Advertisement

Schlagwort: matthias schwab

Auf Kurs

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger drückt nach vielen vergebenenen Chancen auf den Frontnine nach dem Turn richtig aufs Tempo und marschiert mit einer 67 (-5) nicht nur bis an die Top 10 heran, sondern wäre nach derzeitigem Stand auch im europäischen Ryder Cup Team. Matthias Schwab hat ebenfalls mit zähen ersten neun Löchern zu kämpfen, dreht seine Runde aber noch zur zweiten 69 (-3) und teilt sich damit im Wentworth GC die starke Ausgangslage mit seinem Landsmann.

Bernd Wiesberger hatte auf den ersten 18 Löchern einigermaßen zu kämpfen, brachte einen über weite Strecken eiskalten Putter aber noch rechtzeitig auf Temperatur und rettete sich dank eines Birdie-Eagle Finishes noch zu einer 71 (-1), womit er sich nach der Auftaktrunde auf Cutkurs befindet. In Sachen Ryder Cup Qualifikation sollte der Südburgenländer am Freitag aber ordentlich nachlegen und Bernd enttäuscht am zweiten Spieltag nicht.

Mit den Grüns hat der Oberwarter aber zunächst auch am Freitag wieder so seine liebe Mühe, denn gleich auf der 1 brummt er sich mit einem Dreiputt aus zehn Metern ein Bogey auf. Immerhin rehabilitiert er sich gleich danach am Par 3 mit einem gelochten Dreimeterputt zum scoretechnischen Ausgleich. Auf der 3 spielt er sich von Bunker zu Bunker, hat am Ende aber sogar Pech, dass der gefühlvolle Sandschlag mit einer 180 Grad Wende auslippt.

Nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 4 legt er sich auf der 6 eine richtig gute Birdiemöglichkeit auf, der Putter will Birdie Nummer 2 jedoch noch nicht springen lassen. Auf der 7 und auch der 8 ergeben sich dann fast schon Déja-vu’s: Wieder gute Birdiechancen, wieder kann er diese nicht verwerten. Auf der 9 legt er den Ball dann sogar auf gute 1,5 Meter zum Loch, doch selbst das ist für den Putter an diesem Tag noch zuviel.

Monsterputt als Dosenöffner

Was aus 1 bis 3 Metern nicht klappt, gelingt dafür aus über 10 Metern, denn auf der 11 locht er nach einer eher durchwachsenen Annäherung einen wahren Monsterputt und bringt sich damit zumindest wieder auf Cutkurs. Nach starkem Abschlag hat er am Par 5 der 12 dann etwas Pech, dass der Ball von der False Front zurückrollt. Nach gefühlvollem Chip ist der rote Doppelpack aber nur noch Formsache.

Erstmals kommt auf der 13 dann etwas Stress auf, aus unangenehmer Rough Lage kann er den Ball aber auf gute Pichtdistanz zum Grün legen und srambled sich schließlich stark zum wichtigen Par. Langsam erwärmt sich auch der Putter, denn am Par 3 der 14 nimmt er das nächste Birdie mit und orientiert sich damit endgültig in die klar richtige Richtung. Obwohl es sich der Drive auf der 17 im dicken Zeug gemütlich macht, bringt er die Annäherung knapp vor dem Grün unter und nimmt schließlich vom Par 5 souverän das nächste Birdie mit.

Auch auf der 18 kann er sich dank starkem Holz 3 vom Tee die Chance zur Attacke eröffnen, parkt das lange Eisen jedoch nur im Grünbunker. Erneut beweist er aber ein enormes Händchen aus dem Sand, legt den Ball stark zur Fahne und beendet die Runde stilecht mit noch einem weiteren Birdie und der 67 (-5), womit er sich nicht nur auf dem starken 19. Rang einpendelt, sondern darüber hinaus nach derzeitigem Stand der Dinge auch im europäischen Ryder Cup Team wäre.

„Es gab heute wirklich einiges gutes Golf da draußen. Ich kann es kaum erwarten morgen wieder loszulegen. Die Fans waren surreal und es hat auch echt einen Riesenspaß mit den Jungs gemacht“, so Bernd nach seiner Runde via Instagram.

Gut im Rennen

Matthias Schwab konnte seine starke Form, die ihm in der Korn Ferry Tour Final Series die PGA Tourcard einbrachte, sichtlich über den Atlantik mitnehmen, denn im anspruchsvollen Wentworth GC packte der Rohrmooser am Donnerstag eine 69 (-3) aus und rangiert damit nur knapp hinter den Toprängen. Bei etwas windigeren Verhältnissen als noch am ersten Spieltag findet sich der Schladming-Pro am Nachmittag mit sicheren Pars auf den ersten beiden Bahnen gut zurecht.

Erst die 3 entwickelt sich dann anders als geplant und brummt Matthias das erste Bogey des zweiten Spieltages auf. Zwar stabilisiert er sein Spiel danach wieder, dem scoretechnischen Ausgleich läuft er jedoch vergeblich hinterher und das er sich kurz vor dem Turn auf der 9 dann sogar den nächsten Fehler eintritt, entbrennt endgültig ein Kampf um den Cut. Zu Beginn der Backnine kann er dann am Par 3 der 10 den Birdiebann aber durchbrechen und verschafft sich mit dem ersten roten Eintrag wieder etwas Luft.

