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Schlagwort: qatar masters

Woche abhaken

QATAR MASTERS – FINAL: Matthias Schwab findet auch am Finaltag kein Rezept gegen den unangenehmen Wüstenwind und rutscht mit einer tiefschwarzen 77 im Education City GC noch bis auf Rang 71 zurück.

Die vierwöchige Zwangs-Turnierpause – das letzte European Tour Event war in Saudi Arabien Anfang Februar – ließ bei Matthias Schwab doch einigermaßen den aufgebauten Rhythmus einschlafen, denn in Doha präsentiert sich der Rohrmooser etwas außer Tritt und fährt mit keiner einzigen Runde unter Par und einem Gesamtergebnis von +10 als 71. sein klar schlechtestes Resultat des diesjährigen Desert Swings ein.

Dabei beginnt das Event mit zwei 71er (Par) Runden noch durchaus souverän. Vor allem am Freitag stemmt er sich gekonnt gegen den megastarken Wüstenwind und verbaut sich erst mit zwei abschließenden Bogeys eine noch viel bessere Ausgangslage. Dennoch hat er vor dem Wochenende die Topränge bei dem dichtgedrängten Leaderboard noch in Sicht, wird dann jedoch vom weiterhin starken wind böse verblasen und muss sich schließlich mit einer 75 (+4) anfreunden.

Wieder Probleme

In Verhältnissen in denen er laut eigener Aussage noch nie so lange über mehrere Tage spielen musste kommt er dann auch am Sonntag nicht zurecht. Dabei beginnt der Tag mit einem schnellen Par 5 Birdie noch richtig gut, doch ein Bogey gleich danach läutet sozusagen den Abstieg regelrecht ein. Mit dem nächsten Fehler auf der 7 geht es dann erstmals in den Plusbereich, doch richtig dramatisch wird die Lage erst nach dem Turn.

Zum Leidweisen des 26-jährigen reißt die Fehlerquote nicht mehr ab, denn mit zwei Bogeys und einem darauffolgenden Doppelbogey ist die erhoffte gute Finalrunde endgültig nicht mehr zu realisieren. Ein weiteres Bogey danach ist zwar noch ärgerlich, platzierungstechnisch fällt dies jedoch nicht mehr wirklich ins Gewicht. Am Ende steht er mit der 77 (+6) wieder im Clubhaus und rutscht damit noch bis auf Rang 71 zurück, was ihm weder im Race to Dubai noch in der Weltrangliste irgendwie weiterhilft.

Souverän mit Luft nach oben

Als Fazit des diesjährigen Desert Swings kann man durchaus sagen, dass dieser im Großen und Ganzen recht souverän verlief. Immerhin stand Matthias bei allen vier Turnieren im Wochenende und konnte mit einem 25. Platz in Abu Dhabi beim Rolex Series Event und einem 9. danach in Dubai durchwegs überzeugen. Der 41. Platz in Saudi Arabien und nun Rang 71 in Doha lassen aber definitiv noch Luft nach oben.

Bereits kommende Woche ergibt sich für Matthias aber schon die nächste Chance, wenn mit den Kenya Open das erste der beiden afrikanischen Turniere ansteht. Den Karen CC kennt Matthias zwar noch nicht, bei erwartet deutlich freundlicheren Verhältnissen sollte er in Nairobi aber besser zurechtkommen. Mit einem etwaigen Topergebnis könnte er auch die Top 100 der Welt wieder knacken.

„Zunächst mal war es positiv, dass ich auch bei meinem 4. European Tour Turnier der Saison wieder den Cut sicher geschafft habe. Leider fand ich dann in Folge vor allem durch den täglichen starken Wind und die Hitze nicht zu meinem Spiel. Häufig sind die Fehler durch den von mir falsch eingeschätzten Wind passiert. Ich fliege jetzt noch heute Nacht von Doha nach Nairobi zur Kenya Open“, fasst Matthias Schwab das Turnier zusammen.

Antoine Rozner (FRA) marschiert mit einer 67 (-4) und mit gesamt 8 unter Par zu seinem zweiten European Tour Titel der Karriere.

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Böse verblasen

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Matthias Schwab wird am Moving Day vom starken Wüstenwind im Education City GC böse verblasen und geht nach der 75 nur aus dem scoretechnischen Niemandsland auf die letzten 18 Löcher.

