Schlagwort: markus habeler

Uli Weinhandl 2015

Eine Reise wert

MEMORIAL GIORGIO BORDONI – FINAL: Uli Weinhandl verpasst im GC La Pinetina zwar knapp die Top 10, zeigt aber auch mit Rang 13 das Como durchaus eine Reise wert war. Auch Clemens Prader beendet das Turnier im roten Bereich.

Der Alps Tour-Tross ist von der Steiermark nach Norditalien weitergezogen, wo südlich des Como-Sees ab Mittwoch ein 40.000 Euro-Turnier ansteht. In Gedenken an Italiens Trainerlegende Girogio Bordoni veranstaltet Italiens Pro Tour gemeinsam mit der Satellite Tour im La Pinetina Golfclub das Dreitagesturnier.

Nach starken Leistungen zuletzt in Maria Lankowitz hofft vor allem Clemens Prader auf ein weiteres Highlight. Mit Clemens Gaster, H.P. Bacher, Felix Schulz, Uli Weinhandl, Markus Habeler und Amateur Max Lechner hat Golfösterreich weitere heiße Eisen im Feuer.

Prader erwischt am Nachmittag mit heißem Putter einen hervorragenden Start und sichert sich gleich vier Birdies auf den ersten 9 Löchern. Da er auch die Fehlerquote auf ein Bogey begrenzen kann unterschreibt der Kitzbüheler anschließend die starke 66, die ihn bei 4 unter Par in den Top 10 übernachten lässt. Am Vormittag konnte nur Uli Weinhandl mit einer Runde von 2 unter Par überzeugen und sich auf Kurs Richtung Finale bringen.

Am Donnerstag läuft dann nicht mehr vieles einfach von der Hand. Insgesamt notiert der Tiroler nur zwei Birdies, muss aber vier Bogeys einstecken und kommt so über die 72 (+2) nicht hinaus, womit er sich klarerweise nicht zufrieden zeigt. Der Cut stellt damit aber keinerlei Problem dar.

“Der Golfplatz ist echt crazy hier. Ist eine Mischung zwischen eng und super-mega-eng, dazu noch gespickt mit extrem welligen Grüns. So enge Plätze sind so gar nicht meins und noch dazu war ich heute oft zwischen zwei Eisen und konnte mich oft nicht entscheiden was ich tun soll. Die Fahnenpositionen war auch irgendwie mis auf den schiefen Grüns. Da kann man auf zwei Meter manchmal 60 cm rechts oder links anhalten”, fasst er die Runde zusammen.

Nachdem Clemens Prader sich am Donnerstag mit der 72 zufrieden geben muss, startet Uli Weinhandl als bester Österreicher in den Finaltag, denn nach der 69 (-1) benötigte er für die ersten 36 Löcher um einen Schlag weniger als sein Landsmann. Felix Schulz, Markus Habeler und Amateur Maximilian Lechner vervollständigen das rot-weiß-rote Finalemsemble.

Der Finaltag ist bei Uli Weinhandl regelrecht von Auf und Abs geprägt. Dies zeigt sich gleich zu Beginn, denn auf ein anfängliches Bogey kontert er mit zwei Birdies perfekt. In Folge kann er sein Score sogar ausbauen, ehe es sich auch das nächste Bogey gemütlich macht. Erst die Backnine verlaufen mit je einem Birdie und einem Bogey ruhiger und der Routinier beendet das Turnier schließlich mit der 69 (-1) und auf Rang 13.

Auch Clemens Prader marschiert am Freitag mit einer finalen 69 (-1) ins Ziel und rangiert am Ende als 16. nur um einen Schlag hinter seinem Landsmann. Markus Habeler und Felix Schulz werden nach 70er (Par) Runden 32. Max Lechner kommt über die 76 (+6) nicht hinaus und belegt am Ende nur Platz 54. Sebastian Garcia Rodriguez (ESP) triumphiert bei gesamt 12 unter Par.

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Unspektakuläres Finale

ALPS TOUR GRAND FINAL – FINAL: Felix Schulz schafft am Finaltag im GC Iles Borromees gerade noch den Sprung unter die besten 10. Das Abschneiden der heimischen Professionals beim großen Tourfinale spiegelt im Großen und Ganzen auch die gesamte Saison sehr gut wieder: Meist brav unterwegs, aber zu wenig um ganz vorne dabei zu sein.

Österreichs Alps Tour Professionals büßten am Moving Day bis auf H.P. Bacher – der Routinier notierte als einziger heimischer Spieler am Samstag eine rote Runde – allesamt einige Ränge ein. Am Sonntag heißt es nun noch einmal für die letzte Runde der diesjährigen Alps Tour Saison alle Kräfte zu mobilisieren um womöglich beim großen Tourfinale noch ein Topergebnis mitnehmen zu können

Felix Schulz findet dann auch auf den Frontnine zwar auf beiden Par 5 Bahnen Birdies, muss aber auf der ersten Platzhälfte auch zwei Bogeys notieren, weshalb er regelrecht auf der Stelle tritt.

Erst auf den Backnine kommt Felix richtig ins Rollen und notiert auf der 11, der 13 und der 14 drei weitere Birdies, die ihn um etliche Ränge nach oben marschieren lassen. Da er bis zum Ende dann fehlerfrei bleibt, geht sich mit der 68 (-3) und Rang 10 gerade noch ein Top 10 Ergebnis aus.

Timon Baltl will die durchwachsene dritte Runde schnellstmöglich in Vergessenheit geraten lassen, denn von Beginn an drückt er am Sonntag aufs Tempo und findet schon auf der 2 das erste Birdie. Nach einer kurzen Verschnaufpause tritt er dann von der 6 weg das Gaspedal richtig durch und marschiert mit einem Biridetriplepack noch vor dem Turn wieder in die Top 10.

Das Tempo kann er aber nicht durchziehen und tritt sich auf den Backnine gleich vier Schlagverlust ein, weshalb er dank eines weiteren Birdies auf der 11 gerade mal eine rote Runde zum Recording bringt. Mit der finalen 70 (-1) gehen sich auch bei ihm als 16. die Top 10 beim Tourfinale nicht mehr aus.

Im Mittelfeld

Clemens Gaster startet mit einem frühen Erfolgserlebnis auf der 11 gut, stolpert danach aber über ein Triplebogey und einen weiteren Fehler und kann darauf erst kurz vor dem Turn mit einem Birdie auf der 18 etwas reagieren. Das Erfolgserlebnis stabilisiert aber sichtbar sein Spiel, denn auf fehlerlosen Frontnine nimmt er zunächst auf der 6 ein Eagle mit und setzt ein Birdie drauf, womit er sein Score sogar noch in den roten Bereich zur 70 (-1) dreht, was schließlich aber nur noch für den 18. Platz reicht.

H.P. Bacher muss schon früh einen Fehler einstecken, dreht sein Score aber mit Fortdauer in den roten Bereich. Kurz vor dem Turn muss er dann aber den scoretechnischen Ausgleich hinnehmen. Da die Frontnine durchgehen ereignislos verlaufen, steht der Routinier mit der 71 (Par) wieder im Clubhaus und beendet das Turnier so auf Rang 35.

Bernard Neumayer sorgt schon auf der 10 mit einem Doppelbogey für einen frühen Schockmoment. Zwar geht sich danach auch ein Birdie aus, mit zwei weiteren Fehlern rutscht er aber schon zur Halbzeit weit zurück. Auch auf den vorderen Bahnen will sich kein Rhythmus einstellen und nach noch drei zusätzlichen Bogeys unterschreibt er die 77 (+6) die ihn als 40. hinten einzementiert.

David Borda (ESP) sichert sich mit der 66 (-5) und bei gesamt 19 unter Par den Sieg.

Nur mitgeschwommen

Im Gegensatz zur Vorsaison, wo Österreich mit Lukas Nemecz, Markus Habeler und Clemens Gaster gleich drei Turniersieger bejubeln durfte, ging die Alpenrepublik heuer auf der Satellite Tour komplett leer aus. Zwar waren einige Spieler ab und an knapp dran – Timon Baltl musste sich bei den Cervino Open etwa nur knapp geschlagen geben – im Großen und Ganzen fehlte aber durch die Bank das gesamte Jahr über die Beständigkeit.

So kam es auch, dass sich zwar gleich sechs Österreicher fürs Tourfinale qualifizierten, wobei Markus Habeler aus persönlichen Gründen bereits nach der ersten Runde die Heimreise antreten musste, Aufstiegschancen auf die Challenge Tour hatte aber keiner mehr, weshalb es beim letzten Turnier auch “nur” noch ums Preisgeld und nicht mehr um Tickets für die zweithöchsten europäische Spielklasse ging.

>> Leaderboard Alps Tour Grand Final

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Voll im Rennen

ALPS TOUR GRAND FINAL – 1. RUNDE: Timon Baltl, Felix Schulz und Markus Habeler finden mit knallroten Auftaktrunden gut ins Turnier. Bernard Neumayer, Clemens Gaster und H.P. Bacher müssen im GC Iles Borromees am Freitag bereits zulegen.

Gleich sechs Österreicher qualifizierten sich heuer für das Tourfinale der Alps Tour, allerdings geht es für die heimischen Alps Tour Pros “nur” noch um ein Stück vom 45.000 Euro schweren Preisgeldkuchen, denn in den Kampf um die Challenge Tour Tickets kann keiner mehr eingreifen. Die Satellite Tour war bereits Ende Juli im GC Iles Borromees zu Gast, wobei Clemens Gaster als 15. und H.P. Bacher als 17. hervorragend mit dem norditalienischen Kurs zurecht kamen.

Timon Baltl findet sich am Lago Maggiore sofort gut zurecht und setzt nach drei anfänglichen Pars mit gleich vier Birdies am Stück zu einem spektakulären Intermezzo an, was ihn rasch bis ins absolute Spitzenfeld nach vorne katapultiert. Erst das Par 5, der 9 ist ihm dann nicht wohlgesonnen und hängt ihm noch vor dem Turn den ersten Fehler um.

Das spornt Timon aber sichtlich nur noch mehr an, denn mit drei weiteren schnellen Birdies auf den Backnine liegt er plötzlich sogar in geteilter Führung. Erst ein Bogey auf der 17 bremst den Höhenflug wieder ab, mit der 66 (-5) aber legt er sich mit Rang 3 eine perfekte Basis für ein gute Woche.

Felix Schulz startet mit einem Bogey äußerst verhalten, hält danach aber weitere Fehler von seiner Scorecard fern und findet noch auf den Frontnine drei Birdies, die ihn klar in den roten Bereich abtauchen lassen.

Das angeschlagene Tempo setzt er auch auf den zweiten Neun fort, denn schon die 10 lässt das nächste Birdie springen. Zwar tritt er sich auf der 13 auch noch ein Bogey ein, mit zwei weiteren Erfolgserlebnissen gegen Ende der Runde macht er aber die 67 (-4) perfekt und startet so als 6. äußerst verheißungsvoll ins Finalturnier.

Markus Habeler findet mit zwei schnellen Bogeys zwar alles andere als gut in den Tag, dreht mit anschließendem Birdie und Eagle sein Score aber rasch in die richtige Richtung und da sich noch vor dem Turn zwei weitere rote Einträge ausgehen, mischt der Younster sogar im Spitzenfeld mit.

Auf der 10 und der 13 geht es dann mit weiteren Birdies bis ganz nach vor, ehe es ihn mit einem Bogeydoppelpack wieder etwas zurückwirft. Mit der 68 (-3) aber legt sich der Föhrenwald-Pro zum Auftakt als 9. eine durchaus ansprechende Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche.

Aufholbedarf

Bernard Neumayer spult unaufgeregt die ersten Bahnen ab und notiert sichere Pars. Erst die 7 lässt ihn dann nur mit einem Bogey zur achten Teebox marschieren, weshalb er nur im Plusbereich auf den zweiten Neun ankommt. Diese verlaufen zunächst zwar gewinnbringender, da er gleich zwei Par 5 Birdies aufsammeln kann, ein weiterer Fehler auf der 17 lässt dann zum Auftakt aber nicht mehr als die 71 (Par) und Rang 24 zu.

Clemens Gaster legt recht unspektakuläre Frontnine hin. Nach konzentriertem Beginn schleicht sich am Par 3, der 5 ein Fehler ein, worauf er mit einem Par 5 Birdie auf der 9 aber noch vor dem Turn die passende Antwort weiß. Mehr will am ersten Spieltag aber nicht mehr klappen, denn die gesamten Backnine über ist er auf der Suche nach weiteren Birdies und da er die Runde mit einem Par 3 Bogey abschließt, steht er zum Auftakt nur mit der 72 (+1) und als 32. wieder im Clubhaus.

H.P. Bacher beginnt das Turnier mit frühen Fehler eher durchwaschsen, findet mit Fortdauer aber der Rhythmus und kommt nach drei Birdies sogar im Minusbereich auf den Backnine an. Dort reißt der Schwung dann aber total, denn auf birdielosen zweiten neun Löchern muss der Routinier gleich vier weitere Bogeys einstecken und steht so schließlich nur mit der 74 (+3) beim Recording, was nur für Platz 43 reicht.

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Mit Problemen

IRISH CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz und Manuel Trappel haben am Freitag im Concra Wood GC mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, dürften sich aber ins Wochenende retten.

Manuel Trappel und Lukas Nemecz legten sich eine durchaus solide Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche. Am Freitag wollen die beiden nun am Vormittag mit etwas besseren Verhältnissen als noch am Donnerstag Nachmittag sich eigentlich bis an die richtig lukrativen Ränge nach vorne arbeiten, haben aber auf ihren Runden mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Lukas Nemecz legt gleich zu Beginn der zweiten Runde einen wilden Ritt hin, denn nach zwei schnellen Bogeys egalisiert er die Fehler auf der 14 und der 15 in windeseile, rutscht nach weiterem Fehler danach aber sofort wieder etwas zurück und kommt so nur im zarten Plusbereich auf der vorderen Platzhälfte an.

Auch die vorderen Neun verlaufen dann mehr als nur farbenfroh. Lukas arbeitet sich mit seinem bereits dritten Birdie wieder auf Level Par zurück und kann danach trotz eines weiteren Fehlers sein Tagesergebnis sogar unter Par drehen, ehe er am Ende wieder Bogeys notieren muss und so nur mit der 73 (+1) ins Ziel marschiert, was als 43. aber fürs Wochenende reicht.

“Es war heute deutlich angenehmer zu spielen als geter. Leider hab ich mir auf meinem zweiten Loch, der 11 bei einem Schlag aus dem Heavy Rough meinen rechten Arm beleidigt und mich mehr ein- als zweihändig über den Platz gerettet. Ich hoffe, dass der Physio jetzt gute Arbeit leistet und ich morgen wieder “normal” schwingen kann”, relativiert sich die fehlerbehaftete Runde durch die Verletzung doch deutlich.

Birdies abgedreht

Manuel Trappel findet sich mit einem Birdie auf der 10 sofort gut zurecht und verwaltet den zartrosa Bereich danach etliche Löcher lang. Erst die 16 wird ihm dann wie schon am Vortag zum Verhängnis, da er auf der 18 aber noch ein weiteres Birdie mitnehmen kann, dreht er sein Score noch vor dem Turn wieder in die richtige Richtung.

Doch wie so oft in diesem Jahr reißt beim Vorarlberger plötzlich der Schwung und er muss auf den Frontnine gleich vier Bogeys notieren, was angesichts einer birdielosen Platzhälfte schließlich nur zur 75 (+3) reicht. Manuel stemmt damit als 50. ebenfalls noch den Cut.

Nach der Runde meint er: “Es war echt schade um die Bogeys nach dem Turn. Ich hab nicht schlecht gespielt aber leider drei Dreiputts einstecken müssen. Gegen den Wind ist es recht schwer hier nahe an die Fahnen zu kommen.”

Keine Chance auf den Cut

Markus Habeler findet zwar bei der Beendigung seiner ersten Runde noch ein Birdie und muss so “nur” mit der 76 (+4) leben, die zweite Runde beginnt allerdings erneut fehlerbehaftet weshalb der Föhrenwald Pro im dreistelligen Bereich feststeckt. Zwar steigert er sich nach dem Turn, der Cut ist nach der 75 (+3) aber als 89. in weiter Ferne.

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Manuel Trappel 2015

Souverän in Irland

IRISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Manuel Trappel und Lukas Nemecz legen im Concra Wood GC von Castleblayney durchaus souveräne Auftaktrunden hin.

Lukas Nemecz, Manuel Trappel und Markus Habeler dürften in Irland wohl ihren letzten Challenger des Jahres 2018 bestreiten, nachdem sie noch keine Startplätze für die weiteren Turniere in China und beim Tourfinale sichern konnten.

Vor allem Manuel Trappel hat jedoch gute Erinnerungen an Irland, wo er im Vorjahr mit Platz 5 sein Spielrecht auf der Challenge Tour sicherte. Nach dem Ausscheiden bei der Tourschool ist dies wohl die letzte Chance des Vorarlbergers. Die Irish Challenge wird erstmals im Concra Wood GC bei Castleblayney ausgetragen.

Manuel Trappel beginnt dann am Nachmittag äußerst konzentriert und notiert nach anfänglichen Pars auf der 3 das erste Birdie. Da er dann mit der 6 eine weitere Bahn zu einem Birdie überreden kann, mischt er sogar in lukrativen Gefilden des Leaderboards mit. Noch vor dem Turn reißt der Schwung aber und Manuel muss auf der 7 und der 9 noch zwei Bogeys notieren, weshalb er nur am Ausgangspunkt auf den Backnine ankommt.

Dort drückt er dann aber wieder aufs Tempo und schnappt sich mit Birdies auf der 11 und der 15 wieder den alten Zwischenstand von 2 unter Par. Zwar muss er auf der 16 noch einen Schlag wieder abgeben, mit der 71 (-1) verschafft er sich aber als 22. eine durchwegs ansprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

“Es war heute nicht einfach weil es sehr windig war und es auch öfters geregnet hat. Ich hab heute aber sehr viele gut Putts gemacht”, zeigt sich Manuel mit seiner Runde zum größten Teil durchaus zufrieden.

Nur knapp dahinter

Lukas Nemecz startet am Nachmittag mit einem anfänglichen Birdie richtig gut, rutscht aber sofort wieder auf Level Par zurück. Drei Bahnen lang präsentiert er sich dann durchaus sicher, ehe ihm das Par 3, der 6 mit einem Doppelbogey einen Strich durch die Rechnung macht. Kurz vor dem Turn kann er dann das zweite Par 3 der Frontnine aber zu einem Birdie überreden und pirscht sich so vor dem Wechsel auf die hinteren Neun wieder an Level Par heran.

Lange Zeit läuft er dann auf den hinteren Neun allerdings dem scoretechnischen Ausgleich nach. Erst als nach einer langen Parserie bereits alles auf eine Runde knapp über Par hingedeutet, gelingt am Schlussloch doch noch ein Birdie, was im am Ende noch die 72 (Par) ermöglicht, womit er sich als 31 eine durchaus solide Basis schafft.

Nach der Runde meint er: “Es war heute recht tricky. Zuerst ist gegen Mittag der Wind stärker geworden und rund um den Turn hat es dann auch noch waagrecht zu regnen begonnen. Erst gegen Ende ist es dann wieder angenehmer geworden. Mein Spiel war recht solide, leider hab ich mir schwer getan mit wirklich gute Chancen zu erarbeiten.”

Fortsetzung am Freitag

Markus Habeler beginnt den Nachmittag gleich einmal mit einem Schocker, denn am Eröffnungs Par 5 tritt sich der Youngster eine 9 ein, was ihn buchstäblich von Beginn an hinten einreiht. Danach stabilisiert er zwar sein Spiel, muss aber noch zwei weitere Schläge abgeben, ehe er auf der 8 auch das erste Birdie findet.

Schon früh geht es dann auch den Backnine noch weiter retour, mit zwei Birdies setzt er aber einen gelungenen Konter. So richtig stabil wird sein Spiel aber auch dadurch nicht, wie ein weiterer Fehler sofort danach unterstreicht. Wegen einfallender Dunkelheit muss die Runde dann unterbrochen werden, weshalb Markus beim Zwischenstand von +5 nach 15 und als 92. seine Auftaktrund erst am Freitag beenden kann.

Rhys Enoch (WAL) führt nach der 66 (-6).

>> Leaderboard Irish Challenge

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Hauchdünn geschlagen

CERVINO OPEN – FINAL: Timon Baltl findet am Finaltag im Cervino GC spät wieder die Birdiespur und und muss sich im Cervino GC schlussendlich nur dem italienischen Amateur Giacomo Fortini ganz knapp geschlagen geben.

Nach kurzer Sommerpause lädt die Alps Tour wieder zur Birdiejagd und biegt zugleich langsam in die Zielgerade ihrer Saison 2018 ein. Somit sind gleich 9 Österreicher dem Navi in Richtung Italien nach Cervinia gefolgt, wo es über drei Runden um 40.000 Euro Preisgeld geht.

Timon Baltl legte mit der 61 (-7) dann am Mittwoch los wie von der Tarantel gestochen und teilte sich so sogar die Spitzenposition. Mit der knallroten Runde lag der Youngster auch aus österreichischer Sicht allein auf weiter Flur, denn die restlichen rot-weiß-roten Vertreter mussten sich zum Auftakt mit deutlich mehr Schlägen zufrieden geben.

Am Donnerstag konnte Timon dann aber nicht mehr an die bärenstarke erste Runde anknüpfen und rutschte mit der 71 (+3) sogar aus den Top 10. Immerhin fanden sich dafür Markus Habeler und H.P. Bacher – beide mit der 65 (-3) unterwegs – deutlich besser zurecht und ließen im Kampf um den Finaleinzug nichts anbrennen.

Uli Weinhandl nach der 67 (-1) und Felix Schulz, der ebenfalls die 67 (-1) notierte, vervollständigten das alpenländische Quintett oberhalb der gezogenen Linie. Am Finaltag bleibt es dann aber wieder Timon Baltl vorbehalten für die richtigen Schlagzeilen zu sorgen.

Der Youngster hat zwar etwas mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen und findet erst auf der 9 das erste Birdie, das er sich postwenend wieder zerstört, im Finish aber dreht Timon dann so richtig auf und stapft mit Riesenschritten noch an der gesamten Konkurrenz vorbei. Mit einem Birdie – Eagle – Birdie Finish unterschreibt er schlussendlich die 64 (-4) und stürmt so sogar noch bis an die Spitze nach vor.

Bei gesamt 8 unter Par liegt Timon eine gute halbe Stunde alleine in Führung, ehe Fortini zunächst mit einem Birdie auf der 17 aufschließt und schlussendlich mit noch einem weiteren roten Eintrag auf der 18 mit der 68 (Par) sogar noch vorbeizieht. Mit Rang 2 kann sich der Murhof Pro zwar mit Sicherheit zufrieden zeigen, so knapp vor dem ersten Sieg ist am Ende aber wohl auch ein kleines weinendes Auge dabei.

Die restlichen Österreicher können am Finaltag nicht mehr in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen. Markus Habeler wird nach der 68 (Par) 24., Uli Weinhandl nach der 69 (+1) 34., H.P. Bacher rutscht mider 73 (+5) bis auf Platz 41 zurück und Felix Schulz zementiert sich mit der 73 (+5) nur auf Rang 49 ein.

>> Leaderboard Cervino Open

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Totalausfall verhindert

FINNISH CHALLENGE – 2. RUNDE: Manuel Trappel verhindert am Freitag mit einer 71 (-1) einen österreichischen Totalausfall in Finnland, denn mit Martin Wiegele, Lukas Nemecz, Christoph Körbler und Markus Habeler scheitern im Vierumäki Resort alle übrigen heimischen Professionals am Cut.

Manuel Trappel startet den Freitag mit zwei Pars sehr solide und findet am Par 5, der 12 dann sogar ein Eagle, was ihn fast bis an die Top 10 heranbringt. Allerdings wird ihm danach das Par 3, der 15 zur Verhängnis und er rutscht mit einem Doppelbogey wieder auf Level Par zurück. Kurz vor dem Turn lässt dann aber das Par 3, der 8 noch einen Schlag springen, weshalb er die Frontnine im leicht geröteten Bereich in Angriff nimmt.

Diesen verlässt er aber kaum auf der 1 angekommen, denn das Par 5 brummt dem Vorarlberger den nächsten Fehler auf. Bei allgemein guten Scores verabsäumt es der ehemalige Amateur-Europameister dann weiter nachzulegen und rutscht mit Pars im Klassement immer weiter zurück. Erst am Ende der Runde findet er am Par 5, der 9 dann noch ein Erfolgserlebnis, was ihm mit der 71 (-1) auch als 47. den Weg ins Wochenende ebnet.

Hauchdünn vorbeigeschrammt

Martin Wiegele präsentierte sich zum Auftakt in Finnland bereits wieder durchaus voll konkurrenzfähig. Bei seinem erst dritten Turnier nach der Hüft-OP – seinem zweiten Challenger – brachte er sich mit einer 69 (-3) in durchaus gute Ausgangslage und hofft am Freitag an die starke erste Runde anknüpfen zu können.

Er beginnt dann auch ganz sicher und findet nach drei anfänglichen Pars am Par 3, der 4 das erste Birdie. Lange währt die Freude über das Erfolgserlebnis aber nicht, denn schon die 5 erweist sich als zu harte Nuss und lässt Martin wieder auf Level Par zurückfallen. Auf der 8 fällt er dann sogar erstmals hinter die Cutmarke zurück, zieht sich mit einem Par 5 Birdie auf der 9 aber selbst rasch aus der Affäre.

Auf der 12 geht es dann sogar wieder zurück in den roten Bereich und Martin spielt sich damit bis ins Mittelfeld nach vor. Doch plötzlich reißt der Schwung ein weiteres Mal und zwei Bogeys in Folge werfen ihn bei dem dichtgedrängten Leaderboard wieder zurück. Bis zum Ende findet er darauf keine Antwort mehr, unterschreibt so nur die 73 (+1) und scheitert damit als 62. hauchdünn um einen einzigen Schlag am Cut.

“Das war ein super bitterer Missed Cut. Ich hab den Cut um einen Schlag und um lediglich einen Spieler verpasst. Noch dazu hat mein Flightpartner am letzten Loch vom Vorgrün eingelocht und so mich und alle anderen bei 2 unter Par aus dem Turnier genommen”, macht Martin Wiegele aus seinen Gefühlen nach dem knappen scheitern keinen Hehl.

Er kann aber auch durchaus positives vom Turnier mitnehmen: “Es waren sehr viele klasse Sachen dabei vom Spiel her und das ist vorrangig jetzt mal wichtiger als, dass ich jedes Wochenende dabei bin. Es war am Nachmittag sehr, sehr windig und ich habe viele gute Dinge über die beiden Tage am Platz gemacht.”

Fehler in der Überzahl

Lukas Nemecz hat am Freitag einige Probleme. Der Steirer muss schon auf der 3 das erste Bogey einstecken und verliert so die Cutlinie recht früh aus den Augen. Zwar gleicht er sein Score dann recht rasch wieder aus, fällt aber danach mit einem Doppelbogey unangenehm zurück. Zumindestens kann er vom Par 5 danach noch ein Birdie mitnehmen, muss nun auf der zweiten Platzhälfte aber bereits drei Schläge gutmachen um nicht am Wochenendeinzug zu scheitern.

Das Vorhaben soll dann nicht aufgehen. Gleich die 10 erweist sich mit einem Bogey als weiterer Dämpfer und Lukas läuft danach richtiggehend einem weiteren Erfolgserlebnis nach. Als ihm langsam aber sicher die Löcher ausgehen, nimmt er noch einmal volles Risiko, überredet so zwar die 16 und die 18 noch zu roten Einträgen, quetscht dazwischen aber auch ein Bogey ein und geht somit in dieser Woche mit der 73 (+1) und als 95. leer aus.

Der verpasste Cut ist mit Sicherheit auch ein herber Rückschlag für den Grazer. Laut eigenen Aussagen zeigte er sich im Vorfeld des Turniers vor allem mit seinem langen Spiel recht zufrieden und wartete bereits sehnsüchtig darauf, dass einmal in einer Woche alles zusammenpasst. Dies muss er nun zumindestens bis zu seinem nächsten Turnierstart aufschieben.

Deutlich vorbei

Christoph Körbler hat am Freitag Nachmittag etliche Schwierigkeiten den Rhythmus vom Vortag wiederzufinden. Gleich die 2 und die 4 hängen ihm die ersten Fehler um, was ihn weit im Klassement zurückfallen lässt. Erst kurz vor dem Turn kann er das Par 5, der 9 zum ersten Birdie überreden und schiebt sich so wieder etwas näher an die Cutmarke heran.

Auf den Backnine will dann aber nicht mehr viel gelingen. Christoph muss auf der 10 und der 14 weitere Bogeys einstecken und weiß darauf am Ende keine Antwort mehr. Schließlich marschiert er nur mit der 75 (+3) über die Ziellinie und verpasst damit als 103. doch recht deutlich den Aufstieg in die Preisgeldränge.

Markus Habeler ist auch am zweiten Tag auf der Suche nach der Leichtigkeit und bleibt mit weiteren Fehlern am Ende des Leaderboards stecken. Die gesamte Runde über will sich kein richtiger Rhythmus einstellen, was den Föhrenwald Pro in dieser Woche mit der 77 (+5) und als 146. klar und deutlich am Cut scheitern lässt.

Dimitrios Papadatos (AUS) und Lorenzo Scalise (Am) (ITA) gehen bei gesamt 11 unter Par als Co-Leader ins Wochenende.

>> Leaderboard Finnish Challenge

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Back on Track

FINNISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele zeigt im Vierumäki Resort, dass er schon bei seinem zweiten Challenger nach der Hüft-OP wieder voll auf Schiene ist und verschafft sich mit einer 69 eine durchaus vielversprechende Ausgangslage. Auch Christoph Körbler, Manuel Trappel und Lukas Nemecz eröffnen im roten Bereich.

Beim nördlichsten Stopp der Challenge Tour im finnischen Vierumäki Golfresort sind mit Martin Wiegele, Lukas Nemecz, Manuel Trappel, Markus Habeler und Christoph Körbler gleich fünf Österreicher mit dabei.

Im Vorjahr brachten die Veranstalter bei Schlechtwetter nur drei Runden in die Wertung, was Matthias Schwab aber nicht von einem 11. Platz abhalten konnte. Wiegele und Trappel kennen das finnische Golfresort bei Lahti ebenfalls bereits von 2017, schafften damals jedoch nicht den Sprung ins Wochenende.

Heuer aber zeigt Martin Wiegele, dass er bei seinem erst dritten Turnier – sein zweiter Challenger – seit seinem Comeback nach der Hüft-OP immer besser in Fahrt kommt. Letzte Woche noch deutlich am Cut gescheitert, findet er auf den Backnine in Finnland bereits drei Birdies. Zwar muss er parallel dazu auch zwei Bogeys auf der Scorecard vermerken, kommt so aber immerhin im roten Bereich auf den ersten neun Bahnen an.

Diese hat der Routinier dann richtig gut im Griff. Gleich die 1 (Par 5) lässt für den Steirer einen weiteren Schlag springen und da er danach ganz sicher mit einer unaufgeregten Parserie über die finnischen Fairways marschiert und zum Abschluss auch das Par 5, der 9 noch auzunützen weiß, unterschreibt er zum Auftakt die 69 (-3) womit er sich als 26. in eine durchaus gute Ausgangslage bringt.

“Das war recht positiv heute. Im Laufe der Runde ist es auch sehr windig geworden und die Frontnine hab ich dann mit 2 unter gespielt, bin damit also happy. Auf der 1ß ist mir der Drive rechts in die Bäume und vom Grünbunker konnte ich das Par nicht kratzen. Das Birdie auf der 12 war ein Zweiputt vom Vorgrün und auf der 13 hba ich knapp über Grün abgeschlagen, den Chip dann zu kurz gelassen aber aus sieben Metern den Putt gelocht. Leider dafür dann ein Dreiputt auf der 15 aus der gleichen Distanz”, fasst Martin Wiegele die Runde zusammen.

Ebenfalls rot gestartet

Christoph Körbler findet sich mit einem anfänglichen Bogey auf der 10 nur bedingt zurecht, dreht sein Score mit einem Birdiedoppelschlag afu der 12 und der 13 aber recht rasch in die richtige Richtung. Danach allerdings kippt die Stabilität wieder etwas und Christoph muss nach Fehlern auf der 13 und der 18 noch vor dem Turn zwei weitere Schläge abgeben.

Die vordere Platzhälfte hat er dann aber richtig gut im Griff. Zunächst dreht er sein Tagesergebnis auf der 3 wieder auf Anfang und krallt sich auf der 6 dann wieder das Minus als Vorzeichen. Als bereits alles auf eine zartrosa Auftaktrunde hindeutet, nimmt er am Par 5, der 9 noch ein weiteres Erfolgserlebnis mit und sorgt so mit der 70 (-2) und Rang 44 für einen durchaus angenehmen Start ins Turnier.

Manuel Trappel startet mit einem schnellen Birdie auf der 2 am Nachmittag gut ins Turnier. Zwar tritt er sich danach auch sofort ein Bogey ein, lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und nimmt noch auf den Frontnine zwei weitere rote Einträge mit, die sein Score deutlich in die richtige Richtung biegen.

Nach dem Turn kehrt dann spürbar Ruhe ins Spiel des Vorarlbergers ein, ehe es ihn auf der 14 mit seinem zweiten Schlagverlust erwischt. Am Par 5, der 18 aber stellt er dann den alten Score von 2 unter Par wieder her, tankt mit dem Birdie am Schlussloch noch zusätzliches Selbstvertrauen und hat nach der 70 (-2) am Freitag vom 44 Rang aus sogar den Bonus einer frühen Startzeit.

Lukas Nemecz hat mit einem Bogey zu Beginn leichte Anlaufschwierigkeiten, dreht sein Tagesergebnis mit zwei darauffolgenden Birdies aber postwendend in die richtige Richtung. In Folge schafft er es gekonnt weitere Fehler zu vermeiden und nimmt kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine am Par 5, der 18 noch ein drittes Birdie mit.

Die vorderen Neun verlaufen dann jedoch nicht mehr so ganz nach dem Geschmack des Steirers. Ein Par 3 Bogey auf der 4 kann er recht zeitnah wieder auskontern, muss auf der 8 aber sein bereits drittes Bogey des Tages notieren, was schlussendlich zum Auftakt nicht mehr als die 71 (-1) zulässt, womit er als 59. aber immer noch im Cutbereich rangiert.

Auftaktprobleme

Markus Habeler nimmt sich selbst einen gewinnbringenden Anfangsschwung nach einem Par 5 Birdie auf der 1 durch ein anschließendes Doppelbogey weg. Auch danach findet er auf den Frontnine des Vierumäki Resorts nicht mehr den benötigten Rhythmus und tritt sich auf der 8 noch einen weiteren Fehler ein.

Auch nach dem Wechsel auf die hintere Platzhälfte will nicht allzu viel zusammenlaufen. Zwar findet der Niederösterreicher noch zwei Par 5 Birdies, muss aber auch noch ein Bogey und sogar ein zweites Doppelbogey notieren, womit er zum Auftakt nicht über die 75 (+3) und Rang 129 hinaus kommt.

Tom Murray (ENG) erwischt mit der 63 (-9) den besten Start.

>> Leaderboard Finnish Challenge

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Rausgeschüttelt

EURAM BANK OPEN – 2. RUNDE: Manuel Trappel schüttelt am Freitag im GC Adamstal mit der 64 eine Traumrunde aus dem Ärmel und mischt im Spitzenfeld mit. Auch Berni Reiter, Lukas Nemecz und Timon Baltl stemmen beim heimischen Challenger den Cut.

Mit Niklas Regner (Am), Markus Habeler, Berni Reiter, Manuel Trappel und Bernard Neumayer legten gleich fünf Österreicher beim Heimspiel der Challenge Tour in Adamstag einen Start im roten Bereich hin. Lukas Nemecz verspielte im Finish einen besseren Auftakt und muss wie die übrigen Österreicher am zweiten Spieltag bereits zusetzen um nicht am Cut zu scheitern.

Manuel Trappel zeigt sich dann am Freitag Vormittag schon auf den Backnine von seiner ganz sicheren Seite. Der Vorarlberger hält die gesamten zweiten neun Bahnen über Schlagverluste gekonnt fern und findet dabei auf der 12, der 15 und der 16 gleich drei Birdies, die ihn bis unter die Top 10 nach vorne marschieren lassen. Wie schon am ersten Spieltag wird ihm auch diesmal die 2 mit einem Bogey zum Verhängnis und er muss den ersten Schlag abgeben.

Aus der Ruhe lässt sich der ehemalige Amateur Europameister aber nicht bringen und setzt mit bärenstarken Löchern und gleich vier weiteren Birdies, wobei er von der 6 bis zur 8 sogar den Triplepack schnürt, mit Vollgas auf die Überholspur ab. Schlussendlich marschiert er mit der 64 (-6) zurück ins Clubhaus und mischt damit als derzeit 3. im absoluten Spitzenbereich mit.

“Ich mag Adamstal. Die Runde war echt Klasse heute und da speziell auf den Grüns. Die Eisen auf den Par 3 Bahnen haben auch gepasst. Im Grunde war mein Spiel ähnlich wie gestern, aber es ist heute einfach mehr gefallen”, fasst Manuel Trappel seine Toprunde kurz zusammen.

Ebenfalls im Weekend

Berni Reiter legt am Freitag auf der 1 los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und marschiert mit einem Birdiedoppelschlag und darauffolgendem Eagle sogar bis auf Rang 2 nach vor. Nachdem ihm dann auch auf der 5 noch ein roter Eintrag glückt, klopft er endgültig an der Spitzenposition an. Doch plötzlich geht der Schwung verloren und Berni muss nach Problemen auf den Par 3 Bahnen mit Doppelbogey und Bogey drei Schläge wieder abgeben.

Zu Beginn der Backnine tritt er sich dann sogar noch einen weiteren Fehler ein, findet in Folge aber wieder den benötigten Rhythmus und klettert mit Birdies auf der 11, der 14 und der 15 wieder spürbar im Klassement nach oben. Zwar muss er am Ende auf der 18 noch einen weiteren Schlag abgeben, mit der 67 (-3) cuttet er aber als zur Zeit 13. sogar in aussichtsreicher Position ins Wochenende.

Lukas Nemecz eröffnet den zweiten Spieltag mit einem Bogey auf der 10 zwar nur äußerst schleppend, mit einem Birdietriplepack von der 14 bis zur 16 marschiert er aber spürbar im Klassement nach vor. So richtig aufrechthalten kann er den Schwung aber nicht, denn auf der 17 macht es sich auch ein weiterer Schlagverlust gemütlich, was den Steirer nur im leicht geröteten Bereich die Frontnine in Angriff nehmen lässt.

Dort geht es dann auf der 2 sogar wieder auf Level Par zurück, doch anders als am Vortag, wo Lukas auf den letzten Löchern eine Runde unter Par noch aus der Hand gab, gelingen diesmal danach zwei Birdies und der Grazer bringt so die 68 (-2) zum Recording, die ihn beim Heimspiel als derzeit 36. ganz sicher ins Wochenende cutten lässt.

Timon Baltl präsentiert sich am Freitag Nachmittag im Gegensatz zum ersten Spieltag deutlich verbessert. Schon auf der 13 und der 14 findet er die ersten beiden Birdies und hält die gesamten Backnine über Schlagverluste gekonnt fern.

Auf den Frontnine kann er sich dann sogar zwei Fehler erlauben, denn nach vier weiteren Birdies notiert er mit allerletzter Startzeit die 66 (-4) und vervollständigt so als 38. das österreichische Wochenend-Quartett in der Ramsau.

Vergebliches zittern

Niklas Regner (Am), zum Auftakt mit der 67 (-3) noch Österreichs Bester, hat am Freitag Vormittag etliche Probleme das starke Spiel vom Vortag zu wiederholen. Der Amateur benötigt schon auf den Frontnine zwei Birdies um nach ebenso vielen Bogeys bei Level Par zum Turn kommen zu können.

Auf den Backnine erwischt es ihn dann mit zwei Bogeys und einem Doppelbogey richtig wild. Erst ein spätes Birdie hält die Hoffnung auf den Cut mit der 73 (+3) noch am Leben. Da die Cutmarke aber nicht mehr zurück auf Level Par springt verpasst er als 64. um einen Schlag knapp den Sprung ins Weekend.

Markus Habeler legt am Nachmittag los wie aus der Pistole geschossen und stopft gleich auf der 1 und der seine ersten Birdieputts. Danach ebbt der Anfangssschwung zwar etwas ab, Markus notiert aber weiterhin sichere Pars bis er sich vor dem Turn ein erstes Bogey einfängt.

Auf den Backnine wird es dann sogar zusehends ungemütlicher, denn nach einem weiteren Bogey auf der 11 und einem Doppelbogey kurz vor Schluss auf der 17 rasselt der junge Niederösterreicher mit der 72 (+2) sogar als 64. noch hinter die Cutmarke zurück.

Für Christoph Körbler, Leo AstlRobin Goger, Bernard NeumayerSebastian Wittmann, Jürgen Maurer, Michael Ludwig und Rene Gruber endet der österreichische Challenger bereits am Freitag. Sean Crocker (USA) geht nach der 65 (-5) und bei gesamt 11 unter Par als Führender ins Wochenende.

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Fünf Rote beim Heimspiel

EURAM BANK OPEN – 1. RUNDE: Niklas Regner (Am) erwischt bei der Rückkehr der Challenge Tour in den GC Adamstal den besten Start aller heimischen Spieler. Insgesamt liegen nach der ersten Runde in der ramsauer Natur gleich sechs Österreicher im roten Bereich.

Nach zwei Jahren Pause kehrt die Challenge Tour nach Österreich zurück. Mit dem Golfclub Adamstal bekommt Österreichs Challenger eine neue, alte Heimat, wo Europas Golfnachwuchs bereits von 2006 bis 2008 zum alpinen Kräftemessen auf Franz Wittmanns Golfjuwel antrat.

Niklas Regner (Am) sorgt zum Auftakt aus österreichischer Sicht für eine kleine Sensation. Der Amateur tritt sich zwar am Par 3, der 12 ein frühes Bogey ein, marschiert mit gleich drei Birdies danach aber noch auf den Backnine deutlich in den roten Bereich.

Die vorderen Neun entwickeln sich dann ganz ähnlich, denn erneut muss er zunächst ein Bogey verdauen, ehe er dieses mit zwei weiteren Birdies mehr als weghobelt. Am hügeligen Kurs in der Ramsau geht sich so am Nachmittag die 67 (-3) aus, womit er als 12. nicht nur an den Top 10 dran ist, sondern sogar als bester Spieler der Alpenrepublik übernachtet.

Ebenfalls gut auf Kurs

Markus Habeler geht die Sache am Vormittag von der 10 weg unglaublich solide an und reiht auf den Backnine gleich neun Pars in Folge aneinander. Nachdem sein Teeshot auf der 2 unglücklich von einem Ast abspringt, kann Markus nur querchippen und tritt sich so den ersten Fehler ein, bessert diesen aber postwendend am Par 5 danach aus.

Das Birdie bringt Markus auch sichtlich in die richtige Spur, denn auf den verbleibenden Bahnen legt er sich doch noch machbare Birdiechancen auf, wobei er diese am Par 3, der 6 und am Par 5 danach auszunützen weiß und so noch einen roten Doppelpack schnürt. Mit der 68 (-2) kann er sich mit der ersten Runde am gebirgigen Gelände mit Rang 24 wohl durchaus zufrieden zeigen.

“Das war auf der 2 eigentlich sogar noch ein gutes Bogey, denn nach dem schlechten Teeschuss hab ich einen Viereinhalbmeterputt gelocht und so noch die 5 mitgenommen. Das hat mich vielleicht auch ein wenig aufgeweckt, denn danach ist es mit den Birdies leichter gegangen. Auf dem Platz passieren Bogeys recht schnell und deshalb bin ich ganz zufrieden, dass ich nur eines gemacht hab”, fasst Markus Habeler die Runde zusammen.

Mit seiner bisherigen Challenge Tour Performance zeigt er sich durchaus nicht unzufrieden, wie er selbst sagt: “Es ist eigentlich ganz positiv. Von meinen ersten drei Starts hab ich zwei Cuts gemacht, also bin ich relativ zufrieden damit. Ich hab jetzt nachher noch drei bis vier Startmöglichkeiten und schau, dass ich die Top 150 schaffe. Ich bin jedenfalls froh, dass wir die Möglichkeiten auf der Challenge Tour bekommen haben.”

Manuel Trappel wird schon früh auf seiner Runde die 2 mit einem Bogey zum Verhängnis. Ansonsten spult der Vorarlberger die Frontnine aber sichere Bahnen ab und steht so im leichten Plusbereich beim Turn.

Auch auf der zweiten Platzhälfte zieht er das solide Spiel weiter durch und setzt von der 13 weg zu einem sehenswerten Zwischensprint mit gleich drei Birdies in Folge an. Da er auch danach keinen Schlag mehr abgeben muss, gesellt er sich am Nachmittag mit der 68 (-2) zu seinem Landsmann und schafft sich so eine durchaus gute Ausgangslage.

Berni Reiter tritt sich zwar ausgerechnet auf zwei der drei Par 5 Bahnen Schlagverluste ein, findet aber ansonsten vier Birdies, was auch ihn mit der 68 (-1) über die Ziellinie marschieren lässt. Bernard Neumayer vervollständigt mit einer 69 (-1) und auf Rang 40 das rot-weiße-rote Quintett im Minusbereich.

Mehr ausgerechnet

Lukas Nemecz muss am Nachmittag auf der 2 schon früh ein Bogey notieren, dreht seine Runde mit Birdies auf der 3, der 4 und der 6 aber recht zeitnah deutlich in die richtige Richtung. Da er kurz vor dem Turn auf der 9 dann noch ein weiteres Bogey eintragen muss, nimmt er die Backnine nur im zartrosa Bereich in Angriff.

Auf der zweiten Platzhälfte agiert er dann lange Zeit sehr souverän und nimmt am dritten und letzten Par 5 noch ein weiteres Birdie mit, ehe der Schwung gegen Ende total abreißt. Mit gleich zwei darauffolgenden Bogeys muss er mit der 70 (Par) leben und startet so als 64. soger nur knapp hinter der gezogenen Linie in den zweiten Spieltag.

Deutlich zurück

Timon Baltl mit der 72 (+2) auf Rang 90, Robin Goger mit der 73 (+3) auf Rang 115, Michael Ludwig mit der 74 (+4) als 127 und Rene Gruber nach der 76 (+6) nur 140. müssen sich am Freitag bereits deutlich steigern um nicht am Cut zu scheitern. Da am Abend ein Gewitter über die Anlage zieht müssen Christoph Körbler (-1 nach 15), Sebastian Wittmann, Leo Astl (beide +2 nach 15) und Jürgen Maurer (+5 nach 15) müssen ihre Auftaktrunde am Freitag beenden.

Filip Mruzek (CZE) und Sean Crocker (USA) teilen sich nach 64er (-6) Runden die Führungsrolle.

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