Par 5 Löcher im Griff

Das Birdie bringt das Spiel des jungen Steirers auch sichtlich richtig auf Touren, denn auf der 11 legt er gleich weiter nach und dreht sein Tagesergebnis so in Windeseile sogar wieder auf Level Par zurück. Auch damit hat er noch nicht genug, stopft auch am Par 5 der 12 den fälligen Birdieputt und bekommt nach dem roten Triplepack langsam aber sicher auch die Top 10 wieder ins Blickfeld.

Kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er auf der 15 eine gute Annäherung gewinnbringend in das nächste Birdie ummünzen kann. Da er dann erneut mit der 18 auch das letzte Par 5 der Runde noch zu einem roten Eintrag überreden kann, steht er schlussendlich wie schon am Donnerstag mit der 69 (-3) beim Recording, womit er sich vor dem Wochenende die Platzierung mit seinem Landsmann teilt.

Nach der Runde meint er: „Ich hab heute die ersten neun Löcher nicht gut genug gespielt. Ab der 10 kam ich dann aber besser rein. Fünf unter Par auf den zweiten neun Bahnen war dann echt stark. Ich freue mich gut im Wochenende zu sein und bei gutem Spiel ist noch einiges möglich.“ Kiradech Aphibarnrat (THA) geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 12 unter Par als Führender ins Wochenende.

Golf-Live.at präsentiert exklusiv aktuelle Hochrechnungen über die Ryder Cup-Qualifikation.

Leaderboard BMW PGA Championship

Sky überträgt Live und in HD von den BMW PGA Championship.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Form ausgespielt

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab kann seine derzeitige starke Form auch im Wentworth GC ausspielen und reiht sich zum Auftakt mit einer 69 (-2) im Spitzenfeld ein. Bernd Wiesberger hat am Donnerstag lange Zeit mit einem eiskalten Putter zu kämpfen, krallt sich mit einem Birdie-Eagle Finish aber noch eine 71 (-1) was in Sachen Ryder Cup Qualifikation einen angenehmen Start darstellt.

Qualifiziert sich erstmals ein Österreicher für den Ryder Cup? Diese Frage wird am Sonntag beantwortet werden, wenn das Endergebnis der BMW PGA Championship feststehen wird – und es wird an der Miene von Bernd Wiesberger abzulesen sein. Zwar fehlen vor dem Abschluss der Qualifikation nur 75 Punkte auf Rory McIlroy – der in Wentworth gar nicht antritt – doch diese gilt es nicht nur wettzumachen sondern auch die Meute der Verfolger, angeführt von Matt Fitzpatrick oder Viktor Perez, hinter sich zu lassen. Theoretisch könnten auch noch weitere Spieler bis hinunter zu Matthias Schwab dem 17. der europäischen Punkteliste am Burgenländer vorbeiziehen, weshalb es neben dem Zählwettspiel auch ein Rechenspiel geben wird.

Der junge Steirer kommt mit einer frisch überreichten PGA Tourkarte eingeflogen und wird sich in Wentworth für heuer wohl bereits von der European Tour verabschieden. Im Vorjahr kam Schwab beim Flaggschiff-Event der Tour als 37. in die Wertung, Wiesberger dem der Kurs bislang nicht unbedingt lag als 40. Dennoch würde er mit diesem Ergebnis bereits an McIlroy in der europäischen Punkteliste der Ryder Cup-Qualifikation vorbeiziehen.

Matthias Schwab findet zum Start am schwierigen Par 4 zwar souverän in den Tag, muss jedoch bereits am Par 3 danach den ersten Schlagverlust einstecken. Mit der 4 weiß er aber das einzige Par 5 der vorderen Neun gut auszunützen und kann so sein Score recht rasch wieder auf Anfang stellen. Das bringt den Rohrmooser auch sichtlich auch ins Rollen, denn bereits auf der 6 geht sich das zweite Birdie aus, womit er kurz danach sogar in den Minusbereich abtauchen kann.

Sehr gute Ausgangslage

Lange kann er sich zunächst jedoch nicht in den roten Zahlen halten, da ihm die 7 auch das zweite Bogey aufbrummt, womit es prompt wieder zurück auf Level Par geht. Mit souveränem Spiel lässt er danach aber nichts weiter anbrennen und holt sich auf der 13 seinen dritten roten Eintrag ab. Auch danach zeigt der 26-jährige richtig starkes Golf, macht mit weiteren Pars nichts verkehrt und holt sich am ersten der beiden abschließenden Par 5 Löcher den nächsten roten Eintrag ab, womit er mittlerweile sogar bereits die Top 10 knackt.

Stilecht nimmt er dann auch von der 18 noch ein Birdie mit, unterschreibt so schlussendlich sogar die 69 (-3), macht es sich damit nach dem ersten Spieltag als 12. in einer durchwegs angenehmen Leaderboardregion gemütlich und hat so beim Flagschiff Event der Tour nach wie vor noch alle Möglichkeiten offen. „Obwohl ich erst in der Nacht von Sonntag auf Montag aus den USA nach England reisen konnte, gelang mir heute eine solide erste Runde mit 3 unter Par. Ich habe gut gespielt, wenige Fehler gemacht und freue mich auf die nächsten Turniertage“, so seine ersten Worte nach dem starken Auftritt.

Schleppende Frontnine

Gleich auf der 1 setzt es für Bernd Wiesberger an der Seite Ian Poulters (ENG) und Billy Horschels (USA) einen Dämpfer, denn zunächst rollt der Abschlag noch knapp ins Rough, die Annäherung rollt von der kleinen False Front etwas zurück und danach kriecht auch noch der Parputt knapp am Loch vorbei. Nach ewiger Warterei am vierten Tee bringt der Südburgenländer den Abschlag dann nur im Rough unter, nimmt am einzigen Par 5 der Frontnine aber dennoch Risiko und parkt den Ball stark am Vorgrün. Nach komplett misslungenem Eagleputt geht sich aber am Ende nur das Par aus.

