Schlagwort: open de espana

Emma Spitz

Spitz verpasst erhofftes Topergebnis

Emma Spitz hat am Finaltag der Open de Espana etwas zu kämpfen und notiert im Real Club de Golf Las Brisas nur eine 72, womit sich das erhoffte Topergebnis nicht mehr ausgeht. Sarah Schober zieht mit ihrer besten Runde der Woche sehenswert nach vor. Chrissie Wolf zittert sich zur LET-Tourcard.

Emma Spitz konnte mit den recht guten Scores am Moving Day mithalten und blieb dank einer fehlerlosen 69 (-3) weiterhin auf zwei Schläge an den Top 10 dran. Damit hat die junge Niederösterreicherin nicht nur die Chance beim Saisonfinale der Ladies European Tour ein Spitzenergebnis mitzunehmen, auch das Selbstvertrauen könnte sie vor der anstehenden wichtigen Final Stage der LPGA Q-School kommende Woche noch zusätzlich stärken.

Der Start verläuft zwar mit Pars durchwegs sehr solide, in der frühen Phase des Sonntags will sich jedoch noch kein Birdie ausgehen, weshalb sie den Top 10 noch nicht näher kommt. Nicht nur, dass sie lange Zeit vergeblich einem Erfolgserlebnis hinterherläuft, schleicht sich kurz vor dem Turn auf der 9 sogar ein erstes Bogey ein, womit sie die Spitzenränge doch etwas aus den Augen verliert.

Emma SpitzAm Par 5 der 12 rutscht sie dann ein weiteres Mal aus, kann den Fehler aber immerhin gleich auf der 13 wieder beheben und arbeitet sich am letzten Par 5 dann auch wieder auf Even Par zurück. Noch einmal hat sie dann auf der 17 einige Schwierigkeiten, kämpft sich dank abschließendem Birdie aber noch zur 72 (Par), womit sich das erhoffte Topergebnis als 18. am Ende aber nicht ausgeht.

Next Stop: Alabama

Nach dem Ausscheiden bei der letztjährigen LPGA Tourschool richtete Emma Spitz ihren Fokus voll auf Europa und kann auf eine durchaus ansehnliche erste volle Saison auf der LET zurückblicken. Bei 21 Starts gelang ihr zwar nur bei den Ladies Open de France mit Rang 10 ein Toopergebnis, gleich etliche Male pendelte sie sich aber unter den Top 20 ein und ließ so als 53. des Race to Costa del Sol am Ende rein gar nichts in der Jahreswertung anbrennen.

Den Blick hat die ehemalige UCLA-Studentin jedoch bereits klar auf die Vereinigten Staaten gerichtet, denn erst vor wenigen Wochen zeigte sie bei der Second Stage der LPGA Q-School eine ansprechende Leistung und sicherte sich ihren Platz in der finalen Stufe. Ab Donnerstag geht es für Emma in Alabama über sechs Tage nun um die Tourcard auf der stärksten Damentour der Welt.

Schober mit starker Schlussrunde

Sarah Schober notierte am Samstag zwar mit einer 71 (-1) noch eine Runde unter Par, konnte damit im Klassement jedoch keine Ränge gutmachen und startet so aus dem Mittelfeld in die letzte Runde der Saison. Nach recht souveränem Beginn rutscht sie dann am Par 3 der 4 erstmals aus, lässt sich vom Faux-pas aber immerhin nicht aus der Ruhe bringen und kann ihr Score am Par 5 der 8 wieder zurechtrücken.

Damit stabilisiert sie auch sichtlich ihr Spiel, denn auf den Backnine gehen sich auf der 10 und dem Par 5 der 12 rasch die nächsten Birdies aus, womit sie sich immer näher an die besten 20 herantastet. Genug hat sie damit jedoch sichtlich noch nicht und holt sich vom Par 5 der 15 ihr bereits viertes Birdie ab. Stilecht krallt sie sich dann zum Abschluss des Jahres auch vom letzten Loch noch einen roten Eintrag und zieht mit der 68 (-4) noch sehenswert im Klassement bis auf Rang 21 nach vor.

Tourcard souverän verteidigt

Die 31-jährige kann auf ein durchaus gelungenes Jahr zurückblicken, denn immer wieder mischte sie in Turnieren vorne mit und durfte sich bei 20 Starts immerhin über drei Top 10 Ergebnisse freuen, wobei der 4. Platz im Team bei der Aramco Series in Florida nicht in die Jahreswertung einfließt. Rang 7 beim Lalla Meryem Cup im Februar und Platz 9 bei den Irish Open ebneten am Ende aber den Weg zu Rang 60 im Race to Costa del Sol und somit einer souverän verteidigten Tourcard.

Sarah Schober„Jetzt ist echt irgendwie mal die Luft draußen, aber im positiven Sinn nach so einer Schlussrunde. Mein Spiel hat sich schon die gesamte Woche echt super angefühlt. Schon beim letzten Turnier auf Mallorca war es gut, also die letzten Wochen auf der Tour waren spielerisch sicher mit meine besten bisher. Ich konnte endlich die Schüsse machen die ich immer machen wollte. Am Ende ist es dann einfach nur noch das Putten auf das es ankommt und da hat mir einfach hier ein wenig das Quentchen Glück noch gefehlt“, zeigt sie sich vor allem mit dem Finish der Saison sehr zufrieden.

