Schlagwort: qatar masters

Leichter Vorstoß

QATAR MASTERS – FINAL: Matthias Schwab bringt zum Abschluss im Doha GC mit der 70 noch eine rote Runde zum Recording und klettert damit noch um ein paar Ränge nach oben. Bernd Wiesberger durchbrach zwar in Qatar die schwarze Serie der verpassten Cuts, einmal mehr macht ihm aber die Performance auf den Grüns einen Strich durch die Rechnung.

Matthias Schwab und Bernd Wiesberger fanden am Moving Day bei recht windigen Verhältnissen nach wie vor kein richtiges Rezept für die strichigen Grüns des Doha GC. Vor allem Matthias Schwab zeigte sich mit der Qualität seines Spiels von Tee bis Grün im Großen und Ganzen zufrieden, haderte jedoch mit der Performance am Kurzgemähten. Am Finaltag hoffen nun beide die Greens entschlüsseln zu können um noch so weit wie möglich in Richtung Norden des Leaderboards marschieren zu können.

Anders als an den Vortagen findet Matthias Schwab dann am Sonntag aber nicht schon am Par 5, der 1 das erste Birdie und tritt sich zu allem Überfluss kurz darauf am Par 3 sogar ein Bogey ein, was für einen mehr als verhaltenen Start sorgt. Die Reaktion auf den Schlagverlust wirkt aber regelrecht trotzig, denn schon auf der 4 stopft er den fälligen Birdieputt und spielt sich so in windeseile wieder auf Level Par zurück.

Dass es in dieser Woche aber einfach nicht so richtig nach dem Geschmack des Rohrmoosers laufen will zeigt sich rund um den Turn, denn auch das Par 5 Doppel erweist sich am Sonntag nicht als gewinnbringend und lässt vorerst keinen weiteren Schlaggewinn springen.

Matthias spult jedoch zumindestens sicher die Pars ab und kommt so nie wirklich in Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen. Das kurze Par 4, der 16 hat er dann wieder richtig gut im Griff und taucht so erstmals am Sonntag in den Minusbereich ab. Auf den Geschmack gekommen legt er am darauffolgenden Par 3 sofort nach und stößt so wieder bis ins Mittelfeld nach vor.

Das abschließende Par 5 lässt zwar keinen Schlag mehr springen, mit der 70 (-2) beendet er das Turnier aber mit Sicherheit mit einem guten Gefühl und marschiert außerdem noch um ein paar Plätze am Leaderboard bis auf Platz 31 nach vor.

Nach der Finalrunde hadert er erneut etwas mit seiner Puttleistung: “Es war heute wieder sehr ähnlich wie an den letzten Tagen. Ich putte einfach zu schwach um weiter vorne dabei sein zu können. Gut ist, dass ich weiß was genau mit meinem Spiel lost ist und woran ich arbeiten muss. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es sehr bald besser gehen wird und ich mit guten Puttleistungen wieder vorne mitspielen werde.”

Stecken geblieben

Bernd Wiesberger startet durchaus souverän in die Finalrunde, denn nach zwei anfänglichen Pars hat er das erste Par 3 gut im Griff und nimmt schon früh das erste Birdie mit. Anknüpfen kann er daran aber nicht und rutscht in Folge auf der 6 sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Nach meist souveränen Pars drückt er dann am Par 5 Doppel rund um den Turn den Gasfuß wieder etwas durch und kann zu Beginn der Backnine sein zweites Birdie des Tages notieren. Erneut stellt das Erfolgserlebnis jedoch keine Initialzündung dar, denn schon auf der 11 geht es wieder auf Even Par zurück.

Des Schlechten noch nicht genug zementiert er sich mit einem weiteren Bogey gleich danach regelrecht hinten ein. Zumindestens darf er sich zum Abschluss des Turniers noch über ein Birdie auf der 18 (Par 5) freuen und klettert so mit der finalen 72 (Par) noch um einige wenige Ränge bis auf Platz 55 nach vor.

Die Grüns als Spielverderber

Wo nach wie vor das Hauptproblem im Spiel des Burgenländers liegt zeigt ein Blick auf die Statistik eindeutig. Nach dem Turnier weist Bernd einen Schnitt von sage und schreibe 33,5 Putts auf. Da er parallel dazu sogar 2. des gesamten Feldes bei den Grüntreffern war, spricht dies eine noch viel deutlichere Sprache und zeigt wieviel er allein auf den Greens auf das Feld wirklich verliert.

Ein verfehltes Grün war somit auch sozusagen automatisch eine Bogeygarantie, wobei er am Samstag auf der 11 sogar über ein Triplebogey stolperte und auch sonst immer wieder Dreiputts einstreute. Bereits in den letzten Wochen machte ihm die durchwachsene Performance auf den Grüns einen Strich durch die Rechnung. Mit lediglich zwei bis drei Putts weniger pro Runde in dieser Woche hätte Bernd sogar um den Sieg mitgespielt. Stattdessen geht sich trotz des richtig guten langen Spiels am Ende nur Rang 55 aus, was ihm weder im Race to Dubai noch in der Weltrangliste in irgendeiner Form weiterhilft.

