Schlagwort: martin wiegele

Challenge Tour Ranking 2019

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2019

(Final Ranking nach Turnier: GRAND FINAL)

CHALLENGE TOUR 2019

RANG
SPIELER
STARTS
PREISGELD
1 LAPORTA,Francesco 21 210.122,40
2 HILL,Calum 17 146.834,40
3 BLAND,Richard 19 142.402,20
4 HEISELE,Sebastian 15 130.405,90
5 MERONK,Adrian 20 128.732,70
6 SENIOR,Jack 19 124.346,50
7 ROUSSEL,Robin 20 122.552,40
8 ROZNER,Antoine 19 120.468,10
9 JORDAN,Matthew 18 119.142,30
10 SANTOS,Ricardo 20 107.524,30
11 SHARVIN,Cormac 18 103.087,80
12 FARR,Oliver 15 92.439,50
13 VAN DRIEL,Darius 20 91.861,60
14 SYME,Connor 19 89.732,00
15 GARCIA RODRIGUEZ,Sebastian 19 86.657,50
16 SCIOT-SIEGRIST,Robin 22 85.238,00
17 STOW,Ben 19 76.999,40
18 BESSELING,Wil 19 76.678,60
19 VAN MEIJEL,Lars 16 76.480,50
20 LIMA,José-Filipe 21 74.680,00
21 HØJGAARD,Rasmus 20 74.077,70
22 EASTON,Bryce 21 71.986,90
23 SJÖHOLM,Joel 18 68.997,90
24 HUIZING,Daan 22 68.735,10
25 FERGUSON,Ewen 21 68.243,60
26 ENOCH,Rhys 16 66.686,00
27 GEARY,Josh 17 65.132,50
28 HAVRET,Grégory 20 61.478,40
29 POKE,Benjamin 20 60.940,90
30 SCALISE,Lorenzo 17 58.820,90
31 LENGDEN,Oscar 18 58.547,50
32 SCHNEIDER,Marcel 20 56.814,50
33 TILEY,Steven 21 56.275,90
34 PERRIER,Damien 23 56.119,30
35 FENASSE,Mathieu 21 55.683,40
36 WHITNELL,Dale 14 55.178,00
37 VON DELLINGSHAUSEN,Nicolai 20 54.862,60
38 SIMONSEN,Martin 21 53.174,80
39 JOHANSEN,Eirik Tage 10 52.285,30
40 PIGEM,Carlos 21 50.539,50
41 BALDWIN,Matthew 20 50.259,40
42 McGOWAN,Ross 18 49.840,40
43 CANTER,Laurie 15 42.921,70
44 CUARTERO BLANCO,Emilio 18 41.706,10
45 COUSSAUD,Ugo 21 41.527,30
46 KNAPPE,Alexander 14 38.275,30
47 KAKKO,Roope 14 38.186,90
48 BLOMSTRAND,Christofer 10 37.689,00
49 COCKERILL,Aaron 19 37.583,70
50 CLEMENTS,Todd 12 36.974,40
weiters:
53 LAMPERT,Moritz 15 33.010,00
55 WIEGELE,Martin 20 30.578,00
65 KÖLBING,Jonas 18 20.695,80
76 FOOS,Dominic 13 16.557,30
94 NEMECZ,Lukas 12 12.187,70
104 BRAEUNIG,Christian 18 9.985,00
108 KUNZENBACHER,Julian 10 9.323,10
135 MEJOW,Philipp 15 4.790,00
175 JOHN,Allen 4 1.960,00
202 TRAPPEL,Manuel 8 620,00
208 WITTMANN,Sebastian 7 545,70
210 BALTL,Timon 6 510,00
214 LEITMANNSTETTER,Aaron 7 440,00

 

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Finalen Sprung verpasst

FOSHAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele steigert sich am Freitag im Foshan GC zwar um gleich fünf Schläge, scheitert nach der verpatzten Auftaktrunde aber doch klar am Cut und verpasst so auch den Sprung ins Finalturnier.

Martin Wiegele peilte vor dem Turnier eigentlich ein Spitzenergebnis an um die Top 45 der Order of Merit noch zu knacken, denn nur diese dürfen beim großen Saisonfinale noch abschlagen. Mit einer 76 verschärfte sich der Routinier die Ausgangslage aber unangenehm, denn statt des erhofften Topergebnisses, geht es nun vorrangig einmal darum überhaupt den Cut zu stemmen, was bei bereits fünf Schlägen Rückstand eine alles andere als leichte Aufgabe darstellt.

