Advertisement

Schlagwort: bernd wiesberger

WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(nach Turnier: ZOZO CHAMPIONSHIP) 

WORLD RANKING 2020

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 1 Dustin Johnson 43 10.26
2 2 Jon Rahm 51 10.17
3 3 Justin Thomas 49 9.06
4 4 Collin Morikawa 40 7.58
5 5 Rory McIlroy 48 7.50
6 6 Bryson DeChambeau 51 7.42
7 7 Xander Schauffele 51 7.17
8 8 Webb Simpson 45 7.01
9 14 Patrick Cantlay 44 6.32
10 9 Tyrrell Hatton 48 6.26
11 10 Patrick Reed 52 6.03
12 11 Brooks Koepka 45 5.53
13 12 Matthew Wolff 40 4.98
14 13 Daniel Berger 45 4.95
15 15 Adam Scott 40 4.71
16 16 Tommy Fleetwood 52 4.64
17 17 Tony Finau 52 4.58
18 18 Louis Oosthuizen 49 4.29
19 19 Matthew Fitzpatrick 52 4.24
20 20 Hideki Matsuyama 52 3.99
21 21 Abraham Ancer 52 3.93
22 22 Paul Casey 52 3.87
23 23 Sungjae Im 52 3.68
24 24 Viktor Hovland 40 3.63
25 26 Jason Kokrak 52 3.55
26 25 Justin Rose 51 3.49
27 27 Marc Leishman 49 3.47
28 29 Matt Kuchar 51 3.41
29 28 Tiger Woods 40 3.41
30 32 Scottie Scheffler 51 3.35
31 31 Shane Lowry 52 3.35
32 30 Gary Woodland 52 3.33
33 36 Ryan Palmer 46 3.32
34 33 Kevin Kisner 52 3.30
35 34 Harris English 52 3.14
36 37 Victor Perez 47 2.97
37 35 Bernd Wiesberger 43 2.96
38 38 Billy Horschel 52 2.89
39 39 Kevin Na 50 2.86
40 40 Sergio Garcia 51 2.82
41 41 Brendon Todd 42 2.75
42 44 Joaquin Niemann 52 2.69
43 43 Jason Day 47 2.61
44 51 Cameron Smith 52 2.61
45 42 Lee Westwood 46 2.61
46 55 Bubba Watson 48 2.58
47 45 Rickie Fowler 44 2.55
48 48 Ian Poulter 51 2.45
49 50 Kevin Streelman 52 2.45
50 47 Chez Reavie 52 2.43
weiters:
102 101 Matthias Schwab 52 1.46
164 164 Sepp Straka 52 1.04
609 605 Lukas Nemecz 40 0.23
846 842 Martin Wiegele 40 0.13
987 982 Timon Baltl 40 0.09
1112 1118 Alexander Kopp 40 0.07
1522 1518 Manuel Trappel 40 0.03
1535 1529 Niklas Regner(Am) 40 0.03

 

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2020

ÖSTERREICHISCHE PRO-RANGLISTE 2020

HERREN ORDER OF MERIT: 26. OKTOBER 2020

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2020 *

RANG
NAME
ET/US/AT
CT
CHN/MENA
ALPS
PGT
AUT
POINTS
1
Straka
831844
850.167€
2
Schwab
416501
3500
420.001 €
3
Wiesberger
409705
5500
415.205 €
4
Nemecz
7868
5960
7702
2400
23.930 €
5
Habeler
2684
4439
1550
8.672 €
6
Kopp
860
6258
410
475
8.003 €
7
Lipold
2028
595
4114
238
6.975 €
8
Brier
2374
412
1550
4.336 €
9
Kluibenschädl
3159
750
3.909 €
10
Weinhandl
3120
625
3.745 €
11
Bacher
1553
1705
3.258 €
12
Baltl
2141
1026
3.167 €
13
Folk
1300
1130
185
2.615 €
14
Astl
1300
1100
2.400 €
15
Wiegele
1300
482
205
1.987 €
16
Hebenstreit
1607
300
1.907 €
17
Wimmer
572
309
945
1.826 €
18
Schulz
1046
475
1.521 €
19
Maurer
1277
180
1.457 €
20
Wittmann
1300
1.300 €
21
Molnar
810
333
1.144 €
22
Amin
850
850 €
22
Neumayr
850
850 €
24
Leitner
286
428
713 €
25
Rath
625
625 €
26
Mayr
170
333
503 €
27
Gaster
492
492 €
28
Vonbank
333
333 €
29
Ludwig
321
321 €
30
Haslauer
305
305 €
31
Reiter
238
238 €
32
Dewhurst
205
205 €
33
Burrows
185
185 €
34
Prader
180
180 €
35
Schlager
180
180 €


DAMEN ORDER OF MERIT: 26. OKTOBER 2020

DAMEN AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2020

RANG
SPIELERIN
LET/ALPG
LETAS
KALPG
NAT
POINTS
1
Wolf Christine 20.151 625
20.776
2
Schober Sarah 3.766 625
4.391
3
Kath. Mühlbauer 1.256 1.307
2.563

* Austrian Order of Merit erstellt in Zusammenarbeit mit PGA of Austria.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

RACE TO DUBAI 2020

Die Rangliste der European Tour 2020

(Ranking nach Turnier: ITALIAN OPEN)

