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Kategorie: News Ticker

Im Stechen geschlagen

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier muss sich im Royal Aberdeen GC erst im Stechen Thomas Levet (FRA) am ersten Extraloch knapp geschlagen geben.

Markus Brier pulverisiert das Feld zum Auftakt der Scottish Senior Open mit einer fehlerlosen 65 (-6), womit sich der Wiener um gleich drei Schläge von den ersten Verfolgern absetzt: “Ich habe etwas in meinem Schwung nach dem furchtbaren Auftakt zuletzt in Paris gefunden. Jetzt funktioniert mein Schwung absolut perfekt. Ich habe in Aberdeen einen Superstart erwischt und auch ein paar Putts früh in der Runde gelocht, was auf diesem Platz extrem wichtig ist, weil man später wenig Chancen bekommt. Das war meine zweite fehlerfreie Runde in Folge und jetzt bin ich voll im Laufen,” berichtet er überglücklich.

Zäher Nebel und auch Regen verzögert am Samstag den Start in die zweite Runde, was naturgemäß auch den Start von Markus Brier in den Samstag beeinträchtigt. Über zweieinhalb Stunden muss Österreichs erster European Tour Sieger Däumchendrehen und kommt statt 09:10 MEZ erst um 11:45 MEZ dazu die zweite Umrundung in Angriff zu nehmen.

Die lange Warterei hinterlässt beim Routinier auch sichtlich Spuren, wenngleich sich dies auf den ersten Bahnen noch nicht bemerkbar macht. Am Par 3 der 8 geht sich dann allerdings nur ein Bogey aus, auf welches er auf der 9 gleich noch eines draufsetzt. Zwar steuert er mit einem Par 5 Birdie auf der 12 gegen, und bessert selbst eine Doublette mit zwei darauffolgenden Birdies wier aus, da er die Runde aber mit einem Bogeydoppelpack beendet, steht er schließlich nur mit der 74 (+3) beim Recording, was ihn doch etwas zurückrutschen lässt.

An den Auftakt angeschlossen

Am Finaltag gibt “Maudi” dann von Beginn an Vollgas und hat vor allem die Par 5 Löcher bestens im Griff, denn mit einem Eagle auf der 2 und einem Birdie auf der 6 marschiert er in Windeseile wieder bis an die Spitze nach vor. Kurz vor dem Turn nimmt er dann am Par 3 der 8 noch ein Birdie mit und mischt so vor den Backnine weiterhin voll im Kampf um den Titel mit.

Auch auf den zweiten Neun zeigt er großartiges Golf, nimmt auf der 13 und der 16 zwei weitere Birdies mit und lässt bis zum Schluss nie die Gefahr aufkommen einen Schlag abgeben zu müssen. Am Ende marschiert er mit der bogeyfreien 65 (-6) über die Ziellinie und muss damit nun bei gesamt 9 unter Par mit Thomas Levet ins Stechen um den Titel.

Dort setzt sich der Franzose dann am ersten Extraloch mit einem starken Sand Save und dem Par durch, nachdem Markus Brier seinen Parputt aus knapp drei Metern nicht lochen kann. Levet schafft damit auch das seltene Kunststück von gleich zwei Siegen hintereinander.

Leaderboard Scottish Senior Open

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Vorne mit dabei

KORN FERRY TOUR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab findet zwar nur schleppend in den Moving Day, dreht seine dritte Runde im Victoria National GC aber dank starker Backnine noch zur 68 (-4) und ist so vorne mit dabei.

Matthias Schwab hatte am Freitag in Indiana zwar etwas mehr zu kämpfen und musste sich schlussendlich mit einer 72 (Par) zufrieden zeigen. Mit der Par-Runde blieb der junge Steirer aber an den Spitzenplätzen dran und zieht so als 13. ins Wochenende ein. Damit stemmt der Rohrmooser nicht nur auch beim dritten und letzten Finals Series Event der Korn Ferry Tour wieder den Cut, sondern wahrt darüber hinaus auch die Möglichkeit sich im Finals Ranking der Tour noch weiter zu verbessern, was die Startchancen auf der PGA Tour kommendes Jahr etwas erhöhen könnte.

Wie schon am Vortag geht allerdings auch diesmal der Start einigermaßen daneben, denn nach verpasstem Up & Down muss er gleich auf der 1 den ersten Fehler notieren. Zwar stabilisiert er danach sein Spiel etwas, verpasst am ersten Par 5 aber das erhoffte Birdie und muss nach eingebunkertem Teeshot am Par 3 der 5 sogar recht zeitnah das zweite Bogey des Tages einstecken.

Erst kurz vor dem Turn darf der 26-jährige dann erstmals etwas durchatmen, nachdem er sich am Par 5 der 9 für eine gelungene Grünattacke mit dem ersten Birdie belohnt. Auch die nächste lange Bahn zu Beginn der zweiten Neun entwickelt sich dank eines starken Wedges gewinnbringend, womit er sein Score immerhin wieder zurück auf Anfang stellen kann.

Das bringt auch endgültig die Sicherheit zurück und lässt ihn auf der 12 auch ein erstes echtes Highlight setzen, denn am kurzen Par 4 der 12 knallt er den Drive aufs Fairway und locht in Folge seelenruhig sogar zum Eagle, was auch die Top 10 wieder in Sichtweite bringt. Doch selbst damit hat Matthias noch nicht genug und legt auf der 13 ein weiteres starkes Eisen aufs Grün und nimmt nach gefühlvollem Putt gleich das nächste Erfolgserlebnis mit.

Nachdem er am letzten Par 5 dann den zweiten Schlag stark am Vorgrün parkt, sackt er zwei Putts später bereits Schlaggewinn Nummer sechs ein und mischt damit endgültig im Spitzenfeld mit. Da er auf den verbleibenden Löchern nichts mehr anbrennen lässt und so schlussendlich die 68 (-4) unterschreibt, mischt er vor den letzten 18 Löchern als 9. in den Spitzenplätzen mit.

“So wie schon in der zweiten Runde waren die ersten Löcher auch diesmal wieder nicht richtig gut. Ich hab aber ab der 6 sehr gut ins Spiel gefunden und spielte dann bis zum Schluss sehr gut. Vor allem die Drives war top, denn ich hatte echt alle auf den Fairways. Auf der 12 hab ich das Grün attackiert und getroffen und dann aus fünf Metern zum Eagle gelocht”, fasst Matthias den Moving Day zusammen.

Trey Mullinax (USA) lässt sich auch am Samstag noch von der Spitze verdrängen und geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 14 unter Par als Leader in die finale Runde der Saison.

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Drangeblieben

KORN FERRY TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab hat am Freitag im Victoria National GC hart zu kämpfen, bleibt mit einer 72 (Par) aber an den Spitzenplätzen dran und wahrt somit auch die Chance sich im Finals Ranking noch weiter zu verbessern.

Matthias Schwab pushte sich zum Auftakt mit Finish mit zwei späten Birdies und einem abschließenden Eagle noch zu einer 68 (-4), womit es sich der Rohrmooser nach den ersten 18 Löchern sogar in den Top 10 gemütlich machte. Am Freitag hat der, bereits fix mit einer PGA Tourcard augestattete, Steirer nun sogar den kleinen Bonus einer frühen Startzeit, den er verständlicherweise bestmöglich ausnützen möchte.

Allerdings muss er nach einem verfehlten Grün und dem verpassten Up & Down gleich auf der 1 ein anfängliches Bogey notieren und hat auch auf der 2 aus dem Rough etliche Probleme was prompt im nächsten Fehler mündet, womit der Start in den Freitag durchaus als verpatzt tituliert werden kann. Am ersten Par 5 danach verpasst er dann zwar noch den Birdiekonter, überredet dafür jedoch die 4 nach starker Annäherung zum ersten roten Eintrag und holt sich so immerhin einen Schlag recht schnell wieder zurück.

So richtig ins Rollen bringt ihn das erste Birdie aber nicht und da er auf der 6 drei Anläufe am Grün benötigt, ehe der Ball endlich im Loch verschwindet, muss er rasch den nächsten Fehler notieren. Kurz vor dem Wechsel auf die zweiten Neun macht sich die Grünattacke dann am zweiten Par 5 aber bezahlt und der Steirer holt sich immerhin sein zweites Birdie des Tages ab. In Folge setzt etwas Leerlauf ein, womit er bei insgesamt eher gedämpfteren Scores jedoch nichts verkehrt macht.

Erst auf der 15 bringt er dann wieder Farbe ins Spiel, nachdem er vom einzigen Par 5 der zweiten Neun das Birdie entführen kann und sich so auch wieder auf Level Par zurückarbeitet, womit er am Ende die 72 (Par) unterschreibt. Zwar büßt er damit ein paar Ränge ein, bleibt als 13. jedoch an den Spitzenplätzen dran und stemmt so nicht nur auch beim dritten Finalturnier wieder den Cut, sondern wahrt sogar die Chance sich im Finals Ranking der Top 25 noch weiter zu verbessern.

Nach der Runde meint er: “Par ist okay heute. Mein Spiel war nicht so problemlos wie noch gestern, wobei vor allem der Start holprig war. Trotzdem bin ich weiter im Spitzenfeld dabei mit guten Chancen auf ein weiteres Top 10 Ergebnis.” Trey Mullinax (USA) behauptet am Freitag seine Führungsposition und geht bei gesamt 10 unter Par als Leader in den Moving Day.

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Top 10 mit Adler

KORN FERRY TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab macht es sich zum Auftakt im Victoria National GC dank eines abschließenden Eagles in den Top 10 gemütlich.

Matthias Schwab kommt als 7. im Mini-Ranking und bereits fix mit einer PGA Tourkarte zum abschließenden Final, der Korn Ferry Tour Championship. Auch wenn der Steirer mit dem Kurs zuletzt in Ohio nicht zurecht kam, ist die Marschrichtung unverändert für das 1 Million Dollar Turnier im Victoria National GC von Newburgh, Indiana. Mit jedem Rang besser innerhalb der Top 25 des Mini-Rankings aus den drei Tour-Finals werden sich die Startchancen in der PGA Tour-Saison 2021/2022 verbessern.

Der Kurs erweist sich im Wind jedoch als recht selektiv, mehr als 69er-Runden bringen die Jungs am Vormittag nicht zustande, was Matthias mit seinem soliden Spiel durchaus in die Hände spielt. Zwar reicht es am Par 5 der 10, seinem Eröffnungsloch, nach Schuss ins Rough nur zum Par. Aber bereits am 3. Grün hat er Grund zum Jubeln, nachdem er trotz etwas zu kurzer Annäherung dann vom Fairway aus den Ball zum Birdie ins Loch bringt.

Für das zweite Birdie benötigt der Steirer kräftige Mithilfe vom Putter: vom Vorgrün der 15 fällt ein weiterer wichtiger Putt. Das schwerste Loch am Platz, das Par 3 der 16, fordert auch von Schwab seinen Tribut: nach versenktem Ball vom Abschlag im Hindernis muss er mit Strafe droppen und kommt mit Bogey noch gut davon. Jetzt ist doch gehörig der Wurm drinnen. Auch vom 17. Tee patzt der zuvor so sichere Schladminger und kann aus der Native Area nur vorlegen, was ihn mit dem nächsten Bogey wieder auf Even Par zurückwirft.

Mit Kampfkraft

Schwab verbeisst sich aber so richtig in die Aufgabe, locht an der 18 zum zweiten Mal vom Fairway zum Birdie und biegt so doch noch in den roten Zahlen auf die vordere Platzhälfte ab. Dort krallt er sich dann auf der 1 nach starker Annäherung gleich das nächste Birdie und stellt mit dem roten Doppelpack so sogar wieder den alten Zwischenstand von 2 unter Par her. Die Freude darüber währt jedoch nur zwei Löcher lang, da er sich auf der 4 vom Tee aus einbuddelt, erst mit dem dritten Schlag das Grün erreicht und drei Putts später sogar das Doppelbogey picken hat, womit es erneut auf Level Par zurückgeht.

Die Doublette scheint den 26-jährigen aber gegen Ende hin noch einmal so richtig aus der Reserve zu locken, denn nach zwei sehenswerten Eisen und gefühlvollen Putts krallt er sich auf der 6 und der 8 die nächsten Birdies, womit er einmal mehr am Donnerstag bei -2 rangiert. Doch auch damit hat der Rohrmooser noch nicht genug, knallt am Par 5 der 9 die Grünattacke perfekt aufs Kurzgemähte und nimmt zum krönenden Abschluss sogar noch ein Eagle mit, was schließlich mit der 68 (-4) sogar für den starken 6. Platz reicht. Lediglich Trey Mullinax (USA) zieht am ersten Spieltag mit einer 63 (-9) an der Spitze etwas davon.

“Mit dem guten Gefühl die PGA Tourcard für kommende Saison bereits fix zu haben, ist mir ein recht guter Start ins Turnier gelungen. Probleme hatte ich eigentlich nur auf der 4, wo gleich zwei Fehler zum Doppelbogey geführt haben. Ansonsten war mein Spiel recht solide mit einem sauberen Eagle am letzten Loch”, so Matthias nach den ersten 18 Löchern in Indiana.

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Kunterbuntes Finale

NATIONWIDE CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab kommt mit einer kunterbunten Finalrunde am Scarlet Course von Columbus, Ohio über eine 71 (Par) nicht hinaus, kann damit aber zumindest die rote Laterne abgeben.

Matthias Schwab erwischte am Samstag einen Tag zum Vergessen, denn mit einer 75 (+4) rutschte er sogar bis ans Ende des Klassements zurück und startet so mit der roten Laterne in die finale Umrundung. Zwar hat der Rohrmooser aufgrund seines richtig starken ersten Finalturniers in der Vorwoche die PGA Tourcard bereits fix in der Tasche, je weiter oben er am Ende im Finals Ranking der Korn Ferry Tour jedoch gereiht ist, umso leichter wird er kommende Saison auch in die größeren PGA Tour Turniere reinkommen, weshalb eine gute Finalrunde und eine damit verbundene Verbesserung im Klassement nicht nur fürs Selbstvertrauen hilfreich wäre.

Zwar verläuft der Start nach zweistündiger Gewitterunterbrechung für Matthias mit sicheren Pars durchaus souverän, nach gelungener Grünattacke beraubt er sich mit einem Dreiputt am Par 5 der 3 aber des ersten roten Eintrags und tritt sich danach am Par 3 nach einem Ausflug in den Grünbunker sogar ein Bogey ein, was ihn vom hinteren Ende nicht wegkommen lässt. Immerhin kann der 26-jährige auch prompt den passenden Konter setzen und gleicht sein Score so postwendend wieder aus.

Mit den Grüns wird der Rohrmooser aber auch am Finaltag nicht wirklich warm, da es mit dem bereits zweiten Dreiputt des Tages sofort wieder in den Plusbereich zurück geht, was er jedoch abermals gleich auf der nächsten Bahn wieder auskontert. Nachdem er sich auf der 9 jedoch im Grünbunker einbuddelt und sogar zwei Versuche braucht um aus dem Sand wieder rauszukommen, hängt er sich kurz vor dem Turn sogar ein Doppelbogey um, womit die kunterbunte Performance vorerst ihren unrühmlichen Höhepunkt findet.

Die farbenfrohe Runde geht auch auf den Backnine munter weiter, denn nach seinem bereits dritten Birdie des Tages auf der 10, setzt es mit dem nächsten Dreiputt auch gleich wieder den nächsten Fehler. Erst danach kann er sein Spiel langsam aber sicher stabilisieren und hält weitere Bogeys von der Scorecard fern. Da sich parallel dazu auf beiden Par 5 Löchern der Backnine Birdies ausgehen, kann er sein Tagesergebnis sogar wieder auf Even Par stellen und gibt damit auch die rote Laterne ab.

Mit der 71 (Par) gehen sich klarerweise keine großen Sprünge mehr im Klassement aus, weshalb sich der Steirer schlussendlich mit Rang 64 zufrieden geben muss. Im Finalsranking rutscht er damit jedoch gerade mal nur vom 3. auf den 7. Platz zurück, womit er vor dem Tourfinale kommende Woche nach wie vor eine richtig gute Position inne hat. Adam Svensson (CAN) sichert sich bei gesamt 17 unter Par den Titel.

“Ich bin leider mit dem Platz und vor allem mit den Grüns hier in Columbus nicht zurecht gekommen. Allein am Finaltag hatte ich drei Dreiputts und bin im Ranking so auch etwas zurückgerutscht. Im gesamten passt es aber und ich werde natürlich versuchen mit kommende Woche wieder nach vorne zu spielen”, so Matthias nach der letzten Runde in Ohio.

Leaderboard Nationwide Championship

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Etliche Schwierigkeiten

NATIONWIDE CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab verpasst am Moving Day am Scarlet Course von Columbus, Ohio mit deutlich zu fehleranfälligem Spiel den erhofften Vorstoß im Klassement.

Matthias Schwab hatte am Freitag zwar einigermaßen zu kämpfen und fand bei seiner zweiten Umrundung in Columbus, Ohio nur ein einziges Birdie, da er jedoch auch nur einen Fehler verzeichnete ging sich mit der 71 (Par) der Cut schließlich locker aus. Damit räumte der 26-jährige nun auch noch die letzten klitzekleinen Zweifel am Erhalt der Tourkarte aus und ist nun endgültig kommende Saison zu einhundert Prozent auf der stärksten Tour der Welt mit von der Partie.

Die Zügel darf er bei aller Freude darüber dennoch nicht schleifen lassen, denn je besser seine Position unter den Top 25 der Finals-Wertung am Ende ist, umso leichter kommt er nächstes Jahr wohl auch in die größeren Events der PGA Tour, was für den Steirer für das anstehende Wochenende mit Sicherheit Motivation genug darstellt.

Er findet mit recht sicheren Pars auch souverän in den dritten Spieltag, da er allerdings auf der 3 den ersten Putt etwas zu forsch angeht, muss er schon früh den ersten Fehler einstecken, der ihn doch einigermaßen zurückwirft. Nachdem er am darauffolgenden Par 5 jedoch die Grünattacke stark am Vorgrün parkt, kann er prompt die richtige Antwort geben.

Anknüpfen kann er an das erste Birdie jedoch nicht und nimmt auf den verbleibenden Bahnen der ersten Neun in Folge zwar recht sichere Pars mit, kommt damit jedoch kaum vom Fleck. Da sich dann zu Beginn der Backnine nach einem versandeten Abschlag sogar der nächste Fehler einschleicht, steckt er im hinteren Drittel regelrecht fest.

Probleme reißen nicht ab

Wieder dauert es aber nur bis zum nächsten Par 5, ehe der Rohrmooser nach starkem langen Spiel wieder den Konter setzen kann und so einmal mehr sein Tagesergebnis wieder auf Even Par zurückdreht. Lange währt die Freude aber nicht, da er nach eingebunkertem Teeshot am Par 3 der 13 sofort wieder zurückfällt und sich auf der 14 danach sogar ein Dreiputtbogey eintritt, womit er hinten regelrecht feststeckt.

Die Probleme reißen auch danach nicht ab, wie ein weiterer Fehler nach Problemen im langen Spiel auf der 16 zeigt. Zum Drüberstreuen tritt er sich zum Abschluss dann noch ein weiteres Dreiputtbogey ein und unterschreibt so am Samstag sogar nur die 75 (+4), die ihn bis ans Ende des Klassements auf Platz 65 zurückwirft. “Das ist heute nicht viel zu sagen außer, dass nichts ging. Solche Runden passieren hin und wieder”, so Matthias’ kurzer Kommentar nach dem dritten Spieltag.

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Geizig ins Wochenende

NATIONWIDE CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab geizt am Freitag mit Birdies, muss sich so am Scarlet Course von Columbus, Ohio mit einer 71 (Par) zufrieden geben und cuttet damit im Mittelfeld ins Wochenende.

Nach seinem 4. Platz bei den Boise Open zum Auftakt der Korn Ferry Tour Finals und der damit verbundenen “de facto-PGA Tourcard” kann Matthias Schwab beim zweiten der drei Events in Columbus, Ohio befreit aufspielen. Für den Rohrmooser geht es nun noch darum unter den Top 25, die am Ende der Finals eine Tourcard erhalten, möglichst weit vorne zu rangieren um so bessere Chancen zu haben auch in größere PGA Tour Turniere kommendes Jahr reinzurutschen.

Dementsprechend motiviert ging der junge Steirer am Donnerstag Nachmittag auch zu Werke und zeigte erneut eine ansprechende Leistung. Nur nach einer Gewitterpause streute Matthias ein zwischenzeitliches Bogey ein, brachte am Ende aber die 68 (-3) ins Clubhaus, womit er mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den Freitag startet.

Nach einem souveränen anfänglichen Par auf der 1 muss Matthias nach leicht verzogenem Drive und einer eingebunkerten Annäherung erstmals etwas zaubern, zieht sich mit einem gefühlvollen Sandschlag aber gekonnt aus der Affäre. Nachdem auch am ersten Par 5 der Ball in den Bunker segelt, geht sich auf der langen Bahn das erhoffte erste Birdie noch nicht aus und da in Folge am Par 3 der Putter streikt und ihn gleich dreimal ansetzen lässt, rutscht er sogar mit dem ersten Bogey in den Plusbereich ab.

Zwar stabilisiert er sein Spiel danach wieder, läuft dem ersten Schlaggewinn jedoch die gesamten Frontnine über vergeblich hinterher. Auf der 10 ist es dann aber soweit, denn selbst der Fairwaybunker kann das erste Erfolgserlebnis und den scoretechnischen Ausgleich nicht mehr verhindern. Anknüpfen kann er daran jedoch nicht und spult danach wieder Par um Par ab. Damit lässt er bis zum Ende zwar nichts weiter anbrennen und stemmt locker den Cut, mit der 71 (Par) rutscht er im Klassement jedoch etwas zurück und wird den Moving Day aus dem Mittelfeld heraus in Angriff nehmen.

Nach seiner zweiten Umrundung meint er: “Die Runde heute war besser als mein Score, aber mit der 71 muss ich zufrieden sein. Es reicht locker für den Cut und ich bin noch gut in Reichweite für die Top 10. Außerdem werde ich auch gute Punkte fürs Ranking der Korn Ferry Tour Finals sammeln.”

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Gesunde Basis

NATIONWIDE CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab legt sich am Donnerstag Nachmittag mit der 68 am Scarlet Course eine gesunde Basis und geht mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den zweiten Spieltag.

Kein Ausruhen auf den Lorbeeren eines vierten Platzes in Idaho ist für Matthias Schwab angesagt. Obwohl ihm die PGA Tourkarte für 2022 kaum mehr zu nehmen ist, will der Steirer auch beim zweiten Finalturnier der Korn Ferry Tour weiter voll angreifen: “In den nächsten beiden Finals geht es noch um weitere gute Ergebnisse für ein besseres Ranking, um in möglichst viele PGA Turniere zu kommen,” erklärt er den einfachen Grund dafür.

Bei der Nationwide Championship im Scarlet GC von Columbus, Ohio, geht es erneut um 1 Million US Dollar Preisgeld und um 1000 Punkte für den Sieger. Schwab hält mit 230 Punkten aktuell den geteilten 3. Rang im Mini-Ranking, wobei der rettende 25. Rang gerade erst einmal 38,273 Zähler am Konto hat. Matthias macht dann am Donnerstag Nachmittag gleich dort weiter wo er letzte Woche in Boise aufgehört hat und stopft gleich auf der 10 den Putt zum anfänglichen Birdie.

Nach einem Ausflug in den Bunker verpasst er zwar kurz danach am Par 5 noch das nächste Erfolgserlebnis, holt dieses nach starkem Teeshot und gefühlvollem Putt am Par 3 der 13 aber nach und legt so wie erneut einen sehenswerten Start hin. Nach sieben gespielten Bahnen muss er jedoch vorläufig seine Sachen packen, da ein Gewitter für eine Unterbrechung sorgt.

Kurzer Wackler

Dies kostet bei Matthias auch etwas die Selbstverständlichkeit, denn bei der Fortsetzung kann er am Par 3 der 17 aus dem Grünbunker das Par nicht mehr kratzen und muss auch den ersten Fehler einstecken. Lange benötigt der Rohrmooser aber nicht um wieder den Rhythmus zu finden, da er schon auf der 1 ein weiteres starkes Eisen aufs Grün zirkelt und den Faux-pas so rasch wieder egalisiert.

Mit souveränen Pars macht er in Folge nichts verkehrt und nimmt zum Drüberstreuen auch vom letzten Par 5 der Runde noch ein Erfolgserlebnis mit, was den 26-jährigen schlussendlich mit einer 68 (-3) zum Recording marschieren lässt, womit er sich nach der Auftaktrunde als 28. im vorderen Mittelfeld einreiht.

Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 und deren fünf auf das Führungsduo Stephan Jäger (GER) und David Lipsky (USA) ist an den kommenden Tagen mit Sicherheit für den jungen Steirer noch alles möglich. Nach der Runde meint er: “Ich hab die Bälle heute gut getroffen. Der Platz liegt mir, er ist zwar schwer zu spielen, aber es macht Spaß mit dem Gefühl hier zu sein, dass man nächstes Jahr Mitglied der PGA Tour ist.”

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Voll im Titelgeschäft

BOISE OPEN – 3. RUNDE: Matthias Schwab bleibt auch am Moving Day seiner Linie treu und mischt mit einer knallroten 66 (-5) im Hillcrest CC weiterhin voll im Titelkampf mit.

Matthias Schwab hat dank seiner sehenswerten Auftritte im Jahr 2020 die Möglichkeit an den diesjährigen Korn Ferry Tour Finals teilzunehmen und will sich auf diesem Weg die PGA Tourcard für kommende Saison sichern. Um dieses Ziel am Ende erreichen zu können, muss er nach den drei zu spielenden Turnieren unter den besten 25 der Finals-Wertung aufscheinen.

Gleich beim ersten Event machte er an den ersten beiden Spieltagen auch mit Nachdruck klar, dass er genau das unter allen Umständen erreichen will, denn nach starken Auftritten mit 65 (-6) und 69 (-2) Schlägen startet der 26-jährige mit gerade mal zwei Strokes Rückstand auf die Spitze ins Wochenende und mischt so sogar im Titelkampf mit.

Gleich der Start gelingt dann nach Maß, denn mit einem starken Eisen legt er sich schon auf der 1 die Birdiechance auf und nimmt diese dankend an. Mit starkem langen Spiel krallt er sich dann am darauffolgenden Par 5 zum dritten Mal in dieser Woche gleich den nächsten roten Eintrag und holt so in Windeseile die zwei Schläge Rückstand auf.

Adler gelandet

Erst danach geht er es etwas ruhiger an, scrambled sich auf der 6 zu einem wichtigen Par und stopft danach auf der 7 den Putt zum dritten Birdie, das er jedoch am Par 3 danach mit verpasstem Up & Down und dem ersten Fehler auch prompt wieder verspielt. In Folge hat er mit etwas Leerlauf zu kämpfen, lässt mit Pars aber nichts anbrennen und bleibt so weiterhin vorne mit dabei.

Erst die 15 erweist sich dann wieder richtig gewinnbringend und mit seinem bereits vierten Birdie schiebt er sich auch wieder unter die besten 10. Am letzten Par 5 gleich danach findet zwar der Drive nicht das anvisierte Ziel, das hält den Rohrmooser aber nicht davon ab eine richtig gute Grünattacke zu zünden und lässt schließlich sogar den Adler landen, womit er sich weiterhin voll im Titelgeschäft hält.

Auf den letzten beiden Bahnen nimmt er dann noch sichere Pars mit, unterschreibt so am Samstag die 66 (-5) und geht damit als 6. in die finale Umrundung. Zwar marschiert Scott Gutschewski (USA) an der Spitze mit der 63 (-8) und bei 17 unter Par etwas davon, doch selbst der US-Amerikaner wäre mit einer starken Finalrunde sicherlich noch einzuholen.

“Es ist heute wieder so wie am ersten Tag gelaufen. Mein Spiel auf und rund um die Grüns war sehr gut, auch das lange Spiel war okay”, macht sich die Arbeit im Vorfeld der Finals mit dem mexikanischen Kurzspiel-Guru und Mexikos Nationaltrainer Ramon Bescansa sichtlich bezahlt. “Die Scores der Spieler in den Top 20 zeigen wie groß und stark die Konkurrenz hier ist, es will einfach jeder hier auf die PGA Tour.”

Leaderboard Korn Ferry Tour Finals

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Knapp vorbeigeschrammt

GÖSSER OPEN – FINAL: Felix Schulz packt am Finaltag in Maria Lankowitz eine 66 (-6) aus, verpasst damit jedoch knapp die Top 10 und wird als 13. bester Österreicher beim Heimspiel im GC Erzherzog Johann.

Routinier Uli Weinhandl führt als 22. im Alps Tour Ranking das heimische Aufgebot bei der diesjährigen Gösser Open an. Dem steirischen Turnierhighlight gehen aufgrund der Terminkollision mit der Challenge Tour ihre Zugpferde Regner, Nemecz, Wiegele und Baltl ab. Somit bleibt es der heimischen Alps Tourgarde wie Weinhandl, Maurer, Bacher oder Neumayer, sowie der Talenteschmiede aus dem Amateurlager vorbehalten für die Glanzpunkte zu sorgen.

Mit Fabian Lang kann sich dann zum Auftakt auch gleich einer der Amateure etwas in die Auslage spielen, denn nach einer 67 (-5) reiht er sich wie Clemens Gaster nur knapp hinter den Top 10 ein, womit die beiden zum Auftakt die besten in rot-weiß-rot sind. Auch danach wissen am Donnerstag die Amateure voll zu überzeugen, liegen doch mit Florian Schweighofer, Maximilian Feistmantl, Christoph Kuttnig, Maximilian Klaus und Valerian Kaiser gleich noch fünf weitere gut im Rennen.

Uli Weinhandl, Daniel Hebenstreit, H.P. Bacher, Alexander Haslauer, Bernard Neumayer und Felix Schulz vervollständigen eine heimische Armada auf Cutkurs. Für ein besonderes Highlight sorgt in dieser Woche Legende Miguel Angel Jimenez (ESP). Der sympathische Wahl-Österreicher geht für Sohn Victor als Caddie und sorgt so in Maria Lankowitz für zusätzliches Flair.

Routine ausgespielt

Am Freitag spielt Uli Weinhandl dann seine ganze Routine aus und reiht sich mit einer 68 (-4) nur knapp hinter den Top 10 ein, womit der Burgenländer vor dem Finaltag auch bester Österreicher ist. Nur knapp dahinter rangiert Nachwuchshoffung Fabian Lang (Am), der auf seine 67 (-5) vom Vortag eine 70 (-2) draupfackt.

Mit Felix Schulz, Clemens Gaster, Daniel Hebenstreit, sowie den Amateuren Maximilian Klaus, Christoph Kuttnig, Florian Schweighofer, Lukas Boandl, Yannick Alexander, Florian Thuller, Lars Namu Sarmini und David Ennsmann hat rot-weiß-rot noch elf weitere heimische Akteure über der gezogenen Linie.

Das Beste zum Schluss

Am Ende wird schließlich Felix Schulz in Maria Lankowitz bester Österreicher, denn mit einer 66 (-6) packt er seine klar beste Runde der Woche aus und marschiert damit noch auf den 13. Rang nach vor. Uli Weinhandl bringt zwar erneut eine Runde in den 60ern über die Ziellinie, die 69 (-3) reicht am Ende aber nur für Platz 15, den er sich mit den Amateuren Fabian Lang und Christoph Kuttnig teilt.

“Der Start war richtig cool, mit dem Bogey auf der 11 bin ich leider etwas aus dem Rhythmus gekommen. Nachdem ich in den beiden vergangenen Tagen vor allem mit meinem langen Spiel gekämpft habe, war das heute ein sehr guter Abschluss. Ich habe hier drei Runden unter Par gespielt, das gibt mir Auftrieb für die kommenden Aufgaben”, so Felix Schulz nach dem Turnier.

Christoph Kuttnig freut sich über wertvolle Erfahrung, die sich beim geplanten Sprung ins Profilager am Saisonende sicherlich als wertvoll erweisen kann: “Ich muss zugeben, dass ich heute am ersten Tee schon etwas nervös gewesen bin, aber dann bin ich mit Birdie, Birdie, Par, Eagle gestartet und das hat mir noch einmal einen richtigen Push gegeben. Dazu haben mich die vielen Fans, die mit mir mitgegangen sind, noch zusätzlich motiviert. Es war ein Wahnsinnsturnier für mich, bei dem ich wieder wertvolle Erfahrungen sammeln konnte!”

“Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, ich habe drei Tage sehr solides Golf gespielt. Bisher hat mich mit dem Platz in Maria Lankowitz eher eine Hassliebe verbunden. Aus den verpassten Cuts in den beiden vergangenen Jahren habe ich aber meine Lehren gezogen und mich heuer noch intensiver auf die Gösser Open vorbereitet. Das Abschneiden in diesem starken Feld zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich weiß aber auch, dass noch viel zu tun ist”, resümiert Fabian Lang im Anschluss.

Uli Weinhandl zeigt sich mit seiner Performance nur bedingt zufrieden: “Mit elf unter Par ein Turnier zu beenden, ist zwar nicht schlecht, aber ich habe mir mehr als einen 15. Platz erwartet. Alle drei Tage sind für mich ähnlich verlaufen. Ich habe zwar ganz gut gespielt, aber einfach zu viele Chancen liegengelassen. Auch heute haben mich zwei Fehler drei, vier Schläge gekostet.”

Lukas Boandl (Am) auf Rang 25, David Ennsmann (Am) als 29., Florian Schweighofer (Am) als 34., Clemens Gaster als 39., Daniel Hebenstreit auf Platz 41., Florian Thuller (Am) als 46. Yannick Alexander (Am) und Lars Namu Sarmini (Am) auf Rang 52 und Maximilian Klaus (Am) als 55. vervollständigen die rot-weiß-roten Platzierungen beim Alps Tour Heimspiel in der Steiermark.

Paul Elissalde (FRA) läasst mit einer finalen 67 (-5) die gesamte Konkurrenz hinter sich, triumphiert bei gesamt 20 unter Par und ist damit neuer Gösser Open Champion.

Leaderboard Gösser Open

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