Kategorie: News Ticker

Wochenvorschau KW 44/2019

Alps Tour: Österreich-Bilanz

Mit zwei Siegen durch Lukas Nemecz in Ägypten und Timon Baltl beim Heimspiel in Maria Lankowitz kann Golfösterreich auf eine stolze Jahresbilanz 2019 auf der Alps Tour blicken. Beide Grazer werden damit im kommenden Jahr auf der Challenge Tour engagiert sein, Baltl dank Rang 6 der Jahreswertung und Nemecz direkt über seine Kategorie in Europas zweiter Golfliga.

Aber auch für die Fans ist es ein spannendes Golfjahr: nicht nur am Golfplatz sondern auch mit Wetten auf Golfturniere, wofür es eine Vergleichsseite für die besten Sportwettenanbieter gibt. So kann man gleich doppelt mitfiebern – dass sowohl das Golfidol seiner Wahl als auch die eigene Wette zu einem gewinnbringenden Ergebnis findet.

Erstmals zwei Österreicher bei WGC

Kein Deutscher, aber zwei Österreicher mit der Weltelite beim WGC-Event von Shanghai: Bernd Wiesberger und Matthias Schwab schreiben in dieser Woche ein weiteres Stück Golfgeschichte, wenn sie sich beim HSCB Champions Tournament mit der Weltelite messen werden. 10,750.000 US Dollar werden sich dabei 78 Golfstars nach vier Runden ohne Cut unter sich ausmachen.

Wiesberger kommt als dreifacher Saisonsieger in den Sheshan International GC, der ihm so richtig taugt, wie er mit Platz 9 vor zwei Jahren bei seinem bislang besten WGC-Ergebnis bewies. Matthias Schwab rutschte über seine gute Platzierung im Race to Dubai auch noch in das Feld und debütiert bei einem der Elite-Events. Rory McIlroy, Shane Lowry, Justin Rose, Patrick Reed, Titelverteidiger Xander Schauffele oder Tony Finau sorgen zwar für ein starkes Lineup, das dennoch von vielen US Stars wie Koepka, DJ, Thomas oder Tiger leider geschwänzt wird. Nur drei Spieler aus den Top 10 der Welt werden in Shanghai abschlagen.

Straka auf den Bermudas

Mit dem 4. Platz zuletzt bei der Houston Open hat Sepp Straka einen spektakulären Spätstart in seine zweite Saison auf der PGA Tour hingelegt. Der Wiener konnte seine Batterien wieder neu aufladen und bekommt heuer noch drei Einsätze in Amerikas erster Golfliga.

Die Bermuda Championship ist ein brandheuer Event am Kalender, der parallel zum HSBC Champions ausgetragen wird. Bei 3 Millionen US Dollar ist das Starterfeld entsprechend überschaubar. Fünf Turniersieger der letzten zwei Jahre, Cameron Champ, Lanto Griffin, Ryan Armour, Martin Trainer sowie 2018 PGA TOUR Rookie des Jahres Aaron Wise sind gemeinsam mit ehemaligen Major-Champions wie Davis Love III, Mike Weir oder Trevor Immelman mit dabei.

Gespielt wird am Robert Trent Jones-Kurs von Port Royal bei Southampton, einem spektakulären Par 71-Küstenkurs, der mit 6.300 Metern nicht allzu lang ist.

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Bernd Wiesberger im Gespräch

Golf-Live hat Bernd Wiesberger am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in seiner Heimat Bad Tatzmannsdorf getroffen und ihm dabei etliche Fragen über sein Comeback, seine Siege und seine Zukunftsplanung gestellt. Geduldig stellte sich Österreichs Nummer 1 den vielen Fragen und hatte am Ende des Gesprächs auch noch ein persönliches Anliegen.

Bernd Wiesberger über den neuen Caddie und seinen Weg zurück auf die Siegerstraße:

“Ich hab vor ziemlich genau einem Jahr wieder begonnen auf der Range Drives zu schlagen nach der Verletzung. Wir haben auch kurz überlegt ob es Sinn machen würde mich für die Turkish Airlines Open anzumelden, da ich qualifiziert gewesen wäre, haben den Plan dann aber verworfen. Vor Mauritius war ich definitiv voller Vorfreude, dass es endlich wieder losgeht für mich nach der langen Pause.”

“Der Caddiewechsel war eigentlich schon vor meiner Verletzung beschlossene Sache. Das stand nach den China Open bereits fest, dass ich und Shane getrennte Wege gehen werden. Es hat sich dann durch die Pause aber natürlich ergeben, dass ich ausloten konnte wer für mich am besten in Frage kommt und mit Jamie hat es auf allen Ebenen gepasst. Es funktioniert mit ihm sowohl auf als auch abseits des Platzes sehr gut. Das spiegelt sich dann auch bei Turnieren wieder. Er arbeitet sehr hart in der Vorbereitung und ich vertraue ihm voll.”

“Wir haben durchaus gerechnet, dass es einige Zeit dauern wird bis der richtige Rhythmus wieder da ist und dem war dann auch so. Es hat einfach gedauert bis die Rädchen wieder alle geschmiert waren. Rund um die Turniere Katar und Oman war es dann so, dass ich wieder durchwegs besseres Golf gespielt hab. Von da weg konnte ich auch meine Stärken mit den Eisen wieder besser ausspielen. Als es dann in Dänemark geklappt hat und ich den ersten Sieg eingefahren hab, war dann auch wieder diese Selbstverständlichkeit, wenn man es so ausdrücken kann, da.”

Über die nächsten Ziele:

“Meine Zielsetzung ist immer, dass ich bei jedem Start mein Bestes versuche. Aber es ist schon richtig, dass nach den beiden Rolex Series Siegen die Latte sehr hoch liegt. Natürlich will ich auch bei WGC-Events und Majors mich immer steigern und wer weiß, wenn ich mal eine gute Woche erwische… Deshalb ist es auch sehr angenehm, dass das erste der vier Finalturniere der European Tour jetzt das WGC in Shanghai ist, wo ich bereits Top 10 war. Ich mag den Platz und finde, dass er mit zu den besten gehört, die wir in Asien spielen. Die Grüns sind ziemlich bewegt und onduliert, das heißt man muss die richtigen Stellen auf den Grüns treffen um gute Chancen zu bekommen.”

“Klar ist mein Ziel in den nächsten vier Wochen jetzt das Race to Dubai zu gewinnen. Verschnaufpause kann ich mir da aber keine gönnen, da die Punkte immer mehr werden in Richtung Dubai, also da kann sich noch alles zusammenmischen bis zum letzten Loch. Die Bandbreite an Szenarien ist einfach sehr groß, da kann noch vieles passieren.”

Über die Qualifikation zum Ryder Cup:

“Wir haben 48 Quali-Turniere auf dem Weg zum Ryder Cup und jetzt sind fünf gespielt, also das ist noch ein weiter Weg. Die Zielsetzung ist die, dass ich über die nächsten zwölf Monate starkes Golf spiele. Der Start war sehr gut mit dem Sieg in Italien um in diesen Prozess reinzustarten. Ich hab in den letzten Saisonen bei Ryder Cup Jahren nicht immer gut genug Golf gespielt. Ich nehme den Ryder Cup mit Sicherheit als Motivation, aber nicht als überwichtiges Endziel, dem ich alles unterordne. Aber ich bin der Erste der sagt, dass ich gerne mal ein europäisches Team im Ryder Cup vertreten würde. Ich kenn Whistling Straits, da wir dort schon ein Major gespielt haben.”

Über die Möglichkeit bei verfehlter Qualifikation als Captain’s Pick ausgewählt zu werden:

“Der Ryder Cup Captain vertritt Europa und nicht ein Land und deshalb ist das Ziel auch das Team zum Sieg zu führen. Ich denke, dass Padraig Harrington das optimale Team zusammenstellen will. Ich hab auch mittlerweile ein gewisses Standing auf der European Tour, das ich mir erarbeitet habe, aber klarerweise eben nicht als Ryder Cup Spieler. Am besten wäre es aber einfach sich zu qualifizieren um sich das ganze Prozedere zu ersparen. Großartige Gespräche mit Harrington hat es noch nicht gegeben. Maximal ein wenig Smalltalk à la ‘Hallo, wie geht’s dir?’ wenn man sich über den Weg läuft.”

Über die Turnierplanung kommendes Jahr:

“Durch die Siege und die Weltranglistenplatzierung ergibt sich für mich klarerweise nun auch wieder die Möglichkeit überall mitzuspielen. Die Qualifikation für Augusta kommendes Jahr ist so gut wie feststehend und auch die PGA Championship, die US Open und die Open Championship sind bereits fix. Genauso wie die WGC Events.”

“Die drei Turniere im Dezember, die ich letztes Jahr gespielt hab, die fallen heuer mal sicher weg. Ich muss das alles auch ein wenig davon abhängig machen welche Einladungen ich nächstes Jahr rund um die WGC-Turniere bekomme, das ist noch nicht fix. Es sind vier Wochen zwischen dem PGA Championship und dem Masters wo wir noch nicht genau wissen, wie wir das am besten handeln.”

Über eine PGA Tourcard:

“Ich habe als ‘Non-member’ die Möglichkeit zwölf Turniere zu spielen und da zählen WGC’s und Majors dazu, heißt ich kann maximal vier Turniere drüben außer den genannten spielen. Das heißt wir müssen da genau auswählen wo es auch Sinn macht und nicht einfach nur drüben spielen, damit ich drüben spiele. Idealerweise sollte ich dort wo ich spiele auch halbwegs Punkte einfahren. Bedeutet, ich muss schauen, dass ich soviel sammle, dass ich über die zwölf Turniere hinaus weitere spielen kann um mir für die Saison 2020/21 eine Karte sichern zu können.”

“Zur Zeit ist die Antwort auf die Frage ob es mein Ziel ist hauptsächlich drüben zu spielen, ein … nein, nicht hauptsächlich. Aber die Chance mir eine Tourkarte zu erspielen ist definitv eines meiner Ziele. Sollte ich es schaffen und mir eine Karte erspielen, muss man sich dann sowieso alles neu anschauen, wie man das auch logistisch schafft. Ich fühle mich der European Tour verbunden und ich spiele auch gerne die Turniere, aber mein Ziel ist es schon über die zwölf mir zur Verfügung stehenden Turniere mir eine Tourcard für die PGA Tour zu erspielen, ja.”

Über die “Probleme” der Starterfelder der Final Series auf der European Tour:

“Man muss sich natürlich auch das Programm vorher anschauen. Wir haben zuerst Wentworth gespielt, was ein Rolex Series Event war, dann die Dunhill, die auch top besetzt waren. Jetzt war letzte Woche Korea auf der PGA Tour wo viele Topleute gespielt haben, diese Woche ist Japan mit Tiger und dann kommt in China das WGC. Irgendwann müssen die Leute dann auch mal eine Pause einlegen.”

“Ich kann klarerweise nicht für die Spieler sprechen die sich nicht anmelden und vielleicht ist ein klein wenig Politik da auch dabei. Klar ist es sehr schade, dass bei den letzten vier Turnieren auf der Tour nicht alle die vorne im Race to Dubai sind geschlossen am Start stehen. Das ist mit Sicherheit nicht optimal, auch für die Tour nicht. Vor allem im Hinblick auf die Langlebigkeit dieser Turniere ist das nicht ideal. Heuer ist es noch doppelt schwierig, da eben genau jetzt viele hochdotierte Events sind davor und da sind die Topleute schon anderweitig im Einsatz.”

“Man muss das schon ganz nüchtern betrachten und auch klar sagen, dass die European Tour im Vergleich zur PGA Tour unterlegen ist. Aber das ist jetzt nicht unbedingt eine Neuigkeit. Vielleicht sollte die Tour auch die Vielseitigkeit etwas mehr hervorheben, denn immerhin spielen wir jetzt nächste Woche in China und dann zwei Wochen danach im Nationalpark in Südafrika. Diese Bandbreite hat die PGA Tour nicht. Aber klar müssen wir auf der European Tour schauen, dass über kurz oder lang die Starterfelder sehenswert sind und daran wird auch bestimmt gefeilt. Das ist auch für uns Spieler wichtig – wenngleich wir jeder für uns selbst spielen – dass die Felder gut sind und nicht so ‘löchrig’ vor allem bei den großen Turnieren.”

Der “Sterntalerhof”. Ein persönliches Anliegen:

Seit etlicher Zeit hat Bernd Wiesberger den “Sterntalerhof” als Partner, was für den Burgenländer auch ein persönliches Anliegen ist. Die Organisation ist ein Kinderhospiz und eine Familienherberge für Familien mit schwer-, chronisch und sterbenskranken Kindern. Aus diesem Grund hat Bernd auch sein Bag, das er bei seinen Siegen in Dänemark und Schottland mit am Platz hatte, für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Jeder kann bei dieser Verlosung mitmachen. Alles was man dafür tun muss ist es einen kleinen – oder gerne auch größeren – Betrag für einen mehr als sinnvollen Zweck zu spenden und als Verwendungszweck “Golfbag Wiesberger” angeben. Teilnahme ist noch bis 1. Dezember möglich, die Verlosung findet am 13. Dezember statt.

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Wieder hauchdünn

EUROPEAN SENIOR MASTERS – FINAL: Markus Brier hat einmal mehr um lediglich einen einzigen Schlag das Nachsehen, darf sich im Forest of Arden CC aber mit seinem bereits zweiten Runner-up Finish und dem insgesamt schon sechsten Top 10 Ergebnis trösten.

Noch einmal geht es für Markus Brier auf die Britischen Inseln, wo er zuletzt mit einem zweiten und vierten Platz für Furore sorgte. Auch wenn es beim Heimspiel nicht ganz nach Wunsch für den Wiener klappte, kommt er als 12. in der Order of Merit zum Europafinale nach Forest of Arden. An das European Senior Masters hat er ebenfalls gute Erinnerungen, nachdem er im Vorjahr dort einen zweiten Platz erreichte.

Heuer allerdings will der Start nicht so wirklich klappen, denn gleich die 1 brummt Österreichs erstem European Tour Sieger ein Bogey auf. Aus der Ruhe bringt “Maudi” der Fehler aber nicht, denn sofort gleicht er sein Score wieder aus und kommt nach weiteren Birdies auf der 7 (Par 5) und der 9 sogar deutlich im roten Bereich auf den Backnine an. Diesen baut er dann sofort noch weiter aus und gibt selbst auf ein darauffolgendes Bogey auf der 11 postwendend die richtige Antwort. Da er mit der 15 dann auch noch ein Par 3 zu einem Birdie überreden kann, bringt er zum Auftakt sogar die 68 (-4) zum Recording und mischt ganz vorne mit.

Den gewinnbringenden Schwung kann er sichtlich auch über Nacht konservieren, denn das Par 5 der 12 – seine dritte Bahn – lässt ein Eagle springen. Auch danach agiert er grundsouverän und nimmt auf der zweiten langen Bahn ein Birdie mit, womit er endgültig die Spitze erklimmt. Erst ein Par 3 Bogey danach bremst die Aufbruchsstimmung etwas ab. “Maudi” zeigt aber auch auf den Frontnine weiterhin starkes Golf und ein Par 3 Bogey auf der 5 lockt ihn gegen Ende noch einmal richtig aus der Reserve, denn mit zwei darauffolgenden Birdies nimmt er sogar wieder ganz vorne Platz. Erst nach einem abschließenden Bogey muss er mit der 70 (-2) noch Paul Broadhurst (ENG) knapp um einen Schlag den Vortritt lassen.

Starkes Finish eingestreut

Markus gibt am Finaltag gleich von Beginn an Gas und zeigt eindrucksvoll, dass er alles daran setzen wird an diesem Sonntag seinen ersten Sieg auf der Staysure Tour einzusacken. Nach Birdies auf der 1 und der 3 strahlt er schon früh von der Spitze und gibt selbst auf ein zwischenzeitliches Bogey rasch die passende Antwort, womit er weiterhin ganz vorne dranbleibt. Erst ein zweiter Fehler kurz vor dem Turn lässt den Rückstand dann erstmals etwas anwachsen. Danach hat er sichtlich etwas Probleme wieder richtig ins Rollen zu kommen, was auch ein weiteres Bogey auf der 13 zeigt. ERst im Finish drückt er noch einmal aufs Tempo und sichert sich mit einem Birdie-Eagle Intermezzo und der 69 (-3) noch Rang 2.

Damit ist Markus Brier zum wiederholten Mal heuer hauchdünn an seinem ersten Sieg dran. Erst vor wenigen Wochen hat er sich bei den Sinclair Invitational nur um einen Schlag das Nachsehen. Es wird wohl mit dem erneuten zweiten Platz beim Europafinale auch ein kleines weinenendes Auge dabei sein, da auch auf Thomas Levet (FRA) wieder nur ein einziger Schlag fehlt, mit seinem bereits sechsten Top 10 Ergebnis zeigt er aber, dass es so gut wie sicher nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sein Name von ganz oben herableuchtet.

>> Leaderboard European Senior Masters

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Heimspiel mit Handbremse

MURHOF LEGENDS – FINAL: Markus Brier kommt am Finaltag im GC Murhof über eine 74 nicht hinaus und beendet das Heimturnier wie Landsmann Gordon Manson auf Rang 40.

Markus Brier zeigte sich am Freitag im pitschnassen GC Murhof durchaus stark, ließ aber mit einem mehr als vermeidbaren Doppelbogey eine Runde in den 60ern liegen. So kommt es, dass “Maudi” beim Heimspiel nur aus dem vorderen Mittelfeld in die letzte Runde startet. Laut eigener Aussage wird er aber noch einmal alles versuchen um so weit vor wie möglich zu kommen.

Das Vorhaben geht aber am Sonntag überhaupt nicht auf. Schon das lange Par 3 der 2 kostet den ersten Schlag und am zweiten Par 3 wird es richtig bitter, denn nach einem Doppelbogey rutscht er richtig unangenehm im Klassement ab. Die Schwächephase will sich auch in Folge nicht verziehen, was sich auf der 6 in noch einem weiteren Fehler niederschlägt, was deutlich am Leaderboard abrutschen lässt.

Auf den zweiten Neun gibt Österreichs erster European Tour Champion dann aber richtig Gas und arbeitet sich mit Birdies auf der 10, der 12 und der 14 im Zwei-Loch-Rhythmus im Klassement wieder etwas nach oben. Da ihm die 15 aber mit einem weiteren Fehler noch zum Verhängnis wird, geht sich schlussendlich nur die 74 (+2) aus, womit er als 40. über einen Platz im hinteren Mittelfeld nicht hinauskommt.

“Ich hab am Anfang einfach zu viele Fehler und Blödheiten gemacht. Wie es so ist will man dann noch was probieren und versuchen und dann wird man auch aggressiver im Spiel und dann hats mich wieder mit einem Bogey erwischt. Zu sagen, dass es nicht ganz meine Tage hier waren ist deutlich untertrieben, immerhin ist es jetzt mein schlechtestes Resultat heuer und das ausgerechnet beim Heimspiel. Das tut schon weh. Aber das Turnier war super, obwohls nicht so gelaufen ist waren sehr viele Zuschauer bei mir. Also man sieht, auch wenn ich schlecht spiel hab ich noch ein paar Freunde”, resümiert Markus Brier durchaus enttäuscht, hat seinen Sinn für Humor aber sichtlich nicht verloren.

Gleiche Platzierung

Gordon Manson hatte am zweiten Spieltag bei strömenden Regen vor allem mit dem Greenspeed so seine Probleme, denn vor allem auf den Backnine legte er sich durchaus gute Chancen auf, konnte aber nur eine verwandeln und kam so über die 74 nicht hinaus, die ihn bis ins Mittelfeld zurückwarf. Auf dem nach wie vor recht tiefen Boden benötigt der gebürtige Schotte dann am Sonntag etwas Zeit um einen gewinnbringenden Rhythmus aufzubauen.

So kommt es, dass er sich schon früh auf der 2 und der 5 Bogeys eintritt, die ihm klarerweise einige Ränge kosten. Kurz vor dem Wechsel auf die Backnine kann er dann mit der 9 aber das zweite der beiden Par 5 Bahnen der ersten Neun auch zu einem Birdie überreden und tastet sich so wieder etwas am Leaderboard nach vor.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen rückt er sein Tagesscore mit einem Par 5 Birdie wieder auf Level Par zurecht. Auch das letzte Par 5 hat er gut im Griff und holt sich auf der 14 sogar erstmals am Sonntag das Minus als Vorzeichen. Dieses kann er jedoch nicht lange verwalten, denn ein darauffolgendes Bogey lässt am Ende “nur” die 72 (Par) zu, womit er sich wie sein Landsmann mit einem hinteren Mittelfeldplatz zufrieden geben muss.

“Es war ganz ähnlich wie schon am ersten Tag, ich hab wieder alles auf den Grüns liegen gelassen. Ich hab mir vorgenommen schnell zu starten und da werfen dich zwei Dreiputts aus nicht allzu großer Entfernung auf den ersten Löchern schon zurück. Aber ich hab gekämpft und mich voll fokussiert, denn jeder Schlag zählt. Leider hab ich mit einem weiteren Dreiputt dann noch die rote Runde aus der Hand gegeben. Es gibt aber eine Menge an positiven Aspekten die ich mitnehmen kann”, rekapituliert Gordon Manson nach der Runde.

Stecken geblieben

Claude Grenier und Amateur Charly Bauer wollen die letzte Runde beim Staysure Tour Abstecher in die Steiermark noch einmal so richtig genießen. Bei deutlich besseren Verhältnissen aber nach wie vor noch etwas tiefem Terrain haben dann am Finaltag aber in der frühen Phase beide einigermaßen zu kämpfen, wobei die teils trickreichen Pin-Positions auch einen Teil beitragen.

Vor allem Claude Grenier findet sich nur zäh zurecht und liegt nach sechs Bahnen schon bei 3 über Par. Erst kurz vor dem Turn kann er dann erstmals auch ein Birdie eintragen. Die gesamte zweite Platzhälfte über läuft er dann einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und muss zum Abschluss auf der 18 noch ein weiteres Bogey auf der Scorecard eintragen. Mit der 75 (+3) bleibt der gebürtige Kanadier als 51. am hinteren Ende des Klassements regelrecht stecken.

Noch etwas wilder erwischt es Charly Bauer, denn der Amateur muss auf den Frontnine neben zwei Bogeys auch eine Doublette notieren und kann mit einem einzigen roten Eintrag nur bedingt etwas gegensteuern. Zwar gehen sich nach dem Turn noch zwei weitere Birdies aus, Charly, der sich über die Ranglistenturnier qualifizieren konnte, muss aber auch weitere Schläge abgeben und unterschreibt schließlich die 78 (+6) und wird 53.

Gut angenommen

Trotz des eher mauen österreichischen Abschneidens – der 40. Platz von Markus Brier und Gordon Manson stellt das bislang schlechteste Ergebnis in diesem Jahr bei einem regulären Staysure Tour Turnier dar – wurde das Event vor allem von den Fans durchwegs gut bis sehr gut angenommen.

Dies zeigte sich ganz besonders am Samstag, denn obwohl es teils wie aus Kübeln schüttete, trotzten etliche hartgesottene dem miesen Wetter und folgten vor allem Markus Brier auf Schritt und Tritt. Auch bei der Tour selbst steht das Turnier hoch im Kurs, was eine Aufwertung des Termins eindeutig zeigt, denn kommendes Jahr finden die Murhof Legends bereits im Mai statt.

José Coceres (ARG) lässt nach seiner fantastischen 2. Runde – der Argentinier notierte eine 62 (-10) – mit einer 69er (-3) Schlussrunde nichts mehr anbrennen und sichert sich bei gesamt 19 unter Par überlegen den Sieg vor Paul Lawrie (SCO) und Phillip Price (WAL).

>> Leaderboard Murhof Legends

Fotos: GEPA-pictures/Murhof Legends

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Mehr erhofft

MURHOF LEGENDS – 2. RUNDE: Markus Brier zeigt im strömenden Regen im GC Murhof lange Zeit fehlerfreies Golf, zerstört sich mit einem kostspieligen Fehler auf den Grüns aber eine Runde in den 60ern. Gordon Manson kann nicht mehr an die starke Auftaktrunde anknüpfen. Auch Claude Grenier und Amateur Charly Bauer notieren am Samstag bei schwierigen Verhältnissen schwarze Runden.

Markus Brier blieb zum Auftakt mit einer 71 (-1) etwas hinter den Erwartungen zurück und gab sich danach auch durchaus selbstkritisch. Fokussierter sein und die Spannung aufrecht halten, so der Gameplan für den weiteren Turnierverlauf, den er nun ab Samstag voll durchziehen will.

Bei beissenden Grüns und kaum Wind ergibt sich auch gleich auf der 1 eine durchaus machbare Birdiechance, aus fünf Metern will der Putt aber noch nicht zum roten Eintrag fallen. Am schwierigen Par 3 der 2 will der Ball nicht am Grün liegen bleiben und rollt in die Collection Area. Aus gut 15 Metern nimmt “Maudi” aber sicher ein weiteres Par mit. Auf der 3 bringt er seinen Putter dann aber erstmals richtig auf Temperatur, denn aus 10 Metern fällt der Birdieputt und er lässt damit auch die Fans vor Ort erstmals richtig aufjubeln. Fast geht sich danach das Kunststück auf der 4 aus noch größerer Distanz erneut aus.

Den Birdies hinterher

Zum ersten Mal hört man Markus dann auf der 5 bei strömenden Regen ordentlich Durchatmen, denn nachdem er auf der 5 rechts die Ecke abkürzt, muss er sogar einen provisorischen Ball nachspielen. Der erste liegt aber im Semirough gut spielbar, weshalb das Par am Ende kein Problem darstellt. Auch auf der 6 kommt wieder etwas Stress auf, er quetscht den Ball nach einem Baumtreffer beim Drive aber gut durch und nach Chip und gestopftem Einmeterputt ist das nächste Par auf der Habenseite.

Die Probleme bei den Abschlägen reißen auch danach nicht ab, denn am ersten Par 5 hört man sogar “Fore right”. Zurecht, denn der Ball bremst sich nur knapp neben einem Baum ein und Markus kann so gerade mal 70 Meter vorlegen. Das Wedge aus 120 Metern ist dann nicht zwingend genug, weshalb sich auch am Par 5 “nur” das Par ausgeht. Auf der 8 lässt er den Driver stecken und trifft mit dem Rescue souverän das Fairway. Aus sechs Metern will der Putter aber noch kein weiteres Birdie springen lassen. Einmal mehr findet dann ein Abschlag auf der 9 aber nicht das angepeilte Ziel, dennoch pitcht er mit seinem dritten Schlag auf 2,5 Meter zur Fahne hin und legt sich so die Birdiechance auf. Erneut hat der Putter aber andere Pläne.

Vermeidbares Doppelbogey

Auf der 10, dem dritten Par 5 der Runde, reitet er dann die Attacke, bleibt jedoch im Grünbunker hängen. Der Sandschlag passt aber und er nimmt so sein zweites Birdie mit. Erneut geht dann ein Schlag auf der 11 etwas nach rechts weg und auch der Chip danach ist alles andere als prickelnd. Bei mittlerweile schwierig zu kalkulierendem Greenspeed locht er aber aus sieben Metern und rettet sich so noch zum Par. Unaufgeregt absolviert er die 12 mit sicherem Zweiputt. Auf der 13 dann aber der Schock. Eine eingebunkerte Annäherung legt er noch auf zwei Meter zur Fahne, der Parputt lippt allerdings aus. Aus in etwa 20 Zentimeter will “Maudi” schnell fertig machen, schiebt den Ball aber erneut über die Lochkante und tritt sich so ein mehr als vermeidbares Doppelbogey ein, das ihn wieder auf Even Par zurückwirft.

Am letzten Par 5 bringt er den Ball mit dem Wedge sicher am Grün unter, kommt aber nicht mehr dazu den 6 Meter Birdieputt zu spielen, da durch einen heftigen Wolkenbruch das Wasser bereits auf den Grüns steht und das Turnier unterbrochen werden muss.

Licht & Schatten

“Mit meiner Percentage bei den Fairwaytreffern bin ich nicht wirklich zufrieden, das ist durchaus ausbaubar, aber im Großen und Ganzen ist mein langes Spiel bisher wirklich gut. Die Eisen funktionieren und auch auf den Grüns hab ich das Gefühl, dass es durchwegs nicht schlecht läuft. Die 13 war leider natürlich ein Problem und tut auch sehr weh, da ich eigentlich schon gedacht hab, dass ich mit einer guten Runde heute noch klar nach vorne kommen kann und etwas aufschließen kann. Das wird jetzt natürlich schwieriger, aber es ist ja noch nicht aus”, so Markus Brier im Interview am Weg zurück ins Clubhaus.

Um 15:00 Uhr kann dann die zweite Runde aber fortgesetzt werden. Zwar lässt Markus dabei den Birdieputt noch aus, gibt sich aber dafür auf der 15 gleich die nächste Möglichkeit und verwertet diesmal trocken, womit er sich auch wieder das Minus als Vorzeichen schnappt. Da er die verbleibenden Bahnen ohne große Probleme abspult, steht er schließlich mit der zweiten 71 (-1) beim Recording, womit der den Toprängen als 26. nicht näher kommt.

“Bis auf die Blödheit auf der 13 mit dem Doppelbogey wars eigentlich gar nicht so schlecht. Das Problem waren einfach die Drives, denn auch auf den Par 5 hatte ich deshalb nicht die Chance gut zu attackieren und am Ende sind es dann eben diese 2-3 Schläge die pro Runde abgehen um ganz vorne zu sein. Zur Zeit läuft es einfach ein bisschen zach dahin, aber ich werde morgen nochmal alles probieren”, so Markus Brier Minuten nach seiner Runde.

Probleme im Regen

Gordon Manson fand zwar beim Heimspiel am Murhof mit gleich drei frühen Bogeys nur sehr schleppend ins Turnier, lieferte aber vor allem auf den Backnine mit gleich sechs roten Einträgen eine wahre Birdieshow ab und konnte so auf dem Weg zur 70 (-2) die zahlreichen Fans vor Ort bestens unterhalten. Am Samstag hofft der gebürtige Schotte nun von Beginn an den richtigen Rhythmus parat zu haben um sich bis in die Spitzenplätze nach vorne spielen zu können.

Wie schon zum Auftakt hat der Wahlkärntner aber auch am Samstag wieder auf den ersten Bahnen Probleme, wie ein frühes Bogey auf der 3 zeigt. So richtig ins Rollen will er beim immer wieder einsetzenden Regen auch danach nicht kommen und die schwierig zu kalkulierenden Grüns tun ihr übriges, weshalb er auf der 5 einen weiteren Fehler nicht vermeiden kann. Mit den tiefen Verhältnissen kommt er auch danach nicht wirklich zurecht und tritt sich so auf der 8 ein weiteres Bogey ein, weshalb er nur bei 3 über Par auf den Backnine ankommt.

Die zweiten Neun lassen sich dann aber deutlich besser an, denn mit seinem ersten Birdie am Par 5 der 10 kann er wieder etwas verkürzen. Danach allerdings läuft der gebürtige Schotte weiteren Erfolgserlebnissen vergeblich hinterher, schafft es aber immerhin auch Fehler zu vermeiden. Mit der 74 (+2) büßt Gordon doch einige Ränge ein und startet am Sonntag als 36. aus dem Mittelfeld in die letzte Runde.

“Auf meinen ersten acht Löchern hat es sehr stark geregnet und da hab ich ein paar Schläge verloren. Ich hab sie zwar recht gut getroffen, aber ein paar sind leider weggegangen und auf der 8 ins Wasser, da hab ich Bogey spielen müssen. Ich hatte dann durchaus einige Chancen aber leider nur ein Birdie machen können. Ich hoffe, dass morgen der Tag ist wo es richtig in meine Richtung läuft und ich noch eine tiefe Runde hinlegen kann”, fasst Gordon Manson seine Runde zusammen und gibt sich selbst die Marschrichtung für den Finaltag vor.

Kein Vorstoß

Claude Grenier sprach nach seiner 74 (+2) vor allem sein durchwachsenen kurzes Spiel an, dass am Wochenende schärfer werden muss, will er Ränge gutmachen. Zumindestens auf den ersten Bahnen zeigt er sich ganz sicher, denn mit anfänglichen Pars macht er bei feuchter Witterung nichts falsch. Nach insgesamt fünf Bahnen mit der vorgegebenen Schlaganzahl erwischt es den gebürtigen Kanadier dann aber auf der 6 mit dem ersten Bogey und er rutscht im Klassement im strömenden Regen etwas zurück.

Zu Beginn der Backnine hat er dann das Par 5 der 10 aber gut im Griff und arbeitet sich nach vielen Pars in Folge mit seinem ersten Birdie wieder auf Level Par zurück. Anknüpfen kann er an das Erfolgserlebnis aber nicht und rutscht nach etlichen Pars auf der 15 sogar wieder in den Plusbereich. Das läutet eine richtig unangenehme Schlussphase ein, denn bei mittlerweile heftigen Regenfällen notiert er auch auf der 16, der 17 und der 18 Bogeys und unterschreibt so Minuten vor dem Abbruch die 76 (+4), die ihn im hinteren Drittel auf Rang 53 regelrecht gefangen hält.

Unter Wert geschlagen

Amateur Charly Bauer zeigte sich trotz Verkühlung richtig stark und will an die 72 (Par) bestmöglich anknüpfen. Zumindestens die schwierige 2 schmiedet am Samstag aber andere Pläne für ihn, denn vom Par 3 kommt er erst nach vier Schlägen wieder weg. Die pitschnassen Verhältnisse zeigen beim ohnehin gesundheitlich angeschlagenen Amateur dann sichtlich Wirkung, denn auch das zweite Par 3 – die 4 – ringt Charly einen Schlag ab.

Bei immer weniger werdendem Regen findet er dann aber immer besser ins Spiel und kann gleich beide Par 5 Bahnen zu Birdies überreden. Lästig nur, dass er dazwischen noch ein Bogey notieren muss, weshalb er trotz der beiden Erfolgserlebnisse “nur” im leichten Plusbereich auf den Backnine ankommt. Bei wieder stärker werdendem Regen geht sich dann auch auf der 13 nur ein Bogey aus und kurz danach muss er wie alle anderen Spieler wegen dem überflutetem Terrain wieder zurück ins Clubhaus.

Auch nach der Fortsetzung schlägt er sich am unglaublich tiefen Terrain durchaus gut, wenngleich er vergeblich einem weiteren Birdie hinterherläuft und sich am Par 3 der 16 noch ein Bogey eintritt. Erst die 18 wird für ihn regelrecht zum Supergau, denn da er zum Abschluss eine 9 notieren muss, unterschreibt er sogar nur die 80 (+8), die ihn bis auf Platz 54 zurückwirft.

José Coceres (ARG) macht weder Regen noch tiefes Terrain etwas aus, denn der Argentinier feuert eine 62 (-10) aufs Tableau und gibt damit bei gesamt 16 unter Par überlegen den Ton an.

>> Leaderboard Murhof Legends

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Birdieshow abgeliefert

MURHOF LEGENDS – 1. RUNDE: Gordon Manson hat zum Auftakt im GC Murhof nicht nur die Ehre des allerersten Abschlags, der Wahlkärntner unterhält mit gleich sechs Birdies auf den Backnine auch die zahlreich erschienen Fans in Frohnleiten bestens. Markus Brier reiht sich zum Auftakt im Mittelfeld ein.

Mit drei Top 5-Ergebnissen bei seinen letzten Einsätzen rührte Markus Brier kräftigst die Werbetrommel für das Debüt der Staysure Tour in Österreich. Im Kreis der Murhof Legends werden neben dem Lokalmatador der Sieger der letzten beiden Turniere, David Shacklady, Paul Lawrie, Philipp Price, Barry Lane oder Jose Coceres aufteen. Die Ü50-Altstars spielen sich am Murhof ein stolzes Preisgeld von 250.000 Euro aus.

Der zweifache Turniersieger Gordon Manson kommt beim Heimspiel erst zu seinem zweiten Einsatz im heurigen Jahr. Briers ehemaliger Trainer Claude Grenier sowie Amateur Charly Bauer komplettieren das rotweißrote Aufgebot in Frohnleiten.

Gut reingefunden

Dem Amateur bleibt es auf den ersten Bahnen am Vormittag auch vorbehalten für die Highlights aus heimischer Sicht zu sorgen, denn während sich Gordon Manson und Claude Grenier schon früh Fehler eintreten, spult Charly Bauer gekonnt Pars ab und findet auf der 5 sogar das erste Birdie, womit er auf dem anspruchsvollen steirischen Par 72 Gelände eindeutig in die richtige Richtung abbiegt.

Damit hat eraber sichtlich noch lange nicht genug, denn da er danach auch das Par 5 der 9 mit einem Eagle perfekt ausnützt, ziert er bei einem Zwischenstand von 3 unter Par sogar die alleinige Spitze. Claude Grenier und Gordon Manson hingegen haben ordentlich zu kämpfen und stehen nur jeweils bei +3 in der 10. Teebox.

Gordon kommt ins Rollen

Auf den Backnine findet dann aber auch Gordon Manson so richtig ins Spiel, denn nach gleich drei Birdies in Folge von der 10 bis zur 12 hat er eindeutig seinen Rhythmus am Murhof gefunden. Auch Markus Brier hat mittlerweile seine Runde begonnen und macht im Publikumsflight mit David Shacklady und dem ehemaligen Ryder Cupper Paul Lawrie mit anfänglichen Pars nichts verkehrt. Da sich dann auf der 6 auch das erste Birdie ausgeht, heizt er die Stimmung am Murhof erstmals auf seiner Runde so richtig an.

Charly Bauer zeigt sich in der Zwischenzeit etliche Löcher weiter immer noch unglaublich konzentriert und lässt mit vielen Pars nichts anbrennen. Erst die 15 will dann erstmals nicht so wie der Amateur es gern hätte und er rutscht mit dem ersten Bogey etwas zurück. Gordon Manson marschiert nur Minuten später dann als erster der vier Österreicher zurück ins Clubhaus und darf sich am Ende trotz des schleppenden Starts und insgesamt vier Bogeys sogar noch dank zweier abschließender Erfolgserlebnisse über eine 70 (-2) freuen, womit er als 21. einen durchaus gelungenen Start ins Heimspiel hinlegt.

“Ich wusste ich bin gut drauf und der Ball macht was ich will, was natürlich sehr hilft. Durch die fehlende Spielroutine war es anfänglich etwas schwierig und ich hab ein paar Putts ausgelassen, was fürs Score natürlich problematisch ist. Ich hab mir aber selbst gesagt ‘bleib dran, mach weiter’. Mit sechs Birdies auf den zweiten Neun hab ich natürlich nicht gerechnet aber so hab ich mich ins Turnier zurückgeholt. Der Platz spielt sich hervorragend und es war eine wahnsinnige Ehre für mich dieses Turnier als erster eröffnen zu dürfen”, bilanziert Gordon Manson nach seiner 70.

Grenier etwas enttäuscht

Während der gebürtige Schotte sich gerade den ersten Interviews stellt, marschieren Charly Bauer und Claude Grenier über die Ziellinie und beide werden sich nach dem ersten Spieltag nur eher bedingt zufrieden zeigen. Vor allem Bauer, der lange Zeit sein starkes Zwischenergebnis verwalten konnte, rutscht mit späten Fehlern sogar noch auf Level Par zurück und muss sich mit der 72 (Par) und Rang 40 anfreunden. Claude Grenier quetscht zwar auf der 17 noch einen Schlag aus dem Kurs, mehr als die 74 (+2) und Platz 52 geht sich zum Auftakt aber nicht aus.

Nach der Runde meint er: “Die Grüns waren etwas schneller als an den Vortagen, deshalb musste man sehr vorsichtig putten. Mein langes Spiel war grundsätzlich okay, aber das kurze Spiel hat mich etwas im Stich gelassen. Ich werd jetzt noch ein Training einschieben und hoffen, dass es morgen besser läuft. Der Zuschauerzuspruch ist wirklich fantastisch, überhaupt für den ersten Spieltag.”

“Ich bin leider total verkühlt und hatte die letzten beiden Tage auch Fieber, deshalb bin ich froh, dass ich überhaupt antreten konnte. Ich hab unverhofft auf der 1 aus fünf Metern noch das Par gekratzt und dann ist es recht gut dahingegangen. Ich hab mich ja über die Ranglistenturniere qualifiziert und ich war schon sehr nervös auf der 1. Für mich ist das hier ein absolutes Highlight meiner Golfkarriere”, meint Charly Bauer kurz nach Rundenende sichtlich gut gelaunt.

Maudi etwas wackelig

Markus Brier hat in der Zwischenzeit bereits die erste Platzhälfte hinter sich gebracht und schnürt nach seinem Birdie auf der 6 mit einem darauffolgenden weiteren sogar den Doppelpack. Allerdings entpuppt sich die 8 danach als kleiner Spielverderber und radiert ihm mit dem ersten Fehler ein Erfolgserlebnis wieder aus. Die farbenfrohe Phase setzt sich zunächst auch auf den Backnine weiter fort, denn “Maudi” findet zwar schon auf der 10 ein weiteres Birdie, hobelt sich dieses jedoch abermals mit darauffolgendem Fehler wieder weg. Am Par 5 der 14 passt dann aber erneut alles zusammen und er drückt sein Score mit dem vierten Birdie des Tages wieder tiefer in den Minusbereich.

So ganz kann Markus dann aber die Erwartungen der zahlreichen Fans zum Auftakt nicht erfüllen, denn nachdem ihm das Par 3 der 16 noch ein weiteres Bogey aufbrummt, muss er sich schließlich mit der zartrosa 71 (-1) zufrieden geben. Damit reiht er sich als 29. nach dem ersten Spieltag im Mittelfeld ein.

“Das war nicht so wirklich das was ich mir erhofft hab. Es war eigentlich alles okay mit 2 unter nach 7 Löchern, aber dann hatte ich ein paar Konzentrationslücken und hab nach leichten Schläge Bogeys einstecken müssen. Es waren einfach zu viele schlechte Schläge heute dabei. Ich muss jetzt an den kommenden Tagen einfach noch fokussierter sein. Es war nach dem guten Beginn heute sicher keine technische Sache. Die Bälle waren einfach einmal links weg, einmal rechts weg, also das war im Kopf heute”, fasst Markus Brier seinen Auftakt sehr selbstkritisch zusammen.

Riesenvogel gelandet

Für die Szene des Tages sorgte Thomas Levet. Zunächst bemerkte der Franzose gar nicht, welcher Kunstschuss ihm mit dem Albatross auf der siebenten Bahn wirklich gelungen war: “Ich dachte zuerst, dass der Ball hinter dem Grün liegt. Erst beim Ausbessern der Pitchmarke habe ich schon einmal nach dem Ball Ausschau gehalten, ihn aber nicht gesehen. Als ich dann im Loch nachgeschaut und den Ball dort auch gefunden habe, war die Freude natürlich groß”, berichtet Levet.

Stephen Dodd (WAL) hat sein Visier am Freitag am besten eingestellt und diktiert nach der 64 (-8) das Tempo.

Foto: GEPA-pictures/Murhof Legends

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Werbetrommel gerührt

PARIS LEGENDS – FINAL: Markus Brier hebt sich seine stärkste Runde der Woche für den Schlusstag auf und macht im Racing Club de France La Boulie mit Rang 5 ordentlich Werbung für die kommende Woche stattfindenden Murhof Legends in der Steiermark.

Nach den Plätzen 4 und 2 zuletzt auf den britischen Inseln ist Markus Brier langsam überfällig für seinen ersten Titel auf der Seniorentour. Vielleicht klappt es bei den Paris Legends im Racing Club der französischen Hauptstadt, zugleich dem letzten Event vor Österreichs erstem Staysure-Tour-Event am Murhof. Im Vorjahr musste der 51-jährige Wiener nur dem Schotten Gary Orr um einen einzigen Schlag den Vortritt lassen.

Konzentriert beginnt “Maudi” mit anfänglichen Pars seinen Arbeitstag und reagiert auch auf ein Bogey auf der 5 mit darauffolgendem Birdie perfekt. Auf den Geschmack gekommen sackt er noch vor dem Turn ein weiteres Erfolgserlebnis ein und kommt so im roten Bereich auf den Backnine an. Wie aus dem Nichts muss er dann am Par 5 der 11 aber sogar mit einem Schneemann leben und rasselt damit klarerweise weit im Klassement zurück. Zwar muss er auf der 16 dann noch einen Schlag abgeben, den Faux-pas kann er mit darauffolgendem Birdie aber noch ausbügeln. Mit der 74 (+2) gelingt der Start ins Turnier aber nicht wirklich nach Maß.

Zunächst lässt sich dann auch der Freitag wieder zäh an, denn ein anfängliches Bogey am Par 3 der 10 sorgt für einen alles andere als gelungenen Start. Markus stabilisiert sein Spiel aber sofort, notiert danach sichere Pars und kann kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine das Par 5 Doppel der 17 und 18 zu einem roten Doppelpack nützen. Das bringt den Motor des Jung-Seniors so richtig auf Touren, denn auf einer fehlerlosen vorderen Platzhälfte sammelt er noch drei weitere Birdies auf und marschiert so mit der 68 (-4) bis an die Top 10 heran.

In Topform in die Steiermark

Am Finaltag knüpft Markus dann nahezu von Beginn an an das starke Ende der Vortagesrunde an, denn nach drei anfänglichen Pars kann er das Par 5 der 4 zum ersten Birdie überreden. Auch danach zeigt er ganz sicheres Golf und taucht am zweiten Par 5 der Frontnine noch tiefer in den roten Bereich ab. Das angeschlagene Tempo zieht er auch nach dem Turn weiter durch und arbeitet sich mit einem Birdiedoppelpack bis unter die Top 10 nach vor. Da er dann auch der 15 und der 18 noch zwei Schläge entlocken kann, unterschreibt er schließlich die fehlerlose 66 (-6) und stößt damit noch bis auf Rang 5 nach vor.

Markus Brier kann somit auch die Serie der Topergebnisse weiterhin aufrechthalten, denn nach seinem 4. Platz in Schottland und Rang 2 beim letzten Turnier, läuft es auch in Paris wieder richtig gut für den 51-jährigen. “Maudi” rührt mit seiner Topform auch klar die Werbetrommel für die Murhof Legends in der kommenden Woche. In der aktuellen Form könnte es auch durchaus eine “Cinderella Story” geben, denn abwegig erscheint es nicht, dass Markus ausgerechnet beim Heimturnier seinen allerersten Sieg auf der Staysure Tour mitnehmen könnte.

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Uli Weinhandl 2015

Top 10 gerettet

CERVINO OPEN – FINAL: Uli Weinhandl rettet mit einer 68er Schlussrunde im Cervino GC gerade noch das Top 10 Ergebnis. Timon Baltl kann dem Turnier in dieser Woche nicht seinen Stempel aufdrücken.

Nach der Sommerpause treffen sich die Jungs von der Alps Tour ein vorletztes Mal im heurigen Jahr zum Kräftemessen. Timon Baltl ist zuletzt auf den 5. Platz in der Order of Merit zurückgerutscht, hat jedoch noch einen Puffer von rund 5.000 Euro auf die schärfsten Konkurrenten um einen Platz auf der Challenge Tour.

Den besten Auftakt aus heimischer Sicht erwischt aus heimischer Sicht Uli Weinhandl. Der Routinier verewigt am Donnerstag eine 64 (-4) und rangiert damit auf Platz 7. Nur knapp dahinter macht es sich Felix Schulz bequem, der eine 65 (-3) auf der Scorecard notieren kann.

Auch H.P. Bacher, Michael Ludwig und Timon Baltl liegen mit Runden von knapp unter Par auf Cutkurs. Clemens Gaster, Clemens Prader, Alexander Haslauer, Markus Habeler und Amateur Maximilian Lechner müssen sich hingegen bereits teils deutlich steigern, wollen sich auch am Finaltag noch mit von der Partie sein.

Vorne drangeblieben

Auch nach dem zweiten Spieltag ruhen die größten heimischen Hoffnungen auf Uli Weinhandl, denn der Burgenländer hängt an seine 64 vom Vortag eine 65 (-3) an und geht damit sogar aus den Top 5 ins Wochenende.

Auch Michael Ludwig (66), Timon Baltl (69) und Felix Schulz (71) stemmen den Cut. Clemens Prader reiht sich ebenfalls im richtigen Bereich ein und beschreibt danach das Wechselbad der Gefühle auf den letzten Löchern.

“Heute war vor allem mental ein ‘Mega-Tag’. Ich hatte gestern schon einen guten Tag, aber dann die Runde katastrophal beendet und bin am Schluss sogar bei +2 gelegen. War also klar, dass es heute ein bisschen tief gehen muss. Ich war auch fehlerlos bis zur 14 und war 3 unter Par und so easy im Cut.”

“Auf der 15 dann ein Doppelbogey und wieder raus aus dem Cut. Auf der 16 war der Ball im Fairwaybunker, dort hab ich noch dazu das Wedge leicht rausgepullt und ins Wasserhindernis geschlagen. Von dort sogar rausgehackt und am Ende den 16 Meter Putt zum Par gelocht. Auf den letzten Löchern noch zwei Birdies. Ist einfach geil wenn man es macht wenn man es braucht.”

Für H.P. Bacher, Markus Habeler, Clemens Gaster und Amateur Maximilian Lechner endet das Turnier bereits nach der zweiten Runde.

Gerade noch

So richtig ins Rollen will Uli Weinhandl dann am Finaltag nicht mehr kommen. Zwar sammelt der Routinier auf seiner letzten Runde vier Birdies auf, mit gleich zwei Doppelbogeys radiert er sich diese aber wieder aus. Damit rutscht er auch um ein paar Ränge zurück, kann aber immerhin mit der 68 (Par) und Rang 9 noch ein Top 10 Ergebnis mitnehmen.

Michael Ludwig hingegen erwischt einen recht guten Finaltag, denn mit der 65 (-3) pirscht er sich noch an die Topränge heran und wird am Ende 14. Timon Baltl kann ebenfalls eine 65 (-3) unterschreiben, was diesmal jedoch nur für den 27. Platz reicht. Felix Schulz beendet das Turnier nach der 67 (-1) auf Rang 35. Clemens Prader büßt seinen Rhythmus sichtlich ein und muss sich nach der 69 (-1) mit Platz 39 anfreunden.

David Carey (IRL) setzt sich im Stechen gegen Edoardo R. Lipparelli (ITA) durch und gewinnt bei gesamt 13 unter Par.

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Hauchdünn geschlagen

THE SINCLAIR INVITATIONAL – FINAL: Markus Brier agiert auch im Hanbury Manor Mariott Hotel & CC in absoluter Topform und muss nur David Shacklady (ENG) knapp um einen Schlag den Vortritt lassen.

Ein vorletztes Mal geht es für Markus Brier im heurigen Jahr auf die britischen Inseln zum Kräftemessen mit den Altstars. Lawrie, Woosnam, Chapman, Price und Lane haben sich in Hanbury Manor angesagt, wo um ein stolzes Preisgeld von 400.000 Pfund über drei Tage gekämpft werden wird. Österreichs erster European Tour-Champion zeigte sich zuletzt mit Platz 4 in Schottland von seiner besten Seite und hofft somit auch im englischen Ware vorne mitmischen zu können. Gordon Manson ist einmal mehr nur auf der Warteliste zu finden.

Zum Auftakt findet sich “Maudi” auch durchaus souverän zurecht, denn mit einer langen Parserie macht er zunächst nichts falsch. Erst die 16 entwickelt sich dann erstmals nicht nach dem Geschmack des Wieners, denn mit dem ersten Bogey rutscht er etwas zurück. Der Konter sitzt in Form eines Eagles am Par 5 danach aber perfekt. Auch auf den vorderen neun Bahnen zeigt er durchgehend starkes und vor allem fehlerfreies Golf. Da er parallel dazu von der 7 und 9 noch zwei weitere Birdies mitnimmt, setzt er sich mit der 69 (-3) sogar im Spitzenfeld fest.

Der Samstag verläuft dann allerdings auf den Frontnine nicht so richtig nach dem Geschmack des Wieners, denn schon das Par 5 der 2 hängt ihm den ersten Fehler um und da er auch auf der 6 ein Bogey nicht vermeiden kann, droht er sogar die Top 10 aus den Augen zu verlieren. Erst die 9, das zweite Par 5 der Frontnine, erweist sich erstmals als gnädig und spendiert ihm auch das erste Birdie. Zwar muss er recht rasch nach dem Turn wieder einen Fehler verzeichnen, drückt dann aber spektakulär aufs Tempo und nimmt mit gleich vier rote Einträge in Folge mit. Da er die Runde dann noch mit einem weiteren Birdie beendet, notiert er sogar die nächste 69 (-3) und behauptet sich so im Spitzenfeld.

Fast ganz vorne

Durchaus noch mit Außenseiterchancen sogar auf den Sieg ausgestattet, legt Markus am Finaltag dann ganz sichere Frontnine hin. Mit soliden Pars macht er zu Beginn nichts falsch und da er am Par 3 der 6 und am Par 5 der 9 die ersten Birdies aufsammeln kann, knackt er vor den letzten neun Bahnen sogar bereits die Top 3. Erst die 11 wird ihm wie schon am Vortag zum Verhängnis und er muss auch den ersten Schlag abgeben. Da er mit der 13, der 17 und der 18 aber noch drei weitere Birdies einsackt, unterschreibt er am Ende sogar die 68 (-4) und verpasst damit bei gesamt 10 unter Par und als 2. nur hauchdünn um einen einzigen Schlag sogar den ganz großen Wurf.

Nach Rang 4 in der Vorwoche und Rang 3 nun in England ist klar, dass sich Markus Brier wohl rechtzeitig zum Heimspiel am Murhof in absoluter Topform befindet. Zunächst geht es noch vom 19. bis 21. September nach Paris, wo er noch an den letzten Stellschrauben arbeiten kann, ehe für Markus dann ab 27. September mit den Murhof Legends wohl das Highlight des diesjährigen Turnierkalenders ansteht.

>> Leaderboard Sinclair Invitational

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Manuel Trappel

Abo abgelaufen

CZECH ONE OPEN – FINAL: Manuel Trappels Abo auf Top 10 Platzierungen läuft im tschechischen GC Karlovy Vary ab. Auch Kluibenschädl und Amateur Zwirner kommen über tiefschwarze Finalrunden nicht hinaus.

Zum Auftakt wusste mit Timothy Zwirner ein wahrer Außenseiter zu überzeugen. Der junge Amateur spulte am Freitag eine 65 (-6) ab, womit kein einziger Konkurrent mithalten konnte. Aus der Führungsrolle heraus startete Timothy am Samstag am Karlovy Vary Kurs und setzte eigentlich alles daran eine ähnlich starke Performance wie am Freitag abzuspulen.

Das Vorhaben ging jedoch nur zu Beginn seiner Runde wirklich auf, denn dank zweier Birdies lag er nach sechs Bahnen schon bei 2 unter Par. Danach allerdings riss der Schwung total ab und Timothy musste bis zum Schluss seiner Runde satte sieben Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren, womit sich nur die 78 (+7) ausging. Dank der starken Auftaktrunde war aber zumindestens der Cut nicht in Gefahr.

Bester Österreicher war einmal mehr Manuel Trappel. Der Vorarlberger kam am Sokolov Kurs erstmals in dieser Woche so richtig ins Rollen und startet dank einer 67 (-4) so nur knapp hinter den Top 10 in den Finaltag. Auch Alois Kluibenschädl darf nach einer 72 (+1) in dieser Woche Preisgeld einplanen.

Zu fehleranfällig

Am Finaltag hat Manuel dann aber wie schon zum Auftakt wieder einige Schwierigkeiten am Karlovy Vary Kurs, denn von Beginn an agiert der Vorarlberger zu fehleranfällig um besseres als die 75 (+4) ins Clubhaus bringen zu können. Damit endet für den ehemaligen Amateur Europameister als 23. auch sein Top 10 Abo, denn bei alle bisherigen Starts konnte er am Ende ein Spitzenergebnis mitnehmen.

Auch Alois Kluibenschädl und Timothy Zwirner finden am Sonntag keinen Rhythmus mehr, denn mit der 77 (+6) bzw. der 79 (+8) bleibt für beide als 41. und 46. nur eine Platzierung am hinteren Ende des Klassements übrig.

>> Leaderboard CzechOne Open

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