Schlagwort: pga tour

Kizzire_1801_730

Erster Doppel-Champion

SONY OPEN – FINAL: US-Aufsteiger Patton Kizzire krönt sich auf Hawaii zum ersten Zweifach-Sieger der neuen Saison – wenn auch erst nach 6 Playoff-Löchern gegen James Hahn.

Ein verrücktes erstes PGA Tour-Event 2018 mit vollem Feld findet in Honolulu den passenden Abschluss. Nach nuklearem Fehlalarm am Moving Day benötigen Patton Kizzire und James Hahn am Sonntag 24 Golflöcher um die finale Frage nach dem Champion auszusortieren. Schlussendlich hat Aufsteiger Kizzire den längeren Atem und genehmigt sich den entscheidenden letzten Putt zum Par am 6. Playoff-Loch, der die Sony Open 2018 entscheidet.

SONY OPEN

4. Runde / 14.1.2018

Nach dem Premierensieg bei der Mayakoba Classic im November ist dies bereits der zweite volle Erfolg der neuen Saison für den Amerikaner, der damit auch die Führung im FedExCup übernimmt: “Ein guter Saisonstart ist immer positiv. Das ultimative Ziel ist es aber, auch am Jahresende die Nummer 1 zu sein,” kann sich Kizzire nicht über mangelndes Selbstbewusstsein beklagen.

Sein US-Kollege hatte sich zuvor mit bester Turnierrunde von 62 Schlägen noch in das Playoff bei 17 unter Par katapultiert, hat damit jedoch sein Pulver verschossen: “Ich habe gut genug gespielt um zu gewinnen, dennoch hat es nicht gereicht.”

Bei der ersten Standortbestimmung im neuen Jahr überzeugen kann auch Tom Hoge als Dritter. Brian Harman, der dem Turnier lange Zeit seinen stempel aufgedrückt hat, teilt sich mit Webb Simpson am Ende Rang 4.

>> Endergebnis Sony Open

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US PGA TOUR 2018

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2017 / 2018

(nach Turnier: SONY OPEN IN HAWAII)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
4
Patton Kizzire
7
$2,903,872
2
1
Pat Perez
5
$1,973,532
3
3
Justin Thomas
4
$1,951,750
4
2
Dustin Johnson
2
$1,939,667
5
5
Justin Rose
1
$1,660,000
6
10
Brian Harman
5
$1,474,329
7
6
Patrick Cantlay
3
$1,449,900
8
8
Austin Cook
6
$1,380,361
9
7
Brendan Steele
3
$1,312,250
10
9
Marc Leishman
4
$1,283,425
11
11
Chesson Hadley
5
$1,131,107
12
12
Whee Kim
7
$1,106,025
13
15
Cameron Smith
4
$1,069,796
14
13
Rickie Fowler
2
$1,062,800
15
14
Tony Finau
5
$1,027,981
16
16
Ryan Armour
7
$990,060 
17
17
J.J. Spaun
6
$973,760 
18
18
Jon Rahm
2
$803,500 
19
19
Keegan Bradley
4
$803,320 
20
20
Alex Cejka
4
$775,900 
21
128
James Hahn
4
$767,830 
22
21
Si Woo Kim
7
$759,050 
23
22
Brooks Koepka
2
$739,670 
24
58
Tom Hoge
6
$725,310 
25
41
Brian Stuard
6
$704,280 
26
31
Kyle Stanley
5
$698,090 
27
23
Henrik Stenson
1
$679,670 
28
24
Rafa Cabrera Bello
3
$666,500 
29
25
Scott Brown
7
$652,540 
30
28
Chez Reavie
6
$642,490 
31
26
Hideki Matsuyama
3
$613,880 
32
27
Anirban Lahiri
4
$611,090 
33
29
Xander Schauffele
5
$591,860 
34
30
Charles Howell III
6
$586,800 
35
32
Brian Gay
6
$538,320 
36
33
Luke List
6
$522,950 
37
34
Sung Kang
5
$478,190 
38
35
Paul Casey
3
$474,250 
39
56
Chris Kirk
6
$471,310 
40
36
Bryson DeChambeau
4
$470,930 
41
37
Phil Mickelson
2
$467,500 
42
49
Zach Johnson
4
$463,150 
43
38
Peter Uihlein
4
$463,000 
44
39
Lucas Glover
4
$459,510 
45
40
Andrew Landry
6
$453,410 
46
73
Ollie Schniederjans
5
$442,470 
47
42
Nick Taylor
6
$420,230 
48
80
Gary Woodland
5
$412,580 
49
43
J.T. Poston
4
$408,080 
50
44
Bud Cauley
4
$405,530 
weiters:
105
103
Stephan Jaeger
6
$160,720 

