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Schlagwort: matthias schwab

Matthias Schwab 2017

Nur Nuancen fehlen

ARNOLD PALMER INVITATIONAL – 2. RUNDE: Amateur Matthias Schwab verpasst bei seinem ersten PGA Tour Start der Karriere im Bay Hill Club zwar den Cut, zeigt auf der enorm zähen Par 72 Anlage aber, dass in Zukunft auf jeden Fall mit ihm zu rechnen sein wird.

Nachdem „Schwabie“, wie er von seinen Mitstreitern im College genannt wird, im Palmer Cup Europa zum Sieg über die USA führte, wurde er von beiden Teams dazu ausgewählt um bei den diesjährigen Arnold Palmer Invitational im Rahmen der PGA Tour an den Start zu gehen. Und Österreichs heißeste Zukunftsaktie weiß auf dem extrem schweren Gelände großteils durchaus zu überzeugen.

Vor allem am Donnerstag mischt der Schladminger sogar bis zum Schlussloch im absoluten Spitzenfeld mit. Erst ein bitteres Triplebogey auf der 18 warf ihn im Klassement um etliche Ränge zurück. Matthias kündigte aber an, bei seinem aggressiven Spielplan zu bleiben um sich so Chancen erarbeiten zu können.

Etwas zu ungenau

Seine wirklich beeindruckende Stärke bei den Abschlägen – der Student der Vanderbilt University findet von den Tees fast immer die Spielbahnen – spielt er auch am Freitag gekonnt aus, allein bei den Annäherungen fehlen im Gegensatz zum Vortag Kleinigkeiten in der Genauigkeit, was sich aber schon früh bitter rächt.

So lässt er etwa den Approach nach perfektem Drive auf der megaschweren 11 etwas zu kurz, was in einem Wasserball und dem ersten Schlagverlust endet. Der Konter sitzt mit gestopftem Zweieinhalbmeterputt am ersten Par 5 zwar postwendend, mit Ausflügen in die Grünbunker muss er aber auf der 14 und der 15 die nächsten beiden Schläge abgeben.

Vermisste Birdies

Sein Spiel konsolidiert sich danach zwar wieder, nur die Birdiequote will am zweiten Spieltag nicht richtig in die Gänge kommen, was Matthias rund um die Cutmarke regelrecht am Leaderboard einzementiert. Ein komplett verzogenes Eisen am Par 3, der 2 mit daraus resultierendem Schlagverlust wirft ihn dann endgültig hinter die gezogene Linie zurück, was zu diesem Zeitpunkt zwingend rote Einträge erfordert um die Chance aufs Wochenende am Leben zu halten.

Der benötigte Vortrieb will sich am zweiten Spieltag in Florida aber einfach nicht einstellen. Mit einer Parserie und einem Dreiputt-Bogey auf der 9 beendet Matthias Schwab sein Debüt auf der PGA Tour und verpasst schlussendlich mit der 76 (+4) und bei gesamt 6 über Par als geteilter 91. das Wochenende um drei Schläge.

Charley Hoffman (USA) gibt mit der 66 (-6) und bei gesamt 10 unter Par nach den ersten beiden Spieltagen den Ton an.

Große Zukunft

Auf einer der härtesten Wiesen des PGA Tour Kalenders – sogar das Semirough ist in dieser Woche ungewohnt hoch – ist der Missed Cut aber keinesfalls als eine Enttäuschung zu sehen. Klarerweise wäre der erst 22-jährige auch am Weekend noch gerne auf Birdiejagd gegangen, eine Kostprobe seines enorm großen Potenzials gibt er aber auch so zweifelsohne ab. Der zweite Amateur im Feld, Curtis Luck, schlitterte am Freitag in eine 82 und wurde danach sogar disqualifiziert.

Auch große Namen scheitern auf dem anspruchsvollen Gelände teils klar am Cut. Ex US-Open Champ Webb Simpson (USA), der vierfache Major Sieger Ernie Els (RSA), oder auch Ryder Cupper Thomas Pieters (BEL) beenden das Turnier etwa hinter dem österreichischen Edel-Amateur. Champion Golfer of the Year Henrik Stenson (SWE) liegt zwar um einen Schlag vor dem Spieler der Vanderbilt Commodores, hat damit aber ebenfalls am Wochenende bereits Freizeit.