Gleich die 10, seine erste Bahn, erschwert das Vorhaben am Freitag dann noch zusätzlich, denn viel zäher als mit einem anfänglichen Bogey könnte er kaum in den zweiten Spieltag starten. Martin zeigt sich aber kämpferisch und dreht mit zwei Birdies auf der 12 und der 14 sein Score rasch in die richtige Richtung. Da er dann auch von der 17 und der 18 rote Einträge entführen kann, kommt er der Cutlinie erstmals etwas näher.

Das zwischenzeitliche Hoch ebbt aber kaum auf den Frontnine angekommen mit einem Bogey wieder ab. Das kostet auch sichtlich den gewinnbringenden Rhythmus, denn in Folge läuft er vergeblich weiteren Erfolgserlebnissen hinterher und muss auf der 9 zum Abschluss noch einen weiteren Schlag abgeben. Mit der 71 (-1) steigert er sich zwar im Gegensatz zur ersten Runde um gleich fünf Schläge, der Cut geht sich aber als 104. deutlich nicht aus.

Damit verpasst der Steirer auch den Sprung ins Finalturnier, wo nur noch die Top 45 der Jahreswertung abschlagen dürfen. Mit dem Scheitern am finalen Sprung muss Martin damit auch die letzten kleinen Hoffnungen auf einen Aufstieg auf die European Tour begraben, hat aber immerhin für kommendes Jahr eine durchwegs gute Kategorie auf der Challenge Tour sicher.

>> Leaderboard Foshan Open

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Hürde angewachsen

FOSHAN OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele sorgt mit einer 76 im Foshan GC für einen alles andere als guten Start und lässt so nach den ersten 18 Bahnen auch die Cuthürde bereits unangenehm anwachsen.

Martin Wiegele hofft seine Challenge Tour-Saison über den Chinese Swing hinaus noch weiter auszudehnen. Um das Tourfinale der besten 45 zu erreichen benötigt der Grazer in Foshan City jedoch ein Topergebnis. Als aktuell 52. im Ranking fehlen mehr als 6.000 Punkte, die jedoch leichter aufzuholen sind, da in Foshan mit 500.000 US Dollar das höchste Preisgeld der Challenge Tour-Saison winkt. Sollte Wiegele das Grand Final in Mallorca erreichen, wäre sogar noch der Aufstieg in die European Tour machbar.

Allerdings verläuft der Start ins Turnier für den Routinier nicht wirklich zufriedenstellen, denn schon das Par 3 der 2 kostet ihm den ersten Schlag. Zwar kann er mit einem Par 5 Birdie auf der 5 recht schnell gegensteuern, rutscht postwendend aber mit gleich zwei darauffolgenden Bogeys wieder in den Plusbereich ab und rangiert damit zur Halbzeit seiner Runde nur im wenig prickelnden Bereich des Klassements.

Abschließender Schock

Das ändert sich auch auf den zweiten neun Bahnen nicht, denn vergeblich läuft Martin lange Zeit dem scoretechnischen Ausgleich hinterher und muss nach gleich elf Bahnen mit der vorgegebenen Schlaganzahl sogar noch einen abschließenden Schock verdauen. Ein Doppelbogey am Par 5 der 18 kostet noch zwei weitere Schläge und lässt ihn schließlich nur mit der 76 (+5) über die Ziellinie marschieren.

Damit rückt als 114. nicht nur das eigentlich angepeilte Topergebnis, um die besten 45 der Jahreswertung noch knacken zu können, in weite Ferne, schon die Curhürde wächst nach den ersten 18 Bahnen mehr als unangenehm an. Soll sich beim letzten regulären Challenge Tour Event des Jahres noch Preisgeld ausgehen, muss am Freitag eine deutliche Steigerung gelingen.

Ben Stow (ENG) diktiert nach der 1. Runde und der 64 (-8) das Tempo.

>> Leaderboard Foshan Open

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Verkorkster Freitag

HAINAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele tritt sich am Freitag im Sanya Luhuitou GC gleich drei Doppelbogeys ein und hat damit keine Chance das Wochenende zu erreichen.

Martin Wiegele legte mit einer 71 (-1) einen durchaus guten Auftakt in den ersten chinesischen Challenger der Saison hin und startet so aus dem vorderen Mittelfeld in den zweiten Spieltag. Am Freitag will er nun eigentlich alles daran setzen eine weitere rote Runde anzuhängen um sich vor dem Wochenende in Richtung Topplätze orientieren zu können.