RACE TO DUBAI 2020

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 REED, Patrick 6 2.242,7
2 FLEETWOOD, Tommy 9 1.849,2
3 MORIKAWA, Collin 4 1.820,7
4 WESTWOOD, Lee 13 1.724,0
5 RAI, Aaron 15 1.678,7
6 PEREZ, Victor 12 1.659,8
7 OOSTHUIZEN, Louis 7 1.536,6
8 HATTON, Tyrrell 5 1.453,0
9 HERBERT, Lucas 12 1.332,4
10 HØJGAARD, Rasmus 16 1.210,9
11 VAN ROOYEN, Erik 10 1.186,8
12 CASEY, Paul 4 1.179,7
13 SULLIVAN, Andy 15 1.140,9
14 FITZPATRICK, Matthew 8 1.056,2
15 PARATORE, Renato 19 1.015,6
16 VÄLIMÄKI, Sami 15 973,4
17 DETRY, Thomas 16 948,1
18 HORSFIELD, Sam 15 890,4
19 MCDOWELL, Graeme 8 864,9
20 KAYMER, Martin 12 837,2
21 CATLIN, John 13 830,4
22 BEZUIDENHOUT, Christiaan 12 825,4
23 LEWIS, Tom 6 818,3
24 RAHM, Jon 4 796,0
25 OTAEGUI, Adrian 17 795,0
26 LARRAZÁBAL, Pablo 16 768,5
27 POULTER, Ian 8 737,4
28 CAMPILLO, Jorge 15 732,8
29 MCILROY, Rory 4 713,3
30 COETZEE, George 12 664,6
31 STONE, Brandon 18 644,9
32 ROCK, Robert 13 640,7
33 CANTER, Laurie 14 637,2
34 FOX, Ryan 17 634,0
35 LANGASQUE, Romain 15 621,0
36 PIETERS, Thomas 11 619,7
37 GRACE, Branden 6 618,4
38 LOWRY, Shane 9 617,8
39 LEE, Min Woo 16 607,4
40 SCOTT, Adam 4 597,1
41 FINAU, Tony 3 592,4
42 GREEN, Gavin 12 582,4
43 WARREN, Marc 12 575,5
44 WALLACE, Matt 12 552,1
45 HARDING, Justin 20 545,8
46 WIESBERGER, Bernd 12 535,8
47 FISHER, Ross 15 534,0
48 ARNAUS, Adri 14 529,8
49 SMITH, Jordan 17 516,1
50 PEPPERELL, Eddie 13 513,3
weiters:
98 HEISELE, Sebastian 13 287,4
104 SCHWAB, Matthias 10 268,8
140 SCHNEIDER, Marcel 11 171,9
149 KIEFFER, Maximilian 15 160,8
197 SIEM, Marcel 9 68,9
199 KNAPPE, Alexander 3 63,0
211 LONG, Hurly 9 55,3
212 RITTHAMMER, Bernd 8 53,0
220 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 8 44,4
254 SCHMITT, Max 9 27,1
257 JOHN, Allen 3 24,7
275 NEMECZ, Lukas 2 17,9
279 FOOS, Dominic 3 16,1
284 ROSENMÜLLER, Thomas 1 14,7
295 ARKENAU, Hinrich 3 10,0
324 LAMPERT, Moritz 2 5,0
328 KÖLBING, Jonas 3 4,3
331 BALTL, Timon 2 3,6

Anmerkung: Die European Tour stellte das Race to Dubai ab der Saison 2018 / 2019 auf ein Punktesystem um, das im Wesentlichen kleinere Turniere im Vergleich aufwertet.

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Unangenehmer Finaltag

ITALIAN OPEN – FINAL: Bernd Wiesberger bleibt bis zu den Backnine noch halbwegs in Schlagdistanz zur Titelverteidigung, reißt mit zu fehleranfälligem Spiel aber ab und verpasst am Ende sogar ein Top 10 Ergebnis. Matthias Schwab marschiert im Chervo GC mit einer 67 noch bis ins Mittelfeld.

Bernd Wiesberger zeigte sich drei Tage lang vor allem im langen Spiel richtig stark und legte sich teils reihenweise Birdiechancen auf. Das Dilemma an der Sache: Nicht wirklich viele davon konnte er auch verwerten, was ihn selbst dazu veranlasste nach der zweiten Runde ein Statement via Facebook abzugeben, in dem er wörtlich meinte, dass es sich so anfühlt als würde er nur auf 50% laufen.

Dennoch ergibt sich für den Burgenländer vor den letzten 18 Löchern bei einem Gesamtscore von 13 unter Par noch die Außenseiterchance seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass Laurie Canter und Ross McGowan (beide ENG) an der Spitze straucheln, denn bei 19 unter Par sind die beiden der Konkurrenz doch einigermaßen enteilt. Die Hoffnung soll sich am Sonntag jedoch sogar erfüllen, denn die Engländer lassen die traumwandlerische Sicherheit der Vortage von Beginn an vermissen und machen die Tür für die Verfolger so wieder weiter auf.

So kommt es, dass auch Bernd Wiesberger mit dem “Normalprogramm” auf den Frontnine – er notiert Par um Par und nimmt von den beiden Par 5 Bahnen die eingeplanten Birdies mit – den Rückstand nach vorne verkürzen kann und plötzlich tatsächlich noch einmal mit durchaus intakten Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung auf die zweiten neun Löcher abbiegt.

Fehlerquote nimmt zu

Doch statt der erhofften Birdieflut, wandert bei besten äußeren Verhältnissen auf der 10 das erste Bogey auf die Scorecard, was die Ambitionen heftig einbremst. Zwar steuert er mit dem nächsten Par 5 Birdie noch einmal rasch gegen, die Sicherheit ist jedoch sichtlich flöten gegangen, denn weitere Fehler auf der 13 und der 15 werfen ihn sogar auf Level Par zurück, womit sich die Titelverteidigung endgültig erledigt hat.

Fast trotzig stopft er danach zwar auf der 16 aus zehn Metern den fälligen Birdieputt und krallt sich so wieder das Minus als Vorzeichen, am abschließenden Par 5 geht sich diesmal jedoch kein weiterer Schlaggewinn mehr aus und er muss sich so mit der 71 (-1) und bei gesamt 14 unter Par mit einem am Ende doch enttäuschenden 16. Rang zufrieden geben. Der 5. Rang im The Belfry bleibt somit Bernds bislang bestes Saisonergebnis.

