Schlagwort: markus brier

Senioren Tour am Murhof

Markus Brier bekommt seine Heim-Open der Golf-Senioren: die Staysure Tour gastiert Ende September am Murhof und damit erstmals auch in Österreich.

Nachdem Markus Brier auf der European Senior Tour (Staysure Tour) im Vorjahr voll eingeschlagen hat – mit einer Serie von Top 5-Ergebnissen bei seinem ersten Dutzend Starts – macht eine Austrian Senior Open erstmals Sinn. Gary Stangl und Herwig Straka nutzen die Gunst der Stunde und die Zugkraft von Österreichs erstem European Tour-Sieger um die Staysure Tour 2019 nach Österreich zu bringen.

Die Austrian Senior Open wird vom 27. bis 29. September erstmals am Murhof mit einem Preisgeld von 250.000 ausgetragen werden, nachdem die Steirer einen Dreijahresvertrag mit Europas Senior Tour unterzeichneten. Für Brier ist der Murhof auch eine besondere Station um erstmals gegen Europas Ü50-Elite anzutreten: “Nicht nur, weil ich Botschafter der Murhof Gruppe bin, sondern vor allem, weil ich dort im Jahr 2002 das Challenge-Tour-Turnier gewinnen konnte. Dieser Sieg damals war der Startschuss für meine Karriere auf der European Tour. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun mit den Senioren nach Frohnleiten zurückkehren darf.”

Mit Gordon Manson, der bereits zwei Turniere bei den Golfsenioren gewinnen konnte und der zuletzt via Tourschool wieder eine Conditional Tourcard lösen könnte, wird Österreich beim Heimspiel gleich zwei heiße Eisen im Feuer haben.

(Foto: GEPA Pictures.com)

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Dutzend ist voll

MCB TOURCHAMPIONSHIP SEYCHELLEN: Markus Brier bekommt den Dreh für die Grüns bei seinem 12. Turnier auf der Staysure Tour erst spät heraus. Sein Einstandsjahr bei den Senioren verlief dennoch insgesamt sehr erfolgreich.

Der abschließende zweite Teil des MCB Tourfinales der Staysure Tour im Rahmen des neuen Indian Ocean-Swings ging auf den Seychellen über die Bühne. Europas Golfsenioren sind dazu erstmals im exklusiven Constance Lemuria Resort auf der kleinen Seychellen-Insel Praslin zu Gast um 300.000 US Dollar zum Abschluss einer langen Saison unter sich aufzuteilen.

Markus Brier fand sich zuletzt im schwül-heißen Tropenklima auf Mauritius nicht ganz zurecht und hofft, dass es auf den Bermuda-Grüns der Seychellen in dieser Woche besser läuft. Gordon Manson steht beim letzten Saisonturnier nicht am Start.

Knapp fünf Stunden lang ist Markus Brier dann am Freitag zum Däumchendrehen verurteilt, da heftige Regengüsse die gesamte Anlage fluten. Erst kurz vor 15:00 Uhr Ortszeit kann endlich gespielt werden. Mit Kanonenstart findet “Maudi” dann gleich am Par 5, der 6 ein anfängliches Birdie, gibt dieses aber postwendend wieder aus der Hand. Da ihm aber auf der 9 ein weiterer roter Eintrag glückt, taucht er rasch wieder in den Minusbereich ab.

Noch einmal erwischt es Österreichs ersten European Tour Sieger dann mit einem Fehler auf der 4, was sein Score erneut auf den Ausgangspunkt zurückdreht. Durch die heftigen Regenfälle geht die erste Runde dann auch zu Ende, da der Platzzustand es gerade einmal zulässt, dass 12 Bahnen absolviert werden können. Nach der 45 (Par) reiht sich Markus Brier bei dem überschaubaren Teilnehmerfeld von 32 Spielern im soliden Mittelfeld auf Position 12 ein.

