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Bubba Watson 2015

Plötzlich Verfolger

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Bubba Watson (USA), der nach den ersten beiden Spieltagen im TPC River Highlands noch aus der Führung lachte, muss sich vor dem Finaltag mit der Verfolgerrolle anfreunden. Brian Harman (USA) stürmt mit konstant starken Leistungen an die Spitze.

Bubba Watson benötigt nach der enorm starken 62 (-8) vom ersten Spieltag auf den folgenden Runden immer mehr Schläge. Reichte die 67 (-3) am Freitag noch um den Platz an der Sonne zu verteidigen, so reicht ihn die 68 (-2) am Moving Day um einen Rang zurück. Zwar muss der zweifache US Masters Champion nur ein einziges Bogey eintragen, mit lediglich drei Birdies kann er aber nicht mehr ganz mit dem angeschlagenen Tempo in Connecticut mithalten.

Rang 2 teilt sich der Mann aus Florida mit Graham DeLaet (CAN), der anders als Watson bislang immer besser ins Turnier findet und nach Runden von 67 und 66 Schlägen, am Moving Day mit der 64 (-6) bis auf Platz 2 nach vorne stürmt. Das Maß der Dinge in Cromwell ist vor der letzten Umrundung aber Brian Harman. Der US-Amerikaner eröffnete mit der 66 und legt sowohl am Freitag, als auch am Samstag Runden von 65 (-5) Schlägen nach, was ihm bei gesamt 14 unter Par die Führung beschert.

“Ich hatte heute Probleme die richtigen Schläger zur richtigen Zeit zu nehmen. Einmal dachte ich der Ball wird einen Bounce bekommen, war aber nicht so. Ein anderes Mal wars genau umgekehrt. Deshalb hatte ich ziemliche Probleme wirklich zwingende Birdieputts zu kreieren”, fasst Watson seine dritte Runde und die verlorengegangene Führung zusammen.

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Bubba Watson 2015

Fehlerlos in Führung

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bubba Watson (USA) präsentiert sich im TPC River Highlands weiterhin in Topform und geht nach bogeyfreier 67 als Führender ins Wochenende.

Bereits zum Auftakt am Donnerstag zeigte sich Bubba Watson in perfekter Spiellaune. Mit der 62 (-8) konnte niemand mithalten, den zwei Schläge großen Polster nimmt der US-Amerikaner nach der 67 (-3) auch ins Wochenende mit. Keinen einzigen Schlag muss der zweifache US-Masters Champion am Freitag abgeben und lobt danach einmal mehr die Grüns: “Diese Grüns sind absolut perfekt, die Bälle laufen hier wirklich traumhaft.”

“Einige Löcher spielten sich etwas länger, weil der Wind auffrischte. Der kam aus einer anderen Richtung und das machte den Kurs etwas zäher zu spielen”, fasst er die Verhältnisse zusammen. Zur Pressekonferenz danach kommt Watson wegen eines Dopingtests zu spät, ist aber klar zu Scherzen aufgelegt: “Ich hoffe doch, dass ich durch bin. Es ist oft so, dass sie dich zum Test rausholen wenn du vorne am Leaderboard bist. Ganz besonders bei mir.”

Die ersten Verfolger des charismatischen Spielers aus Florida heißen Brian Harman (65), Brian Stuard (67) (beide USA) und Carl Pettersson (66) (SWE), die sich allesamt bei 9 unter Par den 2. Rang teilen. Sergio Garcia (ESP) cuttet nach der 68 (-2) als 20. ins Wochenende. Alex Cejka (GER) verpasst nach der zweiten 73 (+3) den Cut deutlich.

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Bubba Watson 2015

Zeitreise

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Bubba Watson (USA) sichert sich mit der 62 (-8) die Führung im TPC River Highlands und distanziert damit die ersten Verfolger nach der ersten Runde um zwei Schläge.

Vor fünf Jahren gelang Bubba Watson bei den Travelers Championship der erste Sieg auf der PGA Tour. Der Kreis könnte sich für den zweifachen US Masters Champion in dieser Woche schließen. Der charismatische US Amerikaner ringt der Par 70 Wiese zum Auftakt die starke 62 (-8) ab und führt damit nach den ersten 18 Bahnen unangefochten das Feld an. Bei neun Birdies muss er am Donnerstag lediglich ein einziges Bogey verdauen.

“Wenn du von den US Open zurückkommst fühlt sich jeder Golfkurs etwas leichter an. In Chambers Bay war es ziemlich egal wie gut deine Schläge waren, es war einfach unglaublich hart Birdies zu notieren. Hier kannst du dank der perfekten Grüns Birdies um einiges leichter eintragen.”, sticht der Longhitter, der mit 354 Yards den längsten Drive am Donnerstag aufs Fairway knallt, noch etwas ins Wespennest der USGA und kritisiert mit vorgehaltener Hand die etwas holprigen Grüns der letzten Woche bei den US Open.

Bei zwei Schlägen Rückstand teilen sich mit Keegan Bradley, Brian Stuard, Harris English, Jason Gore (alle USA) und Seung-Yul Noh (KOR) gleich fünf Spieler nach der 64 (-6) den 2. Platz. Sergio Garcia (ESP) erwischt ebenfalls einen starken Beginn und reiht sich nach der 67 (-3) auf Rang 27 ein. Weniger gut ergeht es Alex Cejka (GER). Der Deutsche kommt zum Auftakt über die 73 (+3) nicht hinaus und belegt damit nur Platz 139.

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Für Dramen gebaut

THE PLAYERS – TPC SAWGRASS: Der TPC Sawgrass im Großraum Jacksonville, Florida ist eine der spektakulärsten und gefürchtetsten Wiesen im PGA Tour Kalender.

“Das ist Star Wars Golf, designt von Darth Vader persönlich.” Mit diesen Worten beschrieb Ben Crenshaw einst den Platz. Der Stadium Course des TPC Sawgrass wurde 1980 extra für das Players Championship designt und angelegt und ist seitdem eine Konstante im PGA Tour Kalender.

Pete Dye’s Meisterstück ist für Dramen geradezu prädestiniert. Vor allem die letzten Bahnen der knapp 6.600 Meter langen Par 72 Anlage haben schon so manchen sicher geglaubten Sieg noch verhindert. Aus der Not heraus wurde das wohl bekannteste Par 3 der Welt geboren. Das Island Green der 17 hätte eigentlich ein völlig normales kurzes Par 3 werden sollen, da jedoch die Umgebung durch den lockeren Sand immer wieder wegbrach, war etwas anderes als ein Inselgrün nicht machbar. Zum Glück!

2007 verschwanden auf eben diesem lediglich 121 Meter kurzen Loch in nur einer Runde gleich 50 Bälle im Wasser. Rekord bis zum heutigen Tag! Traditionell wird auch ein “Ball-Count” eingeführt, der in Echtzeit zeigt, wieviele Bälle bereits das Grün verfehlten. Vor wenigen Jahren etwa machte Adam Scott auf der 18 gleich zweimal einen Ausflug ins H2O und beendete die Runde am Par 4 mit einem Schneemann.

Doch auch der Rest des Platzes besticht durch anspruchsvolles Design. Das Rough wird zwar niedrig gehalten, der Name Sawgrass kommt aber nicht von ungefähr. Es gibt kaum Regionen auf der Welt wo Gras so zäh zu spielen sein kann wie in Florida. Pfeilschnelle Grüns tragen ihr Übriges dazu bei. Vor dem Players 2017 wurden die Fairways und Grüns neu angelegt und die 12 komplett adaptiert um den Platz zukunftsfit zu halten.

Jack Nicklaus wurde einmal gefragt, ob der Platz seinem Spiel zugute kommt, worauf er meinte: “Eigentlich nicht, denn ich war noch nie gut ein 5er Eisen auf einer Motorhaube eines Autos zu stoppen.” “Wegen diesem Kurs hab ich zu Golfen begonnen. Als ich im TV sah, was sich da auf der 17 abspielte wollte ich unbedingt dort einmal dabei sein.”, meinte Rickie Fowler in einem Interview. Der Golf Channel leitete seine Übertragung vor wenigen Jahren mit den Worten “We’re back here, at the Devil’s Playground” ein, was wohl am Besten die Charakteristik des Platzes beschreibt.