 

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Harman_1701_730

Harman mit Vollgas

SONY OPEN – 2. RUNDE: Brian Harman (USA) hängt am Freitag fast durchgehend am Gaspedal und marschiert im Waialae GC mit der 63 überlegen an die Spitze.

Brian Harman präsentierte sich schon am Donnerstag zum Auftakt in beneidenswerter Frühform. Der US-Amerikaner postete eine 64 (-6) aufs Tableau und musste damit lediglich Zach Johnson und Chris Kirk (beide USA) knapp den Vortritt lassen. Am Freitag aber dreht er den Spieß dann um und legt gleich von Beginn an los wie die sprichwörtliche Feuerwehr.

So liegt er nach nur zwei Bahnen bereits bei 2 unter Par und beendet eine schöpferische Ruhepause noch vor dem Turn mit einem Par 5 Birdie auf der 18, was ihn noch tiefer in den roten Bereich abtauchen lässt. Das Tempo hält er auch nach dem Wechsel auf die Frontnine gekonnt hoch und marschiert mit einem Birdietriplepack unaufhaltsam in Richtung Spitze.

Einen kleinen Schönheitsfehler, auf dem Par 3, der 7 geht sich nur ein Bogey aus, bessert er sehenswert mit einem gestopften fünfeinhalbmeter Putt zum Eagle auf der 9 wieder aus. Derart souverän unterschreibt er schließlich die 63 (-7), die ihn überlegen bei gesamt 13 unter Par und mit drei Schlägen Vorsprung auf seine Landsmänner Zach Johnson (67), John Peterson (64), Tom Hoge (65), Chris Kirk (67) und Talor Gooch (66) ins Wochenende starten lässt.

>> Leaderboard Sony Open

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JohnsonD_1801_730

Nach der Hackordnung?

TOURNAMENT OF CHAMPIONS – 3. RUNDE: Dustin Johnson zieht mit der 66 unbarmherzig die Daumenschrauben zur Drittrundenführung an.

Dustin Johnson stellt nach 54 Löchern beim Tournament of Champions 2018 vorerst einmal die Hackordnung her. Mit unwiderstehlichem Powergolf und der besten Samstagsrunde von 66 Schlägen (-7) lacht die Nummer 1 bei 16 unter Par aus der Pole Position vom Leaderboard.

DJs Dominanz beim Season Opener auf Maui kommt dabei wenig überraschend: hier gewann er bereits 2013, lieferte in 30 Turnierrunden nicht weniger als 20 in den 60ern ab, trotz Par 73-Standard, und kennt den windanfälligen Plantation Course beim 8. Antreten so gut wie kein anderer im Feld.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

3. Runde / 6.1.2018

Nach drei Birdies auf fehlerlosen Front 9 tritt sich die Nummer 1 am Par 3 der 11 nach suboptimalem Chip sein einziges Bogey ein. Der Konter sitzt mit dem nächsten Chip an der 12 jedoch perfekt, als sein Ball zum Eagle im Loch verschwindet. Mit seinen enormen Längen vom Tee legt sich DJ noch drei weitere Schlaggewinne im letzten Drittel auf und eröffnet sich bei 16 unter Par zwei Schläge Vorsprung auf die schärfsten Verfolger.

