Schlagwort: pga tour

Auf Tigers Kosten

HERO WORLD CHALLENGE – FINAL: Beim Ryder Cup hatte er Tiger bereits in den Singles geschlagen, nun räumt Jon Rahm auch bei dessen Einladungsturnier das Tafelsilber ab.

Immer wenn es um sein Idol aus Kindestagen geht, ist Jon Rahm besonders motiviert: “Ich glaube, es gibt für mich nichts im Golfsport, was mir mehr bedeuten würde als dies,” bekannte der bullige Spanier beim Ryder Cup nachdem er Woods in den Singles geschlagen hatte.

Bei Tigers Einladungsturnier auf den Bahamas holt sich Europas Ryder Cup-Held den Nachschlag, indem er sich bei 20 unter Par klar den Titel holt: “Das war eine ziemlich starke Leistung für jemanden, der nicht auf Bermuda-Grüns putten kann,” war Tiger dennoch zu Scherzen aufgelegt. “Oh Mann, Du musst auf meine Statistik schauen, das perfekte Ball-Striking hat es ausgemacht,” kontert der frisch gebackene Champion.

Tatsächlich hatte niemand in dem illustren 18 Mann-Feld irgend etwas dem perfekten Spiel des Spaniers von Tee bis Grün entgegen zu setzen. Das führt zu praktisch geschenkten Birdies auf den 5 Par 5 und den beiden drivebaren Par 4 und zur fehlerlosen 65, die Rahm bei 20 unter Par und mit 5 Shots Vorsprung über die Ziellinie spazieren ließ.

Der stärkste Amerikaner beim Ryder Cup, Tony Finau, konnte Rahm an dessen Seite in keiner Phase das Leben schwer machen. Erst am Schlussloch holte sich Finau ein Erfolgserlebnis mit Symbolcharakter: dank des gelochten Birdieputts aus vier Metern sicher er sich nicht nur den alleinigen zweiten Platz, sondern rettete auch Buddy Brooks Koepka die Nummer 1- Position im World Ranking. Justin Rose wird dadurch nur Dritter und bleibt somit knapp die Nummer 2.

Tiger Woods entledigt sich seiner Gastgeberrolle auf vornehme Weise und lässt allen Golffreunden außer Hideki Matsuyama am Leaderboard den Vortritt, was für den US Superstar in einen 17. Platz zum Saisonabschluß mündet.

>> Endergebnis Hero World Challenge

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US PGA TOUR 2019

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2018 / 2019

(nach Turnier: THE RSM CLASSIC)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Brooks Koepka
2
$1,826,000
2
2
Xander Schauffele
3
$1,782,150
3
3
Gary Woodland
4
$1,449,500
4
53
Charles Howell III
4
$1,407,350
5
4
Marc Leishman
2
$1,381,600
6
5
Matt Kuchar
2
$1,311,260
7
6
Kevin Tway
4
$1,284,560
8
9
Cameron Champ
5
$1,279,381
9
7
Bryson DeChambeau
1
$1,260,000
10
8
Tony Finau
3
$1,212,970
11
10
Patrick Cantlay
3
$1,047,523
12
11
Danny Lee
4
$989,160 
13
90
Patrick Rodgers
5
$835,450 
14
12
Emiliano Grillo
5
$824,040 
15
15
J.J. Spaun
6
$809,170 
16
13
Scott Piercy
5
$805,220 
17
14
Ryan Palmer
3
$804,470 
18
16
Chesson Hadley
5
$756,790 
19
17
Sam Ryder
5
$754,140 
20
18
Rafa Cabrera Bello
3
$695,370 
21
19
Brandt Snedeker
4
$692,910 
22
20
Ryan Moore
5
$626,960 
23
21
Abraham Ancer
4
$617,470 
24
25
Richy Werenski
5
$614,810 
25
22
Pat Perez
4
$610,340 
26
23
Justin Rose
1
$587,000 
27
24
Bronson Burgoon
4
$537,280 
28
109
Webb Simpson
2
$536,880 
29
27
Corey Conners
5
$526,610 
30
T61
Luke List
3
$522,880 
31
38
Lucas Glover
4
$514,730 
32
26
Jason Day
2
$513,330 
33
31
Harold Varner III
5
$501,390 
34
28
Chez Reavie
5
$475,080 
35
29
Adam Hadwin
4
$468,100 
36
30
Andrew Putnam
3
$465,190 
37
32
Kiradech Aphibarnrat
2
$428,300 
38
33
Cameron Smith
3
$417,520 
39
34
Si Woo Kim
4
$412,010 
40
35
J.B. Holmes
4
$406,230 
41
39
Sungjae Im
6
$400,170 
42
36
Rickie Fowler
2
$397,330 
43
37
Keegan Bradley
2
$378,320 
44
110
Ryan Blaum
5
$376,900 
45
41
Brice Garnett
5
$372,930 
46
83
Chase Wright
5
$361,810 
47
40
Paul Casey
3
$360,240 
48
44
Robert Streb
5
$355,500 
49
42
Adam Scott
2
$331,500 
50
49
Troy Merritt
4
$322,230 
weiters:
93
78
Stephan Jaeger
5
$182,800 
187
T175
Sepp Straka
3
$17,120 
T211
T197
Alex Cejka
4
$9,940 