“Es ist nur ein Bereich in meinem Spiel der verbessert werden muss um wieder ganz vorne dabei zu sein. Ich freue mich jetzt auf ein paar Tage Erholung und auf solide Arbeit zu Hause um für das nächste Turnier in Kuala Lumpur wieder voll dabei sein zu können”, spricht Bernd selbst das Problem auf den Grüns nach dem Turnier an.

In der kommenden Woche pausieren nun sowohl Matthias Schwab als auch Bernd Wiesberger und verzichten auf einen Start bei den nun zur European Tour gehörenden Kenia Open in Nairobi, wo Österreich dennoch in Person von Martin Wiegele vertreten sein wird. Ab 21. März geht es jedoch bereits in Kuala Lumpur mit den Maybank Championship weiter, wo erneut beide rot-weiß-roten European Tour Professionals am Start stehen werden.

Justin Harding (RSA) lässt mit einer 66er (-6) Finalrunde die gesamte Konkurrenz hinter sich und triumphiert bei gesamt 13 unter Par.

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Kein Grün-Rezept

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Matthias Schwab und Bernd Wiesberger finden am Moving Day im Doha GC kein richtiges Rezept für die strichigen Grüns und kommen mit Par-Runden nicht vom Fleck.

Matthias Schwab haderte zwar auch am Freitag wieder mit seiner Performance auf den Grüns, da er sich doch zahlreiche gute Chancen auflegte, doch auch mit der 69 (-3) konnte er sich um etliche Ränge im Klassement verbessern. Am Samstag hofft der Schladming-Pro nun eigentlich noch das richtige Rezept fürs Kurzgemähte zu finden um den Moving Day bestmöglich ausnützen zu können. Das Hoffnung soll sich jedoch nicht bestätigen.

Dabei könnte der Start in die dritte Runde kaum besser sein, denn zum bereits dritten Mal in dieser Woche nimmt er vom Par 5, der 1 ein Birdie mit. Bei zunächst noch guten Verhältnissen kann er an das schnelle Erfolgserlebnis jedoch nicht anknüpfen und tritt sich zu allem Überfluss auf der 7 sogar eine Doublette ein, die ihn bei generell sehr guten Scores nahezu im freien Fall nach unten segeln lässt.

Erst zu Beginn der Backnine kann er dann im immer stärker werdenden Wind das Par 5, der 10 wieder gewinnbringend nützen und spielt sich so mit seinem zweiten Birdie zumindestens wieder auf Level Par zurück. Doch wie schon im letzten Jahr will es auch heuer scheinbar am Moving Day in Doha einfach nicht laufen, denn auf der 13 rutscht er erneut in den Plusbereich zurück.

Auch danach will einfach nichts wirklich richtig zusammenlaufen und so kommt es, dass Matthias am Ende sogar das Birdie auf der 18 (Par 5) benötigt um zumindestens noch die 72 (Par) zum Recording bringen zu können. Ausnützen kann er damit den Moving Day klarerweise nicht und büßt sogar einige wenige Ränge ein. Den Finaltag wird er nur vom 41. Platz aus in Angriff nehmen.

Nach der Runde zeigt er sich erneut mit seiner Grün-Performance unzufrieden: “Es war heute wieder ziemlich starker Wind, deshalb war es schwierig gut zu spielen. Ich bin mit meiner Runde, obwohl es nur Par wurde, durchaus zufrieden. Allerdings putte ich derzeit einfach nicht gut genug um weiter vorne mitspielen zu können, aber ich arbeite genau daran.”

Triplebogey verhindert Vorstoß

Bernd Wiesberger schaffte es in dieser Woche gerade noch die Serie der verpassten Cuts zu durchbrechen und cuttet seit Abu Dhabi erstmals wieder in ein Wochenende. Mit dem größten Druck von den Schultern will der Burgenländer nun etwas befreiter aufspielen.

Der Start in den Moving Day verläuft dann jedoch in die total entgegengesetzte Richtung, denn mit einem Par 5 Bogey auf der 1 könnte die dritte Runde kaum zäher beginnen. Danach stabilisiert er zwar sein Spiel, muss sich aber länger in Geduld üben. Die 7 erweist sich dann aber als gnädig und lässt das erste Birdie für den Oberwarter springen, womit er sein Score wieder auf Level Par zurückdrehen kann.

Zu Beginn der Backnine dreht er sein Score dann aber mit Par 5 Birdie erstmals in den Minusbereich und orientiert sich so auch wieder in die richtige Richtung. Lange behält er diese aber nicht bei, denn ein Triplebogey auf der 11 wirft ihn nicht nur weit zurück, sondern zementiert ihn regelrecht hinten ein.

Den Schock steckt er zwar durchaus gut weg, kann aber erst von der kurzen 16 wieder in Form eines weiteren Birdies profitieren. Zwar kann er auch das abschließende Par 5 noch gut nützen und so sein Score sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurückdrehen, aus dem unteren Drittel des Leaderboards kann er mit der 72 (Par) aber nicht klettern und startet nur als 58. in die letzte Runde.

