Schlagwort: martin wiegele

Auf verlorenem Posten

KENIA OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele häuft auch am Freitag im Karen CC von Nairobi viele Fehler an und verpasst den Cut beim Gastspiel auf der European Tour glasklar.

Martin Wiegele kam schon zum Auftakt am Donnerstag Nachmittag mit einer 77 (+6) ordentlich unter die Räder und benötigt am Freitag nun eigentlich eine Runde klar in den 60ern um sich tatsächlich noch einmal zur prognostizierten Cutmarke nach vorne arbeiten zu können. Doch selbst der Bonus einer frühen Startzeit, hilft dem Routinier in der Höhenlage Nairobis zu keiner Zeit.

Gleich der Start bremst die geplante Aufholjagd jäh zusammen, denn mit einem anfänglichen Bogey auf der 1 entfernt er sich immer weiter von der Cutlinie. Ein darauffolgendes Doppelbogey macht den geplanten Vorstoß dann wohl endgültig unmöglich und auch in Folge kann er weitere Fehler nicht verhindern, was ihn am hinteren Ende des Klassements regelrecht einzementiert.

Erst kurz vor dem Turn glückt dann auf der 9 auch das erste Birdie, das ihn aber klarerweise kaum weiter nach vorne bringt. Richtig stabilisieren kann das Erfolgserlebnis sein Spiel auch weiterhin nicht, denn auf den Backnine erwischt es ihn mit noch fünf weiteren Bogeys.

Schlussendlich steht Martin Wiegele nur mit der 80 (+9) wieder beim Recording und verpasst so in Kenia als 136. den Cut klar und deutlich. Klarerweise sollte man das Turnier nicht überbewerten, denn im befindlichen Formaufbau mit seinem Coach Oliver nahm er das Turnier nur mit, da sich die Gelegenheit dazu ergab. Außerdem war der Start in Nairobi sein allererstes Turnier der neuen Saison.

Dass der Wettkampfrhythmus noch an allen Ecken und Enden fehlt, verdeutlichte sich dennoch sehr unangenehm, denn Martin hätte sich selbst sicher mehr erwartet als zwei hohe Nummern in Afrika. Richtig los geht es für ihn aber in wenigen Wochen, wenn die Challenge Tour Saison so richtig Fahrt aufnimmt.

Louis De Jager (RSA) zieht der Konkurrenz mit der 66 (-5) und bei gesamt 12 unter Par auf und davon.

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Voll erwischt

KENIA OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele kommt im Karen CC mit einer 77 ordentlich unter die Räder und erschwert sich die “Operation: Preisgeld” erheblich.

Martin Wiegele gibt beim in die erste Liga aufgestiegenen kenianischen Challenger ein Gastspiel auf der European Tour. Zum Glück entschied sich der Grazer für die Anreise am Montag via Amsterdam und gegen den Sonntags-Flug nach Addis und ist somit sicher in Nairobi angekommen.

Den Karen Country Club in der Höhenlage von Nairobi kennt der steirische Routinier schon von der Challenge Tour wie aus seiner Westentasche, startete dort jedoch zuletzt vor vier Jahren und erreichte einen 41. Platz. Das Starterfeld ist bei dem 1,1 Millionen Euro-Turnier entsprechend überschaubar, mit den starken Südafrikanern George Coetzee, Justin Harding, Christiaan Bezuidenhout, Eirk van Royen oder dem Inder Shubhankar Sharma als Favoriten.

Der Start gelingt Martin mit anfänglichen sicheren Pars unaufgeregt, denn mit der 12 kann er auch gleich eines der beiden aufeinanderfolgenden Par 5 Löcher zum ersten Birdie nützen. Das Par 3, der 14 erweist sich dann jedoch erstmals als etwas zu harte Nuss und brummt Martin auch das erste Bogey auf, was ihn wieder auf Level Par zurückfallen lässt.

Der Schlagverlust kostet auch sichtlich den Rhythmus, denn gleich die 15 hängt ihm den nächsten Fehler um und er rutscht so rasch sogar in den Plusbereich zurück. Des Schlechten noch nicht genug geht sich danach sogar nur ein Doppelbogey aus, was die schwarze Phase der Runde mittlerweile so richtig bitter gestaltet.

Das treibt den Steirer immer tiefer in den Negativstrudel, denn auch die 17 und die 18 übersteht er nicht unbeschadet. Das Dilemma setzt sich auch nach dem Turn weiter fort, denn mit dem nächsten Fehler auf der 3 gibt er den bereits siebten Schlag am Donnerstag ab.

In Folge stabilisiert Martin zwar sein Spiel wieder, den Turnaround kann er mit Pars aber klarerweise nicht einleiten. In Folge stabilisiert Martin zwar sein Spiel wieder, den Turnaround kann er mit Pars aber klarerweise nicht einleiten. Bis zum Schluss will kein weiteres Erfolgserlebnis mehr glücken, weshalb er schließlich nur mit der 77 (+6) über die Ziellinie marschiert.

Vom 130. Platz aus hat er so mit 5 Schlägen bereits einen mehr als nur unangenehmen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke. Zwar scheint der Wochenendzug noch nicht komplett abgefahren zu sein, er wird am Freitag aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Runde klar in den 60ern benötigen um sich tatsächlich noch bis über die gezogene Linie nach vorne arbeiten zu können.

Nach der Runde meint er: “Das Score sieht um einiges schlimmer aus als die Runde wirklich war, aber das war ganz klar nicht der erhoffte Start in die Saison. Ich hab die ersten paar Löcher gut gespielt und dann eine fatale Mischung aus schlechten Chips und einem wirklich schlechten Eisen – war unspielbar – gehabt. Die zweiten Neun dann wieder gut gespielt, aber schlecht gescored.

“Ich glaub aber alles in allem hab ich über den Winter mit meinem Coach an den richtien Schrauben gedreht, nur hab ich die Quantität noch nicht auf dne Platz gebracht. Auf der Range und am Pitching Grün geht’s schon gut, aber bei einem Turnier hab ich mehr Druck und hab mir beim Abrufen offensichtlich schwer getan. Ist dann auch nicht leichter wenns ein schwerer Platz ist wie dieser und viel Wind auch noch dazukommt.”

Jack Singh Brar (ENG) und Louis De Jager (RSA) teilen sich nach 64er (-7) Runden die Führung.

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Gastspiel in Nairobi

KENIA OPEN – VORSCHAU: Martin Wiegele gibt beim zum Erstliga-Event aufgewerten Turnier der Kenia Open ein Gastspiel auf der European Tour und hofft im Karen CC von Nairobi auf einen guten Start in die neue Saison.

Gott sei Dank entschied sich Martin Wiegele für eine Anreise am Montag über Amsterdam und nicht für den Sonntagsflug mit der Ethiopian über Addis Abeba und kam so wohlbehalten in Nairobi an. “Ich hab vor meinem Flug nach Amsterdam vom Absturz erfahren und war dementsprechend geschockt. Ich hätte fast Ethiopian gebucht, allerdings den gleichen Flug nur einen Tag später. Zum Glück war zumindestens keiner vom Turnier in dem Flieger mit dabei. Anscheinend hatte aber ein Caddie riesiges Glück, denn der hat den Flug zeitlich knapp verpass”, merkt man dem Steirer das mulmige Gefühl trotz der sicheren Anreise aber durchaus an.

Der Routinier startet mit dem Gastspiel auf Europas höchster Spielklasse auch seine neue Golfsaison und hofft mit der neuen Hüfte und nach der guten Vorbereitung der letzten Wochen auf einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Der Karen CC von Nairobi könnte sich bei dem Vorhaben auch durchaus als perfekte Wiese erweisen, denn den Platz in der Höhenlage kennt Martin bereits aus vergangenen Jahren wie seine Westentasche, wenngleich der letzte Start an dieser Wirkungsstätte bereits vier Jahre zurückliegt und ihm damals einen 41. Platz einbrachte.

“Es passt alles soweit ganz gut hier. Die Hüfte denk ich hält und auch das Handgelenk, mit dem ich ein paar Monate ein paar Probleme hatte, spielt wieder super mit. Ich freu mich schon auf das Turnier hier und auf die kommende Saison”, zeigt er sich nach der Trainingsrunde durchaus zuversichtlich.

Nach dem Desert Swing und parallel zum Players in Florida ist auch das Starterfeld beim 1,1 Millionen Euro Turnier in Afrika durchaus überschaubar. Die starken Südafrikaner rund um George Coetzee, Vorwochensieger Justin Harding, Christiaan Bezuidenhout oder Erik Van Rooyen gelten als die größten Favoriten auf den Sieg. Das Wetter verspricht Traumverhältnisse pur an jedem Tag. Los geht’s für Martin Wiegele am Donnerstag im Flight mit Phillip Kasozi (UGA) und David Cooke (USA) um 11:40 MEZ auf der 10.

 

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Vergebliche Zitterpartie

SOUTH AFRICAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele hofft im Randpark GC nach der 73 am Firethorn Course lange Zeit, dass die Cutmarke noch auf 1 unter Par zurückspringt. Schlussendlich verpasst er aber denkbar knapp den Wochenendeinzug. Bernd Wiesberger scheitert nach einer 71 am Bushwillow Course auch beim zweiten Turnier nach dem Comeback am Cut.

Martin Wiegele hatte zum Auftakt den Bushwillow Course mit einer 68 (-3) durchaus gut im Griff und startet so klar innerhalb des Cutbereichs in den zweiten Spieltag. Um beim Abstecher auf die European Tour in dieser Woche gutes Preisgeld mitnehmen zu können, muss der Routinier auch am Firethorn Course seine gute Form unter Beweis stellen.

Mit sicheren anfänglichen Pars findet er sich dann auch solide zurecht und arbeitet sich nach einem Birdie am Par 4, der 3 schon früh in Richtung Top 10 nach vor. Allerdings reißt der Schwung danach sichtlich, denn ein Bogeytriplepack von der 5 weg lässt ihn bis an die Cutmarke zurückfallen.

Zwischen Sein und Nichtsein bringt ihn dann ein Birdie auf der 14 wieder in die richtige Richtung, was er sich allerdings mit einem darauffolgendes Bogey sofort wieder zunichte macht. Schlussendlich unterschreibt Martin Wiegele die 73 (+2) und hofft danach bis zum Ende des Tages, dass sich die Cutmarke bei 1 unter Par einpendelt um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können.

Am Ende aber macht ihm die Linie den Gefallen nicht und Martin ist als 71. denkbar knapp am Wochenende zum Zuschauen verdammt. “Es ist eigentlich unglaublich, dass man mit so einem Spiel überhaupt in Gefahr kommt den Cut zu verpassen”, wirkt er nach dem langen Nägelbeißen richtiggehend zermürbt. “Die Löcher 4 bis 7 waren absoluter Wahnsinn. Von den Schlägen her hätte ich die unter Par spielen müssen und nicht 3 über.”

Erneut vorbei

Bernd Wiesberger lag zum Auftakt lange Zeit am etwas schwereren Firethorn Course klar im roten Bereich, erst späte Fehler ließen schließlich nicht mehr als die 71 (Par) zu. Am Freitag muss er auf Bushwillow nun eigentlich zwingend eine Runde im Minusbereich notieren um sein erstes Wochenende nach dem Comeback erreichen zu können.

Das Vorhaben soll schlussendlich aber erneut nicht aufgehen, obwohl sich der Start mit einem anfänglichen Par 5 Birdie durchaus gut anlässt. Danach spult der Oberwarter zwar sicher die Pars ab, kann am scorefreundlicheren Bushwillow Course aber nicht weiter nachlegen und tanzt damit lange Zeit genau an der Cutlinie.

Nach zehn Bahnen mit der angegebenen Schlaganzahl entpuppt sich dann das Par 5, der 12 wieder als gewinnbringend, denn mit seinem zweiten Birdie des Tages spielt er sich endgültig über die gezogene Linie in Richtung Wochenende.

Lange währt die Freude aber nicht, denn da sich auf der 13 nur ein Bogey ausgeht, rutscht er postwendend wieder zurück. Des Schlechten noch nicht genug schnürt er auf der 14 sogar den schwarzen Doppelpack und verliert so langsam aber sicher immer mehr die rote Linie aus den Augen.

Nachdem er dann auch auf der 16 noch einen Schlag abgeben muss, ist klar, dass er auch beim zweiten Turnier nach dem Comeback das Wochenende verpassen wird. Ein Birdie auf der 17 lässt zwar noch einmal kurz Hoffnung aufflackern, schlussendlich ist die zweite 71 (Par) aber als 88. zu wenig um Preisgeld mitnehmen zu können.

Lokalmatador Charl Schwartzel marschiert mit einer 63 (8) und bei gesamt 12 unter Par bis an die Spitze nach vor.

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Bushwillow im Griff

SOUTH AFRICAN OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele legt sich im Randpark GC mit einer 68 am Bushwillow Course eine gute Basis für das Erreichen des Wochenendes. Bernd Wiesberger muss sich nach späten Fehlern am Firethorn Course mit der 71 zufrieden geben.

Südafrikas Open, eines der traditionsreichsten Golfturniere weltweit, wurde heuer mit der Joburg Open zu einem 1 Million Euro-Turnier zusammengelegt. Übernommen wurde dazu das Format der Joburg Open, wo im Randpark GC auf den Kursen Firethorn und Bushwillow gespielt wird. Das ermöglicht ein Riesenfeld von 240 Spielern und somit auch einen European Tour-Einsatz für Martin Wiegele.

Dieser findet sich dann mit einem anfänglichen Birdie am Bushwillow Course auch sofort gut zurecht und lässt danach mit recht souveränen Pars in der frühen Phase seiner Runde nichts anbrennen. Das Par 3, der 8 entpuppt sich dann jedoch erstmals als etwas zu harte Nuss und lässt ihn mit dem ersten Bogey wieder auf Level Par zurückfallen.

Martin verweilt aber nur kurz am Ausgangspunkt, denn kaum auf der zweiten Platzhälfte angekommen dreht er sein Score wieder zurück in den Minusbereich. Dass er sich vor Weihnachten in durchaus guter Form befindet macht er dann auf der 12 klar, wo er mit seinem dritten Birdie des Tages erstmals sogar bis ins Mittelfeld nach vorne marschiert.

Lange hält das Zwischenergebnis zwar nicht, da ein Bogey die Aufbruchsstimmung rasch wieder abbremst, Martin lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und hat mit gleich zwei Birdies danach die mehr als passende Antwort parat. Da er die Runde mit einem soliden Par beendet, notiert er zum Auftakt die 68 (-3), womit er sich als 27. ganz klar innerhalb des Cutbereichs einreiht.

“Es war ein solider Start”, freut er sich über die gelungene erste Runde. “Ich fühle mich gut und hab selten etwas retten müssen bis auf einen Socket wo ich auf der 13 leider vergeblich ums Par gekämpft hab. Auf der 1 und der 12 hab ich Birdies zwei Par 5 mit Zweiputts vom Vorgrün gemacht und auf der 10 ist sogar aus zehn Metern der Putt gefallen.”

Späte Fehler zur 71

Bernd Wiesberger unternimmt nach dem verpassten Cut beim Comeback auf Mauritius den zweiten Schritt am steinigen Weg zurück zu alter Form. Da am Freitag nach jeweils einer Runde von Firethorn und Bushwillow nur die besten 70 von 240 den Cut schaffen, wird sich die Aufgabe für den 33-jährigen Oberwarter nicht gerade einfach gestalten.

Der Start gelingt Bernd am etwas schwierigeren Firethorn Course mit anfänglichen Pars dann aber durchwegs solide und ein recht frühes Birdie am Par 5, der 4 sorgt rasch für ein gutes Gefühl. Angestachelt vom ersten roten Eintrag legt er danach am Par 3 sofort weiter nach und macht so den starken Start endgültig perfekt.

Auch danach zeigt er sich um einiges sicherer als noch in der Vorwoche und macht mit weiteren Pars nichts falsch, weshalb er mit dem Zwischenscore von 2 unter Par auf den Backnine ankommt. Erst danach kommen auch die Probleme der Vorwoche zurück, denn ein wild nach links verzogener Drive auf der 10 lässt ihn dann erst mit dem dritten Schlag das Grün erreichen, was das erste Bogey zur Folge hat.

Am Par 5, der 12 bringt er die Grünattacke dann zwar nur rechts neben dem Kurzgemähten unter, nach gutem Chip und gestopftem Putt kann er sein Score aber wieder auf 2 unter Par stellen. Nach etlichen Pars sorgt dann auf der 16 ein weiterer verzogener Abschlag und eine Annäherung in den Grünbunker für das zweite Bogey des Tages.

Auch auf der 18 findet der Drive das Fairway nicht und Bernd muss sich so mit einem abschließenden Schlagverlust sogar nur mit der 71 (Par) zufrieden geben, was ihm vor der zweiten Runde als 95. einen kleinen Rückstand von einem Schlag auf die Cutmarke einbrockt.

Local Hero Louis Oosthuizen ist am Donnerstag am Bushwillow Course mit der 62 (-9) das Maß der Dinge in Johannesburg.

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Formaufbau in Südafrika

SOUTH AFRICAN OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger teet nach Mauritius auch bei den South African Open auf und hofft auf seinen ersten Cut nach dem Comeback. Durch das riesige Feld von gleich 240 Spielern kommt im Randpark GC auch Martin Wiegele zu Europan Tour Ehren.

Knapp sieben Monate lang musste Bernd Wiesberger verletzungsbedingt passen, da ihm ein schmerzhafter Golfschwung mit seinem 3er Holz eine Sehne derart stark beleidigte, dass er sich sogar einem operativen Eingriff unterziehen musste. Dementsprechend motiviert und voller Tatendrang konnte der Burgenländer sein Comeback-Turnier auf Mauritius vergangene Woche kaum erwarten.

Allerdings wurde er mit zu ungenauen Drives und verbesserungswürdiger Putt-Performance aber vor allem am Freitag mit einem deutlichen Missed Cut hart auf den Boden der Realität zurückgeholt. Vor allem physisch sah man deutlich, dass der Oberwarter noch nicht dort ist wo er selbst bereits gern wäre, weshalb der Start in Südafrika umso wichtiger scheint um weiter am Formaufbau feilen zu können.

Ein Wochenendeinzug wäre beim riesigen Starterfeld von gleich 240 Spielern – gespielt wird sowohl am Firethorn als auch am Bushwillow Course – mit Sicherheit bereits ein Erfolg, denn lediglich die Top 70 dürfen auch am Samstag und Sonntag noch abschlagen.

Preisgeld und zwei weitere Runden auf Wettkampfniveau würden wohl auch in Punkto Turnierryhthmus durchaus wichtig sein, denn nach den SA Open wird Bernd kommende Woche auch bei den Alfred Dunhill Championship in Malelane die Schläger schwingen und so vor der Weihnachtspause das “Comeback-Event-Triple” perfekt machen.

European Tour Ehren

Durch das große Starterfeld kommt in dieser Woche auch Martin Wiegele zu European Tour Ehren. Der Routinier, der nach seiner Hüft-Operation bereits am Ende der letzten Challenge Tour Saison teils durchaus gutes Golf zeigte, hofft in Johannesburg auf eine gute Frühform um einen Weihnachtsbonus in Form von Preisgeld mit in die Heimat nehmen zu können.

Neben Wiesberger und Wiegele ist auch Bernard Neumayer nach Südafrika gereist, der hauptberuflich auf der Pro Golf Tour spielende Pro verpasste jedoch am Dienstag bei starkem Wind die Qualifikation. Beim Traditionsturnier, die South African Open wurden heuer mit den Joburg Open zu einem 1 Millionen Euro Event zusammengelegt, dürfte laut derzeitiger Prognose nur der Donnerstag trocken bleiben, denn ab Freitag sind im südafrikanischen Sommer jederzeit Gewitter möglich.

Bernd Wiesberger beginnt das Turnier im Marquee Flight gemeinsam mit den Local Heroes Charl Schwartzel und Haydn Porteous um 10:55 MEZ am Firethorn Course. Martin Wiegele startet um 12:10 MEZ im Flight mit den beiden südafrikanischen Youngsters Franklin Manchest und Ruan Conradie am Bushwillow Course.

 

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Challenge Tour Ranking 2018

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2018

(Nach Turnier: RAS AL KHAIMAH GRAND FINAL)

CHALLENGE TOUR 2018

RANG
SPIELER
LAND
STARTS
PUNKTE
1
Joachim B. HANSEN
DEN
20
222,320
2
Adri ARNAUS
ESP
22
205,836
3
Victor PEREZ
FRA
19
194,236
4
Kalle SAMOOJA
FIN
21
140,243
5
Sebastian SODERBERG
SWE
19
140,167
6
Jack SINGH BRAR
ENG
17
128,582
7
Grant FORREST
SCO
20
127,502
8
Kim KOIVU
FIN
15
126,673
9
Stuart MANLEY
WAL
23
120,258
10
Liam JOHNSTON
SCO
17
119,169
11
Sean CROCKER
USA
11
115,074
12
Robert MACINTYRE
SCO
24
114,368
13
Lorenzo GAGLI
ITA
9
113,893
14
David LAW
SCO
24
108,107
15
Pedro FIGUEIREDO
POR
22
94,340
16
Tom MURRAY
ENG
21
93,736
17
Oliver WILSON
ENG
16
90,563
18
Max ORRIN
ENG
23
90,485
19
Romain LANGASQUE
FRA
20
88,708
20
Daan HUIZING
NED
20
83,389
21
Dimitrios PAPADATOS
AUS
17
80,057
22
Joel GIRRBACH
SUI
23
78,519
23
Oscar LENGDEN
SWE
18
77,966
24
Eirik Tage JOHANSEN
NOR
17
77,053
25
Michael HOEY
NIR
21
73,958
26
José-Filipe LIMA
POR
19
73,705
27
Marcel SCHNEIDER
GER
19
73,252
28
Jack SENIOR
ENG
23
72,643
29
Niklas LEMKE
SWE
19
71,338
30
Ben STOW
ENG
23
70,287
31
Anton KARLSSON
SWE
19
69,794
32
Nico GEYGER
CHI
16
68,441
33
Minkyu KIM
KOR
23
67,956
34
Darius VAN DRIEL
NED
19
67,067
35
Calum HILL
SCO
12
66,214
36
Ewen FERGUSON
SCO
22
65,971
37
Marco ITEN
SUI
22
65,308
38
Hugo LEON
CHI
24
59,234
39
Kristian Krogh JOHANNESSEN
NOR
17
56,688
40
Philipp MEJOW
GER
21
56,550
41
Borja VIRTO
ESP
23
55,702
42
Steven TILEY
ENG
21
54,365
43
Simon FORSSTRÖM
SWE
21
52,802
44
Ross McGOWAN
ENG
17
51,779
45
Antoine ROZNER
FRA
22
51,227
46
Wil BESSELING
NED
19
47,818
47
Damien PERRIER
FRA
25
47,252
48
Adrian MERONK
POL
20
45,922
49
Scott HENRY
SCO
23
44,180
50
Marcus ARMITAGE
ENG
17
42,130
weiters:
55
Nicolai VON DELLINGSHAUSEN
GER
20
39,666
69
Alexander KNAPPE
GER
18
29,385
72
Max SCHMITT
GER
17
26,741
77
Bernd RITTHAMMER
GER
16
25,243
90
Julian KUNZENBACHER
GER
15
19,532
92
Christian BRAEUNIG
GER
19
18,020
93
Florian FRITSCH
GER
9
17,790
94
Lukas NEMECZ  
AUT
17
16,395
96
Sebastian HEISELE
GER
8
15,932
97
Moritz LAMPERT
GER
18
15,789
145
Martin KESKARI
GER
3
7,320
152
Manuel TRAPPEL
AUT
19
6,133
164
Sean EINHAUS
GER
15
4,739
178
Dominic FOOS
GER
13
3,593
217
Markus HABELER  
AUT
6
1,440
220
Aaron LEITMANNSTETTER
GER
7
1,403
228
Martin WIEGELE  
AUT
5
1,125
245
Berni REITER  
AUT
1
513

 

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Drübergekämpft

OPEN DE PROVENCE – 2. RUNDE: Manuel Trappel stemmt im Golf International de Pont Royal den Cut und wahrt so bei einer seiner wohl letzten Startmöglichkeiten die Chance auf wichtiges Preisgeld im Kampf ums Spielrecht für kommendes Jahr. Lukas Nemecz geht hingegen leer aus und muss sich wie Martin Wiegele auf die Tourschool vorbereiten.

Manuel Trappel startete am Donnerstag mit späten Birdies und der 70 (-2) durchaus gut ins Turnier und will den Schwung der letzten Bahnen vom Vortag auch in die zweite Runde mitnehmen. Allerdings hat er mit allerletzter Startzeit mit bereits durchwegs holprigen Grüns zu kämpfen, was sich auch gleich auf der 1 in einem anfänglichen Bogey niederschlägt.

Zwar gleicht der Vorarlberger sein Score schon auf der 3 wieder aus, rutscht zwei Bahnen später aber erneut zurück. Auf der 7 aber erspart er sich den Weg auf die “bumpy Greens” dann komplett, denn er locht kurzerhand die Annäherung, was ihn sogar im roten Bereich auf den Backnine ankommen lässt.

Dort will dann aber nicht mehr allzu viel zusammenlaufen, denn auf weitere Birdies wartet der ehemalige Amateur Europameister vergeblich. Da er sich parallel dazu auf der 14 (Par 5) und der 17 noch zwei Bogeys eintritt, muss er sich mit der 73 (+1) zufrieden geben, mit der er aber als 49. immerhin noch als einziger Österreicher ins Wochenende cuttet.

Mit frischeren Grüns und früherer Startzeit muss Manuel nun am Moving Day auch eine Aufholjagd einläuten, denn nach der bislang bescheidenen Saison benötigt er zwingend ein absolutes Topergebnis um sich in der Order of Merit noch in die richtigen Regionen nach vorne arbeiten zu können, ansonsten droht ihm wohl wie seinen Landsmännern Lukas Nemecz und Martin Wiegele der Gang auf die Tourschool.

“Die Grüns waren wirklich sehr, sehr schlecht, vor allem auf den Backnine. Ansonsten war das Spiel gut, ich hab halt auf den Grüns einiges liegengelassen. Beim Eagle hab ich den Abschlag am Vorgrün untergebracht und konnte dann einen längeren Putt lochen”, so Manuel Trappel nach dem geschafften Cut erleichtert.

Back to School

Lukas Nemecz präsentiert sich am Freitag um einiges konservativer als noch am Vortag, denn den Großteil seiner Frontnine nimmt der Steirer recht sichere Pars mit. Zwischenzeitlich glückt dann am Par 5, der 4 auch der Sprung in den roten Bereich, mit einem Par 5 Bogey auf der 9 rutscht er noch vor dem Turn aber wieder auf Level Par zurück.

Kaum auf der zweiten Platzhälfte angekommen arbeitet er sich dann aber mit dem nächsten Birdie auf der 10 wieder in die richtige Richtung, rutscht aber kurz darauf wieder zurück. Zwar holt er sich den Schlag postwendend wieder, kann sein Spiel aber weiterhin nicht stabilisieren und rutscht erneut zurück.

Noch einmal bäumt er sich dann auf und wahrt mit dem nächsten Birdie auf der 17 noch die Chance auf den Cut, ehe es ihn wieder am Par 5, der 18 erwischt und er sich so mit der 72 (Par) und Platz 74 zufrieden geben muss, was für den Wochenendeinzug nicht reicht. Damit verpasst er einmal mehr wichtiges Preisgeld und kann so auch die Top 90 der Jahreswertung nicht mehr knacken, weshalb sein nächster Start nun die First Stage der Tourschool sein wird.

Formaufbau für die Tourschool

Martin Wiegele strotzt am Freitag sichtlich vor Tatendrang und sammelt auf den Backnine bereits drei Birdies auf. Da er zwischendurch aber auf 12 ein Doppelbogey einstreut, kommt er trotz der starken Birdiequote nur im zartrosa Bereich auf den ersten neun Bahnen an.

Dort rutscht er dann mit weiterem Fehler auf der 1 sogar wieder auf Level Par zurück und beraubt sich damit endgültig der Chance doch noch das Wochenende zu erreichen. Zumindestens geht sich auf der 9 noch ein abschließendes Birdie aus, was dem Routinier auf Rang 100 als Trostpflaster mit der 71 (-1) wenigstens noch eine rote Runde beschert.

“Ich bin jetzt mal früh wieder nach Hause zu kommen und mit meinem Trainer arbeiten zu können. Ich werde noch das eine oder andere kleine Turnier in Österreicher bestreiten um mich auf die Tourschool vorzubereiten. Diese Woche war zäh. Zum einen warens die Reisestrapazen und dann habe ich die Schläge aus Kasachstan erst am Mittwoch am Abend bekommen und davor mit alten Schlägern die Vorbereitung bestritten. Ich hatte einfach so kein Rezept und keinen Rhythmus und hab schlecht geputtet. Heute wars akzeptabel aber nich gut genug. Jetzt heißt es für die Tourschool im November in Form zu kommen”, fass Martin Wiegele das Turnier mit allen Widrigkeiten zusammen.

Matt Ford (ENG) geht nach der 60 (-12) und bei gesamt 15 unter Par mit überlegener Führung ins Wochenende.

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Im Finish rumgerissen

OPEN DE PROVENCE – 1. RUNDE: Manuel Trappel reißt seine Runde im Finish noch herum und legt sich mit der 70 eine gute Basis. Auch Lukas Nemecz wahrt nach späten Birdies im Golf International de Pont Royal die Chance auf Preisgeld. Martin Wiegele liegt nach der 78 bereits weit zurück.

Nach den Kleingeldwochen zuletzt auf der Challenge Tour peilen Lukas Nemecz, Martin Wiegele und Manuel Trappel den großen Push in der Provence an. Im Golf International de Pont Royal gastierte die Alps Tour zehn Jahre lang, weshalb der Kurs für Nemecz kein Neuland darstellt. Im südfranzösischen Mallemort wartet ein selektiver Seve Ballesteros-Kurs auf Europas Golfnachwuchs. Beim fünftletzten Turnier am Kalender geht es um 200.000 Euro Preisgeld.

Manuel Trappel benötigt mit der letzten Tee Times der Vormittagsgruppen zu Beginn sichtlich noch etwas Anlaufzeit um richtig ins Turnier zu finden, denn nach drei anfänglichen Pars geht sich am Par 3, der 13 nur ein Bogey aus, was ihn schon in der frühen Phase seiner Auftaktrunde etwas zurückfallen lässt. Erst auf der 16 und der 18 gehen sich die ersten Birdies aus, da er dazwischen aber auch noch einen Schlagverlust einquetscht, kommt er nur bei Level Par auf den Frontnine an.

Dort setzt er dann mit einem Bogey auf der 1 die farbenfrohe Performance weiter fort, ehe er auf den nächsten Löchern wieder etwas Ruhe auf der Scorecard einkehren lässt. Erst gegen Ende schüttet er noch einmal den Farbkübel aus, findet diesmal aber die eindeutige richtige Mischung, denn gleich drei Birdies auf den verbleibenden vier Bahnen sorgen für ein starkes Ende seiner ersten Umrundung. Mit der 70 (-2) verschafft sich der Vorarlberger als 27. aber eine durchwegs gelungene Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche.

“Die Runde war gut heute. Ich denke, dass die Grüns am Vormittag noch ein bisschen besser waren, das wird sich morgen bei mir vermutlich ändern, denn mit letzter Startzeit werden die sicher ein wenig ‘bumpy’ werden. Es ist echt wichtig hier die Fairways zu treffen auf diesem Platz”, fasst Manuel Trappel seine Runde zusammen.

Wilde Achterbahnfahrt

Lukas Nemecz wandelt am Nachmittag auf den Backnine durch ein wahres Wechselbad der Gefühle. Zunächst tritt sich der Steirer schon auf den ersten vier Bahnen drei Bogeys ein, hobelt den aufgerissenen Rückstand aber mit darauffolgendem Eagle und Birdie in Windeseile wieder weg. Doch in Schwung bringt das Lukas sichtlich nicht, denn mit dem nächsten Bogey auf der 17 rutscht er zunächst wieder etwas zurück, ehe es ihn mit einem Doppelbogey am Par 5, der 18 so richtig am Leaderboard nach unten wirft.

Des Schlechten noch nicht genug muss er auf der 1 gleich den nächsten Fehler einstecken, ehe er sein Spiel wieder konsolidiert und sich gegen Ende sogar daran macht die vielen Schlagverluste wieder wegzuhobeln. Mit Birdies auf der 5, der 7 und der 9 sorgt er für ein durchwegs positives Ende und unterschreibt schließlich mit der 73 (+1) eine Runde nur knapp über Par, was ihm als 72. am Freitag mit früher Startzeit zumindestens noch alle Möglichkeiten auf Preisgeld offen lässt.

Abgeschlagen zurück

Martin Wiegele startet mit drei Bogeys am Stück unglaublich zäh ins Turnier, schafft es in Folge aber zumindestens weitere Fehler von der Scorecard fernzuhalten. Aufs erste Birdie muss der Routinier aber bis zum Par 5, der 9 warten, weshalb er nur im deutlichen Plusbereich auf die Backnine abbiegt.

Der Negativspirale kann er auch nach dem Turn nicht entkommen, denn nach drei Pars geht es mit einem Doppelbogey am Par 3, der 13 immer weiter retour und da er auf der 16 und der 17 noch einen Bogeydoppelpack schnürt, geht sich am Ende nur die 78 (+6) aus mit der er als 116. bereits abgeschlagen zurück liegt.

Joachim B. Hansen (DEN) ist einmal mehr in dieser Saison nach einer 65 (-7) das Maß der Dinge.

>> Leaderboard Open de Provence

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Im Sturzflug

KAZAKHSTAN OPEN – FINAL: Lukas Nemecz kommt am Finaltag im Zhailjau Golf Resort überhaupt nicht ins Rollen und muss sich nach einem wahren Sturzflug am Leaderboard mit einem kleinen Preisgeldscheck zufrieden geben. Martin Wiegele kommt vom Ende des Klassements nicht weg.

Nach zuletzt mehr als nur mauen Wochen wirkte es bei Lukas Nemecz gerade beim hochdotierten Challenger in Kasachstan – nach Kenia ist das Turnier in Almaty mit 450.000 Euro das Event mit dem höchsten Preisgeld – so, als könne er im Finish der Saison das Ruder noch herumreißen und sich mit einem starken Resultat etwas Druck von den Schultern nehmen.

Vor allem mit der Qualität seines Spiels zeigte er sich drei Tage lang sehr zufrieden und war laut eigener Aussage auch wegen etwas “Pech” nicht weiter vorne im Klassement als auf Rang 32 zu finden. Am Finaltag aber will dann so gut wie gar nichts mehr zusammenlaufen, wenngleich er mit einem schnellen Par 3 Birdie auf der 2 durchaus gut ins Turnier findet und so sein Vorhaben, noch eine starke letzte Runde auf den Rasen zu brennen, unterstreicht.

Schon auf der 3 bekommt er aber erste Probleme und muss ausgerechnet am ersten Par 5 sein Score rasch wieder auf Anfang stellen. Das Bogey bringt auch sichtlich Sand ins Getriebe, denn noch auf den Frontnine tritt sich der Steirer auf der 7 (Par 3) und am dritten Par 5 der Runde, der 9, zwei weitere Fehler ein, die ihn im freien Fall am Leaderboard nach unten rasseln lassen.

Auch nach dem Turn will sich einfach kein gewinnbringender Rhythmus einstellen, denn Lukas ist die gesamte zweite Runde über vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie. Da es sich parallel dazu noch zwei Bogeys gemütlich machen, kann der Grazer am Sonntag nur die 76 (+4) unterschreiben, die ihn erst auf Rang 61 im Klassement einparkt.

Lukas vergibt damit auch die Chance auf so wichtiges Preisgeld, dass er im Kampf um die Tourkarte mehr als nur dringend benötigen würde. Statt eines dicken Schecks kann er nun nur in etwa 1.300 Euro mitnehmen, was ihn vom derzeit 102. Platz der Order of Merit kaum nach oben klettern lässt. Lukas ist auch bereits für die Stage 1 der Tourschool in Portugal angemeldet.

Um sich diese zu ersparen müsste er zu Saisonende unter den Top 90 sein, da die Stage 1 jedoch bereits davor stattfindet, wird er diese wohl oder übel spielen müssen. “Die letzten 21 Löcher in diesem Turnier waren echt schräg. Ich hab noch nie mit so guten Schlägen so viel über Par gespielt. Ich bin natürlich sehr enttäuscht”, kann sich Lukas Nemecz den Absturz am Finaltag selbst nicht erklären.

Malkasten ausgepackt

Martin Wiegele hat auch am Sonntag wieder so ziemlich alle Farben des Regenbogens mit dabei. Gleich die 1 hängt ihm wie schon am Vortag ein Bogey um, worauf er mit Birdie zwei Bahnen später gut reagiert, nur um mit darauffolgendem Doppelbogey wieder zurückzufallen. Der Fehler kitzelt den Routinier aber sichtlich, denn mit Birdie und Eagle gibt er die perfekte Antwort und da sich auch auf der 9 noch ein Schlaggewinn ausgeht, kommt er sogar im klar roten Bereich zum Turn.

Auch auf den Backnine geht es recht farbenfroh weiter, wenngleich ihm die rote Farbe dabei noch dazu ausgeht, denn Birdie findet er die gesamte zweite Platzhälfte über keines mehr, muss parallel dazu aber noch ein Bogey und sogar eine zweite Doublette verzeichnen, was am Ende nur in der 73 (+1) mündet. Damit kommt er vom unteren Ende des Klassements klarerweise nicht mehr weg und muss sich beim gut dotierten Challenge Tour Event als 66. mit einem kleinen Preisgeldscheck zufrieden geben.

“Das war eine verrückte Runde. Ich hab aber glaube und hoffe ich einiges an Information für mich selbst mitnehmen können”, hält sich die Enttäuschung bei Martin Wiegele noch durchaus in Grenzen, da derzeit nach der langen Pause wegen der Hüft-Operation noch ganz klar der Formaufbau im Vordergrund steht.

“Wenn ich die Tourschool schaffe werde ich keine Medical Extension brauchen, darauf hoffe ich. Ansonten hätte ich eine volle Medical Extension für kommendes Jahr, also bis Juni Kategorie 1 und die kleine European Tour Kategorie, die ich jetzt auch habe. Wenn man keine sieben Turnier spielt, bekommt man eine volle Medical Extension und ich werde wahrscheinlich nur fünf haben”, erspart sich Martin auf jeden Fall zumindestens den Tourkartenstress.

Liam Johnston (SCO) sichert sich mit der 67 (-5) und bei gesamt 24 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Kazakhstan Open

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