Schlagwort: markus brier

Gelungene Premiere

JORDAN MIXED OPEN – FINAL: Zwar kann am Finaltag weder Martin Wiegele noch Markus Brier oder Christine Wolf die Spitzenplätze knacken, mit nicht einer einzigen Runde über Par verläuft die Event-Premiere – sowohl Herren als auch Damen und Senioren werden in einer einzigen Wertung geführt – aus österreichischer Sicht aber durchaus gelungen.

Martin Wiegele geht als 22. aus der gleichen Ausgangslage wie seine Landsfrau Chrissie Wolf in den Samstag. Dabei ließ der Routinier am Freitag mit späten Fehlern eine noch viel bessere Ausgangslage liegen. Wie auch die Tirolerin hofft klarerweise auch er auf einen starken Finaltag um noch in Richtung Topplätze marschieren zu können.

Die die letzte Runde beginnt er dann durchwegs souverän, muss nach den ersten Bahnen aber noch auf ein Erfolgserlebnis warten. Lange Zeit muss er Geduld beweisen, ehe er sich kurz vor dem Turn mit dem ersten Birdie selbst betont und so auch wieder etwas an den Top 10 andockt. Das spornt den Steirer auch sichtlich an, denn gleich auf der 10 legt er weiter nach und bessert auch ein zwischenzeitliches Bogey danach nur zwei Bahnen später wieder aus, womit er hartnäckig an den Spitzenplätzen dranbleibt.

Noch einmal muss er dann einen Schlag abgeben, kontert den Fehler mit zwei abschließenden Birdies aber mehr als aus und unterschreibt so schlussendlich die 69 (-3). Zwar kann er als 18. die Topplätze damit nicht mehr attackieren, vor der in Kürze beginnenden Challenge Tour Saison präsentiert er sich aber sichtlich in immer besserer Form und erarbeitet sich als kleinen Bonus außerdem zusätzlich langsam aber sicher wieder einen Turnierrhythmus.

Nach der Finalrunde meint er: “Leider hab ich heute wieder einiges auf den Grüns liegen gelassen. Vor allem wenn ich am Vorgrün gelegen bin wars nicht sehr erfolgreich. Mal ist er durchgerollt, dann wieder viel zu kurz und ich war in Folge verunsichert. Es war aber ein versöhnliches Ende mit den Birdies auf 17 und 18, nachdem ich genau dort gestern vieles verhaut hab.”

“Alles in allem bin ich zufrieden. Das lange Spiel war auf gutem Niveau, das hätte auch für deutlich weiter vorne reichen können. Das Format war klasse und hat viel Spaß gemacht. Hoffentlich wird es sowas zum Ende einer Saison geben, damit die Challenge Tour es für die Rangliste zählen lässt, denn für die beiden anderen Touren zählt es ja. Von den Abständen her ist es jedenfalls sehr fair”, so Martin Wiegele abschließend.

Stecken geblieben

Markus Brier rutschte ebenfalls mit recht späten Fehlern etwas zurück, geht aber nur mit einem Schlag mehr Rückstand als Wolf und Wiegele auf die letzte Runde. Er weiß dann auch mit der 1 gleich das anfängliche Par 5 gut auszunützen, kann den roten Score aber nicht lange verwalten da es sich auf der 3 auch ein Fehler gemütlich macht. Bis zum Turn spult er dann solide die Bahnen ab, muss sich aber in punkto weiteren Birdies noch in Geduld üben.

Ganze 13 Löcher spult der Wiener mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab, ehe sich das Par 5 der 17 wieder als gewinnbringend erweiste und “Maudi” kurz vor Schluss wieder in den roten Bereich abtauchen lässt. Mit der 71 (-1) kann er aber keine großen Sprünge mehr machen und bleibt im Klassement als 33. regelrecht stecken.

Plätze eingebüßt

Christine Wolf präsentierte sich beim bisherigen Turnierverlauf richtiggehend in Birdielaune. Die Tirolerin durfte bislang auf 36 Löchern satte acht rote Einträge verzeichnen und liegt nur wegen eines zwischenzeitlichen Triplebogeys nicht in den Top 10. Am Finaltag hofft sie nun beim neuen Event – Herren, Damen und Senioren werden in einer einzigen Wertung geführt – auf eine gute letzte Runde um die Spitzenplätze womöglich noch knacken zu können.

Auch der Samstag lässt sich dann durchaus gut an. Zwar verpasst sie gleich auf der 1 ein Par 5 Birdie, holt den roten Eintrag aber auf der 3 recht rasch nach. Ausgerechnet das zweite Par 5 der Frontnine, die 9, entpuppt sich dann aber als etwas zu harte Nuss und hängt Chrissie das erste Bogey um, weshalb sie nur bei Level Par auf den zweiten neun Bahnen ankommt.

Das Par 5 Bogey bremst die Innsbruckerin regelrecht ein, denn auf den Backnine will nicht mehr viel zusammenlaufen und sie muss noch zwei weitere Fehler einstecken. Das parallel dazu lange Zeit keine weiteren Birdies gelingen wollen, wirkt sich so doppelt bitter aus. Erst auf der 16 und der 17 findet sie dann doch noch zwei rote Einträge, womit sie eine Runde über Par noch verhindern kann. Mit der 72 (Par) büßt sie jedoch dennoch etliche Ränge ein und beendet das Turnier wie Markus Brier auf Rang 33.

Der Niederländer Daan Huizing schnappt sich bei gesamt 16 unter Par den Sieg.

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Lady in red

JORDAN MIXED OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf arbeitet sich im Ayla GC trotz eines zwischenzeitlichen Triplebogeys noch zu einer weiteren roten Runde. Martin Wiegele und Markus Brier rutschen mit Fehlern im Finish auf Level Par zurück.

Martin Wiegele legte beim neuen Event in Jordanien – Damen, Herren und Senioren spielen in einer einzigen gemeinsamen Wertung – einen durchaus vielversprechenden Start hin. Der Routinier notiert im Ayla GC eine 69 (-3) und startet mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den zweiten Spieltag. Doch auch Markus Brier und Christine Wolf präsentierten sich am Donnerstag voll auf Höhe des Geschehens und wahrten mit 70er (-2) Auftaktrunden ebenfalls klar die Chance um das Dreitagesturnier mit einem Topergebnis wieder verlassen zu können.

Anders als am Vortag startet Chrissie Wolf diesmal mit einem Birdie in die zweite Runde, kann das schnelle Erfolgserlebnis auf der 10 aber nicht lange verwalten, denn schon auf der 11 macht es sich auch das erste Bogey bequem, das sie postwendend wieder auf Level Par zurückwirft. Der Schlagverlust spornt die Tirolerin aber richtiggehend an, denn mit Par 5 Birdie auf der 13 und weiterem Erfolgserlebnis auf der 15 pirscht sie sich sogar bereits an die Top 10 an.

Kurz vor dem Turn legt die Innsbruckerin dann allerdings ungewollt eine Vollbremsung hin, denn die 18 lässt Chrissie nur nach sieben Schlägen wieder ihrer Wege ziehen, womit sie klarerweise viele Ränge einbüßt. Zwar verpasst sie danach gleich am Par 5 der 1 den Konter zu setzen, holt dies aber am darauffolgenden Par 3 nach und und stellt so ihr Tagesergebnis wieder auf Anfang. Ein Birdie geht sich dann auf der 8 aber noch aus und Chrissie bringt so trotz des zwischenzeitlichen Triplebogeys noch eine 71 (-1) zum Recording, womit sie als 22. im vorderen Mittelfeld in den Finaltag cuttet.

“Auf der 18 ist vieles zusammengekommen. Ich musste aus dem Bunker vorlegen und hab dann leider den dritten Schlag im Wasser versenkt und konnte danach das Up & Down nicht machen. Ansonsten wars wieder gut. Die Birdiequote stimmt bislang”, klärt sie die unangenehmen Szenen die zum Triplebogey führten auf.

Rückzug im Finish

Martin Wiegele zeigt am Freitag von Beginn an, dass er die Lücke zu den Spitzenplätzen so rasch als möglich schließen will, denn Birdies am Par 5 der 1 und der 3 lassen ihn in windeseile nach vor marschieren. Danach schläft sein Spiel allerdings etwas ein und kurz vor dem Wechsel auf die Backnine erwischt es ihn auf der 8 auch mit dem ersten Schlagverlust.

Das bremst den Vorwärtsdrang des Routiniers aber nur kurzzeitig ab, denn mit einem Birdiedoppelschlag auf der 13 (Par 5) und der 14 – das Par 4 entpuppte sich am Donnerstag mit einem Bogey noch als kleiner Spielverderber – setzt er sich im Spitzenfeld regelrecht fest. Doch plötzlich reißt der Faden in seinem Spiel komplett und er rutscht mit einem Bogey auf der 16 (Par 3) und einem abschließenden Doppelbogey sogar noch auf Level Par zurück. Mit der 72 (Par) und als 22. stellt zwar der Cut keinerlei Problem dar, zufrieden zeigen kann er sich mit dem schwarzen Finish aber mit Sicherheit nicht.

Nach der Runde meint er: “Das war eine richtig bittere Runde. Die ersten 15 hab ich schon nicht so gut gescored und dann mache ich so ein bitteres Finish. Das hing irgendwie alles an einem einzigen schlechten Schlag, wobei selbst der noch fast hätte gut enden können. Ich hab einfach zu viele Chancen heute ausgelassen. Das ist echt sehr schade, dann statt weit vorne zu sein vor der Schlussrunde, hab ich sowas hingelegt.”

Im Mittelfeld

Markus Brier findet sich von Beginn an am Freitag gut zurecht und nimmt schon vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit. Richtig lange währt die Freude aber nicht, denn auf der 4, dem Birdieloch des Vortages, geht sich nur ein Bogey aus, was ihn rasch wieder etwas zurückfallen lässt. Aus der Ruhe lässt er sich vom kleinen Rückschlag aber nicht bringen und taucht kurz vor dem Turn auf der 8 erneut in den Minusbereich ab.

Diesen kann er dann am Par 3 der 12 mit seinem bereits dritten Birdie des Tages noch weiter ausbauen und pirscht sich damit auch an die Top 10 an. Da sich danach auch das Par 5 als gewinnbringend erweist, schnürt er sogar den Doppelpack, gibt jedoch mit darauffolgendem Doppelbogey alles wieder aus der Hand. Da er danach auch am Par 3 der 16 einen Schlagverlust nicht verhindern kann, geht sich schließlich sogar nur die 72 (Par) aus, womit er zwar ohne Probleme cuttet, als 35. die Topränge jedoch etwas aus den Augen verliert.

Meghan MacLaren (ENG) stürmt mit einer 65 (-7) und bei gesamt 14 unter Par vor dem Finaltag an die Spitze.

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Alles auf Rot

JORDAN MIXED OPEN – 1. RUNDE: Sowohl Martin Wiegele als auch Markus Brier und Christine Wolf können zum Auftakt im Ayla GC rote Runden notieren und verschaffen sich so gute Ausgangslagen für den weiteren Turnierverlauf.

Jeweils 40 Spieler von Challenge-, Staysure- und Ladies European Tour am gleichen Golfplatz, im gleichen Turnier um gemeinsame 393.000 Euro Preisgeld, nur von verschiedenen Abschlägen: unter dem Namen Jordan Mixed steigt in dieser Woche ein bislang einzigartiges Profi-Event.

Beim von Greg Norman mitinitiierten Event sind auch Martin Wiegele, Markus Brier und Christine Wolf mit von der Partie. Damit soll vor allem versucht werden, dem Damengolf die dringend benötigte Aufwertung zu geben. Das Kräftemessen über drei Tage findet am jordanischen Lake Akaba im von Norman designten Ayla Golf-Club statt.

An den Top 10 dran

Martin Wiegele findet sich auf den Backnine gut zurecht und nimmt nach anfänglichen Pars vom Par 5 der 13 das erste Birdie mit. Als Initialzündung stellt sich dieses aber noch nicht heraus, denn schon auf der 14 steht sein Score wieder auf Anfang. Zufrieden geben will er sich damit aber nicht und taucht am zweiten Par 5 der hinteren Platzhälfte erneut in den roten Bereich ab.

Danach geht er es lange Zeit sehr ruhig an und spult konzentriert reihenweise die Pars ab. Erst kurz vor Schluss drückt er das Gaspedal noch einmal durch und überredet mit der 7 und der 9 (Par 5) noch zwei weitere Bahnen zu Birdies. Mit der 69 (-3) legt der Routinier eine richtig gute Auftaktrunde hin und startet so als 18. und mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 aus sehr vielversprechender Position in die Freitagsrunde.

Die doppelte 70

Jung-Senior Markus Brier präsentiert sich von Beginn an auf Höhe des Geschehens und weiß nach souveränem Start gleich das erste Par 5 seiner Runde gewinnbringend zu nützen. Auch danach zeigt Österreichs erster European Tour Sieger ganz starkes Golf, bleibt weiterhin fehlerfrei und kann auch die zweite lange Bahn der Backnine zu einem Birdie überreden.

Das unglaublich stabile Spiel zieht er auch auf den ersten Neun zunächst weiter durch und darf sich auf der 4 sogar über sein bereits drittes Birdie des Tages freuen. Lediglich die 5 will dann nicht nach dem Geschmack des Wieners verlaufen, denn mit dem ersten und einzigen Bogey muss er den eben herausgeholten Schlag wieder abgeben. Mit der 70 (-2) legt “Maudi” aber einen richtig guten Start hin und verschafft sich als 25. außerdem eine durchaus vielversprechende Ausgangslage für den weiteren Verlauf des Dreitagesturniers.

Christine Wolf beginnt ihren Arbeitstag mit einem Par 5 Bogey auf der 1 alles andere als nach Plan, kann ihr Score aber zumindestens recht zeitnah auf der 3 wieder ausgleichen. In Folge spult sie hochkonzentriert die restlichen Bahnen der Frontnine ab und kommt so bei Level Par auf der zweiten Platzhälfte an.

Ganze acht Löcher lang muss sich die Tirolerin in Geduld üben, ehe es am Par 3 der 12 dann mit dem zweiten Birdie des Tages erstmals in den roten Bereich geht. Auch danach zeigt sie grundsolides Golf, schafft es weitere Fehler bis zum Ende der Runde zu vermeiden und darf sich zum Abschluss der Auftaktrunde auch auf der 18 noch über ein Birdie freuen, womit sie sich mit der 70 (-2) die durchwegs gute Ausgangslage mit ihrem Landsmann Markus Brier teilt.

“Der Platz liegt mir ganz gut. Die Par 5 muss ich noch ein bisschen besser nützen, dann passt es. Das Turnier ist echt super hier. Alle die hier sind geniessen es richtig und die Stimmung ist total gut”, spricht Chrissie nach der Runde vor allem die Atmosphäre des Events an.

Daan Huizing (NED) legt mit der 64 (-8) den besten Start aller Teilnehmer hin.

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Senioren Tour am Murhof

Markus Brier bekommt seine Heim-Open der Golf-Senioren: die Staysure Tour gastiert Ende September am Murhof und damit erstmals auch in Österreich.

Nachdem Markus Brier auf der European Senior Tour (Staysure Tour) im Vorjahr voll eingeschlagen hat – mit einer Serie von Top 5-Ergebnissen bei seinem ersten Dutzend Starts – macht eine Austrian Senior Open erstmals Sinn. Gary Stangl und Herwig Straka nutzen die Gunst der Stunde und die Zugkraft von Österreichs erstem European Tour-Sieger um die Staysure Tour 2019 nach Österreich zu bringen.

Die Austrian Senior Open wird vom 27. bis 29. September erstmals am Murhof mit einem Preisgeld von 250.000 ausgetragen werden, nachdem die Steirer einen Dreijahresvertrag mit Europas Senior Tour unterzeichneten. Für Brier ist der Murhof auch eine besondere Station um erstmals gegen Europas Ü50-Elite anzutreten: “Nicht nur, weil ich Botschafter der Murhof Gruppe bin, sondern vor allem, weil ich dort im Jahr 2002 das Challenge-Tour-Turnier gewinnen konnte. Dieser Sieg damals war der Startschuss für meine Karriere auf der European Tour. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun mit den Senioren nach Frohnleiten zurückkehren darf.”

Mit Gordon Manson, der bereits zwei Turniere bei den Golfsenioren gewinnen konnte und der zuletzt via Tourschool wieder eine Conditional Tourcard lösen könnte, wird Österreich beim Heimspiel gleich zwei heiße Eisen im Feuer haben.

(Foto: GEPA Pictures.com)

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Dutzend ist voll

MCB TOURCHAMPIONSHIP SEYCHELLEN: Markus Brier bekommt den Dreh für die Grüns bei seinem 12. Turnier auf der Staysure Tour erst spät heraus. Sein Einstandsjahr bei den Senioren verlief dennoch insgesamt sehr erfolgreich.

Der abschließende zweite Teil des MCB Tourfinales der Staysure Tour im Rahmen des neuen Indian Ocean-Swings ging auf den Seychellen über die Bühne. Europas Golfsenioren sind dazu erstmals im exklusiven Constance Lemuria Resort auf der kleinen Seychellen-Insel Praslin zu Gast um 300.000 US Dollar zum Abschluss einer langen Saison unter sich aufzuteilen.

Markus Brier fand sich zuletzt im schwül-heißen Tropenklima auf Mauritius nicht ganz zurecht und hofft, dass es auf den Bermuda-Grüns der Seychellen in dieser Woche besser läuft. Gordon Manson steht beim letzten Saisonturnier nicht am Start.

Knapp fünf Stunden lang ist Markus Brier dann am Freitag zum Däumchendrehen verurteilt, da heftige Regengüsse die gesamte Anlage fluten. Erst kurz vor 15:00 Uhr Ortszeit kann endlich gespielt werden. Mit Kanonenstart findet “Maudi” dann gleich am Par 5, der 6 ein anfängliches Birdie, gibt dieses aber postwendend wieder aus der Hand. Da ihm aber auf der 9 ein weiterer roter Eintrag glückt, taucht er rasch wieder in den Minusbereich ab.

Noch einmal erwischt es Österreichs ersten European Tour Sieger dann mit einem Fehler auf der 4, was sein Score erneut auf den Ausgangspunkt zurückdreht. Durch die heftigen Regenfälle geht die erste Runde dann auch zu Ende, da der Platzzustand es gerade einmal zulässt, dass 12 Bahnen absolviert werden können. Nach der 45 (Par) reiht sich Markus Brier bei dem überschaubaren Teilnehmerfeld von 32 Spielern im soliden Mittelfeld auf Position 12 ein.

Am Samstag sind die kompletten 18 Löcher wieder bespielbar und Brier schwingt sich mit Birdie in der Anfangsphase schon einmal unter die besten 10. Die schwüle Tropenhitze lässt jedoch noch vor der Halbzeit den Anfangsbonus mehr als nur dahinschmelzen: ein Durchhänger zwischen den Löchern 6 und 8 kostet gleich drei Schläge. Die Freude über den Birdiekonter zu Beginn der Back 9 währt nur kurz, da sich der Wiener von der 12 bis 14 einen weiteren Bogey-Triplepack schnürt.

Das abschließende Birdie kann die Runde von 5 über Par kaum mehr aufhübschen und reicht den einzigen Österreicher im Feld ins unterste Drittel des Leaderboards zurück. Der Spanier Miguel-Angel Martin trumpft auf dem Par 68-Kurs mit einer 59 groß auf und stürmt auf insgesamt 10 unter Par davon.

Am Schlusstag hat Brier sein Spiel neu aufgestellt und findet mit zwei Birdies auf den ersten 7 Löchern wieder den Zug nach vorne. Den ersten Schlagverlust muss er direkt vor der Halbzeit hinnehmen.

Den Dreh für die ungewohnten Bermudagrüns bekommt Markus erst im Finish heraus. Auf den letzten 5 Löchern seiner ersten Seniors Tour-Saison versenkt er noch drei Birdieputts. Den finalen Vormarsch torpediert jedoch das Doppelbogey am vorletzten Loch. Immerhin verabschiedet sich Brier mit einer 66 (-2) auf Position 16 in den Weihnachtsurlaub und darf nach 12 Turnieren mit einer Top 25-Platzierung in der Order of Merit durchaus zufrieden sein.

Das Turnier wurde aufgrund der Regenfälle vom ersten Tag auf 48 Löcher reduziert (12+18+18 Loch).

>> Endergebnis MCB Tour Championship

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Serie fortgesetzt

COSTA BLANCA MASTERS – FINAL: Markus Brier setzt im Melia Villaitana GC von Benidorm mit einem Rang seine Top 10 Serie fort und reist als einer der Mitfavoriten weiter nach Mauritius und auf die Seychellen. Gordon Manson zaubert am Finaltag sowohl Mr. Hyde als auch Dr. Jekyll aus dem Bag.

Markus Brier spult weiterhin eine fantastische erste Saison auf der Staysure Tour ab. Der Jung-Senior präsentierte sich das gesamte Jahr über meist von seiner besten Seite, was er jedoch seit September aufs Tableau postet ist schier unglaublich.

Schon bei den Travis Perkins Masters verpasste er nur knapp mit Rang 11 ein Top 10 Ergebnis. Seit den Scittish Open allerdings regnet es unaufhörlich Spitzenergebnisse. So fuhr er bei den Scottish Senior Open bereits einen ganz starken 3. Rang ein und musste sich danach bei den European Senior Masters und den Paris Legends Championship mit zwei 2. Plätzen nur ganz knapp geschlagen geben.

Weiter im Takt

Auch in Spanien, beim Europafinale der Staysure Tour, setzt der Wiener die beeindruckende Serie weiter fort. Markus ließ schon bei der ersten Runde teilweise seine starke Form aufblitzen, häufte aber nach dem Turn auch Fehler ein, weshalb sich schließlich nur die 71 (-1) ausging. Am Freitag aber präsentierte er sich dann von Beginn am von seiner besten Seite und startet nach einer 68 (-4) sogar aus den Top 10 in den Finaltag.

Dass “Maudi” auf keinen Fall die Serie der Topergebnisse beenden möchte macht er dann von Beginn an klar, denn nach einem schnellen Birdie auf der 2, nimmt er am Par 5, der 4 sogar ein Eagle mit und festigt damit auf den Frontnine seinen Platz unter den besten 10.

Auch nach dem Turn hat Markus alles bestens im Griff. Zwar verpasst er es auf der 11 (Par 5) gleich weiter nachzuegen, holt das verpasste Birdie mit zwei darauffolgenden Erfolgserlebnissen aber mehr als nach und macht sich so bereits daran sogar die Top 5 zu attackieren.

Mit seinem bereits fünften Birdie des Tages knackt er dann auf der 17 sogar die besten 3, ehe ihm die 18 noch eine fehlerlosen Parformance zunichte macht. Doch auch mit der 67 (-5) setzt er seine beeindruckende Serie der Topergebnisse weiter fort und reist mit einem sehenswerten 5. Rang weiter nach Mauritius zur Tour Championship.

Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Gordon Manson hatte zum Auftakt etwas mit der Beständigkeit und Konstanz zu kämpfen, was schließlich nur in einer 75 (+3) mündete. Am Freitag aber drehte der gebürtige Schotte dann richtig auf und marschierte mit einer 66 (-6) unaufhaltsam nach vor. Bei nur einem Schlag Rückstand auf die besten 10 ist auch für ihn noch vieles zu holen.

Am Samstag schaut dann zumindestens auf den Frontnine beim Wahlkärntner wieder Mr. Hyde hervor. Gordon muss gleich zwei Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren, was gerade einmal zwei Birdies klarerweise kaum auffangen können. Auf den zweiten Neun aber findet Gordon dann Dr. Jekyll wieder und macht sich mit beeindruckender Birdiequote daran die aufgerissenen Schläge wieder wegzuhobeln.

Gleich die 10 und die 11 kann er zu weiteren roten Einträgen überreden und pirscht sich damit wieder an den Ausgangspunkt heran. Nur kurz gönnt er sich dann drei Bahnen lang eine Verschnaufpause, ehe er auf der 15 und der 15 den nächsten Doppelpack schnürt und so sogar sein Tagesergebnis noch in den Minusbereich dreht. Mit der 70 (-2) tritt er zwar auf der Stelle, reist aber mit einem guten 16. Platz weiter ins Urlaubsparadies von Mauritius.

Paul Streeter (ENG) setzt sich im Stechen gegen Miguel Angel Jimenez (ESP) durch und gewinnt mit einem Gesamtscore von 15 unter Par.

>> Leaderboard Costa Blanca Masters

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Greifvogel-Show

PARIS LEGENDS CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier lässt am Ende seiner Runde gleich zwei Adler hintereinander lassen und liegt damit sogar auf Kurs zum Stechen, ehe Gary Orr (SCO) am Schlussloch noch ein Birdie mitnimmt und so den Wiener noch auf Rang 2 verdrängt. Gordon Manson beendet das Turnier im Mittelfeld.

Nachdem er sich in der Vorwoche nur dem Spanier Santiago Luna knapp geschlagen geben musste, zählt Markus Brier zu den Mitfavoriten in Paris, wo es ab Donnerstag über drei Runden um 300.000 Euro Preisgeld gehen wird. Brier misst sich zwei Wochen nach dem Ryder Cup nicht in Le Golf National sondern im Racing Club de France La Boulie mit etlichen Golflegenden und mischte schon nach dem ersten Spieltag und einer fehlerlosen 68 (-4) wie schon in der Vorwoche wieder ganz vorne mit. Auch am Freitag präsentierte er sich von seiner besten Seite und blieb mit der 69 (-3) ganz vorne dran.

Zunächst verläuft dann auch der Sonntag nach Plan, denn nach stabilen ersten Bahnen findet er schon am Par 5, der 4 das erste Birdie und taucht so schon früh in den roten Bereich ab. Danach marschiert er weiterhin mit sicherem Spiel über den Platz, ehe es ihn kurz vor dem Turn auf der 9 mit einem Doppelbogey richtig heftig erwischt.

Des Schlechten noch nicht genug muss er kaum auf den Backnine angekommen den nächsten Schlag abgeben, ehe Markus ein richtig spektakuläres Finish hinlegt. Zunächst krallt er sich mit Birdies auf der 11 und der 13 den Ausgleich und lässt am Ende der Runde am Par 5 Doppelpack gleich zwei Adler in Folge landen. Damit notiert er noch die 68 (-4) und liegt damit kurzzeitig sogar auf Kurs zum Stechen um den Sieg. Erst ein abschließendes Birdie von Gary Orr verdrängt Markus Brier noch auf Rang 2. Damit fährt er seinen bereits zweiten 2. Platz in Folge ein. Der erste Sieg scheint mittlerweile wirklich zum Greifen nah zu sein.

Im Mittelfeld eingeordnet

Gordon Manson bastelt in Paris weiter an der Formkurve und bog diese mit einer 70er (-2) Runde am Donnerstag auch von Beginn an in die richtige Richtung. Am Freitag allerdings agierte der gebürtige Schotte dann zu fehleranfällig und musste sich mit einer 76 (+4) zufrieden geben, die ihn weit zurückwarf.

Der Finaltag lässt sich dann aber richtig gut an, denn auf der 11 (Par 5) nimmt er zum bereits dritten Mal in dieser Woche ein Birdie mit und taucht so schon früh in den roten Bereich ab. Danach allerdings wird es etwas fehleranfälliger und er muss zunächst am Par 3, der 15 den Ausgleich einstecken und rasselt danach mit einem Doppelbogey auf der 17 unangenehm zurück. Zumindestens kann er auf der 18 einen schnellen Konter setzen.

Die Frontnine verlaufen dann richtig unspektakulär, denn der Wahlkärntner reiht fast die gesamten vorderen neun Bahnen über Pars aneinander. Erst auf der 8 gelingt dann noch ein Par 5 Birdie, das er sich mit abschließendem Bogey aber sofort wieder zunichte macht. Schlussendlich marschiert er mit der 73 (+1) über die Ziellinie und platziert sich damit als 36. im Mittelfeld. Auch seine Formkurve dreht er einigermaßen in die richtige Richtung, wobei es derzeit vor allem noch die Konstanz über drei Runden ist, die echt Topergebnisse verhindert.

>> Leaderboard Paris Legends Championship

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Hauchdünn geschlagen

EUROPEAN SENIOR MASTERS – FINAL: Markus Brier muss sich im Forest of Arden lediglich Santiago Luna (ESP) knapp geschlagen geben und unterstreicht mit Rang 2 seine derzeitige Topform. Gordon Manson arbeitet sich mit einer roten Schlussrunde noch um einige Ränge nach vor.

Nach den Plätzen 3, 11 und 14 bei den letzten drei Turnieren auf der britischen Insel kann es Markus Brier nicht erwarten, zu einem letzten Einsatz im heurigen Jahr zurückzukehren. Am noblen Golfkurs von Forest of Arden zählt der Wiener beim 200.000 Euro Turnier zu den Favoriten. Diese Rolle bestätigt er auch sofort, dann nach der 65 (-7) führte der Wiener nach der ersten Runde das Feld sogar an. Bei pitschnassen Verhältnissen ging sich dann am Samstag zwar nur die 73 (+1) aus, damit startet er aber als erster Verfolger in den Finaltag.

Schon früh schließt er dann mit einem Birdie auf der 2 die Lücke und übernimmt nach weiterem roten Eintrag auf der 3 sogar wieder das Kommando am Leaderboard. Zwar zieht auch Santiago Luna das Tempo wieder an, mit weiterem Par 5 Birdie bleibt “Maudi” aber in der geteilten Führung. Erst ein Bogey danach bremst den Schwung wieder spürbar ab, die Chance auf den ersten Titel lebt beim Turn aber nach wie vor.

Ein Bogey auf der 10 – auf jeder Runde brummte ihm das Par 4 einen Schlagverlust auf – lässt den Spanier dann aber erstmals etwas komfortabel davonziehen. Markus spult danach zwar “brav” die Bahnen ab, kommt mit Pars dem Führenden aber nicht näher. Erst das Par 5, der 7 lässt dann wieder einen Schlag springen, womit er Luna aber nicht mehr abfangen kann. Mit der 70 (-2) und einem ganz starken 2. Rang unterstreicht Markus Brier aber seine derzeitige Topform und macht klar, dass der erste Sieg wohl nur noch eine Frage des “Wann” und nicht des “Ob” ist.

Jeden Tag gesteigert

Gordon Manson hofft nach der Rückkehr auf die Staysure Tour endlich wieder Anschluss an die Topleistungen der Vorjahre zu finden, hat zum Auftakt aber mit Problemen zu kämpfen und kommt über die 76 (+4) nicht hinaus, die ihm nur einen Platz im hinteren Mittelfeld ermöglichte. Am Samstag hatte er den Platz dann aber bereits besser im Griff und arbeitete sich mit der 72 (Par) um einige Ränge nach vor.

Der Sonntag beginnt dann mit einem Bogey auf der 10 alles andere als nach Plan. Gordon stabilisiert sein Spiel aber rasch und kann am Par 3, der 15 mit seinem ersten Birdie das Score wieder ausgleichen. Gleich danach macht es sich allerdings ein weiterer Schlagverlust bequem, weshalb der gebürtige Schotte nur im zarten Plusbereich auf den Frontnine ankommt.

Diese hat er dann richtig gut im Griff, denn schon auf der 2 nimmt er das nächste Birdie mit, womit er sein Tagesergebnis wieder auf Anfang stellt. Nach recht souveränen Pars nimmt er dann auf der 8 (Par 3) noch einen weiteren roten Eintrag mit und bringt so erstmals in dieser Woche mit der 71 (-1) eine Runde unter Par zum Recording, was am Ende noch für Rang 24 reicht.

>> Leaderboard European Senior Masters

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Top in Schottland

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier fährt bei schwierigen Verhältnissen im Craigielaw GC einen richtig starken 3. Rang ein und sorgt damit für eine Karriere-Bestmarke bei den Ü50.

Nach zwei gelungenen Turniereinsätzen in England ist Markus Brier zurück auf der britischen Insel. Nach dem Motto “Aller guten Dinge sind drei” hoffte der 50-jährige auch bei der Scottish Senior Open um die gut dotierten Preisgeldschecks mitspielen zu können. Das Vorhaben geht an den ersten beiden Tagen auch durchaus gut auf, denn mit zwei 70er (-1) Runden startet der Wiener als starker 6. in die letzte Runde.

Markus findet dann mit einem anfänglichen Bogey nur eher schlecht als recht in die letzte Runde, radiert den Makel aber sofort auf der 2 wieder aus, was auch sichtlich Stabilität in sein Spiel bringt. Gleich sechs Pars in Folge reiht er danach aneinander, eh er kurz vor dem Turn auf der 9 ein weiteres Bogey notieren muss, was ihn nur im zarten Plusbereich auf die Backnine abbiegen lässt.

Bei immer schwieriger werdenden Bedingungen, die generell die Scores spürbar nach oben treiben hat auch “Maudi” auf der hinteren Platzhälfte alle Hände voll zu tun um sein Score zusammenzuhalten. So kommt es, dass er auf der 10 gleich den Bogeydoppelpack schnüren muss, weiß aber am Par 5, der 11 sofort zu kontern, nur um sofort mit dem nächsten Bogey wieder zurückzurutschen.

Da sich dann auch auf der 14 nur ein Schlagverlust ausgeht, droht Markus sogar aus den Top 10 zu rutschen, locht am Schlussloch aber noch einen Birdieputt zur 73 (+2) und darf sich so am Ende sogar über sein erstes Top 3-Ergebnis der jungen Senioren-Karriere freuen.

Kein Vorwärskommen

Im Craigielaw GC von Longniddry ist von Freitag bis Sonntag auch Gordon Manson in seinem Geburtsland mit von der Partie. Er nimmt die Finalrunde nach Auftritten 72 (+1) und 76 (+5) Schlägen aber nur von weit hinten in Angriff und hat auch am Sonntag Probleme einen richtigen Rhythmus zu finden, denn bei lediglich einem Birdie muss er schon auf den Frontnine ein Doppelbogey und ein Bogey notieren, was ihn hinten regelrech einzementiert.

Das fehlerhafte Spiel setzt sich dann auch auf der zweiten Platzhälfte weiter fort, denn mit dem nächsten Doppelbogey kommt er nicht vom Fleck. Zwar darf er sich kurzzeitig auch über ein Birdie freuen, mit noch einem weiteren Fehler geht sich am Sonntag in Schottland aber nicht mehr als die 75 (+4) aus, die am Ende als 48. nur für einen Platz am hinteren Ende des Klassements reicht.

Gary Orr (SCO) sichert sich mit einer 76er (+5) Schlussrunde und bei gesamt 4 unter Par den Sieg in seiner Heimat.

>> Leaderboard Scottish Senior Open

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Später Stolperstein

PGA SENIOR CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier klopft am Sonntag zweimal vehement an den Top 10 an, stolpert gegen Ende aber über ein Triplebogey und muss sich so im London GC mit einem Platz im vorderen Mittelfeld zufrieden geben. Auch Gordon Manson verpasst eine rote Schlussrunde.

Gordon Manson erwischte am Donnerstag einen Auftakt nach Maß. Der gebürtige Schotte legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und lag schon nach den ersten neun Bahnen bei 5 unter Par. Zwar ebbte der Schwung auf den Frontnine etwas ab, mit der 67 (-5) schuf er sich aber eine richtig gute Ausgangslage. Markus Brier hingegen hatte am ersten Spieltag auf den ersten neun Bahnen einige Schwierigkeiten und drehte erst mit einem Birdie am Schlussloch seine Runde noch zurück auf Level Par.

Am Freitag tauschten die beiden Österreicher dann die Rollen, denn während Markus Brier mit einer 66 (-6) auf die Überholspur abbog, stagnierte Gordon Manson mit der 71 (-1) etwas und büßte damit etliche Ränge ein. Ins Wochenende starten die beiden rot-weiß-roten Akteure so fast Hand in Hand vom 17. Rang aus und gehen nur knapp hintereinander in den Flights in den Moving Day. Erst am Samstag klafften die Auftritte der beiden dann etwas auseinander, denn Markus Brier wahrte mit der 70 (-2) die Chance auf ein Topergebnis, Gordon Manson hingegen rutschte mit der 73 (+1) ins Mittelfeld zurück.

Zweimal dran

Markus Brier startet richtig gut in den Finaltag und schnürt schon auf der 2 und der 3 einen Birdiedoppelpack, der ihn klar zu den Toprängen aufschließen lässt. In Folge geht der Schwung aber deutlich verloren und da es sich danach auch zwei Bogeys gemütlich machen, rasselt er recht rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Da er die 9 aber noch zu einem Birdie überreden kann, kommt er doch noch im Minusbereich auf den Backnine an.

Dort schraubt er sein Score dann mit den nächsten Birdies auf der 11 und der 14 wieder tiefer in die richtige Richtung und klopft so einmal mehr vehement an den Top 10 an. Doch wieder schleicht sich danach der Fehlerteufel ein. Ein Bogey auf der 15 wiegt dabei noch nicht so schwer, ein Triplebogey danach fällt jedoch sehr wohl ins Gewicht und verbaut Markus sogar noch die Runde unter Par. Mit der 73 (+1) ist so für ihn in dieser Woche nicht mehr als Platz 26 zu holen.

Etwas stagniert

Gordon Manson hat auch am Sonntag weiterhin einige Probleme auch nur ansatzweise an die richtig starke Auftaktrunde anzuknüpfen. Schon früh muss er auf der 3 den ersten Fehler verzeichnen, kann diesen zwar auf der 7 ausbessern, rutscht mit weiterem Bogey knapp vor dem Turn auf der 9 aber wieder zurück.

Die zweiten Neun hat der Wahlkärntner dann aber sichtlich besser im Griff, denn die gesamte zweite Platzhälfte über muss er keinen weiteren Schlag mehr abgeben, findet allerdings auch lediglich ein einziges Birdie. Damit rückt er zwar sein Score wieder auf Level Par zurecht und unterschreibt schließlich die 72 (Par) im Klassement büßt er damit als 36. aber sogar ein paar Ränge ein.

Philip Golding (ENG) sichert sich nach einer 63er (-9) Schlussrunde und bei gesamt 18 unter Par überlegen den Sieg.

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