Das Vorhaben geht aber nur zu Beginn etwas auf, denn der routinierte Steirer findet sich durchaus gut zurecht. Schon das Par 5 der 2 lässt das erste Birdie springen und sorgt so für einen richtig guten Start in die zweite Runde. Auch danach zeigt er lange Zeit starkes Golf, verabsäumt es aber weiter nachzulegen und muss am Par 3 der 8 nach etlichen Schwierigkeiten sogar eine Doublette einstecken, die ihm viele Ränge kostet.

Alles schief gegangen

Auf den Backnine geht dann so ziemlich alles schief was schiefgehen kann, denn mit einem weiteren Fehler auf der 12 rutscht er zunächst bis an die Cutmarke zurück und halst sich mit seinem zweiten Doppelbogey danach am Par 5 sogar erstmals einen unangenehmen Rückstand auf. Dieser wächst dann mit dem nächsten Fehler zwei Bahnen später sogar noch weiter an.

Nur kurz wirkt es als könne er im Finish noch einmal gegensteuer, denn ein Par 3 Birdie auf der 16 gibt noch einmal etwas Hoffnung. Diese wird schließlich mit dem bereits dritten Doppelbogey des Tages auf der 17 und der 78 (+6) aber endgültig zu Grabe getragen.

Damit lässt er als 90. auch die erste China-Chance, sich bis unter die Top 45 der Jahreswertung vorzuspielen, aus. Die nächste Möglichkeit ergibt sich für ihn aber bereits kommende Woche, wenn mit den Foshan Open das letzte reguläre Saisonturnier vor dem Grand Final in Mallorca auf dem Programm steht.

Gleich sieben Spieler teilen sich bei gesamt 7 unter Par die Führungsrolle.

>> Leaderboard Hainan Open

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Vorbereitung ausgezahlt

HAINAN OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele postet zum Auftakt im Sanya Luhuitou GC mit der 71 eine rote Runde aufs Tableau und zeigt, dass sich die intensive Vorbereitung auf China durchaus ausgezahlt hat.

Beim Chinese Swing der Challenge Tour in Hainan und Foshan ist Martin Wiegele als einziger Österreicher mit dabei. Zwar hat der Routinier sein Spielrecht für 2020 in Europas zweite Liga bereits abgesichert, aber mit einem starken Saisonfinish wäre auch noch die Qualifikation für das Tourfinale oder im Idealfall sogar noch für die European Tour möglich.

Nach der eher mauen Woche in Marokko Anfang Oktober meinte der Steirer, dass nun sein gesamter Fokus der Vorbereitung auf die China-Turniere gilt, weshalb er auch letzte Woche Irland ausließ. Offensichtlich hat Martin auch die richtigen Stellschrauben justiert, denn gleich der Start gelingt ihm mit einem Eagle am Par 5 der 13 richtig gut.

Den heißen Start kann er aber nicht ganz als Initialzündung zu einer tiefroten Performance nützen, denn ein Bogey zwei Bahnen später lässt ihn nur knapp unter Par die Frontnine in Angriff nehmen. Dort stellt er den alten Zwischenstand von -2 dann am Par 3 der 3 aber wieder her, kann jedoch erneut nicht wirklich gewinnbringend anknüpfen.

Auf der 9 – seiner Schlussbahn – erwischt es ihn dann sogar noch einmal und er muss sich nach seinem zweiten Bogey schlussendlich mit der 71 (-1) anfreunden. Zwar wäre mit der ersten Startzeit wohl noch etwas mehr zu holen gewesen, mit dem roten Auftakt startet er aber als 26 klar im Soll und wird die zweite Runde klar innerhalb der prognostizierten Cutmarke in Angriff nehmen.

Antoine Rozner (FRA) diktiert nach der 65 (-7) das Tempo.

>> Leaderboard Hainan Open

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Probleme überstanden

LALLA AICHA CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz verpasst im Royal Golf Dar Es Salam zwar ein Topergebnis, zeigt aber, dass er sein Spiel nach der Verletzungspause wieder auf Schiene hat. Manuel Trappel und Martin Wiegele stecken am unteren Ende fest.

Lukas Nemecz hatte am Samstag ordentlich zu kämpfen und lag schon früh bei 3 über Par. Erst danach fand er auch die ersten Birdies und arbeitete sich mit Fortdauer sogar in den roten Bereich. Zwar ging sich am Ende nach einem weiteren Fehler nur die 72 (Par) aus, damit wahrte der Steirer aber bei drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 noch die Chance auf ein Spitzenergebnis.

Der Rückstand wächst am Finaltag aber rasch etwas an, denn nach drei anfänglichen Pars brummt ihm die 4 ein Bogey auf. Die Reaktion auf den Faux-pas fällt aber regelrecht trotzig aus, denn im Anschluss nimmt er gleich zwei Birdies in Folge mit und arbeitet sich so in Windeseile in die richtige Richtung.

Richtig ins Rollen kommt er aber auch nach dem Doppelpack nicht, denn nach einigen Pars erwischt es ihn ausgerechnet am Par 5 der 11 sogar mit einer Doublette und er benötigt so am letzten Par 5 sogar noch ein Birdie um überhaupt die 72 (Par) ins Ziel bringen zu können.

Mit dem 21. Platz kann sich Lukas nur bedingt zufrieden zeigen, denn nach der überstandenen Verletzung und dem Pech oft nicht den Sprung ins Teilnehmerfeld geschafft zu haben, peilte der Steirer eigentlich in Marokko ein Topergebnis an, da es nun wohl noch schwieriger wird bei den letzten Turnieren von der Warteliste aufzusteigen.

Seine heurige Kategorie hat er zwar auch nächstes Jahr so gut wie sicher, dass es damit aber durchaus schwierig werden kann zu zahlreichen Starts zu kommen hat er heuer am eigenen Leib schmerzlich spüren müssen. Bereits kommende Woche könnte sich für ihn aber eine weitere Chance ergeben. Zwar rangiert er derzeit nur auf der Warteliste für Irland, er klingt aber durchaus optimistisch: “Ich denke, dass es sich ausgehen sollte. Es sind ja noch 15 Plätze offen für die Top 10 usw.”

“Ich muss gestehen, dass ich nach sechs Wochen Turnierpause durch die Rückenprobleme happy bin, dass mein Spiel wieder ganz gut funktioniert. Ich hab ja auch Montag und Dienstag die Austrian PGA gespielt, am Mittwoch war dann Reisetag und am Donnerstag früh hab ich erst den Platz abgehen können. In Anbetracht dessen wars recht gut, aber die sechs Runden in sieben Tagen hab ich schon ein bisschen gespürt heute”, lässt Lukas abschließend die stressige Woche noch einmal Revue passieren.

Kein Vorwärtskommen

Martin Wiegele und Manuel Trappel rutschten am Moving Day mit schwarzen Runden teils deutlich zurück, weshalb es vorrangig am Finaltag nun eher darum geht wieder den richtigen Rhythmus zu finden und sich ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben zu holen. Im gemeinsamen Flight können werden sie versuchen sich bestmöglich gegenseitig zu pushen.

Allerdings scheint eher genau das Gegenteil der Fall zu sein, denn beide finden sich bei der letzten Umrundung nicht wirklich gut zurecht. Vor allem Martin Wiegele tritt sich schon früh Fehler ein und scheint damit auch Manuel Trappel nach und nach etwas anzustecken. Nach etlichen Schlagverlusten stehen beide nur im Plusbereich beim Turn.

Die Probleme der beiden setzen sich auch auf den ersten neun Bahnen weiter fort, wobei Martin Wiegele sein Visier schlussendlich doch etwas besser eingestellt hat. Mit der 75 (+3) und Rang 58 kann er sich aber eindeutig nicht zufrieden zeigen. Manuel Trappel beendet das Turnier nach der 76 (+4) gar nur auf Platz 61.

“Ich hab leider irgendwas aufgerissen gestern in Marokko. Hab am Abend noch Schüttelfrost im Bett gehabt und bin froh, dass ich überhaupt heute spielen konnte. Jetzt gilt die volle Konzentration der Vorbereitung auf China”, so Martin Wiegele sichtlich geschwächt nach der Finalrunde.

Oliver Farr (WAL) schnappt sich mit einer 63er (-9) Finalrunde und bei gesamt 15 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Lalla Aicha Challenge

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Kurve noch gekratzt

LALLA AICHA CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz hat auf den Frontnine mit etlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, kratzt nach dem Turn aber noch die Kurve. Martin Wiegele und Manuel Trappel fallen im Royal Golf Dar Es Salam mit schwarzen Runden zurück.

Lukas Nemecz legte sich am Freitag mit seiner bereits zweiten 70 (-2) knapp hinter den Top 10 auf die Lauer und hofft nun am Moving Day eigentlich das breit vor ihm aufgefächterte Spitzenfeld knacken zu können.

Vom Start weg hat der Steirer dann einige Schwierigkeiten, wie auch zwei anfängliche Bogeys unterstreichen. Auch danach kommt Lukas so gar nicht ins Rollen und fällt mit einem weiteren Fehler auf der 6 endgültig bis ins Mittelfeld zurück. Erst das Par 5 der 8 hält für ihn, wie auch schon an den vorangegangenen Tagen, ein Birdie parat, womit er zumindestens einen aufgerissenen Fehler wieder weghobeln kann.

Das Birdie läutet aber regelrecht die Wende ein, denn Lukas kann sich zunächst am Par 5 der 11 ein weiteres Erfolgserlebnis sichern und taucht danach mit einem Birdiedoppelpack auf der 14 und der 15 sogar in den Minusbereich ab. Lange verweilt er dort zwar nicht, da ihm die 16 sofort wieder auf Level Par zurückwirft, immerhin aber bringt er nach den durchwachsenen Frontnine noch eine 71 (Par) zum Recording und wahrt damit vom 19. Platz aus mit einer guten Schlussrunde sogar noch die Chance auf ein Topergebnis.

Etliche Schwierigkeiten

Martin Wiegele hat gleich zu Beginn seiner Runde alle Hände voll zu tun um sein Score zusammenhalten zu können. Mit zwei Bogeys, einem darauffolgenden Birdie und einem weiteren Fehler gelingt diese Übung von der 10 weg allerdings eher schlecht als recht. Erst danach stabilisiert er sein Spiel und findet auf der 15 (Par 5) noch ein weiteres Birdie, das er sich mit dem schon vierten Fehler auf der 18 aber wieder ausradiert.

Die Frontnine lassen sich dann mit einem Erfolgserlebnis auf der 1 durchwegs gut an, allerdings kann er daran nicht anknüpfen und tritt sich gegen Ende auf den verbleibenden vier Löchern noch drei Bogeys ein, was schließlich nicht mehr als die 76 (+4) zulässt, die ihm klarerweise etliche Ränge kostet und ihn nur als 57. in den Finaltag starten lässt.

Manuel Trappel muss nach zwei anfänglichen Pars auf der 12 das erste Bogey einstecken, bessert dieses mit darauffolgendem Par 3 Birdie aber sofort wieder aus. Gerade als es so wirkt als wäre richtig Ruhe und Souveränität eingekehrt, erwischt es ihn kurz vor dem Turn mit zwei weiteren Fehler richtig unangenehm.

Die vordere Platzhälfte verläuft dann ganz ähnlich, denn zwei weitere Bogeys auf der 3 und der 6 zementieren ihn regelrecht hinten ein. Ein spätes Par 5 Birdie auf der 8 fungiert am Ende nur noch als Schadensbegrenzung, denn nach der 75 (+3) startet er nur als 59. in die letzte Runde.

>> Leaderboard Lalla Aicha Challenge

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Auf die Lauer gelegt

LALLA AICHA CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz notiert auch am Freitag im Royal Golf Dar Es Salam eine 70 und legt sich damit knapp hinter den Top 10 auf die Lauer. Auch Martin Wiegele und Manuel Trappel stemmen am königlichen Gelände den Cut.

Lukas Nemecz konnte den leichten Flugrost, der sich nach sechs Wochen Challenge Tour Abstinenz etwas ansetzte, zum Auftakt auf den Backnine abschütteln und geht nach der 70 (-2) aus recht guter Position in den zweiten Spieltag. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 will er nun mit früher Startzeit erstmals in die 60er abtauchen.

Zwar lässt er am Par 5 der 11 die Chance auf ein schnelles Birdie noch verstreichen, setzt danach jedoch sein Vorhaben unnachahmlich in die Tat um, denn mit gleich drei Birdies in Folge stürmt er im Klassement mit Riesenschritten nach vor. Erst ein Par 3 Bogey auf der 17 bringt ihn etwas aus dem Rhythmus, denn wie schon am Vortag geht sich auch diesmal auf der 18 nur ein Bogey aus, womit er sogar den unguten Doppelpack schnüren muss.

