auszunutzen. Mit 5 Birdies kann er auch drei eingestreute Bogeys verschmerzen und postet eine Auftaktrunde von 2 unter Par, die den Salzburger aus den Top 10 ins Finale gehen lässt.

Bernard Neumayer fällt nach gutem Beginn wieder auf Even Par zurück, rettet aber dank des Birdies am kurzen Par 3 in Finish noch eine rote Eröffnungsrunde von 1 unter Par. Routinier Jürgen Maurer bastelt trotz wilder zweiter 9 Löcher eine Par-Runde zusammen und rutscht im Mittelfeld ins Finale. Ralph Leitner bringt dank heißer Back 9 mit vier Birdies die Par-Runde herein. Alexander Kopp komplettiert mit einer Runde von 1 über Par das heimische Sextett im Finale. Lukas Lipold, mit zwei Top 10’s heuer bester Österreicher auf der Pro Golf Tour, kommt mit dem tiefen Geläuf überhaupt nicht zurecht und scheidet nach 8 Bogeys und der 75 sang- und klanglos aus.

Nur Minuten nach dem Ende der sich über Tage hinwegziehenden Auftaktrunde, steht dann für die Top 40 und Schlaggleichen die Finalrunde auf dem Programm, die mit Kanonenstart um 14:45 Uhr gestartet wird. H.P. Bacher beginnt diese auf Loch 5 und nimmt sofort das erste Birdie mit. Wie sich im Nachhinein herausstellen soll, ist dies jedoch das einzige Highlight auf einer ansonsten sehr ereignisarmen Runde, denn alle übrigen Bahnen absolviert er mit der vorgegebenen Schlaganzahl und steht so schließlich mit der 69 (-1) beim Recording, was ihm als 8. aber immerhin noch einen Top 10 Platz einbringt.

Bernard Neumayer (70) als 18., Jürgen Maurer (70) und Alexander Kopp (69) als 20., Alois Kluibenschädl (71) als 26.und Ralph Leitner (78) als 41. ergänzen das rot-weiß-rote Finalbild. Den Sieg schnappt sich der Tscheche Ales Korinek mit einer 70 (Par) und bei gesamt 7 unter Par.

>> Leaderboard St. Pölten Open

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15. beim Comeback-Turnier

POLISH OPEN – FINAL: Alois Kluibenschädl beendet das Comeback-Event der Pro Golf Tour im Gradi GC mit einer 70 und auf dem 15. Platz.

In dieser Woche geht es nach über vier Monaten Covid 19-Pause endlich auch wieder auf der Pro Golf Tour weiter. Gespielt wird die Polish Open im Gradi GC mit 30.000 Euro Preisgeld. Eine gute Gelegenheit für Alois Kluibenschädl, Nikolaus Wimmer, Ralph Leitner, Robert Molnar und Michael Vonbank zur Standortbestimmung auf der Deutschen Satellite Tour.

Zum Auftakt wird im Gradi GC ultratief gescort, der Deutsche Dominik Pietzsch und der Schweizer Jeremy Freiburghaus stürmen mit 60er-Runde zur geteilten Spitze bei 10 unter Par. Die Österreicher können dagegen die mangelnde Turnierpraxis nicht kaschieren, einzig Alois Kluibenschädl bringt sich mit der Par-Runde von 70 Schlägen zumindest auf Cutkurs. Unter den Erwartungen bleiben Robert Molnar (73), Nikolaus Wimmer (78) und Ralph Leitner (79).

Am Donnerstag drückt Alois Kluibenschädl dann ordentlich aufs Tempo und schiebt sich mit einer 63 (-7) weit im Klassement nach vor. Nach seiner bislang tiefsten Runde auf der Pro Golf Tour hat er am Freitag auch klar die Chance gleich beim Re-Start der Tour ein Topergebnis mitzunehmen. Den übrigen Österreichern ergeht es weniger gut, denn alle verpassen teils deutlich den Cut. Niki Wimmer gibt vor seiner zweiten Runde auf.