Oliver Wilson (ENG) hat nach der 69 (-3) und bei gesamt 10 unter Par vor dem Finaltag die besten Karten in der Hand.

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Blick nach vor

QATAR MASTERS – 2. RUNDE: Matthias Schwab präsentiert sich am Freitag im Doha GC in klar besserer Birdielaune als noch am Vortag und marschiert mit einer 69 um etliche Ränge nach vor. Bernd Wiesberger verhindert gerade noch einen historischen Tag.

Matthias Schwab und Bernd Wiesberger legten am Donnerstag zum Auftakt einen wahren Pa(a)rlauf hin. Bei windigen Verhältnissen am Nachmittag zeigten sie sich im langen Spiel durchaus stark, kamen aber mit den strichigen Grüns des Doha GC nicht wirklich gut zurecht, weshalb jedem nur ein einziges Birdie gelingen wollte.

Am Freitag haben nun alle zwei den Bonus einer frühen Startzeit – Matthias darf sogar im allerersten Flight auf der 10 ran – und wollen dabei die frischen Grüns und die erwartet ruhigeren Windverhältnisse bestmöglich zu ihrem Vorteil nützen.

Matthias Schwab beginnt seinen zweiten Arbeitstag dann so wie er seinen ersten beendet hat: Mit einer langen Parserie. Loch um Loch reiht er die Bahnen mit der vorgegebenen Schlaganzahl aneinander, ehe er dann auf der kurzen 16 (Par 4) endlich den Bann durchbricht und sich mit dem ersten Birdie etwas Luft im Kampf um den Cut verschafft.

Das Erfolgserlebnis bringt ihn auch so richtig auf den Geschmack, denn kurz vor dem Turn kann er auch das Par 5, der 18 zu einem roten Eintrag überreden und marschiert so erstmals bis ins Mittelfeld nach vor. Kaum auf den Frontnine angekommen schnürt er auf der 1 sogar das Par 5 Doppel, denn nach dem zweiten Birdie in Folge und dem dritten insgesamt klopft er sogar bereits vehement an den Top 10 an.

Auch danach zeigt der Youngster am Freitag ganz starkes Golf. Nach wie vor lässt er mit sicherem Spiel nichts anbrennen, kommt so nie in die Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen und findet auf der 7 ein weiteres Birdie. Erst das Par 3, der 8 erweist sich dann erstmals als etwas zu harte Nuss und hängt dem Steirer den ersten Fehler des Tages um.

Zwar spendiert ihm die abschließende 9 (Par 5) am Ende kein weiteres Birdie mehr, mit der 69 (-3) macht Matthias Schwab am Freitag aber als 36. einen Sprung nach vor und wahrt damit auch die Chance Doha mit einem Topergebnis wieder verlassen zu können.

Mit der Runde zeigt er sich trotz des Vorstoßes im Klassement nur bedingt zufrieden: “Mein langes Spiel und die Schläge in die Grüns waren heute recht gut. Leider putte ich zur Zeit nicht wirklich gut und konnte deshalb auch heute wieder einige gute Birdiechancen nicht nützen.”

Gerade noch verhindert

Bernd Wiesberger bringt im Gegensatz zum Vortag sofort Farbe aufs Tableau, nachdem er gleich das Par 5, der 10 zu einem anfänglichen Birdie überreden kann. Allerdings bringt das den Birdiemotor des Burgenländers nicht so wirklich auf Touren, denn schon auf der 12 rutscht er wieder auf den Ausgangspunkt zurück und rangiert somit weiterhin genau an der prognostizierten Cutmarke.

Wie sein Landsmann hat aber auch er das kurze Par 4, der 16 perfekt im Griff und sichert sich mit seinem zweiten Birdie wieder ein Minus als Vorzeichen. Das Erfolgserlebnis pusht ihn dann auch sichtlich etwas, denn schon auf der 18 (Par 5) gelingt ein weiterer Schlaggewinn, der ihn bis ins Mittelfeld nach vor stoßen lässt.

Der kurze Höhenflug wird jedoch am gleich darauffolgenden Par 5, der 1 wieder jäh gestoppt, denn ein Bogey kostet ihm wieder etliche Ränge. Das lässt auch die Aufbruchsstimmung etwas versanden. Zwar notiert der vierfache European Tour Sieger in Folge meist sichere Pars, weitere Erfolgserlebnisse wollen aber keine mehr gelingen.

Schlussendlich unterschreibt Bernd Wiesberger so die zartrosa 71 (-1) und verhindert es damit als 59. gerade noch zum ersten Mal in seiner Karriere vier Cuts in Folge auf der European Tour zu verpassen. “Ich hab einfach den Ball nicht ins Loch gebracht. Ich hatte viele gute Chancen aber jetzt heißt es abwarten ob sich das Wochenende noch ausgeht.” Schlussendlich hat er als 59. Gewissheit, dass es fürs Weekend reicht.

Bernd selbst spricht mit der Aussage, dass er den Ball nicht ins Loch gebracht hat auch das Hauptproblem an, dass ihn seit seinem Comeback nach der Verletzung am meisten quält: Die durchwachsene Performance auf den Grüns. Erneut benötigte er in dieser Woche deutlich über 30 Putts pro Runde, womit der Schuldige an den durchwachsenen letzten Wochen schnell ausgemacht ist.