Am Samstag sind die kompletten 18 Löcher wieder bespielbar und Brier schwingt sich mit Birdie in der Anfangsphase schon einmal unter die besten 10. Die schwüle Tropenhitze lässt jedoch noch vor der Halbzeit den Anfangsbonus mehr als nur dahinschmelzen: ein Durchhänger zwischen den Löchern 6 und 8 kostet gleich drei Schläge. Die Freude über den Birdiekonter zu Beginn der Back 9 währt nur kurz, da sich der Wiener von der 12 bis 14 einen weiteren Bogey-Triplepack schnürt.

Das abschließende Birdie kann die Runde von 5 über Par kaum mehr aufhübschen und reicht den einzigen Österreicher im Feld ins unterste Drittel des Leaderboards zurück. Der Spanier Miguel-Angel Martin trumpft auf dem Par 68-Kurs mit einer 59 groß auf und stürmt auf insgesamt 10 unter Par davon.

Am Schlusstag hat Brier sein Spiel neu aufgestellt und findet mit zwei Birdies auf den ersten 7 Löchern wieder den Zug nach vorne. Den ersten Schlagverlust muss er direkt vor der Halbzeit hinnehmen.

Den Dreh für die ungewohnten Bermudagrüns bekommt Markus erst im Finish heraus. Auf den letzten 5 Löchern seiner ersten Seniors Tour-Saison versenkt er noch drei Birdieputts. Den finalen Vormarsch torpediert jedoch das Doppelbogey am vorletzten Loch. Immerhin verabschiedet sich Brier mit einer 66 (-2) auf Position 16 in den Weihnachtsurlaub und darf nach 12 Turnieren mit einer Top 25-Platzierung in der Order of Merit durchaus zufrieden sein.

Das Turnier wurde aufgrund der Regenfälle vom ersten Tag auf 48 Löcher reduziert (12+18+18 Loch).

>> Endergebnis MCB Tour Championship

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Serie fortgesetzt

COSTA BLANCA MASTERS – FINAL: Markus Brier setzt im Melia Villaitana GC von Benidorm mit einem Rang seine Top 10 Serie fort und reist als einer der Mitfavoriten weiter nach Mauritius und auf die Seychellen. Gordon Manson zaubert am Finaltag sowohl Mr. Hyde als auch Dr. Jekyll aus dem Bag.

Markus Brier spult weiterhin eine fantastische erste Saison auf der Staysure Tour ab. Der Jung-Senior präsentierte sich das gesamte Jahr über meist von seiner besten Seite, was er jedoch seit September aufs Tableau postet ist schier unglaublich.

Schon bei den Travis Perkins Masters verpasste er nur knapp mit Rang 11 ein Top 10 Ergebnis. Seit den Scittish Open allerdings regnet es unaufhörlich Spitzenergebnisse. So fuhr er bei den Scottish Senior Open bereits einen ganz starken 3. Rang ein und musste sich danach bei den European Senior Masters und den Paris Legends Championship mit zwei 2. Plätzen nur ganz knapp geschlagen geben.

Weiter im Takt

Auch in Spanien, beim Europafinale der Staysure Tour, setzt der Wiener die beeindruckende Serie weiter fort. Markus ließ schon bei der ersten Runde teilweise seine starke Form aufblitzen, häufte aber nach dem Turn auch Fehler ein, weshalb sich schließlich nur die 71 (-1) ausging. Am Freitag aber präsentierte er sich dann von Beginn am von seiner besten Seite und startet nach einer 68 (-4) sogar aus den Top 10 in den Finaltag.

Dass “Maudi” auf keinen Fall die Serie der Topergebnisse beenden möchte macht er dann von Beginn an klar, denn nach einem schnellen Birdie auf der 2, nimmt er am Par 5, der 4 sogar ein Eagle mit und festigt damit auf den Frontnine seinen Platz unter den besten 10.

Auch nach dem Turn hat Markus alles bestens im Griff. Zwar verpasst er es auf der 11 (Par 5) gleich weiter nachzuegen, holt das verpasste Birdie mit zwei darauffolgenden Erfolgserlebnissen aber mehr als nach und macht sich so bereits daran sogar die Top 5 zu attackieren.