Am Finaltag läuft es dann zu Beginn noch alles andere als rund, denn gleich zwei anfängliche Bogeys lassen ihn rasch an Boden verlieren. Auf der 6 kann er mit dem ersten Birdie zwar wieder verkürzen, gleich nach dem Turn geht es aber mit einem weiteren Par 5 Bogey wieder retour. Erst danach fängt sich Alois und gleicht sein Score mit zwei späten Birdies immerhin noch aus. Mit der 70 (Par) beendet er das Comeback-Turnier der Pro Golf Tour auf dem 15. Platz. Den Sieg sichert sich Julien Brun (FRA), nach einer 65 (-5) und bei gesamt 18 unter Par.

>> Leaderboard Polish Open

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Wie befürchtet

Wie eigentlich bereits von vielen Seiten befürchtet wandert der Ryder Cup nun endgültig im Kalender um ein Jahr zurück und wird statt September 2020 nun erst im Herbst 2021 ausgetragen.

Eigentlich bereits seit Beginn der Coronavirus-Pandemie und den damit verbundenen zahlreichen Absagen sowohl auf der European- als auch auf der PGA Tour, wurde viel über eine Verschiebung des Ryder Cups spekuliert. Vor allem aus dem Grund, da die Qualifikationskriterien grundlegend hätten geändert werden müssen, da viele Spieler auf Grund der ausgefallenen Events gar keine Möglichkeit gehabt hätten sich regulär für den Kontinentalvergleich zu qualifizieren.

Seit Mittwoch, den 8. Juli, ist es nun also endgültig fix, dass das Match USA gegen Europa um ein Jahr verschoben wird. Statt von 25. bis 27. September 2020 findet das Spektakel nun also erst 2021 statt. Der Austragungsort bleibt mit Whistling Straits in Wisconsin ident und auch der Termin Ende September soll gleich bleiben.

Die PGA of America hätte dieser Tage mit den Vorbereitungen beginnen sollen, die Regionalregierung von Wisconsin war jedoch nicht bereit für September Zuschauer zu erlauben. Ohne Heimsupport der Fans vor Ort ist ein Ryder Cup jedoch undenkbar.

Die Verschiebung setzt auch eine regelrechte Kettenreaktion in Gang, denn somit verschiebt die PGA Tour auch den Presidents Cup, der ursprünglich im September 2021 in Quail Hollow über die Bühne hätte gehen sollen, um ein Jahr nach hinten. Damit verschiebt sich auch der nächste Ryder Cup in Rom vom Jahr 2022 auf 2023.

Eigentlich wäre damit das “altbekannte Rad” wieder hergestellt, denn bis zu den Terroranschlägen aufs World Trade Center im Jahr 2001 wurde der Ryder Cup in ungeraden Jahren ausgetragen. Coronabedingt dürfte dies nun erneut für längere Zeit der Fall sein.

Mit der Verschiebung geben die European Tour und die PGA Tour auch den vielen kritischen Stimmen einiger Spieler recht, denn etliche meinten, dass der Ryder Cup schlicht nicht ohne Fans über die Bühne gehen kann, da genau diese das Event erst so richtig zu dem werden lassen was es ist. Rory McIlroy (NIR) etwa meinte wörtlich: “I just can’t see the Ryder Cup going ahead without fans.”

Die neuen Qualifikationskriterien für den Ryder Cup 2021 wollen beide Seiten erst in den kommenden Tagen bekanntgeben.

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Alle abgehängt

AUDI CIRCUIT – MURHOF – FINAL: Oliver Rath hängt am Finaltag der Audi Circuit Pro-Am Series am Murhof mit einer 64 (-8) im Kampf um die Gesamtwertung die komplette Konkurrenz ab und triumphiert mit gleich vier Schlägen Vorsprung.

