Schlagwort: pga tour

US PGA TOUR 2018

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2017 / 2018

(nach Turnier: BMW CHAMPIONSHIP)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Justin Thomas
22
$8,414,921
2
2
Bryson DeChambeau
25
$7,918,089
3
3
Dustin Johnson
19
$7,836,352
4
5
Justin Rose
17
$7,758,678
5
4
Brooks Koepka
16
$6,943,747
6
6
Bubba Watson
23
$5,647,948
7
7
Tony Finau
27
$5,429,338
8
10
Webb Simpson
25
$5,004,417
9
8
Jason Day
19
$4,907,461
10
11
Francesco Molinari
19
$4,902,042
11
9
Patrick Reed
25
$4,858,667
12
12
Phil Mickelson
23
$4,451,187
13
14
Rory McIlroy
17
$4,130,396
14
15
Rickie Fowler
19
$3,955,337
15
47
Keegan Bradley
26
$3,919,164
16
19
Tiger Woods
17
$3,823,841
17
13
Patrick Cantlay
22
$3,800,162
18
24
Xander Schauffele
26
$3,767,638
19
17
Jon Rahm
19
$3,767,228
20
16
Kyle Stanley
25
$3,725,201
21
20
Tommy Fleetwood
18
$3,709,697
22
18
Marc Leishman
24
$3,607,421
23
21
Cameron Smith
23
$3,449,807
24
25
Kevin Na
25
$3,423,516
25
22
Paul Casey
19
$3,416,321
26
23
Patton Kizzire
28
$3,377,351
27
29
Billy Horschel
26
$3,343,200
28
26
Aaron Wise
28
$3,295,607
29
27
Kevin Kisner
25
$2,972,285
30
28
Pat Perez
23
$2,962,641
31
33
Gary Woodland
26
$2,883,457
32
30
Jordan Spieth
23
$2,793,536
33
31
Chesson Hadley
30
$2,768,863
34
32
Brian Harman
25
$2,733,463
35
34
Ian Poulter
20
$2,714,450
36
35
Luke List
29
$2,710,736
37
36
Chez Reavie
28
$2,700,018
38
37
Alex Noren
18
$2,699,150
39
38
Henrik Stenson
16
$2,680,487
40
39
Andrew Landry
27
$2,642,179
41
40
Byeong Hun An
24
$2,599,264
42
41
Emiliano Grillo
25
$2,493,163
43
42
Ryan Armour
32
$2,485,203
44
44
Rafa Cabrera Bello
20
$2,449,869
45
45
Beau Hossler
28
$2,449,707
46
43
Brandt Snedeker
25
$2,448,970
47
46
Austin Cook
29
$2,448,920
48
49
Andrew Putnam
28
$2,387,382
49
52
Hideki Matsuyama
20
$2,315,477
50
48
Brendan Steele
22
$2,291,128
weiters:
101
101
Alex Cejka
24
$1,198,541
165
165
Stephan Jaeger
26
$422,260

 

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Triumphaler Playoff-Start

THE NORTHERN TRUST – FINAL: Professor Bryson DeChambeau kalkuliert alle Variablen richtig zum klaren Erfolg beim ersten FedExCup Playoff. 

Der von vielen als Eigenbrötler belächelte Bryson DeChambeau holt sich das erste Playoff-Turnier im FedExCup – und jetzt vergeht den anderen das lachen. “Jeder ist auf seine Weise einzigartig,” kommentiert der 24-jährige seinen zweiten Saisonerfolg, “jeder kann sagen, dass es verrückt ist, was ich mache. Aber am Ende des Tages stehe ich hier mit dem Siegespokal.” Der oft verbissene Tüftler, der mit mathematischer Präzision bis ins kleinste Detail sein Golfspiel kalkuliert, ist im Ridgewood GC eine Klasse für sich und gewinnt bei 18 unter Par deutlich, was ihn praktisch unübersehbar als Pick für das US Ryder Cup-Team macht.

Mit vier Schlägen Vorsprung in den Schlusstag gestartet hatte DeChambeau anfangs einige Mühe sein Spiel auf die kalkulierten Höhen zu bringen. Zwei Dreiputt-Bogeys ließen seinen Vorsprung auf Aaron Wise und Tony Finau zur Halbzeit bis auf zwei Schläge schrumpfen. Doch auf dem anspruchsvollen Kurs reichte dem Leader ein Birdie-Doppelschlag auf den Back 9 um den alten Vorsprung wieder herzustellen und mit der 69 ungefährdet als Champion über die Ziellinie zu spazieren.

Tony Finau gewinnt das Rennen der Verfolger bei 14 unter Par, womit sich der baumlange Mann aus Hawaii ebenfalls neuerlich für Jim Furyks Auswahl empfiehlt. Von den Dominatoren der Saison ist erst weiter unten am Leaderboard etwas zu finden: Justin Thomas teilt sich mit Brooks Koepka den 8. Platz, Dustin Johnson folgt erst als 11. Tiger Woods kommt überhaupt nicht mit den Grüns von New Jersey zurecht und ordnet sich weit hinten auf Rang 40 ein.

Im Rennen um die Top 100 im FedExCup, die sich für das zweite Playoff-Turnier qualifizieren, bleiben unter anderem Alex Cejka (108.), Sean O’Hair, Charl Schwartzel und Rory Sabbatini auf der Strecke. Lucky Loser der Woche ist Jason Dufner, der trotz verpassten Cuts als 100. noch weiterkommt.

>> Endergebnis The Northern Trust

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DJ festigt Nummer 1

CANADIAN OPEN – FINAL: Dustin Johnson festigt mit seinem dritten Titel der Saison die Nummer 1-Position in der Weltrangliste.

Dustin Johnson zieht nach dem Triumph bei der RBC Canadian Open mit Bubba Watson als Dreifach-Champion 2018 auf der US PGA Tour gleich. Eine Woche nach dem desaströsen Missed Cut bei der 147. Open steht die Nummer 1 der Golfwelt wieder ganz oben am Stockerl: “Sogar nach dem verpassten Cut letzte Woche hatte ich das Gefühl, den Golfball sehr gut zu treffen,” hakt DJ den Auftritt in Carnoustie rasch unter der Kategorie “blöd gelaufen” ab. “Aber ich musste am Putten arbeiten, was ich auch getan habe. In dieser Woche habe ich den Ball schon deutlich besser zum Rollen gebracht.”

23 unter Par nach vier Runden, dem Birdiefeuerwerk des Dustin Johnson hat im Glen Abbey GC niemand etwas entgegenzusetzen. Dazu kommt der “Heimfaktor” für DJ in Kanada, wo er dank seiner Frau Paulina, Tochter von Eishockey-Legende Wayne Gretzky, von den Fans wie ein Kanadier angefeuert wurde.

Mit drei Schlägen Respektsabstand teilen sich zwei Koreaner den 2. Platz: Ben An und Whee Kim können DJ jedoch am Schlusstag in keiner Phase echt fordern: “Ich habe mir nicht die notwendigen Birdiechancen erarbeitet,” resümmiert An. Der wieder erstarkte Keegan Bradley stürmt mit bester Schlussrunde von 64 Schlägen auf Platz 4 vor und wahrt seine Chancen auf eine Ryder Cup-Nominierung.

>> Endergebnis Canadian Open

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Mama Mia!

QUICKEN LOANS NATIONAL – FINAL: Francesco Molinari läuft in Washington dem Feld mit Rekordvorsprung davon, zu seinem 1. Titel auf der US PGA Tour.

“Es war viel einfacher als ich dachte,” grinst Francesco Molinari nach dem er den Siegespokal beim Quicken Loans National mit Leichtigkeit stemmte. Zur besten Leistung von Tee bis Green kommt eine neue Stärke auf den Grüns, eine für die Konkurrenz tödliche Kombination im TPC Potomac: so locht er aus 18 Metern einen Eagle Putt zu Beginn der Back 9, womit der Italiener endgültig auf und davon marschiert.

Mit der 62 am Schlusstag pulverisiert der jüngere der Molinaris nicht nur den Turnierrekord bei 21 unter Par sondern feiert mit 8 Schlägen Vorsprung den deutlichsten Sieg des gesamten Jahres auf der US PGA Tour. “Deshalb bin ich hergekommen. Es war nicht leicht für mich Paris und die Open de France auszulassen. Aber es war sichtlich die richtige Entscheidung.”

Molinari, der vor der Open Championship nach Amerika wechselte um in Washington und bei der John Deere Classic fette Punkte hinsichtlich der Ryder Cup- Qualifikation zu sammeln, empfiehlt sich damit unübersehbar für die Europa-Auswahl.

In der Art, wie er am Schlusstag etwa einem anstürmenden Tiger Woods davonzog und diesen auf den entscheidenden letzten 9 Löchern mit 29 zu 34 Schlägen mühelos abhängte, sagt viel über das turmhohe Selbstvertrauen des Italieners aus. Platz 2 sichert sich der Amerikaner Ryan Armour bei 13 unter Par, vor dem Koreaner Sung Kang.

Tiger Woods muss dagegen nach Platz 4 beim National weiter auf seinen ersten Titel nach dem Comeback warten und bleibt auch um einiges von seinem wichtigen Etappenziel, der Rückkehr unter die Top 50 der Welt, entfernt. Der Sprung vom 82. auf den 67. Rang qualifiziert ihn noch nicht für sein Lieblingsturnier, dem WGC Bridgestone Invitational.

>> Endergebnis Quicken Loans National

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Erster Dreifach-Champion

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – FINAL: Bubba Watson fängt erneut Paul Casey in River Highlands ab und kürt sich zum ersten Dreifach-Sieger der Saison.

Bubba Watson wird langsam zum Albtraum für Paul Casey in Connecticut. Bereits vor drei Jahren bezwang ihn der Meister der Ballkurven im TPC River Highlands im Playoff, diesmal schnappt er dem Engländer eine klare Drittrundenführung weg, indem er aus sechs Schlägen Rückstand noch einen satten Vorsprung von drei Shots macht. Mit der 63 gewinnt Bubba zum dritten Mal die Travelers Championship und kürt sich außerdem zum ersten Dreifach-Champion der PGA Tour-Saison: “Das fühlt sich hier wie mein Heimatplatz an. Sobald das Turnier am Kalender auftaucht bin ich jedes Jahr der erste, der sich anmeldet,” beschreibt er seine Liebe zum TPC River Highlands.

Watson dreht dabei erst auf den Back 9 mit 5 Birdies so richtig auf und erreicht das selektivev Schlussloch gleichauf mit Casey. Den schweren Abschlag bewältigt der Linkshänder mit einer 335 Meter-Bombe um dann aus 70 Meter tot zur Fahne zu pitchen und mit dem Birdie die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeizuführen. Casey fängt sich zur gleichen Zeit Bogeys an der 16 und 17 ein und muss sich den zweiten Platz sogar noch mit Beau Hossler, J.B. Holmes und Stewart Cink teilen: “Das war ein einziger Kampf heute, da ich den ganzen Tag mit meinem Schwung zu kämpfen hatte,” ächzt Casey. Dennoch empfiehlt sich der routinierte Engländer einmal mehr für den Ryder Cup.

Noch um einen Schlag besser als Bubba absolviert Stewart Cink (62) die letzten 18 Löcher in River Highlands. Damit schießt sich der ehemalige Open-Champion noch vom 22. auf den 2. Platz vor. Titelverteidiger Jordan Spieth kommt weiter nicht in die Gänge und wird nur 44. Rory McIlroy teilt sich mit Jason Day den 12. Platz. US Open-Champion Brooks Koepka ist mit Platz 19 ebenfalls reif für ein paar Tage Pause.

>> Endergebnis Travelers Championship

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Wise guy

BYRON NELSON – FINAL: Aaron Wise weiß bereits mit 21 Jahren wie man auf der US PGA Tour mit Rekordergebnis von 23 unter Par gewinnt.

“Drei Tage Texas im Frühjahr ohne Wind, das gibts sonst nie,” schüttelte Local Boy Jordan Spieth ungläubig den Kopf über die ungewohnt zahmen Bedingungen in Dallas. So sah die 50. Auflage des Byron Nelson ein Birdiewettschießen, das zu einem neuen Winning Record des Turniers bei 23 unter Par führte.

Der baumlose, linksähnliche Trinity-Forest-Kurs mit seinen riesigen Grüns, der von den Spielern als viel zu leicht kritisiert wurde, sollte sich als ideale Spielwiese für US-Boy Aaron Wise erweisen. Der erst 21-jährige matcht sich im Wochenende nur noch mit dem Australier Marc Leishman, der dem Tempo jedoch in der entscheidenden Phase nicht mehr folgen konnte: “Da es in der Nacht geregnet hatte und kein Wind war, konnte ich voll mit dem Driver attackieren, was meine Stärke ist,” schildert Wise sein Erfolgsrezept.

Zwar muss er nach vierstündiger Regenpause bis fast um 17 Uhr Ortszeit auf seinen ersten Abschlag warten, dann stürmt der Youngster jedoch unwiderstehlich über den Platz. Mit Drive, Wedge und Putt sichert er sich rund um den Halbzeitturn vier Birdies in Folge, baut damit seinen Vorsprung auf vier Shots auf, den er danach gekonnt verwaltet und noch als 21-jähriger seinen ersten Titel auf der US PGA Tour holt.

Der 65er-Schlussrunde von Wise hat Leishman mit seiner 68 nichts entgegenzusetzen und muss sich bei 20 unter Par um drei Schläge mit Platz 2 begnügen. Besser als Wise waren nur noch Branden Grace mit der 62 sowie Keith Mitchell und J.J. Spaun mit der 63, die jedoch bereits mit zuviel Rückstand in den Finaltag starteten und sich Platz 3 bei 19 unter Par teilen.

Texas-Boy Jordan Spieth kam auch heuer beim Byron Nelson nie richtig in die Gänge und muss sich mit Platz 21 zufrieden geben: “Wieder einmal besser gespielt als gescort, was soviel heißt, dass die Putts nicht gefallen sind,” bemüht er einen Stehsatz.

>> Endergebnis Byron Nelson

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Doppelt siegt besser

ZURICH CLASSIC – FINAL: Mit Billy Horschel und Scott Piercy sieht New Orleans gleich zwei Sieger, die im Teamformat voll absahnen.

Je eine Million Dollar Preisgeld, 400 Punkte für den FedExCup, ein Ticket für das Tournament of Champions und die Tourkarte bis Ende 2019: mit Billy Horschel und Scott Piercy hat die Zurich Classic gleich zwei Sieger, die ihren 5. bzw. 4. Titel auf der US PGA Tour einfahren. Für Horschel ist New Orleans überhaupt ein goldener Golfboden, wo er bereits vor 5 Jahren gewann, als noch jeder alleine für das Manövrieren seines Golfball verantwortlich war.

Im abschließenden Klassischen Vierer zeigten Horschel und Piercy perfektes Teamwork. Der Aufgabe, abwechselnd einen Golfball zu schlagen und einzulochen, entledigte sich das Duo absolut fehlerfrei, bastelte gemeinsam auf den leichteren Front 9 schon drei Birdies zusammen und schnappte sich mit einem Birdie-Doppelschlag zu Beginn der Back 9 erstmals die Führung.

7 Pars zum Abschluss reichten um sich bei 22 unter Par den Sieg zu sichern, da Dufner / Perez die abschließende Birdiechance nicht nützen konnten und sich um einen Schlag geschlagen geben mussten. Hinter dem drittplatzierten Südafrikanischen Paar Oosthuizen / Schwartzel erreichen Tommy Fleetwood und Chris Paisley den vierten Platz. Chesson Hadley und Brice Garnett, die zur Halbzeit noch den Ton angaben, im Finish jedoch mit drei Bogeys zurückfallen, teilen sich mit den Engländern Platz 4.

Alex Cejka und Ben Crane spielen sowohl am Freitag wie auch am Sonntag den Klassischen Vierer mit 74 Schlägen nicht gerade optimal und kommen so über Platz 31 nicht hinaus.

>> Endergebnis Zurich Classic

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Sieg ohne Tourkarte

50. RBC HERITAGE: Satoshi Kodaira schlägt Si Woo Kim im Playoff am 3. Extraloch und holt auch ohne PGA Tourkarte seine erste Trophäe ab.

Satoshi Kodaira benötigt nur 6 Starts auf der US PGA Tour um seinen ersten vollen Erfolg zu landen – und das sogar ohne Tourkarte. Der 28-jährige Japaner nutzt die Gunst der Stunde in Harbour Town und schnappt sich im Stechen gegen Players-Champion Si Woo Kim mit einem Riesenputt zum Birdie am 3. Extraloch den Siegerscheck beim 50-Jahre Jubiläum des RBC Heritage.

Der Aufsteiger aus Tokio, der über die Japan Tour unter die Top 50 der Welt vorstossen konnte und so zu einigen Starts bei Majors und WGC-Events kam, rutschte auf diesem Weg auch ins RBC Heritage hinein. Den Schlusstag nahm Kodaira vom 11. Platz aus in Angriff und marschierte mit drei Birdies auf den Back 9 zur 66, die für die Clubhausführung bei 12 unter Par reichte.

Das eigentlich erwartete Duell zwischen Ian Poulter und Si Woo Kim um den Titel sollte am Ende einen lachenden Dritten sehen. Poulter versenkte sich mit vier Bogeys im letzten Drittel der Runde spektakulär und rutschte auf Platz 7 zurück. Mit langem Birdieputt vom Vorgrün an der 9 avancierte Kim zum logischen Titelfavoriten, sollte jedoch ebenfalls einen schönen Vorsprung mit drei Bogeys im Finish noch herschenken.

Kodaira_1802_330Die 71 reicht gerade noch für ein Stechen, wo der Koreaner jedoch nicht mehr zusetzen konnte und am 3. Extraloch endgültig seinem japanischen Kollegen den Vortritt lassen musste. Kodaira setzt mit einem 8 Meter-Putt, der mit viel Speed ins Loch fällt, den finalen Paukenschlag. Der Japaner festigt mit dem Durchbruch-Sieg in Amerika nicht nur seine Position in den Top 50 der Welt, sondern löst auch nachträglich seine Tourkarte für die PGA Tour.

Der aufgrund einer aufziehenden Schlechwetterfront vorverlegte Schlusstag verlief äußerst hart umkämpft. Bryson DeChambeau musste sich ein weiteres Mal nur hauchdünn geschlagen geben und teilt sich Platz 3 bei 11 unter Par mit Luke List.

Bei Martin Kaymer ist nach überstandener Handgelenksverletzung weiterhin kein Aufwärtstrend festzustellen. Der Düsseldorfer verpatzt sein Wochenende mit Runden von 72 und 74 Schlägen und erreicht nur Platz 73.

>> Endergebnis RBC Heritage

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Nur kleiner Schönheitsfehler

RBC HERITAGE – 1. RUNDE: Matt Kuchar (USA) spult zum Auftakt im Harbour Town GL eine richtig starke Runde ab und muss am Weg zur 66 nur einen einzigen kleinen Schönheitsfehler notieren. Rory Sabbatini (RSA) zeigt am Donnerstag der Konkurrenz die Rückleuchten.

Matt Kuchar legt gleich auf den Backnine los wie die sprichwörtliche Feuerweht und legt sowohl auf der 10 als auch auf der 11 zwei maßgeschneiderte Eisen zur Fahne, was er auch prompt für die ersten Birdies auszunützen weiß. In Folge ebbt der Anfangselan aber etwas ab und mit einem Dreiputtbogey muss er am Par 3, der 17 sogar einen Schlag wieder abgeben.

Wie sich im Nachhinein herausstellt, soll es das dann mit Fehlern am Donnerstag aber gewesen sein, denn auf den Frontnine brennt der charismatische US-Amerikaner ein wahres Feuerwerk ab. Zunächst bringt er auf der 3 seinen Putter richtiggehend auf Temperatur und stopft aus knapp fünf Metern zum dritten Birdie.

Drei weitere richtig gute Annäherungen auf der 6, der 8 und der 9 münden dann noch in ebensovielen Birdies, was Kuchar zum Auftakt die 66 (-5) unterschreiben lässt. Damit geht sich zwar nicht die Führung aus – Rory Sabbatini ist am Donnerstag mit der 64 (-7) das Maß der Dinge – er teilt sich aber mit seinen Landsmännern John Huh, Billy Horschel und Chesson Hadley die erste Verfolgerrolle.

Der einzige Deutsche im Feld, Martin Kaymer, legt am Donnerstag ebenfalls einen durchaus guten Start ins Turnier hin. Die ehemalige Nummer 1 der Welt hat zwar etwas zu kämpfen und hält sein Score lange bei Level Par, ein starkes Finish mit zwei abschließenden Birdies ermöglicht ihm aber noch die 69 (-2), die für Rang 20 reicht.

>> Leaderboard RBC Heritage

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Dank Sieg zum Masters

HOUSTON OPEN – FINAL: Ian Poulter erzwingt sein Glück mit dem Playoff-Sieg gegen Beau Hossler und löst damit das letzte Ticket für das Masters.

Nur mit einem Sieg in Houston konnte Ian Poulter den letzten Startplatz für das Masters abstauben, nachdem letzte Woche selbst das Erreichen des Viertelfinales beim Dell Match Play nicht reichte. Der 42-jährige Engländer wird seinem Ruf als “The Postman” einmal mehr gerecht, liefert mit dem Sieg verlässlich ab und bekommt damit den erhofften Einladungsbrief aus Augusta zugestellt: “Ich musste wirklich ganz tief graben um das mental hinzubekommen. Nach letzter Woche war ich frustriert und zornig. Dennoch bin ich geduldig geblieben, habe auf meine Chance gewartet und jetzt ist es einfach nur fantastisch.”

Schlüssel zum Erfolg ist das neu gewonnene Selbstvertrauen beim Putten, dank leicht geöffneter Schulter. Damit erarbeitet sich Poulter überhaupt erst mit der 65 am Samstag die Siegchance und locht am 72. Loch einen 6 Meter-Putt auf den pfeilschnellen Grüns von Houston um ein Playoff mit Beau Hossler zu erzwingen.

Der US-Aufsteiger hatte Poulter mit vier Birdies in Folge auf den Back 9 an der Spitze eingeholt und mit der 67 die Entscheidung vertagt, nachdem beide bei 19 unter Par die Bestmarke setzten. Im Playoff reichte Poulter dann ein Standard-Par am ersten Extraloch, nachdem Hossler ins Wasser schoss und mit Triplebogey den Weg für den Engländer zu seinem dritten Titel auf der US PGA Tour freimachte.

Jordan Spieth teilt sich drei Schläge zurück mit Emiliano Grillo den dritten Platz und zeigt sich auf den harten, schnellen Grüns gerüstet für Augusta. Henrik Stenson als 6. und Matt Kuchar als 8. bestätigen ebenfalls ihre gute Form.

>> Endergebnis Houston Open

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