Die vergebene Chance auf der langen Bahn rächt sich auch prompt, denn auch am Par 3 danach streikt der Putter, was schließlich im zweiten Bogey mündet. Das scheint auch ein echter Wirkungstreffer zu sein, da er auf der 6 die Annäherung deutlich verzieht und sich auf die kurzgesteckte Fahne schließlich nicht mehr zum Par scramblen kann, womit es immer weiter im Klassement retour geht. Zwar kann er sein Spiel danach wieder stabilisieren, echte zwingende Birdiechancen kann er sich jedoch weiterhin noch keine erarbeiten, weshalb er schließlich nur bei 3 über Par auf den zweiten neun Bahnen ankommt.

Bärenstarkes Finish

Am Par 3 der 10 berechnet er das Break am Grün noch leicht falsch, auf der 11 geht sich dann nach starker Annäherung aus gut zwei Metern aber endlich das erste Birdie aus. Nachdem es sich am Par 5 danach der Drive im Rough gemütlich macht, ist der Oberwarter zur Vorlage gezwungen und verpasst in Folge den roten Doppelpack. Gleich auf der 13 ergibt sich nach starkem Approach aber die nächste Chance, doch wieder macht ihm der 14. Schläger im Bag aus knapp drei Metern einen Strich durch die Birdierechnung.

Zum ersten Mal findet dann auf der 17 ein Abschlag auf einem Par 5 das Fairway und prompt kann der achtfache European Tour Sieger daraus Kapital schlagen, wie sein zweites Birdie unterstreicht. Zum Abschluss bringt er dann die Grünattacke gekonnt am Kurzgemähten unter und da ihm Horschel dann noch dazu die Linie zeigt, stopft er aus großer Distanz sogar zum Eagle, womit sich trotz einer über weite Strecken eher zähen Runde am Ende sogar noch die 71 (-1) ausgeht, was in Sachen Ryder Cup Qualifikation als 51. einen braucbaren Start darstellt, auch weil Matthew Fitzpatrick am Donnerstag „nur“ die 72 (Par) unterschreibt.

Kiradech Aphibarnrat (THA) und Christiaan Bezuidenhout (RSA) legen mit 64er (-8) Runden den besten Start hin.

Golf-Live.at präsentiert exklusiv aktuelle Hochrechnungen über die Ryder Cup-Qualifikation.

Leaderboard BMW PGA Championship

überträgt Live und in HD von den BMW PGA Championship.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Rechenspiele

BMW PGA CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Mit der BMW PGA Championship im Wentworth Club geht die laufende Ryder Cup Qualifikation nun endgültig zu Ende und noch nie war ein Österreicher so knapp am europäischen Team dran wie Bernd Wiesberger heuer. Matthias Schwab kommt mit frischer PGA Tourcard in der Tasche mit breiter Brust nach Surrey.

Alle Zahlenspielerein gehören ab Sonntag Abend der Vergangenheit an, denn dann steht endgültig fest welche neun Spieler Europa beim Kontinentalvergleich mit den USA über die Punktequalifikation fix vertreten werden. Auch Bernd Wiesberger mischt dabei noch voll mit und ist eigentlich sogar enorm knapp am bis dato wohl größten Erfolg eines österreichischen Golfers dran wie noch kein Landsmann vor ihm. Klar ist, dass es Bernd aus eigener Kraft schaffen kann, da er nur noch Rory McIlroy (NIR) in der European Points List einholen muss. Da dieser in Wentworth nicht aufteet hat er somit auch keine Chance sein Punktekonto noch aufstocken zu können.

Vorerst steht auf jeden Fall die Pflichtaufgabe „Cut“ an der Tagesordnung, denn sollte er am Freitag nach zwei Runden bereits wieder seine Sachen packen müssen, hat es sich mit dem Thema Ryder Cup endgültig erledigt. Danach fehlt eigentlich nicht mehr viel, denn beim 8 Millionen Turnier in Surrey gibt es dementsprechend fette Ryder Cup Punkte und da diese derzeit sogar noch doppelt gezählt werden, würde dem Oberwarter sogar wohl ein Platz rund um Rang 50 reichen um die mageren Pünktchen Rückstand auf Rory McIlroy endgültig wettzumachen.

Dieses Szenario beinhaltet allerdings den Aspekt, dass Matthew Fitzpatrick (ENG) im Wentworth Club schlechter als der 35-jährige abschneidet, denn so wenige Punkte Rückstand er auf McIlroy hat, so gering ist auch der Vorsprung auf den Engländer. Damit heißt es mit einem Auge unter anderem auch Fitzpatrick im Auge zu behalten, der nicht erst einmal unter Beweis gestellt hat, dass er mit der anspruchsvollen Anlage in England durchaus gut zurechtkommt. Sollte Fitzpatrick eine gute Woche erwischen und im Spitzenfeld mitmischen, heißt es auch für Bernd Wiesberger Vollgas geben, denn weit hinter dem über die World Points List bereits fix qualifizierten Engländer darf er dann nicht ins Ziel kommen.

Etwas erschwerend kommt hinzu, dass das Par 72 Terrain beim Headquarter der European Tour nicht unbedingt zu den Lieblingswiesen des Oberwarters zählt. Zwar war er bereits einige Male an den Spitzenrängen dran – 2012 gelang mit Rang 12 sein bislang bestes Ergebnis in Wentworth – er verpasste jedoch auch schon zweimal den Cut. Nach derzeitigem Stand der Dinge scheint es sich in der Qualifikation auf den Zweikampf zwischen Bernd und Fitzpatrick zuzuspitzen, wenngleich man auch die Konkurrenz dahinter noch keinesfalls abschreiben darf.