Dem farbenfrohen Spiel bleibt er auch auf den Frontnine weiterhin treu, denn mit Birdies auf der 1 und der 5 hobelt er den Bogeydoppelpack zunächst noch weg, muss dann aber erneut auf der 7 und der 9 Bogeys einstecken. Gut, dass dazwischen auf der 8 auch noch ein roter Eintrag glückt, denn mit der zweiten 70 (-2) wahrt er als 12. ganz klar die Chance auf ein Topergebnis.

Blitzstart hingelegt

Martin Wiegele legt am Freitag einen wahren Blitzstart hin und liegt nach nur zwei Bahnen bereits bei 2 unter Par. Auch danach hat der Routinier eindeutig sein A-Game mit im Bag, denn am Par 5 der 8 geht es mit dem bereits dritten Birdie noch tiefer in den roten Bereich.

Erst danach reißt der Schwung unangenehm ab, denn auf ein erstes Bogey kurz vor dem Turn folgt auf der 12 ein weiteres. Zwar stopft er gleich danach am Par 3 den nächsten Birdieputt, das Erfolgserlebnis radiert er sich aber auf der 16 wieder aus. Mit der 71 (-1) stellt aber nicht nur der Cut keinerlei Problem dar, als 32. scheint mit einem guten Wochenende noch vieles möglich zu sein.

Ebenfalls durch

Schnell nimmt Manuel Trappel auf der 2 ein Birdie mit und verschafft sich rasch so etwas Luft zur gezogenen Linie. Mit meist sicheren Pars macht er danach nichts falsch und findet auf der 8 ein weiteres Erfolgserlebnis, das er jedoch auch sofort wieder aus der Hand gibt.

Ausgerechnet das Par 5 der 11 radiert ihm dann sogar endgültig das Minus als Vorzeichen wieder aus, der ehemalige Amateur Europameister versteht es in Folge aber sein Score zusammenzuhalten und marschiert schließlich mit der 72 (Par) über die Ziellinie, was als 52. für den Cut in dieser Woche reicht.

>> Leaderboard Lalla Aicha Challenge

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Rost abgeschüttelt

LALLA AICHA CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz schüttelt seinen nach Verletzungspause und Wartelistenpech angesetzten Flugrost nach zähen Frontnine gekonnt ab und geht aus recht guter Position in den zweiten Spieltag. Auch Martin Wiegele und Manuel Trappel liegen im Royal Golf Dar Es Salam auf Cutkurs.

Lukas Nemecz ist in diesem Jahr wahrlich nicht wirklich zu beneiden, denn ausgerechnet vor wenigen Wochen verletzte sich der Steirer am Rücken und hatte so keine Möglichkeit die sich ergebenden Startchancen auf der Challenge Tour auch nützen zu können. Als dann endlich die Verletzung abgeklungen ist und er wieder voll fit war und vor Tatendrang strotzte, ging es sich Woche für Woche knapp nicht aus um ins Feld zu rutschen.

Auch in Marokko hatte er lange Zeit keine Gewissheit, erst am Dienstag klingelte sein Handy und er bekam die erlösende Nachricht, dass es sich mit einem Startplatz bei der Lalla Aicha Challenge am königlichen Gelände doch ausgeht.

Den leichten, über sechs Wochen angesetzten Flugrost, merkt man ihm auf den ersten Bahnen dann auch noch durchaus an. Zumindestens findet er auf den beiden Par 5 Löchern der Frontnine zwei Birdies, diese fungieren angesichts gleich vier Bogeys allerdings eher noch als Schadensbegrenzung.

Erst nach dem Turn kommt Lukas’ Birdiemotor so richtig auf Touren, denn mit einem Birdie auf der 10 und einem darauffolgenden Eagle am Par 5 dreht er sein Score sogar erstmals in den roten Bereich. Das stabilisiert sein Spiel endgültig, denn mit noch zwei weiteren Birdies – insgesamt spielt er die vier Par 5 Bahnen am Donnerstag mit einem Gesamtscore von 5 unter Par – bei nur einem späten Fehler bringt er am Ende die 70 (-2) zum Recording und rangiert damit auf dem recht brauchbaren 26. Platz.

Gut dabei

Ein Missed Cut in der Provence bremste zuletzt den Erfolgslauf von Martin Wiegele ein. Der Grazer Routinier bleibt so weiterhin knapp außerhalb der Top 45 der Rangliste und wird noch die Ärmel aufkrempeln müssen um das Tourfinale zu erreichen. Gelegenheit dazu bietet der marokkanische Challenger, der am königlichen Kurs von Dar-Es-Salam bei Rabat gespielt wird. Allerdings geht es am Blue Course zur Sache, der etwas scorefreundlicher ist als der gefürchtete Red Course.

Martin Wiegele ist sichtlich auch in Marokko dann noch auf der Suche nach der starken Form, die ihm zwei Topergebnisse in Folge bescherte, denn die gesamten Backnine über ist er vergeblich auf der Suche nach einem Birdie. Da es sich dann am Par 5 der 15 und am Par 3 der 17 noch dazu zwei Bogeys gemütlich machen, liegt er zur Halbzeit seiner Runde bereits unangenehm zurück.

Auf der vorderen Platzhälfte hält er dann aber Fehler gekonnt fern und holt sich auf der 4 auch sein erstes Birdie. Da sich auf der 7 noch ein weiterer Schlaggewinn ausgeht, kann er sein Score sogar wieder auf Level Par zurückdrehen und unterschreibt so zum Auftakt schließlich die 72 (Par), womit er sich als 49. im Mittelfeld einpendelt.

Ebenfalls auf Wochenendkurs

Manuel Trappel kommt dank einer Tauschkarte ebenfalls zu einem Einsatz auf der Challenge Tour, findet sich mit früher Startzeit auf den Backnine aber nicht wirklich gut zurecht, denn schon die 10 brummt dem Vorarlberger das erste Bogey auf. Zwar steuert er auf der 12 schnell gegen, rutscht aber schon auf der 13 wieder zurück. Noch einmal stellt er sein Ergebnis dann wieder auf Anfang, ehe es ihn vor dem Turn mit Bogeys auf der 16 und der 18 mit noch mehr Fehlern erwischt und er so nur im deutlichen Plusbereich auf den ersten Neun ankommt.

Die Probleme reißen zunächst auch dort nicht ab, denn ein weiteres Bogey auf der 4 wirft ihn immer weiter zurück. Erst kurz vor Ende siener Runde sammelt er noch zwei Birdies auf der 7 und der 8 auf und arbeitet sich so noch zu einer 73 (+1). Zwar könnte die Ausgangslage vor dem zweiten Spieltag durchaus besser sein, mit den späten Birdies wahrt er als 59. aber immerhin noch die Chance auf den Wochenendeinzug.

>> Leaderboard Lalla Aicha Challenge

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Doubletten im Weg

OPEN DE PROVENCE – 2. RUNDE: Martin Wiegele verpasst im Golf International de Pont Royal mit gleich drei Doppelbogeys und der 79 klar den Cut.

Martin Wiegele hatte zum Auftakt in der Provence durchaus zu kämpfen, konnte aber einmal mehr am Ende seine derzeitige gute Form in die Waagschale werfen und drehte mit zwei abschließenden Birdies seine Runde sogar in den roten Bereich. Am Freitag hofft er nun trotz später Startzeit von Beginn an in einen guten Rhythmus zu finden um sich in Position für sein drittes Topergebnis in Folge bringen zu können.

Die zweite Runde lässt sich dann auch sehr sicher an, denn Martin notiert auf seinen ersten Bahnen meist solide Pars und hält sich so im prognostizierten Cutbereich. Danach wird es dann aber zusehends ungemütlicher, denn mit gleich zwei Doppelbogeys noch vor dem Turn auf der 16 und der 18 büßt er klarerweise viele Ränge ein und muss auf den Frontnine Gas geben, will er aus der Provence noch Preisgeld mitnehmen.

Das Vorhaben geht allerdings nicht auf, denn ein Par 5 Bogey auf der 4 wirft ihn noch weiter zurück. Zumindestens kann er mit einem roten Eintrag auf der 6 noch eine komplett birdielose zweite Runde verhindern, der Cut geht sich nach weiterem Bogey und abschließendem dritten Doppelbogea mit der 79 (+7) und als 108. aber recht deutlich nicht aus.

Damit reißt auch Martin Wiegeles kleine Serie der Topergebnisse jäh. Ob sich die nächste Chance auf Preisgeld bereits kommende Woche in Marokko ergibt bleibt noch abzuwarten, denn derzeit rangiert er nur auf Rang 3 der Warteliste.

>> Leaderboard Open de Provence

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