Während Halbzeit Co-Leader Brian Harman mit spätem Birdielauf wenigstes bei 14 unter Par halbwegs dranbleibt, muss Marc Leishman mit der 76 ordentlich abreissen lassen. Dem Australier gelingt erst am drittletzten Loch sein erstes Birdie des Tages und wird bis auf Platz 12 zurückgereicht.

Am Moving Day kann Jon Rahm als Einziger mit DJ mithalten und spielt sich mit der 66 auf Platz 3 vor, vier Shots hinter der Spitze. Rickie Fowler und Jason Dufner teilen sich Platz 4 und wahren mit 5 Schlägen Rückstand noch kleine Siegchancen. Jordan Spieth ist nach unauffälliger 70 bei 8 unter Par und Platz 9 wohl raus aus dem Titelrennen.

>> Leaderboard Tournament of Champions

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Dustin Johnson

Nummer 1 im Nacken

SENTRY TOURNAMENT OF CHAMPIONS – 2. RUNDE: Dustin Johnson schiebt sich bis auf einen Schlag an das Spitzen-Duo Leishman und Harman heran.

Es bedurfte einer bogeyfreien Runde von Marc Leishman und eines Chip In-Birdies von Brian Harman um zur Halbzeit die knappe Führung bei 10 unter Par zu behaupten. Dustin Johnson brauste am zweiten Spieltag beim Season Opener auf Maui mit 7 Birdies auf den letzten 13 Löchern bis auf einen Schlag an das Leader-Duo heran.

Die Aufholjagd der seit Wochen in Hochform agierenden Nummer 1 der Golfwelt wird auch dadurch begünstigt, dass DJ den Plantation Course bereits das 8. Jahr spielt, während kein anderer im illustren Spielerfeld bislang öfters als dreimal beim Tournament of Champions antreten durfte.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

2. Runde / 5.1.2018

Bei 10 unter Par ist somit der Vorsprung von Leishman und Harman vor der zweiten Turnierhälfte minimal: Johnson mit nur einem Schlag zurück, dazu Rickie Fowler, Pat Perez, Hideki Matsuyama sowie Patrick Cantlay, die zuletzt ebenfalls in überzeugender Form agierten, in Schlagdistanz. Diese 13 Spieler innerhalb von 5 Schlägen zur Spitze werden sich wohl den ersten Titel des Jahres untereinander ausmachen.

Dazu zählt plötzlich auch wieder Jordan Spieth, der nach enttäuschendem Auftakt in 75 Schlägen am Freitag in die Gänge kam und mit bester Runde von 66 Schlägen (-7) bis auf Rang 13 bei 5 unter Par vorschoss. Das Projekt “Rückkehr zum Putting Stroke von 2015″ kommt dabei hervorragend voran, wie ein Eagle und 7 Birdies in Runde 2 bewiesen. Titelverteidiger Justin Thomas wirkt dagegen spielerisch noch ziemlich eingerostet und fiel mit der 75 auf Platz 27 zurück, 10 Shots hinter der Führung.

>> Leaderboard Sentry Tournament of Champions

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Fowler_1801_730

Aloha Golf

SENTRY TOURNAMENT OF CHAMPIONS – 1. RUNDE: Rickie Fowler eröffnete standesgemäß im Hawaii-Shirt gekleidet in einem Elitefeld von 34 Turniersiegern auf Maui die Golfsaison 2018. Marc Leishman ist der erste Leader.

Die Turniersieger der vergangenen Saison dürfen traditionell als Erste ran an das frische Grün eines neuen Golfjahres: der Plantation Course auf der Insel Maui begrüßte die 34 Topstars der US PGA Tour am Eröffnungstag des Tournament of Champions auch standesgemäß – mit heftigem Wind. Wenig überraschend kam Marc Leishman, der bei ähnlichen Bedingungen im australischen Sandbelt aufwuchs, damit am besten zurecht. “Als 15-jähriger, als ich daheim Golf spielte, war es an jedem Tag ähnlich windig. Ich hatte mehr Probleme damals bei Windstille zu spielen,” fühlte sich Leishman entsprechend pudelwohl.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

1. Runde / 4.1.2018

Bei Windböen von über 50 km/h findet der 34-jährige aus Melbourne nicht weniger als 8 Birdies und lässt sich nur zwei Schläge am Weg zur 67 (-6) abnehmen. Damit setzt sich Leishman alleine an die Spitze, einen Schlag vor dem Amerikaner Brian Harman und dem Venezolaner Jhonnie Vegas.

Rickie Fowler hätte ohne das Doppelbogey an der 13, als er aus dem hohen Gras zweimal voll reinhacken musste um den Ball aufs Grün zu bekommen, ebenfalls 6 unter Par gespielt. Der US-Paradiesvogel konterte jedoch stark mit zwei Birdies und beendete seine Auftaktrunde mit dem Eagle zur 69, die ihn gemeinsam mit Dustin Johnson und Si Woo Kim auf den vierten Rang am Leaderboard bringt.

Fowler sorgte mit seinem Hawaii-Shirt aus Pumas Aloha-Kollektion auch für einen besonderen Blickfang: “Rickie hat uns durch seine Erzählungen über die japanische Herkunft seines Großvaters zu diesem Konzept inspiriert. Mit dem Mix traditioneller japanischer und hawaiianischer Elemente sind wir zu dieser coolen Kollektion gekommen,” erklärt Kristin Hinze, Global Head Apparel von Puma-Golf.

Jordan Spieth kämpfte noch sichtlich mit der langen Spielpause und den Änderungen am Putting Stroke und reiht sich bei 2 über Par nur auf Rang 30 ein.

>> Leaderboard Tournament of Champions

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Wiesberger_1711_730

Herangespielt

HSBC CHAMPIONS – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger nützt nach längerer Zeit wieder einen Moving Day zu seinen Gunsten aus und marschiert trotz eines Schönheitsfehlers auf den Backnine im Sheshan International GC bis an die Top 10 heran.

Bernd Wiesberger und die Moving Days waren in letzter Zeit nicht wirklich dicke Freunde. Fast wöchentlich rutschte der Burgenländer mit durchwachsenen dritten Runden im Klassement zurück und beraubte sich so selbst der Chancen auf gute Ergebnisse. Dass die Marschrichtung in dieser Woche aber bereits an den ersten beiden Tagen stimmte, sorgte auch beim Oberwarter selbst durchaus für Optimismus. Nach der zweiten Runde bereits meinte er selbst, dass die Tendenz klar in die richtige Richtung zeigt.

Bei schwierigen Windverhältnissen präsentiert sich die lange Par 72 Anlage bei Shanghai dann am Samstag um etliches anspruchsvoller. Bedingungen, die der Nummer 40 der Welt geradezu in die Hände spielen. Und tatsächlich präsentiert sich Bernd voll auf der Höhe des Geschehens. Zwar fällt die gesamten Frontnine über nicht ein einziger Birdieputt, Schläge muss er aber ebenso keine abgeben und macht so sogar bei Level Par einige Plätze gut.

Wie gewonnen, so zerronnen

Erst auf den zweiten neun Bahnen bringt er dann auch Farbe aufs Tableau. Zunächst stopft er am Par 4, der 11 den ersten Putt zu einem roten Eintrag und sorgt danach am Par 5, der 14 mit einem Eagle sogar für ein echtes Highlight. Derart souverän überholt er die Konkurrenz regelrecht im Eiltempo und stößt so zwischenzeitlich sogar bis auf den 7. Rang nach vor.

Allerdings währt die Freude über den Adler nur kurz, denn mit einem anschließenden Doppelbogey radiert er sich auf nur einem Loch gleich beide zuvor herausgeholten Schläge wieder aus und rutscht so klarerweise auch im Klassement wieder spürbar ab. Fast trotzig weiß er danach aber das kurze Par 4 gut auszunützen und holt sich mit einem Birdie immerhin einen Schlag sofort wieder zurück.

Zwar wirft das abschließende Par 5 keinen weiteren Schlag mehr ab, mit der 70 (-2) kann sich Bernd Wiesberger an einem scoretechnisch äußerst schwierigen Moving Day aber auf jeden Fall zufrieden zeigen. Mit der, bis aufs Doppelbogey, sehr stabilen Performance macht er im Klassement zwölf Ränge gut und startet als 15. bei lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in die letzte Runde.

“Es waren heute ziemlich schwierige, windige Bedingungen den ganzen Tag über. Ich hab relativ solide gespielt und zum Glück einige Chancen auf den zweiten Neun ausnützen können. Leider hab ich nach schwachem Eisen auf der 15 den Fokus verloren, aber ich freue mich auf eine starke Finalrunde morgen”, so Bernds erste Worte nach dem durchaus gelungenen Samstag.

Gute Möglichkeit

Nach den zuletzt eher zähen Wochen – Bernd verpasste für ihn eher untypisch einige Cuts – scheint sich nun in China die Trendwende anzukündigen. Beim WGC-Turnier in Shanghai startet der Oberwarter aussichtsreich in den Finaltag und könnte am Sonntag endlich auch die Schallmauer eines Top 10 Ergebnisses bei einem Mega-Event durchbrechen, was vor den kommenden drei Rolex Series Events auf der European Tour das Selbstvertrauen wohl spürbar erhöhen würde.

Dustin Johnson (USA) ist in dieser Woche eine Klasse für sich. Die Nummer 1 der Welt notiert am Samstag die 68 (-4) und geht so mit gleich sechs Schlägen Vorsprung in den Finaltag.

>> Leaderboard HSBC Champions

>> SKY überträgt Live und in HD vom HSBC Champions.

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Justin Thomas 2015

Nervenaufreibend

TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Ein dichtgedrängtes Leaderboard sorgt beim Finale der PGA Tour Saison für fast minütliche Veränderungen. Beim derzeitigen Stand würde im East Lake GC Justin Thomas (USA) den FedEx Cup Pokal in die Höhe stemmen.

Viel spannender könnte das vierte und letzte Playoff Turnier der PGA Tour Saison kaum laufen. Fast minütlich verändern sich am zweiten Spieltag die Verhältnisse im Klassement. Da nur eine Handvoll Spieler aus eigener Kraft den ganz großen Wurf der Jahreswertung für sich entscheiden könnten, kommt es auf die Konstellationen am Leaderboard an, wer sich am Ende über den Pokal des neuen FedEx Cup Champions freuen darf.

Justin Thomas etwa mischt zwar den ganzen Spieltag über wie ein Schatten vorne mit, verabsäumt es aber lange sich bis ganz an die Spitze nach vor zu spielen. Nach drei Birdies bei nur einem Bogey biegt er dann bei einem Zwischenstand von 2 unter Par im Verfolgerfeld auf die 18 ab.

Am Par 5 legt er seine Annäherung aber dann unglaublich stark bis auf eineinhalb Meter ans Loch und schiebt sich mit dem Eagleputt und der 66 (-4) noch bis in die geteilte Führung, was dem Senkrechtstarter der Saison derzeit auch den Pokal des Champions der Jahreswertung einbringen würde.

Wie eng es vorne wirklich zugeht zeigt, dass sich der US-Youngster den Platz an der Sonne mit Landsmann Webb Simpson und dem Engländer Paul Casey (ENG) – beide notieren am Freitag die 67 (-3) – teilt. Beim derzeitigen Stand würde Casey die Jahreswertung als 2. und Simpson als 3. beenden. Platz für Fehler hat beim letzten Finalturnier somit kein einziger Spieler.

Auch im Verfolgerfeld geht es dichtgedrängt dahin. Jon Rahm (ESP) etwa liegt nach der 67 (-3) gemeinsam mit Patrick Reed, Gary Woodland (beide USA) und Justin Rose (ENG) bei einem Schlag Rückstand auf Rang 4 und hat seinerseits noch alle Chancen sich in dieser Woche den ganz großen Wurf zu sichern.

