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Kategorie: News Ticker

Wann geht’s weiter?

Golf-Live gibt nach der Pressekonferenz der Regierung über Lockerungen zu Covid-Maßnahmen eine erste Abschätzung über die Auswirkungen auf den Golfsport. PGA- und European Tour fassen eine Wiederaufnahme der Turniere ins Auge. PGA Championship, US Open und das Masters haben bereits neue Termine. Die Open Championship fallen heuer aus.

Golf-Live.at bringt in Live-Updates in diesem Blog alle aktuellen Entwicklungen bei Profi-Golfturnieren.

Nach den zahlreichen Entbehrungen der letzten Wochen wird Österreich nun langsam aber sicher Schritt für Schritt wieder hochgefahren, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Kogler  am 6. April in einer Pressekonferenz verlautbarten. Zwar gibt es nach wie vor noch keinen genauen Fahrplan, wann der Sport wieder in der Alpenrepublik so richtig Einzug hält, mit Ende Mai werden aber zumindestens Restaurants und auch Hotels wieder langsam den Betrieb aufnehmen können, was ein durchaus ermutigendes Zeichen darstellt.

Erst vor kurzem meinte Vizekanzler Werner Kogler, dass Einzelsportarten wie Golf oder auch Tennis mit Sicherheit früher wieder ausgeführt werden dürfen als Kontaktsportarten wie etwa Fußball. Noch gibt es zwar kein genaues Datum, dieses wird sich aber wohl in den nächsten Tagen herauskristallisieren. Was im Hobbysport recht schnell gehen kann, bedeutet im Profisport leider noch nicht allzuviel, denn dazu müssen mehrere Aspekte zusammenkommen.

Allen voran muss es in irgendeiner Art und Weise
♦ Grenzöffnungen geben um überhaupt zu den Veranstaltungsorten reisen zu können.
♦ Darüber hinaus muss der Flugverkehr wieder in Betrieb gehen und
♦ vor Ort bedarf es für Spieler und Anhang eine gesicherte Unterkunft, was bedeutet das Gastronomie und Hotelgewerbe geöffnet sein müssen. Klar ist, dass Veranstaltungen in Österreich bis Ende Juni ausgesetzt sind, was genau darunter wirklich fällt bleibt noch abzuwarten.

Die Flieger müssen starten

Der Flugverkehr jedenfalls wird mit Sicherheit nicht für alle Zeit “gegroundet” bleiben können, denn die Wartungskosten für die am Boden stehenden Maschinen bleiben nur rund drei Monate lange gering, ehe umfassende und sündteure Arbeiten notwendig werden. Eine Lösung für die Flugindustrie muss in irgendeiner Form somit gefunden werden.


European Tour: In München zurück zur Normalität?

Die Gretchenfrage, die sich zur Zeit jeder Golffan stellt, lautet, wann Golfturniere wieder möglich sind. Lange sieht es so aus, als wäre die Trophée Hassan II in Marokko mit dem zeitgleich stattfindenden Lalla Meryem Cup der Damen an gleicher Wirkungsstätte die Rückkehr der European Tour zur Normalität.

Mittlerweile steht jedenfalls fest, dass dieser Fall nicht eintreten wird, denn die beiden Turniere am königlichen Gelände des Royal Golf Dar Es Salam fallen ebenfalls noch dem grassierenden Corona-Virus zum Opfer. Geplant ist nun, dass die höchste europäische Spielklasse mit den BMW International in München Eichenried Ende Juni wieder Fahrt aufnimmt.

Auch das Scandinavian Mixed Turnier von Annika Sörenstam und Henrik Stenson in Stockholm kann nicht stattfinden und wurde, anders als etliche weitere Turniere, sogar ersatzlos aus dem Kalender genommen. Auf der Ladies European Tour soll es mit den Jabra Ladies Open am 18. Juni im Evian Resort zurück zur planmäßigkeit gehen.


US PGA Tour: Charles Schwab Challenge ab 21. Mai auf Schiene

In den USA stellt sich die Sachlage etwas anders als in Europa dar. Auf der einen Seite wird das Land gerade wie kein anderes von Covid-19 gebeutelt, vor allem im Großraum New York. Auf der anderen Seite will man so rasch als möglich den Normalbetrieb wieder aufnehmen. Auch die eher teils merkwürdig anmutenden sogenannten “Lockdowns” die den Namen kaum verdienen, lassen zwiespältige Rückschlüsse zu. Die Airlines jedenfalls locken jetzt schon die Passagiere mit Traumangeboten für Mai und Juni mit 30 Dollar Tickets von Coast to Coast.

Mit einem Schreiben richtet sich Charles Schwab Challenge Tournament Chairman Rob Hood an die zahlreichen Volunteers und Fans und stimmt diese darin regelrecht auf das texanische Event, das von 21. bis 24. Mai über die Bühne gehen soll ein. Zunächst geht er dabei noch auf den gesundheitlichen Aspekt ein und meint wörtlich, dass die Gesundheit klarerweise in alle Entscheidungen einfließt und es sozusagen von Tag zu Tag verschieden Entwicklungen gibt.

Danach allerdings wird es doch deutlich konkreter, denn in Texas geht man schon davon aus, dass das Turnier die Rückkehr der PGA Tour auf den Sportkalender einläutet. “Wir sind immer Optimisten, und überlegen Sie, wie groß das Turnier nach Wochen der Absagen, Entbehrungen und Stornierungen sein würde. Fans waren wochenlang in ihren Häusern regelrecht eingesperrt, Spieler haben seit Wochen kein Turnier mehr gespielt. Stellen Sie sich den Enthusiasmus vor, der herrschen würde!”

Dieses Vorhaben oder diese Hoffnung, dass die PGA Tour tatsächlich mit der Charles Schwab Challenge zurück in den “normalen” Spielbetrieb findet nährt auch Präsident Donald Trump, der erst am 5. April meinte, dass die USA nicht designed wurden um geschlossen zu sein. Darüber hinaus will Trump auch die Fans so schnell wie möglich wieder zurück in die Arenen bringen.

Wie genau sich die sportliche Lage in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln wird, werden wir in periodischen Updates näher beleuchten.


6.4.2020 – 22:45 MEZ: Heißer Herbst

Nachdem am Nachmittag bereits ein neuer Termin fürs Masters fixiert wurde, steht nun auch fest wann die PGA Championship und die US Open stattfinden werden. Los geht es mit dem Major-Reigen von 6. bis 9. August, wenn die PGA Championship im TPC Harding Park in San Francisco über die Bühne gehen sollen.

Von 18. bis 21. September – also in der Woche vor dem Ryder Cup – stehen nun die US Open am Kalender und sollen wie geplant im Winged Foot bei New York ausgetragen werden. Als krönender Major-Abschluss fungiert heuer von 12. bis 15. November das Masters. Die Open Championship wurden am Nachmittag bereits ersatzlos vom heurigen Turnierkalender gestrichen.

“Wir sind zuversichtlich, dass die Verschiebung der PGA Championship die Möglichkeit bietet die Gesundheits und Sicherheitsprobleme etwas abzufedern und uns so auch die beste Gelegenheit bieten auch die US Open noch in diesem Jahr durchzuführen”, so USGA CEO Mike Davis.

Bei der PGA Tour liegt der Fokus derzeit – wie weiter oben ausgeführt – auf der Charles Schwab Challenge, doch auch bei den Playoffs gibt es bereits Änderungen zu vermelden. Das Finale der Regular-Season, die Wyndham Championship, sowie die drei Playoff Events der Northern Trust, der BMW Championship und der Tour Championship wandern im Kalender um eine Woche zurück um Platz für die PGA Championship zu schaffen.

Auf alle Golffans wartet somit nun ein richtig heißer Herbst. Bleibt nur zu hoffen, dass man die Corona-Krise bis dahin im Griff hat.


6.4.2020 – 17:15 MEZ: Good News from Augusta – Sad News from England

Zum ersten Mal gibt es in punkto Majorturnieren gute Neuigkeiten. Wie Chairman Fred Ridley vor wenigen Minuten in einem Statement bekanntgab, hat der Augusta National in Abstimmung mit Verantwortlichen einen Termin fürs Masters 2020 gefunden. Das erste Major des Jahres soll von 12. bis 15. November über die Bühne gehen.

“Wir hoffen, dass die Durchführung des Turniers der Augusta-Community und denjenigen, die das Spiel lieben, in dieser schwierigen Zeit einen Moment der Freude bereitet”, so Ridley abschließend.

Nahezu zeitgleich gibt es allerdings auch eine Hiobsbotschaft, denn die 149. Open Championship wurden ersatzlos abgesagt, was zum allerersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg der Fall ist. “2021 sind wir wieder da. Es sind traurige Nachrichten, aber die Gesundheit und Sicherheit von Fans, Offiziellen, Caddies und Spielern ist an dieser Stelle wichtiger”, bringt es Bernd Wiesberger in einem Statement auf Facebook auf den Punkt.

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The Open abgesagt

Wie die R&A in einem Statement am 6. April mitteilt, müssen die 149. Open Championship wegen des grassierenden Corona-Virus ersatzlos gestrichen werden. 

Vom 4.4.2020:

Die Open Championship sind mittlerweile das einzig verbliebene Major, das noch regulär im Turnierkalender aufscheint.
Durch den grassierenden Corona-Virus, der gerade die USA derzeit bombenfest in seinem Würgegriff hat, mussten bereits das Masters, die PGA Championship und auch die US Open auf derzeit noch unbestimmte Zeit verschoben werden.

Nachdem diese Woche bereits Meldungen durchsickerten, dass das traditionsreichste Major, das von 16. bis 19. Juli im Royal St. Georges über die Bühne gehen soll, ebenfalls wohl nicht planmäßig gespielt werden kann, gab Martin Slumber, seines Zeichens Chief Executive der R&A rasch ein Statement ab, wo er in die derzeit geführten Diskussionen Einblick gab.

“Wir arbeiten uns gerade durch alle möglichen Optionen die wir auf dem Tisch haben. Dies inkludiert auch eine Verschiebung. Der Prozess dauert allerdings noch etwas, da da auch viele externe Faktoren mitspielen, die man klarerweise berücksichtigen muss.”

Noch hofft man Seitens der R&A aber durch den späteren Termin auf eine Durchführung der 149. Open Championship. Anders als das Masters und die PGA Championship, wo man versucht noch später im Jahr einen Termin zu finden, kann man aber wohl davon ausgehen, dass die Open zumindestens nicht komplett ausrangiert werden. Dies verhindert auch eine Versicherungspolizze der R&A, die die Organisation des Turniers sozusagen vor einer globalen Pandemie “schützt”.

Eine ähnliche Richtlinie hat auch der All England Club, der diese Woche das geplante Wimbledon-Tennisturnier vorerst cancellen musste. Immerhin wurden die Open Championship seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr abgesagt. Diese Tradition soll auf jeden Fall beibehalten werden. Die US Open in Winged Foot sollen laut derzeitigen Informationen in den Herbst verschoben werden. Näheres wird die USGA voraussichtlich in den kommenden Wochen publik machen.

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Status der Touren

Die COVID-19 Pandemie legt weltweit den Profigolfsport lahm. Alle Profi-Tours, Majors, WGCs und auch das Olympische Golfturnier sind betroffen. 

Golf-Live.at bringt in Live-Updates in diesem Blog alle aktuellen Absagen und Einschränkungen bei Profi-Golfturnieren.

4.4.2020 – 16:25 MEZ: Golf im Advent

Wie die USGA in einem Statement mitteilte wandern auch die US Women’s Open im Kalender zurück und sollen statt 4. bis 7. Juni nun von 10. bis 13. Dezember 2020 ausgetragen werden. Der Veranstaltungsort bleibt mit dem Champions Golf Club in Houston gleich. Das Turnier soll auf zwei Kursen über die Bühne gehen.


4.4.2020 – 07:15 MEZ: Frühester Start im Juni

Auf der European Tour wird vor Juni kein weißer Ball geschlagen werden, denn mittlerweile ist auch das Rolex Series Event der Irish Open vom Corona-Virus nicht verschont geblieben. Damit sollte die höchste europäische Spielklasse frühestens mit der Trophée Hassan II am 4. Juni wieder Fahrt aufnehmen. Immerhin hat Matthias Schwab einen spektakulären Weg gefunden um in Form zu bleiben.

Klarerweise kommt auch die Champions Tour nicht um eine Absagenflut der Turniere herum. Mittlerweile hat es bei den weltbesten über 50-jährigen nun auch die von 21. bis 24. Mai anberaumten KitchenAid Senior PGA Championship erwischt. Das Major wird dieses Jahr auch zu keinem späteren Zeitpunkt nachgetragen sondern wird ersatzlos gestrichen. Zumindestens darf sich Michigan darüber freuen, dass das Event dafür im Jahr 2022 im Harbor Shores Resort von Benton Harbor ausgetragen werden wird.

Auf der Staysure Tour, dem europäischen Pendant zur Champions Tour, sieht es heuer im Kalender richtig trist aus. Zunächst hoffte man noch gegen Ende Mai den Betrieb aufnehmen zu können, mittlerweile jedoch mussten auch die Senior Italian Open und die Open Senior Hauts de France verschoben werden, womit das erste Turnier heuer wohl allem Anschein nach die Farmfoods European Legends Links Championship am 19. Juni werden.

Ähnlich ergeht es auch der Alps Tour, wo das frühest mögliche Event wohl die Memorial Georgio Bordoni am 17. Juni sein werden und selbst dieses Turnier muss erst noch bestätigt werden. Auf der Challenge Tour wandern die Swiss Open von Ende Mai im Kalender zurück und sollen nun voraussichtlich von 6. bis 9. August gespielt werden. Das vermutlich erste Event wird somit ab 11. Juni das Andalucia Match Play 9 sein.


1.4.2020 – 18:20 MEZ: Auch Haugschlag wandert im Kalender zurück

Wie man leider bereits erwarten durfte musste nun auch das für Ende April terminisierte Turnier der Pro Golf Tour im Haugschlag Resort gecancelled werden. Das Dreitagesevent wird jedoch nicht ersatzlos gestrichen, sondern wandert im Kalender in den September zurück und soll nun von 8. bis 10.9. im Anschluss an die Schladming Dachstein Open ausgetragen werden. Das dritte österreichische Turnier in St. Pölten soll nach derzeitigem Stand planmäßig von 22. bis 24. Juli über die Bühne gehen.


30.3.2020 – 17:40 MEZ: Die LET startet erst im Juni wieder richtig durch

Nach der Verschiebung der Evian Championship wandern nun auch die Jabra Ladies Open im Evian Resort im Turnierkalender nach hinten und sollen nach neuestem Stand von 18. bis 20. Juni über die Bühne gehen. Damit wäre das nächste planmäßige Event der Lalla Meryem Cup in Marokko von 4. bis 7. Juni. Die Haugschlag Open im Pro Golf Tour Kalender stehen zumindestens derzeit noch wie gehabt im April am Programm.


28.3.2020 – 08:00 MEZ: Auch das dritte Major verschoben

Alle Hoffnungen, dass mit Mai langsam aber sicher wieder halbwegs ein Normalbetrieb einkehrt, wurden nun mit aller Wucht zerschlagen, denn mittlerweile ist klar, dass es mit den vielen Absagen und Verschiebungen munter weiter geht. Nachdem erst vor zehn Tagen das Andalucia Masters vorerst abgesagt werden musste, folgen nun drei weitere Turniere auf der European Tour.

Neben den Golf Sixes und den Made in Denmark, wo Bernd Wiesberger Titelverteidiger gewesen wäre, kann mit den US Open auch das dritte Major nicht wie geplant stattfinden. Während die Golf Sixes bereits fix abgesagt wurden, hat man sich derzeit zumindestens darauf verständigt die beiden anderen Events “nur” zu verschieben. Ob man allerdings noch so viele freie Termine findet um all die verschobenen Turniere auch tatsächlich nachholen zu können, bleibt abzuwarten.

Auf der Ladies European Tour und der LPGA Tour wurden neben den Evian Championship, die wie berichtet in den August wandern, bislang noch keine weiteren Turniere abgesagt oder verschoben. Ob dies jedoch tatsächlich so bleiben wird darf derzeit zumindestens leicht angezweifelt werden.


27.3.2020 – 15:00 MEZ: Neuer Termin im August

Die Evian Championship, eines der Majorturniere der Damen, wandern in den August und sollen im Evian Golf Resort von 6. bis 9.8. ausgetragen werden. Das Turnier stellt sozusagen die Ouvertüre einer Reihe von europäischen Topturnieren dar, denn danach stehen neben den Ladies Scottish Open auch die Women’s British Open auf dem Programm.

“Unser Hauptaugenmerk liegt klar darauf, dass alle Spielerinnen und das gesamte Umfeld die bestmöglichen Bedingungen vorfinden. Als LPGA Commissioner Mike Whan uns bat die Turniertermine zu arrangieren sind wir dieser Bitte klarerweise sofort nachgekommen. Wir haben riesigen Rückhalt von unseren Sponsoren, die die derzeitige schwierige Situation natürlich verstehen und uns in all unseren Schritten unterstützen”, So der Vorsitzende der Evian Championship Franck Riboud.


24.3.2020 – 15:15 MEZ: Auch die Olympischen Sommerspiele werden verschoben

Der Corona-Virus macht selbst vor dem Olympischen Feuer nicht halt und zwingt die Veranstalter dazu das 28 Milliarden Spektakel zu verschieben. Ein neuer Termin steht bislang noch nicht fest, allerspätestens aber soll “Tokyo 2020” im Sommer 2021 stattfinden. Damit kann im Sommer klarerweise auch im Golf nicht um Gold, Silber und Bronze gekämpft werden.


21.3.2020 – 08:30 MEZ: World Ranking eingefroren

Wie das Governing Board des OWGR in einem Medienstatement bekanntgab, wird das Offizielle World Ranking mit sofortiger Wirkung eingefroren. Diese Maßnahmen gelten bis auf Weiteres und betreffen sowohl die Herren und die Damenwertung sowie die Olympia-Qualifikation.


19.3.2020 – 11:30 MEZ: Murhof Legends vorerst abgesagt

Das Corona-Desaster macht nun auch vor Österreichs Turnieren nicht halt, denn die für 14. bis 16. Mai geplanten Murhof Legends können nicht wie geplant stattfinden. Zumindestens wird eine Verlegung auf Oktober ausgelotet, wie >> hier detaillierter nachzulesen ist.

Auch die Challenge Tour muss die ohnehin lange Pause ungewollt noch verlängern, denn die Prague Golf Challenge von 7. bis 10. Mai wurde bereits abgesagt. Das Turnier in der Schweiz Ende Mai ist vorerst zumindestens noch nicht betroffen.


18.3.2020 – 11:30 MEZ: Auch das zweite Major betroffen

Die schlechten Nachrichten nehmen an diesem Tag kein Ende. Wie die PGA of America bekanntgibt kann auch die PGA Championship, die von 14. bis 17. Mai im TPC Harding Park von San Francisco über die Bühne hätte gehen sollen, nicht wie gepant stattfinden. Wie beim Masters ist aber auch hier zumindestens vorerst nur eine Verschiebung und keine Absage geplant.


18.3.2020 – 09:00 MEZ: Nächste Hiobsbotschaften

Die USA trifft die Corona-Pandemie nun sichtlich voll, denn die PGA Tour muss gleich noch vier weitere Events absagen, wie sie in einer neuen Pressemitteilung bekanntgaben. Betroffen sind die RBC Heritage von 13. – 19. April, die Zurich Classic of New Orleans von 20. – 26. April, die Wells Fargo Championship von 27. April – 3. Mai und die AT&T Byron Nelson von 4. – 10. Mai.

Auch Europa bleibt nicht von weiteren Planänderungen verschont. Wie die Tour verlautbart fällt nun auch das Andalucia Masters dem Virus zum Opfer. Vorerst wurde das Turnier aber “nur” verschoben.


17.3.2020 – 09:30 MEZ: Stillstand wohl bis zumindestens nach Ostern

Nachdem jetzt auch die Pro Golf Tour ihren Marokko Stretch verschoben hat, sind endgültig nun alle europäischen und nordamerikanischen Profi-Touren vom Coronavirus betroffen. Ob und wann die Open Océan, die Open Tazegzout, die Open Madaef und die Open Michlifen nachgetragen werden können ist noch nicht bekannt.

Auch die LPGA-Tour und die Symetra Tour muss mit weiteren Absagen zurechtkommen, denn zumindestens bis 5. April wird nun vorerst ausgesetzt. Plan ist es aber die betroffenen Turniere später im Jahr nachzuholen. Bezüglich der Masters Absage zeigt sich Legende Jack Nicklaus in einem telefonischen Interview nicht sehr zuversichtlich, dass das erste Major zu späterer Zeit nachgeholt werden kann.

Matthias Schwab ist wie auch Bernd Wiesberger und alle anderen Spieler Österreichs klarerweise direkt von den Absagen betroffen. Seinen Humor verliert der 25-jährige deshalb aber nicht, wie er in einem Twitter-Video aus der Heimat zeigt. Auch der kleine Seitenhieb auf die Klopapier-Hamsterer ist gut gelungen.


13.3.2020 – 17:00 MEZ: Players ersatzlos gestrichen

Tourboss Monahan bestätigt, dass das Players 2020 auch nicht später im Jahr nachgeholt werden kann: “Bei den anderen Turnieren haben Planung und Charities bereits begonnen und wir halten am Tourfinale Ende August fest,” sieht er keine Lücke im Terminkalender. Ganz umsonst sind die 144 Spieler jedoch nicht angereist: die 15 Millionen Dollar Preisgeld werden zur Hälfte auf alle Teilnehmer aufgeteilt, wovon auch Bernd Wiesberger und Sepp Straka mit jeweils rund 52.000 US Dollar profitieren.

Von der Absage bis zum Masters sind auch die kleineren US-Ligen wie die Korn Ferry Tour betroffen, die ebenfalls nicht spielen werden. Auch die LPGA sagt die kommenden Turniere ab, darunter auch die ANA Inspiration, das erste Damenmajor 2020.


13.3.2020 – 15:00 MEZ: Jetzt hat es auch das Masters erwischt

Wie die Verantwortlichen des Augusta National vor wenigen Minuten verlautbaren ließen, ist nun auch das Masters von der Absagenflut betroffen. Alle Veranstaltungen im Augusta National (Masters, Augusta National Women’s Amateur und die Drive, Chip & Putt National Finals) werden auf derzeit noch unbestimmte Zeit verschoben. Ob und wann das Masters 2020 nachgeholt werden soll wurde noch nicht bekanntgegeben, man hofft nur “dass man sich so in der besten Position befindet”.

Wie fast schon erwartet ergeht es auch der Ladies European Tour nicht besser, denn fast zeitgleich mit der Masters-Verschiebung wird auch das LET-Turnier in Saudi Arabien, das nächste Woche hätte stattfinden sollen, auf unbekannte Zeit verschoben.


13.3.2020 – 07:00 MEZ: PGA Tour sagt alle Turniere bis zu den Valero Texas Open ab

Anders als eigentlich noch am Vortag bekanntgegeben, entschied sich die PGA Tour nach der Auftaktrunde des Players zu weit drastischeren Maßnahmen und sagte sowohl das Players, als auch die Turniere in den kommenden Wochen ab. Die Maßnahme gilt wegen COVID-19 vorerst bis inklusive den Valero Texas Open.

Dies hat zusätzlich auch auf die European Tour Auswirkungen, denn nach den Absagen von Kenia und Indien fällt die europäische 1. Golfliga nun auch um das WGC Dell Match Play in Austin um. Anders als die LPGA Tour hält die Ladies European Tour hingegen derzeit noch am geplanten Fahrplan fest. Das Turnier in Saudi Arabien wurde bislang noch nicht vom Kalender gestrichen.

Die Alps Tour hat ihren anstehenden Ägypten-Swing auf September bzw. Oktober verschoben. Das nächste Turnier würde somit am 23.4. in Pescara in Italien stattfinden. Ob sich die Lage bei unseren südlichen Nachbarn bis dahin stabilisiert hat bleibt abzuwarten. Die Pro Golf Tour scheint derzeit zumindestens noch an den Open Océan in Agadir festzuhalten. Das Event soll am 25.3. starten.


12.3. 2020 – 17:00 MEZ: PGA-Tour bestätigt Turniere – ohne Fans

PGA-Tour Commissioner Jay Monahan kündigt ab Freitag den 13.3., ab der 2. Runde beim Players, das Aussperren der Fans an. Damit kann die Tour vorerst die gesundheitsrelevanten Vorsichtsmassnahmen erfüllen und bis auf weiteres ihren normalen Tourfahrplan fortsetzen. Bis zur Texas Open Anfang April, unmittelbar vor dem Masters, soll damit vorerst der Spielbetrieb gesichert werden. Monahan warnt jedoch: “Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass sich alles jederzeit ändern kann.”


12.3.2020 – 11:30 MEZ: Kenia, Indien und Co. abgesagt

Das Coronavirus trifft den Golfsport ebenso rasant und unerwartet wie alle anderen gesellschaftlichen Aspekte in einer globalisierten Welt. Den Anfang machte die LPGA-Tour im Februar 2020 mit der Absage sowohl der 2020 Honda LPGA Thailand als auch der 2020 HSBC Women’s World Championship. Nach Absage des für heuer geplanten Asian Swings werden die besten Golfdamen der Welt frühestens wieder in Tokio auf asiatischem Golfboden aufteen – wenn überhaupt, denn selbst Olympia im Sommer ist bedroht.

Auch die European Tour verzeichnet bereits erste Turnierabsagen in Asien: zuerst sind von den Verantwortlichen in Wentworth sowohl die Maybank Championship (16. – 19. April) als auch die Volvo China Open (23. – 26. April.) vom offiziellen Turnierkalender gestrichen wurden, was komplett zum Ausfall des traditionellen Asien-Swing der European Tour für das heurige Frühjahr führte.

Doch damit nicht genug: die Kenia Open und auch die Hero Indian Open wurden ebenfalls ein Opfer der gesundheitlichen Massnahmen. Dabei geht es nicht nur um den Aspekt zu vermeidender Massenansammlungen. Golfturniere könnten durchaus ohne Zuschauer vor Ort auskommen und als reine TV-Events über die Bühne gehen, was sich auch finanziell für Tours und Veranstalter zu verkraften wäre.

Viel einschneidender sind die Reiserestriktionen, die Spielern vieler Nationen die Teilnahme unmöglich machen würden. Vor allem europäischen und hier vor allem italienischen Pros ist die Einreise defakto zu den wichtigsten Turnier-Locations zunehmend unmöglich. Die Einreisesperre für Europäer generell, die Donald Trump am 11. März verkündete, könnte nun auch die PGA Tour massiv treffen. Die PGA-Turniere sowie die ersten drei Majors ohne europäische Beteiligung sind eigentlich unvorstellbar.

Zeigten sich die Golfstars zu Beginn der Woche im TPC Sawgrass noch fast trotzig, was ihre Fan-Interaktionen wie High Five, Abklatschen, Autogramme etc. betrifft, so agiert die PGA Tour bereits wesentlich vorsichtiger. Wie weit sich das Coronavirus etwa bereits auf das Players auswirken wird, immerhin das Flaggschiffevent der Tour und mit 15 Millionen Dollar das teuerste Turnier des Jahres, wird sich zeigen. Für den Eröffnungstag am 12. März ist für 17 Uhr MEZ eine Erklärung angekündigt, was üblicherweise nichts Gutes verheisst. Vorerst sollen sich die Spieler aber noch wie geplant für den Start zu Runde 1 vorbereiten.

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Finale der größten Turnierserie

Rechtzeitig bevor der Corona-Virus seine unguten Bahnen quer durch Europa zog, gab es im März noch den pefekt organisierten Abschluss der allseits beliebten Strawberry Tour in Almerimar.

Die Strawberry Tour ist die mit Abstand beliebteste Turnierserie im deutschsprachigen Raum und wie jedes Jahr ging es, organisiert von Gruber Golfreisen, auch heuer wieder in eine Destination im Mittelmeerraum.

Die Sieger des Vorjahres erhielten diese Reise nach Almerimar als Preis für ihre bisher erbrachte Leistung, da der Golftrip aber auch zu attraktiven Konditionen buchbar ist, setzte sich ein wahrer Spielertross in Bewegung und sorgte so für die größte Golf-Gruppenreise des deutschsprachigen Raums.

Logiert wurde im Golfresort Almerimar, der eine 27-Loch Anlage sein eigen nennt, auf welcher sich schließlich hochverdient Soma Luigi Kobale mit 35 Nettopunkten zum Champion krönte. Der erst 17-jährige Sohn von Walter Kobale, der in Ungarn Strawberry-Turniere organisiert, besucht derzeit noch die Mittelschule in Budapest, seine Zukunft sieht er aber klar im Golfsport, was auch der straffe durchorganisierte Trainingsplan beweist.

Die geplanten Turniere konnten an der Südküste Spaniens noch wie geplant abgehalten werden, dann jedoch setzte leider die Corona-Virus Pandemie dem traumhaften Trip ein jähes Ende.

Eine Tour für alle

Dank dem Motto “Golf für alle!” erfreut sich die Strawberry Tour aber nicht nur hierzulande größter Beliebtheit und der derzeit grassierende Corona-Virus samt geschlossenen Golfplätzen heizt die Vorfreude auf die jahresübergreifende Turnierserie nur noch weiter an.

Die aktuelle Saison begann bereits nach dem Finalturnier 2019 im letzten September und läuft nun noch bis zum Finale am 19. und 20. September, das im “Leading Golf Course” Zell am See – Kaprun – Saalbach-Hinterglemm über die Bühne gehen wird.

Klar überdeckt die Corona Pandemie derzeit so gut wie alles und lässt damit auch den Golfsport in den Hintergrund rücken. Die Teilnehmer der Strawberry Tour wird dies bekanntermaßen aber wohl nur noch mehr motivieren, denn sobald das öffentliche Leben Schritt für Schritt wieder Einzug hält, wird auch die allseits beliebte Turnierserie wieder so richtig Fahrt aufnehmen.

>> Strawberry Tour

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Olympia verschoben

Auch Olympia in Tokio kann wegen der Corona-Virus Pandemie nicht wie geplant stattfinden und wird nun mit neuem Termin von 23. Juli bis 8. August 2021 ausgetragen.

Lange hat sich IOC-Boss Thomas Bach gegen eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio gewehrt, seit 24.3. kurz vor 14:00 Uhr ist es dann aber Gewissheit, dass auch das Megasportevent in Japan wegen des grassierenden Corona-Virus nicht wie geplant stattfinden kann. In einem Telefonat mit Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe wurden die Weichen gestellt um das Milliarden-Spektakel zu verschieben.

Der neue Termin steht ebenfalls bereits fest. Die Spiele werden nun von 23. Juli bis 8. August 2021 ausgetragen, wobei der der Name “Tokyo 2020” unverändert erhalten bleibt, auch die Olympische Flamme bleibt in der Zwischenzeit in Japan. Wann genau in diesem Zeitraum das Olympische Golfturnier abgehalten wird steht derzeit noch nicht fest. 2021 wartet auf Österreich somit auf jeden Fall ein echtes Hammerjahr in Sachen Sport.

Nach der bereits verschobenen Fußball-Europameisterschaft, der alpinen Ski-WM und der nordischen WM kommen jetzt also auch die Olympischen Sommerspiele noch mit ins Programm. Zumindestens der Ryder Cup scheint heuer wie geplant über die Bühne gehen zu können.

Vom 24.3.2020 08:30 MEZ:

Nun erreicht die Corona-Pandemie wohl auch das Megasportereignis des Jahres, denn vieles deutet derzeit nicht daraufhin, dass die Olympischen Sommerspiele in Tokyo wie geplant über die Bühne gehen können. Bis vor wenigen Tagen zeigten sich die Verantwortlichen noch recht trotzig, doch nachdem sowohl Australien als auch Kanada mittlerweile verlautbart haben, dass sie ihre Athleten nicht nach Tokyo entsenden werden, scheint sich die Lage nun dramatisch zu ändern.

Große Vorwürfe kann man Japan am “nach-wie-vor-festhalten” klarerweise nicht machen, denn immerhin investierten die Asiaten satte 28 Milliarden Euro in Sportstätten und angrenzende Infrastruktur. Somit steht eine ersatzlose Absage überhaupt nicht im Raum, viel eher wird es den Olympischen Spielen ähnlich wie der Fußball Europameisterschaft gehen, die bereits ins Jahr 2021 wandern musste.

Dies ist wohl langsam aber sicher auch der einzige mögliche Weg, denn die Sportler haben mittlerweile schlicht nicht mehr die Möglichkeit sich für die Spiele in Tokyo überhaupt zu qualifizieren. So gut wie alle Qualifikationsturniere und Events wurden wegen dem Corona-Virus abgesagt. Als bestes Beispiel hierfür dient Handball, denn es wurde bereits bestätigt, dass es heuer kein Olympia-Qualifikationsturnier mehr geben kann.

Auch im Golf wurde die Olympia-Qualifikation “eingefroren”. Stand jetzt wären Bernd Wiesberger, Matthias SchwabChristine Wolf und Sarah Schober für das Olympische Turnier qualifiziert. Werden die Spiele jedoch verschoben, woran wohl kein Weg mehr vorbei führen wird, wird auch die Qualifikation mit einer Wiederaufnahme der Turniere wohl weitergeführt werden.

>> Olympia Qualification Men

>> Olympia Qualification Women

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Padraig Harrington 2015

Ryder Cup noch wie geplant

Während derzeit auf so gut wie allen Touren wegen der Corona-Pandemie alle Turniere abgesagt oder zumindestens verschoben werden, kann in puncto Ryder Cup noch Entwarnung gegeben werden, wie der Captain des europäischen Teams, Padraig Harrington, in einem Interview bestätigt.

Nach Medienmeldungen, dass der Ryder Cup ebenfalls bereits Opfer des Corona-Virus ist und auf 2021 verschoben werden soll, sah sich die PGA of America gezwungen ein Statement herauszugeben, dass diese Meldungen als “falsch” deklariert. Padraig Harrington stieß danach in einem Radio Interview ins selbe Horn und zeigte sich durchaus optimistisch, dass der Kontinentalvergleich, der von 25. bis 27. September im amerikanischen Whistling Straits stattfinden soll, über die Bühne gehen kann.

“Bis September ist ja doch noch einige Zeit, deshalb gibt es hier auch Entwarnung und noch keine Notwendigkeit das Ganze zu verschieben. Ich weiß, dass Gerüchte kursieren, deshalb sahen sich die Verantwortlichen auch gezwungen in einem Statement mitzuteilen, dass es keine Planänderungen gibt. Ich kann das bestätigen: Es gibt definitiv derzeit keine Veränderungen”, so Harrington abschließend.

Wenige Tage nach seinem ersten Statement legt der Ire weiter nach und sieht wegen den ausgefallenen Qualifikationsturnieren auch eine radikale Lösung im Bereich des Möglichen: “Vorausgesetzt natürlich, dass es sicher ist Ende September und wir den Ryder Cup austragen können, kann man auch andenken, dass die Captain’s schlicht zwölf Spieler auswählen.”

Statt einer Verschiebung plädiert Harrington somit für gleich zwölf anstatt der üblichen drei Picks, wobei Stricker als US-Captain ohnehin vier hätte. “In vielerlei Hinsicht wäre es perfekt, wenn der Ryder Cup das erste Turnier zurück wäre. Nur 12 Jungs aus Europa und 12 aus Amerika, die nicht um Preisgeld sondern nur um Ruhm und Ehre fighten. Wäre das nicht eine gute Möglichkeit für den Sport, wieder anzufangen?”

Dass allerdings wie Harrington andenkt tatsächlich erst im September wieder wettkampfmäßiges Golf gespielt wird, darf trotz der rigoros verhängten Einschränkungen wohl mehr als bezweifelt werden.

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Schwerer Schlag

Die Corona-Pandemie trifft nun auch Golf-Österreich beinhart, denn die Murhof Legends können nicht wie geplant von 14. bis 16. Mai stattfinden. Derzeit wird aber immerhin noch die Möglichkeit einer Verschiebung auf Oktober geprüft.

Wegen der weltweit dramatischen Lage aufgrund der Corona-Pandemie kann Österreichs höchstdotiertes Pro-Event nicht wie gepant stattfinden. Veranstalter Gerald Stangl hat daher bereits Kontakt zu den Verantwortlichen der Staysure Tour aufgenommen, um die Möglichkeit einer Verlegung des Turniers in den Oktober auszuloten.

“Im Moment ist einzig und allein entscheidend, dass die Ausbreitung des Corona-Virus möglichst rasch und flächendeckend gestoppt wird und die Erkrankten bestmöglich behandelt und betreut werden. Es wird mit Sicherheit noch einige Zeit dauern, bis der Sportbetrieb, so wie wir ihn bisher gekannt haben, wieder aufgenommen werden kann. Wir werden die Situation in den nächsten Wochen und Monaten genauestens verfolgen und evaluieren, ob eine Austragung im Oktober möglich ist”, so Gerald Stangl in einem ersten Statement.

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Niki Wimmer

Mehr erhofft

EIN BAY OPEN – FINAL: Niki Wimmer und Uli Weinhandl werden im Sokhna GC als geteilte 20. beste Österreicher. Gerold Folk und Daniel Hebenstreit müssen sich mit schwarzen Finalrunden zufrieden zeigen.

Auch heuer startet die Alps Tour in Suez in ihr neues Golfjahr. Das Sokhna Resort kennen die Österreicher bereits aus den Vorjahren wie ihre Westentasche. Nikolaus Wimmer erwischt mit der 68 (-4) einen brandheißen Start, fällt aber in Runde 2 mit der 77 (+5) bis an die Cutmarke bei +1 zurück. Somit ist Neo-Pro Daniel Hebenstreit bei Even Par als 23. bester Österreicher. Von den 9 Österreichern im Feld schaffen es sonst nur noch Gerold Folk und Routinier Uli Weinhandl ins Finale.

Niki Wimmer legt auf der letzten Runde einen wahren Blitzstart hin und nimmt gleich von seinen ersten beiden Bahnen Birdies mit. Auch danach zeigt er sich von seiner besten Seite und schraubt sein Zwischenergebnis mit einem Eagle auf der 8 sogar auf 4 unter Par. Nach dem Turn kommt dann aber auch der Fehlerteufel ins Spiel und er muss bei zwei weiteren Birdies auch zwei Bogeys und eine Doublette notieren, womit er noch aus den Spitzenplätzen rutscht und sich nach der 70 (-2) mit Rang 20 begnügen muss.

Uli Weinhandl hat am Donnerstag mit leichten Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, dreht sein Score nach einem Bogey aber rasch in die richtige Richtung, ehe er erneut noch vor dem Turn wieder zurückfällt. Erst auf den Backnine stellt sich dann ein richtig brauchbarer Rhythmus ein und nach drei weiteren Birdies bei nur einem Bogey unterschreibt er am Ende die 70 (-2) womit er noch einige Ränge gutmacht und wie Niki Wimmer auf Rang 20 landet.

Schwarze Zahlen

Gerold Folk findet sich am Finaltag zunächst so gar nicht zurecht und häuft von der 2 weg gleich vier Bogeys in Serie an. Erst danach kommt er ins Laufen und hobelt bis zur 13 alles aufgerissene wieder weg. Da er auf der 16 aber noch einen weiteren Schlag abgeben muss, geht sich schließlich nur eine 73 (+1) aus, womit er noch um einige Plätze bis auf den 33. Rang zurückrutscht.

Daniel Hebenstreit kann seine recht vielversprechende Ausgangslage nicht ausnützen, denn nach birdielosen Frontnine, wo er sich zwei Bogeys eintritt, büßt er bereits etliche Ränge ein. Nur kurz flackert dann mit einem Birdie auf der 10 Hoffnung auf, doch nach etlichen Pars radiert er sich auch dieses Erfolgserlebnis auf der 16 wieder aus und muss so mit der 74 (+2) leben, die nur Rang 33 ermöglicht.

Der Niederländer Lars Keunen sichert sich mite iner 68er (-4) Finalrunde und bei gesamt 12 unter Par überlegen den Sieg.

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Gehörig aufgezeigt

RED SEA EGYPTIAN CLASSIC – FINAL: Niklas Regner (Am) zeigt im Sokhna GC gehörig auf und muss nach drei roten Runden lediglich zwei Spielern den Vortritt lassen.

Mit zweitbester Tagesrunde von 67 (-5) Schlägen katapultiert sich Niklas Regner vor dem Schlusstag der Red Sea Classic bis auf den zweiten Platz vor. Dem steirischen Amateur fehlt damit bei der Saisoneröffnung der Deutschen Pro Golf Tour im Sokhna GC nur ein Schlag auf den führenden Franzosen Henry Simpson, der bei 9 unter Par nach 36 gespielten Löchern voran liegt. Neo-Pro Lukas Lipold scheitert dagegen bei Even Par um einen einzigen Schlag am Cut.

Gleich der Start verläuft dann für den Amateur am Finaltag mit einem Bogey allerdings etwas unangenehm, Niklas kann sein Score aber schon auf der 3 wieder ausgleichen. In Folge zeigt er durchwegs solides Golf, muss auf der 6 aber noch ein weiteres Bogey auf der Scorecard eintragen. Auf den Backnine zeigt er dann aber ganz starkes Golf, hält weitere Fehler gekonnt fern und schnürt auf der 15 und der 16 noch einen roten Doppelpack, was am Ende mit der 71 (-1) Rang 3 bedeutet.

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Dritter in den Top 10

TOUR CHAMPIONSHIP – MAURITIUS – FINAL: Markus Brier kommt am Finaltag im Constance Belle Mare Plage über eine 73 nicht hinaus, bleibt aber trotz Rang 29 noch in den Top 10 der Jahreswertung.

Nach Madagaskar und den Seychellen beschließt die Staysure Tour auf Mauritius ihren “Paradise-Swing” der Golfsaison 2019. Mit dabei auch Markus Brier, den in Constance Belle Mare Plage in mehrerer Hinsicht schweißtreibende Tage erwarten. Der Wiener hat in seiner zweiten Senior Tour-Saison zwar bereits mit den Top 20 der Jahreswertung das volle Spielrecht auch für 2020 abgesichert, seine aktuell 9. Position im Ranking ist jedoch noch durch Titelverteidiger Clark Dennis (USA) und Paul Lawrie (SCO) stark gefährdet, die ihm dicht im Nacken sitzen. Den Top 10 der Final Order of Merit winkt ein automatischer Startplatz bei der US Senior Open im kommenden Jahr.

Anders als in den beiden vorangegangenen Wochen findet sich “Maudi” auf Mauritius anfänglich durchaus gut zurecht, denn nach drei souveränen Pars zu Beginn, geht sich am Par 5 der 4 schon das erste Birdie aus. Allerdings kann er an den roten Eintrag nicht anknüpfen und rutscht auf der 8 mit dem ersten Fehler wieder zurück. Sofort aber setzt er die Segel wieder auf den richtigen Kurs und pusht sich noch vor dem Turn wieder zurück in den Minusbereich. Diesen kann er dann am Par 5 der 13 sogar weiter ausbauen, ehe es sich eine mehr als unangenehme Schwächphase bequem macht, die ihn mit zwei Bogeys und darauffolgendem Doppelbogey deutlich zurückwirft. Zumindestens federt er den wilden Absturz mit einem Par 3 Birdie auf der 17 etwas ab, mehr als die 73 (+1) ist so zum Auftakt aber für den 51-jährigen nicht zu holen.

Klar gesteigert

Der Samstag beginnt dann ganz ähnlich wie die erste Runde, denn erneut beginnt er mit drei Pars und nimmt danach vom Par 5 der 4 das erste Bridie mit. Diesmal allerdings kann er sein Score recht rasch ausbauen, nachdem sich auch am Par 3 der 7 ein roter Eintrag ausgeht. Erst die 8 erweist sich dann wie schon am Freitag als Stolperstein und radiert ihm einen Schlaggewinn noch vor dem Turn wieder aus. Auch die zweiten Neun beginnen wie schon am Freitag zum Auftakt, denn erneut nimmt er vom Par 5 der 13 ein Birdie mit und gibt dieses postwendend wieder aus der Hand. Erst danach enden die Parallelen, was sich durchaus als positiv erweist, denn statt weiterer Fehler nimmt er diesmal noch ein abschließendes Birdie mit und unterschreibt so die 70 (-2) mit der er zumindestens sein Platzierung im Mittelfeld halten kann.

Der Sonntag beginnt dann so gar nicht nach dem Geschmack des Wieners, denn schon die 1 brummt ihm ein Bogey auf, das er aber zumindestens sofort wieder weghobelt. Erstmals erweist sich dann auch das Par 5 der 6 als gewinnbringend, da er sich aber zum bereits dritten Mal in dieser Woche auf der 8 ein Bogey eintritt, kommt er nur bei Level Par auf den Backnine an. Das Bogey auf der 8 kostet auch sichtlich den Rhythmus, denn “Maudi” kann zwar auf der 12 einen weiteren Fehler von der 10 wieder wegradieren, tritt sich aber gleich darauf am Par 5 den nächsten Fehler ein und muss sich so am Ende mit der 73 (+1) zufrieden geben, womit er klarerweise keine Ränge mehr gutmachen kann und das Turnier im Mittelfeld auf Rang 28 beendet.

Rechenprobleme der Tour

Trotz der durchwegs zähen letzten 18 Bahnen vermeldet die Tour zunächst, dass Markus mit Rang 10 der Jahreswertung den Spitzenplätzen erhalten bleibt. Damit hätte der Wiener auch gleich drei Majorstarts kommendes Jahr auf der sicheren Seite. Stunden später korrigiert die Tour dies sogar noch auf Rang 9, ehe er ein paar Minuten später plötzlich auf Rang 12 geführt wird.

Die Staysure Tour benötigt dann einige Tage um ihre Rangliste auch um Größen wie Bernhard Langer zu bereinigen, die nicht die Mindestanzahl an Turnieren erreichen, womit es für Brier noch ein Happy End gibt. Mit dem endgültig 10. Rang in der Jahreswertung wird Brier 2020 zu dreifachen Senior-Majorehren kommen: die Senior US Open, die Kitchen Aid PGA Championship und die Senior Open. Nach Wiesberger und Wolf beendet auch Markus Brier als dritter Österreicher sein Golfjahr in den Top 10 der Tour.

Jarmo Sandelin (SWE) schnappt sich mit einer 65er (-7) Finalrunde und bei gesamt 12 unter Par den Sieg. Die Jahreswertung lässt sich Phillip Price (WAL) mit einem 3. Rang nicht mehr nehmen.

>> Leaderboard Tour Championship – Mauritius

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