Kategorie: LET/LPGA

Totalausfall

LADIES OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Sarah Schober sitzt lange Zeit am heißen Stuhl, verpasst schlussendlich aber hauchdünn den Cut. Chrissie Wolf erlebt im Golf du Medoc einen Horrortag, Nadine Dreher bleibt im Leaderboard-Keller stecken.

Sarah Schober ist am Freitag als einzige Österreicherin schon am Vormittag unterwegs und muss schon früh am ersten Par 5 ihrer Runde ein Bogey notieren. Zumindestens schafft sie es weitere Fehler von der Scorecard fernzuhalten und findet kurz vor dem Turn am zweiten Par 5 auch das erste Birdie, womit sie ihr Score wieder auf Anfang zurückdreht.

Erneut rutscht sie dann auf der 11 zurück in den Plusbereich, rückt ihr Ergebnis mit einem Birdie am Schlussloch aber erneut zurecht und unterschreibt so schlussendlich die 71 (Par). Damit muss die Steirerin nun hoffen, dass die Cutmarke am Nachmittag noch auf 7 über Par wandert um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können. Am Ende ist aber alles zittern und hoffen umsonst, denn als 65. geht sich das Wochenenden knapp um einen Schlag nicht aus.

Horror-Tag

Christine Wolf zeigte sich am Donnerstag bei böigem Wind mit ihrem Spiel im Großen und Ganzen zufrieden, lediglich “zwei schlechte Löcher” zerstörten ihr eine Auftaktrunde unter Par. Am Freitag will sie nun mit später Startzeit eine rote Runde nachlegen um in guter Ausgangslage ins Wochenende gehen zu können.

Am Freitag läuft dann im Spiel der Tirolerin allerdings nicht wirklich viel zusammen, denn schon die 1 brummt ihr das erste Bogey auf. Zwar gleicht sie dieses postwendend aus, tritt sich danach bis zum Turn aber noch drei weitere Fehler ein und rutscht so schon zur Halbzeit ihrer zweiten Runde bis an die Cutlinie zurück.

Auf den Backnine zerfällt das Spiel der Innsbruckerin dann total, denn bis zum Schluss muss sie noch drei weitere Bogeys und sogar zwei Doppelbogeys notieren, womit sie schlussendlich sogar nur mit der 81 (+10) über die Ziellinie marschiert und als 95. klar und deutlich den Cut verpasst.

Nadine Dreher muss auch am Freitag weitere Schläge abgeben und kann damit dem Leaderboard-Keller nicht entfliehen. Am Ende steht nur eine 76 (+5) auf der Habenseite, womit sie das Turnier als 106. beendet.

>> Leaderboard Ladies Open de France

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Etliches liegenlassen

LADIES OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Christine Wolf lässt mit gleich zwei Doppelbogeys nach dem Turn etliches liegen. Sarah Schober und Nadine Dreher kommen im Golf du Medoc über tiefschwarze Auftaktrunden nicht hinaus.

Nach einem Monat Pause geht es für Christine Wolf und Sarah Schober in den Golfherbst mit zwei Turnieren in Europa. In Frankreichs Weinbauhochburg Medoc nördlich von Bordeaux geht es für Europas Golfdamen über vier Tage um 325.000 Euro Preisgeld.

Im Vorjahr lieferte vor allem Christine Wolf eine stocknüchterne Vorstellung ab und hatte nach einem 7. Platz allen Grund zum Feiern, während sich Sarah Schober mit einem 55. Platz begnügen musste. Nadine Dreher schafft es als dritte Österreicherin in das Feld, das nach dem Solheim-Cup mit Ausnahme von US-Star Nelly Korda nicht allzu stark besetzt ist.

Konträre Hälften

Von Beginn an zeigt sich Christine Wolf zum Auftakt voll fokussiert und darf sich nach drei anfänglichen Pars auf der 13 über das erste Birdie freuen. Auch danach zeigt die Tirolerin ganz souveränes Golf und schnappt sich kurz vor dem Turn auf der 18 den nächsten roten Eintrag.

Nach dem Turn geht er der Schwung aber dann plötzlich irgendwie verloren, denn nach weiteren drei Pars muss sie auf der 4 sogar eine Doublette notieren und tritt sich zwei Bahnen später auf der 6 gleich das nächste Doppelbogey ein. Am Ende steht sie so nur mit der 73 (+2) beim Recording und geht nach der 43. nur aus eher suboptimaler Position in den zweiten Spieltag.

“Es war heute ziemlich böig auf der Runde und dementsprechend schwierig zu kalkulieren. Ich hab prinzipiell sehr solide gespielt heute, aber einfach zwei ganz schlechte Löcher dabei gehabt. Moren ist aber auch noch ein Tag”, fasst Chrissie die Runde zusammen.

Von Beginn an Probleme

Sarah Schober hat am Nachmittag nahezu von Beginn an Schwierigkeiten so richtig ins Spiel zu finden, denn schon nach nur fünf Löchern weist sie einen Zwischenstand von 3 über Par auf. Da sich dann noch vor dem Wechsel auf die Frontnine auch am Par 3 der 17 noch ein Fehler einschleicht, kommt sie nur bei 4 über Par zum Turn.

Auf den Frontnine scheint es dann kurzfristig so als könne Sarah ihr Spiel auf Schiene bringen, ein Par 5 Birdie auf der 2 verpufft angesichts zweier weiterer Bogeys und einem Doppelbogey am Par 3 der 5 jedoch nahezu. Am Ende steht sie nur mit der 78 (+7) beim Recording und liegt damit als 91. klar hinter der prognostizierten Cutmarke zurück.

Nadine Dreher hat von Beginn an zu kämpfen und häuft schon auf ihren ersten neun Bahnen viele Fehler an. Am Ende steht sie nur mit der 84 (+13) beim Recording und belegt damit nach der ersten Runde den 108. und letzten Platz.

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Ränge gutgemacht

CZECH LADIES OPEN – FINAL: Christine Wolf macht im tschechischen GC Karlstejn mit einer 71er Finalrunde noch etliche Ränge gut.

Christine Wolf stemmte am Samstag zwar ohne jegliche Probleme den Cut, machte sich mit Fehlern auf den Frontnine aber selbst das Leben schwer. Aus dem Mittelfeld heraus scheint aber am Finaltag durchaus noch einiges möglich zu sein, dazu allerdings wird die Tirolerin wohl eine knallrote Runde benötigen.

Bei durchwegs gedämpfteren Scores als an den Vortagen startet Chrissie grundsouveärn in die letzte Runde. Nach anfänglichen sicheren Pars kann sie das Par 5 der 13 zum Birdie überreden und hält auch danach Schlagverlust gekonnt fern, was sie im zartrosa Bereich auf den Frontnine ankommen lässt.

Die vordere Platzhälfte verläuft dann deutlich souveräner als am Vortag. Sie zeigt, dass sie den schwarzen Stretch vom Samstag mit Doppelbogey und Bogeys gut weggesteckt hat und notiert je ein Bogey und ein weiteres Birdie. Mit der 71 (-1) macht sie so noch etliche Ränge gut und verlässt Tschechien mit einem 20. Platz wieder.

“Das Wetter war auch heute wieder gut, aber die Grüns sind hier relativ schwierig zu lesen. Im Grunde passt es mit der heutigen Runde, aber es wäre doch noch einiges drinnen gewesen. Für mich gehts jetzt noch in die Schweiz zu einem Pro-Am und dann freu ich mich mal auf ein paar Wochen daheim”, zieht sie nach dem Turnier ein kurzes Fazit.

Carly Booth (SCO) gewinnt nach einer 70er (-2) Finalrunde und  bei gesamt 9 unter Par.

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Leben schwer gemacht

CZECH LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf stemmt am Samstag im GC Karlstejn zwar den Cut, macht sich dabei mit verpatzten Frontnine aber das Leben selbst schwer. Sarah Schober und Nadine Dreher gehen in dieser Woche leer aus.

Christine Wolf zeigte sich zum Auftakt mit ihrer Performance auf den Grüns nicht wirklich zufrieden, brachte aber immerhin eine 71 (-1) zum Recording und geht damit aus dem gesicherten Mittelfeld in den zweiten Spieltag. Am Samstag ist die Innsbruckerin als einzige Österreicherin erst am Nachmittag unterwegs, biegt aber sofort auf die Überholspur ab, denn schon die 11 lässt das erste Birdie springen. Da sie auch die 15 und die 16 zu Birdies überreden kann, knackt sie schon zur Halbzeit ihrer Runde die Top 10.

Auf den Frontnine allerdings reißt der Schwung dann wie aus dem Nichts plötzlich total ab. Zunächst kommt sie vom Par 4 der 4 nur mit sechs Schlägen weg und tritt sich danach gleich noch zwei weitere Bogeys ein, die sie weit bis ins Mittelfeld zurückwerfen. Zumindestens kann sie danach ihr Spiel auf den letzten Bahnen wieder stabilisieren und vermeidet noch weitere Fehler. Mit der 73 (+1) geht sich zwar der Cut ohne große Probleme sicher aus, den Finaltag nimmt sie aber nur vom 35. Platz aus in Angriff.

Ohne Preisgeld

Sarah Schober beginnt mit sicheren Pars und anschließendem Par 5 Birdie auf den Backnine durchwegs gut, tritt sich danach aber noch vor dem Turn zwei Bogeys ein, was die junge Steirerin nur dank eines Birdies zweischendurch bei Even Par zum Turn kommen lässt. So richtig unangenehm wird es aber auf den vorderen neun Bahnen, denn Sarah verliert komplett den Rhythmus und muss bis zum Schluss auf birdielosen Löchern noch vier Bogeys notieren, womit sich am Ende nur die 76 (+4) ausgeht, die für den Einzug in den Finaltag als 73. nicht reicht.

Nadine Dreher muss gleich zu Beginn ihrer zweiten Runde am anfänglichen Par 5 einen Schlag abgeben, fängt sich danach aber und dreht mit einem Birdiedoppelpack auf der 3 und der 4 ihr Score sogar recht rasch in den roten Bereich. Mit einem Par 5 Birdie auf der 13 schraubt sie ihr Score dann sogar noch weiter in den Minusbereich, beendet die Runde jedoch mit Doppelbogey und anschließendem Bogey, weshalb sich schließlich nur die 73 (+1) ausgeht, was als 95. klar nicht reicht um die Cutmarke überspringen zu können.

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Auf Kurs gebracht

CZECH LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober liegen nach der Auftaktrunde im GC Karlstejn klar auf Cutkurs. Nadine Dreher muss sich am Samstag steigern.

Nach den britischen Saisonhighlights backen die Girls der Ladies European Tour wieder kleinere Brötchen. Unsere tschechischen Nachbarn haben es immerhin geschafft ein Damenturnier auf die Beine zu stellen, auch wenn es mit 120.000 Euro das kleinste des Jahres am Kalender ist. Christine Wolf, Sarah Schober und Nadine Dreher lassen sich dennoch nicht die Gelegenheit entgehen so nahe der Heimat im Golfclub Karlstejn beim Dreitages-Turnier aufzuteen.

Christine Wolf kann wegen einer morgendlichen Nebelverzögerung erst mit knapp eineinhalbstündiger Verspätung ihre Runde beginnen, findet sich dann aber mit zwei Birdies rasch gut zurecht. Allerdings reißt der gewinnbringende Schwung danach etwas und sie muss mit darauffolgenden Bogeys noch vor dem Turn den scoretechnischen Ausgleich einstecken.

Auch auf den Backnine hat die Tirolerin zunächst Probleme, denn mit zwei weiteren Fehlern rutscht sie deutlich zurück. Erst das kurze Par 4 der 15 vermag die Negativspirale erstmals wieder einzubremsen und spendiert Chrissie das dritte Birdie des Tages. Das bringt auch sichtlich den Schwung wieder, denn mit zwei weiteren roten Einträgen gleich danach marschiert sie sogar noch zur 71 (-1) und bringt sich damit als 30. klar auf Cutkurs.

“Es war in der Früh etwas anstrengend, weil sie alle zehn Minuten nach hinten verschoben haben aber eigentlich alle schon fertig aufgewärmt waren. Ich hab heute vor allem am Anfang und am Ende richtig gut gespielt. In der Mitte der Runde hab ich mich mit den Grüns etwas schwer getan, aber ich bin zufrieden mit dem Start”, fasst Chrissie die Auftaktrunde zusammen.

Ebenfalls auf Cutkurs

Sarah Schober nimmt am Nachmittag gleich vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit, muss aber auf der 5 den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Noch einmal geht sich dann auch auf der zweiten langen Bahn der Frontnine ein Birdie aus, erneut bringt sie das zartrosa Zwischenergebnis mit darauffolgendem Bogey aber nicht bis zum Turn.

Genau dieses Dilemma setzt sich dann auch auf den Backnine weiter fort, denn erneut findet die junge Steirerin ein schnelles Birdie auf der 10, doch diesmal ist danach das Par 5 etwas im Weg und nimmt ihr mit einem Bogey das Minus als Vorzeichen wieder weg. Noch einmal gelingt dann kurz vor Ende ein Birdie auf der 17, doch selbst dieses kann sie mit abschließendem Fehler nicht in trockene Tücher bringen. Mit der 72 (Par) verpasst sie zwar eine rote Auftaktrunde, setzt aber als 42. immerhin klar die Segel in Richtung Finaltag.

Steigerung nötig

Nadine Dreher tritt sich am Nachmittag gleich auf der 10 das erste Bogey ein und stolpert danach am Par 5 der 13 sogar über eine Doublette. Erst nach dem zähen Beginn fängt sie sich und kann danach bis zum Turn ihre Scorecard sauber halten. Auf der vorderen Hälfte agiert sie dann zwar weiterhin recht souverän, ist aber die gesamte Runde über vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und tritt sich darüber hinaus noch zwei Bogeys ein, was am Ende nur die 77 (+5) und Rang 103 zulässt.

>> Leaderboard Czech Ladies Open

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Im Klassefeld behauptet

LADIES SCOTTISH OPEN – FINAL: Zum Abschluss des britischen Links-Sommers mischt Christine Wolf gut in einem absoluten Weltklassefeld mit und erreicht ein Top 25-Ergebnis.

Gleichauf mit Titelverteidigerin Georgia Hall, Charley Hull und Altmeisterin Laura Davies beendet Christine Wolf die hochdotierte Ladies Scottish Open am Renaissance Course, wo vor wenigen Wochen Landsmann Bernd Wiesberger siegreich war. Mit Platz 24 bei 5 unter Par sammelt die Tirolerin auch bei dem 1,5 Millionen Dollar Turnier fettes Preisgeld für das Ranking der Ladies European Tour, wo sie ihre Top 30-Platzierung weiter auspolstert. “Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Hatte zwar auch Glück mit dem Draw am Freitag, aber echt solide gespielt die Woche über,” äußert sie sich entsprechend zufrieden.

Solides Wochenende 

Da am Samstag noch einige Spielerinnen erst ihre zweite Runde beenden müssen, muss sich Chrissie noch etwas gedulden ehe sie weiß wann sie den Moving Day in Angriff nehmen kann. Um halb elf Uhr Orstzeit steht die Innsbruckerin dann aber in der 10. Teebox und beginnt den Moving Day mit souveränen Pars. Auf der 14 sorgt sie dann aber für ein absolut sehenswertes Highlight, denn am Par 4 verschwindet gleich der zweite Schlag im Loch zum Eagle.

So richtig auf den Birdigeschmack bringt der Adler Chrissie aber nicht, dennlange Zeit sammelt sie reihenweise die Pars auf. Ausgerechnet das letzte Par 5 der Runde vermasselt ihr dann die fehlerfreie Performance und sie tritt mit der 70 (-1) am Leaderboard sprichwörtlich auf der Stelle.

4. RUNDE:

Der Start in den Golfsonntag gelingt Christine Wolf schon einmal gut, nachdem sie erstmals das lange Par 5 zu Beginn für ein Birdie nutzen kann. Mit fehlerlosem Spiel hält sich die Innsbruckerin gut im Rennen und macht auch am zweiten Par 5 einen Schlag gut.

Einen ersten Schlagverlust nach verzogenem Eisen am Par 3 zum Abschluss der Front 9 beantwortet sie elegant mit Birdie am folgenden kurzen Par 4. Auch von einsetzendem Regen lässt sich die einzige Österreicherin im Finale nicht aus dem Konzept bringen und spult ein solides Par nach dem anderen ab. Nur die Par 5 sind ihr nicht mehr hold und lassen keinen weiteren Schlaggewinn mehr zu. Eine verzogene Annäherung ins letzte Grün kostet zwar noch ein Bogey, mit der 70 (-1) bringt sie aber noch eine rote Runde in die Wertung und klettert so am Sonntag ein paar Ränge nach oben im Klassement auf Position 24.

