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Schlagwort: timon baltl

Kleinere Brötchen

SWISS CHALLENGE – FINAL: Nach zuletzt erfolgsverwöhnten Wochen müssen Lukas Nemecz und Co im Golf Saint Apollinaire kleinere Brötchen backen. Timon Baltl ist mit Rang 30 noch der Beste in rot-weiß-rot.

Einzig Timon Baltl hatte am Samstag wirklich Grund zu jubeln, denn der 26-jährige konnte mit einer 67 (-5) als einziger Österreicher Plätze gut machen und startet so vom 24. Rang in die finale Umrundung. Bei bereits 5 Schlägen Rückstand auf die Top 10 muss aber wohl bereits eine ultratiefe Runde gelingen um den Golf Saint Apollinaire tatsächlich noch mit einem Topergebnis wieder zu verlassen. Martin Wiegele und Niklas Regner starten aus dem Mittelfeld in den Sonntag. Lukas Nemecz hofft den komplett verpatzten Moving Day am Finaltag aus dem Gedächtnis verbannen zu können.

Zunächst muss sich Timon Baltl am Sonntag etwas in Geduld üben, nachdem sich am Par 5 der 1 das erhoffte Birdie noch nicht ausgeht. Erst die 4 erweist sich für den 26-jährigen erstmals als gewinnbringend und lässt ihn in den roten Bereich abtauchen. Zwei Bogeys danach werfen ihn allerdings unangenehm zurück und kosten so dem noch um die Challenge Tour Tourcard fightenden Steirer auch in der Hochrechnung wieder wichtige Plätze in der Jahreswertung. Zumindest kann er das Par 5 der 9 wieder überreden und rückt sein Score so noch auf den Frotnine wieder zurecht.

Sofort allerdings rutscht er auf der 10 mit dem dritten Bogey wieder zurück, zeigt sich aber regelrecht trotzig und dreht mit zwei darauffolgenden Birdies die Runde prompt wieder in die richtige Richtung. Da sich dann auch am Par 5 der 14 noch ein roter Eintrag ausgeht und er den Finaltag im Anschluss unaufgeregt beendet, unterschreibt er am Sonntag immerhin noch die 70 (-2). Zwar rutscht er damit etwas im Klassement zurück und beendet das Turnier als 30. nur im Mittelfeld, in der Jahreswertung geht sich damit aber der Sprung unter die Top 120 aus, was für heuer das Minimalziel darstellt, da er damit auch kommendes Jahr auf Europas zweithöchster Spielklasse mit wohl ausreichenden Starts unterwegs wäre.

Im Niemandsland

Von Beginn an zeigt Lukas Nemecz, dass der verpatzte Moving Day nach den zuletzt anstrengenden Wochen nur ein Ausrutscher war, denn schon von der 10 entführt er das erste Birdie und legt auf beiden Par 5 Löchern der Backnine noch weitere nach, was ihn bereits bei 3 unter Par auf seinen letzten neun Löchern des Turniers ankommen lässt. An den Anfangselan kann er jedoch nicht mehr anknüpfen, spult Par um Par ab und muss auf der 6 auch ein Bogey einstecken. So geht sich am Ende mit der 70 (-2) zwar eine rote Runde aus, mehr als der 47. Rang ist so aber nicht zu holen.

Martin Wiegele findet mit einem schnellen Birdie auf der 11 zwar gut in den Tag, tritt sich aber bereits am Par 3 der 13 den ersten Fehler ein, der spürbar die Sicherheit kostet, denn mit noch zwei weiteren Bogeys auf den Backnine geht es im Klassement unangenehm zurück. Zu Beginn der Frontine kämpft er sich mit einem roten Doppelpack noch einmal auf den Ausgangspunkt zurück, ehe erneut die Fehlerquote zunimmt und ihn schließlich nur die 75 (+3) unterschreiben lässt, was ihn noch bis auf Rang 59 zurückwirft.

Niklas Regner torpediert sich die geplante Aufholjagd gleich auf der 10 mit einem Doppelbogey und hat auch danach alle Hände voll zu tun um sein Score halbwegs zussamenzuhalten. Zwar gelingt am Par 3 der 15 auch ein Birdie, mit zwei weiteren Fehlern noch auf den Backnine ist das erhoffte starke Ergebnis aber endgültig abgefahren. Zwar holt er sich von beiden Par 5 Löchern der ersten Neun die erhofften Birdies ab, mit einem Doppelbogey auf der 2 und einem weiteren Fehler auf der 4 geht sich schlussendlich aber nur die 76 (+4) aus, die nur für Rang 61 reicht und ihm so auch in Sachen Top 20 der Jahreswertung – aufgrund der Covid-Pandemie entfällt heuer die Tourschool, weshalb die besten 20 ein Spielrecht für die European Tour erhalten – nicht weiterhilft.

Marcus Helligkilde (DEN) lässt am Finaltag mit einer 69 (-3) nichts mehr anbrennen und sichert sich bei gesamt 25 unter Par den Sieg.

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Wenig zu bejubeln

SWISS CHALLENGE – 3. RUNDE: Einzig Timon Baltl hat am Samstag im Golf Saint Apollinaire mit einer 67 wirklich Grund zu jubeln, dann Lukas Nemecz, Niklas Regner und auch Martin Wiegele rutschen im Klassement teils heftig zurück.

Lukas Nemecz zeigte sich an den ersten beiden Tagen nach wie vor in absoluter Überform, denn der Steirer, der heuer bereits drei zweite Plätze auf dem Habenkonto hat, marschierte am Freitag mit einer knallroten 64 bis auf einen Schlag an Marcel Schneider (GER) an der Spitze heran und geht so als erster Verfolger des Deutschen ins Wochenende. Mit Niklas Regner, Martin Wiegele und Timon Baltl packten noch drei weitere Österreicher knallrote Runden aus und starten so ebenfalls noch mit durchaus intakten Chancen auf Topergebnisse in den Moving Day.

Timon Baltl muss sich einigermaßen in Geduld üben, denn erst die 5 erweist sich für den 26-jährigen mit dem ersten Birdie als gewinnbringend. Im Nachhinein betrachtet bremst den Steirer das erste Erfolsgerlebnis aber mehr als es in pusht, denn nach zwei Bogeys danach kommt er sogar nur im Plusbereich auf den Backnine an. Auf den zweiten Neun drückt der Steirer dann das Gaspedal aber bis zum Anschlag durch, marschiert mit gleich fünf Birdies am Stück deutlich im Klassement nach vor und nimmt nach kurzer schöpferischer Pause auf der 16 noch ein weiteres Erfolgserlebnis mit. Derart stark geht sich am Ende sogar die 67 (-5) aus, die ihn doch sehenswert im Klassement bis auf Rang 24 nach oben klettern lässt.

Geteilte Ausgangslage

Martin Wiegele kommt am Moving Day nicht wirklich auf Touren und tritt sich nach einer anfänglichen Parserie auf der 6 sogar ein Bogey ein. Erst kurz vor dem Turn kann er dann das Par 5 der 9 auch zum ersten Birdie überreden, was ihm zumindest den scoretechnischen Ausgleich beschert. Nachdem er beide Par 5 Bahnen der Backnine gewinnbringend nützen kann, geht es erstmals am Samstag dann im Klassement in die richtige Richtung, allerdings brummt er sich auf der 16 auch noch ein Bogey auf, was schließlich nicht mehr als die 71 (-1) zulässt, was ihm doch etliche Plätze kostet und ihn als 34. in den Finaltag starten lässt.

Niklas Regner sammelt zwar gleich am Par 5 der 1 das erste Birdie auf, danach allerdings machen sich Parallelen zu den vorangegangenen Moving Days bemerkbar, denn wieder tritt er sich am dritten Spieltag etliche Fehler ein, wie zwei Doppelbogeys und ein weiterer Fehler unterstreichen. Ein zweites Birdie auf der 8 kann die vielen Schlagverluste so nicht in Schach halten. Erst dank weiterer Birdies au fder 10 und der 12 pirscht er sich wieder etwas an den Ausgangspunkt heran, allerdings zerstört er sich mti der dritten Doublette danach endgültig den Moving Day. Zwar gehen sich im Anschluss noch zwei rote Einträge aus, mehr als die 73 (+1) geht sich so aber nicht aus, was ihn bis ins hintere Mittelfeld auf Rang 34 zurückrutschen lässt.

Am Moving Day heißt es für Lukas Nemecz zunächst lange Zeit Geduld bewahren, denn während rundherum die Konkurrenz Birdie um Birdie notiert, rutscht der Steirer mit Pars im Klassement immer weiter zurück. Erst die 8 erweist sich dann endlich als gewinnbringend und lässt den 32-jährigen immerhin im leicht geröteten Bereich die Backnine in Angriff nehmen. Dort erwischt es Lukas dann aber heftig, denn nach einem Triplebogey auf der 11 muss er zwei Löcher später am Par 3 auch noch ein Doppelbogey notieren und selbst ein Birdies danach radiert er sich prompt wieder aus, was am Ende sogar in der 78 (+6) gipfelt und ihm satte 47 Ränge kostet, denn den Finaltag nimmt er nur vom 49. Platz aus in Angriff.

Marcus Helligkilde (DEN) zeigt was am Samstag möglich gewesen wäre, denn der Däne packt eine 62 (-10) aus und geht so bei gesamt 22 unter Par mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf Landsmann Nicolai Kristensen in die finale Umrundung.

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Knallroter Freitag

SWISS CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz marschiert mit einer 64 bis auf einen Schlag an Leader Marcel Schneider (GER) heran und geht damit einmal mehr heuer mit voll intakten Siegchancen in ein Wochenende. Auch Niklas Regner, Martin Wiegele und Timon Baltl marschieren noch drei weitere Österreicher im Golf Saint Apollinaire mit Runden in den 60ern über die gezogene Linie.

Lukas Nemecz notierte zum Auftakt der Swiss Challenge mit der 67 (-5) die tiefste aller rot-weiß-roten Runden und startet so nur mit einem Schlag Rückstand auf die Top 10 in den zweiten Spieltag, wo er nun noch dazu den kleinen Bonus einer früheren Startzeit hat. Diese weiß er dann auch sofort gewinnbringend auszunützen, denn nach soliden anfänglichen Pars setzt er mit einem Birdiedoppelschlag auf der 4 und der 5 zu einem ersten Highlight an und krallt sich kurz vor dem Turn auf der 8 und der 9 noch zwei weitere rote Einträge, womit er bereits bis ins absolute Spitzenfeld nach vorne marschiert.

Genug hat der weiterhin in Überform agierende Steirer damit aber noch lange nicht, denn gleich auf der 11 macht er mit dem beeindruckenden Birdiereigen weiter und krallt sich auf einer fehlerlosen zweiten Runde auf der 14, der 16 und der 18 noch drei weitere Erfolgserlebnisse, womit er am Ende sogar mit der knallroten 64 (-8) beim Recording steht und nur Marcel Schneider knapp den Vortritt lassen muss. Nach der starken zweiten Runde meint er: „Das lange Spiel war heute wieder extrem gut. Ich hab vor allem auf den ersten Neun noch ein paar gute Chancen aus zwei bis drei Metern nicht nützen können, aber ich bin trotzdem sehr happy mit der Runde. Das lange Spiel ist einfach sehr stabil im Moment.“

In guter Position

Niklas Regner wusste am Donnerstag zu überzeugen und hofft am Freitag Nachmittag an die sehenswerte 68 (-4) anknüpfen zu können. Das Vorhaben soll am Nachmittag von Beginn an aufgehen, locht er doch gleich auf der 10 den fälligen Birdieputt. Auch danach zeigt er fehlerloses solides Golf und belohnt sich noch auf den Backnine mit zwei weiteren roten Einträgen. Auf der 1 geht sich dann sogar ein Eagle aus, was ihn ein Par 3 Bogey danach ohne gröbere Probleme verschmerzen lässt. Erst danach kehrt mit Pars erstmals etwas Ruhe ein, bis er mit einem roten Doppelpack auf der 8 und der 9 noch zu einem Schlusssprint ansetzt und so sogar die 66 (-6) zum Recording bringt, womit er als starker 14 in den Moving Day startet.

„Ich hab in den letzten beiden Tagen durchwegs solide gespielt. Die Ausgangsposition fürs Wochenende passt und ich hoffe jetzt, dass der Moving Day mal in die richtige Richtung geht und nicht so wie bei den letzten Malen. Ich werde aber locker drauf losspielen und dann schauen wir mal was rausschaut am Sonntag“, so Niklas nach dem Einzug ins Wochenende.

Martin Wiegele rutscht gleich auf der 10 mit einem anfänglichen Bogey unangenehm zurück, drückt danach in Form gleich dreier Birdies aber sehenswert aufs Gas, ehe er sich die starke Phase mit einem Par 3 Bogey auf der 15 selbst wieder ausbremst. Immerhin kommt er nach recht souveränen Pars danach im zartrosa Bereich auf den Frontnine an. Auf den vorderen Neun findet er dann aber wieder den Rhythmus vom Vortag, stopft gleich auf der 1 und der 2 die fälligen Birdieputts und gibt selbst auf ein Bogey auf der 4 mit zwei weiteren Birdies die perfekte Antwort. Wie schon am Donnerstag geht sich dann auch diesmal am Par 5 der 9 sogar ein Eagle aus, womit der 43-jährige schließlich die 66 (-6) unterschreibt, womit er als 23. durchaus in ansprechender Position ins Weekend cuttet.

Timon Baltl beginnt seinen zweiten Auftritt gleich mit einem Par 5 Birdie auf der 1 und kann nach kurzer schöpferischer Pause auf der 5 weiter nachlegen. Mit zwei Bogeys danach radiert er sich zwar alles wieder aus, krallt sich auf der 8 und der 9 aber die nächsten Schlaggewinne, was ihn zur Halbzeit immerhin auf Cutkurs bringt. Mit zwei weiteren roten Einträgen auf der 10 und der 14 und fehlerlosem Spiel macht er schlussendlich mit der 68 (-4) und Rang 38 endgültig klar, dass das Wochenende mit ihm über die Bühne gehen wird.

Cut verpasst

Alois Kluibenschädl macht sich nahezu von Beginn an daran den Rückstand auf die Cutmarke wegzuhobeln und hält dank dreier Birdies auf einer fehlerlosen Platzhälfte bereits bei 3 unter Par, womit er sich an die Cutlinie wieder herantastet. Mit weiterem solidem Spiel und dem vierten Birdie am Par 5 der 14 zieht er dann erstmals sogar über die gezogene Linie, kann das Tempo aber nicht durchziehen und muss sich nach Bogey und Doppelbogey gegen Ende schließlich sogar nur mit der 71 (-1) anfreunden, die als 97. fürs Weiterkommen nicht reicht.

Alejandro Del Rey sorgt am Freitag für staunende Gesichter, denn der Spanier packt eine unglaubliche 58 (-14) aus und schreibt damit Challenge Tour Geschichte. Marcel Schneider (GER) geht bei gesamt 14 unter Par mit nur einem Schlag Vorsprung auf Lukas Nemecz ins Wochenende.

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Gut dabei

SWISS CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz reiht sich im Golf Saint Apollinaire nach der Auftaktrunde nur knapp hinter den Top 10 ein. Auch Niklas Regner, Timon Baltl und Martin Wiegele sind auf Cutkurs.

Nachdem Lukas Nemecz zuletzt in Portugal mit dem nächsten Topergebnis bereits an seiner neuen European Tourkarte schnuppern durfte, wird er bei der Swiss Challenge, dem viertletzten Challenger des Jahres, alles daran setzen, seine Position in der Rangliste weiter auszupolstern. Niklas Regner fehlen aktuell rund 14.000 Euro auf die ominösen Top 20. Martin Wiegele und Timon Baltl kämpfen weiter um ihr Spielrecht auf der Challenge Tour für 2022. Alois Kluibenschädl hofft die vielleicht letzte Wildcard der Saison gewinnbringend einzusetzen. Gespielt wird bei der Swiss Challenge nicht mehr am Sempachersee, sondern in Folgensbourg bei Basel, jenseits der französischen Grenze.

Lukas Nemecz sammelt gleich auf der 11 ein schnelles Birdie auf, kann jedoch beide Par 5 Bahnen danach nicht nützen und quetscht darüber hinaus noch dazu am Par 3 der 13 ein Bogey dazwischen, womit er im Klassement nicht vom Fleck kommt. Erst kurz vor dem Turn geht sich dann auf der 18 ein zweites Erfolgserlebnis aus, das ihn zumindest im zartrosa Bereich die vorderen Neun in Angriff nehmen lässt. Dort baut er sein Score dann auf der 2 weiter aus und weiß auch auf sein zweites Bogey kurz danach die passende Antwort. Da er die Runde schließlich mit Birdie und Eagle beendet, steht er sogar noch mit der 67 (-5) beim Recording und ist damit als 17. nach der Auftaktrunde einmal mehr bester Österreicher.

Niklas Regner zeigt sich nahezu von Beginn an in Birdielaune, denn bereits die 2 lässt den ersten Schlaggewinn springen, worauf er auf der 5 recht zeitnah gleich ein weiteres Birdie folgen lässt. Da sich dann auch auf der 8 ein roter Eintrag ausgeht, kommt er bereits im knallroten Bereich auf den Backnine an. Dort geht die Leichtigkeit dann kurzfristig etwas verloren, denn nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 12 tritt er sich am Par 3 der 13 und am Par 4 der 14 gleich zwei Bogeys ein, was etliche Ränge kostet. Der 22-jährige stabilisiert sein Spiel danach jedoch rasch wieder und krallt sich auf den den letzten vier Löchern noch drei Birdies, womit er sogar die 68 (-4) ins Ziel bringt und sich als 21. eine durchaus ansprechende Ausgangslage auflegt.

Auf Cutkurs

Timon Baltl nimmt schon von der 12, dem ersten Par 5 seiner Runde, ein Birdie mit, kann daran jedoch nicht anknüpfen und muss nach etlichen Pars mit einem Bogey auf der 17 noch auf den Backnine den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Kaum auf den Frontnine angekommen krallt er sich wieder das Minus als Vorzeichen, verspielt dieses jedoch abermals wieder. Als bereits alles auf eine Par-Runde hindeutet, krallt sich der 26-jährige Steirer zum Abschluss am Par 5 der 9 noch ein Eagle und darf sich so schließlich sogar noch über eine 70 (-2) freuen, die immerhin für Rang 43 reicht.

Martin Wiegele agiert am Donnerstag Nachmittag im Gegensatz zu seinen letzten Turnieren wie ausgewechselt. Der Routinier stopft gleich auf der 2 und der 3 die ersten Birdieputts, schnappt sich auf der 5 bereits den dritten roten Eintrag und garniert unglaublich starke Frontnine mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 8 und einem Eagle danach am Par 5, womit er nach nur neun gespielten Löchern bereits bei 6 unter Par hält. Die hintere Platzhälfte beginnt dann aber komplett konträr, denn mit zwei Bogeys und einem dazwischengequetschten Doppelbogey verliert er heftig an Boden. Zwar kontert er mit einem Par 3 Birdie danach kurz, tritt sich aber auf der 16 noch einen Fehler ein, weshalb sich trotz der richtig starken ersten Neun am Ende „nur“ eine 70 (-2) und Rang 43 ausgeht.

Aufholbedarf

Alois Kluibenschädl beginnt mit anfänglichen Pars sehr souverän und weiß selbst auf ein Par 3 Bogey auf der 13 prompt die passende Antwort. Erst danach wird es etwas unangenehmer, denn zwei weitere Fehler auf der 16 und der 18 werfen ihn doch spürbar zurück. Ein Par 5 Bogey auf der 1 verschärft die Situation dann noch zusätzlich, ehe der 25-jährige sein Spiel wieder stabilisiert. Mit fehlerlosen Bahnen danach, auf denen er noch zwei Birdies aufsammelt, geht sich schließlich immerhin noch die 73 (+1) aus, womit der Cut, eine gute zweite Runde vorausgesetzt, vom 90. Platz aus wohl noch keineswegs komplett außer Reichweite liegt.

Marcel Schneider (GER) kann seine starke Form, die ihm erst letzte Woche seinen zweiten Saisonsieg ermöglichte, auch bei der Swiss Challenge wieder ausspielen und schnappt sich mit einer fantastischen 61 (-11) die Führung.

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Großer Schritt

GERMAN CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz muss sich an einem an Spannung kaum zu überbietenden Finaltag im Wittelsbacher GC lediglich Angel Hidalgo (ESP) geschlagen geben, macht mit seinem bereits zweiten Runner-up Finish heuer aber einen richtig großen Schritt in Richtung European Tour Spielrecht für kommende Saison.

Lukas Nemecz präsentiert sich bislang in dieser Woche von seiner allerbesten Seite und startet auf dem selektiven Par 71 Gelände in Deutschland sogar als Führender in die Finalrunde. Kann der 32-jährige sein Spiel auch am Sonntag weiter durchziehen, könnte er am Ende nicht nur seinen ersten Challenge Tour Titel der Karriere feiern, sondern darüber hinaus auch die European Tour Card fast schon fixieren.

Anders als an den Tagen zuvor geht sich diesmal auf den Anfangsbahnen jedoch kein Erfolgserlebnis aus und da er sich parallel dazu auf der 2 ein frühes Bogey einfängt, muss er sogar recht rasch den Platz an der Sonne vorerst räumen. Vergeblich läuft er auch danach dem scoretechnischen Ausgleich hinterher und tritt sich auf der 7 sogar noch einen weiteren Fehler ein. Immerhin kann er zumindest noch vor dem Turn auf der 9 auch das erste Birdie notieren.

Das bringt auch die Stabilität wieder zurück, denn am Par 3 der 11 geht sich kurz darauf gleich das nächste Erfolgserlebnis aus, womit er nicht nur sein Score wieder zurechtrückt, sondern auch weiterhin ganz vorne mit dabei bleibt. In Folge läuft er jedoch vergeblich einem weiteren Birdie hinterher und kann damit Angel Hidalgo an der Spitze – der Spanier rangiert nach der 68 (-3) bei gesamt 12 unter Par – nicht mehr abfangen. Einmal mehr heuer muss er sich so mit dem Runner-up Finish zufrieden geben. „Die ersten 9 waren eher ein Kampf, aber ab der 9 habe ich richtig gut gespielt und mich noch super ins Turnier zurückgekämpft. Und am letzten Loch ist es sogar noch knapp geworden. Mein 9m Birideputt ist tot an die Kante geblieben und Hidalgo hat seinen 5m
Par-Putt gelocht,“ schildert Nemecz die enge Titelentscheidung.

Zwar ist der verpasste mögliche Triumph auf der einen Seite etwas ärgerlich, vor allem da er in Italien bereits richtig knapp dran war, doch auch mit dem 2. Rang macht er bereits einen richtig großen Schritt in Richtung European Tour Spielrecht für kommende Saison, da er sich mit den 18.000 Euro Preisgeld bis auf Platz 15 im Road to Mallorca verbessert und bereits über 13.000 Punkte Vorsprung auf Rang 21 hat: „Insgesamt wieder eine sehr gute Woche mit einem großen Schritt zur ET Karte,“ äußert sich Nemecz hochzufrieden.

Keine spürbaren Verbesserungen

Timon Baltl hätte mit einer guten Finalrunde noch durchaus Chancen sich an die Topränge heranzutasten. Genau das macht er dann mit einem anfänglichen Par 5 Bogey auch, allerdings reißt der Schwung sofort wieder ab und nach einem Doppelbogey danach und einem weiteren Fehler am Par 3 der 6 kommt er sogar nur bei 2 über Par zur 10. Teebox. Nach dem Turn hält er Bogeys dann aber gekonnt fern und kann auch noch zwei Birdies auf der Scorecard verewigen, womit er zum Abschluss immerhin die 71 (Par) zum Recording bringt und so Deutschland als 32. mit einem Mittelfeldplatz wieder verlässt.

Für Alois Kluibenschädl geht es am Sonntag primär darum den verpatzten Moving Day aus dem Gedächtnis zu bekommen, tritt sich jedoch schon früh am Finaltag zwei Bogeys ein. Immerhin stabilisiert er in Folge sein Spiel und findet noch auf den Frontnine auch das erste Birdie. Mit zwei Bogeys und eben so vielen Birdies gestaltet er die letzten neun Löcher des Turniers dann durchwegs souverän, richtiger Vorstoß geht sich mit der 72 (+1) als 62. aber keiner mehr aus.

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Führung übernommen

GERMAN CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemez zeigt im Wittelsbacher GC auch am Moving Day richtig starkes Golf und übernimmt mit einer 69 (-2) und mit einem Schlag Vorsprung sogar die Führungsrolle. Timon Baltl und Alois Kluibenschädl haben in Deutschland deutlich härter zu kämpfen als ihr Landsmann.

Lukas Nemecz zeigt, dass ihm die kurze Turnierpause sichtlich gutgetan hat, denn mit gleich zwei 67er (-4) Runden geht er auf dem anspruchsvollen Par 71 Gelände als einer der ersten Verfolger von Ondrej Lieser (CZE) ins Wochenende. Im ersten Verfolgerflight gilt es nun am Moving Day weiterhin das starke Spiel abzurufen um auch nach der dritten Umrundung noch ganz vorne mitmischen zu können.

Genau dieses Vorhaben setzt er dann auch prompt in die Tat um und krallt sich gleich auf der 1 und der 3 die ersten Birdies, womit es im Eiltempo bis an die Spitze nach vor geht. Mit ganz sicherem Spiel lässt er in Folge nichts anbrennen und verwaltet die beiden Birdies gekonnt die gesamten vorderen Neun über, womit er sich an der Spitze regelrecht festkrallt.

Ohne jeglichen Wackler absolviert er mit Pars Loch um Loch und zieht mit seinem dritten Birdie des Tages auf der 13 sogar an der Spitze etwas davon. Erst die 15 brummt ihm dann auch den ersten Fehler auf, was angesichts generell gedämpfter Scores aber verschmerzbar ist.

Auf den letzten Löchern lässt er dann nichts mehr anbrennen, bringt so mit der 69 (-2) zum dritten Mal eine rote Runde zum Recording und übernimmt damit vor den letzten 18 Löchern mit einem Schlag Vorsprung auch die Führungsrolle. Kann der 32-jährige sein starkes Spiel auch am Sonntag weiter durchziehen, könnte er nicht nur seinen ersten Challenge Tour Sieg feiern, sondern auch bereits einen mehr als nur großen Schritt in Richtung European Tour Spielrecht für kommendes Jahr machen.

„Es ist natürlich lässig zum zweiten Mal nach Italien voll im Titelgeschäft in die Finalrunde starten zu könne. Es war prinzipiell heute eine gute Runde. Die Basis waren meine guten Schläge vom Tee und auch das Putten funktioniert sehr gut bislang. Es macht richtig Spaß hier in Deutschland vor so vielen Zuschauern zu spielen. Das Turnier ist toll aufgezogen“, so Lukas Nemecz nach dem Moving Day.

Harter Kampf

Timon Baltl startet wie aus der Pistole geschossen und mischt nach drei Birdies auf den ersten vier Löchern plötzlich sogar ganz vorne mit. Doch wie aus dem Nichts reißt der gewinnbringende Schwung abrupt ab, was sich in einem Doppelbogey und einem darauffolgenden Bogey manifestiert, was ihn trotz des Blitzstarts nur bei Level Par auf den Backnine ankommen lässt. Auch auf den zweiten Neun hat er zunächst etliche Schwierigkeiten, was sich in gleich drei Bogeys am Stück bemerkbar macht. Erst danach findet er auch noch zwei Birdies, womit er am Ende zumindest noch die 72 (+1) zum Recording bringt und damit als 31. immerhin noch sein Gesamtscore im zartrosa Bereich hält.

Alois Kluibenschädl startet zwar mit Pars souverän in den Samstag, muss jedoch auf der 4 das erste Bogey einstecken, dass er aber immerhin sofort wieder ausbessert. Kurz vor dem Turn entwickelt sich die 9 dann allerdings als echte Spaßbremse, denn ein Schneemann am Par 4 wirft ihn im Klassement weit zurück. Von dem wilden Ritt erholt er sich auch auf den Backnine nicht mehr, denn bei nur einem weiteren Birdie muss er noch vier Schlagverluste einstecken, was am Ende nur die 78 (+7) und Platz 64 ermöglicht.

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Vorne mit dabei

GERMAN CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz mischt trotz eines späten Doppelbogeys mit der 67 (-4) ganz vorne mit. Auch Timon Baltl und Alois Kluibenschädl erwischen im Wittelsbacher GC einen sehenswerten Auftakt. Wiegele, Regner und Kopp notieren am Donnerstag nur schwarze Runden.

Nach verdienter Pause zum Regenerieren und Trainieren kehren Lukas Nemecz und Niklas Regner in Deutschland zurück auf die Challenge Tour. Im Wittelsbacher GC von Neuburg an der Donau wird erstmals die Big Green Egg German Challenge aus getragen. Im letzten Saisondrittel geht es für das Steirer Duo um den Aufstieg in die European Tour, wobei sie aktuell nur knapp außerhalb der entscheidenden Top 20 im Ranking positioniert sind. Martin Wiegele und Timon Baltl müssen noch die Ärmel aufkrempeln um ihr Spielrecht zu sichern. Alois Kluibenschädl und Alex Kopp zücken nach verpasstem Cut in der Vorwoche erneut eine Wildcard um sich eine Kategorie zu erspielen.

Lukas Nemecz geht zwar erst als letzter der heimischen Armada auf die Runde, marschiert aber im Eiltempo in Richtung Spitze, denn bereits am Par 3 der 11 schnappt er sich das erste Birdie, bleibt die gesamten Backnine über fehlerlos und krallt sich auf der 14, der 17 und dem Par 5 der 18 noch drei weitere rote Einträge, womit er zur Halbzeit bereits in geteilter Führung liegt. Mit weiteren Birdies auf der 2 und der 4 bleibt er auch nach dem Turn dem absoluten Spitzenfeld erhalten, bis ihm die 7 mit einem Doppelbogey einen recht heftigen Dämpfer verpasst.

Mit der 67 (-4) mischt er als 5. aber weiterhin ganz weit vorne mit, wenngleich Matthias Schmid an der Spitze in seiner Heimat bei 8 unter Par bereits etwas davonzieht. „Es war definitiv wieder ein guter Start. Natürlich tut das Doppelbogey weh, allerdings spielt sich der Platz echt schwer und ich bin mit 4 unter Par durchaus zufrieden. Die Annäherungen und das Putten waren heute echt gut“, resümiert Lukas nach den ersten 18 Löchern.

Ebenfalls gut dabei

Timon Baltl startet mit einer der ersten Startzeiten durchaus souverän und schnappt sich auf der 14 auch ein erstes Birdie. Anders als erhofft bremst ihn dieses jedoch eingermaßen aus, denn nach zwei Fehlern danach steht er nur im leichten Plusbereich in der 1. Teebox. Auf den Frontnine läuft es im Spiel des 26-jährigen aber wie geschmiert, denn mit gleich zwei roten Doppelpacks geht sich bei zeitgleich feherlosem weiteren Spiel am Ende sogar die 68 (-3) aus, womit er als 9. ebenfalls im Spitzenfeld mitmischt.

Alois Kluibenschädl hat auf der hinteren Platzhälfte sein Visier gut eingestellt und taucht nach Birdies auf der 12 und der 15 recht früh weit vorne auf. Zwar bremst ein Par 3 Bogey danach die Aufbruchsstimmung etwas ab, immerhin hält er nach seinen ersten neun Löchern aber bei 1 unter Par. Sofort dreht er dann zu Beginn der Frontnine wieder an der Birdieschraube, muss zwischen drei roter Einträge jedoch auch ein Doppelbogey einstecken und rutscht nach weiteren zwei Bogeys sogar wieder auf Level Par zurück. Anfreunden will er sich damit jedoch nicht und stopft auf den letzten beiden Bahnen noch zu weiteren roten Einträgen, womit sich am Ende sogar noch die 69 (-2) ausgeht, was immerhin für Rang 20 reicht.

Im schwarzen Bereich

Martin Wiegele findet am Nachmittag durchaus sehenswert ins Turnier, sammelt der Routinier doch schon auf der 3 das erste Birdies auf. Allerdings verflüchtigt sich die starke Phase im Anschluss in Windeseile, denn nach zwei Bogeys auf der 6 und der 7 geht es im Eiltempo im Klassement zurück. Immerhin stabilisiert er sein Spiel in Folge wieder und kann sein Score auf der 14 wieder zurechtrücken. Als bereits alles auf eine Par-Runde hindeutet, tritt er sich ausgerechnet am Par 5 Schlussloch noch einen Fehler ein, weshalb er sich am Ende mit der 72 (+1) anfreunden muss, womit er den Freitag als 59. in Angriff nimmt.

Niklas Regner scheint seine kurze Turnierpause nicht wirklich gut bekommen zu sein, denn auf den Backnine ist er am Donnerstag Nachmittag noch heftig auf der Suche nach Lösungen, wie birdielose neun Bahnen mit gleich drei Bogeys unterstreichen. Nur kurz keimt dann mit einem Birdie am Par 5 der 1 Hoffnung auf, ehe er danach am Par 3 der 6 über den nächsten Fehler stolpert. Zwar radiert er diesen prompt wieder aus, mit der 73 (+2) und als 77. droht die bislang so starke Cut-Serie des Neo-Pro’s ohne Leistungssteigerung allerdings zu reißen.

Alexander Kopp findet den gesamten Tag keinen Rhythmus und kann nach der 83 (+12) und als 153. wohl bereits nach dem ersten Spieltag neue Wochenendpläne schmieden.

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Mit leeren Händen

BRITISH CHALLENGE – 2. RUNDE: Timon Baltl, Alois Kluibenschädl und Alexander Kopp verpassen den Cut im geschichtsträchtigen „The Belfry“ klar und deutlich und treten die Heimreise aus Sutton Coldfield mit leeren Händen an.

Österreichs Challenge Tour Professionals kamen am geschichsträchtigen Kurs in Sutton Coldfield über schwarze Auftaktrunden nicht hinaus. Um in „The Belfry“ am Freitag den Cut noch stemmen zu können, müssen sich alle drei am Nachmittag deutlich steigern.

Timon Baltl kommt mit schnellen Bogeys aber nur behäbig aus den Startlöchern. Zwar scheint es kurz mit einem Par 5 Birdie als könne er das Ruder noch herumreißen, nach zwei weiteren Fehlern danach ist die gezogene Linie aber bereits in weiter Ferne. Mit Birdie und Eagle pusht er sich nach dem Turn noch einmal nach vor, allerdings nehmen die Fehler in Folge wieder zu und lassen schließlich nur die 74 (+2) zu, womit der Cut als 109. außer Reichweite liegt.

Alois Kluibenschädl beginnt den zweiten Spieltag mit Pars zwar ähnlich souverän wie den ersten Spieltag und zieht auch danach Parallelen zum Vortag wie ein Doppelbogey zeigt, was schließlich auch die letzten Hoffnungen auf ein Erreichen des Wochenendes zunichte macht. Auf den zweiten Neun hält er Fehler dann zwar fern und findet sogar noch ein Birdie, mit der 73 (+1) verpasst er das Wochenende als 109. aber deutlich.

Alexander Kopp hat auch am Freitag wieder hart zu kämpfen und begräbt die letzten Cutchancen bereits auf der 3 und der 4 mit frühen Bogeys, wovon er auf den Frontnine nur eines wieder ausradieren kann. Generell wirkt die Runde zwar solider als am Vortag, nach einem Bogeydoppelpack auf den Backnine geht sich schlussendlich aber nur die 75 (+3) aus, womit er als 138. klar am Cut scheitert.

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Auftakt in schwarz

BRITISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Timon Baltl, Alois Kluibenschädl und Alexander Kopp kommen mit dem berühmten ehemaligen Ryder Cup Kurs in Sutton Coldfield nicht wirklich gut zurecht und legen im „The Belfry“ nur schwarze Auftaktrunden hin.

Am britischen Klassiker von The Belfry, wo heuer bereits die European Tour Station machte, dürfen in dieser Woche die Jungs von der Challenge Tour ran. Allerdings geht es mit 180.000 Pfund bei der British Challenge um eher wenig Preisgeld, weshalb Lukas Nemecz und Niklas Regner nach anstrengenden Wochen pausieren und daheim ihre Batterien neu aufladen. Für Timon Baltl, Alois Kluibenschädl und Alex Kopp ergibt sich somit die Gelegenheit sich ins Rampenlicht zu spielen.

Timon Baltl startet zwar mit einem Bogey alles andere als nach Maß, stabilisiert in Folge aber sein Spiel und krallt sich am Par 5 der 6 und dem Par 3 der 8 dann auch die ersten Birdies. Da sich kurz vor dem Turn jedoch auf der 9 nur das Bogey ausgeht, steht er nur bei Level Par in der 10. Teebox. Da ihn dann ausgerechnet das Par 5 der 12 dann wieder in den Plusbereich abdriften lässt und er sich auf der 17 noch ein weiteres Bogey umhängt, kann selbst ein abschließendes Birdie auf der 18 eine Auftaktrunde über Par nicht mehr verhindern. Nach der 73 (+1) und vom 88. Platz aus wird er sich am Freitagbereits steigern müssen, will er aus England Preisgeld mitnehmen.

Noch deutlicher zurück

Alois Kluibenschädl zeigt sich nur auf den ersten Bahnen souverän, denn ab der 4 nehmen die Fehler deutlich zu, was ihn schon früh zurückwirft. Erst nach dem Turn drückt der 25-jährige sehenswert aufs Tempo und leitet mit einem Eagle die Aufholjagd ein, die mit einer Parserie danach allerdings nicht wirklich ins Rollen kommen will. Erst gegen Ende kommt noch einmal Farbe aufs Tableau, mit Bogey und Birdie geht sich jedoch am Donnerstag nur die 74 (+2) aus, womit er sich als 105. bereits einen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke umhängt.

Ganz ähnlich wie Alois Kluibenschädl ergeht es auch Alexander Kopp in der frühen Phase des Turniers, mit dem einzigen Unterschied, dass er sich bereits am Par 5 der 2 den ersten Fehler eintritt, der eine wahren Negativspirale in Gang setzt, was ihn schon auf den Frontnine deutlich zurückwirft. Mit zwei weiteren Bogeys verläuft auch die hintere Platzhälfte nicht wirklich gewinnbringend. Am Ende sammelt er dann auf der 18 zwar noch das erste und einzige Birdie auf, mit der 77 (+5) ist der Rückstand auf das rettende Cut-Ufer vom 135. Platz aus jedoch bereits enorm.

Todd Clements (ENG) erwischt mit der 63 (-9) den besten Start und zeigt was am Donnerstag in „The Belfry“ möglich gewesen wäre.

Leaderboard British Challenge

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Auf den Backnine gedreht

FINNISH CHALLENGE – FINAL: Niklas Regner dreht mit fünf Birdies auf den Backnine seine Runde noch zur 70 und wird im Vierumäki Resort bester Österreicher. Timon Baltl und Lukas Nemecz reihen sich knapp hinter ihrem steirischen Landsmann ein. Martin Wiegele findet auch am Sonntag keinen Rhythmus mehr.

Lukas Nemecz und Niklas Regner haben vor der letzten Runde durchaus noch intakte Chancen auf ein Topergebnis. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass Jung-Pro Regner nach wie vor die blütenweiße Cutweste auf der Challenge Tour trägt, denn bei jedem bisherigen Start mischte der erst 22-jährige auch am Wochenende noch mit. Auch Timon Baltl hätte mit einer starken letzten Runde durchaus noch Chancen Finnland mit einem Spitzenplatz wieder zu verlassen. Martin Wiegele hingegen zementierte sich mit einem rabenschwarzen Moving Day am hinteren Ende regelrecht ein.

Niklas Regner findet am Sonntag auf den vorderen Neun zunächst überhaupt keinen Rhythmus und läuft vergeblich einem Erfolgserlebnis hinterher. Da es sich parallel dazu dann auch noch ein Bogey auf der 3 und sogar ein Doppelbogey auf der 6 auf der Scorecard gemütlich machen, verliert er rasch den Anschluss an die Spitzenplätze. Auf den Backnine kann er seinen Fokus dann aber nochmals schärfen, krallt sich auf der 10 und der 11 die ersten Birdies und gleicht sein Score kurz danach auf der 13 sogar recht zeitnah aus.

Doch damit hat der Neo-Pro noch nicht genug und stopft auf der 16 und der 18 noch zwei weitere Birdieputts, womit sich am Ende sogar noch die 70 (-2) ausgeht. Zwar büßt er damit angesichts der guten Scores sogar ein paar wenige Ränge ein, verhindert dank der starken Backnine als 21 aber immerhin einen Absturz im Klassement und wird schließlich als 21. sogar bester Österreicher.

Nach der Finalrunde meint er: „Es war das Wochenende ein bisschen zäh. Vor allem der Putter ist leider nicht wirklich rund gelaufen, speziell gestern und heute auf den Frontnine. Immerhin hab ich die Runde noch mit den fünf Birdies nach dem Turn beendet, konnte so sogar fast noch die Top 20 knacken und reise dementsprechend mit einem guten Gefühl weiter nach Dänemark.“

Nur knapp dahinter

Timon Baltl knüpft gleich zu Beginn an den starken Moving Day an und stopft sofort am Par 5 der 1 den fälligen Birdieputt. Auch danach zeigt der 26-jährige fehlerfreies Golf und belohnt sich für den starken Auftritt auf der 6 und dem Par 5 der 9 noch auf den Frontnine mit zwei weiteren Birdies. Eine Doublette gleich nach dem Turn bremst ihn zwar heftig ein, weitere Fehler kann er aber gekonnt fernhalten und krallt sich auf der 13 noch ein weiteres Birdie, was schließlich zum Abschluss die 70 (-2) ermöglicht. Bei erneut guten Scores kann er so aber seine Platzierung nur im Großen und Ganzen halten und verpasst als 25. so auch den erhofften Vorstoß unter die Topränge.

Anders als an den Tagen zuvor wollen diesmal bei Lukas Nemecz keine frühen Birdies auf den Frontnine gelingen und da sich dazu auch noch zwei Bogeys gesellen, geht es recht früh bereits in die komplett falsche Richtung. Immerhin geht sich kurz vor dem Turn am Par 5 der 9 dann auch der erste rote Eintrag aus. Auf der 13 gleicht er sein Score dann aus, rutscht jedoch prompt wieder in den Plusbereich zurück, worauf er schlussendlich nicht mehr reagieren kann. Mit der 73 (+1) rutscht der Zweitplatzierte der Italian Challenge doch noch um einige Plätze zurück und muss sich wie Landsmann Timon Baltl mit einem Platz im vorderen Mittelfeld anfreunden.

Martin Wiegele findet auch am Sonntag kein Rezept und häuft rasch weitere Fehler an, die schließlich in der 76 (+4) Rang 70 münden. Marcus Helligkilde (DEN) feiert mit einer 71er (-1) Finalrunde und bei gesamt 23 unter Par einen Start-Ziel Sieg.

Leaderboard Finnish Challenge

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