Der Sieger bekommt immerhin stolze 1.335 Punkte und da diese noch dazu doppelt zählen, haben einige Spieler durchaus noch die Möglichkeit das Feld von hinten aufzurollen. Victor Perez (FRA) etwa, der letztes Jahr in Wentworth sogar 2. wurde, könnte ebenfalls noch voll ins Geschehen eingreifen. So unwahrscheinlich der Fall auch sein mag, sogar Matthias Schwab hätte mit einem Sieg und gleichzeitigen Nullnummern der Akteure vor ihm theoretisch noch die Chance sich für Whistling Straits zu qualifizieren.

RYDER CUP-QUALIFIKATION

Rang
NAME
PUNKTE
PROJECTED
3
HATTON
Endstand:
5.242,76
4
WIESBERGER
4.735,79
4.917,87
------------- NICHT QUALIFIZIERT -------------
5
FITZPATRICK*
4.641,62
4.823,70
6
MCILROY*
Endstand:
4.810,17
7
CASEY*
Endstand:
4.110,62
8
PEREZ
3.950,63
4.022,63
9
MACINTYRE
Endstand:
3.696,97
10
MIGLIOZZI
Endstand:
3.599,62
11
DETRY
Endstand:
3,201.54
12
HOVLAND*
2,985.52
3.057,52
13
BLAND
2,882.35
2.931,42
14
ROSE
2,281.75
2.761,88
15
LOWRY
2.498,35
2.705,28
FINAL Update 12.9.2021 - 18:15 MESZ European Points Ryder Cup-Qualifikation
* aktuell qualifiziert über World Points

Hinweis: Aufgrund des enormen Interesses werden wir während der BMW PGA Championship ein Mini-Ranking für die RC-Qualifikation der European Points anbieten. Donnerstag, Freitag upgedatet sobald sich relevante Ergebnisse herauskristallisieren und am Wochenende in Live-Updates. Zu sehen direkt oberhalb des Forums bei den Live Scores der Österreicher

Mit breiter Brust

Der Rohrmooser kommt auch mit stolzgeschwellter breiter Brust nach England, denn nach den drei Finals Series Events auf der Korn Ferry Tour sicherte er sich locker seine PGA Tourcard für kommendes Jahr und wird damit in bereits wenigen Wochen im Rahmen der stärksten Tour der Welt seine Tees in den Boden stecken. Trotz bereits drei Turnieren am Stück und der Anreise aus Indiana lässt sich der 26-jährige das Rolex Series Event in Wentworth aber nicht entgehen.

Der Ryder Cup schwirrt bei Matthias, anders als bei seinem Landsmann, wohl nicht einmal wirklich im Hinterkopf herum, mit einem Topergebnis würde er aber nicht nur wichtige Weltranglistenpunkte machen und sich auch im Race to Dubai deutlich nach vorne arbeiten, darüber hinaus würde er auch eines der erfolgreichsten Monate seiner bisherigen golferischen Profikarriere gebührend abschließen.

Der Wetterbericht verspricht typisch britisches Spätsommerwetter mit einem Mix aus Sonne und leichtem Regen und Spitzenwerten von rund 20 Grad Celsius. Los geht es für Matthias Schwab am Donnerstag bereits um 09:00 MEZ gemeinsam mit Johannes Veerman (USA) und Grant Forrest (SCO). Bernd Wiesberger folgt eine Dreiviertelstunde später in einem der Marquee Flights flankiert von Ian Poulter (ENG) und Billy Horschel (USA).

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den BMW PGA Championship.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

PGA Tourkarte Plus

KF TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab erreicht sein zweites Topergebnis bei den Finals und stellt damit sicher, dass seine erste PGA Tourkarte auch gleich einiges wert ist.

„Ich habe damit mein wichtigstes Jahresziel erreicht. Gerade in dieser Zeit ist es besonders wichtig auf der weltbesten Tour spielen zu können, um bei gut dotierten Tournieren Woche für Woche gute Punkte für das Worldranking usw. machen zu können. Ich freue mich darüber und werde bereits ab Ende September vorwiegend in USA leben und spielen,“ jubelt Schwab über den bisher größten Erfolg der Karriere.

Spannendes Finale

Matthias Schwab fand nach zähen Frontnine am Samstag noch rechtzeitig die Reset-Taste und pushte sich mit bärenstarkem Spiel nach dem Turn sogar noch zu einer 68 (-4), was den Rohrmooser aus den Top 10 in die finale Runde der Korn Ferry Tour starten lässt. Mit der PGA Tourcard längst eingesackt geht es für den Steirer nun prinzipiell nur noch darum in der Finals Wertung am Ende so weit oben wie möglich aufzuscheinen, da dies durchaus die Startchancen kommendes Jahr auf der PGA Tour erhöhen könnte.

Wie schon am Freitag und auch am Samstag geht sich jedoch auch am Finaltag wieder auf der 1 nur das Bogey aus, da zu Beginn der Putter sichtlich noch nicht auf Temperatur ist und ihn gleich dreimal ansetzen lässt. Danach enden allerdings die Parallelen, denn anders als noch am Moving Day muss er sich diesmal nicht wirklich lange in Sachen Birdies in Geduld üben, da bereits auf der 4 der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet, womit er sein Score recht schnell wieder zurechtrückt.

Doch selbst der rote Eintrag bringt seinen 14. Schläger noch nicht so richtig auf Betriebstemperatur, wie ein weiteres Dreiputtbogey zwei Löcher später zeigt. Immerhin ist er aber im langen Spiel weiterhin enorm sicher und legt sich am Par 5 der 9 sogar die Eagleachance auf. Der große Vogel nistet sich zwar nicht auf der Scorecard ein, der scoretechnische Ausgleich ist aber in trockenen Tüchern.

Selbe Situation wieder zu Beginn der letzten 9 mit einer weitere Eaglechance, die der Putter nach zwei Versuchen in ein Birdie verwandelt. Fehlerfrei turnt sich der Steirer über die folgenden schweren Löcher um am letzten Par 5 erneut mit Birdie zuzuschlagen und damit die Rückkehr unter die Top 10 zu stemmen. Am letzten Par 3 packt Schwab noch ein lasergenaues Eisen aus und locht den Putt zur 69, der mit Platz 8 das zweite Topergebnis bei den drei Finals der Korn Ferry Tour endgültig absichert.

Zwar verliert er damit im Mini-Ranking zwei Ränge, als insgesamt 9. der Final 25 müsste er dennoch zu ausreichend Startchancen auf der PGA Tour kommen. Zum Vergleich: 2018 stieg Sepp Straka als 22. der Jahreswertung in die erste Golfliga auf und kam mit geringerer Kategorie dennoch zu 24 Starts in seiner Rookie-Saison. Entscheidend wird allerdings sein bei den Turnieren vor Weihnachten entsprechend zu punkten um auch bei den Re-Rankings der Touraufsteiger seine Position zumindest zu halten.

Von den 50 im Korn Ferry Final Ranking wird Schwab auf Position 18 gereiht, womit Schwab gute Chancen auf ausreichend Starts sieht: „Das ist ein top Ergebnis und für die kommenden PGA Turniere eine gute Position, da ich voraussichtlich noch im Herbst, wo 9 PGA Turniere am Plan stehen, bereits 6 oder 7 werde spielen können.“ Sein erster Start ist für Ende September bei der Sanderson Farms Championship in Jackson, Mississippi, geplant.

Aber auf Europa wird Schwab nicht ganz vergessen: „Die European Tour Card werde ich natürlich weiterhin im Auge behalten und auch auf der European Tour spielen.“

Endergebnis KF Tour Championship

 

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Vorne mit dabei

KORN FERRY TOUR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab findet zwar nur schleppend in den Moving Day, dreht seine dritte Runde im Victoria National GC aber dank starker Backnine noch zur 68 (-4) und ist so vorne mit dabei.

Matthias Schwab hatte am Freitag in Indiana zwar etwas mehr zu kämpfen und musste sich schlussendlich mit einer 72 (Par) zufrieden zeigen. Mit der Par-Runde blieb der junge Steirer aber an den Spitzenplätzen dran und zieht so als 13. ins Wochenende ein. Damit stemmt der Rohrmooser nicht nur auch beim dritten und letzten Finals Series Event der Korn Ferry Tour wieder den Cut, sondern wahrt darüber hinaus auch die Möglichkeit sich im Finals Ranking der Tour noch weiter zu verbessern, was die Startchancen auf der PGA Tour kommendes Jahr etwas erhöhen könnte.

Wie schon am Vortag geht allerdings auch diesmal der Start einigermaßen daneben, denn nach verpasstem Up & Down muss er gleich auf der 1 den ersten Fehler notieren. Zwar stabilisiert er danach sein Spiel etwas, verpasst am ersten Par 5 aber das erhoffte Birdie und muss nach eingebunkertem Teeshot am Par 3 der 5 sogar recht zeitnah das zweite Bogey des Tages einstecken.

Erst kurz vor dem Turn darf der 26-jährige dann erstmals etwas durchatmen, nachdem er sich am Par 5 der 9 für eine gelungene Grünattacke mit dem ersten Birdie belohnt. Auch die nächste lange Bahn zu Beginn der zweiten Neun entwickelt sich dank eines starken Wedges gewinnbringend, womit er sein Score immerhin wieder zurück auf Anfang stellen kann.

Das bringt auch endgültig die Sicherheit zurück und lässt ihn auf der 12 auch ein erstes echtes Highlight setzen, denn am kurzen Par 4 der 12 knallt er den Drive aufs Fairway und locht in Folge seelenruhig sogar zum Eagle, was auch die Top 10 wieder in Sichtweite bringt. Doch selbst damit hat Matthias noch nicht genug und legt auf der 13 ein weiteres starkes Eisen aufs Grün und nimmt nach gefühlvollem Putt gleich das nächste Erfolgserlebnis mit.

Nachdem er am letzten Par 5 dann den zweiten Schlag stark am Vorgrün parkt, sackt er zwei Putts später bereits Schlaggewinn Nummer sechs ein und mischt damit endgültig im Spitzenfeld mit. Da er auf den verbleibenden Löchern nichts mehr anbrennen lässt und so schlussendlich die 68 (-4) unterschreibt, mischt er vor den letzten 18 Löchern als 9. in den Spitzenplätzen mit.

„So wie schon in der zweiten Runde waren die ersten Löcher auch diesmal wieder nicht richtig gut. Ich hab aber ab der 6 sehr gut ins Spiel gefunden und spielte dann bis zum Schluss sehr gut. Vor allem die Drives war top, denn ich hatte echt alle auf den Fairways. Auf der 12 hab ich das Grün attackiert und getroffen und dann aus fünf Metern zum Eagle gelocht“, fasst Matthias den Moving Day zusammen.

Trey Mullinax (USA) lässt sich auch am Samstag noch von der Spitze verdrängen und geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 14 unter Par als Leader in die finale Runde der Saison.

Leaderboard Korn Ferry Tour Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Drangeblieben

KORN FERRY TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab hat am Freitag im Victoria National GC hart zu kämpfen, bleibt mit einer 72 (Par) aber an den Spitzenplätzen dran und wahrt somit auch die Chance sich im Finals Ranking noch weiter zu verbessern.

Matthias Schwab pushte sich zum Auftakt mit Finish mit zwei späten Birdies und einem abschließenden Eagle noch zu einer 68 (-4), womit es sich der Rohrmooser nach den ersten 18 Löchern sogar in den Top 10 gemütlich machte. Am Freitag hat der, bereits fix mit einer PGA Tourcard augestattete, Steirer nun sogar den kleinen Bonus einer frühen Startzeit, den er verständlicherweise bestmöglich ausnützen möchte.

Allerdings muss er nach einem verfehlten Grün und dem verpassten Up & Down gleich auf der 1 ein anfängliches Bogey notieren und hat auch auf der 2 aus dem Rough etliche Probleme was prompt im nächsten Fehler mündet, womit der Start in den Freitag durchaus als verpatzt tituliert werden kann. Am ersten Par 5 danach verpasst er dann zwar noch den Birdiekonter, überredet dafür jedoch die 4 nach starker Annäherung zum ersten roten Eintrag und holt sich so immerhin einen Schlag recht schnell wieder zurück.

So richtig ins Rollen bringt ihn das erste Birdie aber nicht und da er auf der 6 drei Anläufe am Grün benötigt, ehe der Ball endlich im Loch verschwindet, muss er rasch den nächsten Fehler notieren. Kurz vor dem Wechsel auf die zweiten Neun macht sich die Grünattacke dann am zweiten Par 5 aber bezahlt und der Steirer holt sich immerhin sein zweites Birdie des Tages ab. In Folge setzt etwas Leerlauf ein, womit er bei insgesamt eher gedämpfteren Scores jedoch nichts verkehrt macht.

Erst auf der 15 bringt er dann wieder Farbe ins Spiel, nachdem er vom einzigen Par 5 der zweiten Neun das Birdie entführen kann und sich so auch wieder auf Level Par zurückarbeitet, womit er am Ende die 72 (Par) unterschreibt. Zwar büßt er damit ein paar Ränge ein, bleibt als 13. jedoch an den Spitzenplätzen dran und stemmt so nicht nur auch beim dritten Finalturnier wieder den Cut, sondern wahrt sogar die Chance sich im Finals Ranking der Top 25 noch weiter zu verbessern.

Nach der Runde meint er: „Par ist okay heute. Mein Spiel war nicht so problemlos wie noch gestern, wobei vor allem der Start holprig war. Trotzdem bin ich weiter im Spitzenfeld dabei mit guten Chancen auf ein weiteres Top 10 Ergebnis.“ Trey Mullinax (USA) behauptet am Freitag seine Führungsposition und geht bei gesamt 10 unter Par als Leader in den Moving Day.

Leaderboard Korn Ferry Tour Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Top 10 mit Adler

KORN FERRY TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab macht es sich zum Auftakt im Victoria National GC dank eines abschließenden Eagles in den Top 10 gemütlich.

Matthias Schwab kommt als 7. im Mini-Ranking und bereits fix mit einer PGA Tourkarte zum abschließenden Final, der Korn Ferry Tour Championship. Auch wenn der Steirer mit dem Kurs zuletzt in Ohio nicht zurecht kam, ist die Marschrichtung unverändert für das 1 Million Dollar Turnier im Victoria National GC von Newburgh, Indiana. Mit jedem Rang besser innerhalb der Top 25 des Mini-Rankings aus den drei Tour-Finals werden sich die Startchancen in der PGA Tour-Saison 2021/2022 verbessern.

Der Kurs erweist sich im Wind jedoch als recht selektiv, mehr als 69er-Runden bringen die Jungs am Vormittag nicht zustande, was Matthias mit seinem soliden Spiel durchaus in die Hände spielt. Zwar reicht es am Par 5 der 10, seinem Eröffnungsloch, nach Schuss ins Rough nur zum Par. Aber bereits am 3. Grün hat er Grund zum Jubeln, nachdem er trotz etwas zu kurzer Annäherung dann vom Fairway aus den Ball zum Birdie ins Loch bringt.

Für das zweite Birdie benötigt der Steirer kräftige Mithilfe vom Putter: vom Vorgrün der 15 fällt ein weiterer wichtiger Putt. Das schwerste Loch am Platz, das Par 3 der 16, fordert auch von Schwab seinen Tribut: nach versenktem Ball vom Abschlag im Hindernis muss er mit Strafe droppen und kommt mit Bogey noch gut davon. Jetzt ist doch gehörig der Wurm drinnen. Auch vom 17. Tee patzt der zuvor so sichere Schladminger und kann aus der Native Area nur vorlegen, was ihn mit dem nächsten Bogey wieder auf Even Par zurückwirft.

Mit Kampfkraft

Schwab verbeisst sich aber so richtig in die Aufgabe, locht an der 18 zum zweiten Mal vom Fairway zum Birdie und biegt so doch noch in den roten Zahlen auf die vordere Platzhälfte ab. Dort krallt er sich dann auf der 1 nach starker Annäherung gleich das nächste Birdie und stellt mit dem roten Doppelpack so sogar wieder den alten Zwischenstand von 2 unter Par her. Die Freude darüber währt jedoch nur zwei Löcher lang, da er sich auf der 4 vom Tee aus einbuddelt, erst mit dem dritten Schlag das Grün erreicht und drei Putts später sogar das Doppelbogey picken hat, womit es erneut auf Level Par zurückgeht.

Die Doublette scheint den 26-jährigen aber gegen Ende hin noch einmal so richtig aus der Reserve zu locken, denn nach zwei sehenswerten Eisen und gefühlvollen Putts krallt er sich auf der 6 und der 8 die nächsten Birdies, womit er einmal mehr am Donnerstag bei -2 rangiert. Doch auch damit hat der Rohrmooser noch nicht genug, knallt am Par 5 der 9 die Grünattacke perfekt aufs Kurzgemähte und nimmt zum krönenden Abschluss sogar noch ein Eagle mit, was schließlich mit der 68 (-4) sogar für den starken 6. Platz reicht. Lediglich Trey Mullinax (USA) zieht am ersten Spieltag mit einer 63 (-9) an der Spitze etwas davon.

„Mit dem guten Gefühl die PGA Tourcard für kommende Saison bereits fix zu haben, ist mir ein recht guter Start ins Turnier gelungen. Probleme hatte ich eigentlich nur auf der 4, wo gleich zwei Fehler zum Doppelbogey geführt haben. Ansonsten war mein Spiel recht solide mit einem sauberen Eagle am letzten Loch“, so Matthias nach den ersten 18 Löchern in Indiana.

Leaderboard Korn Ferry Tour Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Kunterbuntes Finale

NATIONWIDE CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab kommt mit einer kunterbunten Finalrunde am Scarlet Course von Columbus, Ohio über eine 71 (Par) nicht hinaus, kann damit aber zumindest die rote Laterne abgeben.

Matthias Schwab erwischte am Samstag einen Tag zum Vergessen, denn mit einer 75 (+4) rutschte er sogar bis ans Ende des Klassements zurück und startet so mit der roten Laterne in die finale Umrundung. Zwar hat der Rohrmooser aufgrund seines richtig starken ersten Finalturniers in der Vorwoche die PGA Tourcard bereits fix in der Tasche, je weiter oben er am Ende im Finals Ranking der Korn Ferry Tour jedoch gereiht ist, umso leichter wird er kommende Saison auch in die größeren PGA Tour Turniere reinkommen, weshalb eine gute Finalrunde und eine damit verbundene Verbesserung im Klassement nicht nur fürs Selbstvertrauen hilfreich wäre.

Zwar verläuft der Start nach zweistündiger Gewitterunterbrechung für Matthias mit sicheren Pars durchaus souverän, nach gelungener Grünattacke beraubt er sich mit einem Dreiputt am Par 5 der 3 aber des ersten roten Eintrags und tritt sich danach am Par 3 nach einem Ausflug in den Grünbunker sogar ein Bogey ein, was ihn vom hinteren Ende nicht wegkommen lässt. Immerhin kann der 26-jährige auch prompt den passenden Konter setzen und gleicht sein Score so postwendend wieder aus.

Mit den Grüns wird der Rohrmooser aber auch am Finaltag nicht wirklich warm, da es mit dem bereits zweiten Dreiputt des Tages sofort wieder in den Plusbereich zurück geht, was er jedoch abermals gleich auf der nächsten Bahn wieder auskontert. Nachdem er sich auf der 9 jedoch im Grünbunker einbuddelt und sogar zwei Versuche braucht um aus dem Sand wieder rauszukommen, hängt er sich kurz vor dem Turn sogar ein Doppelbogey um, womit die kunterbunte Performance vorerst ihren unrühmlichen Höhepunkt findet.

Die farbenfrohe Runde geht auch auf den Backnine munter weiter, denn nach seinem bereits dritten Birdie des Tages auf der 10, setzt es mit dem nächsten Dreiputt auch gleich wieder den nächsten Fehler. Erst danach kann er sein Spiel langsam aber sicher stabilisieren und hält weitere Bogeys von der Scorecard fern. Da sich parallel dazu auf beiden Par 5 Löchern der Backnine Birdies ausgehen, kann er sein Tagesergebnis sogar wieder auf Even Par stellen und gibt damit auch die rote Laterne ab.

Mit der 71 (Par) gehen sich klarerweise keine großen Sprünge mehr im Klassement aus, weshalb sich der Steirer schlussendlich mit Rang 64 zufrieden geben muss. Im Finalsranking rutscht er damit jedoch gerade mal nur vom 3. auf den 7. Platz zurück, womit er vor dem Tourfinale kommende Woche nach wie vor eine richtig gute Position inne hat. Adam Svensson (CAN) sichert sich bei gesamt 17 unter Par den Titel.

„Ich bin leider mit dem Platz und vor allem mit den Grüns hier in Columbus nicht zurecht gekommen. Allein am Finaltag hatte ich drei Dreiputts und bin im Ranking so auch etwas zurückgerutscht. Im gesamten passt es aber und ich werde natürlich versuchen mit kommende Woche wieder nach vorne zu spielen“, so Matthias nach der letzten Runde in Ohio.

Leaderboard Nationwide Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Etliche Schwierigkeiten

NATIONWIDE CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab verpasst am Moving Day am Scarlet Course von Columbus, Ohio mit deutlich zu fehleranfälligem Spiel den erhofften Vorstoß im Klassement.

Matthias Schwab hatte am Freitag zwar einigermaßen zu kämpfen und fand bei seiner zweiten Umrundung in Columbus, Ohio nur ein einziges Birdie, da er jedoch auch nur einen Fehler verzeichnete ging sich mit der 71 (Par) der Cut schließlich locker aus. Damit räumte der 26-jährige nun auch noch die letzten klitzekleinen Zweifel am Erhalt der Tourkarte aus und ist nun endgültig kommende Saison zu einhundert Prozent auf der stärksten Tour der Welt mit von der Partie.

Die Zügel darf er bei aller Freude darüber dennoch nicht schleifen lassen, denn je besser seine Position unter den Top 25 der Finals-Wertung am Ende ist, umso leichter kommt er nächstes Jahr wohl auch in die größeren Events der PGA Tour, was für den Steirer für das anstehende Wochenende mit Sicherheit Motivation genug darstellt.

Er findet mit recht sicheren Pars auch souverän in den dritten Spieltag, da er allerdings auf der 3 den ersten Putt etwas zu forsch angeht, muss er schon früh den ersten Fehler einstecken, der ihn doch einigermaßen zurückwirft. Nachdem er am darauffolgenden Par 5 jedoch die Grünattacke stark am Vorgrün parkt, kann er prompt die richtige Antwort geben.

Anknüpfen kann er an das erste Birdie jedoch nicht und nimmt auf den verbleibenden Bahnen der ersten Neun in Folge zwar recht sichere Pars mit, kommt damit jedoch kaum vom Fleck. Da sich dann zu Beginn der Backnine nach einem versandeten Abschlag sogar der nächste Fehler einschleicht, steckt er im hinteren Drittel regelrecht fest.

Probleme reißen nicht ab

Wieder dauert es aber nur bis zum nächsten Par 5, ehe der Rohrmooser nach starkem langen Spiel wieder den Konter setzen kann und so einmal mehr sein Tagesergebnis wieder auf Even Par zurückdreht. Lange währt die Freude aber nicht, da er nach eingebunkertem Teeshot am Par 3 der 13 sofort wieder zurückfällt und sich auf der 14 danach sogar ein Dreiputtbogey eintritt, womit er hinten regelrecht feststeckt.

Die Probleme reißen auch danach nicht ab, wie ein weiterer Fehler nach Problemen im langen Spiel auf der 16 zeigt. Zum Drüberstreuen tritt er sich zum Abschluss dann noch ein weiteres Dreiputtbogey ein und unterschreibt so am Samstag sogar nur die 75 (+4), die ihn bis ans Ende des Klassements auf Platz 65 zurückwirft. „Das ist heute nicht viel zu sagen außer, dass nichts ging. Solche Runden passieren hin und wieder“, so Matthias‘ kurzer Kommentar nach dem dritten Spieltag.

Leaderboard Nationwide Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Geizig ins Wochenende

NATIONWIDE CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab geizt am Freitag mit Birdies, muss sich so am Scarlet Course von Columbus, Ohio mit einer 71 (Par) zufrieden geben und cuttet damit im Mittelfeld ins Wochenende.

Nach seinem 4. Platz bei den Boise Open zum Auftakt der Korn Ferry Tour Finals und der damit verbundenen „de facto-PGA Tourcard“ kann Matthias Schwab beim zweiten der drei Events in Columbus, Ohio befreit aufspielen. Für den Rohrmooser geht es nun noch darum unter den Top 25, die am Ende der Finals eine Tourcard erhalten, möglichst weit vorne zu rangieren um so bessere Chancen zu haben auch in größere PGA Tour Turniere kommendes Jahr reinzurutschen.

Dementsprechend motiviert ging der junge Steirer am Donnerstag Nachmittag auch zu Werke und zeigte erneut eine ansprechende Leistung. Nur nach einer Gewitterpause streute Matthias ein zwischenzeitliches Bogey ein, brachte am Ende aber die 68 (-3) ins Clubhaus, womit er mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den Freitag startet.

Nach einem souveränen anfänglichen Par auf der 1 muss Matthias nach leicht verzogenem Drive und einer eingebunkerten Annäherung erstmals etwas zaubern, zieht sich mit einem gefühlvollen Sandschlag aber gekonnt aus der Affäre. Nachdem auch am ersten Par 5 der Ball in den Bunker segelt, geht sich auf der langen Bahn das erhoffte erste Birdie noch nicht aus und da in Folge am Par 3 der Putter streikt und ihn gleich dreimal ansetzen lässt, rutscht er sogar mit dem ersten Bogey in den Plusbereich ab.

Zwar stabilisiert er sein Spiel danach wieder, läuft dem ersten Schlaggewinn jedoch die gesamten Frontnine über vergeblich hinterher. Auf der 10 ist es dann aber soweit, denn selbst der Fairwaybunker kann das erste Erfolgserlebnis und den scoretechnischen Ausgleich nicht mehr verhindern. Anknüpfen kann er daran jedoch nicht und spult danach wieder Par um Par ab. Damit lässt er bis zum Ende zwar nichts weiter anbrennen und stemmt locker den Cut, mit der 71 (Par) rutscht er im Klassement jedoch etwas zurück und wird den Moving Day aus dem Mittelfeld heraus in Angriff nehmen.

Nach seiner zweiten Umrundung meint er: „Die Runde heute war besser als mein Score, aber mit der 71 muss ich zufrieden sein. Es reicht locker für den Cut und ich bin noch gut in Reichweite für die Top 10. Außerdem werde ich auch gute Punkte fürs Ranking der Korn Ferry Tour Finals sammeln.“

Leaderboard Nationwide Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube