Schlagwort: markus brier

Hauchdünn geschlagen

THE SINCLAIR INVITATIONAL – FINAL: Markus Brier agiert auch im Hanbury Manor Mariott Hotel & CC in absoluter Topform und muss nur David Shacklady (ENG) knapp um einen Schlag den Vortritt lassen.

Ein vorletztes Mal geht es für Markus Brier im heurigen Jahr auf die britischen Inseln zum Kräftemessen mit den Altstars. Lawrie, Woosnam, Chapman, Price und Lane haben sich in Hanbury Manor angesagt, wo um ein stolzes Preisgeld von 400.000 Pfund über drei Tage gekämpft werden wird. Österreichs erster European Tour-Champion zeigte sich zuletzt mit Platz 4 in Schottland von seiner besten Seite und hofft somit auch im englischen Ware vorne mitmischen zu können. Gordon Manson ist einmal mehr nur auf der Warteliste zu finden.

Zum Auftakt findet sich “Maudi” auch durchaus souverän zurecht, denn mit einer langen Parserie macht er zunächst nichts falsch. Erst die 16 entwickelt sich dann erstmals nicht nach dem Geschmack des Wieners, denn mit dem ersten Bogey rutscht er etwas zurück. Der Konter sitzt in Form eines Eagles am Par 5 danach aber perfekt. Auch auf den vorderen neun Bahnen zeigt er durchgehend starkes und vor allem fehlerfreies Golf. Da er parallel dazu von der 7 und 9 noch zwei weitere Birdies mitnimmt, setzt er sich mit der 69 (-3) sogar im Spitzenfeld fest.

Der Samstag verläuft dann allerdings auf den Frontnine nicht so richtig nach dem Geschmack des Wieners, denn schon das Par 5 der 2 hängt ihm den ersten Fehler um und da er auch auf der 6 ein Bogey nicht vermeiden kann, droht er sogar die Top 10 aus den Augen zu verlieren. Erst die 9, das zweite Par 5 der Frontnine, erweist sich erstmals als gnädig und spendiert ihm auch das erste Birdie. Zwar muss er recht rasch nach dem Turn wieder einen Fehler verzeichnen, drückt dann aber spektakulär aufs Tempo und nimmt mit gleich vier rote Einträge in Folge mit. Da er die Runde dann noch mit einem weiteren Birdie beendet, notiert er sogar die nächste 69 (-3) und behauptet sich so im Spitzenfeld.

Fast ganz vorne

Durchaus noch mit Außenseiterchancen sogar auf den Sieg ausgestattet, legt Markus am Finaltag dann ganz sichere Frontnine hin. Mit soliden Pars macht er zu Beginn nichts falsch und da er am Par 3 der 6 und am Par 5 der 9 die ersten Birdies aufsammeln kann, knackt er vor den letzten neun Bahnen sogar bereits die Top 3. Erst die 11 wird ihm wie schon am Vortag zum Verhängnis und er muss auch den ersten Schlag abgeben. Da er mit der 13, der 17 und der 18 aber noch drei weitere Birdies einsackt, unterschreibt er am Ende sogar die 68 (-4) und verpasst damit bei gesamt 10 unter Par und als 2. nur hauchdünn um einen einzigen Schlag sogar den ganz großen Wurf.

Nach Rang 4 in der Vorwoche und Rang 3 nun in England ist klar, dass sich Markus Brier wohl rechtzeitig zum Heimspiel am Murhof in absoluter Topform befindet. Zunächst geht es noch vom 19. bis 21. September nach Paris, wo er noch an den letzten Stellschrauben arbeiten kann, ehe für Markus dann ab 27. September mit den Murhof Legends wohl das Highlight des diesjährigen Turnierkalenders ansteht.

>> Leaderboard Sinclair Invitational

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Zweitbestes Saisonergebnis

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier spielt im Craigielaw GC lange Zeit um den Sieg mit. Erst ein spätes Doppelbogey wirft ihn dann noch etwas zurück, mit Rang fährt er aber immerhin sein zweitbestes Saisonergebnis ein.

Markus Brier misst sich bei der schottischen Seniors Open mit gleich vier ehemaligen Major-Champions, Michael Campbell, Sandy Lyle, Paul Lawrie und Ian Woosnam. Gespielt wird auch heuer in Craigielaw an der Küste von East Lothian bei Edinburgh. Der Wiener hat gute Erinnerungen an den Linkskurs, wo er im Vorjahr mit Platz 3 eines seiner herausragenden Ergebnisse in der noch jungen Ü50-Karriere ablieferte. Gordon Manson muss leider auch in seiner alten Heimat am Wartebankerl Platz nehmen.

Markus spult richtig solide Frontnine ab, wenngleich sich die Highlights bislang noch durchaus in Grenzen halten. Lediglich ein einziges Birdie kann er auf der Scorecard notieren, da er aber parallel dazu auch keinen Fehler einstecken muss, kommt er im zartrosa Bereich auf den Backnine an.