 

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Erster Missed Cut

SANDERSON FARMS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka verschiebt einen kurzen Par-Putt am Schlussloch und verpasst bei seinem zweiten PGA Tour-Event erstmals den Cut.

Sepp Straka kam nach gewissen Anlaufschwierigkeiten in Mississippi, wo er sich nach den Abschlägen zu oft im teils sehr dicken Rough wiederfindet, mit späten Birdies doch noch in Fahrt. So gelang ihm der Turnaround zur Auftaktrunde von 2 unter Par, die ihm gute Chancen auf Preisgeld auch beim zweiten PGA Tour-Event der Karriere einräumte.

Am Freitag deutet anfangs alles nach einer Fortsetzung des Erfolgslaufs hin. Am ersten Par 3, der 13. Bahn, feuert Sepp ein perfektes Eisen ab und locht aus weniger als einen Meter zum frühen Birdie. Die Probleme vom Tee kehren jedoch rasch zurück: aus dem dicken Rough kann er auf beiden Par 5 der Back 9 keine Birdiechancen herausspielen. Immerhin gelingt es ihm sich vorerst die Schlagverluste von der Scorekarte fernzuhalten.

Erst nach 11 gespielten Löchern läuft Straka in sein erstes Bogey, als ein Up & Down zum Par nicht mehr gelingt. Auf den Par 5, die er am Vortag noch allesamt in Birdie spielte, sollte jedoch am Freitag kein einziger Schlaggewinn für ihn herausschauen; zu schlecht sind meist die Ausgangslagen nach dem Abschlag und der Putter bleibt eiskalt.

So gerät der Aufsteiger immer mehr in die Defensive: drei Löcher vor Schluss kann er erneut kein Par rund ums Grün scrambeln und fällt so an die Cutmarke zurück. Bezeichnend für seinen Auftritt in Mississippi dann das Schlussloch: wieder verzieht er weit vom Tee, überschlägt aus dem Rough das Grün und hat einen Putt von knapp unter einem Meter zum Par um sein zweites Finale auf der PGA Tour erreichen: nachdem der Ball nicht fällt, ist sein erster Missed Cut zu verzeichnen. Nach der 74 (+2) reicht sein Halbzeitergebnis von Even Par nur für den 73. Rang.

Auftaktleader Cameron Champ, so wie Straka ein Aufsteiger von der Web.com Tour, verteidigt zwar mit der 70 seine Spitzenposition, muss bei 9 unter Par jedoch seinen US Landsmann Norman Xiong bei 9 unter Par aufschließen lassen.

>> Leaderboard Sanderson Farms

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In Ryder Cup-Form

HSBC CHAMPIONS – 2. RUNDE: Tony Finau schließt nahtlos an die Bombenform von Paris an und zieht zur Halbzeit des WGC-Events den Verfolgern um drei Schläge davon.

Er war gemeinsam mit Justin Thomas beim Ryder Cup der einzige positive “Asset” im Team USA: beim letzten World Golf Championships-Event könnte Tony Finau auch endlich mit seiner Superform Kasse machen. Mit 8 Birdies stürmt der 29-jährige Topathlet aus Utah nicht nur an die Spitze bei 11 unter Par sondern auch gleich den schärfsten Verfolgern um drei Schläge davon.

Im zähen Sheshan International GC spielt Finau nicht nur seine Längen aus sondern bringt auch die geforderte Präzision mit: “Wenn Du so ein Megaturnier anführst, dann machst Du ziemlich alles richtig. Ich habe sehr gut abgeschlagen und genug Fairways getroffen um hier scoren zu können sowie die Putts gemacht, wenn ich sie brauchte.”

Dabei hätte die Führung noch um gut drei Schläge höher ausfallen können, wenn Finau nicht eine kurze Schwächeperiode zu Mitte der Runde eingelegt hätte: ein Bad Kick beschert ihm das Doppelbogey an der 11, dem ein weiterer Schlagverlust folgte: “Das war einer jener Bad Breaks, der einen irgendwann einmal erwischt. Zum Glück habe ich nicht aufgehört weiter Birdies zu machen.”

Auftaktleader Patrick Reed muss mit einer farblosen Par-Runde samt eiskaltem Putter den Platz an der Spitze räumen und nimmt gemeinsam mit den starken Engländern Tommy Fleetwood und Titelverteidiger Justin Rose den Platz des ersten Verfolgers ein. Die neue Nummer 1 im World Ranking, Brooks Koepka, wird auf Platz 40 liegend samt 13 Schlägen Rückstand wohl nicht mehr in den Titelkampf eingreifen können.

>> Leaderboard HSBC Champions

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Birdiereicher Turnaround

SANDERSON FARMS – 1. RUNDE: Sepp Straka dreht einen wackeligen Start mit tollen Birdie-Turnaround noch zu einer erfreulichen 70er-Auftaktrunde.

Sepp Straka ist nach einwöchiger Pause in Mississippi eingetroffen um sein zweites Turnier auf der PGA Tour anzugehen. Mit 4,4 Millionen Dollar zählt die Sanderson Farms Championship zu den kleineren Fischen am Turnierkalender, somit ist aber auch die Konkurrenz deutlich überschaubarer als bei seinem Debüt zuletzt in Kalifornien. Der Lyoness Open-Champion von 2017 und Kärnten Open-Sieger von 2013, Dylan Frittelli, ist als Nummer 73 der Welt der bestgerankte Teilnehmer.

Der Amerikaner Ryan Armour geht als Titelverteidiger mit Mitfavorit im Country Club von Jackson auf Birdiejagd. Im 6.500 Meter langen Parkland-Kurs (Par 72) ist eher präzises Shotmaking als Powergolf gefragt.

Bei guten Scoring-Bedingungen startet Straka jedoch im Rückwärtsgang: knapp verzieht er den ersten Grünschuß und auch das Kurzspiel ist noch nicht auf Touren. Nachdem auch der Par-Putt aus zwei Metern nicht fällt, ist der Bogey-Start Gewißheit. Die Sicherheit im langen Spiel will sich auch auf den folgenden Löchern nicht einstellen, was angesichts des teilweise brutal dicken Roughs teuer werden könnte. Ein präzises Wedge ins Grün lässt dem Putter am ersten Par 5 aber nur wenig Arbeit zum ersten Birdie.

 

Das nächste Par 5 lässt ebenfalls ein Birdie springen, nachdem Straka abseits der Spielbahn ein 270 Meter-Vollbrett abfeuert und bis auf fünf Meter zur Fahne schiesst. Gleich auf der nächsten Bahn bringt Straka ein weiterer schwacher Tee-Shot in die Bredouille. Von dort ist nur ein Layup möglich und das Bogey die logische Folge. Nach nur sieben gespielten Löchern hat der ehemalige Georgie Bulldog bereits drei Bogeys picken, nachdem neuerlich ein kritischer Up & Down nicht gelingen will.

Langsam gelingt es dem Tour-Rookie sein Spiel zu stabilisieren. Vor der Halbzeit legt er sich noch zwei dicke Chancen auf, die der Putter jedoch vernebelt. Erst das dritte Par 5 spendiert wieder ein Birdie, diesmal dank eines gelungenen Fünfmeterputts.

Die Schwächen im Kurzspiel bleiben aber offensichtlich: sein erstes verfehltes Grün seit längerem kostet am 13. Grün sofort das Bogey. Straka rettet sich neuerlich geschickt am letzten Par 5, wo über Pitch und Putt das Birdie gelingt. Am drivebaren Par 4 der 14 verfehlt der Drive zwar weit das Ziel, mit Chip und Putt springt dennoch ein Schlaggewinn heraus, der ihn erstmals in die roten Zahlen pusht.

Der spektakuläre Turnaround findet am vorletzten Grün mit Birdie Nummer 6 seinen würdigen Abschluß. Mit der 70 etabliert sich der Aufsteiger auf Position 30 nach dem ersten Spieltag.

US-Longhitter Cameron Champ, einer der Aufsteiger von der Web.com Tour, sorgt mit der 65 für die beste Auftaktrunde.

>> Leaderboard Sanderson Farms Championship

 

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Erfrischendes Debüt

SAFEWAY OPEN – FINAL: Sepp Straka krempelt noch einmal die Ärmel auf, holt 20 Ränge auf und sorgt für ein insgesamt erfrischendes Debüt auf der US PGA Tour.

Ein Versprechen gegen die Langeweile – das gibt Sepp Straka gleich bei seinem Debüt auf der US PGA Tour ab. In seiner allerersten Runde in der US-Millionenliga ließ er Stars wie Phil Mickelson, Brandt Snedeker oder Ryan Moore ganz schön alt aussehen und schnappte sich die Spitze.

Am Moving Day fand er dagegen überhaupt keinen Ryhthmus und rutschte um satte 61 Ränge bis auf Platz 66 zurück. Dabei hatte der Georgia Bulldog nach der 78 sogar noch Glück nicht am zweiten Cut zu scheitern. Am Sonntag wollte der Rookie nun alles daran setzen wieder die Donnerstags-Form zu finden um das Feld noch so gut wie möglich von hinten aufzurollen. Da auch am Finaltag wieder von zwei Tees gestartet wird, hat Sepp nicht einmal den Bonus einer frühen Startzeit.

Von der 10 weg geht es jedoch vorerst rückwärts: die 12. Bahn brockt Straka nach verzogener Annäherung das frühe Bogey ein. Ein erster guter Grünschuß erlaubt an der 14 jedoch den raschen Ausgleich. Zu viel riskiert der Tourneuling am Par 3 der 15: sein Ball schafft es nicht ganz übers Wasser auf die kurz gesteckte Fahne. Nachdem auch der Chip nicht sitzt, marschiert er mit Triplebogey und entsprechend dickem Hals weiter.

Erst auf den letzten 12 Löchern findet Sepp zur Form der Auftaktrunde zurück: präzise lange Schläge und gute Putts drehen seine Runde mit entsprechend viel Birdiepower sogar noch knapp in die roten Zahlen. Die 71 (-1) reicht um noch 20 Ränge aufzuholen und mit rund 17.000 Dollar und 9 Punkten im FedExCup anzuschreiben.

Der erste Titel der neuen Saison 2018 / 2019 wird erst in einem Dreierstechen entschieden: Kevin Tway setzt sich dabei gegen Brandt Snedeker und Ryan Moore erst am 3. Extraloch mit Birdie durch und feiert seinen Premierensieg auf der PGA Tour.

>> Endergebnis Safeway Open

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Comeback gekrönt

TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Ein Jahr nach dem Comeback feiert Tiger Woods beim Saisonfinale den Comeback-Sieg. Justin Rose gewinnt den FedExCup.

Tiger Woods hatte noch nie verloren, wenn er mit zumindest drei Schlägen Vorsprung ins Finale ging – und das hat sich auch 5 Jahre nach seinem letzten Erfolg nicht geändert. Bis zum Saisonfinish musste der US-Superstar warten, ehe der heißersehnte Comeback-Erfolg endlich gelandet war. Bei den Majors schnappten ihm Brooks Koepka oder Francesco Molinari noch die Titel weg, in East Lake schlug dagegen endlich Tigers Stunde.

Vor allem über sein fantastisches Kurzspiel hatte sich der nach vier Rücken OPs zurückkehrende Champion seinen Vorsprung herausgespielt, womit er den Schlusstag zu einem Triumphzug über 18 Löcher gestalten konnte.

Da weder Rory McIlroy noch Justin Rose als engste Verfolger Druck ausüben konnten, blieb es Billy Horschel vorbehalten, mit der 66 die Latte auf 9 unter Par im Clubhaus zu legen. Tiger konnte sich auf den Back 9 sogar drei Schlagverluste leisten um mit der 71 (+1) bei -11 unter Par ungefährdet seinen 80. Tour-Titel, den ersten seit 5 Jahren, zu feiern: “Plötzlich begann ich zu realisieren, ich bin drauf und dran wieder ein Turnier zu gewinnen, da kamen die Tränen hoch. Ich kann es nicht glauben, dass ich das wirklich durchgezogen habe,” gibt der 42-jährige einen Einblick in seine Emotionen.

Beinahe hätte es sogar noch gereicht um auch die Jahreswertung zu gewinnen. Doch die Justin Rose zaubert am Schlussloch ein letztes Birdie aus dem Ärmel um mit Platz 4 bei der Tour Championship zugleich auch erstmals den FedExCup für sich zu entscheiden. Hinter Horschel reiht sich Dustin Johnson auf Platz 3 ein. Rory McIlroy teilt sich mit Justin Thomas den 7. Platz.

Dustin Johnson reicht der 3. Platz um Justin Rose hauchdünn als Nummer 1 im World Ranking wieder abzulösen.

>> Endergebnis Tour Championship

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US PGA TOUR 2018

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2017 / 2018

(Final Update: 24.9.2018)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Justin Thomas
23
$8,694,821
2
3
Dustin Johnson
20
$8,457,352
3
4
Justin Rose
18
$8,130,678
4
2
Bryson DeChambeau
26
$8,094,489
5
5
Brooks Koepka
17
$7,094,047
6
6
Bubba Watson
24
$5,793,748
7
7
Tony Finau
28
$5,620,138
8
16
Tiger Woods
18
$5,443,841
9
8
Webb Simpson
26
$5,376,417
10
9
Jason Day
20
$5,087,461
11
10
Francesco Molinari
20
$5,065,842
12
11
Patrick Reed
26
$5,006,267
13
12
Phil Mickelson
24
$4,595,187
14
13
Rory McIlroy
18
$4,410,296
15
27
Billy Horschel
27
$4,315,200
16
14
Rickie Fowler
20
$4,235,237
17
15
Keegan Bradley
27
$4,069,464
18
18
Xander Schauffele
27
$4,047,538
19
19
Jon Rahm
20
$3,992,678
20
17
Patrick Cantlay
23
$3,963,962
21
21
Tommy Fleetwood
19
$3,935,147
22
20
Kyle Stanley
26
$3,916,001
23
22
Marc Leishman
25
$3,771,221
24
25
Paul Casey
20
$3,641,771
25
23
Cameron Smith
24
$3,622,607
26
24
Kevin Na
26
$3,578,316
27
26
Patton Kizzire
29
$3,541,151
28
28
Aaron Wise
29
$3,486,407
29
31
Gary Woodland
27
$3,108,907
30
29
Kevin Kisner
25
$2,972,285
31
30
Pat Perez
23
$2,962,641
32
32
Jordan Spieth
23
$2,793,536
33
33
Chesson Hadley
30
$2,768,863
34
34
Brian Harman
25
$2,733,463
35
35
Ian Poulter
20
$2,714,450
36
36
Luke List
29
$2,710,736
37
37
Chez Reavie
28
$2,700,018
38
38
Alex Noren
18
$2,699,150
39
49
Hideki Matsuyama
21
$2,687,477
40
39
Henrik Stenson
16
$2,680,487
41
40
Andrew Landry
27
$2,642,179
42
41
Byeong Hun An
24
$2,599,264
43
42
Emiliano Grillo
25
$2,493,163
44
43
Ryan Armour
32
$2,485,203
45
44
Rafa Cabrera Bello
20
$2,449,869
46
45
Beau Hossler
28
$2,449,707
47
46
Brandt Snedeker
25
$2,448,970
48
47
Austin Cook
29
$2,448,920
49
48
Andrew Putnam
28
$2,387,382
50
50
Brendan Steele
22
$2,291,128
weiters:
101
101
Alex Cejka
24
$1,198,541
165
165
Stephan Jaeger
26
$422,260

 

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Straka: Erste PGA-Tourkarte

WEB.COM TOUR CHAMPIONSHIP – Sepp Straka sichert sich nach langer Saison am allerletzten Golfloch die Tourkarte für die US PGA Tour – und schreibt damit österreichische Golfgeschichte.

In der Woche vor seinem Sieg in Kansas hatte sich Sepp Straka traurig für die Tourschool angemeldet und rechnete mit einer Nervenschlacht um wenigstens auf der Web.com Tour zu verbleiben. Nach dem Sensationssieg in Kansas und jetzt einem 3. Platz bei der Tour Championship ist der 25-jährige Austroamerikaner plötzlich erstklassig! Der Aufstieg in Amerikas Millionenliga zur wichtigsten Profitour der Welt war zuvor noch keinem Österreicher gelungen. Straka bewies vor allem, dass er nach Portland dazugelernt hatte, wo er den ersten “Matchball” für die Tourkarte noch vergeben hatte. Diesmal stoppt ihn nicht einmal das Triplebogey am drittletzten Loch, da er zuvor voll am Gas geblieben war und die notwendigen Birdies einsackte um sich diesen dicken Patzer leisten zu können.

Sepp freut sich darauf Österreichs Golf in Amerika zu repräsentieren

“Ich bin absolut sprachlos, habe das alles noch gar nicht realisiert,” kramt Sepp anschließend nach Worten, “ich wußte, ich würde eine gute Turnierwoche brauchen und die ist mir aufgegangen.” Als Schlüssel zum Erfolg identifiziert er den Wechsel im Sommer zu einem alten Putter aus seinem ersten Jahr auf der Junior-High School.

Vor allem freut er sich darauf, Österreich erstmals auf der PGA Tour repräsentiert zu sehen: “Es ist unglaublich cool zu wissen, wieviele Kids in Österreich mich auf der US Tour verfolgen werden und vielleicht selbst mit Golf anfangen. Österreich mag ein kleines Land sein, aber wir haben dort einen ziemlich guten Haufen an Typen im Golf!”

Nur ein Topergebnis half zur Tourkarte

Zum Start in die Web.com Tour Championship wahrt er auch die Chance beim letzten Turnier jenes Top 3-Ergebnis noch zu realisieren, das zur Tourkarte fehlte; mit der 65 (-6) ordnete er sich voerst nur knapp hinter den Top 10 ein.

Auch am Freitag wusste der Georgia Bulldog in Florida voll zu überzeugen und marschierte mit einer 66 sogar bis auf Rang 4 nach vor. Das absolute Highlight bislang hob er sich aber für den Samstag auf, denn mit einer 64, wobei er die Runde mit einem Birdietriplepack beendete, marschierte er sogar bis an die Spitze nach vor und startet so aus der Pole Position in den Finaltag.

Im Schlussflight, an der Seite des ehemaligen US Open Champions Lucas Glover, startet Straka mit einem Birdie-Paukenschlag in den Schlusstag: “Ich habe gelernt aus den letzten Wochen. Nervös sind auch die anderen und ich muss voll am Gaspedal bleiben,” hatte er als Parole ausgegeben. Sepp voll fokusiert am ersten Par 5, wo er über Chip und Putt das nächste Birdie aus dem Ärmel schüttelt. Nachdem er auch das darauffolgende Par 5 zu einem Schlaggewinn nutzen kann, lässt er die Verfolger mit einem Dreiputt-Bogey wieder aufschließen.

Den verlorenen Schlag holt sich der 25-jährige zu Beginn der letzten 9 Löcher zurück und übernimmt wieder das Kommando. Mit sicherem Spiel hält sich Straka weiter souverän auf Tourkarten-Kurs und kann sich sogar einen deutlich abkühlenden Putter leisten. Nur der spätere Sieger Denny McCarthy zieht bislang am Österreicher vorbei.

Streß kommt erstmals am drittletzten Loch auf, als Sepp seinen Drive baden schickt. Das rüttelt ordentlich am Nervenkostüm und lässt auch den nächsten Schlag im Wasser verschwinden. Erst nach dem 5. Schlag kommt der Putter zweimal zum Einsatz; der erste dicke Schnitzer im Turnier führt gleich zum Triplebogey.

Aber noch bleibt Straka hauchdünn auf Kurs Richtung PGA Tour, sofern er sich im Finish keinen weiteren Ausrutscher leistet. An der 17 kann er sich tatsächlich neu fokussieren und ein wichtiges Routine-Par abspulen.

Nach einer langen Saison entscheidet sich somit das Thema PGA-Tourkarte erst am allerletzten Loch! Und hier stechen seine besten Waffen, die langen Schläge! Als einer der ganz wenigen erreicht er das 18. Grün mit dem Zweiten und kann so locker nach Hause putten. Sogar drei Putts (nachdem der Eagle-Putt knapp nicht fällt, zu weit übers Loch hinausrollt und auch der Retourputt danebengeht) sowie das abschließende Par reichen haarscharf um als geteilter 3. die 20. von 25 Tourkarten abzustauben und als erster Österreicher der Geschichte in die PGA Tour aufzusteigen. Im Priority Ranking der 50 Aufsteiger in die 1. Liga wird Straka als 40. gereiht werden. Los geht es mit der Safeway Open ab 4. Oktober, wobei Straka die 7 Turniere bis zum Jahresende wird nutzen müssen um seine Startchancen für 2019 zu verbessern.

>> Endergebnis Web.com Tour Championship

 

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Triumphaler Playoff-Start

THE NORTHERN TRUST – FINAL: Professor Bryson DeChambeau kalkuliert alle Variablen richtig zum klaren Erfolg beim ersten FedExCup Playoff. 

Der von vielen als Eigenbrötler belächelte Bryson DeChambeau holt sich das erste Playoff-Turnier im FedExCup – und jetzt vergeht den anderen das lachen. “Jeder ist auf seine Weise einzigartig,” kommentiert der 24-jährige seinen zweiten Saisonerfolg, “jeder kann sagen, dass es verrückt ist, was ich mache. Aber am Ende des Tages stehe ich hier mit dem Siegespokal.” Der oft verbissene Tüftler, der mit mathematischer Präzision bis ins kleinste Detail sein Golfspiel kalkuliert, ist im Ridgewood GC eine Klasse für sich und gewinnt bei 18 unter Par deutlich, was ihn praktisch unübersehbar als Pick für das US Ryder Cup-Team macht.

Mit vier Schlägen Vorsprung in den Schlusstag gestartet hatte DeChambeau anfangs einige Mühe sein Spiel auf die kalkulierten Höhen zu bringen. Zwei Dreiputt-Bogeys ließen seinen Vorsprung auf Aaron Wise und Tony Finau zur Halbzeit bis auf zwei Schläge schrumpfen. Doch auf dem anspruchsvollen Kurs reichte dem Leader ein Birdie-Doppelschlag auf den Back 9 um den alten Vorsprung wieder herzustellen und mit der 69 ungefährdet als Champion über die Ziellinie zu spazieren.

Tony Finau gewinnt das Rennen der Verfolger bei 14 unter Par, womit sich der baumlange Mann aus Hawaii ebenfalls neuerlich für Jim Furyks Auswahl empfiehlt. Von den Dominatoren der Saison ist erst weiter unten am Leaderboard etwas zu finden: Justin Thomas teilt sich mit Brooks Koepka den 8. Platz, Dustin Johnson folgt erst als 11. Tiger Woods kommt überhaupt nicht mit den Grüns von New Jersey zurecht und ordnet sich weit hinten auf Rang 40 ein.

Im Rennen um die Top 100 im FedExCup, die sich für das zweite Playoff-Turnier qualifizieren, bleiben unter anderem Alex Cejka (108.), Sean O’Hair, Charl Schwartzel und Rory Sabbatini auf der Strecke. Lucky Loser der Woche ist Jason Dufner, der trotz verpassten Cuts als 100. noch weiterkommt.

>> Endergebnis The Northern Trust

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