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Schlagwort: tpc san antonio

Nicht viel zu holen

VALERO TEXAS OPEN – FINAL: Sepp Straka beendet die Valero Texas Open nur mit einer 73 und verpasst im TPC San Antonio deutlich das erhoffte Topergebnis.

Seit den Honda Classic trägt die intensive Schwungbastelei von Sepp Straka wieder Früchte, da er seit dem Turnier im PGA National immerhin jedes Wochenende erreichte. Zwar ist noch nicht alles Gold was glänzt – auch im TPC San Antonio wechseln sich wieder starke Phasen blitzschnell mit durchwachsenen Abschnitten ab – dass die Richtung stimmt lässt sich aber keinesfalls leugnen.

Am schwierigen Par 72 Kurs in San Antonio fand er zum Auftakt mit einer 71 (-1) noch durchaus gut ins Turnier, wandelte am Freitag aber sprichwörtlich zwischen Genie und Wahnsinn, wobei das Genie am Weg zur 72 (Par) gerade noch rechtzeitig zum Vorschein kam. Am Moving Day fand er dann nach langer Gewitterpause aber keinen Rhythmus und rutschte mit einer 74 (+2) doch unangenehm im Klassement ab.

Der Start in den Sonntag glückt mit meist sicheren Pars sehr unaufgeregt, was ihn auch im Klassement rasch ein paar Ränge gutmachen lässt. Am ersten Par 5 kann er sich dann für den soliden Start belohnen, da er seine Längen gut in die Waagschale legen kann und sich so ein stressfreies erstes Birdie krallt.

Das spornt den ehemaligen Georgia Bulldog richtiggehend an und schärft auch sichtlich die Eisen, denn auf der 15 legt er den Approach bis auf einen guten Meter ans Loch und krallt sich so sogar den roten Doppelpack. Die heiße Phase dämpft er sich dann jedoch am Par 3 der 16 selbst aus, nachdem der Abschlag nur den Grünbunker findet und er sich aus dem Sand nicht mehr zum Par scramblen kann.

Die Fehler mehren sich

Aus dem Rhythmus lässt er sich davon aber nicht bringen, knallt am Par 5 der 18 die Grünattacke nahezu perfekt aufs Kurzgemähte und hat am Ende sogar etwas Pech, dass der Eagleputt um wenige Zentimeter nicht fällt. Lange hält der Zwischenstand aber nicht, da er auf der 1 den Abschlag wild rechts verzieht und das Up & Down zum Par nicht mehr gelingen will.

Stark kratzt er auf der 4 dann aus dem Grünbunker noch das Par, kann ein Loch später jedoch mit einem Dreiputt vom Vorgrün den scoretechnischen Ausgleich nicht mehr verhindern. Mit weiteren Ungenauigkeiten von Tee bis Grün lässt er auch auf der 6 einen Schlag liegen und kann so dem Niemandsland des Klassements nicht entfliehen.

Auf den letzten Bahnen lässt er dann zwar nichts mehr anbrennen, kann aber auch nicht mehr gegensteuern und muss sich so schlussendlich mit der 73 (+1) anfreunden, die nur für Rang 67 reicht. In der kommenden Woche hat Sepp während des US Masters nun eine kurze Regenerationspause. Bernd Wiesberger, der in San Antonio deutlich am Cut scheiterte, wird in Augusta jedoch die rot-weiß-rote Fahne hochhalten.

Jordan Spieth (USA) hält den Fuß auch am Gaspedal auf Anschlag und lässt mit einer 66 (-6) die Konkurrenz nicht mehr an sich heran. Damit schnappt sich der Texaner in seiner Heimat bei gesamt 18 unter Par und mit zwei Schlägen Vorsprung auf Charley Hoffman (USA) (66) den Sieg.

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Move versandet

VALERO TEXAS OPEN – 3. RUNDE: Sepp Straka muss sich am Samstag zunächst wegen Gewitters zweieinhalb Stunden gedulden, agiert danach vor allem im langen Spiel deutlich zu fehleranfällig und rutscht nach zahlreichen Ausflügen in die Bunker des TPC San Antonio mit der 74 um etliche Ränge zurück.

Sepp Straka legte schon des Öfteren in seiner Karriere Runden mit viel Licht und auch Schatten hin, am Freitag allerdings wandelte Österreichs Longhitter so richtig zwischen Genie und Wahnsinn. Zunächst stolperte er mit etlichen Fehlern im Kurzspiel über einige Fehler, pushte sich mit einem roten Triplepack, der unter anderem einen gelochten 8-Meter Putt und ein Chip-in Birdie beinhaltete, aber noch zur 72 (Par) und ließ so schließlich in Sachen Cut absolut gar nichts anbrennen.

Ganze 150 Minuten lang muss Sepp dann am Samstag zunächst Däumchendrehen, nachdem eine hartnäckige Gewitterfront einen planmäßigen Start verhindert. Die Warterei scheint auch eine gewisse Rhythmusbremse gewesen zu sein, denn gleich der Start geht mit einer verzogenen Annäherung in den Grünbunker und einem Flyer aus eben diesem rüber in den gegenüberliegenden Bunker und dem anschließenden Bogey gründlich daneben. Sofort allerdings steuert der gebürtige Wiener gegen, wie ein darauffolgendes Birdie nach starkem Pitch am kurzen Par 4 der 2 beweist.

Weiterhin nicht stabil genug

Ein verzogener Abschlag auf der 5 wird dann aber kostspielig, denn Sepp kann nur einen besseren Querpass spielen. Da der Parputt aus knapp vier Metern nicht fällt, muss er wieder mit dem Plus vor dem Score leben. Die Präzision fehlt auch danach weiterhin, und nach einem eingebunkerten Teeshot am Par 3 der 7 geht prompt der nächste Schlag flöten. Der Georgia Bulldog hat darauf aber die passende Antwort parat, da sich das Par 5 der 8 nach gelochtem Birdieputt aus knapp zwei Metern wieder als gewinnbringend erweist.

Nach wie vor ziehen die Abschläge jedoch teils wild über die Anlage. So auch auf der 12, wo er erneut nur zurück aufs Fairway chippen kann und erneut das Up & Down zum Par verpasst. Zwar präsentiert er sich danach doch etwas sicherer, mit weiteren Ausflügen in die Bunker am Par 5 der 14 und am kurzen Par 4 der 17 läuft er dem nächsten Erfolgserlebnis jedoch vergeblich hinterher. Am abschließenden Par 5 verschwindet dann noch dazu ein Ball im H2O und nur mit enormer Kampfkraft stemmt er sich gegen einen weiteren Schlagverlust.

Am Ende geht sich am Samstag so nur die 74 (+2) aus, die ihn deutlich bis auf Rang 55 zurückfallen lässt. Damit sind auch die Spitzenplätze bereits in unangenehme Ferne gerückt, mit einer starken Finalrunde scheint aber dennoch durchaus noch einiges möglich zu sein. Matt Wallace (ENG) und Jordan Spieth (USA) gehen als Co-Leader bei gesamt 12 unter Par auf die finalen 18 Bahnen.

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Genie & Wahnsinn

VALERO TEXAS OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka zeigt am Freitag, dass die Linie zwischen Genie und Wahnsinn eine enorm schmale ist, denn nach vielen Problemen im Kurzspiel reißt er auf den Backnine das Ruder noch herum und marschiert schlussendlich sogar in guter Position ins Wochenende. Bernd Wiesberger kämpft auch im TPC San Antonio weiterhin mit hartnäckigen Problemen im langen Spiel, verpasst den Cut am Ende deutlich und muss in den wenigen Tagen bis zum Masters nun zwingend Stabilität in seine Performance bringen.

Sepp Straka zeigte am ersten Spieltag eine durchaus ansprechende Leistung und verbaute sich erst mit einem Bogey am Schlussloch eine noch bessere Ausgangslage. Bei gerade mal zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist für Österreichs Longhitter in San Antonio aber noch so ziemlich alles möglich. Der Start gelingt auf der 1 mit einem ganz sicheren Par noch sehr unaufgeregt, schon auf der 2 ändert sich jedoch das Bild nachdem Sepp die Grünattacke deutlich links verzieht und sich in Folge am Par 5 nicht mehr zum Par scramblen kann. Die Probleme kommen beim gebürtigen Wiener gleich im Doppelpack, denn am darauffolgenden Par 3 segelt der Abschlag übers Grün und nach einem zu ambitionierten Chip hat er prompt das nächste Bogey auf der Scorecard picken.

Mit dem Kurzspiel steht er auch danach schwer auf Kriegsfuß wie ein überschlagenes Grün, das prompt in Bogey Nummer 3 mündet, unterstreicht. Auf der 7 darf Sepp dann aber endlich auch erstmals richtig durchatmen, denn einen starken Abschlag münzt er am Par 3 aus gut zwei Metern zum ersten Birdie um. Anknüpfen kann er daran aber nicht und muss nach einer viel zu kurzen Annäherung in den Grünbunker auf der 10 das nächste Bogey notieren, was ihn wieder bis an die Cutlinie zurückwirft.

Mr. Hyde weicht Dr. Jekyll

Gleich auf der 2 bunkert er sich wieder ein und erneut geht sich das Par nicht aus, womit er nun sogar zwingend einen Zahn zulegen muss um den Cut nicht zu verpassen. Genau das macht er dann auch sofort auf der nächsten Bahn, denn nach einem starken Approach spielt aus gut zwei Metern der Putter mit. Nur knapp verfehlt er am Par 5 der 14 mit dem zweiten Schlag das Grün, legt den Chip danach aber stark zur Fahne und verschafft sich so mit dem nächsten Birdie nach längerer Zeit wieder etwas Luft im Hinblick auf den Wochenendeinzug.

Der rote Eintrag lässt bei Sepp nun endgültig Mr. Hyde verschwinden und bringt stattdessen Dr. Jekyll hervor, denn zunächst stopft er auf der 15 einen 8-Meter Putt zum nächsten Birdie und garniert die starke Phase mit einem Chip-in zum roten Triplepack am Par 3 der 16, womit er nun endgültig wieder in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen rangiert. Am abschließenden Par 5 bringt er sich dann mit der Grünattacke noch einmal in die Bredouille, kratzt von der Uferböschung aus aber noch das Par und zieht so schließlich mit der 72 (Par) doch ganz sicher und als 23. in recht guter Position ins Wochenende ein.

Wieder Timing-Probleme

Bernd Wiesberger präsentierte sich im Gegensatz zu den letzten Wochen im langen Spiel doch etwas sicherer, wenngleich einige Annäherungen das angepeilte Ziel nicht fanden. Eine gewasserte Vorlage am Par 5 der 18 brummte ihm zum Abschluss der Auftaktrunde noch ein Bogey auf, weshalb er den zweiten Spieltag nur von der Cutlinie aus in Angriff nimmt und somit auch kaum Platz für Fehler bleibt.

Gleich der Start treibt dann aber den Puls in die Höhe nachdem der Abschlag nur das Rough und die Annäherung nur den Grünbunker findet. Mit starkem Sandschlag holt er sich aber noch das anfängliche Par. Auch auf der 11 biegt der Abschlag wieder heftig nach rechts ab, mit starkem Kurzspiel zieht er sich allerdings erneut stark aus der Affäre. Auf der 15 allerdings erwischt es den 35-jährigen dann, denn mit weiteren Timing-Problemen beim Abschlag reicht die Kurzspiel-Magie diesmal nicht mehr aus um noch das Par notieren zu können.

Wirkungstreffer ist der Fehler aber sichtlich noch keiner da er am kurzen Par 4 der 8 einen perfekten Pitch bis auf wenige Zentimeter zum Loch legt und so rasch sein Score wieder zurechtrückt. Wie schon am Vortag wird ihm das Par 5 der 18 aber auch am Freitag wieder zum Verhängnis. Zwar schickt er diesmal die Vorlage nicht schwimmen, bunkert sie dafür aber ein und verpasst im Anschluss das Up & Down zum Par.

Doppelbogey als endgültiger Stolperstein

Die Probleme reißen auch zu Beginn der Frontnine nicht ab: Wieder zieht ein Abschlag viel zu weit nach rechts und aus dem Dickicht hat Bernd keine freie Schussbahn aufs Grün, womit er sogar den Bogeydoppelpack schlucken muss. Auf der 3 darf er dann kurzfristig wieder durchblasen, da ein starker Abschlag die Chance aufs Birdie eröffnet, die er sich am Par 3 aus einem guten Meter nicht nehmen lässt.

Eine Bahn später geht dann aber so ziemlich alles schief was schiefgehen kann. Zunächst verfehlt er einmal mehr das Fairway, bringt in Folge überhaupt erst den vierten Schlag am Grün unter und nach wildem Herumgeschiebe danach leuchtet schließlich sogar das Doppelbogey auf, was den Cut in weite Ferne rücken lässt. Ein weiterer Fehler auf der 7 prolongiert schlussendlich den komplett verpatzten Tag. Ein Chip-in Birdie auf der 9 sorgt dann zwar noch für ein sehenswertes Ende, weiterhelfen kann es ihm jedoch nicht mehr, denn mit der 75 (+3) verpasst er den Cut schlussendlich als 94. doch recht deutlich. Cameron Tringale (USA) geht bei gesamt 9 unter Par als Leader in den Moving Day.

Nicht viel Zeit für den Turnaround

Mit dem freien Wochenende setzen sich auch die mittlerweile doch hartnäckigen Probleme vor allem im langen Spiel weiter fort. Dass Bernd extra Schwungcoach Phil de Busschere einfliegen ließ, zeigte schon im Vorfeld der Texas Open, dass im Spiel des Burgenländers derzeit sichtlich der Wurm drin ist. Viel Zeit zum Gegensteuern hat der 35-jährige nicht, denn bereits kommende Woche steht mit dem Masters das erste Major der Saison am Programm. Läuft es auch dort weiterhin nicht rund, droht ihm nicht nur der erste verpasste Cut in Augusta, sondern darüber hinaus womöglich auch ein Abrutschen aus den Top 50 der Welt.

Auch in Sachen Non-Member Ranking – Bernd sprach vor der Saison dezidiert an, dass eine PGA Tourcard durchaus eines seiner Ziele ist – erweist sich ein weiteres schwaches Turnier in den Staaten klarerweise als wenig hilfreich. Um eine Temporary Membership auf der stärksten Tour der Welt zu ergattern, wird Bernd noch gut 100 Punkte benötigen. Dies kann mit einem Topergebnis durchaus schnell gehen, mit Plätzen im hinteren Mittelfeld und vergebenen Chancen bei WGC-Turnieren und Majors wird sich dies jedoch nicht ausgehen.

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In Position gebracht

VALERO TEXAS OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka bringt sich im anspruchsvollen TPC San Antonio trotz eines Bogeys am Schlussloch mit einer 71 (-1) in recht vielversprechende Position. Bernd Wiesberger verbaut sich mit einem Wasserball auf der letzten Bahn noch eine deutlich bessere Ausgangslage, liegt aber immerhin ebenfalls auf Cutkurs.

Bei der traditionellen Masters Generalprobe ist Golfösterreich heuer mit Bernd Wiesberger und Sepp Straka gleich doppelt besetzt. Die Valero Texas Open im TPC San Antonio wird auch diesmal versuchen mit pfeilschnellen Grüns schon ein wenig auf Augusta einzustimmen. Sepp Straka spürt nach erfolgreicher Schwungbastelei wieder den Aufwind, der ihn zu einem Top 10-Ergebnis zuletzt in der Dominikanischen Republik getragen hat. In Texas fühlt sich der Wiener auch pudelwohl, wie die Plätze 4 und 5 in Houston beweisen.

Im TPC San Antonio lief es dagegen mit dem Missed Cut vor zwei Jahren noch nicht nach Wunsch. Enge Fairways und der angesagte Wind werden die Aufgabe vom Tee besonders erschweren und ondulierte, schnelle Grüns auch die Präzision von Wedges und Putter testen. Ungewöhnlich anspruchsvoll sind alle Par 5 in San Antonio, wie auch heuer insgesamt keine allzu tiefen Scores erwartet werden.

Bei noch ziemlich kalten Temperaturen hat Sepp noch leichte Schwierigkeiten mit der Distanzkontrolle, nimmt nach etwas zu langer Annäherung aber mit einem sicheren Zweiputt das anfängliche Par mit. Bereits auf der 11 passt der Approach dann punktgenau, allein der Putter will aus knapp zwei Metern noch nicht mitspielen. Das Gerät fürs Kurzgemähte ist es auch, dass ihm den ersten Fehler einbrockt, denn aus ähnlicher Distanz streikt der 14. Schläger im Bag auch auf der 12, was das erste Bogey zur Folge hat.

Wappenvogel gelandet

Auf der 5 darf er dann aber erstmals einen Score einkreisen, nachdem selbst ein leicht verzogener Abschlag und eine Grünattacke ins Rough das erste Birdie dank eines starken Putts nicht verhindern können. Der Sprung in den roten Bereich bleibt ihm auf seinen ersten neun Bahnen jedoch noch verwehrt, auch weil er am Par 5 der 18 sogar alle Hände voll zu tun hat um noch das Par kratzen zu können. Die nächste lange Bahn verläuft dann für den Longhitter allerdings genau nach Plan und nach zweit satten Hieben lässt er aus gut sieben Metern sogar den Adler landen.

Gekonnt verwaltet er danach den Score, bis er auf der 6 den Drive links verzieht und so schließlich das zweite Bogey nicht mehr verhindern kann. Auf der 8 nimmt er dann ganz nach seinem Naturell erneut Risiko und bringt den Ball am letzten Par 5 seiner Runde knapp neben dem Grün unter. Nach starkem Chip lässt er sich das Birdie nicht nehmen und macht es sich so zu dieser Zeit auch wieder in den Top 10 gemütlich.

Just zum Schluss biegt dann noch ein Drive links weg und aus dem Dickicht hat er keine Chance den Ball am Grün unterzubringen. Da auch das Scrambling diesmal nicht gelingen will, tritt er sich zum Abschluss noch das Bogey ein. Immerhin eröffnet der gebürtige Wiener mit der 71 (-1) aber im roten Bereich und bringt sich so als 22. in doch recht vielversprechende Position.

Etwas stabiler als zuletzt

In Zeiten, als noch die Shell Houston Open in der Woche vor dem Masters gespielt wurde, war Wiesberger 2016 und 2017 am Start und schlug sich mit den Plätzen 23 und 27 auch recht wacker. Jetzt nach zuletzt mäßigen Ergebnissen und intensiver Arbeit mit dem extra eingeflogenen Schwungcoach Phil de Busschere liegt wohl das Hauptaugenmerk darauf Sicherheit und Selbstvertrauen vor dem ersten Major des Jahres zu tanken.

Gleich die erste Annäherung segelt beim Burgenländer übers Grün und vom Bunker aus muss er sofort auf der 1 den ersten Schlagverlust wegstecken. Prompt legt er sich trotz eines weiteren Auflugs in den Sand mit einem starken Wedge die Chance zum Ausgleich aus, lässt diese aus knapp zwei Metern jedoch verstreichen. In Folge ist das lange Spiel noch etwas zu ungenau um sich weitere echte Chancen auf den scoretechnischen Ausgleich geben zu können.

Bunte Phase

Kurz vor dem Wechsel auf die Backnine muss er dann sogar den Putter richtig auf Temperatur bringen, die drei Meter zum Par bewältigt er aber schließlich ohne gröbere Probleme. Der gelungene Save gibt auch sichtlich Auftrieb, denn nach einer richtig starken Annäherung gelingt auf der 11 aus knapp zwei Metern der Ausgleich zurück auf Level Par.

Lange währt die Freude darüber aber nicht, nachdem er auf der 12 seinen Drive wild wegbolzt, was ihn im Anschluss sogar zum Droppen zwingt. Nach starkem Chip kann er zumindest schlimmeres als das Bogey vermeiden. Mit dem erneuten Plus als Vorzeichen will er sich aber sichtlich nicht länger herumschlagen und stopft am darauffolgenden Par 3 den fälligen Birdieputt aus knapp elf Metern zu Birdie Nummer 2.

Am Par 5 danach bringt er den Ball mit der Grünattacke dann stark am Vorgrün unter, muss allerdings aus knapp neun Metern gleich dreimal ansetzen und verpasst so den erstmaligen Sprung unter Par. Am Schlussloch wird es dann allerdings noch richtig ungemütlich, denn Bernd wählt von Beginn an am Par 5 die konservative Variante, wassert allerdings die Vorlage und muss so mit dem Par 5 Bogey zum Abschluss sogar noch eine 73 (+1) hinnehmen.

Damit liegt er nach der Auftaktrunde zwar als 57. immer noch auf Cutkurs, verbaut sich so aber eine noch deutlich bessere Ausgangslage. Gesamt gesehen präsentierte sich der Südburgenländer in San Antonio aber doch etwas stabiler als zuletzt, denn vor allem vom Tee fand er am Donnerstag des Öfteren die angepeilten Regionen. Mit der Distanzkontrolle bei den Annäherungen hatte er jedoch einigermaßen zu kämpfen, was ihm auch etliche Möglichkeiten kostete.

Camilo Vilegas (COL) stürmt mit einer 64 (-8) bis an die Spitze.

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Vergebliches Zittern

VALERO TEXAS OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka legt einmal mehr in dieser Saison einen wilden Ritt mit etlichen Auf und Abs hin, verpasst im TPC San Antonio nach der 71 und einem langen Zittern schließlich aber den Cut um einen einzigen Schlag.

Sepp Straka hatte zum Auftakt etwas Mühe die unzähligen Bunkerfallen des TPC San Antonio zu vermeiden und buddelte sich etliche Male unangenehm ein, was ihm am Ende nur die 73 (+1) ermöglichte. Daher ist Sepp nun am Freitag zu einer kleinen Aufholjagd gezwungen um in Texas nicht am Cut vorbeizuschrammen. Die frühe Startzeit könnte sich dabei durchaus als kleiner Bonus erweisen.

Sepp verzieht dann zwar gleich den ersten Abschlag etwas links, zündet aber ein perfektes Wedge und lässt sich aus nicht einmal einem Meter die Birdiechance nicht entgehen. Auch der Putter hat in der frühen Phase der zweiten Runde die richtige Betriebstemperatur, denn aus acht Metern locht er auf der 3 gleich zum nächsten roten Eintrag und überspringt so in windeseile die Cutlinie.

Sepp bleibt auch weiterhin hellwach. Zwar bunkert sich die Grünattacke am kurzen Par 4 der 5 links neben dem Grün ein, der Sandschlag passt aber bis auf knapp zwei Meter zur Fahne und der Longhitter rollt den Ball seelenruhig zum bereits dritten Birdie ins Loch. Ein etwas zu forscher erster Putt auf der 6 zwingt Sepp dann jedoch zu noch zwei weiteren Versuchen, was die Aufbruchsstimmung mit einem Bogey doch etwas einbremst.

Nach deutlich verzogenem Drive muss Sepp am Par 5 sogar etwas ums Par kämpfen, der Putter spielt aus einem Meter aber noch mit. Auch nach dem Turn zeigt der Georgia Bulldog richtig starkes Golf und gibt seinem Gerät fürs Kurzgemähte nach einem perfekten Wedge auf einen guten Meter zum Loch nicht wirklich schwierige Aufgaben mit auf den Weg.

Probleme auf den Grüns

Erstmals streikt der Putter dann aber auf der 13, denn nach verfehltem Grün chippt er zwar gut zur Fahne, aus knapp 1,5 Metern will der Parputt am Par 3 aber nicht fallen. Das bringt den Motor so richtig ins Stocken wie ein weit verzogener Drive am Par 5 danach zeigt. Da er den dritten Schlag dann noch dazu im Grünbunker versenkt, geht sich auch auf der langen Bahn nur ein Bogey aus, was ihn sogar wieder hinter die Cutmarke zurückfallen lässt.

Sepp beißt aber, legt auf der langen 15 die Annäherung bis auf knapp drei Meter zum Loch und bringt rechtzeitig auch wieder seinen Putter auf Temperatur, denn dieser lässt das nächste Birdie springen. Das Hin und Her findet auch danach kein Ende, denn nach einem sehenswerten Parsave auf der 16 tritt er sich mit einem mehr als vermeidbaren Dreiputt auf der kurzen 17 das nächste Bogey ein und rutscht damit wieder hinter die gezogene Linie zurück.

Mit dem Wissen, dass er voraussichtlich noch ein Birdie brauchen wird steht er dann in der letzten Teebox und verzieht erneut einen Abschlag recht weit nach rechts. Damit ist klar, dass er am Par 5 zur Vorlage gezwungen ist und da sich der Pitch aus 55 Metern zu weit vom Loch entfernt einbremst, geht sich auf der 18 nur das Par aus. Nach der 71 (-1) hofft Sepp lange, dass die Cutmarke tatsächlich noch zurück auf Level Par springt. Schlussendlich erfüllt sich diese Hoffnung aber nicht und er verpasst als 81. den Einzug ins Wochenende um einen einzigen Schlag.

Si Woo Kim (KOR) geht nach der bereits zweiten 66 (-6) als  überlegen Führender bei gesamt 12 unter Par ins Wochenende.

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Score eingebuddelt

VALERO TEXAS OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka bekommt zum Auftakt im TPC San Antonio etliche Male Sand ins Getriebe und muss sich am Donnerstag mit einer 73 abfinden.

Selbst in das auf 144 Spieler reduzierte Starterfeld bei der Valero Texas Open kommt Sepp Straka mühelos hinein, da nur 17 Stars die Gelegenheit in San Antonio wahrnehmen für das Masters kommende Woche zu proben. Das liegt nicht nur am anstrengenden Match Play der Vorwoche sondern auch an den langsamen, weil windexponierten Grüns in Texas, die nicht mit Augusta vergleichbar sind.

Sepp Straka zeigte in den letzten Wochen mehrmals auf der PGA Tour, dass er jederzeit in der Spitzengruppe auftauchen kann, auch wenn er das hohe Zwischentempo noch nicht über 72 Loch durchhalten konnte. Dazu wäre im TPC San Antonio ein idealer Zeitpunkt, da dem Sieger vom Sonntag der letzte Startplatz für Augusta winkt. Rickie Fowler, Tony Finau, Jim Furyk, Jordan Spieth und Matt Kuchar (alle USA) sind die Top-Names am Start.

Der Start verläuft, trotz knapp verfehlten Grüns auf der 10, mit anfänglichen Pars unaufgeregt. Ein verzogener Teeshot in den Grünbunker am Par 3 der 13 brummt Sepp dann jedoch das erste Bogey auf. Auch am Par 5 danach bunkert er sich mit der Grünattacke ein und verpasst so den postwendenden Konter. Nach starkem Abschlag auf der 16 (Par 3) gibt er sich dann erstmals eine echte Birdiechance, aus knapp drei Metern spielt aber der Putter noch nicht mit.

Erste Birdies

Auf der 17 aber läuft dann aber endlich am Donnerstag etwas ins Sepp’s Richtung. Der Linghitter drived das kurze Par 4 an, bekommt jedoch erneut Sand ins Getriebe. Zwar gelingt der Bunkerschlag nur eher suboptimal, aus gut acht Metern spielt diesmal jedoch der Putter mit und spendiert den scoretechnischen Ausgleich.

Den Sand kann er auch auf den Frontnine nicht abschütteln und buddelt sich ein weiteres Mal auf der 2 vor dem Grün ein, was am Par 5 jedoch das erstmalige Abtauchen in den roten Bereich nicht verhindern kann. Doch ein etwas zu langer Abschlag am Par 3 danach wird dann so richtig ungemütlich, denn Sepp kommt aus der Collection Area nicht wirklich gewinnbringend zur Fahne und muss sich auf der kurzen Bahn mit dem Doppelbogey abfinden.

Wie nahe beim gebürtigen Wiener einmal mehr Genie und Wahnsinn beieinander liegen zeigen die Löcher 7 und 8. Zunächst locht Sepp nach perfektem Abschlag am Par 3 fast zum Hole in One, ehe er sich am darauffolgenden Par 5 nach verzogenem Drive sogar ein Bogey einfängt. Schlussendlich unterschreibt er so nur eine 73 (+1) und benötigt am Freitag vom 99. Platz aus bereits eine Aufholjagd um nicht am Cut zu scheitern.

Si Woo Kim (KOR) setzt mit der 66 (-6) die frühe Bestmarke.

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Kevin Chappell

An die Spitze geweht

VALERO TEXAS OPEN – 3. RUNDE: Kevin Chappell (USA) kämpft sich mit einer kunterbunten 71 durch den texanischen Wind und geht im TPC San Antonio als Führender in den Finaltag.

Richtig ungemütliche Verhältnisse begrüßten die Spieler am Moving Day auf der texanischen Par 72 Anlage. So gut wie alle haben mit dem böigen Wind so ihre liebe Not, was auch die Putts auf den Grüns teilweise schon zu einem Glücksspiel macht. Wie dermaßen schwierig es wirklich zu spielen war zeigt die Runde des neuen Spitzenreiters.

Kevin Chappells Frontnine haben fast so etwas wie “Malen nach Zahlen”. Drei Bogeys, ebensoviele Birdies und sogar eine Doublette lassen nur Platz für lediglich zwei Pars. Zu dieser Zeit deutet bei einem Zwischenstand von 2 über Par auch wahrlich noch nichts darauf hin, dass der US-Amerikaner am Ende des Tages tatsächlich von der Spitze strahlen wird.

Erst starke Backnine, auf denen er Fehler komplett vermeiden kann und dabei drei rote Einträge findet, lassen ihn dann nach und nach an der Konkurrenz vorbeiziehen. Schlussendlich reicht die 71 (-1) tatsächlich um als großer Gejagter in den Sonntag zu starten. Lediglich einen Schlag hinter ihm lauern aber Branden Grace (RSA) (70) und John Huh (USA) in guter Verfolgerposition.

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Angepirscht

VALERO TEXAS OPEN – 2. RUNDE: Jimmy Walker (USA) pirscht sich am Freitag auf leisen Sohlen bis unter die Top 10 nach vor und geht im TPC San Antonio aus guter Verfolgerposition ins Wochenende.

Jimmy Walker marschiert an den ersten beiden Tagen in seiner texanischen Heimat noch eher unter dem Radar über die Fairways des TPC San Antonio. Mit einer 70 (-2) recht unspektakulär gestartet, setzt er am Freitag eine 69 (-3) – der PGA Championship Sieger notiert bei einem Bogey vier Birdies – drauf und schiebt sich so bei gesamt 5 unter Par bis auf Rang 10 nach vor.

Damit bringt er sich vor dem Moving Day in einem nach wie vor recht dichtgedrängten Leaderboard in recht gute Verfolgerposition und wird alles daran setzen die drei Schläge große Lücke auf das US-amerikanische Führungsduo Bud Cauley (66) und Tony Finau (65) zu schließen.

In weiter Ferne

Der einzige Deutsche im Feld, Alex Cejka, verpasst nach einer durchwachsenen zweiten Runde deutlich den Cut. Der gebürtige Tscheche steht nur mit der 75 (+3) beim Recording und muss so am Wochenende bereits zusehen.

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Branden Grace

Grace voran

VALERO TEXAS OPEN – 1. RUNDE: Branden Grace (RSA) schnappt sich im TPC San Antonio mit einer 66 die frühe Führung und gibt damit in Texas den Ton an.

Branden Grace erwischt hat bei einem dichtgedrängten Leaderboard nach den ersten 18 Bahnen die besten Karten in der Hand. Der Südafrikaner findet auf der anspruchsvollen Par 72 Wiese am Donnerstag das beste Rezept und kann schon auf den Frontnine bei lediglich einem Schlagverlust vier Birdies notieren.

Auch nach dem Turn stimmt im Spiel des routinierten Mannes aus Pretoria klar die Mischung wie noch drei weitere Erfolgserlebnisse unterstreichen. Schlussendlich steht er so mit der 66 (-6) beim Recording und ziert damit in der frühen Phase des Turniers die Spitze.

Viele Verfolger

Dass es in Texas durchaus eng am Leaderboard zugeht, zeigt die Vielzahl an Verfolgern. Mit Will MacKenzie, John Huh, Stewart Cink (alle USA) und Steven Alker (AUS) sitzen Grace vier Verfolger nach 67er (-5) Runden dicht im Nacken. Gleich 13 Spieler notieren am Donnerstag die 68 (-4) und teilen sich damit Rang 6.

Der einzige Deutsche im Feld, Alex Cejka, hat vor allem zu Beginn mit Problemen zu kämpfen und startet nur mit der 73 (+1), die ihm vor dem zweiten Spieltag nur Rang 94 ermöglicht.

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Blitzschnelle Birdies

VALERO TEXAS OPEN – 1. RUNDE: Wegen einer hartnäckigen Gewitterunterbrechung kann die erste Runde im TPC San Antonio nicht planmäßig beendet werden. Brendan Steele (USA) zündet dann aber vom Start weg den Birdieturbo und führt nach nur 13 gespielten Bahnen souverän bei 8 unter Par.

Gerade mal eine gute Stunde kann am Donnerstag die erste Runde in Texas gespielt werden, ehe großflächige Gewitter über die Anlage ziehen und für gut dreieinhalb Stunden Verzögerung sorgen. Erst dementsprechend spät kann Brendan Steele dann seine Auftaktrunde in Angriff nehmen, zeigt sich von der Warterei aber richtiggehend aufgeputscht.

Mit vier Birdies auf den ersten fünf Bahnen macht der Kalifornier schnell klar, wo es am Donnerstag hingehen soll. Auch danach hält der Valero Texas Open Champ von 2011 die Spannung hoch und notiert von der 18 bis zur 3 gleich vier rote Einträge in Folge. Derart souverän spielt er sich bei 8 unter Par locker an die Spitzenposition, muss die verbleibenden fünf Bahnen aber wegen einfallender Dunkelheit am Freitag beenden.

Der Führende im Clubhaus ist derzeit Charley Hoffman (USA), der mit der 66 (-6) seinen ersten Auftritt beenden kann und im Klassement hinter Steele auf Rang 2 liegt. Bei einem Schlag Rückstand auf Hoffman folgen Peter Malnati (USA) und Stuart Appleby (AUS) nach 67er (-5) Runden. Phil Mickelson (USA) (+1 nach 14) teilt sich derzeit nur Rang 81.

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