Schlagwort: european tour

Passend zum Datum

SCOTTISH OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab passt seine Leistung am Freitag dem Datum an und scheitert am Freitag den 13. mit einer birdielosen 73 deutlich am Einzug ins Wochenende.

Matthias Schwab hat erneut bei seiner zweiten Runde mit etlichen Problemen zu kämpfen. Wie schon in Irland startete der Schladming-Pro durchaus gut und brachte sich mit einer 67 (-3) in vielversprechende Position. Bei einem dichtgedrängten Leaderboard war aber schon vor seinem zweiten Auftritt klar, dass er wohl eine ähnliche Runde wird abrufen müssen, um in aussichtsreicher Lage ins Weekend cutten zu können.

Der Freitag der 13. allerdings lässt sich dann unglaublich zäh an. Zu Beginn verpasst er auf den ersten recht birdiefreundlichen Löchern sich eine gesunde Basis zu legen und tritt sich zu allem Überfluss dann auf der 6 auch noch ein Bogey ein, was ihn plötzlich bis an die Cutmarke zurückwirft. Bei erneut recht guten Scores rutscht er in Folge sogar hinter die gezogene Linie zurück und benötigt zwingend Birdies um nicht erneut am Wochenende zusehen zu müssen.

Vergebliches Geduldsspiel

Doch weiterhin will einfach an diesem Tag nichts Zählbares auf die Scorecard wandern. Geduldig wartet der Rohrmooser auf sein erstes Birdie, doch es wollen einfach nur Pars gelingen. Nach gleich acht Bahnen mit der vorgegebenen Schlaganzahl, wird es dann auf der 15 noch zusätzlich ungemütlich, denn mit seinem zweiten Bogey rückt das rettende Ufer bereits in unangenehm weite Entfernung.

Lediglich zwei Birdies auf den verbleibenden drei Löchern würden dem Steirer noch den Weg in den Moving Day ebnen, doch mit seinem dritten Schlagverlust des Tages begräbt Matthias Schwab auf der 17 auch die letzten leisen Hoffnungen auf sein drittes Rolex Series Wochenende beim vierten Start. Mit der 73 (+3) wird der Rookie schlussendlich nur 118. und verpasst den Einzug ins Wochenende doch deutlich.

“Ich hab heute leider einen wirklich schlechten Tag erwischt. Es ist mir nichts brauchbares gelungen. Die Bedingungen wären durchaus okay für eine gute Runde gewesen”, spart er nach der Freitagsrunde nicht mit Selbstkritik. Robert Rock (ENG) startet nach der 63 (-9) und bei gesamt 13 unter Par als Führender ins Wochenende.

Absicherung vertagt

Mit seinem zweiten freien Wochenende in Folge muss Matthias Schwab auch die Absicherung des Spielrechts für kommendes Jahr vertagen. Bei bereits 257.000 Euro erspieltem Preisgeld, fehlen ihm nur noch um die 50.000 Euro um sicher für nächste Saison mit der European Tour planen zu können. Beim 7 Millionen Event in Gullane hätte er dies bereits in etwa mit einem 25. Platz bewerkstelligen können.

Auch Bernd Wiesberger kann Österreichs Zukunftshoffnung derzeit noch nicht im Race to Dubai überholen. Da Bernd sich aber gerüchteweise kommende Woche einem chirurgischen Eingriff am Handgelenk unterziehen muss – unsere Anfrage ob der Richtigkeit des Gerüchts wurde von Bernds Bruder Niki weder bestätigt noch dementiert – ist dies wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Kommende Woche wird Matthias während der Open Championship nach vier Turnierwochen am Stück eine wohlverdiente Pause einlegen. Vom 26. bis 29. Juli steht er dann in Hamburg bei den Porsche European Open im Rahmen der European Tour wieder am Abschlag.

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Unverhoffte Chance

SCOTTISH OPEN – VORSCHAU: Matthias Schwab rutscht am Montag doch noch in das hochdotierte Turnier im Gullane GC und darf sich ab Donnerstag inmitten einer echten Weltklassekonkurrenz zum bereits dritten Mal in Folge bei einem Rolex Series Event beweisen.

Matthias Schwab selbst rechnete nach seinem verpassten Cut in Irland nicht mehr mit der Möglichkeit auch in Schottland um einen Preisgeldpott von gleich sieben Millionen Euro kämpfen zu dürfen. Bereits am Sonntag Abend war aber klar, dass es sich womöglich doch noch mit einem Startplatz ausgehen könnte. Am Montag hatte der Rohrmooser dann Gewissheit, dass er den Flug nach Edinburgh buchen darf.

Somit ergibt sich für den Schladming-Pro nach Paris und Irland zum dritten Mal in Folge die Chance auf einen richtig fetten Scheck. Mit einem respektablen Abschneiden könnte er sich in dieser Woche bereits das Spielrecht auf der European Tour für kommendes Jahr sichern, denn mit schon rund 257.000 Euro erspieltem Preisgeld fehlen ihm nur noch um die 50.000 Euro um fix für nächste Saison planen zu können.

Auch im Race to Dubai könnte der junge Steirer am Tag des WM-Finales in Russland zur neuen österreichischen Nummer 1 aufsteigen, da ihn vom nach wie vor rekonvaleszenten Bernd Wiesberger nur noch rund 60.000 Euro trennen, was in etwa einem 25. Platz entspricht. Nach den zuletzt konstanten Ergebnissen musste Matthias letzte Woche in Irland aber einen kleinen Knick der Formkurve hinnehmen, denn nach verpatzten Backnine am Freitag verpasste er sein drittes Wochenende in dieser Saison.

Matthias Schwab zeigt gemeinsam mit Caddie Simon Ballgefühl auch mit dem Fuss…

 

Top-Konkurrenz

Die letzte Woche wird er jedoch versuchen so schnell wie möglich aus dem Kopf zu bekommen. Schon am Dienstag Nachmittag, nur wenige Stunden nach seiner Landung in Edinburgh, hatte der Rookie schon wieder seine Golfschläger in der Hand und spielte im Gullane GC bereits die erste Trainingsrunde. Auf Matthias wartet in Schottland auch die wohl bislang härteste Konkurrenz seiner noch jungen Profikarriere, denn etliche absolute Weltstars schwingen sich auf der Linkswiese für die Open Championship ein, die nur eine Woche später in Carnoustie am Kalender stehen.

Auch aus den USA sind echte Publikumsmagnetenam Start, so stehen neben dem Führenden im Race to Dubai Patrick Reed, auch Rickie Fowler, Phil Mickelson, Matt Kuchar, Charley Hoffman oder Kevin Chappell am Abschlag. Justin Rose, Tyrrell Hatton, Ian Poulter, Matt Fitzpatrick (alle ENG), Hideki Matsuyama (JPN), Titelverteidiger Rafa Cabrera Bello (ESP), Martin Kaymer (GER), der Sieger der Vorwoche Russell Knox (SCO) und Ernie Els (RSA) runden das absolute Weltklassefeld ab.

Los geht es für Matthias Schwab am Donnerstag mit der allerersten Startzeit um 07:30 MEZ gemeinsam mit Jinho Choi (KOR) und Conor O’Neil. Der Wetterbericht verspricht an den ersten beiden Spieltagen perfektes britisches Hochsommerwetter mit prognostiziertem Dauernieselregen und Temperaturspitzen von 19 Grad Celsius. Ab Samstag wird es dann fast unverschämt warm, wenn das Quecksilber auf stolze 21 Grad klettern soll.

 

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Hart abgeworfen

IRISH OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab wird nach starken Frontnine vom Ballyliffin GC nach dem Turn gnadenlos abgeworfen und verpasst in Irland sein erstes Wochenende seit der Trophée Hassan II im April.

Matthias Schwab startete am Donnerstag auf der Par 72 Links-Wiese in Irland mit einer 71 (-1) absolut im Plansoll und positionierte sich damit im gesicherten Mittelfeld. Auch der Freitag lässt sich dann am Vormittag durchaus gut an, denn nach drei anfänglichen Pars weiß er wie schon am Vortag das Par 5, der 4 perfekt auszunützen, notiert sein erstes Birdie und pusht sich damit sogar bis unter die Top 20 nach vor.

In weiterer Folge agiert der Rohrmooser unglaublich souverän, spult gekonnt die Pars ab und lässt so bis zum Turn in keinster Weise irgendetwas anbrennen. Doch so sicher die vorderen neun Bahnen an diesem Tag verlaufen, so sehr kommt der Schladming-Pro auf der hinteren Platzhälfte geradezu ins Schleudern und wird so vom harten Links-Gelände richtiggehend gnadenlos abgeworfen.

Im Bogeystrudel gefangen

Den scoretechnischen Ausgleich auf der 11 und auch ein weiteres Bogey auf der 12 kann der Rohrmooser noch halbwegs verdauen, befindet er sich doch trotz der beiden Fehler dank der starken Auftaktrunde noch im richtigen Bereich. Allerdings stellen die beiden Fehler nur die Ouvertüre einer ganz schwarzen Phase seiner Freitagsrunde dar, denn ein Doppelbogey am Par 5 danach, gefolgt von noch zwei weiteren Bogeys auf der 14 und der 16 lassen ihn regelrecht im freien Fall am Leaderboard zurückrasseln.

Zwar kann er gegen Ende auf der 17 (Par 5) noch einmal mit einem Birdie gegensteuern, der Schaden ist aber bereits zu groß und als 91. hat er keine Chance mehr auch bei seinem dritten Rolex Series Event ins Wochenende zu cutten. Der Schladming-Pro darf aber auch nach dem Missed Cut auf eine bislang ganz starke Saison zurückblicken, denn das freie Wochenende in Irland ist erst sein insgesamt drittes in diesem Jahr und das erste seit der Trophée Hassan II im April.

“Ich hab bis zu meinem 11. Loch heute ordentliches Golf gespielt. Dann hab ich mehrere Potbunker hintereinander getroffen und konnte so mein Spiel nicht mehr zusammenhalten. Die Bedingungen wären auch heute wieder gut gewesen denn das Wetter war sehr okay. Es ist schade, dass damit wieder einmal ein Turnier für mich schon am Freitag zu Ende geht. In gut zwei Wochen wirds bei den Porsche Open in Hamburg für mich weitergehen”, beschreibt Matthias seine Probleme am Freitag.

Ryan Fox (NZL) (69), Matthieu Pavon (FRA) (68) & Erik Van Rooyen (RSA) (65) geben bei gesamt 8 unter Par vor dem Wochenende das Tempo vor.

Gut auf Kurs

Matthias verpasst es zwar bereits vorzeitig sein Tourcard abzusichern – ihm fehlen noch in etwa rund 50.000 Euro um fix kommende Saison mit der European Tour planen zu können – das Jahr bietet aber noch viele Chancen, weswegen er hier ganz klar im Plansoll liegt. Auch den nach wie vor rekonvaleszenten Bernd Wiesberger wird der Youngster wohl in absehbarer Zeit im Race to Dubai überholen.

Kommende Woche wird er nach dem Missed Cut in Irland nicht ins Starterfeld der Scottish Open rutschen. Auch das dritte Major des Jahres, die Open Championship in Carnoustie, werden, sofern nicht Bernd Wiesberger sein Comeback gibt, ohne österreichische Beteiligung über die Bühne gehen. Danach aber wird Matthias mit frischen Kräften wieder versuchen auf der European Tour voll durchzustarten.

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Mit Links ins Rote

IRISH OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab postet zum Auftakt am Linkskurs des Ballyliffin GC mit der 71 eine rote Runde aufs Tableau und verschafft sich so als 30. eine durchaus gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Auch heuer lädt Rory McIlroy (NIR) wieder in seine irische Heimat auf einen Linksklassiker zum großen Kräftmessen. In Ballyliffin bekommt somit Matthias Schwab seine dritte Gelegenheit im Rahmen der Rolex Series fettes Preisgeld und Weltranglistenpunkte zu holen sowie einen weiteren großen Schritt zur neuen Tourkarte zu machen.

Den Feinschliff im Linksgolf für die Open in 14 Tagen wollen sich auch Titelverteidiger Jon Rahm, Rafa Cabrera Bello (beide ESP), Matt Fitzpatrick (ENG) oder Thornbjorn Olesen (DEN) holen, was zeigt, dass beim 7 Millionen Dollar-Turnier durchaus namhafte Konkurrenz am Start steht.

Gute Birdiequote

Mit einer der letzten Tee Times glückt Matthias der Start ins Turnier mit anfänglichen recht sicheren Pars durchaus planmäßig. Da er danach auf der 13 auch sein erstes Par 5 perfekt zu nützen weiß, ist der gelungene Beginn endgültig perfekt. Richtig lange kann er sein Zwischenergebnis aber nicht verwalten, denn das Par 3 danach hängt dem Rohrmooser auch sein erstes Bogey um.

Der Schlagverlust läutet auch eine eher durchwachsene Phase im Spiel des Schladming-Pros ein, denn auch auf der 15 muss er ein Bogey notieren und schnürt so sogar den unangenehmen Doppelpack. Da danach aber mit der 17 auch das zweite Par 5 einen Schlag springen lässt, stellt er sein Score recht zeitnah wieder auf Anfang und lässt mit seinem bereits dritten Birdie des Tages auf der 18 den zähen Zwischensprint endgültig in Vergessenheit geraten.

Doch wie schon nach dem ersten Abtauchen in den roten Bereich, rutscht er auch diesmal sofort wieder auf den Ausgangspunkt zurück, nachdem sich auf der 1 nur ein Bogey ausgeht. Aus der Ruhe bringt das den Rookie aber keineswegs, denn mit perfekter Par 5 Ausbeute – Matthias nimmt zum Auftakt auf jeder der drei langen Bahnen ein Birdie mit – pusht er sich auf der 4 zum bereits dritten Mal am Donnerstag in den roten Bereich.

In Position gebracht

Souverän spielt der Youngster seine Auftaktrunde dann unaufgeregt zu Ende, marschiert so mit einer roten 71 (-1) über die Ziellinie und verschafft sich damit als 30. eine durchaus ansprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf. Am Freitag hat Matthias Schwab nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit, was sich ebenfalls wohl als kein Nachteil herausstellen sollte.

Mit seiner ersten Runde zeigt er sich auch durchaus zufrieden: “Die Runde heute war recht solide. Es war relativ wenig Wind und das Wetter war für irische Verhältnisse geradezu sehr gut. Der Platz war hart und durch die springenden Bälle sind auch die drei Bogeys passiert. Die drei Par 5 Birdies heute freuen mich.”