Dort allerdings schleicht sich dann auf der 10 auch der erste Fehler ein. “Maudi” lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen, sammelt auf der 12 und der 14 noch weitere Birdies auf und kann sich so am Ende auf der 17 sogar noch ein Bogey leisten um trotz allem mit einer geröteten 70 (-1) und damit in guter Ausgangslage zum Recording zu kommen.

Im Titelkampf

Am Samstag hat Österreichs erster European Tour Champion dann vor allem mit den Par 5 Löchern so seine liebe Mühe. Schon die 11 – seine zweite Bahn – luchst dem Wiener den ersten Schlag ab. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar wieder, läuft aber vergeblich einem Birdie hinterher und tritt sich zu allem Überfluss kurz vor dem Turn am Par 5 der 18 sogar ein Doppelbogey ein, was ihn deutlich zurückrutschen lässt.

Kaum auf den ersten Neun angekommen findet er aber den Reset-Button und kämpft sich mit einem Birdiedoppelpack wieder zurück. Gekonnt vermeidet er danach weitere Fehler und darf sich auf seinem Schlussloch – der 9 – sogar über den scoretechnischen Ausgleich freuen, der ihn als einer der ersten Verfolger von Peter Fowler (AUS) in den Finaltag gehen lässt.

Lange Zeit dran

Am Finaltag spult er richtig farbenfrohe Frontnine ab, zeigt aber erneut, dass er den schwierigen Craigielaw GC durchaus gut im Griff hat. Schon früh findet er auf der 2 und der 3 die ersten Birdies, ehe sich auch die ersten Fehler breit machen. Da er aber noch zwei weitere rote Einträge mitnimmt, sind diese recht gut zu verkraften und “Maudi” kommt damit mit nur einem einzigen Schlag Rückstand auf Paul Lawrie (SCO) zum Turn.

Selbst ein Bogey am Par 5 der 11 kann er verkraften um ganz vorne dranzubleiben. Erst ein Doppelbogey und ein weiterer Fehler danach werfen ihn dann gegen Ende aus dem Titelrennen, nach einem abschließenden Birdie darf er sich aber nach der 73 (+2) immerhin über Rang 4 und damit sein zweitbestes Saisonergebnis nach Rang 3 von Frankreich freuen. Den Sieg schnappt sich Local Hero Paul Lawrie, der nach der 72 (+1) als einziger Spieler einen Score knapp unter Par aufweist.

>> Leaderboard Scottish Senior Open

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Zu viele Fehler

THE SENIOR OPEN – 2. RUNDE: Markus Brier verpasst bei den Senior Open in Royal Lytham & St. Annes mit deutlich zu fehleranfälligem Spiel klar den Cut.

Markus Brier kommt nicht gerade in allerbester Form zu seiner zweiten Senior Open nach England angeflogen. Der 51-jährige Wiener konnte allerdings sein letztes Topergebnis vor einem Monat, einen 6. Platz in Wales, immerhin auf britischem Golfrasen feiern.

Linksgolf ist die Paradedisziplin Briers, der mit dem 12. Platz in Carnoustie 2007 auch weiterhin die rotweißrote Bestmarke bei Majors hält. Bei seinem Debüt im Kreis der Senioren im Vorjahr cuttete Brier auch problemlos und erreichte immerhin Platz 32. Der Wahlsteirer Miguel-Angel Jimenez geht als Titelverteidiger in die heurige Senior Open, die am Linksklassiker von Royal Lytham & St. Annes ausgetragen wird.

Von Beginn an Probleme

“Maudi” hat am Donnerstag dann gleich in den Morgenstunden allerdings mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn schon auf der 1 und der 3 machen es sich die ersten Fehler gemütlich. Auch in Folge läuft er bei schwierigen Verhältnissen vergeblich einem Birdie hinterher und tritt sich noch auf den Frontnine zwei weitere Fehler ein, die ihn spürbar zurückfallen lassen.

Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn kaum auf den zweiten Neun angekommen tritt er sich sogar ein Doppelbogey ein. Erst danach kehrt auch erstmals ein etwas gewinnbringenderer Rhythmus ein, der ihm auch zwei Birdies ermöglicht. Doch so schnell der positive Schwung kam, so schnell reißt dieser auch wieder ab, wie zwei darauffolgende Bogeys zeigen.

Schlussendlich unterschreibt der Wiener am Donnerstag nur die 76 (+6) und hängt sich damit im Kampf um den Cut bereits einen eher unangenehmen Rucksack um. Bei den zähen Verhältnissen lebt mit einer starken zweiten Runde aber die Chance aufs Wochenende immerhin noch.