Abschließend meint sie: „Ich bin vor allem mental stark geblieben, denn vor allem in den letzten Wochen, wo mein Spiel wirklich gut war, waren immer wieder Rückschläge zu verkraften. Mit Doppelbogeys und dann als ich mit Triplebogey aufgehört hab, das war nicht leicht zu schlucken, wenn du selbst weißt, dass dein Spiel derzeit eigentlich richtig gut ist. Aber ich bin zufrieden mit dem Abschluss und der Runde jetzt. Es entwickelt sich alles in die richtige Richtung, die Tourcard ist abgesichert und ich blick sehr zuversichtlich in die Zukunft.“

Wolf zittert sich zum Spielrecht

Wie Landsfrau Sarah Schober notierte auch Chrissie Wolf am Moving Day eine 71 (-1) und verpasste damit einen Vorstoß im Klassement. Nahezu von Beginn an hat sie dann am Sonntag einigermaßen zu kämpfen und muss schon auf der 3 den ersten Fehler einstecken, worauf am Par 5 der 6 rasch ein weiterer folgt. Nachdem sich die gesamten Frontnine über kein Birdie ausgeht, rutscht sie vor den letzten neun Löchern doch deutlich im Klassement zurück.

Christine WolfDas Bild ändert sich auch nach dem Turn nicht wirklich, denn ein Doppelbogey am Par 5 der 12 beschleunigt den Absturz noch zusätzlich. Nur kurz keimt dann mit einem Birdie auf der 14 noch einmal Hoffnung auf, ehe diese auf der 17 mit dem nächsten Fehler wieder verfliegt. Ein abschließendes weiteres Bogey lässt dann sogar lediglich eine 77 (+5) zu, womit nicht mehr als etwa Platz 52 zu holen ist.

„Heuer wars irgendwie von Anfang an zach. Jetzt muss ich sogar noch hoffen, dass es sich mit der Tourcard ausgeht“, zeigt sie sich mit der Saison alles andere als zufrieden, kann am Ende als 69. der Jahreswertung – die Top 70 halten ihr Spielrecht – aber noch durchatmen. Rückblickend war es ein 5. Platz bei den Ladies Open by Pickala im Juni der ihr die meisten Punkte am Weg zur Verteidigung des Tourkarte einbrachte. Das Highlight war jedoch mit Sicherheit der Sieg in der Aramco Team Wertung in Singapur. In Hong Kong trumpfte sie dann in der als Teammitglied mit Rang 2 noch einmal richtig auf.

Aditi Ashok (IND) holt sich bei gesamt 17 unter Par zwar den Titel in Spanien, die Gesamtwertung geht jedoch an Trichat Cheenglab (THA), denn der Thailänderin reicht sogar ein 55. Platz um am Ende von der Spitze der Jahreswertung zu strahlen.

Fotos: LET

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Emma Spitz

Spitz weiterhin dran

Emma Spitz bleibt bei den Open de Espana am Moving Day dank einer 69 (-3) weiterhin an den Top 10 dran. Christine Wolf und Sarah Schober notieren beim Saisonfinale der Ladies European Tour im Real Club de Golf Las Brisas mit 71er Runden zwar rote Scores, können jedoch keine Ränge gutmachen.

Emma Spitz spulte beim Saisonfinale der Ladies European Tour am Freitag eine kunterbunte Runde ab, nachdem die Birdies jedoch knapp die Oberhand behielten hat die junge Niederösterreicherin bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ein Spitzenergebnis durchaus noch in Reichweite. Ein gutes Wochenende würde mit Sicherheit auch das Selbstvertrauen vor der wichtigen Final Stage der LPGA Q-School noch weiter stärken.

Sie agiert am Samstag dann auch durchwegs souverän, verabsäumt es auf den Frontnine neben dem fehlerlosen Spiel jedoch auch Birdies einzusammeln und tritt so regelrecht auf der Stelle. Erst am Par 5 der 12 bricht der doch einigermaßen hartnäckige Birdiebann und lässt sie so auch weiterhin noch an den Toprängen dranbleiben.

Das Birdie bringt sie auch sichtlich auf den Geschmack, denn auch am nächsten Par 5 kurz danach kann sie einen Schlaggewinn verbuchen und unterschreibt so schlussendlich die fehlerlose 69 (-3), womit sie als 15. in durchwegs aussichtsreicher Position in den Finaltag einzieht.

Wolf mit bunter 71

Christine Wolf zeigte am zweiten Spieltag eine durchaus ansprechende Leistung, denn nach einer 71 (-1) arbeitete sich die Tirolerin immerhin wieder mit dem Gesamtergebnis auf Level Par zurück und startet aus dem vorderen Mittelfeld in den Moving Day. Dort bastelt sie dann recht farbenfrohe Frontnine zusammen, denn nach anfänglichen Pars bessert sie zwar ein Par 3 Bogey mit darauffolgendem Birdie am Par 4 prompt wieder aus, ein Doppelbogey auf der zweiten kurzen Bahn wirft sie dann aber unangenehm zurück.

Christine WolfGut, dass ihr Visier auch am zweiten Par 5 gut eingestellt ist und sie sich zumindest einen Schlag so wieder zurückholen kann. Mit dem nächsten Birdie auf der 10 gleicht sie ihr Score dann zu Beginn der Backnine wieder aus. Erneut leuchtet dann in Form eines weiteren Bogeys auf der 13 wieder ein Plus auf, dass sie dank zweier Birdies auf der 14 und der 18 aber nicht nur erneut ausradiert, sondern am Ende mit der 71 (-1) sogar noch unter Par spielt. Ränge gutmachen kann sie damit als 29. jedoch nicht.