Kann der Aufsteiger auch am zweiten Spieltag weiterhin sein seit Wochen durchgehend stabiles Spiel abrufen, könnte er auch bereits einen großen Sprung in Richtung Absicherung der Tourkarte machen, da ihm dazu wohl nur noch rund 50.000 Euro an Preisgeld fehlen. Mit einem richtig guten Abschneiden hätte er außerdem sogar die Chance Bernd Wiesberger im Race to Dubai zu überholen, da dieser nach wie vor mit einer hartnäckigen Handgelenksverletzung zum Zuschauen verdonnert ist.

Ryan Fox (NZL) gibt am Donnerstag mit der 67 (-5) das Tempo vor.

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Irisches Linksfestival

IRISH OPEN – VORSCHAU: Matthias Schwab hofft den Schwung der starken Finalrunde aus Paris nach Irland mitnehmen zu können um bei der nächsten 7 Millionen Chance der Rolex Series beim Linksfestival im Ballyliffin GC erneut gut anschreiben zu können.

Matthias Schwab befindet sich am Weg zum Erhalt der Tourcard wohl eindeutig im selbstgesteckten Plansoll, denn von den rund 300.000 Euro, die dafür notwendig sein werden, hat der junge Steirer schon Anfang Juli über 257.000 an Preisgeld zusammengesammelt. Dies bedeutet auch, dass er in Irland, wo wie schon vergangene Woche in Frankreich wieder ein Pot von 7 Millionen ausgespielt wird, bereits für kommende Saison alles fixieren könnte.

Dass es im Ballyliffin GC klarerweise aber wohl alles andere als leicht werden wird macht schon ein Blick auf die Entry List klar, denn das Teilnehmerfeld kann durchaus mit einigen absoluten Topstars im Weltgolf glänzen. So stehen neben Namensgeber Rory McIlroy (NIR) auch Spaniens Überflieger und Titelverteidiger Jon Rahm, Matthew Fitzpatrick, Danny Willett, Lee Westwood (alle ENG) oder auch Evergreen Padraig Harrington (IRL) am Abschlag.

Schwung mitnehmen

Für Matthias Schwab heißt es in dieser Woche den Schwung der Finalrunde aus Paris bestmöglich aufrecht zu erhalten, denn am zukünftigen Ryder Cup Kurs konnte Österreichs Shooting-Star am Finaltag mit einer fehlerlosen 69 (-2) voll überzeugen und arbeitete sich so noch auf einen beachtlichen 37. Rang nach vor, der ihm nicht nur gutes Preisgeld einbrachte, sondern ihn auch in der Weltrangliste mit Rang 283 auf eine neue persönliche Bestmarke klettern ließ.

Die größte Umstellung in dieser Woche wird wohl das Wetter sein, denn mit teils knapp 20 Grad Celsius weniger als noch letzte Woche in Frankreich wartet eine deutliche Abkühlung auf die Spieler. Zumindestens sollte den Akteuren das typische britische Nieseln erspart bleiben, denn Regen ist zumindestens laut derzeitiger Prognose noch keiner in Sicht.

Matthias Schwab startet am Donnerstag mit einer der letzten Tee Times um 15:20 MEZ gemeinsam mit Chase Koepka (USA) und Julien Guerrier (FRA) von der 10 aus in sein drittes Rolex Series Event der Karriere. Jon Rahm beginnt seine Titelverteidigung um 09:20 MEZ im Flight mit Graeme McDowell (NIR) und Rafa Cabrera Bello (ESP).

 

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Fehlerloser Sonntag

HNA OPEN DE FRANCE – FINAL: Matthias Schwab packt am Finaltag eine fehlerlose 69 aus und nimmt so vom anspruchsvollen Le Golf National nicht nur gutes Preisgeld, sondern auch wichtige Weltranglistenpunkte mit.

Es war in dieser Woche im Spiel von Matthias Schwab ein wahres Wechselspiel aus Licht und Schatten. Zunächst marschierte der Aufsteiger nach Runden von 74 (+3) und 72 (+1) Schlägen bei schwierigen Windverhältnissen auf der hantigen Par 71 Wiese bei Paris genau an der Cutmarke ins Wochenende. Damit erfüllte Matthias zwar das wohl selbstgesteckte Minimalziel, zeigte sich mit dem Erreichten aber nicht wirklich zu einhundert Prozent zufrieden, da er laut eigener Aussage nicht gut genug scoren konnte.

Am Samstag spulte der Rohrmooser dann eine richtig konstante Runde ab und musste auf bei seiner dritten Umrundung lediglich zwei Bogeys auf der Scorecard notieren. Da sich parallel dazu jedoch nur ein Birdie auf die Habenseite verirrte, blieb er mit der 72 (+1) im Klassement regelrecht stecken und sparte danach mit den Worten “Das war wieder nicht schlecht, aber leider auch nicht gut genug um mich zu verbessern” nicht mit Selbstkritik. Am Sonntag soll vom 51. Rang aus mit einer guten Runde zumindestens noch der Sprung unter die Top 50 gelingen um aus Paris Weltranglistenpunkte mitnehmen zu können.

Geduldsspiel

Anders als am Vortag findet Matthias mit anfänglichen Pars sehr souverän in den Finaltag, da sich am Par 5, der 3 aber nur ein Par ausgeht, muss sich der Rookie nach den ersten Bahnen in Geduld üben. Auch danach spult Matthias zwar solide die Löcher mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab, kommt damit aber sprichwörtlich nicht von der Stelle.

Zum ersten Mal in dieser Woche übersteht er nach dem Turn das zähe Par 4, der 10 unbeschadet und durchbricht dann auf der 13 auch endlich die bereits rundenübergreifend seit 24 Löchern andauernde Birdiesperre. Angespornt vom ersten roten Eintrag legt er am Par 5, der 14 gleich nach und schnürt so sogar den Doppelpack.

Auf den verbleibenden Bahnen lässt er dann nichts mehr anbrennen, bleibt die gesamte Runde über fehlerlos, was im Le Golf National absoluten Seltenheitswert darstelle, und unterschreibt so die 69 (-2). Mit der bogeyfreien Performance marschiert Österreichs größte Zukunftshoffnung noch bis auf Rang 37 nach vor, nimmt so nicht nur um die 40.000 Euro Preisgeld mit, sondern fährt außerdem auch wichtige Weltranglistenpunkte ein.

“Die Runde heute ohne Fehler war okay. Das Putten war ebenfalls ganz gut aber nicht großartig. Wie so oft bei einer guten Runde wäre auch heute wieder mehr möglich gewesen. Mit dem erreichten Platz muss ich zufrieden sein, weil ich einfach in den ersten drei Runden nicht gut genug gescort hab. Die HNA Open de France waren für mich jedenfalls sehr wertvoll, weil ich viel Erfahrung sammeln konnte”, fasst Matthias den Turnierverlauf auf seiner Sicht zusammen.

Alex Noren (SWE) stürmt mit einer 67er (-4) Schlussrunde und bei gesamt 7 unter Par noch bis an die Spitze nach vor und sichert sich so den Sieg.

Starke Saison

Matthias Schwab setzt damit seine bislang durchwegs gute Rookie-Saison auf Europas höchster Spielklasse weiter fort. Der Schladming-Pro sammelt beständig Preisgeld, liegt damit derzeit klar auf Kurs zur Absicherung seiner Tourkarte und bleibt auch seiner beeindruckenden Konstanz, die ihn bei seinen Starts in nahezu jedes Wochenende cutten ließ, weiterhin treu. Die nächste Chance ergibt sich bereits kommende Woche, wo er mit den Irish Open schon sein drittes Rolex Series Event des Jahres in Angriff nehmen wird.

Mit der starken letzten Runde verbessert Matthias auch seinen 42. Platz der Italian Open und stellt so eine neue persönliche Rolex Series Bestmarke auf. Auch in der Weltrangliste wird er sein bisheriges “All-Time High”, einen 298. Platz verbessern. Bei den Irish Open kommende Woche hätte er nun sogar die Möglichkeit mit einem guten Turnier Bernd Wiesberger im Race to Dubai zu überholen.

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Leichte Ladehemmung

HNA OPEN DE FRANCE – 3. RUNDE: Matthias Schwab weiß zwar am Samstag im Le Golf National mit sehr geringer Bogeyquote zu überzeugen, kämpft aber auch sichtlich mit der Birdieausbeute und tritt so am Moving Day mit einer 72 regelrecht auf der Stelle.

Matthias Schwab arbeitete sich am schwierigen Par 72 Gelände bei unangenehmen Windverhältnissen am Freitag zu einer 72 (+1) und stemmte damit schlussendlich bei seinem zweiten Rolex Series Event genau an der Marke den Cut. Am Moving Day will der Schladming-Pro nun seine recht frühe Startzeit bestmöglich aunsützen um sich am Leaderboard etwas in Richtung Norden arbeiten zu können.

Der Start verläuft beim Rookie jedoch alles andere als nach Plan, denn schon auf der 1 muss Matthias das erste Bogey notieren. Danach spult er solide Pars ab und lässt sich auf der 6 (Par 4) die Chance zum scoretechnischen Ausgleich nicht nehmen. Auch danach spult er souverän die Bahnen ab und kommt so bei Level Par auf den Backnine an.

Souverän ohne Vortrieb

Wie schon an den Tagen zuvor erweist sich die 10 auch am Moving Day wieder als zu harte Nuss und hängt Matthias sein zweites Bogey um. Zwar reiht er danach weiterhin meist recht sichere Pars aneinander, verabsäumt es aber am einzigen Par 5 der Backnine sein Score wieder auf Anfang zu stellen und bleibt so im leichten Plusbereich hängen.

Da auch auf den verbleibenden Bahnen nichts Zählbares mehr gelingen will, marschiert der Rohrmooser wie schon am zweiten Spieltag mit der 72 (+1) über die Ziellinie und bleibt damit im Klassement auf Rang 51 regelrecht stecken. Mit seinem Auftritt zeigt er sich danach auch nur bedingt zufrieden: “Es war wieder ähnlich wie an den ersten Tagen. Es war wieder windig und ich hab wieder nicht schlecht gespielt, aber leider auch nicht gut genug um mich wirklich zu verbessern.”

Marcus Kinhult (SWE) geht nach der 67 (-4) und bei gesamt 10 unter Par als Führender in den Finaltag.

Zwiespältige Bilanz

Matthias selbst wird am Samstag wohl eine zwiespältige Bilanz seiner Runde ziehen. Mit lediglich zwei Bogeys zeigt er, dass er die unglaublich anspruchsvolle Par 71 Wiese des Le Golf National richti gut im Griff hat, allerdings kommt er mit lediglich einem einzigen Birdie am Leaderboard auch nicht vom Fleck. Mit einer starken Schlussrunde hat er am Sonntag aber noch gute Möglichkeiten am zukünftigen Ryder Cup Kurs etliche Ränge gutzumachen.

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Wieder im Weekend

HNA OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Matthias Schwab lässt mit unglaublich sicherem Spiel im Le Golf National am Freitag lange Zeit nichts anbrennen, muss nach einem abschließenden Bogey mit der 72 aber noch wenige Minuten zittern, ehe der Wochenendeinzug endgültig fix ist.

Matthias Schwab stemmte sich am Donnerstag Nachmittag durchaus gut gegen den schwierigen Wind und rang der anspruchsvollen Par 71 Wiese bei Paris eine 74 (+3) ab, womit er innerhalb der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet. Am Freitag begrüßen den Rohrmooser mit früher Startzeit leicht freundlichere Verhältnisse, die er auch die meiste Zeit über auch gewinnbringend auszunützen versteht.

Der Start verläuft bei zwar schwächerem aber immer noch trickreichem Wind jedoch noch alles andere als optimal, denn wieder wird ihm eine Par 3 Bahn früh zum Verhängnis und wirft ihn erstmals hinter die Cutmarke zurück. So viele Probleme die Par 3 dem Schladming-Pro in dieser Woche auch machen, so gut hat er die Par 5 Löcher des Le Golf National im Griff, denn mit dem Birdie auf der 3 spielt er sich sofort wieder auf Level Par für den Tag zurück.

Tempomat eingeschaltet

Nach recht sicheren Pars danach – auch das Triplebogey-Loch vom Vortag stellt ihn vor keine großen Probleme – stopft er auf der 7 seinen zweiten Birdieputt und arbeitet sich so wieder ins Mittelfeld nach vor. Wie schon zum Auftakt erweist sich dann das Par 4, der 10 aber als zu harte Nuss und hängt Matthias sein zweites Bogey des Tages um. Der Aufsteiger lässt sich vom scoretechnischen Ausgleich aber nicht beeindrucken und reiht auf den zähen Backnine auf den nächsten Löchern weiter sichere Pars aneinander.

Erst die 18 will Matthias dann nicht mit einem Par die Scorecard unterschreiben lassen und brummt ihm noch ein weiteres Bogey auf. Bei immer stärker werdenden Wind reicht aber auch die 72 (+1) schlussendlich ohne große Probleme für den Cut. Nach den Vormittagsflights rangiert Matthias zwar nur auf Rang 70, nur wenige Minuten danach aber rutscht er bei immer stärker werdenden Wind bereits über die gezogene Linie nach vor und übernachtet schlussendlich als 55.

“Der Platz spielte sich heute sehr ähnlich zu gestern. Es war wieder viel Wind und dementsprechend schwierig zu scoren. Das Positive für mich hier ist vor allem, dass ich Erfahrung sammeln kann bei derartigen Bedingungen gut zu bestehen”, spricht Matthias nach der Runde die erneut schwierigen Verhältnisse an. Marcus Kinhult (SWE) geht nach der 65 (-6) und bei gesamt 6 unter Par als Führender in den Moving Day.

Wichtige Konstanz

Die Konstanz mit der Matthias Schwab auf seiner Rookie Saison auf Europas höchster Spielklasse cuttet, ist durchaus beachtenswert. Bei, inklusive Challenge Tour, bislang 14 Turnierstarts heuer scheiterte der junge Steirer bei den Oman Open und der Trophée Hassan II erst zweimal am Cut und nahm sonst immer Preisgeld und meist auch Weltranglistenpunkte mit. Nach den Italian Open Anfang Juni steht er nun in Paris auch in seinem zweiten Rolex-Series Wochenende und hält so die Quote bei einhundert Prozent.

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Stark behauptet

HNA OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Matthias Schwab reiht sich im unglaublich schwierig zu spielenden Le Golf National mit einer 74er Auftaktrunde im Cutbereich ein und zeigt so einmal mehr, dass mit den richtig zähen Wiesen durchaus umzugehen weiß.

Dank des steilen Aufstiegs auf der Karriereleiter, der sich zuletzt durch die Verbesserung im Re-Ranking der European Tour auf Position 12 in Kategorie 17 manifestierte, rutscht Matthias Schwab in sein zweites Rolex Series-Event hinein. Die HNA Open de France wird noch dazu am aktuellen Ryder Cup-Kurs von Le Golf National ausgetragen.

Das 7 Millionen Dollar-Turnier ist gespickt von den Stars der European Tour wie Jon Rahm, Sergio Garcia (beide ESP), Martin Kaymer (GER), Tyrrell Hatton, Titelverteidiger Tommy Fleetwood (beide ENG) oder Alex Noren (SWE), vo denen einige schon zum Auftakt gehörig unter die Räder kommen. Auch die Nummer 2 der Weltrangliste, Justin Thomas (USA), will sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, jenen Kurs kennenzulernen, auf dem in wenigen Monaten der Ryder Cup über die Bühne gehen wird.

Alle Hände voll zu tun

Mit allerletzter Startzeit geht der Beginn bei Matthias Schwab gleich einmal daneben, denn auf seinen ersten beiden Bahnen, der 10 und dem Par 3, der 11, gehen sich bei teilweise zwei Schlägern Wind nur Bogeys aus, was den Aufsteiger von Beginn an etwas zurückwirft. Aus der Ruhe bringt ihn der schleppende Start aber nicht, denn das einzige Par 5 der Backnine kann er zum ersten Birdie überreden und holt sich so einen Schlag rasch wieder zurück.

Die Par 3 erweisen sich dann aber weiterhin als Spielverderber, denn auch die zweite kurze Bahn der hinteren Platzhälfte zwingt Matthias dazu eine 4 auf der Scorecard einzutragen. Die 2 versöhnt den Rohrmooser dann jedoch einigermaßen wieder, denn zum ersten Mal muss er auf einem Par 3 nicht nur kein Bogey notieren, sondern bringt sogar ein Birdie aufs Tableau, womit er sein Tagesergebnis wieder auf nur noch 1 über Par zurückdreht.

Schock am 13. Loch

Die langen Bahnen hat der Schladming-Pro bei zu dieser Zeit sehr trickreichem Wind am Donnerstag sichtlich weiterhin gut im Griff, denn mit dem nächsten Birdie am Par 5 danach schnürt er sogar den Doppelpack und liegt plötzlich wieder bei Level Par. Allerdings erwischt es Matthias danach auf der 4 richtig unangenehm. Erst nach sieben Schlägen kann er zur 5. Teebox marschieren und rasselt so mit dem Triplebogey auf seiner 13. Bahne weit im Klassement zurück.

Der Rookie steckt aber auch diesen Rückschlag ohne bleibende Schäden perfekt weg und arbeitet sich auf der 6 mit dem nächsten Birdie wieder bis ins Mittelfeld nach vor. Erneut ist es dann mit der 8 jedoch eines der Par 3 Löcher, dass ihm sein insgesamt viertes Bogey aufbrummt. Zwar geht sich am abschließenden Par 5, der 9 kein weiteres Birdie mehr aus, mit der 74 (+3) positioniert sich Matthias Schwab als 59. aber immerhin innerhalb der prognostizierten Cutmarke.

“Es war im letzten Flight durch den am Nachmittag herrschenden Wind nicht leicht zu spielen. Erschwerend kam noch hinzu, dass extrem langsam gespielt wurde. Wir waren zu dritt über fünf Stunden am Platz. Das Triplebogey auf der 4 resultierte aus einem weggeschossenen Ball und hat mein Score halt leider sehr nachteilig beeinträchtigt”, fasst Matthias seine erste Runde am zukünftigen Ryder Cup Kurs zusammen.

Durchwegs gut

Auch wenn sich ein 59. Platz bei 3 über Par nicht gerade richtig gut anhört, so ist die Runde angesichts der vorherrschenden Verhältnissen am Nachmittag als durchwegs positiv einzustufen. Wie zäh sich das offene Par 71 Gelände bei Paris wirklich spielt zeigt auch das Leaderboard, denn lediglich 14 Spieler bringen am Donnerstag eine rote Runde ins Clubhaus.

Auch einige Topstars fielen dem Platz bereits zum Opfer. Ex-Champion Martin Kaymer etwa marschiert nur mit einer 77 (+6) über die Ziellinie. Ross Fisher (ENG) oder Marc Warren (SCO) bringen gar nur 79er (+8) Runden zum Recording. Matthias hat am Freitag nun außerdem den Bonus einer früheren Startzeit, was sich wohl nicht als Nachteil herausstellen sollte und ihm im Kampf um den Cut durchaus entgegenkommen könnte. Bradley Dredge (WAL) erwischt von allen Spielern den besten Start und geht nach der 67 (-4) als Leader in die zweite Runde.

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Nicht ganz nach Plan

BMW INTERNATIONAL OPEN – FINAL: Matthias Schwab kann von den erstmals durchwegs scorefreundlichen Verhältnissen im GC Gut Lärchenhof nicht wirklich richtig profitieren und tritt mit einer 70 nahezu auf der Stelle.

Es wollte in dieser Woche nicht wirklich vieles in die Richtung von Matthias Schwab laufen. Zwar stemmte sich der Schladming-Pro zum Auftakt gekonnt gegen den trickreichen Wind und brachte sich mit einer 72 (Par) in durchaus vielversprechende Ausgangslage, am Freitag allerdings haderte er sichtlich mit seiner Performance auf den Grüns und rutschte mit gleich zwei Doppelbogeys und der 75 (+3) deutlich im Klassement zurück.

Am Samstag ging ihm dann zwar mit der 71 (-1) seine erste rote Runde der Woche auf, richtig zufrieden zeigte sich der Rohrmooser damit aber nicht, da er sich vor allem von den Annäherungen, die meist nicht zwingend zu den Fahnen wollten, viel mehr erwartet hätte. Dennoch konnte er mit der zartrosa Performance zehn Ränge gutmachen und startet so als 42. in die letzte Runde.

Wochenbestleistung

Der Start gelingt dann am Sonntag durchaus verheißungsvoll, denn nach zwei anfänglichen Pars kann er zum ersten Mal in dieser Woche das Par 5, der 3 zu einem Birdie überreden und taucht so schon früh in den roten Bereich ab. Zwar verpasst er es auf der zweiten langen Bahn der Frontnine gleich nachzulegen, holt das verpasste Birdie aber am Par 3 danach postwendend nach und macht so erstmals am Sonntag einen spürbaren Satz im Klassement.

Der junge Steirer hat auch auf den Backnine sein Visier weiterhin richtig scharf gestellt, kann mit der 11 ein weiteres Par 3 zu einem Birdie überreden und taucht so erstmals im Turnier in einen roten Gesamtscore ab. Da mit der 15 auch noch das letzte Par 5 am Finaltag einen Schlag springen lässt, pirscht sich Matthias erstmals sogar wieder an die Top 20 heran.

Lange bleiben diese aber nicht in Schlagdistanz, da er sich auf der 16 (Par 3) auch das erste Bogey des Tages eintritt. Da ihm dann zum Abschluss auch noch die 18 einen Schlag abknöpft, muss er sich schließlich mit der 70 (-2) begnügen, mit der er im Klassement keinen Vorstoß mehr realisieren kann und als 40. regelrecht auf der Stelle tritt.

Mit der gesamten Woche wird er sich wohl nur bedingt zufrieden zeigen, da meist nicht alle Aspekte seines Spiels ineinander greifen wollten. Was etwa am Finaltag wirklich möglich gewesen wäre zeigt Thorbjorn Olesen. Der Däne zerlegt die Par 72 Wiese regelrecht und unterschreibt die 61 (-11) mit der er sich vor den Finalgruppen sogar deutlich an die Spitze setzt.

“Das war heute leider die Runde der vergebenen Möglichkeiten. Es wäre eine gute Runde heute klar möglich gewesen, aber ich hab viele Putts daneben geschoben”, wird der Rookie auch am Finaltag mit den kölner Grüns nicht mehr wirklich warm.

Wohl in Paris dabei

Derzeit rangiert Matthias Schwab für eine Teilnahme am Rolex Series Event in Paris kommende Woche noch an 15. Stelle der in seiner Kategorie, was ihm den letzten Startplatz ermöglichen würde. Die European Tour wird nach dem deutschen Event jedoch ein weiteres Re-Ranking vornehmen, was dem Aufsteiger durch seine beständige Saison noch zusätzlich entgegenkommen wird.

Zwar kann man noch nicht wirklich mit hundertprozentiger Sicherheit sagen ob es sich für einen Start in Frankreich nun tatsächlich ausgehen wird, die Chancen auf eine Teilnahme am zukünftigen Ryder Cup Kurs steigen für Österreichs Zukunftshoffnung aber wohl noch zusätzlich. Matthias selbst jedenfalls rechnet bereits fix, dass er in Paris aufteen wird: “Ich freue mich schon auf nächste Woche in Frankreich.”

Matt Wallace (ENG) packt am Sonntag eine 65 (-7) aus, distanziert so bei gesamt 10 unter Par Thorbjorn Olesen, Atzenbrugg Champion Mikko Korhonen (FIN) (67) und Local-Hero Martin Kaymer (68) noch um einen Schlag und feiert in Köln den Sieg.

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