Schlagwort: Masters

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SHOT CLOCK MASTERS

GOLF GEGEN DIE UHR! Als Shot Clock Masters wird die österreichische Golf Open im Juni 2018 eine neue Ära einläuten. Eine Weltinnovation in Atzenbrugg.

Die Lyoness Open 2018 wird zum Shot Clock Masters und vom 7. bis 10. Juni 2018 im Diamond Country Club von Atzenbrugg über die Bühne gehen – als erster European Tour-Event, wo Golf zugleich zu einem publikumswirksamen Spektakel für den Kampf gegen den Golfplatz und erstmals auch gegen die Uhr werden wird.

Die Tour macht ernst im Kampf gegen die Schleicher am Golfplatz, die mit 5+ Stunden-Runden sowohl Zuschauer wie auch schnellere Kollegen wie Bernd Wiesberger einschläferten: “Das ist eine ideale Möglichkeit, das Thema „pace of play“ auf der European Tour in den Fokus zu rücken. Das Golfspiel sollte auf jeden Fall schneller werden und daher ist es ein Schritt in die richtige Richtung,” freut sich einer, den zu oft in seiner Karriere bereits das “Füße in den Bauch stehen” den Spielrhythmus gekostet hatte.

Wie das Ganze funktionieren soll, hat die Tour bereits heuer bei den GolfSixes auf einem Loch mit Erfolg getestet: in jedem Flight hat der erste Spieler 50 Sekunden Zeit zur Schlagvorbereitung, der nachfolgende Kollege gar nur 40 Sekunden. Das Ganze wird auf einer mitlaufenden Uhr von den Referees transparent kontrolliert und mit roten Karten, sprich jeweils mit einem Strafschlag sanktioniert. Auf dem Leaderboard wird bei jedem Spieler die Zahl dieser roten Karten auch angezeigt werden. Für spezielle Situationen wie etwa einer Biene am Ball oder etwa ein Hustenreiz bekommen die Spieler jedoch zwei Time Outs, die sie sich pro Runde genehmigen können.

“Wir gehen davon aus, dass die Golfrunde dadurch um etwa 30 bis 40 Minuten kürzer wird, die Herausforderung für die Spieler aber um einiges größer,” freut sich Veranstalter Ali Al-Khaffaf über die Innovation, die sicher ein deutlich gesteigertes internationales Interesse am österreichischen European Tour-Event bringen wird. Damit ist zugleich auch die Zukunft des seit 2003 ausgetragenen heimischen Erstliga-Turniers vorerst weiter gesichert.

Die Tour rechnet damit, dass Dreierflights nur noch 4 Stunden für eine Umrundung benötigen werden, Zweierflights gar nur 3 Stunden 15. In Österreich wird erstmals bei einem professionellen Golfturnier weltweit die Shot Clock an allen vier Tagen konsequent eingesetzt und somit ein weiteres Stück Sportgeschichte geschrieben werden.

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Gemischte Gefühle

THE MASTERS – FINAL: Bernd Wiesberger notiert am Finaltag im Augusta National zwar mit der 71 seine beste Runde der Woche, macht sich mit einem Doppelbogey am Schlussloch aber seine erste Runde in den Sechzigern zunichte und verlässt Augusta als 43. mit gemischten Gefühlen. “Das Doppelbogey heute am Schlussloch war irgendwie bezeichnend für den gesamten Turnierverlauf”, fasst Bernd das Masters aus seiner Sicht in nur einem einzigen Satz treffend zusammen. Sergio Garcia (ESP) sichert sich im Stechen gegen Justin Rose (ENG) seinen ersten Majorsieg. 

Es war nach der katastrophalen 15 vom Vortag – Bernd notierte am Par 5 nach zwei Wasserbällen am Moving Day nur die 9 – bereits klar, dass der Österreicher in diesem Jahr um die Spitzenplätze nicht mehr mitreden kann. Dennoch will sich der Oberwarter klarerweise mit einer guten Vorstellung aus Georgia verabschieden und peilt nicht nur seine erste rote Runde der Woche an, sondern will außerdem zum ersten Mal überhaupt in Augusta einen Tag in den Sechzigern beenden.

Wiesberger_Master_1722_330Der Start dazu verläuft auch optimal, notiert er doch auf Tea Olive (1) ein sicheres Par und weiß das Par 5 der 2 nach gelungener Grünattacke mit dem ersten Birdie sofort auszunützen. Auch danach präsentiert sich der Burgenländer wie Vortagen recht sicher im langen Spiel, tritt sich nach seinem 6. Dreiputt der Woche auf Flowering Crab Apple aber den scoretechnischen Ausgleich ein.

Ausgelassene Chancen

Aus dem Konzept lässt er sich davon aber nicht bringen und legt sich immer wieder nach starken Annäherungen gute Chancen auf, die der Putter aber einfach nicht in Zählbares ummünzen will. Erst Yellow Jasmine, das zweite Par 5 der 8, zeigt sich dann nach gutem Chip gnädig und lässt Bernd mit einem roten Eintrag seiner Wege ziehen.

Eine etwas zu lange Annäherung und ein in Folge so gut wie unlösbarer Bergabschlag machen ihm dann kurz vor dem Turn an der 9 aber das Leben richtig schwer und stellen sein Tagesergebnis wieder auf Anfang. Bei einem Zwischenstand von Level Par marschiert die Nummer 41 der Welt in den Amen Corner und fällt nach verpasstem Up & Down auf White Dogwood mit dem dritten Bogey sogar auf +1 zurück.

Rhythmus gefunden

Wiesberger_Master_1724_330Danach aber findet Bernd den Rhythmus und bringt sichtlich auch den Putter endlich auf die benötigte Temperatur, was sich aus zwei Metern auf Azalea, dem dritten Par 5, auch im nächsten Birdie niederschlägt. Den weltberühmten Stretch des Amen Corner verlässt er in dieser Woche mit einem Gesamtscore von Even Par, was durchaus ansprechend ist.

Der rote Eintrag auf der 13 ist es auch, der richtig die Initialzündung bringt, denn mit weiterer starker Annäherung überredet er zunächst Chinese Fir (14) zum nächsten Schlaggewinn und macht auf Firethorn (15), dem Horrorloch des Vortages, den Birdietriplepack perfekt.

Fehler zum Abschluss

Nachdem er auf Redbud (16) nach unangenehmen Downhiller das Par kratzt, locht er am vorletzten Loch aus sieben Metern noch zu einem weiteren Birdie und hat so die erste Runde in den Sechzigern bereits deutlich vor Augen. Doch selbst ein starker Abschlag hilft ihm nach Annäherung in den Grünbunker auf Holly (18) bei diesem Masters nicht weiter. Erst der vierte Schlag findet den Weg aufs Grün, was in einem abschließenden Doppelbogey endet.

Damit marschiert Bernd Wiesberger zwar mit der 71 (-1) und seiner besten Runde der Woche über die Ziellinie, lässt mit dem späten Fehler aber einen richtig tiefen Schlusspunkt verstreichen und beendet das Masters nur auf Rang 43, was nach Platz 22 im Jahr 2015 und Rang 34 im Vorjahr sein bis dato schlechtestes Abschneiden in Augusta bedeutet.

“Es war in Summe eine eher enttäuschende Woche für mich. Ich hab eigentlich recht gutes Golf gespielt, bin aber bei einigen Löchern, speziell gestern und heute, teilweise doch recht unglücklich davongekommen. Ich bin einfach nie wirklich in einen Lauf gekommen und hätte mir denke ich doch einen etwas besseren Score verdient, aber so ist Golf nun einmal”, fasst Bernd den Turnierverlauf zusammen.

“Ich hoffe, dass mir in den nächsten Turnieren jetzt bessere Ergebnisse gelingen als in den letzten drei Wochen in Amerika. Mit der Art und Weise meines Spiels bin ich eigentlich zufrieden, aber natürlich etwas enttäuscht wie das Masters hier verlaufen ist, aber das Turnier ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingsturniere”, so Bernd, der das nächste Mal in China abschlagen wird, abschließend.

Bezeichnender Schlusspunkt

Wiesberger_Master_1723_330In den Vorjahren konnte er am 72. Loch jeweils das Birdie notieren, was für einen guten Schlusspunkt sorgte. Heuer ist das Doppelbogey auf Holly irgendwie bezeichnend für das gesamte Turnier. Bernd präsentierte sich durchaus stark im langen Spiel, konnte aber daraus nicht immer das benötigte Kapital schlagen. Auch zwei wesentliche Punkte wollten in dieser Woche einfach nicht richtig funktionieren.

Traditionell gilt es in Augusta die recht scorefreundlichen Par 5 Bahnen auszunützen. Dies gelingt Bernd trotz vier Birdies am Schlusstag mit einem Gesamtscore von +2 auf 16 langen Bahnen nicht wirklich. Auch dicke Dinger konnte er an keinem der vier Tage von der Scorecard fernhalten und musste jedesmal auf einem Loch zumindestens ein Doppelbogey notieren.