Schober kämpft sich noch unter Par

Sarah Schober trat mit einer 72 (Par) einigermaßen auf der Stelle, bei dem noch recht dichtgedrängen Leaderboard könnte es mit einem ansehnlichen Wochenende aber wohl noch deutlich weiter nach vorne gehen. Auf den Frontnine erfüllt sich die Hoffnung der Steirerin jedoch nicht, denn auf einer birdielosen ersten Platzhälfte schleichen sich auf der 2 und dem Par 5 der 8 zwei Fehler ein, was sie deutlich abrutschen lässt.

Sarah SchoberErst auf der 13 bricht dann der so hartnäckgie Birdiebann und da sich zwei Löcher später am Par 5 der 15 rasch noch ein weiteres Erfolgserlebnis ausgeht, arbeitet sich Sarah immerhin wieder auf Level Par zurück. Zum Abschluss stopft sie dann auch auf der 18 noch den fälligen Birdieputt, bringt so die 71 (-1) ins Clubhaus, kann jedoch wie Chrissie Wolf als 34. keine Plätze gutmachen.

Kirsten Rudgeley (AUS) verteidigt mit einer 68 (-4) ihre Spitzenposition und geht bei gesamt 13 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Anne van Dam (NED) in den Sonntag.

Fotos: LET

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Emma Spitz

Spitz kunterbunt in Spanien

Emma Spitz legt bei den Open de Espana eine kunterbunte zweite Runde hin, bleibt mit einer 71 (-1) aber weiterhin an den Top 10 dran. Chrissie Wolf klettert im Real Club de Golf Las Brisas um einige Ränge nach oben, Sarah Schober bleibt beim Saisonfinale der Ladies European Tour einigermaßen stecken.

Emma Spitz startete mit frühen Birdies durchaus ansehnlich, bremste sich in Folge mit Fehlern aber ziemlich aus. Immerhin ging sich dank eines abschließenden Erfolgserlebnisses zum Auftakt noch eine 71 (-1) aus, womit sie klar in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen übernachtete. Am Freitag peilt sie nun die erste Runde in den 60ern an um sich einerseits am Leaderboard nach oben orientieren zu können und andererseits um die Formkurve vor der anstehenden Final Stage der LPGA Tourschool in Richtung Norden biegen zu können.

Gleich auf der 1 schnappt sich Emma ein anfängliches Birdie und weiß auch ein Par 3 Bogey auf der 4 mit darauffolgendem Par 5 Birdie sehenswert auszukontern, womit sie weiterhin voll an den Top 10 dran bleibt. Nachdem ihr jedoch auch die zweite kurze Bahn der Frontnine ein Bein stellt, nimmt sie die zweiten Neun „nur“ bei Level Par in Angriff.

Schon auf der 10 drückt sie ihr Score dann wieder in den roten Bereich, was eine richtig kunterbunte Phase in ihrem Spiel einläutet, denn nach einem Doppelbogey am Par 3 danach, holt sie sich am Par 5 der 12 und der 14 die nächsten Birdies ab, nur um auch am letzten Par 3 wieder zu patzen und einmal mehr auf den Ausganspunkt zurückzurasseln.

Auf der 17 holt sie sich dann aber noch einen Schlaggewinn ab und schaukelt das zartrosa Ergebnis schlussendlich über die 18, womit sie wie schon am ersten Spieltag erneut eine 71 (-1) zu Papier bringt. Damit kann sie zwar nicht bis unter die Spitzenplätze klettern, bleibt jedoch als 15. weiterhin voll in Schlagdistanz zu den Top 10.

Wolf beim Saisonfinale am Vormarsch

Sarah Schober und Christine Wolf agierten am Donnerstag etwas zu abwechslungsreich, was beiden heimischen Proetten beim Saisonfinale nur 73er Runden einbrachte, womit sich das rot-weiß-rote Duo eine Mittelfeldplatzierung teilte. Um sich beim letzten regulären LET-Event des Jahres noch in lichtere Höhen schwingen zu können, wird auch bei Sarah und Chrissie ein Minus aufleuchten müssen.

Christine WolfZunächst hat es bei Chrissie Wolf auch den Anschein als könne sie genau das bewerkstelligen, allerdings legt sie auf ein Birdie auf der 13 zwei darauffolgende Bogeys nach und kann darauf zumindest auf den Backnine keine Antwort mehr geben.

Nach dem Turn grooved sich die Tirolerin dann aber in einen durchaus gewinnbringenderen Rhythmus und arbeitet sich mit drei Birdies bei nur noch einem weiteren Fehler immerhin zu einer 71 (-1), womit sie doch einige Ränge gutmachen kann und als 27. in den Moving Day startet.

Sarah Schober kommt nicht vom Fleck

Sarah Schober hat auf den hinteren neun Bahnen einige Probleme richtig ins Rollen zu kommen, denn die gesamte hintere Platzhälfte über ist sie vergeblich auf Birdiesuche, was angesichts zweier Fehler doppelt schwer ins Gewicht fällt. Auf den Frontnine geht es zunächst mit Bogey Nummer 3 auf der 1 in ähnlicher Tonart weiter, ehe die Steirerin auf der 2 das erste Birdie findet und sich so selbst noch einmal den nötigen Impuls zu ansehnlichen letzten Löchern gibt.

Nach einer kleinen Parserie drückt holt sie sich auf der 6 und dem Par 5 der 8 noch zwei weitere Birdies ab und arbeitet sich so sogar noch auf Level Par zurück, womit sich als 31. jedoch keine wirkliche Verbesserung im Klassement ausgeht.

