Advertisement

Kategorie: LET/LPGA

Mini-Tourkarte

LET TOURSCHOOL – FINAL: Katharina Mühlbauer kann am Schlusstag nicht mehr zusetzen und löst am Ende nur eine ganz kleine Tourkarte.

Im Vorjahr noch am Tourschool-Cut gescheitert und heuer nur zu einem Start auf der Ladies European Tour gekommen, schafft Katharina Mühlbauer zwar diesmal der Einzug in die Finalrunde und damit eine garantierte Conditional Tourcard in Kategorie 15. Die 8. der heurigen Czech Ladies Open verpatzt jedoch die letzten 18 Löcher am Südkurs von La Manga und fällt mit der 80 noch auf Position 64 zurück, womit sie auch 2022 nur zu ganz wenigen Starts in Europas erster Damenliga kommen dürfte.

Alle 5 Tage der Tourschool kompakt zusammengefasst

1. RUNDE: Katharina Mühlbauer darf zum Auftakt am etwas scorefreundlicheren Nordkurs ran und beruhigt die Nerven noch im ersten Drittel mit zwei Birdies. Nach acht gespielten Löchern kommt jedoch mit dem Triplebogey wieder Stress auf, der den Birdielauf zusätzlich abrupt stoppt. Auf den vorderen 9 geht noch ein Schlag am längsten Par 3 verloren. Aber auch mit der 73 (+2) sorgt die einzige Österreicherin im Feld für einen soliden Schulstart rund um Position 30.

2. RUNDE: Deutlich mehr Probleme bekommt Mühlbauer am schwierigeren Südkurs, auf dem sie vor allem mit hartnäckiger Birdiesperre lange Zeit mit stumpfen Waffen kämpft. Ehe am 13. Grün der erste Birdieputt fällt, haben sich bereits vier Bogeys auf der Scorekarte breitgemacht. Im Finish werden weitere Bogeys mit Birdies wettgemacht, für Besseres als die 77 (+4) reicht es aber nicht, womit Mühlbauer bis an die vorläufige Cutmarke zurückgereicht wird.

3. RUNDE: Zurück am Nordkurs erweisen sich die Eisenschläge zu Beginn nicht präzise genug und brocken Mühlbauer zwei frühe Par 3-Bogeys ein. Danach findet sie jedoch einen guten Rhythmus und kontert mit zwei Birdies. Eine weitere Schwächephase rund um den Turn brockt ihr allerdings vier weitere Bogeys ein, zwei davon auf den Par 5, womit sich am Ende nur die 74 (+3) ausgeht. Damit landet Katharina exakt an der vorläufigen Cutmarke und legt sich eine Nervenprobe für die vorentscheidende Sonntags-Runde am Nordkurs auf.

4. RUNDE: Mit einer brandheißen Startphase, die bereits im ersten Drittel drei Birdies einbringt, ebnet Katharina Mühlbauer am Südkurs den Weg in die Finalrunde. Auch von einem Par 3-Bogey lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen, verwaltet danach gekonnt ihr Score und beendet die Nervenprobe stilvoll mit Birdie. Mit der 70 (-3) revanchiert sich Mühlbauer für das vorzeitige Ausscheiden vor zwei Jahren und hat mit dem gemeisterten Cut bei 6 über Par bereits das Minimalziel, eine kleine Tourkarte mit Kategorie 15, geschafft.

CUT bei: +8.

5. RUNDE: Am Finaltag musste Katharina Mühlbauer attackieren um näher an die vollen Tourkarten heranzukommen, die Leichtigkeit vom Vortag geht ihr dabei aber verloren. Von der 10 weg am Südkurs setzt es statt früher Birdies sogar ein Bogey, womit der Druck weiter steigt. Nachdem mit Birdie zwischenzeitlich der scoretechnische Ausgleich gelingt, erwischt die Österreicherin auf den schwierigeren Front 9 eine schwarze Phase mit Bogey-Doppelbogey-Bogey und fällt damit weiter zurück. Passend zum rabenschwarzen Finale setzt es noch das Doppelbogey am Par 5 zum Abschluss zur 80, die ein Endergebnis von 13 über Par und Position 64 einbringt.

