Schlagwort: bernard neumayer

Verhaltener Start

SWISS CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele kommt zum Auftakt mit eiskaltem Putter über die 72 nicht hinaus. Manuel Trappel beginnt im Golf Sempach gut, verliert mit Fortdauer aber den gewinnbringenden Schwung. Sebastian Wittmann und Bernard Neumayer sind erst spät unterwegs.

“Das Wochenende in Tschechien war eine Katastrophe. Ich werde daher nicht in Belgien auf der European Tour aufteen sondern eine Pause machen und versuchen sehr gut zu arbeiten und dann wieder stärker raus kommen,” meldete Martin Wiegele vor 10 Tagen. Gesagt, getan, bei der Swiss Challenge in Luzern hofft der Grazer Routinier den Reset Button in seinem Spiel gefunden zu haben um neu durchzustarten.

So richtig kommt der Steirer zum Auftakt aber noch nicht in Fahrt, denn nach zwei anfänglichen Pars entpuppt sich das Par 3 der 3 als etwas zu harte Nuss und knöpft Martin den ersten Schlag ab. Nur kurzzeitig kann er danach sein Spiel stabilisieren, ehe er sich ausgerechnet am Par 5 der 7 den nächsten Fehler eintritt.

Auf der 11 wird es dann sogar noch ungemütlicher, denn das dritte Bogey des Tages wirft ihn immer weiter im Klassement zurück. Erst danach findet er die Reißleine, kann auf der 14 erstmals verkürzen 14 und darf sich gegen Ende der Runde am letzten Par 5 sogar noch über ein weiteres Birdie freuen. Zwar hätte sich Martin selbst mit Sicherheit besseres als die 72 (+1) und Rang 85 zum Auftakt gewünscht, nach der langen vergeblichen Birdiesuche kann er mit 1 über Par aber wohl durchaus leben.

“Die ersten Neun war wackelig, dann wars aber gut. Der Putter war den ganzen Tag über kalt und die zwei Birdies waren aus unter einem Meter und nach Eagleputt an der Lochkante nahezu geschenkt. Bei den Bogeys ist mir der Ball auf der 3 ins Wasser gerollt, auf der 7 wars ein Katastrophen-Wedge und auf der 11 hatte ich keinen Stand, obwohl der Drive noch trocken war”, bilanziert er danach.

Gut begonnen – stark nachgelassen

Manuel Trappel, der sich zuletzt in eindeutig aufsteigender Form befand, findet am Donnerstag Nachmittag mit anfänglichen Pars durchaus solide ins Turnier. Zwar verpasst er es in Folge mit der 4 das erste Par 5 auszunützen, holt das Birdie aber postwendend nach und kann danach die zweite lange Bahn der Frontnine ebenfalls zu einem Schlaggewinn überreden. Erst kurz vor dem Turn macht es sich auf der 9 auch der erste Fehler auf der Scorecard gemütlich.

Der Fehler leitet auch den Umschwung der Runde ein, denn kaum auf den Backnine angekommen muss er sogar den Bogeydoppelpack hinnehmen und rutscht so wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Danach findet er nicht mehr den gewinnbringenden Schwung der Anfangsphase und tritt sich auf der 14, der 16 und der 18 gleich noch drei weitere Fehler ein, weshalb er sich schließlich zum Auftakt schließlich mit der 74 (+3) und Rang 118 zufrieden geben muss.

Nur noch theoretische Chancen

Auch Bernard Neumayer und Sebastian Wittmann, die beide zuletzt auf verschiedenen Golfbühnen starke Leistungen zeigten, rechnen sich einiges bei unseren Nachbarn aus. Lukas Nemecz hoffte ursprünglich ebenfalls auf einen Startplatz, sitzt jedoch einmal mehr nur auf dem Wartebankerl der Entry List.

Zum Start ins Turnier haben aber sowohl Neumayer als auch Wittmann mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Beide häufen gleich zu Beginn etliche Fehler an und liegen damit schon früh weit abgeschlagen zurück. Am Ende marschiert Bernard Neumayer nur mit der 82 (+11) und Sebastian Wittmann gar nur mit der 83 (+12) über die Ziellinie und haben damit vom 153. bzw. 154. Platz bereits nach dem ersten Spieltag nur noch theoretische Chancen auf den Cut.

Minkyu Kim (KOR) und Daniel Suchan (CZE) teilen sich nach 63er (-8) Runden die Führungsrolle.

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Führung beim Heimspiel

GÖSSER OPEN – 2. RUNDE: Bernard Neumayer schließt am Freitag im GC Erzherzog Johann zum führenden Italiener Luca Cianchetti auf und geht als Co-Leader in den Finaltag. Auch Lukas Nemecz, Timon Baltl und Clemens Prader mischen in den Top 10 mit. Insgesamt cutten gleich 14 Österreicher in den Samstag.

Bernard Neumayer zeigt am Freitag eindrucksvoll, dass seine selbst angesprochene wiedergefundene Sicherheit im langen Spiel eindeutig keine Eintagsfliege war. Bereits am Mittwoch beim Pro-Am präsentierte sich “Bärli” bombensicher und die Super-Form konnte er auch am Donnerstag zum Auftakt mit einer 64 (-8) perfekt in die Waagschale werfen.

Am Freitag Nachmittag ist es dann bereits etwas schwieriger zu spielen, doch der Salzburger bleibt seiner Linie weiterhin treut und zieht seinen Gameplan voll durch. Zwar schleichen sich auch die ersten beiden Bogeys im Turnier ein, mit sechs Birdies kann er dies aber locker verkraften und notiert schließlich die 68 (-4) womit er mit dem Führenden Italiener Luca Cianchetti bei gesamt 12 unter Par gleichzieht und so als Frontrunner in den Finaltag beim Heimspiel startet.

“Es wäre heute noch mehr möglich gewesen, aber ich beklage mich nicht darüber, sondern schaue nur nach vorne. Bei einem Turnier in Österreich im letzten Flight auf die Schlussrunde zu gehen, ist einfach ein Traum. Ich hoffe, dass viele Zuschauer kommen werden, denn es gibt nichts Schöneres, als vor einer großen Kulisse zu spielen. Die Gösser Open sind ja dafür bekannt, dass am Finaltag viel los ist, deshalb freue ich mich auch schon sehr darauf. Ich habe inklusive Pro-Am in den vergangenen drei Tagen 19 Birdies und zwei Eagles gespielt. Diese Ausbeute hat meinem Selbstvertrauen gut getan”, kann Bernard die Finalrunde sichtlich kaum mehr erwarten.

Heiße Eisen im Feuer

Neben Bernard Neumayer hat Golf-Österreich am Samstag aber noch weitere heiße Eisen im Feuer. Lukas Nemecz etwa legt auf seine 68er (-4) Auftaktrunde eine 66 (-6) nach und belegt damit vor den letzten 18 Bahnen bei gesamt 10 unter Par und auf Rang 4 eine nahezu perfekte Verfolgerposition. Nach der Runde ärgert er sich sogar etwas, dass es nicht noch tiefer in den roten Bereich gegangen ist, was zeigt in welch starker Form der Steirer sich wirklich befindet: “Nach dreieinhalb Runden das erste Bogey heute. War von Tee bis Grün sehr stark und ich war auf gutem Weg zu einer ganz tiefen Runde, aber auch heute wollten die Putts nicht so fallen.”

Auch Timon Baltl und Clemens Prader starten aus den Spitzenrängen in die letzte Runde. Youngster Baltl kann am Freitag eine 67 (-5) auf der Scorecard eintragen, die ihn bis auf Rang 6 nach vor pusht. Routinier Prader kommt ebenfalls auf den Birdie-Gusto und schiebt sich mit der 66 (-6) bis auf den 8. Platz. Der beste heimische Amateur folgt mit Daniel Hebenstreit (69) als 13. nur einen Schlag dahinter.

Mit Luca Denk (Am), Martin Wiegele, Markus Brier, Paul Kamml (Am), Christoph Körbler, Sam Straka, Uli Weinhandl, H.P. Bacher und Gerold Folk (Am) cutten heuer gleich 14 Österreicher beim Heimspiel in Maria Lankowitz in den Finaltag und damit um gleich zwei mehr als noch in den letzten beiden Jahren.

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Bärli on fire

GÖSSER OPEN – 1. RUNDE: Bernard Neumayer marschiert am Donnerstag Vormittag bei perfekten Golfverhältnissen zu einer fehlerfreien 64 und muss lediglich Luca Cianchetti (ITA) knapp den Vortritt lassen. Generell glänzt der erste Spieltag mit knallroten Scores, wobei auch die Österreicher gut mithalten.

Mit einem Saisonsieg bereits in der Tasche und weiteren starken Auftritten auf der Challenge- und Alps Tour kommt Lukas Nemecz zum Heimspiel nach Maria Lankowitz, wo er vor zwei Jahren seinen ersten Titel holte. Die 27. Ausgabe der Gösser Open, das traditionsreichste Profiturnier in Österreich, hat mit Martin Wiegele, Markus Brier, Bernard Neumayer und Sepp Straka’s Zwillingsbruder Sam erneut ein hochinteressantes Feld angelockt.

Von der komplett versammelten heimischen Alps Tourgarde machten zuletzt auch Felix Schulz, Timon Baltl und Uli Weinhandl einen bärenstarken Eindruck. Gespielt wird heuer von Donnerstag bis Samstag über drei Runden um 42.500 Euro Preisgeld, wobei die Hausherren mit über 50 Pros und Amateuren mehr als ein Drittel des Teilnehmerfeldes stellen.

Show gestohlen

Bernard Neumayer stiehlt aus österreichischer Sicht am Vormittag allen die Show. “Bärli” hält die gesamte Runde über seine Scorecard in punkto Fehlern blütenweiß und verewigt neben sechs Birdies auch ein Eagle auf der 1. Derart stark unterschreibt der mittlerweile erfahrene Radstädter die 64 (-8) und muss nach den Vormittagsflights lediglich Luca Cianchetti knapp um einen Schlag den Vortritt lassen.

“Ich hab schon gestern beim Pro-Am sehr gut gespielt, hatte neben einem einzigen Bogey auch sieben Birdies und ein Eagle und hab so auch die 64 ins Ziel gebracht. Nachher hab ich noch gesagt: ‘Jetzt muss ichs morgen nur noch einmal so machen!’ Hab ich jetzt in die Tat umgesetzt”, garniert er nach der Runde seine Zusammenfassung mit einer kleinen Anekdote vom gestrigen Pro-Am. Abschließend fügt er noch hinzu: “Ich hab jetzt endlich die Sicherheit im langen Spiel wieder und jetzt gelingen mir auch die tiefen Scores wieder viel öfter.”

Ebenfalls knallrot

Uli Weinhandl spult zum Auftakt eine ganz solide erste Runde ab. Lediglich ein einziges Bogey macht es sich auf seiner Scorecard bequem, was er angesichts der fünf Birdies aber gut verschmerzen kann. Ganz ähnlich gestaltet H.P. Bacher seine erste Runde, denn auch er muss bei fünf Birdies nur einen Fehler eintragen und teilt sich den 10. Rang mit Uli Weinhandl.

Am Nachmittag hält dann auch noch Fanliebling Lukas Nemecz gut mit, denn bei aufkeimenden Wind glänzt der Steirer mit dem soliden Spiel, dass er schon die gesamte bisherige Saison auspackt. Luki bleibt wie Bernard Neumayer die gesamte Runde über ohne Makel und reiht sich mit vier Birdies in den 68er (-4) Gesang ein. Timon Baltl steht “Luki” um nichts nach und stimmt ebenfalls mit einer 68 (-4) munter in mehrstimmigen Canon ein.

Traditionell wissen auch die rot-weiß-roten Amateure in Maria Lankowitz aufzuzeigen, wobei Daniel Hebenstreit am Nachmittag mit der 68 (-4) die beste aller österreichischen Amateur-Runden abspult. Doch auch Luca Denk mit der 69 (-3) und auf Rang 19, sowie Max Steinlechner und Gerold Folk – der seine Topform von der Lytham Trophy sichtlich konservieren konnte – mit der 70 (-2) auf Platz 36 wissen durchaus zu überzeugen.

Jürgen Maurer und Florian Ruprecht mit der 69 (-3) sowie Clemens Prader, Martin Wiegele und Paul Kamml mit der 70 (-2) bringen sich ebenfalls noch klar auf Cutkurs. Die Amateure Clemens Fürndraht, Christoph Kuttnigg und Max Lechner sowie Florian Prägant, Markus Brier und Christoph Körbler bringen zwar ebenfalls noch rote Runden zum Recording, vom 51. Platz aus müssen sie sich am Freitag aber etwas steigern um den Cut nicht zu verpassen.

Blitzstart verspielt

Sam Straka, der erst vor wenigen Wochen noch auf der Web.com Tour aufteete, legt im Flight mit Felix Schulz einen wahren Blitzstart hin und liegt nach nur 2 Bahnen dank Eagle und Birdie schon bei 3 unter Par. In Folge schleichen sich aber auch Fehler und am Ende teilt er sich mit Flighpartner Schulz mit der 72 (Par) nur einen Mittelfeldplatz. Auch Amateur Lukas Lipold notiert wie Robin Goger und Amateur Tobias Möser am Donnerstag die 72 (Par), womit sich nur Rang 64 ausgeht.

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Foto: GEPA-pictures/Gösser Open

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Ende gut, alles gut

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz hat am Freitag im Samsun GC lange Zeit richtig hart zu kämpfen, stemmt dank eines knallroten Endes aber schlussendlich sicher den Cut.

Lukas Nemecz startete mit einer 69 (-3) durchaus gut in die neue Challenge Tour Saison, hatte am Donnerstag aber auch etwas Pech, dass die Verhältnisse am Nachmittag doch deutlich besser waren als in den frühen Morgenstunden. Dementsprechend gut entwickelten sich klarerweise die Scores, weshalb er “nur” als 40. in den zweiten Spieltag startet.

Lukas findet sich dann am Freitag auf den Backnine zunächst überhaupt nicht zurecht und tritt sich gleich zu Beginn zwei Bogeys ein. Zwar kann er das Par 3 der 13 recht zeitnah auch zu einem Konter nützen, mehr will bis zum Turn aber nicht gelingen, weshalb auf einmal sogar ein Kampf um den Cut entbrennt.

Nach gleich sieben Bahnen in Folge kommt Lukas dann aber spät aber doch richtig auf Touren. Zwar fällt er nach einem Birdiedoppelpack auf der 3 und der 4 noch einmal auf den Ausgangspunkt zurück, beendet die Runde aber mit drei roten Einträgen am Stück und kann so die bereits zweite 69 (-3) unterschreiben, die ihn als 39. ohne Probleme cutten lässt.

“Das Finish war großartig. Es waren perfekte Verhältnisse und so wie gestern ist der Wind am Nachmittag wieder weniger geworden. Ich bin die ganze Runde über geduldig geblieben und am Ende sind dann endlich auch die Putts gefallen. Schlussendlich bin ich jetzt mal happy mit dem geschafften Cut und jetzt kann die Devise am Wochenende nur Vollgas geben heißen”, so Lukas Nemecz nach der Runde sichtlich erleichtert.

Preisgeld verpasst

Bernard Neumayer notierte am Nachmittag die 71 (-1) und muss somit eine Mini-Aufholjagd einläuten um beim Challenge Tour Opener der neuen Saison nicht am Preisgeld vorbei zu segeln. Wie schon am Vortag beginnt auch der Freitag für Bernard Neumayer wieder mit einem Bogey.

Damit allerdings enden die Parallelen zum Donnerstag dann aber, denn auf den scoretechnischen Ausgleich muss er etwas warten und selbst das Birdie bringt noch nicht so richtig die erhoffte Stabilität. Ein Doppelbogey auf der 16 wirft ihn erneut zurück, zwar steuert er sofort mit einem roten Doppelpack gegen, tritt damit zur Halbzeit seiner zweiten Runde aber auf der Stelle.

Selbst die beiden wichtigen Birdies können Bernards Spiel an diesem Tag aber nicht stabilisieren, denn schon auf der 1 rutscht er wieder zurück. Da es sich dann außerdem noch zwei weitere Bogeys gemütlich machen, kann er mit einem abschließenden Birdie auf der 9 nur noch etwas Schadensbegrenzung betreiben. Nach der 74 (+2) ist der Cut vom 116. Platz aus für ihn beim Auftaktturnier der Challenge Tour Saison nicht zu stemmen.

Mark Flindt Haastrup (DEN) packt eine 61 (-11) aus und führt damit bei gesamt 16 unter Par.

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Gut reingestartet

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz startet mit einer 69 durchaus gut in die neue Challenge Tour Saison. Bernard Neumayer benötigt im Samsun GC am Freitag eine klitzekleine Aufholjagd um Preisgeld einplanen zu dürfen.

Lukas Nemecz und Bernard Neumayer sind dank Tauschkarten bei der Turkish Airlines Open mit dabei. Nach der Ouvertüre in Jordanien markiert der türkische Challenger den Eröffnungs-Event für das neue Ranking. Mit dem Sieg zuletzt auf der Alps Tour in Ägypten unterstrich Nemecz seine bemerkenswerte Frühform, die es nun gilt auszuspielen.

Österreichs Challenge Tour-Garde wird einmal mehr sehr oft auf Tauschkarten zurückgreifen müssen, die dank der Euram Bank Open, dem heurigen rotweißroten Topturnier in Adamstal, ausreichend vorhanden sind. Diese gilt es vor allem im ersten Saisondrittel in Topergebnisse umzumünzen um auch noch im Sommer und Herbst auf der Challenge Tour zu ausreichend Starts zu kommen.

Mit einem Bogey auf der 1 verläuft der Beginn für Lukas Nemecz aber alles andere als nach Plan, allerdings kontert der Steirer sofort auch mit dem ersten Birdie. In Folge geht er es etwas ruhiger an, ehe er kurz vor dem Turn mit roten Einträgen auf der 7 und der 9 doch deutlich in den Minusbereich abtaucht und sich so in den richtigen Gefilden des Leaderboards festsetzt.

Auch auf den Backnine zeigt er durchwegs gutes Golf, wenngleich er auch mit einigen ausgelassenen Chancen hadert, denn das Par 5 Doppel erweist sich am Donnerstag noch nicht als gewinnbringend. Ein Birdie geht sich am Par 3, der 13 aber noch aus und Lukas startet so mit einer 69 (-3) in die Challenge Tour Saison 2019, womit er als 37. aus dem Mittelfeld in den zweiten Spieltag startet.

“Es war ganz okay heute”, zeigt er sich mit seiner Runde nicht hunderprozentig zufrieden. “In der Früh wars halt noch sehr kalt und auch windig. Im Laufe der Runde ist es jedoch besser geworden und am Nachmittag war es dann traumhaft. Für die erste Runde wars schon in Ordnung, aber ich hoffe ich kann mich noch steigern. Vor allem beim Driven ist noch Luft nach oben.”

Keine Langeweile

Bernard Neumayer hat wie sein Landsmann ebenfalls auf der 1 hart zu kämpfen und startet nur mit einem Bogey ins Turnier. Doch auch danach hält er Lukas Nemecz die Treue und gleich postwendend sein Score wieder aus. Das bringt Bernards Birdiemotor so richtig auf Touren, denn nach einem roten Doppelpack, lässt auch das Par 3 der 8 einen Schlag springen. Ausgerechnet das Par 5 danach wird ihm aber kurz vor dem Turn dann mit seinem zweiten Bogey zum Verhängnis.

Auch auf den zweiten neun Bahnen lässt er keinerlei Langeweile aufkommen, denn die hinteren Neun beginnen gleich mit Bogey, zwei Birdies und einem weiteren Schlagverlust, womit er regelrecht auf der Stelle tritt. Als bereits alles auf die 70 hindeutet, kann er auf der abschließenden 18 das Par nicht mehr kratzen und muss sich so schließlich mit einer zartrosa 71 (-1) zufrieden geben.

Zwar startet er so als 77. nur hinterhalb des prognostizierten Cutbereichs in den Freitag, hat am zweiten Spieltag aber den Bonus einer frühen Startzeit, was sich bei der benötigten kleinen Aufholjagd als durchaus hilfreich erweisen könnte. Francesco Laporta (ITA) setzt mit einer 62 (-10) die frühe Bestmarke.

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Fehlerloser Schlussakt

KATAMEYA DUNES OPEN – FINAL: Felix Schulz hebt sich das Beste am Lakes Course des Katameya Dunes Resorts für den Finaltag auf und knackt mit einer 69 sogar noch die Top 3. Auch Bernard Neumayer verbessert sich etwas.

Mit einem dritten 40.000 Euro-Turnier im Großraum Kairo verabschiedet sich die Alps Tour aus ihrem ägyptischen Winterquartier. Lukas Nemecz führt neuerlich ein heimisches Großaufgebot an, wobei es diesmal im Lakes Golf Club von Kairo um den Titel der Katameya Dunes Open gehen wird.

Er präsentierte sich zum Auftakt dann auch in der Form seines Sieges vor einer guten Woche und legte sich mit einer 69 (-3) eine mehr als gesunde Basis. Am Freitag allerdings hat er dann bei schwierigen Verhältnissen ordentlich zu kämpfen und muss sich schlussendlich mit der 75 (+3) zufrieden geben. Damit rutscht er zwar aus den Top 10, der Cut ist aber überhaupt kein Problem und mit einer guten Schlussrunde hat er auch ein Spitzenergebnis noch klar in Reichweite.

Aus österreichischer Sicht ist jedoch Felix Schulz die größte Hoffnung am Finaltag. Felix arbeitete sich trotz eines zwischenzeitlichen Schneemans zu einer 70 (-2) und nimmt die letzte Runde so vom vielversprechenden 10. Platz aus in Angriff. Clemens Gaster, Timon Baltl und Bernard Neumayer komplettierten das rot-weiß-rote Finalquintett.

Felix Schulz zeigt dann an einem sehr schwierig zu spielenden Finaltag sein bislang bestes Golf der Woche. Gleich zu Beginn macht er mit zwei Birdies klar, dass er Ägypten auf jeden Fall mit einem Topergebnis verlassen will, denn zwei Birdies lassen ihn rasch weiter nach oben klettern. In Folge geht er es sehr ruhig an, lässt jedoch nichts anbrennen und nimmt am Schlussloch noch ein weiteres Erfolgserlebnis mit. Schließlich unterschreibt er so die 69 (-3) und beendet das Turnier auf dem ausgezeichneten 3. Rang, womit er ganz klar Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben tankt.

Lukas Nemecz hingegen findet am Samstag kein wirkliches Rezept und rasselt mit einer 76 (+4) bis auf den 30. Platz zurück, den er sich mit Clemens Gaster (74) teilt. Bernard Neumayer kämpft sich zu einer 72 (Par) und tritt mit einem 25. Rang die Heimreise an. Timon Baltl hat schwer zu kämpfen und wird nach der 78 (+6) lediglich 43. Den Sieg schnappt sich Luca Cianchetti (ITA) bei gesamt 6 unter Par.

Aus österreichischer Sicht hätte die Winter Series der Alps Tour in Ägypten kaum besser laufen können, denn Lukas Nemecz sorgte vor einer guten Woche mit seinem Sieg für ein frühes Alps Tour Highlight in diesem Jahr, womit er sich auch an die Spitze der Jahreswertung katapultierte. Zwar wollte es beim zweiten Event nur eher suboptimal für die rot-weiß-rote Gilde laufen, Felix Schulz sorgt jedoch mit einem 3. Rang nun für ein umso stärker anmutendes Ende der Ägypten-Trilogie.

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Unspektakuläres Finale

ALPS TOUR GRAND FINAL – FINAL: Felix Schulz schafft am Finaltag im GC Iles Borromees gerade noch den Sprung unter die besten 10. Das Abschneiden der heimischen Professionals beim großen Tourfinale spiegelt im Großen und Ganzen auch die gesamte Saison sehr gut wieder: Meist brav unterwegs, aber zu wenig um ganz vorne dabei zu sein.

Österreichs Alps Tour Professionals büßten am Moving Day bis auf H.P. Bacher – der Routinier notierte als einziger heimischer Spieler am Samstag eine rote Runde – allesamt einige Ränge ein. Am Sonntag heißt es nun noch einmal für die letzte Runde der diesjährigen Alps Tour Saison alle Kräfte zu mobilisieren um womöglich beim großen Tourfinale noch ein Topergebnis mitnehmen zu können

Felix Schulz findet dann auch auf den Frontnine zwar auf beiden Par 5 Bahnen Birdies, muss aber auf der ersten Platzhälfte auch zwei Bogeys notieren, weshalb er regelrecht auf der Stelle tritt.

Erst auf den Backnine kommt Felix richtig ins Rollen und notiert auf der 11, der 13 und der 14 drei weitere Birdies, die ihn um etliche Ränge nach oben marschieren lassen. Da er bis zum Ende dann fehlerfrei bleibt, geht sich mit der 68 (-3) und Rang 10 gerade noch ein Top 10 Ergebnis aus.

Timon Baltl will die durchwachsene dritte Runde schnellstmöglich in Vergessenheit geraten lassen, denn von Beginn an drückt er am Sonntag aufs Tempo und findet schon auf der 2 das erste Birdie. Nach einer kurzen Verschnaufpause tritt er dann von der 6 weg das Gaspedal richtig durch und marschiert mit einem Biridetriplepack noch vor dem Turn wieder in die Top 10.

Das Tempo kann er aber nicht durchziehen und tritt sich auf den Backnine gleich vier Schlagverlust ein, weshalb er dank eines weiteren Birdies auf der 11 gerade mal eine rote Runde zum Recording bringt. Mit der finalen 70 (-1) gehen sich auch bei ihm als 16. die Top 10 beim Tourfinale nicht mehr aus.

Im Mittelfeld

Clemens Gaster startet mit einem frühen Erfolgserlebnis auf der 11 gut, stolpert danach aber über ein Triplebogey und einen weiteren Fehler und kann darauf erst kurz vor dem Turn mit einem Birdie auf der 18 etwas reagieren. Das Erfolgserlebnis stabilisiert aber sichtbar sein Spiel, denn auf fehlerlosen Frontnine nimmt er zunächst auf der 6 ein Eagle mit und setzt ein Birdie drauf, womit er sein Score sogar noch in den roten Bereich zur 70 (-1) dreht, was schließlich aber nur noch für den 18. Platz reicht.

H.P. Bacher muss schon früh einen Fehler einstecken, dreht sein Score aber mit Fortdauer in den roten Bereich. Kurz vor dem Turn muss er dann aber den scoretechnischen Ausgleich hinnehmen. Da die Frontnine durchgehen ereignislos verlaufen, steht der Routinier mit der 71 (Par) wieder im Clubhaus und beendet das Turnier so auf Rang 35.

Bernard Neumayer sorgt schon auf der 10 mit einem Doppelbogey für einen frühen Schockmoment. Zwar geht sich danach auch ein Birdie aus, mit zwei weiteren Fehlern rutscht er aber schon zur Halbzeit weit zurück. Auch auf den vorderen Bahnen will sich kein Rhythmus einstellen und nach noch drei zusätzlichen Bogeys unterschreibt er die 77 (+6) die ihn als 40. hinten einzementiert.

David Borda (ESP) sichert sich mit der 66 (-5) und bei gesamt 19 unter Par den Sieg.

Nur mitgeschwommen

Im Gegensatz zur Vorsaison, wo Österreich mit Lukas Nemecz, Markus Habeler und Clemens Gaster gleich drei Turniersieger bejubeln durfte, ging die Alpenrepublik heuer auf der Satellite Tour komplett leer aus. Zwar waren einige Spieler ab und an knapp dran – Timon Baltl musste sich bei den Cervino Open etwa nur knapp geschlagen geben – im Großen und Ganzen fehlte aber durch die Bank das gesamte Jahr über die Beständigkeit.

So kam es auch, dass sich zwar gleich sechs Österreicher fürs Tourfinale qualifizierten, wobei Markus Habeler aus persönlichen Gründen bereits nach der ersten Runde die Heimreise antreten musste, Aufstiegschancen auf die Challenge Tour hatte aber keiner mehr, weshalb es beim letzten Turnier auch “nur” noch ums Preisgeld und nicht mehr um Tickets für die zweithöchsten europäische Spielklasse ging.

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Manuel Trappel

Halbwegs drangeblieben

UMA CNS CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Manuel Trappel bleibt im Karachi GC mit einer 72 noch halbwegs in Schlagdistanz zu den Toprängen. Christopher Baumgartner und Bernard Neumayer fallen in Pakistan weit zurück.

Manuel Trappel präsentierte sich an den ersten beiden Spieltag durchaus sicher und startet mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den Moving Day. Bernard Neumayer und Christopher Baumgartner setzen am Samstag alles daran dem Mittelfeld zu entfliehen, entledigen sich der Sache jedoch in die verkehrte Richtung.

Der Start in die dritte Runde könnte für Manuel Trappel kaum besser laufen, findet der Vorarlberger doch schon auf der 1 das erste Birdie. Allerdings kann er dies nicht zu einer wahren Aufbruchsstimmung nützen und muss am Par 3, der 4 schon rasch den Ausgleich einstecken.

Die zweiten neun Bahnen lassen sich dann sogar noch besser als die Frontnine an, denn mit Birdies auf der 11 und der 14 dockt Manuel sogar an den Top 10 an, kann das Tempo aber nicht durchziehen und rutscht mit zwei Bogeys danach wieder auf Level Par zurück. Mit der 72 (Par) wahrt er zwar noch die Chance auf ein Spitzenergebnis, muss am Sonntag als 25. aber wohl eine knallrote Runde auspacken um dies zu realisieren.

Falsch abgebogen

Christopher Baumgartner hat am Moving Day so seine liebe Mühe. Auf birdielosen ersten neun Bahnen muss er bereits zwei Fehler einstecken, die ihn spürbar im Klassement abrutschen lassen.

Auch die Backnine gestalten sich alles andere als gewinnbringen. Zwar findet er auf der 17 auch ein Birdie, nach zwei weiteren Bogeys zuvor geht sich aber bei ihm nur die 75 (+3) aus, was ihn um etliche Plätze bis auf Rang 54 zurückwirft.

Die geplante Aufholjagd geht auch bei Bernard Neumayer nicht auf, denn schon die gesamte erste Platzhälfte über ist er vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und da er parallel dazu auf der 6 einen Fehler notieren muss, liegt er schon zur Halbzeit zurück.

Auf der 11 (Par 5) gelingt dann zwar der scoretechnische Ausgleich, ein Doppelbogey danach läutet aber ein tiefschwarzes Finish mit noch drei weiteren Fehlern ein, was ihn schlussendlich nur mit der 77 (+5) ins Ziel kommen lässt. Damit rutscht Bernard am dritten Spieltag weit zurück und geht nur als 64. in den Finaltag.

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Fifty-Fifty in Karachi

UMA CNS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Während Manuel Trappel, Bernard Neumayer und Christopher Baumgartner ins Wochenende einziehen, bleiben Berni Reiter, Jürgen Maurer und H.P. Bacher im Karachi GC auf der Strecke.

Manuel Trappel kann mit der 11 und der 13 am Freitag gleich beide Par 5 Bahnen gewinnbringend ausnützen, rutscht danach aber mit einem Bogeydoppelpack sofort wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Da er das farbenfrohe Intermezzo jedoch mit einem Par 3 Birdie vorerst beendet, kommt er im leicht geröteten Bereich auf den Frontnine an. Dort lässt er es dann um einiges ruhiger angehen, muss auf der 6 aber das nächste Bogey notieren. Am seinem Schlussloch quetscht er dann aus dem Par 4, der 9 aber noch einen Schlag und unterschreibt so die 71 (-1), die ihn als 21. in Schlagdistanz zu den Top 10 ins Wochenende cutten lässt.

Bernard Neumayer findet sich am Freitag rasch gut zurecht und nimmt schon am Par 5, der 11 das erste Birdie mit. Allerdings wird ihm danach die zweite lange Bahn der Backnine zum Verhängnis, da er die 17 aber zu einem weiteren Schlaggewinn überzeugen kann, kommt er im zartrosa Bereich auf den ersten neun Bahnen an. Dort baut er sein Tagesergebnis dann sogar weiter aus, rutscht mit gleich zwei Par 5 Bogeys aber wieder auf Level Par zurück. Mit der 72 (Par) stellt der Cut aber als 36. für ihn kein Problem dar.

Christopher Baumgartner agiert auf seinen ersten neun Bahnen zu fehleranfällig. Schon früh muss er auf der 3 und der 4 einen Bogeydoppelpack einstecken und radiert sich mit weiterem Bogey auch ein zuvor erzieltes Par 5 Birdie wieder aus. Erst auf den Backnine kommt sein Motor dann so richtig auf Touren und er arbeitet sich mit zwei Birdies wieder auf Level Par zurück. Da er auf der 16 jedoch noch einen Schlag abgeben muss, geht sich schlussendlich nur die 73 (+1) aus mit der er aber wie sein Landsmann ohne Probleme ins Wochenende cuttet.

Knapp zuviel

Jürgen Maurer spult am Nachmittag solide die Pars ab, ehe er am Par 3, der 8 das erste Birdie findet. Allerdings hängt er gleich danach eine Doublette an und kommt so nur hinter der prognostizierten Cutmarke zum Turn. Schon auf der 11 gelingt dann der scoretechnische Ausgleich, doch der Routinier tritt sich auf den verbleibenden Bahnen noch zwei Fehler ein, was ihn mit der 74 (+2) und als 75. hauchdünn um einen Schlag am Cut scheitern lässt.

Berni Reiter setzt die wilde Achterbahnfahrt vom Vortag nahtlos am Freitag fort, denn nach anfänglichem Birdie tritt er sich am Par 5, der 2 ein Doppelbogey ein, nur um kurz darauf mit zwei weiteren Schlaggewinnen wieder in den roten Bereich abzutauchen. Ein Bogey auf der 9 lässt ihn dann aber nur bei Level Par auf den Backnine ankommen. Dort findet er dann zwar ein weiteres Par 5 Birdie, muss aber noch insgesamt vier Bogeys eintragen und hat so mit der 75 (+3) ebenfalls knapp keine Chance das Wochenende zu erreichen.

H.P. Bacher präsentiert sich am Freitag lange Zeit ganz souverän und kann das Par 5, der 5 gewinnbringend ausnützen. Kurz vor dem Turn erwischt es ihn dann aber auf der 9 auch mit dem ersten Bogey, weshalb er zur Halbzeit im Klassement auf der Stelle tritt. Zwar stößt er auf den Backnine noch einmal mit einem Birdie noch einmal etwas nach vor, mit drei Fehlern auf den letzten vier Bahnen geht sich am Ende aber nur die 74 (+2) aus womit er als 102. klar am Cut scheitert.

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In Verfolgerrollen

UMA CNS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Kein Österreicher darf sich zum Auftakt im Karachi GC von Pakistan über eine rote Runde freuen. Manuel Trappel und Christopher Baumgartner liegen nach 72er Auftritten aber in vielversprechender Verfolgerrolle.

Austro-Pakistani Amin Hamza, zuletzt als Champion bei der Nationalen Offenen in der zweiten Heimat zu Gast, hat seine Kontakte spielen lassen und seinen österreichischen Freunden eine Sponsor-Invitation zum pakistanischen Topturnier im Rahmen der Asian Tour organisiert.

Somit dürfen Berni Reiter, Bernard Neumayer, H.P. Bacher, Manuel Trappel, Jürgen Maurer und Christopher Baumgartner nicht nur bei knapp 40 Grad am Golfplatz von Karachi schwitzen, sondern im Erfolgsfall auch einen dicken Batzen am beachtlichen Preisgeld von 300.000 US Dollar abholen.

Manuel Trappel ist zu Beginn ausgerechnet ein Par 5 im Weg, da er aber nur zwei Bahnen später das Par 3, der 4 zu einem Birdie überreden kann, kommt er mit souveränen weiteren Löchern bei Level Par auf den Backnine an. Das angeschlagene Tempo zieht er dann bis zum Ende durch und notiert nach sage und schreibe 14 Pars in Folge am ersten Spieltag die 72 (Par), was ihm bei der Hitzeschlacht mit Rang 27 einen souveränen Start ermöglicht.

Christopher Baumgartner legt gleich gut los und findet schon früh auf der 12 und der 13 einen Birdiedoppelpack. Zwar schleicht sich danach auch ein Fehler ein, mit konzentriertem Spiel steht er aber im zartrosa Bereich beim Turn. Auf den Frontnine hat er dann aber leichte Probleme und rutscht mit einem Par 5 Bogey und weiterem Fehler auf der 6 deutlich zurück. Da er auf der 7 aber auch noch ein Birdie mitnehmen kann, geht sich auch beim ihm zum Auftakt eine solide 72 (Par) aus.

Im Mittelfeld

Bernard Neumayer nimmt auf der 2 ein schnelles Par 5 Birdie mit und verwaltet das schnelle Erfolgserlebnis danach gekonnt die gesamten Frontnine über. Nach dem Turn schleichen sich dann aber auf der 10 und der 12 zwei Fehler ein, die ihn um etliche Ränge zurückwerfen. Zwar setzt er noch einmal am Par 3, der 16 einen Konter, verbaut sich mit abschließendem Bogey aber noch die Par-Runde und muss sich so mit der 73 (+1) und Rang 43 zufrieden geben.

Berni Reiter packt am Nachmittag gleich von Beginn an die Malstifte aus, denn mit Bogey-Eagle-Bogey-Birdie Start lässt er gleich zu Beginn so gut wie nichts aus. Danach allerdings ebben die gewinnbringenden Einträge ab und da er auf der 15 und der 16 auch noch zwei Fehler notieren muss, kommt er nur bei 1 über Par auf den Frontnine an, wo es mit weiterem Bogeydoppelpack noch weiter im Klassement retour geht. Zwar findet er auf der 5 (Par 5) auch noch ein Birdie, zum Auftakt geht sich so aber nur die 74 (+2) aus, was nur für Rang 62 reicht.

Deutlich zurück

Jürgen Maurer tritt sich gleich auf seiner ersten Bahn, der 10 einen Fehler ein, egalisiert diesen zwar auf der 13 mit einem Par 5 Birdie wieder, rutscht mit einem Bogeydoppelpack aber rasch wieder zurück. Auf der 17 kann er dann noch einmal kurz gegensteuern, kommt nach den farbenfrohen Backnine aber nur im Plusbereich auf den ersten neun Bahnen an, die zunächst in der gleichen Tonart weitergehen. Als bereits alles auf eine Runde knapp über Par hindeutet, muss er auf der 9 noch ein Doppelbogey einstecken und startet so nur mit der 75 (+3) und Platz 74.

H.P. Bacher findet sich am Nachmittag mit einem schnellen Par 5 Birdie auf der 11 gut zurecht, muss dann aber gleich zwei Doppelbogeys in Folge einstecken, was ihn weit zurückwirft. Zwar geht sich am Par 3, der 16 wieder ein Birdie aus, ein weiterer Fehler noch vor dem Turn egalisiert aber auch dieses kleine Erfolgserlebnis rasch wieder. Auch auf der vorderen Platzhälfte will nicht viel zusammenlaufen und er unterschreibt schlussendlich nur die 78 (+6), die ihn als 109. nur weit hinten einreiht.

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