Kirsten Rudgeley (AUS) dominiert nach einer 69 (-3) und bei gesamt 9 unter Par das Geschehen.

Fotos: LET

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Emma Spitz

Spitz mit rotem Start beim Tourfinale

Emma Spitz startet bei den Open de Espana mit einer 71 (-1) im roten Bereich. Sarah Schober und Chrissie Wolf teilen sich beim Tourfinale im Real Club de Golf Las Brisas nach 73er (+1) Runden eine Mittelfeldplatzierung.

Sarah Schober, Emma Spitz und Christine Wolf sind mit den besten 75 der Jahreswertung für das heurige Tourfinale der Ladies European Tour qualifiziert. Somit wird Österreichs solide spielendes Damentrio auch heuer ohne Stress ihr Spielrecht halten und kann im Kreis der Jahresbesten an vier Tagen ohne Cut frei aufspielen um einen Anteil am Preisgeld von 650.000 Euro zu sichern. Für Spitz und Mallorca-Siegerin Alexandra Försterling ist dies zugleich ein letzter Formtest vor dem Tourschool-Finale der LPGA kommende Woche.

Der geplante Formtest vor der so wichtigen Final Stage der LPGA Q-School scheint bei Emma Spitz zumindest auf den ersten neun Bahnen durchaus zu passen, denn gleich auf der 10 schnappt sich die junge Niederösterreicherin ein Birdie und legt nach fehlerlosem Spiel am Par 3 der 16 ein weiteres nach. Erst kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine muss sie auf der 18 dann auch das erste Bogey einstecken.

Gleich auf der 1 bessert sie dieses wieder aus, verliert in Folge aber den Schwung und muss sowohl auf der 3 als auch auf der 5 Bogeys einstecken, womit sie sich plötzlich nur noch bei Level Par wiederfindet. Danach kann sie aber weitere Fehler von der Scorecard fernhalten und findet schließlich am Schlussloch auch noch ein Birdie, womit sie mit der 71 (-1) immerhin im roten Bereich ins Tourfinale startet und sich auf Rang 20 einreiht.

Schober und Wolf beim Saisonfinale der LET im Mittelfeld

Wie ihre Landsfrau Emma Spitz startet auch Sarah Schober das Finalevent auf den Backnine und muss ausgerechnet am Par 5 der 12 den ersten Fehler verdauen. Dieser scheint die Steirerin jedoch richtiggehend aufzuwecken, denn gleich auf der 13 und der 14 stopft sie die ersten Birdieputts und arbeitet sich so in Windeseile in den roten Bereich. Auf der 17 baut sie diesen dann sogar noch weiter aus, kommt nach anschließendem Bogey aber „nur“ bei 1 unter Par auf die 1.

Sarah SchoberDort muss sie dann gleich den nächsten Fehler notieren und rutscht damit sogar rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Mit Pars macht sie danach zwar nicht vieles verkehrt, läuft jedoch vergeblich dem erneuten Sprung in den Minusbereich hinterher und da sie sich kurz vor Schluss der Runde am Par 5 der 8 noch ein Bogey eintritt, geht sich zum Auftakt sogar nur eine 73 (+1) aus, was mit Rang 33 nur für einen Platz im Mittelfeld reicht.

Mit einem anfänglichen Bogey läuft es für Chrissie Wolf zu Beginn nicht besser als beim eher verpatzten Turnier der Vorwoche und selbst den Ausgleich macht sie sich am Par 5 der 15 wieder zunichte. Immerhin rollt sie auch auf der 18 den Birdieputt ins Ziel, womit sie noch vor dem Turn ihr Score wieder zurechtrückt.

Anknüpfen kann sie daran aber auf den Frontnine nicht und spult reihenweise Pars ab. Erst kurz vor Schluss der Runde kommt dann am Par 5 der 8 noch einmal Farbe aufs Tableau, in Form des dritten Bogeys jedoch die eindeutig falsche. Am Ende geht sich so nur eine 73 (+1) aus, womit sie sich die Platzierung mit Sarah Schober teilt. Linn Grant (SWE) setzt mit einer 65 (-7) die frühe Bestmarke.

Fotos: LET

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Revanche genommen

OPEN DE ESPANA – FINAL: Lukas Nemecz revanchiert sich am Sonntag mit einer knallroten 65 (-6) für den verpatzten Moving Day und klettert im Club de Campo Villa de Madrid noch um etliche Ränge nach oben.

Lukas Nemecz konnte sich nach dem gerade noch geschafften Cut am Moving Day nicht weiter nach vorne arbeiten, denn bei generell guten Scores kam der Steirer so überhaupt nicht ins Rollen und rutschte mit einer 73 (+2) sogar bis auf Rang 72 zurück. Mit den lukrativen Rängen bereits außer Reichweite geht es am Finaltag nun eher darum noch zumindest ein paar Pünktchen mitzunehmen und sich das gute Gefühl vor dem nächsten anstehenden Spanien-Turnier wieder zurückzuholen.

Erneut hat er jedoch schon früh mit Problemen zu kämpfen, denn bereits auf der 2 wird ihm ein verzogener Abschlag in Form des ersten Bogeys zum Verhängnis. Lange muss er aber danach nicht auf das erste Erfolgerlebnis warten, da am Par 5 der 4 nach starker Attacke sogar nur Zentimeter zum Eagle fehlen. Auch die zweite lange Bahn hat er bestens im Griff, holt sich mit Chip und Putt den nächsten roten Eintrag ab und drückt so sein Score erstmals am Sonntag in den roten Bereich.