Matthias Schwab erwies sich am Freitag in Doha als absolut windfest, denn der Schladming-Pro zeigte im böigen Starkwind bei drückend heißen Temperaturen sehr ansprechendes Golf und verbaute sich nur mit zwei abschließenden Bogeys eine deutlich bessere Platzierung. Ein absolutes Topergebnis ist vor der dritten Runde bei dem dichtgedrängten Leaderboard jedoch nach wie vor klar in Reichweite, allein ausnützen kann er diesen Umstand mit zu fehlerbehaftetem Spiel nicht.

Auch am Samstag begrüßt die Spieler wieder starker Wind, der die Scores von Beginn an recht klar nach oben treibt. Matthias Schwab jedenfalls findet sich zu Beginn noch gut zurecht und lässt mit anfänglichen Pars zunächst nichts anbrennen. Am Par 3 der 12 geht dann aber so ziemlich alles schief was schiefgehen kann, denn der Rohrmooser marschiert nur mit dem Doppelbogey zur 13. Teebox und rutscht so erstmals am Leaderboard zurück.

Sofort allerdings macht sich der 26-jährige daran die aufgerissenen Schläge wieder wegzuhobeln und setzt mit einem Par 5 Birdie gleich danach einen ersten gelungenen Konter. Der scoretechnische Ausgleich will in der Gluthitze von Doha jedoch nicht gelingen und da er auf der 17 und der 18 weitere Fehler nicht verhindern kann, rutscht er im Klassement regelrecht ins Niemandsland ab.

Die Probleme reißen auch auf den ersten Neun nicht ab, wie das dritte Bogey in Folge auf der 1 zeigt. Erst danach kann er sein Spiel wieder stabilisieren und zaubert auf der 6 in Form eines Birdies auch wieder etwas positives auf die Scorecard. Wie schon am Vortag wird ihm aber auch diesmal wieder die 8 zum Verhängnis und hängt ihm seinen bereits sechsten Schlagverlust des Tages um.

Am Ende steht er nur mit der 75 (+4) beim Recording, was das Vorhaben die Lücke zu den lukrativen Rängen zu schließen, naturgemäß verhindert. Wie schwierig es an diesem Tag im starken Wind aber wirklich zu spielen ist, zeigt der Umstand, dass er trotz der tiefschwarzen Performance lediglich vier Ränge im Klassement einbüßt und als 56. in den Finaltag startet, wo nun noch ein versöhnlicher Schlusspunkt gelingen soll.

Nach der Runde meint er: „Es war heute wieder sehr starker Wind mit 40 bis 45 km/h und das bei über 30 Grad. Ich habe noch nie mehrere Tage bei solchen Verhältnissen gespielt. Mein Spiel war bei diesen Bedingungen für einen besseren Score nicht gut genug. Einige Fehler führten unweigerlich zu den Schlagverlusten. Ich bin für morgen aber dennoch positiv und werde mein Bestes geben.“

Darren Fichardt (RSA) führt nach der 70 (-1) und bei gesamt 7 unter Par das Feld an.

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Ins Weekend gesegelt

QATAR MASTERS – 2. RUNDE: Matthias Schwab erweist sich am Freitag im Education City GC als absolut windfest und segelt trotz zweier abschließender Fehler mit seiner zweiten 71 (Par) souverän ins Wochenende.

Matthias Schwab zeigte sich zum Auftakt nach der wochenlangen Turnierpause noch verbesserungswürdig, wollte am Donnerstag doch „nur“ eine 71 (Par) gelingen. Dabei war er mit der Qualität seines Spiels gar nicht so unzufrieden, allein der Score wollte aufgrund von etlichen verschobenen Putts nicht so ausfallen wie der Rohrmooser sich das vorstellte. Dennoch geht er mit einem recht guten Gefühl in den Freitag und hofft, dass er mit etwas besserer Vorstellung am Grün im Kampf um den Cut nichts anbrennenn lässt.

Bei äußerst schwierigen Windverhältnissen findet der Schladming-Pro dann mit Pars ganz sicher in die Runde und da er vom Par 3 der 12 dann sogar rasch ein Birdie entführen kann, gelingt schon früh der Sprung über die gezogene Linie. Gekonnt spult er danach die Bahnen ab und lässt im böigen Starkwind absolut nichts anbrennen, was ihn Stück für Stück im Klassement weiter nach vor spült.

Souverän gecuttet

Kurz vor dem Turn erwischt es dann aber auch den 26-jährigen erstmals mit einem Bogey, womit er sich angesichts der Verhältnisse aber immer noch im Cutbereich hält. Wie schon am Vortag hat er dann erneut das Par 5 der 2 bestens im Griff und kann so zeitnah wieder in den Minusbereich abtauchen, womit er sich auch wieder einen kleinen Puffer auf die Cutmarke herausspielt. Matthias zieht sein bärenstarkes Spiel im unguten Wind auch danach weiterhin beinhart durch und belohnt sich auf der 7 mit dem dritten Birdie, was ihn endgültig bis ins Mittelfeld klettern lässt.

Vom herausgespielten Puffer muss der Vanderbilt Absolvent dann auch noch etwas zehren, denn die zähen Verhältnisse brummen ihm auf den letzten beiden Löchern noch zwei Bogeys auf und lassen so nicht mehr als die 71 (Par) zu. Angesichts der windigen Bedingungen kann sich die Par-Runde aber durchaus sehen lassen und reicht auch locker um die Cuthürde als 51. zu überspringen. Nach den beiden abschließenden Fehlern muss er am Wochenende nun das Feld aber von hinten aufrollen.

„Heute war es richtig schwer zu spielen. Mehr als 5 Stunden spielten wir zu dritt bei durchschnittlich 36 Grad. Es gab immer wieder lange Wartezeiten bei verschiedenen Löchern und es war schwer im Rhythmus zu bleiben. Aufgrund der Bedingungen die heute herrschten bin ich mit meiner Par-Runde zufrieden“, fasst er die Knochenarbeit im Anschluss zusammen.

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Mäßiger Wüstenstart

QATAR MASTERS – 1. RUNDE: Matthias Schwab findet nach der wochenlangen Turnierpause mit einer 71 im Education City GC von Doha nur äußerst verhalten ins Turnier und muss am Freitag wohl bereits zulegen um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können.

Matthias Schwab kehrt nach Wochen der Regeneration in den Nahen Osten zurück, wo an diesem Wochenende im Education City GC von Doha der heurige Desert Swing der European Tour seinen Abschluss findet. Das Turnier liegt dem Schladminger, wo er bislang immer cuttete und sich von Jahr zu Jahr steigerte. Im Vorjahr reichte es immerhin zu einem 21. Rang, und in 12 Turnierrunden spielte er nur einmal über Par.

Da Schwabs englischer Caddie diesmal nicht dabei sein kann, wird erneut Bruder Johannes die Tasche tragen, was sich in der Vergangenheit schon öfters bewährt hat. Aufgrund des zeitgleich in den USA stattfindenden Players Championship sind keine aktuellen Spieler aus den Top 50 der Welt am Start. Dennoch ist das heurige Katar Masters mit Zugpferden wie Andy Sullivan, Thomas Pieters, George Coetzee oder Shooting Star Rasmus Hojgaard stark besetzt.

Nach der wochenlangen Turnierpause schlittert der Rohrmooser dann gleich auf der 1 in ein anfängliches Bogey, dass er jedoch mit anschließendem Par 5 Birdie perfekt auskontert. Das stabilisiert auch sichtlich sein Spiel, wie meist sichere Pars danach untermauern. Die Par 5 entpuppen sich zum Auftakt auf den ersten Neun als besonders gewinnbringend, denn da er auch von der zweiten langen Bahn der Frontnine einen Schlag entführt, geht sich erstmals sogar der Sprung in den roten Bereich aus.

Doppelbogey als Spaßbremse

In Folge schläft sein Spiel aber etwas ein wie eine längere Parserie untermauert. Auf der hinteren Platzhälfte stellt ihm ausgerechnet dann mit der 13 das einzige Par 5 der zweiten Neun ein heftiges Bein, denn der Schladming-Pro muss sogar das Doppelbogey hinnehmen und rutscht damit klarerweise weit im Klassement zurück. Matthias setzt aber den richtigen Konter und stopft gleich auf der 14 den fälligen Birdieputt, womit er sein Score zumindest prompt wieder aus dem Plusbereich hebt.

Mehr will am Donnerstag aber nicht mehr gelingen, weshalb er sich schlussendlich mit der eher zähen 71 (Par) zufrieden geben muss. Damit wird er sich am Freitag als 78. doch bereits einigermaßen steigern müssen um das Wochenende noch zu erreichen. „Mein Spiel war heute besser als mein Score. Mehrerer knapp nicht gelochte Putts und ein unglücklicher Wasserball zum Doppelbogey auf der 13 ließen leider keinen besseren Score zu. Der Cut wird wohl vermutlich auf 2 unter Par gehen, was mit solidem Spiel für ich durchaus noch zu erreichen sein sollte“, so Matthias nach der Runde.

David Law (SCO) setzt mit einer 64 (-7) die frühe Bestmarke.

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Zu viel liegengelassen

QATAR MASTERS – FINAL: Matthias Schwab notiert zwar auch am Sonntag im Education City GC mit der 70 wieder eine rote Runde, lässt über die gesamte Woche gesehen aber zu viele Chancen liegen um mehr als einen 21. Rang mitnehmen zu können.

Matthias Schwab konnte sein Vorhaben am Moving Day umsetzen und marschierte mit einer fehlerlosen 67 (-4) bis auf Rang 21 nach vor. Bei drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist somit auch das angepeilte Spitzenresultat durchaus noch in Reichweite. Der 25-jährige drückt auch früh aufs Tempo, mit etwas zu vielen Fehlern steht er am Ende aber nur mit einer leicht geröteten Runde beim Recording.

Der Start in den Finaltag könnte aus rot-weiß-roter Sicht kaum zäher verlaufen, denn gleich die 1 brummt Matthias ein Bogey auf, was angesichts der erneut recht guten Scores etliche Ränge kostet. Sofort allerdings steuert der Rohrmooser gegen und nimmt vom darauffolgenden Par 5 prompt auch das erste Birdie mit. Damit hält er auf der 2 nach vier gespielten Runden und drei Birdies sowie einem Eagle bei einem senstaionellen Score von 5 unter Par.

Blitzschnell nach vor

Richtiggehend angestachelt nimmt er dann auch von der 3 gleich ein Birdie mit und dreht sein Tagesergebnis so in Windeseile sogar in den Minusbereich. Da er danach mit der 6 auch das zweite Par 5 der Frontnine gut im Griff hat, lässt er den Faux-pas auf der 1 endgültig in Vergessenheit geraten.

Das aggressive Spiel birgt jedoch auch das Risiko für Fehler, was auch Matthias auf der 8 mit seinem zweiten Bogey des Tages zu spüren bekommt. Die Probleme reißen auch am Par 3 der 9 nicht ab, denn mit seinem bereits dritten Fehler rutscht er sogar wieder auf nur noch 1 unter Par zurück.

Nach einigen Pars hat er dann mit der 13 das letzte Par 5 seiner Runde wieder gut im Griff, dreht sein Tagesergebnis so wieder auf -2 und bleibt damit auch in Schlagdistanz zu den Top 10. Allerdings wollen danach keine weiteren Birdies mehr gelingen und da er sich zum Abschluss dann auf der 18 sogar noch ein Bogey eintritt, steht er sogar „nur“ mit der 70 (-1) beim Recording, womit er keine Ränge gutmachen kann und sich mit Rang 21 zufrieden geben muss.

Virus sorgt für Zwangspause

Matthias selbst hätte sich in Doha eindeutig mehr ausgerechnet und haderte vor allem an den ersten beiden Tagen mit seiner Chancenverwertung auf den Grüns. Dennoch kann er sich zum dritten Mal in Katar steigern, denn nach einem 61. Platz und einem 31. Rang vergangenes Jahr, schneidet er 2020 erneut besser ab.

Eigentlich wäre nun eine Weiterreise nach Nairobi in den Karen CC auf dem Programm gestanden, allerdings macht der grassierende Coronavirus dies unmöglich, da die European Tour in Abstimmung mit Kenia das Turnier absagen musste. In zwei Wochen wäre Indien auf dem Turnierplan, wo Matthias bereits zweimal um den Sieg mitspielte. Ob das Turnier allerdings wie geplant stattfinden kann, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

„Ich hab eigentlich alle vier Tage kein optimales Golf gespielt. Langes und kurzes Spiel ist immer wieder zu fehleranfällig gewesen. 15 Birdies und ein Eagle ist in vier Runden okay, aber zehn Bogeys sind zuviel. Ich bleibe jetzt noch eine Woche zum Trainieren in Katar und fliege dann am kommenden Sonntag weiter zum Turnier nach Neu Delhi“, hat Matthias Schwab bereits seine weitere Planung nach der Kenia-Absage umgestellt.