Auch die Nummer 1 der Welt, Dustin Johnson (69) und Open Champion Jordan Spieth (70) (beide USA) liegen bei lediglich vier Schlägen Rückstand auf Rang 15 alles andere als aussichtslos zurück. Beide hätten in dieser Woche die Möglichkeit sich den Titel des FedEx Cup Champions aus eigener Kraft zu sichern.

>> Leaderboard Tour Championship

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Wiesberger_1718_730

Eiskalt verputtet

BRIDGESTONE INVITATIONAL – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger legt sich am Moving Day vor allem zu Beginn der Runde etliche Chancen auf, lässt mit eiskaltem Putter aber nahezu alles verstreichen und rutscht so im Firestone CC mit der 72 bis auf Rang 45 zurück.

Bernd Wiesberger und die Moving Days sind in letzter Zeit keine echte “Winning Combination”. Auch diesmal kommt der Burgenländer in Ohio über die 72 (+2) nicht hinaus, dabei beginnt die Runde eigentlich gut. Zwar muss er sich nach verzogenem Wedge auf der 1 noch zu einem Par scrambeln, hat in Folge aber sein langes Spiel durchaus auf Linie und legt sich fast reihenweise machbare Birdiechancen auf, die er aber allesamt am Loch vorbeischiebt.

So kommt es wie es kommen muss und der Oberwarter kann nach verfehltem Grün am Par 3, der 7 erstmals kein Par auf der Scorecard eintragen und rutscht trotz des durchwegs starken Spiels im Klassement zurück. Nach birdielosen Frontnine wirkt es dann auf der 10 aber als würde sich der Putter endlich erwärmen, nachdem er aus sechs Metern den scoretechnischen Ausgleich spendiert. Im wahrsten Sinn des Wortes war der gelochte Putt aber nur ein Strohfeuer, denn nach zwei weiteren ausgelassenen Außenseiterchancen auf rote Einträge kommt es richtig dick.

Sicherheit verloren gegangen

Nach einem Dreiputt aus neun Metern setzt das Gerät fürs Kurzgemähte auf der 13 fast schon Eiskristalle an und mit dem zweiten Bogey geht spürbar auch die Sicherheit im langen Spiel verloren. So erreicht er auf der 14 aus dem Rough erst mit dem dritten Schlag das Grün und brummt sich aus acht Metern gleich das nächste Bogey auf die Scorecard. Fast muss er sogar den Triplepack einstecken, scrambelt sich aus dem Grünbunker am Par 3, der 15 aber gerade noch zu einem Par.

Nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 16 ergibt sich auf der 17 eine weitere Birdiemöglichkeit, doch erneut will der Ball aus gut dreieinhalb Metern nicht im Loch verschwinden. Zumindestens auf der 18 gelingt nach überschlagenem Grün noch ein Up & Down, was dem vierfachen European Tour Sieger ein abschließendes Par ermöglicht. Mit der 72 (+2) fällt er so einmal mehr in dieser Saison an einem Moving Day im Klassement zurück und wird die Finalrunde nur in etwa vom 45. Rang aus in Angriff nehmen.

“Das war heute mein bestes Golf bisher in dieser Woche, aber leider wollten die Putts einfach nicht fallen. Ich hab mich eigentlich sehr wohl gefühlt auf den Grüns, bis auf einen Konzentrationsfehler auf der 13. Leider hatte ich gleich danach eine schreckliche Roughlage und deshalb war heute nicht mehr als die 72 drin”, fasst Bernd die Runde aus seiner Sicht enttäuscht zusammen. Nach der bereits zweiten 72 scheinen die Topränge wohl bereits abgefahren zu sein. Soll am Sonntag aber zumindestens noch ein Vorstoß ins vordere Mittelfeld gelingen, wird der Burgenländer zusätzlich zu einem stabilen langen Spiel wohl auch zwingend den Putter auf Temperatur bringen müssen.

Zach Johnson (USA) (65) und Thomas Pieters (BEL) (66) gehen als Co-Leader bei gesamt 9 unter Par in den Finaltag.

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Wiesberger_1724_730

Geduldsspiel

BRIDGESTONE INVITATIONAL – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger muss sich an einem von Gewittern geplagten Freitag in Geduld üben und verliert nach einer langen Pause die Sicherheit im langen Spiel, was ihn nur mit der 72 zum Recording marschieren lässt.

Eigentlich wollten die Veranstalter in Ohio den angekündigten Gewittern aus dem Weg gehen und haben die Tee Times dementsprechend nach vorne verlegt. Doch selbst diese Maßnahme hilft am Freitag nichts, denn schon der Start um 07:30 Uhr Ortszeit verzögert sich wegen eines Gewitters. So kommt es, dass Bernd erst um 09:15 Uhr seine Runde beginnen kann und wirkt dabei trotz der längeren Aufwärmphase noch sichtlich verschlafen. Nach gutem Drive verfehlt er das Grün und kann sich aus dem hantigen Rough auf der 10 zu keinem anfänglichen Par scrambeln.

In Folge wirkt es zwar als hätte er den kleinen Schock gut weggesteckt, nach weit links verzogenem Drive geht sich aber auf der 13 erneut nur ein Bogey aus. Als bereits alles auf die nächste Unterbrechung hindeutet, tankt der Burgenländer aber noch einmal Selbstvertrauen und stopft auf der 14 aus gut vier Metern zum ersten Birdie. Mit einem schwierigen Abschlag am Par 3, der 15 vor der Brust ertönen dann die Sirenen und beordern die Spieler wegen des nächsten Gewitters zurück ins Clubhaus.

Wichtiger Save

Etwas unterkühlt nimmt Bernd dann die Runde bei der Fortsetzung wieder in Angriff und verzieht prompt den Abschlag rechts in den Grünbunker. Der lange Sandschlag sitzt aber und die Nummer 33 der Welt kratzt so ein wichtiges Par. Der Sandsave ist es auch, der den Motor des Oberwarters richtig auf Touren bringt, denn nach einem starken Eisen locht er auf der 18 aus erneut vier Metern zum zweiten Birdie und stellt so sein Tagesergebnis wieder auf Level Par zurück.

Recht unaufgeregt gelingen dann die ersten beiden Löcher der Frontnine und Bernd legt auch auf der 3 sein Eisen sicher aufs Grün, ehe erneut herannahende Gewitter den Spielverderber geben. Literweise gehen die Niederschläge danach auf die Anlage nieder und sorgen für regelrechte Weltuntergangsstimmung in Akron, was ein Weiterspielen für längere Zeit unmöglich macht. Erst um 16:30 Uhr Ortszeit können die Spieler wieder zurück auf den Platz. Bernd sieht dabei seinen Sechsmeterputt sogar fast zum Birdie im Loch verschwinden und setzt die Runde mit einem sicheren Par fort.

Bogeyprobleme zum Abschluss

Durch die längere Pause geht bei Bernd aber sichtlich die Genauigkeit im langen Spiel verlore. Des öfteren ist der Burgenländer zum Scrambeln gezwungen, vorerst noch erfolgreich. So erreicht er aus dem Rough sowohl auf der 4 als auch auf der 6 das Grün nicht, pitcht aber stark zu den Fahnen und notiert so weitere wichtige Pars. Auf der 8 geht sich nach einer verzogenen Annäherung das Par nicht mehr aus. Zwar gelingt der Sandschlag aus dem Bunker gut, aus eineinhalb Metern fällt der Putt aber nicht.

Auch am Schlussloch, der 9 hat er weiterhin Sand im Getriebe, nachdem er vom Tee nur den Fairwaybunker findet. Am langen Par 4 verfehlt die Annäherung das Kurzgemähte und Bernd muss erneut zaubern. Wieder hat er die machbare Par-Chance am Putter, schiebt aber erneut aus eineinhalb Metern vorbei. Mit der 72 (+2) büßt der Oberwarter zwar etliche Ränge ein und geht nur als 35. ins Wochenende. Bei guten Runden am Weekend hat er aber noch klar die Chance, mit einem Topergebnis die Weiterreise nach North Carolina anzutreten.

>> Leaderboard Bridgestone Invitational

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