Nachgelegt

Auf den Geschmack gekommen knallt er auf der 8 sein Wedge bis auf einen Meter zur Fahne und lässt sich die Chance auf das nächste Birdie nicht vom Putter nehmen. Nach recht souveränen Pars läuft dann auf den Backnine auch der Putter heiß, denn auf der 13 lässt dieser aus sieben Metern das vierte Birdie des Tages springen. Auch in Folge lässt er den Fuß weiter am Gaspedal und holt sich trotz einer deutlich verzogenen Grünattacke dank eines starken Pitches auf der 14 gleich den nächsten Schlaggewinn ab.

Nur kurz gönnt er sich dann eine Auszeit, ehe er im Finish noch einmal durchstartet und am Par 3 der 17 aus 4,5 Metern das schon sechste Erfolgserlebnis des Tages verbucht. Nachdem er dann auf der 18 noch dazu aus zwölf Metern den Birdieputt stopft, geht sich sogar eine knallrote 65 (-6) aus, womit er nicht nur eindrucksvoll für den verpatzten Moving Day Revanche nimmt, sondern auch im Klassement noch auf Rang 53 nach oben klettert.

Versöhnlicher Abschluss

„Es war ein versöhnlicher Abschluss heute mit der 65 und es war auch wichtig, dass ich noch ein paar Plätze gutgemacht habe und ein paar Punkte mitgenommen habe. Es scheint sich hinten jetzt doch noch einiges zu tun im Kampf um die Tourcard und daher wars schon mal wichtig, dass ich am Freitag den Zweimeterputt gelocht hab um überhaupt den Cut zu schaffen und am Sonntag jetzt die 65 hilft natürlich auch“, spricht er zunächst die wichtigsten Aspekte in seinem Spiel in dieser Woche an.

Mit Selbstkritik spart er jedoch keineswegs: „Ich war am Samstag einfach echt müde, sowohl körperlich als auch geistig. Es ist schon spät in der Saison und ich bin am Freitag spät fertig geworden und musste am Samstag dann als einer der ersten raus, das hab ich einfach gemerkt. Heute wars wieder viel besser, auch weil ein paar Putts heute wieder mal gefallen sind. Ich freu mich jetzt schon sehr auf Sotogrande, das ist einer meiner Lieblingsplätze. Ich hab auch volle familiäre Unterstützung dabei.“

Matthieu Pavon (FRA) lässt sich mit einer 64er (-7) Runde den Sieg nicht mehr nehmen und triumphiert bei gesamt 23 unter Par überlegen mit gleich vier Schlägen Vorsprung.

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Lukas Nemecz

Verpatzter Samstag

OPEN DE ESPANA – 3. RUNDE: Lukas Nemecz findet am Moving Day im Club de Campo Villa de Madrid die gesamte Runde über keinen brauchbaren Rhythmus und rutscht mit einer 73 (+2) deutlich ab.

Lukas Nemecz zog am Freitag mit einer weiteren 70 (-1) sprichwörtlich mit Maß und Ziel ins Wochenende ein, denn als 61. ging sich der Cut „on the number“ gerade noch aus. Mit dem größten Druck von den Schultern hofft der Steirer nun an den kommenden beiden Tagen befreit aufspielen zu können um so die letzten nötigen Pünktchen für die endgültige Absicherung der Tourcard einzusacken.

Mit recht soliden anfänglichen Pars lässt sich die dritte Runde ziemlich stressfrei an. Am ersten Par 5 passt dann trotz eines verzogenen Drives erstmals alles zusammen, denn aus gut zwei Metern lässt er sich die Birdiechance nicht vom Putter nehmen. Nachdem er danach allerdings aus dem Fairwaybunker das Grün überschlägt und sich nicht mehr zum Par scramblen kann, steht sein Score auch sofort wieder bei Even Par.

Mit weiteren Pars macht er danach zwar nicht vieles verkehrt, kann so jedoch auch keine Ränge gutmachen. Da dann aus dem Rough eine weitere Annäherung auf der 12 übers Ziel hinausschießt, hat er sogar erstmals am Samstag ein Plus vor dem Score stehen, dass er mit gefühlvollem Fünfmeterputt am Par 5 der 14 jedoch wieder ausradiert. Stabilität bringt aber auch dieses Erfolgserlebnis nicht, denn nach weiterem verzogenem Abschlag rutscht er auf der 16 abermals zurück.

Nachdem er sich dann noch dazu am darauffolgenden Par 3 ein Dreiputtbogey eintritt, ist ein recht verpatzter Moving Day mit der 73 (+2) endgültig nicht mehr abzuwenden, womit er auch im Klassement unangenehm bis auf Rang 72 abrutscht. Matthieu Pavon (FRA) verteidigt mit einer 66 (-5) und bei gesamt 16 unter Par seine Spitzenposition.

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Lukas Nemecz

Nichts für schwache Nerven

OPEN DE ESPANA – 2. RUNDE: Lukas Nemecz macht es am Freitag im Club de Campo Villa de Madrid bis zum Schlussloch richtig spannend, darf am Ende mit seiner bereits zweiten 70 (-1) aber mit dem Wochenende planen.

Lukas Nemecz fand sich in Spanien am Donnerstag deutlich besser zurecht als noch in der verregneten Woche davor in Schottland. Über weite Strecken agierte der Steirer von Tee bis Grün grundsouverän, einzig auf der 16 stellte er sich mit einem verzogenen Drive und einem Doppelbogey ein Bein, weshalb er nach der 70 (-1) keinen Puffer zur erwarteten Cutmarke herausspielen konnte. Kann er am Freitag eine ähnlich starke Leistung abrufen, sollte dem Cut nichts im Wege stehen.

Gleich zu Beginn der zweiten Runde muss er am Nachmittag aber etwas zaubern, da er vor allem im langen Spiel noch deutlich zu ungenau agiert. Sowohl auf der 10 als auch am Par 3 der 11 gehen sich dank starkem Scrambling aber noch Pars aus. In Folge stabilisiert er sein Spiel aber und legt sich schließlich auf der 13 auch die erste gute Birdiemöglichkeit auf, die er aus drei Metern jedoch nicht nützen kann.

Zwar spult er weiter Par um Par ab und muss noch keinen Fehler einstecken, nach doch einigen verfehlten Fairways wollen sich aber auch noch keine großartigen weiteren Birdiechancen ergeben, was Lukas ziemlich auf der Stelle treten lässt. Das Bild ändert sich auch nach dem Turn vorerst nicht, denn mit Par um Par rutscht er mittlerweile auch hinter die gezogene Linie zurück.

Spannend bis zum Schluss

Am Par 5 der 4 bricht dann nach einem Dutzend Pars in Folge aber nach gelungener Grünattacke endlich der so hartnäckige Birdiebann, womit sich der Steirer auch wieder auf Wochenendkurs bringt. Nachdem er gleich danach jedoch das Wedge aus nicht einmal 90 Metern ins Rough verzieht, schlittert er auch ins erste Bogey, womit sein Score postwendend wieder bei Level Par steht.

Bereits auf der 7 leuchtet aber wieder das Minus auf, nachdem er sich mit Chip und Putt vom letzten Par 5 sein zweites Birdie krallt. Am Par 3 der 9 macht er es dann mit einem verzogenen Teeshot noch einmal spannend, der wichtige Parputt aus zwei Metern findet jedoch sein Ziel und mit der zweiten 70 (-1) darf der Steirer als 60. aber mit dem Wochenende planen.

Vor allem das wichtige Par auf der 9 spricht er direkt nach der Runde dezidiert an: „Das war wirklich ein geniales Up & Down am letzten Loch. Ich hab heute ganz okay gespielt, leider ein paar Fairways knapp verfehtl und dann ist es hier sehr schwierig auf den kleinen Grüns nah an die Fahnen zu kommen. Die wenigen Chancen die ich hatte konnte ich leider dann noch dazu nicht nützen, zumindest aber haben die Par 5 gepasst soweit. Insgesamt habe ich wenige Fehler gemacht und ich hoffe jetzt auf heiße Wedges am Wochenende.“ Matthieu Pavon (FRA) startet bei gesamt 11 unter Par als Leader in den Moving Day.

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Fehler verschmerzbar

OPEN DE ESPANA – 1. RUNDE: Lukas Nemecz zeigt über weite Strecken starkes Golf und bringt sich im Club de Campo Villa de Madrid trotz eines Doppelbogeys auf Cutkurs.

Die Regenschlacht von St. Andrews möchte Lukas Nemecz so schnell wie möglich abschütteln und sich bei den anstehenden zwei Einsätzen in Spanien eher an der Leistung von Paris zuvor orientieren. Vier Turniere vor dem Finale im Race to Dubai liegt der Grazer auf Position 103 halbwegs sicher auf Tourkarten-Kurs, daher muss es jetzt das Ziel sein, auch noch Dubai zu erreichen. Bei der traditionsreichen Open de Espana war Nemecz zuletzt 2016 zu Gast, verpasste jedoch damals auf einem anderen Kurs den Cut.

Anders als in Schottland, wo er sowohl am Donnerstag als auch am Freitag etliche Probleme auf den Grüns hatte, ist der Putter in Madrid sichtlich sofort bestens temperiert, denn gleich auf der 1 geht sich aus sieben Metern ein anfängliches Birdie aus. Am Par 3 der 3 muss er dann estmals richtig zaubern, chippt nach eingebunkertem Teeshot aber kurzerhand aus dem Rough ein und hält sich so weiterhin im roten Bereich.

Nach einem weiteren Sandausflug am Par 5 der 4 verpasst er zwar das erhoffte Par 5 Birdie, legt jedoch dafür auf der 5 nach starker Annäherung und gelochtem Zweimeterputt den nächsten roten Eintrag nach und macht es sich damit vorerst auch in den Spitzenplätzen gemütlich. Nach verschobenem 1,5 Meter Putt verpasst er zwar auch auf der zweiten langen Bahn der Frontnine das Birdie, aus drei Metern macht er seine Sache am Par 3 der 9 dann aber besser und biegt so bereits bei 3 unter Par auf die zweiten neun Bahnen ab.

Doppelbogey aus dem Nichts

Nach recht soliden Löchern ohne großartige Highlights wird es dann im Finish erstmals richtig unangenehm, denn auf der 16 trifft er einen Baum, kann nur in den Fairwaybunker querpassen und hat so am Ende sogar das Doppelbogey aufleuchten, was ihn klarerweise deutlich abrutschen lässt. Auch am Par 3 der 17 und der 18 läuft nicht alles reibungslos, beide Male gelingt jedoch noch das Up & Down zum Par, was ihn schließlich mit der 70 (-1) über die Ziellinie marschieren lässt und ihn immerhin als 52. auf Cutkurs bringt.

„An sich liegt mir Spanien echt gut. Ich hab heute teilweise wirklich sehr gut gespielt, viele Fairways und Grüns getroffen und auch viele gute Putts gemacht, wobei sogar noch ein paar knappe auch dabei waren. Leider ist dann auf der 16 aus dem Nichts ein Doppelbogey passiert. Ich hab einen Baum getroffen, von dort ist der Ball 30 Meter nach rechts gesprungen in eine katastrophale Lage. Dann noch eine Spiegeleilage im Fairwaybunker auch noch, also das war schon ein wenig unglücklich. An sich war es aber sehr gut heute“, so Lukas nach der Runde.

Matthieu Pavon (FRA) packt am Donnerstag eine 63 (-8) aus und setzt damit die vorläufige Bestmarke.

Leaderboard Open de Espana

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Knallroter Saisonabschluss

OPEN DE ESPANA – FINAL: Christine Wolf beendet die Saison 2022 mit einer knallroten 68 (-5) und zieht so noch bis ins Mittelfeld auf Rang 35 nach vor. Sarah Schober findet im Alferini Golf auch am Sonntag keinen wirklichen Rhythmus mehr und muss sich nach einer 75 (+2) mit Rang 52 zufrieden geben.

Christine Wolf und Sarah Schober hatten an einem recht windigen Freitag im Alferini Golf alle Hände voll zu tun und rutschten mit 75er (+2) Runden im Klassement zurück. Aus dem Mittelfeld bzw. dem hinteren Drittel heißt es nun am Wochenende Gas geben um beim Tourfinale am Ende noch ein starkes Ergebnis mitnehmen zu können.

Wie schon bei Landsfrau Sarah Schober wenige Minuten zuvor, macht es sich auch bei Christine Wolf am Moving Day gleich am Par 5 der 11 ein Doppelbogey bequem und da sich kurz darauf auch auf der 14 einen Fehler notieren muss, geht es rasch weiter im Klassement retour. Erst ein Par 5 Birdie auf der 16 bringt schließlich Stabilität in ihr Spiel. Schon zu Beginn der Frontnine wird es dann aber wieder farbenfroher, wenngleich sie die nächsten beiden Bogeys prompt auskontern kann. Auf noch einen weiteren Fehler weiß sie schließlich aber keine Antwort mehr und steht so nur mit der 76 (+3) wieder im Clubhaus, was sie im Niemandsland einreiht.

Bereits am Par 3 der 12 findet die Tirolerin bei der finalen Umrundung dann ein schnelles erstes Birdie und baut den Zwischenstand souverän am Par 5 der 17 noch weiter aus, womit sie im Klassement einige Ränge gutmachen kann. Kaum auf den Frontnine angekommen, drückt sie mit drei weiteren roten Einträgen auf nur vier Löchern das Gaspedal richtig durch und gibt selbst auf ein Bogey danach noch die passende Antwort. Derart stark geht sich mit der 68 (-5) die klar beste Runde der Woche aus, was sie auch noch mit dem Gesamtscore auf Level Par zurückkehren lässt und ihr beim Saisonfinale einen 35. Platz einbringt.

Im Großen und Ganzen kann Christine Wolf eine durchwegs positive Bilanz des Jahres ziehen, denn nach einer selbst verordneten längeren Auszeit inklusive Südamerika-Trip stieg sie erst mitten in der laufenden Saison ins Turniergeschehen ein und fand recht rasch zurück zu ihrer Form. Einige Male spielte Österreichs Olympionikin sogar um Siege mit, der große Wurf blieb ihr heuer jedoch verwehrt. Dank eines rappelvollen Turnierkalenders – noch nie hatte die LET soviele Events am Plan wie heuer – ging sich am Ende sogar recht locker der Sprung ins Tourfinale aus, womit sie auch beim letzten Turnier in Spanien noch mit von der Partie war.

Mit der knallroten verabschiedet sie sich nun sicherlich mit einem guten Gefühl in die wohlverdiente Weihnachtspause. „Ich bin auf jeden Fall mit der Saison voll zufrieden“, so die Innsbruckerin, die sich durch den 35. Rang noch über 4.550 Euro Preisgeld freuen darf.

Keinen Rhythmus mehr gefunden

Mit einem Doppelbogey am Par 5 der 11 stolpert Sarah Schober regelrecht in den Moving Day und da sie auf der 14 dann noch dazu einen Schneemann baut, ist der Absturz endgültig nicht mehr aufzuhalten. Zwar gehen sich in Folge auch die ersten Birdies aus, mit einem Par 3 Bogey auf der 18 bremst sie sich aber sofort auch wieder unangenehm ein. Mit sehenswerter Birdiequote kämpft sie sich auf den Frontnine dann aber Stück für Stück wieder weiter nach oben und liegt kurz vor Ende der Runde sogar nur noch bei 1 über Par für den Tag. Nach zwei abschließenden Fehlern muss sie sich am Ende aber wie mit einer 76 (+3) anfreunden, womit sie am Leaderboard doch etliche Ränge einbüßt.

Der Sonntag beginnt mit einem frühen Par 3 Birdie auf der 12 durchaus nach Maß und selbst auf ein Par 5 Bogey auf der 16 gibt sie auf der darauffolgenden langen Bahn sofort die richtige Antwort. Ein Doppelbogey am Par 3 der 18 wirft sie dann aber noch vor dem Wechsel auf die Frontnine wieder deutlich zurück. Auf der 1 tritt sie sich dann sogar ein Triplebogey ein, was Sarah aber richtiggehend trotzig reagieren lässt, denn mit starker Birdiequote arbeitet sie sich danach sogar wieder bis auf nur noch 1 über Par für den Tag zurück, muss sich nach abschließendem Bogey aber dann wie schon am Freitag mit der 75 (+2) anfreunden, was nur für Rang 52 reicht.

Wie ihre Landsfrau profitierte auch Sarah vom vollgestopften Turnierkalender, denn die Steirerin blieb heuer nicht von Verletzungspausen verschont, kann aber dennoch auf viele gespielte Turniere zurückblicken und war in Holland sogar drauf und dran ihren ersten LET-Sieg zu feiern, ehe sie am Ende noch von Anna Nordqvist (SWE) knapp übertrumpft wurde.

Dank der gelungenen Auftritte qualifizierte sich Sarah aber recht locker für das Finalturnier in Andalusien, wenngleich sie mit dem Erreichten im Alferini Golf sicherlich nicht zufrieden ist. Zwar bleiben sowohl Sarah als auch Chrissie in der Jahreswertung knapp den Top 60 erhalten, der Weg in die Majors könnte kommendes Jahr aber durchaus etwas steinig werden.

„Es war echt eine wilde Woche. Ich hatte so viele Birdies, damit wäre ich Top 3 im Turnier gewesen. Vor allem das Putten war echt enorm gut und damit habe ich sehr viel noch gerettet. Was halt sehr ins Gewicht gefallen ist waren die hohen Nummern diese Woche, da waren viele unnötige Schläge dabei. Der Platz verzeiht einfach keine Fehler hier, es war sehr trickreich. Ich bin aber zufrieden mit der mentalen Komponente, denn nach den wilden Fehlern habe ich mich nicht hängen lassen und auch stark zurückgekämpft“, so Sarah nach dem Turnier.

Abschließend fügt sie hinzu: „Vom Score und der Platzierung war das Turnier aber natürlich enttäuschend. Das Jahr an sich war ein wenig ein Auf und Ab. Highlight war sicher der 2. Platz in Holland. Es entwickelt sich alles in die richtige Richtung, aber ganz zufrieden bin ich nicht. Es gibt noch genügend Aspekte wo ich mich verbessern kann und woran ich arbeiten muss, was ich im Training nach ein paar ruhigeren Tagen in der Heimat mit der Familie auch gleich in Angriff nehmen werde um mich bestens auf 2023 vorzubereiten.“

Caroline Hedwall (SWE) setzt sich im Stechen gegen Morgane Metraux (SUI) durch und schnappt sich bei gesamt 18 unter Par den Sieg.

Leaderboard Open de Espana

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Sarah Schober

Falschen Weg genommen

OPEN DE ESPANA – 2. RUNDE: Sarah Schober und Christine Wolf haben am Freitag im Alferini Golf mit etlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und biegen mit 75er (+2) Runden in die verkehrte Richtung ab.

Sarah Schober zeigte sich zum Auftakt am Donnerstag in durchaus guter Form und brachte sich mit einer 70 (-3) in eine gute Ausgangslage für ein Topergebnis. Chrissie Wolf hatte beim Tourfinale in Andalusien mit einer 73 (Par) zwar etwas härter zu kämpfen, mit einer Leistungssteigerung an den kommenden Tagen scheint aber auch bei der Tirolerin noch alles möglich zu sein.

Bei windigeren Verhältnissen als noch am ersten Spieltag startet Sarah Schober mit Pars durchaus souverän in die zweite Umrundung und bleibt so zunächst voll an den Spitzenrängen dran. Auf der 6 rutscht sie dann mit etlichen Problemen aber sogar in ein Doppelbogey und da sie darauf auf den Frontnine nicht reagieren kann und sich zu Beginn der zweiten Neun gleich noch eine Doublette einfängt, geht es sogar richtig weit im Klassement in die verkehrte Richtung.

Erst ein Birdie danach stabilisiert die Performance wieder einigermaßen, richtig zurückschlagen kann sie auf den darauffolgenden Löchern jedoch nicht. Immerhin stabilisiert sie ihr Spiel soweit und spult auf den Backnine zumindest sichere Pars ab. Erst kurz vor Schluss quetscht sie am Par 5 der 17 schließlich doch noch einen weiteren Schlag aus dem Kurs und arbeitet sich so noch zu einer 75 (+2), womit es am Leaderboard aber in die eindeutig verkehrte Richtung bis auf Rang 34 zurück geht.

Ebenfalls nur die 75

Wie bereits am Donnerstag beginnt Chrissie Wolf auch die zweite Runde wieder am Par 5 der 11, schnappt sich diesmal anstelle eines Bogeys aber sogar ein Birdie und schaukelt das zartrosa Zwischenergebnis gekonnt über die folgenden Bahnen, womit sie einige Ränge im Klassement gutmachen kann. Kaum auf den Frontnine angekommen rutscht sie jedoch wieder auf den Ausgangspunkt zurück und stolpert auf der 4 sogar in ein Doppelbogey, was am Ende nicht mehr als die 75 (+3) zulässt, womit sie als 50. im hinteren Drittel regelrecht feststeckt.

Cayetana Fernandez (Am) (ESP) startet nach einer 65 (-8) und bei gesamt 11 unter Par als Führende ins Wochenende.

Leaderboard Open de Espana

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