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Pa(a)rlauf

QATAR MASTERS – 1. RUNDE: Matthias Schwab und Bernd Wiesberger kämpfen sich an einem windigen Nachmittag im Paarlauf mit 72er Runden solide über den Doha GC und gehen damit aus dem prognostizierten Cutbereich in den zweiten Spieltag.

Nach der Enttäuschung im Sandsturm von Oman hofft Österreichs European Tour-Duo auf mehr Spielglück in Qatar, beim heurigen Abschluss-Event im Rahmen des Desert Swing. Im Doha GC holte Matthias Schwab im Vorjahr seine ersten Tausender an Petro-Dollars, auch wenn nach vier soliden, aber nicht herausragenden Runden am Ende nur ein 61. Platz heraussprang. Mit den Erfahrungen aus dem Vorjahr hofft der Schladminger auf eine deutliche Steigerung.

Die Konkurrenz ist bei dem 1,750.000 Dollar-Turnier überschaubar, mit Chris Wood (ENG), Brandon Stone (RSA), Thomas Pieters (BEL) oder dem Champion der Vorwoche, Kurt Kitayama (USA) als Big Names. Der Start gelingt Matthias Schwab im immer stärker werdenden Wind mit einem anfänglichen Par 5 Birdie dann zwar gleich nach Maß, richtig lange kann er aber nicht im roten Bereich verweilen, denn die 3 – das erste Par 3 der Runde – erweist sich als etwas zu harte Nuss und knöpft dem Youngster den ersten Schlag ab.

Aus der Ruhe lässt er sich vom Fehler aber nicht bringen und spult danach meist sehr souverän die Pars ab, womit er in der frühen Phase des Events nichts falsch macht. Am Par 5 Doppel rund um den Turn will aber ebenfalls kein weiteres Birdie gelingen, weshalb der Rohrmooser weiterhin bei Level Par hält.

Auch auf den letzten Bahnen bleibt er seiner Linie treu und spult unaufgeregt die Pars ab, weshalb er schlussendlich die 72 (Par) unterschreibt. Zwar verpasst er es sich so als 53. einen angenehmen Puffer auf die prognostizierte Cutmarke zu erspielen, am Freitag hat er aber den Bonus der allerersten Startzeit, was neben frischen Grüns auch gerade angesichts der Windverhältnisse ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein könnte.

“Ich hab trotz des starken Windes sehr solide gespielt aber leider echt schlecht geputtet heute”, spricht er vor allem seine Probleme auf den strichigen Grüns an, die einen Score unter Par verhindert haben.

Geteilte Ausgangslage

Bernd Wiesberger kommt mit pechschwarzer Serie nach Doha, nachdem er erstmals seit 8 Jahren drei Cuts in Serie innerhalb einer Saison verpasste – zuletzt war ihm das ironischerweise beim Desert Swing 2011 passiert, wo es auch in Qatar eine Nullnummer setzte. Dass er den engen Kurs mit seinen vielen Doglegs und strichigen Grüns aber auch gut im Griff haben kann, bewies der Oberwarter im Jahr 2015 mit einem 3. Platz.

Mit einer Parserie legt er dann im unangenehmen Wüstenwind einen sehr soliden Start ins Turnier hin, läuft aber lange Zeit vergeblich dem ersten Erfolgserlebnis hinterher. Erst kurz vor dem Turn bricht dann am Par 5, der 9 endlich der Bann und der Oberwarter dreht sein Ergebnis erstmalig in den Minusbereich.

Initialzündung der Runde stellt das Erfolgserlebnis aber nicht wirklich dar, denn in Folge spult er zunächst weitere Pars ab, ehe es auf der 14 erstmalig bei den böigen Verhältnissen nicht reicht um ein Loch mit der vorgegebenen Schlaganzahl bewältigen zu können, was den Burgenländer wieder auf Even Par zurückrutschen lässt.

Wie sein Landsmann absolviert auch Bernd die verbleibenden Bahnen unaufgeregt mit Pars und marschiert so ebenfalls am Ende mit der 72 (Par) über die Ziellinie. Damit teilt er sich mit Matthias Schwab vor der zweiten Runde nicht nur die Platzierung und die Ausgangslage, sondern auch den Bonus der frühen Startzeit am Freitag.

Adri Arnaus (ESP) und Justin Walters (RSA) diktieren nach 67er (-5) Runden das Tempo.

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Neue Woche, neues Glück

QATAR MASTERS – VORSCHAU: Matthias Schwab und Bernd Wiesberger müssen die verpatzte letzte Woche schnell aus dem Kopf bekommen um im Doha GC zurück zu alter Stärke finden zu können.

Matthias Schwab und der Al Mouj Golf von Muskat werden wohl so bald keine dicken Freunde mehr werden. Schon letztes Jahr kam er mit dem langen linksähnlichen Geläuf in der Hauptstadt des Omans nicht wirklich gut zurecht und verpasste seinen allerersten Cut der abgelaufenen Saison.