Auch bei den Putts gibt es sicherlich noch Luft nach oben. Mit sechs Dreiputts liegt er bei den gecutteten Spielern nur im hinteren Drittel, wenngleich man sich auf den pfeilschnellen und ondulierten Augusta Greens schnell Fehler einfängt. Die Bedingungen mit zwei richtig windigen Tagen waren ähnlich wie letztes Jahr. Auch der Score ist bei Bernd mit +8 identisch, einzig die Platzierung rutscht heuer noch um einige Plätze zurück.

Sergios Masterpiece

In einem Match auf Biegen und Brechen setzt sich Sergio Garcia erst am Extraloch gegen Justin Rose (ENG) durch und beendet beim insgesamt 74. Anlauf damit endlich seine majorlose Serie. Dabei wirkt es am Finaltag mit einigen Fehlern rund um den Amen Corner nicht danach, als könne der Spanier wirklich noch einmal richtig zurückkommen. Erst ein gerettetes Par auf der 13 bringt den spanischen Motor wieder auf Touren.

Plötzlich agiert Sergio wie ausgewechselt, schlägt präzise Eisen zu den Fahnen und arbeitet sich Stück für Stück wieder nach vor. Das Highlight seiner Runde stellt sicherlich das Eagle auf Firethorn dar, mit dem er endgültig wieder bis an die Spitze nach vor kommt. Nach weiterem lasergenauen Eisen und verschobenen Birdieputt von Rose hat er schon auf der regulären 18 die Chance auf den Sieg, schiebt den Putt zum Sieg aber rechts am Loch vorbei und bringt das Duell somit bei gesamt 9 unter Par in die Overtime.

Erst am ersten Extraloch – erneut wird die 18 gespielt – ist es dann soweit und Sergio Garcia schlägt nach misslungenem Abschlag von Rose mit Birdie gegen Bogey zu und sichert sich sein Green Jacket. Nach 73 vergeblichen Anläufen schnappt sich der Spanier endlich seinen ersten Majortitel.

Rang 3 geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 6 unter Par an Ex-Champion Charl Schwartzel (RSA). Für das Glanzlicht des gesamten Turniers sorgt am Sonntag Matt Kuchar (USA). Er locht auf der 16 ein perfektes Eisen zum Hole in One und wird am Ende mit der 67 (-5) geteilter 4 mit Thomas Pieters (BEL) (68).

 

Bernd Wiesbergers Finalrunde im Überblick:

 

16:30 MEZ – Start geglückt

Masters_2017_Pins_SundayTraditionell sind die Sonntags Pins in Augusta richtig schwierig anzuspielen. Auch Bernd Wiesberger hat gleich auf der 1 ordentlich zu kämpfen, nachdem die Annäherung am stark hängenden Grün nicht halten will. Mit gefühlvollem Chip gelingt aber das Up & Down zum anfänglichen Par.

Die 2 aber lässt dann nach gelungener Grünattacke den ersten Schlaggewinn springen. Bernd bringt sein 3er Holz am Kurzgemähten unter und locht aus 18 Metern souverän mit Zweiputt zum Birdie.

 

 

 

17:00 – Zurück auf Anfang

Das schwierig anzuspielende 3. Grün zwingt Bernd wieder etwas in der Trickkiste zu kramen, mit gutem kurzen Spiel scrambled er sich aber zum Par. Der Putter macht ihm dann auf Flowering Crab Apple aber aus 30 Metern mit einem Dreiputt einen Strich durch die Rechnung, was ihn wieder auf Level Par zurückwirft.

Aus 18 Metern geht sich auf Magnolia das Par mit sicherem Zweiputt aus. Auf Juniper schlägt er ein perfektes Eisen bis auf zwei Meter an die Fahne, lässt die Chance aber ungenützt verstreichen.

Auf Pampas ergitbt sich nach weiterem starken Eisen gleich die nächste Chance, doch auch aus 2,5 Metern kommt der Putter einfach nicht auf Temperatur.

18:00 – Par 5 genützt

Auf Yellow Jasmine wird das Gerät fürs Kurzgemähte dann aber endlich etwas wärmer. Nach etwas zu kurzer Grünattacke legt er am zweiten Par 5 den Chip auf zwei Meter zur Fahne und locht diesmal sicher zum zweiten Birdie.

Eine zu lange Annäherung setzt Bernd einen kaum machbaren Downhiller am 9. Grün vor die Nase. Schlussendlich muss er sogar vom Fairway zurück aufs Grün spielen und muss den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Kurz vor dem Amen Corner verschwindet die Annäherung im Grünbunker. Bernd kratzt aber mit gefühlvollem Schlag das Sandy-Par.

Auf White Dogwood findet er mit der Annäherung das Grün nicht und nachdem der Chip zu weit ausrollt, geht sich zu Beginn des Amen Corner nur das Bogey aus. Nach getroffenem Grün gelingt Golden Bell unaufgeregt mit Zweiputt und Par.

19:00 – Par im Amen Corner

Auf Azalea rollt die Grünattacke zwar übers Kurzgemähte in die Collection Area, Bernd nimmt nach Chip und Putt aber das nächste Birdie mit und stellt sein Tagesergebnis wieder zurück auf Level Par. Nach Bogey, Par und Birdie verlässt er den Amen Corner am Finaltag mit einem Gesamtscore von Even Par.

Mit weiterem perfekten Eisen macht er aus gut zwei Metern auf Chinese Fir das nächste Birdie perfekt. Das Horrorloch des Vortages gelingt am Sonntag um einiges besser. Nach starkem Drive legt er die Attacke aufs Grün und schnürt so den Birdietriplepack. Damit konnte Bernd am Finaltag jedes Par 5 zu einem roten Eintrag überreden.

Aus unguter Downhill-Lage lässt sich Bernd nach dem ersten Versuch noch zwei Meter zum Par übrig, löst die Aufgabe auf Redbud aber mit Bravour.

20:00 MEZ – Vor bester Masters Runde

Richtiggehend im Flow bringt er auch den Putter ordentlich auf Temperatur und locht auf Nandina aus sieben Metern zum nächsten Birdie. Damit steht Bernd vor seiner allerersten Runde in den 60ern und könnte sich so stark vom Masters verabschieden.

Nach einem Ausflug in den Grünbunker bringt er auf Holly aber erst seinen vierten Schlag aufs Grün und tritt sich so zum Abschluss noch ein Doppelbogey ein. Damit notiert Bernd zwar mit der 71 seine beste Masters Runde der Woche, lässt aber noch klar Besseres liegen.

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Par 5 – Waterloo

THE MASTERS – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger präsentiert sich am Moving Day im Augusta National die meiste Zeit über unglaublich sicher im langen Spiel, wirft auf den Par 5 Bahnen aber die gesamte Runde über den Haufen und fällt mit der 76 bis auf Rang 47 zurück. “Ich bin wirklich sehr enttäuscht von der heutigen Runde”, zeigt sich Bernd klarerweise einigermaßen geknickt. 

Laut eigener Aussage fühlt sich Bernd Wiesberger mit seinem Spiel derzeit sehr, sehr sicher. Dazu erwarten den Oberwarter am Samstag perfekte und fast windstille Verhältnisse. Gepaart mit recht den traditionellen samstäglichen Fahnenpositionen ist für einen Move nach vor eigentlich alles angerichtet.

Der Burgenländer legt auch mit präzisem Spiel und Par auf der 1 gut los. Schon auf Pink Dogwood präsentiert sich Bernd am Samstag dann von seiner aggressiven Seite und attackiert am ersten Par 5 das Grün. Die Attacke bleibt aber etwas zu kurz und nach suboptimalem Chip geht sich nur das Par aus.

Zu wenig Output

Flowering Peach ist es aber, das Österreichs Nummer 1 dann erstmals aufjubeln lässt. Am kurzen Par 4 zückt Bernd den Driver, chippt perfekt ans Loch und stopft den folgenden Birdieputt. Das gute kurze Spiel rettet ihm auch eine Bahn später das wichtige Par, ehe es auf Juniper, dem zweiten Par 3, nach verpasstem Up & Down wieder auf den Ausgangspunkt zurückgeht.

In Folge macht sich auch bemerkbar, woran es an diesem Tag wirklich hapert, denn nach Bunkerdrive und misslungener Annäherung verlässt er Yellow Jasmine (Par 5) nur mit einem Bogey und fällt so trotz des eigentlich guten Spiels auf 1 über Par zurück. Auf Camellia ergibt sich nach starker Annäherung eine richtig gute Chance, der Putter will diese aus eineinhalb Metern aber nicht annehmen.

Stark im Amen Corner

Wiesberger_Master_1718_330Erst am weltberühmten Stretch der Löcher 11 bis 13 drückt Bernd das Gaspedal spürbar durch. So locht er nach einem perfekten Eisen aus drei Metern auf White Dogwood zum Birdie und knallt ein lasergenaues Wedge auf Golden Bell, dem Par 3 über Rae’s Creek, zum Stock, was gleich im nächsten Birdie mündet.

Auch der Abschlag auf Azalea sitzt, was die Grünattacke ermöglicht. Aus 20 Metern benötigt der Oberwarter aber drei Anläufe mit dem Putter und kann so das dritte Birdie in Folge nicht einsacken. Mit -2 im Amen Corner tankt er aber eigentlich ordentlich Selbstvertrauen für die abschließenden Bahnen.

Am Feuerdorn verbrannt

Auf Firethorn durchlebt die Nummer 41 der Welt dann aber sein ganz persönliches Waterloo. Nach gutem Abschlag entscheidet er sich zur Grünattacke, der Ball kullert aber ins Wasser. Nach Drop und zu langem Chip spielt er den Ball übers ondulierte Grün noch ein zweites Mal ins H2O. Erst nach neun Schlägen lässt das Par 5 Österreichs Augusta-Beitrag seiner Wege ziehen, was ihn im Klassement klarerweise weit zurückreicht.

Wiesberger_Master_1715_330Nach zwei sicheren Pars muss er auf der Schlussbahn nach verzogenem Drive und verpasstem Grün noch ein abschließendes Bogey notieren. Mit der 76 (+4) rasselt Bernd Wiesberger an einem verkorksten Moving Day am Leaderboard bis auf Rang 47 zurück und vergibt damit wohl auch endgültig die Chance auf ein Topergebnis beim ersten Major des Jahres.

“Ich hab mir viele Chancen erarbeitet und einige davon auch nützen können. Nach dem Turn hatte ich wirklich gute Schläge in die Grüns, konnte aber leider nur zwei von vier Birdiechancen verwerten. Das Missgeschick auf der 15 hat dann leider die ganze Arbeit zunichte gemacht”, fasst Bernd die zähe Runde kurz zusammen.

Richtig bitter

Der dritte Spieltag ist wohl so etwas wie die absolute Höchststrafe, denn das Spiel des Burgenländers ist eigentlich am Samstag um einiges zu sicher für den schlussendlich erspielten Score. Dass Bernd ausgerechnet die recht scorefreundlichen Par 5 Bahnen einen Strich durch die Rechnung machen, schmerzt wohl noch dazu doppelt. Firethorn ist aber auch der beste Beweis, wie schnell es in Augusta gehen kann.

Generell hat er die gesamte Woche über mit den langen Bahnen im Augusta National so seine liebe Mühe. Bereits am ersten Spieltag versenkte er etwa die Annäherung auf Firethorn im Wasser, insgesamt liegt er in dieser Woche auf den zwölf gespielten Par 5 bei +6, was eine deutliche Sprache spricht.

Europäisches Führungsduo

Justin Rose (ENG) und Sergio Garcia (ESP) gehen als Co-Leader bei gesamt 6 unter Par in den Finaltag des 82. US Masters. Der Engländer erwischt mit der 67 (-5) die beste Runde des Tages, Garcia notiert im Schlussflight die 70 (-2). Als erster Verfolger lauert Rickie Fowler (USA) (71) bei einem Schlag Rückstand auf Rang 3.

 

Bernd Wiesbergers 3. Runde im Überblick:

 

18:00 MEZ – Einiges möglich

Masters_2017_Pins_SaturdayDen ersten Scores nach zu urteilen ist es am Moving Day keineswegs unmöglich gut zu scoren. Bei den traditionellen Samstags Pin Positions hofft Bernd weiterhin auf scharfe Eisen um sich Birdiemöglichkeiten aufzulegen.

Der Start lässt auf Gutes hoffen. Der Oberwarter trifft sowohl Fairway als auch Grün und marschiert nach Zweiputt mit einem sicheren Par zum nächsten Abschlag. Auf Pink Dogwood bleibt die Attacke etwas zu kurz und nach zu langem Chip geht sich am ersten Par 5 nur das Par aus.

Das Birdie holt er sich dafür aber auf der Flowering Peach ab. Die Attacke a Par 4 bleibt zwar etwas zu kurz, mit perfektem Chip legt er den Ball aber neben den Stock.
Nach überschlagenem Grün muss er erneut chippen und löst die Aufgabe auf Flowering Crab Apple nahezu perfekt, was in einem wichtigen Par mündet.

19:00 MEZ – Unterkühlter Putter

Bernd präsentiert sich in der frühen Phase des Moving Days noch absolut stabil in so gut wie allen Aspekten seines Spiels. Einmal mehr findet auf Magnolia ein Abschlag den Weg aufs Fairway und nach sicherem Grüntreffer ist das nächste Par aus gut neun Metern sicher.

Auf der 6 bleibt der Abschlag knapp vor dem Grün liegen, was Bernd wieder zum Scrambeln zwingt. Aus einem guten Meter will der Parputt dann aber nicht fallen, was ihm auf Juniper das erste Bogey einbrockt. Im langen Spiel passt weiterhin vieles zusammen, aus knapp 18 Metern lässt er sich nach dem ersten Putt aber noch gut eineinhalb Meter übrig, verwertet diesmal aber sicher zum Par.

Auf Yellow Jasmine verschwindet der Drive im Fairwaybunker, was Bernd zur Vorlage zwingt. Die Annäherung bleibt rechts neben dem Grün und nachdem er nach dem Chip aus zwei Metern den Putt nicht lochen kann, ist das Par 5 Bogey perfekt. Trotz verzogenem Drives geht sich auf der 9 nach getroffenem Grün das Par aus 11 Metern aus.

20:00 MEZ – Ab in den Amen Corner

Trotz eines kurzen Abschlags legt er sich auf der 10 eine gute Möglichkeit auf, lässt aber auch diese aus eineinhalb Metern ungenützt verstreichen. Damit geht Bernd bei einem Tagesergebnis von 1 über Par in den Amen Corner.

Zu Beginn des weltberühmten Stretchs knallt er gleich auf der 11 ein weltklasse Eisen bis auf drei Meter zur Fahne und schlägt diesmal eiskalt zu. Auf den Geschmack gekommen packt er auf Golden Bell ein weiteres lasergenaues Eisen aus und legt den Ball perfekt zum Loch. Das nächste Birdie ist so fast nur Formsache.

Nach starkem Abschlag attackiert er auf Azalea das Grün, benötigt aber mit dem Putter drei Anläuft und bringt sich so selbst um ein weiteres Bogey, dennoch verlässt er den Amen Corner nach präzisem Spiel mit -2.

21:00 MEZ – Horrorloch 15

Chinese Fir absolviert er unaufgeregt mit sicherem Par. Auf den letzten Löchern muss Bernd nun versuchen das starke Eisenspiel noch in das ein oder andere Birdie umzumünzen.

Genau das Gegenteil ist aber der Fall, denn nachdem die Grünattacke auf Firethorn schon im Wasser verschwindet, chippt er noch einen weiteren Ball ins H2O. Das Horrorloch lässt ihn am Ende erst nach 9 Schlägen seiner Wege ziehen, was ihm innerhalb kürzester Zeit vieles über den Haufen wirft.

Auf Redbud und Nandina nimmt er sichere Pars mit, verzieht auf Holly aber seinen Abschlag und bringt die Annäherung nicht am Grün unter, was noch in einem abschließenden Bogey endet. Mit der 76 büßt er am Moving Day etliche Ränge im Klassement ein.

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Masters Cutserie hält

THE MASTERS – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger präsentiert sich am Freitag im Augusta National mit geschärften Eisen und teils heißem Putter und cuttet so trotz einer Schwächephase im Amen Corner mit der 72 sicher in sein bereits drittes Augusta-Weekend. “Ich bin mit dem Ergebnis heute grundsätzlich zufrieden, denke aber, dass auch noch mehr drinnen gewesen wäre”, so Bernd nach der Runde.

Es war nach der ersten Runde klar, wo Bernd Wiesberger am Freitag den Hebel im Spiel ansetzen muss. Zu weit waren zum Auftakt die Eisen von den Fahnen weg, gepaart mit einer durchwachsenen Bilanz am Kurzgemähten ging sich so nur die 77 (+5) aus. Am Freitag präsentiert sich Österreichs Masters-Beitrag dann aber zu früher Stunde voller Tatendrang und legt gleich auf der 1 mit starkem Abschlag und getroffenem Grün mit einem wichtigen Par los.

Am Par 5, der 2 bricht dann endlich auch der bisherige Birdiebann. Zwar sitzt der Chip aufs Grün nicht wirklich ganz genau, aus sechs Metern stopft er auf Pink Dogwood aber den Putt zum roten Eintrag und marschiert schon früh in die richtige Richtung. Angespornt vom Birdie legt er danach auf Flowering Peach aus sieben Metern sofort nach und macht so den Traumstart endgültig perfekt.

Das sichere Spiel setzt sich auch in Folge fort. So trifft er auf den folgenden Bahnen fast immer sicher die Grüns und notiert recht stressfrei die Pars. Erst auf Pampas liegt Bernd in der Pampa. Ein komplett verzogener Drive in die Baumgruppe versperrt den Weg aufs Grün und zwingt den Oberwarter links nebens Kurzgemähte zu spielen. Irgendwie aber kratzt er auch hier vom Vorgrün noch das Par, tritt sich dann aber auf Yellow Jasmine (Par 5) einen komplett unnötigen Dreiputt ein, der ihm auch das erste Bogey am Freitag aufbrummt.

Ein Amen im Corner

Wiesberger_Master_1710_330Mit starkem Eisen und gelochtem Birdieputt holt er sich kurz vor dem Amen Corner auf Camellia zwar den Schlag wieder zurück, tritt sich danach am weltberühmten Stretch der Löcher 11 bis 13 aber einige Fehler ein. Zunächst versenkt er auf White Dogwood seine Annäherung im Wasser und sieht alles herausgeholte mit einem Doppelbogey wieder dahinschwinden. Kurz darauf bunkert er sich auf Golden Bell (Par 3) in unangenehmster Downhill-Lage ein und muss mit dem Bogey leben.

Erst Azalea läutet die benötigte Trendwende ein. Bernd legt sein Wedge am Par 5 punktgenau zum Stock und stellt sein Tagesergebnis so wieder auf Level Par. Er notiert damit im Amen Corner an diesem Tag kein einziges Par und verlässt die drei Bahnen mit einem Ergebnis von +2. Das Birdie auf der 13 bringt aber spürbar die Sicherheit zurück, was sich nach einigen bombensicheren Pars auf Redbud auch im Score niederschlägt.

Spielverderber Holly

Bernd knallt am letzten Par 3 sein Eisen bis auf gut zwei Meter zur Fahne und taucht kurz vor Schluss wieder in den roten Bereich ab. Nachdem er auch einen verzogenen Abschlag auf der 17 noch unbeschadet übersteht, marschiert er im knappen Minusbereich auf die 18. Holly will Österreichs Nummer 1 nach verzogener Annäherung aber keine rote Runde spendieren und brummt ihm noch einen Schlag auf.

Mit der 72 (Par) ist das Ende der Runde zwar etwas ärgerlich, Bernd stemmt aber sicher bei seinem dritten Masters Start zum bereits dritten Mal den Cut und darf so auch an den nächsten beiden Tagen noch auf Birdiejagd gehen. Als 35. hat er bei zwei guten Runden am Weekend wohl sogar noch die Chance das erste Major des Jahres mit einem Topergebnis wieder zu verlassen.

“Bis auf den zweiten Schlag auf der 18 hab ich eigentlich durchwegs gute Schläge gemacht und den Ball in den windigen Bedingungen viel besser kontrolliert als noch am ersten Tag. Auch der Putter hat heute besser funktioniert. Die beiden frühen Birdies haben mich schnell in eine angenehme Position gebracht. Leider konnte ich weitere gute Chancen auf den Backnine nur teilweise nützen. Nach dem geschafften Cut kann ich am Wochenende jetzt von hinten angreifen”, fasst Bernd die Runde zusammen.

Auch das Doppelbogey zu Beginn des Amen Corners auf der 11 erklärt er ausführlich: “Ich hab den Ball nach einem guten Abschlag wirklich voll getroffen. Das war ein perfekter Ball den allerdings leider eine Böe aus der Richtung gelenkt hat und der dann im Wasser verschwunden ist. Das hat mich dann leider gleich zwei Schläge gekostet.”

Gute Statistik

Wiesberger_Master_1711_330Bei den Abschlägen wusste der Oberwarter bereits zum Auftakt am Donnerstag zu überzeugen. Am Freitag gelingen dann auch die Eisen um einiges sicherer, wie 13 getroffene Grüns unterstreichen. Mit 30 Putts kann er auf den schwierigen Augusta Grüns ebenfalls ganz gut leben, wobei der Driller auf der 8 die ansonsten gute Puttleistung etwas trübt.

Er durchbricht damit auch die schwarze Cutserie der letzten Majorturniere. Bei den letzten drei musste die Nummer 41 der Welt jeweils am Wochenende bereits zusehen. Das Masters bleibt damit auch weiterhin das klar beste der vier Majors des Burgenländers. Es gibt auch kaum Spieler, die gleich bei ihren ersten drei Masters Starts das Wochenende erreichten. Sergio Garcia (ESP), Rory McIlroy (NIR), Zach Johnson (USA), Bernhard Langer oder auch Martin Kaymer (beide GER) gelang dies nicht.

Eng beisammen

An der Spitze schiebt sich das Leaderboard am zweiten Spieltag richtig eng zusammen. Der große Dominator des ersten Spieltags, Charley Hoffman (USA), kommt am Freitag über die 75 (+3) nicht hinaus und teilt sich die Führung bei gesamt 4 unter Par mit Landsmann Rickie Fowler, der eine richtig starke 67 (-5) hinzaubert, dem Belgier Thomas Pieters (68) und dem Spanier Sergio Garcia (69). Titelverteidiger Danny Willett (ENG) scheitert mit der 78 (+6) und bei gesamt 7 über Par um einen Schlag am Cut.

 

Bernd Wiesbergers 2. Runde im Überblick:

14:55 MEZ – Wieder enorm schwer

Masters_2017_Pins_FridayDie ersten Scores des zweiten Spieltages lassen bereits erahnen, dass der Augusta National erneut extrem schwer zu spielen ist. Kühle Temperaturen und spürbarer Wind prägen erneut bislang das Geschehen. Die Pin Positions stecken auch heuer klarerweise wieder in der traditionellen Freitagsposition.

Bernd Wiesberger eröffnet mit richtig starkem langen Spiel und Zweiputt mit einem wichtigen Par auf der 1. Auf Pink Dogwood (Par 5) bricht dann endlich der Birdiebann. Bernd erreicht zwar mit dem zweiten Schlag das Grün nicht und hat einen unangenehmen Chip über den Bunker vor der Nase, aus knapp sechs Metern fällt diesmal aber der erlösende Putt zum ersten roten Eintrag des Turniers.

Auf den Geschmack gekommen legt er am schweren Grün von Flowering Peach mit gestopftem Siebenmeterputt gleich nach und macht den starken Start in die zweite Runde so perfekt.

16:00 MEZ – Voll fokussiert

Bernd präsentiert sich bislang voll fokussiert und locht auf Flowering Crab Apple, dem ersten Par 3, fast zum nächsten Birdie. Aus 15 Metern fehlen am Ende nur Zentimeter. Das Par ist aber bombensicher notiert. Auch im Anschluss spielt er richtig starkes Golf und kann auf Magnolia aus 10 Metern erneut einen sicheren Zweiputt verbuchen.

Zum ersten Mal verfehlt er auf Juniper (Par 3) dann ein Grün, kratzt mit starkem Up & Down aber das nächste Par. Ein in die Bäume verzogener Drive bringt Bernd auf der 7 (Pampas) erstmals richtig in Bredouille. Aus der Lage kann er das Grün nicht anspielen und legt den Ball links vom Kurzgemähten ab. Auch der Chip will nicht beim Loch liegenbleiben. Vom Vorgrün aus kratzt er aber sehenswert das nächste Par.

17:00 MEZ – Erster Schlagverlust

Ausgerechnet das Par 5, der 8 (Yellow Jasmine) hängt Bernd nach einem Dreiputt den ersten Schlagverlust um. Nach zu starkem ersten Putt lässt er sich auf der 9 (Carolina Cherry) noch einen Tester aus eineinhalb Metern offen, besteht diesen aber mit Bravour.

Mit einem lasergenauen Eisen und gelochtem Birdieputt aus zwei Metern tankt er auf Camelia noch einmal Selbstvertrauen, ehe es zum zweiten Mal für Bernd in den Amen Corner geht.

18:00 MEZ – H2O im Weg

Kaum im Amen Corner angekommen erwischt es Bernd aber richtig unangenehm. Er platziert zwar seinen Drive richtig gut, versenkt die Annäherung aber im Wasser und marschiert schlussendlich nur mit dem Doppelbogey zum 12. Tee.

Am weltberühmten Par 3 über Rae’s Creek findet er nur den hinteren Grünbunker. Aus der unangenehmen downhill Lage geht sich nur das Bogey aus, was ihm sofort den nächsten Schlag kostet.

Das Par 5, der 13 (Azalea) geht er aus der Teebox zwar defensiv an, legt sein Wedge aber perfekt zum Stock und nimmt so das nächste Birdie mit, was sein Tagesergebnis wieder auf Level Par zurechtrückt. Auf der 14 legt er das nächste Wedge auf eineinhalb Meter zur Fahne, lässt die Riesenchance aber ungenützt verstreichen.

19:00 MEZ – Ins Finish

Am letzten Par 5 (Firethorn) passt der Abschlag und nach der Vorlage verschwindet diesmal die kurze Annäherung nicht im Wasser. Aus fünfeinhalb Metern mit Downhillputt geht sich ein Birdie aber nicht aus. Mit einem lasergenauen Eisen legt er sich auf Redbud, dem letzten Par 3 auf gut zwei Meter die nächste dicke Chance auf und lässt sich diesmal das Birdie nicht vom Schläger nehmen.

Ein verzogener Drive rechts in die Baumgruppe sorgt dann noch einmal für Stress. Bernd bringt das Eisen aber am Grün unter und notiert so das wichtige Par. Eine verzogene Annäherung auf der 18 brummt ihm dann aber noch ein abschließendes Bogey auf und verhindert die rote Runde. Mit der 72 (Par) aber cuttet Bernd ganz sicher ins Weekend und hält sich bei zwei guten Runden sogar die Chance auf ein Topergebnis offen.

 

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Wiesberger_Master_1702_730

Eisern verblasen

THE MASTERS – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger kann zum Auftakt im Starkwind aus durchwegs guten Abschlägen kein Kapital schlagen und reiht sich im Augusta National mit der birdiefreien 77 nur auf Rang 66 ein. “Ich bin sehr enttäuscht, um es vorsichtig auszudrücken”, so die ersten Worte von Bernd nach der Runde.

Richtig ungemütlich präsentiert sich der altehrwürdige Augusta National GC zum Auftakt des 82. US Masters. Zwar beißen die Grüns nach den Regenfällen der letzten Tage noch einigermaßen, Windböen bis zu 40 km/h und mehr machen den Kontrahenten aber das Leben richtig schwer. Auch Bernd Wiesberger hat mit den unangenehmen Verhältnissen vor allem bei den Annäherungen seine liebe Not.

Zwar eröffnet er mit einem ganz soliden Par, verpasst am Par 5, der 2 (Pink Dogwood) trotz Grünattacke mit einem Dreiputt aber das erhoffte Birdie und muss nach dem ersten gemissten Grün am Par 4 danach (Flowering Peach) auch gleich das Bogey notieren. In der Anfangsphase ist es durchwegs der Putter, der auf den schwierigen Augusta Grüns im Wind noch nicht die benötigte Temperatur erreicht, was sich im nächsten Driller auf der 5 (Magnolia) rasch im zweiten Schlagverlust niederschlägt.

Im Anschluss gestaltet Bernd sein Spiel recht unaufgeregt. Nach durchwegs richtig guten Abschlägen sind es aber die Annäherungen, die nicht oft dort landen wo es der Oberwarter gerne hätte. Dieser Umstand legt nicht nur kaum echte Birdiechancen auf, sondern zwingt Österreichs Augusta-Beitrag auch das ein oder andere Mal in der Trickkiste zu kramen um keine weiteren Schläge abgeben zu müssen.

Highlight auf Golden Bell

Wiesberger_Master_1707_330Für ein echtes Highlight der Runde sorgt Bernd am weltberühmten Par 3 über Rae’s Creek. Der Abschlag verschwindet hinterm Grün im Gemüse und er kann den Ball von dort nur irgendwie rausquetschen. Mit gelochtem Chip rettet er aber das Par, reißt die Faust hoch und sorgt so auch auf den Zuschauertribünen durchwegs für Jubelstürme.

Das Momentum aber kann der Burgenländer nicht mitnehmen. So verpasst er zunächst am Par 5, der 13 (Azalea) das Birdie und tritt sich zwei Bahnen später auf der letzten langen Bahn (Firethorn) einen richtigen Schockmoment ein. Nach starkem Drive und guter Vorlage bleibt der Ball aus gut 95 Metern zu kurz und rollt zurück ins Wasser. Nach Drop, Chip und Zweiputt ist das Doppelbogey Gewissheit.

Des Schlechten noch nicht genug, kann er am letzten Par 3 (Redbud) den Downhiller nicht nahe genug ans Loch legen und marschiert mit weiterem Dreiputt und einem weiteren Schlagverlust zur 17. Zwar gelingen die Schlussbahnen jeweils mit Par, mit der 77 (+5) reiht sich der Oberwarter zum Auftakt aber nur auf Rang 66 ein und muss am Freitag wohl schon zulegen um bei seinem dritten Masters nicht erstmals den Cut zu verpassen.

“Die Bedingungen waren wie erwartet relativ schwer. Durch den böigen Wind war es schwer die Schläge einzuschätzen und Bälle richtig am Grün zu positionieren. Leider habe ich am Anfang der Runde im kurzen Spiel ein paar Fehler eingebaut und musste so frühe Bogeys hinnehmen. Vom Abschlag habe ich mich heute trotz des starken Windes sehr wohl gefühlt.”

“Die Schläge ins Grün waren aber nicht zwingend genug und erspielte Chancen konnte ich nicht nutzen. Bei derart schwierigen Bedingungen passieren Fehler, nur leider konnte ich diese heute nicht ausbessern. Trotzdem habe ich Vertrauen in mein Spiel, werde morgen voll angreifen und versuchen die Chancen bestmöglich zu nutzen”, lässt er die Auftaktrunde Revue passieren und gibt sich betont kämpferisch.

Frustrierender Start

Für Bernd stellt die 77 auch mit Sicherheit einen frustrierenden Auftakt dar. Vor allem angesichts der richtig guten Abschläge schmerzt die birdiefreie Startrunde gleich doppelt. Die größte Stärke des Oberwarters, die guten Annäherungen, ließ er am Donnerstag schmerzlich vermissen, gepaart mit drei Dreiputts und einem Wasserball ist die durchwachsene erste Runde rasch erklärt.

Wiesberger_Master_1703_330Dass er kein einziges Par 5 ausnützen konnte, ist außerdem gerade in Augusta richtig bitter. Traditionell muss man die recht scorefreundlichen langen Bahnen ausnützen um wichtige Birdies mitzunehmen. Was möglich gewesen wäre zeigen unter anderem seine Flightpartner. Jason Dufner (USA) etwa marschiert mit der 71 (-1) über die Ziellinie, Ernie Els (RSA) immerhin mit der 72 (Par). Charley Hoffman (USA) erwischt einen Traumtag und führt nach der 65 (-7) überlegen.

Bernd hatte aber auch in den vergangenen beiden Jahren an jeweils einem Tag mit Problemen zu kämpfen und marschierte nur mit einer tiefschwarzen Runde über die Ziellinie. Dass diese 2017 allerdings gleich am ersten Tag passiert, macht den Kampf um den Cut für die Nummer 41 der Welt aber klarerweise um einiges schwieriger und erhöht zusätzlich wohl etwas den Druck auf den Burgenländer.

Masters ohne Topfavorit

Dustin Johnson (USA) kommt dem Masters noch vor einem einzigen ausgeführten Schlag abhanden. Die Nummer 1 der Welt stürzte am Mittwoch Nachmittag in seiner angemieteten Unterkunft über eine Treppe und verletzte sich am Rücken. Trotz Ruhigstellung und Schmerztherapie musste der großgewachsene US-Amerikaner aber vor dem Turnier aufgeben. “Was wirklich weh tut ist die Tatsache, dass ich fast sicher bin, dass in zwei Tagen alles wieder okay ist. Aber ich kann jetzt nicht schwingen und das kotzt mich richtig an”, so DJ zur Aufgabe.

Charley Hoffman eine Klasse für sich

Charley Hoffman9 Birdies, 4 davon auf den letzten 5 Löchern, zaubert Charley Hoffman auf den heiligen Golfrasen von Augusta und düpiert die Weltelite angesichts der hantigen Bedingungen mit einer unglaublichen 65. Der US-Longhitter zieht seinem schärfsten Verfolger William McGirt damit bereits um vier Schlägen davon. Von den Big Names kann am ehesten von Lee Westwood mit der 70 (-2) und Platz 3 überzeugen.

Unter den 11 Spielern, die mit einer roten Runde eröffnen, bringen sich vor allem Phil Mickelson, Justin Rose und Sergio Garcia mit 71 Schlägen auf Platz 4 hervorragend in Position. Rory McIlroy kämpft sich nach Problemen in der Anfangsphase zur 72 und Platz 12 zurück. Mitfavorit Jordan Spieth fängt sich am letzten Par 5 eine 9 ein und rangiert nach der 75 nur auf Platz 41.

Der Cut der besten 50 (plus alle innerhalb von 10 Schlägen zum Führenden) wird bei 3 über Par erwartet.

Bernd Wiesbergers erste Runde im Überblick:

14:00 MEZ – Eine Brise zum Start

Masters_2017_Pins_ThursdayWie vermutet präsentiert sich der Augusta National zum Auftakt des 82. US Masters eher vom Regen der Vortage noch leicht aufgeweicht. In den Morgenstunden weht auch bereits spürbarer Wind über die Anlage, wenngleich die Luftbewegungen mit bis zu 20 km/h alles andere als unkalkulierbar sind. Wie sich angesichts der Bedingungen die Scores entwickeln werden die ersten Flights zeigen. Die Pin-Positions sind wie immer traditionell auf Donnerstagsposition gesteckt.

15:00 MEZ – Nur Henley Rot

Nach der ersten Stunde kann man durchaus ableiten, dass sich Augusta heuer alles andere als scorefreundlich spielt. Derzeit liegt lediglich Russell Henley (USA) im roten Bereich. Nach einem Birdie am Par 5, der 2, musste er postwendend ein Bogey einstecken, konterte auf der 4 aber sofort wieder.

16:00 MEZ – Harter Auftakt

Auf den ersten Löchern lässt sich in der Anfangsphase des Turniers bereits ohne Zweifel sagen, dass Augusta an diesem Donnerstag richtig hart zu spielen ist. Kevin Chappell (USA) liegt nach einem Birdiedoppelpack auf der 2 und der 3 derzeit in Führung. Insgesamt aber sind rote Scores klar in der Minderheit.

17:00 MEZ – Wind legt zu

Der Wind legt mit Fortdauer immer weiter zu, was das Scoren von Stunde zu Stunde schwieriger macht. Martin Kaymer (GER) sorgt nach anfänglichem Bogey mit einem Chip-in zum Eagle am Par 5, der 2 (Pink Dogwood) für einen spektakulären Konter.

18:30 MEZ – Sicher reingefunden

Bernd beginnt äußerst konzentriert und bringt die erste Annäherung ohne gröbere Probleme am Grün unter. Aus 14 Metern gelingt der Start mit Zweiputt und Par solide. Am Par 5, der 2 bringt Bernd die Grünattacke am Kurzgemähten unter, braucht aus gut 20 Metern aber drei Anläufe und bringt sich so ums erste Birdie.

19:00 MEZ – Der Putter mag noch nicht

Zum ersten Mal verfehlt Bernd auf der 3 nach gutem Abschlag ein Grün und muss prompt das erste Bogey einstecken. Am schweren Par 3 danach findet erneut ein Eisen nicht das Kurzgemähte, nach gefühlvollem Chip zum Stock ist das Par diesmal aber nur Formsache.

Auf der 5 ist es dann aber erneut der Putter, der Bernd im Stich lässt. Aus etwa 15 Metern muss er wieder dreimal ansetzen ehe der Ball im Loch ist, was ihm den nächsten Schlag kostet. Nach gutem Abschlag stellt das zweite Par 3 aus sechs Metern kein großes Problem dar.

20:00 MEZ – DJ muss passen

Im immer stärker werdenden Wind haben mittlerweile alle Spieler richtig hart zu kämpfen. Bernd knallt auf der 7 ein Vollbrett knapp nebens Fairway, lässt dann aber die Annäherung noch deutlich zu kurz. Ein gefühlvoller Chip rettet ihm aber das wichtige Par. Fast gelingt auf der 9 mit starkem Putt aus gut elf Metern das ersten Birdie, dem Ball geht aber kurz vorm Loch die Luft aus.

Dustin Johnson kann nach seinem Treppensturz nicht an den Start gehen, wie eben verlautbart wurde. Damit kommt dem Turnier der absolute Topfavorit noch vor dem ersten Schlag abhanden.

21:00 MEZ – In den Amen Corner

Auf der 10 parkt Bernd nach weiterem guten Abschlag die Annäherung am Vorgrün und locht sicher aus sechs Metern mit Zweiputt zum nächsten Par. Zum ersten Mal in dieser Woche geht es für den Burgenländer nun in den Amen Corner, wo er die 11 nach starkem Abschlag und guter Annäherung mit Par gut übersteht.

Auf der 12 sorgt er für ein echtes Highlight. Am weltberühmten Par 3 “Golden Bell” überschlägt er das Grün deutlich und kann den Ball nur irgendwie rausquetschen. Ein ganz starker Chip verschwindet aber im Loch, was Bernd noch das Par kratzt.

22:00 MEZ – Endspurt

Bernd kann aus dem Amen Corner zwar auf der kurzen 13 (Par 5) nach Vorlage kein Birdie entführen, muss bei richtig windigen Bedingungen aber am berühmten Stretch auch keinen Schlag abgeben. Damit biegt Österreichs Augusta Beitrag weiterhin bei 2 über Par auf die letzten Löcher ab.

Auf der 14 legt er einen weiteren Bombendrive perfekt aufs Fairway, die Annäherung findet aber als einzige im Flight das Grün nicht. Auch nach dem Chip hat er noch gute drei Meter vor sich, srambelt sich mit starkem Putt aber zum nächsten Par.

Ausgerechnet das letzte Par 5 entwickelt sich dann zu einem regelrechten Horrorloch für den Oberwarter. Nach gutem Abschlag und Vorlage versenkt er den Ball bei den noch verbleibenden 95 Metern im Wasser und marschiert schlussendlich nur mit dem Doppelbogey zum nächsten Abschlag.

23:00 MEZ – Im Rückwärtsgang

Ein Driller nach unangenehmen Bergabputt hängt Bernd auf Rosebud (Par 3) gleich den nächsten Schlag um, was den Burgenländer mittlerweile richtig weit im Klassement zurückreicht. Einmal mehr bleibt eine Annäherung etwas kurz, auf der 17 gelingt aus knapp 16 Metern aber mit einem Zweiputt das Par. Auf der 18 scrambelt er sich noch zu einem Par und steht so mit der 77 (+5) beim Recording.

 

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Masters – Gratis Live-Stream

US MASTERS 2017 – SKY bietet von Dienstag bis Sonntag einen gratis Internet-Stream mit Live-TV aus Augusta vom ersten Major des Jahres an.

SKY bietet einen gratis empfangbaren TV Live-Stream aus Augusta vom ersten Major des Jahres. Von den Trainingstagen bis zum Finaltag ist dieser exklusive Service auf der SKY-Webseite kostenlos und ohne Registrierung empfangbar, auch für Nicht-Abonnenten.

Bereits am Dienstag und Mittwoch lädt SKY am Nachmittag auf die Driving Range, um den Stars beim Finetuning ihres Spiels für den Augusta National GC zuzusehen – versehen mit englischsprachigem Fachkommentar. Das Einschlagen auf der Range wird auch an allen vier Spieltagen übertragen.

Das Highlight heißt aber auch heuer “AMEN CORNER TV”! Vom ersten bis zum letzten Flight werden von Donnerstag bis Sonntag die Schlüssel-Löcher 11 bis 13 live gesendet. Eine ideale Gelegenheit um auch Bernd Wiesberger bereits früh ins Bild zu bekommen. Aus rechtlichen Gründen gibt es nämlich auch heuer keine TV-Bilder vor 21 Uhr an den ersten drei Tagen.

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Das komplette Programm im TV Live-Stream:

DRIVING RANGE LIVE:

Dienstag, 4. April: 15:00 bis 17 Uhr
Mittwoch, 5. April: 15:00 bis 17 Uhr
Donnerstag, 6. April: 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Freitag, 7. April: 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Samstag, 8. April: 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Sonntag, 9. April: 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

>> Link Live-Stream Driving Range

AMEN CORNER LIVE:

Donnerstag, 6. April: 16:45 Uhr bis 00:00 Uhr
Freitag, 7. April: 16:45 Uhr bis 00:00 Uhr
Samstag, 8. April: 17:45 Uhr bis 00:00 Uhr
Sonntag, 9. April: 17:45 Uhr bis 00:00 Uhr

>> Link Live-Stream Amen Corner

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Masters Live-Ticker

US MASTERS 2017 – LIVE NEWS-TICKER: Dustin Johnson der große Favorit muss nach Sturz noch vor Turnierbeginn aufgeben – Bernd Wiesbergers dritter Streich? Tiger Woods muss erneut absagen.

+++ Dustin Johnson verzichtet auf einen Start +++

Dustin Johnson sorgt am Vorabend der ersten Runde für einen absoluten Horrormoment. Die Nummer 1 der Welt stolpert in seinem angemieteten Haus, fällt über eine Treppe und landet hart auf dem Rücken. “Er wurde angewiesen sich zu schonen und bekommt eine Schmerztherapie. Unter anderem wird er mit Eis behandelt und wir hoffen, dass er spielen kann, aber sicher ist nichts”, so sein Manager David Winkle.

