Schlagwort: martin wiegele

Durchbruch daheim

GÖSSER OPEN – FINAL: Timon Baltl explodiert am Finaltag im GC Erzherzog-Johann regelrecht und schnappt sich in Maria Lankowitz mit neuem inoffiziellen Platzrekord nicht nur den Heimsieg, sondern generell seinen ersten Titel als Professional.

Nach Lukas Nemecz vor zwei Jahren dürfen die zahlreich erschienenen Fans in Maria Lankowitz erneut einen Heimsieg bejubeln. Doch nicht Bernard Neumayer, der als Co-Leader in die letzte Runde startete oder Lukas Nemecz, der mit nur zwei Schlägen Rückstand eine nahezu perfekte Verfolgerrolle inne hatte, sorgen am Samstag in der Steiermark für Furore, sondern Timon Baltl ist der Mann der Stunde.

Der Youngster, der in dieser Woche mit Vater Max nicht nur familiäre Unterstützung sondern auch geballtes Fachwissen mit am Bag hat, brachte sich an den ersten beiden Spieltagen mit einer 68 (-4) und einer darauffolgenden 67 (-5) in richtig gute Position und lauert vor den letzten 18 Bahnen regelrecht in aussichtsreicher Position.

Perfekt vorbereitet

Am Samstag zeigt er sich dann perfekt vorbereitet und pusht sich mit einem anfänglichen Eagle auf der 1 regelrecht zu Höchstleistungen. Gekonnt spult er mit bombensicherem Spiel die Bahnen ab und sammelt schon auf den Frontnine vier Birdies auf, womit er schon zur Halbzeit seiner Runde die Führungsrolle übernimmt.

Auch nach dem Turn hat er sein Visier messerscharf eingestellt, erspielt sich mit weiterer ganz starker Birdiequote sogar einen recht beruhigenden Vorsprung und kann sich so sogar ein zwischenzeitliches Bogey leisten. Am Ende steht er nach unglaublichen 9 Birdies und einem Eagle bei nur einem einzigen Fehler mit der 62 (-10) wieder im Clubhaus und fährt so mit neuem inoffiziellen Platzrekord – da mit Besserlegen gespielt wurde zählt dieser nicht offiziell – nicht nur den Heimsieg sondern generell seinen allerersten Sieg als Professional ein.

Damit schafft Timon Baltl auch endgültig den Durchbruch und zeigt, dass er wohl auch für kommende höhere Aufgaben durchaus bereit wäre. Schon letztes Jahr schrammte er bei den Cervino Open nur knapp am Sieg vorbei. Nach heuer bereits zwei Top 10 Ergebnissen in Ägypten ist der Sieg in der Heimat nun die Krönung seiner bislang sehr starken Saison.

“Es ist alles aufgegangen, was ich mir vorgenommen und erhofft habe. Ich kann mich an keine Runde erinnern, auf der ich so viele gute Schläge gemacht habe wie heute. Dazu ist beim Putten alles perfekt gelaufen und jeder Putt gefallen. Ich kann noch gar nicht so richtig fassen, was da passiert ist”, ist Baltl nach dem Gewinn der Gösser Open selbst überwältigt. Nur einmal wurde es am Sonntag brenzlig, nachdem er am Par 5 den Abschlag im H2O versenkte: “In dieser Situation habe ich mich darauf konzentriert, ein Bogey zu spielen und damit Schadensbegrenzung zu betreiben. Und auch das ist mir gut gelungen”, beschreibt er den einzigen kleinen Schockmoment am Samstag.

Abschließend bedankt er sich noch bei seinem Vater Max, der ihm vor allem auf den Grüns tatkräftig unterstützen konnte. “Er hat die Grüns unfassbar gut gelesen und deshalb auch einen großen Anteil an diesem Sieg. Dazu hat er es geschafft, dass ich in kritischen Phasen wie heute auf der 16 ruhig geblieben bin. Es ist so cool, dass wir diesen Sieg gemeinsam beim Heimturnier in Maria Lankowitz feiern dürfen.” Mit den Euro 6.162,50 Preisgeld macht Timon auch in der Order of Merit einen gewaltigen Sprung und rangiert nun auf dem sehenswerten 8. Rang.

Das Beste zum Schluss

Clemens Prader hebt sich eindeutig das beste für den Schlusstag auf. Der Routinier zaubert am Finaltag noch eine 65 (-7) aufs Tableau und darf sich so beim Heimspiel in Maria Lankowitz sogar noch mit Rang 3 über ein Top 10 Ergebnis freuen. Auch Martin Wiegele macht am Samstag mit einer knallroten 66 (-6) noch etliche Ränge gut und beendet das Turnier auf Platz 14.

Für Bernard Neumayer und für Lukas Nemecz entwickelt sich die letzte Runde alles andere als positiv. Nemecz hat alle Hände voll zu tun um überhaupt noch die 72 (Par) notieren zu können und rutscht damit bis auf Rang 16 zurück. Neumayer bringt gar nur die 79 (+7) zum Recording und rutscht damit um satte 49 Ränge zurück auf Platz 47.

Paul Kamml (Am) wird nach der finalen 68 (-4) und als 32. bester Amateur beim Heimspiel. Uli Weinhandl (67) als 28., Sam Straka (68) als 32. Markus Brier (69), H.P. Bacher (69) und Gerold Folk (Am) (69) als 39., Daniel Hebenstreit (Am) (73) als 45. sowie Luca Denk (Am) (73) und Christoph Körbler (71) als 47. komplettieren das rot-weiß-rote Finalergebnis in Maria Lankowitz.

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Fotos: GEPA-pictures/Gösser Open

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Führung beim Heimspiel

GÖSSER OPEN – 2. RUNDE: Bernard Neumayer schließt am Freitag im GC Erzherzog Johann zum führenden Italiener Luca Cianchetti auf und geht als Co-Leader in den Finaltag. Auch Lukas Nemecz, Timon Baltl und Clemens Prader mischen in den Top 10 mit. Insgesamt cutten gleich 14 Österreicher in den Samstag.

Bernard Neumayer zeigt am Freitag eindrucksvoll, dass seine selbst angesprochene wiedergefundene Sicherheit im langen Spiel eindeutig keine Eintagsfliege war. Bereits am Mittwoch beim Pro-Am präsentierte sich “Bärli” bombensicher und die Super-Form konnte er auch am Donnerstag zum Auftakt mit einer 64 (-8) perfekt in die Waagschale werfen.

Am Freitag Nachmittag ist es dann bereits etwas schwieriger zu spielen, doch der Salzburger bleibt seiner Linie weiterhin treut und zieht seinen Gameplan voll durch. Zwar schleichen sich auch die ersten beiden Bogeys im Turnier ein, mit sechs Birdies kann er dies aber locker verkraften und notiert schließlich die 68 (-4) womit er mit dem Führenden Italiener Luca Cianchetti bei gesamt 12 unter Par gleichzieht und so als Frontrunner in den Finaltag beim Heimspiel startet.

“Es wäre heute noch mehr möglich gewesen, aber ich beklage mich nicht darüber, sondern schaue nur nach vorne. Bei einem Turnier in Österreich im letzten Flight auf die Schlussrunde zu gehen, ist einfach ein Traum. Ich hoffe, dass viele Zuschauer kommen werden, denn es gibt nichts Schöneres, als vor einer großen Kulisse zu spielen. Die Gösser Open sind ja dafür bekannt, dass am Finaltag viel los ist, deshalb freue ich mich auch schon sehr darauf. Ich habe inklusive Pro-Am in den vergangenen drei Tagen 19 Birdies und zwei Eagles gespielt. Diese Ausbeute hat meinem Selbstvertrauen gut getan”, kann Bernard die Finalrunde sichtlich kaum mehr erwarten.

Heiße Eisen im Feuer

Neben Bernard Neumayer hat Golf-Österreich am Samstag aber noch weitere heiße Eisen im Feuer. Lukas Nemecz etwa legt auf seine 68er (-4) Auftaktrunde eine 66 (-6) nach und belegt damit vor den letzten 18 Bahnen bei gesamt 10 unter Par und auf Rang 4 eine nahezu perfekte Verfolgerposition. Nach der Runde ärgert er sich sogar etwas, dass es nicht noch tiefer in den roten Bereich gegangen ist, was zeigt in welch starker Form der Steirer sich wirklich befindet: “Nach dreieinhalb Runden das erste Bogey heute. War von Tee bis Grün sehr stark und ich war auf gutem Weg zu einer ganz tiefen Runde, aber auch heute wollten die Putts nicht so fallen.”

Auch Timon Baltl und Clemens Prader starten aus den Spitzenrängen in die letzte Runde. Youngster Baltl kann am Freitag eine 67 (-5) auf der Scorecard eintragen, die ihn bis auf Rang 6 nach vor pusht. Routinier Prader kommt ebenfalls auf den Birdie-Gusto und schiebt sich mit der 66 (-6) bis auf den 8. Platz. Der beste heimische Amateur folgt mit Daniel Hebenstreit (69) als 13. nur einen Schlag dahinter.

Mit Luca Denk (Am), Martin Wiegele, Markus Brier, Paul Kamml (Am), Christoph Körbler, Sam Straka, Uli Weinhandl, H.P. Bacher und Gerold Folk (Am) cutten heuer gleich 14 Österreicher beim Heimspiel in Maria Lankowitz in den Finaltag und damit um gleich zwei mehr als noch in den letzten beiden Jahren.

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Bärli on fire

GÖSSER OPEN – 1. RUNDE: Bernard Neumayer marschiert am Donnerstag Vormittag bei perfekten Golfverhältnissen zu einer fehlerfreien 64 und muss lediglich Luca Cianchetti (ITA) knapp den Vortritt lassen. Generell glänzt der erste Spieltag mit knallroten Scores, wobei auch die Österreicher gut mithalten.

Mit einem Saisonsieg bereits in der Tasche und weiteren starken Auftritten auf der Challenge- und Alps Tour kommt Lukas Nemecz zum Heimspiel nach Maria Lankowitz, wo er vor zwei Jahren seinen ersten Titel holte. Die 27. Ausgabe der Gösser Open, das traditionsreichste Profiturnier in Österreich, hat mit Martin Wiegele, Markus Brier, Bernard Neumayer und Sepp Straka’s Zwillingsbruder Sam erneut ein hochinteressantes Feld angelockt.

Von der komplett versammelten heimischen Alps Tourgarde machten zuletzt auch Felix Schulz, Timon Baltl und Uli Weinhandl einen bärenstarken Eindruck. Gespielt wird heuer von Donnerstag bis Samstag über drei Runden um 42.500 Euro Preisgeld, wobei die Hausherren mit über 50 Pros und Amateuren mehr als ein Drittel des Teilnehmerfeldes stellen.

Show gestohlen

Bernard Neumayer stiehlt aus österreichischer Sicht am Vormittag allen die Show. “Bärli” hält die gesamte Runde über seine Scorecard in punkto Fehlern blütenweiß und verewigt neben sechs Birdies auch ein Eagle auf der 1. Derart stark unterschreibt der mittlerweile erfahrene Radstädter die 64 (-8) und muss nach den Vormittagsflights lediglich Luca Cianchetti knapp um einen Schlag den Vortritt lassen.

“Ich hab schon gestern beim Pro-Am sehr gut gespielt, hatte neben einem einzigen Bogey auch sieben Birdies und ein Eagle und hab so auch die 64 ins Ziel gebracht. Nachher hab ich noch gesagt: ‘Jetzt muss ichs morgen nur noch einmal so machen!’ Hab ich jetzt in die Tat umgesetzt”, garniert er nach der Runde seine Zusammenfassung mit einer kleinen Anekdote vom gestrigen Pro-Am. Abschließend fügt er noch hinzu: “Ich hab jetzt endlich die Sicherheit im langen Spiel wieder und jetzt gelingen mir auch die tiefen Scores wieder viel öfter.”

Ebenfalls knallrot

Uli Weinhandl spult zum Auftakt eine ganz solide erste Runde ab. Lediglich ein einziges Bogey macht es sich auf seiner Scorecard bequem, was er angesichts der fünf Birdies aber gut verschmerzen kann. Ganz ähnlich gestaltet H.P. Bacher seine erste Runde, denn auch er muss bei fünf Birdies nur einen Fehler eintragen und teilt sich den 10. Rang mit Uli Weinhandl.

Am Nachmittag hält dann auch noch Fanliebling Lukas Nemecz gut mit, denn bei aufkeimenden Wind glänzt der Steirer mit dem soliden Spiel, dass er schon die gesamte bisherige Saison auspackt. Luki bleibt wie Bernard Neumayer die gesamte Runde über ohne Makel und reiht sich mit vier Birdies in den 68er (-4) Gesang ein. Timon Baltl steht “Luki” um nichts nach und stimmt ebenfalls mit einer 68 (-4) munter in mehrstimmigen Canon ein.

Traditionell wissen auch die rot-weiß-roten Amateure in Maria Lankowitz aufzuzeigen, wobei Daniel Hebenstreit am Nachmittag mit der 68 (-4) die beste aller österreichischen Amateur-Runden abspult. Doch auch Luca Denk mit der 69 (-3) und auf Rang 19, sowie Max Steinlechner und Gerold Folk – der seine Topform von der Lytham Trophy sichtlich konservieren konnte – mit der 70 (-2) auf Platz 36 wissen durchaus zu überzeugen.

Jürgen Maurer und Florian Ruprecht mit der 69 (-3) sowie Clemens Prader, Martin Wiegele und Paul Kamml mit der 70 (-2) bringen sich ebenfalls noch klar auf Cutkurs. Die Amateure Clemens Fürndraht, Christoph Kuttnigg und Max Lechner sowie Florian Prägant, Markus Brier und Christoph Körbler bringen zwar ebenfalls noch rote Runden zum Recording, vom 51. Platz aus müssen sie sich am Freitag aber etwas steigern um den Cut nicht zu verpassen.

Blitzstart verspielt

Sam Straka, der erst vor wenigen Wochen noch auf der Web.com Tour aufteete, legt im Flight mit Felix Schulz einen wahren Blitzstart hin und liegt nach nur 2 Bahnen dank Eagle und Birdie schon bei 3 unter Par. In Folge schleichen sich aber auch Fehler und am Ende teilt er sich mit Flighpartner Schulz mit der 72 (Par) nur einen Mittelfeldplatz. Auch Amateur Lukas Lipold notiert wie Robin Goger und Amateur Tobias Möser am Donnerstag die 72 (Par), womit sich nur Rang 64 ausgeht.

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Foto: GEPA-pictures/Gösser Open

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Challenge Tour Ranking 2019

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2019

(Nach Turnier: PRAGUE CHALLENGE)

CHALLENGE TOUR 2019

RANG
SPIELER
LAND
STARTS
PUNKTE
1
Antoine ROZNER
FRA
3
€ 64,849
2
Connor SYME
SCO
2
€ 33,620
3
Martin SIMONSEN
DEN
4
€ 28,740
4
Mark Flindt HAASTRUP
DEN
3
€ 24,349
5
Francesco LAPORTA
ITA
4
€ 22,920
6
Wil BESSELING
NED
4
€ 17,620
7
Richard BLAND
ENG
3
€ 17,400
8
Robin ROUSSEL
FRA
3
€ 17,267
9
Mathieu FENASSE
FRA
3
€ 16,400
10
Rasmus HØJGAARD
DEN
2
€ 15,165
11
Darius VAN DRIEL
NED
4
€ 13,920
12
Joel SJÖHOLM
SWE
3
€ 13,200
12
Antti AHOKAS
FIN
3
€ 13,200
12
Sebastian GARCIA RODRIGUEZ
ESP
1
€ 13,200
15
Grégory HAVRET
FRA
3
€ 12,000
16
Adrian MERONK
POL
4
€ 11,600
17
Ben STOW
ENG
4
€ 7,873
18
Fredrik NILEHN
SWE
3
€ 7,840
19
Toby TREE
ENG
3
€ 7,787
20
Matthew JORDAN
ENG
2
€ 7,687
21
Jonas KÖLBING
GER
3
€ 6,920
22
Marcus ARMITAGE
ENG
3
€ 6,120
23
Laurie CANTER
ENG
2
€ 6,030
24
Ewen FERGUSON
SCO
4
€ 6,000
25
Sébastien GROS
FRA
4
€ 5,960
26
Gary BOYD
ENG
2
€ 5,600
27
Niclas JOHANSSON
SWE
2
€ 4,860
28
Felipe AGUILAR
CHI
2
€ 4,700
28
Cormac SHARVIN
NIR
4
€ 4,700
30
Dave COUPLAND
ENG
2
€ 4,560
31
Ruaidhri MCGEE
IRL
3
€ 4,460
32
Rhys ENOCH
WAL
2
€ 4,260
33
Henric STUREHED
SWE
4
€ 4,250
33
Calum HILL
SCO
4
€ 4,250
35
Emilio CUARTERO BLANCO
ESP
4
€ 4,060
36
Oliver LINDELL
FIN
2
€ 4,020
37
Chris LLOYD
ENG
3
€ 3,865
38
Lukas NEMECZ
AUT
2
€ 3,849
39
Alexander KNAPPE
GER
3
€ 3,647
40
James ERKENBECK
USA
2
€ 3,640
41
Marcel SCHNEIDER
GER
3
€ 3,560
42
Jordan WRISDALE
ENG
2
€ 3,525
43
Clément BERARDO
FRA
4
€ 3,420
44
Antoine SCHWARTZ
FRA
1
€ 3,300
45
Rak hyun CHO
KOR
3
€ 3,080
46
Benjamin POKE
DEN
3
€ 3,000
46
Jacopo VECCHI FOSSA
ITA
3
€ 3,000
46
Joseph DEAN
ENG
2
€ 3,000
46
Robin DAWSON
IRL
4
€ 3,000
46
Simon FORSSTRÖM
SWE
3
€ 3,000
46
Matthew BALDWIN
ENG
1
€ 3,000
weiters:
58
Moritz LAMPERT
GER
1
€ 2,343
68
Martin WIEGELE
AUT
3
€ 1,860
81
Sebastian HEISELE
GER
2
€ 1,560
91
Nicolai VON DELLINGSHAUSEN
GER
3
€ 1,260
91
Allen JOHN
GER
2
€ 1,260
121
Florian FRITSCH
GER
1
€ 640
125
Dominic FOOS
GER
2
€ 620

 

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Juergen Maurer 2015

Hinter die Linie geblasen

PRAGUE GOLF CHALLENGE – 2. RUNDE: Jürgen Maurer und Martin Wiegele werden vom Starkwind im Prague City Golf regelrecht hinter die Cutlinie geblasen.

Jürgen Maurer benötigte am ersten Spieltag noch um einen Schlag mehr, hat aber zumindestens den Vorteil einer frühen Startzeit. Diese kann er aber nicht wirklich ausnützen, denn nach einer anfänglichen langen Parserie erwischt es ihn ausgerechnet am Par 5 der 7 mit dem ersten Schlagverlust. Wohl noch grübelnd über den Fehler auf der langen Bahn tritt er sich am darauffolgenden Par 3 gleich das nächste Bogey ein und entfernt sich so immer weiter von der Cutlinie.

Erst nach dem Turn stabilisiert er sein Spiel wieder, mehr als ein Birdie auf der 13 (Par 5) will aber nicht mehr gelingen. Mit der 73 (+1) hat der Routinier keine Chance auch nur in die Nähe der prognostizierten Cutmarke zu kommen und verpasst damit in Tschechien als 90. deutlich den Sprung in die Preisgeldränge.

Martin Wiegele fand am Donnerstag durch fehlendes Vertrauen in sein Spiel in keinen echten Rhythmus und musste sich so schließlich mit einer 73er Auftaktrunde zufrieden geben. Damit rangierte der Steirer nur hinter der Cutlinie und benötigt am Freitag mit später Startzeit eigentlich eine Steigerung um aus Tschechien Preisgeld mitnehmen zu können.

Die zweite Runde lässt sich dann auch richtig gut an, denn nach zwei anfänglichen Pars kann er im tschechischen Starkwind schon von der 12 das erste Birdie mitnehmen. Anders als erhofft erweist sich das Birdie aber richtiggehend als Rhythmusbremse, denn ein Doppelbogey auf der 15 und ein darauffolgender weiterer Schlagverlust lassen ihn nur bei 2 über Par auf den Backnine ankommen.

Auch nach dem Turn findet er im unangenehmen Wind kein richtiges Rezept, tritt sich bei nur einem Birdie noch drei weitere Fehler ein und muss sich so schlussendlich mit der 76 (+4) zufrieden geben, womit er in dieser Woche als 110. keine Chance hat den Cut noch zu stemmen.

Mathieu Fenasse (FRA) gibt nach der 66 (-6) und bei gesamt 11 unter Par den Ton an.

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Nicht ganz mitgekommen

PRAGUE GOLF CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele und Jürgen Maurer kommen zum Auftakt im Prague City Golf mit den durchwegs guten Scores nicht mit und benötigen am Freitag eine deutliche Steigerung soll der Cut noch gelingen.

Mit der Auftaktführung zuletzt im Baskenland setzte Martin Wiegele ein bemerkenswertes Ausrufezeichen in Sachen Challenge Tour. Der 40-jährige fühlt sich wieder voll im Saft und bereit für höhere Aufgaben: „Nach der gut verlaufenen Operation am Beginn des vergangenen Jahres habe ich für mich persönlich einen Schlussstrich unter meine Hüft- und alle anderen Verletzungsprobleme gezogen. Jetzt blicke ich der zweiten Hälfte meiner Golf-Karriere zuversichtlich entgegen“, meinte er am Montag bei einem Pressetermin anlässlich der Präsentation der Gösser Open.

So richtig auf “Du” kommt er mit der tschechischen Par 72 Wiese zu Beginn des Turniers aber noch nicht, denn auf birdielosen ersten neun Bahnen tritt er sich gleich drei Bogeys ein, womit er zur Halbzeit schon weit im Klassement zurückliegt. Erst auf den Backnine kommt der Routinier so richtig auf Touren und heizt sein Spiel mit einem Par 5 Birdie auf der 10 erstmals richtig an. Mit weiterem roten Eintrag auf der zweiten langen Bahn und dem dritten Birdie auf der 15 stellt er sein Score dann sogar wieder auf Anfang, ehe es ihn am Par 3 der 14 noch einmal etwas erwischt.

Die 73 (+1) und Rang 84 stellem zwar einen nicht wirklich gelungenen Start ins Turnier dar, nach den verkorksten Frontnine betreibt er mit dem Ergebnis knapp über Par aber zumindestens noch Schadensbegrenzung. Dennoch muss er sich am Freitag bereits steigern, wie er klarerweise auch selbst weiß: “Leider hab ich die Kontrolle und das Vertrauen weiterhin nicht ganz hinbekommen. Ich brauche jetzt eine gute Range-Session und muss dabei viele Schläge so sehen wie ich sie gern hätte um morgen am Platz mit mehr Vertrauen durchziehen zu können. Das Putten und das Saving waren heute aber gut.”

Noch größerer Aufholbedarf

Jürgen Maurer ist dank einer Einladung zwei Jahre nach seinem letzten Gastspiel in Prag wieder dabei und hat mit dem Turnier nach der damaligen Disqualifikation in Runde 2 noch eine Rechnung offen. Der Routinier hat auf den Backnine etwas Anlaufschwierigkeiten und tritt sich nach verpassten Birdies auf gleich beiden Par 5 Bahnen der zweiten neun Löcher auf der 14 und der 16 sogar zwei Bogeys ein, die ihn weit zurückwerfen. Erst kurz vor dem Turn kann er dann das Par 3 der 18 zum ersten Schlaggewinn überreden.

Souverän beginnt er dann die ersten Neun, ehe es ihn auf der 5 mit einem Doppelbogey richtig ungut erwischt. Zwar findet er danach am Par 5 der 7 noch ein Birdie, mehr will aber nicht mehr gelingen, weshalb er sich schlussendlich mit der 74 (+2) zufrieden geben muss. Vom 106. Platz aus hat er am Freitag noch mehr Aufholbedarf als sein Landsmann.

Gleich fünf Spieler teilen sich nach 65er (-7) Runden die Führungsrolle.

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Hauchdünn vorbei

CHALLENGE DE ESPANA – FINAL: Lukas Nemecz beendet das Turnier im Izki Golf dank der finalen 72 nur knapp hinter den Top 10. Martin Wiegele präsentiert sich trotz einer nicht auskurierten Krankheit durchwegs stark.


Hinweis: Das Score von Lukas Nemecz wurde nachträglich um einen Schlag hinaufgesetzt, womit er aus den Top 10 flog und nicht wie ursprünglich gemeldet automatisch für den Challenger in Prag qualifiziert ist. Nemecz hofft aber weiterhin auf einen Start in Prag.


Lukas Nemecz legte am Samstag mit einer fehlerlosen 66 (-6), was gleichbedeutend mit der besten Runde des gesamten Feldes war, einen Mega-Move hin. Der Steirer machte gleich 45 Ränge gut und pendelte sich erst auf Rang 7 wieder ein. Zwar scheint Garcia Rodriguez (ESP) an der Spitze bei 10 unter Par etwas weit weg zu sein, auf Platz 2 hat er aber lediglich zwei Schläge Rückstand.

Rasch findet er dann nach kurzer Zwangspause wegen morgendlichen Frosts auf der 3 (Par 5) auch das erste Birdie und krallt sich damit regelrecht in den Top 10 fest. Zwar erwischt es ihn Par 3 der 6 auch mit einem Schlagverlust, noch vor dem Turn kann er aber auch die zweite lange Bahn ausnützen und kommt so im zartrosa Bereich auf den Backnine an.

Dass nicht mehr alles so traumwandlerisch sicher von der Hand geht wie noch am Vortag zeigt sich auch auf der 11, denn Lukas rutscht mit seinem zweiten Bogey erneut zurück. Der Steirer verbeißt sich aber regelrecht in der Runde, dreht sein Score nur zwei Bahnen später wieder zurück auf Level Par und verwaltet das Ergebnis danach sicher bis zum Schluss.

Mit der 72er (Par) Finalrunde verpasst Lukas Nemecz als 13. die Top 10 nur denkbar knapp um einen einzigen Schlag. Mit einem Top 10 Ergebnis hätte er sich noch einen Startplatz für den Challenger in Prag sichern können. Da er in Tschechien jedoch nicht ins Feld kommt, wird er in Spanien bleiben und ein Gastspiel auf der Alps Tour geben.

“Es ist schade, dass es sich schlussendlich knapp nicht ausgegangen ist. Nichtsdestotrotz war es ein echt gutes Turnier und es ist natürlich wichtig gleich am Anfang des Jahres auch im Ranking dabei zu sein. Mein Spiel war heute sehr stabil mit vielen Fairway und Grün Treffern, einzig der Putter wollte nicht mehr so recht mitspielen. Mal schauen ob es sich irgendwie noch ausgeht, dass ich nächste Woche in Tschechien doch spielen kann. Die Form würde auf jeden Fall stimmen”, hat er die Hoffnung auf den Challenger in Prag noch nicht aufgegeben.

Beachtlich durchgekämpft

Martin Wiegele begann am Samstag richtig gut, verlor mit Fortdauer der Runde aber die Sicherheit und büßte mit der 73 (+1) einige Ränge ein. Bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 scheint aber auch bei ihm noch sehr vieles am Finaltag möglich zu sein.

Der nach wie vor von einem Virus geschwächte Routinier kann wegen morgendlichen Frosts erst mit einer halben Stunde Verspätung seine Runde beginnen und tritt sich nach drei anfänglichen Pars ein frühes Bogey ein. Zwar bessert er den Fehler sofort wieder aus, auf der 7 rutscht er jedoch erneut zurück und findet darauf auf den Frontnine keine Antwort mehr.

Anders als am Vortag entwickeln sich die Backnine am Sonntg allerdings nach dem Geschmack des Steirers, denn Martin gleicht zunächst sein Score auf der 10 aus und nimmt auf der 13 das nächste Birdie mit, womit er sogar wieder in den Minusbereich abtaucht. Gekonnt schaukelt er das Ergebnis dann über die Zeit und macht mit der 71 (-1) noch ein paar wenige Ränge gut.

“Dafür dass ich mich die ganze Woche spielerisch nicht so wirklich unter Kontrolle gefühlt hab und dazu auch nicht ganz gesund bin, bin ich sehr happy über das Ergebnis. Vor allem, dass ich nach 45 Löchern geführt hab war cool, die gestrigen Backnine haben mir halt leider alle Chancen genommen”, bilanziert Martin Wiegele nach dem Turnier. Bereits nächste Woche wird er neben Jürgen Maurer in Prag bereits wieder am Abschlag stehen.

Antoine Rozner (FRA) gewinnt nach der 66 (-6) und bei gesamt 13 unter Par.

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Mega-Move

CHALLENGE DE ESPANA – 3. RUNDE: Lukas Nemecz erfüllt am Samstag im Izki Golf seine selbst erhoffte Erwartung voll und ganz und fliegt mit einer fehlerlosen 67 um gleich 45 Ränge bis auf Rang 7 nach vor. Martin Wiegele rutscht nach starkem Beginn zurück.

Lukas Nemecz zeigte sich am zweiten Spieltag deutlich verbessert und cuttete nach der 70 (-2) ebenfalls noch ins Wochenende. Bei dem dichtgedrängten Leaderboard hat er lediglich sechs Schläge Rückstand bis zur Führung, womit auch bei ihm in dieser Woche noch sehr vieles möglich scheint.

Genau daran bastelt der Steirer dann auch von Beginn an, wie ein anfängliches Birdie auf der 10 unterstreicht. Zum ersten Mal in dieser Woche entwickelt sich dann auch die 12 gewinnbringend, denn diesmal muss er nicht nur kein Bogey notieren, sondern stopft am Par 5 sogar den Eagleputt und knackt so in windeseile die Top 20. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, ehe er kurz vor dem Turn auch die zweite lange Bahn gut nützt und so plötzlich sogar bis auf einen einzigen Schlag an den Top 10 dran ist.

Wirklich lange muss er dann nach dem Turn nicht auf das nächste Erfolgserlebnis warten, denn schon die 3 (Par 5) erweist sich als österreicherfreundlich und lässt rasch den nächsten Schlaggewinn springen. Zwar ebbt in Folge der unnachahmliche Vortrieb etwas ab, Lukas bleibt auf der schwierigen Par 72 Wiese aber den gesamten Tag über fehlerlos, nimmt auf der 7 noch ein Birdie mit und unterschreibt so schlussendlich die bogeyfreie 66 (-6), womit er sage und schreibe 45 Plätze gutmacht und sich erst auf Rang 7 wieder einpendelt.

“Ich hab schon an den letzten Tagen gemerkt, dass das Spiel passt. Heute hatte ich endlich auch eine bessere Distanzkontrolle und konnte die Par 5 sehr gut nützen. Die letzten beiden Tage hab ich auch wieder sehr gut geputtet”, fasst er die beste Runde des gesamten Feldes am Samstag zusammen.

Nicht durchgezogen

Martin Wiegele konnte am Freitag zwar keine weitere rote Runde nachlegen, auf dem schwierigen Platz weist er aber auch nach der 73 (+1) lediglich zwei Schläge auf die Spitze auf, was bedeutet, dass der Routinier voll im Titelkampf ins Wochenende startet.

Am Moving Day kommen dann auf den Frontnine auch wieder die Gedanken an den richtig guten ersten Spieltag zurück, denn Martin überredet zunächst zum dritten Mal in dieser Woche das Par 5 der 3 zum ersten Birdie und bleibt auch danach mit seinem Fuß am Gaspedal. Gekonnt verhindert er die gesamte Platzhälfte über Fehler und sammelt auf den beiden Par 3 Bahnen der 6 und der 9 noch zwei weitere Birdies auf, womit er sich zwischenzeitlich sogar wieder an die Spitze des Feldes schiebt.

Doch plötzlich zieht er auf der 10 nicht nur den Driver aus dem Bag, sonder Mr. Hide gleich mit dazu, denn die zweite Patzhälfte hat überhaupt nichts mehr mit der traunwandlerischen Sicherheit der Frontnine zu tun. Insgesamt tritt er sich bei der vergeblichen Suche nach weiteren Birdies noch vier Fehler ein und kommt so schließlich nur mit der 73 (+1) zum Recording, was ihn bis auf Rang 26 zurückwirft. Bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist aber auch für ihn am Finaltag noch vieles möglich.

“Das war leider nicht mein Tag, aber ich bin früh, dass ich überhaupt gespielt hab, denn ich bin die Infektion von letzter Woche nicht los geworden. Mein Arzt und auch der Arzt hier haben mit gut geholfen und ich hab jetzt hoffentlich das richtige Medikament. Ich hab dadurch aber auch weniger Energie, hab den Ball ca. 10 Meter kürzer geschlagen als sonst. Die ersten Neun hab ich super gekämpft und gut gescored, die zweiten Neun waren dann eine Mischung aus schlecht gescored und drei, vier extrem unglücklichen Breaks. Ich hoff ich werd jetzt hoffentlich bald gesund und so früh in der Saison nach 45 Löchern zu führen ist schon mal was Positives”, fasst ein sichtlich geschwächter Martin Wiegele seine dritte Runde zusammen.

Sebastian Garcia Rodriguez (ESP) führt nach der 68 (-4) und bei gesamt 10 unter Par das Feld an.

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Drangeblieben

CHALLENGE DE ESPANA – 2. RUNDE: Martin Wiegele verpasst zwar im Izki Golf mit der 73 eine weitere rote Runde, bleibt aber in Schlagdistanz zur Spitze. Auch Lukas Nemecz cuttet ins Wochenende.

Martin Wiegele stürmte am Donnerstag mit einer der letzten Tee Times mit einer fehlerlosen 67 (-5) noch bis an die Spitze nach vor. Am Freitag will der Routinier nun klarerweise an die starke Auftaktrunde anknüpfen, die frühere Startzeit könnte sich dabei durchaus als hilfreich herausstellen.

Schon nach der starken Auftaktrunde zeigte er sich überrascht, dass er sich derart gut über die Runde rettete, weil er mit der Qualität des Spiels nicht hundertprozentig zufrieden war. Am Freitag startet er dann zwar mit Pars sehr solide in den Tag, die Birdies bleiben aber weg und da es sich noch vor dem Wechsel auf die Frontnine auch zwei Bogeys gemütlich machen – eines davon ausgerechnet am Par 5 der 18 – rutscht er doch um einige Ränge zurück.

Erst die Frontnine entwickeln sich dann gewinnbringender. Zwar muss er nach seinem ersten Birdie am Par 5 der 3 sofort auch den nächsten Fehler einstecken, arbeitet sich danach aber mit einem Birdiedoppelschlag sogar auf Level Par zurück. Erst auf ein weiteres Bogey danach kann er keine Antwort mehr geben. Mit der 73 (+1) verpasst er zwar eine weitere rote Runde, bleibt auf dem schwierigen Par 72 Platz aber auch mit der Runde knapp über Par als 7. klar in Schlagdistanz zur Spitze.

Gerade noch

Lukas Nemecz machte sich mit durchwachsener Puttleistung am Donnerstag das Leben selbst schwer. Am zweiten Spieltag hofft er nun, dass die Putts fallen um den aufgerissenen Rückstand auf die Cutmarke wettmachen zu können. Wie schon am Vortag findet sich Lukas Nemecz auch am Freitag zunächst nur eher schleppend zurecht, wie ein frühes Par 5 Bogey auf der 12 zeigt. In Folge beißt der Steirer aber, hält weitere Fehler auf den Backnine gekonnt fern und sammelt bis zum Turn gleich drei Birdies auf, was ihn bis auf einen einzigen Schlag an die Cutmarke heranbringt.

Nur kurz legt er dann nach dem Turn eine kleine Verschnaufpause ein, ehe er sein Score auf der 2 noch tiefer in den roten Bereich dreht und sich damit endgültig etwas Luft im Kampf um den Wochenendeinzug verschafft. Loch um Loch spult er dann in Folge die Pars ab, ehe es ihn am abschließenden Par 3 der 9 doch noch mit einem Bogey erwischt, womit er es in Sachen Cut wieder spannend gestaltet. Schlussendlich reicht die 70 (-2) aber für Rang 52.

“Ich hab heute echt gut gespielt und ich denke, dass es passen sollte mit dem Wochenende. Es ist sehr kühl und teilweise immer wieder regnerisch, weshalb es auch nicht so easy ist her. Es ist alles sehr eng beisammen, deshalb ist es cool, dass es sich noch ausgegangen ist. Da ist am Wochenende noch viel drinnen”, fasst er seine zweite Runde zusammen.

Manuel Trappel benötigt nach der 81 (+9) bereits eine absolute Traumrunde, kann dies am Freitag aber nicht in die Tat umsetzen. Mit der 75 (+3) braucht er zwar deutlich weniger Schläge als noch am Vortag, der Cut ist vom 146. Platz aus aber meilenweit entfernt. Vier Spieler teilen sich die Führungsrolle bei gesamt 6 unter Par.

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Fehlerlos an die Spitze

CHALLENGE DE ESPANA – 1. RUNDE: Martin Wiegele marschiert am Nachmittag mit einer fehlerlosen 67 bis an die Spitze nach vor. Lukas Nemecz kann nach einem harten Arbeitstag nur die 74 mitnehmen. Manuel Trappel zerstört sich im Izki Golfzum Auftakt auf nur einer Bahn wohl bereits das gesamte Turnier.

Nachdem Lukas Nemecz gleich beim Auftakt zuletzt in der Türkei im neuen Ranking der Challenge Tour anschreiben konnte, darf er sich bei der Challenge de Espana höhere Ziele stecken. Im Baskenland fand sich der Steirer im Vorjahr hervorragend zurecht und holte immerhin einen 15. Platz heraus. Im Izki Golfclub sind auch Martin Wiegele und Manuel Trappel mit dabei. Der Vorarlberger war ebenfalls bereits 2018 am Start, verpasste aber knapp den Cut.

Martin Wiegele startet am Nachmittag ganz solide in die Runde und nimmt vom ersten Par 5 recht rasch ein Erfolgserlebnis mit. Nur kurz gönnt er sich dann eine Pause, ehe er auf der 5 gleich den nächsten Schlaggewinn einsackt und das rote Zwischenergebnis gekonnt bis zum Turn verteidigt.

Auch auf den Backnine hat der Routinier sein Visier messerscharf eingestellt und schafft es gekonnt weiterhin Fehler komplett von der Scorecard fernzuhalten. Für das geduldige und solide Spiel belohnt er sich dann gegen Ende der Runde zunächst mit einem roten Doppelpack und einem weiteren Par 3 Birdie, was Martin mit der bogeyfreien 67 (-5) sogar noch bis an die Spitze klettern lässt.

“Ich hab heute sehr gut gegrindet und mich im Spiel gehalten. In letzter Zeit hab ich nicht wirklich trainieren können, weil ich krank war. Ich hab gestern den Ball nicht so unter Kontrolle gahabt wie erwünscht. Viel anders wars heute auch nicht, außer, dass ich ein paar mehr sehr gute Bälle geschlagen habe. Endlich hab ich auch wieder mal einen echt guten Putt-Tag gehabt, das erste Mal in dieser Saison. Bogeyfrei macht immer Spaß, besonders auf so einem schweren Platz”, fasst Martin Wiegele seine Runde trotz der Führung durchaus selbstkritisch zusammen.

Leben selbst schwer gemacht

Lukas Nemecz startet nur sehr, sehr verhalten mit gleich zwei Bogeys am Stück ins Turnier. Erst die Par 5 Bahnen der Frontnine bringen ihm dann auch Zählbares und er kann sein Score nach acht Bahnen wieder auf Level Par zurechtrücken. Doch selbst die beiden Birdies bringen die erhoffte Sicherheit noch nicht zurück, wie ein Par 3 Bogey kurz vor dem Turn auf der 9 zeigt.

Die Probleme ziehen sich dann auch über die gesamten Backnine, denn waren es auf den Frontnine noch die Par 5, die ihm wohlgesonnen waren, so erweisen sich die langen Bahnen auf den zweiten Neun alles andere als hilfreich. Auf beiden Par 5 Löchern muss er Schläge abgeben und da sich dazu auch noch auf der 14 ein Fehler einschleicht, helfen ihm nicht einmal zwei Birdies auf der 13 und der 15 um besseres als die 74 (+2) und Rang 103 mitnehmen zu können.

Nach der Runde hadert er vor allem mit seiner Performance auf den Grüns: “Ich habs mir heute leider selbst sehr schwer gemacht. An sich hab ich gut gespielt, aber leider keinen Score zusammengebracht weil einfach gar kein Putt rein wollte. Auf den Grüns ist das derzeit einfach zu inkonstant. Der Platz ist perfekt. Obwohl es kalt war hat es richtig Spaß gemacht zu spielen. Die Grüns sind hart, schnell und rollen super.”

Die 12 auf der 12

Manuel Trappel startet durchwegs souverän und nimmt nach zwei anfänglichen Pars schon vom Par 5 der 3 das erste Birdie mit. So richtig als Initialzündung erweist sich der rote Eintrag aber nicht, denn nach Fehlern auf der 5 und der 9 (Par 3) kommt er nur im Plusbereich auf den Backnine an.

Zwar gleicht er sofort wieder aus, auf der 12 geht dann aber alles schief, was im Golf schiefgehen kann. Nach einem mehr als nur wilden Ritt muss er am Par 5 auf der Scorecard eine 12 vermerken und rasselt damit klarerweise im freien Fall im Klassement nach hinten. Noch geschockt vom Horrorloch gehen sich auch danach nur zwei Bogeys aus, was ihn schlussendlich nur die 81 (+9) unterschreiben lässt, was ihn weit hinten auf Rang 154 einmauert.

>> Leaderboard Challenge de Espana

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