Mit seinem bereits fünften Birdie des Tages knackt er dann auf der 17 sogar die besten 3, ehe ihm die 18 noch eine fehlerlosen Parformance zunichte macht. Doch auch mit der 67 (-5) setzt er seine beeindruckende Serie der Topergebnisse weiter fort und reist mit einem sehenswerten 5. Rang weiter nach Mauritius zur Tour Championship.

Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Gordon Manson hatte zum Auftakt etwas mit der Beständigkeit und Konstanz zu kämpfen, was schließlich nur in einer 75 (+3) mündete. Am Freitag aber drehte der gebürtige Schotte dann richtig auf und marschierte mit einer 66 (-6) unaufhaltsam nach vor. Bei nur einem Schlag Rückstand auf die besten 10 ist auch für ihn noch vieles zu holen.

Am Samstag schaut dann zumindestens auf den Frontnine beim Wahlkärntner wieder Mr. Hyde hervor. Gordon muss gleich zwei Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren, was gerade einmal zwei Birdies klarerweise kaum auffangen können. Auf den zweiten Neun aber findet Gordon dann Dr. Jekyll wieder und macht sich mit beeindruckender Birdiequote daran die aufgerissenen Schläge wieder wegzuhobeln.

Gleich die 10 und die 11 kann er zu weiteren roten Einträgen überreden und pirscht sich damit wieder an den Ausgangspunkt heran. Nur kurz gönnt er sich dann drei Bahnen lang eine Verschnaufpause, ehe er auf der 15 und der 15 den nächsten Doppelpack schnürt und so sogar sein Tagesergebnis noch in den Minusbereich dreht. Mit der 70 (-2) tritt er zwar auf der Stelle, reist aber mit einem guten 16. Platz weiter ins Urlaubsparadies von Mauritius.

Paul Streeter (ENG) setzt sich im Stechen gegen Miguel Angel Jimenez (ESP) durch und gewinnt mit einem Gesamtscore von 15 unter Par.

>> Leaderboard Costa Blanca Masters

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Greifvogel-Show

PARIS LEGENDS CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier lässt am Ende seiner Runde gleich zwei Adler hintereinander lassen und liegt damit sogar auf Kurs zum Stechen, ehe Gary Orr (SCO) am Schlussloch noch ein Birdie mitnimmt und so den Wiener noch auf Rang 2 verdrängt. Gordon Manson beendet das Turnier im Mittelfeld.

Nachdem er sich in der Vorwoche nur dem Spanier Santiago Luna knapp geschlagen geben musste, zählt Markus Brier zu den Mitfavoriten in Paris, wo es ab Donnerstag über drei Runden um 300.000 Euro Preisgeld gehen wird. Brier misst sich zwei Wochen nach dem Ryder Cup nicht in Le Golf National sondern im Racing Club de France La Boulie mit etlichen Golflegenden und mischte schon nach dem ersten Spieltag und einer fehlerlosen 68 (-4) wie schon in der Vorwoche wieder ganz vorne mit. Auch am Freitag präsentierte er sich von seiner besten Seite und blieb mit der 69 (-3) ganz vorne dran.

Zunächst verläuft dann auch der Sonntag nach Plan, denn nach stabilen ersten Bahnen findet er schon am Par 5, der 4 das erste Birdie und taucht so schon früh in den roten Bereich ab. Danach marschiert er weiterhin mit sicherem Spiel über den Platz, ehe es ihn kurz vor dem Turn auf der 9 mit einem Doppelbogey richtig heftig erwischt.

Des Schlechten noch nicht genug muss er kaum auf den Backnine angekommen den nächsten Schlag abgeben, ehe Markus ein richtig spektakuläres Finish hinlegt. Zunächst krallt er sich mit Birdies auf der 11 und der 13 den Ausgleich und lässt am Ende der Runde am Par 5 Doppelpack gleich zwei Adler in Folge landen. Damit notiert er noch die 68 (-4) und liegt damit kurzzeitig sogar auf Kurs zum Stechen um den Sieg. Erst ein abschließendes Birdie von Gary Orr verdrängt Markus Brier noch auf Rang 2. Damit fährt er seinen bereits zweiten 2. Platz in Folge ein. Der erste Sieg scheint mittlerweile wirklich zum Greifen nah zu sein.

Im Mittelfeld eingeordnet

Gordon Manson bastelt in Paris weiter an der Formkurve und bog diese mit einer 70er (-2) Runde am Donnerstag auch von Beginn an in die richtige Richtung. Am Freitag allerdings agierte der gebürtige Schotte dann zu fehleranfällig und musste sich mit einer 76 (+4) zufrieden geben, die ihn weit zurückwarf.

Der Finaltag lässt sich dann aber richtig gut an, denn auf der 11 (Par 5) nimmt er zum bereits dritten Mal in dieser Woche ein Birdie mit und taucht so schon früh in den roten Bereich ab. Danach allerdings wird es etwas fehleranfälliger und er muss zunächst am Par 3, der 15 den Ausgleich einstecken und rasselt danach mit einem Doppelbogey auf der 17 unangenehm zurück. Zumindestens kann er auf der 18 einen schnellen Konter setzen.

Die Frontnine verlaufen dann richtig unspektakulär, denn der Wahlkärntner reiht fast die gesamten vorderen neun Bahnen über Pars aneinander. Erst auf der 8 gelingt dann noch ein Par 5 Birdie, das er sich mit abschließendem Bogey aber sofort wieder zunichte macht. Schlussendlich marschiert er mit der 73 (+1) über die Ziellinie und platziert sich damit als 36. im Mittelfeld. Auch seine Formkurve dreht er einigermaßen in die richtige Richtung, wobei es derzeit vor allem noch die Konstanz über drei Runden ist, die echt Topergebnisse verhindert.

>> Leaderboard Paris Legends Championship

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Hauchdünn geschlagen

EUROPEAN SENIOR MASTERS – FINAL: Markus Brier muss sich im Forest of Arden lediglich Santiago Luna (ESP) knapp geschlagen geben und unterstreicht mit Rang 2 seine derzeitige Topform. Gordon Manson arbeitet sich mit einer roten Schlussrunde noch um einige Ränge nach vor.

Nach den Plätzen 3, 11 und 14 bei den letzten drei Turnieren auf der britischen Insel kann es Markus Brier nicht erwarten, zu einem letzten Einsatz im heurigen Jahr zurückzukehren. Am noblen Golfkurs von Forest of Arden zählt der Wiener beim 200.000 Euro Turnier zu den Favoriten. Diese Rolle bestätigt er auch sofort, dann nach der 65 (-7) führte der Wiener nach der ersten Runde das Feld sogar an. Bei pitschnassen Verhältnissen ging sich dann am Samstag zwar nur die 73 (+1) aus, damit startet er aber als erster Verfolger in den Finaltag.

Schon früh schließt er dann mit einem Birdie auf der 2 die Lücke und übernimmt nach weiterem roten Eintrag auf der 3 sogar wieder das Kommando am Leaderboard. Zwar zieht auch Santiago Luna das Tempo wieder an, mit weiterem Par 5 Birdie bleibt “Maudi” aber in der geteilten Führung. Erst ein Bogey danach bremst den Schwung wieder spürbar ab, die Chance auf den ersten Titel lebt beim Turn aber nach wie vor.

Ein Bogey auf der 10 – auf jeder Runde brummte ihm das Par 4 einen Schlagverlust auf – lässt den Spanier dann aber erstmals etwas komfortabel davonziehen. Markus spult danach zwar “brav” die Bahnen ab, kommt mit Pars dem Führenden aber nicht näher. Erst das Par 5, der 7 lässt dann wieder einen Schlag springen, womit er Luna aber nicht mehr abfangen kann. Mit der 70 (-2) und einem ganz starken 2. Rang unterstreicht Markus Brier aber seine derzeitige Topform und macht klar, dass der erste Sieg wohl nur noch eine Frage des “Wann” und nicht des “Ob” ist.

Jeden Tag gesteigert

Gordon Manson hofft nach der Rückkehr auf die Staysure Tour endlich wieder Anschluss an die Topleistungen der Vorjahre zu finden, hat zum Auftakt aber mit Problemen zu kämpfen und kommt über die 76 (+4) nicht hinaus, die ihm nur einen Platz im hinteren Mittelfeld ermöglichte. Am Samstag hatte er den Platz dann aber bereits besser im Griff und arbeitete sich mit der 72 (Par) um einige Ränge nach vor.

Der Sonntag beginnt dann mit einem Bogey auf der 10 alles andere als nach Plan. Gordon stabilisiert sein Spiel aber rasch und kann am Par 3, der 15 mit seinem ersten Birdie das Score wieder ausgleichen. Gleich danach macht es sich allerdings ein weiterer Schlagverlust bequem, weshalb der gebürtige Schotte nur im zarten Plusbereich auf den Frontnine ankommt.

Diese hat er dann richtig gut im Griff, denn schon auf der 2 nimmt er das nächste Birdie mit, womit er sein Tagesergebnis wieder auf Anfang stellt. Nach recht souveränen Pars nimmt er dann auf der 8 (Par 3) noch einen weiteren roten Eintrag mit und bringt so erstmals in dieser Woche mit der 71 (-1) eine Runde unter Par zum Recording, was am Ende noch für Rang 24 reicht.

>> Leaderboard European Senior Masters

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Top in Schottland

SCOTTISH SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier fährt bei schwierigen Verhältnissen im Craigielaw GC einen richtig starken 3. Rang ein und sorgt damit für eine Karriere-Bestmarke bei den Ü50.

Nach zwei gelungenen Turniereinsätzen in England ist Markus Brier zurück auf der britischen Insel. Nach dem Motto “Aller guten Dinge sind drei” hoffte der 50-jährige auch bei der Scottish Senior Open um die gut dotierten Preisgeldschecks mitspielen zu können. Das Vorhaben geht an den ersten beiden Tagen auch durchaus gut auf, denn mit zwei 70er (-1) Runden startet der Wiener als starker 6. in die letzte Runde.

Markus findet dann mit einem anfänglichen Bogey nur eher schlecht als recht in die letzte Runde, radiert den Makel aber sofort auf der 2 wieder aus, was auch sichtlich Stabilität in sein Spiel bringt. Gleich sechs Pars in Folge reiht er danach aneinander, eh er kurz vor dem Turn auf der 9 ein weiteres Bogey notieren muss, was ihn nur im zarten Plusbereich auf die Backnine abbiegen lässt.

Bei immer schwieriger werdenden Bedingungen, die generell die Scores spürbar nach oben treiben hat auch “Maudi” auf der hinteren Platzhälfte alle Hände voll zu tun um sein Score zusammenzuhalten. So kommt es, dass er auf der 10 gleich den Bogeydoppelpack schnüren muss, weiß aber am Par 5, der 11 sofort zu kontern, nur um sofort mit dem nächsten Bogey wieder zurückzurutschen.

Da sich dann auch auf der 14 nur ein Schlagverlust ausgeht, droht Markus sogar aus den Top 10 zu rutschen, locht am Schlussloch aber noch einen Birdieputt zur 73 (+2) und darf sich so am Ende sogar über sein erstes Top 3-Ergebnis der jungen Senioren-Karriere freuen.

Kein Vorwärskommen

Im Craigielaw GC von Longniddry ist von Freitag bis Sonntag auch Gordon Manson in seinem Geburtsland mit von der Partie. Er nimmt die Finalrunde nach Auftritten 72 (+1) und 76 (+5) Schlägen aber nur von weit hinten in Angriff und hat auch am Sonntag Probleme einen richtigen Rhythmus zu finden, denn bei lediglich einem Birdie muss er schon auf den Frontnine ein Doppelbogey und ein Bogey notieren, was ihn hinten regelrech einzementiert.

Das fehlerhafte Spiel setzt sich dann auch auf der zweiten Platzhälfte weiter fort, denn mit dem nächsten Doppelbogey kommt er nicht vom Fleck. Zwar darf er sich kurzzeitig auch über ein Birdie freuen, mit noch einem weiteren Fehler geht sich am Sonntag in Schottland aber nicht mehr als die 75 (+4) aus, die am Ende als 48. nur für einen Platz am hinteren Ende des Klassements reicht.

Gary Orr (SCO) sichert sich mit einer 76er (+5) Schlussrunde und bei gesamt 4 unter Par den Sieg in seiner Heimat.

>> Leaderboard Scottish Senior Open

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Später Stolperstein

PGA SENIOR CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier klopft am Sonntag zweimal vehement an den Top 10 an, stolpert gegen Ende aber über ein Triplebogey und muss sich so im London GC mit einem Platz im vorderen Mittelfeld zufrieden geben. Auch Gordon Manson verpasst eine rote Schlussrunde.

Gordon Manson erwischte am Donnerstag einen Auftakt nach Maß. Der gebürtige Schotte legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und lag schon nach den ersten neun Bahnen bei 5 unter Par. Zwar ebbte der Schwung auf den Frontnine etwas ab, mit der 67 (-5) schuf er sich aber eine richtig gute Ausgangslage. Markus Brier hingegen hatte am ersten Spieltag auf den ersten neun Bahnen einige Schwierigkeiten und drehte erst mit einem Birdie am Schlussloch seine Runde noch zurück auf Level Par.

Am Freitag tauschten die beiden Österreicher dann die Rollen, denn während Markus Brier mit einer 66 (-6) auf die Überholspur abbog, stagnierte Gordon Manson mit der 71 (-1) etwas und büßte damit etliche Ränge ein. Ins Wochenende starten die beiden rot-weiß-roten Akteure so fast Hand in Hand vom 17. Rang aus und gehen nur knapp hintereinander in den Flights in den Moving Day. Erst am Samstag klafften die Auftritte der beiden dann etwas auseinander, denn Markus Brier wahrte mit der 70 (-2) die Chance auf ein Topergebnis, Gordon Manson hingegen rutschte mit der 73 (+1) ins Mittelfeld zurück.

Zweimal dran

Markus Brier startet richtig gut in den Finaltag und schnürt schon auf der 2 und der 3 einen Birdiedoppelpack, der ihn klar zu den Toprängen aufschließen lässt. In Folge geht der Schwung aber deutlich verloren und da es sich danach auch zwei Bogeys gemütlich machen, rasselt er recht rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Da er die 9 aber noch zu einem Birdie überreden kann, kommt er doch noch im Minusbereich auf den Backnine an.

Dort schraubt er sein Score dann mit den nächsten Birdies auf der 11 und der 14 wieder tiefer in die richtige Richtung und klopft so einmal mehr vehement an den Top 10 an. Doch wieder schleicht sich danach der Fehlerteufel ein. Ein Bogey auf der 15 wiegt dabei noch nicht so schwer, ein Triplebogey danach fällt jedoch sehr wohl ins Gewicht und verbaut Markus sogar noch die Runde unter Par. Mit der 73 (+1) ist so für ihn in dieser Woche nicht mehr als Platz 26 zu holen.

Etwas stagniert

Gordon Manson hat auch am Sonntag weiterhin einige Probleme auch nur ansatzweise an die richtig starke Auftaktrunde anzuknüpfen. Schon früh muss er auf der 3 den ersten Fehler verzeichnen, kann diesen zwar auf der 7 ausbessern, rutscht mit weiterem Bogey knapp vor dem Turn auf der 9 aber wieder zurück.

Die zweiten Neun hat der Wahlkärntner dann aber sichtlich besser im Griff, denn die gesamte zweite Platzhälfte über muss er keinen weiteren Schlag mehr abgeben, findet allerdings auch lediglich ein einziges Birdie. Damit rückt er zwar sein Score wieder auf Level Par zurecht und unterschreibt schließlich die 72 (Par) im Klassement büßt er damit als 36. aber sogar ein paar Ränge ein.

Philip Golding (ENG) sichert sich nach einer 63er (-9) Schlussrunde und bei gesamt 18 unter Par überlegen den Sieg.

>> Leaderboard PGA Senior Championship

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Neue Bestmarke

SENIOR OPEN CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier sorgt mit einer finalen 72 (Par) am Old Course für einen neuen österreichischen Senior Major Rekord und zeigt, dass er durchaus bereits wieder mit der Weltelite mithalten kann.

Im Home of Golf gibt Markus Brier sein Debüt bei einem Senior Major. Der Jung Fünfziger misst sich am Old Course von St. Andrews erstmals mit den Altstars von Titelverteidiger Bernhard Langer über Miguel-Angel Jimenez bis zu US-Evergreens wie Fred Couples, John Daly oder Steve Stricker. Nach seinem großartigen Auftritt in Carnoustie ist Langer einmal mehr der große Favorit, den es zu schlagen gilt.

Markus Brier findet sich dann gleich am Donnerstag-Nachmittag auf den Frontnine sehr gut zurecht, tritt sich nach dem Turn aber etliche Fehler ein und muss sich schließlich mit der 73 (+1) zufrieden geben. Am Freitag tritt “Maudi” das Gaspedal jedoch spürbar durch und lässt mit einer 69 (-3) im Kampf um den Cut überhaupt nichts anbrennen.

Damit übersprang er gleich bei seinem ersten Senior-Major die gezogene Linie und ist nach Gordon Manson der erst zweite Österreicher dem dies gelang. Bei stürmischen Verhältnissen hat Markus Brier dann am Samstag alle Hände voll zu tun und tritt sich erneut auf den Backnine einige Fehler ein. Mit der 76 (+4) rutschte er im Klassement doch um einige Ränge zurück und hofft nun am Sonntag noch auf eine abschließende rote Runde.

Solide mit Schönheitsfehler

Bei durchwegs freundlicheren Bedingungen spult Markus Brier dann am Finaltag souverän die Pars ab und nimmt am einzigen Par 5 der Frontnine ein Birdie mit. Mit dem zartrosa Zwischenergebnis büßt er ob der freundlicheren Verhältnisse aber sogar ein paar Ränge ein.

Erst nach dem Turn legt der Wind langsam aber sicher etwas zu, was Österreichs ersten European Tour Sieger mit weiteren souveränen Pars doch um ein paar Ränge nach oben klettern lässt. Als bereits alles auf eine rote Abschlussrunde hindeutet, wird ihm das weltberühmte Road Hole noch zum Verhängnis und er muss den ersten und einzigen Schlag am Finaltag abgeben.

Doch auch mit der 72 (Par) macht Markus Brier am Sonntag in St. Andrews etliche Ränge gut und verbessert mit Rang 40 sogar knapp den bisherigen Senior Major Rekord von Gordon Manson, der 2016 41. wurde.

>> Leaderboard Senior Open Championship

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Ohne Probleme

SENIOR OPEN CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Markus Brier lässt gleich bei seinem ersten Senior Major nichts anbrennen und cuttet am Old Course von St. Andrews ohne Probleme ins Wochenende.

Im Home of Golf gibt Markus Brier sein Debüt bei einem Senior Major. Der Jung Fünfziger misst sich am Old Course von St. Andrews erstmals mit den Altstars von Titelverteidiger Bernhard Langer über Miguel-Angel Jimenez bis zu US-Evergreens wie Fred Couples, John Daly oder Steve Stricker. Nach seinem großartigen Auftritt in Carnoustie ist Langer einmal mehr der große Favorit, den es zu schlagen gilt.

Markus Brier findet sich dann am Donnerstag-Nachmittag sehr gut zurecht und legt mit vier Birdies richtig gute Frontnine hin. Der Schwung reißt aber beim Turn richtiggehend und “Maudi” verliert zusehends die Lockerheit. Schlussendlich geht sich nach etlichen Fehlern sogar nur die 73 (+2) aus, mit der er aber eindeutig noch alle Chancen hat um gleich bei seinem ersten Senior Major ins Wochenende einzuziehen.

Am Freitag Vormittag muss er sich dann aber zunächst in Geduld üben, da hartnäckiger Nebel den Start der zweiten Runde um gut 90 Minuten verzögert. Markus scheint die Warterei aber nichts auszumachen, denn wie schon am ersten Spieltag hat er erneut die Frontnine perfekt im Griff. Auf einer fehlerlosen ersten Platzhälfte findet er bereits drei Birdies und pirscht sich so sogar wieder an die Topränge heran.

Auf der hinteren Platzhälfte lässt er dann die Parallelen zum Vortag aber sein. Zwar muss er erneut auf den zweiten Neun Fehler notieren, die beiden Bogeys kontert er mit ebenso vielen Birdies aber gekonnt aus und marschiert so schlussendlich mit der 69 (-3) über die Ziellinie. Damit lässt Markus Brier gleich bei seinem ersten Senior Major nichts anbrennen und cuttet als 37. ganz sicher ins Wochenende.

Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte ist damit nach Gordon Manson der erst zweite heimische Spieler der bei den Senior Open den Cut stemmt.

>> Leaderboard Senior Open Championship

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Top 10 Debüt

SWISS SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier fährt gleich bei seinem Staysure Tour Debüt mit Rang 8 ein Top 10 Ergebnis ein und sorgt so im GC Bad Ragaz für einen mehr als nur gelungenen Startschuss für einen neuen Golf-Abschnitt seines Lebens.

Einen Tag nach seinem 50. Geburtstag wird Markus Brier auf der Staysure Tour erstmals bei Europas Golfsenioren am Abschlag stehen. Die Swiss Seniors Open in Bad Ragaz ist der ideale Schauplatz um nahe der Heimat erste Preisgeldeuros in der Ü50-Klasse zu holen. Mit dem Cut zuletzt beim Shot Clock Masters hat der Wiener bewiesen, dass er bereit ist für Wettkampfgolf auf höchstem Niveau.

Genau das beweist er dann auch gleich auf seiner ersten Runde, denn mit einer 66 (-4) positioniert sich Österreichs erster European Tour Sieger nur um einen Schlag hinter den Führenden. Am Samstag hat er dann zwar etwas mit der Genauigkeit der Approaches zu kämpfen, bringt aber erneut mit der 69 (-1) eine rote Runde zum Recording und hat eindeutig auch den Sieg noch nicht abgeschrieben, wie er selbst sagt: “Die fünf Schläge Rückstand auf die Spitze sind gar nichts, da wurden schon größere Rückstände aufgeholt.”

Der Finaltag lässt sich dann mit einem frühen Bogey auf der 2 nur sehr schleppend an und Markus rutscht damit auch erstmals knapp aus den Top 10. Nach einer kurzen Parserie setzt er dann auf der 6 und der 7 aber zu einem Zwischensprint an und pusht sich so noch vor dem Turn in den roten Bereich. Am Par 3, der 11 geht es dann sogar noch weiter im Klassement nach oben, ehe ihn eine Doublette danach am Par 5 unangenehm ausbremst. Danach spult er souveräne Pars ab und krallt sich mit einem Birdie am Schlussloch und der 69 (-1) gleich bei seinem Staysure Tour Debüt mit Rang 8 ein Top 10 Ergebnis.

Gordon Manson bekam am Freitag beim Aufwärmen Rückenprobleme und konnte deshalb das Turnier nicht in Angriff nehmen. Jean-Francoiy Remesy (FRA) schnappt sich nach der 69 (-1) und bei gesamt 11 unter Par den Sieg in der Schweiz.

>> Leaderboard Swiss Senior Open

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