Verpatzter Auftakt

GRAND FINAL – 1. RUNDE: Lukas Nemecz findet sich beim Challenge Tour Finale der Top 45 des Jahres zum Aufakt überhaupt nicht zurecht und muss im T-Golf & Country Club auf Mallorca mit der 77 leben, die ihn klar am falschen Ende des Leaderboards festnagelt.

Dank konstant starker Leistungen auf der heurigen Challenge Tour, wobei er bei allen 6 Einsätzen cuttete, einmal die Top 10 erreichte und einen 34. Platz in Atzenbrugg als sein schlechtestes Ergebnis notierte, ist Lukas Nemecz beim heurigen Grand Final der Challenge Tour mit dabei. Gespielt wird im T-Golf Golf und Country Club auf Mallorca, wobei die besten 45 verfügbaren Spieler der Jahreswertung qualifiziert sind und über vier Tage ohne Cut 350.000 Euro unter sich ausspielen werden.

Alle 45 Spieler können theoretisch mit einem Sieg noch die Top 5 der Jahreswertung erreichen und damit ein eingeschränktes Spielrecht für die European Tour im kommenden Jahr. Lukas Nemecz allerdings erschwert sich dieses Ziel gleich von Beginn weg erheblich, denn mit einem Bogey gelingt der Start nur alles andere als nach Maß. Auch danach ist er noch auf der Suche nach der Leichtigkeit der letzten Wochen, was sich am Par 4 der 5 mit einem Schneemann richtig unangenehm zu Buche schlägt.

Kein Turnaround

Erst danach kann er sein Spiel erstmals etwas konsolidieren, ohne jedoch den aufgerissenen Rückstand verkleinern zu können. Nach dem Turn nimmt das Unheil dann am Par 5 der 11 und am darauffolgenden Par 3 in Form der nächsten Fehler weiter seinen Lauf, womit sich langsam aber sicher eine richtig verpatzte Auftaktrunde abzeichnet. Erst auf der 14 kann er dann mit seinem ersten Birdie die Negativspirale endlich etwas abbremsen.

Richtigen Turnaround leitet das Erfolgserlebnis jedoch nicht ein, denn das höchste der Gefühle an diesem Tag ist es noch weitere Fehler zu vermeiden. Schlussendlich steht er zum Auftakt nur mit der 77 (+6) wieder beim Recording und macht es sich so als 45. und letzter am ganz klar falschen Ende des Leaderboards gemütlich.

Nach der Runde meint er enttäuscht: „Es ist leider nichts gelaufen für mich heute. Mit 15 Grüntreffern +6 zu spielen tut weh. Die 5 ist normalerweise ein Par 5, wir spielen es aber von hinten als Par 4. Man muss einen mega Slice über die Bäume spielen um nicht 200 Meter ins Grün zu haben.“

„Der Abschlag hat leider hauchdünn einen Baum gestreift und ist dann 70 Meter nach dem Tee in einem Busch gelandet. Nach Strafschlag hab ich dann versucht mit meinem 5er Eisen abzukürzen – wieder Baum, wieder Busch. So ist es dahingegenangen. War bitter, weil der Drive echt nahe an perfekt war. Danach zwar gut gespielt, aber wenn man keine Putts locht, wirds sehr schwer und frustrierend. Kann nur besser werden.“

Gleich drei Spieler teilen sich nach den ersten 18 Löchern mit 66er (-5) Runden die Führungsrolle.

Leaderboard Grand Final

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