>> Endergebnis Ladies Scottish Open

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Vieles möglich

LADIES SCOTTISH OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf stemmt mit zwei roten Runden locker den Cut und hat vor dem Wochenende noch durchaus die Chance auf ein Topergebnis. Sarah Schober scheitert im Renaissance Club klar am Cut.

Auf die Spuren von Bernd Wiesberger wollen sich Christine Wolf und Sarah Schober im Renaissance Golfclub begeben, der vor einem Monat einen österreichischen Triumph erlebte. Am schottischen Linkskurs von North Berwick gastieren nun auch die Damen um ihren hoch dotierten Golfsommer mit einem 1,5 Millionen Dollar-Linksfest zu beenden. Direkt von der British Open sind jede Menge Topstars wie Georgia Hall, Charley Hull, Anna Nordqvist oder Suzann Pettersen angereist. Solheim Cup-Captain Catriona Matthew möchte sich zudem einen Überblick über mögliche Kandidatinnen für die Europaauswahl verschaffen.

Christine Wolf begann das Turnier auf den Backnine und nahm schon früh auf der 12 ein schnelles Par 5 Birdie mit. Da es sich gleich danach aber ein Bogey bequem machte, rutscht sie postwendend wieder zurück. Erneut tauchte sie dann am zweiten Par 5 wieder in den roten Bereich ab, musste diesen aber erneut recht rasch noch vor dem Turn wieder verlassen. Auf den ersten Neun wurde es dann aber zusehends ruhiger auf Chrissie’s Scorecard. Lediglich das letzte Par 5 warf noch ein weiteres Birdie ab, weshalb sie zum Auftakt schließlich mit einer 70 (-1) eine leicht gerötete Runde zum Recording brachte und so einen soliden Start hinlegte. Luft nach oben ist aber noch auf jeden Fall vorhanden.

Erst über zwei Stunden später als geplant kann Chrissie am Freitag ihre zweite Runde in Angriff nehmen, da heftige Regenfälle den Platz zwischendurch unbespielbar machen. Erst kurz von 17:00 MEZ kann sie dann endlich beginnen und findet zunächst auch recht sicher in die Runde. Ein Bogeydoppelpack wirft sie dann aber deutlich zurück und selbst ein Birdie danach kann ihr Spiel nicht wirklich in die richtige Richtung lenken. Auf den Backnine aber findet die Innsbruckerin dann so richtig den gesuchten gewinnbringenden Rhythmus, denn bis zum Schluss hält sie Fehler gekonnt fern und sammelt noch vier Birdies auf, was in der 69 (-2) und als 31. in einem locker geschafften Cut mündet.

Vergebliche Birdiesuche

Sarah Schober spulte am Nachmittag recht souveräne Frontnine ab, lief allerdings vergeblich einem ersten Birdie hinterher und trat sich außerdem auf der 6 ein Bogey ein, weshalb sie nur im leichten Plusbereich auf der hinteren Platzhälfte ankam. Die vergebliche Suche nach roten Einträgen setzte sich zum Leidwesen der Steirerin auch auf den Backnine weiter fort, denn weiterhin wollte und wollte am Donnerstag einfach kein Birdie gelingen. Da sie parallel dazu noch zwei weitere Fehler einstreute, ging sich schließlich nur die 74 (+3) aus, womit sie bereits nach der ersten Runde weit zurückliegt.

Auch der Freitag entwickelt sich nicht wirklich nach dem Geschmack der ehemaligen Studentin der University of Florida, denn schon auf den Backnine machen es sich drei weitere Fehler gemütlich. Auch auf den gesamten ersten Neun über ist sie vergeblich auf der Suche und da es sich noch drei weitere Fehler bequem machen, muss sie sich erneut mit einer bogeyfreien Runde zufrieden geben. Mit der 77 (+6) geht sich der Cut als 136. ganz klar nicht aus.

>> Leaderboard Ladies Scottish Open

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Major-Flaute hält an

WOMEN’S BRITISH OPEN – 2. RUNDE: Weder Christine Wolf noch die tapfere Debütantin Emma Spitz können den 15 Jahre anhaltenden Wochenend-Bann bei Europas wichtigstem Major brechen.

Auch mit doppelter Besetzung – erstmals sind bei einer Women’s British Open gleich zwei Österreicherinnen am Start – schafft es keine ins Finale, womit Natascha Fink’s 31. Platz im Jahre 2004 das einzige rotweißrote Erfolgserlebnis bleibt. Christine Wolf scheitert zum dritten Mal in Folge genauso wie Niederösterreichs Topamateurin Emma Spitz in Woburn am Finaleinzug.

Dank ihrer Supersaison 2018 war Christine Wolf erstmals direkt für die Women’s British Open qualifiziert. Die Tirolerin nahm nach 2017 und 2018 einen dritten Anlauf um erstes Preisgeld beim britischen Damen-Major zu verdienen. Österreichs Superamateurin Emma Spitz powerte sich am Montag durch das Final Qualifying, wo die Niederösterreicherin mit einer 67er-Runde gleichauf mit Deutschlands Topstar Sandra Gal ins Clubhaus kam und als geteilte Zweite mit zwei Schlägen Puffer ihr erstes Majorticket fixierte.

1. RUNDE:

Dass die Open nicht auf einem Linkskurs stattfindet, behagt Wolf sichtlich: nach anfänglichen sicheren Pars gelingt am 4. Grün mit Birdie der Sprung in die roten Zahlen. Ausgerechnet das kürzeste Golfloch am Platz, die 6, kostet den ersten Schlag.
Trotz weitgehend sicheren Spiels wollen weitere Birdieputts einfach nicht fallen. Vor allem auf den vier Par 5-Bahnen agiert die Innsbruckerin unglücklich und kann keine einzige davon zu ihren Gunsten nutzen. Das rächt sich im letzten Drittel der Runde, wo drei Schlagverluste passieren und ihr die bittere 75 einbrocken. Drei der vier Par 3 spielt sie dabei in Bogey, zwei davon mit Dreiputt. Mit 34 Putts für die Runde ist der Grund für den Rückstand von rund zwei Schlägen auf den Cut rasch gefunden.

Emma Spitz zeigt sich von dem gesamten Major-Rummel komplett unbeeindruckt und beginnt ihre Majorkarriere stilgerecht mit Birdie. Am kurzen Par 4 der 5 geht die Attacke mit Doppelbogey jedoch gründlich schief. Auch am Par 5 der 7 gilt es ein Bogey statt des eingeplanten Birdies zu notieren. Auch in Folge bleibt die Fehlerquote zu hoch und Birdieputts wollen nicht fallen um gegenzusteuern. Erst am 13. Grün gibt es für das Schönborner Ausnahmetalent ein zweites Birdie zu bejubeln. Das Birdie am Schlussloch rettet aber nichts Besseres mehr als die 76, womit ihr aktuell drei Schläge auf den Cut fehlen.

2. RUNDE:

Christine Wolf nutzt die frühe Startzeit rasch zu einem Birdie und ist damit bis auf einen Schlag an der Cutmarke dran. Ihre Krise auf den Par 5 wird jedoch immer bedrohlicher: nicht nur, dass ihr auf den langen Bahnen noch kein Birdie im Turnier gelang, setzt es sogar an der 7 ein Doppelbogey. An der 11 gelingt wie zum Hohn ihr erstes Par 5-Birdie – dem sie prompt ein Triplebogey folgen lässt. Da hilft selbst ein tapferer Birdie-Hattrick im Finish nichts mehr. Mit der 74 erreicht sie 5 über Par (ca. Platz 95), damit wird sich auch bei der 3. Open-Teilnahme kein Preisgeld ausgehen.

Emma Spitz, die zum Auftakt mit drei Dreiputts das meiste auf den Grüns verlor, beginnt erneut sicher und holt sich am ersten Par 5 auch gleich ein Birdie ab. Fehlerlos und deutlich forscher auf den Grüns wirbelt Emma über die Front und pusht sich mit zwei weiteren Schlaggewinnen bereits in die Cutmarke. Ein kurzes Blackout zu Beginn der Back 9 kostet sie ein Bogey sowie ein Doppelbogey und wirft sie an den Ausgangspunkt zurück. Mit vier Birdies für den Tag bringt Emma die Par-Runde herein und lässt damit ihr enormes Zukunftsversprechen aufblitzen, auch wenn es bei insgesamt 4 über Par (ca. Platz 85) noch nicht für den Cut reicht.

>> Leaderboard Women’s British Open

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Verdiente Sommerpause

THAILAND CHAMPIONSHIP – FINAL: Christine Wolf zeigt im Phoenix Golf Golf & Country Club von Thailand vier Tage lang durchwegs starkes Golf, und verabschiedet sich mit einem sehenswerten 13. Platz und geschaffter British Open Qualifikation in die verdiente Sommerpause. Sarah Schober verpasste mit durchwachsenen Runden den Sprung ins Wochenende.

Als letztes Turnier vor der Sommerpause und den europäischen Majors gönnt sich die Ladies European Tour noch einen Arbeits- und Golfurlaub in Thailand. Mit 300.000 Euro Preisgeld lockt der Phönix Gold Golfclub von Chon Buri zum dritten Mal mit fettem Preisgeld. Christine Wolf wußte dies im Vorjahr mit Platz 15 schon gut auszunutzen.

Zum Auftakt ist Christine Wolf gleich mit früher Startzeit unterwegs und präsentiert sich auf den Backnine unglaublich solide, wenngleich die Runde dabei noch durchgehend farblos bleibt. Par um Par spult die Innsbruckerin ab, macht so nichts falsch, muss aber lange auf das erste Birdie warten. Erst nach dem Turn gelingt dies, mit kurz darauffolgendem Bogey rutscht sie aber wieder zurück. Die 72 (Par) stellt aber einen durchaus guten Start ins Turnier dar.

Der Freitag beginnt dann mit einem Birdie auf der 1 nach Maß und Chrissie zeigt auch danach richtig starkes Golf. Reihenweise notiert sie Pars und schließt mit weiterem Birdie kurz vor Schluss auf der 17 sogar zu den Top 10 auf. Erst ein abschließendes Bogey kostet noch einmal etwas an Boden, doch auch mit der 71 (-1) startet sie mit richtig guten Chancen auf ein absolutes Topergebnis ins Wochenende.

Weiterhin solide

Der Moving Day verläuft für Christine Wolf dann gleich zu Beginn absolut nach Maß, denn nach einem anfänglichen Birdie auf der 1 gelingt am darauffolgenden Par 5 sogar ein Eagle. Zum Drüberstreuen garniert sie den bärenstarken Beginn mit noch einem weiteren roten Eintrag. Erst danach wird es etwas ruhiger auf der Scorecard und sie kann auf Fehler nicht verhindern. Am Ende geht sich aber die 70 (-2) aus, womit sie sich auf sehr gutem Weg in Richtung Topergebnis befindet.

So richtig nach dem Geschmack der Innsbruckerin lässt sich der Finaltag dann aber nicht an, denn nach anfänglichen Pars brummt ihr die 3 den ersten Fehler auf. Sie kann darauf aber rasch reagieren und dreht ihr Score sofort wieder zurück auf Anfang, ehe ein Gewitter für eine Pause sorgt. Diese nützt Chrissie sichtlich um sich zu sammeln und voll zu fokussieren, denn kaum zurück auf dem Platz findet sie zwei Birdies, womit sie sich nach den Frontnine in den Spitzenrängen festsetzt.

Nach dem Turn wird es dann allerdings zusehends farbenfroh, denn nach Bogeys auf der 12, der 14 und der 16 benötigt sie sogar ein weiteres Erfolgserlebnis zwischendurch um noch die 72 (Par) zum Recording bringen zu können. Damit kann sie zwar schlussendlich das Turnier nicht in den Top 10 beenden, nimmt aber vor der Sommerpause immerhin einen 13. Platz mit in die Heimat.

“Es war hier brutal heiß die letzten Tage. Wir haben mit Schirm gespielt, weil die Sonne einfach so unglaublich stark war. Ich bin auf jeden Fall mit der Woche zufrieden und kann einiges mitnehmen. Das wichtigste ist aber, dass jetzt auch die Qualifikation für die British Open fix ist”, kann die Tirolerin nach dem starken Turnier einen wichtigen Punkt auf der “To do-Liste” abhaken.

