Schlagwort: bernd wiesberger

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2019

ÖSTERREICHISCHE PRO-RANGLISTE 2019

HERREN ORDER OF MERIT: 16.4.2019

AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2019

RANG
NAME
ET/US/AT
CT
ALPS
PGT
AUT
POINTS
1
Straka
180684
180684
2
Schwab
155067
155067
3
Wiesberger
55668
55668
4
Nemecz L.
9587
9587
5
Schulz
4730
4730
6
Wiegele M.
4106
4106
7
Baltl
3337
3337
8
Trappel
717
1990
2617
9
Brier M.
2277
2277
10
Weinhandl
1514
1514
11
Habeler
1231
1231
12
Neumayer
899
899
13
Prader
880
880
14
Gaster
867
867
15
Kluibenschädl
653
653
16
Ludwig
537
537


DAMEN ORDER OF MERIT: 16.4.2019

DAMEN AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2019

RANG
SPIELERIN
LET/ALPG
LETAS
KALPG
NAT
POINTS
1
SCHOBER S. 5991 6400 6090
18486
2
WOLF Chr.  15736
15736

Austrian Order of Merit erstellt in Zusammenarbeit mit PGA of Austria

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WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(nach Turnier: MASTERS)

WORLD RANKING 2019

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1
2
Dustin Johnson
47
10,01
2
1
Justin Rose
47
9,20
3
4
Brooks Koepka
44
8,96
4
3
Rory McIlroy
46
8,32
5
5
Justin Thomas
48
8,04
6
12
Tiger Woods
40
7,74
7
7
Francesco Molinari
47
7,43
8
6
Bryson DeChambeau
52
7,24
9
10
Xander Schauffele
52
6,56
10
9
Rickie Fowler
46
6,00
11
8
Jon Rahm
52
5,98
12
11
Paul Casey
48
5,40
13
14
Jason Day
43
5,23
14
15
Tony Finau
52
5,15
15
13
Tommy Fleetwood
52
5,02
16
16
Matt Kuchar
52
4,87
17
17
Bubba Watson
47
4,60
18
21
Patrick Cantlay
41
4,36
19
18
Patrick Reed
52
4,35
20
23
Webb Simpson
50
4,22
21
19
Louis Oosthuizen
43
4,20
22
20
Marc Leishman
52
4,20
23
22
Phil Mickelson
47
4,07
24
24
Gary Woodland
52
3,92
25
25
Kevin Kisner
52
3,81
26
26
Hideki Matsuyama
49
3,57
27
29
Adam Scott
42
3,52
28
27
Sergio Garcia
50
3,49
29
28
Cameron Smith
51
3,45
30
32
Ian Poulter
52
3,45
31
31
Rafa Cabrera Bello
52
3,33
32
30
Alex Noren
48
3,29
33
34
Keegan Bradley
52
3,22
34
33
Jordan Spieth
48
3,21
35
35
Matthew Fitzpatrick
52
3,19
36
36
Matt Wallace
52
3,09
37
37
Tyrrell Hatton
52
3,04
38
39
Haotong Li
52
2,98
39
40
Eddie Pepperell
48
2,97
40
38
Henrik Stenson
44
2,96
41
42
Kiradech Aphibarnrat
52
2,79
42
41
Billy Horschel
52
2,78
43
43
Lucas Bjerregaard
52
2,74
44
49
Justin Harding
52
2,66
45
44
Branden Grace
52
2,65
46
46
Charles Howell III
50
2,61
47
45
J.B. Holmes
50
2,56
48
48
Kyle Stanley
52
2,53
49
47
Brandt Snedeker
44
2,47
50
50
Shane Lowry
52
2,41
weiters:
253
251
Matthias Schwab
52
0,69
336
340
Sepp Straka
52
0,49
350
334
Bernd Wiesberger
40
0,47
740
735
Lukas Nemecz
40
0,18
1339
1340
Timon Baltl
40
0,05
1349
1766
Manuel Trappel
41
0,05
1404
1403
Johannes Steiner
40
0,04
1410
1376
Martin Wiegele
40
0,04

 

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Nur einer beflügelt

HERO INDIAN OPEN – 3. RUNDE: Vom gemeinsamen Österreicher-Flight lässt sich am Samstag im DLF G & CC nur Matthias Schwab wirklich beflügeln, denn trotz eines Wasserballs am Schlussloch wahrt er mit der 70 die Chance auf ein Topergebnis. Bernd Wiesberger findet vor allem auf den Frontnine keinen Rhythmus und fällt mit der 75 um viele Ränge zurück.

Matthias Schwab glänzte am Freitag mit richtig starker Performance auf den Grüns, denn trotz einiger Schwierigkeiten vom Tee knallte der Youngster mit gleich acht Singleputts eine 68 (-4) aufs Tableau und startet so aus den Top 10 ins Wochenende. Am Moving Day peilt der Rohrmooser nun klarerweise eine weitere tiefe Runde an um auch am Finaltag noch um die Spitzenplätze mitspielen zu können.

Bernd Wiesberger hatte den schwierigen DLF G & CC an den ersten beiden Tagen ebenfalls richtig gut im Griff und startet nach Runden von 71 (-1) und 70 (-2) Schlägen nur knapp hinter den besten 10 in den Samstag. Die Konstellation will es zusätzlich so, dass Matthias Schwab und Bernd Wiesberger am Samstag Seite an Seite die 3. Runde bestreiten.

Matthias gleich hellwach

Beiden glückt der Start mit einem soliden Par durchaus souverän, während Matthias danach auch von der zweiten Bahn ohne Probleme weiterkommt, muss Bernd ein frühes Bogey einstecken. Auch danach hat der Youngster soweit alles im Griff und garniert den soliden Start mit seinem ersten Birdie am Par 5 der 4.