Pete Dye’s teuflisches Meisterwerk ist übrigens auch für Hobbygolfer zugänglich. Jeder Florida-Tourist, der den Nervenkitzel der 17 einmal am eigenen Leib verspüren will, kann dies für umgerechnet 310 Euro pro Runde bewerkstelligen.

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Mit Meute mitgeschwommen

ZURICH CLASSIC NEW ORLEANS – FINAL: Die Birdiequote von Bernd Wiesberger reicht beim Final-Marathon über 27 Löcher nicht ganz um sich an die Topränge heranzuspielen.

Bei der Zurich Classic of New Orleans klappt es heuer erstmals in Amerika für Bernd Wiesberger mit Scores in den 60ern – und das gleich an allen vier Spieltagen. Was mit Runden von 69, 68, 69 und 69 Schlägen spektakulär abging, reicht bei 13 unter Par am Ende für Platz 33. Zu tief tauchten auch die Mitspieler bei weichen Grüns und direkt anzuschießenden Fahnen in die roten Zahlen ab.

Somit bringt die Einladung von Hauptsponsor Zurich bei dem 6,9 Millionen Dollar-Turnier zwar gutes Preisgeld von 39.000 US$ , aber kaum Punkte für Weltrangliste oder FedExCup um näher an eine US-Tourkarte heranzukommen. “Enttäuschendes Finish am Schlussloch. Aber dennoch vier Runden in den 60ern mit absolut kaltem Putter,” gibt sich Bernd selbst kalt-warm zu seiner Leistung.

Wiesberger punktet bei dem von Gewittern geplagten Südstaaten-Turnier, bei dem an jedem Spieltag unterbrochen werden musste, mit seinen bekannten Stärken: bombensicher von Tee bis Grün, die ersten 39 Löcher im Turnier überhaupt bogeyfrei, aber insgesamt zu verschwenderisch mit seinen Chancen umgehend.

So auch am Sonntags-Marathon über 27 Golflöcher, wo Bernd zweimal einen Birdielauf mit drei Stück in Folge erwischt – zuerst zum Abschluss der 3. Runde und beim finalen Umlauf zu Beginn der Back 9 – aber abgesehen davon scoretechnisch stagniert. In der stärksten Golfliga der Welt bedeuten Weekend-Runden von zweimal 69 Schlägen, dass man am Leaderboard auf der Stelle tritt.

Bezeichnend für den Schlusstag: Bernd bleibt es überlassen, am vorletzten Loch seinem Flightpartner Danny Lee für dessen Hole-in-One zu gratulieren. Obwohl Wiesberger mit knapp 80% Grüntreffern wieder einmal in dieser Kategorie zu den Besten zählt, lochen die Kollegen herum auf den weichen Bermudagrüns einfach mehr Putts.

In dem dicht gedrängten Mittelfeld hätte ein Birdie am abschließenden Par 5 noch für die Top 25 gereicht. Doch bei der Grünattacke verzockt sich Bernd und gibt nach Wasserball und Bogey am Schllussloch noch gut 10 Ränge ab.

New Orleans ist aber nur die erste von drei Stationen seiner gerade fortgesetzten US-Tournee. Das lockere Einschwingen von New Orleans bringt vielleicht Rückenwind für die Auseinandersetzungen kommende Woche in San Francisco beim Cadilllac Match Play der besten 64 der Welt. Bei diesem World Golf Championship-Event – und daran anschließend beim Players Championship – benötigt der Oberwarter jedoch ein absolutes Topergebnis für die notwendigen FedExCup-Punkte zu einer US-Tourkarte.”Wenn ich den Putter wieder aufwecken kann, werde ich sogar um Siege mitspielen können,” gibt sich Bernd zuversichtlich.

Justin Rose marschiert am Sonntag fehlerfrei über die letzten 30 Löcher und kann es sich sogar leisten, einige Sitzer auf den Grüns auszulassen. Der Engländer stellt dennoch bei 22 unter Par einen neuen Turnierrekord auf und holt sich den 7. Titel auf der US PGA Tour, einen Schlag vor Cameron Tringale. Alex Cejka, der einzige Deutsche im Feld, kommt diesmal nicht über Platz 65 hinaus.

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Mit Blitz und Donner

NEW ORLEANS CLASSIC – 3. RUNDE: Im Gewitter-Chaos von New Orleans schlägt es mit Doppelbogey und Eagle erstmals voll auf Bernd Wiesbergers Scorekarte ein. Abschluss der 3. Runde am Sonntag.

Wetterchaos auch am 3. Tag in New Orleans, wo Bernd Wiesberger bei der Zurich Classic nur 9 Löcher weit kommt. Eine durchziehende Sturmfront bringt gehörig Bewegung ins Geschehen, entwurzelt einen Baum im TPC Avondale und hagelt auch mit Doppelbogey und Bogey erste Schlagverluste im Turnier auf die Scorekarte des Österreichers.

Mit Eagle und Birdie weiss der Burgenländer in den Abendstunden jedoch die passende Antwort zu geben und beendet sein Tagwerk bei 1 unter Par nach 9 Löchern und auf Platz 28 am Leaderboard (8 unter Par). Am Sonntag hofft die Turnierleitung die abschließenden eineinhalb Runden noch zur vollen Distanz von 72 Löchern ins Trockene zu bringen.

Blitzstart

Bernd Wiesberger legt am Samstag einen Blitzstart hin, verwert schon auf der 2 (Par 5) nach starkem Wedge den Putt zum ersten Birdie. Auf der 3 zirkelt er sein Eisen dann auf gut 1,5 Meter ans Loch. Den Birdieputt kann er aber nicht mehr spielen, da zuvor die Sirenen ertönen und die Spieler zurück ins Clubhaus beordern. “Ich hoffe wir können bald wieder raus, denn mein Start war sehr gut,” war Bernd noch optimistisch, bevor er fast 6 Stunden über den anstehenden Birdieputt aus einem Meter nachdenken durfte.

Als es dann wider Erwarten doch noch um 6 Uhr Abends weitergeht, erwischt es Wiesberger am pitschnassen Kurs voll: der Birdieversuch misslingt und der zweite Golfschlag, der Drive an der 4, geht rechts ins Wasser. Noch über 200 Meter hat er mit dem 3. Schlag aus dem Rough Richtung Grün, verfehlt das Ziel und schlittert in ein Doppelbogey.

Die Antwort ist jedoch vom Feinsten: am 5. Grün verwandelt Wiesberger aus drei Metern den Birdieputt und am Par 5 der 7 versenkt er aus gut 80 Metern den präzisen Pitch zum Eagle. In der hereinbrechenden Dunkelheit kostet noch ein Dreiputt-Bogey einen Schlag.

Bei 8 unter Par bleiben die Top 10 vor dem langen Sonntag nur drei Schläge entfernt. Jason Day und Erik Compton, die gerade mal ihre 3. Runde beginnen konnten, teilen sich die Spitze bei -13.

>> SKY überträgt ab Donnerstag live, exklusiv und in HD aus New Orleans.

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In der Topregion

ZURICH CLASSIC OF NEW ORLEANS 2015 – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger spielt sich am Freitag mit einer weiteren fehlerlosen Vorstellung in Schlagdistanz zu den Top 10.

Bernd Wiesberger legt auch am Freitag bei den Zurich Classic of New Orleans eine fehlerfreie Vorstellung hin und spielt sich mit der 68 (-4) im TPC Louisiana in Schlagdistanz zu den Top 10.

“Am Freitag hab ich dank der frühen Startzeit frischere Grüns und ich hoffe, dass ich so um einige Putts mehr lochen kann.”, lautete die Ankündigung von Bernd Wiesberger nach dem ersten Spieltag in Avondale. Das Vorhaben geht zumindestens auf den ersten Bahnen noch nicht auf. Auf der 10 scrambelt er sich mit starkem Chip noch zu einem Par, danach legt er sich fast reihenweise gute Möglichkeiten auf, allein die Putts rollen des Öfteren nur um wenige Zentimeter an den Löchern vorbei.