Noch einmal stehen im Rahmen des Audi Circuit Pro-Am 18 Bahnen auf dem Programm, ehe neben dem vierten und letzten Tagessieger auch der Gesamtsieger feststehen wird. Die besten Karten hierbei hat vor dem finalen Freitag Christine Wolf, denn Österreichs Top-Proette startet mit einem Schlag Vorsprung auf Oliver Rath und mit zwei auf Lukas Nemecz und Daniel Hebenstreit in die letzte Umrundung.

Am Freitag allerdings findet die Tirolerin dann nicht so richtig den Powerbutton in ihrem Spiel, denn sie muss vor allem auf den Frontnine mit nur zwei Birdies aber gleich vier Bogeys doch Federn lassen. Zwar dreht sie nach dem Turn ihr Score noch zu einer 70 (-2), was am Ende nur für Rang 19 reicht. Auch in der Gesamtwertung ist die Runde mit 2 unter Par zu wenig um triumphieren zu können, denn sie wird schlussendlich sogar noch bis auf Rang 4 zurückgereicht.

Guter Rath ist teuer

Den Sieg schnappt sich Oliver Rath mit einer 64 (-8) und bei gesamt 24 unter Par doch ziemlich überlegen, denn er bringt einen Respektabstand von gleich vier Schlägen zwischen sich und Lukas Nemecz sowie Daniel Hebenstreit (beide am Freitag mit einer 67). Auch in der Tageswertung darf sich Oliver Rath beglückwünschen lassen, denn den Platz an der Sonne teilt er sich nach der 64 mit Topamateur Niklas Regner.

“Mit einem Tagessieg den Audi Circuit zu gewinnen ist einfach großartig, darüber freue ich mir wirklich sehr”, so Rath, der für den Tagessieg und den Gesamtsieg die stolze Summe von 8.625 Euro einfährt. “Ich habe einen Superstart erwischt und gleich ein paar längere Putts gelocht, das hat natürlich sehr geholfen. Die heutige Runde hat mir so richtig Spaß gemacht.”

Foto: GEPA-pictures/Audi Circuit

>> Leaderboard Audi Circuit

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Favoritenrolle bestätigt

AUDI CIRCUIT – MURHOF – 3. RUNDE: Matthias Schwab wird am Murhof seiner Favoritenrolle gerecht und schnappt sich mit einer fantastischen 62 die Tageswertung. Christine Wolf geht als die große Gejagte in der Gesamtwertung auf die letzten 18 Bahnen.

Zwei Schläge Vorsprung auf Oliver Rath erarbeite sich Christine Wolf auf den ersten beiden Runden in Ebreichsdorf und Donnerskirchen. Klarerweise kommt Österreichs Top-Proette so mehr als nur zuversichtlich in den Murhof GC, wo nun das Finale des Audi Circuit ausgetragen wird. Die beiden Turnierrunden in der Steiermark werden getrennt gewertet, pro Tag geht es für die Profis um 15.000 Euro Preisgeld.

Für die Gesamtwertung werden zusätzlich noch einmal 4.000 Euro ausgeschüttet. Am Donnerstag wird außerdem Matthias Schwab für zusätzlichen Glanz beim Pro-Am sorgen. Beim Shootout am Mittwoch musste sich der heimische European Tour-Star nur Lokalmatador Timon Baltl knapp geschlagen geben.

Spektakulärer Start

Beim eigentlichen Turnier am Donnerstag schlägt der Top-Promi im Feld dann aber eiskalt zurück, denn gleich am Eröffnungs-Par 4 locht er kurzerhand die Annäherung und startet so mit einem sensationellen Eagle in den Tag. Das Score baut er dann vor dem Turn noch auf -5 aus und beginnt dann die Backnine wie die ersten Neun: mit einem Eagle!

Derart stark kann er sich danach sogar einen kleinen Faux-pas in Form des ersten und einzigen Bogeys erlauben, auch weil er sein Score bis zum Ende sogar bis auf -10 runterschraubt und sich so überlegen an die Spitze des Feldes setzt.

“Das war eine coole Runde, in der ich gutes Golf gespielt habe. Das hat sich auch auf der Scorecard niedergeschlagen. Ich habe eigentlich kein Problem damit trotz der langen Pause rasch in den Rhythmus zu kommen, das habe ich schon in der Vorwoche bei den Nationalen Offenen Meisterschaften gezeigt. Auch heute ist es gleich vom ersten Schlag an sehr gut gelaufen. Ich hoffe, dass mir das auch so gut gelingt, wenn es auf den großen Touren wieder für mich losgeht”, so Schwab, der noch keine Entscheidung getroffen hat ob er in Atzenbrugg auf der European Tour abschlägt oder sich bereits in Richtung USA aufmachen wird.

Nur ein einziger Schlag

Am Nachmittag drückt dann noch Lukas Nemecz gehörig aufs Tempo und setzt alles daran seinen steirischen Kollegen an der Spitze noch abzufangen. Am Ende geht sich das Vorhaben aber hauchdünn nicht aus, doch auch mit der 63 (-9) zeigt Lukas, dass seine Formkurve rechtzeitig vor der Wiederaufnahme der European und Challenge Tour eindeutig stimmt.

In der Gesamtwertung macht Christine Wolf einen wichtigen Schritt in Richtung Sieg, denn mit der 66 (-6), die am Donnerstag in der Einzelwertung immerhin einen sehenswerten 6. Rang ermöglicht, startet sie bei gesamt 17 unter Par als Führende mit einem Schlag Vorsprung auf Oliver Rath und mit zwei auf Lukas Nemecz und Daniel Hebenstreit in die letzte Runde am Freitag.

Foto: GEPA-pictures

>> Leaderboard Audi Circuit

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Auf Biegen und Brechen

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFTEN – FINAL: Bernd Wiesberger hat in einem Zweikampf auf Biegen und Brechen gegen Matthias Schwab am Ende knapp das bessere Ende für sich und holt sich im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm den Titel der Nationalen Offenen Meisterschaften. Niklas Regner (Am) darf sich über dien Staatsmeistertitel freuen. Edelamateurin Emma Spitz krallt sich gleich beide Trophäen.

Mit Bernd Wiesberger und Matthias Schwab wussten gleich beide Top-Promis im Feld von Beginn an voll zu überzeugen und setzten sich vom ersten Tag weg ganz vorne fest. Dabei verwies zum Auftakt noch Amateur Niklas Regner die beiden international erfahrenen Professionals knapp auf die Plätze, ehe am Freitag Matthias Schwab zurückschlug und sich an die Spitze setzte.

Bernd Wiesberger lauerte an den ersten beiden Tagen immer in guter Verfolgerposition und drückte dann am Moving Day spürbar aufs Tempo, was die Nummer 26 der Welt auch vor den letzten 18 Bahnen mit zwei Schlägen Vorsprung die Führungsrolle einbrachte.

Im Finalflight mit Matthias Schwab und Amateur Maximilian Lechner, der am Samstag mit einer 63 (-9) bis auf Rang 3 nach vor marschierte, entwickelt sich am Sonntag dann zwischen den beiden Top-Professionals regelrecht ein Kampf auf Biegen und Brechen, denn beide zeigen, dass für sie am Ende eigentlich nur der Titel zählt.

Matthias Schwab startet zwar sehr verhalten mit einem Par 5 Bogey, verfällt dann aber regelrecht in ein Birdiefieber, denn lediglich auf der 5 muss er ein Par notieren, bis zur 10 wandern ansonsten nur Birdies auf die Scorecard. Derart stark fängt er Bernd Wiesberger recht rasch ein, ehe dieser dann doch langsam aber sicher das Tempo verschärft. Während bei Matthias Schwab auf den Backnine die Birdieflut langsam abebbt, notiert Bernd unter anderem bereits sein zweites Eagle und bringt so wieder etwas Abstand zwischen sich und seinen hartnäckigen Kontrahenten.

Am Ende steht Matthias Schwab zwar mit einer 63 (-9) beim Recording, da Bernd Wiesberger aber eine 64 (-8) ins Ziel bringt, muss er dem Burgenländer schließlich knapp mit einem Schlag Rückstand zum Titel gratulieren. Niklas Regner schnappt sich nach einer 63er (-9) Schlussrunde und bei gesamt 21 unter Par den Titel des Staatsmeisters.

“Es war eine richtig enge Geschichte zwischen mir und Matthias. Wir haben beide sehr gutes Golf gespielt. Aus meiner Sicht ist die Entscheidung heute auf den Löchern 12 und 13 gefallen, da ich dort das Momentum wieder auf meine Seite drehen konnte. Ich bin in dieses Turnier vielleicht etwas entspannter gegangen, als in Turniere der PGA Tour und das versuche ich für die nächsten Wochen beizubehalten”, so Bernd Wiesberger direkt nach seinem Sieg.

Auch Matthias Schwab zeigt sich mit seiner Leistung klarerweise sehr zufrieden: “Meine Leistung war richtig gut. Vor allem die erste und die vierte Runde waren einwandrei. Am Ende fehlt mir zwar ein Schlag auf den Sieg, aber ich kann mir wirklich nichts vorwerfen. Es war eine super Woche und ein super Turnier für mich. Nach ein paar Monaten Pause war es super wieder zu sehen, wie man in Drucksituationen reagiert und dass sich das Training in der freien Zeit offenbar ausgezahlt hat.”

Spitz einfach Spitze

Bei den Damen weiß die gesamte Woche über Amateurin Emma Spitz voll zu überzeugen. Österreichs Nachwuchsjuwel knallt an den ersten drei Tagen Runden von 65 (-7) und zweimal 68 (-4) Schlägen auf den Rasen und gibt damit vor den letzten 18 Bahnen mit drei Schlägen Vorsprung auf Top-Proette Christine Wolf den Ton an.

Am Finaltag läuft dann bei der US-College Spielerin zwar nicht mehr soviel wie an den ersten drei Spieltagen zusammen, da aber auch Chrissie Wolf mit einer 74 (+2) nicht ihren besten Tag erwischt, krallt sich die junge Niederösterreicherin trotz der 73 (+1) bei gesamt 15 unter Par neben dem Titel der Nationalen Offenen Meisterschaften auch überlegen den Staatsmeistertitel. Chrissie Wolf teilt sich bei 10 unter Par Rang 2 mit Sarah Schober, die die Tirolerin am Sonntag mit einer 68 (-4) noch einholt.

Nach der Runde meint die strahlende Siegerin: “Ich bin unglaublich stolz. Dieser Erfolg zeigt mir, dass sich das harte Training lohnt, dass ich an den richtigen Dingen arbeite und dass ich am richtigen Weg bin. Es war eine tolle Herausforderung hier mit Chrissi und Sarah und ich konnte mir von ihnen auch noch ein wenig abschauen. Dass ich gewonnen habe ist natürlich die Krönung.”

Was vor allem in dieser Woche ins Auge sticht ist die unglaubliche Lücke die zwischen Emma Spitz, Christine Wolf und Sarah Schober im Gegensatz zum restlichen Feld klafft. Einzig diese drei Spielerinnen beenden das Turnier im roten Bereich – und das deutlich. Die nächstbeste Spielerin rangiert beim Gesamtscore von Even Par, ehe eine nächste Kluft aufgeht, denn erst bei +4 folgt die nächste Akteurin.

>> Leaderboard Nationale Offene Meisterschaften

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Führungswechsel

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFTEN – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger zieht am Moving Day im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm das Tempo an und stürmt mit einer 62 bis an die Spitze. Bei den Damen diktiert nach wie vor Toptalent Emma Spitze das Geschehen.

Zum Auftakt wussten mit Bernd Wiesberger und Matthias Schwab beide Top-Promis im Feld durchaus zu überzeugen und brachten mit 64er (-8) Runden gleich einmal knallrote Scores zum Recording. Lediglich Amateur Niklas Regner überflügelte die beiden noch und krallte sich mit einer 63 (-9) die frühe Führungsrolle. Am Freitag zog dann Matthias Schwab aber am jungen Amateur vorbei und bildet schließlich mit Regner und Bernd Wiesberger am Samstag den Finalflight.

Dort spielt sich Österreichs Nummer 1 Bernd Wiesberger dann vor allem nach dem Turn in einen wahren Rausch, denn der Burgenländer verewigt insgesamt gleich satte elf Birdies auf der Scorecard und verpasst lediglich wegen eines Par 5 Bogeys auf der 13 eine komplett fehlerlose Runde. Die fantastische 62 (-10) reicht aber dennoch um bei gesamt 20 unter Par die Führung zu übernehmen. Zwei Schläge dahinter rangiert Matthias Schwab, der am Moving Day die 67 (-5) zu Papier bringt. Nach der ganz starken 63 (-9) mischt auch Amateur Maximilian Lechner bei gesamt -17 noch ganz vorne mit.

“Auch wenn ich hier der Topfavorit bin, muss ich dennoch konzentriert spielen und gute Schläge machen. Das ist mir heute und am ersten Tag gelungen. Heute habe ich phasenweise sogar richtig gutes Golf gespielt, auch wenn mir noch nicht alles gelungen ist”, zeigt sich Bernd Wiesberger klarerweise mit seiner Leistung durchwegs zufrieden.

Beständigkeit in Person

Bei den Damen weiß weiterhin Amateurin Emma Spitz voll zu überzeugen. Österreichs Nachwuchsjuwel startete das Turnier mit einer ganz starken 65 (-7) und baute ihren Vorsprung am Freitag mit einer 68 (-4) sogar weiter aus. Auch am Moving Day zeigt sie ihre Beständigkeit und knallt eine weitere 68 (-4) aufs Tableau, womit sie bei gesamt 15 unter Par den Ton angibt. Mit drei Schlägen Rückstand lauert auf Rang 2 Top-Proette Christine Wolf (68). Sarah Schober (72) folgt mit Respektabstand auf Rang 3.

Nach der Runde meint Emma: “Ich liebe die Competition mit den Pros und wir haben ein echt gutes Match am Laufen. Natürlich will ich jetzt gerne gewinnen, aber ich versuche einfach mein Spiel durchzuziehen und am Ende wird morgen die Beste gewinnen.”

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Favoritenrolle unterstrichen

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFT – 2. RUNDE: Matthias Schwab zeigt auch am zweiten Spieltag im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm starkes Golf und wird vor dem Wochenende seiner Mitfavoritenrolle voll gerecht. Bei den Damen dominiert weiterhin Megatalent Emma Spitz das Geschehen.

Lediglich Amateur Niklas Regner stahl mit einer 63 (-9) den beiden Top-Promis im Feld – mit Bernd Wiesberger und Matthias Schwab können die Nationalen Offenen Meisterschaften mit dem prominentesten bisherigen Starterfeld aufwarten – zum Auftakt die Show. Am Freitag weiß Niklas Regner mit einer 69 (-3) dann zwar weiterhin voll zu überzeugen, Matthias Schwab zeigt ihm am Ende des Tages aber mit einem Schlag Vorsprung knapp nur die Rückleuchten.

Dabei verlaufen die Backnine nicht so wirklich nach dem Geschmack des Steirers, denn er findet zwar drei Birdies, muss aber auch zwei Schläge abgeben und kommt so nur im zartrosa Bereich auf den Frontnine an. Dort allerdings drückt er dann doch spürbar aufs Gas, denn mit fehlerfreiem Spiel sammelt er noch vier weitere rote Einträge auf und stürmt so mit einer 67 (-5) und bei gesamt 13 unter Par bis an die Spitze. Bernd Wiesberger rangiert vor dem Wochenende nach einer 70 (-2) mit drei Schlägen Rückstand auf Rang 4.

“Ich bin mit meiner heutigen Runde bei richtig schwierigen Bedingungen auf jeden Fall zufrieden. Es kommt für mich nicht überraschend, dass die Amateure so weit vorne sind. Ich habe mit Niklas in der Vorbereitung ein paar Mal gespielt und da hat er schon gezeigt, was er kann. Hoffentlich kann er diesen Level halten”, lobt Matthias Schwab nach der Runde vor allem seinen morgigen Flightpartner in der finalen Gruppe.

Führung behauptet

Bei den Damen zeige einmal mehr Amateurin Emma Spitz ihr unglaubliches Potenzial, denn mit einer 65 (-7) setzte sie sich vor Chrissie Wolf (67) und Sarah Schober (69) an die Spitze. Am Freitag baut die junge Niederösterreicherin ihr Score dann sogar noch weiter aus und bringt nach einer 68 (-4) bereits drei Schläge Abstand zwischen sich und Christine Wolf (69). Nach wie vor rangiert Sarah Schober nach der bereits zweiten 69 (-3) auf Rang 3.

Nach der Runde meint Emma: “Ich bin heute gut gestartet und konnte auf der ersten Hälfte alle Par 5 unter Par spielen. Auf den zweiten neun Löchern war es sehr nass, da habe ich versucht einfach die Fairways und Grüns zu treffen um möglichst keine Schläge abgeben zu müssen. Ich versuche weiterhin einfach mein Spiel zu spielen und nicht darauf zu schauen, was die anderen machen.”

>> Leaderboard Nationale Offene Meisterschaft

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Amateure vorne weg

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFTEN – 1. RUNDE: Amateur Niklas Regner packt zum Auftakt im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm eine fantastische 63 aus und stürmt so an die Spitze. Bernd Wiesberger und Matthias Schwab lauern mit nur einem Schlag Rückstand knapp dahinter. Emma Spitz (Am) dominiert einmal das Damenfeld.

Der Corona-Krise “sei Dank” können die Nationalen Offenen Meisterschaften heuer mit einem prominenten Starterfeld wie eigentlich überhaupt noch nie aufwarten. Allen voran Bernd Wiesberger – seines Zeichens Nummer 26 der Welt – und Matthias Schwab führen ein bombenstarkes rot-weiß-rotes Golfaufgebot im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm an.

Beide Top-Promis wissen dann zum Auftakt auch voll zu überzeugen, denn mit 64er (-8) Runden, wobei Schwab sogar fehlerlos bleibt und Wiesberger lediglich am Par 4 der 2 mit einem Doppelbogey Schläge abgeben muss, legen sie einen mehr als sehenswerten Auftakt hin und mischen damit klarerweise in der genau richtigen Leaderboardregion mit.

Lediglich einer kann die beiden noch vom Platz an der Sonne verdrängen. Amateur Niklas Regner zaubert eine traumhafte 63 (-9) auf die Scorecard. Lediglich das Par 3 der 16 verhagelt dem Liezener noch ein zweistelliges Minusergebnis und eine komplett fehlerlose Auftaktrunde.

“Ich war von Anfang richtig gut drin. Bis auf eine falsche Schlägerwahl war heute nichts Schlechtes dabei. Ich habe von Anfang an aggressic gespielt und konnte das auch so durchziehen, vor allem beim Putten ist mir heute sehr viel aufgegangen”, so Regner nach der Runde.

Immer wieder Emma

Amateurin Emma Spitz ist einmal mehr eine Klasse für sich. Erst vor wenigen Wochen zauberte die junge Niederösterreicherin beim Audi Circuit im GC Schloss Ebreichsdorf eine 64 (-8) aufs Tableau und sicherte sich mit ihrer bislang tiefsten Par 72 Runde der noch jungen Karriere den Tagessieg beim Pro-Am.

Die beeindruckende Form nimmt Österreichs gößte Zukunftshoffnung im Damengolf auch sichtlich nach Salzburg mit, denn zum Auftakt legt sie mit einer 65 (-7) eine richtig heiße Sohle aufs Fairway und führt damit das Damenfeld an. Mit zwei Schlägen Rückstand lauert Top-Proette Christine Wolf auf Rang 2. Nach einer 69 (-3) mischt auch Sarah Schober ganz vorne mit.

“Ich war am Anfang ein bisschen nervös, aber das gehört dazu. Ich bin langsam gestartet aber nach 5 bis 6 Löchern bin ich gut ins Spiel gekommen. Mein Trainingsfokus lag in den letzten Wochen vor allem am Putten und das hat heute sehr gut funktioniert. Insgesamt habe ich wenige Fehler gemacht und daher bin ich sehr zufrieden”, fasst Emma Spitz ihre Auftaktrunde zusammen.

>> Leaderboard Nationale Offene Meisterschaft

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Fehlerlose Vorstellung

AUDI CIRCUIT – DONNERSKIRCHEN: Lukas Lipold präsentiert sich beim zweiten der vier Turniere umfassenden Audi Circuit Pro-Am Serie in absoluter Birdielaune und krallt sich mit einer fehlerlosen 64 (-8) überlegen den Tagessieg.

Lukas Lipold gibt im GC Donnerskirchen nahezu von Beginn an Vollgas. Zwar verpasst er am kurzen Par 4 der 1 noch das Birdie, holt dieses aber am Par 5 der 2 prompt nach und setzt nach einer kurzen schöpferischen Pause zu einem unwiderstehlichen Birdierun an. Von der 5 bis zur 10 notiert der Salzburger satte sechs rote Einträge in Folge und zieht damit in Windeseile bis an die Spitze des Leaderboards nach vor.

Zwar muss er sich danach etwas in Geduld üben, die 18 beschert ihm dann aber noch einen abschließenden Schlaggewinn, womit die fehlerlose 64 (-8) endgültig in trockenen Tüchern ist. Lukas Lipold sichert sich damit auch überlegen den Tagessieg und streift den Siegerscheck in Höhe von 2.200 Euro ein. Auch in der Gesamtwertung macht er damit einen sehenswerten Sprung auf Rang 3 nach vor.

“Ich hab mich von der 5 weg in einen richtigen Lauf gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass ich einfach nichts falschen machen kann zu dieser Zeit. Ich habe die Bälle zu den Fahnen hingeschossen und die Birdiechancen auch verwertet, die ich mir erarbeitet habe. Auf den zweiten Neun waren noch weitere Möglichkeiten da um noch tiefer zu scoren, aber da sind einige Putts nicht mehr gefallen. In Ebreichsdorf bin ich letzte Woche nicht vom Fleck gekommen, umso glücklicher bin ich, dass es heute so gut geklappt hat”, so der 26-jährige nach der Runde.

Megatalent Emma Spitz, die in Ebreichsdorf noch die tiefste aller Runden aufs Tableau zauberte, agiert auch im Burgenland wieder richtig stark und teilt sich mit der 68 (-4) Rang 2 mit Chrissie Wolf, Oliver Rath, Daniel Hebenstreit, Martin Wiegele, Sarah Schober und Ralph Leitner. Zum Abschluss der Serie stehen nun noch zwei Turniere im GC Murhof auf dem Programm. Neben der Gesamtwertung, die Christine Wolf derzeit bei gesamt 11 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Oliver Rath anführt, wird es erneut auch zwei Tagessieger geben.

“Es hat etwas gedauert, bis ich so richtig in der Runde drin war. Auf den zweiten Neun ist es dann mit dem Score von fünf unter Par viel besser gelaufen”, bilanziert Chrissie Wolf, die auf der 15 sogar mit einem Kunstschuss aus 126 Metern zum Eagle lochte. “Ich hab das Fairway gar nicht getroffen, aber der Schlag mit dem 8er Eisen war perfekt.”

Foto: GEPA-pictures/Audi Circuit

>> Leaderboard Audi Circuit – Donnerskirchen

>> Leaderboard Audi Circuit – Gesamtwertung

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