Damit wird wohl auch ein weiteres Abrutschen im World Ranking kaum zu verhindern sein, auch weil der 35-jährige die beiden Zypern Events auslässt und erst in drei Wochen beim Masters wieder abschlagen wird. Danach geht es mit den RSM Classic in den USA weiter, ehe er fürs große European Tour Finale nach Dubai reisen wird. Die Italian Open entwickelten sich für den Oberwarter sicherlich am Ende nicht so wie eigentlich geplant, auf das über weite Strecken starke lange Spiel kann er aber mit Sicherheit aufbauen. Um in Augusta eine gute Rolle spielen zu können, wird er die Performance auf den Grüns aber wohl noch etwas nachschärfen müssen.

Beste Runde zum Abschluss

Matthias Schwab kämpfte sich am Moving Day auch dank eines abschließenden Eagles zur 69 und konnte sich so aus dem Leaderboard-Keller befreien. Laut eigener Aussage liegt der Fokus beim 25-jährigen in Italien und auch bei den kommenden Zypern-Turnieren vor allem darauf wieder die Konstanz im Spiel zu finden.

Anders als am Moving Day gelingt diesmal der Start mit anfänglichen Pars recht stressfrei, Birdie geht sich auf den ersten Bahnen zunächst jedoch noch keines aus. Planmäßig nimmt er dann aber vom ersten Par 5 das erhoffte Birdie mit, das ihn recht früh in die roten Zahlen bringt. Verweilen kann er in diesen jedoch nicht wirklich lange, denn prompt muss er am darauffolgenden Par 3 auch das erste Bogey einstecken.

Der Fehler bremst auch sichtlich den Vorwärtsdrang wieder ein, denn mit weiteren Pars danach macht er zwar nichts falsch, büßt so im Klassement aber dennoch Plätze ein. Erst nach dem Turn kann er dann mit der 11 das dritte Par 5 der Runde wieder gewinnbringend nützen und legt prompt auf der 12 und der 13 weitere Birdies nach, womit er sich erstmals am Sonntag klar in die richtige Richtung orientiert.

Nur kurz gönnt er sich dann zwei Löcher lang eine kleine Verschnaufpause, ehe er auf der 16 das nächste Birdie auf der Scorecard verewigt und so endgültig bis ins gesicherte Mittelfeld nach vorne prescht. Stilecht beendet er das Turnier dann mit einem abschließenden roten Eintrag auf der 18 und unterschreibt so mit der 67 (-5) seine beste Runde der Woche, die ihn doch noch um viele Plätze bis auf Rang 30 in Richtung Norden klettern lässt.

“Diese Runde heute mit der guten 67 passt so richtig zu meiner derzeitigen Form. Gut und weniger gut wechselt sich ständig ab. Diese Schwankungen sollte ich aber jetzt bald im Griff haben und diese sollten der Vergangenheit angehören. Vielleicht schon in den kommenden beiden Wochen in Zypern”, zeigt er sich klarerweise mit der Finalrunde durchaus zufrieden.

Ross McGowan hat schließlich das bessere Ende für sich, nachdem er auf der 18 einen sehenswerten Birdieputt aus etwa fünf Metern locht und so mit der 71 (-1) und bei gesamt 20 unter Par Laurie Canter und Nicolas Colsaerts (BEL) noch auf Rang 2 verdrängt.

Leaderboard Italian Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Italian Open.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Noch einigermaßen dabei

ITALIAN OPEN – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger durchbricht im Chervo GC die Serie der verpatzten Moving Days und bleibt mit einer weiteren 68 noch halbwegs im Titelrennen. Matthias Schwab kämpft sich am Gardasee zur 69 und kann sich einigermaßen vom Leaderboard Keller absetzen.

Bernd Wiesberger zeigte sich an den ersten beiden Spieltagen richtig konstant und mischt nach Runden von 67 (-5) und 68 (-4) Schlägen im absoluten Spitzenfeld mit. In einigen Turnieren zuletzt hatte der Burgenländer jedoch vor allem an den Moving Days so seine liebe Mühe und rutschte mit teils tiefschwarzen Runden weit zurück. Dies gilt es in Italien zwingend zu vermeiden, denn nur mit einer weiteren tiefroten Runde wird er dem Spitzenfeld wohl erhalten bleiben können. Das Vorhaben soll mit Abstrichen auch aufgehen.

Sofort findet der Burgenländer am Samstag perfekt in die Runde, wie ein blitzschnelles erstes Birdie am Par 3 der 2 beweist. Angespornt vom schnellen Erfolgserlebnis geht sich prompt der nächste rote Eintrag aus, der ihn von Beginn an ganz vorne dranbleiben lässt. Da er dann auch planmäßig vom ersten Par 5 ein Birdie entführt und so sogar den roten Triplepack schnürt, ist der Raketenstart in den dritten Spieltag endgültig perfekt.

Auf der 6, dem zweiten Par 5, ergibt sich sogar eine gute Eaglechance, nach deutlich falsch berechnetem Break hat er am Ende aber sogar noch einen 1,5 Meter Putt zum Birdie vor der Nase, bringt diesen aber souverän im Loch unter. Erstmals wird es auf der 7 dann jedoch unangenehm, denn ein weit verzogener Abschlag lässt am Ende nicht mehr als das erste Bogey zu. Der Fehler kostet auch etwas die Selbstverständlichkeit im Spiel, denn in Folge hat er doch einigermaßen zu kämpfen um die Pars auf die Scorecard zu bringen.

Köder ausgeworfen

Mit einem Dreiputtbogey aus in etwa 4,5 Metern, was Bernd auch dazu veranlasst den Ball prompt den Fischen zum knabbern zu überlassen, rutscht der Oberwarter auf der 12 dann sogar erstmals aus den Top 10. Die unangenehme Phase beendet er auf der 13 aber gekonnt, denn nach starker Annäherung bleiben ihm nur knapp zwei Meter zum Birdie, was er sich diesmal nicht vom Putter nehmen lässt. Nach starkem Wedge hat er auch auf der 16 eine richtig gute Chance, die er jedoch deutlich rechts vorbeischiebt.

Mit zwei starken Schlägen ergibt sich dann auf der 18 noch eine weitere Eaglechance, anders als sein Flightpartner Sebastian Heisele kann er diese jedoch nicht verwerten und wirft im Anschluss prompt den nächsten Köder im Teich aus. Mit dem abschließenden Birdie bringt er aber immerhin erneut die 68 (-4) ins Clubhaus und hat so als 8. durchaus noch Chancen um am Sonntag ins Titelrennen aktiv eingreifen zu können.

Etwas shaky

Matthias Schwab konnte sein hartnäckiges Form-Wellental am Freitag endlich etwas hinter sich lassen und machte mit einer fehlerlosen 68 (-4) die zähe Auftaktrunde noch vergessen. Genau an der Cutmarke heißt es nun gehörig Gas geben, soll sich in Italien noch eine ansehnliche Platzierung ausgehen.

Allerdings werden gleich auf der 1 Erinnerungen an den Donnerstag wach, wo er ebenfalls nur mit einem Bogey in die Runde fand. Danach jedoch enden zum Glück für den Steirer die Parallelen zur ersten Runde, denn schon auf der 3 rollt er den fälligen Birdieputt ins Ziel und gleicht sein Score so rasch wieder aus.

Zwar verpasst er es am darauffolgenden Par 5 sofort weiter nachzulegen, holt das versäumte Birdie aber am Par 3 der 5 postwendend nach und lässt das anfängliche Bogey so endgültig in Vergessenheit geraten. Auch das zweite Par 5 der Frontnine erweist sich in Sachen Birdies als wenig hilfreich, dennoch taucht der Schladming-Pro dank seines dritten roten Eintrages auf der 8 noch vor dem Turn tiefer in den Minusbereich ab.

Paukenschlag zum Schluss

Nicht nur, dass auch das dritte Par 5 der Runde ungenützt bleibt, muss er am Par 3 der 14 sogar sein zweites Bogey einstecken und tritt damit im Klassement sprichwörtlich auf der Stelle. Den Fehler bessert er danach zwar sofort wieder aus, Stabilität bringt das aber nicht mehr ins Spiel, denn auch das zweite Par 3 der Backnine kurz vor Schluss entpuppt sich als wenig gewinnbringend und hängt ihm den nächsten Schlagverlust um.

Damit will sich Matthias aber eindeutig nicht zufrieden geben und sorgt auf der 18 noch für einen abschließenden Paukenschlag. Gekonnt zirkelt er die Grünattacke aufs Kurzgemähte und sackt zum Abschluss am Par 5 noch ein Eagle ein. Mit der 69 (-3) verpasst er zwar den eigentlich angepeilten großen Move nach vor, zumindestens aber kann er sich als 48. vom Leaderboard-Ende doch einigermaßen absetzen.

Nach dem dritten Spieltag meint er: “Die Runde heute war gekennzeichnet von schlechten Putts. Das lange Spiel war gut. Ich betrachte und benütze dieses und die nächsten Turniere zur ‘Wiederfindung’ der Konstanz.” An der Spitze setzt sich mit Laurie Canter (69) und Ross McGowan (67) bei 19 unter Par ein englisches Duett etwas vom Rest des Feldes ab.

Leaderboard Italian Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Italian Open.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Gut im Rennen

ITALIAN OPEN – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger packt auf die 67 vom Vortag eine 68 drauf und liegt vor dem Wochenende als 7. in mehr als nur vielversprechender Position. Matthias Schwab macht im Chervo GC mit einer 68 die zähe Auftaktrunde vergessen und stürmt ebenfalls noch ins Wochenende.

Bernd Wiesberger zeigte sich zum Auftakt von seiner allerbesten Seite und glänzte vor allem im langen Spiel mit einer fast schon traumwandlerischen Sicherheit. Schlussendlich musste er sich sogar ein wenig ärgern, dass sich “nur” eine 67 (-5) ausging. Den zweiten Spieltag nimmt der Titelverteidiger nur knapp hinter den Top 10 in Angriff und weiß durchaus auch bei ungutem Herbstwetter zu überzeugen.

Wie erhofft lässt sich die zweite Runde gleich richtig gut an, denn mit der 11 weiß er das erste Par 5 rasch auszunützen und hält damit weiterhin auf den langen Löchern die Erfolgsquote bei 100 Prozent. Den starken Auftritt des Vortages konnte er sichtlich über Nacht konservieren, wie ein weiterhin unglaublich stressfreies Spiel von Tee bis Grün beweist. Auf der 15 kann er sich dann mit dem zweiten Birdie ein weiteres Mal am Freitag belohnen.

Dass auf der scorefreundlichen Wiese beim Gardasee nur Birdies zählen hat der 35-jährige eindeutig verinnerlicht, denn schon am Par 3 der 17 legt er weiter nach und pirscht sich damit erstmals sogar an die Top 3 an. Nachdem mit der 18 zum ersten Mal in dieser Woche ein Par 5 dann kein Birdie abwirft, verschärft er auf der 4 – dem dritten langen Loch – wieder das Tempo und bleibt mit seinem bereits vierten Schlaggewinn der Spitzengruppe weiterhin erhalten.

Wie erhofft geht sich auch am letzten Par 5 noch ein Birdie aus, womit der Burgenländer erstmals sogar zweistellig unter Par liegt. Nach 34 fehlerlosen Bahnen erwischt es den siebenfachen European Tour Champion dann aber auch erstmals im Turnier mit einem Bogey auf der 8. Schlussendlich hat er die 68 (-4) auf der Scorecard stehen und geht so als 8. aus mehr als nur verheißungsvoller Ausgangslage ins Wochenende.

“Obwohl der Score ganz anständig aussieht, habe ich das Gefühl, dass ich nur auf 50 % gelaufen bin. Es gibt aber viel Positives und ich hab bisher nur einen Schlag abgeben müssen. Am Wochenende sind hier aber noch ganz klar zwei weitere niedrige Runden drin”, zieht der Titelverteidiger nach seinen ersten beiden Runden auf Facebook ein kurzes Resümee.