Bann gebrochen

Ausgerechnet ein Monsterputt aus gut 11 Metern bringt dem Oberwarter dann auf der 17 (Par 3) den ersten Schlaggewinn der zweiten Runde ein. Danach spult er weiterhin grundsolides Golf ab und kommt nie in die Verlegenheit den Schlag wieder abgeben zu müssen. Am Par 5, der 2 fällt dann trotz Bunkerdrive und Annäherung ins Rough der nächste Putt zum Birdie, was ihn erstmals unter die Top 20 bringt.

Richtig kämpfen muss er danach auf der 3, als sein Abschlag am Par 3 etwas weit nach links geht. Der gefühlvolle Chip zum Wasser hin sitzt aber und der Parsave gelingt. Mit perfektem Eisen fast tot ans Loch spendiert ihm die 6 (Par 4) dann Birdie Nummer drei und er arbeitet sich immer weiter nach vor. Der würdige Abschluss der starken Performance gelingt mit weiterem lasergenauem Eisen auf der 9 (Par 3). Der Dreimeterputt fällt zur 68 (-4) was ihm Rang 21 einbringt.

Die Ausgangsposition könnte vor dem Moving Day kaum besser sein. Im Kampf um eine Temporary Membership auf der stärksten Golftour der Welt zählt jeder verdiente Dollar und jeder eingefahrene FedEx-Cup Punkt. Ein Top 10 Platz würde auch in der Weltrangliste weiterhin wertvolle Punkte einbringen. “Es war fast gleich wie gestern. Das lange Spiel war wieder grundsolide, nur die Putts wollten am Anfang wieder nicht fallen. Auf den Backnine hats dann geklappt und ich bin froh, dass ich die 68 reingebracht hab. Jetzt hoff ich natürlich auf ein starkes Wochenende.”, so Bernd nach der Runde.

Wegen Schlechtwetters konnte die zweite Runde noch nicht planmäßig beendet werden. Die Fortsetzung ist am Freitag für 15:00 MEZ geplant. Gleich darauf wird der Moving Day gestartet.

Angekommen

Bernd Wiesberger ist mit Hudson Swafford (USA), der nach der zweiten Runde bei 11 unter Par die Führung mit Boo Weekley (USA) (-3 nach 15) übernimmt, der einzige Spieler des gesamten Feldes, der nach 36 gespielten Bahnen noch keinen einzigen Schlagverlust hinnehmen musste. Auch die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. Bernd schlägt weiter und genauer ab und trifft in Folge auch mehr Grüns als der Durchschnitt. Einzig am Kurzgemähten ist nach wie vor etwas Luft nach oben.

Es scheint jedoch als wäre der Reiter’s Hotels Pro nun endgültig in Amerika angekommen. Nach Anlaufschwierigkeiten und zwei verpassten Cuts bescherte ihm wohl ausgerechnet das US Masters mit Rang 22 wieder die Selbstsicherheit. In Louisiana spielt er bislang seine größte Stärke aus. Er hält die Fehlerquote nicht nur gering sondern lässt erst gar keine Fehler zu und nimmt das eine oder andere Birdie mit. Bei der Nachbetrachtung muss man dennoch sagen, dass bislang in Avondale sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

>> SKY überträgt ab Donnerstag live, exklusiv und in HD aus New Orleans.

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Fehlerlose 69

ZURICH CLASSIC OF NEW ORLEANS – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger punktet bei seinem New Orleans-Debüt auf den Par 5 und mit fehlerlosem Spiel. Die 69 reiht ihn im Mittelfeld ein.

Das Debüt von Bernd Wiesberger bei der Zurich Classic of New Orleans fällt mit 69 Schlägen (-3)  erfreulich aus. Die fehlerlose Auftaktrunde bastelt der Oberwarter nach mehrstündiger Regenpause auf Raten zusammen. “Ich hab gutes Golf gespielt, leider aber ein paar Chancen auf den Backnine aus kurzen Distanzen ausgelassen.”, so das Resüme vom Burgenländer nach seiner Auftaktrunde.

Aufgrund der Wettervorhersage hatte sich die Unterbrechung der 1. Runde auf dem TPC Louisiana bei der Zurich Classic mit Bernd Wiesberger schon angekündigt. Es war instabiles Wetter prognostiziert und so ist es am Donnerstag nach den Vormittagsgruppen auch eingetroffen. Bernd Wiesberger gehört zur Nachmittagsgruppe und kommt vorerst dementsprechend nur einige Löcher weit.

Der Österreicher beginnt in Avondale konzentriert und agiert bombensicher. Wiesberger landet den Drive auf der 1 auf dem Fairway und bleibt dann aber ins Grün etwas zu kurz. Das Par wird über das kurze Spiel auf die Scorekarte gezirkelt. Die 2, das erste Par 5 der Runde, bringt früh in der Runde die erste Verbesserung. Gleich darauf gelingt das Up&Down, bevor sich der Burgenländer auf der 4 eine weitere Birdiechance eröffnet, die er aber nicht verwerten kann.

Bis das Horn zur Unterbrechung bläst, schafft es Österreichs Nummer 1 immerhin auf die 6, auf der noch fünf Meter zum Birdie bleiben. Bei vorerst -1 für den Tag heißt es vorübergehend auf weitere Taten warten. Nach über einer Stunde Unterbrechung geht es weitere, ohne die Chance nützen zu können. Das Par 5 der 7 ist allerdings ertragreich. Gekonnte Vorarbeit mit einem Wedge nah an die Fahne auf den weichen Grüns bringt den zweiten Schlaggewinn ein.

Über Pitch & Putt nutzt Bernd auch das dritte Par 5, die 11, zum Birdie. Im letzten Drittel legt sich Bernd auf den weichen Grüns noch einige dicke Chancen auf, findet jedoch mit dem Putter nicht die richtige Kombination aus Speed und Linie um davon zu profitieren. Die 69 reicht aber dennoch für Platz 32 und eine gute Ausgangsposition für die weiteren Tage. “Das hätte heute ein ganz tiefer Start werden können. Ich bin aber mit meinem Spiel zufrieden und morgen hab ich dann frische Grüns in der Früh.”, so Bernd abschließend.

Am Vormittag spielte das Wetter noch mit. Boo Weekley stellt das mit der 64 eindrucksvoll unter Beweis. Der Routinier gibt den Birdieton an und setzt sich bei -8 an die  Spitze, die Brendon de Jonge später egalisieren kann.

Aufgrund der Wetterkapriolen kann die Auftaktrunde am Freitag erst ab 15 Uhr abgeschlossen werden. Wiesberger sollte um ca. 16 Uhr seine zweite Runde beginnen können.

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Creolische Birdiepflicht

ZURICH CLASSIC OF NEW ORLEANS 2015 – VORSCHAU: Bernd Wiesberger steht ab Donnerstag in Louisiana in den Teeboxen und will an das starke Abschneiden beim US Masters nahtlos anschließen.

Bernd Wiesberger steht ab Donnerstag bei den Zurich Classic of New Orleans wieder in den Teeboxen. Auf der traditionell eher scorefreundlichen Wiese des TPC Louisiana wird der Burgenländer in dieser Woche seinen Birdiemotor auf Touren bringen müssen um nach dem US Masters erneut eine starke Platzierung einfahren zu können.

Dank einer Einladung steht Österreichs Paradegolfer nach einer Woche Heimaturlaub wieder in den USA am Start. Die Zurich Classic of New Orleans warten mit einem Rekordpreisgeld von gleich 6,9 Millionen US-Dollar auf. Eine gute Gelegenheit also um wichtige Dollar im Kampf um eine Temporary Membership einzustreifen.

Die nur unweit der Bayous gelegene Anlage des TPC Louisiana besticht dank der eher feuchten Bodenverhältnisse duch beißende Grüns, was dem Reiter’s Hotels Pro entgegen kommen sollte. Schlüssel zum Erfolg werden wohl die Schüsse ins Grün werden, wo der Oberwarter seine Genauigkeit mit den Eisen unter Beweis stellen muss. Im letzten Jahr lag die Cutmarke bei 1 unter Par. In etwa in diesem Bereich wird sich wohl auch heuer die gezogene Linie einpendeln. Seung-Yul Noh (KOR) triumphierte 2014 bei gesamt 19 unter Par.

Doppelte Gefahr

Golfer versuchen generell Wasser eher zu meiden. Auf der creolischen Par 72 Wiese kommt aber noch eine weitere Gefahr bei den Wasserhindernissen hinzu. Alligatoren bevölkern den TPC Louisiana in unzählbaren Mengen. Zwar sind die urtümlichen Echsen eher tiefenentspannt und Menschen absolut gewöhnt, Respekt sollte man von den Spitzenprädatoren der Sumpfgebiete aber allemal mitbringen. Szenen wie >> diese aus der Vergangenheit werden wohl auch heuer wieder an der Tagesordnung sein.

Nach den zuletzt eher trockenen Wochen in Louisiana, liest sich der Wetterbericht eher ernüchternd. Jeden Tag besteht die Gefahr auf Gewitter, was wohl die eine oder andere Verzögerung möglich erscheinen lässt. Bernd geht am Donnerstag mit später Startzeit mit Gonzalo Fernandez-Castano (ESP) und Eric Axley (USA) von der 1 aus ab 20:00 MEZ auf die erste Runde.

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Jimmy Walker

Herr im Haus

VALERO TEXAS OPEN – FINAL: Jimmy Walker untermauert mit dem klaren Heimsieg in San Antonio seine Vormachtstellung auf der US PGA Tour.

Jimmy Walker feiert daheim in San Antonio bei der Valero Texas Open den zweiten Saisonsieg und baut zugleich seine Führung im FedExCup aus. Nach 9 Schlägen Vorsprung bei der Sony Open triumphiert der 36-jährige nun mit vier Shots Abstand vor Jungstar Jordan Spieth: “Alle reden davon, wie schwer es ist, daheim zu gewinnen. Daheim, nicht daheim, im Ausland, es ist überall verdammt hart, daher fühlt es sich so gut an,” ist bei Walker die Freude über den Heimsieg riesengroß.

5 Titel in den letzten zwei Jahren, so viele Erfolge auf der US PGA Tour feierte zuletzt nur Jimmy Walker. Nach zwei Wochen Pause und nur 30 Minuten von daheim entfernt, war der Local Boy im Süden Texas eine Klasse für sich. Vor allem bei den extrem böigen Bedingungen meisterte kein anderer das schwierige Layout im TPC San Antonio auch nur annähernd gleich gut.

Mit vier Schlägen Vorsprung in den Schlusstag gestartet, reichte Walker eine gewohnt schlagsichere Vorstellung um 7 Löcher vor Schluss sogar den Vorsprung auf 7 Shots auszubauen. Billy Horschel und Jordan Spieth kamen im Starkwind lange Zeit nicht nahe genug zu den Fahnen um Akzente setzen zu können.

Erst ein unnötiges Dreiputt-Bogey von Walker an der 12 ließ seinen texanischen Kollegen Spieth noch einmal Lunte riechen und zu einem späten Endspurt ansetzen. Mit vier Birdies auf den letzten fünf Löchern setzte er Walker noch einmal unter Druck, der jedoch elegant mit zwei späten Birdieputts aus fünf und sechs Metern endgültig den Sack zumachen konnte. Mit der 70 fixiert Walker den klaren Heimsieg bei 11 unter Par, vier Schläge vor Spieth.

Damit verbessert sich Walker im World Ranking vom 13. auf den 10. Rang, während Spieth nunmehr als Vierter zweitbester US Boy hinter Bubba Watson ist.

Billy Horschel sichert bei 4 unter Par den alleinigen 3. Platz in San Antonio ab. Die besten Finalrunden posten Dustin Johnson und Ryan Palmer mit 68 Schlägen und teilen sich Platz 6. Phil Mickelson fällt nach gutem Beginn bis auf Rang 30 zurück, Zach Johnson verzweifelt mit seinem neuen Putter und wird nur 20.
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