Jorge Campillo (ESP) ringt David Drysdale (SCO) erst am fünften Extraloch mit Birdie gegen Par nieder und sichert sich den Sieg.

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Kletterpartie

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Matthias Schwab klettert am Samstag im Education City GC von Doha mit einer fehlerlosen 67 um etliche Ränge nach vor und wahrt so noch die Chance auf das angepeilte Topergebnis.

So richtig zufrieden konnte sich Matthias Schwab nach den ersten beiden Runden noch nicht zeigen, denn mit zwei 70er (-1) Runden cuttete er zwar ohne jegliche Probleme, mit den Spitzenplätzen hat der 25-jährige nach etlichen ausgelassenen Chancen auf den Grüns vor dem Wochenende aber noch nichts zu tun. Dies soll sich nun am Moving Day mit der ersten richtig tiefen Runde ändern und der Schladming-Pro setzt dies auch durchwegs gekonnt um.

Gleich der Start geht aus seiner Sicht bestens auf, denn wie schon am Donnerstag lässt auch diesmal die 1 ein anfängliches Birdie springen und auch danach zieht er mit einem darauffolgenden Erfolgserlebnis am Par 5 weiterhin Parallelen zur Auftaktrunde. Auf der 4 kommt dann erstmals etwas Stress auf, doch Matthias zieht sich mit einem gefühlvollen Bunkerschlag (siehe Video) stark aus der Affäre.

In Folge gehen auch die Gemeinsamkeiten mit der Auftaktrunde verloren. Aus Sicht des Rohrmoosers ist dies auch durchaus angenehm, denn am Moving Day muss er keinen Schlag am Par 3 abgeben und nach weiterem Par 5 Birdie auf der 6 dockt er sogar erstmals richtig an den Top 20 an. Danach flaut der gewinnbringende Schwung zwar etwas ab, Matthias nimmt aber wichtige Pars mit und macht so nichts falsch.

Erst die 14, das dritte und letzte Par 5 der Runde, erweist sich dann wieder als Birdiespender und Matthias bleibt mit seinem vierten roten Eintrag des Tages hartnäckig an den Top 20 dran. Da er auf den letzten Bahnen dann nichts mehr anbrennen lässt, steht er schließlich mit der fehlerlosen 67 (-4) beim Recording, klettert damit um etliche Ränge nach vor und wahrt so als 21. auch die Chance auf das angepeilte Topergebnis.

„Neben dem langen Spiel hat heute auch das kurze Spiel besser als an den ersten beiden Tagen funktioniert. Vier Birdies und bogeyfrei ist okay. Es war eine solide Runde“, fasst er seine dritte Umrundung zusammen. Jorge Campillo (ESP) geht nach einer 67 (-4) und bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Finaltag.

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Sicher gecuttet

QATAR MASTERS – 2. RUNDE: Matthias Schwab notiert im Education City GC auch am Freitag eine 70 und cuttet damit ganz sicher ins Wochenende.

Matthias Schwab zeigte zum Auftakt im recht trickreichen Wind von Doha grundsätzlich gutes Golf, konnte aber einige gute Möglichkeiten auf den Grüns nicht in Zählbares ummünzen. Nach der 70 (-1) liegt er nach der Auftaktrunde klar auf Cutkurs, kann die ruhigeren Windverhältnisse am Freitag Vormittag aber nur bedingt nützen. Mit einer zweiten 70 (-1) cuttet er jedoch ohne gröbere Schwierigkeiten sicher ins Wochenende.

Dabei geht der Start mit einem anfänglichen Bogey auf der 10 gleich etwas daneben. Aus der Ruhe bringen lässt sich der 25-jährige vom schnellen Fehler aber nicht und stabilisiert sein Spiel sofort wieder. Mit der 13 hat er dann auch das einzige Par 5 der Backnine gut im Griff und gleicht sein Score mit dem ersten Birdie wieder aus.

Die kleinen Ungenauigkeiten machen ihm aber auch danach das Leben schwer, denn am Par 3 der 15 rutscht er erneut in den Plusbereich zurück. Erst nach dem Turn geht es dann klar in die richtige Richtung, denn ein Eagle am Par 5 der 2 pusht ihn bis ins Mittelfeld nach vor. Der Adler bringt auch den Putter jetzt so richtig auf Temperatur, denn auf der 5 rollt er den Ball aus in etwa vier Metern zum nächsten Birdie ins Loch.

Attacke versandet

Am letzten Par 5 wird es dann aber wieder unangenehm, denn Matthias attackiert zwar nach gutem Drive das Grün, bunkert sich aber unangenehm ein und bringt den Sandschlag schlussendlich gerade mal am anderen Ende vom Grün unter. Ein Dreiputt danach besiegelt den Schlagverlust. Nachdem er auf der 8 einen wichtigen Putt zum Par stopft übersteht er auch das schwierige Par 3 der 9 ohne große Probleme und unterschreibt so die bereits zweite 70 (-1).

Im Klassement verliert er damit zwar sogar Plätze, der Cut ist aber auf jeden Fall ohne Wenn und Aber sicher und Matthias beweist somit auch einmal mehr seine Konstanz, denn auch in Doha wird es am Sonntag wieder Preisgeld für den Schladming-Pro geben. Mit zwei guten Runden am Wochenende wäre selbst vom 48. Platz aus ein Topergebnis wohl durchaus noch machbar.

„Die Runde heute glich sehr der von gestern. Ich hab wieder gutes Golf gespielt, aber wieder die Chancen nicht verwerten können“, so Matthias nach dem zweiten Spieltag.  Andy Sullivan (ENG) und Jorge Campillo (ESP) geben bei gesamt 10 unter Par den Ton an.

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Richtigen Kurs eingeschlagen

QATAR MASTERS – 1. RUNDE: Matthias Schwab hat zum Auftakt im unangenehm trickreichen Wind am Education City GC mit einigen Ungenauigkeiten zu kämpfen, liegt mit der 70 aber immerhin klar auf Cutkurs.

Matthias Schwab ist bereits zum dritten Mal beim Katar Masters mit dabei, wobei nach den Plätzen 61 und 31 hoffentlich heuer weitere 30 Ränge Steigerung drinnen sind. Der weitere Formaufbau steht weiter im Fokus des Schladmingers, der im neuen Golfjahr bereits gewohnt stabil agiert, aber noch auf das erste Topergebnis wartet.

Der Rohrmooser wirkt von Beginn an richtig hungrig, denn gleich der 1 luchst er ein anfängliches Birdie ab und legt am darauffolgenden Par 5 prompt nach, was für einen wahren Blitzstart ins Turnier sorgt. Mit der 4 wird ihm dann allerdings das erste Par 3 der Runde etwas zum Verhängnis und radiert ihm mit dem ersten Bogey einen Schlaggewinn wieder aus.

Den Faux-pas steckt er aber perfekt weg, denn mit der 6 hat er auch die zweite lange Bahn der Frontnine gut im Griff und dreht sein Score rasch wieder auf -2. Erneut erwischt es ihn dann aber gleich danach mit dem nächsten Bogey und er gibt so das eben herausgebolte Birdie sofort wieder ab. Kurz vor dem Turn erwischt es ihn dann auch am zweiten Par 3 unangenehm und er rutscht sogar wieder auf Even Par zurück.

Geduldiges warten

Auf den Backnine kehrt dann zwar wieder Ruhe ins Spiel des 25-jährigen ein, auf den erneuten Sprung in den roten Bereich muss er aber lange warten. Erst die 17 erweist sich dann nach langer Geduldsphase wieder als gewinnbringend und ermöglicht Matthias kurz vor Ende doch noch einmal den Sprung in die richtige Richtung.

Zwar hätte er sich zum Auftakt wohl selbst etwas mehr ausgerechnet, immerhin liegt er mit der 70 (-1) und als 41. aber klar auf Cutkurs und hat am Freitag außerdem den Bonus einer früheren Startzeit, womit wohl auch der Wind eine nicht ganz so tragende Rolle einnehmen sollte wie am ersten Spieltag.

„Ich hab heute ganz gutes Golf gespielt, aber leider beim Putten einige Möglichkeiten ausgelassen“, fasst er danach seine Runde kurz zusammen. Nicolai Hojgaard (DEN) legt mit der 64 (-7) die besten Auftaktrunde hin.

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Stretch der vielen Meilen

QATAR MASTERS – VORSCHAU: Matthias Schwab startet im Education City GC von Katar in einen drei Turniere umfassenden Stretch, der ihn vom Nahen Osten über Afrika bis nach Indien führt.

Matthias Schwab benötigte die turnierfreie Woche zuletzt wohl dringend um genügend Kraft für einen richtig anstrengend Turnierstretch im März zu tanken. Aller Voraussicht nach werden wohl gleich drei Hitzeschlachten auf den 25-jährigen Steirer warten, wobei es in Katar wohl von den Temperaturen her noch am angenehmsten sein dürfte.

Der Education City GC ist neu im European Tour Kalender, da bislang immer am Doha GC gespielt wurde. Dennoch hat er an Katar durchaus gute Erinnerungen, denn bei beiden bisherigen Antreten stand er im Wochenende. Im Jahr 2018 machte ihm dabei lediglich eine 74 (+2) am Moving Day einen Strich durch eine ansonsten sehr stabile Leistung, weshalb er sich am Ende mit Rang 61 zufrieden geben musste.

Vergangene Saison lief es bereits von der Platzierung her klar besser, denn ein 31. Platz bescherte ihm immerhin gut 12.000 Euro. Wichtig werden auch in diesem Jahr am neuen Kurs wohl die Abschläge werden um sich Chancen auf Birdies erarbeiten zu können. Auf dem Par 71 Gelände können sich durchaus etliche Möglichkeiten zu roten Einträgen ergeben, allerdings kann der Kurs bei Ungenauigkeiten auch sehr unangenehm werden und verzeiht nicht wirklich sehr viele Fehler.

Kann der Rohrmooser jedoch an seine Formkurve der letzten Turniere anknüpfen, könnte sich in Doha durchaus das erste Topergebnis der neuen Saison ausgehen. Akklimatisiert ist Matthias auf jeden Fall, denn bereits seit letzter Woche weilt er im Wüstenstaat und wird so top vorbereitet das Turnier am Donnerstag ab 09:50 MEZ in Angriff nehmen.

Direkt nach dem Event in Katar geht es für die Nummer 84 der Welt weiter nach Kenia, ehe zum Abschluss des anstrengenden Stretches noch die Hero Indian Open auf ihn warten, wo er bereits zweimal um den Sieg mitspielte.

 

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Leichter Vorstoß

QATAR MASTERS – FINAL: Matthias Schwab bringt zum Abschluss im Doha GC mit der 70 noch eine rote Runde zum Recording und klettert damit noch um ein paar Ränge nach oben. Bernd Wiesberger durchbrach zwar in Qatar die schwarze Serie der verpassten Cuts, einmal mehr macht ihm aber die Performance auf den Grüns einen Strich durch die Rechnung.

Matthias Schwab und Bernd Wiesberger fanden am Moving Day bei recht windigen Verhältnissen nach wie vor kein richtiges Rezept für die strichigen Grüns des Doha GC. Vor allem Matthias Schwab zeigte sich mit der Qualität seines Spiels von Tee bis Grün im Großen und Ganzen zufrieden, haderte jedoch mit der Performance am Kurzgemähten. Am Finaltag hoffen nun beide die Greens entschlüsseln zu können um noch so weit wie möglich in Richtung Norden des Leaderboards marschieren zu können.

Anders als an den Vortagen findet Matthias Schwab dann am Sonntag aber nicht schon am Par 5, der 1 das erste Birdie und tritt sich zu allem Überfluss kurz darauf am Par 3 sogar ein Bogey ein, was für einen mehr als verhaltenen Start sorgt. Die Reaktion auf den Schlagverlust wirkt aber regelrecht trotzig, denn schon auf der 4 stopft er den fälligen Birdieputt und spielt sich so in windeseile wieder auf Level Par zurück.

Dass es in dieser Woche aber einfach nicht so richtig nach dem Geschmack des Rohrmoosers laufen will zeigt sich rund um den Turn, denn auch das Par 5 Doppel erweist sich am Sonntag nicht als gewinnbringend und lässt vorerst keinen weiteren Schlaggewinn springen.

Matthias spult jedoch zumindestens sicher die Pars ab und kommt so nie wirklich in Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen. Das kurze Par 4, der 16 hat er dann wieder richtig gut im Griff und taucht so erstmals am Sonntag in den Minusbereich ab. Auf den Geschmack gekommen legt er am darauffolgenden Par 3 sofort nach und stößt so wieder bis ins Mittelfeld nach vor.

Das abschließende Par 5 lässt zwar keinen Schlag mehr springen, mit der 70 (-2) beendet er das Turnier aber mit Sicherheit mit einem guten Gefühl und marschiert außerdem noch um ein paar Plätze am Leaderboard bis auf Platz 31 nach vor.

Nach der Finalrunde hadert er erneut etwas mit seiner Puttleistung: „Es war heute wieder sehr ähnlich wie an den letzten Tagen. Ich putte einfach zu schwach um weiter vorne dabei sein zu können. Gut ist, dass ich weiß was genau mit meinem Spiel lost ist und woran ich arbeiten muss. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es sehr bald besser gehen wird und ich mit guten Puttleistungen wieder vorne mitspielen werde.“

Stecken geblieben

Bernd Wiesberger startet durchaus souverän in die Finalrunde, denn nach zwei anfänglichen Pars hat er das erste Par 3 gut im Griff und nimmt schon früh das erste Birdie mit. Anknüpfen kann er daran aber nicht und rutscht in Folge auf der 6 sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Nach meist souveränen Pars drückt er dann am Par 5 Doppel rund um den Turn den Gasfuß wieder etwas durch und kann zu Beginn der Backnine sein zweites Birdie des Tages notieren. Erneut stellt das Erfolgserlebnis jedoch keine Initialzündung dar, denn schon auf der 11 geht es wieder auf Even Par zurück.

Des Schlechten noch nicht genug zementiert er sich mit einem weiteren Bogey gleich danach regelrecht hinten ein. Zumindestens darf er sich zum Abschluss des Turniers noch über ein Birdie auf der 18 (Par 5) freuen und klettert so mit der finalen 72 (Par) noch um einige wenige Ränge bis auf Platz 55 nach vor.

Die Grüns als Spielverderber

Wo nach wie vor das Hauptproblem im Spiel des Burgenländers liegt zeigt ein Blick auf die Statistik eindeutig. Nach dem Turnier weist Bernd einen Schnitt von sage und schreibe 33,5 Putts auf. Da er parallel dazu sogar 2. des gesamten Feldes bei den Grüntreffern war, spricht dies eine noch viel deutlichere Sprache und zeigt wieviel er allein auf den Greens auf das Feld wirklich verliert.

Ein verfehltes Grün war somit auch sozusagen automatisch eine Bogeygarantie, wobei er am Samstag auf der 11 sogar über ein Triplebogey stolperte und auch sonst immer wieder Dreiputts einstreute. Bereits in den letzten Wochen machte ihm die durchwachsene Performance auf den Grüns einen Strich durch die Rechnung. Mit lediglich zwei bis drei Putts weniger pro Runde in dieser Woche hätte Bernd sogar um den Sieg mitgespielt. Stattdessen geht sich trotz des richtig guten langen Spiels am Ende nur Rang 55 aus, was ihm weder im Race to Dubai noch in der Weltrangliste in irgendeiner Form weiterhilft.

„Es ist nur ein Bereich in meinem Spiel der verbessert werden muss um wieder ganz vorne dabei zu sein. Ich freue mich jetzt auf ein paar Tage Erholung und auf solide Arbeit zu Hause um für das nächste Turnier in Kuala Lumpur wieder voll dabei sein zu können“, spricht Bernd selbst das Problem auf den Grüns nach dem Turnier an.

In der kommenden Woche pausieren nun sowohl Matthias Schwab als auch Bernd Wiesberger und verzichten auf einen Start bei den nun zur European Tour gehörenden Kenia Open in Nairobi, wo Österreich dennoch in Person von Martin Wiegele vertreten sein wird. Ab 21. März geht es jedoch bereits in Kuala Lumpur mit den Maybank Championship weiter, wo erneut beide rot-weiß-roten European Tour Professionals am Start stehen werden.

Justin Harding (RSA) lässt mit einer 66er (-6) Finalrunde die gesamte Konkurrenz hinter sich und triumphiert bei gesamt 13 unter Par.

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