Kategorie: News Ticker

Top in Schottland

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier fährt bei schwierigen Verhältnissen im Craigielaw GC einen richtig starken 3. Rang ein und sorgt damit für eine Karriere-Bestmarke bei den Ü50.

Nach zwei gelungenen Turniereinsätzen in England ist Markus Brier zurück auf der britischen Insel. Nach dem Motto “Aller guten Dinge sind drei” hoffte der 50-jährige auch bei der Scottish Senior Open um die gut dotierten Preisgeldschecks mitspielen zu können. Das Vorhaben geht an den ersten beiden Tagen auch durchaus gut auf, denn mit zwei 70er (-1) Runden startet der Wiener als starker 6. in die letzte Runde.

Markus findet dann mit einem anfänglichen Bogey nur eher schlecht als recht in die letzte Runde, radiert den Makel aber sofort auf der 2 wieder aus, was auch sichtlich Stabilität in sein Spiel bringt. Gleich sechs Pars in Folge reiht er danach aneinander, eh er kurz vor dem Turn auf der 9 ein weiteres Bogey notieren muss, was ihn nur im zarten Plusbereich auf die Backnine abbiegen lässt.

Bei immer schwieriger werdenden Bedingungen, die generell die Scores spürbar nach oben treiben hat auch “Maudi” auf der hinteren Platzhälfte alle Hände voll zu tun um sein Score zusammenzuhalten. So kommt es, dass er auf der 10 gleich den Bogeydoppelpack schnüren muss, weiß aber am Par 5, der 11 sofort zu kontern, nur um sofort mit dem nächsten Bogey wieder zurückzurutschen.

Da sich dann auch auf der 14 nur ein Schlagverlust ausgeht, droht Markus sogar aus den Top 10 zu rutschen, locht am Schlussloch aber noch einen Birdieputt zur 73 (+2) und darf sich so am Ende sogar über sein erstes Top 3-Ergebnis der jungen Senioren-Karriere freuen.

Kein Vorwärskommen

Im Craigielaw GC von Longniddry ist von Freitag bis Sonntag auch Gordon Manson in seinem Geburtsland mit von der Partie. Er nimmt die Finalrunde nach Auftritten 72 (+1) und 76 (+5) Schlägen aber nur von weit hinten in Angriff und hat auch am Sonntag Probleme einen richtigen Rhythmus zu finden, denn bei lediglich einem Birdie muss er schon auf den Frontnine ein Doppelbogey und ein Bogey notieren, was ihn hinten regelrech einzementiert.

Das fehlerhafte Spiel setzt sich dann auch auf der zweiten Platzhälfte weiter fort, denn mit dem nächsten Doppelbogey kommt er nicht vom Fleck. Zwar darf er sich kurzzeitig auch über ein Birdie freuen, mit noch einem weiteren Fehler geht sich am Sonntag in Schottland aber nicht mehr als die 75 (+4) aus, die am Ende als 48. nur für einen Platz am hinteren Ende des Klassements reicht.

Gary Orr (SCO) sichert sich mit einer 76er (+5) Schlussrunde und bei gesamt 4 unter Par den Sieg in seiner Heimat.

>> Leaderboard Scottish Senior Open

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Comeback im November

Bernd Wiesberger ist endlich den Gips los und plant für Ende November sein Comeback auf der European Tour, unmittelbar zu Beginn der neuen Golfsaison.

Endlich wieder gute Nachrichten von Bernd Wiesberger von der “Verletzungs-Front”. 7 Wochen nach erfolgreicher Handgelenks-OP ist der Gips weg und damit können erste Reha-Schritte gesetzt werden: “Durch die Tests nach Abnahme des Verbandes haben wir nun einen genauen Überblick zur Entwicklung und einen detaillierteren Zeitplan für die Rehabilitation. Abhängig ist der weitere Verlauf vom Grad der Beweglichkeit in der linken Hand. Nach Beginn der Kräftigung kann ich endlich wieder langsam daran denken, einen Golfschläger zu schwingen – das stimmt mich natürlich irrsinnig positiv,” ist die Erleichterung bei Wiesberger groß, dass er endlich aktive Schritte zur raschen Rückkehr zum Profi-Golfsport setzen kann.

Damit kann der 33-jährige auch sein ursprünglich erst für nächstes Jahr geplantes Comeback vorverlegen, falls sich der Heilungsverlauf weiter so positiv entwickelt: “Mein Ziel wäre es, direkt nach der DP World Tour Championship Ende November wieder ins Turniergolf einzusteigen,” peilt er sein Comeback möglicherweise für Hongkong oder Südafrika, je nach den Möglichkeiten des neuen Turnierkalenders von European- oder Asian Tour an.

Neue Impulse

Bernd hat aber auch die erzwungene Nachdenkpause genutzt um seiner Karriere die notwendigen neuen Impulse zu geben. Erster Schritt dazu ist die Trennung von seinem Caddie Shane Coeries: “Nach 8 gemeinsamen Jahren suche ich einfach nach neuen Impulsen. Es gibt da für mich eine Reihe von möglichen Kandidaten.” Denkbar wäre beispielsweise ein Caddie, der weit mehr “aktive Akzente” setzt, etwa beim Lesen der Puttlinie hilft und so zu größerem Putterfolg beitragen könnte. Über weitere neue Impulse, wie etwa bei seinem Betreuerteam oder am Materialsektor, wollte Wiesberger zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen.

Der nächste “Golf-Einsatz” führt Bernd Wiesberger Ende September zum Ryder Cup nach Paris, wenn auch nicht als Spieler, sondern als TV-Kommentator bei SKY, für Interviews und Analysen: “Ich habe am Le Golf National schon die Open de France gewonnen und kenne diesen Platz sehr gut. Diese Aufgabe ist Neuland für mich und ich freue mich darauf. Auch als großer Golf-Fan ist es mir wichtig, zum ersten Mal bei einem Ryder Cup dabei zu sein. Ich kann es kaum erwarten, das europäische Team zu unterstützen.

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Hauchdünn geschlagen

CERVINO OPEN – FINAL: Timon Baltl findet am Finaltag im Cervino GC spät wieder die Birdiespur und und muss sich im Cervino GC schlussendlich nur dem italienischen Amateur Giacomo Fortini ganz knapp geschlagen geben.

Nach kurzer Sommerpause lädt die Alps Tour wieder zur Birdiejagd und biegt zugleich langsam in die Zielgerade ihrer Saison 2018 ein. Somit sind gleich 9 Österreicher dem Navi in Richtung Italien nach Cervinia gefolgt, wo es über drei Runden um 40.000 Euro Preisgeld geht.

Timon Baltl legte mit der 61 (-7) dann am Mittwoch los wie von der Tarantel gestochen und teilte sich so sogar die Spitzenposition. Mit der knallroten Runde lag der Youngster auch aus österreichischer Sicht allein auf weiter Flur, denn die restlichen rot-weiß-roten Vertreter mussten sich zum Auftakt mit deutlich mehr Schlägen zufrieden geben.

Am Donnerstag konnte Timon dann aber nicht mehr an die bärenstarke erste Runde anknüpfen und rutschte mit der 71 (+3) sogar aus den Top 10. Immerhin fanden sich dafür Markus Habeler und H.P. Bacher – beide mit der 65 (-3) unterwegs – deutlich besser zurecht und ließen im Kampf um den Finaleinzug nichts anbrennen.

Uli Weinhandl nach der 67 (-1) und Felix Schulz, der ebenfalls die 67 (-1) notierte, vervollständigten das alpenländische Quintett oberhalb der gezogenen Linie. Am Finaltag bleibt es dann aber wieder Timon Baltl vorbehalten für die richtigen Schlagzeilen zu sorgen.

Der Youngster hat zwar etwas mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen und findet erst auf der 9 das erste Birdie, das er sich postwenend wieder zerstört, im Finish aber dreht Timon dann so richtig auf und stapft mit Riesenschritten noch an der gesamten Konkurrenz vorbei. Mit einem Birdie – Eagle – Birdie Finish unterschreibt er schlussendlich die 64 (-4) und stürmt so sogar noch bis an die Spitze nach vor.

Bei gesamt 8 unter Par liegt Timon eine gute halbe Stunde alleine in Führung, ehe Fortini zunächst mit einem Birdie auf der 17 aufschließt und schlussendlich mit noch einem weiteren roten Eintrag auf der 18 mit der 68 (Par) sogar noch vorbeizieht. Mit Rang 2 kann sich der Murhof Pro zwar mit Sicherheit zufrieden zeigen, so knapp vor dem ersten Sieg ist am Ende aber wohl auch ein kleines weinendes Auge dabei.

Die restlichen Österreicher können am Finaltag nicht mehr in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen. Markus Habeler wird nach der 68 (Par) 24., Uli Weinhandl nach der 69 (+1) 34., H.P. Bacher rutscht mider 73 (+5) bis auf Platz 41 zurück und Felix Schulz zementiert sich mit der 73 (+5) nur auf Rang 49 ein.

>> Leaderboard Cervino Open

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1. Matchball vergeben

PORTLAND OPEN – FINAL: Sepp Straka lange Zeit Bester am Schlusstag, ehe er mit später Bogeyserie sowohl ein Topergebnis wie auch die PGA Tourkarte verspielt. Bei der Final Series wartet die zweite Chance.

Sepp Straka benötigte beim letzten regulären Web.com Tour Turnier der Saison ein Topergebnis um sich bereits vor der Final Series fix die PGA Tourcard zu holen.

Der Start dazu gelang in Portland mit einer fehlerlosen 65 (-6) auch nach Maß, allerdings kam er am Freitag nicht über die 73 (+2) hinaus, was ihn ins Mittelfeld zurückrutschen ließ. Am Samstag bastelt der Longhitter dann eine wilde und kunterbunte 69 (-2) zusammen, wahrt damit bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 aber die Chance auf das angepeilte Spitzenergebnis.

Mit dem Birdiestart geht es für Sepp Straka mit ordentlichem Rückenwind in den Sonntag. Am ersten Par 5 legt er den Ball mit dem zweiten Schlag perfekt am Grün ab und locht als Draufgabe den Eagle-Putt. Das beflügelt den Wiener sichtlich, der nach drei weiteren Birdies und in nur 30 Schläge den Halbzeitturn erreicht und damit in der Spitzengruppe auftaucht.

Der Putter bleibt auch zu Beginn der Back 9 brandheiß: nach guter Annäherung geht es am Par 5 der 11 mit dem nächsten Birdie bereits auf 7 unter Par für den Tag. Damit setzt Straka endgültig zur allerbesten Schlussrunde im Feld an, ist bis auf Platz 3 vorgekommen und klar auf Tourkarten-Kurs.

Doch mit dem ersten Fehler, einem verzogenen Schlag am Par 3 der 12, wo er aus dem Rough nicht gut herauskommt und das Bogey kassiert, reißt der Spielfluß komplett ab. Der zuvor vom Tee so sichere Austroamerikaner trifft plötzlich keine Fairways mehr und schlittert im letzten Drittel in vier weitere Bogeys. Am abschließenden Par 5 möchte Straka sein Glück noch einmal erzwingen, verzieht aber erneut den Drive und muss mit Strafe droppen. So endet seine Schlussrunde nur bei 2 unter Par und der 69.

Platz 16 in Portland reicht am Ende nur für Rang 31 in der Order of Merit, womit er nach einer langen Saison um schlappe 9.000 US Dollar die Tourkarte verpasst. Doch in der Final Series bekommt Sepp ab kommender Woche seine zweite Chance in die PGA Tour aufzusteigen.

>> Endergebnis Portland Open

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Geschichte geschrieben

GIRLS BRITISH OPEN AMATEUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Emma Spitz schreibt im Ardglass GC von Nordirland Geschichte. In einem rein rot-weiß-roten Finale ringt sie Isabella Holpfer mit 2 & 1 nieder und krönt sich so als erste Österreicherin zur Linkskönigin der Amateure.

89 Jahre des Turniers mussten vergehen, ehe bei der 90. Auflage nun rot-weiß-rot zur Modefarbe wird, denn bereits vor dem Finaltag war klar, dass diesmal der alpenländische Adler von der Spitze des Klassements wehen wird. Mit Emma Spitz und Isabella Holpfer arbeiteten sich im Feld von gleich 140 Amateurinnen aus aller Welt beide heimischen Megatalente in Nordirland bis ins Finale und lieferten sich am Samstag einen Kampf auf Biegen und Brechen.


Schon in der Qualifikation im Zählspiel wussten die beiden zu überzeugen und qualifizierten sich schlussendlich sicher für die anstehende K.O.-Phase. Dort räumte Emma dann ihre Kontrahentinnen mit teils klaren Siegen von zweimal 5 & 4, 1 Auf, 2 Auf und einem 5 & 3 aus dem Weg und marschierte so bis ins Finale. Ihre Landsfrau hatte nur bedingt mehr Mühe und marschierte mit zwei 2 & 1 Siegen, einem 3 & 2, einem knappen 1 Auf und einem souveränen 4 & 2 Erfolg ebenfalls ins große Endspiel.

Harter Kampf

Im Finale zeigten die beiden dann Golf auf allerhöchstem Niveau, wobei sich Emma Spitz schlussendlich im unangenehmen Wind von Nordirland mit einem 2 & 1 knapp durchsetzte und so den historischen Triumph für Golf-Österreich perfekt macht. Als besonderes Zuckerl darf Emma damit beim neu geschaffenen Damenbewerb im Rahmen des US Masters abschlagen, eine Ehre, die noch keinem weiblichen Golfer – ausgenommen einigen ausgewählten Mitgliedern – zuteil wurde.

Foto: GEPA-Pictures

>> Ergebnisse Girls British Open Amateur Championship

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Gerade noch Top 10

STARNBERG OPEN – FINAL: Leo Astl kann am Finaltag nicht mehr an die starken Auftaktrunden anknüpfen und rutscht im GC Starnberg mit einer 71er (Par) Schlussrunde noch bis auf Rang 9 zurück.

Die Pro Golf Tour macht in dieser Woche in Starnberg südlich von München Station. So nah der Heimat lässt sich diese Gelegenheit ein großes rotweißrotes Kontingent nicht entgehen und mischt bei dem Dreitagesturnier mit. Allerdings bleibt nach zwei Spieltagen lediglich Leo Astl aus rot-weiß-roter Sicht übrig.

Dafür aber mischt der Tiroler voll im Titelkampf mit. Leo zauberte trotz einiger Fehler zum Auftakt mit schier unglaublicher Birdiequote eine 66 (-5) aufs Tableau und legte am Freitag eine 67 (-4) drauf, womit er mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf den in Führung liegenden Franzosen Julien De Poyen in die letzte Runde startet.

Am Samstag macht er dann auch sofort dort weiter wo er am Freitag aufgehört hat und nimmt zum bereits dritten Mal in dieser Woche auf der 1 (Par 5) ein Birdie mit. Danach allerdings ebbt der Schwung etwas ab, ehe es gegen Ende der Frontnine dann wieder bunter wird. Mit seinem zweiten Birdie des Tages schließt er auf der 8 bis zur Spitze auf, rutscht am Par 3 danach allerdings mit dem ersten Bogey wieder zurück. Der Abstand von zwei Schlägen ist aber zu dieser Zeit nach wie vor unverändert.

Das ändert sich dann jedoch zu Beginn der Backnine schlagartig, denn während De Poyen und Daniel Wünsche (GER) immer besser ins Laufen kommen und einige Birdies finden, rutscht Leo mit einem Bogey auf der 11 wieder auf Level Par zurück. Das bremst den Routinier sichtlich ein, denn bis zum Schluss will am Finaltag einfach kein weiteres Birdie mehr gelingen, weshalb er schlussendlich mit der 71 (Par) sogar froh sein muss mit Rang 9 noch ein Top 10 Ergebnis mitnehmen zu können. Daniel Wünsche triumphiert mit einer 66er (-5) Schlussrunde und bei gesamt 14 unter Par.

>> Leaderboard Starnberg Open

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Ryder Cup Team USA nimmt Formen an

Für den diesjährigen Ryder Cup, der im September auf dem Le Golf National Albatros Course im französischen Saint-Quentin-en-Yvelinesist stattfinden wird, ging die offizielle Qualifikation der US-Spieler mit der 100. PGA Championship im Bellerive Country Club in St. Louis zu Ende. PGA Champion Brooks Koepka führt das Ranking der acht qualifizierten Spieler an. Superstar Tiger Woods konnte sich trotz seines furiosen Comebacks mit Platz 2 hinter Koepka nicht direkt für das US Ryder Cup Team qualifizieren.

Das US-Team um Captain Jim Furyk geht als Titelverteidiger in das 42. Ryder Cup Duell, das als bedeutendstes Golfmannschaftsturnier zwischen den besten Golfern Europas und den Vereinigten Staaten gilt. Die Buchmacher sehen das US-Team leicht favorisiert. Betfair Österreich bietet beispielsweise Quoten von 1,9 (Sieg USA) und 2,1 (Sieg Europa) an. Für ein Unentschieden, das bis jetzt erst zweimal vorgekommen ist, beträgt die Betfair-Quote 11,0.

Alle qualifizierten Spieler sind unter den Top 20 der Weltrangliste

Alle Spieler in den USA hatten die Möglichkeit, ab 2017 und bis zum 12. August 2018 über die PGA-Geldrangliste Punkte zu sammeln. Dabei gab es jeweils einen Punkt pro 1.000 verdienten US-Dollar bei den großen Major Turnieren und einen Punkt pro 2.000 verdienten US-Dollar bei kleineren Turnieren.

Am Ende führten acht Spieler die Rangliste an, die sich allesamt unter den Top 20 der Weltrangliste befinden und unter anderem die Plätze eins bis drei besetzen.

• Brooks Koepka (2. der Weltrangliste)
• Dustin Johnson (1.)
• Justin Thomas (3.)
• Patrick Reed (12.)
• Bubba Watson (14.)
• Jordan Spieth (8.)
• Rickie Fowler (9.)
• Webb Simpson (20.)

Vier Plätze sind noch frei

Diese acht besten Spieler auf der Punkte-Liste haben ihren Platz im US-Team bereits sicher. Die vier verbleibenden Plätze im US-Team werden per Wild Card durch Captain Jim Furyk vergeben. Drei Entscheidungen werden von ihm am Ende der Dell Technologies Championship am 3. September 2018 bekanntgegeben. Der letzte Platz wird nach der BMW Championship am 9. September 2018 verkündet.

Sollte Tiger Woods bei diesen zwei Turnieren seine Leistungen bei den PGA Championships bestätigen, kann er durchaus noch mit einer Nominierung per Wild Card rechnen. Aktuell liegt er auf Platz 11 der Punkteliste und auf Platz 26 der Weltrangliste. Er wäre dann seit 2012 erstmals wieder im US-Team und dürfte sich über seine insgesamt achte Nominierung freuen.

Die Bilanz der acht Nominierten

Brooks Koepka, der 2016 sein Debüt im Ryder Cup gab, war in den letzten zwei Jahren der beste amerikanische Punktesammler dank seiner Siege bei den US Open 2017 und 2018, gefolgt von seinem Sieg bei der PGA Championship 2018 im Bellerive Country Club.

Dustin Johnson war nach drei Siegen auf der PGA Tour in dieser Saison und vier Siegen 2017 Tabellenführer vor der PGA Championship. Der 2016er US Open Gewinner wird seinem vierten Ryder Cup spielen.

Justin Thomas wird nach seinem Sieg beim WGC-Bridgestone Invitational sein Ryder-Cup-Debüt feiern. Er hat in dieser Saison drei Siege und sieben Top-10-Platzierungen auf der PGA Tour gesammelt, darunter ein geteilter sechster Platz bei der PGA Championship.

Der aktuelle Masters-Sieger Patrick Reed wird zum dritten Mal in Folge im Ryder Cup antreten. Er war einer der ersten Spieler, die sich einen Platz im US-Team sichern konnten, vor allem wegen seiner dreimonatigen Erfolgs-Strecke von März bis Mai 2018, als er bei sechs PGA-Tour-Events in die Top 10 kam.

Der zweimalige Masters-Champion Bubba Watson wird seinen vierten Ryder Cup und seinem ersten seit 2014 spielen.

Mit nur 25 Jahren wird Jordan Spieth bereits sein drittes Ryder Cup-Turnier spielen. Spieth gewann The Open Championship im Jahr 2017 in Royal Birkdale. Damit fehlt ihm von den vier Major-Turnieren nur noch ein Sieg bei den PGA-Championship-Sieg.

Rickie Fowler lag nach der dritten Runde der 100. PGA Championship noch in der Spitzengruppe hinter Brooks Koepka, musste sich dann aber mit einem geteilten zwölften Platz zufrieden geben. Er wurde dieses Jahr Zweiter beim Masters und errang im letzten Jahr bei den US Open und der PGA Championship jeweils einen geteilten fünften Platz. Mit seinem Auftritt beim Ryder Cup 2018 wird er die USA zum dritten Mal vertreten.

Webb Simpson, der Sieger der US Open 2012, gewann den achten und letzten automatischen Qualifikationsplatz für das American Ryder Cup Team. Er hat die USA bereits zweimal beim Ryder Cup vertreten, zuletzt im Jahr 2014.

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Historischer US-Sieg

KC GOLF CLASSIC – FINAL: Sepp Straka holt sich mit toller Birdiequote seinen ersten Web.com Tour-Titel, den ersten eines Österreichers bei einem US Profi-Turnier überhaupt.

Eine bislang total verkorkste zweite Profisaison dreht Sepp Straka in Kansas auf spektakuläre Weise ins Positive: im direkten Duell gegen den einzigen verbliebenen Konkurrenten Kyle Jones behält der 25-jährige Doppelstaatsbürger mit der 69 um einen Schlag die Oberhand und triumphiert am Ende bei 22 unter Par: “Es ist großartig. Die Saison war bislang nicht gut. Ich hatte das Gefühl deutlich besser zu spielen, nur mit den Putten hatte ich zur Saisonmitte zu kämpfen. Das habe ich jetzt auch auf die Reihe bekommen,” jubelt Sepp. “Ich wusste, ich bin nah dran und habe weitergekämpft. Meine Familie und Freunde haben mich toll unterstützt, ohne sie hätte ich es nicht geschafft.”

Marathon zahlt sich beim 7. Turnier aus

Sepp Straka war in der Vorwoche bei den ultratiefen Scores in Missouri nicht mitgekommen und konnte zumindest am freien Weekend seine Batterien ein wenig aufladen. Der Austroamerikaner hat dennoch für eine 7. Tunierwoche am Stück genannt, wenn die Web.com Tour in Overland Park, Kansas, die nächste Station macht. Nach zuletzt drei verpassten Cuts in Folge und mit Position 130 in der Rangliste war bei Straka auch bereits Feuer am Dach hinsichtlich seines Spielrechts für die kommende Saison.

Mit dem steigenden Druck kommt Sepps Spiel aber sichtlich in die Gänge, denn zum Auftakt brennt der Georgia Bulldog eine 64 aufs Tableau und reiht sich damit nur knapp hinter der Spitze ein. Mit früher Startzeit gelingt dann Freitag ähnliches und Sepp startet so nach der 65 und bei gesamt 13 unter Par aus der geteilten Führung ins Wochenende. Auch am Samstag präsentiert er sich unglaublich sicher, legt eine weitere 64 nach und setzt sich gemeinsam mit Kyle Jones (USA) deutlich von der Konkurrenz ab. Mit nur einem Schlag Rückstand auf den US-Amerikaner ist am Sonntag alles für einen Zweikampf angerichtet.

Direktes Duell am Finaltag

Gleich sein erster Golfschlag ist am Schlusstag aus der Richtung, womit er das Grün nicht mehr regulär erreichen kann und seine Sonntagsarbeit mit Bogey beginnt. Wichtig fürs Selbstvertrauen, dass der Birdiekonter gleich am nächsten Grün sitzt. Das anschließende Par 5 absolviert Straka mit zwei satten Golfschlägen und zwei Putts zum nächsten Birdie. Schlaggewinn Nummer 3 folgt am Par 3 der 5 und bringt den Georgia Bulldog erstmals in Führung, da sein Flightpartner Kyle Jones bislang auf der Stelle tritt. Bis zur Halbzeit verteidigt Straka seinen minimalen Vorsprung auf Jones.

Auch die Back 9 geht Sepp mit Bogey an, diesmal stand ihm ein Grünbunker im Weg. Der Österreicher bleibt jedoch weiter der dominierende Mann am Platz, hat vor allem den heißeren Putter im Bag und landet an der 11 und 12 einen Birdie-Doppelschlag, mit dem er voran bleibt. An der 14 ist es ein zweites Mal ein Sandhindernis, das Straka sowohl einen Schlag als auch die alleinige Führung kostet.

Am letzten Par 5, der 15, schlägt Straka über Pitch und Putt mit dem Birdie erneut zu, während sein Flightpartner nicht über das Par hinauskommt. Vom 16. Tee patzt Straka mit ungenauem Tee-Schuss, der zum Bogey führt und lässt seinen Konkurrenten wieder gleichziehen.

Das Schlussloch wird noch einmal zum großen Showdown: beide Titelkandidaten buddeln sich vom Tee im Sand ein. Während Jones von dort das Vorgrün erreicht, sucht Straka den nächsten Bunker rund ums Grün auf. Kyle dreiputtet jedoch zum Bogey, während Straka nach zuvor zwei erfolglosen Versuchen diesmal aus 20 Metern gut hinschießt und aus zwei Metern das entscheidende Sandy Par kratzt. Mit der 69 feiert Straka als erster Österreicher einen Titelgewinn auf der Web.com Tour, verbessert sich dank des Preisgelds von ca. 118.000 US Dollar im Ranking vom 130. auf den 29. Rang und ist zugleich für die Final Series qualifiziert. Auch die Top 25, die am Jahresende in die US PGA Tour aufsteigen, sind damit wieder in Reichweite.

Österreicher oder Amerikaner?

In Wien zur Schule gegangen, in Fontana golferisch verwurzelt, mit Claude Grenier trainiert und im NÖ Landeskader gespielt, aber auf der University of Georgia den Feinschliff geholt: nicht nur bei Pässen balanziert der Doppelstaatsbürger zwischen zwei Welten. Auf der Web.com Tour wurde Straka im Vorjahr noch als Amerikaner geführt, während heuer die Österreichische Flagge neben seinem Namen auftaucht. Darauf angesprochen, erklärte Sepp unlängst gegenüber Golf-Live.at mit seinem typischen Humor: “Das war, damit ihr mich leichter am Leaderboard findet!”

>> Endergebnis KC Golf Classic

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Später Stolperstein

PGA SENIOR CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier klopft am Sonntag zweimal vehement an den Top 10 an, stolpert gegen Ende aber über ein Triplebogey und muss sich so im London GC mit einem Platz im vorderen Mittelfeld zufrieden geben. Auch Gordon Manson verpasst eine rote Schlussrunde.

Gordon Manson erwischte am Donnerstag einen Auftakt nach Maß. Der gebürtige Schotte legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und lag schon nach den ersten neun Bahnen bei 5 unter Par. Zwar ebbte der Schwung auf den Frontnine etwas ab, mit der 67 (-5) schuf er sich aber eine richtig gute Ausgangslage. Markus Brier hingegen hatte am ersten Spieltag auf den ersten neun Bahnen einige Schwierigkeiten und drehte erst mit einem Birdie am Schlussloch seine Runde noch zurück auf Level Par.

Am Freitag tauschten die beiden Österreicher dann die Rollen, denn während Markus Brier mit einer 66 (-6) auf die Überholspur abbog, stagnierte Gordon Manson mit der 71 (-1) etwas und büßte damit etliche Ränge ein. Ins Wochenende starten die beiden rot-weiß-roten Akteure so fast Hand in Hand vom 17. Rang aus und gehen nur knapp hintereinander in den Flights in den Moving Day. Erst am Samstag klafften die Auftritte der beiden dann etwas auseinander, denn Markus Brier wahrte mit der 70 (-2) die Chance auf ein Topergebnis, Gordon Manson hingegen rutschte mit der 73 (+1) ins Mittelfeld zurück.

Zweimal dran

Markus Brier startet richtig gut in den Finaltag und schnürt schon auf der 2 und der 3 einen Birdiedoppelpack, der ihn klar zu den Toprängen aufschließen lässt. In Folge geht der Schwung aber deutlich verloren und da es sich danach auch zwei Bogeys gemütlich machen, rasselt er recht rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Da er die 9 aber noch zu einem Birdie überreden kann, kommt er doch noch im Minusbereich auf den Backnine an.

Dort schraubt er sein Score dann mit den nächsten Birdies auf der 11 und der 14 wieder tiefer in die richtige Richtung und klopft so einmal mehr vehement an den Top 10 an. Doch wieder schleicht sich danach der Fehlerteufel ein. Ein Bogey auf der 15 wiegt dabei noch nicht so schwer, ein Triplebogey danach fällt jedoch sehr wohl ins Gewicht und verbaut Markus sogar noch die Runde unter Par. Mit der 73 (+1) ist so für ihn in dieser Woche nicht mehr als Platz 26 zu holen.

Etwas stagniert

Gordon Manson hat auch am Sonntag weiterhin einige Probleme auch nur ansatzweise an die richtig starke Auftaktrunde anzuknüpfen. Schon früh muss er auf der 3 den ersten Fehler verzeichnen, kann diesen zwar auf der 7 ausbessern, rutscht mit weiterem Bogey knapp vor dem Turn auf der 9 aber wieder zurück.

Die zweiten Neun hat der Wahlkärntner dann aber sichtlich besser im Griff, denn die gesamte zweite Platzhälfte über muss er keinen weiteren Schlag mehr abgeben, findet allerdings auch lediglich ein einziges Birdie. Damit rückt er zwar sein Score wieder auf Level Par zurecht und unterschreibt schließlich die 72 (Par) im Klassement büßt er damit als 36. aber sogar ein paar Ränge ein.

Philip Golding (ENG) sichert sich nach einer 63er (-9) Schlussrunde und bei gesamt 18 unter Par überlegen den Sieg.

>> Leaderboard PGA Senior Championship

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Zweikampf um den Sieg

KC GOLF CLASSIC – 3. RUNDE: Sepp Straka und Kyle Jones (USA) marschieren am Samstag im Finalflight der Konkurrenz auf und davon und matchen sich im Overland Park von Kansas am Sonntag wohl Seite an Seite um den Sieg.

Sepp Straka kam in der Vorwoche bei den ultratiefen Scores in Missouri nicht mit und konnte zumindest am freien Weekend seine Batterien ein wenig aufladen. Der Austroamerikaner hat auch für eine 7. Tunierwoche am Stück genannt, wenn die Web.com Tour in Overland Park, Kansas, die nächste Station macht. Nach zuletzt drei verpassten Cuts in Folge und mit Position 130 in der Rangliste ist bei Straka auch bereits Feuer am Dach hinsichtlich seines Spielrechts für die kommende Saison.

Mit dem steigenden Druck kommt Sepps Spiel aber sichtlich in die Gänge, denn zum Auftakt brennt der Georgia Bulldog eine 64 (-7) aufs Tableau und reiht sich damit nur knapp hinter der Spitze ein. Mit früher Startzeit gelingt dann Freitag ähnliches und Sepp startet so nach der 65 (-6) und bei gesamt 13 unter Par aus der geteilten Führung ins Wochenende.

Mit Kyle Jones (USA) im Finalflight gibt der Österreicher dann von Beginn an Vollgas und schnürt nach starkem langen Spiel und einem heißen Putter schon von der 2 bis zur 4 den ersten roten Triplepack, womit er sofort dort weiter macht wo er am Freitag aufgehört hat. Da er dann auch die 6 noch zu einem Birdie überreden kann, ist der starke Start endgültig perfekt.

Kurze Verschnaufpause

Danach geht es Sepp etwas ruhiger an und legt eine kurze Parserie hin, nur um auf den Backnine weiter gehörig an der Birdieschraube zu drehen. Mit gleich zwei Doppelpacks marschiert er sprichwörtlich Hand in Hand mit Jones am Leaderboard davon und machen die KC Golf Classic damit zu einem echten Zweikampf um den Sieg. Erst die 18 will dem Mega-Longhitter dann wie schon am zweiten Spieltag einfach keine fehlerfreie Runde ermöglichen.


Mit dem ersten und einzigen Fehler muss er Kyle Jones (63) so noch knapp den Vortritt lassen, geht nach der 64 (-7) aber mit lediglich einem Schlag Rückstand auf den US-Amerikaner in den Finaltag und wird erneut mit ihm im letzten Flight am Sonntag um den Sieg spielen.

>> Leaderboard KC Golf Classic

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