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Kategorie: News Ticker

Runner-up Finish

INTERNATIONAL SERIES EGYPT – FINAL: Bernd Wiesberger muss nach vier starken Runden im Madinaty GC lediglich Andy Ogletree (USA) den Vortritt lassen. Mit dem Runner-up Finish zeigt er in Kairo zwar, dass er nach wie vor bei voll besetzten Viertagesturnieren jederzeit um den Sieg mitspielen kann, weder in der Weltrangliste noch in der laufenden Ryder Cup Qualifikation für Rom hilft ihm der 2. Platz aber wirklich weiter.

Bernd Wiesberger präsentierte sich gleich an den ersten beiden Spieltagen im Schatten der Pyramiden in Kairo durchwegs stark, denn nach Runden von 66 (-4) und 67 (-3) Schlägen startet der Südburgenländer aus den Top 10 ins Wochenende und hofft am Samstag und Sonntag auf weitere knallrote Runden. Die Hoffnung soll sich mit sehenswerter Performance auch erfüllen.

Von Beginn an drückt der Oberwarter am Samstag aufs Tempo und liegt nach sechs gespielten Bahnen bereits bei 3 unter Par, womit er auch erstmals in geteilter Führung auftaucht. Danach reißt der Schwung jedoch einigermaßen ab und nach einem Bogey au der 7 muss er den Platz an der Sonne vorerst auch wieder räumen. Schon auf der 10 stopft er dann aber den nächsten Birdieputt und spult in Folge souverän Pars ab. Als bereits alles auf eine weitere 67 hindeutet, locht er auf der 18 kurzerhand sogar spektakulär die Annäherung zum Eagle, pusht sich so noch zur 65 (-5) und mischt damit vor den letzten 18 Löcher voll um den Sieg mit.

Nach zwei anfänglichen Pars drückt Bernd am Sonntag ab der 3 spürbar aufs Tempo, kann mit drei Birdies auf nur vier Löchern aber “nur” Rang 2 verteidigen, da Andy Ogletree an der Spitze ebenfalls gehörig Gas gibt. Zwar bessert er ein Bogey auf der 7 rasch wieder aus, der US-Amerikaner baut seinen Vorsprung an der Spitze aber sogar auf vier Schläge aus. Mit einem Eagle am Par 4 der 10 schiebt er sich dann an Ogletree immer näher heran und hält auch danach den Druck aufrecht. Am Ende steht er zwar mit der ganz starken 63 (-7) wieder im Clubhaus, bei gesamt 19 unter Par muss er Ogletree (62) aber bei -23 den Vortritt lassen.

Topergebnis hilft nur bedingt weiter

Die starke Leistung in Kairo ist zwar fürs Selbstvertrauen mit Sicherheit enorm gut und zeigt auch, dass er nach längerer Pause im Wettkampfgolf nach wie vor in einem vollen Spielerfeld mit Cut über vier Tage jederzeit ganz vorne mitspielen kann, im Hinblick der Weltrangliste hilft ihm das Runner-up Finish jedoch kaum weiter. Selbst der Sieger erhält nur knapp 4,5 Punkte, mit Rang 2 fährt Bernd sogar nur knapp 2,7 Punkte ein und kann damit gerade mal leicht die Abwertung von Position 128 aus abfedern. Auch in Sachen Ryder Cup bringt das Ergebnis nichts, denn in der World Points List rangiert der Burgenländer derzeit nur auf Rang 120 und wird sich mit dem 2. Rang in Kairo kaum gewinnbringend verbessern.

Durch den Wechsel zu LIV wird der Burgenländer auch zumindest in näherer Zukunft im Hinblick auf Weltranglistenpunkte kleinere Brötchen backen müssen, denn derzeit hat er lediglich das Indonesian Masters Anfang Dezember auf dem Turnierplan, wo es in Jakarta erneut nur um 1,5 Millionen Dollar Gesamtpreisgeld geht und um entsprechend überschaubare OWGR-Punkte. Um wieder in die Top 50 der Welt vorzustoßen, müsste Bernd im Jahr 25 Turniere dieser Größenordnung auf der Asian Tour gewinnen, was verdeutlicht wie unglaublich steinig der Weg über die asiatische Tour wirklich ist. Zumindest am Konto leuchtet nach dem starken Turnier in Kairo aber mit 165.000 Dollar ein durchaus angenehmer Weihnachtsbonus auf.

Leaderboard International Series Egypt

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Mit Schönheitsfehler

INTERNATIONAL SERIES EGYPT – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger zeigt über 35 Löcher makelloses Golf und zieht trotz eines Doppelbogeys im Madinaty GC mit Runden von 66 (-4) und 67 (-3) Schlägen in vielversprechender Position ins Wochenende ein.

Mit der Asian Tour in Kairo kehrt Bernd Wiesberger nach zwei Monaten Pause ins Turniergolf zurück. Gemeinsam mit den zu LIV gewechselten Kollegen ist auch der Oberwarter im World Ranking ordentlich abgerutscht, was sich mit zwei Turnieren der International Series noch im heurigen Jahr ändern soll. Von Rang 128 ist es jedoch für Wiesberger ein weiter Weg zurück in die Golfelite, noch dazu wo die 1,5 Millionen Dollar-Events nur wenige Pünktchen im World Ranking liefern. Die International Series im Madinati GC von Kairo ist somit vor allem ein Test für Wiesberger, ob sich dieser Weg überhaupt lohnt und um ein wenig Turnierpraxis zu bekommen.

Zum Auftakt nimmt der Südburgenländer das Turnier erst mit später Startzeit in Angriff und startet mit Pars durchaus souverän. Am ersten Par 5 verpasst er zwar das erhoffte Birdie, holt den roten Eintrag aber immerhin auf der 6 sofort nach. Mit einem Dreiputt beraubt er sich kurz vor dem Turn dann eines weiteren Birdies und läust so längere Zeit dem nächsten Erfolgserlebnis nach. Immerhin geht sich am Par 5 der 13 dann der zweite Schlaggewinn aus und da er nach starken Eisen die Runde mit einem roten Doppelpack beendet, unterschreibt er sogar die fehlerlose 66 (-4), womit er vor der zweiten Runde voll an den Top 10 dran ist.

Fehler gut weggesteckt

Am Freitag macht der Oberwarter dann nahezu von Beginn an dort weiter wo er am Donnerstag aufgehört hat, denn gleich das Par 3 der 12 lässt ein frühes Birdie springen und da er drei Löcher später auch die nächste kurze Bahn gut ausnützt, taucht er endgültig im Spitzenfeld auf. Ein drittes Birdie kurz vor dem Turn bringt ihn schließlich sogar richtiggehend in den Titelkampf. Auf den ersten Bahnen der Frontnine nimmt er noch sichere Pars mit, bis am Par 5 der 5 so ziemlich alles daneben geht, was sogar in einem Doppelbogey mündet. Bernd steckt den Schock aber gut weg und beendet die Runde mit zwei Birdies, was schlussendlich in der 67 (-3) mündet und ihn als 9. aus vielversprechender Position ins Wochenende cutten lässt.

Richard T. Lee (CAN) startet bei gesamt 11 unter Par als Leader ins Wochenende.

Leaderboard International Series Egypt

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Top beim Europafinale

ITALIAN SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier glänzt im schwierigen Argentario Golf & Wellness Resort von Porto Ercole mit drei konstant guten Runden und fährt beim Europafinale der Legends Tour mit Rang 3 das zweite absolute Topergebnis in Folge und sein bislang bestes Resultat der Saison ein.

Mit seinem besten Saisonergebnis in Spanien hat sich Markus Brier in der Jahreswertung der Legends Tour auf Rang 23 verbessert. Bei den abschließenden drei Events müssen jedoch weitere Topergebnisse her um ähnlich erfolgreich wie in den letzten beiden Jahren abzuschneiden. Die Form stimmt jedoch für die Italian Senior Open, dem heurigen Europafinale der Ü50-Tour.

Mit einer der letzten Startzeiten tritt sich “Maudi” gleich am Par 3 der 2 ein frühes Bogey ein und findet so nur einigermaßen schleppend ins Turnier. Immerhin stabilisiert er sein Spiel sofort wieder und darf sich nach einer kleinen Parserie auf der 7 schließlich auch über das erste Birdie freuen. Mit ganz solidem Spiel lässt er danach nichts anbrennen und taucht nach weiteren Birdies auf der 14 und der 16 sogar plötzlich in der ersten Verfolgerrolle des Führungsduos auf. Erst ein Doppelbogey am Par 3 der 17 wirft dann noch heftig den Anker aus, doch selbst mit der 71 (Par) kann er als 9. auf einen durchaus gelungenen Start ins Turnier zurückblicken.

Mit einem Bogey auf der 1 lässt sich der zweite Spieltag zwar nur einigermaßen zäh an, der 54-jährige stabilisiert sein Spiel in Folge aber und lässt mit recht sicheren Pars die gesamten Frontnine über nichts weiter anbrennen. Kaum auf den zweiten Neun angekommen kann er sein Score dann sogar wieder ausgleichen, rutscht jedoch ausgerechnet am Par 5 der 11 auch prompt wieder in den Plusbereich zurück. Danach spult er zwar ganz solide die Bahnen ab, kann jedoch auf der 16 ein weiteres Bogey nicht verhindern und muss sich so am Ende mit der 73 (+2) anfreunden, die ihm aber bei den generell sehr gedämpften Scores sogar Rang 7 einbringt.

Gleich auf der 1 schnappt er sich am Sonntag dann ein anfängliches Birdie und bringt sich mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 4 sogar voll in den Titelkampf. Zwar muss er schließlich auf der 7 auch den ersten Fehler verkraften, bei einem Zwischenstand von -1 biegt er aber in ausgezeichneter Position auf die letzten neun Löcher ab. Dort mischt er sich dann zunächst mit einem Birdie auf der 10 erneut in den Kampf um den Sieg ein, ehe er nicht mehr weiter zusetzen kann und nach drei Bogeys am Ende mit der 72 (+1) vorlieb nehmen muss, womit er aber als 3. nicht nur das zweite absolute Topergebnis in Folge, sondern auch sein bislang bestes Resultat der Saison einfährt.

Ricardo Gonzalez (ARG) triumphiert in Italien mit einer 70er (-1) Finalrunde und bei gesamt -2 als einziger Spieler unter Par.

Leaderboard Italian Senior Open

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Saisonbestleistung

EUROPEAN SENIOR MASTERS – FINAL: Markus Brier fährt im La Manga Club von Murcia mit drei roten Runden und Rang 5 sein bestes Saisonergebnis ein.

Markus Brier misst sich noch zwei Mal vor der Tour Championship auf europäischem Golfboden mit den Golflegenden. In dieser Woche geht es im spanischen Murcia um den Titel beim prestigeträchtigen European Senior Masters. Im La Manga Golf Ressort stehen unter anderem James Kingston, Paul Lawrie, Gastgeber Peter Baker oder Ricardo Gonzalez am Start. Der Wiener benötigt noch ein starkes Finish um sich wie in den letzten beiden Jahren über die Jahreswertung für US-Majors zu qualifizieren.

Mit einem frühen Bogey auf der 3 gelingt der Start nicht unbedingt nach Maß, allerdings stopft er gleich danach sowohl am Par 5 der 4 als auch am Par 3 der 5 die fälligen Birdieputts und drückt noch vor dem Turn mit den nächsten beiden Birdies spürbar aufs Tempo, was ihn bereits in den Top 10 auf die Backnine abbiegen lässt. Genug hat der 54-jährige damit jedoch sichtlich noch lange nicht, denn auf den zweiten Neun setzt er zu einer wahren Birdieflut an und locht reihenweise die fälligen Putts zu roten Einträgen, was ihn nach nur 13 gespielten Löchern sogar bereits bis an die Spitze katapultiert. Zwar bremst er sich mit einem Bogey danach wieder ein, mit der 67 (-6) positioniert er sich aber als erster Verfolger des Führungsduos.

Sofort macht “Maudi” am Samstag dann mit den Birdiefestspielen weiter und stopft gleich auf der 10 den fälligen Putt zum anfänglichen roten Eintrag. Auch danach zeigt er starkes Golf und belohnt sich mit fehlerlosem Spiel am Par 5 der 13 ein weiteres Mal, was ihn zwischenzeitlich sogar in geteilte Führung bringt. Aber auch die Ü50-Kollegen scoren am Samstag hervorragend, während Briers Putter merklich abkühlt. Im letzten Drittel fallen wieder zwei Birdieputts. Das einzige Bogey erwischt den 54-jährigen am vorletzten Loch, einem schweren Par 4. Mit der 70 (-3) geht er als 5. aus guter Lauerposition in den Finaltag.

Wie auch schon an den Tagen zuvor geht sich auch am Finaltag wieder am Par 5 der 4 ein Birdie aus, dass ihn weiterhin klar in den Top 10 hält. Bei erneut guten Scores verpasst er zwar auf der zweiten langen Bahn einen weiteren roten Eintrag, holt diesen dafür aber auf der 7 nach und biegt nach weiterem Par 5 Birdie auf der 9 sogar aus den Top 5 auf die Backnine ab. Dort tritt er sich dann zwar nach weiterem Birdie auch das erste Bogey ein, radiert den Faux-pas jedoch prompt wieder aus und spult in Folge solide Pars ab. Zwar schleicht sich schließlich zum Abschluss noch ein weiterer Fehler ein, die 70 (-3) reicht am Ende aber um mit Rang 5 das beste Saisonergebnis mitnehmen zu können.

Paul Lawrie (SCO) setzt sich im Stechen am ersten Extraloch gegen Michael Jonzon (SWE) durch und schnappt sich bei gesamt 17 unter Par den Sieg.

Leaderboard European Senior Masters

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Knapp am Stockerl vorbei

ALPS TOUR GRAND FINAL – FINAL: Lukas Lipold beendet das große Tourfinale im Modena G & CC mit einer 69 (-3) und einem sehenswerten 4. Platz. Daniel Hebenstreit hat am Samstag härter zu kämpfen und rutscht mit einer 74 (+2) noch bis auf Rang 21 zurück.

Nur Daniel Hebenstreit und Lukas Lipold schaffen es mit den besten 45 des Jahres ins heurige Grand Final der Alps Tour, bei der Österreichs junge Garde zumeist nicht über Nebenrollen hinauskam. Trotz einer starken Vorstellung zuletzt am Lago Maggiore wird Hebenstreit als bester Österreicher nur auf Position 32 im Ranking geführt, ohne Chance mehr auf den Aufstieg in die Challenge Tour. Immerhin geht es für ihn und Lukas Lipold in Modena noch um ein versöhnliches Saisonende beim mit 50.000 Euro best dotierten Alps Tour-Event des Jahres.

Lukas Lipold findet bereits am Par 3 der 2 ein recht schnelles Birdie und gibt sich damit selbst die Initialzündung zu einer richtig starken Auftaktrunde, denn bis zum Schluss sammelt er noch sechs weitere rote Einträge auf und muss lediglich ein einziges Bogey einstecken, was schlussendlich in einer 66 (-6) mündet, womit er nach dem ersten Spieltag sogar das Tempo diktiert. Daniel Hebenstreit tritt sich zwar gleich auf der 2 ein Doppelbogey ein, dreht sein Score aber noch auf den Frontnine in den roten Bereich und da sich auch auf den Backnine noch zwei Birdies ausgehen, steht er am Ende mit der 70 (-2) beim Recording, womit er voll an den Top 10 dran ist.

Am Freitag hat Lukas Lipold etwas häarter zu kämpfen. Zwar findet er auch am zweiten Spieltag wieder satte sechs Birdies, nach drei Bogeys und einer Doublette geht sich am Ende aber nur die zartrosa 71 (-1) aus, womit er den Platz an der Sonne räumen muss, jedoch immer noch als ausgezeichneter 3. in den finalen Samstag startet. Daniel Hebenstreit packt ebenfalls sehenswerte fünf Birdies auf die Scorecard und notiert am Ende wie schon am Donnerstag eine 70 (-2), womit er mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in die letzte Runde startet.

Am Samstag hat Lukas zunächst mit etwas Leerlauf zu kämpfen, bis er am Par 5 der 7 den Eagleputt im Loch unterbringt, womit er sich selbst einigermaßen die Initialzündung gibt, wie zwei weitere Birdies nach dem Turn zeigen. Zwar bremst er sich mit einer Doublette danach selbst etwas aus, kann jedoch beide Schlagverluste auf den letzten Löchern noch ausradieren und fährt so mit einer 69 (-3) einen starken 4. Rang ein. Daniel Hebenstreit findet keinen Rhythmus mehr und rutscht mit einer 74 (+2) noch bis auf Platz 21 zurück. Jonathan Yates (IRL) sichert sich bei gesamt 14 unter Par den Sieg.

Leaderboard Alps Tour Grand Final

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Aufstieg in Challenge Tour verpasst

CASTANEA CHAMPIONSHIP – FINAL: Felix Schulz reicht selbst die tapfere 66 beim Tourfinale der Pro Golf Tour nicht mehr für ein Challenge Tour-Ticket.

Eine tapfere Aufholjagd auf den letzten 18 Löchern der Pro Golf Tour-Saison 2022 bleibt für Felix Schulz unbelohnt. Mit 6 Birdies bei nur einem Bogey verabschiedet sich der Steirer mit der bärenstarken 66 aus Adendorf, die ihn bis auf Platz 15 vorbringt. Mit dem Sieg beim Saisonfinale pusht sich jedoch der Deutsche Yannik De Bruyn sowie auch noch der Franzose Victor Veyret als 7. und der Deutsche Philipp Katich als 5. am Steirer vorbei, womit Schulz am Ende als 9. der Jahresendwertung drei Positionen auf ein Challenge Tour-Ticket fehlen. Die Top 5 plus der bereits fix aufgestiegene Marc Hammer erhalten das Spielrecht für die Challenge Tour 2023.

2. RUNDE: Mit deutlich sichererm Spiel startet Felix Schulz die notwendige Aufholjagd. Drei Birdies und ein Bogey summieren sich zur 69, mit der es um 13 Ränge bergauf bis zu Platz 23 geht. Vor dem Schlusstag beträgt der Rückstand auf die Top 10 jedoch bereits 4 Schläge. Clemens Gaster (70 / Platz 42), Yannik Alexander (70 / 49.), Max Lechner (77 / 68.) sind noch weiter weg von den interessanten Rängen.

1. RUNDE: Felix Schulz ging als 6. der Rangliste und damit mit allen Chancen auf ein Challenge Tour-Ticket ins Tourfinale der Pro Golf Tour. Im Golfresort Adendorf fallen auch heuer die finalen Entscheidungen auf der Deutschen Satellite Tour. Schulz verpatzt mit der kunterbunten 72 (+1) bei 5 Birdies und 6 Bogeys jedoch den Auftakt und rangiert nach den ersten 18 Löchern nur auf Position 36. Noch schlechter starten Clemens Gaster (73), Max Lechner (74) und Yannik Alexander (74).

Endergebnis Castanea Championship

Jahresendwertung Pro Golf Tour

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Anders als geplant

LEGENDS OPEN DE FRANCE – FINAL: Markus Brier findet in Paris nur am Freitag mit einer 67 (-4) das richtige Rezept und verlässt den Golf de Saint-Cloud nach zwei 75er (+4) Runden nur mit einer Mittelfeldplatzierung wieder.

Markus Brier ist an diesem Wochenende in Paris im Golfeinsatz, wenn Europas Golflegenden in Golf de Saint-Cloud den Champion der Woche aussortieren. Vor dem drittletzten Event vor den Finalturnieren steigt der Druck auf den Wiener seine Position im Ü50-Establishment abzusichern, vor allem hinsichtlich der Startmöglichkeiten bei den Senior Majors im kommenden Jahr. Vorerst wird der 54-jährige Wiener auf Position 23 der Jahreswertung geführt, noch weit entfernt von den letzten beiden Saisonen.

Markus Brier hat von der 10 weg seine liebe Mühe ins Turnier zu finden. Das Doppelbogey nach drei gespielten Löchern sorgt für einen kapitalen Fehlstart, dem rasch ein weiterer Schlagverlust folgt. Erst am Par 5 der 15 findet er mit Birdie langsam Tritt. Ein richtiger Turnaround ist es jedoch nicht, nachdem der 54-jährige an der schweren 18 mit Doppelbogey erneut patzt und weiter in die Defensive gerät. Auch danach findet der Wiener kein Rezept um sich Richtung Norden am Leaderboard aufzumachen, im Gegenteil: auf einem Par 3 geht ein weiterer Schlag verloren. Erst am Schlussloch fällt ein zweiter Birdieputt, der aber auch nichts besseres als die 75 und einen Platz in den hinteren Regionen einbringt.

Zunächst läuft auch am Freitag noch nicht viel zusammen, denn bereits auf der 12, seiner dritten Bahn, muss er das erste Bogey einstecken und rasselt so noch weiter zurück. Danach aber findet er das richtige Rezept und pusht sich mit Birdie und Eagle erstmals spürbar nach vor. Da sich dann auch am Par 5 der 17 noch ein roter Eintrag ausgeht, kommt er sogar bei 3 unter Par auf den Frontnine an. Dort geht er es dann durchwegs ruhiger an und spult etliche Bahnen souverän Pars ab. Kurz vor Schluss der Runde geht sich dann auch am Par 3 der 8 noch ein Birdie aus, was ihn die 67 (-4) unterschreiben lässt, womit er nach der 75 (+4) vom Vortag sein Score sogar wieder auf Level Par zurückstellen kann und als 23. in den Finaltag startet.

Die letzte Runde beginnt mit Pars zwar sehr souverän, ein Par 3 Bogey auf der 13 kostet dann allerdings einige Ränge. Immerhin hat der 54-jährige auch weiterhin das Par 5 der 15 bestens im Griff und dreht sein Tagesergebnis rasch wieder auf Level Par zurück, womit er zur Halbzeit der Runde in etwa seine Platzierung halten kann. Auf den letzten neun Bahnen läuft dann allerdings nicht mehr wirklich vieles zusammen, denn er tritt sich insgesamt bei nur einem weiteren Birdie noch fünf Bogeys ein und bringt so schlussendlich wie schon zum Auftakt nur die 75 (+4) ins Ziel, womit nicht mehr als ein 32. Platz zu holen ist. Damit kann Markus Brier auch in der Jahreswertung den 23. Platz nicht verbessern und wird bei den kommenden Turnieren wohl noch gute Ergebnisse benötigen um auch kommendes Jahr bei Majors auf Birdiejagd gehen zu können.

Gary Marks (ENG) fährt mit einer 70er (-1) Finalrunde und bei gesamt 9 unter Par einen souveränen Sieg ein.

Leaderboard Legends Open de France

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Tag zum Vergessen

SENIOR PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier findet am Finaltag im Formby GC überhaupt keinen Rhythmus und rutscht mit einer tiefschwarzen 80 noch weit im Klassement zurück.

Mit dem Formby GC bei Liverpool tischt die Legends Tour einen weiteren Top-Linkskurs für die Senior PGA Championship auf. Markus Brier wird also erneut sein besonderes Händchen für Linksgolf unter Beweis stellen müssen, wenn bei dem Viertages-Turnier die Ü50-Legenden an den Start gehen werden. Als 19. im Ranking hat der Wiener trotz zahlreicher Top 10-Ergebnisse noch einiges zu tun um ähnlich gut wie den Vorjahren abzuschneiden.

Sofort findet der 54-jährige den benötigten Rhythmus und holt sich im Zwei-Loch-Takt auf der 2, der 4 und der 6 frühe Birdies ab, die ihn sofort ins Spitzenfeld katapultieren. Erst kurz vor dem Turn reißt der gewinnbringende Schwung dann mit einem Par 5 Bogey auf der 8 und einem weiteren darauffolgenden Fehler ab. Auf der hinteren Platzhälfte fängt er sich dann jedoch wieder und holt sich zunächst auf der 13 sein viertes und kurz vor Schluss am Par 5 der 17 sein fünftes Birdie ab, was ihn am Ende die 69 (-3) unterschreiben und ihn im Spitzenfeld mitmischen lässt.

Mit später Startzeit hat Markus Brier am zweiten Spieltag doch einigermaßen zu kämpfen und lässt vor allem die starke Birdiequote vom Vortag vermissen, denn die gesamten Frontnine über ist er vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis, muss parallel dazu jedoch ausgerechnet am Par 5 der 3 ein Bogey einstecken. Auch auf den hinteren Neun hat er gehörig zu kämpfen und mit weiteren Bogeys am Par 3 der 10 und der 12 rutscht er doch unangenehm im Klassement ab. Erst das Par 3 der 16 beendet dann die Birdieflaute, nach einem Par 5 Bogey danach steht er am Ende aber nur mit der 75 (+3) beim Recording und rutscht bis auf Platz 21 zurück.

Am Samstag findet der 54-jährige dann zunächst wieder den Schwung vom Donnerstag, denn schon das Par 5 der 3 lässt das erste Birdie springen und da er auf der 6 recht rasch ein weiteres nachlegt und danach auch auf das erste Bogey perfekt reagiert, tastet er sich klar wieder an die Top 10 heran. Allerdings wirft ihn ein Doppelbogey auf der 9 sogar noch auf den Frontnine wieder auf Level Par zurück. Auf den zweiten neun Löchern stabilisiert er sein Spiel dann zwar, Birdie will jedoch keines mehr gelingen und da sich auf der 12 noch ein Bogey einschleicht, muss er sich am Moving Day mit der 73 (+1) zufrieden zeigen.

Fast nahtlos knüpft “Maudi” am Sonntag an die Backnine des Moving Days an, denn weiterhin ist er vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und muss am Par 5 der 3 sogar rasch das erste Bogey einstecken. Da es sich dann auf der 6 sogar eine Doublette bequem macht, ist der Absturz ins Mittelfeld endgültig nicht mehr zu verhindern. Auch auf den letzten neun Löchern des Turniers will am Sonntag nichts mehr gelingen und nach weiteren Bogeys auf der 11 und der 15 und einem Triplebogey auf der 18 geht sich zum Abschluss sogar nur eine birdielose 80 (+8) aus, die ihn noch bis auf Rang 54 abrutschen lässt.

Adilson Da Silva (BRA) schnappt sich mit einer 70er (-2) Finalrunde und bei gesamt 18 unter Par überlegen den Sieg.

Leaderboard Senior PGA Championship

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10er Abo

IRISH LEGENDS – FINAL: Markus Brier präsentiert sich im unglaublich anspruchsvollen Rosapenna Resort durchwegs stark und nimmt seinen bereits vierten 10. Platz der Saison mit.

Mit zwei Turnieren im Kreis der Golflegenden beendet Markus Brier seinen heurigen Golfsommer auf den britischen Inseln. Paul McGinley hat nach Irland zum Kräftemessen ins Rosapenna Golfresort eingeladen. An der irischen Westküste wartet ein typischer Linkskurs, womit Brier seine Stärke in dieser Disziplin einmal mehr unter Beweis stellen könnte.

Par um Par reiht der 54-jährige zu Beginn des Turniers aneinander und macht damit bei gedämpften Scores absolut nichts verkehrt. Erst kurz vor dem Turn schleicht sich schließlich auf der 9 das erste Bogey ein, was ihn “nur” im zarten Plusbereich die Backnine in Angriff nehmen lässt. Mit dem ersten Birdie des Tages auf der 12 gibt er sich aber selbst die gesuchte Initialzündung, denn sofort lässt er noch ein weiteres Folgen und da er mit der 16 und der 18 auch die beiden Par 5 Löcher der hinteren Neun bestens im Griff hat, kann er sich sogar am Par 3 der 17 noch ein Bogey erlauben um immer noch die 69 (-2) notieren zu können, mit der er lediglich Steen Tinning (DEN) knapp um einen Schlag den Vortritt lassen muss.

Auch am Freitag spielt sich das Par 71 Gelände wieder unglaublich zäh, was auch Markus Brier am eigenen Leib zu spüren bekommt. Trotz gleich vier Bogeys bei nur einem Birdie bleibt er nach den Frontnine dem absoluten Spitzenfeld aber weiterhin noch voll erhalten. Auch auf den zweiten neun Löchern hat “Maudi” gehörig zu kämpfen, hält sein Score mit zwei Bogeys und einem Birdie aber recht sehenswert zusammen und geht so nach der 75 (+4) immerhin als 10. in die finale Umrundung, womit er ein weiteres Spitzenergebnis klar in Reichweite hat.

Topergebnis heimgespielt

Wie schon am Freitag geht auch der Start in den Finaltag mit zwei raschen Bogeys einigermaßen daneben, allerdings geht sich erneut auf der 4 auch ein schneller Birdiekonter aus. Auch einen weiteren Fehler am Par 3 der 7 radiert er prompt wieder weg und biegt so weiterhin in den Top 10 auf die letzten neun Löcher des Turniers ab. Dort setzt es dann bereits auf der 10 ein weiteres Birdie, womit er erstmals seit Beginn des Turniers aus den Spitzenplätzen rutscht.

Mit stabilem Spiel danach macht er jedoch auch mit Pars wieder Ränge gut und da er sich schließlich zum dritten Mal am Par 5 der 16 ein Birdie krallt und so die 72 (+1) ins Ziel bringt, nimmt er zum bereits vierten Mal heuer einen 10. Platz mit. Phillip Price (WAL) schnappt sich bei gesamt Even Par den Sieg, was verdeutlich wie zäh sich der Par 71 Platz in dieser Woche wirklich spielte.

Leaderboard Irish Legends

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LIV blitzt vor US-Gericht ab

Ein US-Gericht verweigert Talor Gooch, Matt Jones und Hudson Swafford den Start bei den FedExCup-Playoffs und damit die von LIV erhoffte Einstweilige Verfügung.

“Es erscheint dem Gericht so, als ob die LIV-Verträge mit den Spielern auf Basis der Annahme basierten, was sie damit zurücklassen und war kalkuliert mit Beträgen, die ihre finanziellen Verluste daraus kompensieren. Ich stimme daher mit der Verteidigung (PGA Tour) überein, dass diese Verluste den Spielern von Beginn an bekannt waren und finanziell abgegolten wurden,” begründete US-Bundesrichterin Beth Labson Freeman die Ablehnung einer Einstweiligen Verfügung.

Während sich LIV in einem ersten Statement “enttäuscht” zeigt, kann die PGA Tour ihre Genugtuung nicht verbergen: “Mit den heutigen News können sich unsere Spieler, Fans und Partner über die nächsten drei Wochen endlich darauf konzentrieren, was wirklich wichtig ist: die FedExCup Playoffs.”

Fast noch bedeutender ist die kalte Schulter für LIV, die das Gericht dem Hauptverfahren betreffend der behaupteten Monopolstellung der PGA Tour zeigt, da LIV-Spieler ja ihre eigenen Turniere hätten und besser verdienten als je zuvor: ein frühester Verhandlungstermin wird für September 2023 in Aussicht gestellt, aber es könnte auch 2025 werden. Greg Norman war bereits in den 90er-Jahren mit einem ähnlichen Versuch vor US-Gerichten abgeblitzt, ein Monopol der PGA Tour zu behaupten.

Keine Weltranglistenpunkte für LIV zumindest für ein Jahr

LIV-Golf hatte bereits zu Wochenbeginn eine Niederlage beim World Ranking hinnehmen müssen: in der für die nächsten 12 Monate anerkannten Tours, die Weltranglistenpunkte bei ihren Turnieren verteilen dürfen, wurde LIV wie erwartet nicht berücksichtigt. Damit bleiben LIV-Events nicht nur für heuer, sondern auch für die nächste Saison ausgeschlossen.

Greg Norman hatte seinen Spielern, wie WhatsApp-Chats belegen, immer wieder versprochen, dass die Tours mit ihrem Ausschluss nicht durchkommen werden und auch Weltranglistenpunkte bald bei LIV-Turnieren verteilt werden sollten. Da dies alles nicht eintreten dürfte, könnte die Nervosität unter LIV-Spielern wachsen, was ihre sportlichen Karriereausblicke betrifft.

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