Zittern nach der 68

Matthias Schwab kämpfte zum Auftakt auch in Italien weiterhin mit Formschwankungen, die sich sogar auf nur einer Runde bemerkbar machten. Zunächst musste er drei Bogeys einstecken, radierte diese nach dem Turn jedoch wieder aus. Nach der 72 (Par) bedeutet dies, dass er angesichts der durchgehend tiefen Scores am Freitag noch ein hartes Stück Arbeit vor sich hat.

Erneut hat der Schladming-Pro dann allerdings Mühe richtig ins Rollen zu kommen, denn mit anfänglichen Pars kommt er bei diesigen Verhältnissen der Cutmarke nicht näher. Erst das Par 3 der 5 entpuppt sich dann erstmals als gewinnbringend und spendiert dem jungen Steirer das erste Birdie. Da er danach auch vom zweiten Par 5 einen Schlag entführen kann, orientiert er sich erstmals spürbar in Richtung der Cutlinie.

Nach dem Turn gehen sich am Par 5 der 11 und auf der 13 die nächsten Birdies aus, die ihn auch erstmals richtig auf Wochenendkurs bringen. Das abschließende Par 5 lässt dann keinen Schlag mehr springen, weshalb der Rohrmooser nach der fehlerlosen 68 (-4) nun noch einige Zeit zittern muss, ob es fürs Wochenende wirklich reicht. Am Ende hat er als 63. aber Gewissheit.

“Die Runde heute war mit vier Birdies und ohne Bogey okay. Ich meine, dass die Entwicklung meines Spiels in die richtige Richtung geht. Es fehlt mir aber noch an mehr Konstanz”, so Matthias Schwab nach dem geschafften Cut. Laurie Canter (ENG) verteidigt seinen Platz an der Sonne. Der Engländer packt auf seine 60er Auftaktrunde eine 68 (-4) drauf und diktiert nach den ersten beiden Runden bei gesamt 16 unter Par das Tempo.

Leaderboard Italian Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Italian Open.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Ohne Wackler

ITALIAN OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger beginnt seine Titelverteidigung mit einer unglaublich sicheren Leistung von Tee bis Grün und muss sich am Ende sogar leicht ärgern, dass sich “nur” die 67 ausgeht. Matthias Schwab findet nur äußerst behäbig ins Turnier und benötigt im Chervo GC auf den Frontnine sogar drei Birdies um noch die 72 notieren zu können.

Bernd Wiesberger reist als Titelverteidiger an den Gardasee, auch wenn unter ganz anderen Vorzeichen als vor 12 Monaten. Diesmal wird die Italian Open nicht mehr als 7 Millionen Rolex-Highlight ausgetragen sondern mit nur einer Million Preisgeld. Statt des Olgiata GC in der ewigen Stadt Rom fungiert erstmals der Chervo GC am Gardasee als Austragungsort für die European Tour. Doch in Zeiten wie diesen werden in Europa kleinere Brötchen gebacken und auch Spieler wie Martin Kaymer (GER), Lee Westwood oder Matt Wallace (beide ENG) kommen lieber an den Gardasee als daheim Däumchen zu drehen.

Zum Auftakt ist der Titelverteidiger mit später Startzeit unterwegs. Mit anfänglichen Pars findet er sich zunächst gut zurecht und kann vom ersten Par 5 wie eingeplant danach recht schnelle das erste Birdie mitnehmen. Auch das zweite Par 5 hat er stark im Griff, wenngleich er sich am Ende sogar leicht ärgern muss, dass der Eagleputt sein Ziel knapp verfehlt. Der Oberwarter zeigt auch danach ganz sicheres Golf und bringt sich mit starkem Spiel von Tee bis Grün kaum in ernsthafte Gefahr einen Schlag abgeben zu müssen.

Auf der 9 trägt das starke Spiel dann auch zum dritten Mal Früchte, nachdem der Birdieputt aus drei Metern den Weg ins Ziel findet. Vor allem auf den Par 5 hat der 35-jährige am Donnerstag sein Visier messerscharft eingestellt, denn auch auf der 11 legt er sich wieder eine Eaglechance auf. Wie schon auf der 6 landet der Adler zwar nicht, das vierte Birdie stellt aber keinerlei Probleme dar. Auch in Folge gibt er sich fast durchgehend richtig gute Möglichkeiten, aus in etwa drei Metern wollen die Putts aber plötzlich nicht mehr fallen.

Zum ersten Mal überhaupt kommt dann am Par 3 der 17 etwas Stress auf, mit starkem Chip zieht er sich aber gekonnt aus der Affäre und notiert ein weiteres Par auf die Scorecard. Zum Abschluss garniert er die richtig sehenswerte Auftaktrunde noch mit seinem vierten Par 5 Birdie, bringt so die 67 (-5) über die Ziellinie und geht damit als 16. nur knapp hinter den Top 10 in den zweiten Spieltag.

Nach wie vor Licht & Schatten

Matthias Schwab hat in den letzten 10 Tagen eifrig an seinem Spiel gefeilt und hofft das Wellental seiner Form wieder nach oben zu verlassen. Der Start ins Turnier gibt jedoch in dieser Hinsicht noch nicht viel Grund dies anzunehmen, denn gleich die 10 brummt dem Rohrmooser ein anfängliches Bogey auf. Nicht nur, dass er das darauffolgende Par 5 nicht zum sofortigen Ausgleich nützen kann, schlittert er auf der 15 und der 16 sogar in weitere Fehler und zementiert sich so in der frühen Phase des Turniers richtiggehend hinten ein.

Mit der 18 wirft auch das zweite Par 5 der Runde noch kein Birdie ab, was bedeutet, dass der 25-jährige bei bislang noch birdielosem Spiel bei 3 über Par auf die Frontnine abbiegt. Auf der 4 darf er sich dann endlich auch über das erste Birdie freuen, was sichtlich auch sein Spiel endlich so richtig in Gang bringt, denn zwei Löcher später entpuppt sich auch das zweite Par 5 der ersten Neun als gewinnbringend.