„Ich hab leider heute nicht mehr so gut gespielt wie am ersten Tag und mit insgesamt fünf Bällen im Wasser und zu wenig gelochten Putts ist es sich leider nicht ausgegangen. Die Teilnahme an dem Top Turnier war aber sehr wichtig für mich, weil ich gesehen und erkannt hab wo ich stehe und worauf es in Zukunft ankommen wird. Jetzt gilt es weiter hart zu arbeiten, sich weiter zu entwickeln und in Zukunft von solchen Turnieren zu lernen“, zeigt sich Matthias Schwab dankbar für die erhaltene Möglichkeit.

Matthias Schwab zeigt im Bay Hill Club aber, dass er durchaus schon bereit für eine Karriere als Professional ist. Diesen Sprung wird er im Juni wagen, wenn er mit den Lyoness Open beim Heimspiel in Atzenbrugg zum ersten Mal auf Preisgeld Jagd gehen wird.

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Matthias Schwab 2017

Später Schock

ARNOLD PALMER INVITATIONAL – 1. RUNDE: Amateur Matthias Schwab präsentiert sich bei seinem allerersten PGA Tour Start der Karriere im Bay Hill Club bis zur 18 absolut überzeugend, fällt mit spätem Schockmoment am Schlussloch aber zurück. „Es war unterm Strich ein guter Tag für mich. Bis auf zwei Löcher hab ich sehr gutes Golf gespielt. Leider wurden die kleinen Fehler auf der 3 und der 18 aber gnadenlos bestraft“, zeigt sich Matthias mit der Leistung im Großen und Ganzen zufrieden.

Matthias Schwab gibt gleich bei seinem ersten Auftritt der noch jungen Karriere lange Zeit eine Kostprobe seines schier unendlichen Potenzials. Bei schwierigen Bedingungen – das Semirough ist in dieser Woche unangenehm hoch – kann der Student der Vanderbilt University meist mit der Genauigkeit vom Tee seine größte Stärke ausspielen.

Dabei hat er am Anfang einigermaßen zu kämpfen, kratzt aber sowohl auf der 1 nach leicht verzogener Annäherung als auch am Par 3, der 2 nach klar überschlagenem Grün beide Male die Pars. Die 3 aber ist es die früh zu einem unangenehmen Stolperstein wird. Matt verzieht seinen Drive im Dogleg leicht links und sieht den Ball im Wasser verschwinden, was am Ende sogar in einem Doppelbogey endet.

Wie unglaublich abgezockt der erst 22-jährige aber bereits ist beweisen die Löcher danach. Ohne jeglichen Anflug von Nervosität nützt er gleich das erste Par 5 gekonnt aus. Dabei gelingt die Annäherung nicht einmal wirklich gut, aus zehn Metern fällt der Putt dennoch. Für das Highlight seiner Runde sorgt er dann am Par 3, der 7. Ein nur suboptimaler Abschlag landet zwar im Grünbunker, aus dem Sand locht Matthias aber sensationell zum Birdie und stellt so sein Tagesergebnis wieder zurück auf Level Par.

Schlimmes Ende

Kaum auf den Frontnine angekommen taucht er dann, an einem scoretechnisch richtig schwierigen ersten Spieltag, nach lasergenauem Eisen sogar erstmals in den roten Bereich ab und arbeitet sich so bis ins absolute Spitzenfeld nach vor. Zwar verlässt er diesen nach verfehltem Grün und knapp verpasstem Par prompt wieder, bleibt mit dem grundsoliden Spiel aber für ein Birdie gut.

Das letzte Par 5 ist es dann, dass ihn nach einem Monsterdrive und geglückter Grünattacke sogar wieder in den roten Bereich bringt, ehe ihm ein schlimmes Ende den an sich so starken Auftritt ordentlich versalzt. Matthias bringt auf der schwersten Bahn des Kurses den Ball nicht am Fairway unter, wassert dazu noch seinen dritten Schlag und verlässt nur mit dem Triplebogey den Platz. Statt eines richtigen Ausrufezeichens muss er sich so mit der 74 (+2) und dem 58. Rang zufrieden geben.

Dennoch überzeugend

Mit dem lange Zeit unwahrscheinlich sicheren Auftritt tankt Matthias Schwab aber wohl dennoch zusätzliches Selbstvertrauen und zeigt, dass er auf jeden Fall bereits reif für eine Karriere als Professional wäre. Wie stark die Leistung am Donnerstag trotz des späten Fehlers einzuschätzen ist zeigt ein Blick aufs Leaderboard. So reihen sich etwa der amtierende Champion Golfer of the Year Henrik Stenson (SWE) oder auch der zweifache Major Sieger Zach Johnson (USA) hinter dem österreichischen Top-Amateur ein.

„Ich hatte heute Spaß und es war eine coole Runde auf diesem tollen und schweren PGA Kurs. Leider haben mir die beiden Fehler die Runder verhaut, aber shit happens sometimes. Mit 2 über Par bin ich trotzdem in bester Gesellschaft. Ich werd mein Spiel morgen gleich anlegen und wieder recht aggressiv zur Sache gehen“, so Matthias nach dem ersten Spieltag.

Die Führung teilen sich Emiliano Grillo (ARG) und Matthew Fitzpatrick (ENG), die beide eine richtig starke 67 (-5) zum Recording bringen.

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Matthias Schwab Arnold Palmer 2017

Auf der großen Bühne

ARNOLD PALMER INVITATIONAL – VORSCHAU: Matthias Schwab darf in dieser Woche im Bay Hill Club von Orlando im Rahmen der PGA Tour aufteen und will bei einem seiner letzten Turniere als Amateur im Konzert der Großen mithalten. „Mit den Besten der Besten Seite an Seite spielen zu können ist wirklich eine aufregende Erfahrung“, freut sich Matthias klarerweise schon auf den Start des Turniers.

Nicht Bernd Wiesberger sondern Edel-Amateur Matthias Schwab hält in dieser Woche in Florida die rot-weiß-rote Fahne hoch. Der Student der Vanderbilt University wurde nach seinem Auftritt beim Palmer Cup im vergangenen Jahr, wo er das europäische Team zum Sieg über die USA führte, von den Spielern beider Teams in die Arnold Palmer Invitational gewählt, was eine unglaubliche Ehre darstellt.

Dass Österreichs derzeit wohl heißeste Zukunftsaktie auf den großen Golfbühnen durchaus mithalten kann, stellte er schon in Atzenbrugg im Rahmen der European Tour vor wenigen Jahren unter Beweis, als er mit Rang 14 schlaggleich mit Bernd Wiesberger sogar bester heimischer Spieler wurde. Das mit 8,7 Millionen US-Dollar dotierte Riesenevent in Zentral-Florida ist aber ohne jeden Zweifel noch um mindestens zwei Stufen höher einzuschätzen als das Heimspiel im Tullner Becken.

Bald Professional

Für Matthias ist das Arnold Palmer Invitational zugleich eines seiner letzten Turniere als Amateur. Den Sprung ins Profilager wagt der Schladminger im Juni bei den Lyoness Open, wo es dann vor heimischem Publikum für ihn auch zum ersten Mal in der Karriere um Preisgeld gehen wird.

In dieser Woche aber heißt es für ihn vorrangig im Kreise der besten der Welt alles aufzusaugen und vor allem Erfahrungen zu sammeln. „Ich erwarte eigentlich keinen anderen Druck in Bay Hill als auf den European Tour Turnieren auf denen ich bereits gespielt hab. Ich denke ich werde genauso nervös am ersten Tee sein, wie das bei jedem anderen Start auch ist. Ich muss einfach meinen Plan durchziehen. Ich hab ja hier nichts zu verlieren und werde versuchen alles mitzunehmen was möglich ist.“

Krönung der Amateur-Karriere

Matthias Schwab Arnold Palmer 2017Das Turnier stellt außerdem so etwas wie einen Schlusspunkt einer herausragenden Amateurkarriere dar. Nach etlichen Highlights bei den Vanderbilt Commodores – derzeit liegt Matthias auf dem ganz starken 4. Platz der Amateur Weltrangliste – beginnt jetzt sozusagen ein neuer Karriereabschnitt.

„Ich war gestern bereits neun Löcher mit Tommy Fleetwood und Matthew Fitzpatrick unterwegs. Beide sind wirklich freundlich und sehr hilfsbereit. Der Platz ist in einem top Zustand. Das Semirough ist richtig hoch, man muss also die Fairways treffen. Die Greens sind wahnsinnig schnell aber super zu putten. Ich hatte auch ein Treffen mit Arnold Palmers Tochter Amy Saunders. Generell ist alles sehr freundlich und es ist wirklich beste Stimmung hier“, freut sich Matthias bereits sichtlich aufs Turnier.

Ein Cut in Orlando wäre inmitten der Weltelite bereits ein ganz starker Erfolg. Denn mit Titelverteidiger Jason Day (AUS), Rory McIlroy (NIR), Rickie Fowler, Bubba Watson (beide USA), Martin Kaymer (GER), Justin Rose (ENG) oder auch Henrik Stenson (SWE) stehen viele absolute Top-Stars in den Teeboxen. Auch Brandt Snedeker (USA), der sich als ehemaliger Vanderbilt Absolvent zu einer Art Mentor für Matthias entwickelt hat, schlägt in dieser Woche ab.

Emotionales Turnier

Arnold Palmer selbst kann seinem Einladungsturnier erstmals nicht mehr beiwohnen. „King Arnie“ verstarb letztes Jahr im September im Kreise seiner Familie, was dem diesjährigen Event wohl noch eine zusätzlich emotionale Bedeutung zukommen lässt. Der Wetterbericht für Orlando hält Sonnenschein pur bereit, wenngleich es zu Beginn des Turniers für Florida mit Spitzenwerten von 16 Grad Celsius noch etwas frisch sein wird. Erst ab Freitag sollen die Temperaturen wieder spürbar anziehen.

Matthias Schwab startet am Donnerstag um 14:23 MEZ im Flight mit Robert Gamez und David Hronek (beide USA) von der 1 aus ins Turnier. Jason Day beginnt die Operation: Titelverteidigung eine Stunde früher um 13:23 MEZ auf der 10 im Flight mit Bubba Watson und Martin Kaymer. Rory McIlroy eröffnet das Turnier gemeinsam mit Brandt Snedeker und Sam Saunders (USA) mit später Startzeit um 18:08 MEZ auf der 1.

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Denkbar knapp

ST. ANDREWS TROPHY – FINAL: Matthias Schwab tritt im Prince’s GC in die Amateur-Fußstapfen von Martin Wiegele und Manuel Trappel und vertritt Kontinentaleuropa im Kampf gegen Großbritannien und Irland. In einem nervenaufreibenden Turnier verteidigen die Boys von der Insel mit einem Gleichstand von 12,5 : 12,5 schlussendlich hauchdünn den Titel.

Viel spannender als diese Entscheidung kann es im Golf nicht zugehen. Irgendwie erinnern die Ereignisse im Prince’s GC in Kent etwas an den Ryder Cup in Medinah, aus kontinentaleuropäischer Sicht aber mit dem falschen Endergebnis. Dabei ziehen die Boys vom Festland am ersten Spieltag alle Register und knallen den Jungs von der Insel die Bälle nur so um die Ohren. Mittendrin auch Matthias Schwab, der zunächst am Vormittag im Vierer mit Partner Guido Migliozzi glasklar mit 4 & 3 siegt und dann am Nachmittag im Einzel mit einem 3 & 1 Sieg auch noch David Boote in die Schranken weist.

Am Mittwoch Abend steht es bereits 8 : 4 für Kontinentaleuropa, wobei Großbritannien und Irland gleich alle vier Vierer am Vormittag verloren geben muss. Der eindeutige Vorsprung wirkt aber für die Führenden im Nachhinein betrachtet etwas hemmend, wie der zweite Spieltag eindrucksvoll beweist. Wie zum Auftakt gibt es am Vormittag erneut vier Viererduelle und diesmal trumpft die Insel auf. Matthias Schwab muss mit altem Partner Migliozzi das Duell klar mit 4 & 3 Grant Forrest und Connor Syme überlassen. Überhaupt holt der Kontinent nur ein halbes Pünktchen in den Morgenstunden.

Am Nachmittag spitzt sich die Sache dann richtig zu. In einem hochklassigen Duell, das öfters hin und herwogt, teilt sich der österreichische Beitrag mit Gegner Connor Syme schlussendlich den Punkt. Bei den anderen Matches sichern sich GB & IRL vier Punkte und der Kontinent drei. Bei einem weiteren geteilten Match lautet der Endstand am Ende 12,5 : 12,5. Da die Jungs von der Insel vor zwei Jahren bereits triumphierten, verteidigen sie heuer mit dem Gleichstand den Titel.

Bald Professional

Matthias Schwab wird mit der Teilnahme einmal mehr große Ehre zuteil. Erst vor wenigen Wochen gewann er mit den Europäern den Palmer Cup und wird nächstes Jahr bereits fix bei den Arnold Palmer Invitational in Orlando im Rahmen der PGA Tour an den Start gehen. Nach Martin Wiegele und Manuel Trappel ist der Student der Vanderbilt University der erst dritte Österreicher, der bei der geschichtsträchtigen St. Andrews Trophy abschlagen darf. Die Boys von der Insel stellen mit dem Sieg auf bereits 24 : 5, wobei die Entscheidungen in etlichen Jahren recht eng ausgefallen sind.

>> Leaderboard St. Andrews Trophy

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NCAA: Schwab Dritter

NCAA CHAMPIONSHIP SINGLES: Matthias Schwab wird Dritter bei der US Collegemeisterschaft und führt Vanderbilt als Team-Bester in die Match Play-Phase.

Local-Boy Aaron Wise war zwar daheim im Eugene Country Club von Oregon nicht zu biegen, aber auch Platz 3 markiert Matthias Schwabs bislang bestes Singles-Ergebnis bei einer NCAA Championship, der US Collegegolf-Meisterschaften. Mit zwei Birdies, drei Bogeys und einem Par 3-Doppelbogey postet der 21-jährige Schladminger zum Abschluss die 73 (+3) aufs Leaderboard und wird bei insgesamt 1 unter Par Dritter, hinter Wise (Oregon) und Rico Hoey (South Carolina).

„Alles in allem spielte ich eine ordentliche Runde, obwohl irgend etwas fehlte um vorne mitzuhalten,“ fasst Schwab seinen Golfmontag in Oregon zusammen, „enttäuschend war nur der Dreiputt an der 12 und dass ich an der 14 einen guten Golfschlag mache, aber der Ball übers Grün ins Wasser zum Doppelbogey springt, das war sehr unglücklich.“

Wie hoch der dritte Platz von Schwab einzuordnen ist, zeigt, dass er sich Platz 3 mit der Nummer 1 im Amateur World Ranking, dem Spanier Jon Rahm teilt und US Jungstar Beau Hossler um einen Schlag hinter sich lässt.

Für Schwabs Team, die Commodores, verlief der Schlusstag im Strokeplay jedoch enttäuschend. Mit einem Tagesergebnis von 12 über Par fiel Vanderbilt vom ersten auf den geteilten vierten Platz zurück und trifft damit in der ersten Match Play-Runde auf die starken Trojans (South California).

Out in erster Match Play-Runde

Kein Spielglück für die Commodores auch in der Match Play-Phase. Gleich im Achtelfinale setzt es eine bittere 1:4-Niederlage gegen die Trojans. Den einzigen Punkt für Vanderbilt holt Matthias Schwab mit 2 & 1 gegen A. Levitt.

>> NCAA Championship Stroke Play 2016

>> NCAA Championship Match Play 2016

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Bis ins Playoff

CARMEL CUP 2015 – Matthias Schwab erreicht beim Saisonauftakt der neuen US Collegegolfsaison, dem Carmel Cup, ein Dreier-Stechen um den Einzeltitel und ist hauptverantwortlich für den 3. Platz für die Vanderbilt-Universität in der Teamwertung.

Matthias Schwab startet mit einem Erfolgserlebnis in die neue Collegesaison 2015 / 2016: Gleich zum Saisonauftakt kämpft sich der Schladminger beim Carmel Cup mit Runden von 71, 72 und 71 Schlägen am Links-Klassiker von Pebble Beach bis in ein Dreier-Playoff, wo er sich mit Bogey am ersten Extraloch Greyson Sigg (Georgia) im Kampf um den Einzeltitel geschlagen geben musste.

In der Teamwertung ist Schwab einmal mehr der Beste der Commodores. 7 Schläge hinter Oklahoma State und einen Shot hinter Georgia erreicht sein Team von der Vanderbilt Uni den 3. Rang.

Mit dem neuerlichen Topergebnis sollte sich Schwab in der Amateur-Weltrangliste vom 12. Platz wieder unter die Top 10 vorarbeiten.

>> Ergebnisse Carmel Cup

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OHNE WIEGELE, SCHWAB

LYONESS OPEN 2015 – STARTERFELD: Wie ein Staatsgeheimnis wird noch die Nennliste für das European Tour-Event von Atzenbrugg gehütet. Das Feld der Österreicher hat Golf-Live.at dennoch bereits in Erfahrung gebracht.

Bernd Wiesberger fungiert auch heuer als Zugpferd, Golfbotschafter und Publikumsmagnet für das European Tour-Heimspiel vom 11. bis 14. Juni 2015. Der Gewinner von 2012 und Zweite des Vorjahres lässt sich trotz US Open-Starts in der darauffolgenden Woche den Auftritt vor seinen Fans bei dem auf 1,5 Millionen Euro aufgewerteten Turnier im Diamond Country Club nicht nehmen.

Absage von Wiegele, Schwab, Tobi Nemecz und Lipold

Österreichs Challenge Tour-Garde wird nur teilweise, etwa durch Lukas Nemecz  vertreten sein. Martin Wiegele sagt dagegen seine Teilnahme definitiv ab: „Ich werde weder die Lyoness Open noch den zeitgleich stattfindenden Challenger in Belgien spielen, weil ich davor 6 Wochen am Stück unterwegs bin und in dieser Woche pausieren werde.“ Gleiches gilt für Tobias Nemecz: „Ich konzentriere mich ganz auf die Challenge Tour und lasse daher die Lyoness Open aus.“

Manuel Trappel setzt ebenfalls in erster Linie auf die Challenge Tour: „Eigentlich hoffe ich, den Challenger in Belgien spielen zu können,“ setzt auch der Vorarlberger klare Prioritäten.

Ein weiteres Atzenbrugg-Zugpferd der letzten Jahren, Matthias Schwab, wird ebenfalls nicht am Start sein. Der Schladminger, der nach einem halben Jahr Verletzungspause zuletzt in Amerika wieder Topergebnisse im Collegegolf abliefert, wurde für den Palmer Cup nominiert, der zeitlich mit Atzenburgg kollidiert: „Matthias ist der erste Österreicher, dem die Ehre einer Nominierung zuteil wird,“ ist Vater Andy Schwab entsprechend stolz, dass Matthias beim Kräftemessen der Universitäten Europas und Amerikas dabei sein wird. „Matthias ist zugleich der jüngste Teilnehmer, der einzige im Team aus dem 2. Studienjahr.“

Auch Lukas Lipold, der im Vorjahr als einziger heimischer Amateur cuttete und mit 71 Schlägen eine tolle Final-Show ablieferte, wird heuer im Tullnerfeld fehlen: „Es war keine leichte Entscheidung und ich finde es sehr schade, aber ich habe mich für die British Amateur Championship entschieden, die schon am Montag danach beginnt.“

Markus Habeler und Michael Ludwig sind von den ÖGV-Amateuren bereits als Fixstarter genannt, während Markus Maukner so wie Lipold der British Amateur den Vorzug gibt.

Die Alps Tour- und Pro Golf Tour-Spieler mussten überwiegend in die >> Lyoness Open Qualifikation am 18. Mai in Atzenbrugg gehen, aus der aber englische Club-Pros wie Phil Tate und Frankie D. Young als Sieger hervorgingen. Aber auch hier fehlten die stärksten Spieler wie Bernie Reiter, Leo Astl, Uli Weinhandl oder Robin Goger, die beiden Letzeren spielen zur Zeit mit der Alps Tour in Italien.

Gleiches gilt für Leo Astl, der sich lieber bereits in Finkenstein auf die Kärnten Open vorbereitet: „Ich habe mich entscheiden müssen, aber ich sollte doch eine Einladung für Atzenbrugg bekommen,“ war der Walchseer im Vorjahr ja einer von 6 Österreichern im Lyoness-Finale. Dennoch fehlt Astl bislang auf der Einladungsliste.

 

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