Ein Schneemann als Spielverderber

Trotz der gleich zwei Gewitterunterbrechungen am Donnerstag und der damit verbundenen Verzögerung des Abschlusses der ersten Runde, kommt Markus Brier am Freitag wie geplant um 13:19 MEZ dazu seinen Zweitrundenauftritt zu beginnen.

Der Start verläuft auch durchwegs solide, wenngleich er sich auf der 3 ein recht frühes Bogey eintritt. Richtig unangenehm wird es dann aber auf der 6, denn mit einem Doppelpar beraubt er sich wohl schon früh in der zweiten Runde der letzten Chance doch noch den Cut zu stemmen. Immerhin kann er danach am Par 5 auch das erste Birdie notieren.

Auf den zweiten Neun kehrt dann deutlich mehr Ruhe ein, wenngleich er auf der 15 noch einmal einen Schlag abgeben muss. Am Ende steht Markus Brier auch am Freitag nur mit einer hohen Nummer beim Recording und verpasst damit in Royal Lytham & St. Annes mit der 75 (+5) und bei gesamt 11 über Par und als 113. deutlich den Cut.

>> Leaderboard The Senior Open

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Würdiger Schlusspunkt

SWISS SENIORS OPEN – FINAL: Markus Brier zeigt in Bad Ragaz nach enttäuschenden zwei Runden ein starkes Finish. Jose Cocerers holt sich den Titel.

Markus Brier kam in Topform in den Schweizer Kurort Bad Ragaz zur Swiss Seniors Open. Nach zwei Top 10-Ergebnissen und einem Platzrekord samt Hole-in-One wollte der 50-jährige seinem Landsmann Gordon Manson nacheifern, der vor vier Jahren am noblen Golfrasen von Bad Ragaz den Titel holte. Golf ist jedoch kein Wunschkonzert, vor allem an den ersten beiden Tagen lief das Turnier am Wiener vorbei, der erst am Finaltag zu Normalform auflief.

Vor allem auf den ersten neun Löchern im Turnier fand sich Österreichs erster European Tour Champion nicht wirklich gut zurecht, denn die gesamte erste Platzhälfte über ist er vergeblich auf der Suche nach einem Birdie und muss sogar ein Bogey am Par 5 notieren. Schlussendlich geht sich zum Auftakt sogar nur eine 72 (+2) aus, womit er nur im hinteren Drittel des Klassements zu finden ist.

So ein richtiger Birdierhythmus will sich dann auch am Samstag nicht einstellen. Zwar überredet er diesmal das Bogeyloch vom Vortag sogar zu einem roten Eintrag, ins Rollen kommt er damit aber nicht. Insgesamt gehen sich auch am zweiten Spieltag lediglich zwei Birdies aus, da er aber gleich drei Fehler notieren muss, steht er nur mit der 71 (+1) beim Recording und kommt vom hinteren Leaderboardbereich nicht weg.

Erst am Finaltag stellt sich beim Wiener ein gewinnbringender Rhythmus ein, denn schon das Par 5 der 12 lässt den ersten Schlaggewinn springen. Zwar rutscht er auch postwendend mit einem Fehler wieder auf den Ausgangspunkt zurück, ein Eagle auf der zweiten langen Bahn pusht Markus dann aber klar in die richtige Richtung.

Kaum auf den ersten neun Bahnen angekommen findet der Jung-Senior dann auf der 1 gleich das nächste Birdie und kann so sogar seinen Gesamtscore wieder auf Even Par zurechtrücken. Mit meist sicheren Pars verwaltet er sein Zwischenergenis dann lange Zeit gekonnt. Erst die 9 – seine Schlussbahn – entwickelt sich dann noch unangenehm und knöpft “Maudi” noch einen Schlag ab. Mit der 68 (-2) macht er zwar keine großen Sprünge mehr, beendet das Turnier aber immerhin mit seiner besten Runde der Woche auf Position 33.

Der Argentinier Jose Coceres sichert sich mit bogeyfreier Finalrunde den Schweizer Titel bei 11 unter Par.

>> Endergebnis Swiss Seniors Open

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Platzrekord pulverisiert

EUROPEAN LEGENDS – FINAL: Markus Brier legt zum Abschluss eine Runde für die Ewigkeit hin und pulverisiert im Trevose Golf & Country Club von Padstowe unter anderem mit einem Hole in One den Platzrekord um gleich zwei Schläge.

Nach dem hervorragenden 3. Platz zuletzt in Frankreich ist Markus Brier gut gerüstet für den Golfsommer, der gleich 5 Turniere auf den britischen Inseln sehen wird. Los geht es bei Ian Woosnam’s Debüt als Tournament-Host am Links-Kurs von Trevose im Süden Englands. Peter Baker, Barry Lane oder Paul Lawrie werden es dem 50-jährigen Wiener sicher nicht leicht machen.

Sofort fand sich “Maudi” dann aber am Freitag bestens im Turnier zurecht und nahm gleich am Par 5 der 10 das erste Birdie mit. In Folge aber lief dann nicht mehr allzu viel zusammen und nach einigen Fehlern musste er sich schließlich sogar mit der 75 (+3) zufrieden geben. Am Samstag aber zeigte sich der Wiener dann schon deutlich souveräner und rettete auch dank eines abschließenden Birdies noch die 72 (Par) ins Clubhaus, womit er um etliche Plätze nach oben kletterte.

Traumrunde zum Abschluss

Am Finaltag dreht der Routinier dann aber so richtig an der Birdieschraube, denn schon auf den ersten fünf Bahnen findet er vier Birdies und marschiert damit im Eiltempo nach vor. Zwar brummt ihm danach erneut die 7 einen Fehler auf, mit einem gelochten 9er Eisen zum Hole in One sorgt er am Par 3 danach aber für das Highlight des Turnieres und hängt gleich darauf noch ein Birdie am Par 5 an. Mit einem Zwischenstand von -6 nach 9 knackt Markus damit bereits zur Halbzeit die Top 10.

Auch auf den Backnine hat er alles felsenfest im Griff, locht auf der 10, der 14 und der 15 zu weiteren Birdies und marschiert so mit Riesenschritten an der Konkurrenz vorbei. Erst die abschließende 18 erweist sich dann noch einmal als kleiner Spielverderber und hängt ihm noch ein Bogey um. Doch trotz des Fehlers pulverisiert Markus Brier mit der 64 (-8) regelrecht den Platzrekord, der bislang bei 6 unter Par lag. Mit der Traumrunde marschiert er auch noch bis auf Rang 6 nach vor und darf sich somit über ein absolutes Topergebnis freuen.

Jean-Francois Remesy (FRA) gewinnt bei gesamt 10 unter Par.

>> Leaderbard European Legends

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Im vorderen Mittelfeld

SENIOR ITALIAN OPEN – FINAL: Markus Brier tritt mit einer finalen 72 im Villaverde Resort auf der Stelle und beendet die Senior Italian Open im vorderen Mittelfeld.

Sein intensives Reiseprogramm führte Markus Brier von Maria Lankowitz nach New York zum Senior Major und sofort anschließend nach Udine zur Senior Italian Open. Zur heurigen Europa-Premiere der Staysure Tour für die besten Ü50-Pros hatten sich gleich 17 aus den Top 20 der letztjährigen Order of Merit angesagt, unter anderem Roger Chapman, Peter Fowler, Stephen Dodd oder Barry Lane. Gordon Manson wurde zu weit hinten auf der Warteliste geführt um ebenfalls mitwirken zu dürfen.

Markus Brier fand durchaus gut in die erste Runde und nahm schon am Par 3 der 12 das erste Birdie mit. Auch danach zeigte er grundsolides Golf und durfte sich am Par 5 der 16 über sein zweites Birdie freuen. Doch plötzlich riss der gewinnbringende Schwung und “Maudi” trat sich noch vor dem Wechsel auf die Frontnine einen Bogeydoppelpack ein, der ihn wieder auf den Ausgangspunkt zurückwarf.

Die beiden Bogeys lockten den Wiener aber regelrecht aus der Reserve, denn sofort setzte er auf der 1 einen passenden Konter und holte sich so postwendend wieder ein gutes Gefühl. Dieses warf er in Folge auch gekonnt in die Waagschale, denn bis zum Schluss fand er noch drei weitere Erfolgserlebnisse und legte so einen mehr als nur guten Start ins Turnier hin.

Nachdem er als Co-Leader übernachten konnte, nahm er knapp nach 9 Uhr seine zweite Runde in Angriff und präsentierte sich am Freitag regelrecht als Mr. Souverän. Die gesamten Frontnine über spulte er mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab und blieb damit dem absoluten Spitzenfeld treu erhalten.

Das änderte sich dann jedoch nach dem Turn, denn nach elf Pars in Folge erwischte es Markus auf der 12 mit dem ersten Bogey. Anders als am Vortag konnte er auf den Schlagverlust am zweiten Spieltag auch nicht reagieren und trat sich bis zum Schluss noch zwei weitere Fehler ein. Schlussendlich marschierte er am Freitag so mit der birdielosen 75 (+3) über die Ziellinie und fiel damit um viele Ränge zurück.

Der Finaltag beginnt dann für Markus Brier wie die zweite Runde geendet hat: mit einem Bogey! Der Schlagverlust am anfänglichen Par 5 wirft den Routinier auch bei seinem Gesamtscore wieder auf Level Par zurück und bedeutet auch den endgültigen Rückfall ins Mittelfeld des Klassements. Zumindestens kann er sein Spiel in Folge sichtlich stabilisieren und darf sich nach 25 birdielosen Löchern auch auf der 8 endlich wieder über einen roten Eintrag freuen.