Am Donnerstag schleppte sich DJ noch auf die Range zum Aufwärmen, gab den Versuch jedoch bald auf, da er nur zu 70% durchziehen konnte und die Rückenschmerzen bei jedem Schlag neu aufflammten. Somit ist der große Titelfavorit bereits vor dem ersten Schlag aus dem Rennen.

+++ Sturm als Spielverderber +++

Zum ersten Mal seit 56 Jahren muss der Par 3 Contest in Augusta wegen des schlechten Wetters mit Sturm, Regen und Gewitter abgesagt werden. Damit fehlt in diesem Jahr auch der erste Indikator, wenngleich bei dem Event immer eher der Fun-Faktor im Vordergrund steht.

+++ Freude über Rückkehr +++

“Immer ein tolles Erlebnis nach Augusta zurückzukommen und zu sehen wir schwierig dieser Platz wirklich ist. Die Ondulierungen, Wellen und Run-Offs sind in Wirklichkeit viel steiler und schneller als das im TV zu sehen ist,” gibt Bernd Wiesberger auch heuer eine schnelle Liebeserklärung ab. Ob Augusta diese erwidern wird?

Bei den ersten beiden Auftritten schon, wo er jedes Mal das Weekend erreichte und 2015 als bester Debütant 22. wurde. Eine weitere Verbesserung beim 3. Antreten sowie erstmals eine Runde in den 60ern, so die naheliegenden Ziele. Die mitgereiste Family soll für Wohlfühlatmosphäre sowie Anders Forsbrand und Phil de Busschere für das Finetuning im zuletzt überwiegend stabilen Spiel sorgen.

+++ Training mit Euro-Buddies +++

Am Dienstag spulte Bernd bei angenehmem Wetter 18 Löcher mit Chris Wood, Andy Sullivan und Thomas Pieters ab und genoss den Golftag mit seinen European Tour-Kollegen sichtlich: “18 Loch am Morgen in Augusta und am Nachmittag gute Arbeit an den verschiedenen Stationen auf der Range.” Planmäßig und routiniert bereitet sich der Österreicher auf die Major-Aufgabe vor.

+++ Sieg führt über DJ +++

Auch wenn in den Vorjahren mit Danny Willett und Bubba Watson beim Masters nicht die Besten im World Ranking triumphierten, so gilt Dustin Johnson dank zuletzt gezeigter Dominanz als der große Favorit. Bei 7 Starts sprang jedoch bislang nichts Besseres als ein 4. Platz 2016 heraus, wenn auch mit klarer Tendenz nach oben. Ob DJ’s Power-Fade in Augusta der richtige Schlag ist, wird sich zeigen.

Auch über die weiteren Favoriten steht jeweils ein gewisses Fragezeichen: Jordan Spieth war zuletzt zu instabil und verpasste in Houston den Cut. Rory McIlroy feuert nach seiner Verletzung auch noch nicht auf allen Zylindern. Shooting Star Jon Rahm hat keine Erfahrung in Augusta – und viele Runde hier gespielt zu haben gilt als Grundvoraussetzung um mitreden zu können. Das bringt viele, viele Namen ins Spiel, vor allem Routiniers wie Phil Mickelson oder Sergio Garcia.

+++ Wetter spielt bislang nicht mit +++

Durchziehende Gewitterfronten sorgen am Montag um 14:30 Uhr für den Abbruch der Trainingsrunden. Auch für Dienstag und Mittwoch sind weitere durchziehende Stürme angesagt: weniger Trainingszeit spielt noch mehr den Routiniers in die Hände. Ein etwas weicheres Setup mit entschärften Grüns wäre sicher auch Bernd Wiesberger recht, der 2015 und 2016 bereits ähnliche Bedingungen vorfand und dem das berüchtigte Spiel “wie mit Murmeln auf einer Glasplatte zu putten” bislang erspart blieb. Ab dem 1. Turniertag verspricht der Wetterbericht dafür stabile und freundliche Bedingungen.

+++ Day in – Tiger out +++

Nachdem seine Mutter die Krebs-OP gut überstanden hat, kehrt Jason Day erleichtert, wenn auch nicht unbeschwert in den Golfzirkus zurück: “meine Mutter wollte immer das ich wieder Golf spiele, das ist alles was sie sich wünschte,” kehrt der Australier zum Masters zurück, wo er gleich bei seinem Debüt 2011 mit Platz 2 sein bestes Ergebnis erreichte. Eine nicht unerwartete Absage kommt dagegen von Tiger Woods, dessen Rücken weiter nicht mitspielt.

+++ McGinley: hartes Masters Setup +++

“Die heurigen Bedingungen zuerst mit Regen und danach kühlere Temperaturen und Wind: das sind historisch jene Bedingungen, bei denen sich Augusta wirklich schwer spielt”, tippt Paul McGinley auf eine harte Woche. Bilder, bei denen Spieler ratlos in die Baumwipfel starren und ewig lang für die Schlagvorbereitung brauchen um dann frustriert dem Ball nachzuschauen, dies könnte häufig zu sehen sein. Leicht entschärfte Grüns und Wind, das könnte einem gewissen Bernd Wiesberger in die Karten spielen.

+++ Die wichtigsten Tee-Times +++

Daniel Summerhays und Russell Henley haben das große Los der ersten Tee-Time um 8 Uhr Ortszeit (14:00 MESZ) gezogen. Richtig interessant wird es jedoch erst zwei Stunden später, hier die wichtigsten Tee-Times:

16:12 MESZ: Russell Knox, Rickie Fowler, Hideki Matsuyama
16:34 MESZ: Jordan Spieth, Martin Kaymer, Matthew Fitzpatrick
16:45 MESZ: Phil MIckelson, Rafael Cabrera-Bello, Si Woo Kim
16:56 MESZ: Brandt Snedeker, Justin Rose, Jason Day
18:13 MESZ: Ernie Els, Jason Dufner, Bernd Wiesberger
18:24 MESZ: Danny Willett, Matt Kuchar, Curtis Luck (a)
19:19 MESZ: Sergio Garcia, Lee Westwood, Shane Lowry
19:30 MESZ: Bernhard Langer, Alex Noren, Patrick Reed
19:41 MESZ: Rory McIlroy, Hideto Tanihara, Jon Rahm
19:52 MESZ: Marc Leishman, Bill Haas, Justin Thomas
20:03 MESZ: Bubba Watson, Dustin Johnson, Jimmy Walker

>> SKY überträgt von Donnerstag bis Sonntag live und exklusiv im TV vom US Masters in Augusta.

 

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Die besten Masters Wetten

Die Finaltag-Wetten: Wiesberger oder Sullivan besser im direkten Flight-Duell? Rose, Spieth und Garcia die Favoriten auf das Green Jacket.

Wenn man nur wüsste, wer am Sonntag beim Masters ins Green Jacket schlüpfen wird, das wäre Goldes wert… so sind Fans auf einen guten Riecher und ein glückliches Händchen angewiesen um selbst am Sonntag zu den Gewinnern zu zählen.

Insgesamt 40 Wettmärkte aufs Masters

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Heute Sonntag: Wer spielt besser im Flight “Wiesberger / Sullivan” ab 16:25 MESZ? Für Wiesberger gibt es im Vorfeld eine Quote von 1,91, für den Engländer 2,20 und für ein Unentschieden 8,50. Ein Klick auf den nachstehenden Banner von William Hill zeigt alle Golfangebote samt Wettschein-Vorlage für die Wiesberger-Wette (rein als Information gedacht und nicht als Empfehlung für einen Wettgewinn!).

Besonders interessant sind die Live-Wettangebote, die es ab Beginn der 4. Runde um 16 Uhr mit sich live ändernden Wettquoten je nach Spielverlauf gibt.

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Bernd Wiesberger

Mit starkem Finish

SHELL HOUSTON OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger hat zum Auftakt im GC of Houston einige Male mit seinem Eisenspiel zu kämpfen, verschafft sich mit einem starken Finish und der 70 aber eine gute Ausgangslage für den Wochenendeinzug. “Zum Glück hab ich am Ende noch zwei Birdies notieren können, was für einen soliden Start ins Turnier gesorgt hat”, so Bernds erste Worte nach der Runde.

Nach einigen Regenfällen in den letzten Tagen präsentiert sich der GC of Houston doch einigermaßen entschärft. Vor allem die Grüns sind nicht so pickelhart und pfeilschnell wie befürchtet, was sich klarerweise auch in den Scores niederschlägt. Rickie Fowler (USA) etwa bringt am Donnerstag Vormittag seinen Birdiemotor ordentlich auf Touren und setzt mit der fehlerlosen 64 (-8) die frühe Bestmarke.

Bernd Wiesberger allerdings kann die guten Verhältnisse nur bedingt nützen. Der Burgenländer startet auf der 10 und findet eigentlich gut in den Tag, spendiert ihm nach zwei anfänglichen Pars doch schon die 12 nach starker Annäherung das erste Birdie. Das allerdings an diesem Tag nicht alles immer richtig nach dem Geschmack der Nummer 41 der Welt laufen will, zeigt sich bereits auf den nächsten Löchern.

So gelingt am ersten Par 5 der Chip nur suboptimal und auch auf der zweiten langen Bahn will nach einem Ausflug in den Fairwaybunker kein Birdie rausspringen. Zwischendurch muss er teilweise sogar ordentlich zaubern. Am Par 3, der 16 etwa kratzt er nach verfehltem Grün mit gestopftem Dreieinhalbmeterputt noch das wichtige Par. Trotz der leichten Probleme scheint es, als wäre ihm der Lone Star State an diesem Tag wohlgesonnen, lässt doch die 17 nach starkem Approach das zweite Birdie springen, das ihn klar in die richtige Richtung katapultiert.

Oft am Scrambeln

Der zweite rote Eintrag stabilisiert Bernds Spiel aber nicht wirklich, denn noch vor dem Turn hängt ihm die schwere 18 nach Bunkerdrive den ersten Schlagverlust um und Bernd muss danach doch öfters in der Trickkiste kramen um sein Score zusammenhalten zu können. So kratzt er auf der 3 nach deutlich verfehltem Grün noch das Par, verpasst nach ungenauem Eisen aber am Par 5, der 4 ein weiteres Birdie und fällt nach total misslungener Annäherung auf der 5 mit dem zweiten Bogey sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Ein punktgenau getroffenes Eisen legt ihm dann aber am Par 3, der 16 eine riesige Chance auf, die er aus einem guten Meter mit verschobenem Putt jedoch nicht annehmen kann. Der Abschlag am Par 3 ist es aber, der Bernds Spiel plötzlich wieder komplett auf Schiene bringt. Zunächst passt am Par 5 danach der Drive perfekt und auch die Grünattacke bremst sich wie geplant am Kurzgemähten ein, was ihn mit dem dritten Birdie wieder in den Minusbereich bringt.

Auf den Geschmack gekommen zündet er am abschließenden Par 3, der 9 noch ein weiteres starkes Eisen und lässt diesmal aus zwei Metern die Chance nicht verstreichen. Trotz des teils ungenauen Spiels steht Bernd Wiesberger am Ende so mit der 70 (-2) beim Recording und verschafft sich für den Wochenendeinzug als 44. eine gute Ausgangslage.

Nach der Runde hadert Bernd vor allem damit, dass nicht mit Besserlegen gespielt wurde: “Es ist schwer zu verstehen, warum bei den nassen Bedingungen nach dem starken Regen gestern nicht mit Besserlegen gespielt wurde. Ich bin einige Mal nach sehr guten Drives mit extrem viel Schmutz am Ball bestraft worden. Teilweise war es so unmöglich die Fahnen direkt anzuspielen. Ich hoffe, dass morgen eine tiefrote Runde für mich drinnen ist.”

Viel zu holen

Dass der Burgenländer trotz etlicher Ungenauigkeiten im Spiel mit der 70 im Clubhaus steht, lässt aus österreichischer Sicht auf ein richtig gutes Abschneiden hoffen. Mit etwas präziserem langen Spiel könnte es schon am zweiten Spieltag richtig weit am Leaderboard nach vorne gehen. Eine Woche vor dem Masters scheint Bernd vor allem beim Scrambeln bereits ein gutes Gefühl zu haben, was nächste Woche in Augusta wohl zwingend nötig sein wird.

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Wiesberger_1657_730

Zwei Putts zuviel

BRITISH MASTERS 2016: Bernd Wiesberger muss sich nur Alex Noren um zwei Putts geschlagen geben, steht jedoch vor der Rückkehr unter die Top 50 der Weltrangliste.

Bernd Wiesberger mausert sich am Schlusstag beim British Masters als gefährlichster Herausforderer für den führenden Schweden Alex Noren. Am Ende sind es wieder ein paar Putts, die in der entscheidenden Phase zum Sieg fehlen. Der Schwede feiert mit Kampfkraft seinen dritten Saisonsieg: “Gratulation an Alex, er hat mich diese Woche zweimal geschlagen – zuerst bei der Hero Challenge und dann auch im Turnier,” nimmt es Bernd mit Humor.

Wie stark Wiesberger von Tee bis Grün agiert beweist, dass er selbst mit 11 Putts mehr am Konto den Schweden bis zur Ziellinie voll fordern konnte. Zwischen Donnerstag und Sonntag legt Bernd eine Strecke mit 47 bogeyfreien Löchern ein und gibt im gesamten Turnier nur drei Schläge ab. “Klar, dass ich mit dieser Woche sehr zufrieden bin. Es werden noch gute Dinge passieren,” will er im Finale der Saison noch weiter Gas geben.

Mit dem vierten Topergebnis in Folge steht der Österreicher vor der Rückkehr in die Top 50 der Weltrangliste und ist dank seiner guten Position unter den Top 20 im Race to Dubai auch automatisch für das HSBC Champions in 14 Tagen qualifiziert, womit er auch das letzte World Golf Championships-Event des Jahres bestreiten kann. “Jetzt ein paar Tage Pause und dann ein starker Auftritt in Shanghai.”

Wiesberger’s Finalrunde Loch für Loch

Bernd Wiesberger eröffnet bei trockenem Wetter gleich mit einem starken Wedge auf zwei Meter zur Fahne. Beim vierten Versuch spielt es erstmals an der 1 das Birdie. Weil es so gut geklappt hatte, versucht es der Österreicher auch am folgenden Par 5 über einen dritten Schlag mit dem Wedge, landet aber nicht ganz glücklich dreinblickend 6 Meter entfernt der Fahne am Vorgrün. Mit dem Par verliert er Boden gegenüber der Spitze.

Wiesberger_1655_330Erst an der 5 packt Bernd wieder ein starkes Wedge aus 90 Metern aus und legt den Ball auf etwas mehr als einen Meter zum Stock. Im auflebenden Wind erreicht der Österreicher an der 6 nach Problemen vom Tee erstmals nicht regulär ein Grün und kann auch nicht mehr das Par retten – sein erstes Bogey seit Donnerstag!

Einmal mehr ist es ein großartiger Eisenschlag, mit dem sich Wiesberger zurück ins Geschehen bringt, diesmal aus dem Rough an der 8 auf zwei Meter zur Fahne. Die Faust kommt hoch, als der dritte Birdieputt fällt. Am 9. Grün muss er ein zweites Mal hart ums Par kämpfen, löst die Aufgabe aus 5 Metern jedoch souverän.

Die letzten 9 Löcher geht Wiesberger mit einem punktgenauen 70 Meter-Pitch ins 10. Grün an und locht auch den Zweimeterputt. An der 11 kriecht ein 6 Meter-Putt zum Birdie haarscharf am Loch vorbei. Während Alex Noren an der Spitze große Schwächen zeigt, legt sich Bernd an der 12 den Ball auf zwei Meter hin, kann jedoch mit dem Putter einmal mehr keinen Druck ausüben.

Nachdem Flightpartner Tommy Fleetwood seinen Abschlag am Par 3 der 13 zu kurz im Wasser versenkt, blickt auch Wiesberger seinem Ball sehr besorgt hinterher, der es aber um einen Meter noch bis aufs Vorgrün schafft. Mit dem Par bleibt der Österreicher einen Schlag hinter der Spitze.

Das vorletzte Par 5 ist im heftigen Gegenwind mit zwei Schlägen nicht erreichbar, Bernd versucht sein Glück über einen Pitch, der Ball rollt jedoch gut vier Meter über das Loch hinaus. Im richtigen Moment springt der Putter ein und hilft zum Birdie, das ihn erstmals zur Spitze aufschließen lässt.

Ein weiteres gutes Eisen am Par 3 der 16. Zusätzlicher Bonus, dass Fleetwood zuerst aus 5 Metern auf gleicher Linie puttet. Bernd schaut interessiert zu, kann daraus aber nichts fürs Birdie lernen. Aus dem Rough der 17 kann sich Bernd aus 105 Metern keine realistische Birdiechance auflegen und Druck auf Noren ausüben, der wieder um einen Schlag führt.

Auch das letzte Fairway findet Bernd nicht mehr. Die Lage ist jedoch gut, er versucht aus 250 Metern mit dem Holz 3 sein Glück, verzieht jedoch rechts in den Bunker. Der Sandschlag gerät jedoch zu lang. Aus 10 Metern geht sich nur das Zweiputt-Par aus.

Alex Noren muss nur Bernd Wiesberger kurzzeitig aufschließen lassen, nutzt jedoch die Par 5 im Finish um sich vom Österreicher um zwei Schläge abzusetzen. Mit der 69 feiert der Schwede bei 18 unter Par seinen dritten Saisonsieg.

>> Endergebnis British Masters

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