Auch heuer hatte er mit der Wüstenwiese so seine liebe Mühe, denn bei einem von einem heftigen Sandsturm und unangenehmen Windböen geprägten Turnier trat er sich sogar am zweiten Spieltag eine 82 (+10) ein und hatte damit klarerweise überhaupt keine Chance noch irgendwie das Wochenende erreichen zu können.

“Der Kurs im Oman hat mich wild abgeworfen letzte Woche. Es heißt für mich jetzt das was hinter mir liegt und ich nicht mehr ändern kann abzuhaken und den Fokus nach vorne auf die Qatar Masters zu richten”, hat Matthias im Vorfeld des vorerst letzten Wüstenevents die Vergangenheitsbewältigung bereits sichtlich abgeschlossen.

Den Doha GC kennt der Youngster bereits aus dem letzten Jahr und kam mit dem Par 72 Gelände in der Hauptstadt Katars drei Runden lang mit 70er (-2) durchaus gut zurecht. Lediglich am Moving Day fand er kein richtiges Rezept, weshalb wegen der 74 (+2) am Samstag schließlich nicht mehr als ein 61. Platz herausspringen wollte.

Positive Gefühle erzeugen

Deutlich bedenklicher als bei Matthias Schwab verläuft die bisherige Saison bei Bernd Wiesberger. Immer wieder spricht der Burgenländer an, dass er sich mit den Fortschritten seit seiner Verletzungspause – die Verletzung bereitet ihm laut eigener Aussage überhaupt keine Schwierigkeiten mehr – und der Qualität seines Spiels durchaus zufrieden zeigt, allein auf der Scorecard will sich dieses Gefühl nicht wiederspiegeln.

So kommt es, dass nach wie vor der 42. Platz von Abu Dhabi das bisher eindeutig beste Ergebnis des Jahres ist. Zwar ist die Saison klarerweise noch jung und es sind noch viele Turniere zu spielen, die Tendenz ist es aber, die derzeit nicht gerade in die richtige Richtung läuft. Seit Dubai setzte es drei verpasste Cuts in Folge – das erste Mal in seiner Karriere seit acht Jahren – wobei der Abstand auf die Cutmarke fast kontinuierlich anwuchs.

War es zunächst noch die Performance auf den Grüns, die dem vierfachen European Tour Sieger eine Wochenendteilnahme verbaute, so wollte es letzte Woche im Oman im unangenehmen Wind schon mit den Annäherungen nicht wirklich funktionieren. Zu oft war er zum Scrambeln gezwungen um tatsächlich um Preisgeld mitspielen zu können.

Vorrangig gilt es deshalb für Bernd Wiesberger sich selbst etwas Positives mit auf den Weg zu geben um die negativen Erlebnisse der letzten Turniere aus dem Kopf zu bekommen. Mit dem Doha GC hat er auch durchaus gute Erfahrungen, denn im Jahr 2015 spielte er bis zuletzt um den Sieg mit und fuhr am Ende einen sehenswerten 3. Rang ein. Nur ein Jahr später lief es erneut richtig gut und er verpasste mit Platz 13 nur hauchdünn die Top 10.

Los geht es für Matthias Schwab am Donnerstag gemeinsam mit Mike Lorenzo-Vera (FRA) und Joachim B. Hansen (DEN) mit allererster Nachmittagsstartzeit um 09:00 MEZ auf der 1. Bernd Wiesberger folgt nur 30 Minuten später mit Buddy Brandon Stone (RSA) und Paul Waring (ENG) ebenfalls von der 1 weg. Es wird auch definitiv einen neuen Champion geben, da Titelverteidiger Eddie Pepperell (ENG) den Arnold Palmer Invitational in Orlando den Vorzug gibt.

 

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Potenzial nur aufgeblitzt

QATAR MASTERS – FINAL: Matthias Schwab kehrt am Sonntag im Doha GC mit 70 zwar wieder in die roten Zahl zurück, lässt in dieser Woche sein großes Potenzial aber schlicht zu selten aufblitzen um Besseres als Rang 61 nach Südafrika mitzunehmen.

Matthias Schwab haderte in dieser Woche nach jedem der ersten drei Spieltage mit Aspekten seines Spiels. Vor allem mit den Drives und der Chancenverwertung zeigte er sich am Donnerstag und Freitag nicht zufrieden und cuttete erst dank einer bestandenen Nervenprobe am Schlussloch mit gestopftem Fünfmeterputt überhaupt ins Wochenende.

Über die mehr als nur durchwachsene 74 (+2) am Samstag hüllte er selbst dann den Mantel des Schweigens und meinte nach dem Moving Day, dass der Tag zum Vergessen ist und er eigentlich gar nicht mehr dazu zu sagen hat. Trotz der alles andere als prickelnden Ausgangslage – der Rookie startet nur vom 72. Platz aus in den Sonntag – will er bei der finalen Umrundung noch einmal alles aus sich herausholen und sich so nicht nur im Klassement verbessern, sondern auch das etwas gelittene Vertrauen ins eigene Spiel wieder herstellen.

Blitzstart

Das Vorhaben setzt er dann auch von Beginn an perfekt in die Tat um und sorgt mit einem anfänglichen Par 5 Birdie auf der 10 und einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 12 für einen regelrechten Blitzstart, der ihn rasch um etliche Plätze nach oben klettern lässt. Zwar schläft der Vorwärtsdrang in Folge etwas ein, er schafft es aber Fehler von der Scorecard fern zu halten und taucht nach dem Turn am Par 5, der 1 noch tiefer in den roten Bereich ab.

Danach macht es sich eine weitere Parserie auf der Scorecard gemütlich, was ihn aber immerhin lange Zeit auf Kurs zu einer Runde in den 60ern hält. Ausgerechnet das Par 5, der 9 hängt dem Schladming-Pro dann zum Schluss des Turniers noch das erste und einzige Bogey um, was zum bereits dritten Mal in Doha die 70 (-2) bedeutet.

Zu selten ausgespielt

Matthias Schwab ließ in dieser Woche sein ohne Zweifel unglaublich großes Potenzial schlussendlich zu selten aufblitzen um etwas Besseres als Rang 61 mitnehmen zu können. Vor allem mit der Par 5 Quote kann sich der Schladming-Pro am Donnerstag und Samstag keineswegs zufrieden zeigen. Auch die Fehlerquote war an den ersten drei Tagen etwas zu hoch um um die richtig lukrativen Ränge mitreden zu können.

Trotz allem darf man nicht außer acht lassen, dass das Qatar Masters erst sein drittes Turnier seit dem Aufstieg auf die European Tour ist. Dazu stemmte er bei zwei seiner drei Starts den Cut, nahm somit Preisgeld mit und scheiterte auch letzte Woche lediglich um einen einzigen Schlag knapp am Wochenendeinzug. Bereits nächste Woche geht es für Österreichs größte Zukunftshoffnung in Südafrika weiter, wo in Waterkloof die Tshwane Open auf dem Programm stehen.

“Ich hatte einen guten Start in meine Runde fand schnell in den benötigten Rhythmus. Leider folgten dann einige schlechte Schläge und ich musste auch um Pars kämpfen. Das Driven war leider wieder schwach mit zu vielen gemissten Fairways und dadurch auch wenige Birdiechancen bzw. generell enige Birdies in dieser Woche. Immerhin heute noch 11 Plätze gutgemacht und nächste Woche geht’s in Südafrika weiter”, fasst Matthias seine Finalrunde zusammen.

Eddie Pepperell (ENG) sichert sich mit einer 70er (-2) Schlussrunde und bei gesamt 18 unter Par den Sieg mit einem Schlag Vorsprung vor seinem Landsmann Oliver Fisher (71).

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Holpriger Samstag

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Matthias Schwab hat auch am Samstag im Doha GC Probleme richtig ins Laufen zu kommen und rutscht mit einer 74 um etliche Plätze zurück. “Das war heute ein Tag zum Vergessen. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen”, bringt er seine Enttäuschung nach der Runde auf den Punkt.

Matthias Schwab kommt in Doha einfach nicht richtig ins Rollen. Der Aufsteiger der Challenge Tour hatte schon an den ersten beiden Tagen richtig hart zu kämpfen und cuttete erst mit einem gestopften Fünfmeterputt auf seiner letzten Bahn am Freitag noch ins Wochenende.

Mit dem größten Druck von den Schultern genommen will er am Moving Day eigentlich befreit aufspielen und nach den beiden 70er (-2) Runden erstmals in die 60er abtauchen, allein das Vorhaben will am Samstag zu keiner Zeit aufgehen. Schon der Start lässt sich äußerst zäh an, denn nachdem er ein schnelles Par 5 Birdie auf der 1 verpasst, tritt er sich danach sogar ein Bogey auf der 2 ein, was früh an Boden kostet.

Auch danach kann er die Handbremse einfach nicht lösen, muss auf der 6 einen weiteren Fehler liegt so schon früh bei 2 über Par, was ihn am unteren Ende des Leaderboards regelrecht einzementiert. Nachdem er dann auch die beiden Par 5 Bahnen rund um den Turn nicht nützen kann, nimmt die richtig durchwachsene dritte Runde langsam konkrete Gestalt an.

Zwar kann er auf den Backnine sein Spiel zusehends stabilisieren und schafft es weitere Fehler von der Scorecard fernzuhalten, auf das erste Birdie muss er aber bis zur 12 warten und selbst das Erfolgserlebnis kann die gezogene Handbremse nicht lösen, denn ein abschließendes Bogey am Par 5, der 18 lässt ihn nur die 74 (+2) unterschreiben, die ihn auf Rang 72 einreiht.

Oliver Fisher (65) und Eddie Pepperell (beide ENG) (66) teilen einander bei gesamt 16 unter Par vor dem Finaltag die Führungsrolle.

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Nerven behalten

QATAR MASTERS – 2. RUNDE: Matthias Schwab hat am Freitag ordentlich zu kämpfen, behält im Doha GC aber die Nerven und rettet sich mit einem Birdie auf seiner Schlussbahn ins Wochenende.

Matthias Schwab haderte zum Auftakt durchwegs mit seinem Spiel, meinte aber, dass das starke Finish mit zwei späten Birdies das richtige Momentum für die zweite Runde bringen sollte. Doch auch der Freitag lässt sich aus österreichischer Sicht unglaublich zäh an.

Der Rookie verpasst nicht nur ein schnelles Par 5 Birdie auf der 10, sondern tritt sich dazu noch nach anfänglichen Pars auf der 15 (Par 4) ein Bogey ein, was ihn recht früh schon im Kampf um den Cut unter Zugzwang bringt. Genau dieser Umstand ist es aber, der den Schladming-Pro richtiggehend aus der Reserve lockt.

Gute Phase

So gelingt nicht nur postwendend der Ausgleich, auch der Par 5-Bann – Matthias konnte auf bislang fünf gespielten langen Bahnen noch kein Birdie notieren – bricht vor dem Turn endlich, was den Rohrmooser sogar im roten Bereich auf den Frontnine ankommen lässt.

Angestachelt vom ersten Par 5 Birdie legt er auf der 1 sofort nach und taucht damit erstmals am zweiten Spieltag über der gezogenen Linie auf. Allerdings ebbt der Schwung genau so schnell ab wie er aufgetaucht ist, was nach einem Par 3 Bogey auf der 3 endgültig eine finale Nervenschlacht um den Cut bedeutet.

Dramatisches Finish

Der Absolvent der Vanderbilt University schnappt sich zunächst auf der 7 (Par 4) sein viertes Birdie des Tages, was ihn wieder ins Wochenende klettern lässt, rutscht allerdings mit weiterem Par 3 Bogey danach sofort wieder zurück. Somit muss das lange Par 5, der 9 das so dringend benötigte Birdie springen lassen, um nicht wie schon in der Vorwoche knapp um einen Schlag am Cut zu scheitern.

Und tatsächlich beweist der aus jahrelangen College-Turnieren gestählte Steirer die benötigte Nervenstärke und locht am Schlussloch noch zur 4, was ihn am Ende die zweite 70 (-2) unterschreiben lässt und als 54. den Einzug ins Wochenende bedeutet.

Damit sollte auch der größte Druck in dieser Woche nun von seinen Schultern gefallen sein. Findet er am Samstag und Sonntag die richtige Mischung zwischen Anspannung und Lockerheit, könnte es bei dem dichtgedrängten Leaderboard noch um viele Ränge nach vorne gehen.

Nach der Runde spart Matthias nicht mit Selbstkritik: “Ich hab die Bälle nicht gut getriffen. Vor allem das Driven war heute schwach und drei Bogeys sind eindeutig zu viel. Am Ende wurde es sehr knapp mit dem Cut und es war ein fünf Meter Birdieputt am letzten Loch notwendig um ins Wochenenende einzuziehen. Der gestopfte Putt gibt aber Auftrieb für die kommenden beiden Tage.”

Adrian Otaegui (ESP) nimmt den Moving Day nach der 66 (-6) und bei gesamt 11 unter Par als Führender in Angriff.

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Anfang gemacht

QATAR MASTERS – 1. RUNDE: Matthias Schwab startet mit der 70 zwar durchaus gut, lässt im Doha GC mit ausgelassenen Par 5 Chancen aber noch einen deutlich tieferen Auftaktscore liegen.

Matthias Schwab ist bei der letzten Station im heurigen Desert Swing der European Tour im Golfeinsatz. Im windanfälligen Doha GC geht es für Österreichs Aufsteiger vorerst einmal um die Pflicht den Cut der besten 65 zu überstehen um erste Petro-Dollars aus dem Pott von 1,750.000 US Dollar zu erspielen.

Nach einer Trainingsrunde mit Ryder Cup Captain Darren Clarke, inklusive einer Bunker Clinic vom Meister, gewinnt Matthias am Mittwoch sogar das Pro Am an der Seite von drei hübschen Katari-Girls, was sozusagen als gutes Omen für eine erfolgreiche Turnierwoche dienen soll.

Der Start gelingt dann am Donnerstag mit anfänglichen Pars auch sehr souverän, ehe er das Par 4, der 5 zum ersten Birdie überreden kann und so in den roten Bereich abtaucht. Auch danach agiert er grundsolide und notiert weitere meist sichere Pars, verpasst es aber den Par 5 Doppelpack rund um den Turn gewinnbringend zu nützen.

Langer Leerlauf

Die Strafe für die ausgelassenen Chancen folgt postwendend auf der 11, wo Matthias zum ersten Mal an diesem Spieltag einen Schlagverlust nicht verhindern kann. Lange Zeit geht es in Folge mit Pars weiter, ehe er auf der kurzen 16 (Par 4) endlich wieder den Birdiebann durchbricht und sich wieder ein Minus als Vorzeichen sichert.

Angestachelt vom Erfolgserlebnis zündet er am Par 3 danach ein starkes Eisen und stopft sofort zum nächsten Birdie. Da allerdings auch die letzte lange Bahn an diesem Tag kein Birdie springen lassen will, muss er sich schlussendlich mit der 70 (-2) zufrieden geben, die mit Rang 58 aber für einen durchwegs brauchbaren Start ins Turnier sorgt.

Mit der Runde zeigt sich Matthias Schwab nur bedingt zufrieden: “Die Bedingungen heute morgen waren ideal. Es war wenig Wind und die Grüns waren super, deshalb waren auch viele tiefe Scores. Mein Spiel war in allen Bereichen nicht gut genug: Ich hab sie nicht nah genug zu den Fahnen geschlagen und lochte dazu auch noch wenig. Das Finish war aber gut und gibt mir Aufwind für morgen.”

Ausgelassene Chancen

Zwar versteht er es einmal mehr recht gekonnt Fehler zu vermeiden – Matthias muss lediglich ein einziges Bogey eintragen – hat aber wie schon in der Vorwoche Probleme Birdies auf die Scorecard zu bringen.

Vor allem bei der Par 5 Ausbeute hat der Rohrmooser noch reichlich Luft nach oben. Kann er am Freitag die Birdiequote in die Höhe schrauben, könnte er sich in eine richtig gute Ausgangslage fürs Wochenende bringen. Gleich drei Spieler teilen sich nach 65er (-7) Runden die Führungsrolle.

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Bernd Wiesberger

Leichte Feinjustierung

QATAR MASTERS – FINAL: Bernd Wiesberger beendet das Qatar Masters zwar mit einer 68 und macht im Doha GC damit etliche Ränge gut, für kommende Woche muss der Oberwarter aber wohl etwas an den Stellschrauben drehen um wieder im Spitzenfeld mitmischen zu können.

Nach dem rasanten Saisonstart mit Rang 4 in Abu Dhabi rechneten sich sowohl Bernd Wiesberger selbst als auch zahlreiche Fans des Österreichers ein Spitzenresultat in Doha aus. Allein, es war nicht die Woche des Burgenländers. Österreichs Nummer 1 startete zwar mit einer fehlerlosen 70 (-2) ins Turnier, verpasste aber etliche gute Birdiemöglichkeiten und rangierte so nur im Mittelfeld.

Bei etwas windigeren Bedingungen muss er am Freitag sogar mit der 72 (Par) leben und zittert danach sogar lange Zeit um den Einzug ins Wochenende. Genau an der Marke von 2 unter Par geht sich der Cut dann aber noch aus und Bernd gibt sich selbst fürs Wochenende die Devise “voller Angriff” vor. Wohl der Angriffslust ist es geschuldet, dass er sich am Moving Day rasch Bogeys eintritt. Erst starke Backnine drehen die Runde noch zur 71 (-1).

Konzentrierter Finaltag

Vom 48. Rang aus ist ein Topergebnis wohl nur noch sehr schwer zu erreichen, weshalb es vorrangig darum geht wieder die Sicherheit und die Selbstverständlichkeit im Spiel zu finden. Mit drei Pars in Folge startet er solide und findet danach auch ein rasches Birdie, das er aber nur wenig später wieder aus der Hand gibt. Nach einem Erfolgserlebnis am Par 5, der 9 kommt er dennoch im roten Bereich zum Turn und dreht mit weiteren Birdies auf den Backnine sein Tagesergebnis immer tiefer in den Minusbereich.

Ein abschließender Schlaggewinn auf der 18 sorgt dann für einen gelungenen und versöhnlichen Schlusspunkt. Bernd Wiesberger marschiert so mit der 68 (-4) zum Recording, was ihn immerhin noch bis auf Rang 37 nach vorne bringt. Trotz der eher durchwachsenen Turnierwoche, zeigt die Nummer 37 der Welt, dass er sein Spiel in der frühen Phase der Saison gut auf Schiene hat.

Turnierübergreifend musste er auf unglaublichen 81 Löchern in Folge keinen Schlagverlust hinnehmen, was neuen Rekord auf der European Tour bedeutet. Außerdem gelang ihm in Doha der bereits achte Cut in Folge. Das letzte Wochenende verpasste er vergangenen Juli bei den PGA Championship in den USA.

Jeunghun Wang (KOR) setzt sich nach der 71 (-1) und bei gesamt 16 unter Par am ersten Extraloch gegen Joakim Lagergren (SWE) (66) und Jaco Van Zyl (RSA) (68) durch und gewinnt mit nur 21 Jahren sein bereits drittes European Tour Turnier.

Stellschrauben nachziehen

Bereits nächste Woche geht es für Bernd Wiesberger bei den Dubai Desert Classic weiter. Um beim Schlusspunkt des diesjährigen Desert Swings wieder im Spitzenfeld mitmischen zu können, wird er wohl leicht an einigen Stellschrauben drehen müssen. Im Gegensatz zu Abu Dhabi, wo er enorm sicher agierte, hatte er in Doha doch etwas mit der Genauigkeit in fast allen Aspekten seines Spiels zu kämpfen. In Dubai wird auch Tiger Woods (USA) nach seinem Comeback ein Gastspiel auf der European Tour geben.

>> Leaderboard Qatar Masters

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