Die zweite Platzhälfte wird dann aber so richtig kunterbunt. Zunächst orientiert er sich mit einem Birdiedoppelpack eindeutig in die richtige Richtung, radiert sich gleich darauf aber mit einem Doppelbogey beide Erfolgserlebnisse wieder aus. Noch einmal taucht er dann in den roten Bereich ab, rutscht jedoch abermals mit einem Fehler postwendend wieder auf Level Par zurück.

Schlussendlich unterschreibt Markus Brier am Samstag die 72 (Par) und kann damit bei der letzten Umrundung in Italien keinen Vorstoß mehr realisieren. Mit Rang 22 fährt er zwar eine durchaus respektable Platzierung ein, angesichts der Tatsache, dass er nach der Auftaktrunde jedoch sogar führte kann er sich damit nur bedingt zufrieden zeigen. Barry Lane (ENG) setzt sich gegen Marc Farry (FRA) am zweiten Extraloch mit Birdie durch und sichert sich den Sieg.

>> Leaderboard Senior Italian Open

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Nicht mehr ausgegangen

SENIOR PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Markus Brier präsentiert sich am Freitag in Oak Hill deutlich verbessert, verpasst bei seinem US-Major Debüt aber wegen der verpatzten Auftaktrunde den Sprung ins Wochenende.

Am Klassiker von Oak Hill gibt Markus Brier sein US-Debüt bei einem Senior Major. Eine Woche nach Brooks Koepka dürfen auch die besten Ü50-Pros ran, die ebenfalls in New York, allerdings auf einem anderen Kurs, ihren PGA Champion küren werden. Titelverteidiger ist der Engländer Paul Broadhurst.

Markus Brier ist zum Auftakt gleich mit früher Startzeit unterwegs und startet mit drei Pars auch sehr souverän ins Major. Danach allerdings häufen sich die Fehler und er tritt sich auf birdielosen neun Bahnen gleich vier Bogeys und nach Strafschlag an der 5 sogar ein Doppelbogey an. Erst auf der 10 geht sich dann auch das erste Birdie aus, doch ein Gewitter zwingt die Spieler danach zu einer mehr als einstündigen Pause.

Der 51-jährige Wiener scheint die Spiel- und Nachdenkpause gut genutzt zu haben und setzt mit Birdie zu einer Aufholjagd an. Doch das 13. Grün ist keine Glücksnummer und brummt ihm nach drei Putts sogar das Bogey auf. Am letzten Par 3 stochert Brier nach verzogenem Abschlag zweimal im Rough herum und gibt einen weiteren Schlag ab. Kurz vor Schluß misslingt die Befreiungsaktion aus einem Grünbunker, was mit einem weiteren Doppelbogey endgültig den bitteren Weg zu einer hohen Nummer ebnet. Passend dazu das Bogeyfinish zum Auftakt mit 9 über Par.

Am zweiten Spieltag präsentiert sich der Wiener deutlich sicherer von Tee bis Green und arbeitet sich mit jedem hart erarbeiteten Par näher an die Cutmarke heran, da diese rasch von +4 auf +8 klettert. Erst kurz vor dem Turn erwischen Brier erste Bogeys, nachdem er jeweils vom Tee patzt und aus dem hantigen Rough das Green nicht mehr regulär erreichen kann.

Auch auf den Backnine agiert er deutlich genauer und spult zunächst reihenweise die Pars ab, was ihm durchaus noch die Möglichkeit eröffnet mit zwei Birdies tatsächlich noch ins Wochenende zu kommen. Erst die 7 zerstört dann endgültig alle Hoffnungen, denn ein verzogener Abschlag mit anschließendem Dreiputt endet in einer Doublette, was schlussendlich die 74 (+4) und als 102. das verpasste Wochenende bedeutet.

Esteban Toledo (MEX) und Paul Broadhurst (ENG) teilen sich bei gesamt 3 unter Par die Führung.

>> Leaderboard Senior PGA Championship

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Gelungene Premiere

JORDAN MIXED OPEN – FINAL: Zwar kann am Finaltag weder Martin Wiegele noch Markus Brier oder Christine Wolf die Spitzenplätze knacken, mit nicht einer einzigen Runde über Par verläuft die Event-Premiere – sowohl Herren als auch Damen und Senioren werden in einer einzigen Wertung geführt – aus österreichischer Sicht aber durchaus gelungen.

Martin Wiegele geht als 22. aus der gleichen Ausgangslage wie seine Landsfrau Chrissie Wolf in den Samstag. Dabei ließ der Routinier am Freitag mit späten Fehlern eine noch viel bessere Ausgangslage liegen. Wie auch die Tirolerin hofft klarerweise auch er auf einen starken Finaltag um noch in Richtung Topplätze marschieren zu können.

Die die letzte Runde beginnt er dann durchwegs souverän, muss nach den ersten Bahnen aber noch auf ein Erfolgserlebnis warten. Lange Zeit muss er Geduld beweisen, ehe er sich kurz vor dem Turn mit dem ersten Birdie selbst betont und so auch wieder etwas an den Top 10 andockt. Das spornt den Steirer auch sichtlich an, denn gleich auf der 10 legt er weiter nach und bessert auch ein zwischenzeitliches Bogey danach nur zwei Bahnen später wieder aus, womit er hartnäckig an den Spitzenplätzen dranbleibt.

Noch einmal muss er dann einen Schlag abgeben, kontert den Fehler mit zwei abschließenden Birdies aber mehr als aus und unterschreibt so schlussendlich die 69 (-3). Zwar kann er als 18. die Topplätze damit nicht mehr attackieren, vor der in Kürze beginnenden Challenge Tour Saison präsentiert er sich aber sichtlich in immer besserer Form und erarbeitet sich als kleinen Bonus außerdem zusätzlich langsam aber sicher wieder einen Turnierrhythmus.

Nach der Finalrunde meint er: “Leider hab ich heute wieder einiges auf den Grüns liegen gelassen. Vor allem wenn ich am Vorgrün gelegen bin wars nicht sehr erfolgreich. Mal ist er durchgerollt, dann wieder viel zu kurz und ich war in Folge verunsichert. Es war aber ein versöhnliches Ende mit den Birdies auf 17 und 18, nachdem ich genau dort gestern vieles verhaut hab.”

“Alles in allem bin ich zufrieden. Das lange Spiel war auf gutem Niveau, das hätte auch für deutlich weiter vorne reichen können. Das Format war klasse und hat viel Spaß gemacht. Hoffentlich wird es sowas zum Ende einer Saison geben, damit die Challenge Tour es für die Rangliste zählen lässt, denn für die beiden anderen Touren zählt es ja. Von den Abständen her ist es jedenfalls sehr fair”, so Martin Wiegele abschließend.

Stecken geblieben

Markus Brier rutschte ebenfalls mit recht späten Fehlern etwas zurück, geht aber nur mit einem Schlag mehr Rückstand als Wolf und Wiegele auf die letzte Runde. Er weiß dann auch mit der 1 gleich das anfängliche Par 5 gut auszunützen, kann den roten Score aber nicht lange verwalten da es sich auf der 3 auch ein Fehler gemütlich macht. Bis zum Turn spult er dann solide die Bahnen ab, muss sich aber in punkto weiteren Birdies noch in Geduld üben.

Ganze 13 Löcher spult der Wiener mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab, ehe sich das Par 5 der 17 wieder als gewinnbringend erweiste und “Maudi” kurz vor Schluss wieder in den roten Bereich abtauchen lässt. Mit der 71 (-1) kann er aber keine großen Sprünge mehr machen und bleibt im Klassement als 33. regelrecht stecken.

Plätze eingebüßt

Christine Wolf präsentierte sich beim bisherigen Turnierverlauf richtiggehend in Birdielaune. Die Tirolerin durfte bislang auf 36 Löchern satte acht rote Einträge verzeichnen und liegt nur wegen eines zwischenzeitlichen Triplebogeys nicht in den Top 10. Am Finaltag hofft sie nun beim neuen Event – Herren, Damen und Senioren werden in einer einzigen Wertung geführt – auf eine gute letzte Runde um die Spitzenplätze womöglich noch knacken zu können.

Auch der Samstag lässt sich dann durchaus gut an. Zwar verpasst sie gleich auf der 1 ein Par 5 Birdie, holt den roten Eintrag aber auf der 3 recht rasch nach. Ausgerechnet das zweite Par 5 der Frontnine, die 9, entpuppt sich dann aber als etwas zu harte Nuss und hängt Chrissie das erste Bogey um, weshalb sie nur bei Level Par auf den zweiten neun Bahnen ankommt.

Das Par 5 Bogey bremst die Innsbruckerin regelrecht ein, denn auf den Backnine will nicht mehr viel zusammenlaufen und sie muss noch zwei weitere Fehler einstecken. Das parallel dazu lange Zeit keine weiteren Birdies gelingen wollen, wirkt sich so doppelt bitter aus. Erst auf der 16 und der 17 findet sie dann doch noch zwei rote Einträge, womit sie eine Runde über Par noch verhindern kann. Mit der 72 (Par) büßt sie jedoch dennoch etliche Ränge ein und beendet das Turnier wie Markus Brier auf Rang 33.

Der Niederländer Daan Huizing schnappt sich bei gesamt 16 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Jordan Mixed Open

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Lady in red

JORDAN MIXED OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf arbeitet sich im Ayla GC trotz eines zwischenzeitlichen Triplebogeys noch zu einer weiteren roten Runde. Martin Wiegele und Markus Brier rutschen mit Fehlern im Finish auf Level Par zurück.

Martin Wiegele legte beim neuen Event in Jordanien – Damen, Herren und Senioren spielen in einer einzigen gemeinsamen Wertung – einen durchaus vielversprechenden Start hin. Der Routinier notiert im Ayla GC eine 69 (-3) und startet mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den zweiten Spieltag. Doch auch Markus Brier und Christine Wolf präsentierten sich am Donnerstag voll auf Höhe des Geschehens und wahrten mit 70er (-2) Auftaktrunden ebenfalls klar die Chance um das Dreitagesturnier mit einem Topergebnis wieder verlassen zu können.

Anders als am Vortag startet Chrissie Wolf diesmal mit einem Birdie in die zweite Runde, kann das schnelle Erfolgserlebnis auf der 10 aber nicht lange verwalten, denn schon auf der 11 macht es sich auch das erste Bogey bequem, das sie postwendend wieder auf Level Par zurückwirft. Der Schlagverlust spornt die Tirolerin aber richtiggehend an, denn mit Par 5 Birdie auf der 13 und weiterem Erfolgserlebnis auf der 15 pirscht sie sich sogar bereits an die Top 10 an.

Kurz vor dem Turn legt die Innsbruckerin dann allerdings ungewollt eine Vollbremsung hin, denn die 18 lässt Chrissie nur nach sieben Schlägen wieder ihrer Wege ziehen, womit sie klarerweise viele Ränge einbüßt. Zwar verpasst sie danach gleich am Par 5 der 1 den Konter zu setzen, holt dies aber am darauffolgenden Par 3 nach und und stellt so ihr Tagesergebnis wieder auf Anfang. Ein Birdie geht sich dann auf der 8 aber noch aus und Chrissie bringt so trotz des zwischenzeitlichen Triplebogeys noch eine 71 (-1) zum Recording, womit sie als 22. im vorderen Mittelfeld in den Finaltag cuttet.

“Auf der 18 ist vieles zusammengekommen. Ich musste aus dem Bunker vorlegen und hab dann leider den dritten Schlag im Wasser versenkt und konnte danach das Up & Down nicht machen. Ansonsten wars wieder gut. Die Birdiequote stimmt bislang”, klärt sie die unangenehmen Szenen die zum Triplebogey führten auf.

Rückzug im Finish

Martin Wiegele zeigt am Freitag von Beginn an, dass er die Lücke zu den Spitzenplätzen so rasch als möglich schließen will, denn Birdies am Par 5 der 1 und der 3 lassen ihn in windeseile nach vor marschieren. Danach schläft sein Spiel allerdings etwas ein und kurz vor dem Wechsel auf die Backnine erwischt es ihn auf der 8 auch mit dem ersten Schlagverlust.

Das bremst den Vorwärtsdrang des Routiniers aber nur kurzzeitig ab, denn mit einem Birdiedoppelschlag auf der 13 (Par 5) und der 14 – das Par 4 entpuppte sich am Donnerstag mit einem Bogey noch als kleiner Spielverderber – setzt er sich im Spitzenfeld regelrecht fest. Doch plötzlich reißt der Faden in seinem Spiel komplett und er rutscht mit einem Bogey auf der 16 (Par 3) und einem abschließenden Doppelbogey sogar noch auf Level Par zurück. Mit der 72 (Par) und als 22. stellt zwar der Cut keinerlei Problem dar, zufrieden zeigen kann er sich mit dem schwarzen Finish aber mit Sicherheit nicht.

Nach der Runde meint er: “Das war eine richtig bittere Runde. Die ersten 15 hab ich schon nicht so gut gescored und dann mache ich so ein bitteres Finish. Das hing irgendwie alles an einem einzigen schlechten Schlag, wobei selbst der noch fast hätte gut enden können. Ich hab einfach zu viele Chancen heute ausgelassen. Das ist echt sehr schade, dann statt weit vorne zu sein vor der Schlussrunde, hab ich sowas hingelegt.”

Im Mittelfeld

Markus Brier findet sich von Beginn an am Freitag gut zurecht und nimmt schon vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit. Richtig lange währt die Freude aber nicht, denn auf der 4, dem Birdieloch des Vortages, geht sich nur ein Bogey aus, was ihn rasch wieder etwas zurückfallen lässt. Aus der Ruhe lässt er sich vom kleinen Rückschlag aber nicht bringen und taucht kurz vor dem Turn auf der 8 erneut in den Minusbereich ab.

Diesen kann er dann am Par 3 der 12 mit seinem bereits dritten Birdie des Tages noch weiter ausbauen und pirscht sich damit auch an die Top 10 an. Da sich danach auch das Par 5 als gewinnbringend erweist, schnürt er sogar den Doppelpack, gibt jedoch mit darauffolgendem Doppelbogey alles wieder aus der Hand. Da er danach auch am Par 3 der 16 einen Schlagverlust nicht verhindern kann, geht sich schließlich sogar nur die 72 (Par) aus, womit er zwar ohne Probleme cuttet, als 35. die Topränge jedoch etwas aus den Augen verliert.

Meghan MacLaren (ENG) stürmt mit einer 65 (-7) und bei gesamt 14 unter Par vor dem Finaltag an die Spitze.

>> Leaderboard Jordan Mixed Open

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Alles auf Rot

JORDAN MIXED OPEN – 1. RUNDE: Sowohl Martin Wiegele als auch Markus Brier und Christine Wolf können zum Auftakt im Ayla GC rote Runden notieren und verschaffen sich so gute Ausgangslagen für den weiteren Turnierverlauf.

Jeweils 40 Spieler von Challenge-, Staysure- und Ladies European Tour am gleichen Golfplatz, im gleichen Turnier um gemeinsame 393.000 Euro Preisgeld, nur von verschiedenen Abschlägen: unter dem Namen Jordan Mixed steigt in dieser Woche ein bislang einzigartiges Profi-Event.

Beim von Greg Norman mitinitiierten Event sind auch Martin Wiegele, Markus Brier und Christine Wolf mit von der Partie. Damit soll vor allem versucht werden, dem Damengolf die dringend benötigte Aufwertung zu geben. Das Kräftemessen über drei Tage findet am jordanischen Lake Akaba im von Norman designten Ayla Golf-Club statt.

An den Top 10 dran

Martin Wiegele findet sich auf den Backnine gut zurecht und nimmt nach anfänglichen Pars vom Par 5 der 13 das erste Birdie mit. Als Initialzündung stellt sich dieses aber noch nicht heraus, denn schon auf der 14 steht sein Score wieder auf Anfang. Zufrieden geben will er sich damit aber nicht und taucht am zweiten Par 5 der hinteren Platzhälfte erneut in den roten Bereich ab.

Danach geht er es lange Zeit sehr ruhig an und spult konzentriert reihenweise die Pars ab. Erst kurz vor Schluss drückt er das Gaspedal noch einmal durch und überredet mit der 7 und der 9 (Par 5) noch zwei weitere Bahnen zu Birdies. Mit der 69 (-3) legt der Routinier eine richtig gute Auftaktrunde hin und startet so als 18. und mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 aus sehr vielversprechender Position in die Freitagsrunde.

Die doppelte 70

Jung-Senior Markus Brier präsentiert sich von Beginn an auf Höhe des Geschehens und weiß nach souveränem Start gleich das erste Par 5 seiner Runde gewinnbringend zu nützen. Auch danach zeigt Österreichs erster European Tour Sieger ganz starkes Golf, bleibt weiterhin fehlerfrei und kann auch die zweite lange Bahn der Backnine zu einem Birdie überreden.

Das unglaublich stabile Spiel zieht er auch auf den ersten Neun zunächst weiter durch und darf sich auf der 4 sogar über sein bereits drittes Birdie des Tages freuen. Lediglich die 5 will dann nicht nach dem Geschmack des Wieners verlaufen, denn mit dem ersten und einzigen Bogey muss er den eben herausgeholten Schlag wieder abgeben. Mit der 70 (-2) legt “Maudi” aber einen richtig guten Start hin und verschafft sich als 25. außerdem eine durchaus vielversprechende Ausgangslage für den weiteren Verlauf des Dreitagesturniers.

Christine Wolf beginnt ihren Arbeitstag mit einem Par 5 Bogey auf der 1 alles andere als nach Plan, kann ihr Score aber zumindestens recht zeitnah auf der 3 wieder ausgleichen. In Folge spult sie hochkonzentriert die restlichen Bahnen der Frontnine ab und kommt so bei Level Par auf der zweiten Platzhälfte an.

Ganze acht Löcher lang muss sich die Tirolerin in Geduld üben, ehe es am Par 3 der 12 dann mit dem zweiten Birdie des Tages erstmals in den roten Bereich geht. Auch danach zeigt sie grundsolides Golf, schafft es weitere Fehler bis zum Ende der Runde zu vermeiden und darf sich zum Abschluss der Auftaktrunde auch auf der 18 noch über ein Birdie freuen, womit sie sich mit der 70 (-2) die durchwegs gute Ausgangslage mit ihrem Landsmann Markus Brier teilt.

“Der Platz liegt mir ganz gut. Die Par 5 muss ich noch ein bisschen besser nützen, dann passt es. Das Turnier ist echt super hier. Alle die hier sind geniessen es richtig und die Stimmung ist total gut”, spricht Chrissie nach der Runde vor allem die Atmosphäre des Events an.

Daan Huizing (NED) legt mit der 64 (-8) den besten Start aller Teilnehmer hin.

>> Leaderboard Jordan Mixed Open

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