 

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Solides Saisonfinish

OPEN DE ESPANA – FINAL: Christine Wolf beendet eine solide Saison 2021 mit einem weiteren Mittelfeldplatz beim Tourfinale der LET auf Marbella.

Eine Damensaison mit einem prall gefüllten Turnierkalender ging für Christine Wolf auf Marbella zu Ende. In Los Naranjos hoffte die Tirolerin noch einmal letzte Reserven mobilisieren zu können um mit einem starken Ergebnis über die Ziellinie zu sprinten.

Mit einem Bogey startet sie jedoch alles andere als erhofft in den Schlusstag. Erst nach einem weiteren Schlagverlust findet Wolf am ersten Par 3 mit Birdie langsam zu ihrem Spiel. Auf dem anspruchsvollen Kurs reicht danach eine Par-Serie um Position zu halten, ehe zum Abschluss der 9 ein bitteres Doppelbogey passiert.

Auf den letzten 9 der Saison findet Wolf wieder zu ihrer Stärke, dem sicheren langen Spiel zurück und kann am Par 5 der 14 einen Schlag aufholen. Fehlerfrei turnt sie sich über die gesamten Back 9 und legt stilvoll mit Birdie den Deckel auf das Spieljahr 2021.

Mit der 73 verliert Wolf noch ein paar Ränge und kommt als 36. in die Endwertung, typisch für ihr Golfjahr mit einem Mittelfeldplatz: “Ich habe heute einmal etwas Pech bei einem Bounce gehabt, aber ansonsten echt solide gespielt,” spricht sie das Doppelbogey an. “Die letzten zwei Tage sind leider nicht mehr viele Putts gefallen. Aber die Saison war ganz ok. Hab am Anfang und in der Mitte ein paar Top 10 gehabt und dann auch viele Cuts gemacht. Mit dem 25. Platz der Jahreswertung kann ich schon zufrieden sein. Sicher gehts immer besser, aber bin dennoch zufrieden.”

Höhepunkte der Saison waren sicher das Erreichen ihres ersten Majorfinales und die beste Karriererunde von 64 Schlägen in Schweden, womit sie das gemischte Feld von European Tour und LET sogar nach dem ersten Tag anführte. Wie im Vorjahr geht sich am Ende ein guter 25. Rang in der Jahreswertung aus. Sarah Schober, die verletzungsbedingt ihre Saison vorzeitig beenden musste, hält mit dem 64. Rang zumindest ihre Tourkarte.

Wechselhaft am windigen Moving Day

3. RUNDE: Wie schon an den Tagen zuvor geht sich auch diesmal wieder am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie aus, womit sie ihr Vorhaben zunächst sofort in die Tat umsetzen kann. Allerdings bremst sie sich bei teils heftigem Wind bereits auf der 3 mit dem ersten Bogey ein und da sich danach auch am Par 5 der 5 nur das Bogey ausgeht und sie kurz vor dem Turn auf der 9 noch einen weiteren Fehler einstecken muss, büßt sie zur Halbzeit ihrer dritten Runde sogar etliche Ränge ein.

Nach drei Pars zu Beginn der Backnine findet sie schließlich auf der 13 ihr zweites Birdie, rutscht kurz darauf mit einem weiteren Fehler auf der 15 jedoch abermals auf 2 über Par zurück. Noch einmal wiederholt sich das Gesehene dann auf den letzten Löchern, denn erneut schnappt sie sich am Par 3 der 17 noch ein Birdie, gibt aber auch dieses am abschließenden Par 5 wieder aus der Hand und muss sich so am Moving Day mit der 74 (+2) anfreunden.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Kletterpartie

OPEN DE ESPANA – 2. RUNDE: Christine Wolf klettert nach mühsamem Auftakt noch am Freitag munter nach oben am Leaderboard.

Christine Wolf wird beim LET Tourfinale von Marbella alles daransetzen einer eher mittelmäßigen Saison noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen. Als 24. der Order of Merit und mit vier Top 10-Ergebnissen ist die Innsbruckerin mit solidem Spiel durch die Saison gekommen, allerdings ohne die Top 3 zu knacken. Somit ist sie vorerst auch noch für kein Major 2022 fix qualifiziert. Mit 600.000 Euro Preisgeld und fetten Ranglistenpunkten wird es sich im noblen Naranjos Golf Club von Marbella durchaus auszahlen noch ein letztes Mal das beste Golf auszupacken.

Genau das macht die Tirolerin dann auch von Beginn an, denn mit gleich vier anfänglichen Birdies kommt sie perfekt aus den Startlöchern und diktiert so in der frühen Phase des Turniers sogar klar das Tempo. Ausgerechnet am Par 5 der 5 endet die heiße Anfangsphase dann jedoch unangenehm mit dem ersten Bogey, auf das sie prompt gleich noch ein weiteres oben draufpackt. Erst auf der 7 geht sich schließlich dann auch das allererste Par aus. Bereits am Par 3 der 8 geht es allerdings mit dem nächsten Fehler weiter, womit endgültig fast der gesamte starke Start wieder verspielt ist.

Danach allerdings kann Österreichs Olympionikin ihr Spiel stabilisieren und mischt nach einem Par 5 Birdie auf der 14 sogar weiterhin im absoluten Spitzenfeld mit. Da sich danach allerdings auf der 15 und der 16 sogar gleich zwei Doppelbogeys bequem machen, rutscht sie trotz des Blitzstarts bis ins Mittelfeld zurück. Nachdem sich dann zum Abschluss auch am Par 5 der 18 nur ein Bogey ausgeht, muss sie sich am Ende sogar mit der 75 (+3) zufrieden zeigen.


2. RUNDE: Anders als noch am Donnerstag legt sie am Freitag dann einen deutlich ruhigeren Start hin und nimmt von der 10 weg souveräne anfängliche Pars mit. Da sich dann auf der 16 auch das erste Birdie ausgeht. klettert sie im Klassement zumindest leicht nach oben.

Das solide Spiel setzt sich auch am Nachmittag fort: am kürzesten Par 5 von Los Naranjos, der 2, macht auch Wolf einen Schlag gut. Erst vier Löcher vor Schluss erwischt sie das erste Bogey, das jedoch der einzige Fehler bleiben sollte. Am letzten Par 3 bügelt Wolf den Fehler wieder aus und klettert mit der 70 am Leaderboard ins Mittelfeld nach oben.

Leaderboard Open de Espana

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Wenig zu bejubeln

ARAMCO TEAM SERIES – SAUDI ARABIA – FINAL: Christine Wolf hat bei der letzten Ausgabe der Aramco Team Series im Royal Greens G & CC mit ihren Mitspielerinnen mit zu geringer Birdieausbeute nur wenig zu bejubeln.

Nach dem enttäuschenden Auftritt in der Vorwoche mit dem knapp verpassten Cut hofft Christine Wolf bei der zweiten Chance auf mehr Erfolg auf den königlichen Grüns von Jeddah. Dazu wird die Tirolerin aber vor allem besser putten müssen und hatte dazu in den vergangenen Tagen auch ausgiebig Zeit genau das zu üben.

Bei der letzten Aramco Team Series des Jahres geht es im Heimatland des Sponsors neuerlich um 1 Million Dollar Preisgeld, wie gewohnt davon 80 % für die Teamwertung, die somit im Vordergrund steht. Zugleich ist es das letzte LET-Turnier vor dem Tourfinale in zwei Wochen. Wolf hatte Glück beim Teambuilding und wird an der Seite von US Star Natalie Gulbis sowie der starken Britin Michelle Thomson aufteen.

Wolf wird Ihrer Rolle als Teamleaderin sofort gerecht und stürmt mit Birdie, Birdie aus den Startlöchern. An der 2 beteiligt sich auch Thomson mit einem roten Eintrag, was den Superstart mit -3 nach 2 Löchern perfekt macht. Gulbis trägt erstmals am ersten Par 5 mit Birdie etwas zum Team bei. Danach gönnt sich das bunte Damen-Trio plus einem Amateur eine gefährlich lange Schaffenspause. Erst am Par 5 zum Abschluss der Front 9 geht mit Wolfs drittem Birdie etwas weiter.

Auch danach sind es vor allem Wolf und Thomson, die Druck machen: sowohl an der 10 wie auch an der 14 sorgen sie für Birdies im Doppelpack und etablieren sich so im guten Mittelfeld. Während Gulbis absolut nichts mehr locht, versenken Wolf und Thomson auf den Schlusslöchern jeweils noch einen Birdieputt und pinnen somit ein beachtliches Teamergebnis von 13 unter Par aufs Leaderboard. Auch in der beim Team-Event nicht so bedeutsamen Einzelwertung reiht sich Wolf mit der 68 im vorderen Mittelfeld ein.

Kampf & Krampf

Am Donnerstag hat das Gespann dann aber von Beginn an Mühe Zählbares auf die Scorecard zu bringen, denn vor allem Natalie Gulbis lässt richtig aus und notiert auf den Backnine neben einigen Fehlern kein einziges Birdie. Auch Michelle Thomson hat schwer zu kämpfen und steuert nichts gewinnbringendes bei. Einzig Chrissie verewigt am Par 3 der 16 den einzigen roten Eintrag des Quartetts, womit es verständlicherweise im Klassement deutlich in die verkehrte Richtung geht.

In dieser Tonart geht es auch auf den Frontnine weiter, denn auch auf den vorderen Neun sind Thomson und Gulbis ein Schatten ihrer selbst und steuern nach wie vor so gut wie nichts zum Score bei. Da sich mit Fortdauer dann auch die Tirolerin immer schwerer tut, rutscht Team Wolf sogar zwischenzeitlich bis auf den letzten Platz zurück. Erst ein versöhnliches Finish beschert den Ladies dann noch eine Runde von 4 unter Par, was den Absturz im Klassement jedoch nur bedingt auffedern kann.

Stecken geblieben

Am Finaltag zeigen sich Chrissie, Thomson und Gulbis dann von Beginn an in Birdielaune und drücken gleich zu Beginn der Backnine spürbar aufs Tempo. Zwar reißt der gewinnbringende Schwung in Folge etwas ab, bei einem Zwischenstand von -5 nach 9 geht es im Klassement aber zumindest leicht in die richtige Richtung.

Auf den Frontnine kommt das Quartett dann nicht mehr ins Rollen und lediglich die Österreicherin bringt neben zwei Bogeys auch noch drei Birdies auf die Scorecard. Am Ende leuchtet bei Team Wolf nur der Tagesscore von 8 unter Par auf, was bei gesamt 25 unter Par nur für einen wenig schmeichelhaften 33. Platz reicht. Immerhin darf sich Chrissie in der Einzelwertung mit einer 70er (-2) Finalrunde über einen 23. Platz freuen.

“Meine Scores wären letzte Woche super gewesen hier, denn ich hab diese Woche echt gut gespielt an den drei Tagen. Leider hat das Team als Ganzes nicht so gut performed, aber das dumme bei dem Format ist, dass es oft auf den Amateur ankommt. Ein Team hatte am ersten Tag zwölf Schläge vom Amateur, während wir über die drei Tage nur dreimal Hilfe hatten. Aber kann man nichts machen, wenigstens war der Einzelscore gut”, fasst die Tirolerin das letzte Team-Event des Jahres zusammen.

Leaderboard Aramco Team Series

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Zitterpartie

SAUDI LADIES INTERNATIONAL – 2. RUNDE: Christine Wolf läuft am Freitag im Royal Greens G & CC lange Zeit vergeblich dem ersten Erfolgserlebnis hinterher, ehe sie gegen Ende doch noch zwei Birdies findet. Mit der 73 (+1) geht sich nach langer über Nacht andauernder Zitterpartie der Cut aber hauchdünn um einen einzigen Schlag nicht aus.

Christine Wolf hatte zum Auftakt des 1 Millionen Events in Saudi Arabien richtig hart zu kämpfen und musste sich am Ende mit einer 75 (+3) anfreunden, womit sie am Freitag nun eher um den Cut als um die Spitzenplätze kämpft. “Das Spiel fühlte sich gar nicht so schlecht an, aber ich hab sehr schlecht gescored”, fasste sie ihre ersten 18 Löcher ungeschönt zusammen. Am zweiten Spieltag heißt es nun die sich bietenden Chancen zu nützen um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können.

Allerdings geht gleich der Start einigermaßen daneben, wie ein anfängliches Bogey auf der 10 unterstreicht. In Folge konsolidiert sie zwar ihr Spiel rasch wieder, läuft aber vergeblich einem ersten Erfolgserlebnis hinterher und kommt so auf den Backnine der gezogenen Linie nicht näher. Insgesamt bringt sie gleich zehn Pars in Folge zu Papier, ehe sich die Lage mit einem Bogeydoppelpack auf der 4 und der 5 noch zusätzlich verschärft.

Erst auf der 7 bricht dann der so hartnäckige Birdiebann und da sich schlussendlich auch am Par 5 der 9 noch ein abschließender roter Eintrag ausgeht, darf sie nach der 73 (+1) immerhin noch hoffen, dass die Cutmarke vielleicht noch bis auf 4 über Par zurückspringt. “Ich hab eigentlich wieder richtig gut gespielt, aber der Putter war einfach eiskalt. Ich hab gleich 36 Putts gebraucht und hab schon einige Male nah hingeschossen. Ich hoffe, dass es sich noch ausgeht, aber sicher bin ich mir nicht”, so Chrissie direkt nach der Runde.

Die Zitterpartie dauert schlussendlich sogar über Nacht, da sie genau zwischen Sein und Nichtsein hängt und einige Spielerinnen aufgrund einfallender Dunkelheit ihren Auftritt erst am Samstag beenden können. Schlussendlich hat sie in den Morgenstunden dann aber die traurige Gewissheit, dass es für den Aufstieg ins Wochenende als 64. knapp um einen einzigen Schlag nicht reicht. Bereits kommende Woche wird die Tirolerin jedoch erneut in Saudi Arabien an gleicher Wirkungsstätte beim letzten ARAMCO Team Event abschlagen.

Alice Hewson (ENG) biegt nach der 64 (-8) und bei gesamt 9 unter Par als Führende in den Moving Day ab.

Leaderboard Saudi Ladies International

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Kampfbetonter Auftakt

SAUDI LADIES INTERNATIONAL – 1. RUNDE: Christine Wolf hat zum Auftakt im Royal Greens G & CC hart zu kämpfen und marschiert nur mit einer 75 über die Ziellinie.

Mit zwei 1 Millionen Dollar-Highlights in Saudi Arabien bekommt Christine Wolf noch hochkarätige Turniere vor dem Saisonfinale vorgesetzt. Los geht es auf den Royal Greens von Jeddah mit dem Saudi Ladies Invitational, wo jedoch wie bereits zuletzt in Dubai etliche Stars von der LPGA-Tour mitmischen werden. Die einzige Österreicherin im Feld hofft jedoch auf eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, wo es nur für den 63. Rang reichte.

Gleich auf der 1 stopft die Tirolerin dann zum Birdie und taucht so von Beginn an in den roten Bereich ab. Anknüpfen kann sie an den Blitzstart jedoch nicht wirklich, denn bereits am Par 3 der 3 muss sie den scoretechnischen Ausgleich einstecken und rutscht drei Bahnen später auf der 6 mit dem nächsten Fehler sogar über Par zurück.