Ungekröntes Comeback

Sarah Schober wurde vor zwei Jahren an dieser Wirkungsstätte noch 12 und hoffte eigentlich bei ihrem Comeback nach Rückenverletzung an ihre bislang überaus starke Saison nahtlos anschließen zu können. Anders als ihre Landsfrau sammelte Sarah aber schon zum Auftakt mit später Startzeit etliche Fehler auf. Vor allem ein Triplebogey und ein Doppelbogey kosteten ihr viele Ränge. Schlussendlich unterschrieb die Steirerin zum Auftakt nur die 77 (+5) und benötigte am Freitag eine deutliche Steigerung um den Cut nicht zu verpassen.

Genau daran arbeitete Sarah dann auch von Beginn weg und sammelte früh Birdies auf. Nach und nach häuften sich aber die Fehler und schlussendlich konnte sie auch am Freitag nur eine 76 (+5) unterschreiben, womit sie als 108. klar am Cut scheiterte.

>> Leaderboard Thailand Championship

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Verpatzter Europa-Auftakt

SOTOGRANDE INVITATIONAL – 2. RUNDE: Christine Wolf und Nadine Dreher finden im La Reserva Club de Sotogrande keinen gewinnbringenden Rhyhtmus und scheitern beim Europa Auftakt der LET-Tour deutlich am Cut.

Christine Wolf und Nadine Dreher starten in Südspanien in die Europasaison. In Sotogrande ist der Hochsommer bereits angekommen und verspricht einen heißen Tanz über vier Runden. Beim schweißtreibenden 300.000 Euro Einladungsturnier in Galizien fehlt leider die weiterhin an einem lädierten Rücken leidende Sarah Schober.

Annika Sorenstam wird sich vor Ort ein Bild über die Form von Europas weiblicher Golfgarde hinsichtlich des im September anstehenden Solheim Cups machen – eine Chance auch für Christine Wolf um sich mit einer starken Vorstellung ins Spiel zu bringen.

Allerdings wirkt die Anwesenheit von Sorenstam eher wie ein schwerer Rucksack für die Tirolerin, denn mit unglaublich fehlerhaften Frotnine kommt Chrissie am Ende nur zu einer 76 (+4), womit sie nur hinter der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet. “Es war am Anfang ziemlich windig und leider hab ich es auch ein bisschen verputtet. Mit Fortdauer wurde der Wind dann weniger und mein Spiel stabiler”, fasst sie die durchwachsene Runde kurz zusammen.

Auch am Freitag findet sich Chrissie von Beginn an dann nicht zurecht, denn schon auf den ersten beiden Bahnen machen es sich ein Bogey und ein Doppelbogey gemütlich. Auch mit Fortdauer will sich dann kein richtiger Rhythmus einstellen, was bis zum Turn in noch vier weiteren Fehlern mündet. Die Cutlinie ist damit schon zur Halbzeit der zweiten Runde meilenweit entfernt.

Die Probleme sezten sich auch nach dem Turn weiter fort. Nach wie vor findet die Innsbruckerin einfach nicht die Leichtigkeit der letzten Wochen in ihrem Spiel und muss am Ende sogar mit der 80 (+8) leben, womit sie deutlich am Cut vorbeischrammt. Damit verpasst Österreichs Olympionikin ausgerechnet beim Start am Heimatkontinent der Tour den Cut und geht als 100. nach langer Zeit bei einem Turnier wieder leer aus.

Nadine Dreher kommt zum Auftakt am Nachmittag schwer unter die Räder und unterschreibt schließlich nur die 81 (+9), womit sie am Freitag bereits eine Traumrunde benötigt um tatsächlich noch einmal in Richtung Cutmarke kommen zu können. Sie präsentiert sich dann am Freitag auf den Backnine auch deutlich verbessert und findet auf einer fehlerlosen Platzhälfte auch ein Birdie. Nach dem Turn dreht sie ihr Score sogar noch weiter in den Minusbereich, ehe ein schwarzes Finish nicht mehr als die 75 (+3) zulässt, womit sie wie ihre Landsfrau als 100. deutlich am Cut scheitert.

>> Leaderboard Sotogrande Invitational

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