Das heizt den Birdiemotor des Rohrmoosers auch sichtlich richtig an, denn auch die 5 wirft einen roten Eintrag ab, womit er sogar den Doppelpack schnürt. Bernd Wiesberger hingegen muss nach wie vor noch auf das erste Erfolgserlebnis warten. Auf der 7 erwischt es dann aber auch Matthias Schwab zum ersten Mal etwas und er kann vom zähen Par 4 nur nach einem Bogey wieder seiner Wege ziehen

Sofort allerdings setzt der Schladming-Pro am Par 5 der 8 den Konter und stellt sein Tagesscore postwendend wieder auf 2 unter Par. Bernd Wiesberger schafft es seit dem frühen Schlagverlust zwar weitere Fehler zu vermeiden, wartet aber nach wie vor noch auf das erste Erfolgserlebnis am Moving Day. Richtig hart wird es dann für den Routinier auf der 9, denn ein Doppelbogey am kurzen Par 4 – nach verzogenem Abschlag und Dreiputt – lässt ihn fast im freien Fall am Leaderboard nach unten purzeln.

Die Doublette scheint auch ein Wirkungstreffer gewesen zu sein, denn gleich die 10 und die 11 brummen ihm die nächsten Fehler auf, nachdem nun auch seine Eisen zu streuen beginnen. Erst das Par 3 der 12 lässt den Oberwarter dann endlich den Birdiebann brechen. Matthias Schwab spult zu dieser Zeit weiterhin ganz sicher die Pars ab und bleibt damit dem absoluten Spitzenfeld hartnäckig erhalten.

Das Erfolgserlebnis spornt Bernd auch sichtlich etwas an, denn auch auf der 13 findet der Putt den Weg ins Ziel, was sein Gesamstscore wieder auf Level Par zurückdreht. Ausgerechnet vor der megaschweren 14 muss der Flight dann eine kleine Zwangspause einlegen. Etwas aus dem Rhythmus verschwinden die Annäherungen dann auch in der Collection Area, von wo aus beide das Par nicht mehr kratzen können.

Nasses Finish

Im Gleichschritt setzen die beiden am darauffolgenden Par 5 aber den Konter und holen sich den eben abgegebenen Schlag sofort wieder zurück. Nachdem Matthias dann zunächst auf der 16 (Par 3) einen wichtigen Putt zum Par locht, zündet er auf der 17 ein messerscharfes Eisen und legt den Ball bis auf einen Meter zur Fahne. Der Putter lässt sich nicht zweimal bitten und spendiert Österreichs Shooting-Star das nächste Birdie.

Nach gutem Abschlag reitet der Vanderbilt Commodore dann am abschließenden Par 5 die Attacke, bleibt jedoch kurz vor dem Grün im Wasser hängen und muss sich so zum Abschluss mit einem Bogey und der 70 (-2) zufrieden geben, womit er jedoch als 6. noch klar die Chance auf ein Topergebnis wahrt. Bernd Wiesberger unterschreibt schließlich nur die 75 (+3), was ihn deutlich bis auf Platz 38 zurückfallen lässt.

“Im gesamten betrachtet war die Runde heute okay. Ich traf die Bälle gut und auch das Putten war wieder okay. Das Bogey auf der 18 war auch etwas der schwülen Hitze geschuldet. Ich wollte das 570 Meter Par 5 attackieren, aber ich schwitzte auf den Händen, bekam sie nicht richtig trocken und rutscht beim Schwung etwas ab, weshalb der Schlag misslang und zu kurz im Wasser endete. War schade das Ende, aber es sieht für morgen recht gut aus”, beschreibt Matthias das Problem beim abschließenden Wasserball.

Matthias Schwab Scorecard Runde 3

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass Matthias Schwab sein Spiel am Samstag richtig gut auf Schiene hatte. Der junge Steirer traf zehn Fairways und in Folge auch 13 Grüns, womit er seinen Schnitt der letzten Tage fast 1:1 bestätigt. Mit erneut 28 Putts und gleich 8 Singleputts ist die 70 schnell erklärt.

Bernd Wiesberger Scorecard Runde 3

Bernd Wiesberger hatte am Moving Day sichtlich viel härter zu kämpfen, was schon in der Teebox begann und sich bis auf die Grüns durchzog. Mit nur neun getroffenen Spielbahnen erschwerte er sich schon bei den Abschlägen die Aufgabe. Auch das Kurzgemähte traf er nur elf mal und benötigte darüber hinaus sogar 32 Putts, was zeigt warum es am Samstag nicht wirklich laufen wollte.

Callum Shinkwin (ENG) (68) und Julian Suri (USA) (71) – der US-Amerikaner verspielt mit Doppelbogey am Schlussloch die alleinige Führung – gehen bei gesamt 11 unter Par als Co-Leader in den Finaltag.

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In die Top 10 katapultiert

HERO INDIAN OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab katapultiert sich mit einer 68 vor dem Wochenende in die Top 10. Bernd Wiesberger ist nach der 70 im DLF G & CC auf gutem Weg seiner Saison endlich die richtige Richtung zu verpassen.

Matthias Schwab haderte zu Beginn seiner Auftaktrunde mit ein paar schlechteren Balllagen, was für einen eher verhaltenen Start sorgte. Schlussendlich unterschrieb Matthias aber eine 72 (Par) und startet somit aus dem Mittelfeld in den zweiten Spieltag. Bei lediglich fünf Schlägen Rückstand auf die Spitze, könnte er sich mit einer guten Freitagsrunde in durchwegs vielversprechende Position spielen.

Zwar läuft Matthias am Freitag dann länger dem ersten Birdie hinterher, mit sicheren Pars macht er zu Beginn seiner zweiten Runde aber auch nichts falsch. Dies ändert sich dann jedoch auf der 7, denn mit dem ersten Schlagverlust büßt der Youngster doch einige Ränge im Klassement ein. Das Bogey weckt den Schladming-Pro aber sichtlich richtiggehend auf, denn gleich das Par 5 danach lässt auch das erste Birdie springen, was sein Score in windeseile wieder auf Level Par zurückdreht.

Das bringt Matthias auch sichtlich richtig auf den Geschmack, denn wie schon am Vortag wirft auch diesmal die 9 einen Schlaggewinn ab, womit er sogar noch vor dem Turn den roten Doppelpack schnürt. Ein Bogey zu Beginn der Backnine bremst die Aufbruchsstimmung dann jedoch wieder abrupt ab. Unterkriegen lässt er sich vom kleinen Rückschlag aber nicht, denn schon das Par 3 der 12 überredet er zum nächsten Birdie und taucht so rasch wieder in den Minusbereich ab.

Jetzt läuft der Birdiemotor des Rohrmooser so richtig heiß, denn auch die 13 lässt ein Erfolgserlebnis springen, womit sich Matthias sogar bereits an die Top 20 heranpirscht. Da sich in Folge auch die 17 als gewinnbringend erweist, schließt der Vanderbilt Commodore sogar zu den Top 10 auf. Zum krönenden Abschluss eines richtig guten Auftritts locht Matthias dann auch noch am Par 5 der 18 den fälligen Birdieputt, unterschreibt so die 68 (-4) und startet damit als 8. auch aus sehr vielversprechender Position ins Wochenende.

Nach der Runde meint er: “Es begann heute nicht sehr vielversprechend weil die Drives nicht gut gelangen. Mit Verlauf der Runde wurde das dann aber besser und vor allem durch das gute Putting gelang mir am Ende die Runde mit 4 unter Par.”

Auf der zweiten Runde zeigt Österreichs Shooting Start auch eindrucksvoll, dass er aus wenig viel machen kann, denn mit nur acht getroffenen Fairways will vom Tee am Freitag nicht allzuviel gelingen. Zwar erreicht er trotz allem immerhin 13 Grüns, mit nur 28 Putts und gleich acht Singleputts holt er aber auf den Grüns die Kohlen aus dem Feuer.

Auf gutem Weg

Bernd Wiesberger wusste zum Auftakt im megaschweren DLF G & CC mit starker Birdiequote durchaus zu überzeugen. Lediglich mit zwei Doppelbogeys, nach Problemen vom Tee, bremste sich der Burgenländer selbst etwas aus. Nach der 71 (-1) startet er aber aus aussichtsreicher Position in den zweiten Spieltag und könnte seiner Saison in Indien den dringend benötigten Turnaround verpassen.

Genau daran arbeitet der Oberwarter dann auch von Beginn an, denn auch der zweite Spieltag beginnt äußerst vielversprechend. Nach sicheren drei Pars zu Beginn, geht sich auf der 13 das erste Birdie des Tages aus, das Bernd klar bis an die Spitzenränge heranbringt. Anders als im Vortag kann er danach auch Fehler vermeiden und darf sich kurz vor dem Turn am Par 5, der 18 über sein bereits zweites Erfolgserlebnis freuen, womit er auch endgültig die Top 10 knackt.

Auch auf den Frontnine zeigt sich Bernd am Freitag bombensicher und notiert Par um Par, womit er nicht nur nichts falsch macht, sondern sich außerdem hartnäckig vorne festkrallt. Erst die 7 erweist sich dann nach verpasstem Fairway und Grün erneut als etwas zu harte Nuss. Zwar muss er, anders als am Vortag, diesmal kein Doppelbogey einstecken, ganz ungeschoren lässt ihn das Par 4 aber nicht davonkommen und knöpft ihm den ersten Schlag am Freitag ab.

Beeindruckt zeigt er sich vom einzigen Bogey am zweiten Spieltag aber nicht, denn er verpasst danach zwar am darauffolgenden Par 5 den sofortigen Konter, holt dies dafür aber auf seiner Schlussbahn, der 9, nach und unterschreibt so die sehenswerte 70 (-2), womit er sich als 12. nur knapp hinter dem absoluten Spitzenbereich festsetzt.

Erneut agierte Bernd im langen Spiel sicherer als noch in der Vorwoche, was vor allem auf dem schwierigen Terrain des DLF G & CC ganz klar der Schlüssel zum Erfolg ist. Zwar trifft er am Freitag nur zehn Fairways, liegt aber sehr oft nur knapp neben den Spielbahnen und hat so meist keinerlei Probleme die Grüns zu finden, was am zweiten Tag auch 14 mal klappen soll. Mit 31 Putts muss er am Kurzgemähten um zwei mal öfters ansetzen als noch zum Auftakt.

Julian Suri (USA) gibt mit der bereits zweiten 67 (-5) und bei gesamt 10 unter Par das Tempo vor.

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Starke Quote

HERO INDIAN OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger glänzt zum Auftakt im DLF G & CC mit starker Birdiequote, bremst sich mit zwei Doppelbogeys jedoch selbst etwas aus. Matthias Schwab eröffnet mit einer 72 durchwegs souverän.

Bernd Wiesberger, der erstmals nicht mit der Weltelite beim zeitgleich stattfindenden Dell Match Play aufteen darf, muss sich stattdessen in Neu Delhi mit Europas und Asiens Spielern außerhalb der Top 64 der Welt abschwitzen. Der Burgenländer hatte nach dem Missed Cut in Kuala Lumpur einige Tage Zeit die streuenden Eisen wieder auf Linie zu bringen um den dringend benötigten Turnaround in die Wege zu leiten.

Der Start klappt mit anfänglichen recht sicheren Pars dann auch ohne gröbere Probleme. Auf dem megaschweren Platz garniert er den gelungenen Beginn dann auf der 6 mit dem ersten Birdie, tritt sich jedoch postwendend danach ein Doppelbogey ein, was ihn klarerweise weit zurückwirft. Der Konter passt jedoch und er stellt sein Score schon auf der 8 wieder zurück auf Level Par.

Den kurzen Schock vom Doppelbogey hat der Burgenländer aber sichtlich gut weggesteckt, denn auf den Backnine kommt der Birdiemotor dann so richtig auf Touren. Bernd kann sowohl die 11 als auch die 12 (Par 3) zu weiteren roten Einträgen überreden und dockt so bereits an den Top 10 an. Erneut allerdings zerstört dann eine weitere Doublette die bisherigen Bemühungen und wirft ihn erneut auf den Ausgangspunkt zurück.

Nach starker Annäherung und gestopftem Putt aus einem guten halben Meter gelingt aber schon am Par 5 der 15 wieder der Sprung zurück in den Minusbereich. Konzentriert spult er danach die verbleibenden Bahnen ab und hat am abschließenden Par 5 sogar etwas Pech, dass der Birdieputt noch am Ziel vorbeischleicht. Mit der 71 (-1) legt sich der Oberwarter als 28. jedenfalls eine mehr als gesunde Basis und hat am Freitag nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit.

Ein Blick auf die Statistik offenbart auch die Probleme bei den beiden Doppelbogeys, denn schon vom Tee fand der Burgenländer die Spielbahnen nicht, was in Folge auch in gemissten Grüns mündete. Richtig wild erwischte es ihn überhaupt auf der 14 wo er erst mit dem fünften Schlag das Kurzgemähte erreichte. Mit der starken Birdiequote und der Vermeidung dicker Dinger könnte sich Indien aber als der Turnaround einer bislang sehr verhaltenen Saison erweisen.

Nach der Runde meint er: “Ich hab heute zum größten Teil echt gutes Golf gespielt. Leider haben mir ein schwacher Drive auf der 7 und etwas Pech rund ums Grün auf der 14 viele Schläge gekostet. Ich konnte mich aber immer direkt nach den Fehler mit Birdies zurück ins Spiel bringen. Ich werd versuchen morgen Früh das solide Spiel direkt in die zweite Runde mitzunehmen.”

Souverän eröffnet

Matthias Schwab kehrt nach Neu Delhi zurück, wo er im Vorjahr mit Platz 4 sein erstes Topergebnis holte und den steilen Aufstieg auf der European Tour einleitete. Am vielleicht schwersten Golfplatz der Saison außerhalb der Majors möchte der Schladminger auch heuer seine Stärken, das grundsolide lange Spiel, wieder ausspielen. Im DLF Country Club lauern abseits der engen Spielbahnen jede Menge unspielbare Situationen, was dem Feld traditionell eine Lawine von Doppelbogeys und Schlimmerem einbrockt.

Matthias findet sich zunächst aber wie schon im letzten Jahr durchaus gut zurecht und beginnt mit drei souveränen Pars sehr unaufgeregt. Erst ab der 13 wird es zusehends bunter auf der Scorecard. Zunächst erwischt es den Youngster mit zwei aufeinanderfolgenden Bogeys, was er mit einem Birdie auf der 15 aber schnell etwas auszukontern weiß. Jedoch entpuppt sich auch das Par 3, der 16 als etwas zu zäh und knöpft ihm den eben herausgeholten Schlag postwendend wieder ab.

Noch einmal setzt Matthias aber gleich darauf einen Konter, ehe er sein Spiel wieder in zusehends ruhigere Fahrwässer leiten kann und zu Beginn der Frontnine weitere Pars notiert. Das Par 5 der 4 hat der Rohrmooser dann aber wieder richtig gut im Griff und dreht mit seinem dritten Birdie des Tages sein Score wieder zurück auf Level Par.

Ausgerechnet am letzten Par 5 der Runde wird es dann aber wieder unangenehm, denn die 8 lässt ihn nur nach sechs Schlägen wieder seiner Wege ziehen, womit der Schladming-Pro wieder in den Plusbereich zurückrutscht. Fast trotzig stopft Matthias aber am abschließenden Par 4 der 9 noch den fälligen Birdieputt und verhindert so noch seine allererste Indien-Runde über Par. Mit der 72 (Par) legt er als 46. außerdem den Grundstein für eine weitere erfolgreiche Turnierwoche.

“Ich hatte heute einen schwachen aber auch etwas unglücklichen Start in die Runde. Einige schlechte Balllagen bereiteten mir früh Schwierigkeiten, die Par-Runde ist aber auf diesem schwierigen Platz prinzipiell okay und ich kann damit leben. Letztes Jahr startete ich mit Runden von 71 und 72 Schlägen und wurde am Ende 4. Mal schauen wie es morgen weiterlaufen wird und was sich noch ergibt”, fasst Matthias Schwab die Auftaktrunde zusammen.

Wie unglaublich zäh sich die Par 72 Wiese in Neu Delhi wirklich spielt zeigt auch ein Blick auf die Statistik seiner ersten Runde. Matthias agierte durchaus stark von Tee bis Grün und verfehlte nur ganze vier Grüns, was jedoch automatisch Bogeys zur Folge hatte. Dass Stephen Gallacher (SCO) und Julian Suri (USA) als Führende nach richtig starken 67er (-5) Runden lediglich fünf Schläge weit weg sind, zeigt darüber hinaus wie schnell er die Lücke nach vorne mit am Freitag schließen könnte.

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Vorfreude auf Indien

HERO INDIAN OPEN – VORSCHAU: Matthias Schwab kehrt mit einiger Vorfreude in den DLF G & CC von Neu Delhi zurück, fuhr er doch letztes Jahr an eben dieser Wirkungstätte sein erstes Topergebnis auf der European Tour ein. Bernd Wiesberger hofft ausgerechnet auf einem der schwersten Plätze des Jahres endlich so richtig auf Touren zu kommen.

Matthias Schwab zeigte letztes Jahr in Indien in eindrucksvoller Manier welch unglaubliches Potenzial in dem jungen Steirer wirklich schlummert, denn der DLF G & CC von Neu Delhi zählt zu den mit Abstand schwersten Plätzen des gesamten Jahres. Die schwierig anzuspielenden Plateau-Grüns, unangenehme Schräglagen und teils stark ondulierte Grüns hängten etlichen Spielern richtig hohe Scores um.

So kam es, dass der Platz sogar mit einer schier unglaublichen Statistik aufwarten konnte, denn letztes Jahr gab es nicht eine einzige Spielbahn wo nicht zumindestens ein Spieler ein Doppelbogey notieren musste. Matthias Schwab jedoch kam mit dem diffizilen Par 72 Gelände von Donnerstag bis Sonntag gut zurecht, notierte nicht eine einzige Runde über Par und durfte sich schlussendlich mit Rang 4 über sein erstes absolutes Topergebnis auf der European Tour freuen.

Rückwirkend betrachtet war Indien auch soetwas wie der Startschuss oder der Grundstein für die enorm starke Rookie Saison des Schladming-Pros, denn so richtig in Verlegenheit womöglich die Tourkarte zu verlieren, kam er in der restlichen Saison eigentlich nie und hatte auch recht früh Gewissheit, dass er auch 2019 auf Europas größter Golfbühne wird aufteen dürfen. In diesem Jahr hofft der Rohrmooser klarerweise auf ein ähnlich gutes Turnier, auch um sich in den Top 50 des Race to Dubai richtig festkrallen zu können.

Endlich auf Schiene?

Bernd Wiesbergers Ausgangslage hingegen ist alles andere als angenehm. Nach der Handgelenksverletzung – die ihm nach der langen Pause laut eigenen Aussagen überhaupt keine Probleme mehr bereitet – wartet der Burgenländer noch darauf endlich so richtig in Schwung zu kommen. Vor allem hat er etliche Schwierigkeiten wirklich alle Aspekte seines Spiels richtig auf Schiene zu bringen, denn bislang machte ihm zumindestens immer ein Bereich einen Strich durch die Rechnung.

Am schwerwiegendsten fällt dabei mit Sicherheit seine Performance auf den Grüns ins Gewicht, denn in der Puttstatistik der Putts pro Runde belegt er mit 32 Putts im Schnitt überhaupt nur Platz 261 von 263 geführten Spielern. Letzte Woche am geliebten Saujana CC von Kuala Lumpur ließen ihn darüber hinaus noch dazu die Eisen im Stich, was schließlich in einem klaren Missed Cut endetet.

Nach wie vor ist damit der 42. Platz von Abu Dhabi Bernds bislang bestes Saisonergebnis, womit er sich keinesfalls zufrieden zeigen kann. Soll in Neu Delhi nun endlich der erhoffte Turnaround der Saison gelingen, wird er auf dem megaschweren Geläuf jeden Fall alle Aspekte seines Spiels voll auf Linie benötigen. In Neu Delhi wird einmal mehr eine von Smog geprägte Hitzeschlacht auf die Akteure warten, denn jeden Tag sind Werte jenseits der 30 Grad Celsius vorhergesagt.

Es wird in diesem Jahr auch definitiv einen neuen Indien Champion geben, denn Titelverteidiger Matt Wallace (ENG) – der sich letztes Jahr im Stechen gegen Landsmann Andrew “Beef” Johnston durchsetzte – teet beim parallel stattfindenden Dell Technologies Match Play auf. Los geht es für Matthias Schwab bereits um 02:45 MEZ auf der 10. Bernd Wiesberger folgt um 07:45 MEZ von der 1 weg.

 

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Vom Auftakt gezehrt

MAYBANK CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab verputtet auf den enorm langsamen Grüns den Freitag regelrecht, cuttet dank der starken Auftaktrunde aber trotz einer 75 in Schlagdistanz zu den Top 10 ins Wochenende. Bernd Wiesberger kann auch im Saujana G & CC seiner Saison nicht die benötigte Richtung verpassen und scheitert einmal mehr am Cut.

Die Rolle als Testpilot mit allererster Startzeit meisterte Matthias Schwab in Kuala Lumpur mit Bravour, pflügte mit 66 Schlägen (-6) bärenstark seinen Weg zurück ins Clubhaus und übernachtete so mit nur einem Schlag Rückstand auf die Führung.

Der Freitag beginnt dann mit später Startzeit und einem Birdie am Par 5 der 1 zwar nach Maß, schon die 2 und die 3 erweisen sich jedoch als etwas zu harte Nuss und werfen den Rohrmooser rasch in den Plusbereich zurück. Nur kurrzeitig kann er danach sein Spiel stabilisieren, denn mit dem nächsten Fehler geht es schon auf der 8 weiter im Klassement zurück.

Zu Beginn der Backnine, wo es am Donnerstag noch ein Bogey setzte, geht es dann aber wieder in die richtige Richtung, denn mit einem Birdie auf der 10 spielt er sich wieder unter die Top 10 nach vor. Auf den immer schlechter werdenden Grüns kommt Matthias aber auch mit dem schnellen Birdie zu Beginn der zweiten Neun nicht wirklich in Fahrt, denn nach einer weiteren kleinen Parserie büßt er mit seinem bereits vierten Bogey des Tages auf der 15 wieder Ränge ein.

Des Schlechten noch nicht genug schnürt er mit weiteren Fehlern danach sogar den Bogeytriplepack und rutscht damit sogar bis ins Mittelfeld zurück. Zwar geht sich dann zum Abschluss am Par 5 der 18 noch ein Erfolgserlebnis aus, die 75 (+3) stand aber mit Sicherheit nicht auf seinem Wunschzettel. Dank der richtig starken Auftaktrunde cuttet der Youngster als 22. aber immerhin noch klar in Schlagdistanz zu den Top 10 ins Weekend.

Der Schuldige an der 75 ist am Freitag schnell ausgemacht: der Putter. Zwar streut er auch vom Tee am Nachmittag mehr als noch am Vortag, trifft dafür aber sogar um ein Grün mehr. Mit den immer holpriger werdenden und unglaublich langsamen Grüns kommt Matthias am zweiten Spieltag aber überhaupt nicht zurecht und muss allein am Kurzgemähten satte 37 mal ansetzen, was eine deutliche Sprache spricht.

“Ich habe heute leider während der gesamten Runde nicht zu meinem Spiel gefunden. Vor allem das Putten hat heute überhaupt nicht funktioniert. Zum Glück hab ich keinen zu großen Rückstand auf die Führung aufgerissen”, fasst Matthias Schwab die verkorkste zweite Runde mit eigenen Worten zusammen.

Kein Saison-Turnaround

Nicht nur der Schladminger puttete zum Auftakt noch deutlich besser als zuletzt, auch Bernd Wiesberger zeigte sich auf seinen besten Grüns des Jahres sichtlich mehr in Birdielaune und holte sich 6 Erfolgserlebnisse ab. Eine Schwächephase auf den zweiten 9, wo er auf einer Strecke von 6 Löchern gleich viermal das Grün verfehlte und kein einziges Mal das Par retten konnte, verhinderte aber besseres als die 71 (-1) und Platz 41.

Der Freitag könnte mit einem Birdie am Par 5 der 1 dann kaum besser beginnen, doch wie bei seinem Landsmann währt auch hier die Freude nur kurz, nachdem sich die 2 als etwas zu zäh entpuppt. Dann enden jedoch die Parallelen zum österreichischen Youngster, denn anders als Matthias muss Bernd nicht nur kein Bogey auf der 3 notieren, sondern kann das Par 4 sogar zum nächsten Birdie überreden.

Das Hin und Her setzt sich aber auch danach weiter fort, denn mit dem nächsten Fehler rutscht er schon auf der 4 abermals zurück auf Level Par und muss sich nach seinem dritten Bogey des Tages auf der 6 sogar erstmals mit dem Plusbereich anfreunden. Das fehlerbehaftete Spiel kann er auch in Folge nicht ablegen und hat nach weiterem Bogey auf der 8 erstmals sogar die gezogene Linie über seinem Namen stehen.

Auch nach dem Turn will sich kein wirklich brauchbarer Rhythmus einstellen und mit dem nächsten Schlagverlust auf der 12 rückt das rettende Cutufer in immer weitere Ferne. Da sich dann auch auf der 16 nur ein Bogey ausgeht, ist das verpasste Wochenende endgültig Gewissheit. Schließlich unterschreibt der Burgenländer auf einer seiner Lieblingswiesen nur die 76 (+4) und hat damit als 99. einmal mehr in diesem Jahr an einem Wochenende frei.

Thomas Pieters (BEL) geht nach der 69 (-3) und bei gesamt 8 unter Par als Leader in den Moving Day.

Gefühl verlassen

Waren es beim Qatar Masters noch die Putts, die dem Oberwarter trotz knapp geschafften Cuts reihenweise den Nerv zogen, so wollen in Kuala Lumpur teilweise auch die Eisen nicht so wie Bernd es gern hätte, was auch zu dem schwarzen Stretch nach dem Turn am Donnerstag führte.

Die Statistik liest sich am Freitag nahezu identisch mit der Donnerstagsrunde, allein das Gefühl für die Grüns verlässt Bernd erneut. Mit satten fünf Putts mehr als noch am Vortag – er benötigt am Freitag 35 Anläufe am Kurzgemähten – sind die fünf Schläge mehr im Rundenscore rasch gefunden.

Mit dem bereits sechsten verpassten Cut bei nun neun Starts verabsäumt er es auch seiner Saison endlich die richtige Richtung zu verpassen. Nach wie vor ist der 42. Platz in Abu Dhabi mit knapp 34.000 Euro Preisgeld das klar beste Resultat in diesem Jahr.

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Den Dreh heraussen

MAYBANK CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab stürmt mit 7 Birdies auf Platz 3 mit 66 Schlägen. Wiesberger verspielt kapital einen heißen Start.

Die Rolle als Testpilot mit allererster Startzeit meistert Matthias Schwab in Kuala Lumpur mit Bravour, pflügt mit 66 Schlägen (-6) bärenstark seinen Weg zurück ins Clubhaus und übernachtet so mit nur einem Schlag Rückstand auf die Führung.

Aber nicht nur der Schladminger puttet deutlich besser als zuletzt, auch Bernd Wiesberger zeigt sich auf seinen besten Grüns des Jahres deutlich mehr in Birdielaune und holt sich 6 Erfolgserlebnisse ab. Eine Schwächephase auf den zweiten 9, wo er auf einer Strecke von 6 Löchern gleich viermal das Grün verfehlt und kein einziges Mal das Par retten kann, verhindert besseres als die 71 und Platz 41.

Schwab  mit starker Auftaktrunde

Matthias Schwab startet mit allererster Startzeit von der 10 weg mit einem Shocker ins Turnier, nachdem er sich drei Putts zum Auftaktbogey genehmigt. Rasch findet der Schladminger jedoch zu seinem Spiel und weiß die frischen Grüns erstmals am Par 5 der 13 zu seinen Gunsten mit Birdie auszunutzen. Der 24-jährige Steirer kann danach sogar dem längsten Par 4 am Platz, der 14 einen weiteren Schlag abluchsen, nachdem er von außerhalb des Grüns einchippt. Nach einem weiteren Erfolgserlebnis an der 17 schließt er seine ersten 9 Löchern bereits in 2 unter Par ab.

Auf den vorderen 9 erwärmt sich der Putter in der Tropenhitze weiter: ein Birdie-Doppelschlag katapultiert Schwab erstmals in die Spitzengruppe. Im letzten Drittel macht er noch zwei Schläge gut, setzt mit der 66 eine tolle frühe Marke bei 6 unter Par und ist am Ende des Tages noch immer auf Position 3 zu finden. Mit nur 28 Putts zeigt er vor allem auf den Grüns eine deutlich bessere Leistung als zuletzt: “Ich konnte mein Spiel die letzten zwei Wochen weiter entwickeln. Es ging heute schon relativ gut. Das lange Spiel war ok, ich konnte die Bälle gut kontrollieren und auch das Putten war besser als die Wochen zuvor,” gibt er entsprechend auch eine rundum positive Zusammenfassung seiner Leistung.

Bernd mit deutlich mehr Putterfolg

Bernd Wiesberger folgt nur kurze Zeit später an der 10 und legt mit zwei schnellen Birdies sogar noch besser los. Den ersten Schlagverlust an der schweren 14 nach verzogenem Abschlag kontert der Burgenländer tapfer mit zwei weiteren Birdies und hat zur Halbzeit bereits 3 unter Par auf seinem Konto.

Auch auf die Front 9 schwingt sich der vierfache European Tour-Sieger mit Birdie und scheint damit endgültig auf den geliebten Grüns von Kuala Lumpur seinen Puttfrust abzuschütteln. Das Bogey an der 2, dem 451 Meter langen Par 4 nach gemisstem Fairway und Grün, bringt jedoch plötzlich Unsicherheit in sein Spiel.

Bernd streut auf dem engen Kurs gefährlich seine Golfschläge und gibt an der 4, 6 und 7 weitere Schläge ab, wobei er nach verfehlten Annäherungsschlägen kein einziges Mal das Par mehr kratzen kann. Mit dem Bogey am letzten Par 3 hat Bernd seinen gesamten roten Bonus aufgebraucht und ist wieder zurück auf Anfang, bei Even Par. Am vorletzten Loch rafft er sich noch zu einem 6. Birdie auf und rettet mit der 71 zumindest eine zartrote Auftaktrunde. Zwar puttet Bernd besser als zuletzt (ohne Dreiputt und 30 Putts, davon 6 Singleputts), allerdings kann er bei 6 verfehlten Grüns nur ein einziges Mal das Par retten. “Wirklich gutes Golf über 12 Löcher gespielt und dann 6 Löcher des totalen Disasters,” kommentiert er seine Runde, “ich muss jetzt noch einiges in meinem Spiel aussortieren um Morgen wieder in die richtige Richtung zurück zu finden.”

Im Saujana G&CC wird jedoch am Donnerstag ultratief gescort: der Philippino Angelo Que marschiert mit nicht weniger als 9 Birdies auf den ersten 11 Löchern brandheiß los, fällt mit zwei Doppelbogeys jedoch am Ende auf 6 unter Par zurück. Die Führung teilen sich der australische Spezialist für kurze Golfplätze, Marcus Fraser und der Spanier Nacho Elvira bei 7 unter Par.

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Von der Wüste in die Tropen

MAYBANK CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Matthias Schwab hofft nach den Wüstenturnieren und einer einwöchigen Turnierpause im tropischen Kuala Lumpur auf ein Topergebnis. Bernd Wiesberger will auf den geliebten Grüns des Saujana G & CC endlich richtig die Saison-Kurve kratzen.

Matthias Schwab konnte sich mit den letzten Turnieren des Desert Swings nur bedingt zufrieden zeigen. Zunächst setzte es im Oman bei windigen Verhältnissen einen deutlich verpassten Cut – den bislang einzigen der Saison – danach lief es in Doha bei den Qatar Masters zwar besser, mit Rang 31 schwamm er aber “nur” mit dem Feld und verpasste es so auch sich in den Top 50 des Race to Dubai festzukrallen.

In der einwöchigen Turnierpause hofft Matthias nun neben Regeneration auch die richtigen Justierungen bei den Stellschrauben gefunden zu haben um wieder im absoluten Spitzenfeld mitspielen zu können. Laut eigenen Aussagen zeigte er sich mit der Qualität seines langen Spiels durchaus zufrieden, haderte jedoch durchwegs in Doha mit seiner Puttleistung und einigen ausgelassenen Chancen.

Im Saujana G & CC von Kuala Lumpur wird der Rohrmooser auch klar sein A-Game vom Tee benötigen, denn auf den engen Spielbahnen werden gut platzierte Abschläge der Grundstein für eine erfolgreiche Woche sein. Die Tropengrüns könnten Matthias im Gegensatz zum eher strichigen Kurzgemähten in Doha auch durchaus entgegenkommen, was für ein richtig erfolgreiches Turnier sorgen könnte.

Zurück am Rekordplatz

Für Bernd Wiesberger verliefen die letzten Wochen und Monate sicherlich nicht nach Plan. Seit seinem Comeback nach der langen Verletzungspause stemmte der Burgenländer bei insgesamt acht Turnieren nur dreimal den Cut, wobei ein 42. Platz in Abu Dhabi das bislang klar beste Ergebnis der Saison darstellt.

Wo genau der Hund im Spiel des vierfachen European Tour Siegers begraben liegt zeigt ein Blick auf die Statistik: Knapp 32 Putts im Schnitt pro Runde lassen ihn nur auf Platz 257 von 259 geführten Spielern rangieren, was eine mehr als eindeutige Sprache spricht.

Umso mehr rechnet sich Bernd in Kuala Lumpur aus, denn mit den Grüns im Saujana GC kommt er so gut wie kaum wo anders auf der Welt zurecht. Auf dem Par 72 Gelände in der Hauptstadt Malaysias stellte Bernd sogar im Jahr 2017 einen inoffiziellen Rekord mit 9 Birdies in Folge auf. Inoffiziell nur deshalb, weil auf dem weichen Geläuf mit Besserlegen gespielt werden musste.

Mit weiterhin starkem langen Spiel – schon in den letzten Wochen zeigte er sich von Tee bis Grün unglaublich solide und war bei den Grüntreffern in Doha sogar Zweitbester – und verbesserter Performance auf den Grüns könnte sich Malaysia als der Turnaround einer bislang sehr verhaltenen Saison erweisen.

Das Wetter könnte einmal mehr in Kuala Lumpur für langwierige Verzögerungen sorgen. Wie üblich in dieser Region sind zu dieser Jahreszeit nahezu täglich Gewitterpausen möglich, was darüber hinaus auch für durchgehend weiche Verhältnisse sorgen könnte.

Los geht es für Matthias Schwab mit allererster Startzeit bereits um 00:40 MEZ auf der 10. Nur eine halbe Stunde später folgt Bernd Wiesberger um 01:10 MEZ ebenfalls von der 10 weg. Aufgrund der erwartet prekären Wettersituation könnten sich die frühen Startzeiten zusätzlich als hilfreich erweisen.

 

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Leichter Vorstoß

QATAR MASTERS – FINAL: Matthias Schwab bringt zum Abschluss im Doha GC mit der 70 noch eine rote Runde zum Recording und klettert damit noch um ein paar Ränge nach oben. Bernd Wiesberger durchbrach zwar in Qatar die schwarze Serie der verpassten Cuts, einmal mehr macht ihm aber die Performance auf den Grüns einen Strich durch die Rechnung.

Matthias Schwab und Bernd Wiesberger fanden am Moving Day bei recht windigen Verhältnissen nach wie vor kein richtiges Rezept für die strichigen Grüns des Doha GC. Vor allem Matthias Schwab zeigte sich mit der Qualität seines Spiels von Tee bis Grün im Großen und Ganzen zufrieden, haderte jedoch mit der Performance am Kurzgemähten. Am Finaltag hoffen nun beide die Greens entschlüsseln zu können um noch so weit wie möglich in Richtung Norden des Leaderboards marschieren zu können.

Anders als an den Vortagen findet Matthias Schwab dann am Sonntag aber nicht schon am Par 5, der 1 das erste Birdie und tritt sich zu allem Überfluss kurz darauf am Par 3 sogar ein Bogey ein, was für einen mehr als verhaltenen Start sorgt. Die Reaktion auf den Schlagverlust wirkt aber regelrecht trotzig, denn schon auf der 4 stopft er den fälligen Birdieputt und spielt sich so in windeseile wieder auf Level Par zurück.

Dass es in dieser Woche aber einfach nicht so richtig nach dem Geschmack des Rohrmoosers laufen will zeigt sich rund um den Turn, denn auch das Par 5 Doppel erweist sich am Sonntag nicht als gewinnbringend und lässt vorerst keinen weiteren Schlaggewinn springen.

Matthias spult jedoch zumindestens sicher die Pars ab und kommt so nie wirklich in Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen. Das kurze Par 4, der 16 hat er dann wieder richtig gut im Griff und taucht so erstmals am Sonntag in den Minusbereich ab. Auf den Geschmack gekommen legt er am darauffolgenden Par 3 sofort nach und stößt so wieder bis ins Mittelfeld nach vor.

Das abschließende Par 5 lässt zwar keinen Schlag mehr springen, mit der 70 (-2) beendet er das Turnier aber mit Sicherheit mit einem guten Gefühl und marschiert außerdem noch um ein paar Plätze am Leaderboard bis auf Platz 31 nach vor.

Nach der Finalrunde hadert er erneut etwas mit seiner Puttleistung: “Es war heute wieder sehr ähnlich wie an den letzten Tagen. Ich putte einfach zu schwach um weiter vorne dabei sein zu können. Gut ist, dass ich weiß was genau mit meinem Spiel lost ist und woran ich arbeiten muss. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es sehr bald besser gehen wird und ich mit guten Puttleistungen wieder vorne mitspielen werde.”

Stecken geblieben

Bernd Wiesberger startet durchaus souverän in die Finalrunde, denn nach zwei anfänglichen Pars hat er das erste Par 3 gut im Griff und nimmt schon früh das erste Birdie mit. Anknüpfen kann er daran aber nicht und rutscht in Folge auf der 6 sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Nach meist souveränen Pars drückt er dann am Par 5 Doppel rund um den Turn den Gasfuß wieder etwas durch und kann zu Beginn der Backnine sein zweites Birdie des Tages notieren. Erneut stellt das Erfolgserlebnis jedoch keine Initialzündung dar, denn schon auf der 11 geht es wieder auf Even Par zurück.

Des Schlechten noch nicht genug zementiert er sich mit einem weiteren Bogey gleich danach regelrecht hinten ein. Zumindestens darf er sich zum Abschluss des Turniers noch über ein Birdie auf der 18 (Par 5) freuen und klettert so mit der finalen 72 (Par) noch um einige wenige Ränge bis auf Platz 55 nach vor.

Die Grüns als Spielverderber

Wo nach wie vor das Hauptproblem im Spiel des Burgenländers liegt zeigt ein Blick auf die Statistik eindeutig. Nach dem Turnier weist Bernd einen Schnitt von sage und schreibe 33,5 Putts auf. Da er parallel dazu sogar 2. des gesamten Feldes bei den Grüntreffern war, spricht dies eine noch viel deutlichere Sprache und zeigt wieviel er allein auf den Greens auf das Feld wirklich verliert.

Ein verfehltes Grün war somit auch sozusagen automatisch eine Bogeygarantie, wobei er am Samstag auf der 11 sogar über ein Triplebogey stolperte und auch sonst immer wieder Dreiputts einstreute. Bereits in den letzten Wochen machte ihm die durchwachsene Performance auf den Grüns einen Strich durch die Rechnung. Mit lediglich zwei bis drei Putts weniger pro Runde in dieser Woche hätte Bernd sogar um den Sieg mitgespielt. Stattdessen geht sich trotz des richtig guten langen Spiels am Ende nur Rang 55 aus, was ihm weder im Race to Dubai noch in der Weltrangliste in irgendeiner Form weiterhilft.

“Es ist nur ein Bereich in meinem Spiel der verbessert werden muss um wieder ganz vorne dabei zu sein. Ich freue mich jetzt auf ein paar Tage Erholung und auf solide Arbeit zu Hause um für das nächste Turnier in Kuala Lumpur wieder voll dabei sein zu können”, spricht Bernd selbst das Problem auf den Grüns nach dem Turnier an.

In der kommenden Woche pausieren nun sowohl Matthias Schwab als auch Bernd Wiesberger und verzichten auf einen Start bei den nun zur European Tour gehörenden Kenia Open in Nairobi, wo Österreich dennoch in Person von Martin Wiegele vertreten sein wird. Ab 21. März geht es jedoch bereits in Kuala Lumpur mit den Maybank Championship weiter, wo erneut beide rot-weiß-roten European Tour Professionals am Start stehen werden.

Justin Harding (RSA) lässt mit einer 66er (-6) Finalrunde die gesamte Konkurrenz hinter sich und triumphiert bei gesamt 13 unter Par.

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