Die zweiten Neun beginnen dann ähnlich wie schon die Frontnine, denn wieder geht sich zwar zunächst ein Birdie aus, in Folge machen es sich aber auch wieder Fehler bequem, was am Ende nur die 75 (+3) zur Folge hat, womit sie nach den ersten 18 Löchern als 66. eher um den Cut als um die Spitzenränge kämpft.

“Es war heute irgendwie zach. Vom Spiel her hat es sich gar nicht so schlecht angefühlt, aber ich hab sehr schlecht gescored heute”, fasst Chrissie die ersten 18 Löcher zusammen. Lydia Ko (NZL) und Carlota Ciganda (ESP) teilen sich nach 67er (-5) Runden die Führungsrolle.

Leaderboard Saudi Ladies International

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Abgerutscht

DUBAI MOONLIGHT CLASSIC – FINAL: Christine Wolf rutscht am Finaltag im hell beleuchteten Emirates GC mit einem tiefschwarzen Intermezzo und der 75 (+3) um etliche Ränge zurück.

Christine Wolf zeigte nach der 71 (-1) zu Auftakt auch am Donnerstag im Flutlicht eine durchwegs ansprechende Vorstellung und brachte am Ende immerhin eine 70 (-2) zu Papier, die sie weiterhin in der oberen Hälfte des Elitefeldes von nur 56 Damen hielt. Mit einer richtig starken Finalrunde hätte die Tirolerin wohl sogar noch Außenseiterchancen auf die Top 10.

Der Start gelingt dann auch durchaus nach Maß, nimmt sie doch gleich vom Par 5 der 16 ein anfängliches Birdie mit. Initialzündung stellt das schnelle Erfolgserlebnis jedoch nicht dar, denn das darauffolgende Par 3 hängt ihr zunächst ein Doppelbogey um und da sich danach auf der 18 sogar nur das Triplebogey ausgeht, ist das erhoffte Topergebnis nach nur wenigen Bahnen wohl nur noch theoretischer Natur.

Immerhin schafft sie es ihr Spiel nach dem wilden Ritt wieder zu stabilisieren und dreht immerhin am Par 5 der 5 ihr Gesamtscore wieder auf Level Par zurück. Auch danach zeigt sie zu größten Teilen solides Golf und kann sich am Par 3 der 8 ein weiteres Mal mit einem Birdie belohnen. Mehr will schließlich aber nicht mehr gelingen und da sie kurz vor Schluss auf der 14 noch einen weiteren Schlag abgeben muss, geht sich am Ende sogar nur die 75 (+3) aus, die sie noch bis auf Rang 34 zurückwirft.

Trotz der eher zähen Finalrunde, wobei diese außer den beiden Horrorlöchern eigentlich recht ansehnlich verlief, kann Österreichs Olympionikin auf ein durchaus gelungenes Turnier zurückblicken. Vor allem auf den Grüns merkte man, dass es im Flutlich deutlich schwieriger ist die richtigen Linien zu finden, was richtig tiefe Scores enorm schwierig macht. Bereits kommende Woche geht es für Chrissie im Nahen Osten weiter, wenn die LET Saison in Saudi Arabien endgültig in die Zielgerade abbiegt.

“Es war von der Temperatur her auf jeden Fall viel angenehmer in der Nacht. Eigentlich hab ich heute bis auf drei schläge nicht schlecht gespielt”, so Chrissie nach dem Turnier. Bronte Law (ENG) stürmt mit einer 64er (-8) Finalrunde und bei gesamt 15 unter Par noch an die Spitze und sichert sich beim Flutlicht-Event in Dubai den Sieg.

Leaderboard Dubai Moonlight Classic

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Großteils im Griff

DUBAI MOONLIGHT CLASSIC – 2. RUNDE: Christine Wolf liefert am Donnerstag im Emirates GC eine durchwegs sehenswerte Vorstellung ab und bleibt mit einer 70 (-2) der oberen Hälfte des Klassements erhalten.

Christine Wolf fand gegen Ende ihrer Auftaktrunde im Flutlicht doch noch das richtige Rezept für die Grüns und pushte sich so noch zu einer 71 (-1), womit sie in der oberen Hälfte des Elitefeldes von nur 56 Damen rangiert. Wie schon zum Auftakt wird auch am Donnerstag wieder mit Kanonenstart begonnen, wobei die Tirolerin mit der 12 gleich ein Par 3 serviert bekommt.

Dieses stellt Österreichs Olympionikin aber vor keine großen Probleme und bereits auf der 13 liest sie im Flutlicht die erste Puttlinie bestens, was in einem schnellen ersten Birdie mündet. Auch danach hat Chrissie alles im Griff und nimmt solide weitere Pars mit. Erst ab dem Par 3 der 17 wird es dann zusehends farbenfroher. Zunächst kann sie ihr erstes Bogey noch postwendend auf der 18 auskontern, tritt sich jedoch kaum auf den Frontnine angekommen erneut den Ausgleich ein.

Das Hin und Her endet damit jedoch zum Glück für Chrissie nicht, denn mit dem nächsten Birdie auf der 3 krallt sie sich rasch wieder das Minus als Vorzeichen. Erst danach kehrt etwas Ruhe auf der Scorecard ein, bis sie auf der 7 erneut ein Bogey nicht vermeiden kann und so einmal mehr auf Level Par für den Tag zurückrutscht.

Abfinden will sie sich damit aber nicht, entschlüsselt die schwierig zu lesenden Grüns im Flutlicht am Par 5 der 10 und der abschließenden 11 gleich noch zweimal und bringt so am Ende sogar noch die 70 (-2) über die Ziellinie, womit sie als 20. der oberen Hälfte des Klassements erhalten bleibt. Maria Fassi (MEX) (71) und Jessica Karlsson (SWE) (68) teilen sich bei gesamt 10 unter Par die Führungsrolle.

Leaderboard Dubai Moonlight Classic

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Später Flutlicht-Durchblick

DUBAI MOONLIGHT CLASSIC – 1. RUNDE: Christine Wolf findet erst spät im Flutlicht den klaren Blick für die Puttlinien und dreht ihre Runde zur roten 71.

Christine Wolf teet im Elitefeld von nur 56 Spielerinnen bei der Dubai Moonlight Classic auf. Der Flutlicht-Event ist ein stimmungsträchtiges Highlight am alljährlichen LET-Kalender. Am Faldo Course im Emirates GC geht es bei viertletzten Saisonevent über drei Tage ohne Cut um 260.000 Euro Preisgeld.

Beim Kanonenstart legt Wolf am 3. Abschlag los, hat gleich zwei Par 5 in der Anfangsphase vor der Nase, kann diese aber nicht zu einem Katapultstart mit Birdies nutzen. Die vergebenen Chancen rächen sich kapital in Gestalt eines Doppelbogeys an der längeren 7. Spielbahn. Erst nach dem Turn, am Par 5 der 10, bricht die Innsbruckerin den hartnäckigen Birdiebann.

Aber so richtig hat sie ihr Visier im Flutlicht weiter nicht richtig eingestellt, da bereits am kurzen Par 3 der 12 ein weiterer Schlag verloren geht. Im letzten Drittel kann sich Tirols beste Golferin endlich auf die ungewohnten Lichtverhältnisse einstellen, liest die Putts korrekt und dreht mit drei späten Birdies sogar noch die Runde in die roten Zahlen. Mit der 71 (-1) übernachtet sie sogar noch in der oberen Hälfte des Klassements.

Mexikos LPGA-Jungstar Maria Fassi beweist mit einem Eagle und drei Birdies Augen wie ein Falke und stürmt zur besten Auftaktrunde in 63 Schlägen, einen Shot vor der Südafrikanerin Lee-Anne Pace und zwei vor der Deutschen Olivia Cowan.

Leaderboard Dubai Moonlight Classic

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Ordentlich abgesahnt

ARAMCO TEAM SERIES – NEW YORK – FINAL: Christine Wolf fährt mit dem Team von Lee-Ann Pace im Glen Oaks Club von New York einen starken 4. Rang ein und krallt sich so knapp 11.000 Dollar Preisgeld.

Mit dem stärksten Feld bislang kann die ARAMCO-Series in dieser Woche aufwarten: mit Jessica Korda, Lexi Thompson, Danielle Kang oder Lizette Salas ist die LPGA Tour in New York megastark vertreten. Entsprechend hoch werden die Trauben für Christine Wolf und ihre Kolleginnen von der LET hängen, wenn es über drei Tage um 200.000 Dollar in der Einzel- und 800.000 Dollar in der Teamwertung geht. Für Sarah Schober, die bislang eine hervorragende Figur bei den ARAMCO-Events machte, ist die Saison 2021 leider bereits zu Ende: “Nach Konsultationen mit meinen Ärzten muss ich leider die Saison vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen beenden. Das war eine der schwersten Entscheidungen in meiner Golfkarriere. Ich bin jedoch davon überzeugt, alles zu unternehmen um stärker als je zuvor zurückzukehren.”

Christine Wolf ist die verletzungsbedingte Ruhephase der letzten Wochen nicht anzumerken, absolut schlagsicher präsentiert sie sich an der Seite von Lee-Ann Pace (RSA), Karoline Lund (NOR) sowie eines Amateurs. Mit Birdie am 4. Grün steuert die Innsbruckerin auch erstmals einen Punkt zur Teamwertung bei. Den Turn erreicht das solide agierende Quartett kombiniert in 6 unter Par und mischt damit im guten Mittelfeld mit. Das angeschlagene Tempo behaltet das internationale Quartett auch auf den zweiten Neun weiter bei. Immer wieder ergänzen sich die drei Proetten bestens, was am Ende in einer Rundenwertung von 14 unter Par mündet, was für Rang 4 reicht.

Ultratiefer Freitag

Am Freitag zeigt sich dann vor allem Chrissie Wolf in der frühen Phase hellwach und steuert gleich auf der 1 ein Birdie bei, womit Team Pace von Beginn an in die roten Zahlen abtaucht. Auch danach zeigt die Tirolerin neben ihren Teamkolleginnen sehr solides Golf, was in einem Zwischenstand von -10 nach 9 mündet, womit das Gespann voll im Spitzenfeld mitmischt. Den eingeschlagenen Weg verlässt das Quartett auch auf den Backnine nicht, denn weiterhin halten sie die Pace gekonnt hoch und pushen sich so am Ende sogar zu einem Zweitrundenscore von 16 unter Par, womit sie sich nach Ende der Runde sogar bis auf einen Schlag am führenden Team Law dran sind. “Wir haben voll aggressiv gespielt und sind nur auf Birdies und die Teamwertung gegangen,” gab Pace die erfolgreiche Marschrichtung vor.

Mit tiefen Scores der Jägerinnen im Nacken ist der Birdiedruck auf Lee-Ann Pace, Chrissie Wolf und Karoline Lund entsprechend groß: Pace punktet auf Loch 1, Wolf auf der 3 und 4 sowie Lund an der 4, ehe sich die Euro-Stars eine kleine Schaffenspause gönnen. Bis zum Turn will nichts mehr nach vorne weitergehen, womit es bereits bis auf Position 5 zurückgeht. Auch auf den letzten neun Löchern kommt das Gespann dann nicht mehr so richtig ins Rollen und kann mit der absoluten Spitze nicht mehr mithalten. Am Ende marschiert das internationale Gespann mit 5 unter Par und einem Gesamtscore von 35 unter Par ins Ziel, was für den immer noch sehr starken 4. Rang reicht, was jeder der Damen immerhin knapp 11.000 Euro beschert. In der Einzelwertung wird Chrissie Wolf bei +8 55., womit sie sich noch zusätzlich gut 500 Euro sichert.

Das Team von Jessica Korda geht bei gesamt 41 unter Par als Sieger hervor. In der Einzelwertung lässt Charley Hull (ENG) bei gesamt 12 unter Par der Konkurrenz keine Chance.

Leaderboard Aramco Team Series New York

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube