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Kategorie: News Ticker

Zwei Generationen

HAUGSCHLAG NÖ OPEN – FINAL: Mit Amateur Niklas Regner und Golf-Senior Markus Brier drücken aus österreichischer Sicht zwei Generationen dem Pro Golf Tour Event im Haugschlag Resort den Stempel auf. Vor allem der Amateur weiß am finalen Freitag voll zu überzeugen und muss schließlich nur dem Schweizer Marco Iten hauchdünn den Vortritt lassen.

Markus Brier zeigt sich bislang beim Heimspiel im Haugschlag Resort trotz fehlender Spielpraxis voll auf Höhe des Geschehens, denn der Senior zauberte Runden von 68 und 67 Schlägen aufs Tableau und startet so mit lediglich einem einzigen Schlag Rückstand auf das Führungsduo Max Albertus (NED) und Marco Iten (SUI) in den Finaltag. Insgesamt stemmten acht Österreicher – fünf davon Amateure – den Cut, wobei Niklas Regner (Am) durchaus noch beste Chancen auf ein Topergebnis hat.

Der Amateur hat zwar am Freitag ein wenig Anlaufschwierigkeiten, nach fünf Pars in Folge stopft er auf der 6 aber den fälligen Birdieputt und krallt sich kurz vor dem Turn am zweiten Par 5 sogar ein Eagle, womit er sich sogar in den Titelkampf einmischt. Mit einem roten Doppelpack auf der 12 und der 13 unterstreicht er dann seine Ambitionen und radiert mit zwei abschließenden Birdies sogar den einzigen Fehler des Tages auf der 15 mehr als aus. Am Ende steht die Nummer 100 der Amateurweltrangliste mit der 65 (-6) beim Recording und muss damit lediglich Marco Iten – bereits letztes Jahr triumphierte in Haugschlag mit Jeremy Freiburghaus ein Schweizer – hauchdünn um einen einzigen Schlag den Vortritt lassen.

Die gesamte Woche über machte der Ennstaler unmissverständlich klar, dass er im Amateurlager derzeit die klare Nummer 1 Österreichs ist, denn nach Runden von 68 (-3) und 69 (-2) Schlägen bezug er sogar nur knapp hinter den Top 10 Position. Mit der bärenstarken Finalperformance hatte er schließlich sogar noch Außenseiterschancen auf den ganz großen Wurf, womit er nach Nick Bachem (GER) bei den Red Sea Open fast der zweite Amateur in Folge geworden wäre, der auf der Pro Golf Tour den Sieg feiert. Mit Rang 2 zeigt er aber eindrucksvoll, dass er doch langsam aber sicher reif wäre für den Sprung ins Profilager.

“Im Verlauf der drei Tage war ich mit meinem langen Spiel zufrieden, dazu kam noch, dass mir heute alles aufgegangen ist. Da mein Spiel in letzter Zeit immer sehr positiv war, plane ich hoffentlich im heurigen Sommer den Umstieg zum Pro vorzunehmen”, hat er den nächsten Schritt mittlerweile auch bereits fest eingeplant.

Sofort auf Betriebstemperatur

Markus Brier zieht auch am Finaltag dann auf den Frontnine sein Spiel unaufgeregt durch und bleibt mit fehlerfreier Performance und Birdies auf der 3 und der 8 hartnäckig bis auf einen Schlag an der Spitze dran. Auch die zweiten Neun lassen sich zunächst mit einem Birdie richtig gut an, in Folge schleichen sich aber auch zwei Fehler ein. Am Ende marschiert Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte mit der immer noch starken 69 (-2) ins Ziel und fährt so einen sehenswerten 5. Rang ein.

Vor allem das “Wie” ist bei Markus Brier in dieser Woche eindrucksvoll, denn der Routinier verzichtete in Atzenbrugg noch auf einen Startplatz auf der European Tour, weil er laut eigener Aussage die Form erst aufbauen muss. Wie schnell er diese dann beim ersten Pro-Event des Jahres wirklich gefunden hat ist fast beispiellos. Geht es in dieser Tonart weiter, darf man von Markus auf der Seniors Tour heuer wohl einiges erwarten.

“Insgesamt war ich mit diesem Ergebnis im Hinblick auf die Vorbereitungen für die Senior Tour in den USA Ende Mai durchaus happy. Mein langes Spiel hat gut geklappt, ich habe wenige Fehler gemacht und war bis auf ein paar Kleinigkeiten immer an der Spitze dran”, resümiert der 52-jährige nach dem Turnier.

Luca Denk (Am) (72 & 25.), Lars Namu Sarmini (Am) (70 & 33.), Tobias Möser (73 & 47.), Florian Schweighofer (Am) (77 & 48.) Sebastian Wittmann (74 & 48.) und Maximilian Lechner (Am) (79 & 53.) können dem Finaltag zwar nicht mehr ihren Stempel aufdrücken, sorgten mit dem geschafften Cut aber durchaus für eine starke rot-weiß-rote Ausbeute beim Heimevent im Waldviertel.

Ein strahlender Marco Iten meint nach seinem Triumph: “Ich habe heuer schon beim Auftakt in Ägypten sehr gut gespielt und konnte diese Form nach Österreich mitbringen. Für uns Schweizer ist Österreich ein gutes Pflaster, hat doch im letzten Jahr Jeremy Freiburghaus gewonnen. Heute ist mir alles aufgegangen, auch der erste Tag war ähnlich, aber da sind zu wenige Birdies gefallen, dies war am Finaltag wesentlich besser.”

Leaderboard Haugschlag NÖ Open

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Gewusst wie

HAUGSCHLAG NÖ OPEN – 2. RUNDE: Markus Brier macht am Donnerstag genau dort weiter wo er am Mittwoch aufgehört hat und geht nach der 67 (-4) mit lediglich einem einzigen Schlag Rückstand auf das Führungsduo in den Finaltag. Insgesamt zeigen im Haugschlag Resort aber vor allem die Amateure auf, denn von den insgesamt acht Spielern über der gezogenen Linie gehören gleich deren fünf dem Amateurlager an.

Aus dem Stand heraus, ohne echte Turnierpraxis in den letzten 6 Monaten, zaubert der 1968er Markus Brier die 68 aufs Waldviertler Leaderboard, womit aus heimischer Sicht nur der um 27 Jahre jüngere Amateur Niklas Regner mithalten kann. Die klar besten Österreicher gehen beim Heimspiel nur drei Schläge hinter dem führenden Niederländer Max Albertus in den zweiten Spieltag.

Markus Brier beginnt den zweiten Spieltag am Nachmittag auf den Backnine und schnürt schon früh von der 12 weg einen Birdietriplepack, der ihn prompt ganz vorne andocken lässt. Zwar machen es sich zwischenzeitlich auch Bogeys bequem, der Routinier spielt aber seine geballte Routine aus und unterschreibt nach zwei weiteren Birdies und sogar einem Eagle die starke 67 (-4), womit er sich als 3. bei nur einem Schlag Rückstand als erster Verfolger von Max Albertus und Marco Iten (SUI) etabliert.

Amateur Niklas Regner hat zwar am Donnerstag Vormittag einige Mühe richtig in die Runde zu finden und liegt nach acht Bahnen bereits bei 2 über Par, ein Birdie auf der 9 leitet aber die Trendwende ein und mit fehlerlosem Spiel danach sammelt er noch einen roten Eintrag und sogar ein Eagle auf, womit sich schließlich die 69 (-2) ausgeht, die ihn als 14. in aussichtsreicher Position cutten lässt.

Mit Florian Schweighofer (70) und Maximilian Lechner (68) auf Rang 23, sowie Luca Denk (68) als 31. dürfen drei weitere Amateure den Finaltag einplanen. Lars Namu Sarmini (AM) bringt am Freitag die 69 (-2) zum Recording und ist damit als 39. am Freitag ebenfalls noch sicher mit von der Partie. Tobias Möser (Am) (69) und auch Sebastian Wittmann (70) auf Rang 45 vervollständigen das heimische Aufgebot am Finaltag. Es gibt jedoch auch einige prominente Cut-Opfer, denn Clemens Gaster, Gerold Folk oder auch Felix Schulz bleiben nach 36 gespielten Löchern bereits auf der Strecke.

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68 für den 68er

HAUGSCHLAG OPEN – 1. RUNDE: Mit 68 Schlägen eröffnet der 1968 geborene Markus Brier sein Golfjahr 2021, womit aus heimischer Sicht nur Niklas Regner mithalten kann.

Nach der Ouverture am Roten Meer spielt die Pro Golf Tour im Haugschlag GC den ersten Akt der neuen Golfsaison. Der anspruchsvolle Waldviertler Kurs macht damit zugleich das Dutzend voll um der Deutschen Satellite Tour eine perfekte Golfbühne zu bieten. Gleich 20 Österreicher wollen sich diese Gelegenheit des seltenen Heimvorteils nicht nehmen lassen, vor allem Clemens Gaster und Felix Schulz, die sich in Ägypten schon in starker Form präsentierten. Aber auch Evergreen Markus Brier steigt in Haugschlag wieder in den Golfzirkus ein um sich für die Saison der Legends Tour einzuspielen. Gespannt darf man aber auch erneut auf die Leistungen unserer Topamateure Niklas Regner und Max Lechner sein. Insgesamt 133 Pros und 23 Amateure aus 20 Nationen sorgen für ein übervolles Starterfeld.

Nach langer Turnierpause kann Markus Brier mit der Standortbestimmung im Waldviertel mehr als nur zufrieden sein. Der 52-jährige Wiener agiert vor allem bombensicher, lässt am Eröffnungstag nur ein einziges Bogey zu und versenkt auch vier Birdieputts, zwei davon nach präzisen Eisenschlägen auf Par 3-Löchern. Mit der 68 (-3) bringt er die drittbeste Runde am Vormittag herein und ist am Ende des Tages Sechster.

Topamateur Niklas Regner wird den hohen Erwartungshaltungen mit der 68 (Platz 6) einmal mehr gerecht. Dabei blieb der Steirer mit vier Birdies noch unter seinen Möglichkeiten, hielt jedoch mit nur einem Bogey die Fehlerquote äußerst gering. Eine positive Überraschung liefert der junge Oberösterreicher Florian Schweighofer, der mit einem Birdie-Doppelschlag auf den Schlusslöchern zur 69 stürmt und damit nur um einen Schlag von den Top 10 entfernt bleibt.

Gerold Folk lässt mit 7 Birdies sein enormes Potential aufblitzen, beim Hobeln fallen aber mit vier Bogeys und einem Doppelbogey zu viele Späne, womit sich mit der 70 nur haarscharf eine Auftaktrunde unter Par ausgeht. Der Vorarlberger Michael Vonbank, eine fixe Größe auf der Pro Golf Tour, schreibt mit der 69 auf Platz 14 an.

Die klar beste Auftaktrunde geht dem Niederländer Max Albertus mit 65 Schlägen auf, womit er sich bereits um 2 Shots von den schärfsten Verfolgern wie dem Deutschen Finn Fleer oder den Franzosen Dimitri Darnaud, Romain Vallaeys und Antoine Sammarchi absetzt.

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Tiger Woods Horror-Crash

Tiger Woods erleidet schwere Beinverletzungen nach einem Autounfall in Los Angeles, am Steuer seines Courtesy Cars vom Genesis Invitational. Der Weg zurück zu einem normalen Leben wird lang und steinig.

Die Golfwelt hält am 23. Februar 2021 wieder einmal den Atem an, wenn es um Tiger Woods geht. Die 45-jährige Golflegende kommt um 7 Uhr in der Früh am Steuer eines Genesis GV80 von der Strasse ab, überschlägt sich und trifft frontal einen Baum. Beim Eintreffen der Rettungskräfte ist Tiger bei Bewusstsein und muss mit einer Bergeschere aus dem Wrack befreit werden. Laut den Einsatzkräften ist ein offener Beinbruch sichtbar. Woods wird noch am Vormittag in Los Angeles operiert. Laut Statement seines Managements zog sich Woods am rechten Bein offene Brüche des Schienbeins und des Wadenbeins sowie am Fuss und Knöchel zu. Nach dem erfolgreichen Eingriff wird sein Zustand als stabil beschrieben.

Transfer und lange Reha

Das nach der 5. Rücken-OP ohnehin schon fragliche Comeback wird nun im besten Fall um sechs bis 12 Monate in die Zukunft verschoben werden. Zwei Tage nach dem Crash wurde Tiger für weitere Operationen und Behandlungen in das Cedar-Sinai Hospital transferiert.

Die kommenden 30 Tage werden kritisch sein, wie sich der Heilungsverlauf gestaltet und ob Infektionen hoffentlich ausbleiben um das Restrisiko einer Beinamputation auszuschließen. Vorerst steht im Fokus ob und wie Tiger überhaupt wieder auf eigenen Beinen wird gehen wird. An eine Fortsetzung der einzigartigen Karriere ist noch gar nicht zu denken.

Das Vater-Sohn-Turnier der PGA Tour zu Jahresende war Tigers letzter Golfauftritt. Beim Masters im Herbst 2020, seinem letzten kompetetiven Turnier, erreichte er zuletzt einen 38. Platz, was seinen Absturz im World Ranking auf den aktuell 50. Rang kaum abfedern konnte.

Tiger war daher zuletzt eher in der Rolle des Turnier-Gastgebers aktiv, wie auch an diesem Wochenende beim Genesis Invitational in Los Angeles. Dabei stand sponsortechnisch das brandneue SUV der koreanischen Nobelmarke von Hyundai, Genesis, im Mittelpunkt. Der robusten Bauweise des GV80 verdankt er nun vielleicht sogar sein Leben.

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Tourstarts verschoben

Alle Tours unterhalb der Topligen und auch die Ladies European Tour müssen den Start in ihr neues Golfjahr 2021 zumindest bis ins Frühjahr verschieben.

Während die Stars auf der US PGA Tour und der European Tour bereits voll im Saft stehen und die LPGA- sowie die Champions Tour zumindest ihren Season Opener bereits über die Bühne brachten, herrscht sonst im weltweiten Profigolf wegen Covid-19 noch absoluter Stillstand.

So musste die Challenge Tour ihre gemeinsam mit der Sunshine Tour für Anfang Februar geplante Dreier-Turnierserie in Südafrika wegen Corona um zwei Monate verschieben. Nach den Landeverboten quer durch Europa für Flieger aus Südafrika blieb den Verantwortlichen auch nichts anderes übrig. Nur die lokale von Ernie Els promotete Big Easy-Tour soll Ende Januar wie geplant beginnen.

Eine gute Nachricht gibt es jedoch von der Challenge Tour: die EURAM Bank Open im GC Adamstal wurde für den 15. bis 18. Juli 2021, zum Termin während der Open Championship, fixiert.

Ladies European Tour in der Warteschleife

Ähnlich hart trifft die Pandemie auch die Ladies European Tour. Ihr traditioneller Start gemeinsam mit der ALPG in Australien fällt heuer komplett ins Wasser, da in Down Under nachwievor alle Grenzen komplett dicht sind – mit Ausnahme für die Tennis Stars und der Australian Open… Christine Wolf und Sarah Schober fallen damit um ihre perfekte Saisonvorbereitung zwei Monate in Australien um. Die Ladies European Tour hat noch keinen Kalender veröffentlicht, hofft aber in den Emiraten noch vor dem Europastart aufteen zu können.

Pro Golf Tour startet verspätet

Die Deutsche Pro Golf Tour hofft weiterhin auf ihren Start im Ain Sokhna Resort von Suez, der jedoch vorerst bis in die Osterzeit verschoben wurde. Auch Marokko soll wie jedes Jahr, nur ebenfalls etwas später, angegolft werden. „Wir planen eine kompakte Saison 2021 mit gut gefülltem Turnierkalender“, so Peter Zäh, der Geschäftsführer der Pro Golf Tour optimistisch.

Alps Tour plant Europastart

Die Alps Tour verschiebt ihren Ägypten-Tripp bis in den Mai hinein und wird versuchen in Italien in ihr neues Golfjahr zu starten. Die “Italian Spring Series” soll ab 28. März mit zumindest zwei Events erstmals Startchancen für die österreichischen Spieler der Satellite Tours bieten.

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Besseres liegengelassen

ALPS TOUR QUALIFYING SCHOOL – FINAL: Bernard Neumayer und Daniel Hebenstreit lassen im Golf Nazionale am Finaltag mit tiefschwarzen Runden einiges liegen, dürfen sich aber zumindest mit Kategorie 8 für kommende Saison trösten.

Bernard Neumayer, Clemens Prader, Jürgen Maurer und Robert Molnar kämpften sich vergangene Woche erfolgreich durch die Vorqualifikation und bestreiten im Konzert mit insgesamt 143 Spielern nun in Rom über drei Tage das Tourschool-Final um Spielrechte auf der Alps Tour für 2021. Direkt fürs Finale qualifiziert waren zusätzlich Gerold Folk und Daniel Hebenstreit. Gespielt wird vorerst jeweils eine Runde auf zwei Kursen, wobei Folk und Hebenstreit zuerst in Golf Nazionale ran müssen, während die anderen Österreicher in Terre dei Consoli aufteen.

Ein windiger Eröffnungstag lässt nur ein Dutzend Runden unter Par zu, allerdings von keinem Österreicher. Daniel Hebenstreit bringt im Golf Nazionale die 1 über Par herein und ist auf Position 17 auf einem guten Weg. Bernard Neumayer und Jürgen Maurer bei 2 über Par und Clemens Prader bei +3 sind auch noch mit dabei. Robert Molnar (+9) und Gerold Folk (+18) verpatzen dagegen komplett den Eröffnungstag.

Bernard Neumayer und Daniel Hebenstreit qualifizieren sich in Rom mit den Top 70 nach zwei Runden für die Finalrunde bei der heurigen Alps Tourschool. Neumayer versenkt im Golf Nazionale am Weg zur 71 nicht weniger als 7 Birdieputts und kann sich sogar zwei Doppelbogeys leisten. Daniel Hebenstreit schwimmt in Terre dei Consoli lange Zeit in den Top 30 mit, ehe es ihn am abschließenden Par 5 mit dem Doppelbogey erwischt. Die 75 reicht aber souverän zum Weiterkommen.

Am doch sehr hohen Cut von 7 über Par scheitern hauchdünn Jürgen Maurer und Clemens Prader bei +8 sowie sehr deutlich Robert Molnar (+15) und Gerold Folk (+18). Dennoch dürfen sich die eben genannten für kommendes Jahr mit Kategorie 9 berechtige Hoffnungen auf einige Starts machen.

Kein wirklicher Rhythmus

Für Bernard Neumayer und Daniel Hebenstreit geht es hingegen noch um ein volles Spielrecht für 2021, allerdings finden sich beide am Finaltag im Golf Nazionale alles andere als gut zurecht und stolpern mit Runden von 78 (+6) bzw. 77 (+5) Schlägen mehr schlecht als recht über die Ziellinie. Damit verpassen beide den Sprung unter die Top 35 – Neumayer wird 41., Hebenstreit 57. – womit auch die angepeilte Kategorie 6 unerreichbar wird. Mit dem geschafften Cut dürfen sich die beiden aber mit Kategorie 8 trösten, was mit Sicherheit dennoch einige Startmöglichkeiten im kommenden Jahr eröffnen wird.

Leaderboard Alps Tour Qualifying School

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Selbstvertrauen getankt

ITALY ALPS OPEN – FINAL: Lukas Nemecz tankt mit einer 69er Schlussrunde im schwierigen Golf Nazionale von Rom Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben auf der Challenge Tour. Uli Weinhandl und Felix Schulz müssen sich mit schwarzen Scores zufrieden geben.

Alle Wege führen auf der Alps Tour nach Rom zum heurigen Finalturnier einer ultrakurzen Golfsaison. Lukas Nemecz hat sich vor allem dank seines Heimsiegs in Maria Lankowitz auf Position 10 im Ranking geschoben und könnte noch die Top 5 der Jahreswertung knacken. Mit dabei beim Dreitagesturnier um 40.000 Euro im Golf Nazionale sind auch Felix Schulz, Alexander Kopp, Uli Weinhandl und Daniel Hebenstreit.

Lukas Nemecz könnte mit einem Sieg im Idealfall noch bis auf Position 2 im Ranking vorkommen, was aber für ihn nicht im Vordergrund steht: “Es bekommen heuer ja nur die Top 3 eine Kategorie für die Challenge Tour, aber nur der 1. die gleiche wie sonst. Nur noch der Zweite wäre knapp besser als meine aktuelle Kategorie. Es war auch nie mein Fokus auf der Alpstour vorne zu sein. Ich spiele diese Woche wieder um Spielpraxis für die nächsten 2 Wochen auf der CT zu sammeln.”

Bei guten Bedingungen beweist der Kurs des Italienischen Golfverbandes, warum er zu den schwersten des Landes zählt. Nur 28 Spielern gelingt eine Auftaktrunde unter Par und Lukas Nemecz ist davon mit 71 Schlägen der einzige Österreicher, wobei vom Eagle bis zum Doppelbogey die gesamte Bandbreite auf seiner Scorekarte aufscheint. Felix Schulz mit einem Triplebogey sowie Uli Weinhandl mit gleich 5 Bogeys kommen über 73er-Runden nicht hinaus. Daniel Hebenstreit mit der 77 sowie Alex Kopp mit der 78 werden vom Golf Nazionale ordentlich abgeworfen. Die beste Eröffnungsrunde zeigt der routinierte Italiener Filippo Bergamaschi mit der 65 (-7).

Drei Mann im Cut

Lukas Nemecz legt am Donnerstag sehr sicher los und darf sich nach anfänglichen Pars auf der 7 über das erste Birdie freuen, dass er jedoch auch postwendend mit einem darauffolgenden Bogey wieder egalisiert. Kaum auf den Backnine angekommen geht es jedoch wieder in den roten Bereich, erst ein Doppelbogey und ein Bogey lassen trotz eines weiteren Erfolgserlebnisses schließlich nicht mehr als die 73 (+1) zu, mit der er aber ohne Probleme im gesicherten Mittelfeld den Cut stemmt.

Auch Uli Weinhandl hat am Ende keinerlei Probleme die gezogene Linie zu überspringen. Zwar liegt er bis vier Löcher vor Schluss trotz zweier Birdies nach zwei Bogeys und sogar einem Doppelbogey klar im Plusbereich, dreht mit zwei späten roten Einträgen seine Runde aber noch zur 72 (Par), womit er bereits Preisgeld einplanen darf. Felix Schulz hat mit etlichen Problemen zu kämpfen, die 74 (+2) reicht am Ende aber gerade noch für den Cut. Daniel Hebenstreit und Alexander Kopp verpassen den Sprung in den Finaltag recht deutlich.

Starke Schlussrunde

Am Finaltag findet Lukas Nemecz nur eher verhalten in die Runde und benötigt auf der 14 und der 18 gleich zwei Birdies um zwischenzeitliche Fehler davor ausbessern zu können. Auf der vorderen Platzhälfte allerdings zündet der Steirer dann den Turbo und pusht sich mit vier Birdies auf nur fünf Löchern sogar bis auf einen Schlag an die Top 10 heran. Ein Bogey auf der 8 lässt dieses Zahl dann zwar nicht mehr Realität werden, mit der 69 (-3) notiert er aber die klar beste Runde der Woche und holt sich so mit Rang 16 ein gutes Gefühl für die anstehenden Aufgaben auf der Challenge Tour.

Uli Weinhandl erlebt einen sehr ereignisarmen Tag, denn der Routinier knallt gleich 17 Pars auf die Scorecard, lediglich am Par 3 der 12 muss er ein Bogey einstecken. Mit der 73 (+1) geht sich so als 34. kein Vorstoß mehr im Klassement aus. Felix Schulz hat mit etlichen Problem zu kämpfen und häuft zu viele Schlagverluste an, was ihn mit der 77 (+5) und als 47. am hinteren Ende festhält. Den Sieg schnappt sich Jacopo Vecchi Fossa (ITA) mit einer 68er (-4) Finalrunde und bei gesamt 13 unter Par.

Leaderboard Italy Alps Open

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Einstieg auf Pro Golf Tour

PRO GOLF TOUR QUALIFYING SCHOOL – Felix Schulz kann sich als einziger von sechs Österreichern in Paderborn unter die Top 30 spielen.

1. TAG VORQUALIFIKATION: Am Dienstag und Mittwoch ritterten jeweils ca. 80 Pros und Amateure um jeweils 45 Spots für die Finalrunde der Pro Golf Tour Qualifying School. Im GC Paderborner Land ging es anschließend über 36 Löcher um volle und eingeschränkte Tourkarten für die Deutsche Satellite Tour im Jahr 2021.

Clemens Gaster, der sich bereits erfolgreich auf der Alps Tour etabileren konnte, qualifiziert sich doch mit mehr Mühe als erwartet für das Tourschool-Final. Mit der 73 (+1) stemmt er die Hürde von 2 über Par. Ausgeschieden sind dagegen Gerold Folk (75), Daniel Hebenstreit (77), Michael Vonbank (81) sowie die Amateure Maximilian Rödler (77) und Paul Schebesta (82).


2. TAG VORQUALIFIKATION: Gleiche Übung am Mittwoch für Felix Schulz, Oliver Rath sowie Topamateur Max Lechner, die ebenfalls über 18 Löcher unter den besten 45 aufscheinen wollen. Schulz sowie der junge aufstrebende Amateur Lars Samini entledigen sich der Pflicht elegant mit Par-Runden. Oliver Rath (73), Amateur Max Lechner (74) sowie Tobias Möser (73) überstehen ebenfalls die Vorqualifikation, womit gleich 7 Österreicher ab Donnerstag um die vollen Tourkarten der Pro Golf Tour rittern dürfen.


FINALE – 1. RUNDE: Das österreichische Sextett muss sich im GC Paderborner Land nun über zwei Runden im Kreis von 96 Finalisten behaupten. Dabei geht nur Oliver Rath am Vormittag und Max Lechner am Nachmittag mit der 71 eine rote Auftaktrunde auf. Lechner kontert dabei ein Doppelbogey spektakulär mit Eagle. Clemens Gaster und Felix Schulz wahren mit Par-Runden alle Chancen auf eine volle Tourkarte für 2021.

2. RUNDE: Bei weiterhin eiskalten und schwierigen Bedingungen stemmt sich am Schlusstag nur Felix Schulz erfolgreich den Elementen entgegen. Birdies auf drei Par 5 ebnen den Weg zur 70, mit der Schulz als 16. in Kategorie 5 das volle Spielrecht für die Deutsche Satellite Tour 2021 löst. Die weiteren Österreicher bleiben außerhalb der Top 20. Doch auch mit dem Erreichen der Finalrunde dürfte es für Gaster, Rath sowie die jungen Amateure Sarmini, Möser und Lechner kein Problem sein zu ausreichend Starts im kommenden Jahr zu kommen. Mit zwei 64er-Runden landet der Franzose Leo Mathard bei 16 unter Par einen Kantersieg. Die ersten drei Ränge gehen allesamt an die Grande Nation, womit sie die Tourschool klar dominierte.

Kategorien der Pro Golf Tour für 2021

KAT 1 Sieger von Pro Golf Tour Turnieren 2020

KAT 2 TOP 30 der finalen Pro Golf Tour Rangliste 2020

KAT 3 TOP 5 der Pro Golf Tour Rangliste 2021 & Sieger von Pro Golf Tour Turnieren 2021

KAT 4 TOP 5 der finalen Pro Golf Tour Rangliste 2017 – 2019

KAT 5 TOP 20 der Qualifying School 2020

KAT 6 12 Einladungen der Pro Golf Tour

KAT 7 Spieler der Positionen 31 -65 der finalen Pro Golf Tour Rangliste 2020

KAT 8 Spieler der Positionen 21 – 60 der Qualifying School 2020

KAT 9 Spieler der Positionen 66 – 90 der finalen Pro Golf Tour Rangliste 2020

KAT 10 Spieler der Positionen 61 – 90 der Qualifying School 2020

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Um die Früchte gebracht

ALPS LAS CASTILLAS – FINAL: Alexander Kopp wird auf den letzten 9 Löchern im Starkwind zur 77 verblasen und zerstört die gute Vorarbeit der ersten Tage.

Zweites Turnier von Alps- und Spanischer Pro Tour in Spanien und damit auch die vorletzte Chance für die Österreicher in der heurigen Saison auf der Satellite Tour fett zu punkten. Nach den gezeigten Leistungen der Vorwoche durften sich vor allem Alexander Kopp und Markus Habeler einiges in Salamanca ausrechnen. Gerold Folk, Clemens Gaster, Felix Schulz und Max Lechner komplettieren das rotweißrote Aufgebot.

Alexander Kopp hat seine Superform auch in das zweite spanische Turnier hinübergerettet. In der Anfangsphase genehmigt sich der Zillertaler noch eine gewisse Anlaufphase, ehe das Birdie am zweiten Par 5 die Initialzündung bringt und auch den Putter voll auf Temperatur aufheizt. Gleich vier Birdieputts fallen auf einer Strecke von nur 5 Löchern und ebnen den Weg zur hervorragenden Auftaktrunde von 67 Schlägen.

Auch die weiteren Österreicher blühen sich in der spanischen Golfsonne so richtig auf. Felix Schulz, Clemens Gaster, Gerold Folk und auch der frisch angereiste Amateur Max Lechner posten beachtliche Runden von 2 unter Par aufs Leaderboard, die ihnen alle Chancen für die kommenden Tage gibt. Auch Markus Habeler ist nach der 71 noch voll auf Cutkurs.


2. RUNDE: Alexander Kopp geht aufgrund diffiziler Verhältnissen nach einem schwierigen zweiten Spieltag als bestplatzierter Österreicher auf die letzten 18 Bahnen. Der Zillertaler muss am Donnerstag zwar satte fünf Bogeys notieren, bringt dank gleich zweier Eagle und einem Birdie aber die Par-Runde zum Recording und startet so aus den Top 10 in die finale Umrundung.

Amateur Maximilian Lechner gibt einmal mehr eine Kostprobe seines Talents und wahrt nach einer 71 immerhin noch klar die Chance auf ein Spitzenresultat. Markus Habeler hat am Donnerstag ordentlich zu kämpfen, kratzt mit einer 75 aber noch die Cutkurve. Felix Schulz, Gerold Folk und Clemens Gaster häufen zu viele Fehler an und bleiben bereits nach 36 Löchern auf der Strecke.


3. RUNDE: Der Finaltag könnte für Alexander Kopp kaum besser beginnen, denn schon von der 1 entführt er ein Birdie und orientiert sich so von Beginn an in die richtige Richtung. Bei heftigem Wind kann er den scoretechnischen Ausgleich auf der 4 noch recht gut wegstecken, ein weiterer Fehler knapp vor dem Turn kostet ihm dann aber erstmals Plätze. Der immer mehr zulegende Wind leitet eine Abwärtsspirale ein, die Kopp ein Bogey nach dem anderen ausfassen lässt. Auf den Löchern 10 bis 15 wird er so mit 5 Bogeys kapital am Leaderboard verblasen und bringt sich um den Lohn der sehenswerten Arbeit der Vortage. Die 77 wirft den Tiroler auf Even Par und Position 22 im Klassement zurück.

Maximilian Lechner (Am) hält sich auf seinen ersten neun Bahnen wacker und macht sogar zwei Schläge gut. Der Niederösterreicher muss in weiterer Folge ebenfalls dem Starkwind Tribut zollen und muss so drei Bogeys zulassen. Die 73 reicht aber um sogar noch ein paar Ränge gutzumachen und in Spanien einen beachtlichen 12. Platz zu holen.

Markus Habeler rutscht mit zu hoher Fehlerquote zurück, steigert sich aber im Fortlauf der Runde und bringt am Ende noch die Par-Runde herein, die für Rang 28 reicht.

Der Spanier Jacobo Pastor nutzt den Heimvorteil voll aus und verwaltet am Schlusstag seine Führung gekonnt. Die 72 reicht um bei 13 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf den Schotten Ryan Lumsden zu gewinnen.

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Lukas Lipold 2015

Lipold lange im Titelrennen

CASTANEA CHAMPIONSHIP – FINAL: Lukas Lipold verabschiedet sich erst im Finish aus dem Titelkampf und beendet die Pro Golf Toursaison 2020 mit einem weiteren Topergebnis.

Mit der Castanea Championship beschloß die Deutsche Pro Golf Tour ihre kurze Saison 2020. Für das Tourfinale waren Lukas Lipold, Alois Kluibenschädl und Robert Molnar, die heuer stärksten Österreicher, qualifiziert. Die Satellite Tour ließ dafür mit 50.000 Euro ihr höchstes Preisgeld springen, das wie gewohnt über drei Runden ausgespielt wird.

1. RUNDE: Lukas Lipold zeigt seine beste Leistung auf der Pro Golf Tour seit der Coronapause und entlockt dem Adendorf GC gleich 6 Birdies, wobei er auf drei der vier Par 5 jeweils einen Schlag gutmacht. Da kann sich der Salzburger sogar zwei Bogeys erlauben um dennoch in den Top 10 aufzuscheinen.

Robert Molnar mit der 73 und Alois Kluibenschädl mit der 74 können sich am Eröffnungstag nicht wie gewünscht in Szene setzen.


2. RUNDE: Mit drei Birdies auf den ersten vier Löchern bleibt Lipold auch beim zweiten Umlauf voll am Gas, ehe er sich doch eine gefährliche Schaffenspause mit insgesamt drei Bogeys gönnt. Dass der Salzburger dennoch erneut die 68 hereinbringt und sich vor dem Finaltag in Schlagdistanz zur Spitze pusht, dafür sorgt der versenkte Annäherungsschlag am 1. Loch zum Eagle.

Alois Kluibenschädl (75) und Robert Molnar (78) entfernen sich weiter von den gut dotierten Preisgeldrängen und werden am Finaltag nur noch um die kleinen Schecks spielen.


3. RUNDE: Lukas Lipold attackiert nicht nur weiter forsch auch am Schlusstag, sondern spielt zudem höchst fokussiert und stellt komplett die Fehler ab. Nur der Putter lässt einiges ungenutzt, nur auf den Par 5 sammelt der Salzburger Longhitter die Birdies einfach auf.

Der Challenge Tour-erfahrene Deutsche Philipp Mejow verteidigt die Spitzenposition jedoch gekonnt, vor allem dank eines frühen Eagles. Damit lässt er Lipold und die anderen Verfolger über die meiste Zeit zumindest zwei Shots hinter sich. Im Finish kann Lipold jedoch nicht mehr zusetzen und verabschiedet sich mit dem Bogey am letzten Par 5 endgültig aus dem Titelrennen. Mit der 69 setzt Lipold dennoch ein starkes Ausrufezeichen zum Saisonende und nimmt mit Platz 8 sein drittes Top 10-Ergebnis des Pro Golf Tourjahres 2020 mit. Philipp Mejow wehrt alle Angriffe souverän ab und sichert sich bei 16 unter Par ungefährdet den Siegerscheck.

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