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Wachablöse?

SAUDI INTERNATIONAL – FINAL: Matthias Schwab hebt sich mit der 66 das beste für den Finaltag auf, stößt damit im Royal Greens G & CC noch bis auf 24 Rang nach vor und wird ab Montag auch Österreichs bestplatzierter Spieler der Welt sein.

Nach drei anstrengenden Wüstenturnieren am Stück muss Matthias Schwab am Sonntag in Saudi Arabien noch einmal alle Kräfte mobilisieren um vor der wohlverdienten Pause nicht nur im Klassement noch nach vor stürmen zu können, sondern auch um mit einem guten Gefühl die Heimreise zurück nach Österreich anzutreten.

Das Vorhaben geht dann am Finaltag im Royal Greens G & CC auch durchaus auf, wenngleich der Schladming-Pro erneut mit einem etwas zähen Start zu kämpfen hat, denn gleich das Par 3, der 3 entpuppt sich wie schon am Vortag als etwas zu harte Nuss und knöpft Österreichs Youngster rasch den ersten Schlag ab.

Lange verweilt er aber nicht im Plusbereich, denn mit dem ersten Birdie seiner Runde stellt er sein Score schon auf der 5 wieder auf Level Par zurück. Sicher spult er in Folge die nächsten Bahnen ab, muss nach den Frontnine aber noch auf den erstmaligen Sprung in den roten Bereich warten.

Erst zu Beginn der zweiten Platzhälfte ist es dann endlich soweit, denn nachdem er zum bereits dritten Mal in dieser Woche dem Par 4, der 10 einen Schlag abluchsen kann, hat er endgültig ein Minus vor seinem Namen stehen. So richtig auf den Geschmack gekommen schnürt er am Par 3 danach sogar den Doppelpack und orientiert sich so weiterhin in die klar richtige Richtung.

Nur kurz gönnt sich Matthias dann auf der 12 eine kurze Verschnaufpause, ehe es mit den nächsten beiden Birdies auf der 13 und 14 sogar bereits bis an die Top 20 nach vor geht. Das Par 3, der 16 bremst dann die Aufbruchsstimmung mit dem zweiten Bogey des Tages jedoch jäh ab.

Aus der Ruhe bringt ihn der Fehler aber keineswegs, denn das abschließende Par 5 überredet er wie schon an zwei Tagen zuvor erneut zu einem Birdie, marschiert so mit der sehenswerten 66 (-4) über die Ziellinie und fährt damit im topbesetzten Feld von Saudi Arabien einen 24. Platz ein.

Nur eine Momentaufnahme?

Nachdem für Bernd Wiesberger der Weg zurück zu altem Glanz nach der langen Verletzungspause doch etwas steiniger ist als angenommen – wie >>hier ausführlich zusammengefasst und analysiert – überholt Matthias Schwab mit dem Ergebnis in Saudi Arabien den Burgenländer auch in der Weltrangliste und wird damit ab Montag Österreichs bestplatzierter Spieler der Welt sein.

Ob dies nun endgültig eine Wachablöse in Österreichs Golfsport darstellt oder nur eine Momentaufnahme bleibt werden die nächsten Wochen und Monate beweisen. Klar ist jedenfalls, dass sich Bernd Wiesberger wohl deutlich steigern muss. Bereits vier mal standen der Oberwarter und Matthias Schwab in dieser Saison bei Turnieren gemeinsam am Start: vier mal war der junge Steirer am Ende besser platziert.

In den nächsten Wochen gönnt sich der Rohrmooser nun nach den drei harten Wochen – anders als andere Spieler waren für Matthias alle drei Wüstenplätze absolutes Neuland – eine wohlverdiente Pause und wird in der spielfreien Zeit mit Sicherheit neben Regeneration auch an ein paar Stellschrauben drehen um bei seinem nächsten Start im Oman Ende Februar wieder sofort voll auf Höhe des Geschehens zu sein.

“Der Start heute war wieder nicht zufriedenstellend. Mit Verlauf der Runde hab ich die Bälle dann besser getroffen. Das lange und das kurze Spiel waren okay und auch die Birdiechancen konnte ich heute nützen. Nach nunmehr vier Wochen im vorderen Orient – Abu Dhabi, Dubai und Saudi Arabien – freue ich mich jetzt aufs Skifahren in der Heimat”, so Matthias Schwab vor dem Flug zurück nach Österreich.

US-Superstar Dustin Johnson gewinnt mit einer 67er (-3) Schlussrunde und bei gesamt 19 unter Par.

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Schlimmeres verhindert

SAUDI INTERNATIONAL – 3. RUNDE: Matthias Schwab spult am Moving Day zwar seine bislang schwächste Runde im Royal Greens G & CC ab, verhindert mit einem abschließenden Birdie aber Schlimmeres als die 70.

Matthias Schwab spulte am Freitag lange Zeit eine richtig starke 2. Runde ab und lag zwischenzeitlich sogar bereits unter den Top 10. Erst ein eher durchwachsenes Finish sorgte im unangenehmen Wind am Ende “nur” für die bereits zweite 69 (-1), mit der er aber bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitzenplätze immer noch in durchaus vielversprechender Position ins Wochenende cuttete.

Der Start am Samstag geht dann allerdings gründlich daneben, denn schon die 1 brummt dem Rohrmooser den ersten Fehler auf, was ihn rasch deutlich zurückwirft. Nachdem sich dann auch auf der 3 nur ein Bogey ausgeht, ist der zähe Beginn endgültig perfekt. Auf der 7 findet er dann aber auch das erste Birdie und arbeitet sich so mit seinem Gesamtscore wieder knapp in den roten Bereich zurück.

Doppelter Ausgleich

Das bringt den Schladming-Pro sichtlich wieder in die Spur, denn nach recht sicheren Pars danach kann er zu Beginn der Backnine sein Score mit seinem zweiten Birdie wieder auf Level Par stellen. Ganz sicher spult der Youngster dann die nächsten Bahnen ab, verabsäumt aber den Sprung in den roten Bereich und tritt sich kurz vor Schluss auf der 17 sogar das dritte Bogey des Tages ein.

Das abschließende Par 5 hat Matthias dann aber wieder fest im Griff und dreht sein Score mit seinem dritten Birdie erneut zurück auf Anfang. Mit der 70 (Par) spult er zwar seine bislang schwächste Runde der Woche ab, verhindert dank des späten Birdies aber noch Schlimmeres und bleibt als 44. so dem Mittelfeld erhalten.

“Leider hab ich heute den Start komplett verhaut. Die Bogeys entstanden aus unnötigen Anfängerfehlern. Ich muss in Zukunft weniger unnötige Fehler machen. Ansonsten war mein Spiel wieder okay”, fasst er den zähen Moving Day zusammen. Dustin Johnson (USA) und Haotong Li (CHN) gehen bei gesamt 16 unter Par als Co-Leader in den Finaltag.

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Rauf und runter

SAUDI INTERNATIONAL – 2. RUNDE: Matthias Schwab vervierfacht am Freitag im Vergleich zur Auftaktrunde zwar seine Birdiequote, verliert im Finish aber den Rhythmus und muss sich so mit der bereits zweiten 69 zufrieden geben. Bernd Wiesberger findet überhaupt nicht ins Spiel und verpasst auch im Royal Greens G & CC klar den Cut.

Matthias Schwab präsentierte sich zum Auftakt im langen Spiel unglaublich solide und musste am Donnerstag nicht einen einzigen Schlag abgeben. Da er allerdings nicht wirklich nahe zu den Fahnen schießen konnte gelang ihm auch nur ein einziges Birdie, weshalb sich der Rohrmooser kaum Puffer auf den prognostizierten Cutbereich herausspielen konnte.

Der Freitag allerdings lässt sich dann nahezu perfekt an, denn Matthias findet schon auf der 10 und der 11 die ersten Birdies, verdoppelt damit bereits nach nur zwei Bahnen seine Ausbeute im Gegensatz zum Vortag und pusht sich selbst sofort in die richtige Richtung.

Zwar ebbt der Schwung in Folge etwas ab, mit sicheren Pars macht er aber nichts falsch und bleibt so weiterhin an den Toprängen dran. Nachdem er dann mit der 18 auch noch das einzige Par 5 der zweiten Neun zu einem Birdie überreden kann, sind die bärenstarken Backnine endgültig in Stein gemeißelt.

Erstmals erwischt

Auch auf den vorderen Bahnen hat er sein Visier messerscharf eingestellt und stopft auf der 2 bereits seinen vierten Birdieputt, der ihn endgültig die Top 10 knacken lässt. Nach 31 fehlerlosen Bahnen erwischt es dann am Freitag auf der 5 aber auch den Schladming-Pro mit seinem ersten Fehler.

Das Bogey entpuppt sich auch spürbar als Rhythmusbremse, denn kurz vor Schluss tritt er sich auf der 8 den nächsten Schlagverlust ein und kann auch auf der 9 einen Fehler nicht verhindern, weshalb er schlussendlich nur mit der 69 (-1) ins Ziel marschiert. Zwar lässt er mit dem eher durchwachsenen Ende seiner Runde eine noch viel bessere Ausgangslage liegen, als 33. startet er aber immerhin klar in Schlagdistanz zu den Top 10 ins Wochenende.

“Ich bin mit meinem Spiel wirklich zufrieden gewesen heute. Ich hab gutes Golf gespielt, aber es leider nicht bis zum Ende durchgehalten und dann auf den letzten sechs Löchern noch drei Bogeys eingestreut. Der Wind und die nicht wirklich guten Grüns machten das Spiel heute schwer”, beschreibt Matthias Schwab seinen zweiten Auftritt in Saudi Arabien.

Wieder vorbei

Bernd Wiesberger hatte wie schon letzte Woche in Dubai erneut Schwierigkeiten Zählbares auf die Scorecard zu zaubern. Mit etlichen Problemen auf den Grüns sprang am Donnerstag nur die 72 (+2) heraus, weshalb er sich am Freitag eigentlich bereits deutlich steigern muss um den Cut nicht zu verpassen.

Der Start allerdings könnte zäher kaum sein, denn ein Doppelbogey gleich auf der 1 lässt ihn sofort weit hinter die Cutmarke zurückfallen. Nachdem sich dann auch auf der 3 nur ein Bogey ausgeht, scheint der Wochenendenzug bereits nach nur wenigen Löchern abgefahren zu sein.

Der nächste Fehler auf der 5 prolongiert den rabenschwarzen Turnierverlauf des Burgenländers. Erst auf der 7 kann er mit seinem ersten Birdie des Tages die Negativspirale etwas abfedern. Doch selbst das stabilisiert sein Spiel nicht wirklich, denn schon die 9 wird ihm mit dem nächsten Fehler zum Verhängnis.

Kurzzeitig kann er sein Spiel dann stabilisieren, ehe es mit Schlagverlust Nummer sechs immer weiter zurückgeht. Am Ende des Tages marschiert er nur mit der 75 (+5) über die Ziellinie und verpasst damit als 115. erneut ein Wochenende deutlich.

Durchwachsene Comeback-Bilanz

Nach nunmehr bereits sechs Turnieren nach der Verletzungspause fällt das Resümee eher durchwachsen aus. Lediglich zweimal konnte der Oberwarter die Cuthürde überspringen, wobei ein 42. Platz in Abu Dhabi noch das Höchste der Gefühle war.

Auch seine selbst formulierte Hoffnung, bald wieder um die Topplätze mitspielen zu können, erfüllt sich zumindestens bislang noch zu keiner Zeit. Besonders ins Auge stechen die Probleme auf den Grüns, denn in der Statistik “Putts pro Runde” belegte der Burgenländer vor der zweiten Runde in Saudi Arabien lediglich den 192. von 198 Plätzen, was eine eindeutige Sprache spricht.

US-Superstar Dustin Johnson stürmt am Freitag mit einer unglaublichen 61 (-9) der Konkurrenz auf und davon und geht bei gesamt 11 unter Par als überlegen Führender ins Wochenende.

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Fehlerlos beim König

SAUDI INTERNATIONAL – 1. RUNDE: Matthias Schwab findet am Donnerstag im Royal Greens G & CC zwar lediglich ein Birdie, schafft es aber die gesamte Runde über gekonnt Fehler zu vermeiden und legt so eine durchaus gute erste Runde hin. Bernd Wiesberger muss sich zum Auftakt mit einer 72 zufriedengeben.

Das Königreich der Saudis greift tief in die Schatulle um die European Tour erstmals auf den Royal Greens willkommen zu heißen. Mit Millionen an Startgeld wurden Justin Rose (ENG), Brooks Koepka, Bryson DeChambeau und Patrick Reed (alle USA) eingekauft, nur Tiger Woods (USA) und Paul Casey (ENG) widerstanden der Versuchung und schlossen sich dem Boykott nach der Ermordung von Khamal Khashoggi in der saudiarabischen Botschaft von Istanbul an.

Matthias Schwab und Bernd Wiesberger hielten an ihren Reiseplänen fest und sind auch bei der dritten Station des Desert Swing mit dabei. Nachdem es in Dubai nicht ganz so gut wie in Abu Dhabi gelaufen ist, hofft das rotweißrote Duo auf einen erfolgreichen Abschluß der dreiwöchigen Turnierserie.

Das Par 70 Gelände des Royal Greens G & CC wurde erst kürzlich regelrecht aus dem Wüstenboden Saudi Arabiens gestampft. Von European Golf Design geplant und umgesetzt, hat man versucht strategische Elemente der weltbesten Kurse auf den 18 Bahnen zu vereinen. Durch die recht exponierte Lage nur wenige Meter neben dem Meer wird die schärfste Verteidigung des Platzes aber wohl der Wind werden.

In der frühen Phase des Turniers hat Matthias Schwab aber alles ganz sicher im Griff, schon die 3 lässt nach souveränem Beginn das erste Birdie springen. In Folge spult der Rohrmooser dann ganz sicher die kommenden Bahnen ab. Zwar geht sich bis zum Turn kein weiterer Schlaggewinn aus, er hält aber auch gekonnt Fehler von der Scorecard fern.

Den Rhythmus behält er auch auf den Backnine bei: Weiterhin spult er solide die Löcher ab, ohne jedoch wirklich Zählbares auf die Scorecard zu bringen. Den Rhythmus behält er auch auf den Backnine bei: Weiterhin spult er solide die Löcher ab, ohne jedoch wirklich Zählbares auf die Scorecard zu bringen. Bis zum Schluss notiert er gekonnt Pars, tiefer als die 69 (-1) soll es am Donnerstag aber im Spiel des Schladming-Pros nicht gehen. Mit der fehlerlosen Performance legt er sich als 46. aber eine durchaus solide Basis für eine ansprechende letzte Woche des Desert Swings.

“Es herrschten heute gute Wetterbedingungen, vor allem war kein Wind. Mein langes Spiel war gut, jedoch brachte ich die Annäherungen nicht nah genug an die Fahnen und hatte deshalb wenige Birdiechancen. Die Grüns sind auf dem relativ neuen Platz auch noch in keinem guten Zustand, weshalb es sehr schwer war zu Putten”, beschreibt Matthias die erste Runde in Saudi Arabien.

Erneut mit Rückstand

Bernd Wiesberger hat mit frühen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn schon am Par 3, der 11 geht sich nur ein Bogey aus, auf das der Oberwarter die gesamten Backnine über keine Antwort findet und so weiterhin noch auf sein allererstes Birdie im Turnier warten muss. Das Warten setzt sich auch nach dem Turn weiter fort.

Auf der 6 bricht dann aber endlich der Birdiebann und Bernd stellt sein Tagesergebnis mit seinem ersten roten Eintrag wieder zurück auf Level Par. Lange währt die Freude über das Erfolgserlebnis aber nicht, denn schon die 7 entpuppt sich als etwas zu harte Nuss und hängt Bernd sofort wieder ein Plus als Vorzeichen um.

Des Schlechten noch nicht genug tritt er sich auch auf der 9 – seiner Schlussbahn – noch einen Fehler ein und marschiert so schließlich nur mit der 72 (+2) zum Recording, was ihm wie schon in der Vorwoche bereits nach dem ersten Spieltag als 97. einen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke einbrockt. Erneut hat der Burgenländer Probleme Birdies auf die Scorecard zu zaubern, wobei mit ein Grund auch einmal der Putter ist, der mittlerweile wohl auf Chicago-Temperatur angekommen ist.

Thomas Pieters (BEL) setzt mit der 63 (-7) die bisherige frühe Bestmarke.

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Totales Neuland

SAUDI INTERNATIONAL – VORSCHAU: Matthias Schwab und Bernd Wiesberger stehen bei den neu im Kalender aufscheinenden Saudi International am Abschlag und wollen im Royal Greens G & CC dem Wüstenkurs etliche Birdies entlocken.

Matthias Schwab meinte nach dem verpatzten Finalauftritt vergangenen Sonntag in Dubai, dass er die Runde sofort abgehakt hat und sein Fokus bereits voll auf die Saudi International gerichtet ist. Das Turnier in Saudi Arabien scheint zum allerersten Mal im European Tour Kalender auf und ist dementsprechend für alle Spieler absolutes Neuland.

Genau dieser Umstand könnte aber vor allem Österreichs Youngster entgegenkommen, denn in Abu Dhabi und Dubai teete er heuer zum ersten Mal auf und hatte dementsprechend einen leichten Nachteil, da er sich die Feinheiten der Wüstenwiesen erst noch herausarbeiten musste. Am Kurs direkt am Roten Meer hofft der Schladming-Pro mit Sicherheit auf eine ähnliche Birdieausbeute wie in den letzten Wochen, allein die Fehlerquote wird er etwas minimieren müssen um mit um die Spitzenplätze spielen zu können.

Das Par 70 Gelände des Royal Greens G & CC wurde vor noch nicht langer Zeit regelrecht aus dem Wüstenboden Saudi Arabiens gestampft. Von European Golf Design geplant und angelegt hat man versucht strategische Elemente der weltbesten Kurse auf den 18 Bahnen zu vereinen. Durch die recht exponierte Lage nur wenige Meter neben dem Meer wird die schärfste Verteidigung des Platzes aber wohl der Wind werden.

Dubai abhaken

Auch Bernd Wiesberger wird in Saudi Arabien wie Matthias Schwab die bereits dritte Woche in Folge die Golfschläger schwingen. Bislang konnte der Burgenländer seine geplante Ankündigung bald wieder um Titel mitzuspielen, noch nicht in die Tat umsetzen. Vor allem in Dubai hatte er etliche Probleme und musste am Wochenende sogar bereits zusehen. Am neuen Gelände in der Retortenstadt King Abdullah Economic City hofft der Oberwarter nun klarerweise endgültig wieder zu alter Stärke zurückkehren zu können.

Die Konkurrenz wird für die beiden Österreicher aber unglaublich enorm sein, denn das Königshaus hat keine Kosten und Mühen gescheut und karrt regelrecht die Weltelite ans Rote Meer. Neben dem frisch gebackenen Farmers Insurance Open Champion und der Nummer 1 der Welt Justin Rose (ENG), werden auch Brooks Koepka, Dustin Johnson und Dubai-Sieger Bryson DeChambeau (alle USA) abschlagen, womit aus den Top 5 der Welt lediglich Justin Thomas (USA) fehlt.

Der Start bringt den Superstars aber auch einiges an Kritik ein, denn nach wiederholten schweren Verletzungen der Menschenrechte und der brutalen Ermordung des Journalisten Kashoggi in der saudiarabischen Botschaft in Istanbul, hätte ein Fernbleiben des neuen Turniers zumindestens ein kleines Zeichen gesetzt. Genau dieses setzen Tiger Woods (USA) und Paul Casey (ENG). Der Engländer verzichtet auf knapp 400.000 Dollar Antrittsgeld, Woods lässt gar gleich knapp 3,3 Millionen Saudi-Dollars sausen.

Los geht es für Matthias Schwab am Donnerstag im Flight mit Longhitter Haydn Porteous (RSA) und Gaganjeet Bhullar (IND) mit einer der ersten Startzeiten um 05:25 MEZ auf der 1. Bernd Wiesberger folgt nur 20 Minuten später mit Jorge Campillo (ESP) und Tom Lewis (ENG) von der 10 weg.

 

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