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Kategorie: News Ticker

Einstieg auf Pro Golf Tour

PRO GOLF TOUR QUALIFYING SCHOOL – Felix Schulz kann sich als einziger von sechs Österreichern in Paderborn unter die Top 30 spielen.

1. TAG VORQUALIFIKATION: Am Dienstag und Mittwoch ritterten jeweils ca. 80 Pros und Amateure um jeweils 45 Spots für die Finalrunde der Pro Golf Tour Qualifying School. Im GC Paderborner Land ging es anschließend über 36 Löcher um volle und eingeschränkte Tourkarten für die Deutsche Satellite Tour im Jahr 2021.

Clemens Gaster, der sich bereits erfolgreich auf der Alps Tour etabileren konnte, qualifiziert sich doch mit mehr Mühe als erwartet für das Tourschool-Final. Mit der 73 (+1) stemmt er die Hürde von 2 über Par. Ausgeschieden sind dagegen Gerold Folk (75), Daniel Hebenstreit (77), Michael Vonbank (81) sowie die Amateure Maximilian Rödler (77) und Paul Schebesta (82).


2. TAG VORQUALIFIKATION: Gleiche Übung am Mittwoch für Felix Schulz, Oliver Rath sowie Topamateur Max Lechner, die ebenfalls über 18 Löcher unter den besten 45 aufscheinen wollen. Schulz sowie der junge aufstrebende Amateur Lars Samini entledigen sich der Pflicht elegant mit Par-Runden. Oliver Rath (73), Amateur Max Lechner (74) sowie Tobias Möser (73) überstehen ebenfalls die Vorqualifikation, womit gleich 7 Österreicher ab Donnerstag um die vollen Tourkarten der Pro Golf Tour rittern dürfen.


FINALE – 1. RUNDE: Das österreichische Sextett muss sich im GC Paderborner Land nun über zwei Runden im Kreis von 96 Finalisten behaupten. Dabei geht nur Oliver Rath am Vormittag und Max Lechner am Nachmittag mit der 71 eine rote Auftaktrunde auf. Lechner kontert dabei ein Doppelbogey spektakulär mit Eagle. Clemens Gaster und Felix Schulz wahren mit Par-Runden alle Chancen auf eine volle Tourkarte für 2021.

2. RUNDE: Bei weiterhin eiskalten und schwierigen Bedingungen stemmt sich am Schlusstag nur Felix Schulz erfolgreich den Elementen entgegen. Birdies auf drei Par 5 ebnen den Weg zur 70, mit der Schulz als 16. in Kategorie 5 das volle Spielrecht für die Deutsche Satellite Tour 2021 löst. Die weiteren Österreicher bleiben außerhalb der Top 20. Doch auch mit dem Erreichen der Finalrunde dürfte es für Gaster, Rath sowie die jungen Amateure Sarmini, Möser und Lechner kein Problem sein zu ausreichend Starts im kommenden Jahr zu kommen. Mit zwei 64er-Runden landet der Franzose Leo Mathard bei 16 unter Par einen Kantersieg. Die ersten drei Ränge gehen allesamt an die Grande Nation, womit sie die Tourschool klar dominierte.

Kategorien der Pro Golf Tour für 2021

KAT 1 Sieger von Pro Golf Tour Turnieren 2020

KAT 2 TOP 30 der finalen Pro Golf Tour Rangliste 2020

KAT 3 TOP 5 der Pro Golf Tour Rangliste 2021 & Sieger von Pro Golf Tour Turnieren 2021

KAT 4 TOP 5 der finalen Pro Golf Tour Rangliste 2017 – 2019

KAT 5 TOP 20 der Qualifying School 2020

KAT 6 12 Einladungen der Pro Golf Tour

KAT 7 Spieler der Positionen 31 -65 der finalen Pro Golf Tour Rangliste 2020

KAT 8 Spieler der Positionen 21 – 60 der Qualifying School 2020

KAT 9 Spieler der Positionen 66 – 90 der finalen Pro Golf Tour Rangliste 2020

KAT 10 Spieler der Positionen 61 – 90 der Qualifying School 2020

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Um die Früchte gebracht

ALPS LAS CASTILLAS – FINAL: Alexander Kopp wird auf den letzten 9 Löchern im Starkwind zur 77 verblasen und zerstört die gute Vorarbeit der ersten Tage.

Zweites Turnier von Alps- und Spanischer Pro Tour in Spanien und damit auch die vorletzte Chance für die Österreicher in der heurigen Saison auf der Satellite Tour fett zu punkten. Nach den gezeigten Leistungen der Vorwoche durften sich vor allem Alexander Kopp und Markus Habeler einiges in Salamanca ausrechnen. Gerold Folk, Clemens Gaster, Felix Schulz und Max Lechner komplettieren das rotweißrote Aufgebot.

Alexander Kopp hat seine Superform auch in das zweite spanische Turnier hinübergerettet. In der Anfangsphase genehmigt sich der Zillertaler noch eine gewisse Anlaufphase, ehe das Birdie am zweiten Par 5 die Initialzündung bringt und auch den Putter voll auf Temperatur aufheizt. Gleich vier Birdieputts fallen auf einer Strecke von nur 5 Löchern und ebnen den Weg zur hervorragenden Auftaktrunde von 67 Schlägen.

Auch die weiteren Österreicher blühen sich in der spanischen Golfsonne so richtig auf. Felix Schulz, Clemens Gaster, Gerold Folk und auch der frisch angereiste Amateur Max Lechner posten beachtliche Runden von 2 unter Par aufs Leaderboard, die ihnen alle Chancen für die kommenden Tage gibt. Auch Markus Habeler ist nach der 71 noch voll auf Cutkurs.


2. RUNDE: Alexander Kopp geht aufgrund diffiziler Verhältnissen nach einem schwierigen zweiten Spieltag als bestplatzierter Österreicher auf die letzten 18 Bahnen. Der Zillertaler muss am Donnerstag zwar satte fünf Bogeys notieren, bringt dank gleich zweier Eagle und einem Birdie aber die Par-Runde zum Recording und startet so aus den Top 10 in die finale Umrundung.

Amateur Maximilian Lechner gibt einmal mehr eine Kostprobe seines Talents und wahrt nach einer 71 immerhin noch klar die Chance auf ein Spitzenresultat. Markus Habeler hat am Donnerstag ordentlich zu kämpfen, kratzt mit einer 75 aber noch die Cutkurve. Felix Schulz, Gerold Folk und Clemens Gaster häufen zu viele Fehler an und bleiben bereits nach 36 Löchern auf der Strecke.


3. RUNDE: Der Finaltag könnte für Alexander Kopp kaum besser beginnen, denn schon von der 1 entführt er ein Birdie und orientiert sich so von Beginn an in die richtige Richtung. Bei heftigem Wind kann er den scoretechnischen Ausgleich auf der 4 noch recht gut wegstecken, ein weiterer Fehler knapp vor dem Turn kostet ihm dann aber erstmals Plätze. Der immer mehr zulegende Wind leitet eine Abwärtsspirale ein, die Kopp ein Bogey nach dem anderen ausfassen lässt. Auf den Löchern 10 bis 15 wird er so mit 5 Bogeys kapital am Leaderboard verblasen und bringt sich um den Lohn der sehenswerten Arbeit der Vortage. Die 77 wirft den Tiroler auf Even Par und Position 22 im Klassement zurück.

Maximilian Lechner (Am) hält sich auf seinen ersten neun Bahnen wacker und macht sogar zwei Schläge gut. Der Niederösterreicher muss in weiterer Folge ebenfalls dem Starkwind Tribut zollen und muss so drei Bogeys zulassen. Die 73 reicht aber um sogar noch ein paar Ränge gutzumachen und in Spanien einen beachtlichen 12. Platz zu holen.

Markus Habeler rutscht mit zu hoher Fehlerquote zurück, steigert sich aber im Fortlauf der Runde und bringt am Ende noch die Par-Runde herein, die für Rang 28 reicht.

Der Spanier Jacobo Pastor nutzt den Heimvorteil voll aus und verwaltet am Schlusstag seine Führung gekonnt. Die 72 reicht um bei 13 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf den Schotten Ryan Lumsden zu gewinnen.

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Lukas Lipold 2015

Lipold lange im Titelrennen

CASTANEA CHAMPIONSHIP – FINAL: Lukas Lipold verabschiedet sich erst im Finish aus dem Titelkampf und beendet die Pro Golf Toursaison 2020 mit einem weiteren Topergebnis.

Mit der Castanea Championship beschloß die Deutsche Pro Golf Tour ihre kurze Saison 2020. Für das Tourfinale waren Lukas Lipold, Alois Kluibenschädl und Robert Molnar, die heuer stärksten Österreicher, qualifiziert. Die Satellite Tour ließ dafür mit 50.000 Euro ihr höchstes Preisgeld springen, das wie gewohnt über drei Runden ausgespielt wird.

1. RUNDE: Lukas Lipold zeigt seine beste Leistung auf der Pro Golf Tour seit der Coronapause und entlockt dem Adendorf GC gleich 6 Birdies, wobei er auf drei der vier Par 5 jeweils einen Schlag gutmacht. Da kann sich der Salzburger sogar zwei Bogeys erlauben um dennoch in den Top 10 aufzuscheinen.

Robert Molnar mit der 73 und Alois Kluibenschädl mit der 74 können sich am Eröffnungstag nicht wie gewünscht in Szene setzen.


2. RUNDE: Mit drei Birdies auf den ersten vier Löchern bleibt Lipold auch beim zweiten Umlauf voll am Gas, ehe er sich doch eine gefährliche Schaffenspause mit insgesamt drei Bogeys gönnt. Dass der Salzburger dennoch erneut die 68 hereinbringt und sich vor dem Finaltag in Schlagdistanz zur Spitze pusht, dafür sorgt der versenkte Annäherungsschlag am 1. Loch zum Eagle.

Alois Kluibenschädl (75) und Robert Molnar (78) entfernen sich weiter von den gut dotierten Preisgeldrängen und werden am Finaltag nur noch um die kleinen Schecks spielen.


3. RUNDE: Lukas Lipold attackiert nicht nur weiter forsch auch am Schlusstag, sondern spielt zudem höchst fokussiert und stellt komplett die Fehler ab. Nur der Putter lässt einiges ungenutzt, nur auf den Par 5 sammelt der Salzburger Longhitter die Birdies einfach auf.

Der Challenge Tour-erfahrene Deutsche Philipp Mejow verteidigt die Spitzenposition jedoch gekonnt, vor allem dank eines frühen Eagles. Damit lässt er Lipold und die anderen Verfolger über die meiste Zeit zumindest zwei Shots hinter sich. Im Finish kann Lipold jedoch nicht mehr zusetzen und verabschiedet sich mit dem Bogey am letzten Par 5 endgültig aus dem Titelrennen. Mit der 69 setzt Lipold dennoch ein starkes Ausrufezeichen zum Saisonende und nimmt mit Platz 8 sein drittes Top 10-Ergebnis des Pro Golf Tourjahres 2020 mit. Philipp Mejow wehrt alle Angriffe souverän ab und sichert sich bei 16 unter Par ungefährdet den Siegerscheck.

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Mit Ass ins Spitzenfeld

ALPS DE ANDALUCIA – FINAL: Alexander Kopp stürmt im Club Zaudin Golf mit starker Birdiequote und abschließendem Hole in One noch bis ins Spitzenfeld nach vor. Markus Habeler tritt mit einer 69 auf der Stelle.

Markus Habeler, Alexander Kopp und Gerold Folk schafften am Freitag den Sprung über die gezogene Linie und dürfen somit auch am Finaltag noch mitmischen. Alle drei verabsäumten es am Donnerstag jedoch sich eine wirklich gute Ausgangslage aufzulegen, weshalb die Devise nur “Vollgas” lauten kann um sich noch in die lukrativen Preisgeldränge nach vorne arbeiten zu können.

Alexander Kopp muss sich von der 10 weg mit einem frühen Bogey herumschlagen, weiß aber mit drei Birdies auf den folgenden vier Löchern die richtige Antwort. Diese stellen auch die Weichen zu einem wahren Birdiefurioso, dass er auf den Frontnine noch zündet. Von der 2, der 4, der 5 und der 7 nimmt der Zillertaler rote Einträge mit und garniert die bärenstarke Finalperformance mit einem abschließenden Hole in One am Par 3, der 9. Derart stark stürmt Alexander Kopp mit einer 63 (-8) noch um viele Ränge nach vor und darf sich am Ende als 4. sogar noch über ein absolutes Topergebnis freuen.

Markus Habeler tut sich extrem schwer bei der Birdiearbeit. Auf den ersten 9 Löchern reicht ein einziges Birdie nicht aus um zwei aufgesammelten Bogeys Paroli zu bieten. Erst nach dem Turn findet auch er, wohl angespornt von Flightpartner Alexander Kopp, die richtige Mischung und kontert einen weiteren Fehler auf der 3 mit zwei Birdies und sogar einem Eagle noch mehr als aus. Am Ende tritt er zwar mit der 69 (-2) und als 26. im Klassement nur auf der Stelle, das starke Finish sollte aber durchaus Auftrieb für die weiteren Aufgaben geben.

Gerold Folk stolpert mit drei Bogeys in den Schlusstag und nistet sich rasch am falschen Ende des Leaderboards ein. Schließlich unterschreibt er nur die 74 (+3), womit er als 47. am hinteren Teil des Klassements regelrecht feststeckt. Lucas Vacarisas (ESP) schnappt sich mit einer 64er (-7) Finalrunde und bei gesamt 14 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Alps de Andalucia

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Nur Mitläufer

ALPS DE ANDALUCIA – 2. RUNDE: Markus Habeler, Alexander Kopp und Gerold Folk stemmen im Club Zaudin Golf zwar den Cut, können sich vor dem Finaltag aber keine zwingend guten Ausgangslagen auflegen.

Markus Habeler, Alexander Kopp und Felix Schulz konnten zuletzt in der Toskana voll überzeugen und rechnen sich daher auch einiges für den Ausflug der Alps Tour auf die Iberische Halbinsel aus. Bei der Alps Andalucia ist aber auch neben den starken Spielern der Satellite Tour der komplette Spanische Talenteschuppen vertreten, womit die Trauben bei dem 40.000 Euro-Event höher als sonst hängen dürften. Clemens Gaster und Gerold Folk komplettieren das rotweißrote Kontingent in Sevilla.

Alexander Kopp spult 12 Löcher lang eine absolut unauffällige erste Runde ab und liegt nach gelegentlichem Birdie-Bogey-Pingpong noch bei Even Par im Mittelfeld. Im letzten Drittel der Runde läuft plötzlich der Putter des Zillertalers brandheiß, versenkt nicht weniger als 5 Birdieputts in Folge und pusht ihn zur heimischen Toprunde von 66 (-5) Schlägen.

Die Österreicher präsentieren sich generell am Mittwoch in Sevilla in Birdielaune: Gerold Folk bringt 5 Birdies auf die Scorekarte, Markus Habeler und Clemens Gaster jeweils 4 Stück. Dieses Trio manövriert sich bei 2 unter Par vorerst solide auf Cutkurs. Auch Felix Schulz hatte nach einem Eagle und vier Birdies eine Toprunde am Schläger, spielt mit einem Schneemann (der 8 auf einem Par) aber in Summe nur die 71 (Par).

Schulz und Gaster bleiben auf der Strecke

Markus Habeler ist in Sachen Cut nach seinen ersten neun Bahnen am Donnerstag auf einem guten Weg. Auf den Backnine orientiert er sich dann sogar in Richtung Top 10, verliert diese mit zwei späten Fehlern aber wieder etwas aus den Augen. Der Cut stellt nach der 69 (-2) und als 26. aber keinerlei Problem dar.

Alexander Kopp kämpft am zweiten Spieltag mit einigen Anlaufschwierigkeiten, hobelt die Fehler bis zum Turn aber wieder weg und bleibt so klar auf Cutkurs. Auf den zweiten Neun pusht er sich dann zunächst sogar wieder in die richtige Richtung, muss sich nach weiteren Fehlern schließlich aber mit der 72 (+1) abfinden, die ihm doch etliche Ränge kostet und ihn in selber Position wie Markus Habeler in den Finaltag spült.

Gerold Folk legt am Donnerstag los wie von der Tarantel gestochen und pusht sich mit vier anfänglichen Birdies und gesamt fünf auf den Frontnine bis ins Spitzenfeld nach vor. Wie aus dem Nichts reißt nach dem Turn aber der Faden und er rutscht mit fünf Bogeys noch zur 71 (Par). Längere Zeit schwebt er so zwischen Sein und Nichtsein, ehe er schließlich die Gewissheit hat, dass es als 40. gerade noch für den finalen Freitag reicht.

Felix Schulz liegt bis zwei Bahnen vor Schluss gut auf Finalkurs, beendet die Runde aber mit gleich zwei Doppelbogeys und hat so keine Chance die gezogene Linie noch zu überspringen. Clemens Gaster findet überhaupt keinen Rhythmus und häuft etliche Fehler an und scheitert glasklar am Sprung in die Preisgeldränge.

Mike Toorop (NED) und Alex Esmatges (ESP) gehen bei gesamt 10 unter Par als Co-Leader in den finalen Freitag.

>> Leaderboard Alps de Andalucia

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Kräftige Lebenszeichen

TOSKANA OPEN – FINAL: Uli Weinhandl und Markus Habeler geben im GC Toskana mit knallroten Finalrunden kräftige Lebenszeichen von sich. Für Lukas Nemecz endet eine beeindruckende Serie.

Felix Schulz hat vor dem Finaltag die Spitzenplätze vor sich aufgereiht und hofft klarerweise, dass er auch am Samstag noch einmal eine Runde deutlich in den 60ern auspacken kann um die Toskana mit einem Top 10 Platz wieder zu verlassen. Auch Uli Weinhandl hat als 18. vor den letzten 18 Löchern noch alle Chancen auf ein Spitzenergebnis.

Für Lukas Nemecz steht eine kleine Serie auf dem Spiel, denn bei allen Turnieren, bei denen er zuletzt teilnahm, war er am Ende auch bester Österreicher. Dafür muss er aber am Samstag aber von Beginn an Vollgas geben, denn vor der Finalrunde rangiert wie Markus Habeler und Alexander Kopp nur auf Rang 35.

Uli Weinhandl packt am Finaltag sein klar bestes Golf aus. Der burgenländische Routinier sammelt jeweils auf den Front- und auch den Backnine drei Birdies auf und marschiert mit einer fehlerlosen 65 (-6) noch bis auf Rang 6 nach vor. Damit zeigt er auch, dass nach dem Missed Cut beim letzten Turnier die Formkurve wieder eindeutig in die richtige Richtung zeigt. Vor den anstehenden spanischen Events darf man sich vom Spanien-Spezialisten somit wohl einiges erwarten.

Markus Habeler nutzt die perfekten Bedingungen zu einer Vollgasrunde mit 7 Birdies. Da der Föhrenwalder es zudem versteht die Bogeys komplett wegzulassen, darf er sich am Ende über die Superrunde von 64 (-7) Schlägen und Rang 13 freuen.

Eagle Finish

Felix Schulz startet sehr solide und schnürt nach anfänglichen Pars auf der 6 und der 7 einen roten Doppelpack, den er jedoch mit einer Doublette am Par 5 der 9 wieder verspielt. Lange läuft er danach dem nächsten Erfolgserlebnis hinterher, ehe sich am Par 5 Schlussloch sogar ein Eagle ausgeht und er so noch die 69 (-2) zum Recording bringt, die immerhin noch für Rang 16 reicht.

Auch Alexander Kopp zeigt eine fehlerlose Vorstellung verbessert sich mit der 67 (-4) noch ein Stück im Mittelfeld bis auf Platz 29.

Beeindruckende Serie gerissen

Lukas Nemecz spielt zwar absolut fehlerfrei, kommt mit drei Birdies und der 68 (-3) aber erneut nicht mit dem Birdiewettlauf an der Spitze mit und muss sich schließlich mit Rang 31 zufrieden zeigen. Damit reist auch seine Serie seit der Coronapause, wo er bei allen Tourstarts als bester aus der Alpenrepublik in die Wertung kam.

Matteo Manassero wird seiner prominenten Favoritenrolle gerecht und krallt sich in seiner Heimat mit einer 65er (-6) Schlussrunde und bei gesamt 19 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Toskana Open

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Spitzenplätze aufgereiht

TOSKANA OPEN – 2. RUNDE: Felix Schulz geht aus den Top 10 in den Finaltag. Auch Uli Weinhandl mit guten Chancen auf ein Topergebnis. Insgesamt cutten im Toskana GC fünf Österreicher in den Finaltag.

Für Lukas Nemecz gehen mangels Challenge Tour-Einsätzen die Wochen auf der Alps Tour weiter. Der Steirer bewies zuletzt äußerst konstante Form und geht als 5. der Order of Merit in die Toskana Open. Auf dem Touristenkurs nahe von Grosseto sind beim Dreitages-Turnier auch Markus Habeler, Alexander Kopp, Clemens Gaster, Felix Schulz, Gerold Folk, Uli Weinhandl und Daniel Hebenstreit am Start.

Felix Schulz gönnt sich drei Löcher und ein Bogey als Anlaufzeit, präsentiert sich aber danach hellwach und erreicht mit einem Eagle und zwei Birdies den Halbzeitturn. Auch auf seiner zweiten Platzhälfte zeigt er sich von seiner besten Seite und steht am Ende so mit der 67 (-4) beim Recording, womit er sich eine durchaus gute Ausgangslage auflegt.

Uli Weinhandl präsentiert sich nach seinem Missed Cut der Vorwoche nun in Grosseto wieder voll auf Höhe des Geschehens, denn der Routinier packt zum Auftakt fünf Birdies aus und muss lediglich auf der 3 einen Schlag abgeben, womit er wie Felix Schulz mit einer 67 (-4) zum Recording marschiert.

Markus Habeler reiht sich nach den ersten 18 Bahnen mit einer 69 (-2) rund um die prognostizierte Cutmarke ein. Alexander Kopp und Clemens Gaster bleiben mit 70er Runden ebenfalls noch im roten Bereich, müssen am Freitag aber zulegen.

Anders als in den vorangegangenen Turnieren hat Lukas Nemecz in der Toskana Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen. Zwar sammelt er fünf Birdies auf, mit zwei Bogeys und einer Doublette geht sich schließlich aber auch bei ihm nur die 70 (-1) aus, womit er mit den guten Scores nicht mitkommt.

Gerold Folk durchlebt einen kunterbunten Tag, denn nach 16 Löchern liegt er nach sechs Birdies und drei Bogeys gut auf Kurs, beendet die Runde aber mit Bogey und Doublette und erschwert sich so mit der 71 (Par) die freitägliche Cutarbeit. Daniel Hebenstreit muss sich mit einer 74 (+3) abfinden.

Guter Rhythmus

Felix Schulz packt auch am Freitag wieder durchwegs starkes Golf aus. Auf der 10 gestartet sammelt er schon auf den Backnine vier Birdies auf und kann so ein zwischenzeitliches Bogey durchaus wegstecken. Auch nach dem Turn behalten die roten Einträge mit 2 : 1 die Oberhand und Felix unterschreibt so schließlich die 67 (-4), die ihn als 10. als bestplatzierten Österreicher in die letzte Runde starten lässt.

Uli Weinhandl prolongiert seine feine Vorstellung und tankt sich mit drei Birdies bis zum Turn unter die Top 10 nach vor. Danach leistet sich der Burgenländer mit Doppelbogey und Bogey seinen ersten Durchhänger im Turnier, den er mit weiteren Birdies auszumerzen versucht. Am Ende geht sich die 68 (-3) aus, womit er als 18. klar in Schlagdistanz zu den Toprängen in den Finaltag startet.

Das Tagesmotto “weiter viele Birdies, aber ohne Schlagverluste”, setzt Lukas Nemecz in der Anfangsphase gekonnt um und profitiert von zwei schnellen roten Einträgen. Rund um den Turn gönnt sich der Grazer eine kurze Schaffenspause, ehe er sich wieder zur Birdiearbeit aufrafft. Am Ende leuchtet die 68 (-3) von der Scorecard, womit er als 35. noch den Cut stemmt.

Die Platzierung teilt er sich mit Markus Habeler und Alexander Kopp, die mit der 69 (-2) bzw. der 68 (-3) in der gleichen Ausgangslage verweilen. Für Clemens Gaster, Gerold Folk und Daniel Hebenstreit endet das toskanische Event bereits nach zwei Runden.

>> Leaderboard Toskana Open

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Luki wieder Top

OPEN DE LA MIRABELLE D’OR – FINAL: Lukas Nemecz bringt auch am Finaltag eine rote Runde zum Recording und bestätigt im Golf de la Grange aux Ormes seine derzeitige Topform. Markus Habeler zum dritten Mal mit der 70.

Lukas Nemecz zeigte sich auch am Samstag von seiner starken Seite, erst eine kleine Schwächephase brummte ihm gegen Ende noch einen Bogeydoppelpack auf, der noch besseres als eine 70 (-1) verhinderte. Doch auch mit der zartrosa Runde blieb er dem absoluten Spitzenfeld erhalten und wird nun am Sonntag noch einmal alles in die Waagschale werfen um dem spanischen Führungsduo womöglich noch gefährlich werden zu können.

Das Vorhaben will jedoch gleich zu Beginn so gar nicht aufgehen, denn nicht nur, dass der Steirer schnelle Birdies verpasst, er muss auf der 3 sogar ein frühes Bogey einstecken, das ihn zwischenzeitlich sogar aus den Top 10 rutschen lässt. Zwar schnürt er auf der 6 und der 7 einen roten Doppelpack, Vorstoß geht sich damit aber noch keiner aus.

Auf den zweiten Neun erhöht er dann zunächst aber die Taktzahl und pusht sich mit Birdies auf der 10 und der 12 sogar unter die Top 3. Ein darauffolgendes Bogey bremst den Vorwärtsdrang aber wieder ab und kostet sichtlich auch den gewinnbringenden Rhythmus, denn die verbleibenden Bahnen spult er jeweils mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab und unterschreibt so schließlich die 69 (-2), die ihm aber mit Rang 6 das nächste Topergebnis auf der Alps Tour einbringt. Einmal mehr ist Lukas Nemecz so bei einem Start bestplatzierter Österreicher.

“Um ehrlich zu sein bin ich nicht wirklich zufrieden mit der Woche. Ich hab auch heute wieder gut gespielt und war vor allem vom Tee stark. Irgendwie ist es aber nicht zusammengelaufen auf den letzten beiden Runden. Die Wedges waren nicht nah genug bei den Fahnen und ich hab zwar viele gute Putts gemacht, die dann aber trotzdem nicht fallen wollten”, fasst Lukas das Turnier durchwegs selbstkritisch zusammen.

70er Abo

Markus Habeler zitterte nach der 70 (-1) am Samstag lange, ehe er endlich Gewissheit hatte, dass es sich gerade noch für den Finaltag ausgeht. Die Devise kann nun nur Vollgas lauten um noch so viele Ränge wie möglich gutmachen zu können. Genau das geht dann aber gleich auf der 1 gehörig schief, denn ein anfängliches Bogey lässt ihn mehr schlecht als recht in die Runde starten. Danach allerdings fängt sich der Neudörfler und dreht dank eines Birdiedoppelpacks auf der 4 und der 5 sein Score in den roten Bereich.

Daran kann er jedoch lange Zeit nich anknüpfen und hat so richtiggehend mit Leerlauf zu kämpfen. Erst auf der 15 geht sich dann wieder ein Birdie aus, doch da er auch am Finaltag wieder die 18 nur mit einem Bogey verlässt, geht sich zum bereits dritten Mal nur die 70 (-1) aus, womit er im Klassement kaum mehr Ränge gutmachen kann und am Ende 40. wird.

Alejandro Del Rey (ESP) reicht zum Abschluss eine 70 (-1) um bei gesamt 15 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Landsmann Lucas Vacarisas den Sieg feiern zu können.

>> Leaderboard Open de la Mirabelle d’Or

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Vorne dabei

OPEN DE LA MIRABELLE D’OR – 2. RUNDE: Lukas Nemecz verliert zwar gegen Ende seiner zweiten Runde etwas den Faden, bleibt mit einer 70 aber dem Spitzenfeld erhalten. Markus Habeler zittert im Golf de la Grange aux Ormes noch um den Cut. Alle übrigen Österreicher müssen bereits ihre Sachen packen.

Lukas Nemecz legte in Frankreich einen super Auftakt hin und etablierte sich mit einer 64 (-7) als einer der ersten Verfolger der Spitze. Am Samstag soll nun eine weitere knallrote Runde folgen, wobei eine frühe Startzeit dabei zusätzlich behilflich sein könnte.

Er macht dann auch nahezu von Beginn an dort weiter wo er am Freitag aufgehört hat, denn schon die 3 und die 5 entpuppen sich als gewinnbringend, was den Steirer weiterhin ganz vorne dranbleiben lässt. Nach dem Turn geht es sogar noch weiter nach vor und er macht es sich zu dieser Zeit auch als allererster Jäger des Spitzenreiters gemütlich. Erst eine kleine Schwächephase auf der 14 und der 15 verbaut ihm dann eine weitere knallrote Runde und er muss sich mit der 70 (-1) zufrieden geben, was ihn als 4. aber immer noch im absoluten Spitzenbereich hält.

Mit der bisherigen Leistung zeigt er sich nur bedingt zufrieden, wie er selbst sagt: “An sich ist es wieder super zu spielen gewesen und ich hab auch die ersten 11 Löcher gut gespielt, leider aber ein paar Putts auf der Linie zu kurz gelassen. Ab der 12 ist dann aber aus dem Nichts der Faden gerissen und ein paar schlechte Abschläge haben mir dann die Bogeys gekostet. Der Rückstand auf den Führenden ist leider schon sehr groß, deshalb bin ich schlussendlich auch nicht wirklich zufrieden mit den ersten beiden Tagen.”

Cut-Zitterei

Wie schon am Vortag geizt Markus Habeler auch am Samstag wieder etwas mit Birdies. Zumindestens hält ihn der einzige rote Eintrag auf den den Frontnine auf Wochenendkurs. Mit einem Birdiedoppelschlag verschafft er sich zwischenzeitlich dann sogar etwas Luft, allerdings geht ihm diese mit Bogeys auf der 15 und der 18 wieder aus. Schlussendlich lässt ihn das Bogey am Schlussloch zur 70 (-2) lange Zeit zittern. Erst in letzter Minute hat er als 46. schließlich die Gewissheit, dass es gerade noch für den Finaleinzug reicht.

Clemens Gaster findet am Samstag keinen Rhythmus und tritt sich schon früh Fehler ein, die ihn weit zurückwerfen. Am Ende steht er nur mit der 73 (+2) beim Recording und scheitert damit als 70., wie auch Uli Weinhandl (68) recht deutlich am Cut. Das selbe Schicksal ereilt auch Michael Ludwig (73) und Felix Schulz (68), die als 88. bereits wieder ihre Sachen packen müssen.

Die beiden Spanier Lucas Vacarisas (67) und Alejandro Del Rey (65) marschieren an der Spitze bei gesamt 14 unter Par im Paarlauf vorne weg.

>> Leaderboard Open de la Mirabelle d’Or

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Super Auftakt

OPEN DE LA MIRABELLE D’OR – 1. RUNDE: Lukas Nemecz legt im Golf de la Grange aux Ormes mit einer 64 einen super Auftakt hin und etabliert sich damit als einer der ersten Verfolger von Lucas Vacarisas (ESP).

Nach dem Einsatz mit der Challenge Tour in Nordirland weicht Lukas Nemecz notgedrungen neuerlich auf die Alps Tour aus um in Form zu bleiben. Der Grazer spielt heuer bemerkenswert konstant, gewann zuletzt die Gösser Open und war zuletzt in jedem Turnier das er bestritt auch bester Österreicher.

Gleich auf den beiden frühen Par 5 Bahnen der Backnine nimmt er dann erste Birdies mit und sorgt so für einen wahren Blitzstart ins Turnier. Nachdem sich dann auch auf der 16 ein roter Eintrag ausgeht, knackt er sogar recht rasch die Top 10. Erst ein Bogey auf der 18 bremst dann kurz vor dem Turn den Vorwärtsdrang des Steirers etwas ein.

Im Nachhinein betrachtet ist es aber gerade dieses Bogey, das Lukas so richtig aus der Reserve lockt, denn kaum auf den ersten Neun angekommen biegt er mit gleich vier roten Einträgen in Folge mit Vollgas auf die Überholspur ab und legt nach kurzer Verschnaufpause auf der 7 gleich weiter nach. Am Ende steht er so mit der 64 (-7) beim Recording und etabliert sich damit als 3. als einer der ersten Verfolger der Spitze.

“Es war heute eine wirklich gute Runde. Ich habe den Ball wieder viel besser getroffen als noch letzte Woche in Nordirland. Über das lange Spiel hab ich mir irrsinnig viele Chancen erarbeitet und mit einem heißen Putter wäre heute sogar noch mehr drinnen gewesen. Nichtsdestotrotz war es heute wieder ein super Auftakt”, fasst Lukas Nemecz die starke Runde zusammen.

Noch leicht gerötet

Markus Habeler taucht beim 40.000 Euro Event zwar gleich auf der 10 in den roten Bereich ab, kommt nach spätem Bogey aber nur bei Level Par zum Turn. Lange Zeit hat er dann mit einigem Leerlauf zu kämpfen, zieht auf der 6 aber noch ein Birdie auf die Scorecard und darf sich so schließlich noch mit der 70 (-1) über einen roten Auftakt freuen, der ihm Platz 36 beschert.

Am Nachmittag marschiert dann auch Clemens Gaster mit dem selben Ergebnis über die Ziellinie und das nach einer wahren kunterbunten Performance. Insgesamt gelingen ihm neben vier Bogeys gleich fünf Birdies, womit er sich die Ausgangslage mit seinem Landsmann teilt.

Aufholbedarf

Michi Ludwig muss schon früh Fehler einstecken, arbeitet sich schlussendlich aber noch zu einer 72 (+1), womit als 71. die Chance auf den Cut mit einer starken zweiten Runde durchaus noch lebt. Uli Weinhandl kann dem Turnier nicht seinen Stempel aufdrücken, denn mit einer 75 (+4) geht der Auftakt mit Platz 106 gründlich daneben. Felix Schulz muss sich mit einer 77 (+6) abfinden, die nur für Rang 119 reicht.

Lucas Vacarisas packt zum Auftakt eine 61 (-10) aus und gibt damit den Ton an.

>> Leaderboard Open de la Mirabelle d’Or

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