Zum Abschluss geht sich auch auf der 9 noch ein Birdie aus, womit er endgültig alle aufgerissenen Fehler der Backnine noch ausmerzen kann. Mit der 72 (Par) findet er zwar wohl keineswegs so wie geplant ins Turnier, angesichts der zähen ersten neun Bahnen muss er sich mit der Par-Runde am Ende aber wohl zufrieden zeigen und erhöht sich so auch als 91. zumindestens noch etwas die Chance den Cut noch zu stemmen. “Leider ist nicht viel zu sagen. Ich habe wieder im Putting alles vergeben”, so sein kurzer Kommentar nach der Runde.

Laurie Canter (ENG) spielt am Donnerstag in einer ganz eigenen Liga. Der Engländer schrammt nur hauchdünn an einer 59 vorbei und diktiert mit der 60 (-12) unangefochten das Geschehen.

Leaderboard Italian Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Italian Open.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Andere Vorzeichen

ITALIAN OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger geht nach den Scottish Open zum zweiten Mal im Corona-Jahr als Titelverteidiger in ein Turnier, im Chervo GC warten auf die Nummer 35 der Welt aber gänzlich andere Vorzeichen als vergangenes Jahr. Auch für Matthias Schwab ist das Terrain in Brescia Neuland.

Am 13. Oktober vergangene Saison krönte Bernd Wiesberger sein fantastisches Comeback-Jahr mit seinem siebten European Tour Sieg der Karriere, dem dritten Triumph der Saison und dem zweiten Rolex Series Pokal. Von den damals erspielten Punkten zehrt der Burgenländer in der Weltrangliste bis heute, denn seit der Corona-Pandemie wartet der 35-jährige noch auf die Selbstverständlichkeit im Spiel. Ein 5. Platz im The Belfry war seit der Wiederaufnahme der European Tour so noch das höchste der Gefühle.

Dennoch geht der Oberwarter als einer der klaren Favoriten ins Rennen, das jedoch gänzlich andere Vorzeichen als noch vergangenes Jahr aufweist. Weder zählt das Event noch zur elitären Rolex Series, was bedeutet, dass es statt um satte 7 Millionen Euro Preisgeld nur noch um eine Million geht, noch findet das Turnier wie letztes Jahr im Olgiata GC von Rom statt, denn als Location für 2020 wurde der Chervo GC von Brescia auserkoren.

Unweit vom Gardasee wurden erst vor zwei Jahren im Rahmen der European Tour Birdies, Pars und Bogeys zu Papier gebracht, allerdings im Gardagolf CC, was bedeutet, dass das Gelände für eine Vielzahl der Spieler Neuland darstellt. So auch für Matthias Schwab, der nach seiner einwöchigen Pause in der Lombardei ebenfalls wieder zu den Schlägern greifen wird. Auch der 25-jährige Steirer kämpft zur Zeit etwas mit Formschwankungen, hofft aber klarerweise, dass sich sein dreiwöchiger Turnierstretch – nach Italien wird er auch die beiden Zypernturniere in Angriff nehmen – auf allen Ebenen richtig bezahlt macht.

Das Wetter wird sich aller Voraussicht nach der Jahreszeit gemäß präsentieren, denn weiter als auf 20 Grad wird das Quecksilber kaum mehr klettern. Ab Freitag sind darüber hinaus auch immer wieder leichte Regenschauer möglich. Das Starterfeld ist zwar klarerweise aufgrund des geringeren Preisgelds überschaubar, Martin Kaymer (GER), Lee Westwood oder auch Matt Wallace (beide ENG) werden es dem “Campione in carica” aber in Sachen Wiederholung vom Vorjahr mit Sicherheit alles andere als leicht machen.

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den Italian Open.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Versöhnlicher Schlusspunkt

BMW PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab benötigt am Finaltag mit einer 68 gleich um zehn Schläge weniger als noch am Samstag und darf sich so über einen versöhnlichen Schlusspunkt im Wentworth GC freuen. Bernd Wiesberger kommt beim wichtigsten European Tour Event des Jahres mit zu hoher Fehlerquote trotz gleich sechs Birdies und der 72 nicht mehr vom Fleck.

Mit dicken Schnitzern am Eröffnungsloch beraubten sich Matthias Schwab und Bernd Wiesberger am Moving Day der BMW PGA Championship bereits aller Chancen zu den Gewinnern des Tages aufzusteigen. Bei Europas wichtigstem Golfturnier des Jahres geht Österreichs Tour-Duo daher nur aus Mittelfeldpositionen in den Schlusstag.

Diesmal läuft es auf der 1 dann für Matthias Schwab deutlich besser, denn mit einem anfänglichen Par lässt er am schweren Eröffnungsloch nichts anbrennen. Auch danach zeigt er in der frühen Phase der Finalrunde solides Golf und nimmt weitere sichere Pars mit, kann parallel dazu allerdings auch das einzige Par 5 der ersten Neun erstmals in dieser Woche nicht zu einem Birdie überreden.

Dem eingeschlagenen Weg bleibt er die gesamte vordere Platzhälfte über treu ergeben und steht nach sage und schreibe neun Pars in Folge weiterhin am Ausgangspunkt von Even Par auf den Backnine. Dort allerdings durchbricht er den Birdiebann dann rasch, denn das Par 3 der 10 lässt den ersten roten Eintrag des Tages für den Schladming-Pro springen.

Das scheint ihn sichtlich so richtig ins Laufen zu bringen, wie ein Eagle am Par 5 der 12 eindrucksvoll beweist, womit es erstmals auch im Klassement spürbar für den 25-jährigen nach vorne geht. Nach einer kurzen schöpferischen Pause drückt er auf der 16 noch einmal aufs Gas und pusht sich mit einem weiteren Birdie noch zusätzlich um einige Ränge weiter nach vor.

Nächste Woche Kräfte tanken

Mit der 17 erweist sich dann allerdings das erste der beiden abschließenden Par 5 Bahnen als kleiner Spielverderber, denn mit einem Bogey trübt er sich das bis dahin fehlerlose Finalbild etwas ein. Zum Abschluss macht er den Faux-pas auf der 18 aber wieder wett, marschiert so mit einer 68 (-4) ins Clubhaus und sorgt damit trotz des verpatzten Moving Days als 37. noch eindeutig für ein gelungenes Ende des European Tour Flaggschiff Events.

“Die Schlussrunde war versöhnlich. Insgesamt 18 Birdies und ein Eagle ist gut bei den unwirtlichen Wetterverhältnissen auf diesem schweren Platz. Darauf kann ich aufbauen. Leider waren es zu viele Fehler in dieser Woche. Es ist aber leichter die Fehlerquote in Zukunft zu senken, als mehr Birdies zu spielen. Jetzt folgt eine Woche Pause und dann geht’s weiter zu den Italian Open und zu den beiden Turnieren auf Zypern”, fasst Matthias das Turnier zusammen und gibt einen Ausblick über sein weiteres Turnierprogramm.

Viel zu viele Fehler

Die Probleme auf der 1, die Bernd Wiesberger am Samstag gleich zwei Schläge abknöpften, stellen sich für den Burgenländer am Sonntag zum Glück nicht, denn mit einem recht sicheren Par macht er auf der schwierigen ersten Bahn nichts verkehrt und findet danach am Par 3 sogar ein schnelles Birdie. Ausgerechnet das einzige Par 5 der vorderen Platzhälfte entwickelt sich für Bernd dann aber zum Stolperstein und wirft ihn wieder auf Level Par zurück.

Des Schlechten noch nicht genug tritt er sich am Par 3 der 5 sogar ein Doppelbogey ein und rutscht so mit dem Gesamtscore wieder auf Level Par zurück. Zumindestens kann er mit einem weiteren Birdie auf der 6 rasch etwas gegensteuern und gleicht sein Score mit dem dritten Birdie des Tages auf der 8 sogar noch vor dem Turn wieder aus.

Standesgemäß geht sich dann auch am Par 5 der 12 das eingeplante Birdie aus, was ihn sogar wieder in den roten Bereich abtauchen lässt. Richtig lange verweilt er in diesem aber nicht, denn das Par 3 der 14 entwickelt sich als kleine Stolperfalle und brummt dem 35-jährigen einen weiteren Schlagverlust auf. Wie schon auf den Frontnine gesehen, bleibt es nicht bei dem einen Fehler, wie ein darauffolgendes zweites Doppelbogey beweist, was ihm kurz vor Schluss der Runde auch wieder viele Plätze kostet.

Erneut allerdings stopft er danach auf der 16 und der 17 wieder die fälligen Birdieputts und macht sich so sofort daran die Fehler wieder wegzuhobeln. Die 18 lässt dann jedoch zum ersten Mal in dieser Woche kein Birdie mehr springen, weshalb er sich schließlich zum bereits dritten Mal mit der 72 (Par) anfreunden muss, die nicht mehr als Rang 40 zulässt.

Startmöglichkeiten schwinden

So richtig zufriedenstellend liefen für Bernd Wiesberger die letzten Wochen eindeutig nicht. Bernd etwa konnte das Rolex Series Doppel kaum in Zählbares ummünzen, denn nach der verpatzten Titelverteidiger-Woche in Schottland springt nun auch in Wentworth nicht mehr als ein 40. Platz heraus. Damit macht er weder im Race to Dubai Plätze gut, noch kann er damit sein Punktekonto in der Weltrangliste auffetten.

Zu allem Überfluss gehen der Nummer 33 der Welt nun langsam aber sicher auch die Start-Möglichkeiten aus. Nach einer Pause kommende Woche steht zunächst die Titelverteidigung in Italien an, anders als im Vorjahr zählt das Event heuer jedoch nicht mehr zur Rolex Series. Da man davon ausgehen kann, dass Bernd in Zypern eher nicht abschlagen wird, hat er danach eigentlich nur noch das in den November verschobene Masters als lukrative Möglichkeit zum Punkte sammeln.

Ob die European Tour die Leerlaufstrecke von Mitte November bis 10. Dezember noch auffüllen kann bleibt abzuwarten, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, hätte Bernd fast einen Monat Stehzeit, bis es in Dubai zum Saisonfinale noch einmal im Rahmen der Rolex Series zur Sache geht. Viel ist vom ohnehin ziemlich seltsamen Jahr also nicht mehr übrig, was sich in den kommenden Wochen auch in der Weltrangliste wohl unangenehm für ihn bemerkbar machen dürfte, schon allein deshalb weil in den USA Woche für Woche dicke Punkte ausgespielt werden.

Nicht viel besser

Bei Matthias Schwab stellt sich die Situation nicht viel besser dar als bei seinem Landsmann. Der Plan mit neuem Management in den USA durchzustarten wollte vorerst nicht wirklich aufgehen, da schlicht die Ergebnisse ausblieben um weiter in Amerika zu Werke gehen zu dürfen. In Wentworth geht sich nun zwar ein 37. Platz aus, große Sprünge macht er damit aber nicht, weshalb sichsich die Lage für den Rohrmooser derzeit etwas düsterer darstellt als noch vor wenigen Wochen, als er nur hauchdünn eine Tourkarte auf der PGA Tour verpasste.

Anders als sein Landsmann liegt Matthias im Race to Dubai darüber hinaus nicht einmal auf Kurs in Richtung Finalturnier, was bedeutet, dass er in Dubai nach derzeitigem Stand der Dinge nicht startberechtigt wäre. Auch in der Weltrangliste droht er alsbald wieder im Dreistelligen Bereich aufzuscheinen, was auch Majorstarts im kommenden Jahr wieder deutlich erschweren würde.

Tyrrell Hatton (ENG) lässt am Finaltag nichts mehr anbrennen. Der Engländer marschiert mit einer 67 (-5) über die Ziellinie und triumphiert so bei gesamt 19 unter Par eindrucksvoll mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf Victor Perez (FRA). Für Hatton ist es damit der bereits dritte Rolex Series Sieg seiner Karriere.

>> Leaderboard BMW PGA Championship

>> SKY überträgt Live und in HD von den BMW PGA Championship.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Schön aufgereiht

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab geht am Freitag nicht wirklich vieles leicht von der Hand, mit Kampfkraft bringt er aber noch eine zartrosa 71 zum Recording und hat damit die Top 10 schön vor sich aufgereiht. Bernd Wiesberger cuttet im Wentworth GC zwar ohne Probleme, nach einer 72 geht sich vor dem Wochenende jedoch nicht mehr als ein Mittelfeldplatz aus.

Matthias Schwab zeigte sich zum Auftakt in Wentworth deutlich stabiler als noch bei seinen Auftritten zuletzt in den USA. Bei schwierigen Verhältnissen am Vormittag marschierte der Steirer zu einer 68 (-4) und übernachtet damit nach der ersten Umrundung nur um zwei Schläge hinter dem Führungstrio. Eigentlich soll am Freitag die nächste Runde in den 60ern gelingen, der Nummer 97 der Welt geht jedoch nicht wirklich vieles leicht von der Hand, weshalb er am Ende mit einer 71 (-1) durchaus zufrieden sein muss.

Matthias beginnt Runde 2 auf der 9 und diese stellt den Rohrmooser, anders als noch am Vortag, vor keine unlösbaren Herausforderungen und auch vom Par 3 danach kann er ein recht sicheres Par mitnehmen. Die 11 allerdings erweist sich erstmals als Spielverderber und brummt ihm das erste Bogey des Tages auf. Zwar kann er die erste lange Bahn danach noch nicht nützen, dafür aber hält das Par 3 der 14 das erste Birdie für ihn parat, womit er den Faux-pas recht rasch ausmerzen kann.

Reingekämpft

Initialzündung stellt das Erfolgserlebnis jedoch nicht dar, denn nachlegen kann der 25-jährige längere Zeit nicht, wie auch ein Leerlauf am Par 5 Doppel der 17 und der 18 beweist. Zu allem Überfluss muss er auf der 1 dann sogar das zweite Bogey einstecken, kontert dieses jedoch fast trotzig am Par 3 danach sofort wieder aus, nur um postwendend erneut zurückzufallen.

Das muntere Hin und Her findet auch danach kein Ende, mit einem Birdie am einzigen Par 5 der Frontnine jedoch aus Matthias Schwabs Sicht zum Glück. Die Par 3 hat der Schladming-Pro an diesem Tag weiterhin perfekt im Griff, denn mit seinem bereits dritten roten Eintrag auf einer der kurzen Bahnen gelingt im mittlerweile unangenehmen Regen auf der 5 sogar erstmals am Freitag der Sprung in den roten Bereich.

Diesen bringt er schlussendlich unaufgeregt über die Zeit und marschiert so mit einer 71 (-1) zurück ins Clubhaus. Mit der leicht geröteten Performance büßt er zwar einige wenige Ränge im Klassement ein, hat als 13. die Top 10 vor dem Wochenende aber schön vor sich aufgereiht.

“Ich hab heute wieder gutes Golf gespielt. Leider ist mir nur auf einem der vier Par 5 Löcher heute ein Birdie gelungen, gestern waren es noch drei. Die Birdies gehen mir heute leider ab. Die Verhältnisse waren am Nachmittag nicht mehr so gut, es war kalt und gegen Ende der Runde kam dann auch noch Regen auf. Die Ausgangsposition fürs Wochenende ist okay”, so Matthias nach der Runde.

Zu viel Leerlauf

Auch Bernd Wiesberger agierte durchwegs stark und stand am Ende mit einer 70 (-2) wieder beim Recording. Am Freitag mit früher Startzeit unterwegs soll nun eigentlich der Sprung in die 60er gelingen, nach zu viel Leerlauf bleibt dieses Vorhaben jedoch unerfüllt. Mit einem anfänglichen Par auf der 9 beginnt der zweite Spieltag noch ohne Schwierigkeiten, am darauffolgenden Par 3 kann er das Bogey jedoch nicht verhindern, weshalb er schon früh etwas zurückrutscht.

Die Probleme reißen in der frühen Phase auch danach nicht ab, denn auch die 11 brummt dem Burgenländer ein Bogey auf, womit der verpatzte Start endgültig nicht mehr zu leugnen ist. Der 35-jährige steuert am Par 5 der 12 aber rasch gegen und kann so immerhin einen der beiden Schlagverluste rasch wieder egalisieren.

Mit dem roten Eintrag stabilisiert er sein Spiel zwar sichtlich, weitere Birdies lassen jedoch noch auf sich warten. Erst die 18 entpuppt sich wie auch schon am Vortag wieder gewinnbringend, womit er sein Score auf Level Par für den Tag zurückdrehen kann. Richtig lange verweilt er bei diesem Zwischenstand jedoch nicht, denn der bereits dritte Fehler am Freitag wirft ihn auf der 3 erneut etwas retour.

Den Birdies hinterher

In Folge entwickelt sich regelrecht ein vergebliches Nachlaufen, denn bis zur 8, seinem Schlussloch, muss er sich gedulden, ehe doch noch ein abschließendes Birdie gelingt, was ihm noch die 72 (Par) ermöglicht und ihm Rang 35 einbringt. Was an diesem Tag bei wirklich allerbesten Scoringverhältnissen möglich gewesen wäre zeigt sein Flightpartner Matthew Fitzpatrick eindrucksvoll. Der Engländer feuert richtiggehend aus allen Rohren und unterschreibt trotz eines Doppelbogeys auf seinem Schlussloch eine 65 (-7), was ihn sogar gemeinsam mit Shane Lowry (IRL), der ebenfalls eine 65 unterschreibt, in geteilte Führung bringt.

“Nicht gerade mein bestes Golf bisher in dieser Woche. Werde heute Nachmittag wohl etwas an meinen Eisen und Putten arbeiten müssen um am Wochenende das Score knallrot zu drehen”, spricht Bernd Wiesberger danach [sic!] seine Hauptprobleme im Spiel auf Facebook an.

>> Leaderboard BMW PGA Championship

>> SKY überträgt Live und in HD von den BMW PGA Championship.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube