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Birdies auf Urlaub

PUNTACANA CHAMPIONSHIP – FINAL: Im Urlaubsparadies der Dominikanischen Republik machen die Birdies bereits vor der letzten Runde von Sepp Straka Urlaub, denn mit einer 74 wird Österreichs PGA Tour Beitrag um etliche Ränge zurückgereicht.

Sepp Straka brannte am Moving Day ein echtes Feuerwerk ab und zählte eindeutig zu den Siegern des dritten Spieltages. Der Longhitter pushte sich mit der 67 (-5) bis auf Rang 5 nach vor und startet so aus dem absoluten Spitzenfeld in die Finalrunde. Zwar müsste schon viel passieren, damit er Graeme McDowell (NIR) bei vier Schlägen Rückstand wirklich noch abfangen kann, dass der gebürtige Wiener aber durchaus bereit ist Risiko zu nehmen, hat er schon sehr oft bewiesen.

Der Start in den Finaltag glückt mit souveränen anfänglichen Pars zunächst noch unaufgeregt. Ausgerechnet das erste Par 5 erweist sich dann aber als nicht sehr gewinnbringend, denn ein verzogener zweiter Schlag zwingt Sepp zu einem Drop, was am Ende im ersten Bogey des Finaltages mündet. Erst auf der 7 bricht dann endlich der Birdiebann. Zwar findet er mit dem Abschlag die Spielbahn nicht, legt am Par 5 aber das Wedge gut zur Fahne und nimmt so den ersten roten Eintrag am Sonntag mit.

Doch selbst das bringt Sepp’s Birdiemotor am Finaltag einfach nicht auf Touren. Mit Pars rutscht er an einem erneut sehr scorefreundlichen Spieltag kontinuierlich etwas ab. Da sich dann am Par 3 der 11 nur ein Bogey ausgeht, beschleunigt er den Abstieg sogar noch etwas. Zumindestens kann er am Par 5 danach sofort kontern und sein Score rasch wieder zurück auf Level Par drehen.

Doch weiterhin will einfach an diesem Tag nicht viel zusammenlaufen, denn nur eine Bahn später steht sein Tagesergebnis erneut auf 1 über Par. Bis zur 18 passiert dann nichts wirklich erwähenswertes. Erst am Schlussloch hat er noch einmal richtig zu kämpfen, denn da der Drive im Sand verschwindet, erreicht er erst mit dem vierten Schlag das Grün und brummt sich zum Abschluss noch ein weiteres Bogey auf. So kommmt es, dass er schlussendlich nur die 74 (+2) unterschreiben kann, die ihn bis auf Rang 26 zurückwirft.

Damit macht Sepp Straka einmal mehr die Konstanz einen Strich durch die Rechnung, denn nach Auftritten von 68 (-4), 70 (-2) und 67 (-5) Schlägen startete er als starker 5. in die letzte Runde. Mit lediglich zwei Birdies und drei Bogeys will am Sonntag dann aber nicht mehr viel zusammenlaufen, weshalb er trotz einer sehr guten Ausgangslage erneut an einem Topergebnis vorbeischrammt.

Graeme McDowell beendet eindrucksvoll eine langjährige Schaffenspause und holt sich mit der 69 bei 18 unter Par den vierten Titel der Karriere auf der PGA Tour.

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Voll genützt

PUNTACANA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Sepp Straka nützt den Moving Day im Corales Resort voll aus und marschiert mit einer 67 bis ins absolute Spitzenfeld nach vor.

Sepp Straka wandelte am Freitag sprichwörtlich zwischen Genie und Wahnsinn. Der Longhitter fand nur äußerst schleppend in die Runde und lag nach etlichen Bogeys und Doppelbogey schon nach fünf gespielten Löchern bei 4 über Par und damit hinter der Cutmarke zurück.

Danach aber startete der Georgia Bulldog richtig durch, arbeitete sich mit starker Birdiequote wieder auf Level Par zurück und durfte sich mit einem gelochten Schlag vom Fairway am Par 4 sogar über ein Eagle freuen, womit er noch die 70 (-2) unterschreiben und somit an den Top 10 andocken konnte.

Am Samstag hofft Sepp nun gleich zu Beginn hellwach zu sein um den Moving Day bestmöglich nützen zu können. Mit einer guten dritten Runde scheint in dieser Woche in der Dominikanischen Republik noch so gut wie alles möglich zu sein.

Gelungener Start

Mit soliden Pars gelingt der Start in den Moving Day weitaus besser als noch die Freitagsrunde und da er nach starker Annäherung die 3 zum ersten Birdie überreden kann, findet er sich sogar rasch in den Top 10 wider. Angespornt vom frühen Birdie wirft auch das erste Par 5 danach einen Schlaggewinn ab, was den guten Start endgültig perfekt macht.

Weiterhin zeigt er auch danach starkes Golf und belohnt sich am zweiten Par 5 mit dem dritten Birdie, was ihn bereits bis an die Top 5 heranbringt. Ein eingebunkerter Drive und ein erzwungener Drop danach machen ihm dann aber auf der 8 das Leben schwer, mit gelungener Annäherung und starkem Putt verhindert er jedoch schlimmeres als das Bogey.

Ein Dreiputt kostet Sepp dann nach dem Turn am Par 3 der 11 den nächsten Schlag, was sich auch mit einem Abrutschen im Klassement deutlich bemerkbar macht. Der Konter lässt aber nicht lange auf sich warten, denn schon das Par 5 danach hält das nächste Birdie bereit, was ihn sofort wieder an die besten 10 heranbringt.

Birdiemotor auf Hochtouren

Das Erfolgserlebnis wirft den Birdiemotor des Longhitters auch sichtlich noch einmal richtig an, denn auch auf der 13 findet der Putt zum roten Eintrag den Weg ins Ziel. Da er danach auch noch das letzte Par 5 der Runde perfekt im Griff hat, schnürt er sogar den Birdie-Triplepack und dockt damit endgültig wieder an den Top 5 an.

Doch selbst damit hat Sepp noch lange nicht genug und locht auch auf den 15 den Birdieputt, womit mittlerweile sogar bereits die absolute Spitze in Sichtweite kommt. Erst auf den letzten Bahnen geht er es dann wieder etwas ruhiger an und bringt die Runde mit soliden Pars unaufgeregt zu Ende. Mit der 67 (-5) zählt Sepp Straka klar zu den Gewinnern des Moving Days und schiebt sich vor der Finalrunde bis auf Rang 5 nach vor.

Graeme McDowell (NIR) spielt sich am Samstag mit einer 64 (-8) bis an die Spitze und geht bei gesamt 15 unter Par als Leader in den Finaltag.

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Erneuter Top-Auftakt

PUNTACANA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka legt auch im Corales Resort der Dominikanischen Republik einen richtig starken Auftakt hin und startet aus dem Spitzenfeld in den zweiten Spieltag.

Nach dem Roller Coaster-Turnier in Tampa, wo es von Platz 1 nach dem Donnerstag bis zu Rang 46 steil abwärts ging, hofft Sepp Straka in der Dominikanischen Republik auf eine gleichmäßig starke Leistung. Zwei bemerkenswerte Auftakt-Führungen in der Rookie-Saison haben dem Wiener nach 10 Turnieren bislang noch nichts Besseres als Position 160 im FedExCup eingebracht.

Am Küstenkurs von Punta Cana kann Sepp jedoch etwas mehr vom Tee losballern und seine enormen Längen in die Waagschale werfen als noch zuletzt in Tampa. In Abwesenheit der Top 64 der Welt – parallel läuft mit den Dell Technologies Match Play ein WGC-Event – ist das Starterfeld beim 3 Millionen Dollar-Turnier auch deutlich überschaubarer. Gemeinsam mit Puerto Rico stellt die DomRep der PGA Tour das geringste Preisgeld des Jahres zur Verfügung, womit Charl Schwartzel (RSA), Jhonnie Vegas (VEN) oder Sungjae Im (KOR) noch die prominentesten Namen im Feld sind.

Der Start glückt Sepp am Donnerstag mit früher Startzeit dann auch durchaus gut, denn nach zwei sicheren anfänglichen Pars lässt schon die 3 das erste Birdie springen. Auch danach zeigt sich der Georgia Bulldog von seiner besten Seite und kann auf der 7 einmal mehr von seinen unglaublichen Längen profitieren, denn das Par 5 wirft das bereits zweite Birdie des Tages ab, was ihn schon in der frühen Phase des Turniers weit vorne mitmischen lässt.

Nach fehlerlosen Frontnine erwischt es den Longhitter dann aber zu Beginn der Backnine mit dem ersten Bogey. Unterkriegen lässt er sich davon aber nicht und fährt auf der 11 prompt sein drittes Birdie des Tages ein. Da er mit der 14 auch noch das letzte Par 5 der Runde gut auszunützen weiß, nimmt einmal mehr in dieser Saison eine starke Auftaktrunde konkrete Formen an.

So richtig auf den Geschmack gekommen nimmt er auch von der 16 noch einen roten Eintrag mit und dockt damit endgültig an der absoluten Spitze an. Schlussendlich unterschreibt Sepp Straka mit der 68 (-4) erneut eine knallrote Runde und mischt wie schon letzte Woche einmal mehr nach einer Auftaktrunde ganz vorne im Klassement mit und legt sich mit Rang 5 eine richtig gute Basis für ein erfolgreiches Abschneiden.

Drei Spieler notieren zum Auftakt 66er (-6) Runden und geben damit nach dem ersten Spieltag den Ton an.

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