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Schlagwort: bernd wiesberger

WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(Nach Turnier: TRAVELERS CHAMPIONSHIP)

WORLD RANKING 2022

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 1 Scottie Scheffler 52 10,90
2 3 Jon Rahm 45 7,77
3 2 Rory McIlroy 47 7,76
4 4 Collin Morikawa 50 7,20
5 5 Justin Thomas 50 7,15
6 7 Cameron Smith 44 7,11
7 6 Patrick Cantlay 42 7,09
8 8 Viktor Hovland 52 6,41
9 9 Sam Burns 51 6,09
10 10 Matt Fitzpatrick 52 5,99
11 15 Xander Schauffele 47 5,98
12 11 Jordan Spieth 49 5,61
13 12 Will Zalatoris 52 5,37
14 13 Hideki Matsuyama 52 5,06
15 14 Billy Horschel 52 5,03
16 17 Tony Finau 52 4,34
17 16 Dustin Johnson 41 4,30
18 18 Joaquin Niemann 52 4,23
19 19 Brooks Koepka 42 3,76
20 22 Max Homa 51 3,72
21 23 Louis Oosthuizen 40 3,69
22 20 Abraham Ancer 52 3,68
23 21 Sungjae Im 52 3,66
24 24 Shane Lowry 52 3,57
25 25 Daniel Berger 42 3,40
26 27 Paul Casey 42 3,36
27 26 Tyrrell Hatton 50 3,35
28 31 Kevin Kisner 51 3,31
29 29 Corey Conners 52 3,27
30 28 Harris English 42 3,24
31 30 Bryson DeChambeau 40 3,20
32 32 Cameron Young 49 3,12
33 34 Kevin Na 48 3,06
34 35 Thomas Pieters 42 3,03
35 33 Jason Kokrak 52 2,99
36 36 Seamus Power 46 2,80
37 37 Harold Varner III 52 2,76
38 39 Talor Gooch 52 2,71
39 38 Patrick Reed 52 2,70
40 40 Adam Scott 40 2,64
41 43 Kyoung-Hoon Lee 52 2,63
42 41 Tom Hoge 52 2,63
43 42 Tommy Fleetwood 52 2,58
44 44 Keegan Bradley 51 2,58
45 45 Aaron Wise 48 2,51
46 46 Guillermo Mito Pereira 52 2,38
47 47 Justin Rose 41 2,34
48 48 Lucas Herbert 42 2,24
49 53 Brian Harman 52 2,23
50 49 Sebastian Munoz 52 2,16
weiters:
55 54 Sepp Straka 52 2,05
102 97 Bernd Wiesberger 50 1,53
210 205 Matthias Schwab 52 0,87
269 284 Lukas Nemecz 47 0,68
680 662 Niklas Regner 40 0,20
867 1117 Felix Schulz 40 0,13
960 947 Markus Brier 40 0,10
1168 1153 Lukas Lipold 40 0,06
1446 1420 Maximilian Lechner 40 0,03
1726 1703 Alexander Kopp 40 0,01

 

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AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2022

ÖSTERREICHISCHE PRO-RANGLISTE 2022

HERREN ORDER OF MERIT: 27.6.2022

HERREN-RANKING 2022 *

RANG
NAME
ET/US
CT
ALPS
PGT
AUT
POINTS
1
STRAKA
2.634.573
2.634.573
2
SCHWAB
731.292
731.292
3
WIESBERGER
277.522
277.522
4
NEMECZ
216.311
216.311
5
REGNER
14.103
480
14.583
6
SCHULZ
585
1.934
4.202
2.200
8.921
7
BRIER
6.163
6.163
8
LECHNER
1.690
2.858
4.548
9
LIPOLD
871
3.053
587
4.511
10
HEBENSTREIT
4.723
3.966
11
BALTL
3.908
3.908
12
WIMMER
667
1.600
2.267
13
WEINHANDL
2.224
2.224
14
BACHER
1.275
1.275
15
KOPP
1.190
1.190
16
NEUMAYR
444
400
844
17
GASTER
378
450
828
18
MAURER
438
363
800
19
PATZEL
800
800
20
PFAU
800
800
21
BURROWS
550
550
21
DEWHURST
550
550
23
FOLK
532
532
24
KNOTZ
363
363
25
SCHULTES
335
335
26
MEYER
300
300
27
JAHN
125
125
28
GLATTENBACHER
125
125


DAMEN ORDER OF MERIT: 27.6.2022

DAMEN-RANKING 2022

RANG
SPIELERIN
LET/ALPG
LETAS
KALPG
NAT
POINTS
1
Schober Sarah 14.100
14.100
2
Mühlbauer Kath. 10.506
10.506
3
Wolf Christine 4.950
4.950


* Austrian Order of Merit erstellt in Zusammenarbeit mit PGA of Austria. Golf-Live präsentiert das Österreich Ranking der Profigolfer und Proetten 2022, wöchentlich aktualisiert.

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RACE TO DUBAI 2022

Die Rangliste der DP World Tour 2022

(Ranking nach Turnier: BMW INTERNATIONAL OPEN)

RACE TO DUBAI 2022

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 ZALATORIS, Will 4 2.572,8
2 MCILROY, Rory 5 2.366,1
3 FITZPATRICK, Matt 4 2.246,7
4 PIETERS, Thomas 9 2.044,7
5 THOMAS, Justin 4 2.015,3
6 HOVLAND, Viktor 6 1.953,2
7 FOX, Ryan 12 1.471,4
8 LARRAZÁBAL, Pablo 11 1.281,6
9 BLAND, Richard 10 1.120,7
10 MORIKAWA, Collin 6 1.100,8
11 SMITH, Jordan 12 997,6
12 MERONK, Adrian 12 972,8
13 ARNAUS, Adri 12 970,5
14 LOWRY, Shane 6 911,6
15 HORSFIELD, Sam 6 906,3
16 HATTON, Tyrrell 6 876,8
17 LI, Haotong 10 849,9
18 BEKKER, Oliver 15 819,5
19 WU, Ashun 14 808,6
20 PEREZ, Victor 10 798,3
21 SHARMA, Shubhankar 11 796,5
22 OLESEN, Thorbjørn 12 787,3
23 LAWRENCE, Thriston 16 751,1
24 CABRERA BELLO, Rafa 7 740,2
25 FLEETWOOD, Tommy 7 740,0
26 POWER, Seamus 4 721,8
27 SAMOOJA, Kalle 14 713,4
28 OTAEGUI, Adrian 13 697,6
29 FERGUSON, Ewen 13 657,9
30 SCOTT, Adam 6 634,8
31 LONG, Hurly 14 627,6
32 SODERBERG, Sebastian 14 624,4
33 LANGASQUE, Romain 15 616,4
34 HARDING, Justin 10 600,2
35 HANNA, Chase 16 565,9
36 FISHER, Ross 14 540,5
37 BESSELING, Wil 15 537,5
38 NORRIS, Shaun 7 516,0
39 HØJGAARD, Nicolai 10 505,6
40 PAUL, Yannik 15 497,0
41 STENSON, Henrik 5 480,3
42 ANCER, Abraham 3 459,3
43 MOLINARI, Edoardo 14 458,4
44 DU PLESSIS, Hennie 10 452,7
45 RAHM, Jon 4 447,5
46 WALTERS, Justin 15 447,3
47 RAMSAY, Richie 13 443,4
48 WIESBERGER, Bernd 10 433,0
49 COCKERILL, Aaron 10 432,6
50 VAN ROOYEN, Erik 6 430,3
weiters:
60 SCHNEIDER, Marcel 13 374,6
62 NEMECZ, Lukas 15 347,9
79 SCHMID, Matti 16 286,5
101 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 14 242,3
106 KIEFFER, Maximilian 11 235,5
141 STRAKA, Sepp 4 141,4
150 SIEM, Marcel 11 124,7
170 HEISELE, Sebastian 8 73,4
181 SCHMITT, Max 5 54,2
202 KNAPPE, Alexander 1 27,6
203 RITTHAMMER, Bernd 4 25,6
216 KAYMER, Martin 2 17,9
216 VAHLENKAMP, Timo 1 17,9
229 SCHOTT, Freddy 2 10,7

 

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

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Turbofinish

BMW INTERNATIONAL OPEN – FINAL: Lukas Nemecz verpasst nach einem abschließenden sehenswerten Eagle zwar hauchdünn die Top 10, kann sich mit der Turnierwoche im GC München Eichenried aber im Großen und Ganzen wohl durchaus zufrieden zeigen. Bernd Wiesberger kehrt der DP World Tour nach seinem Wechsel auf die LIV-Tour mit einem alles andere als prickelnden 61. Platz den Rücken.

Lukas Nemecz blieb auch am Moving Day weiter am Gas und marschierte mit einer weiteren 67 (-5) bis auf Rang 10 nach vor, womit der Steirer beim “halben Heimspiel” in München alle Chancen auf ein Topergebnis in Händen hält. Gleich auf der 1 steigt dann aber der Puls, denn nach einem wild verzogenen Drive erreicht er das Grün nicht wie geplant, scrambled sich aber noch sehenswert zum anfänglichen Par. Auch danach kehrt die Sicherheit noch nicht wirklich ein, mit gefühlvollen Putts und starkem Kurzspiel kratzt er aber weitere Pars auf die Scorecard.

Auf der 5 ergibt sich dann die erste echte Birdiechance am Sonntag, die er sich aus zwei Metern auch nicht entgehen lässt. Trotz des Erfolgserlebnisses kann man durchaus auch weiterhin von einer kampfbetonten Runde sprechen, denn nach Ungenauigkeiten verpasst er zunächst am darauffolgenden Par 5 das erhoffte Birdie und muss danach wieder viel Gefühl beweisen um nicht den ersten Fehler zu notieren.

Doppelbogey-Schock

Für die kleine Zaubershow belohnt er sich dann aber noch vor dem Turn, denn ein starker Pitch über den Grünbunker ermöglicht am Par 5 das zweite Birdie, womit er in den Toprängen auf die letzten neun Löcher des Turniers abbiegt. Ausgerechnet das Par 5 der 11 entpuppt sich dann aber zu einem echten Spielverderber, denn nach eingebunkerter Grünattacke erwischt er den Ball aus dem Bunker zu dünn und schickt ihn hinterm Grün ins H2O, was am Ende sogar im Doppelbogey mündet.

Das Bild des Tages setzt sich auch nach dem Doubletten-Schock weiter fort, denn mit deutlich ungenaueren Drives als an den Vortagen muss er immer wieder ums Par kämpfen und kommt so gar nicht in die Verlegenheit sich ein weiteres Birdie zu krallen. Dafür allerdings beendet der Steirer das Turnier mit einem echten Paukenschlag, denn vor dem Grandstands locht er aus etwa 14 Metern sogar zum Eagle und pusht sich mit dem Turbofinish noch zur 70 (-2), womit er am Ende nur hauchdünn als 13. ein Topergebnis verpasst. “Ich bin immer noch ganz euphorisch über den Eagle Putt, das war ein super cooler Moment und ein perfektes Finish für ein doch sehr gutes Turnier hier in Deutschland” jubelt Nemecz unmittelbar im Anschluss. “Vor allem bin ich froh, wie ich mich heute im Spiel gehalten hatte, weil mein langes Spiel definitiv nicht so gut war wie die letzten Tage. Ich habe mich aber super mit dem kurzen Spiel und dem Putten retten können.”

“Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Wochen, zuerst Irland und dann weiter nach Amerika, wo ich mein Debüt auf der PGA Tour geben werde, dank der Kooperation mit der DP World Tour.”

Von Beginn an Probleme

Bernd Wiesberger bestreitet am Sonntag wohl seine zumindest vorläufig letzte Runde auf der DP World Tour, denn nach den ausgesprochenen Strafen und Sperren für die “LIV Rebellen” darf und kann der Südburgenländer bei den kommenden Turnieren nicht mehr an den Start gehen. Vom 61. Platz aus ist die lukrative Leaderboardregion noch dazu bereits nicht einmal mehr am Horizont wirklich erkennbar.

Das ändert sich auch nach den ersten Löchern nicht, denn nach zwei anfänglichen Pars erreicht er auf den Löchern danach aus dem Rough die Grüns nicht wie erhofft und tritt sich so sogar einen Bogeytriplepack ein, der ihn naturgemäß am hinteren Ende regelrecht einzementiert. Immerhin sorgt er am Par 5 der 6 dann für ein erstes echtes Highlight, denn aus 14 Metern findet der Eagleputt den Weg ins Ziel, womit er sich etwas aus der Bogey-Umklammerung befreien kann.

Die Freude währt jedoch nur kurz, denn nach einem wild verzogenen Eisen geht sich am Par 3 der 8 sogar nur das Doppelbogey aus, womit er den Eagle von zuvor ungewollt rasch wieder egalisiert. Immerhin holt er sich zumindest auch vom zweiten Par 5 kurz vor dem Turn in Form eines Birdies ein kleines Erfolgserlebnis ab. Auch auf den Backnine geht es weiterhin kunterbunt dahin, womit er im Klassement weiterhin feststeckt.

Letzter DP World Tour Auftritt?

Immerhin holt er sich neben drei Bogeys auf der zweiten Platzhälfte auch noch vier Birdies ab, der scoretechnische Ausgleich bleibt ihm jedoch am Ende verwehrt, weshalb er BMW International Open nur mit einer 73 (+1) und nur auf Rang 61 beendet. Für Bernd dürfte aufgrund seines Wechsels zur LIV-Tour damit auch das vorläufige Ende auf der DP World Tour eingeläutet sein. Das anstehende Major in St. Andrews wird so, je nach Abschneiden, wohl die letzten Race 2 Dubai Points und Weltranglistenpunkte für längere Zeit in Richtung Südburgenland transferieren.

“Schön, dass ich das schwache Spiel in dieser Woche mit ein paar späten Birdies noch abfedern konnte”, so sein kurzer Kommentar zur Finalrunde via Instagram. Haotong Li (CHN) setzt sich in einem nervenaufreibenden Stechen gegen Thomas Pieters (BEL) mit einem Superputt aus großer Distanz am ersten Extraloch mit Birdie gegen Par durch und ist der neue BMW International Open Champion.

Leaderboard BMW International Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den BMW International Open.

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Am Gas geblieben

BMW INTERNATIONAL OPEN – 3. RUNDE: Lukas Nemecz lässt sich von einem frühen Bogey nicht unterkriegen und marschiert am Moving Day im GC München Eichenried zu einer weiteren 67 (-5), womit er klar die Chance aufs erhoffte Topergebnis wahrt. Bernd Wiesberger steckt bei seiner DP World Tour Abschiedsvorstellung mit einer 72 (Par) im Leaderboard-Keller fest.

Lukas Nemecz zeigte am Freitag eine richtig starke Leistung und pushte sich vor allem dank eines bärenstarken Finishes zu einer 67 (-5), die ihn nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende starten lässt. Auch Bernd Wiesberger verlängerte mit einer fehlerlosen 68 (-4) seinen womöglichen Abschied von der DP World Tour – die Tour verlautbarte für die “LIV Rebellen” am Freitag die Sanktionen – zumindest noch um zwei weitere Tage.

Lukas Nemecz findet alles andere als gut in den dritten Spieltag, denn schon am Par 3 der 2 streikt der Putter etwas und brummt ihm aus 12,5 Metern ein Dreiputtbogey auf, was rasch etliche Ränge kostet. So richtig leicht geht auch danach nicht wirklich vieles von der Hand. Erst am Par 5 der 6 holt er sich dann nach starkem Chip auch das erste Birdie ab und rückt sein Score so wieder zurecht.

Das bringt den Steirer sichtlich auch auf Touren, denn auf der 7 parkt sich die Annäherung in ganz ähnlicher Distanz ein, was er schließlich zum Birdiedoppelschlag auszunützen weiß. Nach einem Par am Par 3 der 8 hat er dann am zweiten Par 5 der Runde kurz vor dem Turn sogar Pech, dass nicht gleich der Eagleputt aus vier Metern sein Ziel findet, mit dem nächsten Birdie biegt er aber endgültig in die richtige Richtung ab.

Gut durchgezogen

Richtig schön im Flow knallt er auf der 10 gleich das nächste starke Eisen aufs Grün und da er danach zum bereits dritten Mal vom Par 5 der 11 ein Birdie mitnimmt, taucht er endgültig erstmals in den Top 10 auf. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, bis auf der 15 aus 3,5 Metern der nächste Birdieputt ins Loch rollt und ihn so weiterhin unter den besten 10 hält.

Nachdem er die Runde dann souverän mit Pars über die Zeit schaukelt, unterschreibt er wie schon am Vortag erneut die 67 (-5) und wahrt damit als 10. klar alle Chancen beim “halben Heimspiel” aus München am Sonntag ein Topergebnis mitnehmen zu können.

“Die zweite 67 hintereinander ist echt cool, vor allem freue ich mich, dass ich an diesem Low-Scoring Tag so gut mitgehalten hab. Es ist schön, dass ich nach zwei Wochen Pause jetzt wieder voll dabei bin und ich freue mich jedenfalls schon riesig auf den morgigen Tag”, resümiert Lukas Nemecz sichtlich zufrieden.

“Ich konnte bislang die Par 5 wirklich sehr gut nützen und ich denke, dass das hier auch der Schlüssel zum Erfolg ist. Heute hab ich gleich drei mit dem zweiten getroffen, was natürlich sehr fein war. Aber generell bin ich mit dem langen Spiel von Tee bis Grün sehr zufrieden, was mir auch viele Chancen auflegt. Mit heißem Putter ist morgen sicher noch einiges möglich.”

Im Leaderboardkeller

Richtig gewinnbringend verläuft der Start für Bernd Wiesberger am Samstag nicht, denn aus gut 14 Metern tritt er sich gleich am Par 3 der 2 ein Dreiputtbogey ein, was für einen mehr als nur verhaltenen Beginn am Moving Day sorgt. Immerhin holt er sich schon auf der 5 aus gut 1,5 Metern auch das erste Birdie ab und rückt sein Score so recht zeitnah wieder zurecht.

Zwar verpasst er am darauffolgenden Par 5 noch das erhoffte Birdie, holt dieses nach starker Annäherung aber auf der 7 nach und krallt sich kurz vor dem Turn am Par 5 der 9 noch einen weiteren roten Eintrag, womit es erstmals richtig spürbar im Klassement in die richtige Richtung geht. Nur kurz muss er sich dann etwas in Geduld üben, ehe am Par 3 der 12 ein weitere längerer Putt den Weg ins Ziel findet und den Südburgenländer immer weiter Richtung Norden pusht.

Auf der 13 wird es dann allerdings kostspielig, denn nach eingebunkertem Drive findet er zwar den Weg aufs Grün, aus großer Distanz rollt der Putt aber unangenehm vom Kurzgemähten, was am Ende sogar im Doppelbogey mündet. Nachdem dann am kurzen Par 4 der 16 der Abschlag noch dazu ins Wasser segelt, rutscht er endgültig wieder auf Level Par zurück.

Immerhin holt er sich am darauffolgenden Par 3 aus etwa neun Metern prompt wieder das Minus als Vorzeichen ab. Ausgerechnet am birdiefreundlichen Par 5 der 18 wassert er dann noch einen weiteren Abschlag und kommt so schließlich am Moving Day gar nur zu einer 72 (Par), womit er im Klassement um einige Ränge zurückrutscht und die vorerst letzte DP World Tour Runde seiner Karriere so nur vom 61. Platz aus in Angriff nimmt.

“Ich bin in zu leichte Fehler gelaufen heute. Am Anfang hab ich gut gespielt, aber gegen Ende einfach zu viele Schläge liegengelassen”, so Bernd danach via Instagram. Haotong Li (CHN) geht nach der 67 (-5) und bei gesamt 20 unter Par als Leader in den Sonntag.

Leaderboard BMW International Open

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Beachtlicher Vorstoß

BMW INTERNATIONAL OPEN – 2. RUNDE: Lukas Nemecz bringt dank eines abschließenden roten Triplepacks am Freitag im GC München Eichenried sogar eine 67 (-5) zum Recording und schließt damit zu den Top 10 auf. Bernd Wiesberger schafft mti einer fehlerlosen 68 (-4) genau “on the number” noch den Sprung ins Weekend.

Lukas Nemecz ging zum Auftakt am Donnerstag Nachmittag zwar nicht wirklich vieles leicht von der Hand, mit einer 70 (-2) brachte sich der Steirer aber zumindest auf Cutkurs und hofft nun, dass er seine frühere Startzeit am Freitag gewinnbringend in die Waagschale werfen kann. Der Start kann sich dann auch durchaus sehen lassen, denn nach einem soliden anfänglichen Par geht sich bereits am Par 5 der 11 nach gelungener Grünattacke das erste Birdie aus.

Auch in Folge spult der Steirer von Tee bis Grün einen richtig soliden Auftritt ab und belohnt sich trotz eines knapp ins Rough gesetzten Drives mit einem starken Eisen auf der 15 mit dem zweiten Birdie, was ihn nicht nur bis ins vordere Mittelfeld pusht, sondern ihm auch zur Cutlinie etwas Luft verschafft. Stark zieht er dann auch am Par 5 der 18 die Attacke übers Wasser, nimmt nach weiterem sicheren Zweiputt das dritte Birdie mit und macht so richtig starke Backnine endgültig perfekt.

Kaum auf den vorderen Neun angekommen ändert sich das Bild dann allerdings, denn ein verzogener Abschlag und eine eingebunkerte Annäherung inklusive Drop mündet sogar im Doppelbogey und wirft den 32-jährigen wieder deutlich zurück. Lukas zeigt sich mental aber richtig stark und holt sich gleich am darauffolgenden Par 3 aus vier Metern sein viertes Birdie ab und federt die Doublette so zumindest etwas ab.

Super-Finish

Danach muss er sich etwas in Geduld üben und selbst das Par 5 der 6 will kein weiteres Birdie abwerfen. Dafür allerdings bringt er auf der 7 den Putter wieder auf die benötigte Temperatur und schiebt sich mit einem gelochten 3,5 Meterputt wieder um einige Plätze weiter nach vor. Das heizt dem 14. Schläger im Bag sichtlich gegen Ende noch einmal so richtig ein, denn am Par 3 der 8 gelingt die selbe Übung sogar aus gut fünf Metern, womit sogar bereits die Top 10 ins Sichtfeld rücken.

Stilecht holt er sich dann auch noch trotz überschlagener Grünattacke am Par 5 der 9 ein Birdie ab und kommt nach dem abschließenden Birdiehattrick sogar mit der 67 (-5) zum Recording, was ihm als 16. eine mehr als nur vielversprechende Ausgangslage fürs Wochenende einbringt.

“Das war vor allem heute eine richtig gute Runde, wenngleich es nicht ganz so leicht von der Hand gegangen ist, wie es am Ende vielleicht aussieht. Ich hab gut begonnen, dann aber auf der 1 nach einem Steckschuss an der Bunkerkante aus dem Nichts das Doppelbogey nehmen müssen, was einfach wirklich unglücklich war”, erklärt der frisch gebackene Ehemann die Doublette.

Abschließend meint er: “Das hat mich auch unter Druck gebracht, ich hab dann aber mit etwas mehr Wut im Bach richtig gut weitergespielt und sehr gut gefinished. Es ist jetzt wieder eine gute Ausgangslage fürs Wochenende, worüber ich natürlich sehr happy bin. Mit dem neuen Putter bin ich auch wirklich sehr sicher bei den kurzen Putts, was auf jeden Fall sehr hilfreich ist.”

Vom Gewitter eingebremst

Bernd Wiesberger kämpfte im reinen “LIV-Flight” mit Louis Oosthuizen und Sergio Garcia mit den selben Problemen wie schon in den letzten Wochen, denn erneut wollten die Annäherungen nicht zwingend genug zu den Fahnen und der Putter konnte diesen Umstand nicht ausmerzen, weshalb er sich nach der 72 (Par) nur klar hinter der prognostizierten Cutlinie einreihte.

Aufgrund des verlautbarten “LIV-Urteils” der Tour, wird der Flight mit Bernd, Garcia und Oosthuizen im TV beinhart ignoriert, was aufgrund der gezeigten Leistungen der drei Akteure jedoch zumindest vorerst nicht wirklich schwer ins Gewicht fällt. Bernd muss sich überhaupt gleich bis zum Par 5 der 6 gedulden, ehe eine starke Grünattacke das erste Birdie ermöglicht und ihn zumindest etwas näher an die gezogene Linie heranbringt.

Nach einem sehenswerten Parsave am Par 3 der 8, legt er sich dann am zweiten Par 5 abermals die Eaglechance auf und tastet sich mit seinem zweiten Schlaggewinn des Tages bis auf einen Stroke an die Cutmarke heran. Nach zehn gespielten Löchern ertönen schließlich die Sirenen und beordern die Spieler aufgrund eines herannahenden Gewitters zurück ins Clubhaus. Bei der Fortsetzung lässt er dann das Par 5 der 11 ungenützt verstreichen, holt sich dafür aber mit einem Chip-in auf der 13 sein drittes Birdie ab und zieht damit erstmals über die Cutmarke nach vor.

Gerade als der Cut droht auf 4 unter Par zu springen, zündet der Südburgenländer ein messerscharfes Eisen und holt sich auf der 16 aus kürzester Distanz das nächste Birdie ab. Schlussendlich bringt er die 68 (-4) ins Ziel und schafft so als 50. genau “on the number” noch den Cut. Damit verlängert er seinen womöglichen Abschied von der DP World Tour zumindest noch um zwei weitere Tage.

Haotong Li (CHN) geht nach der 67 (-5) und bei gesamt 15 unter Par als Leader in den Moving Day.

Leaderboard BMW International Open

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Verhalten in München

BMW INTERNATIONAL OPEN – 1. RUNDE: Lukas Nemecz bringt sich am Donnerstag im GC München-Eichenried mit einer 70 (-2) zumindest auf Cutkurs. Bernd Wiesberger kann seine frühe Startzeit nicht nützen und bringt nur die 72 (Par) zum Recording.

Trotz ungewisser Zukunft auf der DP World Tour nach dem Wechsel auf die saudiarabische LIV-Tour darf Bernd Wiesberger noch gemeinsam mit Martin Kaymer und Sergio Garcia bei der BMW International Open an den Start gehen. Nach dem Abrutschen auf Position 97 im World Ranking benötigt der Burgenländer dringend Punkte, vor allem da diese bis auf Weiteres bei LIV-Events nicht vergeben werden.

In München-Eichenried wartet auf ihn noch einmal starke Konkurrenz mit einem vollen Starterfeld, mit Topstar Billy Horschel und dem Belgier Thomas Pieters. Lukas Nemecz konnte seine Batterien wieder aufladen und hofft ebenso auf halben Heimvorteil am Weisswurst-Äquator.

Gleich zu Beginn hat der Steirer nach verzogenem Drive dann etwas zu kämpen, kratzt aber noch das anfängliche Par und lässt danach mit recht solidem Spiel von Tee bis Grün nichts anbrennen. Am ersten Par 5 kann er sich dann für das bislang geduldige Spiel belohnen und taucht nach nur knapp verzogener Grünattacke mit dem ersten Birdie erstmals in den roten Bereich ab.

Lange währt die Freude darüber jedoch nicht, denn nach einem Abschlag ins Rough findet er auch das Kurzgemähte nicht und muss nach verpasstem Up & Down postwendend den Ausgleich einstecken. Ein Unglück kommt für Lukas auch selten allein, denn nach eingebunkertem Teeshot geht sich auch am Par 3 danach nur ein Bogey aus, was den Steirer aber nicht wirklich aus der Ruhe bringt, wie er in einem On-Course Interview danach sichtlich entspannt bestätigt.

Mit Par 5 Birdie auf Kurs gebracht

“Die Schwierigkeit hier ist klar das Semi-Rough, denn es ist zwar recht kurz gemäht, aber so dicht, dass man oft die Lagen unterschätzt. Auf den Par 5 Löchern heißt es hier einfach den Score zu machen, denn das sind klar die Birdielöcher in München”, sprach er und krallt sich nur Minuten später nach starker Grünattacke wieder den scoretechnischen Ausgleich.

Auch danach setzt er seine Worte perfekt in die Tat um, denn auch auf der 11 bringt er die Grünattacke im anvisierten Ziel unter und krallt sich mit einem sicheren Zweiputt schließlich wieder das Minus als Vorzeichen. Ein messerscharfes Eisen auf der 13 kann er dann aus einem Meter ins nächste Birdie verwandeln, womit er bereits bis ins solide Mittelfeld nach oben klettert.

Mit sicherem Spiel lässt er danach zwar nichts mehr anbrennen, kann jedoch auch kein weiteres Birdie mehr auf die Scorecard zaubern, weshalb er sich schließlich mit der 70 (-2) zufrieden geben muss, die ihn aber als 45. immerhin auf Cutkurs bringt.

Frühe Startzeit nicht genützt

Zum Auftakt ist Bernd Wiesberger im reinen “LIV-Flight” mit Sergio Garcia und Louis Oosthuizen gleich mit früher Startzeit unterwegs und findet alles andere als gut ins Turnier, denn am Par 5 der 11 lässt er aus dem Grünbunker das erhoffte schnelle Birdie liegen und stolpert nach einem weiteren Ausflug in den Sand am Par 3 der 12 ins erste Bogey.

Mit recht souveränem Spiel stabilisiert die Performance danach zwar wieder, einer ersten echten Birdiechance läuft er jedoch weiterhin vergeblich hinterher. Erst kurz vor dem Turn kann er nach starker Grünattacke am Par 5 der 18 dann sein Score mit einem sicheren Zweiputt aus sechs Metern wieder zurechtrücken.

Nach einem knapp verfehlten Grün kann er sich am Par 3 der 2 dann allerdings nicht mehr zum Par scramblen und rutscht so rasch wieder in den Plusbereich ab. Am Par 5 der 6 findet die Attacke zwar knapp nicht das anvisierte Ziel, mit einem gefühlvollen Chip geht sich aber immerhin zumindest der erneute Ausgleich zurück auf Level Par aus.

Mehr will zum Auftakt jedoch nicht mehr gelingen, weshalb er sich schlussendlich mit einer 72 (Par) zufrieden geben will. Die Spitzenplätze sind damit zwar alles andere als außer Reichweite, die Ausgangslage könnte für den weiteren Turnierverlauf aber eindeutig besser sein, auch weil er als 87. bereits auf die prognostizierte Cutmarke zwei Schläge aufholen muss.

“Das war eine ziemlich zähe Runde heute Morgen. Ich hab gut gedrived, aber hab den Ball dann nicht nah genug an die Fahnen bekommen um einen anständigen Score zu erzielen”, so der Südburgenländer nach der 72. Haotong Li (CHN) packt eine 62 (-10) aus und diktiert damit das Tempo.

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Short travels

WOCHENVORSCHAU: Sepp Straka musste nur eine knapp zweistündige Autofahrt bewältigen um von Brookline nach Cromwell zu reisen, wo er mit Matthias Schwab ab Donnerstag bei der Travelers Championship abschlagen wird. Bernd Wiesberger hat nach und vor LIV-Turnieren ebenfalls nach München nur eine kurze Anreise und geht wie Lukas Nemecz bei den BMW International Open im Rahmen der DP World Tour auf Birdiejagd.

Sepp Straka konnte seine doch bereits seit einigen Wochen andauernden Probleme mit den Eisen auch bei den US Open nicht beheben und scheiterte beim Major doch recht klar am Cut. Immerhin hatte er mit freiem Wochenende und nur kurzer Anreise – von Brookline, Massachusetts nach Cromwell, Connecticut sind es gerade mal etwas mehr als 100 Meilen – ausgiebig Zeit an den Stellschrauben zu drehen und hofft somit bei der Travelers Championship auf einen souveräneren Auftritt.

Heimische Verstärkung bekommt der Longhitter auch wieder von Matthias Schwab, der als zweiter Österreicher beim 8,3 Millionen Event abschlagen wird. Der Steirer nutzte die freie Woche während des Majors um vor allem sein Wedgespiel und das Putten wieder zu schärfen, mit dem er zuletzt alles andere als zufrieden war.

Passt beim Schladming-Pro in Connecticut wieder von Tee bis Grün alles zusammen, könnte es im stargespickten Feld – neben der Nummer 1 der Welt Scottie Scheffler, stehen unter anderem auch Brooks Koepka, Justin Thomas, Jordan Spieth (alle USA) oder Rory McIlroy (NIR) in den Teeboxen – am Ende durchaus ein weiteres Topergebnis herausspringen, womit er auch im Kampf um die Tourcard einen weiteren großen Schritt machen würde.

Gastspiel zwischen LIV

Bernd Wiesberger, der sich, aufgrund seiner erst unlängst veröffentlichten Turnierplanung, nun sichtlich komplett der neuen LIV-Tour verschrieben hat, gibt in München ein für die nähere Zukunft wohl seltenes Gastspiel auf der DP World Tour, denn neben den LIV-Events findet sich in seinem Turnierplan nur noch die Open Championship, die jedoch nicht von der DP World Tour sondern von der R&A ausgerichtet wird, und das Flaggschiff-Event von Wentworth, womit er heuer wohl voraussichtlich in Sachen Race 2 Dubai und Weltrangliste keine fetten Punkte mehr machen wird.

Nach wie vor ist zum jetzigen Zeitpunkt die weitere Vorgehensweise der DP World Tour mit ihren “LIV-Rebellen” noch in der Schwebe – wir werden sobald genaueres feststeht berichten – weshalb Bernd gemeinsam mit Lokalmatador Martin Kaymer und Sergio Garcia (ESP) beim München-Abstecher der Tour noch mit von der Partie sein kann.

Zwischen allen LIV-Nebengeräuschen gibt es natürlich in dieser Woche auch noch einen sportlichen Aspekt und genau diesen wird der Südburgenländer auch in den Fokus rücken müssen, denn mit ähnlichen Leistungen wie zuletzt, wird es wohl schwierig werden um die Spitzenplätze mitreden zu können.

Lukas Nemecz hingegen nennt die DP World Tour weiterhin seine Heimattour und konnte dabei heuer auch bereits durchaus einige Male reüssieren. Nach der zweiwöchigen Turnierpause sollten beim Steirer auch die Akkus wieder aufgeladen sein, weshalb man beim “halben Heimspiel” in München vom 32-jährigen wohl durchaus einiges erwarten darf.

Wie mittlerweile bereits üblich kann sich das Starterfeld am Weißwurst-Äquator auch heuer wieder sehen lassen, denn mit Billy Horschel (USA), Rasmus Hojgaard (DEN), Thomas Detry, (BEL) und einer ganzen Armada an derzeit stark spielenden Deutschen ist das 2 Millionen Euro Turnier durchaus gut besetzt.

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Zu spät aufgewacht

DUTCH OPEN – FINAL: Bernd Wiesberger hebt sich im Bernardus Golf das Beste für den Schlusstag auf und verabschiedet sich nach einer eher durchwachsenen Woche in Holland mit einer sehenswerten 67 (-5) in die Turnierpause. Wie es beim Südburgenländer in den nächsten Wochen wirklich weitergeht bleibt wohl noch abzuwarten.

Nachdem Bernd Wiesberger drei Runden lang nicht ins Rollen kam ist der für die US Open Qualifikation benötigte alleinige 2. Platz – nur so wäre im eigens geführten Mini-Ranking der Tour nicht mehr aus den Top 10 zu verdrängen und würde sich so einen Startplatz für Brookline sichern – bereits vor den letzten 18 Löchern nur noch theoretischer Natur.

Am Sonntag Vormittag geht sich dann zwar auf der 1 ein anfängliches Par aus, aus unguter Lage findet die Annäherung auf der 2 jedoch das Grün nicht, was prompt im ersten Schlagverlust mündet und so erneut für einen schleppenden Start sorgt. Zumindest kann er danach weitere Fehler vermeiden und gleicht schließlich am Par 3 der 6 mit einem sehenswerten Fünfmeterputt sein Tagesergebnis wieder aus. Sofort geht es allerdings wieder in die verkehrte Richtung, da er nach einem Wasserball am Par 5 der 7 das Par nicht mehr kratzen kann.

Nachdem er allerdings mit der 8 auch das zweite Par 3 der Frontnine bestens im Griff hat und danach mit starker Annäherung auch der 9 ein Birdie abringt, kommt er sogar im roten Bereich auf den letzten neun Löchern des Turniers an. Das scheint sein Spiel endgültig etwas zu stabilisieren, denn auf den ersten Bahnen der Backnine lässt er nichts anbrennen und nimmt nach erfolgreicher Grünattacke am Par 5 der 12 ein weiteres Erfolgserlebnis mit.

Gegen Ende des Turniers läuft schließlich auch noch der Putter heiß, wie ein Monsterputt aus zwölf Metern zum nächsten Birdie auf der 15 beweist. Richtig auf der Welle geht sich auf der 16 auch aus drei Metern ein Schlaggewinn aus, der ihn immerhin bereits bis ins solide Mittelfeld nach vorne bringt.

Zum Abschluss der Runde nimmt er schließlich auch vom Par 5 der 18 noch ein Birdie mit, unterschreibt so mit der 67 (-5) die klar beste Runde der Woche und marschiert damit noch bis auf Rang 24 nach vorne. Damit holt er sich zwar auch noch ein paar Weltranglistenpünktchen, diese helfen ihm aber kaum wirklich weiter und können selbst ein weiteres Abrutschen nicht wirklich groß abbremsen.

Wie geht’s weiter?

In den kommenden Wochen legt Bernd Wiesberger nun vorerst eine Turnierpause ein, denn am Plan hat er derzeit als nächstes Turnier erst die BMW International Open in München ab 23. Juni. Damit ist auch klar, dass er in diesem Jahr nicht an den US Open teilnehmen wird, da er keine Chance mehr hat beim eigens geführten Mini-Ranking der DP World Tour noch in die Top 10 zu kommen. Kommende Woche hätte er auch im Rahmen der PGA Tour beim Memorial abschlagen können, entschied sich jedoch dagegen und lässt so auch eine große Chance auf fette Weltranglistenpunkte liegen.

Wie es bei Bernd Wiesberger nun wirklich weitergeht bleibt abzuwarten, denn die nun folgende Turnierpause würde perfekt mit dem Zeitplan der neu startenden LIV Tour zusammenpassen, die am 9. Juni ihr “Inaugural Tournament” in London starten will. Da jedoch sowohl die PGA Tour als auch die DP World Tour ihren Spielern mit harten Sanktionen bis hin zu Ausschlüssen und Sperren gedroht hat, sollten sie bei der mit Petrodollars aus Saudi Arabien vollgepumpten Show-Tour mitmachen, wird man abwarten müssen wie die Entry List tatsächlich aussieht.

Diese hätte eigentlich bereits vorgestern veröffentlicht werden sollen, lässt jedoch nach wie vor auf sich warten. Ein wohl untrügliches Indiz, dass die neue Tour noch hart am Kämpfen ist um die versprochenen Stars wirklich an Land zu ziehen. Fix scheinen derzeit nur Altstars wie Lee Westwood (ENG), Sergio Garcia (ESP) oder Phil Mickelson (USA) zu sein. Die Stars & Stripes Topstars wie Justin Thomas, Collin Morikawa, Brooks Koepka oder auch Bryson DeChambeau gaben der Tour bereits teils einen heftigen verbalen Korb – wie im übrigen auch Sepp Straka, der die PGA Tour als seine klare golferische Heimat nannte.

Victor Perez (FRA) setzt sich gegen Ryan Fox (NZL) im Stechen am vierten Extraloch mit Birdie gegen Par durch und schnappt sich bei gesamt 13 unter Par den Sieg.

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Weiter abgebaut

DUTCH OPEN – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger kommt auch am Moving Day im Bernardus Golf nicht ins Rollen, rutscht mit einer 75 (+3) sogar noch weiter im Klassement zurück und kann damit wohl bereits vor der Finalrunde die US Open Qualifikation endgültig abhaken.

Bernd Wiesberger machte es am Freitag unfreiwillig ziemlich spannend, denn nach einem anfänglichen Doppelbogey legte er zwar einen sehenswerten Zwischensprint rund um den Turn hin, benötigte am Ende aber noch ein Birdie am Schlussloch um überhaupt sicher ins Wochenende aufzusteigen. An den nächsten beiden Tagen zählen nun wohl nur Birdies, Birdies und nochmals Birdies, denn der Südburgenländer benötigt in dieser Woche einen alleinigen 2. Platz, soll sich die US Open Qualifikation über das derzeit noch laufende Mini-Ranking der DP World Tour noch ausgehen.

Über Nacht scheint der Putter aber noch zusätzlich Eiskristalle angesetzt zu haben, denn gleich auf der 1 tritt er sich aus gut zehn Metern ein Dreiputtbogey ein und findet so einmal mehr nur äußerst zäh in die Runde. Nicht nur, dass er am Par 5 der 4 dann zum dritten Mal in dieser Woche das Birdie verpasst, muss er gleich danach nach einem verzogenen Abschlag und einem verpassten Up & Down sogar den nächsten Fehler einstecken, womit er endgültig am hinteren Ende des Klassement regelrecht feststeckt.

Immerhin geht sich trotz einer deutlich zu langen Grünattacke am zweiten Par 5 das erste Birdie aus, womit er den Schaden halbwegs begrenzen kann. Anders als am Vortag stellt der erste Schlaggewinn diesmal aber keine Initialzündung dar, wie ein weiteres Bogey nach einigen Ungenauigkeiten im langen Spiel noch vor dem Turn auf der 9 beweist. Da er der kurzen 10 jedoch auch das nächste Birdie abringt, kann er den Faux-pas zumindest prompt wieder egalisieren.

US Open wohl unerreichbar

Doch auch weiterhin kommt der Oberwarter am Moving Day nicht ins Rollen und rutscht mit einem weiteren Dreiputtbogey aus etwa zwölf Metern am Par 3 der 13 wieder auf 2 über Par für den Tag zurück. Mit zum größten Teil recht sicheren Pars vermeidet er in Folge zwar noch weitere Fehler, ein verzogener Drive wird am abschliependen Par 5 aber noch einmal kostspielig und lässt den achtfachen European Tour Champion am Ende sogar nur mit der 75 (+3) den Weg zurück ins Clubhaus antreten, womit er im Klassement bis auf Rang 51 abrutscht, was auch in gleich mehreren Punkten richtig bitter ist.

Der wohl wichtigste Aspekt der näheren Zukunft ist mit Sicherheit die verpasste US Open Qualifikation, denn mit dem weiteren Abrutschen im Klassement ist der benötigte 2. Platz mittlerweile nur noch theoretischer Natur. Da er kommende Woche weder auf der Entry List der Porsche European Open noch des Memorial – dieses wird als Invitiational geführt, weshalb er Ryder Cup Spieler einen Startplatz im PGA Tour Event erhalten hätte – aufscheint, muss er das dritte Major des Jahres endgültig ad acta legen. Ein weiterer Punkt ist das wohl weitere unvermeidliche Abrutschen in der Weltrangliste, denn nur ein absolutes Topergebnis hilft ihm auf der DP World Tour in diesem Punkt wirklich weiter.

Auch im Race 2 Dubai werden es am Sonntag wohl nur magere Pünktchen auf Bernd Wiesbergers Konto wandern. Nachdem er kommende Woche pausiert und im Turnierkalender erst die BMW International Open als nächstes Turnier angegeben hat, bleibt abzuwarten wo Bernd Wiesberger nach der morgigen Finalrunde in Cromvoirt wirklich als nächstes abschlagen wird. Victor Perez (FRA) und Matt Wallace (ENG) starten bei gesamt 10 unter Par als Co-Leader in den Sonntag.

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